Das Problem
The Problem
Das Problem liegt nun nicht darin, wie das Denken in Gang gesetzt wird, denn das Denken ist im Menschen seiner angeborenen Natur nach vorhanden. Der Mensch ist nämlich mit einem Gehirn und mit Sinneswahrnehmung erschaffen, die die Wirklichkeit an das Gehirn weiterleitet, und dies ist eine natürliche Gegebenheit. Was danach bleibt, ist die Frage der vorherigen Informationen und die Frage der Wirklichkeit, die die Sinneswahrnehmung an das Gehirn überbringt. Somit existieren das Gehirn und die Sinneswahrnehmung seit der Geburt beim Menschen; beide sind von der Schöpfung her und von Natur aus mit ihm. Daher bedarf das In-Gang-Setzen dieser Dinge keiner Mühe oder Arbeit, denn sie sind dem Menschen angeboren, das heißt durch die Schöpfung gegeben. Wichtig sind die Wirklichkeiten, die die Sinneswahrnehmung an das Gehirn überbringt, und die vorherigen Informationen, die diese Wirklichkeit erklären. Was die Wirklichkeiten betrifft, so sind sie vorhanden und in Fülle. Durch das Leben in dieser Welt begegnet die Sinneswahrnehmung vielen Wirklichkeiten, abgesehen von den zahllosen und aufeinanderfolgenden Ereignissen, die sich täglich ereignen. Alles, was die Sinneswahrnehmung zu tun hat, ist, diese Wirklichkeiten zu überbringen. Ungeachtet der überreichen Zahl an Wirklichkeiten, die sie an das Gehirn weitergibt, wird sie das Denken in Gang setzen, weil die vorherigen Informationen, die diese Wirklichkeit erklären, umfangreich, zugänglich und leicht anwendbar sind. Daher gibt es kein Problem beim Denken, und es stellt auch kein Problem dar. Wie wir das Denken in Gang setzen, ist kein Problem und sollte auch kein Problem verursachen. Das ganze Problem rührt von der kafirischen Kolonialisierung her, vom kafirischen Westen einschließlich Russlands. Der Westen wusste aus seinen Untersuchungen und seinem Bewusstsein, dass das Denken existiert. So richtete sich seine Hauptaufmerksamkeit darauf, wie man es aussetzen könne, oder wie man es unproduktiv und untätig machen könne und daraufhin, wie man es schädlich machen könne, falls es ihm nicht gelänge, es auszusetzen. Niemand kann das Denken aussetzen, denn das Geschöpf ist belebt, das heißt lebendig; der Mensch ist ein denkendes Wesen, und das Vorhandensein des Lebens ist natürlich. Dass der Mensch ein Denker ist, ist also natürlich. Daher ist es nicht möglich, das Denken beim Menschen auszusetzen, solange er existiert, solange das Leben in ihm fließt. Daher hat der Westen seine Anstrengung darauf verwandt, dieses Denken schädlich zu machen. Daraus ist das Problem entstanden. Das Problem besteht also darin, dass das Denken schädlich geworden ist. Wie kann dieser Schaden dann beseitigt und das Denken nützlich gemacht werden? Die Antwort darauf liegt im gegenwärtigen Denken selbst. Der Nicht-Westler denkt zwar, aber er übertreibt und wird im Denken maßlos. Er denkt über alles nach und erforscht alles, und er philosophiert über alles. Dies hat zwei Folgen: Erstens beginnt er, über Gegenstände nachzudenken, indem er sie philosophisch betrachtet. So philosophiert er über den Stuhl: „Was ist das?“ Er philosophiert über den Teller: „Was ist das?“ Er philosophiert über die Tasse: „Was ist das?“ Damit nimmt er diese Dinge aus ihrer Natur, ihrer Zeit und ihrer natürlichen Lage heraus. So werden sie undurchsichtiger; vielmehr umgibt sie Dunkelheit, und sie entfernen sich von ihrer wahren Bedeutung. Der Zuhörer oder Leser weiß nicht mehr, was der Stuhl, was der Teller und was die Tasse ist. Wenn es genügt hätte, sie einfach zu erwähnen, hätte er sie richtig gekannt.
