Konzepte der Hizb ut-Tahrir: Seite 21 – 30
Concepts of Hizb ut-Tahrir: Page 21 – 30
Die tiefe und erleuchtete Betrachtung des Menschen zeigt, dass wir in zwei Sphären leben: Die eine beherrscht uns, die andere beherrschen wir. Was die Sphäre betrifft, die uns beherrscht, so ist es jene, in der die Gesetze des Universums auf uns angewendet werden. Der Mensch, das Leben und das Universum verlaufen also nach einem bestimmten System, das nicht nachlässt. Handlungen in dieser Sphäre widerfahren uns gegen unseren Willen; so werden wir in dieser Sphäre gesteuert und sind nicht frei. Wir sind gegen unseren Willen in diese Welt gekommen, und wir werden sie gegen unseren Willen verlassen, und wir können vom System des Universums nicht abweichen. Deshalb wird der Mensch nicht über Handlungen zur Rede gestellt, die in dieser Sphäre von ihm ausgehen oder ihm widerfahren. Was die Sphäre betrifft, die wir beherrschen, so ist es die Sphäre, in der wir innerhalb des System frei vorangehen, das wir wählen, sei es, indem wir der Scharia Allahs folgen oder einer anderen. In dieser Sphäre sind die Handlungen, die geschehen, vom Menschen ausgehend oder ihm widerfahrend, entsprechend seinem Willen. So gehen wir, essen, trinken und reisen, wann immer wir wollen, und enthalten uns davon, wann immer wir wollen. Der Mensch handelt und unterlässt frei und wird daher über seine Handlungen in dieser Sphäre zur Rede gestellt.
The deep enlightened view of human beings reveal that we live within two spheres; one of them dominates us, and the other we control. With regards to that which dominates us, it is the sphere in which the laws of the universe apply upon us. So man, life and the universe proceeds according to a certain system, which does not slacken. Actions in this sphere fall upon us against our will; so we are controlled in this sphere and not free. We came to this world against our will, we shall leave it against our will, and we cannot stray from the system of the universe. Therefore human beings are not questioned about actions which occur from them or upon them in this sphere. As for the sphere which we control, it is the sphere in which we proceed freely within the system we choose, whether it is by adhering to the Shari’ah of Allah or any other. In this sphere the actions that occur are from human beings, or happen to them, according to their will. Thus we walk, eat, drink and travel any time we like and abstain from these any time we like. Human beings act and abstains freely and will therefore be questioned about their actions within this sphere.
Menschen mögen manche Dinge, die von ihnen oder an ihnen geschehen, sowohl in dem Bereich, den sie beherrschen, als auch in dem Bereich, der sie beherrscht, und sie missfallen ihnen manche Dinge in beiden Bereichen. Daher versuchen sie, dieses Mögen und Missfallen als khair (gut) und sharr (schlecht) auszulegen. Wir neigen dazu, das, was wir mögen, als khair zu bezeichnen, und das, was uns missfällt, als sharr. Ebenso bezeichnen wir manche Handlungen als khair und manche Handlungen als sharr, je nach dem Nutzen, den wir daraus ziehen, und dem Schaden, den sie uns zufügen.
Human beings like some things which occur from them or upon them in the sphere which they control and the sphere which dominates them, and dislikes some things in the two spheres, so they try to interpret this liking and disliking as khair (good) and sharr (bad). We incline to call what we like as khair, and what we dislike as sharr. Also we call some actions as khair and some actions as sharr according to the benefit we get from them and the harm they inflict upon us.
Die Wahrheit ist, dass die Handlungen, die von Menschen in diesem Bereich ausgehen, nicht um ihrer selbst willen als Gutes (khair) oder Böses (sharr) bezeichnet werden, denn sie sind lediglich Handlungen und besitzen keine angeborene Eigenschaft, gut oder böse zu sein. Ihre Bezeichnung als gut oder böse ergibt sich aus Umständen, die von der Natur der Handlungen verschieden sind. So wird das Töten eines Menschen nicht als gut oder böse bezeichnet, es heißt lediglich Töten; dass es als gut oder böse beschrieben wird, rührt jedoch von einer Qualifikation her, die von außen hinzukommt. Zum Beispiel ist das Töten eines feindlichen Kämpfers im Krieg gut, das Töten eines Bürgers, eines Schutzbefohlenen mit Vertrag oder eines Asylsuchenden dagegen böse. Der Erste, der die Tötung vornimmt, wird daher belohnt, der Zweite bestraft, obwohl beide dieselbe Handlung ausgeführt haben. Gut und böse ergeben sich aus den Beweggründen, die Menschen zum Handeln antreiben, und aus dem Ziel, das sie mit ihren Handlungen verfolgen. Die Beweggründe, die den Menschen zum Handeln bewegen, und das Ziel, das er anstrebt, sind also diejenigen, die der Handlung die Eigenschaft von gut und böse verleihen, ob der Mensch die Handlung mag oder ablehnt und ob er Nutzen oder Schaden davon hat.
