2 Die Bedeutung des Dialogs (al-hiwar) zwischen den Zivilisationen
2 The Meaning of Dialogue (al-hiwar) between Civilisations
Mit Dialog oder Zusammenprall meinen wir Muslime, ihre Religion (Din) und ihre Zivilisation auf der einen Seite, und Christen mit ihrer Religion sowie die Kapitalisten mit ihrer Zivilisation auf der anderen Seite. Es ist ein böswilliger Versuch, dass die Führer und Intellektuellen der kapitalistischen Zivilisation zwischen dem Islam und seinen Anhängern unterscheiden, also zwischen dem Islam und den Muslimen. So behaupten sie, der Islam sei großartig, die Muslime aber seien rückständig, und einige von ihnen seien Terroristen. Nach ihrer Auffassung sind sie Lügner, denn wenn der Islam in ihren Augen wirklich großartig wäre, dann hätten sie ihn angenommen. Dennoch versuchen sie, die Naiven unter den Muslimen zu täuschen und die Abneigung gegen sie zu verringern, wenn sie ein muslimisches Volk angreifen oder wenn sie versuchen, die Konzepte ihrer Zivilisation unter den Muslimen zu verbreiten. Sie wissen, dass der islamische ʿAqīda noch in den Seelen der Muslime verweilt und bei der Mehrheit von ihnen stark ist. Würden sie also ihre Feindschaft gegen den Islam offen erklären, würden sie die Muslime aufwiegeln und reizen. Deshalb benutzen sie diese täuschenden Sätze als Waffe, um die Muslime zu betäuben und zu hintergehen. Manche Muslime werden diesen Köder schlucken und den Dialog in der Bedeutung annehmen, wie ihn die Christen und Kapitalisten darstellen oder wie ihn ihre intellektuellen Agenten verbreiten. Bei der Definition dieses Dialogs konzentrieren sie sich auf drei Punkte: Erstens die Gleichheit der Religionen und Zivilisationen im Dialog, ohne Überlegenheit oder Vorzug einer Religion oder Zivilisation gegenüber einer anderen. Zweitens sei die Grenze des Dialogs auf die bloße Kenntnis der Meinungen des anderen beschränkt, ohne deren Widerlegung oder Ungültigkeitserklärung anzusprechen. Drittens bestehe er darin, durch das Finden gemeinsamer Nenner zwischen den beiden Religionen und den beiden Zivilisationen eine alternative Zivilisation zu schaffen.
When we say dialogue or clash, we mean Muslims, their deen and their civilisation on one side; and Christians and their religion and the Capitalists and their civilisation, on the other side. It is a malicious attempt that the leaders and intellectuals of the Capitalist civilisation differentiate between Islam and its followers i.e. between Islam and Muslims. So they claim that Islam is great but Muslims are backward and some of them are terrorists. They are liars in their view, for if Islam was really great in their view, then they would have embraced it. However they attempt to delude the naïve from amongst Muslims, attempting to reduce the rancour against them when they strike a Muslim people, or when they attempt to spread the concepts of their civilisation among Muslims. They know that the Islamic ‘aqeedah still remains in the souls of Muslims and it is strong in the majority of them. So if they openly declare their enmity to Islam, they will stir up Muslims and provoke them. Thus they use these deceptive sentences as a weapon to anaesthetise Muslims and to deceive them. Some Muslims would swallow this bait and accept dialogue by the meaning presented by Christians and Capitalists or promoted by their agent intellectuals. They concentrate in the definition of this dialogue upon three matters: The first is equality between religions and civilisations in the dialogue without superiority or preference of a religion or civilisation over another. The second is that the limit of the dialogue is restricted to mere knowledge of the other's opinions without addressing its refutation or invalidation. The third is creating an alternative civilisation through the method of arriving at the common denominators between the two religions and two civilisations.
