Wenig essen, vorsichtig sein und Allah stets gedenken
Eat Little, Be Cautious, And Constantly Remember Allah
Ibn Jama'ah sagte:
Ibn Jama’ah said:
Eines der besten Mittel, um das Wissen, mit dem man sich beschäftigt, besser zu verstehen und Langeweile dabei zu vermeiden, besteht darin, wenig zu essen und nur von dem, was halal ist.
“From the best ways to help yourself understand the knowledge you are dealing with and to prevent boredom from it is to eat very little, and from what is halal.
asch-Schafi'i sagte: „Seit sechzehn Jahren habe ich mich nie satt gegessen.“ Der Grund dafür ist, dass übermäßiges Essen zu übermäßigem Trinken und Schlafen führt, die Sinne abstumpfen lässt und den Körper träge macht. Hinzu kommt, dass dies in der Scharia verpönt ist und den Körper allen möglichen gefährlichen Krankheiten aussetzt, wie gesagt wurde:
ash-Shafi’i said: “For the past sixteen years, I never ate my fill.” The reason for this is that eating excessively leads to excessive drinking and sleeping, dulling of the senses, and laziness of the body. This is all in addition to the fact that doing so is disliked in the Shari’ah, and exposes the body to all types of dangerous disease, as it was said:
Tatsächlich stammen die meisten Krankheiten, die man sieht, * vom Essen und Trinken … Und keiner der berühmten Gelehrten oder Awliyā’ wurde jemals als jemand beschrieben, der viel gegessen hat, noch wurde er dafür gelobt. Vielmehr ist übermäßiges Essen eine Eigenschaft gedankenloser Tiere. Der Verstand eines Menschen ist die Quelle seiner Taten, und er ist zu edel, um durch eine so verachtenswerte Sache wie übermäßige Nahrung behindert und verschwendet zu werden. Wenn es keinen anderen Nachteil am übermäßigen Essen gäbe als dass es einen dazu zwingt, die Toilette aufzusuchen, so hätte dies genügt, damit der Verständige sich von einer solchen Gewohnheit fernhält.
Indeed, most of the diseases you see * Are from eating and drinking… And none of the famous scholars or awliya’ were ever described as having eaten much, or was ever praised for doing so. Rather, excessive eating is a trait of mindless animals. A person’s intellect is the source of his deeds, and it is too noble to be hampered and wasted by such a despicable thing as excess food. If there were no downside to eating too much other than that it forces one to use the bathroom, this would’ve been enough for the intelligent one to steer clear of such a practice.
„Und wer versucht, im Streben nach Wissen erfolgreich zu sein, während er auf übermäßiges Essen, Trinken und Schlafen besteht, versucht das Unmögliche.“62
And whoever attempts to be successful in seeking knowledge while insisting upon excessive eating, drinking, and sleeping is attempting the impossible.”62
Ibn Qudamah (möge Allah sich seiner erbarmen) sagte:
Ibn Qudamah (may Allah have Mercy on him) said:
„Das Verlangen des Magens ist das zerstörerischste von allen, und durch es wurde Adam (Friede sei auf ihm) aus dem Paradies vertrieben. Aus dem Verlangen des Magens entspringt das Verlangen nach Sexualität und nach Reichtum. Diese führen zu vielen Problemen, die alle die Folge davon sind, dass man seiner Lust nachgibt.“
“The desire of the stomach is the most destructive of them all, and it is what caused Adam (peace be upon him) to exit Paradise, and from the desire of the stomach comes the desire for sex and wealth. These leads to many problems, all the result of satisfying one’s appetite.
„‘Uqbah ar-Rasibi berichtete: „Ich trat bei al-Hasan ein, während er aß, und er sagte: ‚Komm, iss mit mir.‘ Ich sagte: ‚Ich habe schon gegessen, bis ich nicht mehr essen kann.‘ Er sagte: ‚Subhan Allah! Isst der Muslim etwa, bis er nicht mehr essen kann?!‘“ Maßvolles Essen besteht darin, die Hände vom Tisch zu nehmen, während man noch ein wenig hungrig ist. Dies stärkt den Körper und beugt Krankheiten vor, denn eine solche Person greift nur dann zur Speise, wenn sie danach hungrig ist, und sie zieht ihre Hände zurück, während sie noch Hunger verspürt. Zu wenig zu essen kann jedoch auch schwächen, und manche Menschen waren so mangelhaft ernährt, dass dies sie in ihren Pflichten nachlässig machte. Aus ihrer Unwissenheit hielten sie dies für etwas Gutes, obwohl es das nicht war, denn diejenigen, die den Hunger lobten und dazu ermutigten, meinten den maßvollen Hunger, den wir oben beschrieben haben.“63
‘Uqbah ar-Rasibi said: “I entered upon al-Hasan while he was eating, and he said: “Come eat with me.” I said: “I have already eaten until I can eat no more.” He said: “Subhan Allah! Does the Muslim eat until he can eat no more?!”” Eating in moderation consists of raising one’s hands from the table while he is still a bit hungry. This strengthens the body and wards off disease, and this is because such a person does not reach for food unless he is hungry for it, and raises his hands back while he is still hungry for it. However, eating too little can also weaken you, and some people were so deficient in what they ate that this caused them to be lax in their obligations. Out of their ignorance, they thought this to be something good while this was not the case, since those who praised and encouraged hunger were referring to moderate hunger that we have described above.”63
All of this dreht sich darum, in allen Angelegenheiten vorsichtig zu sein, und Vorsicht (wara') gehört zu den Stationen auf dem Weg zu Allah, dem Erhabenen, wie Ibn al-Qayyim sagte: „Und der Prophet ﷺ fasste alles, was mit Vorsicht zu tun hat, in einem Satz zusammen: „Zur Vollkommenheit des Islam eines Menschen gehört, dass er sich von dem fernhält, was ihn nicht angeht.“64 Dazu gehört also, nicht über das zu sprechen, nicht danach zu sehen, nicht darauf zu hören, es nicht zu berühren, nicht darauf zuzugehen oder daran zu denken, was ihn nicht angeht, sowie alle anderen äußeren oder inneren Regungen, die einen nichts angehen. Dieser Ausspruch genügt also mehr als ausreichend, um zu verdeutlichen, wie man vorsichtig ist. Und Ibrahim bin Adham sagte: „Vorsicht bedeutet, alles Zweifelhafte zu meiden, und das zu lassen, was einen nicht angeht, bedeutet, alles zu lassen, was man nicht braucht.““65
