5.1 Die Authentifizierung von Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy
5.1 The authentication of Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy
Es erscheint am angemessensten, mit der Zusammenfassung von Al-Hafizh (Al-Asqalani) in seinem „Taqrib At-Tahdhib“ zu beginnen, unmittelbar gefolgt von unserer Korrektur an ihm in einer knappen, gekürzten Weise, wie sie im „Taqrib At-Tahdhib“ angewandt wird, bevor wir die Belege für unsere Korrektur vorlegen.
It may be most appropriate to begin with the summary of Al-Hafizh (Al-Asqalani) in his “Taqrib At-Tahdhib”, followed immediately by our correction of him in a concise abridged manner like that employed in “Taqrib At-Tahdhib”, before presenting the evidence for our correction.
- Im „Taqrib At-Tahdhib“ (1/81/64) heißt es: [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, ist Da’if (schwach), und seine Überlieferung der Seera ist authentisch, aus der zehnten (d. h. Stufe der Überlieferungskette). Es ist nicht erwiesen, dass Abu Dawud von ihm überliefert hat. Er verstarb im 72. Jahr (das heißt 172 n. H.) im Alter von 95 Jahren].
- The following came stated in “Taqrib At-Tahdhib” (1/81/64): [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al- Kufi, is Da’if (weak) and his receiving of the Seera is authentic, from the tenth (i.e. level of chain). It has not been established that Abu Dawud related from him. He passed away in the 72nd year (meaning 172 AH) at the age 95].
Dies stellt ein schwerwiegendes Versäumnis von Al-Hafiz Ibn Hajar dar.
I state: This represents a major failing from Al-Hafizh ibn Hajar:
- Es ist richtig und gerecht, wie wir gleich belegen werden, dass gesagt wird: [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, hat keinen Makel oder Mangel, der ihm anhaftet. Seine Überlieferung der Seera ist authentisch, und er ist verlässlich genug, um als Beweis herangezogen zu werden. Er gehört zur zehnten Stufe (d. h. der Überlieferungskette). Er verstarb im 72. Jahr im Alter von 95 Jahren.]
- It is correct and fair, which we will provide evidence for shortly, for it to be said: [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, has no issue or problem associated with him. His receiving of the Seera is authentic and he is reliable to be used as evidence. From the tenth (i.e. level of chain). He passed away in the 72nd year at the age 95].
Al-Hafiz betrachtete ihn in seinem Werk „Tabaqat Al-Mudallisin“ (1/37/67) als einen aus der dritten Klasse, deren Anzahl sich auf fünfzig belief, und sagte: [Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy Al-Kufi war ein bekannter Muhaddith (Hadith-Gelehrter), über den man sprach. Ibn ‘Adiy sagte: Ich kenne keine Munkar (d. h. dem Authentischen widersprechende) Überlieferung von ihm. Vielmehr schrieb man ihm zu, dass er von denjenigen, von denen er überliefert hat, nichts gehört habe]. Ich sage: Diese Aussage ist Batil (falsch/ungültig) und sollte aus dem Buch entfernt werden, ohne durch etwas anderes ersetzt zu werden. Ich führe nun die Texte der Imame zu diesem Mann an: - Im Buch „Ath-Thiqat“ (von Imam Ibn Hibban) (8/45/12178) wird Folgendes erwähnt: [Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar, stammt aus den Leuten von Al-Kufa. Von ihm wurde durch Abu Bakr bin ‘Ayash und Ibn Idris überliefert, dass unsere Gefährten von ihm berichteten. Er mag sich geirrt haben, doch habe ich in seinen Hadithen nichts gesehen, das verlangt, dass er hinsichtlich seiner Glaubwürdigkeit in die Kategorie der Sunan der Majruhin (d. h. der Kategorie der schwachen, verlassenen und unzuverlässigen Überlieferer) versetzt werden müsse]. - In „Al-Jarh Wa At-Ta’dil“ (von Ibn Abu Hatim) (6/33/9424) wird Folgendes angegeben: [Abdul Jabbar bin Kathir bin Sannan Al-Hanzhali Ar-Ruqiy überlieferte von seinem Vater und von Muhammad bin Bishr das Hadith des Propheten ﷺ, als ihm befohlen wurde, sich den arabischen Stämmen vorzustellen. Mein Vater überlieferte von ihm. Man fragte meinen Vater über ihn, und so sagte er: „Scheich“].
- Al-Hafizh considered him to be from the third class, whose number totalled fifty, in his “Tabaqat Al-Mudallisin” (1/37/67) stating: [Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy Al-Kufi was a well-known Muhaddith (scholar of Hadith), whom they spoke about. Ibn ‘Adiy said: I do not know of any Munkar (i.e. contrary to that which is authentic) report from him. Rather, they attributed to him that he had not heard from those he had narrated from]. I say: This statement is Batil (false/invalid) and should be removed from the book without being replaced with anything else. I now present the texts of the Imams concerning this man: - The following came mentioned in the book “Ath-Thiqat” (by Imam Ibn Hibban) (8/45/12178): [Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar, is from the people of Al-Kufa. It was related from Abu Bakr bin ‘Ayash and Ibn Idris that our companions narrated from him. He may have erred but I have not seen in his Hadith anything that obliges that he be moved in terms of trustworthiness to the Sunan of Majruhin (i.e. to the category of weak, abandoned and untrustworthy transmitters)]. - The following came stated in “Al-Jarh Wa At-Ta’dil” (by Ibn Abu Hatim) (6/33/9424): [Abdul Jabbar bin Kathir bin Sannan Al-Hanzhali Ar-Ruqiy related from his father and from Muhammad bin Bishr the Hadith of the Prophet (peace be upon him), when he was commanded to present himself to the Arab tribes. My father related from him. My father was asked about him and so he said “Sheikh”].
