Ich kann den Text leider nicht übersetzen, da mir nur die Überschrift vorliegt: „Concepts of Hizb ut-Tahrir: Page 11 – 20“. Bitte schicke mir den eigentlichen Textabschnitt von Seite 11 bis 20, dann übersetze ich ihn ins Deutsche.
Concepts of Hizb ut-Tahrir: Page 11 – 20
Drittens: Aufgrund des schwindenden Einflusses des Islamischen Staates in vielen islamischen Ländern, seiner Unterordnung unter die Herrschaft des Kufr und später aufgrund des Zusammenbruchs des Islamischen Staates und seines Endes wurde die Existenz des Islamischen Staates im Bewusstsein vieler Muslime zu einer Unmöglichkeit, ebenso die Unwahrscheinlichkeit, allein mit dem Islam zu herrschen. Deshalb kamen sie dazu, es zu akzeptieren, von anderem als dem regiert zu werden, was Allah offenbart hat. Sie sahen darin keinen Schaden, solange der Name des Islam bewahrt blieb, auch wenn nicht nach ihm regiert wurde. Sie begannen, die Pflicht zu verkünden, andere Rechtsschulen (Madhahib) und Ideologien heranzuziehen, um die Anwendung des Islam in den Angelegenheiten des Lebens zu ermöglichen. Dies führte dazu, dass man davon absah, Schritte zur Wiederherstellung des Islamischen Staates zu unternehmen, und dazu, dass man über die Anwendung der Regeln des Kufr an Muslimen durch deren eigene Hände schwieg.
Thirdly, due to the waning authority of the Islamic State from many of the Islamic countries, its subjugation to the authority of kufr and later due to the collapse of the Islamic State and its termination, the existence of the Islamic State in the minds of many Muslims became an impossibility, as well as the improbability of ruling with Islam alone. Therefore they came to accept being governed by other than what Allah had revealed. They did not see any harm in this as long as the name of Islam was kept, though there was no ruling by it. They started to call for the obligation of utilising other schools of thought (mazhabs) and ideologies to enable the application of Islam in life’s affairs. This resulted in abstaining from actions to restore the Islamic State and the silence about the application of the rules of kufr on Muslims by their own hands.
Dementsprechend scheiterten alle reformerischen Bewegungen, die zur Wiederbelebung der Muslime und zur Wiederherstellung des Glanzes des Islams gegründet wurden. Es war zu erwarten, dass solche Bewegungen scheitern würden, denn obwohl es islamische Bewegungen waren, schufen sie noch komplexere Probleme, verwickelten die Schwierigkeiten weiter und entfremdeten die Gesellschaft vom Islam, anstatt darauf hinzuwirken, den Islam in ihr umzusetzen, und zwar aufgrund ihres Missverständnisses des Islams.
Accordingly all the reformist movements established to revive Muslims and to restore the glory of Islam failed. It was expected that such movements would fail, because though they were Islamic movements, they created even more complex issues, complicated the problems and distanced the society from Islam instead of working to implement Islam in it due to their misunderstanding of Islam.
So wurde es notwendig, eine islamische Bewegung zu schaffen, die den Islam als Fikrah und Tariqah versteht, die Verbindung zwischen beiden herstellt und darauf hinarbeitet, die islamische Lebensweise in irgendeinem Land der islamischen Welt wieder aufzunehmen. Dieses Land würde dann zum Ausgangspunkt (Nuqtat Ibtida') werden, von dem der islamische Ruf ausgeht, und sodann zum Abschussort (Nuqtat Inṭilaq) für den Ruf zum Islam.
It thus became necessary to have an Islamic movement that understands Islam as a fikrah and Tareeqah, to make the link between them and work to resume the Islamic way of life in any country of the Islamic world. This country would then become the starting point (nuqTat ibtidaa), from which the Islamic call springs, and then becomes the departure point (nuqTat inTilaq) for the call to Islam.
Auf dieser Grundlage wurde die Hizb ut-Tahrir gegründet, die sich dafür einsetzte, die islamische Lebensweise in den arabischen Ländern wieder aufleben zu lassen. Dies wird zur Wiederherstellung der islamischen Lebensweise in der islamischen Welt führen, indem in einem oder mehreren ihrer Länder als Stützpunkt (nuqṭat irtikāz) für den Islam der islamische Staat errichtet wird. Dieser würde zum Kern des großen islamischen Staates werden, der die islamische Lebensweise wieder aufleben lässt, indem er den Islam vollständig in allen islamischen Ländern anwendet und den islamischen Da'wah in die ganze Welt trägt.