All of this revolves around being cautious in all affairs, and cautiousness (wara’) is from the stations of the journey to Allah, the Exalted, as Ibn al-Qayyim said: “And the Prophet (peace be upon him) combined everything related to cautiousness in one phrase: “From the perfection of a man’s Islam is that he leaves that which does not concern him.”64 So, this includes not talking about, looking at, listening to, touching, walking towards, or thinking about that which doesn’t concern him, as well as involving any other outer or inner movements that are of no concern to one. So, this statement is more than enough to illustrate how to be cautious, and Ibrahim bin Adham said: “Cautiousness is to abandon anything doubtful, and to leave what does not concern you is to leave anything you don’t need.””65
Und das Wesen der Vorsicht besteht darin, das Zweifelhafte zu meiden, und der Gesandte Allahs ﷺ hat dazu ermutigt, in dem Hadith von an-Nu'man bin Baschir: „Das Erlaubte ist klar und das Verbotene ist klar, und zwischen beiden liegen zweifelhafte Dinge. Wer also das meidet, worin er Sünde vermutet, wird sich weiter von dem entfernen, was tatsächlich Sünde ist, und wer es wagt, in das zu verfallen, worin er Sünde vermutet, wird in das verfallen, was tatsächlich Sünde ist. Die Sünden sind die Grenze, die Allah gesetzt hat, und wer die Grenze umkreist, wird sie überschreiten.“66
And the essence of cautiousness is to leave what is doubtful, and the Messenger of Allah (peace be upon him) encouraged this in the narration of an-Nu’man bin Bashir: “The permissible is clear and the forbidden is clear, and between them are doubtful matters. So, whoever leaves what he suspects is sin will be farther from what actually is sin, and whoever is bold enough to fall into what he suspects is sin will fall into what actually is sin. Sins are the boundary that Allah has placed, and whoever hovers around a boundary will cross it.”66
al-Baghawi sagte:
al-Baghawi said:
Dieses Hadith ist ein wesentlicher, wenn es um Vorsicht geht. Es besagt, dass derjenige, der über die Erlaubtheit oder Verbotenheit einer Sache im Zweifel ist und nichts hat, worauf er sich stützen kann, der Vorsichtige ist, wenn er sie unterlässt. Denn wenn er sie nicht unterlässt, sondern weitermacht und sie zur Gewohnheit werden lässt, wird sie ihn in das Verbotene ziehen.
“This hadith is an essential one when it comes to cautiousness. It says that if someone is confused as to the permissibility or prohibition of a matter and has nothing to refer to, the cautious one is he who abandons it, because if he doesn’t abandon it, proceeds with it, and makes it a habit, it will drag him into what is prohibited.
Die meisten zweifelhaften Angelegenheiten lassen sich in zwei Arten einteilen. Die erste Art ist jene, zu der es keinen Anhaltspunkt gibt, aufgrund dessen man zu einem Urteil der Erlaubtheit (halal) oder Verbotenheit (haram) gelangen kann; in einem solchen Fall ist es geboten, dass der Mensch von dieser Handlung absieht. Die zweite Art ist jene, bei der es einen Anhaltspunkt und eine klare Grundlage gibt, die Sache entweder als erlaubt oder als verboten zu erklären. In diesem Fall sollte man an dem festhalten, was feststeht, und nicht von der grundlegenden Regel abweichen, außer mit sicherem Wissen. Wenn zum Beispiel ein Mann sich für das Gebet rein macht und danach zweifelt, ob er seine Waschung aufgehoben hat, so betet er weiter, solange er nicht gewiss ist, dass seine Waschung aufgehoben wurde. Ebenso gilt: Wenn jemand in der Wüste Wasser findet, von dem er nicht sicher ist, ob es rein ist, so soll er an dem Grundsatz festhalten, dass Wasser rein ist, daran festhalten und nicht den teuflischen Einflüsterungen erliegen.67
Most doubtful matters can be divided into two types. The first type is that which has no reference for which one reach a ruling of halal or haram, and such a case warrants that the person leave off that action. As for the second type, this is where there is a reference and clear basis for declaring that matter either halal or haram. In this case, one should stick to what is established, and should not digress from the basic ruling except with certain knowledge. For example, if a man purifies himself for the prayer and then has doubt as to whether or not he nullified his ablution, he is to pray so long as he isn’t certain that he nullified his ablution. Also, if one finds some water in the desert that he is not sure is pure, he should stick to the basic principle of water being pure, hold firm to this, and not fall for the devilish whisperings.”67
Ibn Hajar (möge Allah sich seiner erbarmen) sagte:
Ibn Hajar (may Allah have Mercy on him) said:
„Das Erlaubte ist klar, und das Verbotene ist klar“ zeigt, dass die Urteile in drei Kategorien eingeteilt sind, denn jede Sache hat entweder einen eindeutigen Text, der ihre Vorzüglichkeit und eine Warnung davor, sie zu unterlassen, aufzeigt, einen eindeutigen Text, der ihren Schaden und eine Warnung davor, in sie zu verfallen, aufzeigt, oder keinen eindeutigen Text, der auf eines der beiden hinweist. Die erste Kategorie ist also das, was eindeutig halal ist, und die zweite das, was eindeutig haram ist. Wenn der Prophet ﷺ sagte, dass „das Erlaubte klar ist“, meinte er, dass es keiner zusätzlichen Erklärung bedarf und dass es allen bekannt ist. Die dritte Kategorie ist das, was für denjenigen, der es fürchtet, mehrdeutig und unklar ist, so dass er nicht weiß, ob es halal oder haram ist. In diesem Fall sollte der Mensch diese Handlung meiden, denn wenn sie tatsächlich haram ist, hat er den sicheren Weg gewählt, und wenn sie tatsächlich halal ist, wird er dafür belohnt, dass er sie mit dieser Absicht unterlassen hat.68