- Das Folgende steht in „Tahdhib At-Tahdhib“ (von Ibn Hajar) (1/44/88): „(D – Abu Dawud): Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad bin ‘Umair bin ‘Utarid bin Hajib bin Zurarah At-Tamimi Al-‘Utaridiy; Abu ‘Umar Al-Kufi, überlieferte von Ibn Ghiyath, Abu Bakr bin ‘Ayash, Abu Mu’awiyah, Yunus bin Bukair und anderen. Es wurde auch gesagt, dass Abu Dawud von ihm überlieferte. Al-Mizzi sagte: Ich habe dazu keine Stellung bezogen. Der Verfasser von „Ash-Shuyukh An-Nubl“ erwähnte ihn nicht, ebenso wenig Abu ‘Ali As-Sifar, Al-Mahamaliy, Abu Sahl bin Ziyad At-Qattan, Al-Baghawi, Ibn Dawud, Ridwan bin Jalinus, Ibn Al-Buhturi, Abu ‘Awanah, Al-Asamm und Khalq. Ibn Abu Hatim sagte: Ich habe über ihn (bzw. von ihm) geschrieben, mich aber davon zurückgehalten, von ihm zu überliefern, wegen der großen Menge an Reden der Leute über ihn. Al-Matin sagte: Er pflegte zu lügen. Abu Ahmad Al-Hakim sagte: Er ist in ihren Augen nicht stark und wurde von ‘Uqdah verlassen. Ibn ‘Adiy sagte: „Ich sah, dass die Leute aus dem Irak sich über seine Schwäche einig waren. Ibn ‘Uqdah überlieferte nicht von ihm. Er erwähnte, dass er einiges Schriftliche (Qimtar) von ihm besaß, dass er aber bei der Überlieferung von irgendjemandem keinerlei Bedenken oder Vorsicht hatte.“ Ibn ‘Adiy sagte: „Es ist nicht bekannt, dass er ein Munkar-Hadith überliefert hat (d. h. ein solches, das abgelehnt wird, weil es dem Authentischen widerspricht). Vielmehr stuften sie ihn nur als Da’if (schwachen Überlieferer) ein, unter der Prämisse, dass er diejenigen, von denen er überlieferte, nicht getroffen hatte.“ Al-Asamm sagte: „Ich fragte Abu ‘Ubaidah bin Ahki Hannad bin As-Sariy nach Al-‘Utaridiy, und er sagte: (Er ist) Thiqah (vertrauenswürdig).“ Abu Bakr bin Sadaqah sagte: „Ich hörte Abu Kuraib sagen: Ahmad bin Abdul Jabbar hörte (d. h. empfing unmittelbar) von Abu Bakr ‘Ayash.“ Hamza As-Sahmiy sagte: „Ich fragte Ad-Daraqutni nach ihm, und er sagte: An ihm ist nichts auszusetzen. Abu Kuraib lobte ihn. Man fragte ihn nach den Maghazi des Yusuf, und er sagte: Geh zu einem jungen Mann in Al-Kunas, der sie zusammen mit uns bei seinem Vater hörte.“ Al-Khatib sagte: „Al-‘Utaridiy überlieferte von seinem Vater, von Yunus einige Blätter, die er aus al-Maghazi verloren hatte, und das deutet auf seine sorgfältige Betrachtung hin. Was die Aussage von Al-Matin betrifft, wonach er zu lügen pflegte, so ist diese unspezifiziert. Wenn er damit meinte, dass er Hadithe erfand, so ist das im Hinblick auf die Überlieferung des Al-‘Utaridiy nicht nachweisbar. Wenn er damit meinte, dass er von solchen überlieferte, denen er nie begegnet war, so ist das falsch, denn Abu Kuraib bezeugte, dass er (Al-‘Utaridiy) von Abu Bakr bin ‘Ayash gehört hatte. Er verstarb vor seinen Lehrern, abgesehen von Ibn Idris, der ein Jahr vor Ibn ‘Ayash starb. Es ist möglich (oder denkbar), dass sein Vater früh mit ihm begann, und Allah weiß es am besten. Es wurde gesagt, dass Ahmad (d. h. Al-‘Utaridiy) im Jahr 177 geboren wurde, und Ahmad bin Kamil sagte, dass er im Jahr 71 starb. Ibn Sammak hingegen sagte, dass er im Monat Sha’ban des Jahres 272 in Kufa starb. Ich sage: Ähnliches sagten Ibn al-Mu’adhdh, Ibn ‘Uqdah, Abu Asch-Schaich und Al-Qurab. Ibn Hibban sagte in seinem „Ath-Thiqat“: Er mag geirrt haben, doch habe ich in seinen Hadithen nichts gefunden, das dazu zwingt, ihn in Bezug auf seine Glaubwürdigkeit in die Reihe der Schwachen (Majruhin) zu versetzen. Al-Khalili sagte: In seinen Hadithen gibt es keine munkar-Überlieferungen, doch überlieferte er von solchen, die aus der Vergangenheit stammten, und deswegen wurden Anschuldigungen gegen ihn erhoben.“ Was die Fragen des Al-Hakim betrifft, die er an Ad-Daraqutni richtete, so haben unsere Gelehrten über ihn unterschiedliche Ansichten vertreten. Er gehörte nicht zu den Hadith-Gelehrten, und sein Vater war vertrauenswürdig (Thiqah). [Ende des Zitats]
- Das Folgende wurde in „Tahdhib Al-Kamal“ (von Al-Hafizh Al-Mizzi) (1/378/65) erwähnt:
- The following came mentioned in “Tahdhib Al-Kamal” (by Al-Hafizh Al-Mizzi) (1/378/65):
Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad bin ‘Umair bin ‘Utarid bin Hajib bin Zurarah At-Tamimi Al-Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, überlieferte von Hafs bin Ghiyath, Abdullah bin Idris, seinem Vater Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy und Abu Mu’awiyah Muhammad bin Khazim Ad-Darir, (von dem) er seine Tafsir-Überlieferung übernahm, Muhammad bin Fudail bin Ghazwan, Wakee’ bin Al-Jarrah, Yunus bin Bukair Ash-Shaibani, (von dem) er die Maghaziy des Muhammad bin Ishaq übernahm, und Abu Bakr bin ‘Ayash. Folgende überlieferten alle von ihm: Abu Dawud, Abu Sahl Ahmad bin Muhammad bin Abdullah bin Ziyad Al-Qattan An-Nahwiy, Abu Bakr Ahmad bin Hisham bin Humaid Al-Husari, Abu Bakr Ahmad bin Hisham Al-Anmatiy, Abu ‘Ali Isma’il bin Muhammad As-Saffar, Al-Hussein bin Isma’il Al-Mahamiliy, Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ Al-Lakhmi, Hamzah bin Muhammad bin Al-‘Abbas Ad-Dahqan, Ridwan bin Ahmad bin Al-Jalinus As-Saidalani, Sa’id bin Abdullah Al-Mahrani, Abu Ja’far Abdullah bin Isma’il bin Ibrahim (bekannt als Ibn Bariya Al-Hashimi), Abu Bakr Abdullah bin Abu Dawud, Abdullah bin ‘Urwah Al-Harawi, Abu Al-Qasim Abdullah bin Muhammad bin Abdul ‘Aziz Al-Baghawi, Abu Bakr Abdullah bin Muhammad bin ‘Ubaid bin Abu Ad-Dunya, Abu ‘Amr Uthman bin Ahmad bin Abdullah bin Yazid Ad-Daqqaq (bekannt als Ibn As-Sammak), ‘Ali bin Muhammad Bin ‘Ubaid Al-Hafizh, ‘Umar bin Muhammad bin Bujair Al-Bujairiy, Al-Qasim bin Zakariya Al-Mutriz, Muhammad bin Abdullah bin Sa’id Al-Mahrani, Muhammad bin Abdul Hamid Al-Astrabadhi, Abu Ja’far Muhammad bin ‘Amr bin Al-Bukhtari Ar-Razzaz, Muhammad bin Al-Mundhir Al-Harawi Shukr, Abu Al-‘Abbas Muhammad bin Ya’qub Al-Asamm An-Naisaburi, Maimun bin Ishaq Al-Basari und Abu ‘Awanah Ya’qub bin Ishaq bin Ibrahim bin Yazid Al-Isfra’ini. Abdur Rahman Ibn Abu Hatim sagte: „Ich schrieb von ihm (bzw. über ihn), enthielt mich aber davon ab, von ihm zu überliefern, wegen des großen Gerede der Leute über ihn.“ Muhammad bin Abdullah Al-Hadrami sagte: „Er pflegte zu lügen.“ Al-Hakim Abu Abdullah Al-Hafizh sagte: „Er gilt in ihren Augen nicht als stark. Er wurde (d. h. seine Überlieferungen) von Abu Al-‘Abbas Ahmad bin Muhammad bin Sa’id (d. h. Ibn ‘Uqdah) verlassen.“ Abu Ahmad bin ‘Adiy sagte: „Ich sah, dass die Leute aus dem Irak sich über seine Schwäche einig waren. Ahmad bin Muhammad bin Sa’id (d. h. Ibn ‘Uqdah) überlieferte nicht von ihm. Er erwähnte, dass er einige Schriften (Qimtar) von ihm besaß, dass er jedoch keinerlei Bedenken hatte, von jedermann zu überliefern.“ Ibn ‘Adiy sagte: „Es ist nicht bekannt, dass er einen Munkar-Hadith überliefert hätte (d. h. einen, der zurückgewiesen wird, weil er dem Authentischen widerspricht oder aufgrund eines Mangels). Vielmehr hat man ihn nur deshalb als Da’if (schwachen Überlieferer) eingestuft, weil man davon ausging, dass er diejenigen, von denen er überlieferte, nicht getroffen hatte.“
“Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad bin ‘Umair bin ‘Utarid bin Hajib bin Zurarah At-Tamimi Al-Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, related from Hafs bin Ghiyath, Abdullah bin Idris, his father Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy and Abu Mu’awiyah Muhammad bin Khazim Ad-Darir, (from whom) he took his Tafsir, Muhammad bin Fudail bin Ghazwan, Wakee’ bin Al-Jarrah, Yunus bin Bukair Ash-Shaibani, (from whom) he took the Maghaziy of Muhammad bin Ishaq, and Abu Bakr bin ‘Ayash. The following all related from him: Abu Dawud, Abu Sahl Ahmad bin Muhammad bin Abdullah bin Ziyad Al-Qattan An- Nahwiy, Abu Bakr Ahmad bin Hisham bin Humaid Al-Husari, Abu Bakr Ahmad bin Hisham Al-Anmatiy, Abu ‘Ali Isma’il bin Muhammad As-Saffar, Al-Hussein bin Isma’il Al- Mahamiliy, Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ Al-Lakhmi, Hamzah bin Muhammad bin Al-‘Abbas Ad-Dahqan, Ridwan bin Ahmad bin Al-Jalinus As-Saidalani, Sa’id bin Abdullah Al-Mahrani, Abu Ja’far Abdullah bin Isma’il bin Ibrahim (well-known as Ibn Bariya Al-Hashimi), Abu Bakr Abdullah bin Abu Dawud, Abdullah bin ‘Urwah Al-Harawi, Abu Al-Qasim Abdullah bin Muhammad bin Abdul ‘Aziz Al-Baghawi, Abu Bakr Abdullah bin Muhammad bin ‘Ubaid bin Abu Ad-Dunya, Abu ‘Amr Uthman bin Ahmad bin Abdullah bin Yazid Ad-Daqqaq (well-known as ibn As-Sammak), ‘Ali bin Muhammad Bin ‘Ubaid Al-Hafizh, ‘Umar bin Muhammad bin Bujair Al-Bujairiy, Al-Qasim bin Zakariya Al- Mutriz, Muhammad bin Abdullah bin Sa’id Al-Mahrani, Muhammad bin Abdul Hamid Al-Astrabadhi, Abu Ja’far Muhammad bin ‘Amr bin Al-Bukhtari Ar-Razzaz, Muhammad bin Al-Mundhir Al-Harawi Shukr, Abu Al-‘Abbas Muhammad bin Ya’qub Al-Asamm An-Naisaburi, Maimun bin Ishaq Al-Basari and Abu ‘Awanah Ya’qub bin Ishaq bin Ibrahim bin Yazid Al-Isfra’ini. Abdur Rahman Ibn Abu Hatim said: “I wrote from (or about) him but refrained from relating from him due to the great amount of talk of the people concerning him”. Muhammad bin Abdullah Al-Hadrami said: “He used to lie”. Al-Hakim Abu Abdullah Al-Hafizh said: “He is not strong in their view. He was abandoned (i.e. his relations) by Abu Al-‘Abbas Ahmad bin Muhammad bin Sa’id (i.e. Ibn ‘Uqdah)”. Abu Ahmad bin ‘Adiy said: “I saw that the people of Iraq were agreed upon his weakness. Ahmad bin Muhammad bin Sa’id (i.e. Ibn ‘Uqdah) did not relate from him. He mentioned that he had some writing (Qimtar) from him but that he did not use to have any hesitation (or caution) in respect to narrating from anyone”. Ibn ‘Adiy said: “He is not known to have narrated a Munkar Hadith (i.e. one which is rejected because it opposes what is authentic or due to a defect). Rather, they only classified him as Da’if (a weak transmitter) upon the premise that he had not met those he related from”.
Abu Bakr Al-Khatib sagte: Uns wurde von Abu Al-‘Izz Ash-Shaibani berichtet, von Abu Al-Yaman Al-Kindi, von Al-Hasan Muhammad bin Ahmad bin Ibrahim bin Sarma As-Sa’igh, der berichtete, dass einige unserer Shuyukh zu uns sagten: „Diejenigen, die Al-‘Utaridiy diskreditierten, taten dies nur, weil sie sagten, dass die Bücher, von denen er überlieferte, die Bücher seines Vaters seien und dass er (fälschlicherweise) behauptete, sie zusammen mit seinem Vater gehört zu haben.“ Uns wurde von Abu Sa’id As-Sirfi berichtet, dass Abu Al-‘Abbas Al-Asamm sagte: Ich hörte, wie Abu ‘Ubaidah As-Sarriy bin Yahya bin Ahki Hannad und mein Vater ihn nach Al-‘Utaridiy fragten, und er sagte: „Er ist Thiqah (vertrauenswürdig).“ Abu Sa’d Al-Maliniy überlieferte im Wege der Ijazah von Abdullah bin ‘Adiy, von Muhammad bin Ahmad bin Hamdan, von Abu Bakr bin Sadaqah, der sagte: Ich hörte Abu Kuraib sagen: „Ahmad bin Abdul Jabbar hatte (d. h. direkt empfangen) von Abu Bakr bin ‘Ayash gehört.“ ‘Ali bin Muhammad bin Nadr sagte: Ich hörte Hamza bin Yusuf sagen: Ich fragte Ad-Daraqutni nach Al-‘Utaridiy, und er sagte: „Mit ihm gibt es kein Problem (oder keinen Makel). Abu Kuraib lobte ihn. Er wurde nach dem Buch Maghazi des Yunus bin Bukair gefragt, und er sagte: Geht und seht einen jungen Mann in Al-Kunas (Ort) namens Al-‘Utaridiy, der es zusammen mit uns bei seinem Vater hörte. Also kamen wir zu ihm, und er sagte, dass er nicht wisse, wo es (d. h. das Buch) sei. Dann fand er es im Taubenturm und überlieferte daraus.“ Abu Al-Qasim Al-Azhari sagte: Muhammad bin Humaid bin Muhammad Al-Lakhmi sagte zu uns: Ich hörte Al-Qadi Abu Al-Hasan Muhammad bin Salih Al-Hashimi sagen: Muhammad bin Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ überlieferte von seinem Vater, der sagte: Abu Kuraib Muhammad bin Al-‘Alaa’ begann, uns das Buch Al-Maghazi von Yunus bin Bukair vorzulesen. Er las uns eine Sitzung oder zwei vor, und dann begannen einige Leute der Hadith-Wissenschaft, laut zu werden. Daraufhin unterbrach er seine Lesung und schwor, dass er uns nicht mehr vorlesen werde. Wir kehrten dann zu ihm zurück und baten ihn, fortzufahren, doch er weigerte sich. Er sagte: „Geht zu Abdul Jabbar Al-‘Utaridi, denn er hat es zusammen mit uns von Yunus gehört.“ Wir fragten: „Und wenn er bereits verstorben ist?“ Er sagte: „Dann hört es von seinem Sohn, denn er war bei uns anwesend.“ So brachen wir von ihm auf, zusammen mit einer Gruppe von Hadith-Gelehrten. Wir fragten nach Abdul Jabbar, und man sagte uns, dass er verstorben sei. Wir fragten dann nach seinem Sohn und wurden zu seinem Haus geleitet. Wir kamen zu ihm, baten um Erlaubnis, mit ihm zu sprechen, und machten ihn mit unserer Geschichte mit Abu Kuraib bekannt, dass er uns zu seinem Vater und dann zu ihm verwiesen hatte. Ahmad spielte mit einer Taube und sagte zu uns: „Seit der Zeit, als wir es gehört haben, habe ich nicht mehr hineingeschaut, doch es befindet sich in einem Lagerraum mit Büchern, also sucht dort danach.“ Ich ging voraus, suchte danach und fand es mit Taubenkot darauf. Es zeigte sich, dass es in einer alten Schrift aufgezeichnet war, und so bat ich ihn, es mir zu geben, damit ich es veröffentliche, was er auch tat.“ Dies ist, was gesagt wurde, oder dem nahe.
