Auf dem Weg der Wiederbelebung voranschreiten:
Proceeding Upon The Path Of Revival:
Wir haben festgestellt: Eine Wiedergeburt ist nicht möglich, bevor der Mensch den Sinn oder Zweck seiner Existenz innerhalb des Lebens begriffen hat, sodass er die richtigen Vorstellungen darüber bilden kann. Mit anderen Worten: Solange er nicht in der Lage ist, seine Beziehungen zu ordnen, sein Verhalten festzulegen und seine Bedürfnisse und Triebe (organische Bedürfnisse und Instinkte) zu befriedigen, ist dies nicht möglich. Dies muss zwangsläufig mit anderen Menschen, anderen Lebewesen und den materiellen Dingen geschehen, die er im Leben benötigt. Denn er ist ein Mensch, der unter anderen Menschen und anderen Nationen aus den verschiedenen Geschöpfen auf dieser Erde innerhalb dieses weiten Universums lebt. Wie also kann er mit den Menschen oder mit anderen Lebewesen oder materiellen Dingen in Wechselwirkung treten, um seine Bedürfnisse zu erfüllen und seine Wünsche zu befriedigen, wenn er keine Sichtweise auf das Leben besitzt, das er lebt, und dieses Leben sowie seine Stellung darin nicht versteht?
We have stated: It is not possible to bring the revival except after the human has understood the meaning or purpose of his existence within the life so that he is able to form the correct concepts about it. In other words: Until he is able to organise his relationships, define his conduct and satisfy his hungers and urges (organic needs and instincts). This must inevitably take place with other than him from amongst the people, other living creatures and the material things that he requires in life. This is because he is a human who lives amongst other people and other nations from amongst the different creations upon this earth within this vast universe. So how can he interact with the people or with other living creatures or material things to fulfil his needs and satisfy his wants if he does not possess a viewpoint for this life that he is living and if he doesn’t understand this life and his position within it?
Deshalb ist es notwendig, dass seiner Antwort auf den Sinn seiner Existenz im Leben ein wahres Wissen und Verständnis all dieser Dinge zusammen vorausgeht. Er muss also einen grundlegenden Gedanken über den Menschen, die Lebewesen und das Universum haben, das heißt, er muss einen grundlegenden und umfassenden Gedanken zu all diesen Dingen zusammen haben. Dieser grundlegende Gedanke wird das Prinzip (oder die Grundlage) seines Denkens sein und der Ort, aus dem jeder Begriff über dieses Leben entspringt; er wird der Regulator und Organisator jedes Verhaltens und jeder Beziehung sein. Wenn er wirklich wiederaufleben und zu dem Status und Rang emporsteigen will, mit dem Allah (swt) ihn geehrt hat, zum Rang des Menschen, muss er dies besitzen. Hier erhebt er sich mit dem, was Allah (swt) ihm an Verstand verliehen hat, der ihm eigen ist und sich von den anderen Lebensbestandteilen seines Körpers unterscheidet, die er mit anderen existierenden Dingen hinsichtlich ihrer stofflichen und elementaren Zusammensetzung gemeinsam hat. Wenn er jedoch für immer an der Erde haften, fest an ihr kleben und so leben möchte wie andere Lebewesen, etwa das Vieh, dann würde er seine Ohren für das, was er hört, taub und seine Augen für das, was er sieht, verschlossen machen, und er hätte den Segen und die Gunst verspielt, die Allah (swt) ihm bestimmt hatte.
For this reason it is necessary for his answer to the meaning of his existence in the life to be preceded by a true knowledge and understanding of all of these things together. So he must have a fundamental thought about the human, the living creatures and the universe which means that he must have a fundamental and comprehensive thought for all of these things together. This fundamental thought will be the principle (or basis) of his thought and the place from which every concept about this life springs from, and it will be the regulator and organiser of every conduct and relationship. If he truly wants to revive and elevate to the status and level that Allah (swt) has honoured him with, to the level of the human being, he must possess this. This is where he elevates with that which Allah (swt) has bestowed upon him in terms of his mind, that is unique to him and differs from the other life components of his body that he shares in common with other existing things in regards to their material and elemental composition. However if he wishes to remain forever attached to the earth, stick firmly to it and live in the same way as other living creatures like cattle for example, then he would be making his ears deaf to what he hears and his eyes closed to what he sees and he would have abandoned the blessing and favour that Allah (swt) had specified for him.
Diese Art von Mensch wurde von Allah (SWT) beschrieben:
This type of person has been described by Allah (swt):
Sie haben Herzen, mit denen sie nicht verstehen, sie haben Augen, mit denen sie nicht sehen, und sie haben Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind wie das Vieh; ja, sie sind noch irregeleiteter. Sie sind diejenigen, die achtlos sind (Al-A’araaf 179).
They have hearts with which they do not understand, they have eyes with which they do not see, and they have ears with which they do not hear. Those are like livestock; rather, they are more astray. It is they who are the heedless (Al-A’araaf 179).
Oder Sein Ausspruch (swt):
Or His statement (swt):
Und trage ihnen die Geschichte von jenem vor, dem Wir Unsere Zeichen gaben, der sich jedoch von ihnen löste. Da folgte ihm der Satan, und er wurde einer von den Irregeleiteten.
And recite to them, [O Muhammad], the news of him to whom we gave [knowledge of] Our signs, but he detached himself from them; so Satan pursued him, and he became of the deviators.
Und hätten Wir gewollt, so hätten Wir ihn damit erhöht; doch er hing an der Erde und folgte seiner eigenen Begierde. So gleicht sein Beispiel dem des Hundes: Jagst du ihn, so hechelt er, oder lässt du ihn, so hechelt er [trotzdem]. Das ist das Beispiel der Leute, die Unsere Zeichen für Lüge erklärten. So erzähle die Geschichten, vielleicht werden sie nachdenken. (AL-A’araaf 175-176)
And if We had willed, we could have elevated him thereby, but he adhered [instead] to the earth and followed his own desire. So his example is like that of the dog: if you chase him, he pants, or if you leave him, he [still] pants. That is the example of the people who denied Our signs. So relate the stories that perhaps they will give thought (AL-A’araaf 175-176).
Deshalb muss derjenige, der die Wiederbelebung anstrebt, eine umfassende Vorstellung vom Universum, vom Menschen und vom Leben besitzen, sowie davon, was dem Leben dieser Welt vorausgeht, und über deren Zusammenhang insgesamt mit dem, was auf das Leben dieser Welt (Dunyaa) folgt. Daher muss er eine verstandesmäßige (rationale) ʿAqīda besitzen, die die Grundlage seines Denkens bildet und aus der alle seine Systeme und Gesetze hervorgehen. Sie wird auch seine Lebensanschauung bestimmen, das heißt, sie legt ihm die Grundlage fest, auf der er mit den Menschen und Dingen, denen er im Leben begegnet, umgehen und sich verhalten muss. Dies ist die eine Seite. Auf der anderen Seite muss dieses umfassende Denken Grundlagen einschließen, die die Art und Weise der Umsetzung dieser Systeme und Gesetze erklären, ebenso wie es die Methode einschließen muss, die erklärt, wie es in der Wirklichkeit des Lebens verwirklicht und allen Menschen zugänglich gemacht wird. Zusammengefasst muss er eine Ideologie (Mabda’) besitzen, von der er geleitet wird, mit der er führt und mit der er andere aus der Menschheit führt. Daraus folgt, dass sie in ihrer Gesamtheit gleichsam die lebendige Ideologie sein sollten, die durch die Menschen strömt. Denn sie selbst, ihre Kultur, ihr Verhalten und ihr Benehmen stellen den Spiegel des Bildes der Ideologie dar, die sie tragen, damit das Denken, zu dem sie aufrufen, sich an ihnen abbildet. Ebenso ist es ihre Pflicht, während ihre Arbeit auf die Wiederbelebung der Umma und die Hinbewegung der Gesellschaft zu einem besseren Zustand und einer besseren Lage ausgerichtet ist, die Wirklichkeit, in der sie arbeiten, genau zu kennen. Sie brauchen das Wissen, das es ihnen ermöglicht, für jedes Problem, jeden Vorfall oder jede Wirklichkeit eine passende Behandlung oder eine geeignete Verschreibung zu geben, sei es für die grundlegenden Krankheiten oder für die Nebenkrankheiten, die am Körper der Umma nagen, die Gesellschaft zerreißen und die Atmosphäre vergiften. Deshalb genügt es nicht, dass sich das Wissen oder das, wozu aufgerufen wird, auf die Aqeedah und das Verständnis ihrer Gedanken und Urteile beschränkt.
For this reason the one who desires revival must possess a comprehensive idea about the universe, the human and the life, and about what is before the life of this world and about their relationship altogether with what is after the life of the Dunyaa (world). Therefore they must possess an intellectual (rational) Aqeedah that forms the basis of their thinking and from which all of their systems and laws emanate. It will also define their viewpoint in life which means that it specifies for them the basis upon which they must interact and behave with the people and things that they come across within life. This is from one angle and from another angle this comprehensive thought must include bases that explain the manner of implementing these systems and laws, just as this comprehensive thought must include the method that explains the manner of bringing it into existence within life’s reality and make it reach all people. In summary they must have an ideology (Mabda’) that they are led by, lead with and lead others from mankind with. This therefore dictates that they should be in their collective, as if they are the live ideology that runs through the people. This is because they, their culture and conduct and behaviour represent the mirror of the image of the ideology that they carry and so that the thought that they are calling for is imprinted upon them. Similarly it is a duty upon them, whilst their work is aimed at reviving the Ummah and moving the society towards a better state and condition, to be knowledgeable of the reality that they are working in. They need the knowledge that will enable them to present a fitting treatment or a suitable prescription for every issue, incident or reality from the fundamental diseases or the side diseases which eat away at the Ummah’s body, tear apart the society and poison the atmospheres. Therefore it is not sufficient for the knowledge or what is being called for to be restricted to the Aqeedah and the understanding of its thoughts and rulings.
Was dies betrifft, so ist von ihnen Folgendes erforderlich:
In regards to providing details of this we will say that the following is required from them:
Es ist allgemein bekannt, dass die Verbreitung der islamischen Da'wah für jeden Muslim eine Pflicht (Fard) ist, da es sich um eine Botschaft handelt, die anvertraut wurde, um sie den Menschen zu überbringen und unter ihnen zu verbreiten: <<Dass Allah durch deine Hände einen einzigen Menschen rechtleitet, ist besser für dich als alles, worüber die Sonne aufgeht und untergeht>> (As-Suyuti, Al-Jami' As-Saghir, Hadith Hasan), und in einer anderen Überlieferung: <<Besser für dich als das, worüber die Sonne aufgeht>>, wie At-Tabarani von Ibn Rafi' berichtet.
It is well known that carrying the Islamic Da’wah is Fard (an obligation) upon every Muslim as it is a message that has been entrusted to be conveyed and spread amongst the people: <<For Allah to guide one man by your hands is better for you than all that the sun has risen and set over>> (As-Suyooti Al-Jaami’ As-Sighaar Hadeth Hasan) and in another narration: <<Better for you than what the sun has risen upon>> as reported by At-Tabaraani from Ibn Raafi’.
Und Allah (SWT) sagte:
And Allah (swt) said:
Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und guter Ermahnung auf, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Weg abgeirrt ist, und Er weiß am besten, wer [recht] geleitet ist (An-Nahl 125).
Invite to the way of your Lord with wisdom and good instruction, and argue with them in a way that is best. Indeed, your Lord is most knowing of who has strayed from His way, and He is most knowing of who is [rightly] guided (An-Nahl 125).
Das Problem besteht jedoch nicht darin, lediglich eine Da'wah zu tragen, sondern darin, eine Da'wah zu tragen, die einem bestimmten Ziel dient: den Ummah aufzubauen und sie auf einer bestimmten Grundlage wiederzubeleben und einen Staat zu errichten, der den Islam in der Wirklichkeit des Lebens gegenwärtig macht. Anders ausgedrückt geht es darum, die Muslime zu sensibilisieren, damit sie eine Schar'i-Bestimmung umsetzen können, die ausgesetzt wurde, nämlich die Leistung des Treueeids (Bay'ah) an den Khalifah.
However the issue is not one of just carrying a Da’wah alone but rather it is the issue of carrying a Da’wah for the sake of a specific objective which is to build an Ummah and revive her upon a specific basis and to establish a State that will make Islaam present in the reality of life. With another expression it means the issue of making the Muslims aware so that they can implement a Shar’iy ruling which has been suspended, which is the giving of the pledge of allegiance to the Khaleefah.
Der Gesandte ﷺ sagte:
The Messenger (saw) said:
„Und wer stirbt, ohne die Bai'ah auf seinem Nacken zu haben, stirbt einen Tod der Dschahiliyyah.“ (Muslim)
<<And whosoever dies without having a Bay’ah upon his neck, he dies a death of Jahilliyah (Muslim)>>.
Daher muss die Da'wah zu einem bestimmten Ziel getragen werden, und das Erreichen dieses Ziels ist durch individuelle Arbeit sowie durch Predigt und Ermahnung nicht möglich. Daher ist es unerlässlich, dass diese Arbeit innerhalb eines parteilichen Blocks oder einer Struktur (Kutlah) verrichtet wird, und die individuelle Arbeit muss aus den Köpfen der Menschen verbannt werden. Dies ist somit der Sinn seiner Existenz in diesem Leben, in dem er für dieses lebt und für die Überbringung der Botschaft und deren Weitergabe an die Menschen sowie dafür, sie in die Wirklichkeit des Lebens zu bringen.
Therefore the Da’wah must be carried for a specific aim and the achievement of this aim is not possible by the individual work and by preaching and exhortation. As such it is essential for this work to be performed within a party bloc or structure (Kutlah) and the individual work must be distanced from the minds of the people. This therefore becomes the meaning of his existence in this life where he lives for the sake of this and for the sake of delivering the message and conveying it to the people and bringing it to the reality of life.
