Die Versuche der Alliierten, Dschamal Pascha zu locken
The Allies Attempt At Enticing Jamal Pasha
Keine Person war in einer Position, den Osmanischen Staat zu beeinflussen und ihn zum Rückzug aus dem Krieg zu bewegen oder einen separaten Frieden mit ihm zu schließen, außer den einflussreichen Armeeoffizieren. Was die anderen betrifft, so waren sie nicht in der Lage, irgendetwas zu tun. Jene Verräter unter den Arabern, die mit den Briten und den Franzosen zusammenarbeiteten, erreichten nicht das Niveau von Politikern, und ihre Herren, die Briten und die Franzosen, erwarteten auch nicht, dass sie den Staat beeinflussen. Ihre Aufgabe bestand darin, als Spione gegen den Staat zu agieren und Sabotageakte gegen ihn auszuführen. Selbst der oberste Verräter, Al-Sharif Hussein ibn Ali, war zu schwach, um irgendeinen Einfluss auf den Staat auszuüben.
No person was in a position to influence the Ottoman State and make her withdraw from the war or hold a separate peace with her apart from the influential army officers. As for the others, they were not in a position to do anything. As for those traitors from among the Arabs who collaborated with the British and the French, they did not rise to the level of the politicians, nor did their masters - the British and the French, expect them to influence the State. Their task was to act as spies against the State and to carry out acts of sabotage against her. Even the chief traitor, Al- Sharif Hussein ibn Ali, was too weak to have any influence over the State.
Alles, was die Briten wollten, war, ihn für Sabotageakte gegen die islamische Armee, die osmanische Armee, einzusetzen und unter den Streitkräften eine öffentliche Meinung zu ihren Gunsten zu erzeugen, damit die Muslime nicht Groll gegen sie hegten und ihnen gegenüber den Dschihad erklärten, den die Scharia gebot, da sie Kuffar waren. Daher standen die Araber während des Krieges nicht im Mittelpunkt des Interesses der Alliierten in ihrem Bemühen, den Osmanischen Staat zum Rückzug aus dem Krieg zu bewegen; sie richteten ihre Aufmerksamkeit vielmehr auf die türkischen Offiziere.
All that the British wanted, was to use him in acts of sabotage against the Islamic army, the Ottoman army, and in generating a public opinion for them amongst the armed forces, lest the Muslims held feelings of animosity against them and declared on them the Jihad which Shariah commanded, considering that they were Kuffar. Therefore, the Arabs were not the Allies focus of attention during the war in their attempt at making the Ottoman State withdraw from the war, they rather concentrated their attention on the Turkish officers.
Unter den Türken waren zwei Offiziere für zwei Dinge bekannt: Erstens für ihren Hass auf die Deutschen und ihre Ablehnung des Eintritts des Osmanischen Staates in den Krieg als Verbündeter Deutschlands. Zweitens für ihren Ehrgeiz, die Macht an sich zu reißen, und ihr Streben, dieses Ziel zu erreichen. Diese beiden Offiziere waren Dschamal Pascha und Mustafa Kemal. Mustafa Kemal war ein junger Offizier ohne jeglichen Wert, obwohl er klug, ehrgeizig und gegen den Staat aktiv war. Dschamal Pascha dagegen war in einer Position, Einfluss auszuüben, vor allem deshalb, weil der gesamte Osmanische Staat von drei Männern regiert wurde: Talat, dem Ministerpräsidenten, Enver, dem Kriegsminister, und Dschamal Pascha selbst, dem Kommandeur der vierten Division und Gouverneur von Syrien. Daher versuchten die Alliierten, Dschamal Pascha zu locken.
From amongst the Turks two officers were known for: Firstly, their hatred for the Germans and their opposition to the Ottoman States entry into the war as an ally to Germany. Secondly, their ambition to seize power and their endeavour to reach that goal. These two officers were Jamal Pasha and Mustafa Kemal. As for Mustafa Kemal, he was a junior officer with no value whatsoever, although he was clever, ambitious and active against the State. Whereas Jamal Pasha was in a position to be influential, especially because of the fact that the whole of the Ottoman State was governed by three men : Talat, the Prime Minister, Anwar, the war minister and Jamal Pasha himself, the commander of the fourth division and governor of Syria. Hence, the Allies attempted to entice Jamal Pasha.
