8 Mann und Frau vor den Geboten der Shari'ah
8 Man and Woman before the Shari’ah Commandments
Der Islam kam mit den Pflichten der Scharia (Takaleef Shari'ah), die er dem Mann und der Frau gleichermaßen auferlegte. Und als er die Rechtsbestimmungen der Scharia (Ahkam Shari'ah) darlegte, die das Handeln eines jeden von ihnen regeln, schenkte er der Frage der Gleichheit (Musawa) oder des Vergleichs (Mufadala) keine Beachtung und hielt sie nicht im Geringsten für bedeutsam. Vielmehr betrachtete er jeden Fall als ein bestimmtes Problem, das einer Lösung bedarf. Er behandelte es daher in seiner Eigenschaft als bestimmtes Problem, unabhängig davon, ob es einen Mann oder eine Frau betraf. Die Lösung galt somit dem menschlichen Handeln im jeweiligen Problemfall und nicht dem Mann oder der Frau. Deshalb ist die Frage nach Gleichheit oder Ungleichheit zwischen Mann und Frau kein Gegenstand der Erörterung. Dieser Begriff findet sich in der islamischen Gesetzgebung nicht. Vorhanden ist vielmehr die Rechtsbestimmung (Hukm Shari') eines Vorfalls, der durch einen bestimmten Menschen entstanden ist, sei es ein Mann oder eine Frau.
Islam came with the Shari'ah commandments (Takaleef Shari'ah), which it obliged on the man and the woman. And when it clarified the Shari'ah rules (Ahkam Shari'ah) which treat the actions of each of them, it did not give the issue of equality (Musawa) or comparison (Mufadala) any attention nor did it give it the slightest consideration. Rather it viewed that there was a specific problem which required a solution. So, it treated it in its capacity as a specific problem regardless of whether it was a problem pertaining to a man or a woman. Thus, the solution was for the action of a human, for the problem-incident, and not for the man or woman. Therefore, the question of equality or the lack of equality between the man and woman is not the subject of discussion. This expression is not present in the Islamic legislation. Rather what exists is the Shari'ah rule (Hukm Shari') of an incident, which has resulted from a certain human whether it be a man or a woman.
Daher ist die Gleichheit zwischen Mann und Frau weder ein Thema der Diskussion noch ein Gegenstand, der im gesellschaftlichen System behandelt wird. Dass die Frau dem Mann gleich ist oder der Mann der Frau gleich ist, ist keine bedeutsame Angelegenheit, die das gesellschaftliche Leben beeinflusst, noch ein Problem, das im islamischen Leben wahrscheinlich auftritt. Es ist nur eine Redewendung, die man nur im Westen findet. Keiner unter den Muslimen vertritt diese Ansicht, außer jenen, die den Westen nachahmen, der die natürlichen Rechte der Frau als Mensch verletzt hat. Deshalb hat sie die Wiederherstellung dieser Rechte gefordert. Diese Forderung nutzte die Diskussion über Gleichheit als Mittel, um diese Rechte zu erlangen. Was den Islam betrifft, so hat er mit diesen Begriffen nichts zu tun, denn er hat sein gesellschaftliches System auf einer festen Grundlage errichtet, die den gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt und Aufstieg gewährleistet. Und er hat für Mann und Frau das wahre Glück gesichert, das der Würde und Ehre des Menschen entspricht, den Allah (swt) in Seinem Wort geehrt hat:
Hence, equality between men and women is not an issue for discussion, nor is it an issue which forms a subject in the social system. The woman being equal to the man, or, the man being equal to the woman is not a significant matter which has influence over the societal life nor is it a problem which is likely to occur in the Islamic life. It is but a phrase which is only found in the West. None from amongst the Muslims holds this view except those imitating the West, which has violated the woman's natural rights in her capacity as a human. Hence, she called for the restitution of these rights. This demand used the discussion about equality as a means to obtain these rights. As for Islam, it has nothing to do with these terms because it has established its social system on a firm basis which ensures communal and societal cohesion and elevation. And it secured for the man and woman true happiness which befits the dignity and honour of humankind whom Allah (swt) has honoured in his (swt) saying:
„Und wahrlich, Wir haben die Kinder Adams geehrt“ [Al-Isra: 70] So hat der Islam der Frau Rechte (Huquq) gewährt und ihr bestimmte Pflichten auferlegt, und dem Mann hat er Rechte gewährt und ihm bestimmte Pflichten auferlegt. Dabei hat er nur Rechte und Pflichten festgelegt, die ihren Interessen entsprechen, so wie sie vom Gesetzgeber bestimmt sind. Er hat außerdem Lösungen für ihr Handeln bereitgestellt, und zwar in ihrer Eigenschaft als konkrete Handlungen eines bestimmten Menschen. Daher hat der Gesetzgeber die Rechte und Pflichten in gleicher Weise zugewiesen, wenn es ihre menschliche Natur erforderte, dass sie in gleicher Weise gewährt werden, und er hat sie auf ungleiche Weise zugewiesen, wenn die Natur eines jeden eine solche Ungleichheit verlangte. Diese Gleichwertigkeit der Rechte und Pflichten wird nicht als Gleichheit bezeichnet, ebenso wenig wie sie als Ungleichheit bezeichnet wird. Ähnlich wird die Verschiedenheit der Rechte und Pflichten nicht so verstanden, dass sie Ungleichheit oder Gleichheit bedeutet. Das liegt daran, dass der Islam, wenn er die Gemeinschaft betrachtet, sei es aus Männern oder Frauen bestehend, sie allein in ihrer Eigenschaft als menschliche Gemeinschaft betrachtet und nichts anderes. Es liegt in der Natur einer menschlichen Gemeinschaft, dass sie aus Männern und Frauen besteht. Allah (swt) sagte:
“And indeed We have honoured the children of Adam” [Al- Isra: 70] Thus, when Islam granted the woman rights (Huquq) and enjoined on her certain obligations and granted the man rights and enjoined on Him certain obligations, it only assigned rights and obligations which related to their interests as defined by the Legislator. It also provided solutions for their actions, in their capacity as specific actions of a particular human. Therefore, the legislator assigned the rights and obligations in the same manner when their human nature necessitated they should be granted in the same manner and it assigned them in a disparate manner when the nature of each necessitated such disparity. This equivalence in the rights and obligations is not termed equality just as it is not called inequality. Similarly the disparity in the rights and obligations is not understood to mean inequality or equality. This is because when Islam views the community, whether comprising of men or women, it looks at it in its capacity as a community of humans and nothing else. It is of the nature of a human community that it consists of men and women. Allah (swt) said:
„O ihr Menschen! Seid ehrfürchtig gegenüber eurem Herrn, Der euch aus einer einzigen Seele erschaffen hat (Adam), und aus ihr hat Er ihre Gattin (Eva) erschaffen, und aus diesen beiden hat Er viele Männer und Frauen verbreitet.“ [An-Nisa: 1] Auf dieser Grundlage sind die Schari'a-Vorschriften (Takaleef Schar'iyya) festgelegt worden, und nach ihr sind die Rechte und Pflichten von Männern und Frauen bestimmt worden. Wenn die Rechte und Pflichten dem Menschen als Menschen gelten, also die Verpflichtungen (Takaleef), die den Menschen in seiner Eigenschaft als Mensch betreffen, dann wirst du Gleichheit in diesen Rechten und Pflichten finden, d. h. du wirst die Gleichheit in den Vorschriften (Takaleef) finden. So werden die Rechte und Pflichten für alle gelten und allen Männern und Frauen gleichermaßen zugewiesen, ohne Unterschied oder Ungleichheit. Daher wirst du finden, dass der Islam bei der Einladung der Menschen zum Iman (Glauben) nicht zwischen Männern und Frauen unterschied. Auch bei der Vorschrift, den Ruf zum Islam zu verbreiten, unterschied er nicht zwischen Männern und Frauen. Die Vorschriften zu den Gottesdiensten wie Gebet, Fasten, Hadsch und Zakat machte er hinsichtlich ihrer gesetzlichen Verpflichtung gleich. Ebenso machte er die Beschreibung der sittlichen Eigenschaften, die in den Regeln der Schari'a vorkommen, zu Sittlichkeitsnormen für Männer und Frauen ohne Unterscheidung, und er machte die Regeln der gesellschaftlichen Transaktionen (Mu'amalat) wie Kauf, Miete, Vertretung, Vormundschaft und andere derartige gesellschaftliche Geschäfte, die den Menschen betreffen, für Männer und Frauen gleich. Und er verhängte Strafen für die Verletzung der Gebote Allahs (swt), etwa die festgelegten Strafen (Hudud), das Strafrecht (Jinayat) und die diskretionären Züchtigungen (Ta'zir), für Männer und Frauen ohne Diskriminierung in ihrer Eigenschaft als Menschen. Außerdem machte der Islam das Lernen und Lehren für Muslime zur Pflicht, ohne Unterschied zwischen Männern und Frauen. Auf diese Weise hat Allah (swt) alle Regeln, die den Menschen in seiner Eigenschaft als Mensch betreffen, für Männer und Frauen gleichermaßen und ohne Unterschied festgelegt. Aus dieser Sicht sind die Gebote also dieselben, und auch die Rechte und Pflichten sind gleich. Die Verse und Ahadith, die sich auf solche Regeln beziehen, sind allgemein ('Aam) und umfassend (Shaamil) für Menschen in ihrer Eigenschaft als Menschen und für die Gläubigen in ihrer Eigenschaft als Gläubige. Tatsächlich bestimmen viele Verse, dass die gesetzliche Verantwortlichkeit (Takleef) sowohl für den Mann als auch für die Frau gilt. Allah (swt) sagt:
“Oh mankind! Be dutiful to your Lord, Who created you from a single person (Adam), and from Him created his wife (Eve), and from them both He created many men and women” [An- Nisa: 1] The Shari'ah commandments (Takaleef shariyya) have been legislated upon this basis, and according to it, the rights and obligations of men and women have been assigned. When the rights and obligations are for the human, i.e. the obligations (Takaleef) which relate to man in his capacity as a human, then you will find equivalence in these rights and obligations, i.e. you will find the equivalence in the commandments (Takaleef). Thus, the rights and obligations will be for all, and assigned to all men and women as one, without difference or disparity. Hence, you will find that Islam did not differentiate between men and women when it invited people to the Iman (belief). It did not also differentiate between men and women in the commandment of carrying the call to Islam. It made the commandments relating to worships such as prayer, fasting, Hajj and Zakat the same in terms of their legal obligation. It made as well the description of the