Wer die Umma wiederbeleben will, muss die Ideologie mit ihrem Gedankengut (Fikrah) und ihrer Methode (Tariqah) verstehen. Dabei wird die Aqida (Glaube) auf der Grundlage der vernunftmäßigen Gewissheit (Yaqeen) angenommen und auf dem Verstand aufgebaut. Er muss verstehen, was aus der Aqida an Ahkam und Lösungen hervorgeht, und die Mittel und Wege kennen, die zu ihrer Verbreitung und Vermittlung an die Menschen führen. Dazu gehört auch, zu verstehen, womit diese Aqida gekommen ist und welche Bestimmungen aus ihr folgen, die die Art und Weise der Bewahrung bzw. des Schutzes der Ideologie selbst regeln. Ebenso muss er die Regeln verstehen, die die Art und Weise der Umsetzung dessen regeln, womit die Ideologie gekommen ist, zusätzlich zum Verständnis der besonderen Art und Weise der Verbreitung der Ideologie selbst, damit sie sich unter allen Menschen verbreitet und durch die Ausweitung der islamischen Herrschaft (der Ideologie) über die Menschen dominant wird und sie so in die Lage versetzt werden, an sie zu glauben.
The one who wants to revive the Ummah must have an understanding of the ideology with its thought (Fikrah) and method (Tareeqah), where the Aqeedah (belief) is taken based on rational certainty (Yaqeen) and built upon the mind. He must understand that which emanates from the Aqeedah in terms of Ahkaam and solutions and have an understanding of the means and styles that lead to spreading it and conveying it to the people. This also includes understanding what this Aqeedah has come with and what emanates from it in terms of the rulings that explain the manner of safeguarding or protecting the ideology itself. He must also understand the rules that explain the manner of implementing what the ideology has come with, in addition to understanding the specific manner of spreading the ideology itself, so that it spreads to all people and becomes dominant through the expansion of the Islamic authority (the ideology) upon the people and thus enabling them to believe in it.
Die Art und Weise (Tariqa, Methode), die es ermöglicht, die Ideologie im Leben zu verwirklichen, muss bekannt sein. Dieses Wissen beginnt mit dem Zeitpunkt, an dem der Gedanke erstmals im Inneren einer Person oder einer Gruppe von Menschen entsteht, woran sich die Bildung eines Parteiblocks (Takattul) anschließt, der auf diesem Gedanken gründet. Dieser Takattul ist daher intellektuell beziehungsweise durch den Gedanken aufgebaut. Die Träger dieser Ideologie und die Mitglieder dieses Parteiblocks (Takattul) werden mit einer spezifischen, einheitlichen Kultur geformt, sodass jede einzelne Person zu einer Verkörperung der Ideologie wird. Hinzu kommt die Kontaktaufnahme mit den Menschen und der Aufruf an sie zur Ideologie, damit ihr Vertrauen und ihre Zuversicht durch die Ideologie gewonnen werden. Die Ideologie wird sodann durch Interaktion getragen, um die Möglichkeit zu erreichen, die Regeln und Lösungen in eine Position zu bringen, in der sie umgesetzt werden können, das heißt, bis zur Erlangung der Herrschaft und Autorität. Auf diese Weise wird die Ideologie in der Wirklichkeit des Lebens etabliert, so wie es der Gesandte Allahs ﷺ getan hat. Es ist daher notwendig, zu unterscheiden zwischen der Art und Weise, die Ideologie ins Leben zu tragen, also bis zur Herrschaft, und der Art und Weise, die Ideologie umzusetzen und zu verbreiten, das heißt, die Handlungen der Herrschaft mit all ihren Ahkaam zu übernehmen, im Hinblick auf den Schutz der Ideologie, die Umsetzung der Lösungen, die Förderung und Fürsorge für die Angelegenheiten der Menschen und das Tragen der Ideologie in die Welt durch Al-Jihad.
The manner or Tareeqah (method) which enables the establishment of the ideology within the life must be known. This knowledge starts from the point (in time) when the thought first begins to exist within a person or a number of people which is followed by the establishment of a party bloc (Takattul) that is established upon this thought. This Takattul is therefore built intellectually or by the thought. The carriers of this ideology and the members of this party bloc (Takattul) are cultured with a specific unified culture so that each individual becomes a representation of the ideology. This is coupled with making contact with the people and calling them to the ideology, so that their trust and confidence is taken by way of the ideology. The ideology is then carried through interaction in order to reach the possibility of placing the rulings and solutions in the position of being implemented i.e. the reaching of the rule and authority. In this way the ideology is established in the reality of the life just as the Messenger of Allah (saw) did it. It is therefore necessary to differentiate between the manner of delivering the ideology to life i.e. to the rule, and between the manner of implementing the ideology and spreading it i.e. undertaking the actions of ruling with all of its Ahkaam in terms of safeguarding the ideology, implementing the solutions, fostering and caretaking the affairs of the people and carrying the ideology to the world by way of Al-Jihaad.
Der Gesandte Allahs ﷺ schritt nach der ersten Methode (oder Vorgehensweise) voran, beginnend mit dem Zeitpunkt der Herabsendung der Wahy (Offenbarung) bis zur Durchführung der Hidschra und der Errichtung des Staates, durch den die Ideologie in die Wirklichkeit des Lebens gebracht wurde. Danach ging er zum zweiten Teil über, der im praktischen Aspekt der Methode (Tariqah) dargestellt wird. So unternahm er die Umsetzung der Ahkam (Bestimmungen) dieser Ideologie, und infolgedessen errichtete er die erhabenste Gesellschaft, die die Geschichte je gekannt hat, und bewirkte eine Wiederbelebung, deren gleichen die Welt nie gesehen hat. Daher ist es verpflichtend, die Tariqah (Methode) des Gesandten Allahs ﷺ mit beiden ihrer Teile zu derselben Methode zu machen, mit der heute die Da'wah getragen wird, wobei die Klarheit hinsichtlich des Unterschieds zwischen ihnen gewahrt bleiben muss, damit jeder Teil an seinen richtigen Platz und in seinen richtigen Zusammenhang gestellt wird.
The Messenger of Allah (saw) proceeded in accordance to the first manner (or method) beginning from the time of the descent of the Wahi (revelation) until the performance of the Hijrah and the establishment of the State which brought the ideology into the reality of life. He then moved on to the second part represented in the practical aspect of the method (Tareeqah). So he undertook the implementation of the Ahkaam (rulings) of this ideology and as a result he built the most elevated society that history has known and established a revival that the world has never witnessed an equal to. Therefore it is obligatory to make the Tareeqah (method) of the Messenger of Allah (saw) with both of its parts the same method by which the Da’wah is carried today, whilst maintaining clarity in regards to the difference between them, so that each part is placed in its right place and context.
Bei der Untersuchung der Tariqa (Methode) des Gesandten Allahs ﷺ stellen wir fest, dass er einen politischen Block (Takattul) gründete, der auf der Ideologie beruhte, also auf einer einzigen Aqida und Gedankenwelt. Dies zeigt sich deutlich in den Worten ‘Umars ibn al-Chattab (ra), als er sagte: <Es gibt keinen Islam ohne die Dschamaa’ah (Gemeinschaft), und es gibt keine Dschamaa’ah ohne Imarah (Führung und Autorität), und es gibt keine Imarah ohne Gehorsam>. Dies verneint die individuelle Arbeit, die dem Islam im Hinblick auf die Verwirklichung eines bestimmten Ziels widerspricht. Wie kann es also individuelle Arbeit sein, wenn das Ziel durch die Ideologie festgelegt ist und wenn die Natur der Arbeit das Bestehen einer Dschamaa’ah (Gruppe) mit einer Führung erfordert? Dies bedeutet jedoch nicht, dass jede Gruppe mit irgendeiner Art von Führung gemeint ist, sondern vielmehr eine politische Gruppe zusammen mit einer politischen Führung.
By examining the Tareeqah (method) of the Messenger of Allah (saw) we find that he established a political bloc (Takattul) that was established upon the ideology i.e. upon a single Aqeedah and thought. This can clearly be seen in the words of ‘Umar Ibn ul-Khattaab (ra) when he said: <There is no Islaam without the Jamaa’ah (collective), and there is no Jamaa’ah without Imaarah (leadership and authority), and there is no Imaarah without obedience>. This negates the individual work which is contradictory to Islaam in regards to realising a specific aim. So how can it be individual work, when the aim has been defined by the ideology and when the nature of the work dictates the existence of a Jamaa’ah (collective group) with a leadership? This does not however mean any group with any kind of leadership but rather it means a political group, in addition to a political leadership.
Was die Forderung betrifft, dass die Gruppe (Jamaa'ah) politisch sein müsse, so geschieht dies aus folgenden Gründen:
As for the requirement of the group (Jamaa’ah) to be political, then it is for the following reasons:
a) Das Ziel, um dessentwillen der Parteiblock entstanden ist, und die Fard (Pflicht), die seine Existenz verbindlich macht, ist die Veränderung der Gesellschaft und ihre Überführung in einen besseren Zustand, d. h. die Wiederbelebung der Gesellschaft. Die Gesellschaft besteht aus einem kollektiven Verband von Menschen, die durch allgemeine oder öffentliche Sitten und ein System, das ihre Angelegenheiten regelt, miteinander verbunden sind. Diese Sitten und dieses System liegen in unserer gegenwärtigen Wirklichkeit jedoch weit unter dem angemessenen Niveau, weshalb das Ziel darin besteht, das Niveau dieser Menschen zu heben. Daher ist es in dieser Lage notwendig, das Niveau ihrer Sitten, ihrer Gedanken und Empfindungen zu heben und das verderbte System, nach dem sie geregelt werden, zu verändern. Und es ist notwendig, dieses durch ein System zu ersetzen, das ihre Angelegenheiten in Übereinstimmung mit dem Glauben (Aqidah) und den Gedanken, die sie tragen, in Ordnung bringt. Das bedeutet die Veränderung des verderbten politischen Gebildes, zusätzlich zu den Gedanken und Empfindungen, auf denen das System aufgebaut ist, und anschließend die Errichtung eines politischen Gebildes, das geeignet ist, dessen Platz einzunehmen. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass dieser Parteiblock (Kutlah), der auf die Wiederbelebung hinarbeitet, ein geistiges und politisches Gebilde ist, damit er imstande ist, sein Ziel zu erreichen und sein Ziel zu verwirklichen. Dies gilt aufgrund des Grundsatzes: „Wer etwas nicht besitzt, kann es nicht anderen geben“ (Faaqid Ash-Shay’ Laa Yu’teeh).
a) The aim which the party block came into existence for its sake and the Fard (obligation) that made its existence obligatory is the changing of the society and to move it to a better situation i.e. to revive the society. The society is comprised of a collective grouping of people who are joined together by general or public customs and a system that regulates there affairs however these customs and system in our current reality are far below the appropriate level and as such the objective is to raise the level of these people. Therefore in this situation it is necessary to raise the level of their customs, their thoughts and sentiments and to change the corrupt system that they are regulated by. And it is necessary to replace this with a system that will rectify their affair which agrees with the Aqeedah and thoughts that they carry. It means changing the corrupt political entity, in addition to the thoughts and sentiments that the system is built upon and to then to put down a political entity that is fitting to take its place. Due to this it is necessary for this party bloc (Kutlah) that is working for revival, to be an intellectual and political entity, so that it is capable of achieving its aim and arrive at its goal. And this is due to the principle: ‘The one who does not possess something cannot give it to others’ (Faaqid Ash-Shay’ Laa Yu’teeh).
b) Was die Handlungen betrifft, die dieser Parteiblock (Kutlah) bei der Herbeiführung von Wandel und Wiederbelebung unternehmen muss, so sind sie alle politischer Natur. Der Prozess, die Sitten, Traditionen und Denkweisen zu verändern, die in den Beziehungen zwischen den Menschen vorherrschen, verlangt, dass die Menschen mit einer politischen Kultur gebildet werden, die alle Gedanken und Ahkaam (Regeln) umfasst, auf deren Grundlage die Gesellschaft aufgebaut werden soll. Das bedeutet, dass die Arbeit auf die dauerhaften Beziehungen abzielt, die das kollektive Gefüge der Menschen zu einer eigenständigen Gesellschaft gemacht haben, sei es in Bezug auf Herrschaftsdenken, Wirtschaft, Gesellschaftsordnung, Sicherheit, Bildung oder anderes. Dies geschieht durch seine geistige Führung, also die Aqeedah. Das heißt, die Aqeedah, an die die Ummah geglaubt hat, zu einer politischen Aqeedah zu machen, die sich mit allen Angelegenheiten des Lebens sowie mit seinen inneren und äußeren Beziehungen befasst.
b) As for the actions that this party bloc (Kutlah) has to undertake in the process of bringing change and revival, then all of them are political actions. The process of changing the customs, traditions and thoughts that are dominant in the relationships between the people demands culturing the people with a political culture that encompasses all of the thoughts and Ahkaam (rulings) upon the basis of which the society is desired to be built. This means that the work targets the permanent relationships that have made the collective grouping of people a distinguished society whether these relate to the thoughts of ruling, economics, the social system, security, education or other than these and this is done via its intellectual leadership i.e. the Aqeedah. This means making the Aqeedah that the Ummah has believed in, a political Aqeedah, that deals with all of life’s affairs and its internal and external relationships.
c) Der Kutlah (Parteiblock) stellt sich, während er an der Wiederbelebung der Ummah arbeitet, gegen die Verderbnis der Beziehungen und gegen die Systeme und Gesetze, die diese Beziehungen regeln. Das bedeutet, sich gegen den Exekutivapparat zu stellen, der für die Umsetzung dieser Systeme und Gesetze verantwortlich ist. Daher ist es unvermeidlich, dass der Staat sich dem Parteiblock entgegenstellt, um ihn zu bekämpfen, und somit stellt dies den politischen Kampf dar (Al-Kifaah As-Siyaasiy).
c) The Kutlah (party bloc) whilst it works to revive the Ummah is in opposition to the corruption of the relationships and the systems and laws that regulate these relationships. This means opposing the executive body that is responsible for the implementation of these systems and laws. As a result it is inevitable that the State will stand in the face of this party bloc to counter it and as such this represents the political struggle (Al-Kifaah As-Siyaasiy).
d) Die Kutlah stellt sich, während sie an der Wiederbelebung der Ummah arbeitet, gegen die Gedanken in der Gesellschaft, die dem widersprechen, woran sie festhält. Sie steht gegen die Normen, Traditionen und Konzepte sowie gegen andere Parteiblöcke und Parteien, die den Gedanken und Konzepten, die die Kutlah vertritt, entgegenstehen. Dies stellt den intellektuellen Kampf (As-Siraa’ Al-Fikriy) zwischen der Kutlah und anderen Menschen dar, die die fehlerhaften Gedanken und verderbten Meinungen vertreten. Daher ist dies auch politische Arbeit.
d) The Kutlah whilst it is working to revive the Ummah opposes the thoughts in the society that are in opposition to what it holds. It stands against the norms, traditions, concepts and other party blocs and parties that are in opposition to what the Kutlah holds of thoughts and concepts. This represents the intellectual struggle (As-Siraa’ Al-Fikriy) between the Kutlah and others from amongst the people who carry the erroneous thoughts and corrupt opinions. This therefore is also political work.
e) Seine Aussage ﷺ:
e) His statement (saw):
„Wer am Morgen erwacht, ohne sich um die Angelegenheiten der Muslime zu kümmern, gehört nicht zu ihnen."