Während der Dardanellen-Kampagne (Gallipoli-Kampagne) und nach deren Scheitern versuchten die Alliierten, Cemal Pascha zu kontaktieren, damit er sich gegen den Osmanischen Staat erhebe. Der Grund dafür war, dass die Briten Istanbul angegriffen und am 25. April 1915 Gallipoli besetzt hatten; die osmanische Armee stellte sich ihnen jedoch entgegen und hielt ihren Vormarsch auf. So konnten sie keinen einzigen Schritt vorankommen und erlitten schwere Verluste, sodass der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte, General Hamilton, am 16. August gezwungen war, ein Telegramm an Lord Kitchener, den britischen Kriegsminister, zu senden, in dem er um Verstärkung und Munition bat. Außerdem entließ die britische Regierung am 14. Oktober den Befehlshaber der Dardanellen-Kampagne, General Hamilton, und ersetzte ihn durch General Charles Monro, der angewiesen wurde, die Dardanellen-Kampagne zu untersuchen. Am 28. Oktober traf Monro in den Dardanellen ein und untersuchte gemeinsam mit dem Generalstab die Lage der alliierten Streitkräfte entlang der Küste der Dardanellen und rund um die britischen Schützengräben. Anschließend schrieb er an das Kriegskabinett und empfahl die Räumung. Der Kriegsminister Lord Kitchener war jedoch durch Monros Telegramm beunruhigt und beschloss, selbst in die Dardanellen zu reisen.
During the Dardanelles campaign (Gallipoli Campaign) and in the wake of its failure, the Allies attempted to contact Jamal Pasha in order for him to revolt against the Ottoman State. This was due to the fact that the British had attacked Istanbul and seized Gallipoli on 25th April 1915; however the Ottoman army had confronted them and halted their progress. Thus they could not advance a single step and they suffered heavy losses to the point that the commander of the allied forces, General Hamilton, was forced to send on 16th August a telegram to Lord Kitchener, the British war secretary, seeking reinforcements and ammunition. Furthermore, on 14th October, the British government dismissed the commander of the Dardanelles campaign, General Hamilton and replaced him with General Charles Monro who was ordered to investigate the Dardanelles campaign. On 28th October, Monro arrived in the Dardanelles and together with the general staff, he studied the situation of the allied forces along the Dardanelles coastline and around the British trenches. He then wrote to the war cabinet recommending evacuation. However the war secretary Lord Kitchener, was disquietened by Monros telegram and decided to travel to the Dardanelles himself.
Er traf dort am 9. November ein und inspizierte die militärischen Stellungen entlang der Küste sowie rund um die britischen und französischen Schützengräben. Er kam zu dem Schluss, dass die alliierten Streitkräfte ihre Stellungen halten könnten, es sei denn, die Türken würden es schaffen, Kanonen und Munition aus Deutschland zu beschaffen, denn dies würde die Lage der alliierten Streitkräfte äußerst kritisch machen. Dann, am 1. Dezember, räumten die alliierten Streitkräfte plötzlich ihre Stellungen. Gerade in dieser kritischen Phase und in dieser Zeit der Verwirrung, in der sie durch die Dardanellen-Kampagne durcheinandergeraten waren, versuchten die Alliierten, Dschamal Pascha zu kontaktieren und mit ihm zu verhandeln, damit er sich gegen den Osmanischen Staat erhebe. Es scheint, dass diese Verhandlungen tatsächlich stattfanden und Dschamal Pascha grundsätzlich zustimmte und seine Bedingungen darlegte. Denn am 26. November 1915 sandte das russische Außenministerium sein Telegramm Nr. 6391 an seine beiden Botschaften in Paris und Rom; ich zitiere aus dem Telegramm: Die Nachrichten, die uns aus armenischen Kreisen in Istanbul erreichen, teilen uns mit, dass Dschamal Pascha bereit ist, einen feindlichen Schritt gegen die Regierung in Istanbul zu unternehmen, falls die folgenden Bedingungen erfüllt werden:
He arrived there on 9th November and inspected the military positions along the coastline and around the British and French trenches. He came to the conclusion that the allied forces could maintain their positions unless the Turks managed to acquire canons and ammunition from Germany, for this would render the allied forces position very critical. Then on 1st December, the allied forces suddenly evacuated their positions. It was during this critical period and time of confusion in which they were muddled due to the Dardanelles campaign, that the Allies attempted to contact Jamal Pasha and negotiate with him to rebel against the Ottoman State. It seems that these negotiations did effectively take place and Jamal Pasha agreed in principle and laid down his conditions. For on 26th November 1915, the Russian foreign ministry sent to its two embassies in Paris and Rome telegram No 6391; to quote from the telegram : The news reaching us from the Armenian circles in Istanbul inform us that Jamal Pasha is willing to undertake a hostile move against the government of Istanbul if the following conditions were met :
1. Dass die alliierten Staaten die Souveränität des Osmanischen Staates, an dessen Spitze der Sultan steht, über die Staaten Syrien, Palästina, Irak, Arabistan, Kilikien, Armenien und Kurdistan anerkennen.
