Britannien: Die Scheinmacht
Britain: The Phoney Power
Die Rolle Großbritanniens in der Welt dreht sich gewöhnlich um Atomwaffen, Terrorismus und die besondere Beziehung zu den USA. Großbritannien war 150 Jahre lang die Weltmacht, bis zum Zweiten Weltkrieg, in dem es Napoleons Versuch, Europa zu erobern, erfolgreich aufhielt, und danach die Versuche Deutschlands, Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu besetzen. Erneut war es Großbritannien, das an vorderster Front gegen Hitlers Versuche stand, Europa zu erobern. Die britischen Interessen haben sich im Laufe der Jahre nicht verändert.
Britain's role in the world usually centres on nuclear weapons, terrorism and the special relationship with the US. Britain’s was the worlds superpower for 150 years until WW2 where it successfully halted Napoleon’s attempt at conquering Europe, then Germany’s attempts at occupying Europe in the early 20th century. It was again Britain who was at the forefront of facing against Hitler’s attempts at conquering Europe. British interests have not changed over the years.
Der Zweite Weltkrieg zehrte Großbritannien in einem solchen Maße aus, dass er das Ende des Britischen Empires und seiner internationalen Stellung herbeiführte. Dies lag daran, dass Großbritannien aus dem Ersten Weltkrieg praktisch bankrott war. Seine Armee war überdehnt, und Großbritannien war nicht in der Lage, einen weiteren Krieg zu führen. Aus diesem Grund waren die globalen Ziele Großbritanniens in der Nachkriegszeit durch seine wirtschaftliche Realität eingeschränkt. Deshalb hat Großbritannien sich weiterhin eine Rolle in der Welt erarbeitet und behalten, indem es sich an globalen Fragen beteiligte; es ist jedoch nicht in der Lage, das globale Machtgleichgewicht vollständig zu verschieben. Fareed Zakaria, der internationale Kolumnist von Newsweek, hat die britische Politik in seinem Buch „The Post American World“ treffend zusammengefasst: „Die Fotografien von Roosevelt, Stalin und Churchill auf der Jalta-Konferenz im Februar 1945 sind etwas irreführend. In Jalta gab es keine ‚großen Drei‘. Es gab zwei Große plus einen brillanten politischen Unternehmer, der sich und sein Land im Spiel halten konnte, sodass Großbritannien bis weit in das späte 20. Jahrhundert hinein viele Elemente großer Macht bewahrte.“29
World War Two consumed Britain to such an extent that it brought an end to the British Empire and its international standing. This was because Britain was virtually bankrupt from WW1. Its army was overstretched and Britain was not in a position to enter another war. This is why in the post war era, British global aims have been restricted by its economic reality. For this reason Britain worked and continues to have a role in the world by partaking in global issues, however it is unable to completely shift the global balance of power. Fareed Zakaria, the Newsweek international columnist in his book ‘The Post American World,’ encapsulated British policy: "The photographs of Roosevelt, Stalin and Churchill at the Yalta Conference in February 1945 are somewhat misleading. There was no 'big three' at Yalta. There was a 'big two' plus one brilliant political entrepreneur who was able to keep himself and his country in the game, so that Britain maintained many elements of great powerdom well into the late 20th century."29
Die britische Außenpolitik heute beruht darauf, eine Rolle in Europa zu spielen und Einfluss auf die USA auszuüben. Die britischen Entscheidungsträger haben nach dem Zweiten Weltkrieg die Schwäche der Nation akzeptiert und eine Politik der Bewahrung statt eines offenen Wettbewerbs mit den USA entwickelt. Großbritannien hat seine Interessen erreicht, indem es seine globalen Ambitionen bewahrt, mit den USA und der EU zusammenarbeitet und zugleich versucht, die Ziele beider umzulenken, zu verändern, zu verkomplizieren und zu begrenzen. Die jüngsten britischen Politiken zur Durchsetzung seiner Interessen zeigen, dass Großbritannien politisch immer im Wettbewerb mit den USA stehen wird; darüber hinaus fehlen ihm jedoch die Ressourcen und die Wirtschaftskraft, um etwas Wesentliches zu erreichen.
