Die Aqeedah und das, was daraus an Ahkaam hervorgeht und was an Gedanken darauf aufgebaut wird, ist die Grundlage der At-Taghyeer (Veränderung).
The Aqeedah and what emanates from it in terms of Ahkaam and what is built upon it in terms of thoughts, is the basis of At-Taghyeer (change).
Das Verhalten des Menschen ist an das gebunden, was er an Vorstellungen in sich trägt. Die Vorstellungen (Mafaaheem) sind Überzeugungen (Qanaa'aat), die aus einem Begreifen von Dingen und ihren Eigenschaften hervorgehen, zusätzlich zu dem, was auf diesem Begreifen aufbaut oder aus ihm entspringt an weiteren Überzeugungen.
The conduct of the human is tied to what he carries in terms of concepts. The concepts (Mafaaheem) are convictions (Qanaa’aat) resulting from a comprehension of things and their attributes in addition to what is built upon this comprehension or emanates from it in terms of other convictions.
Begriffe sind von zweierlei Art:
Concepts are of two types:
Der Erste:
The first:
Konzepte über Dinge. Dies sind Überzeugungen oder Ahkaam (Urteile), deren Quelle die Dinge selbst sind. Dazu gehören Aussagen wie: „Feuer brennt“, „Gift tötet“, „Alkohol berauscht“, „Fleisch wird gegessen, Erde dagegen nicht“, „Der verstärkte Druckaufbau erzeugt eine Explosion (gewissermaßen)“, „Die Gesellschaft besteht aus einer Gesamtheit von Individuen, die durch dauerhafte Beziehungen verbunden sind“ und „Eine Wiederbelebung könnte nur durch das aufgeklärte Denken geschehen“.
: Concepts about things. These are convictions or Ahkaam (rulings) whose source is the things themselves. This would include statements like: ‘Fire burns’, ‘Poison kills’, ‘Alcohol intoxicates’, ‘Meat is eaten whilst soil is not eaten’, ‘The increased build-up of pressure generates an explosion (of sorts)’, ‘The society is composed of a collection of individuals bound by permanent relationships’ and ‘Revival would not occur except by way of the enlightened thought’.
All diese Gedanken sind Beschreibungen oder Ahkaam, deren Quelle ihr Gegenstand ist. Sie können richtig oder falsch sein, je nachdem, ob sie mit der Wirklichkeit übereinstimmen oder ihr widersprechen. In allen diesen Fällen gelten sie in Bezug auf denjenigen, der an sie glaubt, als Vorstellungen. Das menschliche Verhalten und Handeln ist an seine Vorstellungen von den Dingen gebunden. Wer überzeugt ist, dass sein Essen vergiftet wurde, wird davon nicht essen, selbst wenn er hungrig ist. Ebenso sucht derjenige, der Durst hat, nach Wasser und nicht nach etwas anderem, während derjenige, der berauscht werden will, nach Alkohol sucht und nach nichts anderem.
All of these thoughts are descriptions or Ahkaam whose source is its subject. They could be correct or incorrect depending on their conformity to the reality or their contradiction to it. In all of these cases they are considered to be concepts in respect to the one who has believed in them. The human behaviour and conduct is tied to his concepts about things and so whoever is convinced that his food has been poisoned would never eat from it and even if he was hungry. Similarly the one who was thirsty would seek water and not something else whilst the one who wanted to be intoxicated would seek alcohol and nothing else.
Der zweite Typ:
The second type:
Konzepte (Mafaaheem) über das Leben. Dies sind Überzeugungen oder Ahkaam, deren Quelle außerhalb ihres Gegenstands liegt. Dazu gehören Aussagen wie: „Das Salaah ist Fard“, „Betrug ist Haraam“ und „Jemanden zu töten ist Haraam“ usw. Die Quelle dieses Hukm ist nicht die Sache selbst oder die Handlung; diese stellen lediglich den Themenbereich oder die Wirklichkeit dar, über die geurteilt wird, während die Quelle des Urteils etwas anderes ist und anderswo liegt.
Concepts (Mafaaheem) about life. These are convictions or Ahkaam whose source is external to its subject. This is like the statements: ‘The Salaah is Fard’, ‘Fraud is Haraam’ and ‘Killing someone is Haraam’ etc... The source of this Hukm is not the thing itself or the action and these only represent the subject area or the reality that is being judged upon whilst the source of the judgement is something else and lies elsewhere.
Unsere Aussage „Alkohol berauscht“ beschreibt eine Eigenschaft oder ein inneres Merkmal, das dem Alkohol zugeschrieben wird. Es ist ein Urteil über eine Sache aufgrund dessen, was sie enthält oder bewirkt. Die Aussage „Alkohol ist haram“ hingegen ist kein Urteil über eine Sache aufgrund dessen, was in ihr enthalten ist, sondern sie stellt ein Hukm von Allah (SWT) dar.
So our statement: ‘Alcohol intoxicates’ reflects a description or an internal attribute associated to alcohol. It is a judgement made upon a thing due to what it contains or results in. The statement however ‘Alcohol is Haraam’ is not a judgement passed upon a thing on the basis of what is in it but rather it represents a Hukm from Allah (swt)
Wer entscheidet, was haram und was mubaah (erlaubt) ist?
who decides what to make Haraam and what to make Mubaah (permissible).
