1 Der Weg zum Glauben
1 The Way to Belief
Der Mensch lebt wieder auf (yanhaDu) entsprechend dem, was er an Denken (fikr) über den Menschen, das Leben und das Universum sowie über deren Verhältnis zueinander trägt, insgesamt im Hinblick auf das, was diesem Leben vorausging, und das, was ihm folgt. Daher ist es notwendig, damit der Mensch wieder auflebt (yanhaD), sein gegenwärtiges Denken (fikr) radikal und umfassend zu verändern und ihm ein anderes Denken (fikr) zu vermitteln. Denn es ist das Denken (fikr), das die Vorstellungen (mafaaheem) über die Dinge hervorbringt und sie festigt. Der Mensch gestaltet sein Verhalten (sulook) in diesem Leben nach seinen Vorstellungen (mafaaheem) darüber. So prägen die Vorstellungen (mafaaheem) eines Menschen über eine Person, die er mag, sein Verhalten (sulook) ihr gegenüber. Das steht im Gegensatz zu seinem Verhalten gegenüber einer Person, die er ablehnt und der gegenüber er Vorstellungen von Hass hegt. Ebenso wird er gegenüber einer Person, die er nicht kennt oder über die er keinerlei Vorstellungen (mafaaheem) hat, ein anderes Verhalten (sulook) zeigen. Das menschliche Verhalten (sulook) ist also mit den Vorstellungen (mafaaheem) des Menschen verknüpft, und wenn wir das Verhalten (sulook) des abgesunkenen Menschen ändern und verfeinern wollen, ist es unerlässlich, zuerst seine Vorstellungen (mafaaheem) zu ändern. Allah (swt) sagt:
Man revives (yanhaDu) according to what he carries of thought (fikr) about man, life and the universe, and about their relationship, as a whole, with what preceded this life and what comes after it. Hence, in order for man to revive (yanhaD), it is necessary to radically and comprehensively change his current thought (fikr) and generate another thought (fikr) for him. This is because it is the thought (fikr) that generates the concepts about things and consolidates them. Man shapes his behaviour (sulook) in this life according to his concepts (mafaaheem) about it. So, man's concepts (mafaaheem) about a person he likes shapes his behaviour (sulook) towards him. This is in contrast with his behaviour towards a person he dislikes and holds concepts of hatred. Also he will exhibit different behaviour (sulook) towards a person he does not know or holds any concepts (mafaaheem) about. So, human behaviour (sulook) is linked to man's concepts (mafaaheem) and when we wish to change the behaviour (sulook) of the declined man and make it refined, it is imperative to change his concepts (mafaaheem) first. Allah (swt) says:
„Gewiss, Allah ändert nicht den Zustand eines Volkes, bis sie nicht verändern, was in ihren eigenen Seelen ist." [Ar-Ra’d: 11]
"Allah does not change the circumstances of any people until they have changed what is within themselves." [Ar-Ra’d: 11]
Die einzige Möglichkeit, die Vorstellungen (mafaahim) des Menschen zu ändern, besteht darin, Denken (fikr) über dieses Leben anzuregen, um richtige Vorstellungen darüber aufzubauen. Denken über dieses Leben wird nicht produktiv gefestigt, solange nicht auch das Denken über den Menschen, das Leben und das Universum sowie über das, was diesem Leben vorausging, und das, was ihm folgt, und dessen Beziehung zu dem, was vor und nach ihm liegt, angeregt wird. Dies lässt sich erreichen, indem man die umfassende Idee (al-fikrah al-kulliyah) über den Menschen, das Leben und das Universum vermittelt, denn sie ist die geistige Grundlage (al-qa'idah al-fikriyyah), auf der alle Vorstellungen über dieses Leben aufbauen. Diesen umfassenden Gedanken (fikrah) über diese Fragen zu vermitteln, ist die Lösung für das größte Problem des Menschen. Ist dieses Problem gelöst, sind alle anderen Probleme gelöst, denn sie sind entweder im Vergleich zum Hauptproblem partiell oder leiten sich davon ab. Diese Lösung führt jedoch nicht zur richtigen Wiederbelebung (nahDah), es sei denn, sie ist eine wahre Lösung, die mit der angeborenen Natur (fitrah) des Menschen übereinstimmt, den Verstand überzeugt und so das Herz mit Ruhe erfüllt.
The only way to change man's concepts (mafaaheem) is by generating thought (fikr) about this life in order to set up the correct concepts (mafaaheem) about it. Thought about this life will not be productively consolidated unless the thought about man, life and the universe and about what preceded this life as well as what comes after this life, and its relationship with what is before and after it, is generated. This can be achieved by giving the comprehensive idea (al-fikrah al kulliyah) about man, life and the universe, because it is the intellectual basis (al-qa 'idah al-fikriyyah) upon which all ideas about this life are built. Giving this comprehensive thought (fikrah) about these matters is the solution to man's greatest problem. Once this problem is solved all other problems are solved, because they are either partial compared to the main problem or branch from it. This solution wouldn't lead to the correct revival (nahDah), unless it is a true solution which is compatible with man's innate nature (fitrah) and convinces the mind and thus fills the heart with tranquillity.
Die wahre Lösung kann nur durch das erleuchtete Denken (al-fikr al-mustanir) über das Universum, den Menschen und das Leben erreicht werden. Daher müssen diejenigen, die nach Wiedererweckung (nahDah) verlangen und den Weg des Aufstiegs (ruqiy) beschreiten, dieses Problem zuerst auf richtige Weise lösen, indem sie das erleuchtete Denken (fikr) anwenden. Diese Lösung ist kein anderes als der ʿAqīdah, der die intellektuelle Grundlage (al-qāʿidah al-fikriyyah) bildet, auf der jeder detaillierte Gedanke über das Verhalten des Menschen und die Systeme dieses Lebens aufgebaut ist.