British foreign policy today is built upon having a role in Europe and influencing the US. British policy makers have accepted the nation's weakness after WW2 and developed a policy of preservation rather then outright competition with the US. Britain has managed to achieve its interests through a policy of preserving its global ambitions by working with the US and the EU, whilst at the same time working to divert, alter, complicate and limit the aims of both. Britain’s recent policies to achieve its interests show that politically Britain as a nation will always compete with the US, however beyond this it lacks the resources or the economy to achieve anything substantial.
Libyen
- Libya
Großbritannien hat amerikanische Pläne vereitelt, indem es die Regierung Gaddafis aus den Fängen amerikanischer Neokonservativer rettete, die nach dem 11. September einen Regimewechsel in Libyen wollten. Großbritannien manipulierte Gaddafi dazu, die Verantwortung Libyens für die Lockerbie-Katastrophe anzuerkennen, und erwirkte 2009 die Freilassung al-Megrahis, wodurch es im Gegenzug eine stabile Versorgung mit afrikanischem Öl sicherte.
Britain frustrated US plans by rescuing Gaddafi's government from the clutches of American neoconservatives who after September 11 wanted regime change in Libya. Britain manipulated Gaddafi into accepting Libya’s role in the Lockerbie disaster and secured the release of Al-Megrahi in 2009, securing in turn a stable supply of Africa’s oil.
Afghanistan
- Afghanistan
In Afghanistan hat Großbritannien eine verhängnisvolle Rolle gespielt. Nach acht Jahren Krieg sind die westlichen Verbündeten dem Sieg über die Taliban nicht näher gekommen. Während sich im Januar 2009 alle Akteure mit Interessen in Afghanistan in London trafen, um einen Deal auszuhandeln, der die Taliban mit Angeboten von Regierungsposten locken sollte, scheint Großbritannien die Präsenz Amerikas im Süden Afghanistans verkompliziert zu haben, wo die Kämpfe noch immer andauern. Die Provinz Helmand, in der britische Truppen stationiert sind, ist nach all den Jahren noch immer nicht sicher. Großbritannien schloss Abkommen mit den Taliban im Süden, die auch Bestechungszahlungen einschlossen: Eine Untersuchung der London Times aus dem Jahr 2007 ergab, dass über 1,5 Millionen Pfund für die Bestechung von Mitgliedern der Taliban ausgegeben wurden.30 Ebenso kritisierte das Afghanistan Analysts Network, ein unabhängiges Denkfabrik in Kabul, in einem Bericht mit dem Titel Golden Surrender das von Großbritannien unterstützte Friedens- und Versöhnungsprogramm (PTS), das 2005 eingerichtet wurde, scharf. Dem Bericht zufolge wurde es unter schlechter Führung sich selbst überlassen, ohne das politische oder finanzielle Gewicht, das es benötigt hätte.
In Afghanistan the UK has played an ominous role. After eight years of war the western allies are no closer to defeating the Taliban. Whilst all those with interests in Afghanistan met in London in January 2009 to hammer out a deal to entice the Taliban with offers of government positions, Britain appears to have complicated America's presence in South Afghanistan where most of the fighting still continues. The Helmand province where British troops are stationed is still not secure after all these years. Britain cut deals with the Taliban in the South which included bribing the Taliban, the London Times investigation in 2007 revealed over £1.5 million was spent in bribing members of the Taliban.30 Similarly Research by the independent Afghanistan Analysts Network, a Kabul-based think tank, in a report, titled Golden Surrender, was highly critical of the British-backed Peace and Reconciliation Scheme (PTS), established in 2005, which it says has been left to flounder under bad leadership with neither the political nor the financial capital it required.
Sudan
- Sudan
Die Vereinigten Staaten vermittelten 2005 das Naivasha-Friedensabkommen, das schließlich zur Beendigung des Bürgerkriegs zwischen der wichtigsten Rebellengruppe, der Sudan People's Liberation Movement/Army (SPLM/A), und der sudanesischen Regierung führte. Die Bestimmungen des Abkommens umfassten verschiedene Maßnahmen, die dem Süden Autonomie und die Aussicht auf eine Abspaltung im Jahr 2011 gaben, wenn das Abkommen ausläuft. Sowohl Großbritannien als auch Frankreich lieferten Waffen an den Tschad, der die Rebellen in Darfur unterstützt und bewaffnet, wodurch die Darfur-Frage entstand. Beide Staaten haben die Darfur-Frage erfolgreich internationalisiert und die Pläne der USA erschwert, den Süden des Sudan abzuspalten und in einen unabhängigen Staat zu verwandeln. Stattdessen müssen sich die USA nun mit der Darfur-Frage befassen, wodurch sich ihre Pläne für den Süden verzögern.