“”The permissible is clear, and the forbidden is clear” shows that the rulings are divided into three categories, because each matter either has a clear text showing its virtue and a warning from abandoning it, a clear text showing its harm and a warning from falling into it, or no clear text indicating either of the two. So, the first is what is clearly halal, and the second is what is clearly haram. When he (peace be upon him) said that “the permissible is clear,” he meant that it does not need any additional clarification, and that it is something known to all. As for the third, it is what is ambiguous and unclear to the one who fears it, such that he doesn’t know if it is halal or haram. In this case, the person should avoid this action, because if it actually is haram, he has taken the safe route, and it is actually halal, he is rewarded for abandoning it with this intention.”68
„Der Suchende nach Wissen sollte deshalb in allen Bereichen seines Lebens vorsichtig sein und bei seiner Nahrung, seinem Getränk, seiner Kleidung und seiner Wohnung besonders darauf achten, dass sie in jeder Hinsicht erlaubt (halal) sind. Diesen Grundsatz sollte er auf alles anwenden, was er und seine Familie im Leben benötigen, damit er sein Herz mit Licht erfüllen und sich darauf vorbereiten kann, das Licht des Wissens aufzunehmen und daraus Nutzen zu ziehen.“
“So, the seeker of knowledge should be cautious in all aspects of his life, and should be particular about his food, drink, clothing, and housing being permissible in all aspects. He should apply this concept to everything that he and his family need in life, so that he can fill his heart with light and condition himself for soaking up the light of knowledge and benefiting from it.
Er sollte nicht automatisch dazu neigen, etwas für erlaubt zu halten, solange er Vorsicht walten lassen kann und diese Sache nicht benötigt. Ebenso sollte er sich nicht an den erlaubten Dingen gütlich tun. Vielmehr sollte er stets danach streben, auf einer höheren Stufe zu stehen, und den Fußstapfen der rechtschaffenen Gelehrten der Vergangenheit folgen, die selbst bei jenen Dingen, die sie für erlaubt erachteten, große Vorsicht übten. Derjenige, dem er am meisten nacheifern und dem er folgen sollte, ist unser Prophet Muhammad ﷺ, der Gesandte Allahs ﷺ, der nicht einmal eine Dattel aß, die er auf dem Weg fand, aus Furcht, sie könnte von einer Spende stammen, obwohl dies sehr unwahrscheinlich war. Den Gelehrten sollte man folgen und nacheifern, und wenn sie nicht Vorsicht walten lassen, wer dann?69
He should not automatically lean towards something being permissible so long as he can exercise caution and does not need that thing. He should also not indulge in the permissible things. Rather, he should always seek to be at a higher level and follow in the footsteps of the righteous scholars of the past, who used to exercise great caution even in those things they judged to be permissible. The one he should most strive to imitate and follow is our Prophet Muhammad, the Messenger of Allah (peace be upon him), who would not even eat a date that he found on the road out of fear that it was from charity, even though it was quite improbable that it was. The people of knowledge should be followed and imitated, and if they don’t exercise caution, who will?”69
Anas (möge Allah mit ihm zufrieden sein) überlieferte, dass der Prophet ﷺ auf eine Dattel stieß, die von einem Baum gefallen war, und sagte: „Wäre nicht die Möglichkeit, dass sie eine Sadaqa ist, hätte ich sie gegessen.“70 Und Abu Hurayrah (möge Allah mit ihm zufrieden sein)
Anas (may Allah be Pleased with him) narrated that the Prophet (peace be upon him) came across a date that had fallen from a tree, and said: “Were it not for the fact that it could be charity, I would’ve eaten it,”70 and Abu Hurayrah (may Allah be Pleased with him)
überliefert, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Wahrlich, ich kehre zu meiner Familie zurück und finde eine Dattel auf meinem Bett liegen. Ich hebe sie an meinen Mund, um sie zu essen, und fürchte dann, dass sie eine Sadaqa sein könnte. Also lege ich sie wieder hin.“71 Ibn Hadschar sagte: „Hier erwähnte der Prophet ﷺ ausdrücklich, dass er sie auf seinem Bett fand. Damit verzichtete er aus Vorsicht darauf, sie zu essen.“72 Und an-Nawawi sagte: „Dieser Hadith enthält ein Beispiel für Vorsicht, denn diese Dattel war nicht allein aufgrund eines Verdachts verboten, dass sie von der Sadaqa stammte. Vielmehr wurde sie aus Vorsicht liegen gelassen.“73
narrated that the Messenger of Allah (peace be upon him) said: “Verily, I turn to my family and find a date fallen on my bed. I raise it to my mouth to eat it, and then fear that it might be charity. So, I put it down.”71 Ibn Hajar said: “Here, the Prophet (peace be upon him) specifically mentioned that he found it on his bed. With this, he refused to eat it out of caution,”72 and an-Nawawi said: “This hadith contains an example of caution, as this date was not forbidden by mere suspicion that it was from the charity. Rather, it was left out of caution.”73
- Gedenken Allahs - Und das Wichtigste, worauf der Wissenschaftler achten sollte, ist, Allah in allen Lagen zu gedenken, denn das Gedenken an Ihn ist die größte Tür und der beste Weg zu dem, was man sucht. Wer sich davon abwendet, dem ist wahrlich alles Gute verwehrt, und er ist vom rechten Weg abgekommen. Wer dazu geleitet wird, der ist wahrhaftig rechtgeleitet worden und wurde vom besten Führer und Wegweiser geleitet.