On this basis Hizb ut-Tahrir was established, and started to work for the resumption of the Islamic way of life in the Arab lands. This will result in the resumption of the Islamic way of life in the Islamic World by establishing the Islamic State in one or more of its countries as a support point (nuqTat irtikaz) for Islam. It would become a nucleus for the great Islamic State that resumes the Islamic way of life by the application of Islam completely in all Islamic lands and conveys the Islamic Da’wah to the entire world.
Nach Studium, Nachdenken und Untersuchung hat Hizb ut-Tahrir Regeln (Ahkam Shar'iyyah) festgelegt, von denen einige den Umgang mit einzelnen Problemen betreffen, die zwischen Einzelpersonen und in ihrem Verhältnis zueinander auftreten, etwa das Verbot, Land zur landwirtschaftlichen Nutzung zu verpachten. Andere beziehen sich auf die allgemeinen Ansichten, die unter Muslimen und anderen (Nicht-Muslimen) verbreitet sind, und wieder andere auf das Verhältnis der Muslime zu anderen (Nicht-Muslimen), etwa die Zulässigkeit, Notverträge (Mu'ahadat idtirariyyah) abzuschließen, und die Da'wah zum Islam vor Beginn des Kampfes usw. Einige beziehen sich auf die Gedanken, die Regeln (Ahkam Shar'iyyah) sind, wie die allgemein bekannten Regeln, etwa kollektive Grundsätze und Definitionen, zum Beispiel der Grundsatz: „Was zur Erfüllung einer Pflicht (wajib) notwendig ist, ist selbst eine Pflicht (wajib)."
After study, thought and investigation, Hizb ut-Tahrir adopted rules (AHkam Shara’iah), some of which relate to the treatment of individual problems that occur among individuals and in their relationship with each other, such as the prohibition of leasing land for farming. Some are relevant to the general opinions that are prevalent among Muslims and others (non Muslims), and others related to the relationship of Muslims with others (non Muslims), such as the permissibility of concluding emergency treaties (Mu’ahudat idtirariyyah) and the Da’wah for Islam before starting the fight etc. Some are related to the thoughts, which are rules (AHkam Sharai’ah) like the generally known rules such as collective principles and definitions, for example, the principle which says; “That which is necessary to accomplish a duty (wajib) is itself a duty (wajib)”.
Und die Definition des Hukm Shara'i lautet:
And the definition of Hukm Shara’i as being,
„die Rede des Gesetzgebers über die Handlungen des Menschen“ und so weiter.
“the speech of the Legislator related to man’s actions” and so on.
Die Partei hat in jedem Bereich bestimmte Regeln übernommen und beginnt, sie im Zuge ihres Rufs zum Islam zu verbreiten. Dabei handelt es sich lediglich um islamische Ansichten, Gedanken und Regeln, von denen keine nichtislamisch ist oder durch irgendetwas Nichtislamisches beeinflusst wird; sie sind rein islamisch und stützen sich allein auf islamische Quellen und Texte. Die Partei stützt sich bei der Übernahme auf das Denken und betrachtet den Ruf zum Islam als auf Denken gegründet, der als intellektuelle Führung vermittelt werden soll. Dies geschieht deshalb, weil das Leben auf dem erleuchteten Denken beruht und der Mensch sich entsprechend darin weiterentwickelt. Erleuchtetes Denken zeigt zudem die Wirklichkeit der Dinge und Sachverhalte auf eine Weise, die ihr richtiges Verständnis ermöglicht. Das Denken muss tiefgründig sein, um erleuchtet zu sein. Tiefgründiges Denken ist die eingehende Betrachtung der Dinge, während erleuchtetes Denken die eingehende Betrachtung der Dinge, ihrer Umstände und alles dessen ist, was mit ihnen zusammenhängt, und daraus Schlüsse zieht, um zu gesunden Urteilen zu gelangen. Mit anderen Worten: Es ist ein tiefer, erleuchteter Blick auf die Dinge (und Sachverhalte). Daher ist es notwendig, eine tiefe, erleuchtete Sicht auf den Menschen, das Leben und das Universum sowie auf die Menschen und ihre Handlungen zu haben, um die ihnen zugewiesenen Regeln zu verstehen.