The true solution cannot be reached except through the enlightened thought (al-fikr ul-mustaneer) about the universe, man and life. Consequently, those who yearn for revival (nahDah) and pursue the path of elevation (ruqiy), must first solve this problem in a correct manner by utilising enlightened thought (fikr). This solution is none other than the ‘aqeedah which serves as the intellectual basis (al-qa 'idah al-fikriyyah) upon which every detailed thought about man's behaviour and the systems ofthis life are built.
Der Islam hat das größte Problem aufgegriffen und auf eine Weise gelöst, die mit der menschlichen Natur (fitrah) übereinstimmt, den Verstand überzeugt und das Herz mit Ruhe erfüllt. Der Islam hat die verstandesmäßige Annahme dieser Lösung zur Bedingung für den Übertritt zu ihm gemacht. Daher ist der Islam auf einer Grundlage aufgebaut, nämlich dem ‘aqeedah, welches besagt, dass es hinter dem Menschen, dem Leben und dem Universum einen Schöpfer (khaaliq) gibt, der sie alle erschaffen hat und alles erschaffen hat: Er ist Allah (SWT). Dieser Schöpfer hat alles aus dem Nichts (‘adam) erschaffen. Seine Existenz ist notwendig (wajib ul-wujood), und Er ist nicht erschaffen – sonst wäre Er nicht ein Schöpfer. Dass Er ein Schöpfer ist, macht es notwendig, dass Er nicht erschaffen ist und dass Seine Existenz notwendig ist, denn alle Dinge hängen in ihrem Dasein von Ihm ab, Er aber hängt von nichts ab.
Islam addressed the greatest problem and solved it in a manner that agrees with man's nature (fitrah), convinces his mind, and fills his heart with tranquillity. Islam made the rational acceptance of this solution a condition for embracing it. Therefore, Islam is built upon one basis, i.e. the ‘aqeedah, which states there is behind man, life and the universe a creator (khaaliq), who created all of them and created everything: He is AllahThis Creator created everything out of nothing ('adam). His existence is indispensable (wajib ul-wujood) and He is not created - otherwise, He wouldn't be a Creator. The fact that He is a Creator makes it necessary that He is not created and that His existence is indispensable, because all things depend for their existence on Him and He does not depend on anything.
Der Grund, weshalb Dinge einen Schöpfer haben müssen, liegt darin, dass die Dinge, die der Verstand – also der Mensch –, das Leben und das Universum erfassen kann, begrenzt, schwach, unvollkommen sind und etwas anderes als sich selbst benötigen. Der Mensch ist begrenzt, denn er wächst in jeder Hinsicht bis zu einer gewissen Grenze, die er nicht überschreiten kann; daher ist er begrenzt. Das Leben ist begrenzt, denn es manifestiert sich nur in einzelnen Individuen, und was durch die Sinne wahrgenommen wird, ist, dass es mit dem Individuum endet; daher ist es begrenzt. Das Universum ist begrenzt, denn es ist die Summe der Himmelskörper, und jeder Körper ist begrenzt; und die Summe begrenzter Dinge ist offensichtlich begrenzt. Somit sind Mensch, Leben und Universum eindeutig begrenzt. Wenn wir über das Begrenzte nachdenken, sehen wir, dass es nicht azalī (ewig – grenzenlos) ist, da es sonst nicht begrenzt wäre, und deshalb muss es von etwas anderem erschaffen worden sein, nämlich vom Schöpfer des Menschen, des Lebens und des Universums. Dieser Schöpfer wird entweder von jemand anderem erschaffen, ist sein eigener Schöpfer oder ist azalī (ewig – grenzenlos), und seine Existenz ist notwendig (wājib al-wujūd). Dass er von jemand anderem erschaffen wurde, ist absolut falsch, denn dann wäre auch er begrenzt. Ebenso falsch ist, dass er sich selbst erschaffen hat und deshalb nicht vernünftigerweise als Schöpfer betrachtet werden könnte. Was die Selbsterschaffung betrifft, so bedeutete sie, dass er zugleich von sich selbst erschaffen wird und sich selbst erschafft. Das ist schlicht absurd. Folglich muss der Schöpfer azalī (ewig – grenzenlos) sein, und seine Existenz ist notwendig. Er ist Allah (swt).
The reason that things must have a creator, is because the things which are comprehensible by the mind that is man, life, and the universe, are limited, weak, imperfect, and are in need for something other than themselves. Man is limited, because he grows in every aspect to a certain limit that he cannot surpass, so he is limited. Life is limited, because it manifests itself only in individuals, and what is noticed by the senses is that it is concluded with the individual, thus it is limited. The universe is limited, because it is the sum of celestial bodies, and each body is limited; and the sum of limited things is self-evidently limited. Thus, man, life, and the universe are definitely limited. When we ponder on the limited (thing), we see that it is not azali (eternal - limitless), otherwise it would not have been limited, and therefore, it must be created by something else, which is the Creator of man, life and the universe. This Creator, is either created by someone else, creator of himself, or azali (eternal - limitless) whose existence is indispensable (wajib ul-wujood). It is absolutely false that he is created by someone else, because he would then be limited. It is also false that he is the creator of himself and could not be rationally considered as the Creator. As for being self-created, the ramification of which would be he is created by himself and creating himself simultaneously. This is simply absurd. Hence, the creator must be azali (eternal - limitless) whose existence is indispensable. He is Allah (swt).
