Der Gebrauch von Verstand und Spontaneität
The Use Of Intelligence And Spontaniety
Es wurde erwähnt, dass Intelligenz das ist, was Spontaneität hervorbringt. Ebenso wurde erwähnt, dass die Wachsamkeit gegenüber der Empfindung oder gegenüber der empfundenen Sache der Punkt ist, an dem Spontaneität beginnt.
It has been mentioned that intelligence is what creates spontaniety. It has also been mentioned that the alertness to the sensation or to the sensed matter is where spontaniety starts.
Außerdem haben wir gesagt, dass sich Spontaneität in der Bestimmung des Maßes zeigt, das die Frucht der Spontaneität ist. Wir haben den Gebrauch des Verstandes definiert als die Schnelligkeit der Empfindung und die Schnelligkeit der Verknüpfung. Es bleibt noch zu klären, wie die Schnelligkeit des Verstandes entsteht bzw. wie der Gebrauch des Verstandes zustande kommt. Spontaneität ist der Gebrauch des Verstandes. Spontaneität entsteht also nicht von selbst. Sie ist vielmehr ein schneller, aber mühsamer Prozess. Ihre Ursache ist die Aufmerksamkeit auf die empfundene Sache bzw. auf die Empfindung. Der gewöhnliche Mensch ist verständig, und er besitzt genug Verstand, um Spontaneität zu haben. Obwohl Spontaneität mit dem Verstand in Beziehung steht und mit ihm verbunden ist, erschafft sie ihn dennoch nicht. Dies liegt daran, dass der Verstand dem Menschen von Natur aus eigen ist und bei jedem Menschen vorhanden ist. Der Verstand ist jedoch ein rationaler Prozess. Er umfasst alles, was der rationale Prozess erfordert, bzw. alles, was auf ihn zutrifft. Die Wirklichkeit prägt sich dem Gehirn ein, bzw. die Empfindung trägt die Wirklichkeit zum Gehirn. Das Gehirn fügt die früheren Informationen und die Empfindung zusammen. So existiert der rationale Prozess. Da der Mensch ein sprechendes Lebewesen (und damit ein denkendes Lebewesen) ist, vollzieht jeder Mensch als solcher den rationalen Prozess. Das bedeutet, dass der Mensch verständig ist bzw. ein Maß an Verstand besitzt, das ausreicht, damit er über Sachverhalte urteilen kann.
Moreover, we said that spontaniety is reflected in taking the measure that is the fruit of spontaniety. We defined the use of intelligence as the speed of sensation and the speed of linkage. It remains to be known how the speed of intelligence occurs or how the use of intelligence occurs. Spontaniety is the use of intelligence. Thus spontaniety does not come naturally. It is rather a quick, but arduous process. Its cause is the attention to the sensed matter, or to the sensation. The ordinary person is intelligent and he has enough intelligence to have spontaniety. Though spontaniety is related and connected with intelligence, it does not however create it. This is because intelligence is natural in man and it exists with every man. However, intelligence is a rational process. It includes everything required by the rational process or everything that applies to it. The reality is imprinted on the brain, or the sensation carries the reality to the brain. The brain gathers together the previous information and the sensation. Thus the rational process exists. Since man is a speaking animal (and therefore a thinking animal), then every human being, as such, undertakes the rational process. This means that man is intelligent or he has a level of intelligence sufficient for him to issue a judgement on matters.
Intelligenz ist jedoch mehr als der rationale Prozess. Denn sie zeigt sich in der Geschwindigkeit: der Geschwindigkeit der Wahrnehmung und der Geschwindigkeit der Verknüpfung. Wenn eine solche Geschwindigkeit vorhanden ist, ist auch die Intelligenz vorhanden; fehlt sie, so fehlt auch die Intelligenz. Die Geschwindigkeit muss bei beiden vorhanden sein, also sowohl bei der Wahrnehmung als auch bei der Verknüpfung.