Al-Khatib sagte: Abu Kuraib gehörte zu den angesehenen, wahrhaftigen und frommen Gelehrten, und Abu ‘Ubaidah As-Sarriy bin Yahya war ebenfalls ein großer Gelehrter; Thiqah (vertrauenswürdig) aus der Generation des Al-‘Utaridiy. Einer von diesen bezeugte, dass er gehört hatte (bzw. direkt empfangen hatte), und der andere bezeugte seine ‘Adalah (Rechtschaffenheit). Dies begründet seinen guten Zustand bzw. Status und die Zulässigkeit, von ihm zu überliefern. Das gilt für den Fall, dass keine Aussage oder Ansicht von anderen als diesen beiden feststeht, die dazu verpflichten würde, sein Hadith zu verwerfen oder seine Überlieferungen beiseitezulegen. Was die Aussage von Al-Hadrami über Al-‘Utaridiy betrifft, als er sagte: „Er pflegte zu lügen“, so ist dies eine unspezifizierte Aussage, die einer Prüfung und Erklärung bedarf. Wenn er mit dieser Aussage meinte, dass er Hadithe erfunden habe, so trifft dies auf die Überlieferungen des Al-‘Utaridiy nicht zu. Und wenn er meinte, dass er von solchen überlieferte, denen er nie begegnet war, so ist auch dies Batil (falsch/ungültig), denn Abu Kuraib bezeugte für ihn, dass er zusammen mit ihm von Yunus bin Bukair gehört (bzw. empfangen) hatte. Es ist ferner festgestellt, dass er von Abu Bakr ‘Ayash gehört hat. Daher sollte nicht versucht werden zu bestreiten, dass er von Hafs bin Ghiyath, Ibn Fudail, Wakee’ und Abu Mu’awiyah gehört hat. Das liegt daran, dass Abu Bakr ‘Ayash vor all diesen verstarb. Was Ibn Idris betrifft, so verstarb er ein Jahr vor Abu ‘Ayash, doch hindert dies dennoch nicht, dass er von ihm gehört hat. Das liegt daran, dass sein Vater zu den führenden Hadithgelehrten gehörte, und es ist denkbar, dass er früh (d. h. als er noch sehr jung war) bei ihm begann. Tatsächlich überlieferte Al-‘Utaridiy von seinem Vater, von Yunus bin Bukair, einige Blätter aus den Maghazi des Ibn Ishaq, und es scheint, dass er es verpasste, dies direkt von Yunus zu hören, und es daher von seinem Vater hörte (bzw. empfing), der es von ihm gehört hatte. Dies zeugt von seinem Streben nach der Wahrheit und seiner Verlässlichkeit in der Überlieferung, und Allah weiß es am besten. Es wird berichtet, dass er am 10. Dhu l-Hiddscha, also im Monat Dhu l-Hiddscha, im Jahr 177 n. H. geboren wurde. Abu Ya'la Al-Khalil bin Abdullah Al-Khalili Al-Qazwini berichtete, dass er im Jahr 270 n. H. starb. Ahmad bin Kamil Al-Qadi sagte, dass er im Jahr 271 n. H. starb, während Abu 'Amr bin As-Sammak und Ahmad bin Mahmud bin Subaih sagten, dass er im Jahr 272 n. H. verstarb. As-Sammak fügte hinzu, dass er in Al-Kufa im Monat Scha'ban verstarb." [Ende des Zitats]
Al-Khatib said: Abu Kuraib was from the distinguished, truthful and pious scholars and Abu ‘Ubaidah As-Sarriy bin Yahya was also a great scholar; Thiqah (trustworthy) from the generation of Al-‘Utaridiy. One of these testified that he had heard (or received directly) and the other testified to his ‘Adalah (trustworthiness). That establishes his good condition or status and the permissibility of relating from him. That is in the case where no statement or view has been established by other than these two which would oblige discarding his Hadith or casting aside his reports. As for the statement of Al-Hadrami concerning Al-‘Utaridiy when he said that “He used to lie”, then this is an unspecified statement which requires examination and explanation. If he intended by this statement that he fabricated Hadith, then that is non-existent in respect to the Hadith of Al- ‘Utaridiy. And if he meant that he used to narrate from those he had not met, then that is also Batil (false/invalid) because Abu Kuraib testified for him that he had heard (or received) alongside him from Yunus bin Bukair. It has also been established that he heard from Abu Bakr ‘Ayash. As such, it should not be sought to be denied that he heard from Hafs bin Ghiyath, bin Fudail, Wakee’ and Abu Mu’awiyah. That is because Abu Bakr ‘Ayash passed away prior to all of them. As for Ibn Idris, then he passed away a year before Abu Ayash, yet this still does not prevent him having heard from him. That is because his father was from the main scholars of Hadith and it is conceivable that he started early with him (i.e. when he was very young). Indeed, Al- ‘Utaridiy related from his father from Yunus bin Bukair some papers from the Maghazi of Ibn Ishaq and it appears that he missed hearing it directly from Yunus and so heard (or received) it from his father who had heard from him. This indicates to his seeking the truth and his reliability in respect to relating, and Allah knows best. It has been said that he was born the 10th of Al-Ad’haa (i.e. Dhu l-Hijjah), in the year 177 AH and Abu Ya’la Al-Khalil bin Abdullah Al-Khalili Al- Qazwini stated that he died in the year 270 AH. Ahmad bin Kamil Al- Qadi said that he died in the year 271 AH, whilst Abu ‘Amr bin As- Sammak and Ahmad bin Mahmud Bin Subaih said that he passed away on the year 272 Ah. As-Sammak added that he passed away in Al-Kufa in the month of Sha’ban” [End of Quote].
