3.1 Die Echtheit der Sahifah feststellen
3.1 Establishing the authenticity of the Sahifah
Ein wichtiger Einwand bleibt noch, nämlich dass ein Gegner einwenden mag, die Sahifah von Al-Madinah sei in mursaler Weise überliefert worden (d. h. von einem Tabi'i, ohne dass der Sahabi in der Überlieferungskette genannt wird), und uns sei keine ununterbrochene und vollständige Überlieferungskette (Muttasil) dafür bekannt. Folglich tauge sie nicht als Beweis, und es sei nicht zulässig, sie zur Ableitung von Recht heranzuziehen. Wir sagen: Die Sache verhält sich nicht so. Vielmehr handelt es sich um die Abschrift eines schriftlichen Dokuments, das Überlieferer Generation um Generation abgeschrieben haben, was aus der Nähe der Wortlaute ersichtlich ist, und was wir als übereinstimmend bzw. kongruent bezeichnen könnten. Sie ist über eine Vielzahl von Überlieferungswegen gelangt, deren Ketten zweifellos ununterbrochen und vollständig sind, und auf die wir zu gegebener Zeit eingehen werden. Daher sagen wir, indem wir Allah um Rechtleitung bitten: Sie ist Sahih (authentisch) und taugt als Beweis und Nachweis. Wäre diese Sahifah von den Juden oder den Christen gekommen, würden diese Einwender ihr uneingeschränkt zustimmen. Es sind dieselben Leute, die uns mit ihren mursalen und munqati'-Ketten (unterbrochenen Überlieferungen), die sie für niedergeschrieben unter dem Schutz des Heiligen Geistes halten, die Köpfe zermürbt haben! Wir werden nun eine detaillierte und sorgfältige Untersuchung der Überlieferungsketten der Sahifah von Al-Madinah vorlegen, eine Kette nach der anderen.
One important issue remains and this is that an objector may say in objection that the Sahifah of Al-Madinah has been transmitted in a Mursal (i.e. related by a Taabi’ without mention of the Sahabi in the chain) manner and we are not aware of any Muttasil (i.e. continuous and complete) chain of transmission for it. Consequently, it does not stand up as a proof and it is not permissible for it to be used for the purpose of deduction. We say: The matter is not like that. Rather, it is a transcription of a written document that has been transcribed by transmitters generation following generation, which is apparent from the closeness of the worded expressions and which we could call congruous or in accord. It has come via a host of transmission paths which are without doubt continuous and complete in their chain of transmission and which we will come to discuss in due course. As such, whilst seeking guidance from Allah, we say: It is Sahih (authentic) and stands up as evidence and proof. Had this Sahifah come from the Jews or the Christians we would have these objectors going fully along with it. These are the same people who have pained our heads with their Mursal and Munqati’ (interrupted) chains of narrations which they claim to have been written whilst being guarded by the holy spirit! We will now present a detailed and meticulous study of the chains of transmission of the Sahifah of Al-Madinah, one chain following another:
Die erste Isnad (Überlieferungskette): Wie von Al-Baihaqi überliefert:
The first Isnad (chain of transmission): As recorded by Al-Baihaqi:
„Abu Abdullah Al-Hafizh berichtete von Abu Al-‘Abbas Muhammad bin Ya’qub, von Ahmad bin Abdul Jabbar, von Yunus bin Bukair, von Ibn Ishaq, von Uthman bin Muhammad bin Uthman bin Al-Akhnas bin Shariq, der sagte: Es wurde aus der Familie von ‘Umar bin Al-Khattab überliefert, möge Allah mit ihm zufrieden sein. Es war dem schriftlichen Dokument über die Sadaqah angehängt, das ‘Umar an die Statthalter geschrieben hatte.“
“Abu Abdullah Al-Hafizh, related from Abu Al-‘Abbas Muhammad bin Ya’qub, from Ahmad bin Abdul Jabbar, from Yunus bin Bukair, from Ibn Ishaq, from Uthman bin Muhammad bin Uthman bin Al-Akhnas bin Shariq who said: It was taken from the family of ‘Umar bin Al- Khattab, may Allah be pleased with him. It had been attached to the written document of As-Sadaqah which ‘Umar had written to the governors”.
- Was Imam Al-Baihaqi betrifft, so ist er: Al-Hafizh, Al-‘Alamah, der Gefestigte, der Faqih (Rechtsgelehrte), Sheikh ul-Islam, Abu Bakr Ahmad bin Al-Husain bin ‘Ali bin Musa Al-Khusrawjirdi. Dies gemäß „Siyar A’alam An-Nubulaa’“ (35/145/86). - Abu Abdullah Al-Hafizh ist: Al-Hakim Muhammad bin Abdullah bin Muhammad bin Hamduwaih; der Imam, Al-Hafizh, der Naqid (Kritiker), Al-‘Alamah, Sheikh ul Muhaddithin, Abu Abdullah bin Al-Bayyi’ Ad-Dabbiy At-Tahmaniy An-Naisaburiy Ash-Shafi’iy und Verfasser literarischer Werke. Dies gemäß „Siyar A’alam An-Nubulaa’“ (33/157/100).
- As for Imam Al-Baihaqi, then he is: Al-Hafizh, Al-‘Alamah, the established, the Faqih (jurist), Sheikh ul-Islam, Abu Bakr Ahmad bin Al-Husain bin ‘Ali bin Musa Al-Khusrawjirdi. This is according to “Siyar A’alam An-Nubulaa’” (35/145/86). - Abu Abdullah Al-Hafizh is: Al-Hakim Muhammad bin Abdullah bin Muhammad bin Hamduwaih; the Imam, Al-Hafizh, the Naqid (critic), Al-‘Alamah, Sheikh ul Muhaddithin, Abu Abdullah bin Al-Bayyi’ Ad- Dabbiy At-Tahmaniy An-Naisaburiy Ash-Shafi’iy and author of literary works. This is according to “Siyar A’alam An-Nubulaa’” (33/157/100).
- Abu Al-‘Abbas Muhammad bin Ya’qub bin Yusuf bin Ma’qil bin Sinan Al-Umawiy, Mawla Bani Umayyah An-Naisaburiy Al-Asammu (der Taube) (Todesjahr: 346 n. H.). Er war der Muhaddith seiner Zeit ohne konkurrierenden Anspruch. Dies geht aus „Tarikh ul-Islam“ (7/841/243) hervor. Niemand stellt Gelehrte wie diesen in Frage, außer jemand, dessen Verstand fehlerhaft ist. - Ahmad bin Abdul Jabbar: Wir haben seinen Fall im Anhang unter der Überschrift „Die Authentifizierung von Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy“ zusammengefasst. Darin haben wir festgestellt: [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, weist keinen Makel oder Problem auf. Seine Überlieferung der Seera ist authentisch, und er ist verlässlich genug, um als Beleg herangezogen zu werden. Er gehörte zur zehnten Generation (d. h. Überliefererstufe). Er verstarb im 72. Jahr (also im Jahr 172 n. H.) im Alter von 95 Jahren.] Dies dient dazu, den gravierenden Fehler zu korrigieren, an dem Imam Al-Hafizh Ibn Hajar Al-Asqalani beteiligt war, als er in „Taqrib At-Tahdhib“ (1/81/64) sagte: [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, ist Da‘if (schwach), und seine Überlieferung der Seera ist authentisch, aus der zehnten Generation. Es ist nicht erwiesen, dass Abu Dawud von ihm überliefert hat. Er verstarb im 72. Jahr (also im Jahr 172 n. H.) im Alter von 95 Jahren.] Ebenso dient es dazu, Abdul Qadir Al-Muhammadi zu widerlegen, einen Anhänger des Hafizh und unter den Anspruchserhebern von „An-Nazhar Wa t-Tahqiq“ (Prüfung und Verifizierung), der am 19.03.2007 auf dem Online-Portal „Ahl ul-Hadith“ schrieb, als er die Überlieferungswege der Sahifah von Al-Madinah besprach. Er erwähnte eine Reihe unvollständiger Überlieferungen einiger Imame und schloss mit den Worten: [Al-Hafizh Ibn Hajar sagte: Er ist Da‘if (schwach), und sein Hören bzw. seine Überlieferung der Seera ist Sahih (authentisch). Ich sage: Aus dieser Aussage Ibn Hajars geht nicht hervor, dass er in Bezug auf die Seera Thiqah (vertrauenswürdig) ist! Vielmehr war seine Absicht lediglich, den Verdacht des Tadlis (d. h. Fehlerhafte Überlieferung in der Überlieferungskette) von ihm, weil er dessen beschuldigt worden war, wie zuvor bereits erwähnt wurde. Das liegt daran, dass er die „Maghaziy“ (d. h. die Seera) schon in jungen Jahren zusammen mit seinem Vater von Yunus bin Bukair Ash-Shaibani gehört (empfangen) hatte. Man warf ihm vor, „dass die Bücher, die er überliefert, eigentlich seinem Vater gehörten und dass er behauptet habe, sie zusammen mit ihm empfangen (gehört) zu haben“. Al-Hafizh (Al-Asqalaniy) wollte nachweisen, dass er sie selbst empfangen hatte, und Al-Khatib hat eine Erzählung überliefert, die die Echtheit seines Empfangs von Yunus deutlich macht. Dies betrifft den Fall, in dem er mit ihrer Kette von Muhammad bin Al-Hasan bin Humaid bin Ar-Rabee’ von dessen Vater Folgendes überlieferte: „… Man fragte Abu Kuraib nach den Maghaziy (d. h. der Seera), und er sagte: ‚Geht zu einem jungen Mann in Al-Kunas. Sein Name ist Al-‘Utaridiy, und er hat sie zusammen mit uns und seinem Vater gehört.‘ Also kamen wir zu ihm, und er sagte: ‚Ich weiß nicht, wo sie ist. Seit der Zeit des Hörens habe ich nicht mehr hineingesehen. Sie befindet sich jedoch in Qimatr (dem Ort, an dem Bücher aufbewahrt werden), der Bücher enthält, also sucht dort.‘ Ich suchte und fand sie, und es waren Taubenkot darauf. Er hatte sie zusammen mit seinem Vater in alter Schrift aufgeschrieben. Ich bat ihn, sie mir zu geben und mir zu erlauben, sie herauszugeben, und so tat er es.“ Wenn diese Erzählung bestätigt ist, dann stuft der Überlieferer sein Gedächtnis (auswendig) als schwach ein, da er es vergessen hatte und sich nicht mehr daran erinnerte. Sie macht außerdem die Schwäche seiner Sorgfalt im Umgang mit dem Buch deutlich, da er es im Turm bei den Tauben liegen gelassen hatte, sodass es Taubenkot darauf gab! Folglich ist der Mann Da’if (schwach), ebenso wie es die Imame, die sich auf diesem Gebiet auskennen, festgestellt haben.] [Ende des Zitats] Dieser Text ist auch in den Archiven des „Ahl ul-Hadith Portal“ in der Shamela-E-Programm-Bibliothek verzeichnet (2 - 51/390).