The Hizb has adopted certain rules in every category and started advocating them in the process of calling to Islam. These are merely Islamic opinions, thoughts and rules, none of which are non-Islamic, nor affected by any non-Islamic thing; they are purely Islamic, depending only on Islamic sources and texts. The Hizb when adopting, depends on the thought, and considers the call for Islam to be based on thought, and that it should be delivered as an intellectual leadership. This is because life is based on the enlightened thought and man then progresses in accordance with it. Enlightened thought also shows the reality of things and issues in a way enabling their correct comprehension. Thought must be deep in order to be enlightened. The deep thought is the profound view of things, whilst the enlightened thought is the profound view of things, their conditions and everything which is related to them and drawing conclusion from this so as to reach sound judgements. In other words, it is a deep enlightened look towards things (and issues). Therefore it is necessary to have a deep enlightened view about man, life and the universe, and about human beings and their actions, so as to understand the rules assigned to them.
Der tiefgründige, erleuchtete Gedanke über den Menschen, das Leben und das Universum bringt das gemeinsame Denken darüber hervor, löst das größte Problem des Menschen, begründet für ihn die ʿAqīda und bestimmt für ihn den Sinn des Lebens sowie das Ziel der Handlungen, die er im Leben dieser Welt vollzieht. Denn der Mensch lebt im Universum, und solange das größte Problem über den Menschen, das Leben, das in ihm existiert, und das Universum, das der Ort seines Lebens und seiner Existenz ist, nicht gelöst ist, wird er nicht in der Lage sein zu wissen, auf welche Weise er sich verhalten muss. Deshalb ist die ʿAqīda die Grundlage von allem.
The deep enlightened thought about man, life and the universe, produces the collective thought about them, resolves the greatest problem of human beings, establishes the ‘aqeedah for them and defines for them the purpose of life and the objective of the actions which they undertake in the life of this world. This is because human beings live in the universe; and unless the greatest problem about man, the life existent in them, and the universe, which is the location of their life and their existence, is solved, they will not be able to know the manner in which they have to behave. Hence, the ‘aqeedah is the basis of everything.
Das tiefe, erleuchtete Nachdenken über den Menschen, das Leben und das Universum führt zur islamischen ʿAqīda. Sie erklärt klar, dass ein Schöpfer sie erschafft, und dieser Schöpfer ist Er allein, der sie lenkt, bewahrt und nach einem bestimmten System leitet; und dass das Leben dieser Welt weder ewig (azalī) noch immerwährend ist. Daher gibt es vor diesem Leben seinen Schöpfer und Herrscher, und nach diesem Leben gibt es den Tag des Gerichts. Folglich müssen die Handlungen der Menschen in diesem Leben den Geboten und Verboten Allahs (swt) entsprechen, denn über sie werden wir am Tag des Gerichts zur Rechenschaft gezogen. Daher ist es für die Menschen verpflichtend, sich an die Scharīʿa Allahs zu halten, die der Gesandte Muhammad ﷺ uns überbracht hat.
The deep enlightened thought of man, life and the universe leads to the Islamic ‘aqeedah. It explains clearly that a Creator creates them, and this Creator is He alone who directs them, preserves them and guides them according to a specific system; and that the life of this world is not eternal (azali) nor everlasting. Hence before this life there is its Creator and Sovereign, and then there is the Day of Judgement after this life. Consequently the actions of human beings in this life must proceed in accordance with the commands and prohibitions of Allah (swt) for we will be questioned about them on the Day of judgement. Therefore it is compulsory on human’s to abide by the Shar’a of Allah, which the Messenger Muhammad (saw) has conveyed to us.
Die tiefgründige, erleuchtete Sicht auf den Menschen, das Leben und das Universum zeigt, dass sie nur materiell sind und nicht geistig, und auch nicht aus Materiellem und Geistigem zusammengesetzt. Mit Materiellem meinen wir das Greifbare, das erfasst werden kann, sei es definiert als das, was Raum einnimmt und Gewicht hat, oder definiert als die offene oder verborgene geladene Energie, ob sichtbar oder nicht. Das liegt daran, dass es hier nicht um das Wesen des Materiellen geht, sondern um den Menschen, das Leben und das Universum – diese greifbaren, erfassbaren Dinge –, die der Schöpfer erschaffen hat. Mit Geist meinen wir hier die Verwirklichung der Beziehung zu Allah und nicht das „Geheimnis des Lebens“. Das liegt daran, dass es nicht um den Geist im Sinne des Lebensgeheimnisses geht; vielmehr geht es um die Beziehung des Menschen, des Lebens und des Universums zum Unsichtbaren, d. h. zum Schöpfer, und um die Verwirklichung einer solchen Beziehung. Mit anderen Worten: Ist die Verwirklichung der Beziehung zwischen dem Menschen, dem Leben und dem Universum und ihrem Schöpfer ein Teil von ihnen oder nicht?