moral characteristics which have come in the Shari'ah rules as morals for men and women without distinction and made the rules of societal transactions (Mu’amalat) such as buying, renting, representation, guardianship and other such societal transactions relating to mankind, the same for men and women. And it imposed punishments for breaching the rules of Allah (swt) such as the determined punishments (Hudud), criminal laws (Jinayat) and discretional chastisements (Ta'zeer) on men and women without discrimination in their capacity as humans. In additon Islam made learning and teaching an obligation for Muslims with no difference between men and women. So, in this manner Allah (swt) has legislated all the rules pertaining to humans in their capacity as humans, the same for men and women without distinction. So, the commandments from this perspective are all the same, and the rights and obligations are also the same. The verses and Ahadith which are found with regards to such rules have come as general ('Aam) and inclusive (Shaamil) for humans in their capacity as humans, and for the believers in their capacity as believers. Indeed, many verses stipulate that the legal obligation (Takleef) is for the male and for the female. Allah (swt) said:
„Wahrlich, die muslimischen Männer und Frauen, die gläubigen Männer und Frauen, die gehorsamen Männer und Frauen, die geduldigen Männer und Frauen, die demütigen Männer und Frauen, die Almosen gebenden Männer und Frauen, die fastenden Männer und Frauen, die ihre Keuschheit bewahrenden Männer und Frauen und die Männer und Frauen, die Allah viel gedenken – Allah hat für sie Vergebung und einen großen Lohn bereitet.“ [Al-Ahzab: 35] Außerdem sagt Allah (swt):
“Verily, the Muslims, men and women, the believers men and women, and the men and women who are obedient (to Allah), the men and women who are patient, the men and women who are humble, the men and women who give Sadaqat, and the fasting men and women, and the men and women who guard their chastity, and the men and women who remember Allah much. Allah has prepared for them forgiveness and a great reward” [Al- Ahzab: 35] Also Allah (swt) said:
„Es geziemt sich nicht für einen gläubigen Mann oder eine gläubige Frau, wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, dass sie dann eine eigene Wahl in ihrer Entscheidung haben sollten“ [Al-Ahzab: 36],
“It is not fitting for a believer, man or woman, when Allah and his Messenger have decreed a matter that they should have any option in their decision” [Al- Ahzab: 36],
Und Er (swt) sagte:
and He (swt) said:
„Wer rechtschaffen handelt, sei es männlich oder weiblich, und dabei gläubig ist, dem werden Wir gewiss ein gutes Leben schenken, und Wir werden sie gewiss für ihre Taten belohnen, entsprechend dem Besten dessen, was sie zu tun pflegten.“ [An-Nahl: 97] Und Er (swt) sagte:
“Whoever works righteousness, whether male or female, while He (or she) is a true believer verily, to Him will give a good life, and We shall pay them certainly a reward in proportion to the best of what they used to do” [An- Nahl: 97] And He (swt) said:
„Und wer rechtschaffene Taten vollbringt, sei es männlich oder weiblich, und dabei ein wahrhaft Gläubiger ist, solche werden ins Paradies eingehen, und ihnen wird nicht im Geringsten Unrecht getan werden, nicht einmal in Höhe eines Naqir (eines winzigen Fleckchens auf dem Rücken eines Dattelkerns)“ [An-Nisa: 124]. Und Er (swt) sagte:
“And whosoever does righteous deeds, male or female, and is a true believer, such will enter Paradise and not the least injustice will be done to them even to the size of a naqir (speck on the back of a date-stone)” [An- Nisa: 124] And He (swt) said:
„So erhörte sie ihr Herr: Ich lasse das Tun keines von euch, ob Mann oder Frau, nicht verloren gehen. Ihr seid einer vom anderen.“ {Al-Imran: 195} Und Er (swt) sagte:
“So their Lord accepted of them, never will I allow to be lost the work of any of you, be He male or female. You are (members) one of another” [Al- Imran:195] And He (swt) said:
„Den Männern gebührt ein Anteil von dem, was die Eltern und die nächsten Verwandten hinterlassen, und den Frauen gebührt ein Anteil von dem, was die Eltern und die nächsten Verwandten hinterlassen, sei es wenig oder viel – ein festgesetzter Anteil.“ [An-Nisā’: 7] Und Er (swt) sagte:
“There is a share for men and a share for women from what is left by parents and those nearest related, whether the property be small or large - a legal share” [An- Nisa: 7] And He (swt) said:
„Für Männer gibt es einen Lohn für das, was sie erworben haben, und für Frauen gibt es einen Lohn für das, was sie erworben haben“ [An-Nisa: 32]. So finden wir, dass alle Regeln der Scharia den Menschen als Menschen betreffen, was auch immer diese Regeln sind und wie verschiedenartig und zahlreich sie auch sein mögen. Allah hat sie als Einheit gesetzt, gleichermaßen für den Mann und für die Frau. Dies sollte jedoch nicht als Gleichheit zwischen Mann und Frau betrachtet werden. Vielmehr handelt es sich um Regeln, die für den Menschen gesetzt wurden, für den Mann und die Frau ohne Unterschied, weil jeder von ihnen ein Mensch ist. Und diese Regeln sind eine Rede Allahs (SWT), die sich auf die Handlungen der Menschen bezieht.