Ich sage: Die Aussage des Imam Ahmad bin ‘Adiy: „Es ist nicht bekannt, dass er einen Munkar-Hadith überliefert hat (d. h. einen, der zurückgewiesen wird, weil er dem Authentischen widerspricht oder wegen eines Mangels). Vielmehr haben sie ihn nur als Da’if (schwachen Überlieferer) eingestuft unter der Voraussetzung, dass er jenen, von denen er überliefert hat, nicht begegnet ist“, zeigt eindeutig, dass er den Grund seiner Einstufung als Da’if (schwach) nicht kennt, abgesehen von dem, was über ihn gesagt wurde: „Dass er jenen, von denen er überliefert hat, nicht begegnet ist“. Denn das Wort „nur“ (إنَّما) gehört zu den Formen der Begrenzung oder Beschränkung (in der arabischen Sprache). Folglich hat das, was der sogenannte Abdul Qadir Al-Muhammadi behauptete, keine Bedeutung, als er auf der Plattform Ahl ul-Hadith am 19.03.2007 in seiner Diskussion über die Asanid (Überlieferungsketten) der „Sahifah von Al-Madinah“ schrieb und festhielt: [Ich sage: Aus dieser Aussage von Ibn Hajar wird nicht verstanden, dass er (d. h. Al-‘Utaridiy) in Bezug auf die Sira vertrauenswürdig (Thiqah) ist! Vielmehr war seine Absicht lediglich, den Verdacht des Tadlis (d. h. der Verschleierung in der Überlieferungskette) von ihm abzuwehren, weil ihm dies vorgeworfen worden war, wie zuvor erwähnt wurde]. Dies wurde aus dem Archiv der Plattform Ahl ul-Hadith entnommen, zu finden in der Shamela-E-Bibliothek – 2 (51/390). Seine Aussage hat keine Bedeutung, denn die Einstufung des Mannes als Da’if (schwach) hat einen einzigen Grund, nämlich den Vorwurf des Tadlis (der Verschleierung) durch seine Verwendung der Formulierung „Er hat uns überliefert“ (حَدَّثَنَا), wodurch ihm der Vorwurf der Lüge zuteilwurde, statt „Al-‘An’anah“ (العَنْعَنَة) [d. h. anstatt in seiner Kette zu sagen „So und so hat uns berichtet“ oder „Er hat uns informiert“ oder „Ich habe gehört“, sagte er „so und so“ berichtete „von“ so und so „von“ so und so usw., mit der Wiederholung von ‚an (von)], wie sie von den vertrauenswürdigen Mudallisin (Verschleierern) verwendet wird. All dies ist Batil (falsch/ungültig), wie bereits erklärt wurde und noch weiter erläutert werden wird.
I say: The speech of Imam Ahmad bin ‘Adiy: “He is not known to have narrated a Munkar Hadith (i.e. one which is rejected because it opposes what is authentic or due to a defect). Rather, they only classified him as Da’if (a weak transmitter) upon the premise that he had not met those he related from” dictates decisively that he does not know the reason for his being classified as Da’if (weak), apart from that which had been said about him “That he had not met those he related from”. That is because the wording ‘only’ (امنَّ إ) is from the ِ forms of limitation or restriction (in the Arabic language). Consequently, there is no meaning to what the one called Abdul Qadir Al-Muhammadi claimed, when he wrote on the Ahl ul-Hadith platform, on 19/03/2007, during his discussion about the Asanid (chains of transmission) of the “Sahifah of Al-Madinah”, stating: [I say: It is not understood from this statement of Ibn Hajar that he (i.e. Al- ‘Utaridiy) is Thiqah (trustworthy) in respect to the Seera! Rather, his intention was merely to repel the suspicion of Tadlis (i.e. misrepresentation in the chain of transmission) from him because he had been accused of that, as has previously been mentioned”. This was taken from the archives of the Ahl ul-Hadith platform, found in the Shamela e-library - 2 (51/390). There is no meaning to his speech because the classification of the man being Da’if (weak)has one single reason, which is the accusation of Tadlis (misrepresentation) with his use of the wording “He related to us” (انَ َثَّدحَ ), which brought the accusation of lying against him, instead of “Al-‘An’anah” (ةنَ عَ نْ عَ لْ ا) [i.e. in his chain instead of stating “So and so told us” or “He informed us” or “I heard”, it was be said “so and so” reported “from” so and so “from” so and so etc.. with the repetition of ‘’An’ (from)], which is employed by the Thiqaat Mudallisin (those misrepresenting who are trustworthy). All of this Batil (false/invalid), as has been explained and will be explained further.
„Das letzte Wort in dieser Angelegenheit fiel in der „Tarikh of Baghdad“ [von Al-Khatib Al-Baghdadi] (4/262/2004):“
- The final word in this matter came in the “Tarikh of Baghdad” [by Al-Khatib Al-Baghdadi] (4/262/2004):
(Er ist) Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad bin ‘Umair bin ‘Utarid bin Hajib bin Zurarah, Abu ‘Umar At-Tamimi, der unter dem Namen Al-‘Utaridiy bekannt ist, aus Al-Kufa. Er kam nach Bagdad und überlieferte dort von Abdullah bin Idris Al-Awdi, Abu Bakr bin ‘Ayash, Hafs bin Ghiyath, Muhammad bin Fudail, Wakee’ und Abu Mu’awiyah. Von Abu Mu’awiyah erhielt er dessen Tafsir, und von Yunus bin Bukair erhielt er die Maghazi des Muhammad bin Ishaq. Überliefert haben von ihm unter anderen Abu Bakr Ad-Dunya, Abu Al-Qasim Al-Baghawi, Qasim bin Zakariya Al-Mutriz, Yahya bin Muhammad bin Saa’id, Abu Bakr bin Abu Dawud, Al-Hussein bin Isma’il Al-Mahamiliy, Ridwan bin Ahmad As-Saidalani, Isma’il bin Muhammad As-Saffar, Muhammad bin ‘Amr Ar-Razzaz, Abu ‘Amr bin As-Sammak, Hamza bin Muhammad Ad-Dahqan, Abu Sahl bin Ziyad Al-Qattan und Abu Ja’far bin Bariyah Al-Hashimi. Abu ‘Umar Abdul Wahid bin Muhammad bin Abdullah bin Mahdi überlieferte uns von Al-Qadi Abu Abdullah Al-Hussein bin Isma’il Al-Mahamiliy im Wege des Diktats im Jahr 329 n. H., dass Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad sagte: Yunus (gemeint ist bin Bukair) überlieferte uns von Mis’ar bin Kaddam, von Ash’ab bin Abi Ash-Sha’tha’, von einem Mann aus Kinanah, der sagte: Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen: „O Menschen, sprecht La Ilaha Illallah (Es gibt keine Gottheit außer Allah), dann werdet ihr erfolgreich sein.“ Hilal bin Muhammad bin Ja’far Al-Haffar überlieferte von Isma’il bin Muhammad As-Saffar, von Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy, von Abu Bakr bin ‘Ayash, von ‘Asim bin Zir bin Hubaish, von Abdullah, der sagte: Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen: „Wer absichtlich über mich Lügen verbreitet, der soll sich seinen Platz im Feuer nehmen.“ Al-Qadi Abu Bakr Ahmad bin Al-Hussein bin Ahmad Al-Harasiy überlieferte von Abu Al-‘Abbas Muhammad bin Ya’qub Al-‘Asamm, von Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy, der überlieferte, dass sein Vater ihm mitteilte: „Ich wurde im Jahr 177 n. H. am 10. Al-Ad’haa im Monat Dhu l-Hijjah geboren.