Ebenen des Hinweises der Fitrah auf die Existenz Allahs
Levels Of The Indication Of The Fiṭrah For The Existence Of Allah
Das Argument aus der Fiṭrah für Allah beschränkt sich nicht auf das Element, das in der Seele vorhanden ist und von einem Menschen verlangt, anzuerkennen, dass es einen Schöpfer gibt. Vielmehr ist es möglich, dass die Fiṭrah diese grundlegende Tatsache auf verschiedene Weise und auf unterschiedlichen Ebenen offenbart.
The argument from fiṭrah for Allah is not limited to the element that exists in the soul, which requires a person to affirm that there is a Creator. Rather, it is possible that the fiṭrah reveals this substantial fact in a number of ways and at various levels.
Erste Stufe: Der Hinweis auf grundlegende rationale Begriffe
First level: The indication of basic rational concepts
Zu den Dingen, die ein Mensch unmittelbar erfassen kann, gehören bestimmte natürliche und vernunftgemäße Tatsachen, die als intuitives Wissen oder als selbstevidente Wahrheiten bezeichnet werden. Diese sind angeboren bekannt und werden von der Seele ohne jede Analyse oder Schlussfolgerung erworben. Dies steht im Gegensatz zu der Art von Wissen, das als theoretisches Wissen bekannt ist und nur durch Analyse und Schlussfolgerung erlangt werden kann.
Of the issues a person can automatically grasp are certain natural and rational facts, referred to as intuitive knowledge or self-evident truths. These are innately known and are acquired by the soul without any analysis or reasoning. This is in contrast to the type of knowledge that is known as theoretical knowledge, which can be acquired only via analysis and reasoning.
Der Unterschied zwischen beiden sollte klar sein; ja, er sollte selbstverständlich sein, sodass jeder Mensch ihn sofort erkennt, im Gegensatz zu theoretischem Wissen, das anfällig für Zweifel und Einwände sein kann. Solche Einwände lassen sich durch Analyse und Schlussfolgerung zurückweisen. Es liegt in der Natur des intuitiven Wissens, dass es nicht auf Beweis angewiesen ist; vielmehr dient das intuitive Wissen selbst als Beleg. Theoretisches Wissen wird zur Überprüfung auf intuitives Wissen zurückgeführt. Dies erläuternd sagt Ibn Ḥazm: „Was auch immer durch Logik oder Sinneswahrnehmung unmittelbar erworben werden kann, bedarf überhaupt keines Beweises. Vielmehr sind es diese Arten von Tatsachen, die jeder als Beweis und Widerlegung heranziehen sollte, woraufhin sein theoretisches Denken als richtig oder falsch beurteilt werden kann.“42
The difference between the two should be clear; in fact, it should be self evident such that every person must instantly recognise it, as opposed to theoretical knowledge that can be prone to doubt and objection. Such objections may be repelled through analysis and reasoning. It is in the nature of intuitive knowledge that it is not dependent on proof; rather, intuitive knowledge itself is used as evidence. Theoretical knowledge is referred back to intuitive knowledge for verification. Explaining this, Ibn Ḥazm says, ‘Whatever that can be acquired immediately through logic or the senses is not in need of evidence at all. Rather, it is these types of facts that everyone ought to use as evidence and refutation, after which his theoretical reasoning can be deemed to be correct or incorrect.’42
Muʿallimī sagte: „Was das instinktive und selbstevidente Wissen betrifft, so sind sich die Logiker einig, dass es die Währung der Logik ist. Die Gewinnung von Erkenntnissen aus analytischem Wissen dagegen kann nur angestrebt werden, wenn sie auf dem erstgenannten beruht und auf es zurückgeführt wird.“43 Schlussfolgerung kann ohne die Existenz intuitiven Wissens nicht funktionieren. Ohne es würden zirkuläres Schließen und unendlicher Regress die Folge sein, was den Zusammenbruch des gesamten Systems des Schlussfolgerns verursachen würde. Dies erläuternd sagte Ibn Taymiyyah: „Wissen, das durch die Analyse eines Beweises erlangt wird, muss auf intuitive Aussagen zurückverweisen. Jedes Wissen, das nicht intuitiv ist, muss auf intuitives Wissen zurückverweisen. Werden theoretische Aussagen fortwährend durch ihresgleichen bewiesen, so würden zirkuläres Schließen oder ein unendlicher Regress der Kausalität entstehen. Beides ist notwendigerweise und nach übereinstimmender Auffassung der Logiker unter mehreren Gesichtspunkten unzulässig.“
Muʿallimī said, ‘As for instinctive and self-evident information, the logicians agree that it is the currency of logic. On the other hand, deriving information from analytical knowledge can only be aspired when it is based on, and attributed to, the former.’43 Reasoning cannot work without the existence of intuitive information. Without it, circular reasoning and infinite regress would come as a result, causing the collapse of the entire system of reasoning. Explaining this, Ibn Taymiyyah said, ‘Knowledge that is acquired by analysing proof must refer back to intuitive propositions. Any piece of knowledge that is not intuitive must refer back to intuitive knowledge. If theoretical propositions are constantly proven by their like, circular reasoning or infinite regress of causality would ensue. By necessity and the agreement of logicians, both are improper from a number of angles.
Erworbenes theoretisches Wissen ist jenes, das aus bekannten Prämissen gewonnen wird, die keiner Analyse bedürfen. Wären auch diese Prämissen theoretisch, so wären sie wiederum von anderen Prämissen abhängig, was zu einer Unendlichkeit theoretischer Prämissen im Menschen führen würde. Der Mensch ist zeitlich; er ist nach einem Nichtsein ins Dasein getreten. Das Wissen in seinem Herzen ist zeitlich. Wenn das Wissen in seinem Herzen nicht ohne ein ihm vorausgehendes Wissen erworben worden wäre, so hieße das, dass sein Herz von Anfang an ohne Wissen wäre. Daher ist notwendig, dass es grundlegende, selbstevidente Erkenntnisse gibt, die Allah in das Herz eines Menschen legt. Das Ziel jedes Beweises ist es, auf diese Art selbstevidenter Erkenntnis zurückzuführen. Ferner sind selbstevidente Erkenntnisse mitunter Zweifeln und Einflüsterungen ausgesetzt, wie den Zweifeln der Sophisten, die das Greifbare und Selbstevidente in Frage stellen. Dazu gehören beispielsweise die Zweifel, die Rāzī zu Beginn seines al-Muḥaṣṣal äußert, die wir an anderer Stelle besprochen haben:
Acquired theoretical knowledge is that which is gained from known propositions that do not require analysis. Had those propositions been theoretical as well, they would have in turn been contingent on other propositions, leading to an infinity of theoretical propositions inside man. Man is temporal – he came into existence after having been non-existent. The knowledge in his heart is temporal. If the knowledge in his heart was not acquired without knowledge prior to it, it would mean that his heart would be without knowledge right from the start. Therefore, it is necessary that there are basic self-evident pieces of information that Allah places within a person’s heart. The aim of any proof is to refer back to this type of self-evident information. Furthermore, self-evident information is sometimes subject to doubts and whispers, like the doubts of sophists who cast aspersions on tangible and self-evident information. These include, for example, the doubts cast by Rāzī in the beginning of his al Muḥaṣṣal, which we have discussed elsewhere:
Zweifel, die diese Erkenntnis untergraben, können nicht durch Beweise zurückgewiesen werden. Denn der Zweck des Beweises besteht darin, auf jene intuitive Erkenntnis zurückzuführen. Wenn also Zweifel aufkommt, wird der Weg zur Analyse und Forschung verschlossen. Deshalb ist mit denjenigen, die greifbare und instinktive Erkenntnisse leugnen, nicht zu debattieren. Wenn eine solche Person sogar halsstarrig ist, sollte man sie so lange disziplinieren, bis sie die Wahrheit anerkennt. Irrt sie hingegen aufgrund einer Verderbnis, die ihre Sinne oder ihren Verstand befallen hat, oder ist sie schlicht nicht in der Lage, diese Erkenntnis zu erfassen, oder aus einem anderen Grund, so sollte man sie behandeln, damit sie die Voraussetzungen für den Erwerb von Wissen erlangt und jene Dinge beseitigen kann, die es blockieren. Ist sie weiterhin unfähig zu begreifen, weil ihr Charakter verdorben ist, sollte man sie mit einem Heilmittel behandeln, das dies adressiert, oder mit Bittgebet, Ruqya, besonderer Zuwendung usw. Andernfalls sollte man sie in Ruhe lassen.44
Doubts that are injurious to that information cannot be repelled with proof. This is because the aim of proof is that it refers back to that intuitive information. Therefore, when doubt creeps in, the path to analysis and research is closed off. This is why those who deny tangible and instinctive information are not to be debated. In fact, if such a person is being obstinate, he should be disciplined until he admits the truth. If he is mistaken due to corruption afflicting his senses or his mind, is simply unable to understand that information, or for any other reason, he should be treated so that he can gain the prerequisites of acquiring knowledge and be able to dispel those things that block it. If he is still unable to comprehend because of corruption in his temperament, he should be treated with medicament that deals with this, or with supplication, ruqyah, special attention, etc. Otherwise, he should be left alone.44
Jeder Versuch, die Wahrheit selbstverständlicher Wahrheiten durch Vernunftschlüsse zu beweisen, ist sehr schwierig. Tatsächlich kann er unmöglich sein und dazu führen, dass ein Mensch an ihnen zweifelt und so in eine der vielen Arten der Sophistik verfällt. Auf jeden Fall käme ein solches Vorgehen einer Folter der Seele gleich, ohne dass daraus irgendein Nutzen entstünde. Um dies zu erläutern, bot Ibn Taymiyyah ein treffendes Beispiel, um die Natur dieses Problems zu veranschaulichen:
Any attempt to demonstrate the veracity of self-evident truths through reasoning is very hard. In fact, it can be impossible and may lead a person to doubt them, thus falling into one of the many types of sophism. In any case, such a process would be tantamount to torturing the soul without any benefit whatsoever. Expounding on this, Ibn Taymiyyah offered a fine example to demonstrate the nature of this problem:
Wenn Dinge, die instinktiv erfasst werden, mit nicht-instinktiven Mitteln durchdacht werden, quält man die Seele umsonst. Dies gleicht einem Mann, dem gesagt wird, eine bestimmte Summe Geld unter einer Anzahl von Personen zu gleichen Teilen aufzuteilen – eine Aufgabe, die ohne Schwierigkeit ausgeführt werden sollte. Jemand könnte zu ihm sagen: „Warte, du kannst sie nicht aufteilen, ohne die Definition der Division zu kennen und ohne eine Unterscheidung zwischen Division und Multiplikation zu treffen. Division ist das Gegenteil der Multiplikation. Letztere wird durchgeführt, indem die Einheiten der einen Zahl mit den Einheiten der anderen zusammengesetzt werden, während erstere dadurch erreicht wird, dass die Einheiten der einen Zahl durch die Einheiten der anderen geteilt werden. Deshalb ist das Ergebnis, wenn der Quotient mit dem Divisor multipliziert wird, der Dividend, und wenn die durch Multiplikation entstandene Zahl durch eine der beiden multiplizierten Zahlen geteilt wird, ergibt sich die andere Zahl…“ „Was ich über die Definition der Multiplikation gesagt habe, gilt nicht, weil sie sich nur auf die Multiplikation ganzer Zahlen bezieht, nicht auf Bruchzahlen. Eine umfassende Definition wäre: Multiplikation ist die Gesamtsumme, deren Verhältnis zu einer der multiplizierten Zahlen dasselbe ist wie das Verhältnis der Zahl Eins zur anderen Zahl…“ „Die Multiplikation von einer Hälfte mit einem Viertel ergibt ein Achtel. Das Verhältnis eines Achtels zu einem Viertel ist dasselbe wie das Verhältnis einer Hälfte zur Zahl Eins.“ Obwohl all diese Aussagen zutreffend sind, ist klar, dass eine Person, die Geld besitzt und es gleichmäßig unter mehreren Personen verteilen möchte, sich umsonst abmühen würde, wenn sie sich zwingen wollte, all dies zu verstehen, bevor sie das Geld verteilt. Vielleicht würde sie diese Dinge nicht einmal verstehen und sie als problematisch empfinden.45