Jeder, der über die Fähigkeit des Verstandes verfügt, kann aus den sinnlich wahrnehmbaren Dingen erkennen, dass sie einen Schöpfer haben. Denn an allen wird festgestellt, dass sie unvollkommen, schwach und abhängig sind; sie sind daher mit Gewissheit erschaffen. Deshalb genügt es, die Aufmerksamkeit auf irgendetwas im Universum, im Leben und im Menschen zu lenken, um daraus auf die Existenz des Schöpfers und Ordners zu schließen. So weist die Betrachtung eines jeden Himmelskörpers des Universums, das Nachsinnen über irgendeinen Aspekt des Lebens oder das Erfassen irgendeines Merkmals des Menschen mit Gewissheit auf die Existenz Allahs (swt) hin. Wir sehen daher, dass der Qur’an die Aufmerksamkeit auf diese Dinge lenkt und den Menschen anweist, über sie, ihre Umgebung und das, was mit ihnen zusammenhängt, nachzudenken und aus seinem Nachdenken auf die Existenz Allahs (swt) zu schließen. So betrachtet der Mensch die Dinge, wie sie aufeinander angewiesen sind, und schließt daraus mit Gewissheit auf die Existenz Allahs (swt), des Schöpfers. Es gibt Hunderte von Qur’an-Versen, die diesen Sinn ausdrücken. In der Sure Āl-ʿImrān sagt Allah (swt):
Anyone who has the mental faculty can comprehend from things that can be sensed that they have a creator. This is because what is noticed in all of them is that they are imperfect, weak and dependent, so they are definitely created. Therefore, it is sufficient to draw one's attention to anything in the universe, life and man to conclude from that the existence of the Creator and Organiser. Hence, looking at any celestial body of the universe, contemplating upon any facet of life, or comprehending any aspect of man, indicates definitely of the existence of Allah (swt). Therefore, we see that the Qur’an draws attention to these things and instructs man to ponder upon them, their surroundings, and what is related to them, and to conclude from his pondering the existence of Allah (swt). Thus man looks at things how they are in need of other things, so he definitely concludes from this the existence of Allah (swt), the Creator. There are hundreds of Qur’anic ayat expressing this meaning. In surat Aali-Imran, Allah (swt) says:
„Siehe! In der Erschaffung der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag sind wahrlich Zeichen für Menschen mit Verstand." [Aali-Imran: 190]
"Behold! In the creation of the heavens and the earth and the alteration of night and day, these are indeed signs for men of understanding." [Aali-Imran: 190]
und in Sure Ar-Rum,
and in surat ar-Rum,
„Und zu Seinen Zeichen gehört die Erschaffung der Himmel und der Erde sowie die Verschiedenheit eurer Sprachen und Farben. Wahrlich, darin liegen Zeichen für die Wissenden." [Ar-Rum: 22]
"And of His signs is the creation of the heavens and the earth, and the difference of your languages and colours. Behold! herein indeed are signs for men of knowledge." [Ar-Rum: 22]
und in Sure al-Ghaschiya,
and in surat al-Ghashiya,
„Blicken sie denn nicht auf die Kamele, wie sie erschaffen wurden? Und auf den Himmel, wie er emporgehoben wurde? Und auf die Berge, wie sie aufgerichtet wurden? Und auf die Erde, wie sie ausgebreitet wurde?“ [Al-Ghaschiya: 17-20] und in der Sure At-Tariq,
"Will they not look at the camels, how they are created! And the heaven, how it is raised! And the mountains, how they are set up! And the earth, how it is spread!" [Al-Ghashiya: 17-20] and in surat at-Tariq,
„Der Mensch soll also bedenken, woraus er erschaffen wurde. Er wurde aus einer hervorschießenden Flüssigkeit erschaffen, die zwischen den Lenden und den Rippen hervortritt." [At-Tariq: 5-7]
"So let man reflect, from what he is created. He is created from a gushing fluid, that is issued from between the loins and ribs." [At-Tariq: 5-7]
und in Surat al-Baqarah,
and in surat al-Baqarah,
„Siehe! In der Erschaffung der Himmel und der Erde, im Wechsel von Nacht und Tag, in den Schiffen, die mit dem, was den Menschen nützt, auf dem Meer dahingleiten, in dem Wasser, das Allah vom Himmel herabsendet und wodurch Er die Erde nach ihrem Tod wieder belebt, und in der Verbreitung allerlei Getiers darauf, in der Anordnung der Winde und den Wolken, die zwischen Himmel und Erde gehorsam dienen, sind Zeichen (der Herrschaft Allahs) für Menschen, die Verstand besitzen.“ [Al-Baqarah: 164]
" Behold! in the creation of the heavens and the earth and the difference of night and day, and the ships which run upon the sea with that which is of use to men, and the water which Allah sends down from the sky, thereby reviving the earth after its death, and dispersing all kinds of beasts therein, and in the ordinance of the winds, and the clouds obedient between heaven and earth are signs (of Allah's sovereignty) for people who have sense." [Al-Baqarah: 164]
Außerdem gibt es so viele Ayat, die den Menschen dazu aufrufen, tief über die Dinge und ihre Umgebung sowie über alles nachzudenken, was mit ihnen in Verbindung steht, und daraus auf die Existenz des Schöpfers, des Ordners, zu schließen. So wird der Glaube an Allah durch Vernunft und klare Beweise fest begründet.
In addition, there are so many ayat that call upon man to ponder deeply upon things and their surroundings and that which is related to them, thereby concluding from that the existence of the Creator, the Organiser. Thus belief in Allah is firmly established through reason and clear evidence.