“For men there is a reward for what they have earned, (and likewise) for women there is a reward for what they have earned” [An- Nisa: 32] Thus we find all the Shari'ah rules relate to humans as humans whatever these rules are and however disparate and numerous they may be. Allah has legislated them as one, equally for the man and woman. Although that should not be considered as equality between men and women. Rather, they are rules legislated for humans, for the man and woman without distinction because each one is a human. And these rules are a speech from Allah (swt) relating to the actions of humans.
Wenn diese Rechte und Pflichten und diese scharia-rechtlichen Gebote (Takaleef) mit der Natur der Frau in ihrer Beschaffenheit als Frau und mit ihrer Stellung in der Gemeinschaft und ihrem Platz in der Gesellschaft zusammenhängen, oder wenn sie mit der Natur des Mannes in seiner Beschaffenheit als Mann und mit seiner Stellung in der Gemeinschaft und seinem Platz in der Gesellschaft zusammenhängen, dann werden diese Rechte und Pflichten, d. h. diese Gebote (Takaleef), zwischen Mann und Frau verschieden sein. Denn sie sind keine allgemeine Lösung für alle Menschen, sondern eine Lösung für diese Art von Mensch, deren Wesensmerkmal der menschlichen Natur sich vom anderen unterscheidet. Daher muss es eine Lösung für diese Art von Mensch geben, nicht für alle Menschen. Deshalb ist das Zeugnis (Shahada) zweier Frauen gleich dem Zeugnis eines Mannes bei Handlungen, die im Bereich der männlichen Gemeinschaft und im öffentlichen Leben stattfinden, etwa beim Zeugnis der Frau über Rechte und gesellschaftliche Geschäfte (Mu'amalat). Allah (swt) sagt:
When these rights and obligations, and these Shari'ah commandments relate to the nature of a female, in her description as a female, and they relate to the nature of her position in the community and her place in society, or when they relate to the nature of the man in his description as a male, and they relate to the nature of his position in the community and his place in society; then these rights and obligations i.e. these commandments (Takaleef) will be disparate between the man and woman. This is because they are not a general solution for humans but a solution for this type of human whose attribute of human nature is different from the other. Therefore, there must be a solution for this type of human, not for all humans. Hence, the testimony (Shahada) of two women is equal to the testimony of one man in actions which take place amongst the male community and in the public life. Such as the woman's testimony concerning rights and societal transactions (Mu’amalat). Allah (swt) said:
„Und holt zwei Zeugen aus euren eigenen Männern. Und wenn es nicht zwei Männer gibt, dann einen Mann und zwei Frauen, wie ihr sie als Zeugen gutheißt, damit, wenn die eine von beiden (Frauen) sich irrt, die andere sie erinnern kann“ [Al-Baqarah: 282]. Das Zeugnis der Frauen wird für sich allein angenommen in Angelegenheiten, die innerhalb der weiblichen Gemeinschaft geschehen, wo keine Männer anwesend sind, wie etwa ein Verbrechen, das im Damenzimmer begangen wird. Das Zeugnis einer einzigen Frau genügt bei Angelegenheiten, die nur Frauen vertraut sind, wie ihr Zeugnis in Fragen der Jungfräulichkeit (Bakara), der Mutterschaft (Thayuba) und des Stillens (Rada'a). Dies, weil der Gesandte Allahs ﷺ das Zeugnis einer einzelnen Frau hinsichtlich des Stillens angenommen hat. Und in bestimmten Fällen hat der Islam den Erbanteil der Frau auf die Hälfte des Anteils des Mannes festgelegt. Allah (SWT) sagt:
“And get two witnesses out of your own men. And if there are not two men (available), then a man and two women, such as you agree for witnesses, so that if one of them (two women) errs, the other can remind her” [Al- Baqarah: 282] The testimony of women is accepted on its own, in matters which take place amongst the female community, where there are no men present, such as a crime which is committed in the ladies' room. The testimony of one woman is sufficient for matters in which only women are familiar, such as their testimony regarding questions of virginity (Bakara), matronhood (Thayuba) and suckling (Rada'a). This is because the Messenger (pbuh) accepted the testimony of a single woman with regards to suckling. And in certain cases Islam made the share of inheritance of the woman half the share of the man. Allah (swt) said:
„Allah schreibt euch vor, was eure Kinder betrifft: Dem männlichen Kind steht ein Anteil gleich dem Anteil zweier weiblicher zu.“ [An-Nisa: 11] Dies bezieht sich auf die Agnaten (‘Asaba), wie Söhne, leibliche Brüder und Halbbrüder vom selben Vater, denn die Wirklichkeit der Frau in diesem Zusammenhang ist, dass ihr Lebensunterhalt (Nafaqah) die Pflicht des Bruders ist, wenn sie arm ist, selbst wenn sie zu arbeiten imstande wäre. Und in bestimmten Fällen hat der Islam den Anteil der Frau dem des Mannes gleichgestellt. Allah (swt) sagt:
“Allah commands you as regards your children's inheritance; to the male a portion equal to that of two females” [An- Nisa: 11] This is in connection to the agnates ('Asaba) such as sons, full brothers and half brothers through the same father, because the reality of the female with regards to this is that her financial maintenance (Nafaqah) is the obligation of the brother if she is poor even if she was able to work. And in certain cases Islam made the share of the woman the same as that of the man. Allah (swt) said:
„Wenn ein Mann oder eine Frau, dessen bzw. deren Erbe in Frage steht, weder Aszendenten noch Deszendenten hinterlassen hat, aber einen Bruder oder eine Schwester hat, so steht jedem von ihnen ein Sechstel zu; sind es aber mehr als zwei, so teilen sie sich ein Drittel“ [An-Nisa: 12]. Dies bezieht sich auf die Halbgeschwister von mütterlicher Seite, denn die Kalala ist diejenige, die ohne Nachkommen, ohne Aszendenten, ohne vollbürtige Geschwister und ohne Halbgeschwister von väterlicher Seite ist. Es ist klar, dass mit „einem Bruder oder einer Schwester“ die Halbgeschwister von derselben Mutter gemeint sind. Die Wirklichkeit in dieser Hinsicht ist, dass ihr finanzieller Unterhalt (Nafaqah) nicht eine Pflicht ihres Halbbruders von derselben Mutter ist, denn obwohl dieser ein Mahram ist, gehört er dennoch nicht zu denjenigen, für deren Unterhalt er verpflichtet wurde.