Nach ihrer Auffassung ist dies die Bedeutung des Dialogs, und sein Nutzen besteht, wie sie behaupten, in: „Produktiver Austausch zwischen kulturellen Eigenheiten, um eine alternative, überlegene Zivilisation zu bilden, die dazu einlädt, den anderen auf gleicher Augenhöhe anzunehmen“ (Dr. Milad Hana bei einer kulturellen Debatte, die am Montag, dem 2.4.2001, in Kairo stattfand). Und: „Jedes Mal, wenn Zivilisationen danach streben, herauszufinden, was ihnen gemeinsam ist und was menschlich ist, kommen sie voran und blühen auf; und der Frieden würde sich ausbreiten“ (Dr. Jafar Abdussalam, Generalsekretär der Konferenz Islamischer Universitäten). Einer von ihnen ging so weit zu sagen: „Der Islam ist eine Religion des Austauschs und eine Religion der Entwicklung, und nicht, wie man sagt, eine Religion der Verborgenheit und eine Religion der Isolation. Im Gegenteil, das goldene Zeitalter des Islams und der Muslime war, als die islamische Zivilisation mit anderen Zivilisationen der Welt in Austausch trat und als der Islam sich in der Welt ausbreitete, von allen Vermächtnissen und anderen menschlichen Zivilisationen nahm und für sie Raum hatte und ihnen von seinem Vermächtnis und seiner Zivilisation gab. Dies war das goldene Zeitalter des islamischen Staates“ (Dr. Qasim Jafar, in einem Studienkreis zu „Der erste Krieg des Jahrhunderts“ auf dem Sender Al-Jazeera unter der Überschrift: „Sind die amerikanischen Explosionen ein Anreiz zum Dialog oder zum Zusammenprall der Zivilisationen?“ am 29.9.2001). Er sagte: „Es liegt an uns als Arabern und Muslimen, uns von diesem Problem fernzuhalten … es liegt an uns, genügend Selbstvertrauen in uns selbst, in unsere Zivilisation, in unsere Geschichte und unser Vermächtnis zu besitzen, um in der Welt aus der Position der Gleichheit hervorzutreten und nicht aus der Position des Nachfolgers (tabi')…“ (Der oben genannte Studienkreis des Senders Al-Jazeera). Ein anderer sagte: „Die islamische Zivilisation gründete sich auf den gemeinsamen Nenner zwischen den Weltzivilisationen, weshalb sie den anderen annahm und mit ihm im Geben und Nehmen in Austausch trat“ (Amru Abdulkarim, Politikwissenschaftler – IslamOnline.net). Ein anderer Mensch versuchte, die Āyāt des Edlen Qur'an als Beleg für den Dialog der Zivilisationen heranzuziehen, und sagte: „Und unser Buch, der glorreiche Qur'an, betont die Art des Dialogs mit den Anderen, den Dialog mit den Polytheisten (Mushrikūn):
This is the meaning of dialogue in their view, and its benefit as they claim is: "Productive interaction between cultural peculiarities, to form an alternative superior civilisation, that invites to accept the other on the same footing" (Dr. Milad Hana in a cultural debate held in Cairo on Monday, 2/4/2001). And: "Every time civilisations seek to find what is common between them and what is human, they advance, flourish; and peace would spread" (Dr. Jafar Abdussalam, the Secretary-General of the Conference of Islamic Universities). One of them went to the extent of saying that: "Islam is a deen of interaction and a deen of development, and not like what is said that it is a deen of obscurity and a deen of isolation. On the contrary, the golden age of Islam and Muslims was when the Islamic civilisation interacted with other civilisations in the world, and when Islam spread in the world, took from and had a room for all the legacies and other human civilisations and gave them from its legacy and civilisation. This was the golden age of the Islamic State." (Dr. Qasim Jafar spoke, in a study circle on 'The First War of the Century', on Al-Jazeera channel, under the heading: 'Are the American explosions an incentive for dialogue or the clash of civilisations?' on 29/9/2001). He said: "It is upon us as Arabs and Muslims to abstain from this problem…it is upon us to possess sufficient confidence in ourselves, in our civilisation, and in our history and legacy, so as to burst forth in the world from the position of equality, and not the position of the follower (tabi')…" (The above-mentioned study circle of Al-Jazeera channel). Another said: "The Islamic civilisation was based upon the common denominator between world civilisations so it accepted the other and interacted with it in taking and giving (Amru Abdulkarim, a political scientist - IslamOnline.net). Another person attempted to use as evidence for the dialogue of civilisations the aayaat of the Noble Qur'an so he said: "And our Book, the Glorious Qur'an, emphasises upon the manner of dialogue with the others, dialogue with polytheists (mushrikeen):
