2.3 Die Mushafs der Gefährten
2.3 The Masahif Of The Companions
In der Hadith-Literatur finden sich zahlreiche Hinweise darauf, dass mehrere Gefährten des Propheten ﷺ eigene schriftliche Sammlungen der Offenbarungen angelegt hatten. [Suyuti, Itqan, I, S. 62] Am bekanntesten sind jene von Ibn Mas'ud, Ubay bin Ka'b und Zaid bin Thabit. [Vgl. Dodge, B., The Fihrist of al-Nadim, New York, 1970 (abgekürzt als Fihrist), S. 53–63.] Eine Liste von Gefährten, von denen überliefert wird, dass sie eigene schriftliche Sammlungen besaßen, umfasst folgende Namen: Ibn Mas'ud, Ubay bin Ka'b, 'Ali, Ibn 'Abbas, Abu Musa, Hafsa, Anas bin Malik, 'Umar, Zaid bin Thabit, Ibn az-Zubair, 'Abdullah ibn 'Amr, 'A'isha, Salim, Umm Salama, 'Ubaid bin 'Umar. [Vgl. Ibn Abi Dawud, Masahif, S. 14] Ansari, M., The Qur'anic Foundations and Structure of Muslim Society, Karachi, 1973, stützt sich auf verschiedene Quellen und führt an (Bd. 1, S. 76, Anm. 2), dass zu Lebzeiten des Propheten ﷺ mindestens 15 schriftliche Exemplare des Qur'an existierten. Zusätzlich zu den oben genannten 15 Namen nennt er Abu Bakr, 'Uthman, Mu'adh b. Jabal, Abu Darda', Abu Ayyub Ansari, 'Ubada b. al-Samit und Tamim Dari. Damit ergäben sich 23 schriftliche Exemplare des Qur'an, die zur Lebenszeit des Propheten ﷺ existierten. Ferner ist bekannt, dass 'A'isha und Hafsa nach dem Tod des Propheten ﷺ eigene Schriftstücke anfertigen ließen. [Rahimuddin, M. (Übers.):
There are numerous indications in the literature of hadith that several of the Companions of the Prophet had prepared their own written collections of the revelations. [Suyuti. Itqan, I, p 62] The best-known among these are from Ibn Mas'ud, Ubay bin Ka'b and Zaid bin Thabit. [See Dodge, B, The Fihrist of al-Nadim, New York, 1970 (abbr. as fihrist), pp 53-63.] A list of Companions of whom it is related that they had their own written collections included the following: Ibn Mas'ud, Ubay bin Ka'b, 'All, Ibn 'Abbas, Abu Musa, Hafsa, Anas bin Malik, 'Umar, Zaid bin Thabit, Ibn Al-Zubair, 'Abdullah ibn 'Amr, 'A'isha, Salim, Umm Salama, 'Ubaid bin 'Umar. [See Ibn Abi Dawud: Masahif, p 14 Ansari, M.: The qura'nic Foundations and Structure of Muslim Society; Karachi, 1973, drawing upon various sources, says (1, p.76, note 2) that there existed at least 15 written copies of the Qur'an in the Prophet's lifetime. In addition to the list of 15 names quoted above, he includes Abu Bakr, 'Uthman, Mu'adh b. Jabal, Abu Darda', Abu Ayyub Ansari, 'Ubada b. al-Samit, Tamim Dari. This would add up to 23 written copies of the Qur'an, which existed while the Prophet was alive.] It is also known that 'A'isha and Hafsa had their own scripts written after the Prophet had died. [Rahimuddin, M. (transl.):
Muwatta) Imam Malik, Lahore, 1980, Nr. 307, 308; Malik b. Anas: al-Muwatta', Kairo, o. J., S. 105.] Im Folgenden findet sich eine sehr kurze Beschreibung einiger der Mashaif, die den Gefährten des Propheten ﷺ zugeschrieben werden.
Muwatta) Imam Malik, Lahore, 1980, No. 307, 308; Malik b. Anas: al-muwatta', Cairo, n.d., p. 105.] The following is a very brief description of some of the masdhif, which are attributed to the Companions of the Prophet.