The problem now is not how to initiate thinking, for thinking exists in people by their innate nature. This is because man is created with a brain and with sensation that transfers the reality to the brain, which is a natural matter. What remains after that is the issue of the previous information and the issue of the reality that the sensation carries to the brain. Thus, the brain and sensation exist with man since his birth, they are both with him from creation and by innate nature. Therefore, initiating these matters does not need any effort or work, for they exist with man innately, i.e. by creation. What are important are the realities that are carried by sensation to the brain and the previous information that explains such reality. As for realities, they are available and abundant. Due to life in this world, sensation encounters many realities, besides the numerous and consecutive occurrences that are daily incidents. All that the sensation has to do is to carry these realities. Regardless of the excessive number of realities it carries to the brain, it will initiate thinking because the previous information that explains this reality is vast, accessible and easy to use. Therefore, there is no problem in thinking, nor does it represent any problem. How we initiate thinking is not a problem, nor should it cause any problem. The whole problem is from the Kaafir colonisation or the Kaafir West including Russia. The West knew from its study and awareness that thinking exists. So its main attention became how to suspend it, or how to make it unproductive and inactive and then consequently how to make it harmful if it could not suspend it. Nobody can suspend thinking, because the creature is animate, i.e. living, man is a thinking creature and the presence of life is natural. The fact that man is a thinker is thus natural. Therefore, it is not possible to suspend thinking in man as long as he exists, as long as life flows in him. Therefore, the West spent its effort to make this thinking harmful. From this the problem arose. So, the problem is that thinking became harmful. How then can this harm be removed and thinking made useful? The answer to this lies in the current thinking itself. The non-western person thinks, but he exaggerates and becomes excessive in thinking. He thinks about and studies everything and he philosophises everything. This, results in two matters: Firstly, he starts to think about objects by philosophising them. Thus he philosophises the chair, “what is it?” He philosophises the plate, “what is it?” He philosophises the cup, “what is it?” So he takes these things out of their nature, their time and their natural situation. Thus, they become more obscure; rather obscurity surrounds them, thus becoming remote from their true meaning. The listener or the reader becomes unaware of what the chair is, what the plate is and what the cup is. If it were satisfactory for it just to be mentioned, then he would have known it properly.
Hätte er es nicht philosophiert, würde er es so kennen, wie es ist. Was es also unklar gemacht hat, ist das Denken bzw. Philosophieren. Daher ist es notwendig, dieses Philosophieren zu beseitigen. Dies gilt für materielle wie für immaterielle Dinge. Wenn die Erwähnung des „Risikos“ sich darauf beschränkte, nur seinen Namen zu nennen, würde man wissen, was es ist. Wird es jedoch als berechnetes oder durchdachtes Unterfangen philosophiert oder als leichtsinniges Unterfangen, so wird es kein bekanntes Unterfangen; es verwandelt sich vielmehr in einen Plan. Ähnlich verhält es sich mit den Begriffen Spontaneität, Gebrauch des Verstandes, Intelligenz und dergleichen. Je mehr diese Begriffe erklärt und philosophiert werden, desto unklarer werden sie. Daher wird die Unklarheit von ihnen nur dann beseitigt, wenn das Philosophieren von ihnen getrennt wird oder das Denken von ihnen getrennt wird. Der Schaden des Denkens kam in diesem Zusammenhang nur aus seiner Verallgemeinerung und daraus, dass man es alles einschließen ließ, sogar die automatischen Vorgänge. Daher ist das Denken bei den automatischen Vorgängen bzw. deren Philosophieren das, was dem Denken geschadet hat. Darüber hinaus machte die Einbeziehung des Denkens in alles, dass es auch die Spontaneität einschloss. Anders gesagt, erzeugte es langsames Denken, während Spontaneität schnelles Denken erfordert. Langsames Denken, Studium und Prüfung sind jedoch weit verbreitet. Daher machte die Gewöhnung daran und die Ausrichtung des Geschmacks darauf es zur unverzichtbaren Grundlage, die vorhanden sein muss. So wurde langsames Denken zur Norm und zur Grundlage, und die Neigungen richteten sich darauf aus.
