14 Die Ehen des Propheten ﷺ
14 The Prophet’s (pbuh) Marriages
Allah (SWT) hat Seine Worte offenbart:
Allah (swt) revealed his saying:
„Heiratet Frauen eurer Wahl, zwei, drei oder vier. Doch wenn ihr fürchtet, nicht gerecht (zu ihnen) sein zu können, dann nur eine oder die Sklavinnen, die ihr besitzt. Das ist eher geeignet, damit ihr nicht vom rechten Weg abweicht.“ [An-Nisa: 3] Im Ende des achten Jahres der Hidschra, nachdem er die Ehen mit seinen Frauen vollzogen hatte, war der Gesandte (Friede sei mit ihm) zur Zeit der Offenbarung des Verses mit mehr als vier Frauen verheiratet. Er ließ jedoch keine von ihnen gehen, sondern blieb mit allen seinen Frauen verheiratet. Dies liegt daran, dass die Ehe mit mehr als vier Frauen ausschließlich ihm (Friede sei mit ihm) vorbehalten war. Es ist klar, dass die Ehe mit mehr als vier Frauen dem Gesandten eigen war, weshalb er sie auch nach der Offenbarung des Verses behielt, der die Ehe auf vier Frauen begrenzte. Denn die Handlung des Propheten (Friede sei mit ihm) steht nicht im Widerspruch zu einer Aussage, die er trifft. Gibt es einen Widerspruch, so ist die Handlung ihm allein vorbehalten, während die Aussage für die Gemeinschaft allgemein gilt. Denn es ist in den Grundlagen der Rechtswissenschaft festgelegt, dass die Handlung des Propheten (Friede sei mit ihm) nicht seiner für die Gemeinschaft bestimmten Rede widerspricht, sie jedoch ihm allein vorbehalten sein kann. Sein Gebot an die Gemeinschaft gilt nämlich für sie, und es ist spezieller als die Belege, die dazu aufrufen, ihm nachzueifern, indem man seinen Worten und Handlungen folgt. So baut das allgemeine Gebot auf dem speziellen Gebot auf, und daher ist es nicht erlaubt, den Propheten (Friede sei mit ihm) in einer Handlung nachzuahmen, bei der für die Gemeinschaft eine andere Anordnung gilt. Die Ehe des Propheten mit mehr als vier Frauen sowie die Tatsache, dass Frauen ihm die Ehe anbieten durften usw., sind jedoch durch Verse des Qur'an belegt:
“Marry women of your choice, two or three, or four but if you fear that you shall not be able to deal justly (with them), then only one or your concubines. That is more fitting so that you do not deviate from the right course” [An- Nisa: 3] At the end of the eighth year of the Hijra, after He had consummated all of his marriages with his wives, the Messenger (pbuh) was, at the time of the revelation of the verse, married to more than four wives, however He did not leave a single one of them but continued to be married to all his wives. This is because marriage to more than four wives, is specific to Him (pbuh) It is clear that being married to more than four wives is unique to the Messenger and so He kept them after the revelation of the verse which limited marriage to four wives. This is because the Prophet's (pbuh) action does not contradict a statement that He makes. If there is a contradiction then the action is specific to Him while the saying is general to the Ummah, for it has been established in the foundations of jurisprudence that the action of the Prophet (pbuh) does not contradict his speech relevant to the Ummah but it can be specific to the Prophet (pbuh). This is because his order to the Ummah is relevant to them, which is more specific than the evidences calling for us to emulate Him, by following his sayings and actions. Thus, the general order is built on the specific order, and therefore it is not allowed to emulate the Prophet (pbuh) in an action in which there is a different order to the Ummah. However the Prophet's marriage to more than four wives, and allowing them to offer themselves to Him in marriage etc. have been demonstrated by the verses of the Qur'an:
„O Prophet! Wahrlich, Wir haben dir erlaubt deine Ehefrauen, denen du ihren Brautpreis (Mahr) gegeben hast, und deine Sklavinnen, die Allah dir als Beute gegeben hat, und die Töchter deiner Onkel väterlicherseits und die Töchter deiner Tanten väterlicherseits und die Töchter deiner Onkel mütterlicherseits und die Töchter deiner Tanten mütterlicherseits, die mit dir (aus Makkah) ausgewandert sind, und eine gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten schenkt und der Prophet sie heiraten möchte; - eine Vergünstigung nur für dich, nicht für die übrigen Gläubigen. Wahrlich, Wir wissen, was Wir ihnen hinsichtlich ihrer Ehefrauen und ihrer Sklavinnen auferlegt haben - damit du keine Schwierigkeit hast.“ ﷺ [Al-Ahzab: 50] Dieser Vers sagt: „eine Vergünstigung nur für dich, nicht für die übrigen Gläubigen.“ Das Wort „Khalisa“ (Vergünstigung) im Vers ist ein Verbalnomen, das das bekräftigt, was ihm vorausgeht, d. h. es wurde dir eine Vergünstigung gewährt, indem dir erlaubt wurde, was Wir speziell für dich erlaubt haben. Der Beleg dafür, dass es alles einschließt, was ihm vorausgeht, und dass es speziell für den Gesandten Allahs ﷺ gilt, ist, dass es nach den vier erlaubten Angelegenheiten kam, nämlich der Nichterlaubtheit, Ehefrauen zu heiraten, Gefangenen, die direkt aus dem Fai’ stammen, den Töchtern seiner Verwandten, die unter denen erwähnt wurden, die mit ihm ausgewandert sind, und einer Frau, die sich direkt zur Ehe anbietet, abgesehen davon, dass dies auf nachdrückliche Weise gesagt wurde. Dies wird dadurch gestützt, dass am Ende der Aussage des Propheten ﷺ: „nicht für die übrigen Gläubigen“, die Aussage kam: „Wahrlich, Wir wissen, was Wir ihnen hinsichtlich ihrer Ehefrauen und ihrer Sklavinnen auferlegt haben“. Es bedeutet also: Dies ist nicht das, was Wir ihnen auferlegt haben. Deshalb sagte Er nach all dem: „damit du keine Schwierigkeit hast“, d. h. damit für dich keine Härte entsteht.
“Oh Prophet! Verily, We have made lawful to you your wives, to whom you have paid your Mahr, (their dower) and your concubines - whom Allah has given you, and the daughters of your paternal uncles and the daughters of your paternal aunts and the daughters of your maternal uncles and the daughters of your maternal aunts who migrated (from Makkah) with you, and a believing woman if she offers herself to the Prophet, and the Prophet wishes to marry her; - a dispensation for you only, not for the rest of the believers. Indeed We know what We have enjoined upon them about their wives and their concubines - in order that there should be no difficulty on you” [Al- Ahzab: 50] This verse says: 'a dispensation for you only, not for the rest of the believers.' The word 'Khalisa' (dispensation) in the verse is a verbal noun which confirms whatever preceded it i.e. a dispensation has been made for you by permitting what We have made lawful for you specifically. The evidence to say that it includes all that precedes it and that it is specific to the Messenger of Allah (pbuh) is that it came after the four permissible matters which are the non permissibility of marrying wives, captives directly from the Fey', daughters of his relations who have been mentioned amongst those that migrated with Him, and a woman that directly offers herself for marriage, beside the fact that this was stated in an emphatic manner. This is supported by the fact that at the completion of his (pbuh) saying: 'not for the rest of the believers', his (pbuh) saying came: 'Indeed We know what We have enjoined upon them about their wives and their concubines'. So it means this is not what We have enjoined on them, that is why after all of this He (pbuh) said: 'in order that there should be no difficulty on you'. i.e. so that there is no hardship for you.
