3. Die globale Erwärmung ist auf die Entwicklung Indiens und Chinas zurückzuführen.
3. Global warming is due to the development of India and China
Der Klimawandel ist ein wichtiges Forschungsfeld der Wissenschaft. Wie alle Wissenschaften ist er jedoch keine exakte Wissenschaft. Das Verständnis der Klimawissenschaften verändert sich stetig. Klimawandel ist nicht neu; es hat immer Klimawandel gegeben, und es wird immer Klimawandel geben. Die als Eiszeit bekannte Epoche, eine langanhaltende Phase sinkender globaler Temperaturen, ist ein Beispiel dafür.
Climatic change is an important field of study in science. However, as with all sciences, it is not an exact science. The understanding of the climatic sciences is always changing. Climate change is not new, there has always been climate change, and there will always be climate change. The period known as the Ice Age, which was a long-term period of reduction in global temperatures is an example of this.
Die globale Erwärmung und der Klimawandel bezeichnen einen Anstieg der durchschnittlichen globalen Temperaturen. Natürliche Ereignisse und menschliche Aktivitäten werden als Ursachen für den Anstieg der durchschnittlichen globalen Temperaturen angesehen – dies ist der Bereich, der derzeit intensiv debattiert wird. Hauptursache ist ein Anstieg des Treibhauseffekts, also der Erwärmung der Erde, weil bestimmte Gase in der Atmosphäre Energie einschließen, etwa Kohlendioxid (CO2). Diese jüngste Erwärmungsperiode fiel außerdem mit der industriellen Revolution zusammen, in der die größte vom Menschen verursachte CO2-Emission stattfand. Daher vergleichen viele, etwa Al Gore, den Anstieg der CO2-Werte mit dem Anstieg der Temperaturen und ziehen den Schluss, der Anstieg des CO2 in der Erdatmosphäre sei der entscheidende Faktor für den Temperaturanstieg gewesen. Der Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur gilt als die dominierende Ursache der globalen Erwärmung, doch diese Sicht ist nicht eindeutig belegt, und es gibt eine Reihe von Problemen mit den Datenproben, die für diese Schlussfolgerung herangezogen wurden.
Global warming and climate change refer to an increase in average global temperatures. Natural events and human activities are believed to be contributing to the increase in average global temperatures – this is the area of current considerable debate. This is caused primarily by increases in the greenhouse which is the rise in temperature on Earth as certain gases in the atmosphere trap energy gases such as Carbon Dioxide (CO2). This latest warming period has also coincided with the Industrial Revolution, which saw the greatest output of human induced CO2, leading many, like Al Gore, to compare the rise in CO2 levels with the rise in temperatures, drawing a conclusion that the rise in CO2 in the earth’s atmosphere was the determining factor in the rise in temperatures. The CO2-temperature connection is considered the dominant cause for global warming, however this view is not conclusive and there is a number of issues with the samples used for this conclusion.
Alle paar Jahre haben führende Klimawissenschaftler des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC) der Vereinten Nationen große Berichte veröffentlicht, in denen sie die Fortschritte beim Verständnis des Klimawandels darlegen. Von Anfang an haben sie empfohlen, die Emissionen zu senken. Dieses Gremium besteht aus Hunderten von Klimawissenschaftlern aus aller Welt. Anfang Januar 2007 fasste der vierte große Bericht des IPCC zusammen, dass sie dank eines besseren wissenschaftlichen Verständnisses noch sicherer waren als zuvor, was den vom Menschen verursachten Klimawandel betrifft: „Das Verständnis der anthropogenen Erwärmungs- und Abkühlungseinflüsse auf das Klima hat sich seit dem Dritten Sachstandsbericht (TAR) verbessert, was zu einer sehr hohen Zuversicht führt, dass die global gemittelte Nettowirkung menschlicher Aktivitäten seit 1750 eine Erwärmung war.“ Ihre Definition von „sehr hoher Zuversicht“ und „sehr wahrscheinlich“ entspricht einer Wahrscheinlichkeit von 90 %, richtig zu liegen (ihr Bericht von 2001 gab eine Sicherheit von 66 % an).
