Schlussfolgerung
Conclusion
Im ersten Kapitel haben wir über fehlerhafte Urteile der Hadith-Kritiker gesprochen, also über Entscheidungen, die von ihren eigenen persönlichen Vorurteilen beeinflusst waren. Zwar bestreitet niemand, dass solche Fehler vorkommen, doch wurden zwei wichtige Punkte herausgearbeitet. Erstens waren diese Vorkommnisse für den Hadith keine „Neuigkeit“, und die Kritiker wurden davon nicht überrascht. Sie erkannten ihre Möglichkeit theoretisch an und wiesen in der Praxis sorgfältig darauf hin, wenn sie tatsächlich auftraten. Zweitens waren diese Fehler die Ausnahme und nicht die Regel, wie die Diskussion über die Objektivität im dritten Kapitel belegt. Im zweiten Kapitel wurde ein kurzer Überblick über die wichtigsten Methoden gegeben, mit denen die Hadith-Kritiker die Verlässlichkeit der Überlieferer bestimmten. Anhand verschiedener theoretischer und praktischer Beispiele wurde beobachtet, wie diese Methoden angewandt wurden und welche Folgen sich aus ihren Ergebnissen ergaben. Die Kernaussage dieses Kapitels war, die Begründung der Methoden aufzuzeigen, mit denen die Hadith-Kritiker die Überlieferer beurteilten. Sie beruhen auf rationalen und historischen Grundsätzen und nicht auf subjektiven und willkürlichen Idealen.
In the first chapter, we discussed erroneous judgments by hadith critics rulings motivated by their own personal biases. While no one disagrees on the occurrence of these types of errors, two important points were made. Firstly, that these occurrences were not “news” to the hadith, nor were they taken surprised by it. They recognized its existence in theory and in practice they were careful to point it out when it did occur. Secondly, that these mistakes were the exception and not the rule, as proven by the discussion on objectivity in the third chapter. In the second chapter, a brief synopsis was given on the most important methods used by hadith critics in determining the reliability of transmitters. How these methods were applied and the implications of these results from the methods were observed through various theoretical and practical examples. The takeaway from this chapter was to demonstrate the rationale behind the methods used by hadith critics in judging transmitters. It is based on rational and historical principles not subjective and arbitrary ideals.
Im dritten Kapitel wurde die Objektivität der Hadith-Kritiker bei der Anwendung ihrer Prinzipien auf die Beurteilung der Überlieferer aus drei verschiedenen Blickwinkeln untersucht. Der erste Blickwinkel zeigte, wie die Hadith-Kritiker mit Überlieferern umgingen, die theologisch entgegengesetzte Ansichten vertraten. Der zweite Blickwinkel zeigte, wie sie mit Überlieferern umgingen, die ihren eigenen theologischen Neigungen folgten. Der letzte Blickwinkel zeigte, wie die Hadith-Kritiker mit Hadith-Berichten umgingen, die ausdrücklich ihre eigenen Voreingenommenheiten stützten. Durch jeden dieser Blickwinkel wurde gezeigt, dass die Hadith-Kritiker bei der Anwendung ihrer Prinzipien sehr objektiv waren. Eine Schwäche wurde nicht aufgrund von Brüderlichkeit übersehen, und Zuverlässigkeit wurde nicht aufgrund gegensätzlicher theologischer Ansichten ignoriert. Auch die Anziehungskraft bestimmter Hadith-Berichte, weil sie ihre ideologischen Voreingenommenheiten ausdrücklich stützten, beeinträchtigte ihr Urteil über deren Authentizität nicht. Im vierten und letzten Kapitel wurden mehrere Beispiele aus einer breiten Auswahl von Hadith-Kritikern untersucht und Punkte hervorgehoben, die auf ihre Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hinweisen. In allen besprochenen Beispielen sahen wir, dass die Hadith-Kritiker persönlichen Gewinn in ihrem Hadith-Lebenslauf opferten, um die Integrität des Fachgebiets des Hadith zu bewahren und aufrechtzuerhalten.
In the third chapter, the objectivity of the hadith critics in applying their principles on judging transmitters was looked into from three different angles. The first angle was to show how the hadith critics dealt with transmitters of opposing theology. The second angle was to show how the hadith critics dealt with transmitters of their theological leanings. The last angle was to show how the hadith critics dealt with hadith reports that expressly support their biases. Through each of these angles, it was demonstrated that the hadith critics were very objective in their application of principles. Weakness was not overlooked due to brotherhood, nor was reliability ignored due to opposing theological views and the appeal of certain hadith reports due to their express support of their ideological biases did not impair their judgment on its authenticity. In the fourth and last chapter, several examples from a wide array of hadith critics were surveyed and points indicative of their honesty and sincerity were highlighted. Throughout the examples discussed, we saw the hadith critics sacrifice personal gain on their hadith resumes to preserve and maintain the integrity of the field of hadith.