The deep enlightened view of man, life and the universe shows that they are only material and not spirit, nor composed of material and spirit. By material we mean the thing that is tangible and can be comprehended, whether defined as that which occupies a space and has a weight, or defined as the overt or covert charged energy, be it visible or not. This is because the discussion here is not about the nature of the material, but rather about man, life and the universe - these tangible comprehended things - which the Creator has created. By spirit we mean here the realisation of the relationship with Allah, and not the ‘secret of life’. This is because the discussion is not about the spirit in the sense of the secret of life; rather it is about the relationship of man, life and the universe with the unseen, i.e. with the Creator, and the realisation of such a relationship. In other words; is the realisation of the relationship between man, life and the universe with their Creator, a part of them or not?
Tatsächlich zeigt die tiefe, aufgeklärte Sicht auf den Menschen, das Leben und das Universum – hinsichtlich der Bedeutung des Geistes als Verwirklichung der Beziehung zu Allah, nicht im Hinblick auf den Geist als Geheimnis des Lebens –, dass sie ausschließlich materiell sind, nicht Geist und auch nicht aus Materie und Geist zusammengesetzt. Dass sie materiell sind, bedeutet, dass sie sichtbar und nicht verborgen sind, weil sie wahrnehmbar und greifbar sind. Dass sie nicht Geist sind, liegt daran, dass der Geist die Verwirklichung der Beziehung des Menschen zu Allah (swt) ist. Diese Verwirklichung der Beziehung des Menschen zu Allah (swt) ist weder der Mensch, noch das Leben, noch das Universum; vielmehr unterscheidet sie sich von ihnen. Dass sie nicht aus Materie und Geist zusammengesetzt sind, ist in der Wirklichkeit des Lebens und des Universums offensichtlich. Was den Menschen betrifft, so ist seine Verwirklichung der Beziehung zu Allah (swt) kein Bestandteil seines Aufbaus, sondern ein äußeres Merkmal. Der Beweis dafür ist, dass der Ungläubige, der die Existenz Allahs leugnet, seine Beziehung zu Allah nicht verwirklicht, obwohl er ein Mensch ist.
As a matter of fact the deep enlightened view of man, life and the universe - concerning the meaning of the spirit as being the realisation of the relationship with Allah, not in regard of the spirit as being the secret of life - reveals that they are material only, not spirit, nor composed of material and spirit. As for being material; this means they are visible and not concealed because they are sensed and tangible. As for not being spirit, this is because the spirit is man’s realisation of his relationship with Allah (swt). This realisation of man of his relationship with Allah is neither man, life nor the universe; rather it is different from them. As for not being composed of material and spirit, this is clear in the reality of life and the universe. As for man, his realisation of his relationship with Allah (swt) is not part of his structure, but an extraneous attribute, with the evidence being that the unbeliever denying the existence of Allah does not realise his relationship with Allah even though he is a human being.
Manche behaupten, der Mensch bestehe aus Materie und Geist, sodass, wenn das Materielle in ihm über den Geist herrscht, er böse würde, und wenn der Geist in ihm über das Materielle herrscht, er gut würde; und dass er den Geist über die Materie herrschen lassen müsse, um gut zu werden, ist eine unzutreffende Behauptung. Der Mensch besteht nicht aus Materie und Geist, denn der Geist, von dem in diesem Kapitel die Rede ist, ist nach der Auffassung aller Menschen, die an die Existenz eines Gottes glauben, entweder die Wirkung des Schöpfers, die Wirkungen des Unsichtbaren, die sie wahrnehmen, oder die Erkenntnis, dass das Ding eine Sache enthält, die nicht anders existieren kann als durch Allah oder dergleichen, d. h. das Gefühl der Spiritualität oder der geistige Aspekt. Der Geist im Sinne der Spiritualität oder des geistigen Aspekts, der im Menschen vorhanden ist, ist weder das Geheimnis des Lebens, noch entsteht er daraus, noch steht er damit in Beziehung. Er ist davon völlig verschieden, und der Beweis dafür ist, dass ein Tier das Geheimnis des Lebens besitzt und dennoch keine Spiritualität oder keinen geistigen Aspekt hat, und niemand behauptet, ein Tier bestehe aus Materie und Geist. Dies bestätigt eindeutig, dass der Geist in diesem Zusammenhang nicht das Geheimnis des Lebens ist, nicht aus dem Geheimnis des Lebens entsteht und keinerlei Beziehung zu ihm hat. So wie das Tier nicht aus Materie und Geist besteht, obwohl es das Geheimnis des Lebens besitzt, so verhält es sich auch beim Menschen. Denn der Geist, durch den sich der Mensch auszeichnet und den er besitzt, ist nicht mit dem Geheimnis des Lebens verbunden und entsteht auch nicht daraus, sondern er ist die Erkenntnis der Beziehung zu Allah. Demnach ist es nicht richtig zu sagen, der Geist sei ein Bestandteil des menschlichen Aufbaus, allein deshalb, weil der Mensch das Geheimnis des Lebens in sich trägt.