The truth is that the actions which occur from human beings in this sphere are not described as khair or sharr for their sake, because they are actions only, having no innate quality of being khair or sharr. Their depiction of being khair or sharr occurs due to factors different from the nature of the actions. Thus killing a human being is not called khair or sharr, it is only called killing, but it being describes as khair or sharr comes from a qualification external to it. For example, killing an enemy fighter at war is khair and killing a citizen, an individual under covenant or an asylum seeker is sharr. So the first person performing the killing is rewarded and the second is punished though they have both performed the same action. Khair and sharr result from those factors that drive humans to undertake actions and from the goal they pursue in their actions. So the factors which drive human beings to act and the goal which they pursue, are those which assign the quality of the action as khair and sharr, whether man likes the action or dislikes it, and whether they get benefit or harm from it.
Demnach ist es notwendig, jene Beweggründe genau zu untersuchen, die den Menschen zu einer Handlung antreiben, und das Ziel zu erörtern, das er verfolgt, um richtig zu verstehen, wann eine Handlung als khair oder als sharr bezeichnet wird. Die Kenntnis der antreibenden Beweggründe und des angestrebten Ziels hängt von der Art der ‘aqeedah ab, an die der Mensch glaubt. Ein Muslim, der an Allah glaubt und daran glaubt, dass Er (swt) Sayyidina Muhammad ﷺ mit dem Gesetz (Shari’ah) des Islam gesandt hat, welches die Gebote und Verbote Allahs erläutert und sein Verhältnis zu seinem Schöpfer, zu sich selbst und zu anderen ordnet, dieser Muslim muss in seinen Handlungen von den Geboten und Verboten Allahs geleitet werden, und das Ziel, das er damit anstrebt, ist das Erlangen des Wohlgefallens Allahs. Daher wird eine Handlung entweder als etwas bezeichnet, das Allah zürnen lässt, oder als etwas, das Ihm gefällt. Gehört sie zu dem, was Allah zürnen lässt, weil sie Seinen Geboten widerspricht oder Seine Verbote verletzt, so wäre sie sharr; und gehört sie zu dem, was Allah gefällt, indem man Seinen Geboten gehorcht und Seine Verbote meidet, so wäre sie khair.
Accordingly it is necessary to scrutinise those factors that drive human beings to perform an action, and to discuss the goal they pursue in order to correctly understand when the action is described as khair or sharr. The knowledge of the driving factors and the goal sought depends on the type of ‘aqeedah in which man believes. A Muslim who believes in Allah and believes that He (swt) sent Sayyidina Muhammad (saw) with the law (Shari’ah) of Islam which explains the commands and prohibitions of Allah, and organises his relationship with his Creator, with himself and with others; this Muslim must be directed in his actions by the commands and prohibitions of Allah, and the goal which he seeks from this is attaining the pleasure of Allah. Therefore an action is described as either angering Allah or pleasing Him. If it is of that which angers Allah, because it disagrees with His commands or it violates His prohibitions, it would be sharr; and if it was of that which pleases Allah, by obeying His commands and avoiding His prohibitions, it would be khair.
Daraus können wir folgern: Gutes (khair) ist aus der Sicht eines Muslims das, was Allah wohlgefällt, und Schlechtes (sharr) ist das, was Ihn erzürnt.
Hence we can say; khair from the viewpoint of a Muslim, is that which pleases Allah, and sharr is that which angers Him.
Dies gilt für die Handlungen, die vom Menschen ausgehen oder die an ihm vollzogen werden, in dem Bereich, über den er Herrschaft ausübt.
This applies to the actions which occur by man or upon him in the sphere which he dominates.
Doch in Bezug auf die Handlungen, die vom Menschen ausgehen oder an ihm geschehen in dem Bereich, der ihn beherrscht, bezeichnet der Mensch sie als khair oder sharr, je nachdem, ob sie ihm gefallen oder missfallen, ob sie ihm nützen oder schaden.
But in regard to the actions which occur from man or upon him in the sphere which dominates him, man describes them as khair or sharr according to his like or dislike, benefit or harm.
„Wahrlich, der Mensch ist als ungeduldig geschaffen: ist ihm Übles widerfahren, ist er verzagt, und wird ihm Gutes zuteil, ist er geizig.“ [TMQ Al-Ma’arij: 19-21]
“Truly man was created very impatient; fretful when evil befalls him and niggardly when good reaches.” [TMQ Al-Ma’arij: 19-21]
Und siehe, in der Liebe zum Gut (zum Reichtum) ist er leidenschaftlich. [TMQ Al-Adiyat:8]
“And lo! in the love of good (wealth) he is enthusiastic.” [TMQ Al-Adiyat:8]
Diese Beschreibung bedeutet jedoch nicht eine Beschreibung ihrer Wirklichkeit, denn er kann etwas als Gutes (khair) ansehen, während es in Wahrheit ein Übel (sharr) ist, und er kann etwas als Übel ansehen, während es in Wahrheit ein Gutes ist.