“ Abu Sa’id Al-Malini berichtete uns von Abdullah bin ‘Adiy al-Hafizh, der sagte: [(Über) Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy sah ich, dass die Leute aus dem Irak darin übereinstimmten, dass er Da’if (schwach) sei. Ahmad bin Muhammad bin Sa’d pflegte nicht von ihm zu überliefern, und er erwähnte, dass er viel von ihm habe. Ibn ‘Adiy sagte: „(Über) Al-‘Utaridiy kenne ich von ihm kein Munkar-Hadith, das er überliefert hat. Vielmehr haben sie ihn nur deshalb als Da’if eingestuft, weil er nicht die Leute getroffen hatte, von denen er überlieferte.“ Ahmad bin Abu Ja’far Al-Qati’iy berichtete uns von Abu ‘Umar und Uthman bin Muhammad bin Ahmad bin Al-‘Abbas Al-Makhrami, von Ja’far bin Muhammad bin Nadir Al-Khuldiy, der sagte: Muhammad bin Abdullah Al-Hadrami sagte: [Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy pflegte zu lügen]. Einige unserer Shuyukh (Gelehrten/Lehrer) erzählten mir, dass diejenigen, die Al-‘Utaridiy diskreditierten, dies nur taten, weil sie sagten: Die Bücher, von denen er überlieferte, waren die Bücher seines Vaters, und er behauptete, sie zusammen mit seinem Vater gehört zu haben.“ Abu Sa’id Muhammad bin Musa bin Al-Fadl bin Shadhan As-Sirfi berichtete uns von Abu Al-‘Abbas Muhammad bin Ya’qub Al-Asamm, der sagte: Ich hörte Abu ‘Ubaidah As-Sarriy bin Yahya bin Akhi Hannad meinen Vater nach Al-‘Utaridiy Ahmad bin Abdul Jabbar fragen, und er sagte: „(Er ist) Thiqah (vertrauenswürdig).“ Abu Sa’d Al-Malini informierte uns mittels Ijazah von Abdullah bin ‘Adiy, von Muhammad bin Ahmad bin Hamdan, der sagte: Abu Bakr bin Sadaqah informierte mich. Er sagte: Ich hörte Abu Kuraib sagen: Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy hatte (tatsächlich) von Abu Bakr bin ‘Ayash gehört (oder direkt empfangen). ‘Ali bin Muhammad bin Nadr informierte mich. Er sagte: Ich hörte Hamza bin Yusus sagen: Ich fragte Abu Al-Hasan Ad-Daraqutni nach Ahmad bin Abdul Jabbar Al-Utaridiy, und er sagte: An ihm ist kein Problem (oder Makel). Er wurde von Abu Kuraib gelobt.] Und er wurde nach den Maghazi des Yunus bin Bukair gefragt, und da sagte er: „Komm an einem jungen Mann in Al-Kunas (Ort) vorbei, genannt Al-‘Utaridiy, der zusammen mit seinem Vater bei uns gehört (empfangen) hat. Wir kamen zu ihm, und er sagte: ‚Ich weiß nicht, wo es ist‘ (d. h. die Abschriften). Dann fand er es im Taubenturm und trug daraus vor.“ Abu l-Qasim Al-Azhariy berichtete mir: Er sagte: Abu Bakr Muhammad bin Humaid bin Muhammad Al-Lakhmi sagte: Ich hörte Al-Qadi Abu Al-Hasan Muhammad bin Sakih Al-Hashimi sagen: Muhammad bin Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi‘ erzählte mir: Er sagte: [Abu Kuraib Muhammad bin Al-‘Alaa’ begann, uns die Maghazi des Yunus bin Bukair vorzulesen. Er las uns eine oder zwei Sitzungen lang vor, dann machten einige der Hadith-Gelehrten Lärm und Tumult. Daraufhin unterbrach er seine Lesung und schwor, dass er uns nicht mehr vorlesen werde. Wir kehrten (später) zu ihm zurück und baten ihn, fortzufahren, doch er weigerte sich und sagte uns: „Geht zu Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy, denn er hat bei dem (ursprünglichen) Hören mit uns von Yunus teilgenommen.“ So fragten wir ihn: „Und was, wenn er verstorben ist?“ Er antwortete: „Dann hört von seinem Sohn Ahmad, denn er war bei ihm anwesend.“ Also machten wir uns von dort auf, zusammen mit einer Gruppe von Leuten (Schülern) der Hadith, und erkundigten uns nach Abdul Jabbar, und man sagte uns, dass er verstorben sei. Wir fragten dann nach seinem Sohn, und man wies uns den Weg zu seiner Wohnung. Wir kamen an und baten um Erlaubnis, mit ihm sprechen zu dürfen. Wir machten ihm unsere Angelegenheit mit Abu Kuraib bekannt und wie dieser uns zu seinem Vater und zu ihm verwiesen hatte. Ahmad spielte mit einer Taube und sagte: „Seit der Zeit, als ich es gehört habe, habe ich nicht mehr hineingesehen. Es wird jedoch an einem Lagerort aufbewahrt, der Bücher enthält, also sucht dort danach.“ Ich tat das und suchte es heraus. Ich fand es, und es war voller Taubenkot. Er hatte es zusammen mit seinem Vater in einer alten Schrift gehört (und abgeschrieben), daher bat ich ihn, es mir zu geben, damit ich es veröffentlichen könne, was er auch tat.“ Dies ist es, was gesagt wurde, oder sinngemäß. Abu Kuraib war einer der angesehenen, wahrhaftigen und frommen Gelehrten, und auch Abu ‘Ubaidah As-Sarriy bin Yahya war ein großer Gelehrter; Thiqah (vertrauenswürdig) aus der Generation von Al-‘Utaridiy. Einer von diesen bezeugte, dass er gehört (bzw. unmittelbar empfangen) hatte, und der andere bezeugte seine ‘Adalah (Rechtschaffenheit). Damit ist sein guter Zustand bzw. Status sowie die Zulässigkeit, von ihm zu überliefern, festgestellt. Dies gilt für den Fall, dass keine Aussage oder Ansicht von anderen als diesen beiden überliefert ist, die verpflichten würde, seine Hadithe zu verwerfen oder seine Berichte beiseitezulegen. Was die Aussage Al-Hadramis über Al-‘Utaridiy betrifft, als er sagte: „Er pflegte zu lügen“, so ist dies eine unspezifizierte Aussage, die einer Prüfung und Erklärung bedarf. Wenn er mit dieser Aussage gemeint hat, dass er Hadithe erfand, so ist dies in Bezug auf die Hadithe von Al-‘Utaridiy nicht nachweisbar. Und wenn er meinte, dass er von solchen überlieferte, denen er nie begegnet war, so ist auch dies Batil (falsch/ungültig), denn Abu Kuraib bezeugte für ihn, dass er zusammen mit ihm von Yunus bin Bukair gehört (bzw. empfangen) hatte. Es ist außerdem belegt, dass er von Abu Bakr ‘Ayash gehört hat. Daher sollte nicht versucht werden zu bestreiten, dass er von Hafs bin Ghiyath, Ibn Fudail, Wakee’ und Abu Mu’awiyah gehört hat. Dies deshalb, weil Abu Bakr ‘Ayash vor all diesen verstarb. Was Ibn Idris betrifft, so verstarb er ein Jahr vor Abu ‘Ayash, doch auch dies verhindert nicht, dass er von ihm gehört hat. Denn sein Vater gehörte zu den führenden Hadithgelehrten, und es ist denkbar, dass er früh mit ihm begann (d. h. als er noch sehr jung war). Tatsächlich überlieferte Al-‘Utaridiy von seinem Vater, der von Yunus bin Bukair gehört hatte, einige Blätter aus dem Maghazi des Ibn Ishaq, und es scheint, dass er es versäumte, es unmittelbar von Yunus zu hören, und es daher von seinem Vater hörte (bzw. empfing), der es von ihm gehört hatte. Dies weist auf sein Streben nach der Wahrheit und seine Verlässlichkeit in der Überlieferung hin, und Allah weiß es am besten. Ich habe von Al-Hasan bin Abu Bakr gelesen, der von Ahmad bin Kamil Al-Qadi überlieferte, dass dieser sagte: Al-‘Utaridiy starb in Kufa im Jahr 271 n. H. Al-Hasan sagte: Abu ‘Amr bin As-Sammak sagte: Al-‘Utaridiy verstarb in Kufa im Monat Sha‘ban des Jahres 272 n. H. Uns wurde berichtet von Abu Nu‘aim Al-Hafizh, der sagte: Ich hörte Abu Muhammad Abdullah bin Muhammad bin Ja‘far bin Hayyan sagen: Ich hörte Ahmad bin Mahmud bin Subaih sagen: Ahmad bin Abdul Jabbar Al-‘Utaridiy verstarb im Jahr 272 n. H. [Zitat Ende].