1- That the allied states recognise the sovereignty of the Ottoman State, headed by the Sultan, over the states of Syria, Palestine, Iraq, Arabstan, Kilikia, Armenia and Kurdistan.
2. Dass die Herrschaft (Sultanat) von Ahmed Jamal Pasha übernommen wird und dass seine Söhne und Enkel nach ihm das Sultanat übernehmen würden.
2- That the Sultanate is assumed by Ahmed Jamal Pasha and that his sons and grand-sons would assume the Sultanate after him.
3. Dass Ahmed Jamal Pascha sich verpflichten würde zu verkünden, dass der gegenwärtige Sultan und seine Regierung Gefangene in den Händen der Deutschen seien, und ihnen den Krieg zu erklären.
3- That Ahmed Jamal Pasha would undertake to proclaim that the present Sultan and his government are prisoners in the hands of the Germans, and to declare war on them.
4. Dass sich die Alliierten für den Fall, dass Jamal Pascha seine Rebellion erklärt und zum Kampf gegen die Regierung marschiert, verpflichten, seine Armee mit den notwendigen Waffen, Nahrungsmitteln und militärischem Gerät zu versorgen.
4- That in the event of Jamal Pasha declaring his rebellion and his march to fight the government, the Allies would undertake to supply his army with the necessary weapons, food and military equipment.
5. Dass die verbündeten Staaten Dschamal Pascha bis zum Ende des Krieges die notwendige finanzielle Unterstützung anbieten würden.
5- That the allied states would offer Jamal Pasha the necessary financial aid till the end of the war.
6- Dass Dschamal Pascha akzeptiert, die Meerengen und Istanbul an die Alliierten zu übergeben.
6- That Jamal Pasha accepts to surrender the straits and Istanbul to the Allies.
7- Dass Cemal Pascha sich verpflichtet, einen sicheren Korridor zur Hilfe für die Armenier zu gewährleisten. Dies war die Liste der Bedingungen, die im Telegramm genannt wurde, und es scheint, dass Russland mit den Briten und Franzosen verhandelt hatte; während Russland die Bedingungen Cemal Paschas akzeptiert hatte, lehnten die Briten und Franzosen sie ab.
7- That Jamal Pasha undertakes to secure a free route to help the Armenians. This was the list of conditions mentioned in the telegram and it seems that Russia had negotiated with the British and the French, and while Russia had accepted Jamal Pashas terms the British and French did not.
Am 12. Dezember 1915 sandte der Zweite Kanzler im russischen Außenministerium das Telegramm 6130 an den russischen Botschafter in Bukarest; zitiert aus dem Telegramm: Es ist möglich, Dschamal Pascha eine Zusicherung zu seinem Vorschlag zu geben, und falls nötig, sind wir in der Lage, von den Alliierten Versprechen zu erwirken, ihm zu geben, was er will. Allerdings scheint es, dass die Alliierten dies abgelehnt haben. Am 27. Dezember 1915 sandte der russische Botschafter in Paris ein Telegramm an seine Regierung, in dem er schrieb: Wir haben Ihr Telegramm Nr. 6391 erhalten, dessen Kopie an Monsieur Brian weitergegeben wurde, der großes Interesse an dessen Inhalt zeigte und erklärte, er werde sie dem Kabinett morgen vorlegen, bevor es zu spät sei. Er sagte mir bei dieser Gelegenheit außerdem, dass diese Bedingungen zwar für uns annehmbar seien, sie jedoch nicht mit den britischen Ambitionen übereinstimmten und sie daher ablehnen würden. Daraufhin zogen die Franzosen ihre Zustimmung zu den Bedingungen zurück. Am 29. Dezember 1915 sandte der Botschafter ein Telegramm als Ergänzung zu seinem ersten Telegramm. Zitiert aus dem Telegramm: Was ich erfahren habe, ist, dass die französischen Minister diesem Abkommen stark widerstanden, bis hin zu dem Punkt, dass sie nicht davor zurückschreckten, ihren Einspruch zu äußern. Er fügte hinzu: Sicher ist, dass die Franzosen einige Ihrer Vorschläge schätzen und sich der Bedeutung bewusst sind, einen Aufstand innerhalb des Osmanischen Sultanats anzuzetteln.