„Und wenn einer von den Götzendienern dich um Schutz bittet, so gewähre ihm Schutz, bis er das Wort Allahs hört“ [TMQ At-Tauba: 6] – der Dialog mit den Ungläubigen (kafireen):
'If one of the polytheists seeks your protection, grant him protection until he hears the word of Allah' [TMQ At-Tauba: 6], dialogue with disbelievers (kafireen):
„Sprich: O ihr Ungläubigen!" {Al-Kafirun: 1}, Dialog mit den gegenwärtigen und offiziellen Religionen der Welt:
'Say: O you disbelievers' [TMQ Al-Kafirun: 1], dialogue with the current and official religions in the world:
„O Leute der Schrift, kommt zu einem gerechten Wort zwischen uns und euch: Dass wir niemanden außer Allah verehren, Ihm nichts beigesellen und dass nicht einige von uns andere als Herren neben Allah annehmen" [TMQ Al-Imran: 64], Dialog aus einer Position der Gleichwertigkeit … Ich bin der Ansicht, dass man nicht von einem ewigen Kampf sprechen kann, weil wir Muslime sind. Ich verweise auf den Koranvers:
'O People of the Book, come to a just word between us and you: That we worship none but Allah, that we associate nothing with Him, nor some of us take others as lords' [TMQ Al-Imran: 64], dialogue from a position of equivalence…I view that it is not possible to say of eternal struggle because we are Muslims. I point to the Qur'anic ayah:
„Komm zu einem gerechten Wort zwischen uns und euch" [TMQ Al-Imran:64]. Dieser Vers bedeutet, dass es für uns möglich ist, mit Christen zu einem Dialog zu kommen, wir führen einen Dialog mit Juden und wir führen einen Dialog mit anderen. Warum? Das heißt, es gibt ein gemeinsames Wort zwischen uns; wir sagen nicht, dass wir zu unserem Wort einen Dialog führen" (Ata-Allah Muhajirani, Berater des iranischen Präsidenten für den Dialog der Zivilisationen im oben genannten Studienkreis von Al-Jazeera). Es gibt Leute, die zum Dialog zwischen den Religionen aufrufen, um gemeinsame Nenner zwischen ihnen zu schaffen, und zu den Unterschiedspunkten schweigen, um die Muslime von der Auseinandersetzung zu betäuben. Sie rufen zu der Aussage „die Söhne Abrahams" auf, um den Dialog zwischen den drei Religionen zu stärken, auf der Grundlage, dass diejenigen, die mit ihnen kamen, von einem Vater abstammen, nämlich Ibrahim (as). Einige Muslime benutzen als Beweis die Verse des Edlen Qur'an, die sagen, dass die Propheten Muslime waren, wie Seine (SWTH) Aussage durch die Zunge Nuhs:
'Come to a just word between us and you' [TMQ Al-Imran:64]. This ayah means that it is possible for us to dialogue with Christians, we dialogue with Jews, and we dialogue with others. Why? Meaning there is a common word between us; we do not say that we dialogue to our word" (Ata-Allah Muhajirani, Iranian President adviser for the dialogue of civilisations in the above mentioned study circle of Al-Jazeera). There are those who call to dialogue between religions to create common denominators between them, and stay silent about the points of difference, in order to anaesthetise Muslims from the clash. They call to the saying of 'the sons of Abraham' to strengthen dialogue between the three religions on the basis that those who came with them descend from one father namely Ibrahim (as). Some Muslims use as proof the aayaat of Noble Qur'an that say the Prophets were Muslims, like His (SWTH) saying at the tongue of Nuh:
„Und mir wurde befohlen, der Erste der Muslime zu sein" [TMQ 39:12] – durch die Zunge von Ibrahim und Isma'il:
"And I was commanded to be the first of the Muslims" [TMQ 39:12] at the tongue of Ibrahim and Ismail:
„Unser Herr! Mach uns zu Muslimen, die dir ergeben sind, und aus unseren Nachkommen eine Gemeinschaft von Muslimen, die dir ergeben sind." [TMQ Al-Baqarah: 128] Und über das Volk des Lut:
"Our Lord! Make us Muslims to you and of our descendants Muslims to you" [TMQ Al-Baqarah: 128] and about the people of Lut:
„Doch Wir fanden darin nur ein einziges Haus der Muslime" [TMQ Az-Zariyat: 36] und durch die Zunge der Jünger (Hawāriyyīn):
"But We did not find therein but one house of the Muslims" [TMQ Az-Zariyat: 36] and at the tongue of the disciples (hawariyyin):
„Und bezeuget, dass wir Muslime sind" [TMQ Al-Imran: 52]. Vielleicht wird es Leute geben, die sagen, Christen und Juden seien Muslime, und wir hören von jenen, die sagen, die Anhänger der drei Religionen seien Gläubige, obwohl die Texte des Qur'an, die eindeutig bewiesen sind und eine feststehende Bedeutung haben, entscheidend darin sind, Juden und Christen des Unglaubens (kufr) zu bezichtigen, wie etwa Sein Wort (SWT):
"And bear witness that we are Muslims" [TMQ Al-Imran: 52]. Perhaps there will come those who say that Christians and Jews are Muslims, and we hear those who say that the followers of the three religions are believers even though the Qur'anic texts, definitely proved and of definite meaning, are decisive in charging Jews and Christians with disbelief (kufr) such as His (SWTH) saying:
„Wahrlich, diejenigen, die nicht an Allah und Seinen Gesandten glauben und zwischen Allah und Seinem Gesandten unterscheiden wollen und sagen: ‚Wir glauben an einige und lehnen andere ab', und einen Weg dazwischen einschlagen wollen – das sind in Wahrheit Ungläubige, und Wir haben für die Ungläubigen eine demütigende Strafe bereitet" [TMQ An-Nisa: 150-1].
"Verily those who disbelieve in Allah and His Messenger and wish to distinguish between Allah and His Messenger and say: 'We believe in some and disbelieve in others' and wish to adopt a way in between. Those are in truth disbelievers, and We have prepared for the disbelievers a humiliating punishment" [TMQ An-Nisa: 150-1].
Und:
And:
„Diejenigen, die unter den Leuten der Schrift und den Götzendienern ungläubig waren, hätten (ihren Unglauben) nicht aufgegeben, bis ihnen der klare Beweis kam: ein Gesandter von Allah, der reine Blätter verliest" [TMQ Al-Baiyinah: 1-2].
"Those who disbelieve among the People of the Book and the polytheists were not going to leave (their disbelief) until there came to them clear evidence. A Messenger from Allah reciting pure pages" [TMQ Al-Baiyinah: 1-2].
Und:
And:
Sprich: „O Leute der Schrift, warum glaubt ihr nicht an die Zeichen Allahs, wo doch Allah Zeuge dessen ist, was ihr tut?" [TMQ Al-Imran: 98].
Say: O People of the Book, why do you disbelieve in the aayaat of Allah while Allah is witness over what you are doing?" [TMQ Al-Imran: 98].
Und:
And:
„Diejenigen, die von den Leuten der Schrift und den Götzendienern ungläubig sind, mögen es nicht, dass euch von eurem Herrn irgendein Gutes herabgesandt wird. Doch Allah erwählt für Seine Barmherzigkeit, wen Er will. Und Allah ist der Besitzer großer Huld." [TMQ Al-Imran: 105].
"Those who disbelieve of the People of the Book and polytheists do not like that there should descend upon you any good from your Lord. But Allah chooses for His mercy whoever He wills. And Allah is the Owner of great bounty" [TMQ Al- Imran: 105].
Und:
And:
„O Leute der Schrift, warum verleugnet ihr die Zeichen Allahs, obwohl ihr Zeugen seid?" [TMQ Al-Imran: 70].
"O People of the Book, why do you disbelieve in the aayaat of Allah while you bear witness?" [TMQ Al-Imran: 70].
Und:
And:
Und wegen ihres Unglaubens und weil sie gegen Maria eine schwere Lüge (Buhtan) aussprachen.
"And because of their disbelief and uttering a grave falsehood (buhtan) against Mary" [TMQ An-Nisa: 156].
Und:
And:
{Gewiss sind jene ungläubig, die sagen: „Allah ist der Dritte von dreien.“} [TMQ Al-Mā'ida: 76].
"Surely they disbelieve who say: 'Allah is the third of three'" [TMQ Al- Mai’dah: 76].