Tatsächlich ist der Glaube an den Schöpfer jedem Menschen angeboren. Dieser angeborene Glaube entsteht jedoch durch seine Gefühle, einen Weg, der weder zu verlässlichen Ergebnissen noch zu Festigkeit führt, wenn man ihn sich selbst überlässt. Die Gefühle (wijdaan) fügen dem ursprünglichen Glauben häufig mythische und unbegründete Vorstellungen hinzu. Diese unberechtigten Bestandteile des Glaubens bringen einen weiter vom richtigen Glauben ab und stürzen einen in Kufr und Unglauben. Götzendienst, Aberglaube und Mythologie sind nichts anderes als das Ergebnis von Fehlern beim Gebrauch der Gefühle. Deshalb lässt der Islam die Gefühle nicht als den einzigen Weg zum Glauben gelten, damit man Gott nicht Eigenschaften zuschreibt, die der Gottheit widersprechen, oder Allah in materiellen Substanzen verkörpert sieht, oder die Möglichkeit annimmt, sich Ihm durch die Verehrung materieller Gegenstände zu nähern, was zu Kufr oder Schirk führt, oder zu Wahnvorstellungen und Aberglauben, die sämtlich vom wahren Iman verworfen werden. Deshalb verpflichtet der Islam dazu, den Verstand zusammen mit den Gefühlen zu gebrauchen, und er verpflichtet den Muslim, seinen Verstand zu nutzen, um an Allah zu glauben, und verbietet die Nachahmung (Taqlid) in der ‘Aqida. Daher hat der Islam den Verstand als Schiedsrichter im Iman an Allah eingesetzt und verbietet die Nachahmung in der ‘Aqida. Allah sagt:
Indeed, belief in the Creator, is natural in every human being. However such innate belief comes through his emotions, a path that neither leads to trustworthy results nor to stability if left alone. The emotions (wijdaan) often add mythical and unfounded ideas to the original belief. These unwarranted elements of belief cause one to further stray from the correct belief and catapults one into Kufr and infidelity. Idolatry, superstitions, and mythology are but a result of mistakes of using emotions. Therefore, Islam does not leave the emotions as the only way to belief, so as not to ascribe certain attributes contradictory to deity, or to consider Allah incarnated in material substances, or to perceive the possibility of drawing closer to Him through worshipping material objects thus, leading to Kufr or shirk, or to delusions and superstitions all of which are renounced by true iman. That is why Islam compels the use of the mind with the emotions and obliges the Muslim to use his mind to believe in Allah and forbids imitation in ‘aqeedah. Therefore, Islam assigned the mind as the arbitrator in iman in Allah and forbids imitation in ‘aqeedah. Allah, says:
„Siehe! Gewiss, in der Erschaffung der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag gibt es Zeichen für Menschen mit Verstand." [Aali-Imran: 190]
"Behold! In the creation of the heavens and the earth, and the alteration of night and day, these are indeed signs for men of understanding." [Aali-Imran: 190]
Daher ist es jedem Muslim Pflicht (waajib), seinen Glauben (Iman) auf Nachdenken, Studium und Betrachtung zu gründen und seinen Verstand zum alleinigen Schiedsrichter im Glauben (Iman) an Allah (swt) zu machen. Der Aufruf, tief in das Universum zu blicken, um dessen Gesetze zu verstehen und zum Iman an seinen Schöpfer geleitet zu werden, wird im Qur'an hunderte Male in seinen verschiedenen Suren wiederholt. Sie alle richten sich an die Verstandeskraft des Menschen und laden ihn ein, tief nachzudenken und zu sinnen, damit sein Iman auf Vernunft und klaren Beweisen beruht. Zugleich warnen sie ihn davor, das zu übernehmen, was er seine Vorfahren tun sah, ohne es zu untersuchen, zu prüfen und persönlich von seiner Richtigkeit überzeugt zu sein. Dies ist der Iman, zu dem der Islam aufgerufen hat, und nicht der sogenannte Glaube der Alten (Menschen). Es ist der Glaube des aufgeklärten und völlig gewissen Menschen, der suchte und betrachtete, bis er durch Betrachtung und Nachdenken zur festen Überzeugung vom Dasein Allahs (swt) gelangte.
Therefore it is obligatory (waajib) upon every Muslim to make his belief (Iman) result from, thinking, study and contemplation and to make his mind the absolute arbitrator in the belief (Iman) in Allah (swt). The call to look deeply in the universe so as to understand its laws and to be guided to the iman in its Creator is repeated in the Qur'an hundreds of times in its different surah, all of which are directed to man's intellectual faculty, inviting him to think deeply and to ponder so as his iman be based upon reason and clear evidence, and warning him not to adopt what he found his forefathers doing without investigating it, scrutinizing it, and being personally confident of its correctness. This is the iman which Islam called for, and not the so called faith of the old (people). It is the faith of the enlightened and absolutely assured person who searched and contemplated until he came through contemplation and thinking to the assured conviction in the existence of Allah (swt).
