1.3 Die Voreingenommenheit des Westens gegenüber dem Islam kennt keine Grenzen
1.3 West's Bigotry Towards Islam Knows No Bounds
„Die islamischen Lehren haben großartige Traditionen eines gerechten und sanften Umgangs und Verhaltens hinterlassen und inspirieren die Menschen zu Edelmut und Toleranz. Dies sind menschliche Lehren höchster Ordnung und zugleich praktikabel. Diese Lehren brachten eine Gesellschaft hervor, in der Herzlosigkeit sowie kollektive Unterdrückung und Ungerechtigkeit geringer waren als in allen anderen Gesellschaften, die ihr vorausgingen … Der Islam ist reich an Sanftmut, Höflichkeit und Brüderlichkeit.“ — H.G. Wells Im jüngsten Schub der Verunglimpfung des Islams durch den Westen gelang es der wenig bekannten Autorin Sherry Jones, ihr Buch „Jewel of Medina“ zu veröffentlichen, trotz heftiger Proteste muslimischer Gruppen auf der ganzen Welt. Wieder einmal wird von Muslimen erwartet, sich der westlichen Vorstellung von Meinungsfreiheit zu unterwerfen und Sherrys beleidigende Darstellung des Gesandten Muhammad ﷺ zu respektieren.
“The Islamic teachings have left great traditions for equitable and gentle dealings and behaviour, and inspire people with nobility and tolerance. These are human teachings of the highest order and at the same time practicable. These teachings brought into existence a society in which hard-heartedness and collective oppression and injustice were the least as compared with all other societies preceding it....Islam is replete with gentleness, courtesy, and fraternity.” --H.G. Wells n the latest bout of West’ s defamation of Islam, an obscure writer Sherry Jones succeeded in the publication of her book Jewel of Medina, despite vehement protests from Muslim groups around the world. Once again Muslims are expected to subscribe to West’ s notion of freedom of expression and respect Sherry’ s offensive portrayal of the Messenger Muhammed (SAW)
mit seiner jüngsten Ehefrau Aischa (RA)ii. Anfang dieses Jahres gelobten mindestens siebzehn dänische Zeitungen, die Meinungsfreiheit zu verteidigen, und druckten eine herabwürdigende Karikatur des Propheten Mohammed ﷺ erneut ab. Die konservative Qualitätszeitung Berlingske Tidende schrieb in einem Leitartikel: „Die Meinungsfreiheit gibt dir das Recht zu denken, zu sprechen und zu zeichnen, was du willst ... egal, wie viele terroristische Anschlagspläne es gibt ...“ Offensichtlich haben weder Europa noch Amerika etwas aus dem Aufschrei der Muslime gelernt, der die Entscheidung der Zeitung Jyllands-Posten begleitete, die ursprünglichen Karikaturen im Jahr 2005 zu veröffentlichen.
with his youngest wife Aisha (RA)ii. Earlier in this year, at least seventeen Danish newspapers vowed to defend freedom of expression and reprinted a degrading caricature of Prophet Mohammed (SAW). The conservative broadsheet Berlingske Tidende wrote in an editorial: "Freedom of expression gives you the right to think, to speak and to draw what you like... no matter how many terrorist plots there are...” It is evident that both Europe and America did not learn anything from the outcry of Muslims that accompanied the newspaper Jyllands-Posten decision to publish the original cartoons in 2005.
In Europa ist das Islam-Bashing zu einer Epidemie geworden, die den gesamten Kontinent erfasst hat. Die niederländische Regierung weigerte sich, gegen den niederländischen Abgeordneten Geert Wilders vorzugehen, der ein herabsetzendes Video über den Koran veröffentlicht hatte. Die Regierung verteidigte Wilders' Handeln unter Berufung auf die Meinungsfreiheit. Frankreich und Deutschland haben ein Verbot des Tragens von Hidschabs verhängt. Europäische Sicherheitskräfte schikanieren, verhaften und foltern Muslime routinemäßig allein deshalb, weil sie Muslime sind.