When instinctively comprehended matters are reasoned through non instinctive means, one will be tormenting the soul in vain. This is similar to a man who is told to divide a certain sum of money into equal portions among a number of individuals – a task that should be performed without difficulty. Someone may say to him, “Wait, you cannot divide it without knowing the definition of division and without drawing a distinction between division and multiplication. Division is the opposite of multiplication. The latter is carried out by compounding the units of one number by the units of the other, whereas the former is achieved by dividing the units of one number by the units of the other. This is why when the quotient is multiplied by the divisor, the result is the dividend, and when the number resulting from multiplication is divided by one of the two numbers multiplied, the result is the other number… “What I have said about the definition of multiplication is not valid because it applies to the multiplication of integers, not fractional numbers. An all-inclusive definition would be: Multiplication is the sum total whose relation to one of the numbers multiplied is the same as the relation of figure one to the other number… “The multiplication of one-half by one quarter results in one-eighth. The relation of one-eighth to one quarter is the same as the relation of one-half to the figure one.” Although these are all valid statements, it is clear that the person who has money and wishes to distribute it equally among a number of individuals would agonise in vain if he were to force himself to understand all this before he divided the money. He may not even understand these matters and may find them problematic.’45
Bei der Erläuterung, wohin der Denkprozess zu einer offensichtlichen Wahrheit führen kann, fügt er hinzu: „Viele Informationen sind notwendig und instinktiv. Wenn ein Mensch sich dazu zwingen will, dafür eine Begründung zu liefern, wird ihm das schwerfallen. Er würde sich selbst in den Zweifel stürzen, sei es, weil es zu langen Aussagenketten führen würde, weil diese schwer zu entschlüsseln sind, oder aus beiden Gründen.“46
Explaining what the process of reasoning for self-evident truth can lead to, he adds: ‘A lot of information is necessary and instinctive. If a person wants to force himself to offer reasoning for that, it would be difficult for him. He would land himself into doubt, whether because it would lead to lengthy propositions, because they are difficult to unlock, or both.46
Wenn es überhaupt einen Fall gibt, in dem selbstverständliche Tatsachen begründet werden müssen, dann zeigt dies tatsächlich, dass sie angeboren und instinktiv sind, nicht dass sie richtig sind. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Offenlegen der Natur einer Sache und dem Versuch, Belege für ihre Wahrheit anzuführen; ersteres gleicht einer Erinnerung an die Achtlosen und Vergesslichen. Aus diesem Grund sagte Ibn Taymiyyah bei der Erörterung der Beweise, die die Existenz Allahs belegen: „So wird das Erkennen der Zeichen, die Seine Existenz notwendig machen, für ihn ein Augenöffner aus diesem Spektrum sein, so wie Er sagt: ‚Wahrlich, wenn Satan denen, die Allah fürchten, einen Einflüsterung nahebringt, dann gedenken sie (ihres Herrn) und sehen dann klar.‘“47 Es wäre zugleich eine Erinnerung daran, Allah zu gedenken, wenn Vergesslichkeit und Achtlosigkeit überhandnehmen. Daher ist es ein Augenöffner, der die Unwissenheit vertreibt, die man empfinden mag, und eine Mahnung, die Achtlosigkeit abzulegen. Dies gilt obwohl die grundlegende Erkenntnis von der Existenz Allahs instinktiv in der Seele zu finden ist, ganz ohne jegliche äußeren Mittel.48
If there is ever a case that self-evident facts need to be reasoned, then that would actually be to demonstrate that they are indeed innate and instinctive, not to prove they are correct. There is a difference between revealing the nature of something and the attempt to offer evidence for its veracity – the former is akin to reminding the heedless and forgetful. This is why when discussing the evidence that proves the existence of Allah , Ibn Taymiyyah said, So when he sees the signs that necessitate His existence, they would be an eye-opener from that spectrum, just as He said, “Indeed, when Satan whispers to those mindful of Allah, they remember their Lord then they start to see things clearly.”47 It would also be a reminder to remember Allah when forgetfulness and heedlessness overcome. Therefore, it is an eye-opener to dispel the ignorance one may experience, and a reminder to remove one’s heedlessness. This is despite the fact that the core recognition of Allah’s existence is instinctively found in the soul without any external means whatsoever.48
Daraus ergeben sich zwei berechtigte Fragen:
This brings about two valid questions:
1. Wo erlangte die Seele intuitives Wissen?
1. Where did the soul gain intuitive knowledge?.
2. Woher erlangt das intuitive Wissen seine universelle und absolute Objektivität?
2. From where does intuitive knowledge acquire its universal and absolute objectivity?.
Aus der vorangegangenen Diskussion ging hervor, dass intuitive Erkenntnisse bereits im Herzen vorhanden sind. Sie werden nicht durch den Prozess der Bildung erworben. Es handelt sich nicht um Informationen, die aus einer äußeren Quelle abgerufen werden. Daher ist es durchaus naheliegend, die folgende Frage zu stellen: Was oder wer hat diese instinktiven Vorstellungen in das Herz gelegt? Die logische Antwort lautet: Allah. Um dieser Frage auszuweichen, hat sich der atheistische Diskurs darum bemüht, die instinktive Natur dieser Erkenntnis in Zweifel zu ziehen, und behauptet, solche Informationen entstünden aus der Bildung, die die Sinne durch den Prozess der Induktion (istiqrā’) erhalten. Sie führen Folgendes an: Wenn ein Mensch einen Apfel zu einem anderen hinzufügt, ergibt sich zwei Äpfel; wenn er eine Orange zu einer anderen hinzufügt, ergibt sich zwei Orangen. Dies ist eine allgemeingültige Regel: 1+1=2. Sie fügen hinzu, dass die Regel der Kausalität aus dem Ursache-Wirkung-Prozess hervorgeht, den der Mensch durch seine Sinne wahrnimmt. Kurz gesagt behaupten sie, dieses Wissen entspringe der Erfahrung und nicht einer instinktiven Kenntnis, die den Sinnen vorausgeht. Diese philosophische Haltung, rationale Erkenntnisse auf sinnliche Erfahrung zurückzuführen und jede angeborene Veranlagung zu verwerfen, führt zu einer Reihe erkenntnistheoretischer Probleme. Sie öffnet die Tür für den Zweifel an den instinktiven und stets wiederkehrenden Wahrheiten, die diese Begriffe tatsächlich darstellen. Die Methode des „Ausprobierens und Prüfens“, die jede menschliche Erfahrung abdecken müsste, ist unmöglich vollständig umzusetzen. Daher ist es möglich, dass ein Mensch weiterhin Zweifel an diesem universellen Gesetz hegt, da es irgendwo außerhalb seines begrenzten Experiments gebrochen sein könnte. Er wüsste beispielsweise nicht, dass irgendwo im Universum ein Ereignis eingetreten sein könnte, das ohne jede äußere Ursache zustande kam.
From the previous discussion, it was made clear that intuitive information is already present in the heart. It is not acquired through the process of education. It is not information accessed from any external source. Therefore, it is perfectly natural to ask the following question: What or who placed these instinctive ideas in the heart? The logical answer is Allah. In order to sidestep this question, atheist discourse has strived to cast doubt on the instinctive nature of this cognition, claiming that such information is borne out of the education received by the senses via the process of induction (istiqrā’). They propose the following: If a man adds an apple to another, it would be two apples; if he adds an orange to another, it would be two oranges. This is a universal rule: 1+1=2. They add that the rule of causality is borne out of the cause-effect process that man perceives through his senses. In a nutshell, they claim that this knowledge is borne out of this experience, not because of any instinctive knowledge in this regard that precludes the senses. This philosophical outlook – interpreting rational information by referring them back to sensory knowledge and disregarding any innate predisposition – leads to a number of cognitive problems. It opens up the door of doubting the instinctive and recurring truths that these concepts actually are. The ‘try-and-test’ method that covers every human experience is impossible to achieve. Therefore, it is possible that a man can still have doubts about this universal law, as it might be broken somewhere outside of his limited ‘try-and-test’ experiment. For example, he would not know that there is an event, somewhere in the universe, that came to pass without any external cause triggering it.
Dieses Problem veranlasste einige Atheisten, eine Auffassung zu vertreten, die die universelle Wiederkehr dieser rationalen Begriffe in der Praxis anerkennt, ohne zu versuchen, sie aus philosophischer oder theoretischer Sicht zu erklären. Diese Philosophen erkennen in der Welt eine pragmatische Quid-pro-quo-Regelung an: Der Mensch geht seinem Alltag nach in dem Glauben nach, dies seien angeborene und selbstevidente Wahrheiten, während in Wirklichkeit ihre selbstevidente, angeborene und instinktive Beschaffenheit nicht demonstriert oder durch Beweise begründet werden kann. Das Problem verschärft sich, wenn manche Atheisten tatsächlich eine skeptische Haltung gegenüber selbstevidenten und notwendigen Begriffen einnehmen: dass es aus ihnen keinerlei theoretisches Wissen geben könne und dass sie nicht als selbstevidente Tatsachen anerkannt werden sollten.
This problem led some atheists to propose a view that acknowledges the universal recurrence of these rational concepts in practice, without attempting to explain them from a philosophical or theoretical viewpoint. These philosophers acknowledge a pragmatic quid pro quo arrangement in the universe: Man engages with his daily life believing these are innate and self-evident truths, while in reality, their self-evidentiary, innate, and instinctive nature is something that cannot be demonstrated or reasoned with proof. The problem is compounded when some atheists actually adopt a sceptical approach to self-evident and necessary concepts: that there cannot be any theoretical knowledge that could be gained from them, nor should they be accepted as self-evident facts.