On 12th December 1915, the Second Chancellor in the Russian foreign ministry sent telegram 6130 to the Russian ambassador to Bucharest; to quote from the telegram : It is possible to give Jamal Pasha an undertaking about what he proposes and if necessary, we are in a position to secure from the Allies promises to give him what he wants. However, it seems that the Allies rejected this. On 27th December 1915, the Russian ambassador to Paris sent a telegram to his government in which he wrote : We are in receipt of your telegram No 6391, a copy of which was passed on to Monsieur Brian who expressed a great deal of interest in its contents and he declared that he would present them before the cabinet tomorrow, before it is too late. He also said to me on this occasion that although these conditions are acceptable to us, they however do not agree with the British ambitions and they would reject them. Then the French retracted from accepting the conditions. On 29th December 1915 the ambassador sent a telegram appendant to his first telegram. To quote from the telegram : What I learnt is that the French ministers resisted strongly this agreement to the point that they did not shrink from expressing their objection. He added : What is certain is that the French do appreciate some of your proposals and they are aware of the importance to instigate a revolt within the Ottoman Sultanate.
Sie glaubten sogar, dass dieser Aufstand im Weltkrieg sehr nützlich für sie sein würde. Doch sahen sie in den Vorschlägen, die zu Verhandlungen mit Dschamal Pascha unterbreitet wurden, nichts anderes als eine Verwirklichung eurer Ambitionen, Istanbul und die Meerengen zu besetzen, ohne irgendeine Vorkehrung für die französische Souveränität im Osten zu treffen. Die Briten erklärten später ihre Weigerung, an diesen Verhandlungen teilzunehmen.
They even believe that this revolt would be very useful to them in the world war. However, they do see in the proposals put forward to negotiate with Jamal Pasha nothing but a fulfilment of your ambitions to seize Istanbul and the straits, without making any provisions for the French sovereignty over the East. The British later declared their rejection to take part in these negotiations.
Am 27. Januar 1916 sandte der russische Botschafter in London ein Telegramm an den russischen Außenminister in Petersburg, in dem er schrieb: Nicholson teilte mir mit, dass die britische Regierung die Angelegenheit nach nochmaliger Prüfung und genauer Betrachtung all ihrer Aspekte für notwendig erachte, von der Teilnahme an diesen Verhandlungen abzusehen und sie endgültig aufzugeben. Dies zeigt, dass die Idee der Alliierten, die Türkei zum Austritt aus dem Krieg zu bewegen und einige der Offiziere zur Machtergreifung zu verlocken, keine Wurzeln geschlagen hatte.
On 27th January 1916, the Russian ambassador to London sent a telegram to the Russian foreign minister in Petersburg in which he wrote: Nicholson informed me that having reviewed the issue once again and having closely examined all of its aspects, the British government deem it necessary to desist from taking part in these negotiations and to relinquish them for good. This indicates that the Allies idea to make Turkey withdraw from the war and to entice some of the officers to seize power had its roots.
Sie wollten jedoch den Osmanischen Staat zerstückeln und das Kalifat abschaffen. Da eine der Bedingungen Dschamal Paschas war, die Einheit der islamischen Länder zu bewahren, zumindest als Föderation, und eine weitere seiner Bedingungen darin bestand, das Kalifat zu erhalten, lehnten sie seinen Vorschlag ab und weigerten sich, mit ihm zu verhandeln. Es liegt auf der Hand, dass sie andere Initiativen ergriffen haben müssen.
They however wanted to dismember the Ottoman State and abolish the Khilafah. Since one of Jamal Pashas conditions was to preserve the unity of the Islamic lands, at least as a federation, and as one of his other conditions was to preserve the Khilafah, they rejected his proposal and refused to negotiate with him. It is only natural that they must have undertaken other initiatives.