America brokered the Naivasha peace accord in 2005, which culminated in the eventual termination of the civil war between the main rebel group, the Sudan People's Liberation Movement/Army (SPLM/A) and the Sudanese government. The terms of the agreement included a variety of measures that gave the South autonomy and the prospects of secession in 2011 when the deal expires. Both Britain and France provided arms to Chad, which supports and arms the rebels in Darfur, which created the Darfur issue. Both nations have successfully internationalised the issue of Darfur and complicated US plans to separate the South of Sudan and turn it into an independent nation. Instead the US must now deal with the Darfur issue thus delaying its plans for the South.
Libanon
- Lebanon
In Libanon haben die Attentate auf prominente Politiker das Land tief gespalten, in ein pro-syrisches/Hisbollah-Lager und ein pro-EU-Lager. Die von der Hisbollah angeführte Koalition des 8. März nutzte ihr Vetorecht, um die Regierungsbildung zu erschweren. Sowohl Großbritannien als auch Frankreich haben sich mit der vom Future-Movement Saad Hariris angeführten Koalition des 14. März eingelassen, um ihre Relevanz in der libanesischen Politik zu bewahren. Die Hisbollah hat erfolgreich dafür gesorgt, dass die Interessen der USA im Libanon geschützt bleiben, indem sie ihr Vetorecht einsetzte, sodass keine der pro-EU-Parteien eine Mehrheit erreichte und daher nicht im Alleingang eine Regierung bilden konnte. Auf diese Weise ist es den USA nicht gelungen, den Libanon zu einer US-Bastion zu machen.
In Lebanon the assassinations of prominent politicians have deeply divided Lebanon into pro-Syrian/Hizbullah and pro-EU camps. The Hezbollah-led March 8 coalition utilised its veto vote to complicate the forming of a government. Both Britain and France have engaged with the March 14 coalition led by Saad Hariri's Future Movement to maintain their relevance in Lebanese politics. Hizbullah has successfully ensured US interests are protected in Lebanon by utilising its veto vote resulting in none of the pro-EU parties from achieving a majority and therefore unilaterally forming a government. In this way the US has been unable to turn Lebanon into a US stronghold.
Iran
- Iran
Während Großbritannien Mitglied der P5+1-Kommission ist, die versucht, Iran zur Räson zu bringen und seine Bemühungen zu stoppen, Uran auf waffenfähigen Standard anzureichern, hat es seine Rolle genutzt, um amerikanische Interessen zu verkomplizieren. Bei den iranischen Wahlen 2009 blies Großbritannien zusammen mit Europa das Wahlergebnis unverhältnismäßig auf und arbeitete daran, die Situation auszunutzen. Großbritannien argumentierte, das iranische Regime müsse auf die berechtigten Anliegen der Protestierenden eingehen; außerdem erkannten sie die Legitimität Ahmadinejads nicht an. Die USA hingegen, die harte Sanktionen gegen das Land verhängen wollen, unterstützten das Regime tatsächlich, indem sie argumentierten, die Angelegenheit sei eine innere Angelegenheit Irans. Großbritannien und Frankreich hatten versucht, die Proteste zu beeinflussen, doch es war ein schwacher Versuch, Ahmadinejads Regime zu stürzen. Ähnlich nutzten die USA die nichtständigen Mitglieder der Vereinten Nationen angesichts des zunehmenden Drucks aus Großbritannien, um die verheerenden Benzinsanktionen gegen Iran voranzutreiben. Für die USA erreicht die nukleare Pattsituation eine Reihe ihrer Ziele in der Region, weshalb die Pattsituation nie zu einem abschließenden Ergebnis führt, unabhängig von der jeweiligen Rhetorik. Indem Großbritannien mit den USA bei dieser Frage zusammenarbeitet, hat es daran gearbeitet, die USA zu untergraben.