Daher sollten die Ehen des Propheten (pbuh) weder als Vorbild zur Nachahmung noch als Gegenstand gesetzgeberischer Diskussion herangezogen werden, denn sie sind allein Ihm (pbuh) eigen. Ganz abgesehen davon zeigt die Wirklichkeit seiner Ehen, dass es Ehen eines Propheten waren und nicht die Ehen eines Mannes, der aus Triebbefriedigung und zur Befriedigung des Fortpflanzungstriebs heiratet, was den männlich-weiblichen Aspekt betrifft. Wenn wir zur historischen Wirklichkeit zurückkehren, finden wir, dass Er Khadija (ra) heiratete, als Er dreiundzwanzig Jahre alt war, und Khadija (ra) selbst blieb achtundzwanzig Jahre lang seine Ehefrau. Sie starb im elften Jahr der Prophetenschaft, also zwei Jahre vor der Hidschra, wenige Monate nach der Aufhebung des Boykottdokuments und kurz vor seinem Besuch in Taif im Jahr 620 n. Chr., im Alter von fünfzig Jahren. Seit der Zeit, als Er Khadija (ra) heiratete, bis zu ihrem Tod erwog Er nicht, mehr als eine Frau zu heiraten, und das zu einer Zeit, als Polygynie unter den Arabern weit verbreitet war. Bevor Er mit der Botschaft gesandt wurde, verbrachte Er siebzehn Jahre mit Khadija in einem ruhigen und friedlichen Leben. Und Er lebte mit ihr etwa elf Jahre nach der Prophetenschaft (Bi'tha) in einem Leben der Da'wa und des Kampfes gegen die Gedanken des Unglaubens; dennoch zog Er keine erneute Heirat in Betracht. Es war zu seinen Lebzeiten mit Khadija (ra) oder vor seiner Ehe mit ihr nicht bekannt, dass Er einer jener war, die von den verlockenden Reizen der Frauen versucht wurden, in einer Zeit, in der der Tabarruj der Dschahiliyya die Menschen verführte. Es ist für uns nicht naheliegend anzunehmen, dass nach Vollendung des fünfzigsten Lebensjahres eine plötzliche Veränderung in Ihm eintrat, die es Ihm nicht erlaubte, sich mit einer Frau zu begnügen, sondern dazu führte, dass Er weiterheiratete, bis Er zehn Frauen hatte. Innerhalb von fünf Jahren im sechsten Lebensjahrzehnt des Propheten ﷺ sammelte Er mehr als sieben Frauen, und in den verbleibenden sieben Jahren des sechsten und zu Beginn des siebten Lebensjahrzehnts nahm der Prophet ﷺ neun Frauen auf. In diesem Alter: Können diese Ehen einem Verlangen nach Frauen oder Beweggründen zugeschrieben werden, die mit der Befriedigung des Fortpflanzungstriebs in Bezug auf den Geschlechtsverkehr zusammenhängen? Oder gab es andere Beweggründe, die durch die Wirklichkeit der Art des Lebens verlangt wurden, das der Prophet ﷺ führte, nämlich das Leben der Botschaft, die ihm aufgetragen worden war, den Menschen zu überbringen? Um diese Frage zu verstehen, wollen wir die Umstände rund um die Ehen des Propheten ﷺ betrachten.
Therefore, the marriages of the Prophet (pbuh) should not be taken as an example to emulate, nor as a subject of legislative discussion, because it is unique to Him (pbuh). Not to mention that the reality of his marriages indicates that they were marriages of a Prophet (pbuh) and not the marriages of a man marrying for sex and satisfaction of the procreation instinct, in terms of the male-female aspect. By returning to the historical reality we find that He married Khadija (ra) while He was twenty-three years of age, and Khadija (ra) herself remained as a spouse for twenty-eight years. She died in the eleventh year of the Prophethood i.e. two years before the Hijra, a few months after the rescission of the boycott document and shortly before his visit to Taif in the year 620 A.D, at the age of fifty. He did not contemplate, since the time He married Khadija (ra) until her death, the prospect of marrying more than one wife, and this was at a time when polygyny was a widespread practise amongst the Arabs. Before He was sent with the Message, He spent seventeen years with Khadija sharing a quiet and tranquil life. And He lived with her approximately eleven years after the Prophethood (Bi'tha), in a life of da'wa and struggle against the kufr thoughts; in spite of this He did not consider marrying again. It was not known of Him during his life with Khadija (ra) or before his marriage to her that He was one of those tempted by the alluring charms of women in an age where the Tabarruj of the Jahiliyya used to tempt the people. It is not natural for us to take the view that after passing the age of fifty a sudden change took place in Him which did not allow Him to be content with one wife but rather to continue to marry until He had taken ten wives. Within five years in the sixth decade of the Prophet's life He gathered more than seven wives, and in the remaining seven years of the sixth decade and beginning of the seventh the Prophet gathered nine wives. At such an age can these marriages be attributable to a desire for women or to motives linked to satisfying the procreation instinct in terms of sexual intercourse? Or were there other motives, which were required by the reality of the type of life which the Prophet (pbuh) was engaged in, i.e. the life of the Message, which He had been ordered to convey to the people? In order to understand this issue, let us examine the incidents surrounding the Prophet's (pbuh) marriages.
Im elften Jahr der Prophetschaft, also in dem Jahr, in dem Khadija (möge Allah mit ihr zufrieden sein) starb, erwog der Prophet ﷺ, zu heiraten. Er war fünfzig Jahre alt, und so hielt er um 'A'isha an, die Tochter Abu Bakrs, seines Freundes und des ersten unter den Männern, der an seine Prophetschaft glaubte. Als sie noch ein Kind von sechs Jahren war, schloss er mit ihr die Ehe, vollzog sie jedoch erst drei Jahre später, als sie neun war, und zwar nach der Hidschra. Allerdings heiratete er zu der Zeit, als er die Ehe mit 'A'isha schloss, Sawda bint Zam'a. Sawda war die Witwe von al-Sukran b. 'Amr b. 'Abd Shams, der zu den Muslimen gehörte, die nach Abessinien auswanderten, aber auf seiner Rückkehr nach Makka starb. Sawda hatte zusammen mit ihrem Mann den Islam angenommen und war mit ihm ausgewandert. Sie hatte dieselben Schwierigkeiten und Entbehrungen erlitten wie der Prophet ﷺ und dieselben Verfolgungen erduldet, denen er ausgesetzt war. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete er sie. Es wird nicht überliefert, dass Sawda schön gewesen wäre oder Reichtum oder Ansehen besessen hätte, wodurch irgendein weltlicher Aspekt die Ehe des Propheten ﷺ mit ihr beeinflusst haben könnte. Da der Prophet ﷺ sie nach dem Tod ihres Mannes heiratete, lässt sich daraus nur ableiten, dass er sie heiratete, um sie zu unterstützen und sie in die Stellung einer Mutter der Gläubigen zu erheben. Als er auswanderte, ließ er das Haus der Sawda nahe der Moschee errichten. Dies war das erste Haus, das der Prophet ﷺ für eine seiner Frauen erbauen ließ.