- Remembrance of Allah - And the most important thing that the student of knowledge should be particular about is to remember Allah in all situations, as remembrance of Him is the greatest door and best path to what one seeks. Whoever turns from it has indeed been prevented from all good, and has deviated from the correct path. Whoever is guided to it has been truly been guided, and has been led by the best leader and guide.
Ibn al-Qayyim sagte:
Ibn al-Qayyim said:
„Zu Allah zu eilen und sich auf Ihn zu verlassen, mit Ihm zufrieden zu sein, das Herz mit der Liebe zu Ihm zu erfüllen, Ihn ständig zu gedenken, Glück und Freude beim Erkennen Ihrer selbst zu empfinden – all dies sind sofortige Belohnungen, ein Paradies dieser Welt und ein Leben, mit dem die Leben der Könige nicht einmal verglichen werden können. Ich hörte Shaykh al-Islam Ibn Taymiyyah (möge Allah sich seiner erbarmen) sagen: „Wahrlich, es gibt ein Paradies in dieser Welt. Wer es nicht betritt, wird auch das Paradies des Jenseits nicht betreten.“ Und er sagte einmal zu mir: „Was können meine Feinde mir antun? Mein Paradies und mein Garten sind in meiner Brust, und sie sind bei mir, wohin ich auch gehe. Meine Gefangenschaft ist meine Zurückgezogenheit mit Allah, mein Getötetwerden ist Märtyrertum, und meine Vertreibung aus meiner Heimat ist eine Reise.“ Und Allah weiß, dass ich nie jemanden mit einem reineren Leben gesehen habe als ihn, trotz der Drangsale, die er erlebte, des Mangels an Ruhe und Erholung, und trotz seiner Gefangenschaft und der Furcht, getötet zu werden. Bei all dem lebte er das reinste Leben, hatte das stärkste und offenste Herz, war im Geiste am glücklichsten und hatte ein Gesicht, das den Glanz der Freude ausstrahlte.
“Rushing towards Allah and depending on Him, being pleased with Him, filling the heart with love of Him, constantly remembering Him, feeling happiness and joy with knowing Him – all of these are instantaneous rewards, a paradise of this world, and a life that the lives of kings cannot even compare to. I heard Shaykh al-Islam Ibn Taymiyyah (may Allah have Mercy on him) say: “Indeed, there is a paradise in this world. Whoever doesn’t enter it will not enter the Paradise of the Hereafter.” And he once said to me: “What can my enemies do to me? My paradise and garden are in my chest, and they are with me wherever I go. My imprisonment is my privacy with Allah, my killing is martyrdom, and my expulsion from my homeland is tourism.” And Allah Knows that I never saw anyone with a purer life than him despite what he was experiencing of hardship and lack of relaxation and rest, and despite his imprisonment and fear of being killed. With all of this, he lived the purest life, had the strongest and most open heart, was happiest in spirit, and had a face that emanated the brightness of delight.
Wenn wir verängstigt waren, verzweifelte Gedanken hatten und das Gefühl hatten, die Welt würde uns ersticken, eilten wir zu ihm. Allein dadurch, dass wir ihn sahen und seine Worte hörten, verwandelte sich all dies in Entspannung, Gewissheit und Zuversicht. Preis sei dem, der Seinen Dienern erlaubt hat, Sein Paradies schon vor der Begegnung mit Ihm zu schauen, und ihnen in diesem Leben seine Pforten geöffnet hat, sodass sie von seinem Geschmack und seiner süßen Brise kosten, nach der sie ihre Kraft im Suchen und im Wetteifern verwenden.
When we were frightened, had desperate thoughts, and felt as if the world was choking us, we would rush to him. Simply by seeing him and hearing his words, this would all turn into relaxation, certainty, and assurance. So, glory to the One who allowed His slaves to witness His Paradise before meeting Him and opened for them its doors in this life, giving them from its taste and sweet breeze that they have been dedicating their strength to seeking and competing for.
Und einige der Gelehrten sagten: „Wenn die Könige und ihre Söhne wüssten, was wir erleben, würden sie uns deswegen mit Schwertern bekämpfen.“ Ein anderer sagte: „Die Menschen dieser Welt sind benachteiligt. Sie verlassen diese Welt, ohne das Süßeste darin gekostet zu haben!“ Man fragte ihn: „Und was ist das?“ Er sagte: „Die Liebe zu Allah, Ihn zu erkennen und Seiner zu gedenken.“ So sind Liebe, Wissen und beständiges Gedenken (Dhikr) Allahs, sich Ihm zuzuwenden, mit Ihm innerlich zur Ruhe zu kommen und Ihn allein zu lieben, zu fürchten, zu hoffen, auf Ihn zu vertrauen und Ihm die Aufmerksamkeit zu schenken – so dass Er allein das Hauptanliegen und die Beschäftigung des Dieners und seiner Ziele ist – das Paradies und die Wonne dieser Welt, mit der keine andere Wonne zu vergleichen ist. Es ist die Kühle der Augen für diejenigen, die Allah lieben, und das wahre Leben für diejenigen, die Ihn erkennen.74
And some of the people of knowledge would say: “If the kings and their sons knew what we were experiencing, they would have fought us with swords over it.” Another said: “The people of this world are deprived. They left this world without tasting the sweetest thing in it!” It was asked of him: “And what is that?” He said: “Love of Allah, knowing Him, and remembering Him.” So, love, knowledge, and constant remembrance (dhikr) of Allah, leaning to Him, feeling tranquil with Him, singling Him out for love, fear, hope, dependence, and attention – such that He alone is the main concern and preoccupation of the slave and his goals – is the paradise and delight of this world that no other delight can compare to, and it is the coolness of the eyes of those who love Allah, and true life for those who know Him.”74
Ibn al-Qayyim fuhr fort:
Ibn al-Qayyim continued:
„Und einmal war ich mit Shaykh al-Islam Ibn Taymiyyah zusammen, als er das Fadschr-Gebet verrichtete. Danach blieb er sitzen und gedachte Allahs bis zum Mittag. Dann wandte er sich mir zu und sagte: „Das ist meine Nahrung. Wenn ich diese Nahrung nicht erhalte, habe ich keine Kraft“, oder etwas Ähnliches. Und einmal sagte er zu mir: „Ich höre mit dem dhikr nie anders auf als in der Absicht, meine Kraft zu sammeln, mich auszuruhen und mich so auf weiteres dhikr vorzubereiten“, oder etwas dem Sinn nach Ähnliches.“75
“And I was with Shaykh al-Islam Ibn Taymiyyah once when he prayed Fajr. He sat afterwards remembering Allah until midday, and turned to me, saying: “This is my nourishment. If I do not receive this nourishment, I will have no energy,” or something to this effect. And he said to me once: “I never leave off making dhikr except with the intention of saving up my energy to rest myself in order to prepare for more dhikr,” or something close to this in meaning.”75
Und es besteht kein Zweifel daran, dass das Herz verrostet, so wie Kupfer, Silber und dergleichen verrosten, und dass es durch Dhikr poliert wird, denn Dhikr reinigt es, bis es so glänzend zurückbleibt wie ein Spiegel. Wird es sich selbst überlassen, rostet es erneut, und wenn man Allah gedenkt, wird es wieder poliert.