Intelligence, however, is more than the rational process. This is because it is manifested in the speed: speed of sensation and speed of linkage. If such speed existed, the intelligence would exist; if it did not exist, the intelligence would not exist. The speed should be present in both of them, i.e. in the sensation and in the linkage.
Die Geschwindigkeit der Verknüpfung besteht nur, wenn man zuvor Informationen über die wahrgenommene Sache besaß. Sobald die Wahrnehmung eintritt, kommen diese Informationen hinzu, denn die Wahrnehmung bringt sie mit sich oder setzt sie voraus. Dies ist es, was eintreten sollte, und man bezeichnet es als die Geschwindigkeit der Verknüpfung. Diese Geschwindigkeit der Verknüpfung tritt von selbst ein, wenn die Information vorhanden ist, da die Wahrnehmung sie herbeibringt; sie kann sie mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit herbeibringen. Daher erfordert die Geschwindigkeit der Verknüpfung nichts außer der Wahrnehmung. Sie braucht keinen anderen Faktor. Was die Geschwindigkeit der Wahrnehmung betrifft, so kommt sie nur durch die Aufmerksamkeit zustande, also durch die Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit. Somit ist die Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit die erste und hauptsächliche Säule für den Gebrauch des Verstandes.
The speed of linkage only exists if one had previous information about the sensed matter. Once sensation occurred this information comes, because sensation brings it or requires it. This is what should occur and it is termed the speed of linkage. This speed of linkage occurs naturally if the information is available, where sensation brings it; it can bring it at an outstanding speed. Therefore, speed of linkage does not require anything except sensation. It does not need any other factor. As for the speed of sensation it only comes through attention, or the speed of attention. Thus, the speed of attention is the first and principal pillar for the use of intelligence.
So hängt die Sache von der Aufmerksamkeit oder der Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit ab.
Thus the matter is based on the attention or the speed of attention.
Daher muss der Aufmerksamkeit bzw. der Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit Sorgfalt gewidmet werden, denn sie ist das eine, was den Gebrauch des Verstandes hervorbringt und folglich Spontaneität erzeugt. Spontaneität erfordert den Gebrauch des Verstandes, der selbst Aufmerksamkeit bzw. die Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit erfordert. Daher ist die Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit der gemeinsame Faktor zwischen Spontaneität und dem Gebrauch des Verstandes, oder sie ist die Hauptbedingung für die Entstehung des Prozesses des Verstandesgebrauchs. Die Entstehung des Prozesses, durch den der Verstand gebraucht wird, und somit die Entstehung von Spontaneität hängen beide davon ab. Somit ist es notwendig, die Aufmerksamkeit bzw. die Geschwindigkeit der Aufmerksamkeit zu untersuchen, um den Gebrauch des Verstandes und folglich die Spontaneität zu verstehen, wie sie besteht und wie sie im Menschen entsteht.
Therefore, care must be given to the attention or the speed of attention, for it is the one thing that creates the use of intelligence and consequently creates spontaniety. Spontaniety requires the use of intelligence which itself requires attention or the speed of attention. Therefore, the speed of attention is the common factor between spontaniety and the use of intelligence, or it is the principal condition in creating the process of the use of intelligence. Creating the process by which intelligence is used and hence creating spontaniety both depend upon it. Thus, it is necessary to study attention, or the speed of attention, so as to understand the use of intelligence and consequently to understand spontaniety, how it exists and how it is formed in man.