However this description does not mean a description of its reality, because he may see something as khair while it is sharr, and he may see it as sharr while it is khair.
„Es kann aber sein, dass ihr etwas hasst, das gut für euch ist, und es kann sein, dass ihr etwas liebt, das schlecht für euch ist. Allah weiß es, ihr aber wisst es nicht.“ [TMQ Al-Bakara: 216]
“But it may happen that you hate a thing which is good for you, and it may happen that you love a thing which is bad for you. Allah knows and you know not.” [TMQ Al-Bakara: 216]
Die tiefe, erleuchtete Betrachtung der menschlichen Handlungen zeigt, dass diese nur dann materiell sind, wenn sie von den damit verbundenen Umständen und Erwägungen losgelöst betrachtet werden. Als materielle Gegebenheiten sind sie an sich weder durch husn (Schönheit) noch durch qubh (Hässlichkeit) gekennzeichnet, sondern werden nur deshalb so bezeichnet, weil äußere Umstände und Erwägungen mit ihnen verbunden sind. Die äußeren Faktoren, die bestimmen, ob eine Handlung hasan (schön) oder qabeeh (hässlich) ist, sind entweder allein der Verstand, oder allein das islamische Recht, oder der Verstand, wobei die Scharia sein Beweis ist, oder die Scharia, wobei der Verstand ihr Beweis ist. Die Beurteilung der Handlungen allein durch den Verstand ist falsch, denn der Verstand ist Unterschieden, Abweichungen und Widersprüchen unterworfen. Die Einschätzung von husn oder qubh durch den Verstand kann nämlich von der Umgebung beeinflusst werden, in der der Mensch lebt, und sie kann sich mit dem Wandel der Zeitalter sogar verändern und voneinander abweichen. Würde man die Bewertung von husn und qubh dem Verstand überlassen, so wäre eine Sache für die eine Gruppe von Menschen qabeeh und für andere hasan. Ja, dieselbe Sache könnte in einem Zeitalter hasan und in einem anderen qabeeh sein. Der Islam als die ewige und universelle Lebensordnung bestimmt jedoch, dass die Kennzeichnung von Handlungen als qabeeh und hasan für alle Menschen zu allen Zeiten dieselbe sein soll. Deshalb muss die Beschreibung einer Handlung als hasan oder qabeeh von einer Macht jenseits des Verstandes kommen; sie muss also von der Scharia stammen. Somit kommt die Kennzeichnung der menschlichen Handlung als qabeeh und hasan von der Scharia. Wir sagen: Verrat ist qabeeh und Treue ist hasan, Sündhaftigkeit ist qabeeh und Frömmigkeit ist hasan, und die Rebellion gegen den islamischen Staat ist qabeeh, während die Korrektur seiner Abweichung, falls er abgewichen ist, eine hasan-Handlung ist, weil die Scharia dies aufgezeigt hat. Was die Verwendung des Verstandes als Schiedsrichter für hasan und qabeeh betrifft, so haben wir bewiesen, dass dies falsch ist. Was die Verwendung des Verstandes als Beweis für das betrifft, was die Scharia festgelegt hat, so kommt dies einer Verwendung des Verstandes als Beweis für die göttliche Regel (Hukm Schar'i) gleich, obwohl der Beweis für den Hukm Schar'i der göttliche Text und nicht der Verstand ist. Die Aufgabe des Verstandes besteht darin, den Hukm Schar'i zu verstehen, und nicht darin, ein Beweis dafür zu sein. Aus dieser Erörterung folgt, dass Hasan und Qabeeh nur von der Scharia als solche bestimmt werden und nicht vom Verstand.
The deep enlightened view of man’s actions reveals that they are only material when detached from their associated circumstances and considerations. Being material they are not characterised with husn (prettiness) or qubh (ugliness) in themselves but they are described as such because of external circumstances and considerations associated with them. The external (factors) which determines that an action is hasan (pretty) or qabeeh (ugly) is either just the mind, or the Islamic law only, or it is the mind but the Shari’ah is its proof, or it is the Shari’ah but the mind is its proof. Determining the actions by the mind alone is false because the mind is subject to disparity, difference and contradiction. That is because the mind’s evaluation of husn or qubh can be affected by the environment in which man lives, and even it becomes disparate and differs with the succession of ages. So if the evaluation of husn and qubh were left to the mind, the thing would be qabeeh for one group of people and hasan for others. Even the same thing could be hasan in one age and qabeeh in another. Islam as the everlasting and universal ideology determines that the description of actions as qabeeh and hasan should be the same for all human beings in all ages. Therefore the depiction of an action being hasan or qabeeh should come from a power beyond the mind; so it must come from the Shari’ah. Thus the characterisation of the human action as qabeeh and hasan comes from Shari’ah. We say treachery is qabeeh and loyalty is hasan, and sinfulness is qabeeh and piety is hasan, and the rebellion against the Islamic State is qabeeh and correcting its deviation, if it deviated, is a hasan action, because Shari’ah has demonstrated that. As for using the mind as an arbitrator for hasan and qabeeh, we have proved this to be false. In regards to using the mind as an evidence for what the Shari’ah has denoted, this amounts to using the mind as an evidence for the divine rule (Hukm Shar’ai), though the evidence for the Hukm Shar’ai is the divine text and not the mind. The role of the mind is to understand the Hukm Shar’ai and not as an evidence for it. From this discussion, hasan and qabeeh are only determined as such by the Shari’ah and not by the mind.