In Europe Islam bashing is an epidemic that infected the whole continent. The Dutch government refused to take action against Dutch Member of Parliament Geert Wilders who made a derogatory video about the Quran. The government defended Wilder‘s actions by citing freedom of expression. France and Germany have imposed a ban on the wearing of hijabs. European security forces routinely harass, arrest and torture Muslims for simply being Muslims.
Schriftsteller und Journalisten sind frei, den Islam zu beleidigen, und ihr Recht dazu wird von Politikern leidenschaftlich verteidigt. Nehmen wir Oriana Fallaci, die italienische Kriegsreporterin, die ein Buch mit dem Titel „Wut und Stolz“ schrieb, in dem sie Muslime als „niederträchtige Geschöpfe, die in Taufbecken urinieren“, beschrieb und behauptete, sie „vermehrten sich wie Ratten“. Zum Entsetzen der Muslime lobte Italiens Verteidigungsminister Antonio Martino Fallaci dafür, dass sie den Mut gehabt habe, dieses Buch zu schreiben. In Großbritannien herabsetzen britische Regierungsminister unter dem Deckmantel von Freiheit und Toleranz regelmäßig den Islam und setzen neue Maßstäbe, an denen britische Muslime ihre Loyalität gegenüber dem Staat beweisen sollen.
Writers and journalists are free to insult Islam and their right to do so is passionately defended by politicians. Take Oriana Fallaci, the Italian war correspondent wrote a book entitled 'Anger and Pride' in which she described Muslims as 'vile creatures who urinate in baptisteries' and 'multiply like rats'. To the horror of Muslims, Italy's Defence Minister, Antonio Martino, praised Fallaci for having the courage to write the book. In Britain under the guise of freedom and tolerance, government ministers routinely denigrate Islam and set new benchmarks for British Muslims to pledge their loyalty to the state.
Aus muslimischer Sicht ist Amerika – der führende Staat des Westens – berüchtigt für die Demütigung und Folterung von Muslimen in Abu Ghraib und Guantanamo, verantwortlich für die Zerstörung und Entweihung von Moscheen im Irak, die Erniedrigung muslimischer Frauen und den Tod Zehntausender unschuldiger Muslime. Zeugnisse von Menschenrechtsorganisationen, Journalisten, Anwälten, US-Beamten, ehemaligen Gefangenen und Vergewaltigungsopfern zeigen das wahre Grauen von Amerikas Krieg gegen den Islam. In diesem Krieg haben westliche Ideale der „Religionsfreiheit“ und der „Meinungsfreiheit“ einer religiösen Intoleranz und einer anti-muslimischen Hetze Platz gemacht.
In Muslims eyes, America -- the leading state of the West -- is notorious for the humiliation and torture of Muslims in Abu Ghraib and Guantanamo, responsible for the destruction and defilement of Iraq’ s mosques, the debaser of Muslim women and the slayer of tens of thousands of innocent Muslims. Testimonies from human rights organizations, journalists, lawyers, US officials, former prisoners and rape victims all tell the true horror of America’ s war on Islam. In this war, western ideals of 'religious freedom’ and ‘freedom of expression’ have given way to religious intolerance and anti-Muslim demagoguery.
Abseits von Washington nutzten die US-Medien, angesehene Denkfabriken und Führungspersönlichkeiten der religiösen Rechten, die zu den engsten Verbündeten Präsident Bushs zählen, die Meinungsfreiheit, um den Islam zu verunglimpfen. Pfarrer Franklin Graham bezeichnete den Islam als "eine sehr böse und verruchte Religion". Der Evangelist Pat Robertson nannte den Propheten Muhammad ﷺ "einen absolut wild dreinblickenden Fanatiker … einen Räuber und Briganten … einen Mörder". Jerry Falwell bezeichnete den Propheten des Islam ﷺ als Terroristen.
Away from Washington, the US media, esteemed think tanks and leaders of the religious right who are counted among President Bush's closest allies exploited free speech to vilify Islam. Rev. Franklin Graham, described Islam as a "very evil and wicked religion". Evangelist Pat Robertson, called Prophet Muhammad "an absolute wild-eyed fanatic . . . a robber and brigand . . . a killer". Jerry Falwell called the Prophet of Islam a terrorist.