Aufmerksamkeit richtet sich auf die Untersuchung und Erkennung der wahrgenommenen Sache. Ohne diese Ausrichtung kann keine Aufmerksamkeit entstehen. Im vorherigen Beispiel sah der Fahrer Flüssigkeit auf der Straße fließen. Wenn er nicht absichtlich darauf abzielte zu erkennen, was es war, sondern dies übersah, hätte er keine Aufmerksamkeit, und folglich würden weder der Gebrauch des Verstandes noch Spontaneität auftreten. Der absichtliche Erwerb von Wissen über eine Sache, hinsichtlich dessen, was sie ist, ist daher die Grundlage des gesamten Prozesses. Das Erste ist also der absichtliche Erwerb des Wissens über die Beschaffenheit der wahrgenommenen Sache oder die ernsthafte, mühevolle, aber rasche Bewegung zu diesem Zweck. Denn alles hängt von diesem Wissen ab. Somit ist das Wissen oder das Streben danach die Grundlage. Ein Beispiel dafür ist die Geschichte von Sulaimans Entscheidung im Streit um das Kind, das zwei Frauen für sich beanspruchten. Dabei fand er schnell und spontan heraus, wer die Mutter des Kindes war. Jede der beiden Frauen behauptete, das Kind sei ihr Sohn. Sulaiman erkannte, dass die wahre Mutter des Kindes diejenige war, die es jedem anderen überlassen würde, um es am Leben zu erhalten; obwohl sie es lieber selbst behalten und am Leben erhalten hätte, würde sie sich opfern, damit es nicht getötet wird. Dagegen lag der Frau, die nicht die Mutter war, nichts daran, das Kind zu teilen. Deshalb schlug er den beiden Frauen vor, das Kind unter ihnen aufzuteilen, das heißt, das Kind zu töten, denn dessen Tötung würde zeigen, wer die Mutter war. Hätte er die Tötung des Kindes ausdrücklich vorgeschlagen, hätte die Frau, die nicht die Mutter war, vielleicht so getan, als sorge sie sich um das Kind. Er schlug die Tötung jedoch nicht offen vor, sondern bot sie auf implizite Weise an. So schlug er vor, das Kind zwischen den beiden Frauen zu teilen. Die wahre Mutter wies dies daraufhin zurück, und die Frau, die nicht die Mutter war, nahm es an. So erkannte er die wahre Mutter des Kindes. Die Empfindung, dass die Teilung des Kindes seinen Tod bedeutet, kam allein von der wirklichen Mutter, weshalb sie den Vorschlag ablehnte. So erreichten diese Ablehnung der Mutter und die Zustimmung der falschen Mutter rasch den Verstand des Richters Sulaiman, d. h. er nahm die Ablehnung und die Zustimmung auf intellektuelle Weise wahr. Die vorherigen Informationen kamen, als er diese Empfindung erhielt, sodass er wusste, dass diejenige, die die Teilung des Kindes ablehnte, die Mutter war, und dementsprechend entschied er zu ihren Gunsten und gab ihr das Kind. Dieses Wissen um die Identität der Mutter war ein Ergebnis der Spontaneität; Spontaneität entstand nur durch den Gebrauch des Verstandes; der Gebrauch des Verstandes entstand nur durch die Aufmerksamkeit; und die Aufmerksamkeit ist das, was die Empfindung und die Schnelligkeit der Empfindung in Gang setzte. Dies führte natürlich zu einer schnellen Verknüpfung, d. h. dazu, dass die vorherigen Informationen rasch im Geist auftauchten. Die Spontaneität trat nach dem Gebrauch der schnellen Verknüpfung zusammen mit der schnellen Empfindung auf. Dies liegt daran, dass der Gebrauch des Verstandes eintrat und auch das erforderliche Maß eintrat, d. h. das Urteil, dass das Kind ihr Sohn ist, zugunsten der Mutter. Die Geschichte des Sulaiman ist ein gutes Beispiel für die Empfindung, wie das Beispiel der Flüssigkeit, die auf dem Boden fließt.
Ein weiteres gutes Beispiel dafür ist, wenn man das Ziel desjenigen kennt, der fragt: „Woher kommst du?“ Jede Wahrnehmung, jede Sache, sei sie materiell oder immateriell, ist also ein gutes Beispiel.
Another good example of this is when one knows the aim of somebody asking you, “where are you from?” So any sensation, of any matter, whether it is material or immaterial, is a good example.
So ist die Empfindung der erste Schritt des Prozesses; was die Empfindung in Gang setzt, ist die Aufmerksamkeit. Somit entsteht die Empfindung aus dieser Aufmerksamkeit und ebenso aus der raschen Empfindung. Dann ruft ein Gedanke einen anderen ins Bewusstsein, und entsprechend tritt der Gebrauch des Verstandes ein, und die Spontaneität stellt sich ein.