What some people claim, that man is composed of material and spirit, so if the material in him dominates over the spirit he would become evil and if the spirit in him dominates over the material he would become good; and that he has to make the spirit dominate over the material in order to become good, is an incorrect claim. Man is not composed of material and spirit, because the spirit discussed in this chapter according to the view of all people who believe in the existence of a God is either the effect of the Creator, the effects of the unseen witnessed by them, or the realisation that the thing contains a matter which cannot exist save by Allah or the like i.e. the sense of spirituality or the spiritual aspect. The spirit, in the sense of spirituality or the spiritual aspect existent in man, is neither the secret of life nor resulting from it or related to it. It is completely different to that, with the evidence that an animal has the secret of life, and yet it has no spirituality or spiritual aspect, and nobody claims that an animal is composed of material and spirit. This confirms definitely that the spirit, in this context, is not the secret of life nor does it result from the secret of life and it has no relationship with the secret of life. As the animal is not composed of material and spirit though it has the secret of life, man is similar. This is because the spirit by which man is distinguished and which he possesses, is not connected with the secret of life and nor results from it, rather it is the realisation of the relationship with Allah. Accordingly it is not true to say that spirit is a part of man’s structure, just because man has in himself the secret of life.
Da der Geist, von dem in diesem Zusammenhang die Rede ist, die Verwirklichung der Beziehung des Menschen zu Allah ist und keinerlei Beziehung zum Geheimnis des Lebens hat, kann er kein Bestandteil des Aufbaus des Menschen sein. Die Verwirklichung der Beziehung ist nicht Teil seines Aufbaus, sondern vielmehr ein äußeres Merkmal. Der Beleg dafür ist, dass der Ungläubige, der die Existenz Allahs leugnet, seine Beziehung zu Allah nicht verwirklicht, obwohl er ein Mensch ist.
Since spirit discussed in this context is the realisation of man’s relationship with Allah and has no relationship with the secret of life, it cannot be a part of man’s structure. The realisation of the relationship is not a part of his structure but rather an external attribute, with the evidence being that the non-believer who denies the existence of Allah, does not realise his relationship with Allah even though he is a human being.
Obwohl der Mensch, das Leben und das Universum materiell und nicht geistig sind, besitzen sie dennoch einen geistigen Aspekt; dieser besteht darin, dass sie von Allah (swt), ihrem Schöpfer, erschaffen wurden. Das heißt, das Universum ist materiell, und dass es von einem Schöpfer erschaffen wurde, ist der geistige Aspekt, den der Mensch erkennt. Ebenso ist der Mensch materiell, und dass er von einem Schöpfer erschaffen wurde, ist der geistige Aspekt, den der Mensch erkennt. Auch das Leben ist materiell, und dass es von einem Schöpfer erschaffen wurde, ist der geistige Aspekt, den der Mensch erkennt. Somit entsteht der geistige Aspekt nicht aus dem Menschen, dem Leben und dem Universum, sondern daraus, dass sie von einem Schöpfer, von Allah (swt), erschaffen wurden. Diese Beziehung ist der geistige Aspekt.
Although man, life and the universe are material and not spirit, they do have a spiritual aspect in them; which is the fact they are created by Allah (swt), their Creator. That is, the universe is material, and being created by a Creator is the spiritual aspect which man realises. Likewise man is material, and being created by a Creator is the spiritual aspect which man realises. Life is also material, and being created by a creator is the spiritual aspect which man realises. Thus, the spiritual aspect does not result from man, life and the universe, but from their being created by a Creator, by Allah (swt). This relationship is the spiritual aspect.
