Die Auswirkungen der kulturellen und gesetzgeberischen Invasion
The Impact Of The Cultural And Legislative Invasion
Der Rückschritt der Muslime führte zur Einführung der Verfassung und der Gesetze, die von westlichen Verfassungen und Gesetzen abgeleitet waren. Dies führte dazu, dass der Khalifah des Islamischen Staates Kufr-Gesetze übernahm. Wie dem auch sei, die kulturelle Invasion, die alle islamischen Länder überrollte, und die gesetzgeberische Invasion des Staates im Herrschaftssystem und in den Gesetzen erschütterten die Aqeedah der Muslime und brachten das islamische Denken in den Köpfen vieler Muslime ins Wanken. Darüber hinaus erschütterte sie das Gefüge des Islamischen Staates vollständig und zerstörte es sogar weitgehend, obwohl sie ihn nur in seiner Form verschonte. Dies liegt daran, dass das Gefüge des Staates aus einer Reihe von Konzepten, Kriterien und Überzeugungen sowie einer Gruppe von Menschen besteht, die durch die Autorität zusammengehalten werden. Wenn also diese Konzepte, Kriterien und Überzeugungen unter den Muslimen zerstört werden, wird auch das Gefüge des Staates zerstört. Ihr Wesen, das die Grundlage bildet, auf der die Autorität aufgebaut ist - oder zumindest ihre Fundamente bildet -, würde zerstört, selbst wenn ihr Rahmen intakt bliebe. Folglich würde die Zerstörung dieses Rahmens und das Zerschlagen dieser Form erleichtert. Wäre diese kulturelle und gesetzgeberische Invasion nicht gewesen, hätten die Kufr-Staaten dem Islamischen Staat nicht diesen tödlichen Schlag versetzen können. Als es den Kufr-Staaten gelang, die Muslime durch Nationalismus zu spalten, insbesondere durch türkischen und arabischen Nationalismus, und darüber hinaus die Konzepte, Kriterien und Überzeugungen der Muslime zu erschüttern und die Shariah-Regeln zu entfernen und durch demokratische Regeln und westliche Gesetze zu ersetzen, auf die sich die Muslime bei der Rechtsprechung stützten und auf denen das Khilafah aufgebaut wurde, erkannten sie, dass vom Staat nichts mehr übrig war außer dem Rahmen, der ihn umschloss, und der Form, in der er erschien. Daher begannen sie darüber nachzudenken, das Khilafah zu zerstören und es für immer aus der Existenz zu entfernen. Kaum war der Erste Weltkrieg ausgebrochen und der Osmanische Staat an seiner Seite an der Seite Deutschlands in ihn eingetreten, da hielten die kufr-Staaten die Gelegenheit für gekommen, das Khilafah zu zerstören. Demzufolge begannen sie, darauf hinzuarbeiten.
The regression of the Muslims resulted in the enactment of the constitution and the laws derived from the Western constitutions and laws. This resulted in the adoption of Kufr laws by the Khaleefah of the Islamic State. Whatever the case may be, the cultural invasion that swept all the Islamic lands and the legislative invasion of the State in the ruling system and the laws unsettled the Aqeedah of the Muslims and rocked the Islamic thoughts in the minds of many Muslims. Furthermore, it shook the entity of the Islamic State entirely, and even demolished her substantially although sparing her in form only. This is so because the entity of the State is a host of concepts, criteria and convictions and a group of people bound together by the authority. Thus, if these concepts, criteria and convictions were demolished among the Muslims, the entity of the State would be demolished as well. Their essence, which is the basis upon which the authority is built - or at least forms its foundations, would be demolished even if its frame remained intact. Consequently, the destruction of this frame and the striking of this form would be made easy. Had it not been for this cultural and legislative invasion, the Kufr states would not have been able to deal the Islamic State that fatal blow. When the Kufr states succeeded in dividing the Muslims through nationalism, especially Turkish and Arab nationalism, in addition to their success in shaking the Muslims concepts, criteria and convictions and in removing the Shariah rules and replacing them with the democratic rules and Western laws to which the Muslims referred in judgement and upon which the Khilafah became based, they realised that there was nothing left of the State save for the frame that contained her and the form in which she appeared. Thus, they started thinking about destroying the Khilafah and removing her from existence for good. No sooner had the First World War broken out and the Ottoman State had taken part in it alongside Germany, than the Kufr states deemed that the opportunity had come to destroy the Khilafah. Consequently, they started working towards this.