- Yunus bin Bukair: Wir haben seinen Fall außerdem im Anhang unter der Überschrift „Die Authentifizierung von Yunus bin Bukair“ zusammengefasst. Im Schluss des Anhangs haben wir in Berichtigung der Aussage von Al-Hafizh in seinem „At-Taqrib“ festgestellt: [Yunus bin Bukair bin Wasil Ash-Shaibani, Abu Bakr Al-Jamal Al-Kufi, ist Thiqah (vertrauenswürdig), ein Imam in Bezug auf die Seera und die Maghaziy, und er ist diesbezüglich eine anerkannte Beweisquelle, aus der neunten Generation. Er verstarb im 99. Jahr (gemeint ist + 100, also 199)]. Wir haben außerdem die Behauptung von Abdul Qadir Al-Muhammadi und seine spitzfindige Argumentation widerlegt, die andeuten, er sei ein Mann der Launen, der die Sahifah von Al-Madinah als schwach (Da’if) einstufen wolle, und dabei jede mögliche List anwende, um dies zu erreichen. Unsere ausführliche Widerlegung findet sich im Anhang „Die Authentifizierung von Yunus bin Bukair“.
- Yunus bin Bukair: We have also summarized his case in the addendum under the heading: “The authentication of Yunus bin Bukair”. In the conclusion of the addendum we stated in correction to the speech of Al-Hafizh in his “At-Taqrib”: [Yunus bin Bukair bin Wasil Ash-Shaibani, Abu Bakr Al-Jamal Al-Kufi, is Thiqah (trusted), an Imam in respect to the Seera and the Maghaziy and he is in respect to it an established source of evidence, from the ninth. He passed away in the 99th year (meaning + 100 i.e. 199)]. We also refuted the contention of Abdul Qadir Al-Muhammadi and his casuistic argumentation, which allude to him being a man of whims, who wants to classify the Sahifah of Al-Madinah as being weak (Da’if), employing every possible stratagem to accomplish that. Our detailed refutation can be found in the addendum “The authentication of Yunus bin Bukair”.
- Ibn Ishaq: Er ist Abu Bakr Muhammad bin Ishaq bin Yasar, der unbestrittene Imam der Gelehrten der Siyar, der Maghazi und der Geschichte; er stellt in Bezug auf sie den letzten Bezugspunkt dar. Hinsichtlich seiner Glaubwürdigkeit, seiner Wahrhaftigkeit und seiner Führungsrolle auf diesem Gebiet ist nahezu ein Konsens hergestellt worden. Dennoch konnte unser Gefährte Abdul Qadir Al-Muhammadi seinen Launen nicht widerstehen. Nachdem er dies zunächst bestätigt hatte, indem er erklärte: [Was Ibn Ishaq betrifft, so wurde über ihn viel gesagt, dessen Summe ist: Er ist Saduq (wahrhaftig), Mudlis (d. h. er verbirgt einen Überlieferer in der Isnad) in Bezug auf das Hadith. Er ist der Imam der Maghazi und Siyar und der letzte Bezugspunkt in Bezug auf sie], konnte er dennoch seinen Launen nicht entkommen, und so führte er an, was seiner Meinung nach einen schlechten oder negativen Schatten auf Ibn Ishaq werfen würde, als er erklärte: [‘Abbas Ad-Dawri sagte: Ahmad bin Hanbal wurde nach Ibn Ishaq gefragt, und so sagte er: „Diese Ahadith (d. h. über die Maghazi und Siyar) werden von ihm überliefert (d. h. übertragen). Wenn er jedoch das Halal und das Haram bringt, würden wir uns wünschen, dass ein Volk so wäre“. Dann faltete er seine Hände zusammen und legte seine beiden Daumen über seine Finger]. Darauf frage ich: Was bedeutet dies? Erstens: Imam Ahmad bin Hanbal ist ausschließlich ein Gelehrter des Fiqh und Hadith und gehört nicht zu den Gelehrten der Siyar, Maghazi, der Geschichte oder des Tafsir. Er besitzt keine tiefgehende Kenntnis über seine hauptsächlichen Überlieferer, ebenso wenig wie er über viele Überlieferungen von den Gefährten des Ibn Ishaq verfügt, die es ihm erlaubt hätten, das zu prüfen, was sie überbrachten. Tatsächlich war er unterschiedslos bzw. zu allgemein, als er erklärte, die Bücher der Maghazi, Fitan (Prüfungen und Wirren) und des Tafsir hätten keine Grundlage. Und zu den größten seiner Irrtümer gehört seine Äußerung über den Imam Al-Hujjah (die maßgebliche Autorität) auf dem Gebiet der Al-Maghazi (der Lebensbeschreibung des Propheten ﷺ hinsichtlich der Feldzüge): Muhammad bin ‘Umar Al-Waqidiy, dessen Zustand und Wirklichkeit wir über viele Jahre hinweg auf sorgfältig genaue Weise untersucht haben und die wir in Kürze unter dem Titel „Fairness gegenüber Al-Waqidiy“ darlegen werden.
- Ibn Ishaq: He is Abu Bakr Muhammad bin Ishaq bin Yasar, the indisputable Imam of the scholars of Seera, Maghaziy and history; representing the final point of reference in respect to them. A consensus has virtually been established concerning his authenticity, truthfulness and leadership in the field. Despite that, our companions called Abdul Qadir Al-Muhammadi could not overcome his whims. So, after affirming that by stating: [As for Ibn Ishaq, then regarding him there is a lot that has been said, the sum of which is: That he is Saduq (truthful), Mudlis (i.e. conceal a narrator in the Isnad) in respect to the Hadith. He is the Imam of the Maghazi and Seera and is the final point of reference in respect to them], we was nevertheless unable to escape from his whims and so he mentioned what he believed would cast a bad or negative shadow upon Ibn Ishaq, when he stated: [‘Abbas Ad-Dawri said: Ahmad bin Hanbal was asked about Ibn Ishaq and so he said: “These Ahadeeth (i.e. concerning the Maghazi and Seera) are written (i.e. transmitted) from him. However, if he comes with the Halal and the Haram, we would want a people to be like this” He then clasped his hands together, placing his two thumbs over his fingers]. In response I ask: What does this signify? Firstly: Imam Ahmad bin Hanbal is exclusively a scholar of Fiqh and Hadith and is not from the scholars of Seera, Maghazi, history or Tafsir. He does not have a deep knowledge of its main transmitters just as he doesn’t have a great deal of transmissions from the companions of Ibn Ishaq for him to have examined what they brought. Indeed, he was indiscriminate or over general when he stated that the books of Maghazi, Fitan (trials and tribulations) and Tafsir had no basis. And from among the greatest of his errors, was his speech regarding the Imam Al-Hujjah (the competent authority) of Al-Maghazi (Seera of military expeditions); Muhammad bin ‘Umar Al-Waqidiy, whose condition and reality we have studied in a painstaking precise manner over a period of many years and which we will present shortly under the title “Fairness to Al-Waqidiy”.