Der bekannte Atheist Lawrence Krauss hat mehrfach erklärt, dass der menschliche Verstand im darwinistischen Sinne primitiv sei und sich entwickelt habe, um sich in der Savanne sicher mit den Gefahren auseinanderzusetzen; er sei jedoch nicht zwingend in der Lage, die Natur dieses Universums oder der existenziellen Wirklichkeit zu begreifen. Daher, so behauptet er, müsse die Welt durch die Welt selbst verstanden werden – durch Beobachtung und Empirie, ohne sich auf so genannte rationale Begriffe zu stützen, geschweige denn sie als Richter über die Wahrheit anzusehen. Wahrheit sei, so behauptet er, nur das, was wir gemäß der wissenschaftlichen Methode durch Beobachtung und die Sinne erfassen können, so seltsam es auch erscheinen mag – oder sogar widersprüchlich zu unserem instinktiven Denken. Krauss hat dies in seinem Buch „A Universe from Nothing: Why There Is Something Rather Than Nothing“ dargelegt, das auf der Idee beruht, dass das Universum zwar aus dem Nichts entstanden sei, sich aber gemäß den Gesetzen der Physik aus sich selbst heraus erschaffen könne. Diese Behauptung ist mit all ihren Einzelheiten äußerst problematisch, denn sie führt zu zahlreichen kognitiven Problemen, die außerordentlich gefährlich sind. Ein Teil dieser kognitiven Verwirrung wurde in Krauss’ Debatte mit Hamza Tzortzis deutlich, „Islam or Atheism: Which Makes More Sense?“. In dieser Debatte wurde die widersprüchliche und verworrene Position Krauss’ offengelegt, denn es zeigte sich, dass er nicht in der Lage war, einen fundierten erkenntnistheoretischen Standpunkt zu entwickeln. Die Probleme beginnen damit, dass er grundlegende rationale Begriffe verwirft. Deren Verwerfung führt nicht nur zum Verlust des Vertrauens in die Werkzeuge der Beobachtung, sondern auch zum Verlust des Vertrauens in die wissenschaftliche Methode selbst. Die wissenschaftliche Methode ist, so die Sichtweise des extremen Szientismus, der alleinige Weg zur Erkenntnis. Die wissenschaftliche Methode beruht jedoch auf Annahmen, deren Belege sich nicht mit der wissenschaftlichen Methode selbst aufzeigen lassen; andernfalls würde dies zu einem Zirkelschluss führen. Die Position, dass Wissen ausschließlich auf natürlichen und wissenschaftlichen Informationen beruhen könne, ist in sich widersprüchlich und kann daher rational nicht als haltbar gelten. Doch was sollen wir tun, wenn dieser Einwand gegen jene gerichtet wird, die grundlegende rationale Begriffe leugnen, obwohl – wie Sie sehen – der Einwand selbst auf eben diesen Begriffen beruht? Wie kann er überzeugen bei Menschen, die keinerlei Problem darin sehen, zu akzeptieren, dass das Universum sich selbst erschaffen hat? Wenn sie bereit sind, diese Art von [Annahme] anzunehmen, 27
The famous atheist Lawrence Krauss has stated on multiple occasions that the human mind is primitive and evolving – in Darwinist terms – to safely interact with the dangers in the savannah; however, they are minds that are not necessarily able to understand the nature of this universe or existential reality. Therefore, he claims, it is necessary that the world is understood through the world itself – via observation and empiricism, without relying on anything known as rational concepts, let alone referring to them as arbiters of truth. Truth, he claims, is only that which we can access via observation and the senses according to the scientific method, no matter how strange it may appear – or contradictory even – to our instinctive minds. Krauss mentioned this in his book A Universe from Nothing: Why There Is Something Rather Than Nothing, which is based on the idea that even though the universe came from nothing, it can create itself from itself as per the laws of physics. This assertion with the detail it entails is extremely problematic, as it leads to multiple cognitive problems that are extremely dangerous. Some of this cognitive disorder became apparent in Krauss’s debate with Hamza Tzortzis, Islam or Atheism: Which Makes More Sense? In this debate, the self-conflicting and confused position of Krauss was exposed, as it was revealed that he was unable to construct any sound cognitive viewpoint. Its problems begin in that it discards basic rational concepts. Discarding them leads to the abandonment of not only trust in the tools of observation, but also a loss of trust in the scientific method itself. The scientific method is the sole path to knowledge, as per the view purported by extreme scientism. The scientific method is based on assertions whose evidence cannot be demonstrated through the scientific method itself; otherwise, it will lead to circularity. The position that knowledge can only be based on natural and scientific information is a self-contradictory one that cannot be deemed rationally acceptable. However, what are we to do if this type of objection is directed at those who deny basic rational concepts, when – as you can see – the objection is based on them? How can it be convincing to those who do not see any problem in accepting that the universe created itself? If they are willing to accept this type of 27
Was hält sie dann davon ab zu behaupten, dass „die wissenschaftliche Methode richtig ist, weil…die wissenschaftliche Methode“? Es besteht kaum ein Zweifel, dass die Annahme einer solchen Konzeption zu Sophisterei führt. Tatsächlich sind einige Atheisten diesem Denkmuster zum Opfer gefallen.
view, then what is stopping them from claiming that ‘the scientific method is correct because of…the scientific method’? There is little doubt that the proposal of such a conceptualisation leads to sophistry. Indeed, some atheists have fallen victim to this type of mentality.
Bei einer Gelegenheit befand ich mich in einer Diskussion mit einigen Jugendlichen, die von atheistischen Ideen betroffen waren. Die Diskussion führte uns zu polemischen Auseinandersetzungen im westlichen Stil über dieses Thema, daher sah ich die Notwendigkeit, die Diskussion auf eine gemeinsame Grundlage zurückzuführen. Ich begann, über die menschlichen Quellen der Erkenntnis zu sprechen. Ich sagte, dass es im Großen und Ganzen drei solcher Quellen gibt.
On one occasion, I was in a discussion with some youth who were afflicted by atheist ideas. The discussion led us to Western-style polemics on the subject, so I saw that it was necessary for the discussion to be brought back to a common ground. I started to speak on the human sources of information. I said that, broadly speaking, these sources are three:
1. Die Sinne.
1. The senses.
2. Logik
2. Logic.
3. Überlieferte Informationen.
3. Transmitted information.
Stellen Sie sich mein Erstaunen vor, als ich erfuhr, dass nach ihrer Auffassung die Quelle der Erkenntnis allein die Sinneswahrnehmung sei und nicht rationale Gesichtspunkte (weder theoretischer noch instinktiver Art)! Ich wollte sicher sein, dass dieses Problem in ihrer Denkweise tatsächlich vorhanden ist. Ich stellte ihnen eine Reihe von Fragen, um ihre Überzeugungen zu diesem Thema zu ermitteln und um zu erfahren, warum sie einen solchen Grundsatz überhaupt vertreten würden. Ich sagte Folgendes: „Ein grundlegender rationaler Begriff lautet: ‚Teil < Ganzes‘. Stellen wir uns eine Orange vor uns vor, die wir in Viertel teilen. Wäre dieses eine Viertel kleiner als, gleich groß wie oder größer als die ganze Orange?“ Ich war schockiert, als sie antworteten: „Wir können das nicht wissen, bevor wir diese Orange sehen und selbst zerschneiden.“ Ich sagte ihnen: „Zu Hause habe ich ein Buch mit dem Titel Majmūʿ Fatāwā Ibn Taymiyyah in 37 Bänden. Ist der erste Band kleiner als, gleich groß wie oder größer als die gesamte Sammlung?“ Sie sagten: „Wir würden es nicht wissen, bevor wir dich zu Hause besucht und es gesehen haben.“ Vor uns stand eine Kaffeekanne. Ich sagte zu einem von ihnen: „Heb die Kanne hoch.“ Als er sie anhob, sagte ich: „Wirst du die Kaffeetasse, die leichter ist, anheben können, aufgrund deines Wissens, dass du etwas Schwereres heben kannst?“ Er griff nach der Tasse. Ich sagte zu ihm: „Ich möchte nicht, dass du es ausprobierst.“ Er sagte: „Ich würde die Antwort nicht kennen, bevor ich es ausprobiere.“ Ich beendete meine Fragenreihe, indem ich einen von ihnen fragte: „Existierst du oder nicht?“ Er sagte: „Ich existiere.“ Ich sagte: „Ist es möglich, dass die Wissenschaft in Zukunft beweisen wird, dass du in Wahrheit nicht existierst?“ Er sagte: „Es ist möglich.“ Damit endete die Diskussion.
Imagine how surprised I was when I learned that the source of gaining information according to them was sensory only, not rational issues (whether theoretical or instinctive)! I wanted to be certain that this problem actually existed in their mindset. I asked them a number of questions to ascertain their convictions on the topic, and why they would propose such a key principle. What I said was the following: ‘One basic rational concept is that “part < whole”. Imagine we have an orange in front of us and we split it into quarters. Would that one quarter be smaller than, equal to, or larger than the whole orange?’ I was shocked when they replied: ‘We cannot know until we see this orange and cut it ourselves.’ I told them, ‘At home, I have a book titled as Majmūʿ Fatāwā Ibn Taymiyyah in 37 volumes. Is the first volume smaller than, equal to, or larger than the whole collection?’ They said, ‘We would not know until we visited you at your home and saw it.’ There was a coffee pot in front of us. I said to one of them, ‘Lift the pot up.’ When he raised it, I said, ‘Will you be able to raise the coffee cup – which is lighter – based on your knowledge that you can lift something heavier?’ He reached out to the cup – I said to him, ‘I do not want you to experiment.’ He said, ‘I would not know the answer until I experiment.’ I finished my line of questioning by asking one of them, ‘Do you exist or not?’ He said, ‘I exist.’ I said, ‘Is it possible that science in the future will be able to prove that you are in fact non-existent?’ He said, ‘It is possible.’ The discussion ended at this.
Um fair zu sein: Manche unter ihnen stimmten ihren Gefährten in der Leugnung grundlegender rationaler Begriffe nicht zu und vertraten die Ansicht, dass diese Art der Theoretisierung und Grundlegung die Diskussion beenden würde. Doch seine Freunde lehnten dies ab. Die Wahrheit ist, dass manche ihrer Vorschläge nicht unbedingt aus Starrsinn oder Hochmut entsprangen. Vielmehr stützten sie sich dabei auf Daten, von denen einige auf die Regel zurückgehen, dass Wissen nicht instinktiv ohne Vermittlung durch die Sinne begründet werden kann. Sie berufen sich außerdem auf wissenschaftliche Behauptungen – besonders im Bereich der Quantenphysik –, die sie in dem Glauben bestärkten, dass sich rationale und wissenschaftliche Aussagen nicht miteinander vereinbaren lassen.
To be fair, there were some among them who did not agree with their fellows’ denial of basic rational concepts, and were of the view that this type of theorising and foundational basis would end the discussion. However, his friends were opposed to this. The truth is that some of their proposals did not necessarily arise from obstinacy or haughtiness. Rather, they based this on data, some of which goes back to the rule that knowledge cannot be instinctively established without the intermediary of the senses. They also rely on scientific assertions – especially in the field of quantum physics – that duped them into believing that there is no way to marry rational and scientific assertions.
Wer die Quantenphysik studiert hat, weiß, wie vieldeutig sie ist und wie schwierig es für den menschlichen Verstand ist, sich in ihren vielen Aspekten zurechtzufinden. John Wheeler sagte: „Wenn Sie von der Quantenmechanik nicht völlig verwirrt sind, dann haben Sie sie nicht verstanden.“49 Roger Penrose sagte: „Die Quantenmechanik ergibt überhaupt keinen Sinn.“50 Richard Feynman sagte: „Ich glaube, ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass niemand die Quantenmechanik versteht.“51
Whoever has read quantum physics will know how ambiguous it is, and how complex it is for a human mind to navigate its many aspects. John Wheeler said, ‘If you are not completely confused by quantum mechanics, you do not understand it.’49 Roger Penrose said, ‘Quantum mechanics makes absolutely no sense.’50 Richard Feynman said, ‘I think I can safely say that nobody understands quantum mechanics.’51
Ich halte es nicht für angemessen, dass ein Mensch das selbstverständliche Wissen und dessen objektiven Wert verwirft, nur um des natürlichen Wissens willen. Geboten ist vielmehr, dass das natürliche Wissen vom selbstverständlichen Wissen bestimmt wird – was an jenem mehrdeutig ist oder diesem widerspricht, ist beiseitezulegen. Wir müssen glauben, dass wir die Wirklichkeit nicht kennen; wird diese Unkenntnis behoben, dann würde das Sinnliche und Greifbare gewiss mit dem Vernünftigen übereinstimmen. Ohne diesen Ansatz blieben wir ohne jegliches Wissen, sowohl greifbares als auch vernunftgemäßes. Damit ist schlüssig erwiesen, dass es bei vielen Atheisten ein echtes Problem gibt und dass sie in gewissem Maße unfähig sind, beides miteinander in Einklang zu bringen, was zu äußerst gefährlichen Schlussfolgerungen führt.
I believe that it is not proper for a person to discard self-evident knowledge and their objective value just for natural knowledge. What is incumbent is to have natural knowledge governed by self-evident knowledge – whatever from the former is ambiguous or contradicts the latter should be cast aside. We must believe that we are ignorant of reality; if that ignorance is dispelled, then most certainly the sensory and tangible would be in alignment with the rational. Without this approach, we will be left without any knowledge, whether tangible or rational. It has thus been conclusively proven that there is a real problem facing many atheists, and that there is a degree of inability on their part to reconcile the two, leading to extremely dangerous conclusions.
In seinem gemeinsam mit Leonard Mlodinow verfassten Buch The Grand Design sagte Stephen Hawking: „Tatsächlich scheint es, wie viele Vorstellungen der heutigen Wissenschaft, dem gesunden Menschenverstand zu widersprechen. Doch der gesunde Menschenverstand gründet auf alltäglicher Erfahrung, nicht auf dem Universum, wie es sich durch die Wunder der Technik offenbart, etwa durch jene, die es uns erlauben, tief in das Atom oder zurück in das frühe Universum zu blicken.“52 Das Problem dieser Passage liegt in der Mehrdeutigkeit des Begriffs „gesunder Menschenverstand“. Bedeutet er, dass grundlegende rationale Begriffe zu verwerfen sind, oder meint er lediglich nomologische Unmöglichkeiten?