“If the man or woman whose inheritance is in question has left neither ascendants nor descendants, but has left a brother or a sister, each one of them receives a sixth; but if they were more than two, they share a third” [An- Nisa: 12] This is with respect to the half brothers through the same mother because the Kalala is the one cut off without descendants, ascendants, full brothers or half brothers through the father. It is clear that what is meant by 'a brother or a sister' is the half brothers from the same mother. The reality of the female in this regard is that her financial maintenance (Nafaqah) is not an obligation on her half brother from the same mother because even though He is a mahram, He is however not one of those on whom her maintenance has been made compulsory.
Und der Islam hat angeordnet, dass die Kleidung der Frauen sich von der der Männer unterscheiden soll, so wie er angeordnet hat, dass die Kleidung der Männer sich von der der Frauen unterscheiden soll. Er hat verboten, dass das eine dem anderen in der Kleidung gleicht und dass man dem gleicht, was einem Geschlecht eigen ist und es von dem anderen Geschlecht unterscheidet, etwa dem Schmücken bestimmter Körperteile. Von Abu Hurayra (ra) wird überliefert, dass er sagte: „Der Gesandte Allahs ﷺ verfluchte den Mann, der die Kleidung der Frauen trägt, und die Frau, die die Kleidung der Männer trägt.“ Von Ibn Abu Mulayka wird überliefert, dass er sagte: „Zu A’isha wurde gesagt: ‚Trugen die Frauen Schuhe?‘ Sie sagte: ‚Der Gesandte Allahs ﷺ verfluchte die Männlichkeit (Rajla) unter den Frauen.‘“ Es wird überliefert, dass ‘Abd Allah b. ‘Umru sagte: „Ich hörte den Gesandten Allahs ﷺ sagen: ‚Frauen, die den Männern gleichen, gehören nicht zu uns.‘“ Und Ibn ‘Abbas sagte: „Der Prophet ﷺ verfluchte die weibisch wirkenden Männer unter den Männern und die männlich wirkenden Frauen unter den Frauen.“ Und er ﷺ sagte: „Vertreibt sie aus euren Häusern.“ Und er (Ibn ‘Abbas) sagte: „So vertrieb der Prophet ﷺ den und den, und ‘Umar warf den und den hinaus.“ Und in einer Variante: „Der Gesandte Allahs ﷺ verfluchte die Männer, die danach streben, den Frauen zu gleichen, und die Frauen, die danach streben, den Männern zu gleichen.“
And Islam has ordered that the attire of women be different from men, just as it has ordered that the attire of men should be different from the attire of women. It forbade the one from resembling the other in attire, and from resembling what is particular to one gender which distinguishes it from another gender, such as adorning certain parts of the body. It has been narrated from Abu Hurayra (ra) that He said: “The Messenger of Allah cursed the man who wears the clothing of women, and the woman who wears the clothing of men”. It has been narrated from Ibn Abu Mulayka that He said: “It was said to A’isha; ‘Did the women wear shoes’? She said: ‘The Messenger of Allah cursed the manliness (Rajla) amongst the women’”. It has been narrated that 'Abd Allah b. 'Umru said: “I heard the Messenger of Allah (pbuh) saying ‘Women who resemble men don’t belong to us’”. And Ibn 'Abbas said “The Prophet (pbuh) cursed the effeminate amongst men and the manly amongst women.” And He (pbuh) said ‘Expel them from your houses’”. And He (Ibn 'Abbas) said: “so the Prophet expelled so-and-so out and 'Umar threw out such and such person.” And in one variant: “The Messenger of Allah cursed the men who seek to resemble women and the women who seek to resemble men”.