“And there is no doubt that the heart becomes rusted just like copper, silver, etc. do, and it is polished with dhikr, as dhikr will clean it until it is left as shiny as a mirror. If it is left, it once again becomes rusty, and if you remember Allah, it is once again polished.
Und das Herz wird durch zwei Dinge verrostet: durch Unachtsamkeit und durch Sünde, und es wird durch zwei Dinge poliert: durch Reue und durch Dhikr. Wer also häufiger unachtsam ist, wird mehr Rost auf seinem Herzen haben, und das Ausmaß des Rostes entspricht dem Ausmaß seiner Unachtsamkeit.
And the heart becomes rusted because of two things: heedlessness and sin, and it becomes polished with two things: repentance and dhikr. So, whoever is heedless more often will have more rust on his heart, and the amount of rust will be in accordance with how heedless he is.
Wenn das Herz verrostet, kann sein Besitzer die Dinge nicht so sehen, wie sie sind. So wird er das Falsche für wahr und das Wahre für falsch halten, denn wenn sich der Rost ansammelt, erzeugt er einen Nebel, der ihn daran hindert, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Wenn sich also der Rost ansammelt und das Herz schwärzt, werden sein Verstand und sein Verständnis zerstört: Er wird die Wahrheit nicht als Wahrheit annehmen und das Falsche nicht als Falsches zurückweisen. Dies ist die größte Form der Strafe, die das Herz treffen kann.
If the heart becomes rusted, its owner will not be able to see things for what they are. So, he will see falsehood as truth and truth as falsehood, because when the rust builds up, it causes a fog that prevents him from seeing things as they are. So, if the rust builds up and blackens the heart, his understanding and comprehension become ruined, he will not accept the truth as truth, and will not reject falsehood as falsehood. This is the greatest form of punishment that can afflict the heart.
Dies alles rührt von Unachtsamkeit und dem Folgen der eigenen Begierden her, denn diese löschen das Licht des Herzens aus und machen es blind.
This all stems from heedlessness and the following of one’s desires, as they put out the light of the heart and blind it:
{„…und gehorche nicht dem, dessen Herz Wir unachtsam gegenüber Unserer Gedenkung gemacht haben und der seinen eigenen Begierden folgt und dessen Angelegenheit verloren ist.“}76
{“…and do not obey he whose heart We have made heedless of Our remembrance and who follows his own lusts, and whose affair has been lost.”}76
Wenn der Diener Allahs also jemanden nachahmen möchte, soll er prüfen: Gehört er zu denen, die Allah gedenken, oder gehört er zu den Achtlosen? Wird er von seinen Begierden geleitet, oder von der Offenbarung?
So, if the servant of Allah wants to imitate someone, let him see: is he from those who remember Allah, or is he from the heedless? Is he led by his desires, or by the Revelation?
