2.1. Wörtliche Bedeutungen
2.1. Dictionary Meanings
Die Wurzel dieses Wortes besteht aus den drei Buchstaben Alif, Lam und Ha, und die Bedeutungen der verschiedenen Ableitungen, wie man sie in den Wörterbüchern findet, sind folgende:
The root of this word consists of the three letters, alif, laam, and haa and the connotations of various derivations, as one finds in lexicons are as follows:
• Verwirrt oder ratlos geworden.
• Became confused or perplexed.
• Frieden und seelische Ruhe wurden erreicht, indem man bei jemandem Zuflucht suchte oder eine Beziehung zu ihm aufbaute.
• Achieved peace and mental calm by seeking refuge with someone or establishing relations with him.
• Er wurde von der Furcht vor einem bevorstehenden Unglück oder einer Katastrophe ergriffen, und jemand gewährte ihm den nötigen Schutz.
• Became frightened of some impending mishap or disaster, and someone gave him the necessary shelter.
• Wandte sich einem anderen zu, aus Eifer und wegen der Intensität seiner Gefühle für ihn.
• Turned to another eagerly, due to the intensity of his feelings for him.
Das verlorene Junge der Kamelstute eilte zu seiner Mutter, sobald es sie gefunden hatte, und kuschelte sich an sie.
• The lost offspring of the she-camel rushed to snuggle up to its mother on finding it.
• Verborgen geworden oder verheimlicht.
• Became hidden, or concealed.
• Erhöht worden.
• Got elevated.
Angebetet.
• Adored.
• Angebetet.
• Offered worship to.
Wenn wir über diese ursprünglichen Bedeutungen nachdenken, können wir die nötige Vorstellung davon gewinnen, wie das Verb zur Bedeutung des Gottesdienstes und das Substantiv zur Bezeichnung des Gegenstandes der Anbetung gelangte. Dabei sind in diesem Zusammenhang vier Gesichtspunkte zu beachten:
If we reflect upon these original meanings, we can gain the necessary idea of how the verb came to mean the act of worship and the noun to denote the object of worship. There are four considerations to bear in mind in this connection:
Am stärksten zur Entstehung einer gewissen Art von Verehrung gegenüber einer Person trägt der eigene Zustand des Leidens oder der Bedürftigkeit bei. Man kann sich gar nicht vorstellen, jemanden anzubeten, solange man nicht Grund zu der Annahme hat, dieser Jemand sei in der Lage, das eigene Leid zu beseitigen, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, einem Obdach zu geben und in Zeiten der Gefahr zu beschützen und das beunruhigte Herz zu beruhigen. Es versteht sich von selbst, dass der obige Glaube mit der Überzeugung einhergeht, dass der andere in Rang, Macht und Stärke überlegen ist. Ebenso ist es eine Tatsache, dass die Befriedigung irgendeines menschlichen Bedürfnisses im gewöhnlichen Prozess von Geben und Nehmen, der sich vor den eigenen Augen vollzieht, zu keinem Gefühl von Ehrfurcht führt, geschweige denn von Anbetung gegenüber dem anderen. Wenn ich zum Beispiel Geld benötige und, nachdem ich mich um eine Stelle beworben und sie erhalten habe, dafür bezahlt werde, so findet der gesamte Vorgang in vollem Blickfeld meiner Sinne statt, und ich bin mir der Umstände oder des Grundes für die Zahlung des Geldes voll bewusst. Dann würde ich nicht das geringste Verlangen verspüren, meinem Arbeitgeber irgendeine Verehrung darzubringen. Dieses Gefühl entsteht erst, wenn die Persönlichkeit, die Macht oder die Fähigkeit des anderen, die Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen oder Ereignisse zu beeinflussen, von einem gewissen Element des Geheimnisvollen umgeben ist. Deshalb umfasst das Wort, das gewählt wurde, um einen Gegenstand der Anbetung zu bezeichnen, in seinen Bedeutungen auch die Vorstellungen von Geheimnis, Verwirrung und überlegenem Rang usw. Schließlich ist es nur natürlich, dass man sich einem anderen, von dem man glaubt, er sei in der Lage, die eigenen Bedürfnisse zu erfüllen, Schutz und Obhut zu gewähren und ein unruhiges Herz zu beruhigen und mit Frieden und Ruhe zu erfüllen, als selbstverständliche Folge bereitwillig zuwendet.
Foremost among the factors which engender a sentiment of some degree of adoration for some one is a person’s own state of being in distress or need. He cannot even conceive of worshipping someone unless he has reason to believe that someone to be in a position to remove his distress, to fulfil his needs, to give him shelter and protect him in time of danger, and soothe his troubled heart. It goes without saying that the above belief is accompanied by a belief also in the superiority of the other in status, power, and strength. It is also a matter of fact that where any of the needs of a human being are met under the ordinary process of give and take, which takes place perceptibly before one’s own eyes, it leads to no sense of reverence, much less of adoration, for the other. For example, if I should be in need of money and, having applied for, and been given a job, am paid for it, since the whole transaction would take place within the full ken of my senses, and I would be fully aware of the circumstances or the reason for giving me the money, I would experience not the slightest desire to offer my employer any adoration. That sentiment arises only when there is some element of mystery surrounding the personality, the power, or the ability of the other to fulfil peoples’ needs or to influence events. That is why the word chosen to denote an object of worship includes in its meanings the senses of mystery, perplexity, and superiority in status, etc. Lastly, it is only natural that if one believes another to be in a position to fulfil one’s needs, to provide shelter and protection, to soothe a disturbed heart and fill it with peace and calm, one turns eagerly to that person as a matter of course.
Wir können daher aus dem oben Gesagten sicher schlussfolgern, dass die Konnotation des Wortes ilaah die Fähigkeiten einschließt, die Bedürfnisse anderer zu erfüllen, ihnen Zuflucht und Schutz zu gewähren, ihren Geist von Kummer und Unruhe zu befreien, Überlegenheit sowie die erforderliche Autorität und Macht, all dies zu tun, auf eine gewisse Weise geheimnisvoll oder den Augen der Menschen verborgen zu sein und dass sich die Menschen eifrig ihm zuwenden.
We may therefore safely conclude from the above that the connotation of the word ilaah includes the capacities to fulfil the needs of others, to give them shelter and protection, to relieve their minds of distress and agitation, superiority, and the requisite authority and power to do all these, to be mysterious in some way or hidden from men’s eyes, and the turning of men eagerly to him.