Das Verhalten einer Person ist auch mit ihren Vorstellungen vom Leben verknüpft. Hätte er die Vorstellung oder das Verständnis gehabt, dass das Fleisch des Schweins essbar sei und den Hunger stillen würde, so würde dies eine Vorstellung von einer Sache darstellen. Die Vorstellung vom Leben hingegen ist, dass das Schwein haram ist, das heißt, dass es für ihn verpflichtend ist, es zu meiden und sich davon fernzuhalten. Dies würde zu einer Vorstellung für denjenigen werden, der diesen Hukm erfasst und daran geglaubt hat, und sie würde sich auf sein Verhalten auswirken und ihn daran hindern, seinen Hunger mit Schweinefleisch zu stillen.
The behaviour of the person is also tied to his concepts about life. If he held the concept or understanding about the flesh of pig that it was edible and would satisfy hunger, then this would represent a concept about a thing. The concept about life however is that the pig is Haraam meaning that is obligatory for him to avoid and keep away from it. It would become a concept for the one who has comprehended this Hukm and believed in it and it would have an effect upon his behaviour and prevent him from satisfying his hunger from pig.

Wenn der Unzucht Treibende Zina begeht, ist er kein Gläubiger; wenn der Alkoholtrinker Alkohol trinkt, ist er kein Gläubiger; wenn der Dieb stiehlt, ist er kein Gläubiger, und kein Plünderer, der einen wertvollen Gegenstand plündert, der die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zieht, ist ein Gläubiger, während er diese Tat begeht (Al-Bukhaari).
When the fornicator is committing Zinaa he is not a believer, when the alcohol drinker is drinking alcohol he is not a believer, when the thief steals he is not a believer and no plunderer who plunders a valuable thing that attracts the attention of people is a believer whilst he commits this act (AlBukhaari).
Es ist daher verpflichtend, die Wahrheiten (Haqaa’iq) wieder in den Verstand zu rufen, um das Verhalten zu korrigieren und es zu berichtigen. Dazu gehören: Die Haqaa’iq (Wahrheiten) der Dinge sowie die schari’ischen Wahrheiten hinsichtlich der Glaubensinhalte und der Ahkaam. Sie müssen mit ihnen wieder in Erinnerung gerufen werden, damit sie frisch werden, fest verankert und gegenwärtig sind und so eine Wirkung auf das Verhalten entfalten.
It is therefore obligatory to restore the truths (Haqaa’iq) to the minds to correct the behaviour and to rectify it. These include: The Haqaa’iq (truths) of things and the Shar’iyah truths in terms of beliefs and Ahkaam. They must be reminded with them so that they become fresh, firmly embodied and present, and as such have an effect upon the behaviour.
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:

Und erinnere, denn die Ermahnung nützt den Gläubigen (Adh-Dhaariyaat 55).
And remind for verily the reminder benefits the believers (Adh-Dhaariyaat 55).
Das Gegenteil gilt für die Ungläubigen, denn sie zu an die Wahrheiten und die schar'i-Begriffe zu erinnern, nützt ihnen nichts. Sie hören sie als Gedanken, doch für sie stellen sie weder Wahrheiten dar, noch stellen sie Begriffe für sie dar, und daher haben sie keinerlei Einfluss auf ihr Verhalten.
The opposite is the case in respect to the disbelievers because reminding them of the truths and Shar’iyah concepts does not benefit them. They hear them as thoughts but they do not represent truths for them nor do they represent concepts for them and as such they have no effect upon their behaviour.
Daher sind die Vorstellungen über das Leben das, was die Art und Weise bestimmt, in der der Mensch lebt. Sein Hauptanliegen ist nicht nur das Leben an sich, sondern vielmehr, wie er leben sollte, und sein Hauptanliegen gilt nicht der Befriedigung seiner Bedürfnisse, sondern vielmehr der Art und Weise, wie er diese befriedigen wird. Aus diesem Grund prägen seine Vorstellungen vom Leben für ihn eine bestimmte Art und einen bestimmten Stil des Lebens.
Therefore the concepts about life are what define the manner by which the human lives. His main concern is not just living but rather how he should live and his main concern is not about satisfying his needs but rather it concerns the manner by which he will satisfy them. For this reason his concepts about life fashion for him a specific manner and style of living.
Im Fall, dass die Quelle der Begriffe im Leben außerhalb der Dinge und Handlungen selbst liegt, ist es nicht möglich, sie zu übernehmen, außer nachdem man davon überzeugt ist, dass die Quelle wahr ist oder die Macht bzw. Autorität besitzt, über sie zu urteilen, und dass ihre Ahkaam gültig und richtig sind.
In the case where the source of the concepts in life are external to the things and actions themselves, it is not possible to adopt them except after being convinced that the source is true or has the power or authority to make a judgment upon them, and that its Ahkaam are valid and correct.
Der Islam hat festgelegt, dass der Richter (Al-Haakim) Allah (SWT) ist und dass die Quelle der Ahkaam (Urteile/Rechtsbestimmungen) die Wahy (göttliche Offenbarung) ist.
Islaam has established that the Haakim (Judge) is Allah (swt) and that the source of the Ahkaam (rulings) is the Wahi (divine revelation)
offenbart an Sayyidunaa Muhammad ﷺ.
revealed upon Sayyidunaa Muhammad (saw).