In his book The Grand Design, which was co-authored with Leonard Mlodinow, Stephen Hawking said, ‘Indeed, like many notions in today’s science, it appears to violate common sense. But common sense is based upon everyday experience, not upon the universe as it is revealed through the marvels of technologies, such as those that allow us to gaze deep into the atom or back to the early universe.’52 The problem with this passage is the ambiguity surrounding the idea of ‘common sense’. Does it mean that basic rational concepts are to be denied, or does it simply mean nomological impossibilities?
Eine Person könnte irrtümlich annehmen, dass etwas nomologisch Unmögliches auch rational unmöglich ist, und erst später feststellen, dass es nicht rational unmöglich ist. Es gibt jedoch ein Bündel grundlegender, instinktiver Begriffe, die höher zu stehen scheinen als die bloße Existenz des Menschen. Solche instinktiven Erkenntnisse werden nicht durch bloße menschliche Erfahrung gewonnen. Deshalb ist es ein Irrtum, logische Unmöglichkeiten zu leugnen, die in Wirklichkeit jene Sachverhalte sind, die zu einem Widerspruch führen, etwa ein Quadratkreis, ein sich bewegender unbewegter Körper, etwas, das weder existiert noch nicht existiert usw. Solche Vorstellungen gehören nicht zur Familie der nomologischen Unmöglichkeiten – das heißt, unser Verständnis nomologischer Unmöglichkeiten geht allein auf unsere menschliche Erfahrung zurück. Vielmehr handelt es sich um logische Unmöglichkeiten, die sich in der äußeren Welt überhaupt niemals vorstellen lassen.
A person might mistakenly assume that something nomologically impossible is also rationally impossible, only to later find out that it is not rationally impossible. However, there is a package of basic instinctive concepts that appear to be higher than the very existence of man. Such instinctive information is not gained by mere human experience. This is why it is an error to deny logical impossibilities, which in reality are those scenarios that lead to a contradiction, such as a squared circle, a moving motionless body, something that is neither in existence nor in non-existence, etc. These sorts of images are not from the family of nomological impossibilities – such that our understanding of nomological impossibilities goes back solely to our human experience. Rather, these are logical impossibilities that cannot ever be envisaged in the external world at all.
Das Problem in Hawkings Textstelle wird durch das verdeutlicht, was er im selben Buch erwähnt: „Die Quantenphysik könnte den Gedanken zu untergraben scheinen, dass die Natur von Gesetzen beherrscht wird, doch das ist nicht der Fall.“53 Wenn dies so zu sein scheint, warum ist es dann in Wahrheit nicht so? Der Grund dafür ist, dass das, was widersprüchlich erscheint, auf andere Konzepte und Behauptungen zurückgeführt würde, sodass das Problem des Widerspruchs gelöst wird. Eines dieser Konzepte sind die instinktiven rationalen Konzepte.
The problem with Hawking’s passage is further clarified with what he mentions in the same book: ‘Quantum physics might seem to undermine the idea that nature is governed by laws, but that is not the case.’53 If this appears to be the case, then why is it not like that then in actual truth? The reason for that is what appears to be contradictory would be referred back to other concepts and assertions, so that the problem of contradiction is solved. One of these concepts are the instinctive rational concepts.
Die Wahrheit ist, dass die Quantenphysik mit all ihren wissenschaftlichen und rationalen Implikationen ein bedeutendes Forschungsfeld ist. Sie erfordert das Zusammenwirken vieler Fachleute, um die Richtigkeit der in der Physik aufgestellten Behauptungen zu klären, damit Antworten auf die Konzepte gefunden werden können, die durch diese Behauptungen aufgeworfen werden.
The truth is that quantum physics, with all its scientific and rational implications, is an important field of study. It requires the convergence of many specialists to clarify the reality of assertions made in physics in order to offer answers to concepts brought up by those assertions.
Das Problem, mit dem Atheisten im Hinblick auf grundlegende rationale Prinzipien konfrontiert sind, geht größtenteils auf ihre materialistische und darwinistische Sicht auf unsere Existenz zurück. Könnten wir die Sackgasse überwinden, die durch die Vorstellung entsteht, dass Materie Logik hervorbringen könne und dass die darwinistische Evolution dieses Produkt erschaffen könne, dann stellt sich im Hinblick auf unsere rationalen Fähigkeiten folgende Frage: Hat die Natur uns Geister hervorgebracht und entwickelt, die imstande sind, objektive Wirklichkeiten zu erfassen, oder hat sie sie nur hervorgebracht und entwickelt, damit wir leben und überleben, unabhängig davon, ob sie das wahre Wesen der Dinge offenbaren können? Ist es möglich, dass unser Geist uns etwas vorgaukelt und es so darstellt, als sei es für uns notwendig, damit wir leben und überleben, obwohl es sich vielleicht nur um eine Illusion handelt?
The problem faced by atheists vis-à-vis basic rational principles goes back, for the large part, to their materialistic and Darwinist outlook on our existence. If we could negotiate the deadlock caused by the notion that matter is able to produce logic, and that Darwinist evolution is able to create this product, then one question that Darwinism poses vis-à-vis our rational capabilities is this: Did nature evolve and develop minds for us that are able to reach objective realities, or did it evolve and develop them for us to live and survive, regardless of the possibilities in revealing the actual true nature of things? Is it possible that our minds tell us something and make it out as if it is necessary for us so that we can live and survive, even though this might just be a fantasy?
Dies ist eines der tiefgreifenden Probleme des Darwinismus. Es führt zu weitreichenden Schwierigkeiten im atheistischen Diskurs insgesamt, bei einer Reihe von Fragen, etwa der Angeborenheit des Glaubens an Gott, dem Verlangen nach Religion, dem Sinn für Moral, der Neigung zum freien Willen usw. Das liegt daran, dass all dies durch die darwinistische Brille erklärt wird, die sich entweder auf a) die Vorteile des Lebens für lebende Wesen stützt oder auf b) die Ursachen ihrer Existenz, falls diese Vorteile nicht primär beabsichtigt sind oder als unerheblich gelten, sondern lediglich ein Nebenprodukt des natürlichen Auswahlprozesses für das Leben und das Überleben der Menschheit darstellen. Die Logik ist nicht die Erste, die dies denkt. Die Natur – nach der darwinistischen Auffassung – hat unseren Geist so entwickelt, dass wir überleben können. Dass diese Geister fähig sind, die Wirklichkeit zu erkennen, ist dann ein Nebenprodukt, sofern es überhaupt existiert; andernfalls ist es durchaus denkbar anzunehmen, dass unser Geist uns getäuscht hat, einzig damit wir überleben. Dieses tiefe Problem hat Darwin selbst eingeräumt. Er brachte seine Verwirrung zu diesem Thema zum Ausdruck und sagte: „Aber dann taucht bei mir immer wieder der furchtbare Zweifel auf, ob die Überzeugungen des menschlichen Geistes, der sich aus dem Geist der niederen Tiere entwickelt hat, überhaupt irgendeinen Wert haben oder überhaupt vertrauenswürdig sind.“54 Der Grand Design, S. 93.
This is one of the deep problems with Darwinism. It leads to wide problems in general atheist discourse across a number of issues, such as the innateness of faith in God, the desire for religion, the sense of morality, the tendency of free will, etc. This is because all of these are explained through the Darwinist lens, that is based on either a) the advantages of living for living beings or b) the causes of their existence if those advantages are not primarily intended or are considered inconsequential, but are rather just a by-product of the natural selection process for life and the survival of humankind. Logic is not the first to think this. Nature – as per the Darwinist view – evolved our minds so we can survive. As for the fact that these minds are able to learn about reality, then that is a by-product if it exists; otherwise, it is quite possible to assume that our minds have duped us, simply so that we may survive. This deep problem was something acknowledged by Darwin himself. He expressed his confusion on the issue, saying, ‘But then with me the horrid doubt always arises whether the convictions of man’s mind, which has been developed from the mind of the lower animals, are of any value or at all trustworthy.’54 The 53 The Grand Design, p. 93.
54 Darwin Correspondence Project, Brief an William Graham, 3. Juli 1881, https://www.darwinproject.ac.uk/letter/DCP-LETT-13230.xml 30
54 Darwin Correspondence Project, Letter to William Graham, 3 July 1881, https://www.darwinproject.ac.uk/letter/DCP-LETT-13230.xml 30
Die Ablehnung und Geringschätzung dieser rationalen und notwendigen Wahrheiten – seien es solche Wahrheiten, die manchmal ungemein offensichtlich sind, oder solche unbestreitbaren Wahrheiten, die von Natur aus eher zurückhaltend sind – hat einen starken Gegenwind gegen Philosophie und rationale Theorie erzeugt, ganz gleich, ob diese vom religiösen Denken geleitet werden oder nicht.
rejection and downplaying of these rational and necessary truths – whether they are those truths that are sometimes incredibly self-evident, or those undeniable truths that are somewhat reserved by nature – has created a severe pushback against philosophy and rational theory, whether that is governed by the religious mindset or not.
Aus diesem Grund haben viele Menschen in verschiedenen Zusammenhängen erklärt, die Philosophie sei tot und biete keinen Nutzen. Ein berühmtes Zitat stammt von Hawking zu Beginn von The Great Design: „Traditionell sind dies Fragen für die Philosophie, doch die Philosophie ist tot. Sie hat mit den modernen Entwicklungen in der Wissenschaft, insbesondere der Physik, nicht Schritt gehalten. Wissenschaftler sind zu den Trägern der Fackel der Entdeckung in unserer Suche nach Erkenntnis geworden.“55 PZ Myers sagte: „Eine Menge Philosophie kann dich zerstören.“56 Krauss sagte: Philosophie ist ein Feld, das mich leider an den alten Woody-Allen-Witz erinnert: „Wer etwas kann, tut es; wer es nicht kann, lehrt; und wer nicht lehren kann, unterrichtet Sport.“ Und der schlimmste Teil der Philosophie ist die Wissenschaftsphilosophie; die einzigen Menschen, soweit ich das beurteilen kann, die Arbeiten von Wissenschaftsphilosophen lesen, sind andere Wissenschaftsphilosophen. Sie hat überhaupt keinen Einfluss auf die Physik, und ich bezweifle, dass andere Philosophen sie lesen, weil sie ziemlich technisch ist. Deshalb ist es wirklich schwer zu verstehen, was sie rechtfertigt. Ich würde sagen, dass diese Spannung entsteht, weil sich Menschen in der Philosophie bedroht fühlen, und sie haben jedes Recht, sich bedroht zu fühlen, denn die Wissenschaft schreitet voran, die Philosophie aber nicht.57
This is why many people, in various contexts, have declared that philosophy is dead and offers no benefit. One famous quotation is by Hawking in the beginning of The Great Design: ‘Traditionally these are questions for philosophy, but philosophy is dead. Philosophy has not kept up with modern developments in science, particularly physics. Scientists have become the bearers of the torch of discovery in our quest for knowledge.’55 PZ Myers said, ‘A lot of philosophy can destroy you.’56 Krauss said, Philosophy is a field that, unfortunately, reminds me of that old Woody Allen joke, “those that can’t do, teach, and those that can’t teach, teach gym.” And the worst part of philosophy is the philosophy of science; the only people, as far as I can tell, that read work by philosophers of science are other philosophers of science. It has no impact on physics what so ever, and I doubt that other philosophers read it because it’s fairly technical. And so it’s really hard to understand what justifies it. And so I’d say that this tension occurs because people in philosophy feel threatened, and they have every right to feel threatened, because science progresses and philosophy doesn’t.57
Diese Verneinung des Raumes der Vernunft samt ihren instinktiven und theoretischen Behauptungen führt in Verbindung mit ihren Implikationen zur Sophisterei, wie zuvor erläutert wurde. In ihrem finsteren Schatten würde jede Möglichkeit, Erkenntnis und Wissen zu erlangen, zerfallen. Natürlicherweise würde sie damit die Grundlage zerstören, auf der die Naturwissenschaften und die empirischen Wissenschaften ruhen.