Zweitens: Was Ibn Ishaq betrifft, so sagte er: „Es ist vieles über ihn gesagt worden“. Aus welchem Recht oder welcher Verteidigung hat derjenige, der Abdul Qadir Al-Muhammadi genannt wird, diesen kleinen Teil aus diesem „Es ist vieles über ihn gesagt worden“ vorgebracht, während er all das völlig ignoriert, was diesen von ihm erwähnten Teil vollständig widerlegt? Ein Beispiel dafür ist die Aussage des Imam Ibn Qayyim Al-Jawziyah in seinem „Tahdhib Sunan Abi Dawud Wa Iedaah Mushkilaatuhu“ (2/373 – elektronische Bibliothek Shamela): [Bezüglich des Hadith des Ibn Ishaq, der „Wahrlich, Sein Thron ist über den Himmeln wie die Qubbah (Kuppel)“ enthält, und Al-Mundiris Tadel daran. Er sagte dann: Die Gelehrten der Ithbaat (Bestätigung) sagten: In diesem liegt nichts, was es erlaubt, den Hadith zurückzuweisen. Was die Anschuldigung gegen Ibn Ishaq in Bezug darauf betrifft, so lautet die Antwort: Dass Ibn Ishaq derjenige ist, dem Allah Wissen und Vertrauenswürdigkeit verliehen hat. ‘Ali Ibn Al-Madiniy sagte auch: Seine Hadithe sind meiner Ansicht nach Sahih. Ash-Shu’bah sagte: „Ibn Ishaq ist der Ameer ul-Mu’minin in Bezug auf den Hadith“. Er sagte auch: Er ist Saduq (wahrhaftig), und ‘Ali bin Al-Madiniy sagte ebenfalls: „Ich habe von ihm nur zwei Munkar (fehlerhafte und abgelehnte) Hadithe gefunden“. Diese letzte Aussage spiegelt das höchste Maß an Lob wider, denn es wurden nur zwei Hadithe abgelehnt trotz der großen Zahl der Hadithe, die er überlieferte. ‘Ali sagte auch: „Ich hörte Ibn ‘Uyainah sagen: ‘Ich habe niemanden über Ibn Ishaq sprechen hören, ohne dass seine Rede Anerkennung oder Wertschätzung enthielt.‘ Und es besteht kein Zweifel, dass die Menschen seiner Zeit mehr über ihn wussten als jene, die nach ihnen über ihn sprachen“. Muhammad bin Abdullah bin Abdul Hakam sagte: Ich hörte Ash-Shafi’iy sagen: Az-Zuhri sagte: „Das Wissen wird in diesem Bereich bleiben, solange jener visionäre junge Mann darin bleibt“ (gemeint ist Ibn Ishaq). Ya’qub bin Shaibah sagte: Ich fragte Yahya bin Ma’een: „Wie ist der Status von Ibn Ishaq?“] Er antwortete: „So war er nicht (d. h. nicht, dass man ihn befragen müsste). Ich fragte: ‚Hegst du etwas in deinem Inneren (Negatives) gegenüber seinen Hadithen?‘ Er antwortete: ‚Nein, er war wahrhaftig.‘“ Yazid bin Harun sagte: Ich hörte Shu’bah sagen: „Wenn ich Autorität besäße, würde ich Ibn Ishaq über die Gelehrten des Hadith einsetzen.“ Ibn ‘Adiy sagte: „Ich habe die Ahadith des bedeutenden Gelehrten Ibn Ishaq geprüft und fand in seinen Hadithen nichts, das uns Anlass gäbe, ihn für schwach (Da’if) zu halten. Er mag geirrt oder sich verschrieben haben, so wie andere irren. Und unter den vertrauenswürdigen Überlieferern war nicht bekannt, dass seine Überlieferung eine Lüge war.“ Ya’qub bin Shaibah sagte: Ich fragte Ibn ul-Madiniy nach Ibn Ishaq, und er sagte: „Seine Hadithe sind nach meiner Ansicht Sahih (authentisch).“ Ich fragte: „Was ist mit dem, was Malik über ihn gesagt hat?“ Er antwortete: „Malik saß nicht mit ihm zusammen und kannte ihn nicht und jede Angelegenheit, die in Al-Madinah besprochen wurde!“ Ich sagte: „Hisham bin ‘Urwah hat auch über ihn gesprochen?“ Er antwortete: „Was Hisham gesagt hat, ist keine maßgebliche Quelle. Es könnte sein, dass er (d. h. Ibn Ishaq) die Frau als Knabe traf und von ihr hörte. Die Wahrhaftigkeit zeigt sich in seinen Hadithen: Er überliefert bisweilen: ‚Abu Az-Zinad erzählte mir‘, und manchmal sagt er: ‚Abu Az-Zinad erwähnte‘, und er sagt: ‚Al-Hasan bin Dinar berichtete mir von Ayub von ‘Amr bin Shu’aib‘ (in Bezug auf Salaf und Ba’i, d. h. Fragen des Handels). Und er überlieferte mehr als alle anderen Menschen von ‘Amr bin Shu’aib.“ Ferner steht es im Buch „Nasb Ar-Rayah Takhrij Ahadeeth Al-Hidayah“ des bedeutenden Gelehrten Jamal Ad-Din Az-Zai’aliy, mit Unterstützung von Ayman Salih Sha’ban (1/252): [Abdullah ibn Mubarak sagte: Ibn Ishaq ist Thiqah, Thiqah, Thiqah (eine vertrauenswürdige Quelle).] Wenn der faire Kritiker die Aussagen des Imams der Imame in Bezug auf das Auffinden von Fehlern in Hadithen betrachten würde, nämlich ‘Ali Ibn Al-Madiniy, der ebenfalls einer der großen Imame des Hadith und einer der bedeutendsten Imame der Wissenschaft von Al-Jarh wa t-Ta’dil (der Wissenschaft von der Prüfung der Überlieferer von Hadithen auf ihre Verlässlichkeit) war, und zwar hinsichtlich Ibn Ishaq im Allgemeinen und insbesondere dessen, was er über das Hadith von „Salaf und Ba’i“ sagte, so würde er erkennen, dass er ihn sogar gegen den Vorwurf des Tadlis (d. h. das Verschweigen eines Überlieferers in der Isnad) verteidigt. Denn selbst dieser Verdacht oder Zweifel hat keine Grundlage. Er stellte lediglich das Weglassen einiger Glieder der Überlieferungskette dar oder deren Zusammenfassung, um den Fluss der Ereignisse und historischen Erzählungen zu bewahren. Dies ist eine bekannte Methode. Sie ist notwendig, und daran ist nichts auszusetzen. Die Notwendigkeit gebietet diese Methode bei den Büchern der Siyar und der Geschichte, und sie fällt von vornherein weder inhaltlich noch formal unter die Kategorie des Tadlis (d. h. der absichtlichen Manipulation der Überlieferungsketten). Wenn mehr Informationen gewünscht werden hinsichtlich dessen, „was über ihn gesagt wurde“, nämlich über den Imam Al-Hafizh Al-Hujjah, den Amir ul-Mu’minin im Hadith, Muhammad bin Ishaq bin Yasar Al-Qurashi, so kann auf den Anhang unter dem Titel „Muhammad bin Ishaq bin Yasar, Amir ul-Mu’minin im Hadith“ verwiesen werden. Dieser enthält weitere Belege für seine Stellung als großer Imam und widerlegt den lächerlichen Vorwurf des Tadlis (d. h. der absichtlichen Manipulation der Überlieferungsketten), der ihm zugeschrieben wurde. - ‘Uthman bin Muhammad bin ‘Uthman bin Al-Akhnas bin Shariq: Er wird gewöhnlich unter dem Namen ‘Uthman bin Muhammad Al-Akhnasi oder ‘Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah oder einfach ‘Uthman Al-Akhnasi genannt. Der Mann namens Abdul Qadir Al-Muhammadi, der am 19.03.2007 auf dem Online-Portal Ahl ul-Hadith veröffentlichte, äußerte Folgendes in Nachahmung von Al-Hafizh bin Hajar, als er die Überlieferungsketten der Sahifah von Al-Madinah besprach: [Was Uthman bin Muhammad bin Mughirah Al-Akhnas Ath-Thaqafi Al-Hijazi betrifft, so ist er ein Saduq (wahrhaftiger Mensch), der Awham (fehlerhafte Überlieferungen) und Manaakir (Hadithe, die von anderen zurückgewiesen wurden) hat.] Dies wurde auch in den Archiven des Ahl ul-Hadith-Portals in der Shamela-E-Bibliothek festgehalten (2 - 51/390). Das ist alles, was er (Abdul Qadir) sagte, um seine Falschheit zu stützen: eine einzige Zeile, die das gesamte Wissen derer zusammenfassen soll, die vorher kamen und seither