Every few years, leading climate scientists at the UN’s Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) have released major reports detailing the progress in understanding climate change. From the outset they have recommended that there be emission reductions. This body is comprised of hundreds of climate scientists from around the world. At the beginning of January 2007, the IPCC’s fourth major report summarised that they were even more certain than before of human-induced climate change because of better scientific understanding; ‘The understanding of anthropogenic warming and cooling influences on climate has improved since the Third Assessment Report (TAR), leading to very high confidence that the globally averaged net effect of human activities since 1750 has been one of warming.’ Their definition of “very high confidence” and “very likely” is a 90% chance of being correct (their 2001 report claimed a 66% certainty).
Globale Umweltverschmutzer (2004)
Global Polluters (2004)
Durch menschliche Aktivitäten verursachte Kohlendioxidemissionen als Prozentsatz der Gesamtemissionen
By Carbon dioxide emissions through human activities as a percentage of total emissions
1. USA 22 %
1. USA 22%
2. China 18%
2. China 18%
3. Russland 5 %
3. Russia 5%
4. Indien 4,9 %
4. India 4.9%
5. Japan 4,6 %
5. Japan 4.6%
6. Deutschland 3,1 %
6. Germany 3.1%
7. Kanada 2,3 %
7. Canada 2.3%
8. UK 2,2 %
8. UK 2.2%
9. Südkorea 1,7 %
9. South Korea 1.7%
10. Italien 1,6 %
10. Italy 1.6%
Metertonnen
Metric tons
Gemessen an den historischen Emissionen sind die Industrieländer für rund 80 % der bislang in der Atmosphäre angesammelten Kohlendioxid-Konzentration verantwortlich. Seit 1950 haben die USA insgesamt etwa 50,7 Milliarden Tonnen Kohlenstoff ausgestoßen, während China (das 4,6-mal so bevölkerungsreich ist)
In terms of historical emissions, industrialised countries account for around 80% of the carbon dioxide build-up in the atmosphere to date. Since 1950, the US has emitted a cumulative total of roughly 50.7 billion tons of carbon, while China (4.6 times more populous)
und Indien (3,5-mal bevölkerungsreicher) haben im Vergleich dazu nur 15,7 bzw. 4,2 Milliarden Tonnen ausgestoßen. Jährlich stammen mehr als 60 % der globalen industriellen Kohlendioxidemissionen aus industrialisierten Ländern, in denen nur etwa 20 % der Weltbevölkerung lebt.
and India (3.5 times more populous) have emitted only 15.7 and 4.2 billion tons respectively. Annually, more than 60% of global industrial carbon dioxide emissions originate in industrialized countries, where only about 20% of the world’s population resides.
Ein großer Teil des Anstiegs der Emissionen in der entwickelten Welt geht auf die rasche Industrialisierung seit der Zeit der industriellen Revolution zurück. Die USA, mit ihrer Wirtschaft von 14 Billionen Dollar, sind der weltweit größte Umweltverschmutzer und haben sich als Hindernis für jede Vereinbarung über Emissionsreduktionsziele erwiesen. Die Senkung der Emissionen würde bedeuten, dass die Industrie im Westen weniger produzieren müsste – dies würde dazu führen, dass die Volkswirtschaften des Westens schrumpfen statt zu wachsen. Konsumverzicht gilt im Kapitalismus als „Shirk“. Ebenso liegt der Verbrauchsanteil fossiler Brennstoffe in den Industrieländern im Verhältnis zum Rest der Welt extrem hoch. Die Erschöpfung nicht erneuerbarer Ressourcen und die Zerstörung der Umwelt werden vor allem durch die Konsumgewohnheiten der USA verursacht. Der Verbrauch fossiler Brennstoffe in den USA liegt weit über dem Fünffachen des weltweiten Durchschnitts.
Much of the growth in emissions in the developed world stem from rapid industrialisation from the industrial revolution era. The US with its $14 trillion economy is the world’s largest polluter and has acted as an obstacle to any agreement on emission reduction targets. Reducing emissions would mean industry in the West would need to produce less – this would lead to economies in the West shrinking rather than growing. To reduce consumption is considered ‘Shirk’ in Capitalism. By the same token, the rate of consumption of fossil fuels in developed countries is also extremely high relative to the rest of the world. The depletion of nonrenewable resources and environmental destruction is primarily caused by the consumption patterns of the US. US consumption of fossil fuels is well over five times the global average.
Reference: Geopolitische Mythen - Adnan Khan