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:

Wahrlich, das Urteil (Hukm) gebührt nur Allah. Er hat geboten, dass ihr nichts anderes anbetet als Ihn (Yusuf 40).
Verily the Hukm (rule) is not but for Allah. He commanded that you do not worship other than him (Yousuf 40).
Und Er (swt) sprach:
And He (swt) said:

Und wer nicht nach dem urteilt, was Allah herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen (Al-Maa’idah 44).
And whosoever does not judge by what Allah has revealed then it those who are the disbelievers (Al-Maa’idah 44).
Jede Regel oder Entscheidung, die nicht das Urteil Allahs ist, ist Taaghoot:
Every ruling or judgement other than the Hukm of Allah is Taaghoot:

Hast du nicht jene gesehen, die behaupten, an das geglaubt zu haben, was zu dir herabgesandt wurde, [O Muhammad] ﷺ, und an das, was vor dir herabgesandt wurde? Sie wollen ihre Rechtsprechung dem Taghut zur Entscheidung vorlegen, obwohl ihnen befohlen wurde, ihn zu verwerfen; und der Satan will sie weit in die Irre führen (An-Nisaa 60).
Have you not seen those who claim to have believed in what was revealed to you, [O Muhammad], and what was revealed before you? They wish to refer legislation to Taghoot, while they were commanded to reject it; and Satan wishes to lead them far astray (An-Nisaa 60).
Daher bleibt dem Verstand und dem Menschen kein Urteil überlassen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Rolle des Verstandes aufgehoben wurde oder dass seinen Fähigkeiten eine Grenze gesetzt wurde. Vielmehr liegt es daran, dass der Verstand und der Mensch nicht über die nötigen Werkzeuge verfügen, um ein Urteil zu fällen oder eine Entscheidung zu treffen. Dies liegt daran, dass die Quelle des Urteils nicht die Sache selbst ist, über die geurteilt werden soll, noch das Subjekt, auf das sich das Urteil bezieht.
As such there is no judgement left to the mind or the human and this does not mean that the role of the mind has been taken away or that a limitation has been placed upon its capabilities. It is rather because the mind and the human do not possess the necessary tools to make judgement or pass a ruling. This is because the source of the ruling is not the thing itself or the subject that the ruling will be made upon.
So diejenigen, die die Festlegung der Rechtsbestimmung den Menschen zugeschrieben haben, zum Beispiel, haben sich dabei nicht auf einen Beweis gestützt, sondern sind vielmehr in die Irre gegangen und abgeirrt. Sie haben ein Konzept vertreten, das nicht der Wahrheit entspricht und keine Wirklichkeit besitzt, während sie zugleich die Wahrheit verleugnet haben, indem sie die Religion vom Leben getrennt haben, was bedeutet, dass es kein Hukm gibt, das Allah gehört.
So those who have allocated the provision of the ruling to the people, for example, have not based this upon evidence and have rather wandered and gone astray. They have carried a concept which is not truthful and has no reality to it, whilst at the same time they have denied the truth by separating the Deen from life which means that there is no Hukm belonging to Allah.
Wenn dem Menschen das Recht und die Befugnis zugesprochen worden wäre, Urteile und Entscheidungen zu fällen, obwohl er nicht über die dafür nötigen Mittel verfügt, dann würde nichts anderes Geltung haben als seine Begierden, Neigungen und Interessen gemäß seiner eigenen Sichtweise. Diese wären wechselhaft und schwankend, und er könnte etwas Schädliches für nützlich halten und eine Krankheit für eine Arznei und ein Heilmittel.
If the right and power of issuing judgements and rulings was given to the human whilst he does not possess the necessary tools to do that, then nothing would prevail apart from his desires, inclinations and interests according to his viewpoint. These would be changing and fluctuate and he could see something that is damaging as being beneficial and he could see a disease as a medicine and cure.
In diesem Zusammenhang tritt die Bedeutung des Iman an Allah, an das Prophetentum und an den Qur'an deutlich hervor. Dieser Iman ist die Aqeedah, die Einfluss auf das Verhalten hat, denn sie vermittelt dem Menschen die Vorstellungen vom Leben, die ihm bestimmen, wie er leben soll, was sein Ziel im Leben ist und was der Zweck seines Verhaltens und seines Benehmens ist, nämlich das Wohlgefallen Allahs, des Erhabenen und Mächtigen, zu erlangen.

Sprich: Sollen wir euch die größten Verlierer hinsichtlich ihrer Taten nennen? [Es sind] diejenigen, deren Bemühen im diesseitigen Leben verloren ist, während sie dachten, sie täten Gutes (Al-Kahf 103-104).
Say: Shall We inform you of the greatest losers in respect to (their) deeds? [They are] those whose effort is lost in worldly life, whilst they were thinking that they are doing good (Al-Kahf 103-104).
Ja, die Einzelnen werden in die Irre geführt, und die Völker werden in die Irre geführt, so wie ein Fisch im Ozean, wenn er den Köder schluckt, oder wie die Maus, die auf das Futter zustürzt, das in einer Mausefalle ausgelegt ist.
Yes the individuals are led astray and the peoples are led astray just like a fish in the ocean when it takes the bait or the mouse that rushes to the food placed in a mouse trap.