vergangen sind!! Selbst seine Aussage „Manaakir“ stammt aus einer anderen Quelle, denn sie war nicht die Rede von Al-Hafizh ibn Hajar, der in „Taqrib At-Tahdhib“ (1/386/4515) festhielt: [Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah bin Al-Akhnas bin Shariq Ath-Thaqafi Al-Akhnasiy Hijazi ist Saduq (ein wahrhaftiger Mensch), der Awham hat, aus der sechsten (d. h. Stufe der Kette).] In dem neun Seiten umfassenden Anhang unter der Überschrift „Die Authentifizierung von Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah Al-Akhnasi“ haben wir eine Korrektur der Zusammenfassung von Al-Hafizh (Ibn Hajar) fest begründet, der in seiner Beurteilung äußerst mangelhaft war, und zudem den Beweis erbracht, dass die richtige Aussage über ihn lautet: [Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah bin Al-Akhnas Ath-Thaqafi al-Akhnasi ist Thiqah (vertrauenswürdig in der Überlieferung), ein Rechtsgelehrter, ein Gelehrter in Maghazi und Geschichte, aus der vierten (Stufe).] Auf den Anhang kann zurückgegriffen werden, da er viele wichtige historische Erkenntnisse sowie eine Erörterung der Mängel im bekannten und bedeutsamen Hadith „Wer die Verantwortung für das Richteramt übernommen hat (oder als Richter eingesetzt wird), der ist ohne Messer geschlachtet worden“ enthält. Möge es mit Allahs Erlaubnis etwas Freude bereiten.
- Aali (die Familie) von ‘Umar bin Al-Khattab, möge Allah mit ihm zufrieden sein: In dem Anhang mit dem Titel „Die Authentifizierung von Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah Al-Akhnasi“ haben wir festgestellt: [Was die Aali (die Familie) von ‘Umar bin Al-Khattab betrifft, unter denen Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah Al-Akhnasi das schriftliche Dokument der „Sahifah von Al-Madinah“ fand, so sind dies ohne Zweifel Abdullah ibn ‘Umar, ‘Asim bin ‘Umar und deren Brüder, Kinder und Ehefrauen. Sie alle sind, durch das Lob Allahs, Thiqaat (vertrauenswürdige und anerkannte Überlieferer) im festesten Grade, auf dem Höhepunkt von Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit und Gottesfurcht, während unter ihnen kein Lügner oder Fälscher bekannt ist – Allah bewahre].
- Aali (the family of) ‘Umar bin Al-Khattab, may Allah be pleased with him: In the addendum entitled “The authentication of Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah Al-Akhnasi” we stated: [As for the Aali (the family of) ‘Umar bin Al-Khattab, among whom Uthman bin Muhammad bin Al-Mughirah Al-Akhnasi found the written document of the “Sahifah of Al-Madinah”, then they are without doubt Abdullah ibn ‘Umar, ‘Asim bin ‘Umar and their brothers, children and wives. All of whom, by the praise of Allah, are Thiqaat (trustworthy and accepted relators) of the firmest degree, at the height of trustworthiness, truthfulness and God-fearing, whilst a liar or fabricator has not been known from among them – Allah forbid].
Zusammenfassend: Das Hadith ist Muttasil (eine durchgehende, ununterbrochene Überlieferungskette vom Anfang bis zum Ende) und Sahih (authentisch), wobei jedes Glied der Kette von den Thiqaat (vertrauenswürdigen und anerkannten Überlieferern) stammt, wodurch Beweis und Beleg (Al-Hujjah) erbracht wird. Es verhält sich nicht so, wie es derjenige namens Abdul Qadir Al-Muhammadi behauptete, als er einen groben Irrtum beging, indem er sagte: „Dieser Isnad (Überlieferungskette) ist nicht erfreulich, da er Al-‘Utaridiy und Ibn Bukair enthält, abgesehen vom Verdacht oder Zweifel am Auftreten einer Unterbrechung, in dem Fall, dass Uthman nicht angab, von wem aus der Familie ‘Umar bin Al-Khattab er es (d. h. die Sahifah) übernommen hatte. Es könnte sein, dass er darin einen Irrtum beging oder dass der Fehler von Bukair herrührt, da er dafür bekannt ist, Verstöße zu begehen, in dem Fall, dass er die Rede des Ibn Ishaq übernahm und sie an das Hadith anschloss (d. h. an die Überlieferungskette)]. Bravo, ist das das Ergebnis einer sorgfältigen Forschung und Prüfung? Möge Allah vor ihm Schutz gewähren.
In conclusion: The Hadith is Muttasil (a continuous unbroken chain from beginning to end) and Sahih (authentic), each link in the chain is from the Thiqaat (trustworthy and accepted narrators), through which evidence and proof (Al-Hujjah) is established. It is not how the one named Abdul Qadir Al-Muhammadi claimed when he made a gross error stating: “This Isnad (chain of narration) is not rejoiced at, as it contains Al--‘Utaridiy and Ibn Bukair, in addition to the suspicion or doubt of the occurrence of an interruption, in the case where Uthman did not state who from among the family of ‘Umar bin Al- Khattab he had taken it (i.e. the Sahifah) from. It could be that he could have been mistaken in that or that the mistake originated from Bukair as he is well known to commit violations, in the case where he would take the speech of Ibn Ishaq and connect himself to the Hadith (i.e. the chain of narration)]. Bravo, is this the result of proper research and examination is undertaken? May Allah’s refuge be sought.
Die zweite Isnad (Überlieferungskette): Dies ist die Kette, wie sie Ibn Sayyid An-Nas in seinem „ʿUyūn al-Athar fī Funūn al-Maghāzī wa asch-Schamāʾil wa as-Siyar“ festgehalten hat, überliefert durch Ibn Abī Khaithama.
- The second Isnad (chain of transmission): This is the chain as recorded by Ibn Sayed An-Nas in his “Uyun Al-Athar Fee Funun Al- Maghazi wa Ash-Shama’il Wa As-Siyar”, transmitted by Ibn Abu Khaithama:
[Ahmad bin Jinab Ab Al-Walid überlieferte von ‘Eisa bin Yunus, von Kathir bin Abdullah bin ‘Amr al-Muzani, von seinem Vater, von seinem Großvater]. Al-Baihaqi erwähnte die Überlieferungskette auch in verkürzter Form: [Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf überlieferte von seinem Vater, von seinem Großvater … Es wurde uns überliefert von Abu Abdullah Al-Hafizh und Abu Bakr Al-Qadi, die sagten: Abu Al-‘Abbas überlieferte uns von Muhammad bin Ya’qub, von Muhammad bin Ishaq Ad-Daghani, von Mu’awiyah bin ‘Amr, von Abu Ishaq (Al- Farazi), von Kathir bin Abdullah, der es berichtete (d. h. das Hadith)].
[Ahmad bin Jinab Ab Al-Walid related from ‘Eisa bin Yunus, from Kathir bin Abdullah bin ‘Amr al-Muzani, from his father from his grandfather]. Al-Baihaqi also mentioned the Isnad (chain of transmission) in a summarized form: [Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf related from his father, from his grandfather … It was related to us by Abu Abdullah Al-Hafizh and Abu Bakr Al-Qadi who said Abu Al-‘Abbas related to us from Muhammad bin Ya’qub from Muhammad bin Ishaq Ad-Daghani, from Mu’awiyah bin ‘Amr from Abu Ishaq (Al- Farazi) from Kathir bin Abdullah, who stated it (i.e. the Hadith].