Und:
And:
„Kämpft gegen diejenigen unter den Leuten der Schrift, die nicht an Allah und den Jüngsten Tag glauben, die nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und die nicht der Religion der Wahrheit folgen, bis sie die Dschizya bereitwillig und in Demut entrichten." [TMQ At-Taubah: 29]
"Fight those who believe not in Allah and the Last Day, nor forbid what Allah and His Messenger forbid nor follow the deen of truth among the People of the Book until they pay the jizyah readily and subdued" [TMQ At-Taubah: 29].
Und:
And:
„Er ist es, Der diejenigen unter den Leuten der Schrift, die ungläubig sind, bei der ersten Versammlung aus ihren Behausungen vertrieb" [TMQ Al-Hashr: 2]. Somit sind sie Ungläubige (kuffar), und sie sind Nicht-Muslime. Es ist nicht erlaubt, sie als Muslime zu bezeichnen. Islam bedeutet sprachlich Unterwerfung (inqiyad), und im fachlichen Begriff der Scharia bedeutet es die Religion, die Allah subhanahu auf Muhammad ﷺ herabgesandt hat. Wenn es erlaubt ist, den Islam im sprachlichen Sinne auf die früheren Propheten (as) sowie auf diejenigen anzuwenden, die vor der Sendung Muhammads ﷺ und vor der Verfälschung (ihrer Schriften) an sie glaubten und ihnen folgten, so ist es nach seiner Sendung ﷺ nicht erlaubt, dies zu tun. Wer also nicht an ihn und seine Botschaft glaubt, ist ein Ungläubiger (kafir), und es ist nicht erlaubt, ihn Muslim oder Gläubiger (mu'min) zu nennen. Er ta'ala sagte:
"He it is Who drove out those who disbelieve among the People of the Book from their homes at the first gathering" [TMQ Al-Hashr: 2]. Thus they are disbelievers (kuffar), and they are non-Muslims. It is not permitted to designate them as Muslims. Islam linguistically means submission (inqiyad) and in the Shari'ah technical terminology, it means the deen that Allah subhanahu revealed upon Muhammad (PBUH) . If it is permitted to designate Islam with its linguistic meanings upon the previous Prophets (as) and upon those who believed and followed them before the mission of Muhammad (PBUH) and before distortion (of their books), it is not permitted to do that after His (PBUH) mission. So whoever does not believe in him and his message is a kafir, and it is not allowed that he be called Muslim or a believer (mu'min). He ta'ala said:
„Bei Dem, in Dessen Hand die Seele Muhammads ist, wer von dieser Umma hört, sei es ein Jude oder ein Christ, und dann stirbt, ohne an das zu glauben, womit ich gesandt wurde, der gehört zu den Bewohnern des Feuers.“ Und Ibn Hibban überlieferte aus dem Hadith des Anas, dass Caesar dem Gesandten Allahs ﷺ schrieb: „Ich bin ein Muslim“, und der Gesandte Allahs ﷺ sagte, als er den Brief las:
"By the One in whose hand is Muhammad's soul, none hears of me of this Ummah, Jew or Christian, then dies without believing in what I was sent with except he is of the denizens of the Fire." And ibn Hibban extracted from the hadith of Anas that Caesar wrote to the Messenger of Allah (PBUH) : 'I am a Muslim' and the Messenger of Allah (PBUH) said when he read the letter:
„Der Feind Allahs (SWTH) hat gelogen. Er ist kein Muslim, während er am Christentum festhält." Amr Musa, Generalsekretär der Arabischen Liga, machte deutlich, dass er nicht glaubt, es gebe eine Zivilisation, die besser sei als (eine andere) Zivilisation. Aus dem Sinn seiner Worte ergibt sich, dass die islamische Zivilisation der kapitalistischen, hinduistischen oder jüdischen Zivilisation nicht vorzuziehen ist, denn er sagt: „Wir glauben nicht, dass es eine bessere Zivilisation gibt“, in der Darlegung seiner Widerlegung des italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi. Einer von ihnen versuchte, als Beleg dafür, den anderen ohne Einschränkung oder Bedingung so zu akzeptieren, wie er ist, und ohne zu versuchen, Urteile gegen ihn zu fällen, die Verse der Sure Al-Kahf anzuführen, die lauten: „Der religiöse Dialog ist der Versuch des Individuums, das mit