Alle Angaben beruhen auf klassischen Quellen. [For details see Ibn Abi Dawud, also fihrist and Itqan]
All the information is based on classical sources. [For details see Ibn Abi Dawud, also fihrist and Itqan]
Der Mushaf des Ibn Mas'ud (gest. 33/653)
The Mushaf Of Ibn Mas'ud (d. 33/653)
Er verfasste ein Muşḥaf, in dem die Suren 1, 113 und 114 nicht enthalten waren. Ibn an-Nadīm [Fihrist, I, S. 57–8.] sagte jedoch, er habe eine Abschrift des Koran von Ibn Masʿūd gesehen, die die Sura al-Fātiḥa (Sure 1) nicht enthielt. Die Anordnung der Suren unterschied sich vom ʿUṯmānischen Text. Die folgende Reihenfolge wird der Abschrift Ibn Masʿūds zugeschrieben: [Fihrist, I, S. 53–7.] 2, 4, 3, 7, 6, 5, 10, 9, 16, 11, 12, 17, 21, 23, 26, 37, 33, 28, 24, 8, 19, 29, 30, 36, 25, 22, 13, 34, 35, 14, 38, 47, 31, 35, 40, 43, 41, 46, 45, 44, 48, 57, 59, 32, 50, 65, 49, 67, 64, 63, 62, 61, 72, 71, 58, 60, 66, 55, 53, 51, 52, 54, 69, 56, 68, 79, 70, 73, 74, 83, 80, 76, 75, 77, 78, 81, 82, 88, 87, 92, 89, 85, 84, 96, 90, 93, 94, 86, 100, 107, 101, 98, 91, 95, 104, 105, 106, 102, 97, 110, 108, 109, 111, 112.
He wrote a mushaf, in which sudras 1, 113 and 114 were not included. Ibn al-Nadim [Fihrist, I, pp. 57-8.] however said he had seen a copy of the Qur'an from Ibn Mas'ud which did not contain al-fatiha (Sura 1). The arrangement of the suras differed from the 'Uthmanic text. The following is the order attributed to Ibn Mas'ud's copy: [Fihrist, I, pp. 53-7.] 2, 4, 3, 7, 6, 5, 10, 9, 16, 11, 12, 17, 21, 23, 26, 37, 33, 28, 24, 8, 19, 29, 30, 36, 25, 22, 13, 34, 35, 14, 38, 47, 31, 35, 40, 43, 41, 46, 45, 44, 48, 57, 59, 32, 50, 65, 49, 67, 64, 63, 62, 61, 72, 71, 58, 60, 66, 55, 53, 51, 52, 54, 69, 56, 68, 79, 70, 73, 74, 83, 80, 76, 75, 77, 78, 81, 82, 88, 87, 92, 89, 85, 84, 96, 90, 93, 94, 86, 100, 107, 101, 98, 91, 95, 104, 105, 106, 102, 97, 110, 108, 109, 111, 112.
Diese Liste ist offensichtlich unvollständig. Sie enthält nur 106 Suren und nicht 110, wie Ibn Nadim schrieb.
This list is obviously incomplete. It contains only 106 suras and not 110, as Ibn Nadim wrote.
In Sura al-Baqara, das als Beispiel dient, gibt es insgesamt 101 Lesarten. Die meisten betreffen die Schreibweise, einige auch die Wortwahl (Synonyme), den Gebrauch von Partikeln usw.
In Sura al-baqara, which I take as an example, there are a total of 101 variants. Most of them concern spelling, some also choice of words (synonyms), use of particles, etc.
Beispiele:
Examples:
Aussprache:
Pronunciation:
2:70 Ibn Mas'ud liest al-baqira statt al-baqara. Schreibweise:
2:70 Ibn Mas'ud reads al-baqira in place of al-baqara Spelling:
2:19 Er liest kulla ma anstelle von kullama Synonyme:
Das Mushaf des Ubayy ibn Ka'b (gest. 29 H/649)
The Mushaf Of Ubay Bin Ka'b (d. 29 H/649)
Er schrieb ein Mushaf, in dem berichtet wird, dass zwei zusätzliche Suren und ein weiterer zusätzlicher Vers gefunden wurden.