Erstens sagen wir: Zu der Aussage von Ibn Sayyid An-Nas in seinem Werk „Uyun Al-Athar Fee Funun Al-Maghazi wa Ash-Shama’il Wa As-Siyar“ (1/330), nachdem er den Text der Sahifah von Al-Madinah von Ibn Ishaq in seiner vollständigen und vollen Länge vorgestellt hat: [So hat Ibn Ishaq sie erwähnt, und auch Ibn Abu Khaithama hat sie erwähnt (d. h. den Text der Sahifah). Dann stellte er die Isnad (Überlieferungskette) vor und sagte schließlich: Er hat sie auf dieselbe Weise erwähnt], ist es nicht vorstellbar, dass er dies gesagt hat, wenn nicht die beiden Texte miteinander übereinstimmten oder einander zumindest ähnlich waren. Von dem Imam des Musannaf und einem großen Hafiz wie Ibn Sayyid An-Nas darf man nichts anderes erwarten, sonst würde dies eine Form von Verrat und Täuschung darstellen. Die Wahrheit ist, dass er es für ausreichend hielt, den Text des Ibn Abu Khaithama nicht zu erwähnen, da der Text des Ibn Ishaq (der derselbe war) vorhanden war. Zu jener Zeit schrieben die Menschen mit eigener Hand, und sie hatten keine Computer, die das Kopieren und Einfügen erleichterten. Daher hat das, was der Mann namens Abdul Qadir Al-Muhammadi aufgewirbelt hat, als er sagte: [Dieser Hadith stimmt nicht mit dem Hadith des Ibn Ishaq überein. Er kam vielmehr in zusammengefasster Form, wie die folgenden Überlieferungen. Ibn Sayyid An-Nas hat ihn lediglich so erwähnt, wie er es angab, also wie das Dokument, das Ibn Ishaq überliefert hat. Anschließend haben ihn diejenigen weiterverfolgt, die ihm folgten, ohne dass dies ihm gegenüber belegt war. Denn Ibn Sayyid An-Nas hat uns seinen Text nicht überliefert, der als einer der verlorenen Teile der Geschichte des Ibn Abu Khaitham gilt. Dies wird dadurch gestützt, dass Al-Baihaqi ihn in zusammengefasster Form überliefert hat, wie ersichtlich ist], keine Bedeutung.
Firstly, we say: Concerning the statement of Ibn Sayed An-Nas in his “Uyun Al-Athar Fee Funun Al-Maghazi wa Ash-Shama’il Wa As-Siyar” (1/330), after presenting the text of the Sahifah of Al-Madinah from Ibn Ishaq in its complete and full length: [This is how Ibn Ishaq mentioned it and Ibn Abu Khaithama also mentioned it (i.e. the text of the Sahifah). He then presented the Isnad (chain of transmitters) and then stated: He mentioned it in the same way], it is not conceivable that he said that unless the two texts conformed to each other or were mutually similar. It is not permitted to expect other than that from the Imam of the Musannaf and a great Hafizh like Ibn Sayed An-Nas, otherwise it would represent a form of treachery and deceit. The truth is that he found it sufficient not to mention the text of Ibn Abu Khaithama due to the presence of the text of Ibn Ishaq (which was the same). At that time the people would write by their own hands and they didn’t have computers to facilitate copying and pasting. There is therefore no significance in what the one named Abdul Qadir Al-Muhammadi stirred up when he said: [This Hadith does not conform to the Hadith of Ibn Ishaq. It rather came in a summarized form like the forthcoming narrations. Ibn Sayed An-Nas merely mentioned it as he stated i.e. like the document that Ibn Ishaq related. It was then followed up by those who followed it up, whilst not being established to him. That is because Ibn Sayed An-Nas did not mention to us its text, which is considered to be from among that which has been lost from the history of Ibn Abu Khaitham. This is supported by the fact that Al-Baihaqi related it in a summarized form as can be seen].
Was Al-Baihaqi betrifft, dass er es in gekürzter Form überliefert hat, so lag das an der Eignung jenes Textabschnitts für das Kapitel, mit dem er sich befasste. Al-Baihaqi verfährt so häufig, besonders in seiner „Sunan Al-Kubra“. Diese Vorgehensweise wurde auch von Al-Bukhari vor ihm in seinem „Sahih“ angewandt, ebenso von der Mehrheit der Sammler von Hadithen. Dies hat keinerlei Zusammenhang damit, ob es sie in gekürzter oder vollständiger Form erreicht hat, und erst recht nicht damit, ob es andere in gekürzter oder vollständiger Form erreicht hat. Über ihn wurde Folgendes erwähnt in „Dhail At-Taqyid Fee Ruwaat As-Sunan Wa Al-Asaneed“ (1/247/483):
As for Al-Baihaqi having related it in a summarized form, then that was due to the suitability of that section of the text in respect to the (topic of the) chapter he was addressing. Al-Baihaqi follows this approach a lot and particularly in his “Sunan Al-Kubra”. It was also practised by Al-Bukhari before him in his “Sahih” and by the majority of the compilers of Hadith. There is no relationship between this and it having reached them in a summarized or complete form and by greater reason, reaching other than them, in a summarized or complete form. The following was mentioned concerning him in “Dhail At-Taqyid Fee Ruwaat As-Sunan Wa Al-Asaneed” (1/247/483):
Muhammad bin Muhammad bin Muhammad bin Ahmad bin Abdullah bin Muhammad bin Yahya bin Muhammad bin Muhammad bin Abu Al-Qasim bin Muhammad bin Abdullah bin Abdul ‘Aziz bin Sayed An-Nas bin Abu Al-Walid bin Mundhir bin Abdul Jabbar bin Sulaiman Al-Ya’mariy Al-Hafizh Fat’h ud-Din Abu Al-Fat’h bin Ash- Sheikh Abu ‘Umar bin Ash-Sheikh Abu Bakr, der unter dem Namen Ibn Sayed An-Nas Al-Ya’mari bekannt ist. Er empfing Sahih Al-Bukhari aus der Hand von Al-‘Izz Abdul ‘Aziz bin Abdul Mun’im Al-Harani und Sahih Muslim von Muhammad Abdul ‘Aziz bin Al-Hafizh Abu Al-Futuh Nasr Abu Al-Farah Al-Husari. Er empfing Sunan Abu Dawud aus der Hand von Al-Mu’ayed At-Tousi und Abdur Rahim bin Yusuf bin Khatib Al-Mizza. Er empfing Al-Ghilaniyat durch die Lesung seines Vaters daraus und Al-Ghilaniyat von Ghazi Al-Halawi durch seine eigene Lesung. Er empfing die Jami’ des At-Tirmidhi von Muhammad bin Ibrahim bin Tarjam Amazani durch seine Lesung, und Wa’l Abu ‘Ali Ya’qub bin Ahmad bin Fada’il Al-Halabiy trug ihm die Sunan des Ibn Majah durch seine Lesung vor. Er empfing die „(Seera) An-Nabawiyah Tahdhib Ibn Hisham“ von Abu Al-Ma’aliy Ahmad bin (…) durch seine Lesung, mit Ausnahme eines kleinen Teils davon, den er von einem anderen empfing. Er empfing den größten Teil der „Maghazi“ des Musa bin ‘Uqbah von Al-‘Izz Ahmad bin Ibrahim Al-Fariqiya, zusätzlich zum Buch „Adh-Dhuriyah At-Tahirah“ von Ad-Dulabi. Er empfing einen Teil der „Maghazi“ des Abu Abdullah Muhammad bin ‘Abid Al-Qurashi Al-Katib von Al-Khadr bin Al-Husain bin Al-Khadr bin ‘Abdan. Er empfing den größten Teil des Buches „At-Tabaqat Al-Kubra“ von Muhammad bin Sa’d von Abdul Muhsin bin As-Sahib Muhyi ud-Din Muhammad bin Ahmad bin Jaradah Al-‘Uqaili durch seine Lesung. Er empfing „Al-Mu’jam As-Saghir“ des At-Tabarani von Muhammad bin Abdul Mu’min bin Abu Al-Fat’h As-Suwariy durch seine Lesung, zusätzlich zur Lesung des Al-Hafizh Abu Al-Hajjaj Al-Mizzi und dem Musnad des Abu Ya’la Lamousli. Er erhielt das „Mu’jam“ des Ibn Jami’ von ‘Umar ibn Al-Qawwas durch dessen Lesung in Gharbil in der Ghouta in der Provinz Damaskus. Er erhielt „Ash-Shifa“ von Al-Qadi ‘Iyad durch Al-Qadi ‘Ilm ud-Din Muhammad bin Al-Husain bin Rashiq Ar-Rib’iy, durch die Lesung seines Vaters, der es von Ibn Jubair gehört hatte. Er erhielt viele Bücher des Wissens, und seine Lehrer waren zahlreich. Er war bewandert in der Hadithwissenschaft, in der Adab (Literatur) und in anderen Gebieten, und er wurde bekannt durch die Gunst seiner fähigen Erläuterung eines großen Teils von At-Tirmidhi. Er verfasste außerdem ein Werk über die Prophetenbiographie ﷺ, das viele Nutzen enthielt, und nannte es „Uyun Al-Athar Fee Funun Al-Maghazi wa Ash-Shama’il Wa As-Siyar“. Er fasste es zusammen und nannte die Zusammenfassung „Nur ul-Uyun“. Zu seiner Dichtung gehörte das Buch „Bushra Al-Labib Bi-Dhikra Al-Habib“. Er pflegte daraus zu überliefern und aus „Uyun Al-Athar“ sowie aus anderen seiner schriftlichen Werke oder Sammlungen. Er verstarb plötzlich am 11. Sha’ban in Kairo im Jahr 734 n. H., während er im Jahr 671 n. H. geboren wurde. Er weilte in Damaskus in der Gesellschaft von Ibn Al-Mujawir und erhielt (Wissen) von ihm. Sein Gefährte Al-Qutb Al-Halabi empfing Wissen von ihm, außerdem Ahmad bin As-Sabouni und Al-Jamal Ibrahim bin Muhammad bin Abdur Rahim Al-Amyouti.