Werten, Konventionen, Überzeugungen und früheren Glaubensbekenntnissen belastet ist, den anderen (einer anderen Religion) zu entdecken – so wie er ist – und ihn zu verstehen und eine philosophisch-formale Sicht auf ihn zu kristallisieren, ohne auf das Fällen voreingenommener Werturteile gegen ihn zurückzugreifen … Die Befürworter des religiösen Dialogs haben das Motto der aufrichtigen Absicht erhoben. Er nimmt also die Entledigung von Bedingungen und Zielen an, außer dem Wunsch, den anderen zu verstehen und ihn intellektuell zu betrachten … Der Inhalt des Dialogs unterscheidet sich im Prinzip nicht von der Geschichte, die der Edle Koran in der Sure Al-Kahf (Verse 32–42) über den Dialog zwischen zwei Männern erzählt. Allah (SWTH) gab einem von ihnen zwei Weingärten, umgeben von Palmen und mit Feldfrüchten in der Mitte, durch die Flüsse strömten; und Allah (SWTH) vermehrte den Besitz seines Eigentümers gegenüber dem anderen an Vermögen und Kindern. Die Geschichte zeigt, dass der Dialog zwischen den beiden Männern ohne Bedingung oder Einschränkung stattfand, und der Koran hat sie mit all ihren Einzelheiten überliefert; und obwohl sie den Unglauben (kufr) des einen gegen Allah einschließt, unterbrach der andere den Dialog deswegen nicht.“ Ebenso hat der Koran nicht davon abgesehen, die Aussagen des Unglaubens (kufr) zu erwähnen, denn in ihrer Gesamtheit vermögen sie es, die gedankliche Auseinandersetzung mit der Persönlichkeit, die nicht an Allah ʿazza wa jalla glaubt, aufzubauen und zu formulieren … Der religiöse Dialog unterscheidet sich von der vergleichenden Religionswissenschaft und dem religiösen Wettstreit, auch wenn diese Begriffe in der Literatur miteinander vermischt werden. Die vergleichende Religionswissenschaft ist eine Wissenschaft, die die Untersuchung einer Religion im Vergleich mit anderen auf der Ebene des Glaubens (ʿaqīdah), der Gesetzgebung und der rituellen Gottesdienste sowie ihrer Ansichten über den Menschen, das Universum und das Leben und dergleichen bedeutet, unter der Annahme von Objektivität und der Möglichkeit, Vorurteile auszuschalten. Der religiöse Wettstreit dagegen ist ein Prozess, der darauf abzielt, die Überlegenheit und Vorzüglichkeit einer Religion gegenüber der anderen zu beweisen; eine Sache, die der religiöse Dialog natürlich nicht anstrebt, denn er ist ein Prozess des bloßen Verstehens" (Husam Tammam, Forscher und Journalist, Ägypten: IslamOnline.net, unter dem Titel: „Religiöser Dialog: Eine menschliche Notwendigkeit oder eine Verschwörung der Welt?").
Diese Zitate sind notwendig, um zu erkennen, was die Verfechter der Idee des religiösen Dialogs mit diesem Ausdruck meinen, denn er ist ihre Fachterminologie. Am besten führt uns zur Bedeutung dieser Fachterminologie das, was sie selbst sagen oder schreiben, da die sprachliche Bedeutung hier nicht weiterhilft. Aus all diesen Zitaten lässt sich die Bedeutung dieser Fachterminologie in folgendem Satz verdichten:
These quotations are necessary to know what the advocates of the idea of religious dialogue intend of this expression, which is their technical terminology. The best of what guides us to the meaning of this technical terminology is what they themselves say or write, since the linguistic meaning does not benefit here. From all of these quotations, it is possible to crystallize the meaning of this technical terminology in the following:
Erstens: Gleichheit und Gleichwertigkeit zwischen Religionen und Zivilisationen sowie Nichtbevorzugung der einen Religion gegenüber einer anderen oder einer Zivilisation gegenüber einer anderen.
Firstly: Equality and equivalence between religions and civilisations, and non-preference between a religion and another or a civilisation and another.
Zweitens: Den anderen so annehmen, wie er ist, und ihn entdecken, ohne Urteile über ihn zu fällen, sondern vielmehr seine Ansichten verstehen und anerkennen, ohne Einschränkung oder Bedingung.