He wrote a mushaf, in which two 'additional suras and another 'additional aya' were reportedly found.
[Itqan, I, S. 65; Ibn Abi Dawud, Masahif, S. 18–S1; außerdem Noldeke, T. et al.: Geschichte des Qorans, Leipzig, 1909–38 (abgekürzt als GdQ), II, S. 33–8.]
[Itqan, I, p. 65; Ibn Abi Dawud, masahif, pp. 18S1; also Noldeke, T. et al.: Ceschichte des Qorans, Leipzig, 1909-38 (abbr. as GdQ), 11, pp. 33-8.
Die erste sogenannte Sura mit dem Titel al-Khal' (Trennung) lautet folgendermaßen: „O Allah, wir suchen Deine Hilfe und bitten Dich um Vergebung, und wir preisen Dich und wir glauben nicht nicht an Dich. Wir trennen uns von demjenigen, der gegen Dich sündigt, und lassen ihn zurück.“ Die zweite sogenannte Sura mit dem Titel al-Hafd (Eile) lautet folgendermaßen: „O Allah, wir beten Dich an, und zu Dir beten wir und werfen uns nieder, und zu Dir eilen wir und beeilen uns, Dir zu dienen. Wir hoffen auf Deine Barmherzigkeit und fürchten Deine Strafe. Deine Strafe wird gewiss die Ungläubigen erreichen.“ Offensichtlich handelt es sich bei diesen beiden Texten um sogenanntes Qunut, also Bittgebete, die der Prophet ﷺ manchmal im Morgengebet oder im Witr-Gebet nach der Rezitation von Suren aus dem Qur'an sprach. Sie sind tatsächlich identisch mit einigen Teilen des Qunut, die in den Hadith-Sammlungen überliefert sind. Siehe: Nawawi, al-Adhkar, Kairo, 1955, S. 57–8.
The first so called sura entitled al-khal' (separation), translates as follows: 'O Allah, we seek your help and ask your forgiveness, and we praise you and we do not disbelieve in you. We separate from and leave who sins against you.' The second so-called sura, entitled al-hafd (haste) translates as follows: 'O Allah, we worship You and to You we pray and prostrate and to You we run and hasten to serve You. We hope for Your mercy and we fear Your punishment. Your punishment will certainly reach the disbelievers.' Obviously these two pieces constitute so-called 'qunut', i.e. supplications which the Prophet sometimes said in the morning prayer or witr prayer after recitation of suras from the Qur'an. They are in fact identical to some parts of qunut reported in the collections of hadith. See: Nawawi, al-adhkar, Cairo, 1955, pp. 57-8.
Was die zusätzliche sogenannte Aya betrifft, lautet ihre Übersetzung wie folgt: „Wenn dem Sohn Adams ein Tal voller Reichtümer gegeben würde, würde er sich ein zweites wünschen, und wenn ihm zwei Täler voller Reichtümer gegeben würden, würde er gewiss nach einem dritten verlangen. Nichts wird den Bauch des Sohnes Adams füllen außer Staub, und Allah ist dem vergebend, der bereut.“ Auch dieser Text ist bekanntermaßen ein Hadith des Propheten ﷺ. Siehe Bukhari, VIII, Nr. 444–47. Nach Ibn 'Abbas (Nr. 445) und 'Ubay (Nr. 446) wurde dieser Text zeitweise für einen Teil des Qur'an gehalten. Ubay selbst stellt jedoch klar, dass die Gefährten (d. h. die Sahaba) den oben genannten Text nach der Offenbarung der Sure 102 nicht mehr als Teil des Qur'an betrachteten. Siehe Bukhari, VIII, Nr. 446. Diese Erklärung Ubays macht außerdem sehr deutlich, dass die Gefährten sich überhaupt nicht darüber uneinig waren, was zum Qur'an gehörte und was nicht, als die Offenbarung abgeschlossen war. Wenn etwa dieser Hadith im Mushaf des Ubay stand, dann war dieser Mushaf für seinen persönlichen Gebrauch bestimmt, mit anderen Worten, sein privates Notizbuch, in dem er Qur'an-Material und Hadith nicht immer unterschied, da er nicht für den allgemeinen Gebrauch gedacht war und er selbst genau wusste, was er von seinen eigenen Notizen zu halten hatte. Dasselbe gilt für die anderen Abschriften des Qur'an, die einige Gefährten für ihren persönlichen Gebrauch besaßen. Auch diejenigen, die uns Berichte über diese Abschriften des Qur'an der Gefährten überliefert haben, haben uns lediglich die verschiedenen Abweichungen berichtet, die dort auftraten, und zwar gemäß den Berichten, die sie erreichten (z. B. der Hadith in Bukhari, VIII, Nr. 446).