Folgendes wurde ebenfalls (über Ibn Sayyid An-Nas) im „Mu'jam der Gefährten des Scheich al-Islam Ibn Taymiyya“ (S. 161 [Shamela E-Bibliothek]) erwähnt:
The following also came mentioned (about Ibn Sayed An-Nas) in the “Mu’jam of the companions of Sheikh Al-Islam Ibn Taymiyyah” (p. 161 [Shamela E-library]):
Muhammad bin Muhammad bin Muhammad bin Ahmad bin Abdullah bin Muhammad bin Yahya bin Muhammad bin Muhammad bin Abu Al-Qasim bin Muhammad bin Abdullah bin Abdul ‘Aziz bin Sayed An-Nas bin Abu Al-Walid bin Mundhir bin Abdul Jabbar bin Sulaiman, Abu Al-Fat’h Fat’h ud-Din Al-Ya’mariy Ash-Shafi’iy (671–734 n. H.). Er wurde im Monat Dhu l-Qa’dah in eine Familie mit einiger Führungsstellung und Macht hineingeboren, und sein Onkel väterlicherseits war Heerführer in Sevilla gewesen. Als sein Vater sich in den Ländern Ägyptens niederließ, brachte er die Ummuhaat (Mütter, d. h. Hauptquellen) der Wissensbücher mit, darunter den Musannaf des Ibn Abi Shaibah, dessen Musnad, den Musannaf des Abdur Razzaq, Al-Muhalla, Al-Istidhkar und andere große Sammlungen. Als er noch jung war, brachte ihn sein Vater zum Lernen zu Shams ud-Din Al-Maqdasi. Er empfing Wissen auch durch Al-Qutb Al-Qastalani, Ibn Al-Anmatiy, Ghazi, Ibn Al-Khaimiy und Shamiya bint Al-Bakri. Er suchte das Wissen selbstständig und schrieb mit eigener Hand. Vieles nahm er von den Gefährten des Al-Kindi und Ibn Tabarzadh auf. Er reiste nach Damaskus, und seine Ankunft fiel mit dem Tod des Al-Fakhr bin Al-Bukhari zusammen, was ihn schmerzte. Viel nahm er von As-Suwariy, Ibn ‘Asakir und Ibn Al-Mujawir auf. Ash-Sheikh Al-Mizziy ermutigte ihn, Wissen von Ash-Sheikh Ibn Taymiyyah zu nehmen. Er traf ihn dann und empfing Wissen von ihm. Er (Ibn Sayed An-Nas) sagte über ihn (Ibn Taymiyyah): [Ich fand ihn unter denen, die einen großen Anteil am Wissen der islamischen Wissenschaften erlangt hatten. Er hatte die Sunan (d. h. Hadithe) und Athar (Überlieferungen) praktisch vollständig im Gedächtnis bewahrt. Sprach er über Tafsir, so trug er seine eigene Fahne (d. h. er zeichnete sich aus). Gab er ein richterliches Urteil ab, so kannte er dessen Zweck vollkommen bzw. war sich dessen bewusst, und wurde ihm ein Hadith genannt, so war er der Inhaber seines Wissens und seiner Überlieferung. Hätte er sich dem Geben und dem Diktieren gewidmet, so würdest du niemanden freigebiger in seinem Geben und höher an Wissen finden als ihn. Er zeichnete sich in jeder Kunst vor seinen Zeitgenossen aus. Kein Auge, das ihn sah, hatte seinesgleichen gesehen, und kein Auge hatte eine Szene miterlebt wie jene, wenn er über Tafsir sprach und seine Sitzung von einer großen Menge besucht war, während er aus dem Meer seines süßen und reinen Wissens zitierte. Sie labten sich an seinem vortrefflichen Verdienst im Garten und am Bach. Das dauerte so lange, bis einige Leute aus seinem Land von Neid befallen wurden und die Kritiker begannen, gegen ihn aufzuwiegeln, und zwar wegen seiner hanbalitischen Ansichten in Fragen der Aqida (des Glaubens). So griffen sie einige seiner Aussagen dazu auf und suchten, dies zum Anlass für Tadel zu machen. Sie bereiteten Pfeile vor, um ihn der Abweichung zu bezichtigen, und behaupteten, er habe ihren Weg verletzt und ihre Gruppe gespalten. So stritt er mit ihnen, und sie stritten mit ihm; er boykottierte einige von ihnen, und sie boykottierten ihn. Dann stritt er mit einer anderen Gruppe, die zu jenen gehörte, die keinen rechten Weg hatten, und die behaupteten, sie seien im Besitz des genauesten Wissens über das Verborgene dieser Angelegenheiten (d. h. der Aqida) und ihrer offenkundigen Wahrheit. Er entlarvte jene Gruppen und nannte die Übel dessen, was sie behaupteten. Da wandten sie sich an die erste Gruppe, die mit ihm gestritten hatte, und suchten Unterstützung bei jenen, die einen Groll gegen ihn hegten. Infolgedessen brachten sie seine Angelegenheit zu den Ohren der Herrscher, und alle bemühten sich, seinen Unglauben (Kufr) zu erklären und gegen sein Denken zu arbeiten. Dann verfassten sie ein Schriftstück und stachelten die Missgünstigen an, es unter den Angesehenen zu verbreiten. Sie bemühten sich, es bis zu den herrschenden Königen der Länder Ägyptens gelangen zu lassen. Er wurde daraufhin ergriffen, festgenommen und sogleich bei seiner Ankunft ins Gefängnis gesteckt. Darauf beriefen sie Versammlungen ein, um sein Blut zu vergießen, und zu diesem Zweck kamen sie zusammen aus den Bewohnern des Ortes und den Angehörigen der Schulen, aus denen, die in dem Streit verwickelt gewesen waren und in ihrer Täuschung listig waren, und aus denen, die ihn offen einen Ungläubigen nannten und die Vornehmsten unter denen waren, die ihn boykottierten, während sie ihn „Raib ul-Manun“ (Zweifler am Schicksal) nannten. Dein Herr weiß, was in ihren Herzen verborgen ist und was sie kundtun. Diejenigen, die offen seinen Unglauben verkündeten, waren nicht schlechter als jene, die betrügerisch handelten. Die Skorpione krochen auf ihn zu, doch Allah wehrte die Ränke von ihnen allen ab. Er rettete ihn durch die Hände derer, die Allah erwählt hatte, und Allah hat die Oberhand über Seine Angelegenheit. Danach blieb er nicht verschont von einer Prüfung nach der anderen, und während seines restlichen Lebens verließ er keine Bedrängnis, ohne dass er von einer weiteren getroffen wurde. Bis er seine Sache vor einige der Richter brachte. Sie ließen ihn einkerkern, und er blieb in jenem Gefängnis bis zur Zeit seines Scheidens zur Barmherzigkeit Allahs, des Erhabenen, und seines Todes. Und zu Allah kehren alle Angelegenheiten zurück, und Er kennt die Verräterei unter den Menschen und das, was die Herzen verbergen. Sein Tag wurde bezeugt: Die Straßen wurden eng für seine Janazah (Totenbestattung), und sie füllten sich mit Muslimen, die von allen Orten kamen und in ihrer Versammlung Segen suchten, am Tag, an dem die Zeugen auftreten werden, indem sie sich an seinen Sarg klammerten, bis sie dessen Stangen zerbrachen. Das war in der 20. Nacht des Dhu l-Qa'dah im Jahre 728 n. H., in der Festung von Damaskus. Er wurde in Harran am 10. Rabi' al-Awwal im Jahre 661 n. H. geboren – möge Allah ihm und uns allen gnädig sein.“ [Ende des Zitats]
(Fortsetzung) Er (Ibn Sayyid an-Nas) empfing von ihm einen Teil des Buches „Al-Juz’“ von Ibn ‘Arafah. Adh-Dhahabi sagte: „Er (Ibn Sayyid) kam beinahe an Al-Fakhr (d. h. Al-Bukhari) heran, verfehlte ihn jedoch um zwei Tage. Seine Lehrer unter den Gelehrten belief sich auf nahezu tausend. Er schrieb in seiner eigenen Handschrift ab, prüfte (das Wissen) sorgfältig und wurde für eine Zeit mit dem Zeugnisdienst betraut. Er besaß gute Umgangsformen (Charakter), war heiter und jemand, der scherzte und verspielt war. Er war Saduq (wahrhaftig) hinsichtlich des Hadith, und er war eine maßgebliche Quelle hinsichtlich dessen, was er überlieferte. Er hatte einen scharfen, durchdringenden Blick für die Wissenschaft (der Hadith-Kritik), Erfahrung im Umgang mit den Überlieferern, Kenntnis der Meinungsverschiedenheiten und war hervorragend in der Kenntnis der Sprache und besaß zahlreiche Vorzüge. Er sagte: Und hätte ich mich dem Wissen so gewidmet, wie ich es hätte tun sollen, wäre ich zu ihm gereist. Er suchte jedoch Zerstreuung davon durch das Schreiben, während seine Vorkehrungen ohne Kosten waren. Er war heiter, intelligent, leicht im Umgang und trug keine Sorge mit sich“ (Ende).