Das Beschreiben von Handlungen als khair oder sharr erfolgt im Hinblick auf ihre Wirkung auf die Sichtweise des Menschen sowie im Hinblick darauf, ob man sie ausübt oder sich von ihnen enthält. Die Menschen nennen diejenigen Handlungen sharr, die ihnen schaden oder die sie nicht mögen, und diejenigen Handlungen khair, die ihnen nützen oder die sie mögen, gemäß ihrer Wirkung auf sie, unabhängig von husn und qubh, die in diesem Fall von ihnen nicht berücksichtigt werden. Auf Grundlage dieser Sichtweise führen sie die Handlung aus oder unterlassen sie. Diese Sichtweise wurde korrigiert, indem festgestellt wurde, dass eine Handlung nicht aufgrund von Vorlieben und Abneigungen oder aufgrund von Nutzen und Schaden als khair oder sharr bezeichnet wird. Vielmehr ist die Beurteilung, ob sie khair oder sharr ist, das Wohlgefallen und Missfallen Allahs (SWT). Die Diskussion bezieht sich somit auf den Maßstab von khair und sharr, wie die Menschen ihn kennengelernt haben, nicht auf die Handlung selbst.
Describing actions with khair or shar is in terms of their effect on the human’s viewpoint and in terms of practising or abstaining from them. So human beings call the actions which harm them or which they dislike as sharr, and they call the actions which benefit them or which they like as khair, according to their effect on them, regardless of the husn and qubh which is not considered by them in this case. Based on this view, they undertake the action or refrain from them. This view was corrected by stating that the action is not called khair or sharr based upon likes and dislikes or benefit and harm. Rather the evaluation of it being khair or sharr is the pleasure and displeasure of Allah (swt). So the discussion here is in regard to the criterion of khair and sharr which people became acquainted with, not in regard of the action itself.
Das Kennzeichnen von Handlungen als husn und qubh bezieht sich auf das Urteil der Menschen über sie sowie auf die Strafe und den Lohn, die auf sie folgen. Die Menschen haben sich selbst die Befugnis gegeben, eine Handlung im Vergleich mit Dingen als hasan oder qabeeh zu beurteilen. Als sie feststellten, dass sie das Bittere als qabeeh und das Süße als hasan beurteilen konnten, und die abstoßende Gestalt als qabeeh und die schöne Gestalt als hasan, da sahen sie, dass sie auch die Wahrhaftigkeit (sidq) als hasan und die Lüge als qabeeh beurteilen konnten, ebenso das Halten des Wortes als hasan und den Verrat als qabeeh. So gaben sie sich die Befugnis, Handlungen als hasan oder qabeeh zu beurteilen, unabhängig vom Gegenstand von khair oder sharr, der dabei von ihnen nicht berücksichtigt wird. Auf der Grundlage dieses Urteils verhängten die Menschen Strafen auf die qabeeh-Handlung und setzten Belohnungen auf die hasan-Handlung. Dieses Urteil ist zu korrigieren: Die Handlung wird nicht mit dem Ding verglichen. Die Sinne können die Bitterkeit und die Süße einer Sache wahrnehmen, weshalb der Verstand über sie urteilen kann. Das verhält sich anders bei der Handlung, die keine Eigenschaft besitzt, die der Mensch sinnlich wahrnehmen könnte, um sie als qubh oder husn zu beurteilen. Daher ist es absolut falsch, wenn sie eine solche Handlung allein aus der Handlung selbst als husn oder qubh beurteilen. Sie müssen dieses Urteil somit aus einer anderen Quelle nehmen, nämlich von Allah (swt). Der Gegenstand hier betrifft das Urteil über die Handlung, nicht im Hinblick auf deren Bewertung, und er betrifft ebenso die Strafe und den Lohn für die Handlungen, nicht im Hinblick darauf, ob man sie unternimmt oder sich von ihnen enthält. Daher besteht ein Unterschied zwischen khair und sharr einerseits und zwischen husn und qubh andererseits, und dies sind zwei völlig verschiedene Gegenstände.
