Die Verschwörungen der europäischen Länder gegen den Islamischen Staat
The Conspiracies Of The European Countries Against The Islamic State
Trotz der Uneinigkeit unter den Kuffar über die Aufteilung der Länder der Muslime waren sie sich vollkommen einig in der Idee, den Islam zu vernichten. Sie verfolgten dazu mehrere Methoden. Zunächst weckten sie in den europäischen Ländern Gefühle von Nationalismus und Unabhängigkeit. Sie hetzten die Menschen gegen den Islamischen Staat auf und versorgten sie mit Waffen und Geld, um sich gegen ihn zu erheben, wie es in Serbien und Griechenland der Fall war. Auf diese Weise versuchten die europäischen Länder, dem Islamischen Staat in den Rücken zu fallen. Frankreich fiel im Juli 1798 in Ägypten ein und besetzte es, dann marschierte es nach Palästina und besetzte es. Frankreich wollte den Rest von Al-Sham besetzen, um dem Islamischen Staat den tödlichen Schlag zu versetzen, wurde jedoch besiegt und später gezwungen, Ägypten zu verlassen und die besetzten Länder an den Islamischen Staat zurückzugeben.
Despite the differences amongst the Kuffar over the division of the Muslims lands, they were in full agreement of the idea to destroy Islam. They pursued several methods for this purpose. Initially, they aroused the feelings of nationalism and independence in the European countries. They incited people against the Islamic State and they supplied them with weapons and money in order to revolt against it, as was the case in Serbia and Greece. In this way, the European countries tried to stab the Islamic State in the back. France invaded Egypt and occupied it in July 1798, then marched onto Palestine and occupied it. France wanted to occupy the rest of Al-Sham in order to deal the Islamic State the fatal blow, but was however defeated, later being forced to leave Egypt and surrender the lands she had occupied back to the Islamic State.
Die Entstehung der Wahhabiten und die Herrschaft der Saudis
The Birth Of The Wahhabis And The Saudi Rule
Großbritannien hatte versucht, durch seinen Agenten Abdul-Aziz ibn Muhammad ibn Saud den Islamischen Staat von innen zu schwächen. Die Wahhabiten hatten es bis dahin geschafft, innerhalb des Islamischen Staates ein Gebilde zu errichten, das zunächst von Muhammad ibn Saud und später von dessen Sohn Abdul-Aziz angeführt wurde. Großbritannien versorgte sie mit Waffen und Geld, und sie gingen auf konfessioneller Grundlage daran, die islamischen Länder zu besetzen, die unter der Herrschaft des Kalifats standen.
Britain had attempted through her agent Abdul-Aziz ibn Muhammad ibn Saud to strike the Islamic State from within. The Wahhabis by then had managed to establish an entity within the Islamic State, led by Muhammad ibn Saud and later by his son Abdul-Aziz. Britain supplied them with weapons and money and they moved on a sectarian basis to seize the Islamic lands which were under the authority of the Khilafah.
Sie griffen zu den Waffen gegen den Khalifen und kämpften gegen die islamischen Streitkräfte (das Heer des Amir ul-Mumineen), stets angestachelt und unterstützt von den Briten. Die Wahhabiten wollten die vom Khalifen beherrschten Länder an sich reißen, um diese Länder nach ihrer Madhhab (Rechtsschule) zu regieren und alle anderen islamischen Madhahib, die von ihrer abwichen, mit Gewalt zu unterdrücken. So überfielen sie Kuwait und besetzten es im Jahr 1788, dann marschierten sie nordwärts, bis sie Bagdad belagerten. Sie wollten Karbalaa und das Grab al-Husains (möge Allah mit ihm zufrieden sein) in ihre Gewalt bringen, um es zu zerstören und den Besuch desselben zu verbieten. Dann, im Jahr 1803, griffen sie Makkah an und besetzten es. Im Frühjahr 1804 fiel Madinah unter ihre Kontrolle. Sie zerstörten die riesigen Kuppeln, die einst das Grab des Gesandten Allahs ﷺ überwölbten, und beraubten sie all ihrer Edelsteine und kostbaren Verzierungen. Nachdem sie die Eroberung des gesamten Hidschas vollendet hatten, zogen sie weiter nach al-Sham. In der Nähe von Homs griffen sie 1810 Damaskus zum zweiten Mal an und attackierten außerdem an-Najaf. Damaskus verteidigte sich tapfer und ruhmreich. Während der Belagerung von Damaskus rückten die Wahhabiten jedoch zugleich nach Norden vor und breiteten ihre Herrschaft über den größten Teil der syrischen Länder bis nach Aleppo aus. Es war eine allgemein bekannte Tatsache, dass dieser wahhabitische Feldzug von den Briten angestiftet wurde, denn die Al Saud waren britische Agenten. Sie missbrauchten die wahhabitische Madhhab, die islamisch war und deren Gründer ein Mujtahid war, für politische Aktivitäten mit dem Ziel, gegen den Islamischen Staat zu kämpfen und mit den anderen Madhahib zusammenzustoßen, um konfessionelle Kriege innerhalb des Osmanischen Staates zu schüren.