Der Ursprung der Bedeutung von „Geist" liegt darin, dass Menschen, die an die Existenz eines Gottes glauben, häufig die Begriffe Geist, Geistigkeit und geistiger Aspekt verwenden, um die Wirkung des Schöpfers an einem bestimmten Ort auszudrücken, oder das, was an Wirkungen des Unsichtbaren wahrgenommen wird, oder um an einer Sache einen Aspekt zu begreifen, der nur durch Allah bestehen kann. Diese Bedeutungen, die sie Geist, Geistigkeit und geistigen Aspekt nennen und die eine ähnliche Bedeutung haben, sind allgemein, vieldeutig und nicht festgelegt. Sie haben eine Wirklichkeit in ihrem Geist und eine Wirklichkeit außerhalb ihres Geistes, nämlich das Unsichtbare, dessen Existenz sie erkennen, dessen Wesen ihnen jedoch nicht klar ist, sowie die Wirkung dieses Unsichtbaren auf die Dinge. Diese Wirklichkeit können sie zwar empfinden, aber nicht wirklich bestimmen, und sie ist ihnen nicht festgelegt. Aufgrund der fehlenden Festlegung dieser Bedeutungen war ihr Verständnis dieser Begriffe verworren. Diese Verwirrung führte dazu, dass man den Geist als das Geheimnis des Lebens verstand. Aufgrund ihrer Empfindung der Existenz des Geistes im Menschen, der das Geheimnis des Lebens ist, sowie der Existenz von Geistigkeit und geistigem Aspekt, kamen sie dazu zu sagen, der Mensch bestehe aus Geist und Materie. So hielten sie den Geist für dasselbe wie das oder für ein Ergebnis daraus, und sie richteten ihre Aufmerksamkeit nicht darauf, dass auch das Tier einen Geist hat, d. h. das Geheimnis des Lebens, es aber weder Geistigkeit noch einen geistigen Aspekt besitzt. Darüber hinaus begann der Mensch wegen dieser Vieldeutigkeit, das, was er an innerer Anregung in sich spürt, Geistigkeit zu nennen. So sagte der Einzelne von sich, er habe eine unglaubliche Geistigkeit empfunden, oder man sagte, eine bestimmte Person besitze große Geistigkeit. Ebenso wurde wegen dieser Vieldeutigkeit ein Ort, den eine Person betrat und an dem sie Freude oder Erhebung empfand, als einer mit geistigem Aspekt oder Geistigkeit beschrieben. Aufgrund der Vieldeutigkeit hungerte sich manch einer aus, quälte und schwächte seinen Körper mit der Behauptung, er wolle seinen Geist stärken. Dies alles ist die Folge der Mehrdeutigkeit im Verständnis der Bedeutung von Geist, Geistigkeit und dem geistigen Aspekt. Eine ähnliche Verwirrung entstand in der Vergangenheit, als man versuchte, die Wirklichkeit des „Intellekts“ oder des „Verstandes“ (Denkens) zu erfassen. Verstand ist ein Wort, das das Begreifen und Urteilen über eine Sache usw. bezeichnet. Die Menschen der Vorzeit betrachteten jedoch das Begreifen und Ähnliches als Wirkungen des „Verstandes“ und nicht als den Verstand selbst. Der Verstand hatte in ihren Augen eine Wirklichkeit, die sie zwar empfanden, deren Wesen sie jedoch nicht zu begreifen vermochten; er blieb ihnen unklar. Infolge dieser Unklarheit gingen ihre Vorstellungen davon auseinander, ihre Vorstellungen über seinen Sitz und ihr Begreifen seiner Wirklichkeit wurden immer verworrener. Einige behaupteten, er befinde sich im Herzen, andere im Kopf, wieder andere im Gehirn, und eine weitere Gruppe vertrat abweichende Ansichten. In neuerer Zeit haben einige Denker versucht, die Bedeutung des Verstandes zu bestimmen und ihn zu definieren, doch sie gerieten wiederum in Verwirrung, weil sie seine Wirklichkeit nicht begriffen. Manche sagten, er sei die Abbildung der Materie auf dem Gehirn, andere behaupteten, er sei die Abbildung des Gehirns auf der Materie. Schließlich wurde eine richtige Definition ausgearbeitet, die den „Verstand“ als die Übertragung der Wirklichkeit auf das Gehirn über die Sinne zusammen mit früheren Informationen beschreibt, durch die diese Wirklichkeit gedeutet (oder verstanden) wird. Durch diese Definition wird der Verstand richtig erfasst. Ebenso ist es notwendig, dass einige Denker daran gehen, die Bedeutung von Geist, Geistigkeit und dem geistigen Aspekt zu klären, damit der Verstand sie und ihre Wirklichkeit begreift. Denn Geist, Geistigkeit und der geistige Aspekt besitzen eine Wirklichkeit. Der Mensch nimmt wahr und bezeugt, dass es materielle (greifbare) Dinge gibt, die er sinnlich wahrnehmen und berühren kann, wie einen Laib Brot, und andere, die er zwar wahrnehmen, aber nicht berühren kann, wie die Dienstleistung eines Arztes. Es gibt moralische Dinge, die der Mensch wahrnimmt, ohne sie zu berühren, etwa Stolz und Lob; oder geistliche Dinge, die der Mensch wahrnimmt, ohne sie zu berühren, etwa die Furcht vor Allah und die Unterwerfung unter Ihn in Zeiten der Not. Dies sind drei Begriffe, und jeder von ihnen hat eine Wirklichkeit, die der Mensch wahrnehmen kann, und jeder unterscheidet sich vom anderen. Demnach hat der Geist, der geistige Aspekt oder die Spiritualität eine bestimmte Wirklichkeit, die mit den Sinnen wahrgenommen wird. Es ist daher notwendig, diese Wirklichkeit zu bestimmen und den Menschen klar zu machen, so wie der Verstand bestimmt und klar gemacht wurde.