Auf der internationalen Bühne war der Westen schnell bereit, die Religionsfreiheit zu opfern, um Bündnisse mit despotischen Regimen in der gesamten muslimischen Welt zu schmieden. Die Regime von König Abdullah, Musharraf und Karimov, die Muslime routinemäßig foltern, einsperren und töten, weil sie ihre islamischen Überzeugungen zum Ausdruck bringen, wurden zur Vorhut des Kreuzzugs des Westens gegen den Islam.
On the international scene the West was quick to sacrifice freedom of religion in preference for forging alliances with despotic regimes across the Muslim world. The regimes of King Abdullah, Musharraf and Karimov that habitually torture, imprison and kill Muslims for expressing their Islamic beliefs became the vanguard for the West’ s crusade against Islam.
Der Westen behauptet, dass Einzelpersonen frei seien, jede beliebige Gottheit zu verehren, die sie wählen. In der Praxis führt dies jedoch zu ständigen Konflikten unter den Menschen, da religiöse Überzeugungen und Praktiken, die von einigen vertreten werden, von anderen als beleidigend und kränkend empfunden werden können. Daher greifen westliche Regierungen ständig in diese Streitigkeiten ein und greifen zur Gesetzgebung, um die religiösen Rechte einiger Menschen zu schützen, indem sie anderen diese Rechte entziehen. Die eigentlichen Nutznießer der Religionsfreiheit sind oft jene Einzelpersonen oder Gruppen, deren Überzeugungen mit den Interessen der Regierung übereinstimmen oder die über die Fähigkeit verfügen, Einfluss auf die Regierung auszuüben. Deshalb darf die religiöse Rechte in Amerika den Islam angreifen, weil ihre feurige Rhetorik in vollem Einklang mit dem Krieg von Präsident Bush gegen den Islam steht. Würden dieselben konservativen Christen jedoch Juden oder den zionistischen Staat Israel beleidigen, würde die US-Regierung strenge Maßnahmen ergreifen, um ihre Beleidigungen einzudämmen. Die Ausgrenzung von Jimmy Carter durch die Mainstream-Medien ist ein bemerkenswertes Beispiel.
The West claims that individuals are free to worship whatever deity they choose. But in practice this leads to perpetual conflicts amongst people, as religious beliefs and practices professed by some can be interpreted as offensive and insulting to others. Hence, western governments are constantly intervening in the disputes and resort to legislation to protect the religious rights of some people by depriving others. Often, the real benefactors of freedom of religion are those individuals or groups whose beliefs coincide with the interests of the government or those who possess the ability to exert influence over the government. That is why the religious right in America is allowed to attack Islam because their fiery rhetoric is in full harmony with President Bush's war on Islam. However, if the same conservative Christians were to insult Jews or the Zionist state of Israel the US government would adopt stern measures to curb their insults. The ostracizing of Jimmy Cater by the main stream media is a noteworthy example.
Westliche Regierungen nutzen Religionsfreiheit oder Meinungsfreiheit, um Gesellschaften zu öffnen, die sich westlichen Werten verschließen, oder ignorieren die Freiheit völlig, wenn sie nicht mit ihren Interessen übereinstimmt. Im Fall des Massakers, das Karimov in Andijon an Muslimen verübte, hat der Westen seine Reaktion abgeschwächt, da es sich bei den Protestierenden um eifrige Praktizierende des Islam und nicht der Demokratie handelte. Eine solche Heuchelei bestärkt nur die Wahrnehmung unter Muslimen, dass Amerika und Europa einzig und allein an der vollständigen Zerstörung islamischer Werte und Praktiken interessiert seien.
Western governments use religious freedom or freedom of expression to pry open societies closed to western values or totally ignore freedom when it does not concur with their interests. In the case of Karimov’ s massacre of Muslims in Andijoniii, the West has chosen to dilute its response, as the protesters were avid practitioners of Islam and not democracy. Such hypocrisy only serves to underscore the perception amongst Muslims that America and Europe are solely interested in the utter destruction of Islamic values and practices.