Whilst Britain is member of the P5 + 1 commission attempting to bring Iran in line and halt its attempts to enrich Uranium to weapons grade standard, it has used its role to complicate American interests. In the Iranian elections in 2009 Britain alongside Europe blew the election result out of proportion and worked to exploit the situation. Britain argued that the Iranian regime needs to address the legitimate concerns of the protesters; they also didn’t recognize the legitimacy of Ahmadinejad. The US on the other hand, who is looking to impose harsh sanctions on the country, actually supported the regime by arguing that the issue was an Iranian domestic matter. Britain and France had tried to influence the protests, but it was a weak attempt to bring down the Ahmadinejad’s regime. Similarly the US made use of the non-permanent members of the United Nations in the face increased pressure from Britain to push ahead with crippling gasoline sanctions against Iran. For the US the nuclear stand-off achieves a number of its aims in the region, this is why the stand off never reaches anything conclusive, whatever the rhetoric at the time. By working with the US on the issue Britain has worked to undermine the US.
Europa
- Europe
Das britische Establishment hält eine vollständige Isolation von der EU für unrealistisch. Europa ist zu nah und zu groß, um es einfach zu ignorieren. Aufeinanderfolgende britische Regierungen glauben, dass London durch Engagement die Entwicklung der EU und die letztliche Richtung ihrer Politik beeinflussen kann. Es lehnt eine europäische politische Union nicht grundsätzlich ab, solange London nicht zu Luxemburg wird und in der EU aufgeht, sondern will einen prominenten Platz am Tisch einer solchen Union.
The British establishment views complete isolationism from the EU as unrealistic. Europe is too close and too large to be simply ignored. Successive British governments believe that through engagement, London can influence the EU’s development and the ultimate direction of its policies. It is not opposed to a European political union, as long as London does not turn into Luxemburg and melt into the EU, it wants a prominent seat at the table of such a union.
Wirtschaftlicher Betrug
Economic Deceit
Großbritannien hat sich erfolgreich im internationalen Spiel gehalten, indem es sich an allen internationalen Fragen beteiligt. Ein Beispiel dafür ist der Krieg in Afghanistan: Großbritannien hat dort keine überragenden Interessen, hat sich aber am von den USA angeführten Krieg beteiligt, um relevant zu bleiben, und auf diese Weise kann es den Ausgang des Konflikts mitgestalten. Mehr wird Großbritannien damit nicht erreichen; es wird die Weltmacht nie von ihrem Platz verdrängen, da ihm dafür die Macht, die Wirtschaftskraft und die Ressourcen fehlen.
Britain has successfully kept itself in the international game through participating in all international issues. An example of this is the Afghan war, Britain has no overriding interests in the country, however it has participated in the US led war to keep itself relevant and in this way it is able to shape the outcome of the conflict. This is all Britain will achieve; it will never shift the worlds superpower from its post as it lacks the power, economy or resources.
Während Großbritannien eine Wirtschaft von 1,5 Billionen Pfund besitzt, die sechstgrößte der Welt, fehlt Großbritannien die industrielle Basis, um die USA herauszufordern. Großbritannien verfolgt globale Ziele und hat die Kunst der politischen Manöver gemeistert; dennoch übertrifft es sein Gewicht. Großbritannien war durch die Kosten des Ersten Weltkriegs bankrott, es war nicht in der Lage, dem Aufstieg Nazi-Deutschlands entgegenzutreten, und dies erklärt in gewisser Weise die Appeasement-Politik von Neville Chamberlain. Doch als Hitlers Deutschland den größten Teil Europas besetzt hielt und kurz davor stand, Großbritannien als Weltmacht zu verdrängen, zog Großbritannien in den Krieg, um Deutschlands Vormarsch umzukehren. Mit der Sowjetunion, die eine Offensive im Osten startete, und mit Großbritannien und den USA, die die berüchtigte D-Day-Landung in Frankreich durchführten, wurde Deutschland bis 1945 besiegt. Es war jedoch nicht Großbritannien, das Deutschland besiegte – es waren die Sowjetunion und die USA. Großbritannien war verwüstet, das Land lag in Trümmern, und wirtschaftlich war das British Empire nicht mehr in der Lage, sein globales Reich zu finanzieren.