Auch hat der Islam die Brautgabe (Sadaq), also das Mahr, zur Pflicht des Mannes gemacht, sie der Frau zu geben. Er hat sie zu ihrem Recht (Haqq) gemacht, obwohl der (sexuelle) Genuss von beiden geteilt wird und nicht nur dem Mann zusteht. Allah (SWT) sagt:
Also Islam made the dowry (Sadaq) i.e. the mahr obligatory on the man to give to the woman. It made it her right (Haqq) even though the (sexual) enjoyment is shared by both and not for the man only. Allah (swt) said:
„Und gebt den Frauen (die ihr heiratet) ihr Brautgeld (Mahr) mit gutem Herzen; wenn sie euch aber aus eigenem guten Willen etwas davon erlassen, dann nehmt es und genießt es ohne Furcht vor Schaden.“ [An-Nisa: 4] Die Bedeutung von „Nihlatan“ (d. h. mit gutem Herzen geben) ist, dass es ein Geschenk ist, da das Brautgeld ein Geschenk ist. Es ist nicht im Austausch für den Vollzug der Ehe, wie manche sich vorstellen mögen. Und Er (Friede und Segen seien auf Ihm) sagte zu dem Gefährten, der die Frau heiratete, die sich ihm angeboten hatte: „Hast du etwas, was du ihr geben kannst?“ Er sah sich um, fand aber nichts. Da sagte der Prophet ﷺ: „Suche auch nur nach einem eisernen Ring.“ Doch er fand nichts, sodass der Prophet ﷺ ihn mit ihr verheiratete für das, was er an Koran auswendig gelernt hatte, damit er es ihr als Brautgabe beibringen konnte. Allah (swt) machte die Arbeit zum Geldverdienen für den Mann zur Pflicht (Fard), nicht aber für die Frau. Vielmehr ist es ihr erlaubt, ob sie arbeiten möchte oder nicht. Allah (swt) sagte:
“And give to the women (whom you marry) their mahr with a good heart, but if they, of their own good pleasure, remit any part of it to you, take it, and enjoy it without fear of any harm” [An- Nisa: 4] The meaning of “Nihlatan” (i.e. give with a good heart) is that it is a gift since the bridal dower is a gift. It is not in exchange for the consummation of the marriage as some would imagine. And He (peace and blessing be upon Him) said to the Sahabah who married the woman who offered herself in marriage: “Do you have anything to give her?”. He looked around but did not find anything. So the Prophet said “look for even an iron ring”. But He did not find anything so the Prophet gave Him in marriage to her with what He memorised from the Qur’an that He could teach her with as dower. Allah (swt) made work, for the earning of money, an obligation (Fard) on the man but did not make it obligatory for the woman. Rather it is permitted for her whether she wishes to work or does not wish to work. Allah (swt) said:
„Der Wohlhabende (ḏū saʿatin) soll gemäß seinen Mitteln aufwenden“. [At-Talāq: 7] Das Wort „ḏū“ wird nur im maskulinen Genus verwendet. Und Er (SWT) sagt:
“Let the rich man (zu sa'atin) spend according to his means”. [At- Talaq: 7] The word 'zu' is not used except in the masculine gender. And He (swt) says:
„Und der Vater des Kindes soll die Kosten für Nahrung und Kleidung der Mutter tragen“ [Al-Baqarah: 233]. So hat Er dem Mann die finanzielle Unterhaltspflicht (Nafaqah) auferlegt. Und der Islam hat dem Mann die Vormundschaft (Qiwama) über die Frauen übertragen. Ebenso hat er ihnen das Recht zur Führung (Qiyada), zum Gebieten (Amr) und zum Verbieten (Nahy) gegeben. Allah (SWT) sagt:
“But the father of the child shall bear the cost of the mother's food and clothing” [Al- Baqarah: 233] Thus, He enjoined the financial maintenance (Nafaqah) on the male. And Islam has assigned to the man the guardianship (Qiwama) over women. It also gave them the right to lead (Qiyada), order (Amr) and prohibit (Nahy). Allah (swt) said:
„Männer sind die Beschützer und Versorger der Frauen, weil Allah den einen von ihnen vor dem anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen (zu deren Unterhalt) ausgeben. Darum sind die rechtschaffenen Frauen demütig gehorsam und bewahren in der Abwesenheit ihrer Ehemänner, was Allah ihnen zu bewahren befohlen hat. Bei jenen Frauen, bei denen ihr Widersetzlichkeit bemerkt, ermahnt sie zuerst, dann meidet sie im Bett und schließlich schlagt sie (leicht). Wenn sie jedoch zum Gehorsam zurückkehren, so sucht keinen Weg gegen sie (zur Belästigung): Gewiss, Allah ist der Erhabene, der Große“ [An-Nisa: 34]. Allah erklärt, dass diese Qiwama (Vormundschaft) dem Mann zukommt wegen der zusätzlichen Verantwortlichkeiten, die Allah (swt) ihm auferlegt hat, wie die Herrschaft, die Leitung des Gebets und die Wilaya (Vormundschaft) in der Ehe, und dass Er die Macht der einseitigen Scheidung in die Hand des Mannes gelegt hat. Allah (swt) sagte:
“Men are the protectors and maintainers of women, because Allah has made one of them to excel the other, and because they spend (to support them) from their means. Therefore the righteous women are devoutly obedient, and guard in their husbands absence what Allah orders them to guard. As to those women on whose part you see rebellion, first admonish them, next refuse to share their beds and last beat them (lightly), but if they return to obedience, seek not against them any means (of annoyance): Surely Allah is Ever Most High, Most Great” [An- Nisa: 34] Allah explains that this guardianship (Qiwama) is for the man because of the extra responsibilities Allah (swt) has imposed on Him such as ruling, leading the prayer and the guardianship (Wilaya) in marriage and placed (the power of unilateral) divorce in the hands of the man. Allah (swt) said:
„Weil Allah den einen von ihnen vor dem anderen auszeichnete (Fadl)“ [An-Nisa: 34]. Diese Vormundschaft (Qiwama) wurde ihm auch aufgrund der Pflichten übertragen, die ihm auferlegt sind, wie etwa die Verpflichtung, den Unterhalt in Form des Brautgeldes (Mahr) und der Versorgung zu leisten. So sprach Allah (SWT):
“Because Allah has made one of them to excel (Fadl) the other” [An- Nisa: 34] This guardianship (Qiwama) has also been assigned to Him due to the responsibilities placed on Him such as the obligation of providing the expenses in terms of the dower and provisions. Thus, Allah (swt) said:
„Weil sie (zu ihrem Unterhalt) von ihrem Vermögen ausgeben“ [An-Nisā’: 34]. So wie Er dem Mann das Recht gegeben hat, seine Frau durch freundliche Ermahnung zurechtzuweisen, sich im Bett von ihr zu trennen oder sie leicht zu schlagen, soweit das Vergehen es erfordert. Das gilt, wenn sie widerspenstig ist, d. h. wenn sie ihrem Ehemann nicht gehorcht und sich gegen Ihn auflehnt. Der Islam hat der Frau das Recht auf das Sorgerecht über das minderjährige Kind gegeben, sei es ein Junge oder ein Mädchen, und dem Mann dieses Sorgerecht verwehrt. Der Islam hat der Frau außerdem das Recht gegeben, die Ausgaben für die Kinder zu verwalten, wenn der Vater ihre Ausgaben verzögert oder geizig gegenüber ihnen ist. Dem Mann ist es in diesem Fall untersagt, die Ausgaben zu verwalten. Hind kam zum Gesandten Allahs ﷺ und sagte: „O Gesandter Allahs! Abu Sufyān ist wahrlich ein geiziger Mann. Er versorgt mich nicht mit dem Unterhalt, den meine Kinder und ich benötigen.“ Da sagte der Gesandte Allahs ﷺ zu ihr: „Nimm das, was dir und deinen Kindern in angemessener Weise genügt (Bil-Ma‘rūf).“ Der Richter wird Ihn zwingen, ihr den Nafaqah zu leisten, und ihr das Recht geben, die Ausgaben zu verwalten, und Ihm wird in diesem Fall nicht erlaubt sein, die Ausgaben zu kontrollieren.
“Because they spend (to support them) from their means” [An- Nisa: 34] Just as He has given the man the right to discipline his wife by friendly exhortation, separating from her in bed or beating her lightly as much as the offence warrants. That is, when she is rebellious, i.e. disobeys her husband and rebels against Him. Islam gave the woman the right of custody over the minor, boy or girl, and barred the man from this custody. Islam also gave the woman the right to manage the expenditure for the children if their father delays their expenses or is miserly towards them. The man is prevented in this case from managing the expenses. Hind came to the Messenger of Allah and said “O Messenger of Allah! Indeed Abu Sufyan is a miserly man. He does not provide me with the maintenance that my children and I need.” So the Messenger of Allah told her “Take that which suffices you and your children in a fitting manner (Bil Ma'roof).” The judge will force Him to provide her with Nafaqah and give her the right to manage the expenditure and He will not be allowed to control the expenses in this case.