Had he not philosophised it, he would have known it as it is. So what made it vague is the thinking or philosophising. Therefore, it is necessary to remove this philosophising. This applies to the material and immaterial things. If mentioning the ‘risk’ were confined to saying its name only, it would have been known what it was. However, if it were philosophised as a calculated or studied venture, or as a reckless venture, it would not become a known venture; it would rather change to become a plan. Similar to this are the terms spontaniety, use of intellect, intelligence and the like. The more these words are explained and philosophised, the more vague they become. Therefore, vagueness is only removed from them when philosophising is separated from them, or thinking is separated from them. The harm in thinking, in this context, only came from its generalisation and making it include everything, even the automatic matters. Therefore, thinking in the automatic matters or philosophising them is what harmed thinking. Moreover, the inclusion of thinking in everything made it include spontaniety. In other words it created slow thinking, whilst spontaniety requires quick thinking. However, slow thinking, study and scrutiny are prevalent. Therefore, habituation to it and focusing the taste on it made it the indispensable basis that must exist. Thus, slow thinking became the norm and the basis and the tastes were focussed on it.
Daher wurde es notwendig, dass alles Gegenstand von Studium und Prüfung ist. Somit war kein Raum mehr für Eile oder für das Fehlen von Studium oder das Fehlen von Prüfung. Dementsprechend verschwand die Spontaneität. Aus dieser falschen Sichtweise heraus, dass alles Studium und Prüfung erfordert, entsteht Spontaneität nicht, und sie soll auch nicht existieren.
As such, it became necessary for everything to have study and examination. Thus, there was no place for speed or for the absence of study or the absence of examination. Accordingly, spontaniety disappeared. From this incorrect view, everything needs study and examination, thus spontaniety does not arise nor should it exist.
Dies liegt daran, dass es Denken ohne Studium und Prüfung bedeutet, eine Sache, die abgelehnt und missbilligt wurde. Spontaneität wurde in ihren Köpfen in Verruf gebracht. Man befand, sie solle nicht existieren, und niemand solle durch sie charakterisiert werden. Daher wurde Spontaneität verabscheut und folglich als nicht existent betrachtet oder als etwas, dessen Dasein falsch sei. So hat die westliche Invasion dieses Problem geschaffen. Es ist nicht das Denken; es ist vielmehr das, was aus dem Denken hervorgeht und Schaden anrichtet. Das Problem wurde also der Schaden des Denkens, und die Lösung dieses Problems besteht darin, diesen Schaden zu beseitigen. Die Frage, die sich nun stellt, lautet daher: Wie kann man diesen Schaden aus dem Denken entfernen? Das Denken existiert, es ist natürlich, und deshalb ist es nicht das Problem.
This is because it means thinking without study or examination, a matter that became rejected and disapproved of. Spontaniety became tarnished in their minds. It was deemed that it should not exist and nobody should be characterised with it. Therefore, spontaniety became detested and accordingly non-existent or viewed as incorrect to exist. Thus, the western invasion created this problem. It is not thinking; it is rather what results from thinking that is of harm. Thus, the problem became the harm of thinking and the solution to this problem is to remove this harm. Thus, the question that arises now is: How can one remove this harm from thinking? Thinking exists, it is natural and so it is not the problem.