<<Whoever awakens and he has not concerned himself with the affair of the Muslims is not from them>>.
(Al-Haakim von Ibn Mas’ood (ra), Al-Bayhaqi, At-Tabaraani und Abu Na’eem).
(Al-Haakim from Ibn Mas’ood (ra), Al-Bayhaqi, At-Tabaraani and Abu Na’eem).
Oder seine Aussage ﷺ:
Or his statement (saw):
„Wer einen unterdrückerischen Herrscher sieht, der die Verbote Allahs für erlaubt erklärt, die Bündnisse mit Allah bricht, über die Menschen nach etwas anderem herrscht als dem, was Allah offenbart hat, und sich nicht bemüht, ihn durch Wort oder Tat zu ändern, dann liegt es an Allah, ihn an seinen Platz der Einkehr zu bringen (d. h. Jahannam).“
<<Whoever sees an oppressive ruling making the prohibitions of Allah Halaal, breaking the covenants to Allah, ruling over the people by other than what Allah has revealed, and he does not work to change him by a statement or act then it is for Allah to make him enter his place of entry (i.e. Jahannaum)>>.
(At-Tabaraani in „At-Tareekh", Ibn ul-Atheer in „Al-Kaamil" und andere von Al-Imaam Al-Hussein Bin ʿAli (rah)).
(At-Tabaraani in ‘At-Tareekh’, Ibn ul-Atheer in ‘Al-Kaamil’ and others from Al-Imaam Al-Hussein Bin ‘Ali (rah)).
Dazu kommen zahlreiche Ahadith, die es dem Muslim zur Pflicht machen, sich dem Gebieten des Ma'ruf (der klaren Gebote, die in der Scharia vorgeschrieben sind) und dem Verbieten des Munkar (der klaren Verbote, die in der Scharia ausgesprochen wurden) zu widmen. Diese Handlungen des Gebietens des Ma'ruf und des Verbietens des Munkar sind zugleich politische Handlungen.
This is in addition to tens of Ahaadeeth that have made it obligatory upon the Muslim to engage in the ordering of the Ma’roof (the clear commands that have come in the Shar’a) and to forbid the Munkar (The clear prohibitions that have come in the Shar’a). These actions of ordering the Ma’roof and forbidding the Munkar are also political actions.
Also sagte Allah (SWT):
Also Allah (swt) said:
Und es soll aus euch eine Gemeinschaft hervorgehen, die zum Khair (Gutem, d. h. zum Islam) aufruft, das Ma'roof gebietet und das Munkar verbietet; und diese sind diejenigen, die erfolgreich sind (Aali 'Imraan 104).
And let there arise from amongst you an Ummah that calls to the Khair (good i.e. Islaam) and orders the Ma’roof and forbids the Munkar and those are they who are successful (Aali ‘Imraan 104).
Die vordringlichsten und wichtigsten derjenigen, denen gebotenes Gute befohlen und von verwerflichem Schlechten abgehalten werden muss, sind jene, denen die Angelegenheiten anvertraut sind, d. h. die Herrscher. Dies spiegelt zugleich den Höhepunkt der politischen Arbeit wider.
The first and foremost of those who need to be ordered with the Ma’roof and forbidden from the Munkar are those entrusted with the affairs i.e. the rulers. This also reflects the peak of the political work.
Dies sind einige der verpflichtenden Gründe, die den Kutlah (Parteiblock), der daran arbeitet, die Gesellschaft und die Ummah wiederzubeleben, dazu veranlassen, ein politischer Parteiblock zu sein und dafür zu sorgen, dass alle seine Handlungen und Gedanken politische Handlungen und Gedanken sind.
These are some of the obligating factors that require the Kutlah (party bloc), that is working to revive the society and Ummah, to be a political party bloc and for all of its actions and thoughts to be political actions and thoughts.
Die Kutla muss ihr Denken und ihre Ziele so definieren, dass jede Unklarheit beseitigt und jede Vagheit ausgeräumt wird. Darüber hinaus muss sie äußerste Sorgfalt darauf verwenden, die Klarheit ihres Denkens und dessen Reinheit zu bewahren, indem sie jeden Gedanken, jede Entscheidung und jede Meinung an einen Daleel (Beweis) aus dem Kitaab, der Sunnah oder dem, worauf beide hinweisen, bindet. Dadurch wird für jeden Beobachter offensichtlich, dass diese Gedanken, Entscheidungen und Meinungen aus dem abgeleitet sind, was die Wahi (göttliche Offenbarung) gebracht hat. Ebenso richtet sie größte Aufmerksamkeit darauf, ihre Reinheit zu wahren, indem sie jeden Gedanken, jede Entscheidung und jede Meinung auf Abstand hält, die nicht aus dem Kitaab und der Sunnah hervorgeht. Sie entfernt daher das, was in der Zeit des Niedergangs oder zu anderen Zeiten an Bestimmungen, Meinungen, Gedanken, Grundsätzen und Glaubensvorstellungen angehängt wurde, die keine Verbindung zum Kitaab und zur Sunnah haben oder nur eine eingebildete und fälschlich zugeschriebene Verbindung zu ihnen aufweisen.
The Kutlah has to define its thought and objectives in a manner that gets rid of every obscurity and removes any vagueness. Additionally is must take extreme care to maintain the clarity of its thought and its purity and this is done by binding every thought, ruling or opinion to a Daleel (evidence) from the Kitaab, the Sunnah or what they both guide to in terms of evidence. This makes it apparent to those observing, that these thoughts, rulings and opinions are deduced from that which the Wahi (divine revelation) has come with. Similarly is pays extreme attention upon maintaining its purity by distancing any thought, ruling or opinion that does not emanate from the Kitaab and the Sunnah. So it removes that which has been attached to them in the period of decline or at any other time, in terms of rulings, opinions, thoughts, principles and beliefs that have no linkage to the Kitaab and the Sunnah or have an imaginary and falsely attributed linkage to them.
All dessen Klarheit und Reinheit betreffend, sowie in Bezug auf die Bestimmung und Festlegung der Ziele und Zwecke der Kutlah neben ihren Gedanken, Urteilen und Meinungen, ist es notwendig, die Art und Weise festzulegen, in der ihre Handlungen gemäß dem Erforderlichen vonstatten gehen müssen. Das bedeutet, dass sie ein praktisches Prinzip dafür annehmen muss, etwa: „Dass jedem Handeln Denken vorausgehen und dass es einem bestimmten Ziel dienen soll, und zwar in einer Atmosphäre des Imaan.“ Das bedeutet, dass zuerst das Denken steht und ihm das Handeln folgt, das zu einem Zweck und innerhalb einer Atmosphäre des Imaan geschieht, welche sich auf die Gedanken bezieht, die die Kutlah angenommen hat. Diese Gedanken sind praktisch und weit entfernt davon, imaginär, erfunden oder theoretisch zu sein. Denn ein Gedanke, der vom Handeln losgelöst ist, ist imaginär, theoretisch und philosophisch und besitzt keinen wirklichen Wert oder Nutzen. Tatsächlich sind die muslimischen Bibliotheken mit derartigen Büchern gefüllt, denn die islamische Bibliothek ist die reichste Bibliothek auf dem Antlitz der Erde. Aus diesem Grund müssen die Gedanken der Kutlah praktische Gedanken sein, und diese Gedanken werden so verstanden, dass man mit ihnen arbeitet und nach ihnen handelt. Außerdem bedeutet es, das Denken mit dem Handeln zu verbinden, ohne für das Handeln ein Ziel oder einen Zweck festzulegen, sich im leeren Kreis zu drehen, und die Ummah ist dieser Wirklichkeit bereits ausgesetzt gewesen. Es gibt eine große Zahl von Predigern und Leitern, die der Ummah laut zurufen, sie müsse Allah fürchten und zu ihrem Rabb zurückkehren, und doch haben sie an der Wirklichkeit der Ummah nichts verändert, weil sie ohne Ziel rufen. Deshalb ist es unerlässlich, für Denken und Handeln ein Ziel zu bestimmen, und die Grundlage des Ziels oder Zwecks muss durch die Aqeedah selbst definiert und festgelegt werden. All dies, das Denken, das Handeln und das angestrebte Ziel, müssen innerhalb des Jaw Imaani (der Atmosphäre des Imaan) stehen. Dies geschieht, weil die Schwierigkeit und Rauheit des Weges sowie die Wucht des Widerstands den Antrieb der Kutla schwächen könnten. Deshalb ist es unerlässlich, zurückzukehren und Zuflucht zu An-Naasir Al-Mo'een (dem Unterstützer und Helfer) zu suchen, der Allah (swt) ist. So kann die Hand der Kutla geleitet und ihr Stand gefestigt werden. Dies wird jedoch nur geschehen, wenn jeder Gedanke, auf dem eine Handlung beruht, an den Befehl Allahs gebunden ist, wobei jedes Hukm (Urteil) mit seinem Daleel (Beweis) und mit der Aqeedah verknüpft ist. Dies entspricht der Methodik des Qur'an hinsichtlich der Ayat, die Ahkam enthalten, und der Ayah endet damit, dass sie den Befehl mit Allah (swt) verbindet und mit einer Beschreibung abschließt, die das Hukm vorschreibt.
All of this applies to the clarity and purity, and in regards to specifying and defining the goals, and objectives of the Kutlah in addition to its thoughts, rulings and opinions, it is necessary to define the manner in which its actions must proceed in accordance to what is required. This means that it must adopt a practical principle for it, like: ‘That every action should be preceded by thought and that it should be for a specific objective and in an atmosphere of Imaan’. This means that the thought is first and is followed by the action that is done for an objective within an atmosphere of Imaan which refers to the thoughts that the Kutlah has adopted. These thoughts are practical and far away from being imaginary, fictitious or theoretical. This is because the thought that is detached from the action is imaginary, theoretical and philosophical and holds no real value or worth. Indeed the Muslim libraries have been filled with the like of these books as the Islamic library is the richest library on the face of the earth. For this reason the Kutlah’s thoughts must be practical thoughts and these thoughts are taken to be worked with and acted upon. In addition, linking the thought to the action, without specifying an aim or objective for the action, means going around in an empty circle and the Ummah has already been exposed to this reality. There are a large number of preachers and guides who shout out loudly to the Ummah that they must fear Allah and return to their Rabb and despite this they have changed nothing from the Ummah’s reality because they are calling without an objective. For this reason it is essential to define an aim for the thought and action and the basis of the objective or aim has to be defined and specified by the Aqeedah itself. All of this, the thought, action and the aim that is sought all need to be within the Jaw Imaani (atmosphere of Imaan). This is because the difficulty and ruggedness of the path and the force of the opposition could weaken the drive of the Kutlah and as such it is essential to return and seek refuge in An-Naasir Al-Mo’een (The supporter and helper) who is Allah (swt). This is so that the Kutlah’s hand can be guided and its foothold made firm and this will not happen unless every thought that an action is based upon is tied to the command of Allah, where every Hukm (ruling) is connected to its Daleel (evidence) and to the Aqeedah. This is in line with the methodology of the Qur’aan in respect to the Aayaat containing Ahkaam and the Aayah ends by connecting the command to Allah (swt) and with a description that the ruling dictates.
So zum Beispiel sagte Allah (swt):
So for example Allah (swt) stated:
Und dem männlichen Dieb und der weiblichen Diebin schneidet die Hände ab als Vergeltung für das, was sie begangen haben, als Strafe von Allah; und Allah ist ‘Azeezun Hakeem (Al-Maa’idah 38).
And the male thief and female thief, cut off their hands as a recompense for what they have earned, a punishment from Allah and Allah is ‘Azeezun Hakeem (Al-Maa’idah 38).
Dies bedeutet, dass der Gedanke, die Handlung, das Ziel, der Weg zu seiner Verwirklichung und das Prinzip, aus dem sie alle hervorgehen, ähnlich einem Bauplan oder einer Konstruktionszeichnung festgelegt werden. Ihr Prinzip ist die Aqeedah, und sie bestimmt die Gestalt des Gebäudes und die Art und Weise, wie es errichtet wird, ganz wie das Werk des Architekten. Denn wenn er beschließt, ein Gebäude zu errichten (d. h. wenn er sein Ziel festlegt), entwirft er einen Bauplan, der wie eine Landkarte ist und ihm die Beschaffenheit des Grundstücks verdeutlicht, auf dem er bauen möchte. Er macht dann die Form des Gebäudes innen und außen deutlich, die Stockwerke und Flügel, die es enthalten wird, dazu das, was er an Materialien braucht, und wie viel das Ganze kosten wird.