Characterising actions as husn and qubh is in terms of the judgement upon them by humans and in terms of the punishment and reward on them. Human beings gave themselves the authority to judge upon the action as hasan or qabeeh in comparison with things. When they found themselves able to judge upon the bitter thing as qabeeh and upon the sweet thing as hasan and on the disgusting shape as qabeeh and on the beautiful shape as hasan, they saw that they could judge on the truthfulness (sidq) as hasan and the lie as qabeeh, and upon keeping one’s word as hasan and on treachery as qabeeh. So they gave themselves the authority of judging upon actions as hasan or qabeeh regardless of the subject of khair or sharr, which in this case is not considered by them. Based on this judgement, human beings imposed punishments on the qabeeh action and placed rewards on the hasan action. This judgement is corrected to state that the action is not compared to the thing. The senses can appreciate the bitterness and the sweetness of something and hence the mind can judge upon it. This is contrary to the action which does not possess a matter that human beings can sense so as to judge upon it as qubh or husn. Accordingly, it is absolutely wrong for them to judge upon such an action as husn or qubh from the action itself. Thus they must take this judgement from another source, that is from Allah (swt). The subject here concerns judgement upon the action not in regard to evaluating it, and it is also in regard to punishment and reward on the actions, not in regard of undertaking them and refraining from them. Therefore there is a difference between khair and sharr and between the husn and qubh, which are two completely different subjects.
Im Hinblick auf die Beschreibung von Handlungen: Bezüglich des Zwecks der Handlung muss jeder Mensch ein Ziel haben, um dessen willen er die Handlung ausführt. Dieses Ziel ist der Wert der Handlung. Daher muss jede Handlung einen Wert haben, den der Mensch zu erreichen sucht, wenn er diese Handlung unternimmt, andernfalls wäre sie nutzlos. Menschen sollten keine Handlungen nutzlos und ohne Zweck unternehmen, sondern sie müssen darauf achten, die beabsichtigten Werte der unternommenen Handlungen zu erreichen.
This is in regard of the description of actions. Concerning the aim of the action, every person must have an aim, for the sake of which they performed the action. This aim is the value of the action. Therefore every action must have a value that human beings seek to achieve when they undertake that action, otherwise it would be in vain. Human beings shouldn’t undertake actions in vain and without purpose, but rather they must observe achieving the intended values of the actions undertaken.
Der Wert einer Handlung ist entweder maddiyyah (materiell), wie kaufmännische, landwirtschaftliche und industrielle Tätigkeiten und dergleichen; denn das Ziel dieser Tätigkeiten ist es, daraus materielle Vorteile zu gewinnen, nämlich Gewinn – ein Wert, der im Leben Bedeutung hat. Der Wert einer Handlung kann auch insaniyyah (humanitär) sein, etwa die Rettung eines Ertrinkenden oder die Hilfe für einen Bedürftigen oder Bedrängten, wobei das Ziel darin besteht, den Menschen zu retten, ungeachtet seiner Hautfarbe, Rasse, Religion oder jeder anderen Erwägung außer der humanitären. Der Wert einer Handlung kann ferner khuluqiyyah (moralisch) sein, wie Wahrhaftigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Barmherzigkeit, wobei das Ziel der moralische Aspekt ist, ungeachtet von Vorteilen oder humanitären Erwägungen. Dies, weil Moral auch gegenüber anderen Geschöpfen als Menschen gelten kann, etwa Güte gegenüber Tieren und Vögeln. Aus einer moralischen Handlung kann ein materieller Verlust entstehen, doch das Erreichen ihres Wertes ist notwendig, nämlich des moralischen Aspekts. Der Wert einer Handlung kann schließlich roohiyyah (spirituell) sein, wie ‘ibadat (Gottesdienst). Dementsprechend ist ihr gesamtes Ziel weder materieller Vorteil noch humanitärer Aspekt und auch nicht moralische Angelegenheit, sondern ihr Ziel ist die Anbetung. Daher soll allein ihr spiritueller Wert erreicht werden, unabhängig von allen anderen Werten.
The value of the action is either maddiyyah (materialistic), such as commercial, agricultural and industrial actions and the like; since the aim of undertaking these actions is to achieve materialistic benefits from them, which is profit; a value which has importance in life. The value of the action could be insaniyyah (humanitarian), such as saving a drowning person and helping a person who is needy or disturbed, with the aim being to save the human being, regardless of his colour, race, religion or any consideration except humanitarian. The value of the action could also be khuluqiyyah (moralistic), such as truthfulness, trust, and mercy, with the aim being the moral aspect, regardless of the benefits or humanitarian considerations. This is because morals could also be towards creatures other than humans, like kindness to animals and birds. A materialistic loss could occur from the moral action, but the achievement of its value is necessary, which is the moral aspect. The value of the action could be roohiyyah (spiritual) such as ‘ibadat, accordingly the whole objective of it is not materialistic benefits or humanitarian aspects, nor moral matters, rather its aim is worship. Therefore, only its spiritual value should be achieved irrespective of all other values.