Secondly: Accepting the other as it is and discovering it without pronouncing judgments against it, but rather understanding and recognizing its views without restriction or condition.
Drittens: Das Ziel des Dialogs zwischen Zivilisationen ist die Interaktion, um durch das Bestreben, das Gemeinsame und Menschliche zu finden, eine alternative, überlegene Zivilisation zu schaffen – eine Angelegenheit, die zum Fortschritt und zur Blüte der Zivilisationen sowie zur Verbreitung des Friedens führt. Das Ziel des Dialogs zwischen den Religionen ist es, zu verhindern, dass der Islam in die Arena des Kampfes eintritt.
Thirdly: The objective of dialogue between civilisations is interaction to create an alternative superior civilisation through the means of seeking to find out what is common and human; a matter that leads to the advance and flourishing of civilisations, and spreading of peace. The objective of dialogue between religions is to prevent Islam from entering the arena of the struggle.
Alle diese Konzepte widersprechen dem Islam vollständig. Nicht ein einziges dieser Konzepte hat einen Beleg oder einen wahrscheinlichen Beleg. Sie stammen nicht aus dem Islam, sondern sind allesamt Verfälschung (tamwih) und Täuschung, und ihre Gefahr für den Islam ist gewiss.
All these concepts completely contradict Islam. There is not a single concept from these that has evidence or probable evidence. They are not from Islam; rather they are all distortion (tamweeh) and deception, and their danger against Islam is sure.
Die Idee der Gleichheit zwischen Zivilisationen
The Idea of Equality between Civilisations
Die Vorstellung der Gleichheit zwischen Religionen und zwischen Zivilisationen ist ein Begriff des Unglaubens (kufr), da sie eine Einladung zur Gleichstellung von Wahrheit (haqq) und Falschheit (batil) darstellt, zwischen der Religion der Wahrheit und verfälschten Religionen, zwischen Unglaube (kufr) und Glaube (iman), zwischen Irrtum (dhalala) und Rechtleitung, zwischen der abrogierenden Religion und der abrogierten Religion, zwischen zivilisatorischen Konzepten, deren Quelle die Offenbarung ist, und zivilisatorischen Konzepten, die vom Menschen festgelegt werden, also zwischen dem Verstand und der Überlieferung (naql), zwischen der Anrufung des Taghut als Richter und der Anrufung des Buches und der Sunna als Richter sowie dem, wohin beide leiten, zwischen dem Bestätigten (thabit), das der Menschheit nützt und auf der Erde bleibt, und dem vergehenden Schaum, der Abfall ist. Die Belege dafür sind kaum zu begrenzen. Er (SWT) sagte:
The meaning of equality between religions and between civilisations is a kufr, concept since it is an invitation to equality between the truth (haqq) and falsehood (batil), between the deen of truth and distorted religions, between kufr and iman, between misguidance (dhalala) and guidance, between the abrogating deen) and the abrogated (deen), between civilisational concepts whose source is revelation and civilisational concepts laid down by man i.e. between the mind and text (naql), between arbitrating to At-Taghut and arbitrating to the Book and Sunnah and what they both guide to, between the confirmed (thabit) that benefits mankind and remains in the earth and the vanishing foam that is scum. The evidences for that are difficult to limit. He (PBUH) ta'ala said:
„Nein, Wir schleudern die Wahrheit (ḥaqq) gegen das Falsche (bāṭil), sodass sie es zerschmettert. Und siehe, es ist verschwunden!" [TMQ Al-Anbiya: 18].
"Nay We fling the truth (haqq) against the falsehood (batil) so it destroys it. And, behold, it is vanished!" [TMQ Al-Anbiya: 18].
Und Er (SWT) sprach:
And He (SWTH) said:
„Was gibt es nach der Wahrheit außer Irrtum?" {Qur'an, Yunus: 32}. Und Er (SWT) sagte:
"What is there after the truth except misguidance?" [TMQ Yunus: 32]. And He (SWTH) said:
„Sie wollen ihre Streitigkeiten vor At-Taghut entscheiden lassen, obwohl ihnen befohlen wurde, ihn zu verleugnen. Und Satan will sie weit in die Irre führen!" [TMQ An-Nisa: 60].
"They wish to arbitrate to At-Taghut while they have been commanded to deny it. And Satan wishes to mislead them far astray!" [TMQ An-Nisa: 60].