Trotz der Verpflichtung, den Verstand zu gebrauchen, um zum richtigen Glauben an Allah (swt) zu gelangen, ist der Mensch nicht in der Lage, Dinge zu begreifen, die jenseits der Grenzen seiner Sinne und seines Verstandesvermögens liegen. Dies liegt daran, dass der menschliche Verstand innerhalb von Grenzen eingeschlossen ist, die er nicht überschreiten kann, gleichgültig wie sehr er sich entwickelt und wächst; daher ist seine Fähigkeit zu begreifen beschränkt. Deshalb wird der Verstand das Wesen Allahs (swt) nicht erfassen können, denn Er steht jenseits von Mensch, Leben und Universum, und der menschliche Verstand kann nicht begreifen, was jenseits des Menschen liegt. Somit ist der menschliche Verstand unfähig, das Wesen Allahs (swt) zu erfassen. Man sollte nicht fragen, wie der Mensch mit seinem Verstand an Allah glauben kann, während sein Verstand das Wesen Allahs (swt) nicht begreifen kann. Denn der Glaube (Iman) umfasst den Iman an die Existenz Allahs (swt), deren Existenz durch die Existenz Seiner Schöpfung begriffen wird, also des Universums, des Menschen und des Lebens. Diese Schöpfungen liegen innerhalb der Grenzen dessen, was der Verstand erfassen kann, und so hat der Mensch sie begriffen; und aus dem Begreifen dieser Dinge hat der Mensch die Existenz eines Schöpfers (dieser Dinge) erfasst, der Allah (swt) ist. Daher ist der Iman an die Existenz Allahs vernunftgemäß und liegt innerhalb der Grenzen der geistigen Fähigkeit des Menschen. Dies steht im Gegensatz zum Wesen Allahs (swt), das unmöglich zu erfassen ist, da Er jenseits von Mensch, Leben und Universum steht und somit jenseits der Fähigkeit eines jeden Verstandes liegt. Der Verstand ist nicht in der Lage, das zu begreifen, was jenseits seiner Grenzen liegt, wegen seiner angeborenen Begrenztheit. Diese Begrenztheit sollte einer der Faktoren sein, die den Iman stärken, und keine Quelle des Zweifels und der Ungewissheit. Da unser Iman an Allah (swt) durch unseren Verstand erreicht wird, ist außerdem unser Begreifen Seiner Existenz vollständig. Da unsere Wahrnehmung Seiner Existenz mit dem Verstand verbunden ist, ist unsere Wahrnehmung Seiner Existenz absolut gewiss. So entsteht in uns ein vollständiges Begreifen und ein gesichertes Gefühl aller göttlichen Eigenschaften, die mit dem Schöpfer verbunden sind. Aus alledem folgt, dass wir das Wesen Allahs (swt) nicht erfassen können, trotz unseres festen Glaubens (Iman) an Ihn. Deshalb müssen wir uns all dem unterwerfen, worüber Er uns informiert hat und was der Verstand nicht zu erfassen oder zu begreifen vermag. Das liegt an der natürlichen Unfähigkeit des menschlichen Verstandes, der mit seinen relativen und begrenzten Maßstäben nicht begreifen kann, was über ihn hinausgeht; denn dafür wären absolute und unbegrenzte Maßstäbe nötig, die der Mensch weder besitzt noch erwerben kann. Was den Beweis für die Notwendigkeit der Gesandten ﷺ betrifft, so ist bewiesen, dass der Mensch von Allah (swt) erschaffen wurde und dass die Religiosität dem Menschen angeboren (Fitra) ist, da sie zu seinen Instinkten gehört. Der Mensch heiligt somit von Natur aus seinen Schöpfer, und diese Heiligung bedeutet Anbetung, also die Beziehung zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer. Würde man diese Beziehung ohne Ordnung lassen, führte dies zu Wirren und zur Anbetung von anderem als dem Schöpfer. Daher ist es notwendig, diese Beziehung mit einem richtigen System zu ordnen, das nicht vom Menschen selbst stammen kann, weil er das Wesen des Schöpfers nicht erfassen kann, um diese Beziehung zwischen sich und dem Schöpfer festzulegen. Folglich muss dieses System vom Schöpfer kommen. Da der Schöpfer dieses System dem Menschen übermitteln muss, sind also Gesandte ﷺ notwendig, die den Menschen die Religion (Din) Allahs (swt) überbringen.
Ein weiterer Beleg für das Bedürfnis der Menschen nach dem Gesandten (saw) ist, dass die Befriedigung der Triebe und organischen Bedürfnisse des Menschen eine Notwendigkeit ist. Würde diese Befriedigung ohne ein System sich selbst überlassen, würde sie zu einer fehlerhaften und abnormen Erfüllung führen und dadurch das Elend des Menschen zur Folge haben. Daher ist es notwendig, ein System zu haben, das die Triebe und organischen Bedürfnisse des Menschen ordnet. Dieses System stammt nicht vom Menschen, denn sein Verständnis von der Ordnung der Triebe und organischen Bedürfnisse des Menschen ist anfällig für Ungleichheit, Unterschiede, Widersprüche und wird von der Umgebung beeinflusst, in der er lebt. Würde diese Ordnung also dem Menschen überlassen, wäre das System anfällig für Ungleichheit, Unterschiede und Widersprüche und würde zum Elend des Menschen führen. Daher muss dieses System von Allah (swt) kommen.
Further evidence of the peoples need for Messenger (saw)s is that the satisfaction of man's instincts and organic needs is a necessity. If this satisfaction were left without a system it would lead to an erroneous and abnormal fulfilment and thus result in man's misery. Therefore, it is necessary to have a system to organise man's instincts and organic needs. This system does not come from man, because his understanding of the organisation of man's instincts and organic needs is liable to disparity, differences, contradiction and is influenced by the environment in which he lives. Thus if this organisation was left to man, the system would be liable to disparity, differences and contradiction and would lead to man's misery. Therefore, this system must come from Allah (swt).
Was den Beweis betrifft, dass der Qur'an von Allah (swt) offenbart wurde: Es ist allgemein bekannt, dass der Qur'an ein arabisches Buch ist, das Muhammad ﷺ überbracht hat. Er stammt also entweder von den Arabern, von Muhammad ﷺ oder von Allah (swt), und es ist nicht möglich, dass er von einer anderen Quelle als diesen dreien stammt, da er sprachlich und stilistisch arabisch ist.