In the eleventh year of the Prophethood, i.e. the year Khadija (may Allah be pleased with her) died, the Prophet (pbuh) considered getting married. He was fifty, so He proposed to 'A'isha, the daughter of Abu Bakr, his friend and the first one who believed in his Prophethood from the men. When she was just a child of six He contracted a marriage with her but did not consummate it for a period of three years until she was nine, which was after the Hijra. However, at the time in which He contracted the marriage with 'A'isha He married Sawda bint Zam'a. Sawda was a widow of al-Sukran b. 'Amr b. 'Abd Shams, who was one of the Muslims who had migrated to Abbysinia but died on his return to Makkah. Sawda had embraced Islam with her husband and she had migrated with Him. She had suffered the same difficulties and hardships He suffered and faced the same harm He had faced. After the death of her husband He married her. It has not been reported that Sawda was beautiful, or that she possessed wealth or standing, that would make any of the worldly aspects influence the Prophet's marriage to her. Since the Prophet (pbuh) had married her after the death of her husband, the only thing we can deduce from this is that He married her to support her and raise her to the position of the mother of the believers. When He migrated He made the house of Sawda close to the Mosque. This was the first house the Prophet (pbuh) built for any of his wives.
Dann, im ersten Jahr der Hidschra, nachdem die Verbrüderung zwischen den Ansar und den Muhajirin eingeführt worden war, vollzog der Gesandte (ﷺ) seine Ehe mit 'A'ischa, und er brachte sie neben dem Haus der Sawda unweit der Moschee unter. Er erlaubte seinem ersten Wesir (Helfer) und Freund Abu Bakr as-Siddiq (ra), ihn in seinem Haus im Heim seiner Tochter zu besuchen.
Then, in the first year of the Hijra, after the brotherhood between the Ansar and Muhajirin had been instituted, the Messenger (pbuh) consummated his marriage with 'A'isha and He housed her next to the house of Sawda, close to the Mosque. He allowed his first Wazir (assistant) and friend Abu Bakr assiddiq (ra) to come to see Him in his house at his daughter's home.
Im zweiten Jahr der Hidschra, nach der Schlacht von Badr und vor Uhud, heiratete er Hafsa, die Tochter von ʿUmar b. al-Chattab (ra). Hafsa war, bevor sie den Propheten ﷺ heiratete, die Ehefrau von Hunais, der zu den frühen Konvertiten zum Islam gehörte. Er starb und hinterließ sie, und sieben Monate vergingen, bevor der Gesandte ﷺ sie heiratete. Indem er Hafsa heiratete, ermöglichte es ihm (ﷺ), seinen zweiten Wesir, seinen Gefährten ʿUmar b. al-Chattab (ra), ihn in seinem Haus im Heim der Hafsa aufzusuchen. Die Ehen mit ʿAʾischa (ra) und Hafsa waren also Ehen mit den Töchtern seiner beiden Wesire (Helfer), den Töchtern zweier Gefährten, die mit ihm in der Da'wa, in der Herrschaft, im Kampf usw. ausharrten. Solche Ehen dienten daher nicht allein dem Zweck der Ehe. Obwohl ʿAʾischa (ra) schön war und der Prophet ﷺ sie anziehend fand, traf dies auf Hafsa (ra) nicht zu, was darauf hinweist, dass seine Ehe mit beiden einem anderen Zweck diente als der sexuellen Befriedigung.
In the second year of the Hijra, after the battle of Badr and before Uhud, He married Hafsa the daughter of 'Umar b. al-Khattab.(ra) Hafsa, before being married to the Prophet, was the wife of Hanish who was one of the early converts to Islam. He died leaving her for seven months before the Messenger married her. By marrying Hafsa He (pbuh) enabled his second Wazir, his companion 'Umar b. al-Khattab (ra) to come to see Him in his house at Hafsa's home. So the marriages to A'isha (ra) and Hafsa were marriages to the daughters of his two Wazirs (assistants), the daughters of two companions who persevered with Him in Da'wah, ruling and fighting etc. So such marriages were not only for the purpose of marriage. Although 'A'isha (ra)was beautiful and the Prophet found her attractive this was not the case with Hafsa (ra), which indicates that his marriage to both of them was for a purpose other than sexual gratification.
Während der Schlacht gegen die Banu Mustaliq im fünften Jahr der Hidschra heiratete er Juwayriyya bint al-Harith ibn Abi Dirar. Der Grund für seine Heirat mit ihr war, ihren Vater dem Propheten ﷺ näherzubringen und ihre Stellung zu erhöhen. Juwayriyya gehörte zu den Gefangenen der Banu Mustaliq und war in die Hände eines der Ansar gefallen. Da sie die Tochter des Anführers der Banu Mustaliq war, wollte sie sich von ihrem Herrn freikaufen, dem sie als Sklavin zugefallen war. Ihr Herr erhöhte die Lösegeldsumme, da er wusste, dass sie die Tochter des Anführers der Banu Mustaliq war. Daraufhin trat ihr Vater mit dem zur Befreiung erforderlichen Lösegeld an den Propheten ﷺ heran, und dieser willigte ein. Dann, nachdem er an die Botschaft des Propheten ﷺ geglaubt hatte, wurde er Muslim und brachte seine Tochter Juwayriyya zum Propheten ﷺ, und auch sie nahm den Islam an. Daraufhin bat der Prophet ﷺ ihren Vater um ihre Hand. Er verheiratete sie selbst mit dem Propheten ﷺ, sodass die Ehe des Propheten ﷺ mit ihr tatsächlich eine Ehe mit der Tochter eines Stammesführers war, den er unterworfen hatte. Sein ﷺ Ziel war es, die Freundschaft seines Anführers durch die Heirat mit dessen Tochter zu gewinnen.