„Wenn er also seinen Begierden folgt und zu den Achtlosen gehört, so ist seine Angelegenheit verloren. Das Wort wurde so erklärt, dass es „verloren“ bedeutet, nämlich dass das, was er tun sollte und was zu seiner Rechtleitung und seinem Erfolg führen würde, verloren ist. Es wurde auch so erklärt, dass es „verschwendet“ bedeutet, nämlich dass er das, was er besitzt, verschwendet hat. Es wurde ferner als „Zerstörung“ erklärt und als „Widerstand gegen die Wahrheit“. All diese Bedeutungen sind einander ähnlich, und der Punkt ist, dass Allah uns verboten hat, denen zu gehorchen, die diese Eigenschaften haben. Daher sollte ein Mensch auf seinen Lehrer, sein Vorbild und seinen Anführer schauen – findet er diese Eigenschaften an ihm, so sollte er ihn meiden. Findet er aber jemanden, der gewöhnlich Allah gedenkt, der der Sunnah folgt und dessen Angelegenheit nicht verloren ist, sondern der seine Aufgabe erfüllt, so sollte er sich an diesen Menschen fest klammern. Der einzige Unterschied zwischen Lebenden und Toten liegt im Gedenken Allahs, denn der Unterschied zwischen dem, der seines Herrn gedenkt, und dem, der es nicht tut, ist wie der Unterschied zwischen Lebenden und Toten.“77
So, if he is led by his desires and is from the heedless, his affair is lost. The word has been explained to mean lost, in that what he should be doing, and what will lead to his guidance and success, is lost. It has also been explained to mean wasted, in that he has wasted what he has. It has also been explained to mean destruction, and has been explained to mean opposition to the truth. All of these are similar in meaning, and the point is that Allah forbade us from obeying those who have these traits. So, a man should look to his teacher and example and leader - if he finds these traits in him, he should avoid him. If he finds one who is usually remembering Allah, following the Sunnah, and his affair is not lost – rather, he is doing his job – he should hold tightly to that person. The only difference between the living and the dead is in regards to the remembrance of Allah, because the difference between the one who remembers his Lord and the one who doesn’t is like the difference between the living and the dead.”77
Und Schaich al-Islam Ibn Taymiyya (möge Allah sich seiner erbarmen) sagte:
And Shaykh al-Islam Ibn Taymiyyah (may Allah have Mercy on him) said:
„Manchmal stieß ich auf hundert verschiedene Erklärungen zu einem einzigen Vers, und ich bat Allah, mir zu erlauben, sie zu verstehen. Ich sagte: ‚O Lehrer des Adam und des Ibrahim, lehre mich!‘ Dann ging ich in eine verlassene Moschee, rieb mein Gesicht in den Staub und bat Allah mit den Worten: ‚O Lehrer des Ibrahim, lehre mich.‘“78
“Sometimes, I would come across a hundred different explanations for a single verse, and I would ask Allah to allow me to understand them. I would say: ‘O Teacher of Adam and Ibrahim, teach me!’ I would go to an abandoned mosque, rub my face in the dirt, and ask Allah, saying: ‘O Teacher of Ibrahim, teach me.’”78
Abu Musa al-Asch'ari (radiya Allahu anhu) berichtete, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Das Gleichnis dessen, der seinen Herrn erwähnt, und dessen, der Ihn nicht erwähnt, ist wie das der Lebenden und der Toten.“79 Dies ist die Überlieferung al-Bukharis. Der Wortlaut Muslims lautet: „Das Gleichnis des Hauses, in dem Allah erwähnt wird, und dessen, in dem Er nicht erwähnt wird, ist wie das der Lebenden und der Toten.“80
Abu Musa al-Ash’ari (may Allah be Pleased with him) narrated that the Messenger of Allah (peace be upon him) said: “The likeness of the one who remembers his Lord and the one who doesn’t is like that of the living and the dead,”79 and this is al-Bukhari’s version. Muslim’s wording is: “The likeness of the house in which Allah is remembered and that in which He is not remembered is like that of the living and the dead.”80
aš-Schawkānī (möge Allah sich seiner erbarmen) sagte:
ash-Shawkani (may Allah have Mercy on him) said:
„Und dieses Gleichnis zeigt die erhabene Schönheit und die edle Tugend dessen, der Allah gedenkt, und es zeigt das Leben, das ihm und seiner Seele als Folge des Lichtes, von dem er umgeben ist, gewährt wird, sowie den Lohn, der ihm zuteilwird. Ebenso zeigt es, dass derjenige, der die Gedenkung Allahs aufgibt – selbst wenn er buchstäblich lebt –, nicht als lebendig gilt. Vielmehr wird er den Toten gleichgesetzt, die nichts von dem besitzen, was die Lebenden besitzen, die damit beschäftigt sind, Allah, dem Mächtigen und Majestätischen, zu gehorchen. Und was in diesem Hadith steht, steht auch im Vers: {„Ist denn jemand, der tot war und dem Wir dann Leben gaben…“}81“
“And this parable shows the lofty beauty and noble virtue of the one who remembers Allah, and it shows the life that is granted to him and his soul as the result of the light he is surrounded with and the reward that he is granted. Likewise, it shows that the one who abandons the remembrance of Allah – even if he is literally alive – is not considered to be alive. Rather, he is likened to the dead, who do not contain any of what the living who are busy obeying Allah, the Mighty and Majestic, contain. And what is in this hadith is also in the verse: {“Is he who was dead, and We gave him life…”}81
Das bedeutet, dass der Ungläubige mit dem Toten verglichen wird, und die Rechtleitung zum Islam wird mit dem Leben verglichen.82
This means that the disbeliever is likened to the dead, and guidance to Islam is likened to life.”82
Und al-Bukhari überschrieb eines seiner Kapitel mit „Kapitel: Die Vorzüglichkeit des Gedenkens an Allah“. Darin führte er das oben erwähnte Hadith des Abu Musa an sowie dieses Hadith des Abu Hurayrah, in dem der Gesandte Allahs ﷺ sagte:
And al-Bukhari titled one of his chapters ‘Chapter: the Virtue of Remembering Allah.’ In it, he included the aforementioned hadith of Abu Musa, as well as this hadith of Abu Hurayrah, in which the Messenger of Allah (peace be upon him) said:
„Allah hat Engel, die auf den Wegen umherziehen und nach denen suchen, die Ihn erwähnen. Finden sie Leute, die Allah gedenken, rufen sie: ‚Kommt her, da ist, was ihr sucht!‘, und die Engel umgeben sie mit ihren Flügeln bis hinauf zum Himmel.
“Allah has Angels who roam the roads, seeking out those who remember Him. So, if they find those who remember Allah, they call out: ‘Come see what you’re looking for!’ and the Angels encircle them with their wings up to the sky.