This denial of the space for rationality, along with its instinctive and theoretical assertions, when taken with its implications, leads to sophistry, as has been explained before. In its dark shadow, any possibility to access cognition and knowledge would fall apart. Naturally, it would destroy the rule upon which the natural and empirical sciences are founded.
Es ist seltsam, dass sie, obwohl sie die Bedeutung der empirischen Wissenschaft überhöhen und übertreiben, unbewusst von einer Reihe vorgefasster Annahmen ausgehen, die sich durch empirische Wissenschaft nicht beweisen lassen. Ein Beispiel dafür ist der anfängliche Ausgangspunkt, dass das Universum eine Wirklichkeit besitzt, die von unserer Wahrnehmung getrennt ist, dass es erforscht werden kann, dass es einem bestimmten Satz von Gesetzen unterliegt und dass diese Gesetze unveränderlich sind. Was heute zu den Naturgesetzen gezählt wird, wird also morgen als gesicherte Wirklichkeit gelten. Dass man von einem vorgefassten Rahmen ausgeht, ist weder seltsam noch schwer nachzuvollziehen. Amüsanter ist, dass sie sich nicht von instinktiven, vernunftgemäßen Wahrheiten lösen können, obwohl sie behaupten, diese zu leugnen. Schon allein die Anwendung evidenzbasierten Denkens zeigt, dass sie das Prinzip der Kausalität anerkennen und dass es eine Verbindung zwischen dem Beweis und dem gibt, worauf er hinweist, denn ein Beweis ist tatsächlich eine Ursache dafür, das zu erkennen, worauf der Beweis verweist.
It is strange that even though they magnify and exaggerate the importance of empirical science, they unknowingly operate from a set of preconceived notions that cannot be proven by empirical science. An example of this is the initial starting point that the universe has a reality that is separate from our perception, that it can be studied, that it is subjected to a particular set of laws, and that these laws are fixed. So, whatever is considered to be from the natural laws today will become an accepted reality tomorrow. Operating from a preconceived framework is neither strange nor hard to envisage. What is more amusing is that they cannot divorce themselves from instinctive rational truths, even though they claim to deny them. Merely exercising the process of evidence-based reasoning speaks to the fact that they accept the concept of causality, and that there is a link between evidence and that which it points to, because evidence really is a cause of knowing that which the evidence points towards.
In einer interessanten Diskussion zwischen Frank Turek und einem Atheisten (Michael), die sich in einem Vortrag von Turek an der University of Wisconsin-Madison findet, bezweifelte der Atheist ausdrücklich die Existenz instinktiver rationaler Konzepte:
In an interesting discussion between Frank Turek and an atheist (Michael) found in one of Turek’s lectures at the University of Wisconsin-Madison, the atheist explicitly doubted the existence of instinctive rational concepts:
Michael: Ich würde dann argumentieren, dass die Gesetze der Logik eigentlich gar nicht existieren.
Michael: I would argue that the laws of logic really don’t exist then.
Frank: Du sagst also, dass sie wirklich existieren.
Frank: So you’re saying that they do really exist.
Michael: Nein.
Michael: No.
Frank: Ja, du sagst, dass sie das tun.
Frank: Yes, you’re saying they do.
Michael: Wie sage ich, dass sie es tun?
Michael: How am I saying they do?.
Frank: Denn du verwendest gerade das Gesetz vom Widerspruch, um zu sagen, dass ich falsch liege.
Frank: Because you’re using the law of non-contradiction right now to say that I’m wrong.
Das Gesetz des Widerspruchs – das besagt, dass sich gegensätzliche Aussagen nicht zugleich und im selben Sinn wahr sein können – gehört zu den grundlegenden Gesetzen der Logik. Obwohl Michael dieses Gesetz und andere benutzte, behauptete er weiterhin, die Gesetze der Logik existierten nicht wirklich. Es klang so, als würde er sagen, die Gesetze der Logik seien lediglich eine menschliche Konvention; wir Menschen erfänden diese Gesetze einfach in unserem Geist, doch sie existierten nicht wirklich außerhalb unseres Geistes. Mehrere Atheisten haben diese Position vertreten, darunter Dr. Stein. Als ich Michael fragte, ob dies seine Position sei, sagte er „Ja“. Also fragte ich ihn: „War die Aussage ‚Auf der Erde gibt es keine Menschen‘ wahr, bevor es auf der Erde irgendwelche Menschen gab?“ Nach einer langen Pause gab Michael eine weitschweifige Antwort. Nach einigem Nachhaken räumte er widerwillig ein, die Aussage wäre „wahrscheinlich“ wahr gewesen (dennoch hielt er weiter an der Vorstellung fest, die Gesetze der Logik seien bloße menschliche Konventionen). Natürlich wäre die Aussage wahr gewesen. Und da es keine menschlichen Geister gab, die sie hätten denken können, können die Gesetze der Logik keine bloße menschliche Konvention sein. Darüber hinaus gibt es mehrere weitere Gründe anzunehmen, dass die Gesetze der Logik keine menschlichen Konventionen sind, sondern unabhängig von menschlichen Geistern existieren.58
The law of non-contradiction – which says that opposite ideas cannot both be true at the same time and in the same sense – is one of the fundamental laws of logic. Despite using that law and others, Michael continued to assert that the laws of logic don’t really exist. It sounded like he was saying that the laws of logic are just a human convention; that we human beings simply invent these laws in our minds but they don’t really exist outside of our minds. Several atheists have held this position, including Dr. Stein. When I asked Michael if that was his position, he said “Yes.” So I then asked him, “Before there were any humans on the Earth, was the statement, ‘There are no human beings on the Earth’, true?” Following a long pause, Michael gave a meandering response. After some prompting, he reluctantly admitted that the statement “likely” would be true (yet he continued to cling to the idea that the laws of logic were mere human conventions). Well, of course the statement would be true. And since there were no human minds to conceptualize it, the laws of logic cannot be a mere human convention. In addition, there are several other reasons to believe that the laws of logic are not human conventions that they exist independently of human minds.58
Diese Diskussion zeigt das atheistische Dilemma bei der Bestimmung der Natur angeborener Begriffe an sich. Sind sie objektiv und absolut, oder sind sie relativ und abhängig von den Sinnen einer Person? Im Lichte früherer Aussagen meinen viele Atheisten, es sei nicht notwendig, diesen instinktiven Begriffen zu folgen. Tatsächlich äußern sie ausdrücklich ihre Ablehnung gegenüber ihnen, aufgrund von Ideen aus den Naturwissenschaften, etwa der Quantenphysik und anderen Bereichen. Sie legen dar, dass die Wirklichkeit möglicherweise im Widerspruch zu angeborenem und instinktivem Wissen steht oder tatsächlich steht. Die Folgen dieser Behauptung – dass grundlegende rationale Begriffe lediglich ein Ergebnis der Funktionsweise unseres Geistes seien, ohne einen ihnen zugeordneten äußeren objektiven Wahrheitsgehalt – sind zahlreich und gefährlich. Die menschliche Verständigung, mit dem Ziel, Überzeugung zu bewirken, beruht im Kern auf dem Versuch, jeden Menschen auf der Grundlage eines gemeinsamen kognitiven Spielfelds zu überzeugen. Die Regel, auf der diese Erkenntnis aufbaut, muss natürlich und universell sein und darf nicht relativ zu dieser oder jener Person sein. Mit dieser Regel ist es möglich, die kognitive Identität beider Seiten zu verbinden, um Überzeugung zu bewirken. Ohne sie bliebe jeder Mensch in seinem eigenen kognitiven Bereich gefangen und könnte nicht fruchtbar mit dem anderen interagieren, da jene Bedeutungen fehlen würden, die sowohl ihn als auch den anderen übersteigen und durch die sie eine Interaktion mit einem gewissen Maß an Gemeinsamkeit hätten aufbauen können.
This discussion reveals the atheistic dilemma in determining the nature of innate concepts in and of themselves. So are they objective and absolute, or are they relative based on a person’s senses? In light of previous statements, many atheists state it is not necessary to follow these instinctive concepts. In fact, they explicitly mention they are opposed to them because of ideas from natural science related to quantum physics and other fields. They set out that reality might be, or indeed is, in conflict with innate and instinctive knowledge. The implications of this sort of assertion – that basic rational concepts are merely a result of the workings of our minds, with no external objective truth associated with them – are numerous and dangerous. Having human interaction to bring about conviction is at its essence an attempt to bring about conviction to every person on the basis of a common cognitive playing field. The rule upon which this cognition is built must be natural and universal, not relative to x person. With this rule, it is possible to bridge the cognitive identity between the two sides to bring about conviction. Without this, each person would remain confined to their own cognitive realm, unable to fruitfully interact with the next person, as those meanings that transcend both of them – by which they would have been able to forge interaction with a degree of commonality – would be absent.
Hätten diese instinktiven Begriffe lediglich das Konstrukt des menschlichen Geistes sein sollen, so wäre auch jede menschliche Idee ein Konstrukt unseres Geistes, und das Wissen würde wieder relativ werden. In diesem Fall würden wir sowohl die Kraft als auch das Vertrauen verlieren, jemals irgendeine Überzeugung von irgendetwas gewinnen zu können. Dies wäre ein katastrophales Problem. Ohne notwendige Wahrheiten, auf denen theoretisches Wissen aufbauen kann, gäbe es keinen Weg, eine kohärente philosophische Weltsicht zu entwickeln, durch die der Prozess des evidenzbasierten Denkens oder der Einsatz von Beweisen überhaupt möglich wäre. Die Folge einer solchen Sichtweise wäre, dass man zu einem sophistischen Ansatz gelangt, der jedes Vertrauen in das gesamte menschliche Wissen verwirft. Eine solche Behauptung ist genau das Umfeld, in dem diese falsche Aussage Glaubwürdigkeit gewinnen kann. Sie behauptet, alles Wissen sei relativ, es gebe keinen Weg zu eindeutiger und abschließender Erkenntnis, und niemand besitze objektive Wirklichkeit. Eine solche Behauptung ist in sich widersprüchlich, denn sie setzt voraus, dass sie sich selbst zum Richter über sich selbst machen dürfe, was ihre Falschheit und ihren Irrtum offenbart. Die instinktiven rationalen Begriffe und ihre objektive Natur zu missachten, bedeutet in Wahrheit, a) jede Tätigkeit des menschlichen Geistes zu missachten, b) die Möglichkeit menschlicher Interaktion zu missachten, c) die Fähigkeit, einander zu überzeugen, zu missachten und d) die Naturwissenschaften zu missachten. All diese Begriffe können nur bestehen bleiben, wenn man die Regel anerkennt, die instinktive Begriffe anerkennt und ihren höheren Wert bestätigt, der über die menschliche Existenz hinausgeht. Die Wahrheit ist, dass solche Behauptungen ein natürlicher Ausfluss der Übernahme der atheistischen Sichtweise sind. Ohne die Bejahung eines Schöpfers dieses Universums – eines Schöpfers, der mit absoluter Vollkommenheit beschrieben würde – wäre die Bejahung absoluter Wahrheiten nicht möglich. Und wenn wir absolute Wahrheiten nicht bejahen können, gibt es keine Möglichkeit, die Existenz absoluten und angeborenen Wissens zu beweisen, denn es liegt in der Natur angeborenen Wissens, absolut und unabhängig von Zeit, Ort, Umgebung und Personen zu sein. Ein solches Wissen steht in der Tat über der Existenz des Menschen und geht darüber hinaus. Der Satz vom zu vermeidenden Widerspruch ist sowohl notwendig als auch universell wahr, ganz gleich, ob der Mensch existiert oder nicht. Das Kausalitätsprinzip war eine absolute Wahrheit, noch bevor der Mensch überhaupt entstand. Dasselbe gilt für die Aussage, dass ‚Teil < Ganzes‘ ist, und so weiter. Es gibt keinen Weg, diese Absolutheiten zu bejahen, ohne eine absolute Existenz zu bejahen, und diese ist Allah.