Dies sind die Werte aller Handlungen, die der Mensch anstrebt, wenn er all seine Taten unternimmt.
These are the values of all actions which human beings strive to achieve when they undertake all of their actions.
Die Beurteilung menschlicher Gesellschaften in ihrem weltlichen Leben erfolgt nach diesen Werten, und zwar entsprechend dem Grad, in dem diese Werte in der Gesellschaft verwirklicht sind und in welchem Maß ihre Verwirklichung Behaglichkeit und Ruhe sichert. Muslime müssen sich bemühen, bei jeder Handlung, die sie vornehmen, den angestrebten Wert zu verwirklichen, um so zum Wohlstand und zur Erhebung der Gesellschaft beizutragen und zugleich ihren eigenen Wohlstand und ihre eigene Ruhe zu sichern.
Evaluating the human societies in their worldly life is undertaken according to these values, and the evaluation would be in accordance of the level of achievement of these values in society and what their achievement secures of comfort and tranquillity. Muslims have to exert their efforts to achieve the value sought for every action they undertake when they perform actions, so as to contribute to the prosperity and elevation of the society, and to secure - at the same time - their own prosperity and tranquillity.
Diese Werte sind an sich weder einander vorzuziehen noch gleich, denn es gibt keine gemeinsamen Eigenschaften unter ihnen, aufgrund derer man sie gleichsetzen oder einige von ihnen über die anderen stellen könnte. Sie sind lediglich Ergebnisse, die der Mensch bei seinem Handeln anstrebte. Daher lassen sie sich nicht auf eine Waagschale legen und nicht nach einem einzigen Maßstab bewerten, da sie uneinig, wenn nicht gar widersprüchlich sind. Der Mensch ist jedoch gewohnt, zwischen den Werten zu unterscheiden, um das Beste unter ihnen zu wählen, obwohl sie weder unähnlich noch gleich sind. Dennoch akzeptiert der Mensch dies nicht, sodass er zwischen ihnen unterscheidet und sie gleichsetzt. Diese Unterscheidung und Gleichsetzung richtet sich nicht nach dem Wert selbst, sondern nach dessen Auswirkung auf ihn. Daraufhin hat der Mensch die Unterscheidung und Gleichsetzung zwischen den Werten auf sich selbst und auf das gegründet, was dieser Wert an Nutzen oder Schaden für ihn hervorbringt. Er setzt sich selbst als Maßstab (Richtschnur) ein oder macht die Wirkung, die ihn von diesen Werten trifft, zum Maßstab. So bezieht sich diese Unterscheidung tatsächlich auf die Wirkungen dieser Werte auf ihn und nicht auf die Werte selbst. Da die Neigungen der Menschen hinsichtlich der Wirkungen der Werte voneinander abweichen, unterscheidet sich ihre Unterscheidung zwischen ihnen entsprechend.
These values are not preferential over each other or equal, by themselves, because no common qualities exist among them in order to be equated with each other or to prefer some of them over the other. They are but results human beings sought when they undertook their actions. As a result, they cannot be put in one balance, nor evaluated by one criterion, because they are in disagreement if not contradictory. Human beings however are used to differentiating between the values, to choose the best of them, though they are neither dissimilar nor equal. Yet human beings do not accept that, so they differentiate and equalise between them. This differentiation and equalisation is not according to the value itself but according to its effect on them. Thereupon, human beings built the differentiation and equalisation between values upon themselves and upon what this value produces of benefit or harm for them. They establish themselves as the measure (standard) or make the effect, which befalls them from these values as a measure. Thus this differentiation is actually between the effects of these values upon them, not between the values themselves. Since the inclinations of human beings vary in regard to the effects of the values, their differentiation between them differs accordingly.
Menschen, die stark von spirituellen Empfindungen beeinflusst sind und sich diesen zuneigen und den materiellen Wert ignorieren, bevorzugen den spirituellen Wert gegenüber dem materiellen. Dementsprechend wenden sie sich dem Gebet (individuellen ‘Ibadat) zu, entsagen der materiellen Welt und ihren Aspekten. Sie vernachlässigen das Leben, weil es materiell ist, und sie werden für die materielle Rückständigkeit verantwortlich gemacht; und durch sie sinkt der Lebensstandard in der Gesellschaft, in der sie leben, aufgrund der dort herrschenden Trägheit und Lethargie.
People who are highly influenced by and inclined to spiritual emotions and ignore the materialistic value, prefer the spiritual value over the materialistic one. So they accordingly turn to prayer (individual ‘ibadat) and renounce the material world and its aspects. They neglect the life because it is material, and they account for materialistic backwardness; and because of them, the standard of living in the society they live in declines due to what prevails in it of laziness and lethargy.
Menschen, die stark von materialistischen Neigungen beeinflusst sind, lassen sich von ihren Launen beherrschen, vernachlässigen den geistigen Wert, ziehen den materiellen Wert vor und streben danach, ihn zu erreichen. Daher werden die Ideale für sie zahlreich, und wegen ihnen gerät die Gesellschaft, in der sie leben, in Unruhe, und Bosheit und Verderbtheit breiten sich in ihr aus.