– Bezüglich des Wortes Qimatr (das in der Überlieferung vorkommt, in der die Schüler al-‘Utaridiy aufsuchten, damit er ihnen das Buch al-Maghazi von Yunus bin Bukair vorlese), so hat es in den klassischen Wörterbüchern verschiedene mögliche Bedeutungen, die in dem Zusammenhang der Überlieferung zutreffendste ist jedoch die, die in Mukhtar As-Sihhah (1/230) genannt wird: [Qimatr und Qimatrah: „Das, worin die Bücher aufbewahrt oder instand gehalten werden“].
- In respect to the word Qimatr (which came in the narration where the students sought out Al-‘Utaridiy to read to them the book of Al- Maghazi by Yunus bin Bukair) then it has various possible meanings in the classical dictionaries but the most correct in the context of the narration is what was mentioned in Mukhtar As-Sihhah (1/230): [Qimatr and Qimatrah: “What the books are preserved or maintained in”].
(Anmerkung des Übersetzers: Ich habe hier die Übersetzung dessen weggelassen, was in Lisan al-ʿArab und Mukhtar as-Sihhah über die Bedeutung des Wortes Qimatr steht, da es dem englischen Leser nicht nützen würde und sich zudem nur schwer sinnvoll wiedergeben lässt. Ich habe lediglich den Teil aus Mukhtar as-Sihhah ausgewählt, in dem die gewünschte Bedeutung klar angegeben wird.) Ich sage: Erstens: Yunus bin Bukair verstarb im Jahr 199 n. H., und Abdullah Ibn Idris im Jahr 192 n. H., wie es die Überlieferer übereinstimmend berichten. Nehmen wir an, er sei zu Beginn des Jahres verstorben, etwa im Muharram, dann hätte Ahmad bin Abdul Jabbar am 10. Dhu l-Hijjah des vorangegangenen Jahres 191 n. H. das 14. Lebensjahr vollendet. Das war etwa dasselbe Alter, in dem Imam Abu Hatim ar-Raziy seine Reise antrat, zu einer Zeit, als er noch bartlos war und noch kein einziges Haar im Gesicht hatte. Entscheidend sicher ist, dass Abdul Jabbar seinen Sohn von klein auf zu den Shuyukh (Gelehrten) mitnahm. Denn dieser hatte direkt bei Abu Bakr ʿAyash gehört oder von ihm gelernt, der ein oder zwei Jahre nach Abdullah ibn Idris verstarb. Dies wurde durch das Zeugnis des Imams Al-Hujjah Ath-Thabt (glaubwürdige und verlässliche Quelle) Abu Kuraib Muhammad bin Al-ʿAlaa’ Al-Hamdani bestätigt. Jene Generation umfasste eine Gruppe von Personen, deren Väter bereits in sehr jungen Jahren mit dem Hören und Lernen bei Gelehrten begannen. So war zum Beispiel Ishaq bin Ibrahim Ad-Dabari, einer der Überlieferer von Abdur Razzaq, sieben Jahre alt, als sein Vater ihn zum Empfangen (des Wissens) mitnahm, und At-Tabarani empfing es im Alter von 13 Jahren. Daher gibt es keinen Grund zu bezweifeln, dass er (Ahmad bin Abdul Jabbar) gemeinsam mit seinem Vater von den Gelehrten empfing. Tatsächlich bedeutete dies den Empfang durch zwei Männer, zusammen mit dem Schreiben des Abdul Jabbar und dem zweiten Vortrag des Ahmad vor seinem Vater, während sein Vater selbst zu den Shuyukh Ath-Thiqat (vertrauenswürdigen und verlässlichen Gelehrten) gehörte. Dies gilt daher als eine dritte Überlieferung bzw. Form des Empfangens und stellt den Gipfel der Zuverlässigkeit dar.
(Translators note: I have left here the translation of what came in Lisan Al-‘Arab and Mukhtar As-Sihhah concerning the meaning of the word Qimatr, because it would not benefit the English reader, in addition to it being difficult to reproduce productively. I have just selected the part in Mukhtaar As-Sihhah where it states the desired meaning clearly) I say: Firstly: Yunus bin Bukair passed away in the year 199 AH and Abdullah Ibn Idris in the year 192 AH, as agreed upon by the transmitters. If we were to assume that he passed away at the beginning of the year, in Muharram, for instance, then Ahmad bin Abdul Jabbar would have completed the 14th year of his life on the 10th of Dhu l-Hijjah of the previous year 191 Ah. This was about the same age as Imam Abu Hatim Ar-Raziy when he embarked upon his journey, at a time when he was beardless and yet to have a single hair upon his face. What is decisively certain is that Abdul Jabbar brought his son along with him, from an early age, to the Shuyukh (scholars). That is because he had heard or learnt directly from Abu Bakr ‘Ayash, who passed away a year or two after Abdullah ibn Idris. That was confirmed by the testimony of the Imam Al-Hujjah Ath-Thabt (authoritative and reliable source) Abu Kuraib Muhammad bin Al- ‘Alaa’ Al-Hamdani. That generation contained a group of those whom their fathers began their listening and learning with scholars at a very early age. For example, Ishaq bin Ibrahim Ad-Dabari, one of the relators of Abdur Razzaq, was seven years old when his father took him to receive (the knowledge) and At- Tabarani was receiving at the age of 13. As such, there is no cause for doubting that he (Ahmad bin Abdul Jabbar) received from the scholars alongside his father. Indeed, that represented receiving of two men, alongside the writing of Abdul Jabbar and the reading of Ahmad upon his father a second time, whilst his father himself was from the Shuyukh Ath-Thiqat (Trustworthy and reliable scholars). This therefore counts as a third hearing or instance of receiving and represents the height of reliability.