They took up arms against the Khaleefah and fought the Islamic armed forces (the army of the Amir ul-Mumineen), all the time goaded and supplied by the British. The Wahhabis wanted to seize the lands ruled by the Khaleefah in order to rule these lands according to their Mathhab (school of thought), and suppress all the other Islamic Mathahib that differed from theirs by force. Hence, they raided Kuwait and occupied it in 1788, then marched northwards until they besieged Baghdad. They wanted to seize Karbalaa and the tomb of Al-Hussein (may Allah be pleased with him) to destroy it and ban the visiting of it. Then in 1803, they launched an attack on Makkah and occupied it. In the spring of 1804, Madinah fell under their control. They destroyed the huge domes which used to shade the grave of the Messenger of Allah (saw) and stripped them of all the gems and precious ornaments. Having completed their seizure of the whole of Al-Hijaz, they marched on towards Al-Sham. Nearing Hims in 1810 they attacked Damascus for a second time and they also attacked Al-Najaf. Damascus defended itself bravely and gloriously. However while besieging Damascus, the Wahhabis moved at the same time to the north and spread their authority over most of the Syrian lands as far as Aleppo. It was a well known fact that this Wahhabi campaign was instigated by the British, for Al Saud were British agents. They exploited the Wahhabi Mathhab, which was Islamic and whose founder was a Mujtahid, in political activities with the aim of fighting the Islamic State and clashing with the other Mathahib, in order to incite sectarian wars within the Ottoman state.
Die britische Verschwörung gegen den Islamischen Staat
The British Conspiracy Against The Islamic State
Die Verbindung und Loyalität der Al Saud zu den Briten war dem Chalifatsstaat und den Großmächten wie Deutschland, Frankreich und Russland wohlbekannt. Es war auch bekannt, dass sie von den Briten gelenkt wurden.
The brokerage and loyalty of Al Saud to the British was a well known matter to the Khilafah state and to the major powers such as Germany, France and Russia. It was also known that they were steered by the British.
Die Briten selbst verheimlichten nie, dass sie den Saudis als Staat unterstützten. Darüber hinaus waren die gewaltigen Arsenale und Ausrüstungen, die über Indien zu ihnen gelangten, sowie die Finanzmittel zur Deckung der Kriegsanstrengungen und zur Ausrüstung der Streitkräfte nichts anderes als britische Waffen und britisches Geld. Deshalb waren die übrigen europäischen Länder, insbesondere Frankreich, gegen den Wahhabi-Feldzug, da er als britischer Feldzug angesehen wurde. Der Khilafah-Staat hatte versucht, gegen die Wahhabiten vorzugehen, jedoch ohne Erfolg, und seine Walis in Madinah und Bagdad waren nicht in der Lage, sie in Schranken zu halten. Daraufhin wies er seinen Wali in Ägypten, Muhammad Ali, an, eine Einsatztruppe zu entsenden, um gegen sie vorzugehen. Er zögerte zunächst. Tatsächlich war er ein französischer Agent, und Frankreich hatte ihm geholfen, den Putsch in Ägypten durchzuführen und die Macht zu ergreifen, und danach den Khilafah gezwungen, ihn anzuerkennen. Auf der Grundlage von Frankreichs Zustimmung und Anstiftung kam Muhammad Ali im Jahr 1811 den Forderungen des Sultans nach und entsandte seinen Sohn Tosson, um gegen die Wahhabiten zu kämpfen.