As for the proof that the Qur'an is revealed by Allah (swt), it is well known that the Qur'an is an Arabic book conveyed by Muhammad (saw) . Thus, it is either from the Arabs, from Muhammad (saw), or from Allah (swt), and it is not possible that it be from any other except these three since it is Arabic in language and style.
Es ist falsch zu sagen, der Koran stamme von den Arabern, weil er sie herausgefordert hat, etwas Ähnliches hervorzubringen. „Sprich: So bringt zehn Suren gleicher Art hervor." [Hud: 13]
It is false to say that the Qur'an comes from the Arabs because it challenged them to bring forth anything similar to it. "Say, bring ten surahs like unto it." [Hud: 13]
„Sprich: Bringt eine Sure gleich dieser hervor." [Yunus: 38]
"Say, bring one surah like unto it." [Yunus: 38]
Sie versuchten, Gleichwertiges hervorzubringen, doch sie scheiterten daran. Daher ist dieses Buch nicht die Rede von ihnen, denn sie waren nicht in der Lage, Gleichwertiges hervorzubringen, obwohl es sie herausforderte, und sie versuchten, Gleichwertiges davon hervorzubringen. Es ist auch falsch zu sagen, es stamme von Muhammad ﷺ, da Muhammad ﷺ einer der Araber ist und, wie hoch auch immer sein Genie sein mag, ein Mensch und ein Angehöriger seiner Gemeinschaft und seines Volkes ist. Da die Araber selbst es nicht vermocht hatten, Gleichwertiges hervorzubringen, gilt dies auch für Muhammad ﷺ, den Araber: Er konnte Gleichwertiges nicht hervorbringen. Somit stammt es nicht von ihm. Darüber hinaus hat Muhammad ﷺ saheeh-Ahadith und mutawatir-Ahadith hinterlassen, deren Echtheit außer Zweifel steht. Würde einer dieser Ahadith mit einem Vers des Qur'an verglichen, so gäbe es in ihrem Stil keinerlei Ähnlichkeit zwischen ihnen. Er ﷺ sprach den offenbarten Vers und trug zugleich das Hadith vor, und dennoch besteht ein Unterschied zwischen beiden im Stil. Wann immer ein Mensch versucht, seine Rede abwechslungsreich zu gestalten, bleibt sie im Stil ähnlich, denn sie ist ein Teil von ihm. Da zwischen dem Hadith und dem Vers im Stil keine Ähnlichkeit besteht, ist der Qur'an keinesfalls die Rede Muhammads ﷺ. Abgesehen davon behauptete keiner der Araber, die die Stile der arabischen Rede am besten kannten, dass der Qur'an die Rede Muhammads ﷺ sei oder ihr ähnele. Das Einzige, was sie behaupteten, war, dass Muhammad ﷺ ihn von einem christlichen Jüngling namens Jabr gebracht habe. Allah (swt) widerlegte, was sie behaupteten, und sagte:
They tried to bring the like of it but they failed to do so. Hence, this book is not of their speech because they were unable to bring the like, of it, though it challenged them, and they tried to bring the like of it. It is also false to say that it is from Muhammad (saw) , since Muhammad (saw) is one of the Arabs, and whatever the height of his genius, he is a human being and a member of his community and nation. Since the Arabs themselves had failed to bring the like of it, this also applies to Muhammad (saw) , the Arab, that he could not bring the like of it. Thus, it is not from him. Moreover, Muhammad (saw) has left saheeh ahaadeeth and mutawaatir ahaadeeth, whose authenticity is beyond doubt. If any of these ahaadeeth were to be compared with any verse of the Qur'an, there would be no similarity between them in style. He (saw) used to utter the revealed verse and say the hadeeth at the same time and yet there is a difference between them in style. Whenever any man attempts to diversify his speech, it will remain similar in style, because it is a part of him. Since there is no similarity between the hadeeth and the verse in style, the Qur'an is absolutely not Muhammad (saw) speech. Besides this, none of the Arabs, who were the most versed with the styles of the Arabic speech, alleged that the Qur'an is Muhammad (saw) speech, or that it is similar to his speech. The only thing that they claimed was that Muhammad (saw) had brought it from a Christian youth called Jabr. Allah (swt) refuted what they claimed and said:
Wir wissen gewiss, dass sie sagen: „Es ist doch ein Mensch, der ihn lehrt." Die Sprache dessen, auf den sie mit Bosheit deuten, ist ja fremdartig, während dies hier ein reines und klares Arabisch ist. [An-Nahl: 103]
"We know indeed that they say it is a man that taught him. The tongue of him they wickedly point to is notably foreign, while this is Arabic, pure and clear." [An-Nahl: 103]
Da bewiesen ist, dass der Koran weder die Rede der Araber noch die Rede Muhammads (saw) ist, ist er mit Sicherheit die Rede Allahs (SWT), und folglich ist er ein Wunder für denjenigen, der ihn gebracht hat ﷺ.
Since it is proved that the Qur'an is neither the speech of the Arabs nor the speech of Muhammad (saw) , it is definitely the speech of Allah (swt), and consequently it is a miracle for the one who brought it.
Weil Muhammad ﷺ den Koran gebracht hat, der die Rede Allahs (SWT) und Sein göttliches Gesetz ist, und weil niemand das Gesetz Allahs (SWT), die Scharia, bringt außer den Propheten und den Gesandten ﷺ, muss Muhammad ﷺ demnach durch einen Vernunftbeweis zweifellos ein Prophet und Gesandter ﷺ sein.