Whilst Britain has a £1.5 trillion economy, the 6th largest in the world Britain lacks the industrial base to pose any challenge to the US. Britain has global aims and has mastered the art of political manoeuvring; however it punches above its weight. Britain was bankrupt due to the costs of WW1, it was in no position to challenge the rise of Nazi Germany, and this in some way explains Neville Chamberlain appeasement. However with Hitler’s Germany occupying most of Europe and on the verge of removing Britain as the world’s superpower Britain went to war to reverse Germany’s advance, with the Soviet Union launching an Eastern offensive and with Britain and the US launching the infamous D-day offensive landings in France, Germany was defeated by 1945. However it was not Britain who defeated Germany – it was the Soviet Union and the US, Britain was devastated, the country lay in ruins and economically the British Empire was in no position to fund its global empire.
Schlussfolgerungen
Conclusions
Britanniens globale Ausrichtung beruht auf dem Schutz seines Geflechts an Interessen. Dies lässt sich so zusammenfassen: Britannien erschwert, verändert und lenkt die Pläne anderer Mächte um. So bleibt es relevant. Angesichts der wirtschaftlichen Realität Großbritanniens hat es keine Neigung, mehr zu erreichen. Britannien kann die Pläne anderer Weltmächte so weit verkomplizieren, dass es in der Welt ernst genommen wird. Deshalb handelt die USA nur sehr selten allein und zieht meist Britannien mit sich. Für Britannien bedeutet dies einen Platz in der ersten Reihe neben der Supermacht der Welt. Es kann die Entwicklung der US-Pläne aus erster Hand verfolgen, und das versetzt es in eine Pole-Position, um von den Zielen der USA zu profitieren, und gibt ihm die Option, die US-Pläne zu verkomplizieren, wenn dies seinen eigenen Zielen dient. Britannien muss sich mit der Aussicht auf ein erstarkendes Russland auseinandersetzen, ebenso damit, dass sowohl der Irak als auch Afghanistan immer komplexer werden. Britannien wird außerdem mit der Aussicht konfrontiert sein, dass sich Deutschland und Frankreich nach dem Vertrag von Lissabon in Europa weiter festsetzen und die EU in ihrem Interesse gestalten. Britannien wird weiterhin mit den USA in Palästina, im Irak und in Afghanistan zusammenarbeiten und die US-Pläne weiter verändern und verkomplizieren, um sich selbst weiter zu stärken. Dieser doppelte, teils widersprüchliche Ansatz ist die Art, wie Britannien in der internationalen Politik relevant bleibt. Damit hat Britannien in der internationalen Politik eine Rolle akzeptiert, in der es nichts Wesentlicheres mehr erreichen kann. Britannien spielt seine schwächer werdende Hand mit beeindruckendem politischen Geschick, doch das reicht nicht aus, um zur Weltmacht Nummer eins zu werden.
Britain’s global outlook is based upon protecting the array of interests it has. This can be encapsulated as Britain complicating, altering and diverting the plans of other powers. This is how Britain keeps itself relevant. Due to the economic reality of Britain, it has no propensity to achieve anything more. Britain can complicate the plans of other world powers to the extent that it is taken seriously in the world, this is why the US very rarely goes it alone, and it usually takes Britain along with it. For Britain it has the front seat with the world’s superpower and can see at first hand US plans evolve, this places it in pole position to benefit from US aims and giving it the option to complicate US plans if this serves its aims. Britain has to deal with the prospect of a resurgent Russia and both Iraq and Afghanistan becoming ever more complex. Britain will also face the prospect of both Germany and France further entrenching themselves into Europe after the Lisbon treaty, shaping the EU in their interests. Britain will continue to work with the US in Palestine, Iraq and Afghanistan and continue to alter and complicate US plans in order to keep strengthening itself. This dual, sometimes contradictory approach is how Britain keeps itself relevant in international politics. This is what Britain has resigned its role to in international politics; it no longer has the ability to achieve anything more substantial. Britain plays its weakening hand with impressive political skill, however this is insufficient in becoming the worlds superpower.