Der Mensch irrt umher und erreicht sein Ziel nicht, wenn er einen Weg beschreitet, von dem er überzeugt ist, dass er dorthin führt, während er in Wirklichkeit genau in die entgegengesetzte Richtung geht.
The human wanders around and does not arrive at his aim when he proceeds along a path that he is convinced will lead to it whilst in reality he is actually going in the exact opposite direction.
Er wird auch in die Irre geführt, wenn er aufgrund von Unwissenheit oder Verfälschung falsche Vorstellungen über das Leben in sich trägt, so wie derjenige, der sieht oder dazu gebracht wird zu sehen, dass Ribā halāl ist, dass die Demokratie aus dem Islam stammt und dass das Erlernen der Scharīʿa dem Broterwerb dient, genau wie jedes andere Fachgebiet oder jeder andere Beruf. Wenn die Haqāʾiq (Wahrheiten/Fakten) des Islam abwesend werden und die Köpfe mit falschen Gedanken angefüllt werden, etwa den Gedanken an allgemeine Freiheiten, oder dass die Veränderung der dekadenten Wirklichkeit in unserer gegenwärtigen Generation oder in hundert Jahren unmöglich sei, oder dass diese Veränderung ein Geschenk Allahs sei und dass uns nichts anderes übrig bleibe, als zu warten oder auf den Mahdī zu warten – all dies verwandelt die Einzelnen, Völker oder die Umma in eine Ansammlung träger Menschen, die schwerfällig in jene Richtung getrieben werden, in die diejenigen sie treiben wollen, die ihnen diese Vorstellungen gegeben haben. Und es führt dazu, dass sie zu Werkzeugen ihrer Feinde werden, während sie glauben, dass sie in Wahrheit gegen eben diese kämpfen.
He is also led astray when he carries incorrect concepts about life as a result of ignorance or distortion like the one who sees or is made to see that Ribaa is Halaal, that democracy is from Islaam and that learning the Sharee’ah is for the sake of earning a living just like any other area of specialisation or profession. When the Haqaa’iq (truths/facts) of Islaam become absent and the minds are filled with false thoughts like the thoughts of general freedoms or that changing the declined reality is impossible in our current generation or one hundred years, or that this change is a gift from Allah and that there is nothing for us to do apart from wait or to wait for the Mahdi. All of this transforms the individuals, peoples or the Ummah into a collection of lazy people sluggishly being driven in whatever direction those who have given them these concepts want them to and it leads them into becoming tools for their enemies whilst they believe that they are actually struggling against them.

Wie derjenige, der seine Hände nach dem Wasser ausstreckt, damit es seinen Mund erreiche, es aber nicht erreicht (Ar-Ra'd 14).
Like the one who stretches his hands toward water [from afar, calling it] to reach his mouth, but it does not reach it (Ar-Ra’d 14).

Ihr Gleichnis gleicht dem eines Mannes, der ein Feuer entzündete, doch als es das, was um ihn war, erhellte, nahm Allah ihr Licht hinweg und ließ sie in Finsternis zurück, so dass sie nicht sehen konnten (Al-Baqarah 17).
Their example is that of one who kindled a fire, but when it illuminated what was around him, Allah took away their light and left them in darkness [so] they could not see (Al-Baqarah 17).
Deshalb wiederholen wir: Um das Verhalten zu verändern, zu berichtigen und zu einem richtigen, erhabenen Verhalten zu machen, das sein Ziel erreicht, ist es unerlässlich, richtige Vorstellungen über die Dinge und das Leben zu entwickeln. Dann wird sich der Mensch in einer guten Lage befinden, die Dinge und ihre Eigenschaften erfolgreich zu beherrschen und zu nutzen, und er wird in der Lage sein, ein Verhalten anzunehmen, das ihn zu seinem Ziel führt und zum größten aller Ziele, dem Erlangen des Wohlgefallens Allahs, des Erhabenen und Mächtigen.
Therefore, we repeat, that in order to change the conduct, rectify it and make it a correct elevated conduct that arrives at its purpose, it is essential to generate correct concepts about things and life. At that time the person will be in a good position to subjugate and utilise the things and their attributes successfully and will be in a good position to adopt the conduct that arrives to his purpose and the greatest of all objectives which is the attainment of the pleasure of Allah ‘Azza Wa Jall:

Doch suche durch das, was Allah dir gegeben hat, die Heimat des Jenseits; und vergiss dabei nicht deinen Anteil an dieser Welt. Und tue Gutes, so wie Allah dir Gutes getan hat (Al-Qasas 77).
But seek, through that which Allah has given you, the home of the Hereafter; and [yet], do not forget your share of the world. And do good as Allah has done good to you (Al-Qasas 77).
Die erste und zugleich bei Weitem wichtigste der Haqaa'iq (Wahrheiten) ist die Aqeedah, die die Vorstellungen des Menschen vom Leben bestimmt. Die Aqeedah besagt, dass alle Dinge von einem Schöpfer erschaffen wurden, der Allah (swt) ist, dass Allah einen Gesandten, Muhammad ﷺ, mit der Risaalah (Botschaft) des Islaam gesandt hat, die alles erklärt, was den Menschen betrifft, und dass Er (swt) ihn zur Rechenschaft ziehen wird auf der Grundlage von Imaan oder Kufr und auf der Grundlage dessen, ob er sich an das hält, was der Nabi ﷺ gebracht hat, oder ob er sich nicht daran hält.