Was ihre Versuche mit dem Scharif von Makkah, Husain ibn Ali, betrifft, so waren diese zwar bekannt, hätten aber nicht dem Zweck gedient, den Osmanischen Staat zum Rückzug aus dem Krieg zu bewegen. Zweifellos haben sie zudem zahlreiche weitere Versuche unternommen, etwa mit einer Reihe türkischer Offiziere. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass andere Verhandlungen mit Vertretern der Türken stattgefunden haben, doch die Briten verfügten innerhalb des Staates über eigene Agenten, etwa Arif Pascha, Damad Farid und andere. Vor dem Ersten Weltkrieg war der britische Militärattaché sehr aktiv und unternahm viele Schritte und Kontakte, und das alles völlig ungehindert. Dieser Militärattaché war nach Unterzeichnung des Waffenstillstands nach Istanbul zurückgekehrt, und er spielte zusammen mit dem Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte eine maßgebliche Rolle bei der Abschaffung des Kalifats. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass er zahlreiche Kontakte geknüpft und Verbindungen hergestellt hat, auch wenn nichts davon ans Licht kam.
As for their attempts with the Sharif of Makkah, Hussein ibn Ali, these were known, but they would not have served the purpose of making the Ottoman State withdraw from the war, and undoubtedly, they must have made several other attempts with a host of Turkish officers. There is nothing to indicate that other negotiations did take place with anyone from among the Turks, but the British did have their agents within the State, such as Arif Pasha, Damad Farid and others. Before the First World War, the British military attaché had been very active and used to make many moves and contacts, all with a free hand. This military attaché had returned to Istanbul after the cease-fire was signed and he played a major role, together with the commander of the allied forces, in abolishing the Khilafah. Hence, it is very likely that he had made several contacts and established links, although none of these came to light.
Der Aufstieg von Mustafa Kemal
The Rise Of Mustafa Kemal
Mustafa Kemal war zu Beginn des Krieges ein wenig bekannter junger Offizier, obwohl er für seine westlichen Ansichten und seine Auflehnung gegen die islamischen Vorstellungen bekannt war, ebenso für seine Neigung zu den Briten und seinen Hass auf die Deutschen. Erst nach seiner Teilnahme an der Schlacht von Ana Forta wurde sein Name bekannt und gefeiert. Seit dieser Zeit erlangte er weite Öffentlichkeit, sein Name wurde gerühmt und er wurde berühmt.
Mustafa Kemal was a little known junior officer when the war broke out, though he was known for his Western thoughts and his rebellion against the Islamic thoughts, and for his inclination towards the British and his hatred for the Germans. It was only after his participation in the battle of Ana Forta that his name became known and celebrated. Since that time, he acquired a wide publicity, his name became celebrated and he became famous.
Im Frühjahr 1915, zu Beginn des zweiten Jahres des Weltkriegs, gab Deutschland seine Versuche auf, die französischen Gebiete zu erobern, weil weder Deutschland noch Frankreich den jeweils anderen besiegen und einen entscheidenden Sieg erringen konnte. Die Russen hatten inzwischen eine schwere Niederlage erlitten, von der sie sich nicht wieder erholen und ihren Kampf nicht fortsetzen konnten, es sei denn, die westlichen Staaten handelten rasch und versorgten Russland regelmäßig mit dringend benötigter Munition. Die westlichen Alliierten beluden zu diesem Zweck Schiffe, doch sie waren im Mittelmeer eingeschlossen und konnten Russland nicht erreichen. Daher wurde es unumgänglich, einen Angriff auf Istanbul zu starten und die Meerengen zu öffnen, damit die Schiffe einfahren und Russland regelmäßig versorgen konnten. Das Kommando über die osmanische Armee lag damals in den Händen des deutschen Generals Otto Liman von Sanders. Er hatte einem Kaimakam Mustafa Kemal Bey das Kommando über eine Division übertragen, und genau zu jener Zeit fand die Offensive der Alliierten statt.
In the spring of 1915, at the beginning of the second year of the World War, Germany halted her attempts at seizing the French territories because neither Germany nor France could defeat one another and achieve a decisive victory. The Russians had meanwhile suffered a severe battering, from which they could not rise again and resume their struggle unless the Western states acted swiftly and supplied Russia on a regular basis with much needed ammunition. The Western Allies loaded ships for this purpose but they were besieged in the Mediterranean and could not reach Russia. Hence it became imperative to launch an attack on Istanbul and open the straits in order to allow the ships to enter and supply Russia on a regular basis. The command of the Ottoman army was at the time in the hands of the German General Otto Liman von Sanders. He had assigned the command of one division to the Qaim Qam Mustafa Kemal Beik and it was at that time that the Allies offensive took place.