During the battle of Banu Mustaliq, in the fifth year of the Hijra, He married Juwayriyya bint al-Harith ibn Abi Dirar. The reason behind his marriage to her was for the purpose of drawing her father closer to the Prophet and raising her position. Juwayriyya was from the captives of Banu Mustaliq, and had fallen in the hands of one of the Ansar. She was the daughter of the leader of Banu Mustaliq, so she wanted to free herself from her master to whom she had become a slave-girl. Her master increased the ransom money knowing that she was the daughter of the leader of Banu Mustaliq. So her father approached the Prophet (pbuh) with the ransom required to free her, which He did. Then after believing in the Message of the Prophet He became a Muslim, and He took his daughter Juwayriyya to the Prophet (pbuh) and she too embraced Islam, so the Prophet (pbuh) asked her father for her hand. He married her to the Prophet (pbuh) Himself so the Prophet's marriage to her was in fact a marriage to the daughter of a leader of a tribe which He had subjugated. His (pbuh) objective was to win the friendship of its leader through marrying his daughter.
Im siebten Jahr nach der Hidschra, nach dem Sieg bei Chaibar, heiratete er (ﷺ) Safiyya, die Tochter von Huyai ibn al-Akhtab, der einer der Anführer der Juden war. Die Geschichte ihrer Heirat begann damit, dass sie zusammen mit anderen Gefangenen mitgenommen wurde, die die Muslime aus der Festung von Chaibar gefangen nahmen. Einige der Muslime rieten dem Propheten (ﷺ): „Safiyya ist eine edle Frau der Banu Qurayza und der Banu Nadhir. Sie passt nicht zu jemand anderem als zu dir.“ Daraufhin befreite der Prophet (ﷺ) sie und heiratete sie. Dies geschah also zu ihrem Schutz, um sie aus der Knechtschaft der Sklaverei zu befreien und zugleich ihren Rang zu erhöhen. Überliefert ist, dass Abu Ayyub Khalid al-Ansari fürchtete, Safiyya hege Groll gegen den Gesandten (ﷺ), der ihren Vater, ihren Ehemann und ihr Volk getötet hatte. Aus diesem Grund verbrachte er die Nacht mit dem Schwert umgürtet um das Zelt, in dem der Gesandte (ﷺ) auf dem Rückweg von Chaibar die Ehe mit Safiyya vollzog. Als der Gesandte (ﷺ) am Morgen erwachte, bemerkte er ihn außerhalb des Zeltes und fragte ihn: „Was ist los?“ Er antwortete: „Ich fürchtete um dich wegen dieser Frau. Du hast ihren Vater, ihren Ehemann und ihr Volk getötet, und sie ist erst vor Kurzem aus dem Unglauben herausgekommen.“ Da beruhigte der Gesandte (ﷺ) den Geist Abu Ayyubs, und Safiyya blieb dem Gesandten (ﷺ) treu, bis Allah (SWT) seine Seele zu sich nahm.
In the seventh year of the Hijra after the victory of Khaybar He (pbuh) married Safiyya daughter of Huyai ibn al-Akhtab who was one of the leaders of the Jews. The story of his marriage to her began when she was taken along with other captives which the Muslims seized from the fortress of Khaybar. Some of the Muslims advised the Prophet (pbuh): “Safiyya is a noble lady of Banu Qurayza and Banu Nadhir. She is not suitable for anyone other than you”, hence the Prophet (pbuh) freed and married her. This was therefore done for her protection and to free her from the bondage of slavery, and as well to raise her status. It has been narrated that Abu Ayyub Khalid al-Ansari feared that Safiyya harboured hatred against the Messenger (pbuh) who had killed her father, husband and people. For this reason He spent the night, girded with his sword, around the tent in which the Messenger (pbuh) consummated the marriage with Safiyya on the way back from Khaybar. When the Messenger (pbuh) woke up in the morning He noticed Him outside the tent and asked Him: “What is the matter?” He replied: “I feared for you from this woman. You have killed her father, husband and her people and she has just recently come out of kufr.” So the Messenger (pbuh) set Abu Ayyub's mind at rest, and Safiyya remained loyal to the Messenger (pbuh) until Allah (swt) took his soul.
Später, im achten Jahr nach der Hidschra, heiratete er (ﷺ) Maymuna, die Schwester der Umm al-Fadl, der Frau von al-'Abbas b. 'Abd ul-Muttalib. Er heiratete sie am Ende der Pilgerfahrt [Umra al-Qada]. Die Geschichte seiner Heirat mit ihr begann damit, dass Maymuna sechsundzwanzig Jahre alt war und ihre Schwester Umm al-Fadl beauftragt hatte, einen Freier für sie zu finden. Als sie jedoch die bedrängte Lage der Muslime bei der Pilgerfahrt sah, sehnte sie sich selbst nach dem Islam. Daher hielt al-'Abbas für sie um seinen Neffen, unseren Herrn Muhammad ﷺ, an. Er machte dem Propheten ﷺ auf ihren Wunsch hin den Antrag, und der Gesandte ﷺ willigte ein, sie zu heiraten. Die drei Tage, die der Vertrag von Hudaibiya vorgesehen hatte, waren abgelaufen, doch der Gesandte ﷺ wünschte, seine Heirat mit Maymuna als Mittel zu nutzen, um das Verständnis zwischen ihm und den Quraisch zu vertiefen. Als Suhayl b. 'Amr und Huwaytib b. 'Abd ul-'Uzza in ihrem Auftrag zu ihm kamen, sagten sie zu Muhammad ﷺ: „Deine Zeit in Mekka ist abgelaufen, also verlass uns.“ Er ﷺ sagte zu ihnen: „Was ist mit euch los? Warum lasst ihr mich nicht gehen? Ich werde unter euch ein Hochzeitsmahl ausrichten. Wir werden Speise für euch zubereiten, warum nehmt ihr also nicht daran teil?“ Ihre Antwort an ihn lautete: „Wir haben kein Bedürfnis nach deinem Essen, also geh von uns fort.“ Der Gesandte ﷺ zögerte nicht; er zog mit den Muslimen hinter sich davon.
Later, in the eighth year of Hijra He (pbuh) married Maymuna the sister of Umm al-Fadhl, the wife of al-'Abbas b. 'Abd ul-Muttalib. He married her at the end of the pilgrimage [Umra al-qada]. The account of his marriage to her began when Maymuna was twenty six years of age and that she had delegated her sister Umm al-Fadhl to find a suitor for her, but when she saw the predicament of the Muslims at the pilgrimage she herself yearned for Islam. Therefore al-'Abbas proposed to his nephew, our Master Muhammad on her behalf. He proposed to the Prophet at her behest and the Messenger agreed to marry her. The three days which the treaty of Hudaybiyah had stipulated had expired, but the Messenger (pbuh) wished to use his marriage to Maymuna as a means to increase the understanding between Himself and the Quraish. When Suhayl b. 'Amr and Huwayteb b. 'Abd ul-'Uzza came to Him representing Quraish they said to Muhammad (pbuh): “Your time in Makkah has expired, so leave us.” He (pbuh) said to them: “What is the matter with you? Why do you not leave me? I will hold a wedding feast amongst you.We will prepare food for you so why not attend it?” Their response to Him was “we have no need of your food so depart from us”; the Messenger (pbuh) did not hesitate; He left along with the Muslims behind Him.