Die Frage ist vielmehr: Wie kann man diesen Schaden aus dem Denken entfernen? Die Antwort darauf lautet, dass man vor allem anderen wissen muss, dass der Westen ein Feind ist und dass an all seinen Gedanken Zweifel haftet. Daher muss man zuallererst gegenüber all seinen Gedanken skeptisch sein, und niemand sollte irgendeinen Gedanken von ihm übernehmen, außer nach Studium und Prüfung: Was ist er? Was ist sein Ziel? Wozu wird er vorgestellt? So ist die Skepsis gegenüber allem, was aus dem Westen kommt, die Grundlage; sie muss fest verankert werden. Solange die Skepsis gegenüber dem Westen in allem, was er exportiert, insbesondere in den Gedanken, nicht gefestigt ist, werden wir gewiss weiterhin Gefangene dieses Denkens bleiben und sicherlich weiterhin seinen Fallen und Täuschungen zum Opfer fallen. Der erste Schritt, den man daher tun sollte, ist, den Westen zu verdächtigen und an allem zu zweifeln, was er uns vermittelt, selbst wenn er es für sich selbst herausgibt, denn er könnte sich selbst opfern, um uns zu täuschen. Täuschung ist die Grundlage des Westens, selbst wenn er sein eigenes Volk und seine eigene Familie getäuscht hat, denn er stützt sich auf Täuschung als seine stärkste Waffe. Daher ist die Skepsis ihm gegenüber und gegenüber allem, was er herausgibt, die Grundlage und der Ursprung; dies sollte in den Ländern des Islam bzw. unter den Muslimen vorherrschen.
The problem is rather: How can one remove this harm from thinking? The answer to that is that one has to know, before anything else, that the West is an enemy, that there is doubt in all of its thoughts. Therefore, first of all, one must have scepticism regarding all of its thoughts, so no one should not adopt any thought from it except after study and research: What is it? What is the aim of it? What is the purpose of presenting it? Thus, scepticism about everything that came from the West is the basis; this must be established firmly. Unless scepticism towards the West is established, in everything it exports, particularly the thoughts, then we will certainly continue to be captives to this thinking and we will definitely continue to fall victim to it and to its traps. Therefore, the first step one should take is to suspect the West and have doubt in everything it issues to us, even if it issues that for itself, because it might sacrifice itself for the sake of deceiving us. Deception is the West’s basis, even if it deceived its own people and family, for it depends on deception as its strongest weapon. Therefore, scepticism towards it and in everything it issues is the basis and origin; this is what should prevail in the lands of Islam or amongst Muslims.
Auf diese Skepsis folgt die zweite Angelegenheit bzw. der zweite Schritt, nämlich das Denken oder die Befreiung des Denkens von seinem Schaden. Denn die Denkweise wurde vom Westen unter seine trügerischen Gedanken gebracht. Der Skepsis gegenüber dem, was der Westen gebracht hat, sollte die Skepsis gegenüber seiner Aufforderung folgen, zu denken und das Denken umfassend zu machen. Also müssen wir dieser Aufforderung zum Denken mit Zweifel begegnen. Warum drängt er uns zum Denken, wo doch das Denken dem Menschen natürlich und angeboren ist? Sie verfolgen mit dieser Aufforderung ein Ziel. Man muss also das Ziel und den Zweck finden. Man muss es kennen und sich vor seinen Folgen hüten. Die Aufforderung zum Denken zielt darauf ab, das Denken zu heiligen, es zu einem Ziel zu machen und es von Gefühl und Emotionen zu trennen oder sie unwirksam und ohne Einfluss zu machen. Dies, obwohl der Mensch Verstand und Gefühle besitzt. Er ist also weder nur gefühlsbetont noch nur verstandesbetont.
After this scepticism comes the second matter or the second step, which is the thinking, or removing the harm from thinking. This is because the way of thinking was brought by the West among its deceptive thoughts. Following the scepticism towards what the West brought, should be scepticism towards its urging of us to think and to make the thinking comprehensive. So, we must have doubt in this encouragement to think. Why does it urge us to think, when thinking is natural and innate in man? They have an aim from this encouragement. So one must find the aim and the objective. One must know it and be wary of its consequences. The encouragement to thinking aims at making thinking sacred, making it a goal and detaching it from sentiment and emotions, or making them not active or effective. This is despite the fact that man has intellect and sentiments. So he is not sentimental only, nor intellectual only.