So kam der Islam mit verschiedenen Regeln, von denen einige speziell für Männer und andere speziell für Frauen gelten. Und er unterschied zwischen Männern und Frauen hinsichtlich eines Teils dieser Regeln und befahl ihnen, das anzunehmen, was Allah ihnen im Hinblick auf diese Regeln besonders zugewiesen hat, und er verbot ihnen, einander zu beneiden, und danach zu verlangen, worin Allah (swt) den einen vor dem anderen bevorzugt hat. Und Er (swt) sagte:
Thus, Islam came with different rules, some of which are particular to men and some of which are special to women. And it distinguished between men and women with regards to a section of these rules and ordered them to accept what Allah has specially assigned for them in terms of these rules and He forbade them from envying each other, and from desiring things in which Allah (swt) has preferred one over the other. And He (swt) said:
„Und wünscht euch nicht das, womit Allah einige von euch vor anderen ausgezeichnet hat. Den Männern steht von dem zu, was sie erworben haben, und den Frauen steht von dem zu, was sie erworben haben.“ [An-Nisa: 32] Diese Spezifizierung (Takhsees) bedeutet keine Ungleichheit. Sie ist vielmehr eine Lösung für das Handeln der Frau in ihrer Eigenschaft als Frau und ebenso eine Lösung für das Handeln des Mannes in seiner Eigenschaft als Mann. All diese Handlungen werden in der Rede des Gesetzgebers behandelt, die sich auf die Handlungen der Menschen bezieht. Wenn ihre gesamten Realitäten untersucht werden, wird deutlich, dass die Lösung für das Problem eines bestimmten Menschentyps in seiner Eigenschaft als dieser Typ gedacht ist und sich von der Lösung unterscheiden muss, die für einen Menschen in seiner Eigenschaft als Mensch gilt. Die Perspektive von Gleichheit oder Ungleichheit wird nicht berücksichtigt, weil sie nicht Gegenstand der Untersuchung ist. Festgestellt wird vielmehr, dass es sich um eine spezifische Lösung für einen bestimmten Menschen handelt. Und dies ist die Natur der Unterschiedlichkeit der Regeln für Männer und Frauen im Hinblick auf die verschiedenen genannten Regeln. Jedenfalls sind sie eine Lösung für das Problem eines Menschen, sei es dieselbe Lösung für Mann und Frau, wie etwa das Streben nach Wissen, oder eine unterschiedliche zwischen ihnen, wie die Unterschiedlichkeit bezüglich der Definition der 'Awrah für Männer und Frauen. Dies bedeutet keine Diskriminierung zwischen Menschen, und es handelt sich auch nicht um eine Diskussion über Gleichheit oder Ungleichheit. Was die Überlieferung (Athar) betrifft, nach der Frauen intellektuell und in Bezug auf ihre Religion mangelhaft seien, so ist damit die resultierende Wirkung im Hinblick auf Verstand und Religion gemeint. Es bedeutet nicht, dass es an ihrem Verstand oder an ihrer Befolgung der Religion mangelt. Denn der Verstand ist hinsichtlich der natürlichen Veranlagung (Fitra) bei Männern und Frauen derselbe, und auch die Befolgung der Religion ist hinsichtlich des Glaubens und der Handlungen bei Männern und Frauen dieselbe. Der Mangel, der mit diesem Bericht gemeint ist, bezieht sich auf das Zeugnis der Frau, indem das Zeugnis zweier Frauen dem eines Mannes gleichgestellt wird. Er bezieht sich auch auf den Mangel an Tagen, an denen die Frau betet, da sie während ihrer Menstruationstage (Hayd) jeden Monat und in der Zeit nach der Geburt (Nifas) nicht betet. Ebenso bezieht er sich auf ihr Fastenverbot während der Menstruation und nach der Geburt (Nifas) im Ramadan.
“And wish not for the things in which Allah has made some of you to excel others. For men there is allotted from what they have earned, (and likewise) from women there is allotted for what they have earned” [An- Nisa: 32] This specification (Takhsees) does not mean inequality. Rather it is a solution for the actions of the female in her capacity as a female, and as well, a solution for the actions of the male in his capacity as a male. All of these actions have been addressed in the speech of the Legislator which relates to the actions of the humans. If all of their realities are studied it becomes clear that the solution is for the problem of a particular type of human in its capacity as a certain type, and it should differ from the solution which is for a human in his/her capacity as a human. The perspective of equality or inequality is not considered because it is not the subject of study. What is noted is the fact that it is a specific solution for a specific human. And this is the nature of the disparity in the rules concerning the men and women with respect to the disparate rules that have been mentioned. In any case, they are a solution for the problem of a human, whether it is the same solution for both the man and the woman such as seeking knowledge, or it is disparate between them such as the disparity concerning the definition of the 'Awrah for men and women. This does not mean discrimination between humans or that it is a discussion about equality or inequality. As for what is mentioned in the report (Athar) that women are deficient intellectually and in terms of their deen; what is meant is in terms of the resultant effect, with regards to the mind and deen. It does not mean there is a deficiency in their intellect or in their adherence to the deen. Since the intellect is the same in terms of the natural characteristics (Fitra) of men and woman and adherence to the deen is also the same in terms of the belief and action of the men and the women. The deficiency that is intended in this report is in terms of the testimony of the woman, by making the testimony of two women equal to that of one man. It also refers to the deficiency in the number of days the woman prays, because of her abstention from prayer during her days of menstruation (Hayd) each month and in the postnatal period (Nifas). As well as of her abstinence from fasting during menstruation and after childbirth (Nifas) in Ramadhan.
Dies ist das Thema der Rechte und Pflichten, d. h. der Scharia-Gebote, die Allah dem Menschen in seiner Eigenschaft als Mensch und jedem Geschlecht des Menschen, dem männlichen und dem weiblichen, vorgeschrieben hat. Dies geschieht insofern, als Er ihn in seiner Eigenschaft als jemanden mit einem bestimmten Geschlecht und zugleich als Menschen gesetzgeberisch regelt. Es ist nicht beabsichtigt, das eine vom anderen zu unterscheiden, ebenso wie hierbei keine Rücksicht auf Fragen der Gleichheit oder Ungleichheit genommen wird.
This is the subject of the rights and obligations, i.e. the Shari'ah commandments, which Allah has legislated for the human in his capacity as a human and for each gender of human, male and female. This is in terms of legislating for Him in his capacity as one who has a certain gender and a human at the same time. It is not intended to distinguish the one from the other, just as nothing is considered in terms of the issues of equality or inequality.