Was seine Ehe mit Zaynab bint Khuzayma und Umm Salama betrifft: Beide Ehen waren mit Witwen von Gefährten geschlossen, die auf dem Schlachtfeld den Märtyrertod gestorben waren. Zaynab war die Frau von 'Ubayda b. al-Harith b. al-Muttalib, der am Tag von Badr als Märtyrer fiel. Sie war nicht von auffallender Schönheit, bekannt war sie jedoch für ihr gutes Wesen und ihre Güte gegenüber anderen, so sehr, dass sie den Beinamen „Mutter der Bedürftigen" erhielt. Sie war bereits über ihre Jugend hinaus, als der Gesandte Allahs ﷺ sie im zweiten Jahr der Hidschra heiratete, nach der Schlacht von Badr und nach dem Märtyrertod ihres Mannes. Sie blieb nur zwei Jahre bei ihm, bis Allah (swt) ihre Seele zu sich nahm. Damit war sie nach Khadija die Einzige, die vor dem Propheten ﷺ starb. Umm Salama war die Frau von Abu Salama, mit dem sie mehrere Söhne hatte. Abu Salama wurde in Uhud verwundet und genas zunächst davon. Daraufhin erlaubte der Prophet ﷺ ihm, gegen die Banu Asad zu kämpfen. Er besiegte sie und kehrte siegreich mit der erbeuteten Beute nach Madinah zurück. Doch die Verletzung, die er in Uhud erlitten hatte, verschlimmerte sich, und er blieb krank bis zu seinem Tod kurze Zeit später. Der Prophet ﷺ war bei ihm, als er auf dem Sterbebett lag, blieb an seiner Seite und betete für sein Wohl, bis er starb. Danach schloss der Prophet ﷺ Abu Salamas Augen. Vier Monate nach seinem Tod machte der Gesandte ﷺ Umm Salama selbst einen Heiratsantrag. Sie entschuldigte sich mit ihrer großen Familie und damit, dass sie über ihre Jugend hinaus sei. Der Prophet ﷺ blieb jedoch beharrlich, bis er sie heiratete, und er kümmerte sich selbst um die Erziehung ihrer Kinder. Daraus wird deutlich, dass der Gesandte ﷺ diese beiden Frauen heiratete, um nach dem Tod zweier seiner Gefährten für deren Familien zu sorgen.
As for his (pbuh) marriage to Zaynab bint Khuzayma and Umm Salama, they were marriages to the two wives of his companions who had been martyred on the battlefield. Zaynab was the wife of 'Ubayda b. al-Harith b. al-Muttalib who was martyred on the day of Badr, she was not of marked beauty, but she was known for her good nature and kindness to the extent that she became nicknamed as the 'mother of the needy.' She had passed her youth, but the Messenger of Allah (pbuh) married her in the second year of the Hijra, after the battle of Badr and after the martyrdom of her husband. She stayed with Him for only two years until Allah (swt) took her soul. Which meant after Khadija, she was the only one who died before the Prophet. As for Umm Salama, she was the wife of Abu Salama, who had a number of sons with her. Abu Salama was injured in Uhud then recovered from it, so the Prophet agreed to let Him fight Banu Asad. He defeated them and returned to Madinah victorious with the booty that had been captured but the injury He sustained at Uhud worsened and He remained ill until his death shortly thereafter. The Prophet (pbuh) was present while He was on his deathbed, and He remained by his side, praying for his well being until He died. The Prophet (pbuh) then closed Abu Salama's eyes. Four months after his death, the Messenger (pbuh) proposed to Umm Salama herself, but she made excuses that she had a big family and that she had passed her youth. The Prophet however persisted until He married her and He Himself saw to her children's upbringing. So it is clear that the Messenger married those two wives to care for the family of two of his companions after their death.
Was seine Heirat mit Umm Habiba bint Abu Sufyan (ra) betrifft, so war dies die Ehe mit einer gläubigen Frau, die nach Abessinien ausgewandert war und dabei ihren Glauben bewahrt hatte. Sie war standhaft auf dem Weg des Islam geblieben, nachdem ihr Ehemann vom Islam abgefallen war. Diese Umm Habiba war nämlich Ramla, die Tochter Abu Sufyans, des Anführers von Makkah und Oberhaupt der Mushrikin. Sie war die Ehefrau eines Cousins (Sohn einer Tante väterlicherseits) des Gesandten Allahs ﷺ, 'Ubayd Allah b. Jahsh al-Asadi. 'Ubayd Allah nahm mit seiner Frau Ramla den Islam an, während ihr Vater noch im Kufr verharrte. Sie fürchtete, ihrem Vater Schmerz zuzufügen, und so wanderte sie mit ihrem Ehemann, schwanger, nach Abessinien aus. Dort, am Ort der Zuflucht, gebar Ramla ihre Tochter Habiba bint 'Ubayd Allah, nach der sie benannt wurde. So wurde sie Umm Habiba genannt. Doch ließ ihr Ehemann 'Ubayd Allah b. Jahsh nicht lange auf sich warten, bevor er die Gemeinschaft des Islam verließ und sich zum Christentum bekannte, der Religion der Abessinier, und er versuchte, seine Frau Ramla vom Islam abzubringen. Sie aber blieb geduldig in ihrem Glauben. Daraufhin sandte der Gesandte Allahs ﷺ nach dem Negus und beauftragte ihn, die Heirat Umm Habibas mit dem Gesandten Allahs ﷺ zu vollziehen. Der Negus unterrichtete Umm Habiba davon, und sie bevollmächtigte Khalid b. Sa'id b. al-'As, sie zu verheiraten. Ihr Ehevertrag mit dem Gesandten ﷺ kam zustande. Khalid übernahm den Ehevertrag für sie, und der Negus für den Gesandten Allahs ﷺ. Als die Muhajirin aus Abessinien nach der Schlacht von Khaybar nach Madinah zurückkehrten, kehrte Umm Habiba mit ihnen zurück und trat in das Haus des Gesandten Allahs ﷺ ein. Madinah feierte die Hochzeit des Gesandten ﷺ mit Umm Habiba, und sie blieb in seinem Haus.