This means that the thought, the action, the objective, the manner of reaching it and the principle from which they spring from are all put down similar to an engineering plan or blueprint. Its principle is the Aqeedah and it specifies the shape of the building and the manner of how it is established just like the work of the architect. This is because when he decides to build a building (i.e. when he specifies his objective), he lays down an engineering plan which is like a map that makes clear to him the nature of the land that he wants to build upon. It then makes clear the shape of the building internally and externally, the floors and wings that it will contain in addition to what he needs in terms of materials and how much it will all cost.
Wenn also festgelegt wurde, dass es zwingend erforderlich ist, dass die Aqeedah in der Wirklichkeit des Lebens verwirklicht wird, und die Kutlah sich dieser Zielsetzung verpflichtet, wird es notwendig, dass die Kutlah ein vollständiges Bewusstsein dieser Zielsetzung besitzt. Dies geschieht, damit sie dieses Bewusstsein auf die Ummah übertragen kann, damit die Ummah als Ganzes erhoben wird, auf die Verwirklichung dieser Zielsetzung hinarbeitet und den Fortschritt dieser Arbeit auf dem Weg spürt. Es ist der Kutlah nicht erlaubt, ihre Klarheit zu vernachlässigen oder sie in den Herzen ihrer Führung einzuschließen, sondern es ist unerlässlich, diese Zielsetzung in ihren Allgemeinheiten und Einzelheiten vor den Augen der Ummah darzulegen, damit sie allen, die für sie arbeiten, sie unterstützen und dem Volk insgesamt zugänglich wird. Dies sind diejenigen, die wir dazu bewegen wollen, sich dieser Zielsetzung zuzuwenden, damit sie mit ihr vertraut werden und sie verstehen, während es nicht erlaubt ist, sie im Unklaren zu lassen oder die Sache bei Allgemeinheiten zu belassen. Zum Beispiel, wenn gesagt wird, die Zielsetzung sei der Aufbau der Ummah und die Wiederaufnahme der islamischen Lebensweise, und dass dies auf keinen Fall anders als durch die Errichtung des islamischen Staates zu erreichen sei, dann ist diese Aussage allgemein und nicht ausreichend, denn es ist notwendig, dass die Kutlah und die Ummah zusammen mit ihr ein Bewusstsein über die Bedeutung des Aufbaus der Ummah und ihrer Wiederbelebung haben. Dies geschieht, indem diese Bedeutung geklärt und dem Volk erläutert wird, und diese Bedeutung lässt sich zusammenfassen als der Besitz einer intellektuellen Grundlage (oder Basis) und einer produktiven Denkweise durch die Ummah. Und wenn wir sagen: „Die Wiederaufnahme der islamischen Lebensweise“, ist es notwendig, diese Aussage klar zu erläutern und zu verdeutlichen, was wir damit meinen, nämlich dass wir als Ummah wieder zur Herrschaft des Islam über die inneren und äußeren Beziehungen der Menschen zurückkehren. Es bedeutet die Rückkehr zur Umsetzung und Anwendung des Islam, so wie er vom Zeitalter des Gesandten (saw) bis zum letzten Abschnitt des Kalifats umgesetzt wurde. Sein Vorgang besteht darin, ein Leben wieder aufzunehmen, das zum Stillstand gekommen war, und es geht nicht darum, eine neue Angelegenheit einzuführen, sondern um die Wiederaufnahme eines Lebens, das bereits vergangen ist und gelebt wurde. Wenn ihnen dies gesagt wird und erklärt wird, dass dies nicht geschehen wird, solange der Islamische Staat nicht errichtet ist und dem Khalifen der Bay'ah (Treueeid) geleistet wird, dann ist es notwendig, dieses Ziel klarzustellen und die Folgen und Ergebnisse seines Bestehens deutlich zu machen, im Hinblick auf das Bestehen des Islam in der Wirklichkeit des Lebens und in Bezug auf die Wiederbelebung der Ummah. Daher ist es unerlässlich, dass es im Verstand der Kutlah klar vorgestellt wird, so wie es notwendig ist, dass es in den Köpfen der Ummah klar erkannt wird. Dann wäre es notwendig, die Bedeutung des Islamischen Staates zu definieren, die Prinzipien, auf denen er errichtet ist, seine Säulen, seine Institutionen und die Systeme, die ihn regeln. Mit anderen Worten: Ein vollständiger Bauplan und Entwurf muss ausgearbeitet werden, bis nur noch übrig bleibt, die Menschen auf ihre Plätze oder Positionen zu setzen. Das bedeutet, dass die Verfassung des Staates in ihren allgemeinen und besonderen Teilen klar sein muss, so klar wie die Sonne, wenn sie in ihrem sichtbarsten Untergang steht.
Was den Aufruf der Ummah zu einer Sache betrifft, die sie nicht kennt oder nicht anerkennt, oder den Versuch, sie zu einer Wirklichkeit zu bewegen, von der sie nichts weiß, während man ihr Vertrauen, Zuversicht und Unterstützung abverlangt, so ist das reine Fantasie und stellt eine zusätzliche Unwissenheit dar. Es steht außerdem im Widerspruch zur Aussage Allahs (swt):
As for calling the Ummah to a matter that she does not know or recognise, or to seek to move her towards a reality that she is ignorant of whilst seeking confidence, trust and support from her, then this is just pure fantasy and represents additional ignorance. It is also in opposition to the statement of Allah (swt):
Das ist mein Weg: Ich rufe zu Allah auf der Grundlage klarer Einsicht (Bewusstheit), ich und diejenigen, die mir folgen. Und Subhaanallah, und ich gehöre nicht zu den Mushrikeen (Yusuf 108).
Say this is my way, I call to Allah upon clear sight (awareness), I and those who follow me and Subhaanallah and I am not from the Mushrikeen (Yousuf 108).
Und es ist eine offensichtlich anerkannte und bekannte Tatsache, dass derjenige, der eine Sache oder ein Ding nicht besitzt, es auch nicht geben oder an andere weitergeben kann. Aus einer anderen Perspektive ist ebenfalls bekannt, dass es bei einer einzigen Frage zahlreiche Meinungen geben kann und dass diese unterschiedlichen Meinungen bis zum Punkt des Widerspruchs zueinander gelangen können. Dies kann sowohl bei den Usool (Grundlagen) und Qawaa'id (Prinzipien) vorkommen als auch bei den Zweigen und Einzelfragen. Aus diesem Grund muss die Kutla unter den Ahkaam, Meinungen und Gedanken auswählen, was sie benötigt, um es anzunehmen, voranzutreiben und umzusetzen, damit nicht zwei gegensätzliche oder widersprüchliche Dinge zusammengeführt werden. Gewiss wird das Fehlen einer klaren Festlegung des Gedankenguts zu Meinungsverschiedenheiten und Widersprüchen unter den Mitgliedern der Kutla führen, und dies könnte dazu führen, dass die Kutla sich in mehrere Parteiblöcke oder Flügel zersplittert, und dann würde nichts sie zusammenhalten außer dem Namen des Blocks. Denn es ist möglich, dass sich jede beliebige Meinung um sich sammelt und Menschen dazu aufrufen, und so würde dies zur Zersplitterung der Einheit des kollektiven Zusammenschlusses führen. Dies ist daher hinreichender Grund dafür, dass die Annahme und Festlegung des Gedankenguts, des Ziels und des Weges eine verpflichtende Angelegenheit ist.
And it is an obviously accepted and known matter that the one who does not possess a matter or thing cannot give it or pass it on to others. From another angle it is also known, that in one single issue, there can on many occasions exist more than one opinion and that it is possible for these differing opinions to reach the point of being contradictory to one another. This can occur in the Usool (fundamentals) and Qawaa’id (principles) just as it can occur in the branches and partialities. For this reason the Kutlah must choose what it needs in terms of Ahkaam, opinions and thoughts which are adopted, proceeded with and worked with to see them implemented and this is so that two opposites or contradictory matters are not brought together. It is certain that the lack of defining the thought will lead to differences and contradictions between the members of the Kutlah and as such this could lead to the scattering of the Kutlah into multiple party blocs or wings and then nothing would bring them together apart from the bloc’s name. This is because it is possible for any opinion to be gathered around and for people to call for it and as such this would lead to the fragmentation of the unity of collective grouping. This therefore is enough reason for the adoption and defining of the thought, goal and path to be an obligatory matter.
Zum Beispiel gibt es im Islam eine Reihe fiqhi-scher (rechtswissenschaftlicher) Meinungen bezüglich der Person des Khalifen, der die erste Säule ist, auf der die Anwendung des Islam beruht und die dafür sorgt, dass er im Leben der Wirklichkeit besteht. So gibt es eine Meinung, die besagt: Jeder Muslim, der die folgenden Schuroot (Bedingungen) erfüllt, kann Khalifa werden, und es ist den Muslimen erlaubt, ihm ihre Angelegenheit anzuvertrauen. Diese Bedingungen sind, dass er Muslim, männlich, bei klarem Verstand, mündig (dem Alter nach), frei und gerecht ist, und dass jede dieser Bedingungen einen Beleg aus dem Kitaab und der Sunnah hat, während seine Abstammung, Nationalität und das Ausmaß seines Wissens nicht zu diesen gehören. Es gibt eine weitere Meinung innerhalb dieser Frage, die besagt: Es ist für den Khalifen verpflichtend, diese sechs Bedingungen zu erfüllen, zusätzlich zu der Bedingung, dass er aus den Quraisch stammt, mit dem Beleg: <<Die A'immah (Imame) stammen aus den Quraisch>>. Es gibt eine dritte Meinung, die neben den sechs Bedingungen festlegt, dass der Khalifa aus der Aali Bayt (Ahl ul-Bayt/Angehörige des Haushalts des Propheten ﷺ) sein muss, gestützt auf die Aussage Allahs (SWT):
For example, in Islaam there are a number of Fiqhi (jurisprudential) opinions related to the person of the Khaleefah which is the first pillar which the application of Islaam is established upon and for it to exist within life’s reality. So there is an opinion that states: That any Muslim who fulfils the following Shuroot (conditions) can become a Khaleefah and that it is permissible for the Muslims to entrust him with their affair. These conditions are that he is Muslim, male, of sound mind, mature (in age), free and just and that each of these conditions has an evidence from the Kitaab and the Sunnah, and his lineage, nationality and the extent of his knowledge are not from these. There is another opinion within this issue that states: That it is obligatory for the Khalifah to fulfil these six conditions in addition to the condition that he is from Quraish with the evidence: <<The A’immah (Imaams) are from Quraish>>. There is another third opinion that stipulates in addition to the six conditions that the Khaleefah must be from Aali Bayt (Ahl ul-Bayt/Those of the Nabi’s household (saw)) based on the speech of Allah (swt):
Allah beabsichtigt nur, die Unreinheit [der Sünde] von euch zu entfernen, o Leute des [Propheten-]Hauses, und euch mit [vollständiger] Reinigung zu reinigen (Al-Ahzab 33).
Allah intends only to remove from you the impurity [of sin], O people of the [Prophet's] household, and to purify you with [extensive] purification (Al Ahzaab 33).
Es gibt auch eine vierte Meinung, nach der es für den Khalifen verpflichtend ist, ein Mujtahid zu sein, damit er nicht der Meinung eines anderen Mujtahid untergeordnet ist und die volle Autorität nicht in ihm allein liegt. Angenommen, die Kutla hätte ihre Meinung zu dieser Frage nicht festgelegt, und infolgedessen bestünden alle vier Meinungen unter den Mitgliedern des Parteiblocks, den ihr Angehörigen und ihren Unterstützern, und ein großer Teil der Denker in ihr und ihre Anführer hätten sich um diese vier Meinungen geschart, und jeder von ihnen sähe seine Meinung als die richtige an und es sei nicht erlaubt, sie aufzugeben, um der Meinung eines anderen zu folgen. Wenn dieser Parteiblock dann die Position der Herrschaft erreichte und in der Lage wäre, die Ahkaam, Gedanken und Meinungen umzusetzen, die sie vertreten, welche Meinung würden sie dann übernehmen? Es ist gewiss, dass jeder Inhaber einer Meinung versuchen wird, seine Meinung durchzusetzen und sich der Meinung des anderen zu widersetzen. Und was wäre dann das Ergebnis? Es würde zur Spaltung dieser Kutla sowie zu Uneinigkeit oder sogar zu Kämpfen zwischen ihnen (und ihren Anhängern) führen.
There is also a fourth opinion that states that it is obligatory for the Khaleefah to be a Mujtahid so that he is not subservient to the opinion of another Mujtahid so that the full authority does not rest in him. In light of this, if we were to suppose that the Kutlah had not specified her opinion in this issue and as a result all four opinions existed amongst the members of the party bloc, those attached to it and its supporters, and that a large number of the thinkers in it and its leaders gathered around these four opinions and each of them saw that his opinion was the correct one and that it is not permissible to give it up to follow another’s opinion. Then if this party bloc was to reach the position of ruling and was in a position to implement the Ahkaam, thoughts and opinions that they held, which opinion would they then adopt? It is certain that each possessor of an opinion will attempt to oblige his opinion and resist the opinion of the other. And what will the result of this then be? It would lead to the splitting of this Kutlah and disagreement or even fighting between them (and their supporters).
Aus diesem Grund und aufgrund des Hukm Shar'iy, der besagt: „Das Hukm Allahs ist für jede (einzelne) Person eines und nicht viele", gilt Folgendes. Der Kutlah (Parteiblock) ist analog und ähnlich einer Person, und er unterliegt hinsichtlich der rechtlichen Verpflichtung demselben Urteil wie die einzelne Person. Daher ist es absolut nicht erlaubt, dass er mehrere Urteile, Meinungen, Gedanken und Überzeugungen hat. Die notwendige Annahme erforderlicher Gedanken, Urteile und Überzeugungen stellt sein wahres Abbild dar, sie dient ihm als Geist, seine lebendige Existenz beruht darauf, und das Vertrauen und die Zuversicht der Menschen werden ihm durch klares Verständnis entgegengebracht; die Gedanken und Meinungen der Menschen werden entsprechend verändert. Auf diese Weise ist er in der Lage, diese Gedanken, Urteile und Überzeugungen als öffentliche Meinung hervorzubringen, sodass sie zu den angenommenen Sitten und Normen der Menschen werden, die die grundlegenden Säulen bilden, welche die Zusammensetzung der Gesellschaft bestimmen.