Dann fragt sie ihr Herr – obwohl Er besser weiß als sie –: „Was sagen Meine Diener?“ Die Engel antworten: „Sie sagen: Subhan Allah, Allahu Akbar und al-hamdu lil-Lah.“ Allah spricht: „Haben sie Mich gesehen?“ Die Engel antworten: „Nein! Bei Allah, sie haben Dich nicht gesehen.“ Allah spricht: „Wie wäre es, wenn sie Mich gesehen hätten?“ Die Engel antworten: „Wenn sie Dich gesehen hätten, würden sie Dich noch inbrünstiger verehren, Dich noch mehr preisen und Deine Erhabenheit über jede Ähnlichkeit mit irgendetwas noch häufiger verkünden.“ Allah wird sagen: „Was erbitten sie von Mir?“ Die Engel antworten: „Sie erbitten von Dir das Paradies.“ Allah spricht: „Haben sie es gesehen?“ Die Engel sagen: „Nein! Bei Allah, o Herr! Sie haben es nicht gesehen.“ Allah spricht: „Wie wäre es, wenn sie es gesehen hätten?“ Die Engel sagen: „Wenn sie es gesehen hätten, würden sie ein noch größeres Verlangen danach haben und es mit noch größerem Eifer suchen.“ Allah spricht: „Wovor suchen sie Zuflucht?“ Die Engel antworten: „Sie suchen Zuflucht vor dem Feuer.“ Allah spricht: „Haben sie es gesehen?“ Die Engel sagen: „Nein, bei Allah, o Herr! Sie haben es nicht gesehen.“ Allah spricht: „Wie wäre es, wenn sie es gesehen hätten?“ Die Engel sagen: „Wenn sie es gesehen hätten, würden sie schnell davor fliehen und große Furcht davor empfinden.“ Dann spricht Allah: „Ich nehme euch zu Zeugen, dass Ich ihnen vergeben habe.“ Einer der Engel würde dann sagen: „Unter ihnen war da ein gewisser Mensch, der gar nicht zu ihnen gehörte. Vielmehr war er nur wegen irgendeines Bedürfnisses von ihm gekommen.“ Allah würde dann sagen: „Dies sind Menschen, deren Gefährten nicht betrübt werden.“83
Then, their Lord asks them - though He Knows better than them – ‘What do My slaves say?' The Angels reply: ‘They say: subhan Allah, Allahu Akbar, and al-hamdu lil-Lah.’ Allah then Says: ‘Did they see Me?' ’ The Angels reply: ‘No! By Allah, they didn't see You.’ Allah Says: ‘How it would have been if they saw Me?’ The Angels reply: ‘If they saw You, they would worship You more devoutly and praise You more, and declare Your freedom from any resemblance to anything more often.’ Allah will Say: ‘What do they ask Me for?’ The Angels reply: ‘They ask You for Paradise.’ Allah Says: ‘Did they see it?’ The Angels say: ‘No! By Allah, O Lord! They did not see it.’ Allah Says: ‘How it would have been if they saw it?’ The Angels say: ‘If they saw it, they would have greater desire for it, and would seek it with greater zeal.’ Allah Says: ‘From what do they seek refuge?’ The Angels reply: 'They seek refuge from the Fire.’ Allah Says: ‘Did they see it?’ The Angels say: ‘No, by Allah, O Lord! They did not see it.’ Allah Says: ‘How it would have been if they saw it?’ The Angels say: ‘If they saw it, they would flee from it swiftly, and would have extreme fear of it.’ Then, Allah says: ‘I make you witnesses that I have Forgiven them.’ One of the Angels would then say: ‘There was such and such a person amongst them, and he was not one of them. Rather, he had just come for some need of his.’ Allah would then Say: ‘These are people whose companions will not be saddened.’”83
Al-Hafidh Ibn Hajar (möge Allah sich seiner erbarmen) sagte:
al-Hafidh Ibn Hajar (may Allah have Mercy on him) said:
Mit Gedenken ist hier gemeint, dass man die Worte ausspricht, zu deren Aussprache ermutigt wird, und dies ständig tut, wie etwa das Sagen von subhan Allah (Preis sei Allah), al-hamdu lil-Lah (Lob sei Allah), la ilah illa Allah (es gibt keinen Gott außer Allah), Allahu Akbar (Allah ist der Größte), la hawla wa la quwwata illa bil-Lah (es gibt keine Kraft und keine Macht außer durch Allah), bismil-Lah (im Namen Allahs), hasbuna Allah wa ni’m al-Wakil (Allah genügt uns, und Er ist der beste Sachwalter), ebenso wie das Bitten um Allahs Vergebung und das Flehen um das Gute dieser Welt und des Jenseits.
“What is meant by remembrance here is that one pronounces the words that are encouraged to be said, and does this constantly, such as saying subhan Allah (glory be to Allah), al-hamdu lil-Lah (praise be to Allah), la ilah illa Allah (there is none worthy of worship except Allah), Allahu Akbar (Allah is the Greatest), la hawla wa la quwwata illa bil-Lah (there is no might nor power except with Allah), bismil-Lah (in the Name of Allah), hasbuna Allah wa ni’m al-Wakil (Allah is sufficient for us, and He is the best Disposer of our affairs), as well as seeking Allah’s Forgiveness, and supplicating for the good of this world and the next.