As for his marriage to Umm Habiba bint Abu Sufyan (ra), this was a marriage to a believing woman who had migrated to Abbysinia fleeing with her deen intact. She had remained patient in the path of Islam after her husband had apostatised. That is because this Umm Habiba was Ramla the daughter of Abu Sufyan, the leader of Makkah and head of the Mushrikin. She was the wife of a cousin (son of a paternal aunt) of the Messenger of Allah (pbuh), 'Ubayd Allah b. Jahsh al-Asadi. 'Ubayd Allah embraced Islam with his wife Ramla whilst her father was still upon kufr. She was afraid of hurting her father so she migrated, encumbered by her pregnancy, with her husband to Abbysinia. There in the place of refuge, Ramla gave birth to her daughter Habiba bint 'Ubayd Allah by whom she was named. So she came to be called Umm Habiba although her husband 'Ubayd Allah b. Jahsh did not take long before He left the fold of Islam and professed his belief in Christianity, the religion of the Abbysinians and tried to take his wife Ramla away from Islam, but she patiently persevered in her deen. Then the Messenger of Allah (pbuh) sent for the Negus delegating Him to perform the marriage of Umm Habiba to the Messenger of Allah (pbuh). The Negus informed Umm Habiba of this, so she delegated Khalid b. Sa'id b. al-'As to give her in marriage, and her marriage contract with the Messenger (pbuh) took place. Khalid undertook the marriage contract on her behalf and the Negus for the Messenger of Allah (pbuh). When the Muhajirin of Abbysinia returned to Madinah after the battle of Khaybar, Umm Habiba returned with them and entered the house of the Messenger of Allah (pbuh). Madinah celebrated the wedding of the Messenger to Umm Habiba and she remained in his house.
Was seine (Friede sei auf ihm) Ehe mit Zaynab bint Jahsch betrifft, so zeigte sie die Gesetzgebung in einer Reihe von Fragen. Es war eine Gesetzgebung zur Beseitigung dessen, was als Gleichwertigkeit (Passung) zwischen Mann und Frau galt, bei der Heirat einer Cousine (Tochter seiner Paternaltante), die zu den Anführern der Quraisch gehörte, mit einem früheren Sklaven, der freigelassen worden war. Sie zeigte die Gesetzgebung zur Zerstörung dessen, was in der Dschahiliyya unter ihnen Brauch geworden war, nämlich dass die Adoption eines Sohnes dem eigenen Sohn gleichkomme, sodass man dessen Ehefrau nicht heiraten dürfe. Muhammad ﷺ heiratete die Ehefrau seines Freigelassenen Zayd, den er freigelassen hatte, nachdem diese sich von ihm (Zayd) hatte scheiden lassen, um jene Bräuche zu zerstören. Die Geschichte der Heirat des Gesandten ﷺ mit Zaynab bint Jahsch ist folgende: Zaynab bint Jahsch war eine Tochter von Umayma bint 'Abd al-Muttalib, der Paternaltante des Gesandten ﷺ. Sie wuchs unter seiner Obhut und Fürsorge auf, und deshalb stand sie ihm wie eine Tochter oder eine jüngere Schwester nahe. Er kannte sie und wusste, ob sie attraktiv war oder nicht, bevor sie Zayd heiratete, denn er hatte sie gesehen, seit sie als Säugling krabbelte, über ihre Kindheit bis in ihre Jugendjahre. Sie war dem Gesandten ﷺ keine Fremde, sondern stand ihm in ihrer Stellung seiner Tochter ähnlich. Er (Friede und Segen seien auf ihm) machte ihr im Namen seines freigelassenen Sklaven Zayd einen Heiratsantrag, aber ihr Bruder 'Abd Allah ibn Jahsch lehnte es für seine Schwester ab, dass sie, die zu den Quraisch gehörte, eine Haschimitin und zudem eine Tochter der Tante des Gesandten Allahs ﷺ war, die Braut eines Sklaven sein solle, den Chadidscha gekauft und den später Muhammad ﷺ freigelassen hatte. Er empfand dies als große Schmach für Zaynab, da es bei den Arabern eine große Schande war, denn Töchter aus edlem Hause heirateten keine Sklaven, selbst wenn diese die Freiheit erhalten hatten. Doch Muhammad ﷺ... Die Absicht war, diese Erwägungen zu beseitigen, die allein auf Stammesdenken beruhten und unter den Menschen bestanden, und dass sie begreifen, dass ein Araber gegenüber einem Nicht-Araber keinerlei Vorzug besitzt, außer in der Taqwa, und dass sie die Aussage Allahs (SWT) verstehen:
As for his (pbuh) marriage to Zaynab bint Jahsh this showed legislation for a number of issues. It was legislation to demolish what was called equivalence (matching) between the man and the woman, in marrying a cousin (daughter of his paternal aunt), and who was from the leaders of the Quraish that was married to a former slave that had been freed. It showed the legislation for the destruction of what had become established amongst them in Jahiliyah, in that adopting a son is like one's own son, so one cannot marry his wife. Muhammad (pbuh) married the wife of his freedman (Zayd) whom He had freed, after her divorce from Him (Zayd) in order to destroy those customs. The account of the Messenger's marriage to Zaynab bint Jahsh was that Zaynab bint Jahsh was a daughter of Umayma bint 'Abd al-Muttalib the paternal aunt of the Messenger (pbuh). She was raised under his care and attention and because of this, she was to Him like a daughter or a younger sister. He used to know her and knew whether she was attractive or not before she had married Zayd, and He had seen her from the time she was an infant crawling, until her childhood and through to her adolescent years. She was not a stranger to the Messenger (pbuh), but rather she was similar in position to his daughter. He (peace and blessings be upon Him) proposed to her on behalf of his freed slave Zayd but her brother 'Abd Allah b. Jahsh refused for his sister, being that she was from Quraish and a Hashimite in addition to being a daughter of the aunt of the Messenger of Allah, to be the bride of a slave bought by Khadija and later freed by Muhammad. He felt that this was a great shame for Zaynab as it used to be a great dishonour for the Arabs, as daughters of the nobility did not marry slaves even if they were given their freedom. But Muhammad (pbuh). wanted these considerations which existed within people solely on the basis of tribalism to be erased and for them to comprehend that there is no superiority of an Arab over a non-Arab except in Taqwa and to understand Allah (swt)'s saying:
„Wahrlich, der Ehrenvollste unter euch bei Allah ist derjenige (Gläubige), der am gottesfürchtigsten ist.“ [Al-Hujurat: 13] Er hielt es nicht für richtig, dass eine Frau aus einer anderen als seiner Familie dazu gedrängt werden sollte. So wurde Zaynab bint Jahsch, die Tochter seiner Tante, diejenige, die von den Traditionen der Araber abwich und ihre Bräuche zerstörte, ohne auf das zu achten, was die Leute über sie sagen mochten, und wovor sie sich fürchtete, es zu hören. Er ließ Zayd, seinen Sklaven, den er adoptiert hatte und der nach den Sitten und Traditionen der Araber das Recht erlangt hatte, wie seine übrigen Söhne von ihm zu erben, derjenige sein, der Zaynab heiraten sollte. Dies geschah, damit er für das Opfer bereit wäre, das der allweise Gesetzgeber für jene vorgesehen hatte, die adoptiert und als Söhne angenommen wurden. Der Gesandte ﷺ bestand darauf, dass Zaynab und ihr Bruder ʿAbdullah Zayd, seinen freigelassenen Sklaven, als ihren Ehemann annahmen. Zaynab beharrte jedoch auf ihrer Weigerung, ebenso wie ihr Bruder ʿAbdullah. Daraufhin offenbarte Allah (swt) Seine Worte:
“Verily, the most honourable of you with Allah is that (believer) who has more taqwa”. [Al- Hujurat: 13] He did not consider it right that a woman from other than his family should be pushed to do this. So, Zaynab bint Jahsh, daughter of his aunt, became the one to depart from the traditions of the Arabs and to destroy their customs, paying no attention to what the people may say about her, which she was afraid to hear. He let Zayd, his slave whom He had adopted and who gained the right, due to the customs and traditions of the Arabs, to inherit from Him like the rest of his sons, to be the one who would marry Zaynab. This was so that He would be ready for the sacrifice that the All-Wise Legislator had prepared for those who were adopted and taken as sons. The Messenger (pbuh) insisted that Zaynab and her brother 'Abdullah accept Zayd, his freed slave, as her husband. However Zaynab persisted in her refusal as did her brother 'Abdullah. As a result Allah (swt) revealed his (swt) saying:
„Es steht einem gläubigen Mann oder einer gläubigen Frau nicht zu, wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, dass sie dann noch eine Wahl in ihrer Angelegenheit haben. Und wer Allah und Seinem Gesandten ungehorsam ist, der irrt wahrlich in offenkundiger Irre.“ [Al-Ahzab: 36] Somit blieb 'Abdullah und Zaynab nichts anderes übrig, als sich dem Willen Allahs zu fügen, und so sagten sie: „Wir willigen ein, o Gesandter Allahs ﷺ.“ Zayd vollzog die Ehe mit Zaynab, nachdem der Prophet ﷺ ihr das Brautgeld gesandt hatte. Das Eheleben zwischen Zayd und Zaynab war jedoch nicht gut; im Gegenteil, es war von Anfang an unruhig und verbittert und blieb es auch. Zaynab selbst war mit dieser Ehe, obwohl sie auf Befehl Allahs und Seines Gesandten zustande gekommen war, nach ihrem Vollzug nicht glücklich. Sie gehorchte ihrem Ehemann nicht, und in ihrem Umgang mit ihm wurde sie nicht milder. Vielmehr pflegte sie gegenüber Zayd zu prahlen, dass sie nicht das Joch der Sklaverei getroffen habe, und sie machte ihm das Leben schwer. Zayd beklagte sich bei dem Propheten ﷺ bei zahlreichen Gelegenheiten und schilderte ihm ihre schlechte Behandlung. Er bat den Propheten ﷺ mehrmals um Erlaubnis, sie zu verstoßen. Der Prophet ﷺ pflegte zu antworten: „Halte an deiner Frau fest.“ Allah (swt) offenbarte dem Gesandten, dass Zaynab eine seiner Ehefrauen werden würde. Dies bekümmerte den Propheten ﷺ, der befürchtete, die Leute würden sagen, Muhammad ﷺ habe die Frau seines Sohnes geheiratet, und würden ihn dafür tadeln, da er Zayd als Sohn angenommen hatte. Daher wollte er nicht, dass Zayd sie verstößt, doch Zayd drängte den Propheten ﷺ, ihm die Scheidung zu erlauben. Obwohl der Prophet ﷺ wusste, dass sie eine seiner Ehefrauen werden würde, wie Allah (swt) ihm durch Offenbarung mitgeteilt hatte, sagte er dennoch zu Zayd: „Behalte deine Frau für dich und fürchte Allah.“ Infolgedessen tadelte Allah ihn milde, denn Er sagte ihm, dass Er ihn mit ihr vermählen werde, und dass er in sich verbarg, was Allah offenbar machen würde. Das ist die Bedeutung seines (swt) Ausspruchs:
“It is not for a believer, man or woman, when Allah and his Messenger have decreed a matter that they should have any option in their decision. And whoever disobeys Allah and his Messenger, He has indeed strayed in a plain error” [Al- Ahzab: 36] Hence, nothing remained for 'Abdullah and Zaynab other than to submit to Allah's will, so they said: 'We consent O Messenger of Allah (pbuh).' Zayd consummated his marriage with Zaynab after the Prophet had sent her the dowry. However, married life between Zayd and Zaynab was not good; on the contrary, from the start it was unsettled and embittered and continued to be unsettled and embittered. Zaynab, herself was not happy with this marriage after it had taken place even though it was a command from Allah and his Messenger. She did not obey her husband, and she did not soften in her approach towards Him. Rather, she used to boast to Zayd that the bondage of slavery had not befallen her and she made life difficult for Him. Zayd complained to the Prophet (pbuh) on numerous occasions and explained to Him about her bad treatment of Him. He sought permission from the Prophet (pbuh) a number of times to divorce her. The Prophet used to reply: “Hold on to your wife”. Allah (swt) revealed to the Messenger that Zaynab will be one of his wives. This was distressing for the Prophet (pbuh) who feared that people will say that Muhammad has married his son's wife and will censure Him for that since He (pbuh) had adopted Zayd as a son. Therefore, He did not want Zayd to divorce her, but Zayd urged the Prophet (pbuh) to allow Him to divorce her. Despite the fact that the Prophet knew that she would be one of his wives as Allah (swt) had informed Him by way of revelation, He still said to Zayd: “Keep your wife to yourself, and fear Allah”. As a result of this Allah mildly reproached Him since He told Him that He had informed Him that He would marry Him to her and that He was concealing within Himself that which Allah will make known. This is the meaning of his (swt) saying:
„Aber du verbargst in dir, was Allah offenbar machen wird.“ [Al-Ahzab: 37] Die Angelegenheit, die Er verbarg, war das Wissen, dass Zaynab seine Frau werden würde, obwohl sie die Frau eines Mannes war, den Er adoptiert hatte. Dies ist es, was Allah danach offenbar machte, nämlich seine Heirat mit der geschiedenen Frau eines Mannes, den Er als Sohn adoptiert hatte. Der Grund dafür, dass der Gesandte Allahs ﷺ diese Heirat verbarg, die Allah später offenbar machte, liegt darin, dass es bei den Arabern Brauch war, ihre adoptierten Söhne und Töchter in ihren Häusern zu behalten und die Verbindungen zu deren Verwandten zu wahren. Sie gewährten dem „Da'iyy“, also der Person, die adoptiert wird, alle Rechte eines Sohnes. Alle Regeln eines Sohnes galten für sie, selbst beim Erbe und bei der Achtung der Abstammung. Als Allah dem Gesandten Allahs ﷺ mitteilte, dass Zaynab, die Frau seines freigelassenen Sklaven, den Er adoptiert hatte, seine Frau werden würde, verbarg er dieses Wissen und bestand streng darauf, dass Zayd an seiner Frau festhalte und sich nicht von ihr scheiden lasse, trotz Zayds Beharren, seiner Klagen über sie und der fehlenden Harmonie und Eintracht in ihrem Eheleben, seit er sie geheiratet hatte. Dennoch bestand Zayd auf der Scheidung, sodass der Gesandte Allahs ﷺ ihm die Erlaubnis gab. Schließlich ließ er sich von ihr scheiden, ohne zu wissen, dass der Gesandte Allahs ﷺ sie heiraten würde, und ohne dass Zaynab selbst wusste, dass der Gesandte Allahs ﷺ sie zu seiner Frau nehmen würde. Dies wird durch das veranschaulicht, was Ahmad, Muslim und an-Nasa'i über Sulayman b. al-Mughira, von Thabit, von Anas überliefert haben, der sagte: „Als die 'Iddah (Wartezeit nach der Scheidung) der Zaynab vorüber war, sagte der Gesandte Allahs ﷺ zu Zayd, er solle sie in seinem Namen ansprechen. Also ging ich (Zayd) zu ihr und sagte: ‚O Zaynab, freue dich! Der Gesandte Allahs ﷺ hat mich geschickt, um dir in seinem Namen einen Antrag zu machen.‘ Sie sagte: ‚Ich tue nichts, bis ich sehe, dass mein Herr mir es befiehlt.‘ So stellte sie sich an ihren Gebetsplatz, und der Gesandte Allahs ﷺ kam zu ihr, ohne um Erlaubnis zu bitten, als die Verse des Qur'an (betreffend ihre Heirat) offenbart wurden:
“But you did hide in yourself that which Allah will make manifest “. [Al- Ahzab: 37] The matter that He concealed was the knowledge that Zaynab will be his wife even though she was the wife of someone He had adopted. This is what Allah would make manifest afterwards, which was his marriage to a divorcee of someone He had adopted as his son. The reason for the Messenger's concealment of this marriage, which Allah later made manifest, is that it was the custom of the Arabs to keep their adopted sons/daughters in their houses and ensure links with their relations. They used to give the 'da'iyy' i.e. the person who is adopted, all the rights of a son. All the rules of a son were applied to them even in inheritance and the esteem of lineage. So when Allah informed the Messenger that Zaynab, the wife of his freed slave whom He had adopted will be his wife He hid this knowledge and strictly insisted that Zayd hold on to his wife and not to divorce her, despite Zayd's insistence, his complaints about her, and the lack of harmony between them and concord in their marital life ever since He married her. However, Zayd insisted on divorcing her so the Messenger gave Him permission, and He eventually divorced her without any knowledge that the Messenger would marry her and without Zaynab herself knowing that the Messenger would take her as his wife this is illustrated by what Ahmad, Muslim and an-Nisa'i have reported via Sulayman b. al-Mughira on the authority of Thabit that Anas said: “When the 'Iddah (divorce period) of Zaynab was over, Allah's Messenger said to Zayd to mention Him to her. So I (Zayd) went to her and said: “O Zaynab rejoice! Allah's Messenger sent me to propose to you on his behalf.” She said: “I do not do anything until I see my Lord order me.” So she stood at her place of worship and Allah's Messenger came to her without permission when the verses of the Qur'an (pertaining to her marriage) were revealed:
„Als Zayd sein Bedürfnis an ihr erfüllt hatte (d. h. sich von ihr scheiden ließ), gaben Wir sie dir zur Frau, damit es (künftig) für die Gläubigen keine Sünde sei, die Frauen ihrer Adoptivsöhne zu heiraten, wenn diese sich von ihnen getrennt haben.“ [Al-Ahzab: 37] Wären sie beide – sie oder Zayd – zu jenem Zeitpunkt darüber informiert gewesen, hätte Er nicht zu ihr gesagt: „Freue dich“, und sie hätte nicht gesagt: „Bis ich sehe, dass mein Herr mir einen Befehl erteilt“, d. h. sie überließ die Angelegenheit Allah, damit Er sie in dieser Ehe leite. Der Grund (Illa) für diese Ehe besteht darin, dass es für den Gläubigen keine Sünde ist, die Frau dessen zu heiraten, den er adoptiert hatte.
“So when Zayd had accomplished his desire from her (i.e. divorced her), We gave her to you in marriage, so that (in future) there may be no sin to the believers in respect of (the marriage of) the wives of their adopted sons.''[Al- Ahzab: 37] If either she or Zayd had known then He would not have said to her 'rejoice,' nor she said 'until I see my Lord order me' i.e. she left the matter to Allah to guide her in this marriage. The 'Illa of this marriage is so that there is no sin on the believer in marrying the wife of someone they had adopted.
Dies ist der Bericht über die Eheschließungen des Gesandten mit seinen Frauen. Aus dem Bericht der Eheschließungen wird deutlich, dass jede einzelne einem anderen Zweck diente als dem bloßen Ziel, zu heiraten. Damit wird auch klar, warum der Prophet ﷺ mehr als vier Frauen heiratete und warum diese Zahl ihm allein vorbehalten war und nicht für den Rest seiner Umma gilt. Dass das Ziel nicht darin bestand, den Geschlechtstrieb eines Mannes zu erregen, der das fünfzigste Lebensjahr bereits überschritten hatte, ist offensichtlich, denn er war ein Mann, der mit der Da'wa beschäftigt war und die Botschaft seines Herrn in die Welt trug, um ein Volk zu beleben und es zu einer Umma zu formen, deren einziges Lebensziel darin bestand, die Botschaft Allahs in die Welt zu tragen. Sein Anliegen war es, die Gesellschaft neu aufzubauen, nachdem er das vorherige Gebäude niedergerissen hatte, und einen Staat zu errichten, der die Welt vor sich her treibt, um den Ruf des Islam zu den Menschen zu bringen. Wer im Geist mit der Wiederbelebung einer Umma, der Errichtung eines Staates, dem Aufbau einer Gesellschaft und der Überbringung der Botschaft an die Welt beschäftigt ist, kann nicht von Frauen eingenommen sein, indem er sich ihnen widmet und jedes Jahr eine heiratet. Vielmehr trug er seine Da'wa und lebte ein normales Eheleben wie jeder andere Mensch ﷺ.
This is the account of the Messenger's marriages to his wives. It is clear from the account of the marriages that each one was for an objective other than the mere aim of marrying. The intent of the Prophet's marriage to more than four wives and why this number is unique to Him from the rest of his Ummah becomes clear. The fact that the objective was not the agitation of the procreation instinct of a man who had passed the age of fifty is quite evident, since He was a man who was busy with the Da'wa, engaged in conveying the Message of his Lord to the world so that He may revive a people and mould them into an Ummah whose only aim in life was to carry the Message of Allah to the world. his aim was to build the society anew after He had demolished the previous edifice, and establish a state pushing ahead the world before it, in order to carry the Call of Islam to the people. Anyone who's mind is occupied with the revival of an Ummah, the establishment of a state, the building of a society, and the carrying of the Message to the world cannot be preoccupied by women devoting Himself to them and marrying one every year. Rather, He carried his Da'wah and He enjoyed a normal married life like any other human.