For this reason and due to the Hukm Shar’iy that states: ‘The Hukm of Allah is one for each (one) person) and it is not many’ the following applies. The Kutlah (party bloc) is analogous and similar to a person and it takes the same ruling as the single person in terms of legal obligation. Therefore it is absolutely not permitted for it to have multiple rulings, opinions, thoughts and beliefs. The necessary adoption of required thoughts, rulings and beliefs represents its true image, it serves as its spirit, its vital existence rests upon it and the confidence and trust of the people is taken upon it by way of clear understanding and the thoughts and opinions of the people are changed in accordance to it. In this way it is capable of generating these thoughts, rulings and beliefs as a public opinion so that they become the adopted customs and norms of the people which represent the fundamental pillars defining the society’s composition.
Die Kutlah muss sich außerdem mit den verderbten Gedanken und schlechten Praktiken auseinandersetzen, die in der Gesellschaft vorhanden sind, um sie zu beseitigen und ihnen eine Alternative entgegenzustellen. Dazu bedarf es der Kenntnis der verdorbenen Vorstellungen, falschen Konzepte und irrigen Glaubensinhalte, die in der Gesellschaft existieren, damit sie widerlegt, ihre Verderbtheit offengelegt und ihre Falschheit und Schwäche aufgedeckt werden können. Es ist nicht zulässig, dies zu verallgemeinern und lediglich zu sagen: „Kufr (Unglaube) ist eine Millah (Religion)“, obwohl dies zutreffend ist, sondern es ist unerlässlich, jeden Gedanken, jede Meinung und jeden Glauben auf intellektuelle Weise zu erörtern, ihren Irrtum deutlich zu machen und ihre Mängel aufzuzeigen. Ja, gewiss ist Kufr eine einzige Millah; dies ist eine fest etablierte Wahrheit und Wirklichkeit, denn die Dīn lässt sich nicht aufteilen: Es ist entweder Islam oder Kufr, und dazwischen gibt es nichts. Doch geht es hier nicht allein darum, eine Wahrheit zu bekräftigen, sondern vielmehr darum, eine Verderbnis, einen irrigen Sachverhalt und eine Falschheit zu beseitigen, indem man sie klar benennt und durch Beweise und Belege Argumente gegen sie erhebt. Allah (swt) sagt im Edlen Qur’an:
The Kutlah must also engage with the corrupt thoughts and bad practises that are present within the society in order to remove them and to present an alternative to them. This requires knowledge of the corrupted thoughts, incorrect concepts and false beliefs that exist in the society so that they can be refuted, their corruption revealed and their falsity and weakness exposed. It is not valid to over generalise in this and merely state: ‘Kufr (disbelief) is one Millah (religion)’ despite this being correct, but rather it is essential to discuss every thought, opinion or belief in an intellectual manner making clear its error and to reveal its flaws. Yes indeed Kufr is one Millah, this is a firmly established truth and reality as the Deen cannot be partitioned, it is either Islaam or it is Kufr and there is nothing in between. However the issue here is not only about affirming a truth but it is rather about removing a corruption, erroneous matter and falsehood by making them clear, establishing argument against them by way of evidence and proof. Allah (swt) says in Al-Qur’aan Al-Kareem:
Das Falsche kann nicht an sie herankommen, weder von vorn noch von hinten; sie ist eine Offenbarung von einem Weisen, des Lobes Würdigen (Al-Fussilat 42).
Falsehood cannot approach it from before it or from behind it; [it is] a revelation from a [Lord who is] Wise and Praiseworthy (Al-Fussilaat 42).
Indem wir die Āyāt des Qur'ān al-Karīm genau untersuchen, finden wir, dass er jede bestehende Kategorie des Kufr (Unglaubens) sowohl in ganzheitlicher, allgemeiner Weise als auch im Einzelnen behandelt. Dazu greift er auf, was jede Gruppe sagte oder behauptete und woran sie glaubte. Die edlen Āyāt wurden herabgesandt, um die Falschheit dieser Aussagen und Überzeugungen zu beweisen. Die Argumentation wurde mit eindeutigen Belegen aufgebaut, und zwar auf der Grundlage der Wirklichkeit, die aufgezeigt werden sollte, damit der Glaube (Īmān) derer, die glaubten, durch den Verstand und einen klaren Beweis gefestigt werde. Der edle Qur'ān hielt es nicht für ausreichend, allein die ʿAqīdah des Islam darzulegen und zu erklären, was sie an Wahrheiten und offensichtlichen Beweisen umfasst, sodass die Menschen dann nur noch darüber nachdenken müssten. Vielmehr traf er die empfindlichsten Stellen der Menschen und griff ihre Überzeugungen an. Er zerstreute ihre eingebildeten Behauptungen und machte ihre Torheit und ihre starre Verstocktheit deutlich. Die Āyāt sprachen jede Gruppe entsprechend ihrer Wirklichkeit an, gemäß den Gedanken und Überzeugungen, die sie vertrat. So wandte er sich an die arabischen Mušrikūn (Vielgötterer) entsprechend ihren verschiedenen Denkschulen und Richtungen sowie an diejenigen, die ihnen in der Verehrung von Götzenbildern folgten. Er griff die Götzenverehrung und das Heidentum unablässig an und tadelte jene, die daran glaubten. Dabei machte er die Schwäche dieses Glaubens und das Fehlen eines Gebrauchs des Verstandes deutlich, damit sie erkennen konnten, dass diese Götzen und das, was sie verehrten, weder Schaden noch Nutzen bringen können. Aus diesem Grund wurden sie als Vieh beschrieben, ja sogar als noch weiter irregeleitet als das Vieh. Die Āyāt sprachen sie also auf herausfordernde Weise an und in einer Art, die ihre empfindlichsten Stellen traf.
By closely examining the Aayaat of the Qur’aan Al-Kareem we find that it dealt with every existing category of Kufr (disbelief) in a holistic general manner and also in detail, in addition to addressing what every group said or claimed and what they believed in. The Noble Aayaat descended to prove the falsehood of these statements and beliefs. The argument was established with definite evidence, upon the reality that was intended to be demonstrated, so that the belief (Imaan) of those who believed would be established by way of the mind and clear proof. The Noble Qur’aan did not find it sufficient alone to demonstrate the Aqeedah of Islaam and explain what it comprised of in terms of truths and glaring proofs merely for the people to be then left to think about that. Rather it struck at the raw nerves of the people and attacked their beliefs, it dispelled their imaginary claims and made clear their foolishness and stubborn rigidity. The Aayaat addressed each grouping according to their reality in terms of the thoughts and beliefs that they held. Therefore it addressed the Arab Mushrikeen (polytheists) according to their different schools of thought and directions in addition to those who followed in them in respect to worshipping idols. It attacked the worship of idols and paganism relentlessly and reproached those who believed in it whilst making clear the feebleness in regards to this and the lack of using their minds, so that they could perceive that these idols and what they worshipped could not bring any harm or benefit. For this reason they were described as being like cattle and indeed even further astray than cattle. They were therefore addressing in a provocative manner and a way that struck at their raw nerves?
Sie haben Herzen, mit denen sie nicht verstehen, sie haben Augen, mit denen sie nicht sehen, und sie haben Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind wie das Vieh; ja, sie sind noch irregeleiteter. Sie sind diejenigen, die achtlos sind (Al-A’araaf 179).
They have hearts with which they do not understand, they have eyes with which they do not see, and they have ears with which they do not hear. Those are like livestock; rather, they are more astray. It is they who are the heedless (Al-A’araaf 179).
Ebenso erörterte der Qur'an jeden einzelnen ihrer Gedanken, sei es, dass er diejenigen ansprach, die die Existenz Allahs leugneten, oder diejenigen, die ihre Neigungen zu ihrer Gottheit machten, oder diejenigen, die Götzen anbeteten, um Allah näherzukommen. Er erklärte ihnen, dass Götzen in vergangenen Zeiten angebetet worden waren, und erwähnte die Götzen, die das Volk Ibrahims (as) verehrte, wie er sie zerstörte und dass sie sich nicht selbst verteidigen konnten. Ebenso nannte er namentlich die Götzen, die das Volk Nuhs (as) verehrte:
Similarly the Qur’aan discussed every one of their thoughts whether it addressed those who denied the existence of Allah, or those who took their desires as their deity, or those who worshiped idols for the purpose of gaining closeness to Allah. It explained to them that idols had been worshipped in times that had passed by and mentioned the idols worshipped by the people of Ibraheem (as), how he destroyed them and how they did not possess the power to defend themselves, just as it mentioned the idols worshipped by the people of Nuh (as) by name:
Und sie sagten: „Verlasst niemals eure Götter und verlasst weder Wadd noch Suwa’ noch Yaghuth und Ya’uq und Nasr“ (An-Nuh 23).
And they said: 'Never leave your gods and never leave Wadd or Suwa' or Yaghuth and Ya'uq and Nasr’ (An-Nuh 23).
So wie einige der Götzen der Quraisch namentlich erwähnt wurden:
Just as some of the idols of Quraish were mentioned by name:
Hast du dir dann al-Lat und al-'Uzza angesehen? Und Manat, die dritte, die andere? (An-Najm 19-20).
So have you then considered al-Lat and al-'Uzza? And Manat, the third - the other one? (An-Najm 19-20).
Außerdem wurden jene behandelt, die glaubten, sie seien göttlich oder gottgleich, wie es am Beispiel des Dialogs deutlich wird, der zwischen Ibrahim (as) und Nimrod stattfand, oder an der Auseinandersetzung Musas (as) mit Pharao.
In addition it discussed those who believed that they were divine or Godly as demonstrated in the example of the dialogue that took place between Ibraheem (as) and Nimrood or the discussion of Musaa (as) with Fir’awn:
Allah (SWT) sagt:
Allah (swt) says:
Hast du nicht bedacht, wie jener, der mit Abraham über seinen Herrn stritt, weil Allah ihm die Herrschaft gegeben hatte? Als Abraham sprach: „Mein Herr ist es, der lebendig macht und sterben lässt“, sagte er: „Ich mache lebendig und lasse sterben.“ Abraham sprach: „Gewiss, Allah lässt die Sonne im Osten aufgehen, so lass du sie im Westen aufgehen.“ Da wurde der Ungläubige bestürzt, und Allah leitet das Volk der Ungerechten nicht recht.
Have you not considered the one who argued with Abraham about his Lord [merely] because Allah had given him kingship? When Abraham said, "My Lord is the one who gives life and causes death," he said, "I give life and cause death." Abraham said, "Indeed, Allah brings up the sun from the east, so bring it up from the west." So the disbeliever was overwhelmed [by astonishment], and Allah does not guide the wrongdoing people (Al-Baqarah 258).
Daher lässt sich feststellen, dass der Qur’aan Al-Kareem seine Ansprache nicht auf eine Gruppe beschränkte, während er die anderen ignorierte, und er fasste sie auch nicht alle zusammen, so wie er es nicht für ausreichend hielt, lediglich seine Gedanken, seine Aqeedah und das, was er von den Menschen will, zu erläutern. Ebenso beschränkte sich der Qur’aan nicht darauf, Religionen und Glaubensvorstellungen anzugreifen, sondern ging darüber hinaus und sprach an, was sie sagten, was sie taten und die Beziehungen, die ihr Leben regelten. So griff er zur Zeit, in der die Religionen angegriffen wurden, auch ihre Handlungen und Eigenschaften an, was sich an einer einzigen kurzen Sure zeigen lässt, die all dies umfasst:
Therefore it can be noticed that the Qur’aan Al-Kareem did not restrict its address to one group whilst ignoring others and it did not group them altogether just as it did not find it enough to merely explain its thought, Aqeedah and what it wants from the people. Similarly the Qur’aan did not restrict itself to attacking religions and beliefs but went beyond this to address what they were saying, what they were doing and the relationships that regulated their lives. So in the time in which the religions were being attacked it also attacked their actions and characteristics which can be demonstrated in just one short Surah that encompasses all of this:
So wie Allah (SWT) sagte:
This is like when Allah (swt) stated:
Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Hast du den gesehen, der das Gericht leugnet?
In the Name of Allah Ar-Rahmaan Ar-Raheem Have you seen the one who denies the Recompense?
Denn das ist derjenige, der die Waise abweist.
For that is the one who drives away the orphan.
Und er drängt nicht zur Speisung der Armen.
And does not urge the feeding of the poor.
Wehe denen, die beten.
So woe to those who pray.
Diejenigen, die in ihrem Gebet achtlos sind.
Those who are heedless in their prayer.
Diejenigen, die ihre Taten zur Schau stellen.
Those who make a show of their deeds.
Und verweigern jede noch so kleine Hilfe (Surah Al-Ma'oon).
And withhold any small assistance (Surah Al-Ma’oon).
Und wenn Er (swt) sagt:
And when He (swt) says:
Wehe den Betrügern (dem Maß und der Waage).
Woe to those who give less [than due].
Wenn sie von den Menschen ein Maß nehmen, nehmen sie es in voller Menge.
Who when they take a measure from the people they take their full measure.
Doch wenn sie ihnen zumessen oder zuwägen, geben sie weniger (als geschuldet).
But if they give by measure or weigh out to them, they give less (than due).
Denken sie denn nicht, dass sie auferweckt werden?
Do they not think that they will be resurrected?
Für einen gewaltigen Tag (Al-Mutaffifeen).
To a mighty day (Al-Mutaffifeen).