The first of the Haqaa’iq (truths) and absolutely its most important is the Aqeedah that defines the human’s concepts about life. The Aqeedah is that all things have been created by a creator who is Allah (swt), that Allah sent a Messenger who is Muhammad (saw) with the Risaalah (message) of Al-Islaam which explains everything that relates to the human being and that He (swt) will account him upon the basis of Imaan or Kufr and upon the basis of his abiding by what the Nabi (saw) came with or by his non-abidance to it.
Das Ziel des Muslims im Leben:
The Muslim’s purpose in life:
Unter den wichtigsten Haqaa’iq (Wahrheiten) nach dem Imaan steht die, dass der Mensch den Zweck seiner Erschaffung versteht, d. h. das, wonach er streben muss, um es zu verwirklichen.
From amongst the most important Haqaa’iq (truths) after Imaan is that the human understands the purpose of his creation i.e. that which he must strive to accomplish.
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:
Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen (Ad-Dhariyat 56).
And I have not created the Jinn or humankind except to worship me (AdDhaariyaat 56).
Die Anbetung ('Ibaadah) gegenüber Allah bedeutet, an Ihn zu glauben (Imaan) und Ihm zu gehorchen. Gehorsam gegenüber Ihm, dem Erhabenen, bedeutet Verpflichtung und Einhaltung (Al-Iltizaam) all Seiner Ahkaam. Dies beschränkt sich nicht auf die Handlungen der 'Ibaadah, die Akhlaaq (Moral) und die Mu'aamalaat (gesellschaftliche Transaktionen), sondern umfasst alles, was Allah (SWT)
The worship (‘Ibaadah) to Allah means having Imaan in Him and obedience to Him. Obedience to Him Ta’Aalaa means commitment and abidance (Al-Iltizaam) to all of His Ahkaam. This is not restricted to the acts of ‘Ibaadah, Akhlaaq (morals) and Mu’aamalaat (societal transactions) but rather includes everything that Allah (swt)
… hat befohlen oder verboten. Dazu gehört, dass nichts ein Recht hat, angebetet zu werden außer Allah, und dass kein Gebot oder Verbot von irgendjemandem außer Ihm (SWT) kommen kann.
has commanded or forbidden. It includes that nothing has a right to be worshipped other than Allah and that no command or forbiddance can come from anyone besides Him (swt).
Ahmad und At-Tirmidhi überliefern, dass ʿAdiy Bin Hātim (ra) zu dem Gesandten Allahs ﷺ kam, während dieser den Vers rezitierte:
Ahmad and At-Tirmidhi related that ‘Adiy Bin Haatim (ra) came to the Messenger of Allah (saw) whilst he was reciting the Aayah:
Sie haben ihre Rabbiner und Mönche neben Allah zu Herren genommen, ebenso den Maseeh, den Sohn der Maria. Und ihnen wurde nur befohlen, einen einzigen Gott anzubeten; es gibt keinen Gott außer Ihm. Erhaben ist Er über das, was sie Ihm beigesellen (At-Taubah 31).
They have taken their Rabbis and monks as lords besides Allah, and [also] the Maseeh, the son of Mary. And they were not commanded except to worship one God; there is no deity except Him. Exalted is He above whatever they associate with Him (At-Taubah 31).
‘Adiy sagte: „Sie beteten sie nicht an." Da sprach der Gesandte Allahs ﷺ:
‘Adiy then said: ‘They did not worship them’. So the Messenger of Allah (saw) said:
Im Gegenteil: Sie erklärten das Halāl für sie zu Harām und machten das Harām zu Halāl für sie, und dann folgten sie ihnen darin. Dies war daher ihre Anbetung an sie.
On the contrary, they made the Halaal Haraam upon them and made the Haraam Halaal for them, then they followed them (in this). Therefore this was their worship to them.
Daher bedeutet es, jemandem das Recht (Haqq) zuzugestehen, über das Halal und das Haram zu entscheiden, oder das Recht, Gesetze zu erlassen, sowie das Recht auf Gehorsam, zugleich, dass dieser Person ʿIbādah erwiesen wird.
As such giving the Haqq (right) to anyone to decide the Halaal and decide the Haraam or the right to make legislation and the right of obedience represents ‘Ibaadah to that person.
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:
Ihr verehrt außer Ihm nichts als bloße Namen, die ihr selbst benannt habt, ihr und eure Väter, wofür Allah keine Vollmacht herabgesandt hat.
You worship nothing besides Him except [mere] names you have named them with, you and your fathers, for which Allah has sent down no authority.
Gesetzgebung steht niemandem zu außer Allah. Er hat geboten, dass ihr niemand anderen anbetet als Ihn. Das ist die richtige Religion, doch die meisten Menschen wissen es nicht (Yusuf 40).
Legislation is not but for Allah. He has commanded that you worship not except Him. That is the correct Deen, but most of the people do not know (Yusuf 40).
Was das Recht auf Gehorsam betrifft, das dem Hakim (Herrscher), dem Ameer oder den Eltern zusteht, so beruht dies auf dem Haqq (Recht), das Allah (SWT) ...