Thus, sensation is the first step in the process; what initiates sensation is attention. Thus, sensation results from this attention and quick sensation as well. Then a thought evokes another to the mind and accordingly the use of intelligence occurs and spontaniety occurs.
So ist die Aufmerksamkeit die Grundlage des gesamten Prozesses. Was die Art betrifft, wie diese Aufmerksamkeit entsteht, so entsteht sie durch die Wirkung des Lebens, d. h. sie entsteht auf natürliche Weise. Es ist wahr, dass die Wachsamkeit sie anstößt und auf sie lenkt, doch ist die Wachsamkeit eine der Notwendigkeiten des Lebens, auch wenn sie nur bei den lebendigen Wesen existiert, d. h. bei den wirklich lebendigen Wesen. Wenn jemand keine Wachsamkeit besitzt, bedeutet das, dass sein Leben in Teilnahmslosigkeit, Schlaf oder Tod liegt.
Thus, attention is the basis of the whole process. As regards to how this attention occurs, it occurs by the effect of life, i.e. it occurs naturally. It is true that alertness initiates it and directs to it, but vigilance is one of the necessities of life, though it does not exist except in the living things, i.e. the truly living things. If somebody has no vigilance, this means his life is in apathy, sleep or death.
Eine solche Person wird nicht aufgefordert, aufmerksam zu sein, folglich wird sie auch nicht aufgefordert, ihren Verstand zu gebrauchen, denn dieser ist von vornherein nicht vorhanden, solange sie nicht mit Leben ausgestattet ist. Eine der Notwendigkeiten des Lebens besteht darin, dass die lebende Person Wachsamkeit besitzt. Sobald Wachsamkeit vorhanden ist, kann Aufmerksamkeit entstehen. Es ist nicht richtig zu sagen, dass Wachsamkeit Aufmerksamkeit hervorbringt. Vielmehr sagt man: „Wenn Wachsamkeit vorhanden ist, tritt Aufmerksamkeit ein.“ Ebenso ist es nicht richtig zu sagen, dass Wachsamkeit entsteht, weil sie eine der Notwendigkeiten des Lebens ist. Vielmehr entsteht Aufmerksamkeit aufgrund von Wachsamkeit. Da Wachsamkeit natürlich ist, entsteht Aufmerksamkeit durch Wachsamkeit, d. h. sie entsteht durch das Vorhandensein von Leben. Somit ist Aufmerksamkeit die Grundlage und nicht die Wachsamkeit. Denn Wachsamkeit besteht im lebenden Geschöpf, solange Leben oder Lebenskraft in ihm vorhanden ist. Aufmerksamkeit entsteht hingegen durch Absicht und Verfolgung, d. h. dadurch, dass man das Wahrgenommene absichtlich betrachtet und auf das achtet, was es enthält, und auf sein Wesen. Sobald dieses Wissen vollständig ist, wird der Prozess des Gebrauchs des Verstandes vollzogen, oder der Prozess der Spontaneität. Daher hängt alles von der Gültigkeit dieses Wissens ab. Mit anderen Worten: Die Gültigkeit des Vorgangs des Denkens, der Spontaneität, des Urteils über die Sache und der Maßnahme gegenüber dem Geschehenen hängen allesamt von der Gültigkeit des über die Sache erlangten Wissens ab. Deshalb überwiegt die Bedeutung der Gültigkeit der Information in hohem Maße alles andere. Denn der Beweis ihrer Gültigkeit ist das Eine, das retten oder vernichten, Erfolg oder Misserfolg bewirken, Leben oder Tod geben kann. Somit ist die Gültigkeit der Information eines der wichtigen Elemente des Themas.