Und wir alle sollten im Edlen Qur'an lesen, damit wir über die Verse (Aayaat) und Suren (Suwar) nachsinnen können, die in Makka offenbart wurden, und darüber, wie sie die Gesellschaft ansprachen und was sie an Glaubensvorstellungen, Normen und Handlungen enthielt, die unter den arabischen Mushrikeen bestanden. Hinzu kommt die Art und Weise, wie er die Aufmerksamkeit fesselt und den Fokus auf die Aqeedah des Islam lenkt, gestützt auf klare Argumente und Beweise. Er kam und bewies, dass Allah (swt) der Chaaliq (Schöpfer) von allem ist, dass Er (swt) den Qur'an herabsandte, und dass Er, außer dem es keinen Ilaah gibt, Seinen Gesandten (ﷺ) mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit sandte, damit sie über jede andere Religion siegt, ungeachtet der Wünsche der Ungläubigen. Und er kam mit Beweisen, die keine Frage und keinen Zweifel offenlassen, in Bezug auf den Tag des Gerichts.
And we should all read from the Noble Qur’aan so that we can ponder over the Aayaat and Suwar that were revealed in Makkah and how they addressed the society and what it contained of beliefs, norms and actions that existed amongst the Arab Mushrikeen. This is in addition to the manner it grabs the attention and the focus towards the Aqeedah of Islaam based upon clear argument and proof. It came proving that Allah (swt) is the Khaaliq (creator) of everything, that He (swt) caused the Qur’aan to descend, that He whom there is no Ilaaha other than Him sent His Messenger (saw) with the guidance and the Deen of truth, so that it prevails over every other Deen in spite of the wishes of the disbeliefs, and it came with proof leaving no question or doubt, in regards to the Day of Judgement.
Lasst uns nun auch betrachten, wie die Āyāt und die Suwar mit einer weiteren Kategorie von Ungläubigen im Hinblick auf die Ahl al-Kitāb (Leute der Schrift) umgegangen sind. Wenn es erforderlich war, sprachen sie sie gemeinsam mit den arabischen Mushrikīn an.
Let us now also reflect upon how the Aayaat and the Suwar dealt with another category from amongst the disbelievers in respect to the Ahl ul-Kitaab (people of the book). When it was required it would address them together along with the Arab Mushrikeen.
Allah (SWT) sagt:
Allah (swt) says:
Diejenigen unter den Leuten der Schrift und den Götzendienern, die ungläubig waren, sollten nicht davon ablassen, bis ihnen ein klarer Beweis zuteilwurde.
Those who disbelieved among the People of the Scripture and the polytheists were not to be parted [from disbelief] until there came to them clear evidence.
Ein Gesandter von Allah, der gereinigte Schriften rezitiert (Al-Bayyinah 1-2).
A messenger from Allah reciting purified scriptures (Al-Bayyinah 1-2).
Und Seine Rede (swt):
And His speech (swt):
Und Wir haben die Wächter des Feuers nur zu Engeln gemacht. Und Wir haben ihre Zahl nur als Prüfung für diejenigen gemacht, die ungläubig sind, damit diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, Gewissheit erlangen und diejenigen, die gläubig geworden sind, an Glauben zunehmen, und damit diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, und die Gläubigen nicht zweifeln, und damit diejenigen, in deren Herzen Heuchelei ist, und die Ungläubigen sagen: „Was meint Allah mit diesem Gleichnis?“ So lässt Allah irregehen, wen Er will, und leitet recht, wen Er will. Und niemand kennt die Heerscharen deines Herrn außer Ihm. Und die Erwähnung des Feuers ist nichts anderes als eine Ermahnung für die Menschen (Al-Muddaththir 31).
And We have not made the keepers of the Fire except angels. And We have not made their number except as a trial for those who disbelieve - that those who were given the Scripture will be convinced and those who have believed will increase in faith and those who were given the Scripture and the believers will not doubt and that those in whose hearts is hypocrisy and the disbelievers will say, "What does Allah intend by this as an example?" Thus does Allah leave astray whom He wills and guides whom He wills. And none knows the soldiers of your Lord except Him. And mention of the Fire is not but a reminder to humanity (Al-Mudaththir 31).
Der Qur'an richtet sich auch kollektiv an die Ahl-ul-Kitaab.
The Qur’aan also addresses the Ahl-ul-Kitaab collectively:
Sprich: „O Leute der Schrift, kommt zu einem Wort, das zwischen uns und euch gleich ist: dass wir niemanden außer Allah anbeten und Ihm nichts beigesellen und dass wir einander nicht als Herren neben Allah annehmen." Doch wenn sie sich abwenden, dann sprecht: „Bezeugt, dass wir Muslime sind [die sich Ihm unterwerfen]." (Ali ʿImran)
Say: O People of the Scripture, come to a word that is equitable between us and you - that we will not worship except Allah and not associate anything with Him and not take one another as lords instead of Allah. But if they turn away, then say, "Bear witness that we are Muslims [submitting to Him]. (Aali ‘Imraan).
Es spricht außerdem jede dieser Gruppen mit einer eigenen Erörterung und belegten Beweisen gegen die Falschheit dessen an, was die eine oder andere dieser Gruppen gesagt oder behauptet hat. Es behandelt die Banu Isra'il und spricht sie mit dieser Anrede an: „Yaa Bani Isra'eel“, wenn die Sache mit den Behauptungen und Fragen in Verbindung steht, die die Juden betreffen. Es behandelt ihre Glaubensvorstellungen, ihre Handlungen und Aussagen, das, was sie in ihrer Religion erfunden haben, was sie in ihren Büchern verändert haben, die Propheten Allahs, die sie aus Übertretung und Feindseligkeit gegen sie getötet haben, zusätzlich zu dem, was sie von ihnen verlangten und wie sie geprüft wurden. Sie werden in einem solchen Maße erwähnt, dass siebenundzwanzig Suwar (Suren) sie in einer Vielzahl verschiedener Zusammenhänge und Wirklichkeiten erwähnen.
And it also addresses each one with a specific discussion and established evidence upon the falsehood of what one or the other of these groups said or claimed. It discusses Banu Isra’eel and addresses them with this title ‘Yaa Bani Isra’eel’ when the matter is connected to the claims and issues related to the Jews. It addresses their beliefs, actions, statements, what they invented to their Deen, what they changed in their books, the Anbiyaa’ of Allah that they killed in transgression and hostility against them, in addition to what they would demand from them and how they were tested. They were mentioned to the point that twenty-seven Suwar (Surahs) made mention to them in a host of different contexts and realities.
Und als der Qur'an al-Karim die Christen im Besonderen ansprach, erwähnte er auch, was sie in ihrer Religion erfunden und erdichtet hatten, und die Veränderungen, die sie an ihren Glaubensvorstellungen vorgenommen hatten. Er ging auf ihre verschiedenen Aussagen über ihre Überzeugungen hinsichtlich Allahs (SWT) und 'Isas (AS) ein.
And when the Qur’aan Al-Kareem addressed the Christians specifically, then it also mentioned what they invented and fabricated in their Deen and the changes that they made to their beliefs. It addressed their different statements in regards to their beliefs about Allah (swt) and ‘Isa (as):
Wahrlich, Allah ist der Dritte von dreien (Al-Ma'idah 73).
Verily Allah is the third of three (Al-Ma’idah 73).
Wahrlich, Allah ist der Messias, der Sohn der Maryam (Al-Ma'idah 17).
Verily Allah is the Messiah son of Maryam (Al-Maa’idah 17).
Oder jene, die behaupteten, Al-Masih (ʿĪsā (as)) sei der Sohn Allahs. Die Verse erinnerten sie daher an das, womit er zu ihnen gekommen war, damit der Beweis und die Beweisführung gegen sie erbracht wurde. Sie erzählten ihnen die Geschichte der Geburt ʿĪsās (as) in Sure Maryam und Sure Āl ʿImrān, zusammen mit den Geschichten von Zakariyyā, Yaḥyā und Maryam, in einer solchen Genauigkeit, dass sie niemand kennen konnte außer jemandem, der diese Ereignisse miterlebt hatte, während die meisten, wenn nicht alle Araber, völlig unwissend darüber waren.
Or those who stated that Al-Maseeh (‘Isa (as)) was the son of Allah. The Aayaat therefore reminded them of what he (as) came to them with, so that the proof and argument was established against them. It narrated to them the story of the birth of ‘Isa (as) in Surah Maryam and Surah Aali ‘Imraan along with the stories of Zakariyaa, Yahyah and Maryam in absolute detail that none could know them except the one who witnessed these events, whilst most if not all of the Arabs were completely ignorant of them.
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:
Dies sind Nachrichten über das Verborgene, die Wir dir offenbart haben. Weder du noch dein Volk wusstest sie zuvor (Hud 49).
These are the news of the unseen we have divinely revealed to you. You did not know of them, neither you nor your people (Hud 49).
Es erwähnte die Aussagen der Juden über ʿĪsā (a.s.), den Sohn Maryams (a.s.), und erwähnte, was die Juden über die Christen sagten und was die Christen über die Juden sagten:
It mentioned the statements of the Jews in respect to ‘Isa (as) the son of Maryam (as) and mentioned what the Jews said about the Christians and what the Christians said about the Jews:
Und die Juden sagten: „Die Christen haben keine Grundlage“, und die Christen sagten: „Die Juden haben keine Grundlage“ (Al-Baqarah 113).
And the Jews said: ‘The Christians are not upon anything’ and the Christians said: ‘The Jews are not upon anything’ (Al-Baqarah 113).
So blieb keine Angelegenheit unerwähnt, ohne dass er sie ihnen deutlich machte, ihre Argumente widerlegte, ihre eingebildeten Behauptungen zerstreute und dann jeden von ihnen einzeln ansprach, um ihnen bewusst zu machen, dass Muhammad ﷺ jeden von ihnen im Kitaab erwähnt hatte.
So it did not leave a matter except that it made it evident to them, refuted their arguments, dispelled their imaginary claims and then addressed each of them in turn making them aware that Muhammad (saw) had mentioned each of them in the Kitaab:
Muhammad ist der Gesandte Allahs ﷺ, und diejenigen, die mit ihm sind, sind streng gegen die Ungläubigen und barmherzig untereinander. Du siehst sie sich verneigen und niederwerfen [im Gebet], indem sie Allahs Huld und Sein Wohlgefallen suchen. Ihr Kennzeichen ist auf ihren Gesichtern, von der Spur der Niederwerfung. Das ist ihre Beschreibung in der Tora. Und ihre Beschreibung im Evangelium ist wie eine Saat, die ihre Triebe hervorbringt und sie stärkt, sodass sie dick werden und fest auf ihren Halmen stehen, zur Freude der Sämänner - damit Allah durch sie die Ungläubigen in Wut versetzt (Al-Fath 29).
Muhammad is the Messenger of Allah and those who are with him are severe against the disbelievers, merciful among themselves. You see them bowing and prostrating [in prayer], seeking bounty from Allah and [His] pleasure. Their mark is on their faces from the trace of prostration. That is their description in the Torah. And their description in the Gospel is as a plant which produces its offshoots and strengthens them so they grow firm and stand upon their stalks, delighting the planters - so that Allah may enrage by them the disbelievers (Al-Fath 29).
Der Qur'an beschränkte sich nicht auf das, was unter ihnen vorhanden war, sondern ging darüber hinaus und sprach an, was zwischen ihnen vor sich ging: die Gespräche, die sie führten, die Aussagen, die sie machten, die Handlungen, die sie unternahmen, und die Verschwörungen, die sie ausheckten.
The Qur’aan did not stop at what was present amongst them but rather went beyond that to address what took place between them in terms of the discussions they had, the statements they were making, the actions they were undertaking and the conspiracies that they were hatching.
Als die Juden die falsche Behauptung aufstellten, Ibrahim sei Jude, und die Christen behaupteten, er sei Christ, wurde die Falschheit dessen, was sie behaupteten, in einem kurzen Satz offengelegt:
When the Jews made the false claim that Ibraheem was Jewish and the Christians claimed that he (as) was a Christian, the falsity of what they were claiming was exposed in a short sentence:
Ibrahim war weder ein Jude noch ein Christ, sondern er war ein muslimischer Hanif, und er gehörte nicht zu den Götzendienern (Ali ʿImran 67).
Ibraheem was not a Jew and he was not a Christian but rather he was a Muslim Haneef and he was not of the polytheists (Aali ‘Imraan 67).
Und Allah (SWT) sagte außerdem:
And Allah (swt) also said:
O ihr Leute der Schrift, warum streitet ihr über Ibrahim, obwohl die Tora und das Evangelium erst nach ihm herabgesandt wurden? Wollt ihr denn nicht nachdenken?
O people of the Book why do you argue in regards to Ibraheem whilst the Taurah and the Injeel were not revealed except after him. Will you not then reason?
Das bedeutet, dass die Religion der Juden und der Christen nach Ibrahim (as) entstanden ist, und wie kann es möglich sein, dass derjenige, der vor ihnen kam, denen folgt, die nach ihm kamen? Daher hat der Vers ihre Argumentation zurückgewiesen, die den Gipfel der Torheit darstellte.
This means that the religion of the Jews and the Christians came after Ibraheem (as) and how can it be possible for the one who came before to follow those who came after him. Therefore the Aayah repudiated their argument which represented the heights of foolishness.
Die Verse erwähnten auch, was sie getan hatten, nämlich das Töten der Propheten, das Essen von Ribā (Wucher) und Suht (haram erworbenes Vermögen), wovon sie verboten worden waren. Außerdem entlarvten sie ihre Verschwörungen gegen die Muslime. So war es etwa zu der Zeit, als sie zu einer Gruppe unter ihnen sagten, sie sollten am Anfang des Tages den Islam annehmen und am Ende des Tages zu Ungläubigen werden, in der Absicht, unter den Muslimen Zweifel an der Wahrhaftigkeit des Prophetentums Muhammads ﷺ zu säen. Hinzu kamen weitere Ränke, die sie geschmiedet hatten.
The Aayaat also mentioned what they had done in terms of killing the Anbiyaa’ (Prophets), eating Ribaa (Usury) and Suht (Haraam sources), which they had been forbidden from. It also exposed their conspiracies against the Muslims. This is like the time when they said to a group from amongst them that they should become believers in Islaam at the beginning of the day and then become disbelievers at the end of the day, in an attempt to create doubt amongst the Muslims in relation to the truthfulness of the Prophethood of Muhammad (saw), in addition to exposing other conspiracies that they hatched.