Der Islam kennt nicht die phantasievolle Vorstellung von Religionsfreiheit oder Meinungsfreiheit, bei der eine Handvoll Menschen entscheidet, welche Glaubensvorstellungen und Gedanken rechtlich unantastbar sind und welche Glaubensvorstellungen und Gedanken ungehemmter Kritik und Gesetzgebung unterliegen. Der Islam legt fest, dass Leben, Ehre, Blut, Eigentum, Glauben, Abstammung und Verstand vom islamischen Staat geschützt werden müssen. Allen Bürgern des Kalifats werden diese Rechte garantiert, unabhängig davon, ob sie Muslime oder Nichtmuslime sind. Der Islam schützt außerdem das Recht der Nichtmuslime, ohne jede Furcht vor Vergeltung oder Schmähung ihres Glaubens ihren Gottesdienst zu verrichten. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Wer einem Dhimmi (nichtmuslimischer Bürger des Kalifats) Leid zufügt, der fügt mir Leid zu, und wer mir Leid zufügt, der fügt Allah Leid zu.“ Daher ist es einem Muslim untersagt, die Glaubensvorstellungen eines Nichtmuslims zu beleidigen oder deren Gebetsstätten zu schaden. Die islamische Geschichte ist in ihrer Fähigkeit, die religiösen Rechte der Nichtmuslime im Schatten des Kalifats zu garantieren, unübertroffen.
Islam does not believe in the fanciful idea of freedom of religion or freedom of expression, where a handful of men decide which beliefs and thoughts are legally beyond reproach, and which beliefs and thoughts are subject to unfettered criticism and legislation. Islam stipulates that life, honour, blood, property, belief, race and the mind are to be protected by the Islamic State. All the citizens of the Caliphate are guaranteed these rights, irrespective of whether they are Muslim or non-Muslims. Islam also protects the rights of non-Muslims to worship without any fear of retribution or vilification of their beliefs. The Messenger of Allah (SAW) said: "One who hurts a dhimmi (non-Muslim citizen of the Caliphate), he hurts me and the one who hurts me, hurts Allah" Therefore, it is prohibited for a Muslim to insult the beliefs of a non-Muslim or to harm their places of worship. Islamic history is unrivalled in its capacity to guarantee the religious rights of non-Muslims under the shade of the Caliphate.
Muslime, die unter der tyrannischen Herrschaft von Regimen leben, die vom Westen unterstützt werden, müssen erkennen, dass Demonstrationen oder der Boykott westlicher Waren den Westen nicht davon abhalten werden, weitere Akte der Aggression gegen sie zu begehen. Der einzige Weg, den Westen und seine Handlanger daran zu hindern, den Islam anzugreifen und Muslime zu demütigen, besteht darin, das Kalifat wiederzuerrichten. Die Rechte der Muslime waren geschützt, bis in die allerletzten Tage des Kalifats. Zur Zeit von Sultan Abdul Hamid II. beschloss Großbritannien, ein Theaterstück aufzuführen, das das Leben des Gesandten Allahs ﷺ auf herabwürdigende Weise darstellte. Als Sultan Abdul Hamid davon erfuhr, beschwerte er sich bei der britischen Regierung, damit das Stück abgesetzt werde. Die britische Regierung verteidigte ihre Entscheidung, das Stück aufzuführen, unter Berufung auf die Meinungsfreiheit. Als Sultan Abdul Hamid Großbritannien jedoch mit einem militärischen Vorgehen drohte, lenkte Großbritannien umgehend ein.
Muslims living under the tyrannical rule of regimes supported by the West need to realize that holding demonstration or boycotting western goods will not prevent the West from undertaking further acts of aggression against them. The only way to prevent the West and her surrogates from attacking Islam and humiliating Muslims is to re-establish the Caliphate. The rights of the Muslims were protected, until the very last days of the Caliphate. During the rule of Sultan Abdul Hamid II, Britain decided to stage a play, which depicted the life of the Messenger of Allah (SAW) in a derogatory manner. On hearing this Sultan Abdul Hamid complained to the British government to stop the play. The British government defended its decision to hold the play citing free speech. But when Sultan Abdul Hamid threatened Britain with military action Britain immediately relented.
7. Oktober 2008
October 7, 2008