Das Mushaf des Ibn 'Abbas (gest. 68 n. H./687)
The Mushaf of Ibn 'Abbas (d. 68H/687)
Ibn ʿAbbas verfasste ebenfalls ein Muṣḥaf, das laut dem Itqan [I, S. 65; Ibn Abi Dawud, Maṣāḥif, S. 193.] auch die zwei zusätzlichen Suren enthielt, die Ubayy besaß. Auch seine Anordnung der Suren wich von den anderen Abschriften ab. In der Sura al-Baqara weist er insgesamt 21 Lesarten auf, von denen einige mit denen von Ibn Masʿud und Ubayy sowie anderer Gefährten übereinstimmen.
Ibn 'Abbas also wrote a mushaf, which according to the Itqan [I, p. 65; Ibn Abi Dawud, masahif, p. 193.] also included the two additional suras which Ubay had. Again his arrangement of the suras differed from the other copies. In Sura albaqara, he has a total of 21 variants, some of them identical with Ibn Mas'ud and Ubay as well as other Companions.
Einige andere Gefährten
Some Other Companions
Laut dem Itqan [I, S. 65; Ibn Abi Dawud, Masahif, S. 210] das Mushaf des Abu Musa al-Ash'ari (gest. 44 n. H./664)
According to the Itqan [I, p. 65; Ibn Abi Dawud, masahif, p. 210.] the mushaf of Abu Musa al-Ash'ari (d. 44H/664)
enthielt dasselbe Material wie das, das Ubay hatte.
contained the same material as Ubay had.
Es ist nur eine Lesart von ihm überliefert, nämlich dass er in der Sure al-Baqara „Ibraham" anstelle von „Ibrahim" las.
There is only one variant reported from him in Sura al- baqara, namely that he read Ibraham in place of Ibrahim.
Hafsa (gest. 45 n.H./665) hatte drei Varianten in derselben Sure, und Anas b. Malik (gest. 91 n.H./709) hatte fünf.
Hafsa (d. 45H/665) had three variants in the same sura, and Anas b. Malik (d. 91H/709) had five.
Beispiele:
Examples:
Um dies weiter zu veranschaulichen, folgen nun einige Beispiele. Sie wurden, soweit möglich, aus bekannten Suren entnommen.
To further illustrate, here are a number of examples. They have been taken, as far as possible, from well-known suras.
Zwar mögen bessere Beispiele existieren, um die besprochenen Punkte zu veranschaulichen, doch könnten diese von Lesern, die mit dem Qur'an-Text weniger vertraut sind, nicht so leicht verstanden werden.
While perhaps better examples exist to illustrate the points under discussion, they might not be understood as easily by readers less familiar with the Qur'anic text.
Unterschied bei der Vokalisierung:
Difference in vowelling:
Ibn 'Abbas [I, S. 65; Ibn Abi Dawud, Masahif, S. 208.] wird überliefert, dass er in Sure 111 folgendermaßen rezitierte:4
Ibn 'Abbas [I, p. 65; Ibn Abi Dawud, masahif, p. 208.] is reported to have read in sura 111:4
hamilatun al-hatab, anstelle von hammalata-l-hatab, was auf Grundlage des frühen Schrifttextes nicht unterschieden werden konnte, da dieser sowohl die Harakat als auch das Alif ausließ.
hamilatun al-hatab, in place of hammalata-l-hatab which could not be distinguished on the basis of the early written text, which omitted both haraka and alif.