Und als eine neue Gruppe bzw. Kategorie entstand, die zuvor innerhalb der Gesellschaft nicht vorhanden gewesen war, wandte sich der Koran an sie, indem er offenlegte und erklärte, was in ihren Herzen verborgen lag. So wurden sie in der Sure mit dem Namen „Al-Munaafiqoon“ eigens hervorgehoben. Sie wurden erwähnt, ihre Eigenschaften wurden beschrieben und das, was sie in sich verbargen, wurde an einer Reihe verschiedener Stellen und Suren des Edlen Qur'an enthüllt. So werden zu Beginn der Sure Al-Baqarah beispielsweise die Gläubigen in vier Versen erwähnt, die Ungläubigen in zwei, während die Munaafiqoon (Heuchler) in dreizehn Versen genannt werden. Dort wird auch der Bau der Moschee Masjid Ad-Daraar (des Schadens) erwähnt und was sie mit ihr im Schilde führten, was dazu führte, dass der Gesandte ﷺ sie niederbrennen ließ. Selbst wenn einer von ihnen einige Worte äußerte, würde Allah (swt) dies offenlegen, wie es in der Aussage Allahs (swt) heißt:
And when a new group or category came into being, which had previously not been present within the society, it addressed them by way of revealing and explaining what lay inside of their hearts. So they were singled out in the Surah named after them: ‘Al-Munaafiqoon’. They were mentioned, their characteristics were described and what they concealed within themselves was disclosed in a number of different places and Suwar of the Qur’aan Al-Kareem. So in the beginning of Surah Al-Baqarah for example the believers were mentioned in four Aayaat, the disbelievers were mentioned in two whilst the Munaafiqoon (hypocrites) were mentioned in thirteen Aayaat. It also mentioned their building of Masjid Ad-Daraar (Harm) and what they had conspired to do with it which led to the Messenger (saw) burning it down. Even if one of them was to utter some words Allah (swt) would expose that like the statement of Allah (swt):
Und unter ihnen ist jemand, der sagt: „Erlaube mir [zu Hause zu bleiben] und stelle mich nicht auf die Probe.“ Wahrlich, in die Prüfung sind sie bereits gefallen. Und gewiss, die Hölle wird die Ungläubigen umfassen. (At-Taubah 49).
And among them is he who says, "Permit me [to remain at home] and do not put me to trial." Unquestionably, into trial they have fallen. And indeed, Hell will encompass the disbelievers. (At-Taubah 49).
Oder Sein Ausspruch (swt):
Or His statement (swt):
Hast du nicht bedacht, dass jene, denen die geheime Unterredung verboten war, zu dem zurückkehren, was ihnen verboten war, und untereinander über Sünde, Übertretung und Ungehorsam gegen den Gesandten sprechen? Und wenn sie zu dir kommen, grüßen sie dich mit einem Gruß, mit dem Allah dich nicht grüßt, und sagen untereinander: „Warum bestraft uns Allah nicht für das, was wir sagen?“ Genug für sie ist die Hölle, in die sie hineingehen werden, und wie schlimm ist dieser Ort der Heimkehr. (Al-Mujadila 8).
Have you not considered those who were forbidden from private conversation, then they return to that which they were forbidden and converse among themselves about sin and aggression and disobedience to the Messenger? And when they come to you, they greet you with that [word] by which Allah does not greet you and say among themselves, "Why does Allah not punish us for what we say?" Sufficient for them is Hell, which they will [enter to] burn, and wretched is the destination. (Al-Mujaadalah 8).
Dies ist unter vielen anderen Themen, die der edle Qur'an behandelt, etwa jene, die dem Gesandten Allahs ﷺ und den Gläubigen Ermutigung und Kraft gaben, als sie die Wege der früheren Propheten und das erwähnten, was sie auf ihren Wegen der Da'wa erlebten.
This is amongst many other matters addressed by the Qur’aan Al-Kareem, like those which gave encouragement and strength to the Messenger of Allah (saw) and the believers when they mentioned the journeys of the previous Prophets and what they encountered on their Da’wah paths.
Aufgrund dieser kurzen Zusammenfassung folgt, dass es jeder Gruppe, die vorgibt, die Ummah wiederzubeleben und ihre Stellung zu erhöhen, zur Pflicht wird, denselben Weg zu beschreiten, den der Gesandte (saw) gegangen ist, und sich in den geistigen Kampf mit all den widersprüchlichen Gedanken zu begeben, die in der Gesellschaft bestehen. Dies wäre überhaupt nicht möglich, sofern sie nicht über vollständiges Wissen und Verständnis dieser Gedanken und Überzeugungen verfügen, sodass sie in der Lage sind, deren Falschheit und die Verderbtheit der Meinungen zu beweisen. Und es genügt nicht, lediglich darzulegen, was sie selbst vertreten und tragen, denn dies widerspricht der Methode des Gesandten Allahs (saw) und der Methodik des Qur'an, im geistigen Kampf zu bestehen und Argumente mit Beweis und Beleg zu entkräften.
Based on this short summary above, it follows that it is obligatory upon any group that claims to be working to revive the Ummah and elevate its status, to proceed along the same path that the Messenger (saw) trod and to launch into an intellectual struggle with all the conflicting thoughts existing in the society. This would not be possible at all unless they possessed complete knowledge and understanding of these thoughts and beliefs, so that they are capable of proving their falsehood and corruption of the opinions. And it is not enough to merely present what they hold and carry because this is contradictory to the method of the Messenger of Allah (saw) and the methodology of the Qur’aan of engaging in the intellectual struggle and by countering arguments with proof and evidence.
Der Koran wurde unserem Gesandten (saw) in Teilen herabgesandt, und zwar über einen Zeitraum von dreiundzwanzig Jahren. Er wurde nicht auf einmal offenbart, sondern entsprechend den Umständen, Gegebenheiten und Lebensbedingungen. Daher ist es für jede Gruppe, die daran arbeitet, die Umma wiederzubeleben, verpflichtend, mit den Ereignissen, Gegebenheiten und Bedingungen zu leben, damit sie in der Lage ist, für jede Angelegenheit, jedes Geschehnis oder jede Lage die islamische Meinung darzulegen. Das Verfolgen und Nachvollziehen der Wirklichkeit und der Ereignisse erfordert Wissen und Verständnis über die Wirklichkeit oder das Geschehnis in einer Weise, die es der Person ermöglicht, zu erfassen, was an Umständen, Bedingungen und dem damit Verbundenen an Gründen und Ursachen dazugehört, damit seine Meinung oder sein Urteil richtig oder nahezu richtig ist. Dies verlangt zunächst Kenntnis unserer Gesellschaft und sodann Kenntnis über die Kräfte, die in ihr am Kampf beteiligt sind, einschließlich der Staaten, die um ihre Ressourcen konkurrieren und ihre Kontrolle und ihren Einfluss über sie ausbreiten wollen. Wir haben einen starken Beleg in der Geschichte von Abu Bakr (ra), als er mit den Ungläubigen von Quraisch um den Ausgang des Krieges wettete, der zwischen den Römern und Persern tobte, neben dem, was der Koran im Zusammenhang damit erwähnt, nämlich hinsichtlich der Pflicht, den Wirklichkeiten und Ereignissen nachzugehen. Es ist offensichtlich, dass der Gesandte Allahs (saw) und jene, die bei ihm waren, einen politischen Kutla (Block) darstellten, der sich seiner Wirklichkeit bewusst war und seine Gesellschaft kannte, so wie er um alles wusste, was ihn umgab. Hier haben wir also Abu Bakr (ra), der auf eine militärische und politische Angelegenheit wettet, und zwar in Bezug auf die zwei mächtigsten Staaten der damaligen Welt, die Perser und Römer, ein Dialog, der durch die Aussage Allahs (swt) gestützt wird:
The Qur’aan was revealed and descended upon our Messenger (saw) in parts over a period that lasted twenty-three years. It was not revealed in one go but rather in accordance to circumstances, realities and conditions. Based on this it is obligatory upon any group that works to revive the Ummah to live with the events, realities and conditions so that it is capable of providing the Islamic opinion for every issue, incident or condition. Following and pursuing the realities and events necessitates knowledge and understanding of the reality or incident in a manner that enables the person to encompass what it includes of circumstances, conditions and what is related to it terms of reasons and causes in order for his opinion or judgement to be correct or close to correct. This demands a knowledge of our society firstly and then knowledge about the forces that are involved in the struggle within it, including the states that are competing for its resources and to spread their control and influence over it. We have strong evidence in the story of Abu Bakr (ra) when he wagered the disbelievers of Quraish in regards to the results of the war that was waging between the Romans and Persians in addition to what the Qur’aan mentioned in relation to that, in regards to the obligation of pursuing the realities and events. It is evident that the Messenger of Allah (saw) and those with him represented a political Kutlah (bloc) which was aware of its reality and knowledgeable of its society, just as it was aware of all that surrounded it. So here we have Abu Bakr (ra) wagering upon a military and political matter and in relation to the two most powerful States in the world at that time, the Persians and Romans, a dialogue that was supported by the statement of Allah (swt):
Alif, Lam, Meem.
Alif, Lam, Meem.
Die Römer sind besiegt worden.
The Romans have been defeated.
Im nächstgelegenen Land. Sie aber werden nach ihrer Niederlage siegreich sein (die Oberhand gewinnen).
In the nearest land. But they, after their defeat, will overcome (be victorious).
Innerhalb von drei bis neun Jahren. Allah gehört der Befehl, vorher und nachher. Und an jenem Tag werden die Gläubigen frohlocken.
Within three to nine years. To Allah belongs the command before and after. And that day the believers will rejoice.
Mit der Hilfe Allahs. Er verleiht Sieg, wem Er will, und Er ist der Mächtige, der Barmherzige.
With the victory of Allah. He gives victory to whom He wills, and He is the Exalted in Might, the Merciful.
(Ar-Rum 1–5).
(Ar-Rum 1-5).
Was den inneren Zustand betrifft, so wurde die Wirklichkeit auf erschreckende Weise offenbar, als die Ungläubigen von Makkah zusammenkamen, um untereinander zu beraten und Ränke zu schmieden und praktische Pläne zu entwerfen, während Allah (swt) jede ihrer Bewegungen und Äußerungen beobachtete. Dies trat deutlich zutage, als die Oberhäupter von Makkah im Dar un-Nadwah zusammenkamen und sich miteinander über den Gesandten Allahs ﷺ und seinen Da'wah berieten. Sie erörterten die Frage, was sie den Leuten über ihn sagen und wie sie den arabischen Delegationen und Besuchern auf dem Markt, dem Markt von ʿUkaazh, antworten und Auskunft geben sollten. Die Versammlung wurde von Al-Waleed Bin Al-Mugheerah geleitet, dem Sayyid (Herrn) der Bani Makhzoum, der auch als der Sayyid von Makkah bekannt war. Sie sprachen: „O Abu-l-Waleed, was sollen wir den Leuten sagen?" Er antwortete: „Macht eure Vorschläge, damit ich sie hören kann." Da begannen sie, ihre Ansichten vorzutragen, und Al-Waleed wies sie zurück, weil sie nicht zur Wirklichkeit passten. Als ihnen die Vorschläge ausgegangen waren, sagten sie: „Dann sag du es uns." Da zog er die Brauen zusammen, begann sich am Kopf zu kratzen und zu grübeln, während er in dem Versammlungsraum hin und her ging, bis er zu seinen trügerischen Worten gelangte. Er sagte: Wir werden sagen, dass er ein Saahir Bayyaan (ein Zauberer oder Magier der Worte) ist und dass durch seine Rede ein Mensch von seinem Volk und seiner Familie getrennt wird.
As for the internal situation, then how greatly was the reality exposed when the disbelievers of Makkah gathered to discuss and scheme amongst themselves and to draw out practical plans, whilst Allah (swt) was monitoring every move and statement they made. This was highlighted when the chiefs of Makkah gathered in Dar un-Nadwah and consulted one another in regards to the Messenger of Allah (saw) and his Da’wah. They discussed the issue of what they should say about him to the people and how they should respond and provide answers to the Arab delegations and visitors in the marketplace, the market of ‘Ukaazh. The meeting was led by Al-Waleed Bin Al-Mugheerah the Sayyid (Master) of Bani Makhzoum who was also known as the Sayyid of Makkah. So they said: ‘O Abu-l-Waleed what should we say to the people?’ He replied: ‘Make your suggestions so that I can hear them’. So they began to suggest their opinions and Al-Waleed would reject them because they did not fit the reality. When they had run out of suggestions they then said: ‘You tell us then’. So he brought his eyebrows together and he began to scratch his head and pick his brain whilst walking back and forth across the space of the gathering place until he arrived at his words of deception. So he said that we will say that he is Saahir Bayyaan (A sorcerer or magician of words) and that by his speech a person is separated from his people and family.
Sobald dies hinter verschlossenen Türen geschehen war, stieg die Offenbarung herab und informierte den Gesandten Allahs ﷺ über ihre Ränke. Daraufhin wurden die Âyât des Qur'ân offenbart, die ihre Verschwörung und das, was unter ihnen vorgefallen war, in erstaunlicher Ausführlichkeit bloßlegten.
As soon as this had taken place behind doors the revelation descended informing the Messenger of Allah (saw) of their scheming. So the Aayaat of the Qur’aan were revealed exposing their conspiracy and what had taken place amongst them in amazing detail.
Allah (SWT) sagte:
Allah (swt) said:
Lass mich mit dem in Ruhe, den ich erschaffen habe.
Leave Me with the one I created alone.
Und demjenigen, dem Ich umfangreichen Reichtum gewährt habe.
And to whom I granted extensive wealth.
Und Kinder waren anwesend [bei ihm].
And children present [with him].
Und er breitete alles vor ihm aus und erleichterte [sein Leben].