Das Gedenken Allahs umfasst auch das Tun dessen, was Allah zur Pflicht gemacht oder empfohlen hat, wie die Rezitation des Qur'an, das Lesen von Hadithen, das Studium des Wissens, das Verrichten freiwilliger Gebete usw. Und Dhikr geschieht manchmal mit der Zunge, und die Person wird dafür belohnt, ohne auch nur die Bedeutung dessen wissen zu müssen, was sie sagt. Vielmehr darf sie nichts anderes damit meinen als das, was es bedeutet. Und wenn er zu dieser Aussprache die Gegenwart seines Herzens hinzufügt, ist dies besser. Fügt er dazu noch das Verständnis dessen hinzu, was dieser Dhikr bedeutet – was er an Verherrlichung Allahs und an der Zurückweisung jeglicher Mängel an Ihm enthält –, ist dies noch besser. Tut er dies während irgendeiner guten Handlung – sei es das Gebet, der Dschihad usw. –, so nimmt sie nur an Tugend zu. Wendet er sich dabei vollständig Allah zu und ist ihm darin aufrichtig ergeben, so ist dies das Beste und Vollkommenste.84
The remembrance of Allah also includes doing that which Allah has obligated or encouraged, such as recitation of the Qur’an, reading Hadith, studying knowledge, praying optional prayers, etc. And dhikr sometimes occurs with the tongue, and the person gets rewarded for it without even having to know the meaning of what he is saying. Rather, he must not mean other than what it means, and if he adds to this pronouncement the presence of his heart, this is better. If he then adds to this the understanding of what this dhikr means - what it contains of the glorification of Allah and denying any shortcomings in Him - this is even better. If he does this during any righteous action – whether it is prayer, Jihad, etc. – it only increases in virtue. If he turns completely towards Allah and is sincere to Him in doing this, this is best and most complete.”84
In Bezug auf das von Muslim überlieferte Hadith: „Das Gleichnis des Hauses, in dem Allah gedacht wird, und des Hauses, in dem Er nicht gedacht wird, ist wie das des Lebenden und des Toten“, sagte Ibn Hajar: „Wahrhaft lebendig oder tot wird der Bewohner genannt, nicht das Haus, und mit der Beschreibung des Hauses als lebendig oder tot ist gemeint, dass sein Bewohner lebendig oder tot ist. So hat er ﷺ denjenigen, der Allah gedenkt – der äußerlich mit dem Licht des Lebens und innerlich mit dem Licht des Wissens geschmückt ist –, dem Lebenden gleichgesetzt, und denjenigen, der Allah nicht gedenkt, dem Haus, das äußerlich und innerlich verfallen ist. Es wurde auch gesagt, dass das Gleichnis mit dem Lebenden und dem Toten deshalb gewählt wurde, weil der Lebende seinen Verbündeten helfen und seinen Feinden schaden kann, der Tote aber nicht.“85
In regards to the hadith reported by Muslim: “The likeness of the house in which Allah is remembered and that in which He is not remembered is like that of the living and the dead,” Ibn Hajar said: “What is described as being truly alive or dead is the inhabitant, not the house, and what is intended by describing the house as alive or dead is that its inhabitant is alive or dead. So, he (peace be upon him) likened the person who remembers Allah – who is outwardly beautified with the light of life, and inwardly beautified with the light of knowledge – with one who is alive, and he likened the one who doesn’t remember Allah with the house that is outwardly and inwardly ruined. It was also said that the likeness to the living and dead was because of how the living person can help his allies and harm his enemies, while the dead cannot.”85
Diejenigen, die sich am festesten an den Halt des Dhikr klammern sollten, sind also die Menschen des Wissens und diejenigen, die danach suchen. Sie sind es, die sich schnell voranbewegen und durch ihn richtig zu dem Ziel geleitet werden, das sie anstreben. Ohne ihn würden ihre Füße schwerfällig werden, ihre Herzen verrosten und sie würden sich verirren, wie gesagt wurde:
So, those who should hold firmest to the handhold of dhikr are the people of knowledge and those who seek it. They are the ones who traverse swiftly and are rightly guided by it to the destination they seek, and with anything else, their feet would become sluggish, their hearts would become rusted, and they would become lost, as it was said:
Wenn wir krank werden, behandeln wir uns mit Deinem Gedenken, * und wenn wir dieses Gedenken für eine Weile unterlassen, werden wir niedergeschlagen…
If we become sick, we treat ourselves with Your remembrance * And when we leave this remembrance for a bit, we become depressed…
„Tadhkirat as-Sami' wal-Mutakallim" (S. 74)
62 ‘Tadhkirat as-Sami’ wal-Mutakallim’ (p. 74)
63 ‘Mukhtasar Minhaj al-Qasidin’ (S. 163)
63 ‘Mukhtasar Minhaj al-Qasidin’ (p. 163)
64 Überliefert von at-Tirmidhi (2317), Ibn Majah (3976), Ibn Hibban (229), Ahmad (1/201) und Malik (2/470). In „Sharh as-Sunnah“ (14/321) sagte al-Baghawi: „Seine Kette ist authentisch, doch ist sie mursal“, und al-Albani erklärte es in seiner Überprüfung von „Mishkat al-Masabih“ (3/1361) für authentisch.
64 Reported by at-Tirmidhi (2317), Ibn Majah (3976), Ibn Hibban (229), Ahmad (1/201), and Malik (2/470). In ‘Sharh as-Sunnah’ (14/321), al-Baghawi said: “Its chain is authentic, but it is mursal,” and al-Albani declared it authentic in his checking of ‘Mishkat al-Masabih’ (3/1361).
„Madarij as-Salikin“ (2/21)
65 ‘Madarij as-Salikin’ (2/21)
Teil eines längeren Hadithes, überliefert von al-Bukhari (52 & 2051), Muslim (1599) und Ibn Hibban (721)
66 Part of a longer hadith reported by al-Bukhari (52 & 2051), Muslim (1599), and Ibn Hibban (721)
67 „Sharh as-Sunnah“ (8/15)
67 ‘Sharh as-Sunnah’ (8/15)
„Fath al-Bari“ (4/341)
68 ‘Fath al-Bari’ (4/341)
„Tadhkirat as-Sami' wal-Mutakallim" (S. 75)
69 ‘Tadhkirat as-Sami’ wal-Mutakallim’ (p. 75)
al-Bukhari (2055) und Muslim (1071)
70 al-Bukhari (2055) and Muslim (1071)
71 al-Bukhari (2432) und Muslim (1070)
71 al-Bukhari (2432) and Muslim (1070)
„Fath al-Bari" (4/344)
72 ‘Fath al-Bari’ (4/344)
„Sharh Sahih Muslim" (7/177)
73 ‘Sharh Sahih Muslim’ (7/177)
74 „al-Wābil as-Sayyib“ (S. 44)