Unterschied in der Schreibweise:
Difference In Spelling:
Ibn ʿAbbas [I, S. 65; Ibn Abi Dawud, Masahif, S. 195] soll in Sure 1:6 wie auch an allen anderen Stellen das Wort alsirat als al-sirat geschrieben haben.
Ibn 'Abbas [I, p. 65; Ibn Abi Dawud, masahif, p. 195.] reportedly wrote in sura 1:6 as well as all other places the word alsirat as al-sirat.
Einige Lesarten, die Ibn Mas'ud zugeschrieben werden: [I, p. 65; Ibn Abi Dawud, masahif, p. 25.]
Some variants attributed to Ibn Mas'ud: [I, p. 65; Ibn Abi Dawud, masahif, p. 25.]

Auch heute finden sich die Varianten und Synonyme in solchen Abschriften des Textes, die den Gefährten zugeschrieben werden, und sie haben für uns einen gewissen Wert insofern, als sie möglicherweise als eine frühe, rudimentäre Form der Tafsir gedient haben. So wurden etwa nach einigen Überlieferungen die Worte „salat al-wusta“ (das mittlere Gebet) von Hafsa [Muwatta' Malik; Jeffery, S. 214.], Ubayy [Jeffery, S. 122.] und Ibn 'Abbas [Jeffery, S. 196.] als „salat al-'asr“ (d. h. das Nachmittagsgebet) gelesen und geschrieben.
Even today the variants and synonyms are found in such copies of the text as are attributed to the Companions and are of some value to us in the sense that they may have served as an early rudimentary form of tafsir. For example, according to some reports the words 'salat al-wusta' (middle prayer) were read and written by Hafsa, [Muwatta' Malik; Jeffery, p. 214.] Ubay [Jeffery, p. 122.] and Ibn 'Abbas [Jeffery, p. 196.] as 'salat al-'asr' (i.e. afternoon prayer).
Solange die Sahaba ihre eigenen Abschriften nur für den persönlichen Gebrauch anfertigten, war nichts dagegen einzuwenden, dass sie sich nicht strikt an die Reihenfolge der Suren hielten, die die Ordnung des Qur'an war. Später, als die Abschrift 'Uthmans zur maßgeblichen Fassung wurde, übernahmen die Gefährten die Ordnung dieser Abschrift, auch Ibn Mas'ud, der vielleicht am stärksten abwich. [Ibn Abi Dawud, S. 12; Salih, S.: Mabahith fi 'ulum al-qura'n, Beirut, 1964] Wie oben angedeutet, gab es in diesen Abschriften außerdem einige Lesarten-Varianten, [Siehe auch unten, sieben Lesarten und qira'at.] wenn bestimmte Wörter auf leicht abweichende Weise ausgesprochen und geschrieben wurden usw. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Lesarten-Varianten gewöhnlich nur von einer einzigen Person überliefert werden, gelegentlich von vielleicht zwei oder drei, während die als 'Uthmanischer Text' bezeichnete Fassung mutawatir ist, d. h. von zahlreichen Personen überliefert wurde, und zweifellos authentisch ist.
As long as the sahaba wrote their own copies for personal use only, there was nothing wrong, if they did not strictly adhere to the order of suras which was the order of the Qur'an. Later on, when 'Uthman's copy became the standard version, the Companions adopted the order of this copy including Ibn Mas'ud who perhaps differed most. [Ibn Abi Dawud, p. 12; Salih, S.: Mabahith fi 'ulum al-qura'n, Beirut, 1964,] There were also, as indicated, some variant readings in these copies, [See also below, seven readings and qira'at.] when some words were pronounced and spelt in slightly different ways, etc. However, it should be noted that variant readings are usually reported by a single person only, and occasionally by perhaps two or three while the version called the 'Uthmanic text is mutawatir, i.e. transmitted by numerous people and is without doubt authentic.