Such a person is not asked to be attentive, accordingly he is not asked to use his intelligence, for it does not exist in the first place as long as he is not characterise with life. One of the necessities of life is that the living person has vigilance. Once vigilance exists, attention can be created. It is not true to say that vigilance initiates attention. It is rather said, “If there is vigilance, attention occurs.” Nor is it true to say that vigilance occurs because it is one of the necessities of life. However, attention occurs due to vigilance. Since vigilance is natural, thus attention occurs through vigilance, i.e. it occurs by the presence of life. Thus, attention is the basis and not vigilance. This is because vigilance exists in the living creature as long as there is life or vitality in it. However, attention occurs through intent and pursuance, i.e. by intentionally looking at the sensed matter and paying attention to what it contains and to its essence. Once this knowledge is complete, the process of the use of intelligence is performed, or the process of spontaniety is performed. Therefore, everything depends on the validity of this knowledge. In other words, the validity of the process of using the mind, of spontaniety, of the judgement issued about the matter and of the measure taken towards what occurred, all depend on the validity of the knowledge obtained about the matter. Therefore, the importance of the validity of the information outweighs, to a great extent, anything else. This is because the proof of its validity is the one thing that would save or destroy, cause success or failure, give life or death. Thus, the validity of information is one of the important elements of the subject.
Im Beispiel des Wahrnehmungsvorgangs einer Flüssigkeit, die auf dem Boden fließt: Wenn es sich um Wasser handelte und er sie für Benzin hielt, dann ging er durch ausweichende Maßnahmen ein großes Risiko ein, bei dem er möglicherweise etwas Gefährlicherem ausgesetzt war. Wäre er hingegen weitergefahren, wäre ihm nichts geschehen, denn es war Wasser und nicht das brennbare Benzin. Dass er darauf abzielte, die Beschaffenheit der Flüssigkeit zu erkennen, und dabei feststellte, dass es Benzin und nicht Wasser war, bedeutet, dass er sich über die Identität des wahrgenommenen Stoffes Gewissheit verschaffte. Auf der Grundlage dieser Gewissheit kam auch die schnelle Verknüpfung zustande. All das hing vom richtigen Verständnis des wahrgenommenen Stoffes ab, durch die Aufmerksamkeit ihm gegenüber oder durch das absichtliche Erkennen desselben. Daher ist der Gebrauch des Verstandes nicht wie der Gebrauch anderer Dinge. Er ist vielmehr sowohl komplex als auch tiefgründig. Seine Komplexität rührt von dem absichtlichen Erkennen und der Aufmerksamkeit ihm gegenüber her. Sie ist komplex, weil die Dinge einander ähnlich sind. Sie voneinander zu unterscheiden, ist erheblich schwierig; es erfordert Schnelligkeit, um zu einer solchen Erkenntnis zu gelangen.
In the example of the sensation process of the fluid flowing on the ground, if it was water and he thought it to be petrol, then he took a great risk by evasive measures, where he might be exposed to something more dangerous. While if he continued driving, he would not have been harmed, for it was water, not flammable petrol. The fact that he aimed at knowing the nature of the fluid, realising that it was petrol and not water means that he became certain of the identity of the sensed matter. Based on this assurance, quick linkage also occurred. All of that depended on the correct understanding of the sensed matter, through attention towards it or the intentional knowledge of it. Therefore, the use of intelligence is not like the use of other things. It is rather both complex and profound. Its complexity comes from the intentional knowledge of it and the attention to it. This is complex because things are similar. Differentiating between them is considerably complicated; it requires speed in order to reach such knowledge.
Dass etwas tiefgründig ist, zeigt sich an der schnellen Wahrnehmung – und das ist keine leichte Angelegenheit. Denn sie erfordert Aufmerksamkeit sowie deren Richtigkeit und Gesundheit. Dies ist eine tiefgründige Sache; denn es genügt nicht, dass nur eine schnelle Wahrnehmung eintritt. Vielmehr ist es notwendig, um diese Schnelligkeit der Wahrnehmung und ihren Ursprung zu wissen.
The fact that it is profound comes from quick sensation - a matter that is not easy. This is because it needs attention, together with its correctness and soundness. This is a profound matter; because it is not enough that only quick sensation occurs. It is rather necessary to know about that speed of sensation and where it came from.