As for the right of obedience that belongs to the Hakim (ruler), Ameer or parents then this is due to the Haqq (right) that Allah (swt)
…die ihnen bereitgestellt hat.
has provided to them.
Die ʿIbaadah gegenüber Allah (swt) umfasst den Gehorsam in Bezug darauf, die Menschheit dazu zu bringen, Ihn (swt) anzubeten, das heißt, sie dazu zu bringen, sich der Sharia Allahs zu unterwerfen, und gegen das Bestehen jeglicher Haakimiyah (des Rechts, Regeln festzulegen) gegenüber anderem als Allah oder anderem als der Scharia des Islam zu kämpfen, ebenso wie gegen das Austreten (Khurooj) aus der Herrschaft (Hukm) Allahs (swt). Dies ist es, worauf die Texte hinweisen und was sie bezwecken; jene Texte, die das Gebieten des Guten (ʿAmr bil-Maʿrouf) und das Verbieten des Bösen (Nahi ʿan il-Munkar) anordnen. Sie haben angeordnet, Gespräche und Erklärungen zu führen, die Menschen zu überzeugen und sie im Wege der Da'wah einzuladen. Darüber hinaus haben sie Auspeitschung, Abtrennung von Gliedmaßen, Tötung (als Strafen und Abschreckung) sowie Kampf und Dschihad angeordnet, um die Herrschaft Allahs auf der Erde zu verbreiten und Sein Wort zur höchsten Geltung zu erheben.
‘Ibaadah to Allah (swt) includes the obedience in respect to making mankind worship Him (swt) i.e. to make them submit to the Shar’a of Allah and to fight against the existence of any Haakimiyah (right to make rules) to other than Allah or to other than the Sharee’ah of Islaam in addition to fighting against the exiting (Khurooj) from the Hukm (rule) of Allah (swt). This is what the texts have indicated and the meaning that they have come with; those which have come commanding the ‘Amr Bil Ma’rouf’ (Commanding the good) and the ‘Nahi ‘An il-Munkar’ (Forbidding the evil). They have commanded the undertaking of discussions, explanations, convincing people and inviting them by way of Da’wah. Additionally they have commanded lashing, cutting, killing (as punishments and deterrents) and fighting and Al-Jihaad to spread the rule of Allah upon the Earth and to raise His word the highest.
So sahen wir, dass der Gesandte Allahs ﷺ, nachdem er den islamischen Staat in Al-Madinah Al-Munawwara errichtet und dessen Säulen fest gegründet hatte, Boten zu den Königen und Herrschern schickte, um sie zum Islam einzuladen. Danach sahen wir die Khulafaa’ (rah), die nach ihm kamen, Träger der Da’wah, Mujaahideen und Heere aussenden, um die Menschen zum Iman einzuladen und sie aus der Finsternis herauszuführen und ins Licht zu bringen. Sie kämpften mit dem Ziel, die Länder und Diener der Herrschaft des Islam zu unterwerfen.
Allah, der Erhabene und Majestätische, hat uns gesandt, um euch von der Verehrung der Diener (Menschen) zu befreien, um euch zur Verehrung des Herrn der Diener (Menschen) zu führen, und um euch von der Unterdrückung durch andere Religionen zu befreien und euch zur Gerechtigkeit des Islam zu führen, und von der Enge dieser Welt, um euch zur Weite dieser Welt und des Jenseits zu führen.
Allah Azza wa Jall has sent us to deliver you from the worship of the servants (people) to bring you to the worship of the Lord of the servants (people) and to deliver you from the oppression of other Deens and bring you to the justice of Islaam and from the narrowness of this world and bring you to the vastness of this world and the hereafter.
Dieser Gedanke wurde im Qur'an, in der Sunnah und in den Handlungen des Gesandten Allahs ﷺ in so zahlreichen Texten klar dargelegt, dass sie nicht begrenzt werden können. Wir werden jedoch einige davon erwähnen.
This thought has been made very clear in the Qur’aan, the Sunnah and the actions of the Messenger (saw) within texts that are too numerous for a limit to be placed upon them. We will however make a mention of some of them:
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:
Sag: O ihr Menschen! Gewiss, ich bin der Gesandte Allahs an euch alle. (Al-A'raf 158)
Say: O people! Verily I am the Messenger of Allah to you all (Al-Aa’raaf 158).
Er (swt) sagte:
He (swt) said:
Und Wir haben dich nur als Verkünder froher Botschaft und als Warner für die gesamte Menschheit gesandt (Saba' 28).
And we have not sent you except to the entirety of mankind as a bringer of glad tidings and as a warner (Saba’ 28).
Und Er (swt) sprach:
And He (swt) said:
Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, damit sie über alle anderen Religionen siegt, selbst wenn die Götzendiener es verabscheuen (At-Tauba 33, As-Saff 9).
He its is who has sent His Messenger with the guidance and the Deen of truth so that it prevails over all other Deens and even if the Mushrikeen hate it (AtTaubah 33, As-Saff 9).
Und:
And:
O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen jene Ungläubigen, die euch nahe sind, und laßt sie Härte an euch finden. Und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist (At-Tauba 123).
O you who have believed, fight those adjacent to you of the disbelievers and let them find in you harshness. And know that Allah is with the righteous (AtTaubah 123).