The British themselves never used to conceal the fact that they supported the Saudis as a state. Furthermore, the huge arsenals and equipment which reached them via India and the finance to cover the war effort and to equip the armed forces were but British weapons and money. Therefore, the other European countries, especially France, were opposed to the Wahhabi campaign for it was considered a British campaign. The Khilafah State had tried to strike the Wahhabis but to no avail, and her Walis in Madinah and Baghdad were unable to curb them. As a result she instructed her Wali in Egypt Muhammad Ali, to dispatch a task force to deal with them. He hesitated at first. Indeed he was a French agent, and it was France who had helped him stage the coup in Egypt and seize power, then forced the Khilafah to recognise him. So on the basis of Frances agreement and incitement, Muhammad Ali responded to the Sultans demands in 1811 and dispatched his son Tosson to fight the Wahhabis.
Mehrere Schlachten fanden zwischen der ägyptischen Armee und den Wahhabiten statt, und die ägyptische Armee konnte im Jahr 1812 Madinah erobern. Danach schickte Muhammad Ali im Jahr 1816 seinen Sohn Ibrahim von Kairo aus, der die Wahhabiten vernichtend schlug, bis diese sich in ihre Hauptstadt Ad-Dir'iyya zurückzogen und sich dort verschanzten. Anschließend belagerte Ibrahim sie im April 1818. Die Belagerung zog sich den ganzen Sommer hindurch bis zum 9. September 1818.
Frankreichs Versuch, den Islamischen Staat zu treffen
France's Attempt At Hitting The Islamic State
Frankreich versuchte dann, den Islamischen Staat von hinten zu treffen, und zwar durch seinen Agenten Muhammad Ali, den Wali von Ägypten. Frankreich unterstützte ihn offen, international wie politisch, und er brach mit dem Khalifen und erklärte ihm den Krieg. Im Jahr 1831 marschierte er in Richtung al-Sham, mit dem Ziel, es zu erobern. Er besetzte Palästina, Libanon und Syrien und begann, in Anatolien einzudringen. Der Khalifat entsandte jedoch eine starke Armee, um gegen ihn zu kämpfen. Großbritannien, Russland und zwei der deutschen Staaten wandten sich gegen Muhammad Ali. Im Juli 1840 bildeten Großbritannien, Russland und zwei deutsche Staaten das sogenannte „Viererbündnis“, wonach sich diese Staaten verpflichteten, die Einheit des Osmanischen Staates zu verteidigen und Muhammad Ali, notfalls mit Gewalt, zur Abgabe Syriens zu zwingen. Diese Haltung der europäischen Länder wendete die internationale Lage zugunsten des Khalifen. Sie half, sich Muhammad Ali zu widersetzen und ihn aus Syrien, Palästina und Libanon zu vertreiben. Muhammad Ali kehrte daraufhin nach Ägypten zurück und willigte ein, als Wali unter der Autorität des Khalifen zu stehen.
France then attempted to strike the Islamic State from the back through her agent Muhammad Ali, the Wali of Egypt. France openly supported him internationally and politically, and he broke away from the Khaleefah and declared war against it. He marched towards Al-Sham in 1831 with the aim of conquering it. He occupied Palestine, Lebanon and Syria and started to infiltrate Anatolia. However, the Khaleefah dispatched a strong army to fight him. Britain, Russia and two of the German states turned against Muhammad Ali. In July 1840, Britain, Russia and two German states held what became known as the "Quadrilateral Alliance", according to which these states would undertake to defend the unity of the Ottoman State and to oblige Muhammad Ali, by force if necessary, to surrender Syria. This stand taken by the European countries turned the international situation in favour of the Khaleefah. It helped to resist Muhammad Ali and drive him out of Syria, Palestine and Lebanon. Muhammad Ali returned to Egypt whereupon he accepted to be a Wali under the authority of the Khaleefah.