Had those instinctive concepts been merely the construct of the human mind, every human idea would also be the construct of our minds, leading knowledge to become relative again. In that case, we would lose both the power and the confidence of ever possibly gaining conviction in virtually anything. This would be a catastrophic problem. Without necessary truths upon which theoretical knowledge can be built, there would be no pathway to offer a coherent philosophical outlook through which the process of evidence-based reasoning or employing proofs would be feasible. The consequences of such an outlook are that one would end up adopting a sophist approach that discards trust in all human knowledge. Such an assertion is the exact environment in which that false claim can gain credence. It asserts that all knowledge is relative, that there is no pathway to gain definitive and conclusive cognitive information, and that nobody possesses objective reality. Such an assertion is self-contradictory, for it assumes that it should be the arbiter unto itself, which exposes its falsehood and error. Disregarding the instinctive rational concepts and their objective nature is in reality to disregard a) every engagement of the human mind, b) the possibility of human interaction, c) the ability to convince one another, and d) the natural empirical sciences. All of these concepts can only survive with the rule that acknowledges instinctive concepts and affirms their higher value that transcends human existence. The truth is that these types of assertions are a natural overflow from adopting the atheist viewpoint. Without affirming a Maker for this universe – a Maker that would be described with absolute perfection – the possibility of affirming absolute truths would not be possible. And if we are unable to affirm absolute truths, there is no chance for proving the existence of absolute and instinctive knowledge, as it is in the nature of instinctive knowledge to be absolute and agnostic of time, place, environment, and persons. Such knowledge is indeed above and beyond the existence of humans. The law of non-contradiction is both necessary and universally true, whether man exists or not. The principle of causality was an absolute truth before man ever came into existence. The same applies to the notion that ‘part < whole’, etc. There is no pathway to affirm these absolutes without affirming an absolute existence, which is Allah .
Eine Person, die ihre eigene Existenz leugnet, ist nicht in der Lage, die Existenz irgendeiner absoluten Wahrheit zu beweisen. Auch wenn sie einen Kompromiss anbietet, indem sie in einigen Bereichen des Wissens und der Wissenschaft einen „relativen Absolutismus“ behauptet, ist diese Schlussfolgerung völlig falsch, denn sie besitzt nicht die Grundlage, auf der Erkenntnis überhaupt beruhen kann. Tatsächlich ist es jedoch eine Schlussfolgerung, die weitgehend mit atheistischen Vorstellungen übereinstimmt, durch die es philosophisch unmöglich ist, irgendein vernunftgemäßes und intuitives Wissen darzulegen. Denn die kognitive Struktur für derartige Aussagen und deren Beweisführung ist nicht möglich, ohne an die Existenz Allahs zu glauben. Auf dieser Grundlage können wir die tiefgründige und eindringliche Aussage der Gelehrten verstehen: „Die Erkenntnis Allahs ist die Grundlage aller Erkenntnis.“ Ich habe lange über diesen Ausdruck nachgedacht, um die Wirklichkeit, die Dimensionen und den Reichtum an Bedeutung der in dieser Aussage zum Ausdruck gebrachten Weltsicht sowie den Zusammenhang zwischen der Erkenntnis Allahs und allem anderen Wissen zu begreifen. Nachdem ich diese Tatsachen erfasst hatte, wurde mir klar, dass es hier um Folgendes geht: All dieses Wissen ist tatsächlich ein Zweig der Erkenntnis Allahs. Wer Seine Existenz nicht begreift, ist nicht in der Lage, philosophisch oder vernunftgemäß eine schlüssige Erkenntnistheorie zu begründen, die uns erklärt, warum dieses Wissen existiert und wie es erworben werden kann. In diesem Zusammenhang sagte Ibn Taymiyyah: „Ihn (Allah) zu erkennen ist das höchste aller Wissen. Es ist das Ziel, das Ende, der Gipfel und die Wurzel allen Wissens, auch wenn das Wissen über anderes als Ihn vorausgehen oder der Erkenntnis Seiner als Wegbereiter dienen mag. Ihn zu erkennen ist – neben seiner Erhabenheit, Vollkommenheit und seinem Nutzen – eine notwendige Bedürfnis. Ein Diener kann ohne Ihn keine Rechtschaffenheit erlangen. Es gibt kein Glück ohne Ihn. Er ist die Wurzel für die Verwirklichung allen Wissens, das – durch Ihn – den Namen Wissen verdient.“59
A person in denial of his own existence is unable to prove the existence of any absolute truth. Even though he offers a compromise by claiming ‘relative absolutism’ in some aspects of knowledge and science, this conclusion is totally false, as it does not possess the rule upon which cognition can be based in the first place. However, in reality, it is a conclusion that is largely in line with atheist conceptualisations, through which it is impossible to philosophically set out any rational and instinctive knowledge. This is because the cognitive structure for these types of assertions and the demonstration of them through proof is not possible without having faith in the existence of Allah. Based on this, we can understand the deep and poignant statement of the scholars: ‘Knowing Allah is fundamental to knowing anything.’ I used to ponder quite a bit over this expression in my pursuit of understanding the reality, dimensions, and wealth of meaning behind the outlook expressed in this statement, and the connection between knowing Allah and all other knowledge. After grasping these facts, it became apparent to me that the point here is this: All this knowledge is actually a branch of knowing Allah . Whosoever does not comprehend His existence is unable to philosophically or rationally establish any coherent cognitive theory that explains to us why this knowledge exists and how it can be acquired. In this regard, Ibn Taymiyyah said, Knowing Him (Allah) is the highest of all knowledge. It is the goal, the end, the culmination, and the root of all knowledge, even though knowledge of other than Him might come first, or might be a precursor to, knowing Him. Knowing Him – in addition to being loftier, more wholesome, and more beneficial – is a necessary need. A servant cannot achieve righteousness without Him. There is no felicity without Him. He is the root to the realisation of all knowledge that – through Him – deserves to be labelled as such.’59
Sein Schüler Ibn al-Qayyim sagte: Betrachte die ganze Welt in all ihren Teilen, über ihre oberen und unteren Bereiche hinweg. Du wirst finden, dass sie ein Zeugnis für den Schöpfer, den Erschaffer und den König ist. Seinen Schöpfer zu leugnen und Ihn in den Verstandeskräften und den angeborenen Veranlagungen zurückzuweisen, kommt der Leugnung und Zurückweisung der Erkenntnis selbst gleich. Zwischen beiden besteht kein Unterschied. Nach der Auffassung reiner, erleuchteter und erhabener Verstände und der gesunden Fiṭrah ist der Hinweis des Schöpfers auf die Schöpfung, des Handelnden auf die Handlung und des Gestalters auf das Gestaltete offensichtlicher als die gegenteilige Ansicht. Wissende und Weitsichtige nehmen Allah als Beweis für Sein Handeln und Seine Gestaltung, während die einfachen Leute Seine Gestaltung und Sein Handeln als Hinweis auf Ihn nehmen. Zweifellos sind beide Methoden richtig, und jede ist wahr. Der Qur'an umfasst beide. Was den Beweis aus der Gestaltung betrifft, so ist er reichlich vorhanden. Was den Beweis aus dem Schöpfer betrifft, so gibt es dafür ebenfalls ein anschauliches Beispiel. Es ist das, worauf die Gesandten hinwiesen, als sie zu ihren Völkern sagten: „Gibt es einen Zweifel an Allah …?“60, d. h.: Sollten wir an Allah zweifeln, bis ein Beweis für Seine Existenz vorgelegt wird? Welcher Beweis wäre passender und offensichtlicher als dieser selbst? Wie kann etwas Verborgeneres als Beweis dienen, um etwas Offensichtlicheres zu belegen? Dann machten die Gesandten die Menschen auf den Beweis aufmerksam, indem sie hinzufügten: „… dem Urheber der Himmel und der Erde?“61 Ich hörte Shaykh al-Islām Taqī al-Dīn Ibn Taymiyyah sagen: „Wie kannst du einen Beweis für etwas verlangen, das in sich selbst der Beweis für alles ist?“ Er pflegte auch folgenden Vers als Beispiel zu zitieren: „Nichts kann in den Verstandeskräften als richtig gelten, wenn der Tag einen Beweis verlangt.“ Es ist bekannt, dass die Existenz des Herrn für die Verstandeskräfte und die Fiṭrah offensichtlicher ist als die Existenz des Tages. Wer dies in seinem Verstand und in seiner Fiṭrah nicht erkennen kann, sollte ihn mit Argwohn betrachten.62
His student Ibn al-Qayyim said, Ponder over the whole world, in all its parts across its higher and lower dominions. You will find it to be a testament to the Maker, the Creator, and the King. Denying its Maker and rejecting Him in the minds and the innate predispositions is tantamount to denial and rejection of knowledge itself. There is no difference between the two. According to pure, enlightened, and lofty minds and the sound fiṭrah, the indication of the Creator to the creation, the Doer to the action, and the Designer to the fashioned is more obvious than the opposite view. Those with knowledge and foresight use Allah as evidence for His actions and design, whereas common people use His design and actions to point to Him. No doubt, both are correct methods and each is true. The Qur’an comprises of both. As for the evidence from design, it is plentiful. As for the evidence from the Maker, that has a case in point as well. It is what the Messengers pointed to when they told their nations, “Is there any doubt about Allah…?”60, i.e., should we doubt in Allah until evidence for His existence is presented? Which evidence is more proper and apparent than this itself? How can something that is more obscure be used in evidence to prove something that is more obvious? Then the Messengers alerted people to the evidence by adding: “…the Originator of the heavens and the Earth?”61 I heard Shaykh al-Islām Taqī al-Dīn Ibn Taymiyyah say, “How can you demand proof for something that in itself is proof for everything?” He also used to say the following couplet as an example: “Nothing can be deemed to be correct in the minds when day requires evidence.” It is known that the existence of the Lord is more apparent to the minds and the fiṭrah than the existence of day. Whosoever cannot see this in his mind and fiṭrah should view them with suspicion.62
Es genügt zu sagen, dass Allah der erste Lehrer ist. Er ist es, Der Seine Gunst über Seine Schöpfung in Form von Bildung ausgegossen hat – sei es ohne Vermittler, etwa durch die angeborenen und instinktiven Veranlagungen der Menschen, indem Er ihnen die Fähigkeit und die Werkzeuge gibt, zu analysieren und zu schlussfolgern, oder durch Seine Propheten und Gesandten ﷺ. Er sagte: „Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat.“63 Somit erklärt die islamische Auffassung von Erkenntnis, dass die Ausprägungen allen Wissens von Allah ausgehen, und dass es weder auf rationalem noch auf philosophischem Wege möglich ist, eine in sich schlüssige Erkenntnistheorie zu begründen, ohne diese Tatsache anzuerkennen. Die Existenz dieses instinktiven Wissens weist also auf Seine Existenz hin, da es intuitiv empfunden wird. Akzeptiert die Gegenseite deren Existenz als objektive Wahrheiten, so wäre sie gezwungen, die Existenz Allahs zu bejahen, da diese Wahrheiten unmöglich ohne Ihn begründet werden können. Leugnet die Gegenseite sie jedoch, wäre der Preis einer solchen Leugnung sehr hoch, denn sie würde die Tür zu jeglichem Wissenserwerb kategorisch verschließen; tatsächlich wäre es noch schlimmer, nämlich vergleichbar mit der Sophisterei. Betrachten wir folgendes Beispiel – eine Diskussion zwischen Nick Pollard und Richard Dawkins:
Suffice it to say that it is Allah Who is the First Teacher. He is the one Who bestowed His favour upon His creation in the form of education – whether without an intermediary, such as people’s innate and instinctive predispositions, Him giving the potential and the tools to allow them to analyse and reason, or via His Prophets and Messengers. He said, ‘Read, O Prophet, in the Name of your Lord Who created.’63 Thus, the Islamic conceptualisation of cognition declares that the manifestations of all knowledge originate from Allah , and that there is no way – whether rationally or philosophically – to establish a coherent theory of knowledge without affirming this fact. So, the existence of this instinctive knowledge points to His existence , as they are intuitively felt. If the opposing side accepts their existence as objective truths, they would be compelled to affirm the existence of Allah, as these truths cannot possibly be established without Him. However, if the opposing side denies it, the price of such a denial would be very high, as it would categorically shut off the door to any knowledge acquisition; in fact, it would be worse than that, on par with sophism. Consider the following example – a discussion between Nick Pollard and Richard Dawkins:
Pollard: „Susan Blackmore sagte kürzlich in The Skeptic: „Ich denke, die Vorstellung, dass wir existieren, ist eine Illusion ... Die Vorstellung, dass da drinnen ein Selbst ist, das Dinge entscheidet, handelt und verantwortlich ist ... ist eine gewaltige Illusion. Das Selbst, das wir konstruieren, ist nur eine Illusion, denn in Wirklichkeit gibt es nur Gehirne und Chemikalien, und dieses ‚Selbst‘ existiert nicht – es hat nie existiert, und da ist niemand, der sterben könnte.“ Würden Sie einer solchen reduktionistischen Erklärung dessen zustimmen, wer Ihre Frau ist, wer Sie sind?‘
Pollard: ‘Susan Blackmore said recently in The Skeptic: “I think the idea we exist is an illusion...The idea that there is a self in there that decides things, acts and is responsible...is a whopping great illusion. The self we construct is just an illusion because actually there’s only brains and chemicals and this ‘self’ doesn’t exist – it never did and there’s nobody to die.” Would you agree with that kind of reductionist explanation of who your wife is, who you are?’.