And spread out [everything] before him, easing [his life].
Dann wünscht er, dass ich mehr hinzufüge.
Then he desires that I should add more.
Nein! Gewiss, er war Unseren Zeichen gegenüber halsstarrig.
No! Indeed, he has been toward Our verses obstinate.
Ich werde ihn mit einer beschwerlichen Qual bedecken.
I will cover him with arduous torment.
Ja, er dachte nach und wog ab.
Indeed, he thought and deliberated.
So möge er zugrunde gehen dafür, wie er überlegt hat.
So may he be destroyed [for] how he deliberated.
Dann (nochmals) möge er zugrunde gehen dafür, wie er abwog.
Then (again) may he be destroyed [for] how he deliberated.
Danach überlegte er [noch einmal].
Then he considered [again].
Dann runzelte er die Stirn und verzog das Gesicht.
Then he frowned and scowled.
Dann wandte er sich ab und war hochmütig.
Then he turned back and was arrogant.
Und er sagte: „Das ist nichts als nachgeahmte Zauberei."
And said: "This is not but magic imitated [from others].
Dies sind nicht die Worte eines Menschen.
This is not but the word of a human being.
Ich werde ihn in Saqar (das Höllenfeuer) werfen.
I will cast him into Saqar (hellfire).
(Al-Mudaththir 11-26).
Dies ist das Maß an Wa'iy (Bewusstheit), das erforderlich ist im Hinblick auf die Ereignisse und Gegebenheiten, damit wir das Urteil Allahs darüber bestimmen können oder damit wir der Ummah die Vorfälle verdeutlichen können, die sich unter ihr ereignen, oder die Verschwörungen, die gegen sie geschmiedet werden, oder die Hindernisse, die dem Da'wah in den Weg gelegt werden, sei es, dass diese von den Söhnen der Ummah selbst kommen, oder von den Feinden der Ummah durch die Hände der Söhne der Ummah, oder direkt von ihren Feinden.
This is the level of Wa’iy (awareness) that is required in relation to the events and realities so that we are able to provide the ruling of Allah upon it or so that we are able to make clear to the Ummah the incidents that are occurring amongst them, or the conspiracies that are being hatched against them, or the obstacles that are being placed in front of the Da’wah, whether these are coming from the sons of the Ummah themselves, or from the enemies of the Ummah through the hands of the sons of the Ummah or directly from her enemies.
Wir haben dargelegt, dass die Gesellschaft aus ihrem öffentlichen allgemeinen Brauch (’Urf ‘Aamm) und dem System besteht. So wie es für den Kutlah (Parteiblock) eine Pflicht ist, sich mit den verderblichen Gedanken und den herrschenden Ereignissen auseinanderzusetzen und sie zu behandeln, um ihre Verderbtheit zu erklären und ihre Falschheit zu enthüllen sowie sie vom Leben der Menschen und ihrem Denken fernzuhalten, so muss er ebenso daran arbeiten, sein eigenes Denken innerhalb der Gesellschaft hervorzubringen, um darauf eine öffentliche Meinung zu gründen und den öffentlichen und allgemeinen Brauch (‘Urf ‘Aamm) entsprechend dem zu formen, was das Denken vorgibt. Damit muss er sich befassen, ebenso wie er sich mit dem zweiten Pfeiler unter den Bestandteilen der Gesellschaft befassen muss, nämlich dem bestehenden System oder Regime, das die Beziehungen unter den Menschen kontrolliert und regelt und dafür verantwortlich ist, ihre Angelegenheiten zu besorgen. Es ist verpflichtend, seine Verderbtheit sowie die Falschheit seiner Lösungen und Heilmittel, seine schlechte Führung der Angelegenheiten der Menschen und seinen Verstoß gegen und seine Opposition zu ihrer ʿAqīda und den damit verbundenen Urteilen aufzudecken und bloßzustellen. Die Grundlagen, auf denen das Regime und das System errichtet sind, müssen niedergerissen werden, während man die Alternative darlegt und den Beweis für ihre Wahrhaftigkeit und Richtigkeit erbringt. Das Werk stellt die gerade Linie gegen die krumme, bis die Menschen ihr Vertrauen in das Regime verlieren und ihnen die Unterstützung für diejenigen entzogen wird, die es umsetzen.
We have stated that the society is composed of its public general custom (’Urf ‘Aamm) and the system. Just as it is an obligation for the Kutlah (party bloc) to engage and deal with the corrupt thoughts and the prevailing events in order to explain their corruption and reveal their falsehood, and to distance them from the life of the people and their thinking, it must also work to generate its thought within the society to shape a public opinion upon it and to form the public and general custom (‘Urf ‘Aamm) in accordance to what the thought dictates. This is what is has to engage with just as it has to engage with the second pillar from amongst the components of the society, meaning the standing current system or regime that controls and regulates the relationships amongst the people and is responsible for taking care of their affairs. It is obligatory to reveal and expose its corruption and the falsity of its solutions and treatments, its bad caretaking of the people’s affairs and its contravention and opposition to their Aqeedah and the rulings that accompany it. The bases that the regime and system are established upon need to be demolished whilst presenting the alternative and establishing the evidence for its truthfulness and correctness. The work presents the straight line against the crooked until the people lose their confidence in the regime and their support for those who implement it is taken away.
Aus einem anderen Blickwinkel muss die Kutla die Verantwortung übernehmen, die Wirklichkeit jener Agenten offenzulegen, die der Kafir über den Nacken der Menschen eingesetzt hat, um seine Interessen zu schützen, sein System durchzusetzen und seine Kultur zu verbreiten. Dies geschieht, damit ihr Verrat an ihrer Umma bewiesen und ihre Agententätigkeit sowie ihre Knechtschaft gegenüber ihrem Feind nachgewiesen werden kann. Dies würde dazu führen, dass sich die Umma von ihnen abwendet, und tatsächlich würde es dazu führen, dass sie der Kutla helfen, sie loszuwerden und sie von der Herrschaft zu entfernen. Dies ist es, was wir mit al-Kifaah as-Siyaasiy (politischer Kampf) meinen, und zwar in Übereinstimmung mit dem Gesandten Allahs ﷺ und der Anwendung seiner Methode, die der Qur'an auf diesem Gebiet und Feld angewandt hat. Zugleich, während er die Verderbtheit des Nizhaam (Systems) klar und offenkundig machte, machte er auch die Verderbtheit der Herrscher und ihre Tyrannei klar und offenkundig. Einige von ihnen wurden namentlich angegriffen, andere, indem ihre Eigenschaften erwähnt wurden, und wieder andere aufgrund einer Aussage, die sie gemacht, oder einer Handlung, die sie unternommen hatten.
This is one angle and from another angle the Kutlah has to assume the responsibility of exposing the reality of those agents that the Kaafir has established over the necks of the people to protect his interests, implement his system and to spread his culture. This is so that their treachery to their Ummah can be proven and their agency and servitude to their enemy can be established. This would lead to the Ummah separating from them and indeed it would lead to them helping the Kutlah to get rid of them and take them away from the position of ruling. This is what we mean by Al-Kifaah As-Siyaasiy (Political struggle) and this in compliance to the Messenger of Allah (saw) and the application of his method which the Qur’aan utilised in this field and area. At the same time as it was making clear and evident the corruption of the Nizhaam (system) it was also making clear and evident the corruption of the rulers and their tyranny. Some of them were attacked by name, some were attacked by mentioning their characteristics and some were attacked due to a statement they made or an action they undertook.
So nannte Allah (swt) ihn beim Namen:
So Allah (swt) mentioned by name:
Zugrunde gehen sollen die beiden Hände des Abu Lahab (ein Onkel des Propheten ﷺ), und zugrunde gehen soll er! Sein Reichtum wird ihm nicht nützen noch das, was er erworben hat.
Perish the two hands of Abu Lahab (an uncle of the Prophet), and perish he! His wealth will not benefit him or that which he gained.
Er wird in ein Feuer von lodernder Flamme eingehen.
He will [enter to] burn in a Fire of [blazing] flame.
Und seine Frau – die Trägerin des Brennholzes.
And his wife [as well] - the carrier of firewood.
Um ihren Hals liegt ein Strick aus gedrehter Faser.
Around her neck is a rope of [twisted] fiber.
(Al-Masad).
(Al-Masad).
Dies wurde verkündet trotz seines Standes und der Ehrenstellung, die er unter den Banu Haschim und den Quraisch innehatte, und nicht weniger wurde über den Sayyid der Banu Makhzum (Al-Walid ibn Al-Mughira) gesagt, wie oben zitiert, beginnend mit Vers 11 der Sure Al-Muddaththir:
This was declared in spite of his status and the position of honour he held amongst Bani Haashim and the Quraish and no less was said in regards to the Sayyid of Bani Makhzoum (Al-Waleed Bin AL-Mugheerah) as quoted above, beginning from Aayah 11 in Surah Al-Mudaththir :
Lass mich mit dem in Ruhe, den ich erschaffen habe.
Leave Me with the one I created alone.
Und demjenigen, dem Ich umfangreichen Reichtum gewährt habe.
And to whom I granted extensive wealth.
Bis Āyah 26:
Until Aayah 26:
Ich werde ihn in Saqar (das Höllenfeuer) werfen.
I will cast him into Saqar (hellfire).
Und er wird auch in der Sure Nun (Wal Qalami Wa Maa Yasturoon) erwähnt:
And he is also mentioned in Surah Nun (Wal Qalami Wa Maa Yasturoon):
Grausam, obendrein ein unrechtmäßiger Anmaßer.
Cruel, moreover an illegitimate pretender.
Weil er im Besitz von Reichtum und Kindern ist.
Because he is a possessor of wealth and children.
Wenn Unsere Verse ihm vorgetragen werden, sagt er: „Märchen der Früheren." Wir werden ihm auf den Rüssel brandmarken.
When Our verses are recited to him, he says: "Legends of the former peoples." We will brand him upon the snout (nose).
(Al-Qalam 13-16).
Es bezog sich auch auf Al-Akhnas Bin Shuraiq in Surah Al-‘Alaq:
It also referred to Al-Akhnas Bin Shuraiq in Surah Al-‘Alaq:
„Nein! Wenn er nicht davon ablässt, werden Wir ihn gewiss bei der Stirnlocke packen.
No! If he does not desist, We will surely drag him by the forelock.
Eine lügnerische, sündige Stirnlocke (Al-'Alaq 15-16).
A deceitful sinful forelock (Al-‘Alaq 15-16).
So wie es sich auf andere bezog, etwa in Sure Al-Qiyaamah:
Just as it referred to others like in Surah Al-Qiyaamah:
Wehe dir und wehe.
Woe to you and woe.
Abermals wehe dir, und wehe! (34-35 Al-Qiyaamah).
Then again woe to you and woe! (34-35 Al-Qiyaamah).
Dies ist also der politische Kampf (Kifaah As-Siyaasiy), der sich darin zeigt, das System und das Regime anzugreifen und dessen Korruption offenzulegen, die Herrscher anzugreifen und ihren Verrat bloßzustellen und die Pläne und Machenschaften ihrer Herren aufzudecken. Dieser politische Kampf gehört zu den wichtigsten Handlungen, denen sich die Kutlah widmen muss, denn dies ist der Weg, den der Gesandte Allahs ﷺ beschritten hat, und der Pfad, zu dem sein Herr, Jalla Wa 'Alaa, ihn geleitet hat und den Er uns zu befolgen geboten hat, als Er (SWT) sprach:
This then is the Kifaah As-Siyaasiy (political struggle) represented in attacking the system and regime and making clear its corruption, attacking the rulers and exposing their treachery and revealing the plans and schemes of their masters. This political struggle is one of the most important actions that the Kutlah has to engage in because it is the way that the Messenger of Allah (saw) proceeded with and the path that his Rabb (Lord) Jalla Wa ‘Alaa guided him to and commanded us to follow when He (swt) said:
Das ist mein Weg: Ich rufe zu Allah auf der Grundlage klarer Einsicht (Bewusstheit), ich und diejenigen, die mir folgen. Und Subhaanallah, und ich gehöre nicht zu den Mushrikeen (Yusuf 108).
Say this is my way, I call to Allah upon clear sight (awareness), I and those who follow me and Subhaanallah and I am not from the Mushrikeen (Yousuf 108).
Daher ist der Weg, der zur Erreichung der angestrebten Ziele führt, das Einladen zu Allah mit klarer Einsicht (Bewusstheit), mit dem Gedanken, der seine Glaubenssätze, Vorstellungen, Urteile, Systeme und Gesetze offenkundig und deutlich macht. Er muss eine klare Einsicht (Baseerah) in seinen Weg besitzen, in dem jeder seiner Schritte bekannt ist, und ebenso die Art und Weise, wie der Gedanke und seine Ahkaam umgesetzt werden, muss bekannt sein. Ebenso muss es Baseerah (klare Einsicht und Bewusstheit) hinsichtlich der Wirklichkeit geben, die die Gruppe zu verändern bemüht ist, wobei ihr Wissen alles umfasst, was in dieser Wirklichkeit an Glaubenssätzen, Vorstellungen und Systemen enthalten ist, zusätzlich zu dem, was sie an Sitten und Gebräuchen beinhaltet. Dies damit sie verstehen und wissen, wie sie diese aus den Menschen entfernen können, und damit sie die alternativen Glaubenssätze, Vorstellungen und Urteile fest verankern und einpflanzen können.
Therefore the path that leads to the achievement of the desired objectives is inviting to Allah upon clear sight (awareness) with the thought that makes its beliefs, thoughts, rulings, systems and laws evident and clear. It must possess a clear sight (Baseerah) upon its path where every one of its steps is known and the manner of implementing the thought and its Ahkaam is known. There must also be Baseerah (clear sight and awareness) in regards to the reality that the group is working to change where their knowledge encompasses all that is within this reality in terms of beliefs, thoughts and systems in addition to what it contains of customs and traditions. This is so that they can understand and know how to remove them from the people and so that they can firmly ingrain and implant the alternative beliefs, thoughts and rulings.