Vielmehr besitzt er beide dieser Eigenschaften. Die Führung des Zuges sollte jedoch der Verstand übernehmen und nicht das Gefühl. Die Gefühle sind lodernde Leidenschaften und taugen deshalb nicht zur Führung; außerdem brennen sie schnell auf und verlöschen ebenso schnell. So besitzt der Mensch Verstand und Gefühle; die Führung sollte dem Verstand und nicht den Gefühlen übertragen werden. Sobald wir an diesem Punkt angelangt sind, erfassen wir den Zweck dieser Aufforderung zum Nachdenken, und wir lassen sie ihr Ziel verfehlen. Zugleich würden wir die Gefühle und Emotionen nicht verwerfen; wir behalten sie vielmehr.
Rather he has both of these attributes. However, the leader of the march should have the intellect and not the sentiment. The sentiments are blazing emotions, so they are not good for leadership; besides they burn quickly and die down quickly. Thus, man has intellect and sentiments; the leadership should be given to the intellect and not to the sentiments. Once we reach this point we comprehend the aim of this encouragement to thinking and we cause it to fail in achieving its aim. At the same time we would not discard the sentiments and the emotions; we rather keep them.
Sie würden sie jedoch an ihrem richtigen Platz verwenden, dort, wo sie hingehören und wo sie passen. Das heißt, sie sollten weiterhin vom Verstand geleitet bleiben. So würde man den ersten Schaden beseitigen, der durch ihre Ermutigung zum Denken entsteht. Mit dieser Beseitigung würde auch die Heiligkeit des Verstandes entfallen; ebenso würde es aufhören, die einzige Instanz zu sein, die existiert, wenn die Gefühle neben ihm bestehen, selbst wenn sie von ihm geleitet werden. Damit wäre auch die intellektuelle Entkleidung der Gefühle beseitigt, die der Westen zu etablieren sucht, samt dem Schaden, den sie verursacht. Dann würde man seine Ermutigung zum Denken in intellektueller Weise aufgreifen, um das Denken entstehen zu lassen, aber in der natürlichen Form, für die es existiert. Ein weiteres Problem entsteht aus seiner Ermutigung zum Denken und daraus, dass man diese zu einem umfassenden Grundsatz macht.
However, we would use them in their right place, where they should be and where they fit. That is, they should remain directed by the intellect. Thus, one would have removed the first harm caused by its encouragement to thinking. By this removal, the sacredness of the intellect will be removed; making it the only matter that exists will also be removed if the sentiments exist beside it, even if they were directed by it. Thus, the intellectual divestment of sentiments that the West wants to establish would have been removed, together with harm it causes. Then one would take its encouragement to think in an intellectual way, to make the thinking exist, but in the natural form for which it exists. Another issue arises from its encouragement to think and making this a comprehensive principle.
Gemeint ist, alles zu durchdenken, alles zu untersuchen und alles genau zu prüfen. Das bedeutet, alles langsam zu durchdenken. Dies führt dazu, dass schnelles Denken aufgegeben wird und folglich auch die Spontaneität. Wir gewöhnen uns so an langsames Denken und ignorieren oder verachten schnelles Denken. Langsames Denken wird dadurch zum Maßstab für die Gültigkeit des Denkens. Zusammen mit Überzeugung und Wiederholung hebt dies nach einiger Zeit die Spontaneität auf und verneint folglich ihre Rolle. So geraten wir in die Gefangenschaft des langsamen Denkens; unser Feind wird uns unvorbereitet antreffen, und wir werden zu blinden Narren in seinen Händen und bleiben unter seiner Kontrolle. Schnelle Probleme werden dann entstehen, während wir sie nicht lösen können; die flüchtigen Gelegenheiten werden verpasst, ohne dass man sie rasch ergreift. So werden die Probleme sich vermehren und die Gelegenheiten verloren gehen.
