Die Moscheen, damals und heute
The Mosques, Past And Present
Ein kurzer Vergleich zwischen dem Zustand unserer Moscheen heute und dem der rechtschaffenen Vorfahren zeigt, dass sie sich früher auf das Wesentliche konzentrierten und nicht auf das äußere Erscheinungsbild, während wir heute dazu neigen, uns auf die äußeren Erscheinungsformen zu konzentrieren und die wesentliche Rolle der Moschee zu vernachlässigen.
A brief comparison between the state of our mosques nowadays and that of the righteous ancestors reveals that in the past they used to concentrate on the essence and not the appearance, whereas nowadays we tend to concentrate on the appearances and disregard the essential role of the mosque.
Alles scheint sich ins Gegenteil verkehrt zu haben: Die Rolle der Moschee beschränkte sich darauf, die fünf vorgeschriebenen Gebete zu verrichten, und danach schloss sie ihre Türen. Dadurch hat sich die Moschee vom Leben isoliert, unter dem Banner der Trennung der Religion (Din) vom weltlichen Leben. Regierungen, Prediger und Berater rückten in den Vordergrund und begannen, nach Richtlinien der Herrschenden zu handeln, um ihre Parole „keine Politik in der Religion“ zu bekräftigen. Sie behaupten, die Geistlichen zu sein, die mit Politik nichts zu tun haben, obwohl der Islam ein Din ist und die politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und justiziellen Systeme ein integraler Bestandteil des Islam sind.
Everything seems to be the opposite, the role of the mosque became restricted to the establishing of the five prescribed prayers, and then it would shut its doors. Consequently, the mosque has become isolated from life, under the banner of separating the deen from temporal life. Governments preachers and councillors took centre stage and began acting according to guidelines issued by the rulers to reiterate their slogan of ‘no politics in religion’, claiming that they are the clergymen who have nothing to do with politics, even though Islam is a deen and the political, economic, social and judicial systems are an integral part of Islam.
Schließlich ist die Moschee der Ort, von dem aus die Botschaft des Islam verbreitet wurde, und der Ort, von dem die muslimischen Führer ihre glorreiche Reise antraten, um die Botschaft Allahs (swt) in die ganze Welt zu tragen. Es war eine schlichte Moschee; ihr Boden bestand aus Kieselsteinen, sie wurde nachts beleuchtet, und ihr Dach war aus Palmzweigen gefertigt. Deshalb sollten wir uns nicht mit der Ausschmückung der Moschee beschäftigen, auf Kosten ihrer eigentlichen Aufgabe, und sie nicht in einen Ort des Streits, der Zwietracht und des Rassismus verwandeln. Wir sind so tief gesunken, dass wir heute zusehen müssen, wie unsere Moscheen den Ungläubigen in die Hände spielen, indem sie uns nach Nationalitäten spalten.
Finally, the mosque is the place from which the Message of Islam was launched, and the place from which the Muslim leaders began their glorious journey, carrying the Message of Allah (swt) to the whole world. It was a modest mosque, its carpet was pebbles, lit at night, and its roof was made of the branches of palm-trees. Therefore, we should not occupy ourselves with the decorating of the mosque at the expense of stalling its real role, and turning it into a place of strife, disputes and racism. We have sunk to the level where we are nowadays witnessing our mosques playing into the hands of the disbelievers by dividing us into nationalities.
Heute haben wir eine pakistanische Moschee, eine syrische Moschee, eine persische Moschee, eine kurdische Moschee, eine türkische Moschee und so weiter. Wir haben außerdem Moscheen, die zu verschiedenen islamischen Gruppen, Parteien und Denkschulen gehören, und jede hindert die andere daran, die Botschaft zu verbreiten, unter dem Vorwand von Entschuldigungen, während sie den eigentlichen Grund verbirgt, nämlich das Verlangen nach Macht, Führung und Autorität sowie die Befriedigung des Überlebensinstinkts. All dies geschieht heute in unseren Moscheen, obwohl die Moscheen für Allah (swt) bestimmt sind und nicht für diese Gruppe oder jene Partei oder jene Nationalität oder jene bestimmte Rasse. Allah (swt) sagt: „Und die Moscheen gehören Allah, so ruft neben Allah niemanden an.“ [TMQ 72:18] Daher muss besonders den islamischen Gruppen und Parteien sowie den Imamen eindringlich nahegelegt werden, dass sie in Seinen Moscheen Allah fürchten und die Türen der Moscheen den aufrichtigen Muslimen, den gelehrten Gelehrten, denjenigen, die sich niederwerfen, denjenigen, die in Angelegenheiten der Religion beraten, und denjenigen, die sich um die Wiederherstellung der islamischen Lebensweise bemühen, öffnen. Nur dann wird der Name Allahs (swt) in den Moscheen die höchste Stellung einnehmen, und die Menschen werden das Gute gebieten und das Schlechte verbieten und sich um die Angelegenheiten der Umma kümmern. Dann können wir mit Gewissheit sagen, dass die Moscheen ihre rechtmäßige Rolle wieder eingenommen haben, wo die Religion und der Name Allahs (swt) wieder das Höchste sind.
We have nowadays a Pakistani mosque, a Syrian mosque, a Persian mosque, a Kurdish mosque, a Turkish mosque and so on. We have also mosques belonging to various Islamic group, parties and Schools of Thought, and each one prevents the other from carrying the Message with excuses, while concealing the real reason which is the yearning for power, leadership, and authority, and the satisfying of the instinct of survival. All this is taking place today in our mosques despite the fact that the mosques are for Allah (swt) and not for this group or that party or that nationality or that particular race. Allah (swt) says, “And that the mosques are for Allah so do not associate with Allah anyone.” [TMQ 72:18] Therefore, it must be stressed, especially to the Islamic groups and parties and the Imams, that they should fear Allah in His mosques, and to open the doors of the mosques to the sincere Muslims, to the learned scholars, to those who prostrate, to those who advise on the deen and those who are engaged in re-establishing the Islamic way of life. Only then will the name of Allah (swt) reign supreme in the mosques, and people will enjoin what is good and forbid what is evil, and take concern themselves with the Ummah’s affairs. Then we can safely say that the mosques have resumed their rightful role, where the deen and the name of Allah (swt) are once again the highest.
Allah (SWT) sagt: „In Häusern, deren Erhebung Allah erlaubt hat, damit darin Sein Name erwähnt und gepriesen werde.“ [TMQ: ] Und Er (SWT) sagt: „Und richtet euer Gesicht bei jeder Moschee aus und ruft Ihn an, indem ihr Ihm in Aufrichtigkeit Seine Religion widmet.“ [TMQ : ]
Allah (swt) says, “In houses Allah permitted that His name is mentioned and upheld.” [TMQ : ] And He (swt) says, “And turn your faces at every Masjid and supplicate Him with sincerity to His deen.” [TMQ : ]