People who are highly influenced by materialistic inclinations, are taken over by their whims and neglect the spiritual value, prefer the materialistic value and seek to achieve it. Therefore, the ideals to them become numerous, and because of them, the society they live in becomes disturbed and wickedness and corruption spread in it.
Demnach ist es falsch, die Bewertung dieser Werte dem Menschen zu überlassen; vielmehr müssen sie von ihrem Schöpfer bewertet werden, und das ist Allah (SWT). Deshalb ist es notwendig, dass das göttliche Gesetz (Shar'a) selbst diese Werte für sie festlegt und ihnen die Zeit ihrer Ausübung zuweist, und nach der Scharia wählt der Mensch sie aus.
Accordingly it is wrong to leave human beings to evaluate these values; instead they must be evaluated by the Creator of them, who is Allah (swt). Therefore it is necessary that the divine law (Shar’a) itself determines for them these values and assigns to them the time of their performance and according to Shari’ah man selects them.
Die Scharia hat die Lösungen für die Probleme des Lebens durch die Gebote und Verbote Allahs aufgezeigt und den Menschen verpflichtet, in diesem Leben gemäß diesen Geboten und Verboten zu handeln. Sie hat auch die Handlungen aufgezeigt, durch die der geistige Wert erreicht wird, nämlich die Fard- (verpflichtenden) und Mandub- (empfohlenen) Gottesdienste. Ebenso hat sie jene Eigenschaften verdeutlicht, durch die der moralische Wert erreicht wird, und den Menschen überlassen, den materiellen Wert zu erlangen, der für ihn notwendig ist, um damit seine Bedürfnisse und grundlegenden Notwendigkeiten zu befriedigen, und sogar darüber hinaus, was über seine Notwendigkeiten und grundlegenden Bedürfnisse hinausgeht, und zwar nach einem bestimmten System (Scharia). Dabei hat sie geboten, nicht von diesem abzuweichen. Der Mensch hat nur zu handeln, um diese Werte gemäß den Geboten und Verboten Allahs zu erreichen, und sie so zu bewerten, wie die Scharia es dargelegt hat.
The Shar’a has shown the solutions of life’s problems through the commands and prohibitions of Allah, and has obliged man to proceed in this life according to these commands and prohibitions. It has also shown the actions that achieve the spiritual value which are the Fard (obligatory) and mandub (recommended) worships. It has also clarified those qualities that achieve the moral value, and left human beings to achieve the materialistic value necessary for them so as to satisfy with it their necessities and basic needs and what is even beyond their necessities and basic needs, in accordance with a certain system (Shari’ah) and commanded not to deviate from it. Human beings has but to act to achieve these values in accordance with the commands and prohibitions of Allah, and to evaluate them as the Shar’a has demonstrated.
Werte werden in der Gesellschaft auf dem Niveau verwirklicht, das sie als bestimmte Gesellschaft benötigt, und diese Gesellschaft wird anhand der Maßstäbe dieser Werte bewertet. Auf dieser Grundlage müssen Handlungen vollzogen werden, um diese Werte zu erreichen und die islamische Gesellschaft gemäß der islamischen Sichtweise auf die Angelegenheiten des Lebens zu errichten.
Values are achieved in the society at the level it needs as a specific society and this society is evaluated using the standards of these values. Upon this basis, actions must be performed to achieve these values, to establish the Islamic society in accordance with the Islamic viewpoint of life’s affairs.
Zusammengefasst ist menschliches Handeln Materie, die sie materiell ausführen. Bei jeder Handlung verwirklicht sich die Beziehung zu Allah unter dem Gesichtspunkt, ob diese Handlung erlaubt (halal) oder verboten (haram) ist. Handlungen werden auf dieser Grundlage ausgeführt oder unterlassen. Die Verwirklichung dieser Beziehung zu Allah ist der Geist, der den Menschen verpflichtet, die Shar'a (Gesetz) Allahs zu kennen, um seine Handlungen zu unterscheiden. Der Mensch unterscheidet das Khair vom Sharr, wenn er jene Handlungen kennt, die Allah gefallen, und jene, die Ihn erzürnen. Ebenso unterscheidet er das Qubh vom Husn, wenn die Shar'a ihm die hasan-Handlung und die qabeeh-Handlung zuweist. Sie suchen jene Werte, die für das islamische Leben in der islamischen Gesellschaft unerlässlich sind, entsprechend dem, was die Shar'a bestimmt hat. Wenn Menschen Handlungen ausführen und ihre Beziehung zu Allah verwirklichen, können sie sich entsprechend dieser Verwirklichung für oder gegen eine Handlung entscheiden, weil sie um die Art der Handlung, ihre Beschreibung und ihren Wert wissen. Daher ist die Philosophie des Islam die Verbindung des Materiellen mit dem Geistigen, das heißt, die Handlungen werden durch die Gebote und Verbote Allahs geleitet. Diese Philosophie ist beständig und für jede Handlung notwendig, sei sie klein oder groß, geringfügig oder bedeutend. So wird das Leben dargestellt. Da der islamische 'Aqeedah (Glaube) die Grundlage des Lebens, die Grundlage der Philosophie des Islam und die Grundlage der Lebenssysteme ist, bildet die islamische Hadarah (Zivilisation) die Gesamtheit der Vorstellungen vom Leben aus islamischer Sicht. Diese ist auf einer geistigen Grundlage aufgebaut, nämlich dem 'Aqeedah (Glauben); ihre Darstellung des Lebens ist die Verbindung des Materiellen mit dem Geistigen; und die Bedeutung von Glück in ihrer Sicht ist, das Wohlgefallen Allahs (SWT) zu erlangen.