(Continued) He (Ibn Sayed An-Nas) received from him some of the book “Al-Juz’” by Ibn ‘Arafah. Adh-Dhahabi said: “He (Ibn Sayed) almost reached Al-Fakhr (i.e. Al-Bukhari) but missed him by two days. His teachers from the scholars numbered close to one thousand. He transcribed in his own writing, sifted (through knowledge) and was assigned to testimony for a period. He gad good morals (character), cheerful and someone who was joke and be playful. He was Saduq (truthful) in respect to the Hadeeth and he was authoritative source in respect to what he transmitted. He had a sharp penetrating eye in respect to art, experience in respect to transmitters, knowledge of differences in opinion and was outstanding in the knowledge of the language and had abundant virtues. He said: And had I dedicated myself to knowledge as I should have done, I would have travelled to him. However, he would seek distraction from that through writing, while his arrangements were without cost. He was cheerful, intelligent, easy to get on with and did not carry any anxiety with him” (End].
(Fortsetzung) Al-Barzali sagte: „Er war einer der herausragenden Gelehrten. Vollkommenheit (Vortrefflichkeit) und Gedächtnisstärke, was die Überlieferungen (Hadith) betrifft, sowie hinsichtlich des Verständnisses ihrer Mängel oder Schwachstellen und ihrer Asanid (Überlieferungsketten). Er kannte sowohl die authentischen (Sahih) als auch die fehlerhaften Überlieferungen. Er war eine Wissensquelle der Seera, und er zeichnete sich in der arabischen Sprache aus. Er war gekennzeichnet durch eine gute Ordnung in der Einteilung des Stoffes, Rechtgläubigkeit im Glaubensbekenntnis (Aqida), schnelles Lesen, gepflegtes Auftreten, große Demut, gute Gesellschaft, Heiterkeit, Humor und Klugheit. Er besaß schöne Dichtkunst und hervorragende Prosa. Er wurde von den Hadith-Studenten geliebt, und nach ihm ist insgesamt niemand wie er gekommen (d. h. mit all diesen Eigenschaften zusammen).“ [Ende des Zitats]
(Continued) Al-Barzali said: “He was one of the eminent people of knowledge. Perfection (excellence) and memorisation, in respect to the Hadith and in terms of comprehending their deficiencies or points of weakness and their Asaneed (chains of transmission). He was knowledgeable of those which were Sahih and those which were faulty. He was a knowledge base of the Seera and he excelled in the Arabic language. He was characterised by good classification, soundness in Aqeedah, quick reading, being well presented, greatly humble, good company, light-hearted, funny and intelligent. He had beautiful poetry and exceptional prose. He was loved by the students of Hadith and no one like him has come after him, as a whole (i.e. with all these qualities combined)” [End of Quote].
(Fortsetzung) Ibn Hadschar sagte: „Er memorierte „At-Tanbih“, und die Zahl seiner (gelehrten) Lehrer belief sich vielleicht auf nahezu tausend. Er verbrachte viel Zeit in der Gesellschaft von Ibn Daqiq Al-‘Eid. Unter ihm vollendete er das Studium der Usul ul-Fiqh. Er kehrte zu ihm zurück, und dieser pflegte ihn zu lieben und ihm zugetan zu sein, hörte auf seine Rede und lobte ihn. Das Wissen der arabischen Sprache erhielt er von Bahaa’ ud-Din Ibn An-Nuhas. Er schrieb sowohl die maghrebinische als auch die ägyptische Schrift und vervollkommnete beide.“ Al-Kamal Al-Adfuwi sagte (über ihn): „Er memorierte „At-Tanbih“ im Fiqh und verfasste sein Buch in der Siyar mit dem Titel: „Uyun ul-Athar“. Es ist ein gutes Buch in seinem Fachgebiet und unternahm es, (die Sunan von) At-Tirmidhi zu erklären. Hätte er sich in diesem Vorhaben auf die Wissenschaft des Hadith beschränkt, statt die Erörterung der Asaneed (Überlieferungsketten) zu betreiben, wäre es vollständiger und besser gewesen. Er strebte jedoch danach, seinem Lehrer Ibn Daqiq Al-‘Eid zu folgen, und gelangte daher an ein Ende, bevor er vollendete, was er vollenden wollte.“ [Ende des Zitats]
(Continued) Ibn Hajar said: “He memorised “At-Tanbih” and his (scholarly) teachers numbered perhaps close to a thousand. He spent a lot of time in the company of Ibn Daqiq Al-‘Eid. He completed the study of Usul ul-Fiqh under him. He returned to him and use to love and be fond of him, listen to his speech and commend him. He received the knowledge of the Arabic language from Bahaa’ ud-Din Ibn An-Nuhas. He wrote both the Maghreb and Egyptian scripts and perfected them. Al-Kamal Al-Adfuwi said (regarding him): “He memorised “At-Tanbih” in Fiqh and authored his book in Seera called: “Uyun ul-Athar”. It is a good book in its subject area and set out to explain (the Sunan of) At-Tirmidhi. Had he restricted himself in respect to that upon the art (knowledge area) of the Hadith rather than the discussion of the Asaneed (chains of transmission), it would have been more complete and better. However, he sought to follow his teacher Ibn Daqiq Al-‘Eid and consequently came to an end before accomplishing what he had wanted to accomplish” [End of Quote].
Er verfasste auch Bücher, die beeindruckten und berühmt wurden. Zu ihnen gehören: „Nur ul-Uyun“ und „Bushra Al-Labib Bi-Dhikra Al-Habib“. Es war ein zusammenfassendes Werk auf dem Gebiet der Siyar, das Ibn Hajar lobte. Er verfasste außerdem poetische Werke über den Propheten ﷺ, die er in einem Band erläuterte, sowie lange poetische Prosatexte, neben anderen Werken. [Ende der Rede aus dem „Mu’jam of the companions of Sheikh Al-Islam Ibn Taymiyyah“ (S. 161 [Shamela E-Library]).]
He also authored books which dazzled and became famous. These include: “Nur ul-Uyun” and “Bushra Al-Labib Bi-Dhikra Al-Habib”. It was a summarised work in the area of the Seera which Ibn Hajar commended. He also authored Prophetic poetic works which he explained in a volume and long poetic proses among other works] [End of speech from the “Mu’jam of the companions of Sheikh Al- Islam Ibn Taymiyyah” (p. 161 [Shamela E-library]).