Dawkins: „Ja. Ich meine, Susan wagt sich mit einer bestimmten Auffassung davon, was ein Selbst ist, weit vor, und ich neige zu der Ansicht, dass sie wahrscheinlich richtig ist; aber ich glaube nicht, dass wir schon in der Lage sind, das zu belegen. Was sie mir plausibel erscheinen lässt, sind verschiedene Dinge. Eines ist, dass Gehirne durch einen allmählichen Evolutionsprozess in die Welt gekommen sind, und wir haben ein Kontinuum von uns selbst über alle anderen Tiere bis hin zu Tieren mit sehr einfachen Gehirnen, zu Tieren ohne jegliches Gehirn und schließlich zu Pflanzen. Gewiss erscheint mir die Vorhersage, dass wir den Tod nicht überleben, überwältigend wahrscheinlich. Das wäre ein guter operativer Test – nicht, dass wir ihn tatsächlich durchführen könnten, aber im Prinzip: Wenn ein Selbst etwas anderes ist als Gehirnsubstanz, dann sollte es überdauern, wenn das Gehirn verwest – und ich würde sehr hoch wetten (was mir bewusst ist, dass ich niemals tatsächlich gewinnen könnte), dass in dem Moment, in dem mein Gehirn verwest, ich in keinem Sinne mehr existieren werde.“
Dawkins: ‘Yes. I mean, Susan is sticking her neck out for one particular view of what a self is, and it’s one that I am inclined to think is probably right; but I don’t think we are yet in a position to substantiate that. What makes it seem plausible to me is various things. One is that brains have come into the world by a gradual process of evolution and we have a continuum from ourselves through all the other animals to animals that have very simple brains, to animals that have no brains at all, to plants. Certainly, the prediction that we don’t survive death seems to me to be overwhelmingly probable. That would be a good operational test – not that we can actually test it, but in principle: if a self is something other than brain stuff, then it should survive when the brain rots – and I’d place a very heavy bet (which I realize I could never actually win) that when my brain rots myself will not in any sense exist.’.
Pollard: „Glaubst du, dass die Vorstellung, dass ich existiere, eine Illusion ist?“
Pollard: ‘Do you believe that the idea that I exist is an illusion?’.
Dawkins: „Nun, ich bin sicherlich froh, dass wir ein Produkt unserer Gehirne sind und dass wir verschwinden, wenn unsere Gehirne sterben. Uns eine Illusion zu nennen, ist vielleicht eine gute Art, es auszudrücken. Aber ich möchte mich nicht darauf festlegen zu sagen, dass unser Selbstgefühl eine Illusion ist. Es kommt darauf an, was man damit meint. Ich habe durchaus das Gefühl, dass es ein Ich gibt.“64.
Dawkins: ‘Well, I’m certainly happy that we are a product of brains and that when our brains die, we disappear. To call us an illusion is possibly a good way to express it. But I wouldn’t wish to commit myself to saying that our sense of self is an illusion. It depends what you mean. I certainly feel that there’s a me.’64.
So Dawkins war durchaus bereit zuzugeben, dass das Gewissen eines Individuums an sich, sein Gefühl der persönlichen Identität, das ihn von anderen unterscheidet, und sein Verständnis des Konzepts „Ich“ allesamt bloße Illusionen seien. Obwohl Dawkins sich bemühte, diplomatisch zu wirken, um die problematische Natur seiner Antwort gegenüber dem Leser herunterzuspielen, reichen seine Worte aus, um deutlich zu vermitteln, welche Art von Ideen er vertritt. Tatsächlich versuchte Dawkins, sich in den letzten Momenten dieser Diskussion als rationalen Menschen darzustellen. In Wirklichkeit aber wich er dem Thema aus und bot nichts, was der von ihm aufgestellten Behauptung widersprochen hätte. Das bloße Empfinden des Konzepts „Ich“ und das Bewusstsein davon war überhaupt nicht das Thema der Diskussion, denn das ist eine offensichtliche Sache, die jeder Mensch für sich selbst findet und glaubt. Die gestellte Frage lautete vielmehr folgendermaßen: Gibt es etwas, das diese Neigung erklärt? Anders gesagt: Gibt es etwas Wirkliches und Existierendes, das korrekterweise als „Ich“ bezeichnet werden kann und erklärt, wie wir über unsere Existenz empfinden? Oder ist das Konzept des „Selbst“, des „Ich“ oder der „eigenständigen persönlichen Identität“ lediglich eine Illusion ohne jede äußere Wirklichkeit?
So Dawkins was quite prepared to accept that the conscience of an individual per se, his sense of personal identity that distinguishes him from others, and his understanding of the ‘me’ concept are all merely illusions. Though Dawkins attempted to come across as diplomatic to downplay the problematic nature of his answer to the reader, his words are sufficient in clearly conveying the type of ideas he espouses. Indeed, Dawkins attempted to portray himself as a rational person during the last moments of this discussion. However, in reality, he tried to sidestep the topic and did not offer anything that would contradict the assertion he made. Merely sensing the concept of ‘me’ and being conscious of it was not the topic of discussion at all, for that is an obvious matter that every person finds and believes for themselves. The posed question actually was the following: Is there anything that explains this tendency? In other words: Is there anything that is real and in existence, which can be correctly classed as ‘me’, that explains how we feel about our existence? Or is the concept of ‘self’, ‘me’, or ‘distinct personal identity’ merely an illusion without any external reality?
Zweite Ebene: Moralischer Instinkt
Second level: Moral instinct
Zu den aus der Fiṭrah stammenden Elementen, die der Mensch in sich vorfindet, gehört der tief verwurzelte moralische Instinkt. Mit ihm vermag man nicht nur zu erfassen, was gute und schlechte Charaktereigenschaften sind, sondern man spürt auch instinktiv, dass diese moralischen Werte ihrer Natur nach objektiv sind. Ihre Objektivität ist es, die diesen Eigenschaften ihren wahren Wert verleiht und sie von Relativität befreit. Dabei handelt es sich um objektive Wirklichkeiten, die nicht nur die menschliche Existenz, sondern die gesamte materielle Existenz übersteigen. Ob der Mensch und das Universum existieren oder nicht, diese moralischen Werte behalten ihre Objektivität.
From the fiṭrah-driven elements that man finds in himself is the deeply entrenched moral instinct. With this, one can grasp not only what are good and bad morals, but one also instinctively feels that these moral values are objective by nature. Being objective is what gives these morals their true value and removes relativity from them. These are objective realities that transcend not only human existence, but all material existence. Whether man and the universe exist or not, these moral values retain their objectivity.
Das Verstehen ist zweifach: die Fähigkeit, Gutes von Bösem zu unterscheiden, und die Fähigkeit, die Objektivität zu erfassen, die in den Werten von Gut und Böse liegt. Dieses Verstehenspaar lässt sich in diesem Gegenstand einsetzen, in dem wir versuchen, die Existenz angeborener Anlagen in uns selbst aufzuzeigen, die auf die Existenz Gottes hinweisen. Denn diese moralische Neigung lässt sich nicht erklären, ohne die Existenz des Göttlichen zu bejahen. So wie die rationalen Begriffe uns zwingen, die Frage zu stellen: „Wer hat sie in die Seele gelegt?“, so fordert uns auch die moralische Neigung auf zu fragen: „Wer hat sie dort hineingelegt?“ Es gibt noch eine tiefere Frage: Was erklärt jenes instinktive Gefühl in uns, dass Gerechtigkeit ein objektiver Wert ist, der sie universal gut macht, im Gegensatz zu Ungerechtigkeit, die wir notwendigerweise als objektiv böse Eigenschaft betrachten? Ist es folglich möglich, eine philosophisch kohärente moralische Weltanschauung anzubieten, die die Existenz Gottes nicht anerkennt? Anders gesagt: Ist es möglich, dass es ein objektives Gutes gibt ohne die Existenz Gottes? Oder anders formuliert: Ist es möglich, dass ein Mensch ohne die Existenz Gottes gut und rechtschaffen sein kann?
Comprehension is twofold: the ability to distinguish good from evil, and the ability to comprehend the objectivity found in the values of good and evil. This duet of comprehension can be deployed in this subject, in which we are attempting to demonstrate the existence of innate predispositions in our own selves that point to the existence of God. This is because this moral inclination cannot be explained without affirming the existence of the Divine. Just as the rational concepts require that we ask the question ‘Who placed them in the soul?’, then likewise the moral inclination requires us to ask: ‘Who placed it there?’ There is another question that is deeper: What explains this instinctive feeling in ourselves that justice is an objective value that makes it universally good, as opposed to injustice, which we necessarily consider to be an objectively evil trait? Consequently, is it possible to offer a philosophically coherent moral outlook in light of the view that does not acknowledge the existence of God? In other words, is it possible that there is any objective good without the existence of God? Put in another way: Is it possible that a person can be good and righteous without the existence of God?
Dritte Stufe: Instinkt
Third level: Instinct
Als ich mich auf die Welt des Lesens einließ, gehörte zu den ersten Büchern, die ich las, das von Shawkiy Abu Khalil mit dem Titel „Gharīzah am Taqdīr Ilāhī?“ („Instinkt oder göttliche Bestimmung?“). Dieses Buch enthält wunderbare Szenen aus der Tierwelt, in denen Tiere instinktiv bestimmte Handlungen ausführen, die in ihrem Überlebensinteresse liegen, ohne dass sie jemals unterrichtet, trainiert oder dazu erzogen worden wären.
When I embarked the world of reading, one of the first books I read was by Shawkiy Abu Khalil titled Gharīzah am Taqdīr Ilāhī? (Instinct or Divine Decree?). This book adopts wonderful scenes from the animal world, in which animals instinctively carry out specific actions that are in their survival interests, without ever being educated, trained, or brought up to do so.