Und: Kämpft gegen jene, die weder an Allah noch an den Jüngsten Tag glauben, die nicht als unerlaubt betrachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die die Religion der Wahrheit nicht annehmen, von denen, denen die Schrift gegeben wurde – bis sie die Dschizya bereitwillig entrichten, während sie gedemütigt sind (At-Taubah 29).
Das Ziel und der Zweck ist, dass kein Gesetz befolgt und keine Gesetzgebung angenommen werden darf, außer derjenigen von Allah (SWT).
So the objective and purpose is that no law that is obeyed or no legislation that is adopted can exist except for that which Allah (swt)
…hat Er befohlen hat, und dass es keinen Gesetzgeber (Haakim) außer Allah gibt. Was das Belassen der Ungläubigen bei ihrem Glauben und ihrer Verehrung betrifft, so werden sie in diesen Angelegenheiten gemäß dem Befehl Allahs (SWT) belassen und entsprechend Seinem Gebot.
has commanded and that there is no Haakim (law maker) other than Allah. As far as leaving the disbelievers upon their beliefs and worships then they are left upon these matters in accordance to and in compliance to the command of Allah (swt).
Allah (SWT) hat dieses Ziel und diesen Zweck im Hinblick auf die Erschaffung der Menschen klar gemacht und erklärt, als Er (SWT) sagte:
Allah (swt) has made clear and explained this objective and purpose in respect to His creation of the people when He (swt) said:
So haben Wir euch zu einer gerechten/besten Umma gemacht, damit ihr Zeugen über die Menschheit seid und der Gesandte ein Zeuge über euch sein wird (Al-Baqarah 143).
And thus we have made you a just/best Ummah so that you will be witnesses over mankind and the Messenger will be a witness over you (Al-Baqarah 143).
Diese Ansprache richtet sich an die islamische Umma, und sie überträgt ihr die gesetzliche Verantwortung (Taklīf), nach dem Gesandten Allahs ﷺ die Botschaft an die gesamte Menschheit weiterzutragen. Und tatsächlich hat der Nabi ﷺ sie überbracht, nachdem er die Botschaft verkündet und seine Amanah erfüllt hatte, und nachdem er den Al-Jihād für die Sache Allahs mit allem geleistet hatte, was er an Kraft, Mühe und Fähigkeit besaß. Er ﷺ stand bei der letzten Abschiedspilgerfahrt (Hajj), wandte sich an seine Umma und sagte:
This address is to the Islamic Ummah and it entrusts her with the legal responsibility (Takleef) to carry the Message, after the Messenger of Allah (saw), to the whole of mankind. And indeed the Nabi (saw) carried it and after conveying the message, fulfilling his Amaanah and after having performed Al-Jihaad for Allah’s sake with all that he possessed of strength, effort and capability. He (saw) stood in the final farewell Hajj, addressed his Ummah and said:
Reference: Taghyeer (Veränderung) - Mahmoud Abdul-Kareem Hasan
„Und wahrlich, ich habe unter euch etwas zurückgelassen, woran, wenn ihr euch fest daran haltet, ihr niemals irregehen werdet: das Kitāb (Buch) Allahs. Und ihr seid mir gegenüber verantwortlich (d. h. nach mir). Was sagt ihr also alle dazu?“ Sie sagten: „Wir bezeugen, dass du übermittelt, erfüllt und geraten hast.“ Daraufhin hob er den Zeigefinger zum Himmel und dann zu den Menschen hin und sprach: „O Allah, bezeuge es, o Allah, bezeuge es, o Allah, bezeuge es.“ (Abū Dāwūd)
‘And indeed I have left amongst you that which if you hold on firmly to you will never go astray: The Kitaab (book) of Allah, and you are responsible from me (i.e. after me). So what do you all say?’. They said: ‘We bear witness that you have conveyed, fulfilled and advised’. He then said whist raising his index finger to the sky and then towards the people: ‘O Allah bear witness, O Allah bear witness, O Allah bear witness’ (Abu Daawood).
So bezeugte der Nabi (saw) auf diese Weise über uns die Verantwortung, die Amanah (das Vertrauen) zu überbringen und zu tragen, und er rief Allahs Zeugnis über uns in Bezug darauf an. Daher ist es uns danach verpflichtend, Zeugen über die Menschen zu sein, und zwar nach genau derselben Methode, die der edle Gesandte ﷺ anwandte. Allah (swt) hat tatsächlich klargestellt, dass dies der Zweck und das Ziel der Schöpfung ist, und zwar schon vor Seiner Erschaffung Adams (as).
So in this way the Nabi (saw) bore witness over us with the responsibility of conveying and carrying the Amaanah (trust) and sought Allah’s witness upon us in regards to that. Therefore, after that it is obligatory upon us to be witnesses over the people in accordance to exactly the same methodology that the Noble Messenger (saw) undertook. Indeed Allah (swt) made clear that this is the purpose and objective of the creation before His creation of Aadam (as).
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:
Und [gedenke], als dein Herr zu den Engeln sprach: „Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen." Sie sagten: „Willst Du darauf jemanden einsetzen, der darin Unheil stiftet und Blut vergießt, während wir Deinen Lobpreis verkünden und Dich heiligen?" Er sprach: „Wahrlich, Ich weiß, was ihr nicht wisst." (Al-Baqarah 30).