Lasst uns die Aussage des Imams Adh-Dhahabi betrachten, des unbestrittenen Imams der Gelehrten der Hadithwissenschaft und der Geschichte seiner Zeit, als er über diesen Imam (Ibn Sayyid an-Nas) sagte: „Er war saduq (wahrhaftig) hinsichtlich des Hadithes, und er war eine maßgebliche Quelle hinsichtlich dessen, was er überlieferte.“ Dann würden wir die Schwere des Verbrechens erkennen, das der Mann namens Abdul Qadir Al-Muhammadi gegen diesen Imam und gegen die Wahrheit begangen hat! Lasst uns nun das Augenmerk auf die Untersuchung dieses zweiten Überlieferungsweges (der Sahifah von Al-Madinah) richten.
Let us contemplate the speech of Imam Adh-Dhahabi (in the above text), the uncontested Imam of the scholars of Hadith and history of his age, when he said about this Imam (Ibn Sayed An-Nas): “He was Saduq (truthful) in respect to the Hadeeth and he was authoritative source in respect to what he transmitted”. We would then realise the magnitude of the crime that the one named Abdul Qadir Al- Muhammadi perpetrated against this Imam and against the truth! Let us now focus upon the study of this second path of transmission (of the Sahifah of Al-Madinah):
Was den verehrten, gelehrten Imam Al-Hafiz Abu Bakr Ahmad bin Abu Khaithama betrifft, den Verfasser von „At-Tarikh Al-Kabir“, und ‘Eisa bin Yunus bin Abu Ishaq As-Sabee’i Al-Hamdani: Sie sind Imame unter den Thiqat und Athbat (den Vertrauenswürdigen und Zuverlässigen in der Überlieferung), und darüber besteht Übereinstimmung. Ahmad bin Janab (Abu Al-Walid Al-Masisi) ist durch Konsens vertrauenswürdig (Thiqah), und er ist insbesondere in Bezug auf ‘Eisa bin Yunus vertrauenswürdig und zuverlässig (Thiqah Thabit). Mit Einschluss von Al-Baihaqi sind sie alle bekannte, zuverlässige und vertrauenswürdige (Athbat und Thiqat) Imame, bis die Überlieferungskette bei Kathir bin Abdullah ankommt. Folglich besteht keine Notwendigkeit, die Umstände oder den Zustand einer anderen Person als Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf zu untersuchen. Wir haben dies in einem dafür vorgesehenen Anhang unter der Überschrift „Gerechtigkeit gegenüber Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf Al-Muzani“ unternommen. Darin haben wir die Ungültigkeit dessen nachgewiesen, was Al-Hafiz (Al-Asqalani) in seinem „Taqrib At-Tahdhib“ (1/460/5617) erwähnt hat, als er sagte: [Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf Al-Muzani Al-Madani ist Da’if (schwach). Diejenigen, die ihm Lüge zuschrieben, übertrieben; aus der siebten Generation.] Das gilt für den Fall, dass der Text durch folgenden ersetzt werden muss: [Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf Al-Muzani Al-Madani; mit ihm ist kein Problem, und diejenigen, die ihm Lüge zuschrieben, irrten sich; aus der siebten Generation.] Auf diese Weise wird das Unrecht gegenüber diesem Mann aufgehoben, und er wird innerhalb der Grenzen der Mäßigung gerecht behandelt.
As for the eminent accomplished Imam Al-Hafizh Abu Bakr Ahmad bin Abu Khaithama, the author of “At-Tarikh Al-Kabir”, and ‘Eisa bin Yunus bin Abu Ishaq As-Sabee’I Al-Hamdani, then they are Imams from among the Thiqat and Athbat (Those who are trustworthy and reliable in terms of transmission), and there is a consensus over that. As for Ahmad bin Janab (Ab Al-Walid Al-Masisi), then he is Thiqah (trustworthy) by consensus and he is Thiqah Thabit (trustworthy and reliable) in respect to ‘Eisa bin Yunus specifically. With the inclusion of Al-Baihaqi, they are all well-known Athbat and Thiqat (trustworthy and reliable) Imams up until the chain reaches Kathir bin Abdullah. Consequently, there is no need to study the circumstance or condition of anyone other than Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf. We have undertaken that in an attached section specified for that under the heading: “Fairness to Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf Al-Muzani”. In it we have established the invalidity of what Al-Hafizh (Al-Asqalani) mentioned in his “Taqrib At- Tahdhib” (1/460/5617) when he said: [Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf Al-Muzani Al-Madani is Da’if (weak). Those who attributed lying to him were excessive; from the seventh]. That is in the case where it is obligatory to replace the text with the following: [Kathir bin Abdullah bin ‘Amr bin ‘Awf Al-Muzani Al-Madani; there is no issue with him and those who attributed lying to him were in error, from the seventh]. In this manner, the injustice is raised from this man and he is dealt with fairly within the boundaries of moderation.
Daraus folgt die Anerkennung der Qualität des Isnad und dessen Einstufung als Hasan (gut). Tatsächlich kann er bereits als Beweis ausreichen, um für sich allein als Beleg zu dienen und einen Beweisgang zu begründen. Wie wäre es also, wenn wir ihm den ersten Isnad hinzufügen, dessen Authentizität wir bereits festgestellt haben?! Der dritte Isnad (Überlieferungskette): Der Isnad von Ubaid Al-Qasim bin Salam, überliefert in seinem großen Werk „Al-Amwal“ (260/518): Yahya bin Abdullah bin Bukair und Abdullah bin Salih berichteten mir, und beide sagten: Al-Laith bin Sa’d berichtete uns und sagte: ‚Uqail berichtete mir von Ibn Shihab, dass er sagte: Es erreichte mich, dass der Gesandte Allahs ﷺ …].
As a consequence of that, the quality of the Isnad is affirmed and its being Hasan (good). Indeed, it is possible that it is sufficient as an evidence to be used as proof by itself, to establish an evidential argument. So, how about if we were to add to it the first Isnad, the authenticity of which we have already established?! - The third Isnad (chain of transmission): The Isnad of Ubaid Al-Qasim bin Salam recorded in his great book “Al-Amwal” (260/518): Yahya bin Abdullah bin Bukair and Abdullah bin Salih related to me and both said: Al-Laith bin Sa’d related to us saying: ‘Uqail related to me from Ibn Shihab, that he said: It reached me that the Messenger of Allah (peace be upon him) …].
Dies scheint von Anfang an aus den Mursal-Überlieferungen des Az-Zuhriy zu stammen, die im Allgemeinen nicht von der höchsten Qualität sind. Dieser Isnad (Überlieferungskette) hingegen ist von der höchsten Qualität. Tatsächlich könnte er sogar zu den authentischsten Ketten dieser Welt gehören.
This appears from the onset to be from the Mursal narrations of Az- Zuhriy which are generally not of the highest level of quality. However, this Isnad (chain of transmission) is of the highest level of quality. Indeed, it may even be the from the most authentic chains of this Dunya (world).
Die richtige Ansicht ist, dass dieser Isnad nicht zu den allgemeinen Mursal-Überlieferungen gehört, sondern vielmehr ein Balagh (Überbringung einer Botschaft) ist, und Az-Zuhriy hat sieben oder acht weitere Balaghat (Überbringungen), die alle authentisch (Sahih) sind. Dies zeigt, dass die Balaghat des Az-Zuhriy hinsichtlich ihres Grades an Qualität (bzw. Zuverlässigkeit) den allgemeinen Mursal-Überlieferungen entgegenstehen. Der Text ging ursprünglich im Wesentlichen aus einem Schriftstück hervor, auch wenn Az-Zuhriy ihn offensichtlich aus dem Gedächtnis diktiert hat.
The correct view is that this Isnad is not from among the general Mursal narrations, rather it is a Balagh (proclamation) and Az-Zuhriy has seven or eight other Balaghat (proclamations), all of which are authentic (Sahih), This indicates that the Balaghat of Az-Zuhriy are contrary to the general Mursal narrations, in respect to the extent of their quality (or soundness). The text in its origin was essentially from a document, even if Az-Zuhriy, evidently dictated it from his memory.
Es besteht daher kein Anlass, die Echtheit dieser Überlieferungskette (Isnad) an sich in Zweifel zu ziehen, zumal die meisten ihrer Abschnitte bzw. Artikel auch über andere authentische Wege überliefert sind, und zwar von höchster Authentizität.
There is therefore no cause to doubt the authenticity of this chain of transmission (Isnad) in itself and particularly as most of its paragraphs or articles have come mentioned from other authentic paths, of the highest level of authenticity.
Wie dem auch sei, die ausführliche Erörterung dieses Themas hat einen eigenständigen Abschnitt, der ihr gewidmet ist.
Whatever its case may be, the discussion of this matter in complete detail has an independent section dedicated to it.