Hat es aus der Aufmerksamkeit gestammt oder aus etwas anderem? Oder ist es automatisch gekommen, wie eine schnelle Verknüpfung? Das sind tiefgründige Fragen.
Did it come from the attention or from something else? Or did it come automatically, like quick linkage? These are profound matters.
Daher ist der Gebrauch des Verstandes komplex und tiefgründig. Es ist ein mühsamer, aber zugleich rascher Prozess. Daher wird befürchtet, dass der Gebrauch des Verstandes ein täuschendes Unterfangen sein könnte. Anstatt ein leitender Prozess zu sein, könnte er also irreführend sein. Daher muss er ein gesunder und richtiger Prozess sein; er sollte seine Bedingungen erfüllen, oder die Bedingungen seiner Gültigkeit.
Therefore, the use of intelligence is complex and profound. It is an arduous, but quick process. Therefore, it is feared that the use of intelligence might be a deceptive operation. So, instead of being a guiding process, it might be misguiding. Therefore, it must be a sound and correct process; it should fulfil its conditions, or the conditions of its validity.
Das arabische Wort für den Gebrauch des Verstandes ähnelt dem Wort für spontane Intuition (badeeha); das heißt, es ist besser, dass die Bedeutung dieser Wörter automatisch (aaliyyah) akzeptiert wird, ohne Gegenstand philosophischer Spekulation zu sein, die ihren Ursprung im Gebrauch dieser Begriffe hat. Es könnte auch ein komplizierter und tiefgehender Prozess sein, der die Bedingungen seiner Richtigkeit erfüllen muss, wodurch sie philosophiert werden und des Nachdenkens bedürfen. Obwohl dies ein Prozess ist, der Gedanken und Komplexitäten einschließt, ist er selbst ein Gedanke; es ist jedoch ein einfacher Gedanke, und daher ist es unangemessen, ihn mit Komplikationen zu verbinden.
The Arabic word for using intelligence is like the word for spontaneous intuition (badeeha); i.e. it is better that the meaning of these words be automatically (aaliyyah) accepted, without being subject to philosophising, which is the origin in using them. It might also be a complicated and deep process, which must fulfil the conditions of its correctness, which makes them philosophised and in need of thought. Though this is a process that includes thoughts and complexities, it is in itself is a thought; it is however a simple thought and thus improper for it to be involved with complications.
Daher ist es besser oder angemessener, es in seiner Bedeutung automatisch zu machen. Dies wird also als der Gebrauch des Verstandes bezeichnet, und nichts weiter.
Therefore, it is better or more appropriate to make it automatic in meaning. Thus, it is called the use of intelligence and nothing more.
Was unter dem Gebrauch des Verstandes verstanden wird, ist das, was beim Aussprechen der Worte verstanden wird. Das genügt für das Handeln und zur Vermeidung von Irrtümern. Denn was allein beim Aussprechen verstanden wird, genügt, um den Vorgang des Gebrauchs des Verstandes zu unternehmen, d. h. es genügt, den Verstand zu gebrauchen. Denn das Wort „Gebrauch“ (isti'maal) bedeutet die absichtliche Zielsetzung des Verwendens, „Verstand“ ist bereits bekannt. So ergibt sich das Wort „Gebrauch“ (isti'maal)
What is understood from the use of intelligence is what is understood from uttering the words. This is enough for action and for preventing error. This is because what is understood from uttering it alone is enough to undertake the process of the use of intelligence, i.e. it is enough to use intelligence. This is because the word ‘use’ (isti’maal) means the intentional aim of using, ‘intelligence’ is already known. Thus, the word “using” (isti’maal)
Der Verstand bleibt besser automatisch (ʿĀlī), und man sollte sich nicht mit Philosophie oder Grübeln beschäftigen. So wird gesagt: „isti'māl udh-dhakāʾ“, was bedeutet: der Gebrauch des Verstandes und nichts weiter.
intelligence is better to remain automatic (aaliy) and not to be involved in philosophy or thinking. So it is said, “isti’maal udhdhakaa’,” which means the use of intelligence and nothing more.