Because Muhammad (saw) brought the Qur'an, and the Qur'an is the speech of Allah (swt) and His divine law, and because no one brings Allah's (swt) Shari’ah (law) except the Prophets and the Messenger (saw)s, then accordingly Muhammad (saw) must definitely be a prophet and Messenger (saw), by rational proof.
Dies ist ein intellektueller Beweis für den Glauben (Iman) an Allah (SWT) und an die Botschaft Muhammads ﷺ sowie dafür, dass der Qur'an die Rede Allahs (SWT) ist.
This is an intellectual proof for the iman in Allah (swt) and in the message of Muhammad (saw), and that the Qur'an is the speech of Allah (swt).
Folglich kommt der Iman an Allah (swt) auf rationalem Wege zustande, und dieser Iman muss auf rationalem Wege gewonnen sein. Somit wird er zur Grundlage, auf der der Iman an alles, was jenseits unserer Sinne liegt, und an alles, was Allah (swt) uns mitgeteilt hat, aufgebaut ist. Denn da wir an Allah (swt) glauben, der die göttlichen Eigenschaften besitzt, müssen wir zwingend an alles glauben, was Er uns mitgeteilt hat, sei es verstandesmäßig fassbar oder über die Fähigkeit des Verstandes hinausgehend, einfach deshalb, weil Allah (swt) es uns mitgeteilt hat. Wir müssen an den Tag der Auferstehung (ba'ath), an das Paradies (jannah) und die Hölle (naar), an die Abrechnung (hisaab) und die Strafe ('adhaah), an die Engel (malaaikah), an die Dschinn, an die Schaiyatin und an alles andere glauben, das der Koran oder ein hadeeth mutawaatir erwähnt. Dieser Iman ist, obwohl er auf Überlieferung und Gehör (textlich) beruht, ursprünglich rational, denn sein Ursprung wurde durch den Verstand (Intellekt) bewiesen. Daher muss sich die 'aqeedah des Muslims auf den Verstand stützen oder auf das, dessen Ursprung durch den Verstand bewiesen ist. Somit dürfen Muslime nur an das glauben, was intellektuell auf rationalem Wege oder durch die eindeutigen und entscheidenden Texte bewiesen ist, das heißt, was durch den Koran und das hadeeth mutawaatir belegt ist. Alles, was nicht durch diese beiden Wege bewiesen ist – den Verstand und den Text des Buches und des eindeutigen hadeeth –, ist zu glauben verboten, denn Glaubenssätze (a'qaaid) dürfen nur mit Gewissheit (yaqeen) übernommen werden.
Consequently, the iman in Allah (swt) comes through the rational way and this iman must be by the rational way. Thus, as such, it becomes the basis upon which the iman in all matters beyond our senses and in all of that which Allah (swt) informed us is built. This is because we believe in Allah (swt), Who has the divine attributes, we must definitely believe in everything that He has informed us of, whether it is mentally comprehended or it is beyond the minds capability, simply because Allah (swt) informed us of it. We must believe in the Day of Resurrection (ba'ath), in paradise (jannah) and hell (naar), in reckoning (hisaab) and punishment ('adhaah), in angels (malaaikah), in jinn, in ShayaaTeen and all others that the Qur'an or a hadeeth mutawaatir have mentioned. This iman, though it is through narration and hearing (textual) it is originally rational, because its origin was proven by the mind (intellect). Therefore, the Muslim's ‘aqeedah must depend on the mind or on that whose origin is proven through the mind. Thus, Muslims must believe only in what is proven intellectually through the rational way or the definite and decisive texts, that is, what is proven by the Qur'an and the hadeeth mutawaatir. Anything not proven through these two methods: the mind and the text of the book and of the definite hadeeth is prohibited to believe in, because creeds (a'qaaid) should not be taken except with certainty (yaqeen).
Daher muss es Iman geben an das, was vor diesem Leben liegt, nämlich Allah (swt), und an das, was nach ihm liegt, nämlich den Tag der Auferstehung. Da die Gebote Allahs (swt) neben der Beziehung der Schöpfung die Beziehung dieses irdischen Lebens zu dem herstellen, was vor ihm liegt, und die Abrechnung über die Taten in diesem Leben die Beziehung dessen, was nach diesem Leben kommt, zu diesem Leben herstellt, neben der Beziehung zum Tag des Gerichts, so muss es eine Beziehung zwischen diesem Leben und dem geben, was vor ihm liegt und dem, was nach ihm kommen wird. Ferner muss sich die Lage des Menschen in diesem Leben auf diese Beziehung beschränken. Mit anderen Worten: Der Mensch muss in diesem Leben gemäß den Ordnungen Allahs (swt) handeln und glauben, dass Er ihn am Tag des Gerichts für seine Taten zur Rechenschaft ziehen wird.
Therefore, there must be iman in what is before this life, which is Allah (swt), and in what is after it, which is the Day of Resurrection. Since the commands of Allah (swt) constitute the relationship of the life of this world with what is before it, besides the relationship of creation; and the reckoning of ones deeds in this life is the relationship of what is after this life with this life, in addition to the relationship of the Day of Judgement, then there should be a relationship between this life with that which is before it and that which will be after it. Furthermore man's situation in this life must be restricted to this relationship. In other words, man must proceed in this life in accordance with Allah's (swt) systems, and must believe that He will account him on his deeds on the Day of Judgement.