Eine genaue Betrachtung der Wirklichkeit des Geistes, der Spiritualität und des spirituellen Aspekts zeigt, dass diese beim Atheisten, der die Existenz Allahs leugnet, nicht vorhanden sind, sondern nur bei denen, die an die Existenz eines Gottes glauben. Das bedeutet, dass sie mit dem Glauben an Allah zusammenhängen: Wo Glaube existiert, existieren sie, und wo Glaube fehlt, fehlen sie. Der Glaube an die Existenz Allahs bedeutet die feste, gewisse Überzeugung, dass ein Schöpfer existiert, der die Dinge erschafft und sie zweifellos geschaffen hat. Der Gegenstand der Betrachtung ist also, dass ein Schöpfer die Dinge erschafft. Die Anerkenntnis, dass ein Schöpfer sie erschafft, ist Glaube, und die Leugnung, dass ein Schöpfer sie erschafft, ist Unglaube. Sobald Anerkenntnis und feste Überzeugung bestehen, findet sich der spirituelle Aspekt, und das, was ihn ins Dasein gebracht hat, ist der Glaube. Im Falle von Nichtanerkennung und Leugnung existiert der spirituelle Aspekt nicht, denn die Leugnung hat ihn nicht existent werden lassen. Demnach ist der spirituelle Aspekt die Tatsache, dass die Dinge von einem Schöpfer geschaffen sind, d. h. die Beziehung der Dinge zu ihrem Schöpfer hinsichtlich ihrer Erschaffung aus dem Nichts. Begreift der Verstand diese Beziehung, dass die Dinge von einem Schöpfer erschaffen sind, so entsteht daraus, aufgrund dieser Erkenntnis der Macht des Schöpfers, Furcht vor Ihm und das Gefühl Seiner Heiligung. Die Verwirklichung dieser Beziehung, die ein solches Gefühl hervorbringt, ist die Spiritualität. Somit ist der Geist die Verwirklichung der Beziehung mit Allah, und die Bedeutung des spirituellen Aspekts und die des Geistes werden klar bestimmt. Spiritueller Aspekt und Geist sind nicht bloß Begriffe mit sprachlichen Konnotationen, auf die man sich in der Sprachwissenschaft beruft, noch sind sie Fachbegriffe, die jedes Volk nach Belieben festlegt. Vielmehr sind sie Ausdrücke mit einer genau bestimmten Wirklichkeit, unabhängig von den Bezeichnungen, die ihnen gegeben werden. Die Diskussion gilt also der Wirklichkeit dieser Bedeutungen und nicht der Bedeutung bestimmter sprachlicher Wörter. Die Wirklichkeit dieser Bedeutungen besteht darin, dass der Geist, im Hinblick auf den geistigen Aspekt im Menschen, die Verwirklichung der Beziehung zu Allah ist; und der geistige Aspekt im Menschen, im Leben und im Universum ist die Tatsache, dass alles von einem Schöpfer erschaffen wurde. Immer wenn diese Begriffe erwähnt werden, deuten sie auf diese Bedeutungen hin, denn es sind diese Bedeutungen, die eine wahrnehmbare Wirklichkeit besitzen, die sich beweisen lässt. Diese wahrnehmbare Wirklichkeit ist zugleich die vernunftgemäße und äußere Wirklichkeit für die Menschen, die an Gott glauben, d. h. an die Existenz eines Schöpfers der Dinge.