Der Versuch, den Kalifatsstaat zu zerschlagen
The Attempt At Dismembering The Khilafah State
Die europäischen Staaten konnten sich nicht vorstellen, dass die Muslime eines Tages von einem anderen System als dem Islam regiert werden könnten oder dass sie selbst die Muslime direkt beherrschen könnten, da sie in den Augen der Muslime als Kuffar galten. Um das Kalifat zu schwächen und es zu beseitigen, richtete sich ihre Aufmerksamkeit deshalb darauf, den islamischen Staat in islamische Regierungen zu zerstückeln, die unter ihrem Einfluss stehen würden. Tatsächlich wurde dies in den Verhandlungen erwähnt, die 1915 während des Krieges zwischen Russland, Großbritannien und Frankreich stattfanden. In einem Memorandum, das Frankreich und Großbritannien als Antwort auf ein eigenes Memorandum Russlands zu dieser Frage vorlegten, war eine Klausel enthalten, die besagte: Der Schutz der heiligen Stätten in den islamischen Ländern und den arabischen Ländern unter der Herrschaft eines unabhängigen islamischen Staates. Und im russischen Memorandum, das als Antwort auf die anglo-französischen Vorschläge gesandt wurde, stand eine Klausel: Die Entscheidung über eine wichtige Frage hinsichtlich der künftigen Beziehungen zwischen den islamischen Staaten, die Sie über den Trümmern des Osmanischen Staates zu errichten beabsichtigen und die Sie vom Kalifat trennen wollen, betrifft die Regierung Seiner Majestät des Zaren. Ferner hieß es: Die Regierung Seiner Majestät des Zaren würde von ganzem Herzen wünschen, das Kalifat den Türken zu entziehen, zugleich aber wünscht sie von ganzem Herzen, die Freiheit der Hadsch zu sichern und sich in keine Kleinigkeit einzumischen, die die Muslime verletzen könnte. In einem Telegramm, in dem die italienischen Forderungen aufgeführt wurden und das an den russischen Außenminister gesandt wurde, schrieb der russische Botschafter in London: Die italienische Regierung unterstützt die Ansicht der russischen Regierung über die Notwendigkeit, den islamischen Staat, der im Hidschaz über den Trümmern des Osmanischen Sultanats errichtet werden soll, vom Kalifat zu trennen und ihn der absoluten Kontrolle Großbritanniens zu unterstellen. Die italienische Regierung unterstützt mit aller Kraft die Entfernung des Kalifats von den Türken und notfalls seine völlige Abschaffung. All dies zeigt, dass das Hauptziel der Alliierten darin bestand, das Kalifat zu schwächen und zu beseitigen. Es gab jedoch niemanden unter den Muslimen, der die Abschaffung des Kalifats gewollt oder akzeptiert hätte. Selbst die Verräter unter den arabischen Muslimen, die mit den Briten zusammenarbeiteten, forderten, das Kalifat solle bei den Arabern liegen. Die Türken dagegen waren alle eifrig dem Kalifat verpflichtet; ihre Liebe und ihre Hingabe daran waren tief in ihren Seelen verwurzelt. Selbst das Komitee für Einheit und Fortschritt war dem Kalifat verpflichtet und dem Erhalt aller Teile des Islamischen Staates in ihrem damaligen Bestand. Niemand hat je davon gehört, dass jemand die Abschaffung des Kalifats gewollt oder akzeptiert hätte, geschweige denn, dass jemand darauf hingearbeitet hätte. Daher wäre seine Abschaffung selbst dann ein schwieriges Unterfangen gewesen, wenn alle islamischen Länder besetzt gewesen wären. Deshalb verbargen die Alliierten ihre Absichten, die ein streng gehütetes Geheimnis blieben, das niemand kannte. Stattdessen arbeiteten sie daran, dem Osmanischen Staat von innen einen Schlag zu versetzen, indem sie eine Reihe von Initiativen ergriffen, um ihn zum Rückzug aus dem Krieg und zu einem Sonderfrieden zu bewegen. Sie konzentrierten sich auf diese Idee und begannen, auf sie hinzuarbeiten.