In summary, human action is material which they perform materialistically. When actions are undertaken the relationship with Allah is realised, from the perspective that this action is permissible (halal) or prohibited (haram). Actions are undertaken or abstained from according to this basis. The realisation of this relationship with Allah is the spirit, which obliges human beings to know the Shar’a (law) of Allah to distinguish their actions. Human beings distinguish the khair from the sharr when they know those actions that please Allah and those which anger Him. They also distinguish the qubh from the husn when Shar’a assigns for them the hasan action and the qabeeh action. They seek those values that are imperative for the Islamic life in the Islamic society according to what the Shar’a has assigned. When human beings undertake actions and realise their relationship with Allah, they will be able to engage in or abstain from an action in accordance with this realisation, because they have awareness of the type of action, its description and its value. Hence, the philosophy of Islam is the mixing of the material with the spirit, that is making the actions directed by the commands and prohibitions of Allah. This philosophy is constant and necessary for each action whether it is small or large, minute or great. This is how life is depicted. Since the Islamic ‘aqeedah (creed) is the basis of life, the basis of Islam’s philosophy, the basis of the systems of life. Thus the Islamic HaDarah (civilisation) is the total concepts about life from the viewpoint of Islam. This is built upon one spiritual basis, which is the ‘aqeedah (creed); and its depiction of life is the mixing of the material with the spirit; and the meaning of happiness in its view is to attain the pleasure of Allah.
Während die ʿAqīda, die das größte Problem des Menschen löst, die Grundlage der Handlungen bildet und die Lebensanschauung darauf beruht, und die Philosophie des Islam die Handlungen lenkt, so lösen die Systeme, die aus dieser ʿAqīda hervorgehen, die Probleme der Menschen und ordnen ihre Handlungen präzise. Daher ist die Anwendung der Systeme das Kriterium dafür, ob ein Land das Land des Unglaubens (Dār al-Kufr) oder das Land des Islam (Dār al-Islām) ist.
While the ‘aqeedah, which resolves the greatest problem of human beings, is the basis of actions and upon which the viewpoint in life is based, and Islam’s philosophy controls the actions, then the systems which emanate from this ‘aqeedah address the problems of human beings and organise their actions accurately. Hence, the application of the systems is the criterion in determining whether a land is the land of kufr (daar ul-kufr) or the land of Islam (daar ul-Islam).
Das Land, in dem die Systeme des Islam angewendet werden, nach dem regiert wird, was Allah offenbart hat, und dessen Sicherheit durch die Sicherheit des Islam gewährleistet ist, gilt als Land des Islam (Dar al-Islam), selbst wenn die Mehrheit seiner Bevölkerung nicht muslimisch ist. Das Land hingegen, in dem diese beiden Dinge nicht erfüllt sind, gilt als Land des Kufr (Dar al-Kufr), selbst wenn die Mehrheit seiner Bevölkerung muslimisch ist. Dementsprechend erhält nach der Glaubenslehre die Anwendung der Systeme des Islam und ihre Umsetzung in allen Lebensbereichen Vorrang. Denn die Anwendung dieser Systeme zusammen mit der Glaubenslehre bringt naturgemäß die islamische Denkweise (‘Aqliyyah) und islamische Gesinnung (Nafsiyyah) innerhalb der Umma hervor und macht den Muslim zu einer herausragenden und erhabenen Persönlichkeit.
The land in which Islam’s systems are applied, governed by that which Allah has revealed and its security is by the security of Islam, is considered a land of Islam (daar ul-Islam), even if the majority of its population are non-Muslim. While the land in which these two matters are not fulfilled is considered a land of Kufr (daar ul-kufr), even if the majority of its population are Muslim. Accordingly, after the doctrine, the priority is given to the systems of Islam and their application in the walks of life. This is because application of these systems along with the doctrine naturally produces the Islamic mentality (‘aqliyyah) and Islamic disposition (nafsiyyah) within the Ummah and makes the Muslim a distinguished and exalted personality.