Durch diese Erörterung ist die erleuchtete Auffassung darüber festgestellt worden, was jenseits des Menschen, des Lebens und des Universums liegt, sowie darüber, was vor diesem Leben und was nach ihm liegt, und dass dies eine Beziehung zu dem hat, was vor ihm und was nach ihm liegt. So ist das größte Problem durch die islamische ʿAqīda vollständig gelöst worden.
By this discussion, the enlightened thought has been established concerning what is beyond man, life and the universe and about what is before this life and what is after it, and that it has a relationship with what is before it and what is after it. Thus, the greatest problem has been completely solved by the Islamic ‘aqeedah.
Sobald der Mensch zu dieser Lösung gelangt ist, kann er zum Gedanken über das diesseitige Leben übergehen und gesunde, fruchtbare Vorstellungen darüber entwickeln. Diese Lösung wird zur Grundlage, auf der die Ideologie aufbaut, die als Weg der Wiedergeburt (nahDah) dient. Sie ist auch die Grundlage, auf der die Zivilisation (haDarah) dieser Ideologie ruht, die Basis, aus der ihre Systeme hervorgehen, und die Basis, auf der ihr Staat errichtet wird. Somit ist die Grundlage, auf der der Islam gründet, sowohl die Idee (fikrah) als auch die Methode (tareeqah), der islamische ʿAqīdah.
Once man has reached this solution, he can move to the thought about the life of this world and to establish sound and productive concepts about it. This solution becomes the basis upon which the ideology, which serves as the way of revival (nahDah) is built. It is also the basis upon which the civilisation (haDarah) of this ideology rests, the basis from which its systems emanate, and the basis upon which its state is established. Thus, the basis upon which Islam is established, both the idea (fikrah) and method (tareeqah), is the Islamic ‘aqeedah.
„O ihr, die ihr glaubt! Glaubt an Allah und an Seinen Gesandten ﷺ und an das Buch, das Er auf Seinen Gesandten ﷺ herabgesandt hat, und an das Buch, das Er zuvor herabgesandt hat. Wer Allah, Seine Engel, Seine Bücher, Seine Gesandten ﷺ und den Tag des Gerichts leugnet, der ist weit, weit vom rechten Weg abgekommen." [An-Nisa: 136]
"O you who believe! Believe in Allah and His Messenger (saw), and the Book which He sent to His Messenger (saw) and the Book which He sent to those before (him). Any who denies Allah, His Angels, His Books, His Messenger (saw)s, and the Day of Judgement, has gone far, far astray." [An-Nisa: 136]
Nachdem dies bewiesen ist und der Glaube daran zwingend geboten ist, ist jeder Muslim verpflichtet, an die islamische Scharia als Ganze zu glauben, denn sie wurde im glorreichen Qur'an offenbart, und der Gesandte (ﷺ) hat sie überbracht; andernfalls wäre er ein Kafir. Daher ist es Kufr, die Ahkam der Scharia als Ganze oder irgendeine ihrer eindeutigen (qat'i) detaillierten Bestimmungen (hukm) zu leugnen. Dies gilt, ob diese Ahkam (Vorschriften) mit den Gottesdiensten (ibadat), den Rechtsgeschäften (mu'amalat), den Strafen (uqubat), der Nahrung usw. zusammenhängen. So ist die Ablehnung des Verses „So verrichtet das regelmäßige Gebet“ [Al-Baraqah: 43]
After this has been proven and the Iman in it is an inevitable matter, every Muslim is obliged to believe in the Islamic Shari’ah as a whole, because it came in the glorious Qur'an, and the Messenger (saw) conveyed it, otherwise, he would be a Kafir. Therefore, it is Kufr to deny the AHkam Shari’ah as a whole, or any definite (qaT'ai) detailed hukm of them. This is the case whether these ahkam (rules) are connected with worships (ibadaat), transactions (mu'amalaat), punishments (uqoobaat), food, etc. So the rejection of the verse "So establish regular prayer" [Al-Baraqah: 43]
Das ist dasselbe, wie den Vers abzulehnen.
is the same as rejecting the verse.
„Doch Allah hat den Handel erlaubt und den Wucher verboten“, [Al-Baraqah: 275]
"But Allah has permitted trade and forbidden usury," [Al-Baraqah: 275]
und ist dasselbe wie das Verwerfen der folgenden Verse:
and is the same as rejecting the following verses:
„Was den Dieb betrifft, sei es ein Mann oder eine Frau, so schneidet ihnen die Hände ab," [Al-Ma’idah: 38]
"As to the thief, male or female, cut off his or her hands," [Al-Ma’idah: 38]
„Verboten für euch (zum Verzehr) sind verendetes Fleisch, Blut, das Fleisch des Schweins und das, worüber ein anderer Name als der Allahs angerufen wurde." [Al-Ma’idah: 3]
"Forbidden to you (for food) are dead meat, blood, the flesh of swine, and that on which has been invoked the name of any other than Allah." [Al-Ma’idah: 3]
Das Iman in der Scharia gründet sich nicht auf den Verstand. Vielmehr muss man sich vollkommen all dem unterwerfen, was von Allah (SWT) offenbart wurde.
The iman in the Shari’ah is not based on the mind. Rather, one must surrender completely to all that which was revealed from Allah (swt).
„Nein, bei deinem Herrn, sie werden nicht (wirklich) gläubig sein, bis sie dich in allen Streitigkeiten zwischen ihnen zum Richter machen und in ihren Seelen keinen Widerstand gegen deine Entscheidungen finden, sondern sie mit vollkommener Unterwerfung annehmen." [An-Nisa: 65]
"But no, by your Lord, they can have no (real) faith, until they make you judge in all the disputes between them, and find in their souls no resistance against your decisions, but accept them with the fullest submission." [An-Nisa: 65]