Meaning to think about everything, study everything and scrutinise everything. This means to think about everything slowly. This leads to the abandonment of quick thinking and consequently the abandonment of spontaniety. We thus become accustomed to slow thinking and ignore or despise quick thinking. Slow thinking thus becomes the standard for the validity of thinking. Together with conviction and repetition, this, after some time, abolishes spontaniety and consequently negates its role. We thus fall captive to slow thinking; our enemy will find us unaware and we become blind fools before its hands and remain under its control. Quick problems will then take place while we can’t solve them; the fleeting opportunities will be missed, without being seized quickly. So the problems will multiply and opportunities will be lost.
Was das Denken im Allgemeinen betrifft, so macht es neben dem Verlust der Spontaneität das automatische Denken bzw. die automatische Philosophie zum Gegenstand der Diskussion; es macht sie tatsächlich zu einem Gegenstand der Philosophie und des Nachdenkens. Dadurch wächst die Unklarheit der mehrdeutigen Dinge, und die klaren und offensichtlichen Dinge werden unklar. Folglich könnten wir aus den einfachsten Dingen keinen Nutzen ziehen, nämlich aus den automatischen Dingen, d. h. den klaren Dingen, wie dem Stuhl, der Tasse und dem Teller bei den materiellen Angelegenheiten, oder wie der Spontaneität, dem Gebrauch des Verstandes und dem Verstand bei den abstrakten Fragen. Kann der Mensch aus den automatischen Dingen, die zu den einfachsten Angelegenheiten gehören oder die sich am leichtesten nutzen lassen, keinen Nutzen ziehen, so wird er zu einer Person, deren Anwesenheit und Wirken ohne Wert sind.
As regards thinking being generalised, beside its removal of spontaniety, it makes the automatic thinking or the automatic philosophy subject for discussion, it in fact makes them a subject for philosophy and thinking. Thus, the vagueness of the ambiguous matters is increased and the clear and obvious matters become vague. Accordingly, we would not be able to benefit from the most simple of matters, which are the automatic matters, i.e. the clear matters, like the chair, the cup and the plate in the material issues; or like spontaniety, the use of intelligence and intelligence in the abstract issues. If the person can’t benefit from the automatic matters, which are among the simplest issues, or which are the most easy to utilize, then he will become a person whose presence and work are of no value.
Daher liegt das Problem nicht im Denken selbst, sondern darin, den Schaden aus dem Denken zu entfernen. Dies wird erreicht, indem man es zu einem normalen Denkprozess macht: Es beschleunigt sich, wenn die Sache Schnelligkeit erfordert, etwa bei Spontanität, und es verlangsamt sich, wenn die Sache Langsamkeit erfordert, etwa bei der Bedeutung des Verstandes und der Bedeutung des Denkens selbst. Dazu gehört alles, was des Nachdenkens bedarf, um klar zu werden, wie das Dasein Allahs und das Dasein der Gerechtigkeit. Es umfasst jedoch nicht das, was kein Nachdenken und Denken benötigt, wie die automatischen Dinge wie Stuhl, Teller und Tasse, die Intelligenz, den Gebrauch des Verstandes und die Spontanität, neben anderen Dingen. Somit besteht das Problem allein darin, den Schaden aus dem Denken zu entfernen, und nichts anderes.
Therefore, the problem is not in thinking; it is rather in removing the harm from thinking. This is achieved by making it a normal thinking process; where it speeds up when the matter requires speed, like spontaniety, and it slows down when the matter needs slowness, like the meaning of intellect and the meaning of thinking itself. This includes everything that needs thought in order to become clear, like the existence of Allah and the existence of justice. However, it does not include that which does not need thought and thinking, like the automatic matters such as the chair, plate and cup, the intelligence, using of intellect and spontaniety, beside other matters. Thus, the problem is only the removing of harm from thinking and nothing else.