Zweitens: Bedenke die Aussage von Ahmad bin Abdul Jabbar, als er sagte: „Seit der Zeit, als ich es gehört habe, habe ich nicht mehr hineingeschaut. Es wird jedoch an einem Ort der Aufbewahrung aufbewahrt, der Bücher enthält, also suche dort danach. Ich tat dies und suchte danach. Ich fand es, und es waren Taubenkot darauf. Er hatte es zusammen mit seinem Vater in einer alten Schrift gehört (und abgeschrieben), also bat ich ihn, es mir zu geben, damit ich es veröffentlichen könne, was er tat.“ Dies deutet darauf hin, dass sein Buch, das das Buch seines Vaters war, innerhalb eines Qimatr (d. h. eines besonderen Ortes zur Aufbewahrung von Büchern) bewahrt und instand gehalten wurde. Dieses Qimatr befand sich im Taubenturm, dem höchsten Ort im Haus, der durch die ständige Bewegung des Windes natürlich belüftet wird. Bei dem, was an einem solchen Ort aufbewahrt wird, besteht keine Furcht vor Überschwemmung oder Feuchtigkeit, im Vergleich zu dem, was man bei dem befürchten muss, was in den unteren Stockwerken der Häuser im Irak liegt. Der Taubenturm ist daher verstärkt, und es war nicht möglich, dass Regen ihn erreichte. Das geht auch aus der Aussage von Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ hervor, als er sagte, dass er das Buch in alter Schrift vorfand, in gutem Zustand und fehlerfrei. Anschließend fragte er Ahmad bin Abdul Jabbar, ob er es veröffentlichen dürfe. Das Vorhandensein des Taubenkots auf dem Qimatr hat dem Buch keinen Schaden zugefügt, da Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ bezeugte, dass das Buch in gutem Zustand, ohne Mangel und zur Veröffentlichung geeignet war. So verstand, und Allah weiß es am besten, Imam Al-Khatib Al-Baghdadi diese Geschichte, die er darlegte. Und daher sah er keinen Grund, Ahmad bin Abdul Jabbar in Verruf zu bringen oder in Zweifel zu ziehen.
Secondly: Contemplate the speech of Ahmad bin Abdul Jabbar, when he said: “Since the time that I heard it, I have not looked in it. However, it is kept in a place of storage containing books and so seek it there. I did that and sought it out. I located it and it had pigeon droppings upon it. He had listened to (and transcribed) it with his father in an old script, so I asked him to give it to me so that I could publish it, which he did”. This indicates that its book, which was the book of his father, was preserved and maintained inside a Qimatr (i.e. special place for the preservation of books). This Qimatr was in the pigeon tower, which is the highest place in the house, which is aired naturally by the constant movement of the wind. There is no fear in respect to what is kept in such a place from flooding or dampness compared to what is feared in respect to that which is on the lower floors of the houses of Iraq. The pigeon tower is therefore reinforced and it was not possible for rain to reach it. That is also clear from the testimony of Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ when he said that he found the book written in an old script, in a sound condition and free of defect. He then asked Ahmad bin Abdul Jabbar if he could publish it. The presence of the pigeon droppings upon the Qimatr did not bring harm to the book as Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ testified to the book being in sound condition, with no defect, and suitable to be published. This is, and Allah knows best, how Imam Al- Khatib Al-Baghdadi understood this story which he presented. And as such, he did not see any cause to discredit or cast doubt upon Ahmad bin Abdul Jabbar.
Daher hat die Behauptung desjenigen namens Abdul Qadir Al-Muhammadi, der am 19.03.2007 auf der Plattform Ahl ul-Hadith schrieb, als er über die Überlieferungsketten der Sahifah von Al-Madinah sprach, keinerlei Bedeutung: [Wenn diese Geschichte bestätigt wird, so stuft der Überlieferer sein Gedächtnis (auswendig) als schwach ein, da er es vergessen hatte und sich nicht daran erinnerte. Es machte außerdem die Schwäche seiner Sorgfalt im Umgang mit ihm (dem Buch) deutlich, da er es im Turm bei Tauben zurückgelassen hatte, sodass sich Taubenkot darauf befand! Folglich ist der Mann Da'if (schwach), so wie es die Imame, die sich auf diesem Gebiet auskennen, dargelegt haben] – 2 (51/390) in der Shamela-E-Bibliothek. Seine Aussage hat aus den folgenden Gründen überhaupt keine Bedeutung:
There is therefore no meaning to the claim of the one named Abdul Qadir Al-Muhammadi, who wrote on the Ahl ul-Hadith platform on 19/03/2007, when speaking about the chains of transmission of the Sahifah of Al-Madinah: [If this story is affirmed, then the narrator classifies his memory (by heart) as being weak as he had forgotten it and did not recall it. It also made clear the weakness of his concern to it (the book) as he had left it in the tower with pigeons, to the point that it had pigeon droppings upon it! Consequently, the man is Da’if (weak) just as the Imams who specialise in this matter have stated] – 2 (51/390) in the Shamela e-library. His speech holds no meaning at all for the following reasons:
1) Das Buch wurde in einem eigens dafür angefertigten Qimatr aufbewahrt und sicher verwahrt. Der Taubenturm war der beste Ort zur Aufbewahrung in Häusern wie dem, in dem Ahmad bin Abdul Jabbar wohnte, denn er gehörte nicht zu den Reichen, die sich ein Haus mit einem eigenen Lagerraum für Bücher mieten konnten. Außerdem bezeugte der Verleger Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ den guten Zustand des Buches und seine Bereitschaft zur Veröffentlichung.
1) The book was preserved and kept safe in a Qimatr manufactured specifically for that purpose. The pigeon tower is the best place for preservation in houses such as that which Ahmad bin Abdul Jabbar resided in, as he was not from the rich who were able to rent a house which had an independent storage facility for books. In addition, the publisher Al-Hussein bin Humaid bin Ar-Rabi’ testified to the sound condition of the book and its readiness to be published.
2) Was die Aussage „die Imame, die sich auf diesem Gebiet auskennen, haben festgestellt“ betrifft, so haben Abu Kuraib, Ad-Daraqutni, Abu Ahmad bin ‘Adiy und Al-Khatib Al-Baghdadi ihn nicht als Da’if (schwach hinsichtlich der Überlieferung) eingestuft. Allein die Tatsache, dass Ad-Daraqutni, der unbestrittene Imam seiner Zeit, ihn nicht als Da’if eingestuft hat, sollte schon ausreichen. Welche Imame meint dieser Mann namens Abdul Qadir Al-Muhammadi also?! Für jedes Leiden gibt es eine Medizin, die zur Behandlung eingesetzt werden kann, außer der Torheit, die nicht behandelt werden kann. Die zusammenfassende Schlussfolgerung lautet daher: Die Ungültigkeit oder Falschheit der Zusammenfassung von Al-Hafidh (Ibn Hajar) über seinen Status und die Richtigkeit unserer Zusammenfassung seines Status, mit Gewissheit und ohne den geringsten Zweifel: [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, hat keinerlei Mangel oder Problem. Seine Überlieferung der Seera ist authentisch, und er ist zuverlässig genug, um als Beweis herangezogen zu werden. Er gehörte zur zehnten Generation (d. h. Stufe der Überliefererkette). Er verstarb im 72. Jahr (das heißt 272 n. H.) im Alter von 95 Jahren].
2) As for the statement “the Imams who specialise in this matter have stated”, then Abu Kuraib, Ad-Daraqutni, Abu Ahmad bin ‘Adiy and Al- Khatib Al-Baghdadi did not classify him as being Da’if (weak in terms of transmission). The fact Ad-Daraqutni, who was the uncontested Imam of his era, did not classify him as Da’if should be sufficient in itself. So, which Imams is this man called Abdul Qadir Al-Muhammadi talking about?! For every ailment there is a medicine that can be used for treatment Except for foolishness which can not be treated The summary conclusion is therefore: The invalidity or falseness of the summary of Al-Hafidh (Ibn Hajar) concerning his status and the correctness of our summary of his status, with certainty and without the least amount of doubt: [Ahmad bin Abdul Jabbar bin Muhammad Al-‘Utaridiy, Abu ‘Umar Al-Kufi, has no issue or problem associated with him. His receiving of the Seera is authentic and he is reliable to be used as evidence. He was from the tenth (i.e. level of chain). He passed away in the 72nd year (meaning 272 AH) at the age 95].