Wer leitete ein Kind dazu, die Brust seiner Mutter zu nehmen? Wer pflanzte den Mutterinstinkt in das Herz einer Mutter, sodass sie sich um ihre Kinder kümmert? Wer lehrte die Vögel, zwischen bestimmten Orten zu ziehen? Wer legte allen Lebewesen den Überlebensinstinkt ein? Wer prägte der Seele die Liebe zur Schönheit ein? All diese Phänomene werfen, wie ihre Vorläufer, die bei lebenden Menschen und Geschöpfen angeboren vorhanden sind, die Frage auf: Wie sind diese Instinkte entstanden? Wer hat sie in der Seele erschaffen? Fragt den Atheisten danach. Er wird über den Darwinismus reden und darüber, dass diese Instinkte im Verlauf der Evolution als Teil des Prozesses zum Überleben der Lebewesen entstanden seien. Doch die Frage bleibt: Woher kamen diese Instinkte überhaupt? Anders gesagt: Wie konnte im Lichte der darwinistischen Evolution dieser Instinkt entstehen, der zu einem Zeitpunkt der Evolution noch nicht existierte, nur um plötzlich auf so tief verwurzelte Weise in den Seelen der Geschöpfe zu erscheinen? Wann genau traten diese Instinkte erstmals auf? Wie bildeten sie sich? Und wie werden sie von Generation zu Generation weitergegeben? Atheisten haben auf diese Fragen keine Antwort. Ihnen bleibt nur, entweder ihre völlige Ratlosigkeit zu bekunden oder die Diskussion auf das egoistische Gen zurückzuführen, das ein Lebewesen dazu treibt, um jeden Preis zu überleben. Wir können nur nach seiner Pfeife tanzen, wie Richard Dawkins es berühmt formuliert. Denk einmal über den Mutterinstinkt nach. Sag mir: Hast du je etwas Reineres gesehen als das? Ich schwöre bei Allah, es gibt nichts im Dasein, das dem Herzen einer Mutter gleicht – ein Sinnbild wahrer Liebe und vollkommenen Mitgefühls. Ich bitte dich bei Allah, dich an die Geschichten von Müttern mit ihren Kindern zu erinnern – sie sind unendliche Wunder, die Worte nicht zu beschreiben vermögen. Während ich diese Zeilen schreibe, stehen mir Dutzende von Geschichten vor Augen:
Who guided a child to take the breast of its mother? Who planted the instinct of motherhood in a mother’s heart, so that she looks after her children? Who taught birds to migrate between specific places? Who instilled the survival instinct in all living things? Who imprinted the love of beauty in the soul? All these phenomena, like their predecessors that are innately found in living humans and creatures, beg the question: How did these instincts come about? Who created them in the soul? Ask the atheist about them. He will go on about Darwinism and how these instincts were part and parcel of the evolution process for the purpose of survival of living creatures. However, the question remains: Where did these instincts come from in the first place? In other words, in light of Darwinist evolution, how did this instinct come about, which at a point of time during evolution did not exist, only to appear all of a sudden in such a deeply embedded manner within creature’s souls? When exactly did these instincts first appear? How did they form? And how are they generationally passed down? Atheists have no answer to these questions. The only thing they have is either to express their utter confoundment or to bring this discussion back to the selfish gene85 that pushes a living being to survive at any cost. We can only dance to its tune, which is how Richard Dawkins famously puts it. Ponder over a mother’s instinct. Pray tell me – have you seen anything purer than that? I swear by Allah, there is nothing in existence like a mother’s heart – a symbol of true love and perfect compassion. I ask you by Allah to remind yourself of the stories of mothers with their children – they are endless wonders that words are unable to describe. As I write these words, I am confronted by dozens of stories:
Vierte Stufe: Teleologische Tendenz
Fourth level: Teleological tendency
Eine weitere angeborene Neigung des Menschen ist sein tiefes emotionales Gefühl für Sinn und Zweck, bzw. seine teleologische Neigung. Es ist dieses Gefühl, das ihn die großen Fragen stellen lässt: „Wer bin ich? Woher komme ich? Warum bin ich hier? Wohin werde ich gelangen?“ Diese tiefen Fragen sind es, die den Menschen von den Tieren unterscheiden. Wenn Tiere sich nach ihren ursprünglichen Instinkten bewegen, so wird der Mensch von seiner angeborenen Neigung angetrieben, den Sinn seiner Existenz und seines Lebens zu suchen. Deshalb sind Ḥārith (Ackerbauer) und Hammām (tatkräftiger Arbeiter) die wahrhaftigsten Namen, wie der Prophet ﷺ überliefert hat, denn sie umfassen zwei zentrale Eigenschaften des Menschen, die seinen Wunsch und sein Suchen widerspiegeln. Diese beiden Eigenschaften sind ohne das Vorhandensein von etwas, das gewünscht und gesucht werden kann, nicht möglich. Das letztendliche Ziel, das gesucht werden kann, ist Allah (SWT).
Another innate tendency present in man is his deep emotional sense of purpose, or teleological tendency. It is this feeling that makes him ask the big questions: ‘Who am I? Where did I come from? Why am I here? Where will I end up?’ These deep questions are what distinguish humans from animals. If animals desire to move on their primal instincts, what moves man is his innate tendency to seek out the purpose of his existence and life. This is why the truest of names are Ḥārith (ploughman) and Hammām (energetic worker), as stated by the Prophet 95, as they comprise of two central features of man that represent his desire to wish and to seek. These two traits are not possible without the existence of something that can be wished and sought after. The ultimate aim that can be sought is Allah .
So sagte Ibn Taymiyyah: „Die Seele kann nicht frei von Empfinden und Verlangen sein. Ja, eine solche Leere ist in der Seele unmöglich. Empfinden und Verlangen gehören zu ihrer Wirklichkeit. Eine Seele kann man sich nicht ohne Empfinden und Verlangen vorstellen. Es ist nicht richtig zu sagen, die Seele könne vom Schöpfer leer sein – leer davon, Seine Existenz oder Nichtexistenz zu empfinden, oder Seine Liebe oder deren Fehlen. Es ist nicht richtig zu sagen, dass die Anerkennung Seiner und Seiner Liebe kein notwendiger Bestandteil der Existenz der Seele sei, auch wenn ihr nichts entgegensteht. Vielmehr ist dies falsch, denn die Seele trägt das, was sie begehrt, als notwendigen Bestandteil ihrer Fiṭrah in sich. Weil die Seele stets als notwendige Funktion ihres Wesens verlangt, lässt sich nicht vorstellen, dass die Seele eines Menschen jemals frei davon wäre, etwas zu begehren. Deshalb sagte der Prophet ﷺ: „Die wahrhaftigsten Namen sind Ḥārith und Hammām.“ Die Seele ist schließlich ein lebendiges Wesen – jedes lebendige Wesen bewegt sich aus eigenem Willen. Daher muss die Seele eine Bewegung haben, die sie für sich selbst will. So muss jedes „wollende Wesen“ etwas haben, das es begehrt. Das Begehrte ist entweder um seiner selbst willen begehrt, oder es ist als Mittel zu etwas anderem begehrt; etwas, das als Mittel zu etwas anderem begehrt wird, muss zwangsläufig zum ursprünglichen Wunsch führen. Daher ist es unmöglich, dass alle Wünsche eines Menschen Mittel zu etwas anderem sind, denn das würde zum Trugschluss einer unendlichen Reihe von Zweckursachen führen, was unmöglich ist, ebenso wie – oder sogar mehr als – die unendliche Reihe der wirkenden Ursachen. Da der Mensch etwas haben muss, das er will, ist es letztlich Allah, nach dem sein Herz verlangt. Daher muss jeder Diener einen Gott haben. So wird erkannt, dass der Diener dazu veranlagt ist, seinen Gott zu lieben.“96
Fünfte Stufe: Die Neigung zum freien Willen
Fifth level: The tendency for free will
Eine Eigenschaft des Menschen ist, dass er instinktiv in sich selbst den Unterschied zwischen seinen willentlichen Handlungen und jenen Vorgängen spürt, die unwillkürlich von ihm ausgehen. Wenn ein Mensch ein Glas Wasser an seinen Mund hebt, seine Tasche aufnimmt oder in sein Auto steigt, kann er instinktiv zwischen diesen Handlungen und dem Schlagen seines Herzens, dem Fließen des Blutes in seinen Adern und dem kalten Schauer unterscheiden, den sein Körper empfindet. Ein Mensch kann zwar eine Zeit lang absichtlich den Atem anhalten, doch er ist nicht in der Lage, dies dauerhaft fortzusetzen, da die unwillkürliche körperliche Reaktion ihn zum Atmen zwingt. Diese angeborene Neigung – dass Menschen einen freien Willen haben, den sie instinktiv spüren können – verlangt nach einer Erklärung. Tatsächlich verlangt schon das Vorhandensein dieser Neigung nach einer Erklärung.
A feature of humans is that they instinctively feel within themselves the differentiation between man’s choices and those acts that emanate involuntarily from him. When a person raises a glass of water to his mouth, picks up his bag, or gets in his car, he can instinctively differentiate between those and his heart pulsing, the blood running in his veins, and the cold shivers his body feels. A person can stop breathing for a while by choice, but he is unable to continue to do so, as the involuntary bodily reaction requires him to breath. This innate tendency – that people have free will, which they can instinctively feel – requires an explanation. In fact, the existence of this tendency requires an explanation.
Es scheint, dass der Atheismus angesichts seiner materialistischen Sicht auf die Existenz keine plausible Erklärung für das Phänomen des freien Willens bieten kann. Wenn unsere willentlichen Handlungen ausschließlich das Ergebnis biochemischer Vorgänge und elektrischer Impulse im neuromuskulären System des Körpers sind und das alles festen Gesetzen unterliegt, wie kann es dann einen freien Willen geben? Das hat viele Atheisten dazu veranlasst, eine extreme deterministische Philosophie zu vertreten. Nach dieser Auffassung ist der freie Wille eine Illusion, und der Mensch ist tatsächlich so programmiert, dass er tut, was er tut, auch wenn er glauben mag, er habe einen freien Willen. In der klassischen arabischen Literatur brachte ein Deterministe dies so zum Ausdruck: „Der Mensch ist mit dem Bild eines Menschen mit freiem Willen programmiert.“
It would seem that atheism, in light of its materialistic outlook on existence, is unable to offer a plausible explanation for the phenomenon of free will. If our voluntary actions are merely and exclusively the result of biochemical interactions and electric pulses in the body’s neuromuscular system, and that is all governed by fixed laws, how is it possible for there to be any free will? This has led many atheists to adopt an extreme determinist philosophy. In this conceptualisation, free will is an illusion and man is actually programmed to do what he does, even though he might think he has free will. In classical Arabic literature, one determinist expressed this as ‘Man is programmed with an image of one with free will’.
42 Al-Faṣl fī al-Milal wa al-Ahwā’ wa al-Niḥal, 5/242; siehe auch 1/40.
42 Al-Faṣl fī al-Milal wa al-Ahwā’ wa al-Niḥal, 5/242; see also 1/40.
43 Al-Qā'id ilā Taṣḥīḥ al-ʿAqā'id, S. 38.
43 Al-Qā’id ilā Taṣḥīḥ al-ʿAqā’id, p. 38.
Dar' Ta'āruḍ al-'Aql wa al-Naql, 3/309.
44 Dar’ Taʿāruḍ al-ʿAql wa al-Naql, 3/309.
45 Al-Radd ʿalā al-Manṭiqiyyīn, S. 249.
45 Al-Radd ʿalā al-Manṭiqiyyīn, p. 249.
Dar' Ta'āruḍ al-'Aql wa al-Naql, 3/319.
46 Dar’ Taʿāruḍ al-ʿAql wa al-Naql, 3/319.
47 Al-Aʿrāf, 201
47 Al-Aʿrāf, 201.
Dar' Ta'āruḍ al-'Aql wa al-Naql, 8/531.
48 Dar’ Taʿāruḍ al-ʿAql wa al-Naql, 8/531.
49
49https://physicscourses.colorado.edu/phys3220/phys3220_fa08/quotes.html#:~:text=*%20If%20you%20ar e%20not%20completely,Albert%20Einstein.
50 Ebd.
50 Ibid.
51 Ebd.
51 Ibid.
52 The Grand Design, S. 15.
52 The Grand Design, p. 15.
53 The Grand Design, S. 93.
53 The Grand Design, p. 93.
54 Darwin Correspondence Project, Brief an William Graham, 3. Juli 1881, https://www.darwinproject.ac.uk/letter/DCP-LETT-13230.xml 55 The Grand Design, S. 13.
54 Darwin Correspondence Project, Letter to William Graham, 3 July 1881, https://www.darwinproject.ac.uk/letter/DCP-LETT-13230.xml 55 The Grand Design, p. 13.
56 Aus seinem Vortrag „Wissenschaft und Atheismus: Natürliche Verbündete“.
56 From his lecture Science and Atheism: Natural Allies.