And [remember] when your Lord said to the angels, "Verily, I will make upon the earth a successive authority." They said, "Will You place upon it one who causes corruption therein and sheds blood, while we declare Your praise and sanctify You?" Allah said, "Indeed, I know that which you do not know." (AlBaqarah 30).
Die Malaa’ikah (Engel) sind Diener Allahs (SWT) und widersetzen sich Ihm nicht.
The Malaa’ikah (Angels) are the servants of Allah (swt) and do not disobey Him:
Über ihnen stehen Engel, streng und hart; sie widersetzen sich Allah nicht in dem, was Er ihnen befiehlt, sondern tun, was ihnen befohlen wird (At-Tahrim 6).
Over which are [appointed] angels, harsh and severe; they do not disobey Allah in what He commands them but do what they are commanded (At-Tahreem 6).
Als Allah (SWT) zu ihnen sprach:
When Allah (swt) said to them:
Wahrlich, ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen (Khalifah).
Verily, I will make upon the earth a successive authority (Khalifah)
Sie erkannten und begriffen, dass Er (swt) auf der Erde solche einsetzen wird, die ungehorsam sein werden. Dies wird aus dem Wortlaut „Khalifah“ verstanden, denn hier bedeutet es in diesem Zusammenhang denjenigen, dem Allah die Nachfolge übertragen und den Auftrag geben wird, Aufgaben der Berichtigung und Fürsorge zu übernehmen, neben anderen Angelegenheiten, die der Betraute übernehmen würde. Diese Rolle der Berichtigung und der Versorgung von Angelegenheiten bedeutet, dass es solche geben wird, die berichtigt werden müssen und die der Ri'aayah (Fürsorge) bedürfen. Das heißt, es wird solche geben, die die Gebote Allahs überschreiten, und dies wird zu Elend, Qual und Unordnung führen. Deshalb sagten sie:
They realised and comprehended that He (swt) will make upon the earth those who will be disobedient. This is understood from the wording ‘Khalifah’ because here in this context it means the one who Allah will give succession and delegate to undertake the acts of correcting and caretaking amongst other matters that the one who is entrusted would undertake. This role or rectifying and taking care of affairs means that their will exist those who need to be rectified and who are need of Ri’aayah (caretaking). This means that there will be those who go outside of the command of Allah and that this will lead to misery, anguish and disorder. This is why they said:
Sie sagten: „Willst Du jemanden darauf einsetzen, der darin Unheil stiftet und Blut vergießt?" (Al-Baqarah 30).
They said: Will you make those who will make corruption in it (the earth) and spill blood (Al-Baqarah 30).
Mit anderen Worten: Wenn die Schöpfung nichts enthielte, was ungehorsam wäre, dann würde sich alles nach dem Gebot Allahs (SWT) vollziehen. Wenn Allah (SWT) also jemanden erschaffen wollte, der die Taten der Besserung und Rechtleitung ausführt, bedeutet das, dass es solche geben wird, die sich für die Irrleitung und den Ungehorsam gegenüber Allah entscheiden.
In other words, if the creation did not include something that would be disobedient then everything would proceed in accordance to the command of Allah (swt). So when Allah (swt) wanted to create someone who will undertake the actions of rectifying and guidance then this means that there will exist those who will choose misguidance and disobedience to Allah.
Daher ist der Lebenszweck, den Allah (swt) vor der Erschaffung Adams (as) klar dargelegt und erläutert hat, dass es einen Menschen geben wird, der ein Diener (‘Abd) Allahs ist, und dass er die Aufgabe übernimmt, andere dazu zu bringen, Allah (swt) anzubeten, von jenen, die von Seiner Anbetung abgeirrt sind oder sie zurückgewiesen haben.
Therefore the purpose in life which Allah (swt) has made clear and explained before the creation of Aadam (as) is that there will be a human being who is a slave (‘Abd) to Allah and that he will undertake the work of making others worship Allah (swt) from those who have gone astray from His worship or have rejected it.
Das Leben ist daher ein geistiger, glaubensbezogener und politischer Kampf und Ringen zwischen Imaan und Kufr. Es ist glaubensbezogen insofern, als es dazu dient, das Wort Allahs zum Höchsten zu erheben und damit die Dīn der Menschen ganz und allein für Allah sei. Es darf kein Hukm existieren außer dem, dass er für Allah ist, dass Er (swt) keinen Schārik (Teilhaber) hat, dass nichts und niemand außer Allah angebetet wird und dass Unterwerfung nur unter die Scharīʿa Allahs geschieht. Auf diese Weise stellt es einen politischen Kampf dar, in dem die Fürsorge für die Angelegenheiten der Menschen verpflichtend nicht irgendeiner anderen Form von Gesetzgebung als der Scharīʿa des Islām anvertraut werden darf.
The life is therefore an intellectual, belief based and political clash and struggle between Imaan and Kufr. It is belief based in terms of it being for the sake of raising the word of Allah the highest and so that the Deen of the people is all and only for Allah. So that no Hukm exists except that it is for Allah, that He (swt) has no Shareek (partner), that nothing or no one is worshiped aside from Allah and that submission is only to the Shar’a of Allah. In this way it represents a political struggle where the caretaking of the affairs of human beings has been made obligatory to not be entrusted to any form of legislation other than the Sharee’ah of Al-Islaam.