A close examination of the reality of the spirit, spirituality and the spiritual aspect reveals that they are not existent in the atheist who denies the existence of Allah, but only in those who believe in the existence of a God. This means that they are related to the belief in Allah, whenever faith exists they exist and they are absent whenever faith is absent. Belief in the existence of Allah means the conclusive conviction that a Creator, who definitely created them, creates things. Thus the subject of discussion is that a Creator creates things. The acknowledgement that a Creator creates them is belief, and the denial that a Creator creates them is disbelief. Once acknowledgement and definite belief is established the spiritual aspect is found, and what brought it into existence is the belief. In case of non-acknowledgement and denial, the spiritual aspect does not exist, for denial made it non-existent. Accordingly the spiritual aspect is the fact that things are created by a Creator, i.e. the relationship of things to their Creator in respect of being created out of nothingness. If the mind comprehends that relationship of the things being created by a Creator, it will occur due to this appreciation of the might of the Creator, feeling fear of Him and feeling of His sanctification. So the realisation of this relationship, which yields such a feeling, is the spirituality. Thus the spirit is the realisation of the relationship with Allah, and the meaning of the spiritual aspect and that of the spirit becomes crystallised. Spiritual aspect and spirit are not merely terms that have linguistic connotations for which references are made to linguistics, nor are they technical terms set up by each people to mean what they like. They are rather expressions which have a precise reality regardless of whatever terms they are given. So the discussion is about the reality of these meanings not about the meaning of certain linguistic words. The reality of these meanings is that the spirit, in respect to the spiritual aspect in man, is the realisation of the relationship with Allah; and the spiritual aspect in man, life and the universe is the fact of being created by a Creator. Whenever these terms are mentioned they indicate these meanings because it is these meanings that have a sensed reality which can be proved. This sensed reality is also the rational and external reality to the people believing in God, i.e. in the existence of a Creator of things.
Was das Geheimnis des Lebens (Ruh) betrifft: Es existiert zweifellos und ist in den eindeutigen Texten des Qur'an belegt, weshalb wir daran glauben müssen. Es ist jedoch nicht der Gegenstand dieser Diskussion.
As for the secret of life (rooh), it definitely exists and is proven in the definite Qur’anic texts so we must believe in it. However it is not the subject of this discussion.
Der Begriff „Ruh“ (روح) ist ein gebräuchlicher Begriff, ähnlich wie das Wort „Ein“ im Arabischen, das mehr als eine Bedeutung hat, wie etwa „Wasserquelle“, „Auge“, „Spion“, „Gold“, „Silber“ und andere. Der Begriff Ruh kommt im Qur'an mit zahlreichen Bedeutungen vor, etwa als das Geheimnis des Lebens: „Sie werden dich über den Geist befragen. Sprich: ‚Der Geist gehört zur Angelegenheit meines Herrn, und von dem Wissen wurde euch nur wenig mitgeteilt, (o ihr Menschen!).‘“ [TMQ Isra’a:85]
The term spirit ‘rooh’ is a common term like the word ‘ein’ in Arabic – that has more than one meaning; such as ‘water source’, ‘eye’, ‘spy’, ‘gold’, ‘silver’ and others. The term rooh came in the Qur’an with numerous meanings, such as the secret of life; “They will ask you concerning the spirit ; say, ‘the spirit is by command of my Lord, of knowledge it is only a little that is communicated to you, (O men!).’” [TMQ Isra’a:85]
Oder als Gibreel,
Or as Gibreel,
„Den der treue Geist herabgebracht hat, auf dein Herz, damit du zu den Warnern gehörst.“ [TMQ Ash-Shura:193-194]
“Which the true spirit have brought down. Upon your heart, that you be (one) of the warners.” [TMQ Ash-Shura:193-194]
oder als die Scharia Allahs,
Or as the Shari’ah of Allah,
„Und so haben Wir dir (Muhammad) einen Geist Unseres Befehls offenbart.“ [TMQ Ash- Shura:52]
“And thus have We inspired to you (Mohammed) a spirit of Our command.” [TMQ Ash- Shura:52]
Mit all diesen Bedeutungen ist nicht gemeint, wenn man sagt, dass darin ein geistlicher Aspekt liegt, dass dies etwas Geistliches ist oder dass das Materielle vom Geist getrennt ist usw. Zwischen dieser Aussage über den Geist und den Bedeutungen von Geist (rooh), die im Qur'an erwähnt werden, besteht keinerlei Zusammenhang. Mit dem Geist im zuvor erläuterten Gebrauch ist vielmehr jene Bedeutung gemeint, die mit der Erschaffung des Materiellen zusammenhängt, d. h. in Bezug darauf, dass die Dinge von einem Schöpfer erschaffen wurden, der Allah (SWT) ist, sowie in der Erkenntnis des Menschen über die Beziehung der Dinge zu ihrem Schöpfer.
All those meanings are not intended when saying there is in it a spiritual aspect or this is a spiritual thing or detachment of the material from the spirit etc... There is no relationship between this statement about the spirit and the meanings of spirit (rooh) mentioned in the Qur’an. What is meant by the spirit in the usage explained earlier is the meaning related to the creation of the material, i.e. in respect of things being created by a Creator who is Allah (swt), and man’s realisation of the relationship of things with their Creator.