8 Das System des Islam
8 The System of Islam
Der Islam ist die Lebensordnung (Din), die Allah (swt) dem Propheten Muhammad ﷺ offenbart hat, um das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer, zu sich selbst und zu anderen Menschen zu regeln. Das Verhältnis des Menschen zu seinem Schöpfer umfasst die ʿAqāʾid (Glaubenssätze) und die Gottesdienste. Das Verhältnis des Menschen zu sich selbst umfasst den Sittenkodex, die Ernährung und die Kleidung. Das Verhältnis des Menschen zu anderen Menschen umfasst die gesellschaftlichen Transaktionen und das Strafrecht. Daher ist der Islam eine Ideologie, die alle Lebensangelegenheiten behandelt. Er ist keine Theologie, die sich in irgendeiner Weise mit priesterlichen Angelegenheiten befasst. Er beseitigt die Autokratie (die Zweiteilung in Klerus) , denn es gibt im Islam keine Gruppe namens Klerus und eine andere Gruppe namens weltlich. Alle, die den Islam annehmen, gelten als Muslime und sind aus islamischer Sicht (hinsichtlich Pflichten und Rechten) gleich. Daher gibt es weder einen Klerus noch weltliche Menschen, denn sein spiritueller Aspekt bedeutet, dass alle Dinge von einem Schöpfer erschaffen und nach Seiner Ordnung eingerichtet sind. Eine so tiefgründige Sicht auf den Menschen, das Leben und das Universum sowie auf alles, was sie umgibt und mit ihnen zusammenhängt, zeigt zwangsläufig, dass all dies mangelhaft (nāqiṣ), unzulänglich (ʿajiz) und bedürftig (muḥtāj) ist. Dies bestätigt zweifelsfrei, dass all dies von einem Schöpfer erschaffen ist, von Seinen Geboten regiert wird und dass der Mensch, wenn er in diesem Leben voranschreitet, ein System benötigt, um die Befriedigung und Erfüllung seiner Triebe und organischen Bedürfnisse zu ordnen. Dieses System kann nicht vom Menschen selbst ausgehen, da er mangelhaft ist und keine umfassende Erkenntnis besitzt. Außerdem unterliegt seine Fähigkeit, ein solches System aufzustellen, Unterschieden, Inkonsistenz und Widersprüchen. Dies würde ein voller Widersprüche steckendes System hervorbringen, das zum Elend des Menschen führt. Das System muss daher von Allah (swt) kommen. Somit ist es verpflichtend, dass der Mensch seine Handlungen nach einem System von Allah (swt) ausrichtet. Wenn der Mensch jedoch das islamische System um des materiellen Nutzens dieses Systems willen befolgt und nicht deshalb, weil das System von Allah (swt) stammt, so wird ihm der geistige Aspekt fehlen. Deshalb muss der Mensch sein Handeln im Leben nach den Geboten und Verboten Allahs (swt) ordnen, auf der Grundlage seines Verständnisses seines Verhältnisses zu Allah (swt), damit der Geist vorhanden ist, wenn der Mensch seine Handlungen ausführt. Denn der Geist ist die Betrachtung des Menschen über sein Verhältnis zu Allah (swt). Die Vermischung von Materie und Geist besteht darin, dass das Verständnis des Verhältnisses zu Allah (swt) im Moment der Ausführung der Handlung gegenwärtig ist, sodass er (der Mensch) gemäß den Geboten und Verboten Allahs handelt, auf der Grundlage des Verstehens dieses Verhältnisses zu Allah (swt). Eine Handlung ist eine Materie, und das Verständnis des Verhältnisses zu Allah bei der Ausführung dieser Handlung ist der Geist (ruH). Somit ist das Ausrichten der eigenen Handlungen nach den Geboten und Verboten Allahs (swt), auf der Grundlage des Verstehens dieses Verhältnisses, die Vermischung von Materie mit Ruh. Wenn daher ein Nicht-Muslim gemäß den Ahkam Shar'iyya handelt, die aus dem Qur'an und der Sunnah abgeleitet sind, so werden seine Handlungen nicht vom Geist geleitet, und die Vermischung von Materie und Geist besteht in seinen Handlungen nicht. Dies liegt daran, dass er nicht an den Islam glaubte und das Verhältnis zu Allah (swt) nicht verstand. Er schätzte lediglich das System und ordnete seine Handlungen entsprechend. Im Gegensatz dazu steht ein Muslim, der seine Handlungen nach den Geboten und Verboten Allahs (swt) ausführt, auf der Grundlage seines Verständnisses seines Verhältnisses zu Allah (swt), und dessen Ziel bei der Befolgung der Gebote und Verbote Allahs (swt) das Erlangen des Wohlgefallens Allahs (swt) ist und nicht nur der Nutzen, den das System bietet. Daher ist es notwendig, dass der geistige Aspekt in den Dingen vorhanden ist und dass der Geist (ruH) bei der Ausführung von Handlungen vorhanden ist. Es muss für alle klar sein, dass der geistige Aspekt bedeutet, dass das Ding von einem Schöpfer erschaffen wurde, d. h. die Beziehung des Geschaffenen (Dings) zu seinem Schöpfer, während der Geist das Begreifen dieser Beziehung ist, d. h. das Begreifen des Menschen von seiner Beziehung zu Allah (SWT). Dies ist das richtige Verständnis (des geistigen Aspekts und des Geistes), und alle anderen Vorstellungen sind falsch. Es ist die tiefgründige und erleuchtete Sicht auf das Universum, den Menschen und das Leben, die zu den richtigen Ergebnissen und zu diesem richtigen Verständnis geführt hat.
Islam is the deen revealed by Allah (swt) upon Muhammad (saw) to organise the relationship of man with his Creator, with himself, and with other human beings. Man's relationship with his Creator includes the ‘aqaid (creeds) and the acts of worship. Man's relationship with himself includes the moral code, diet, and clothing. Man's relationship with other humans involves societal transactions and the penal code. Hence, Islam is an ideology addressing all life affairs. It is not a theology that deals with priestly matters, whatsoever. It does away with authocracy (the dichotomy of clergy) for there is not a group called the clergy and another group called temporal. All those who embrace Islam are considered Muslims and are equal (in terms of obligation and rights) from the viewpoint of Islam. Hence there is no clergy and secular/temporal men, for its spiritual aspect means that all things are created by a Creator and organised by His order. Such a profound view of man, life and the universe and what surrounds them and what is related to them, necessarily shows that all of these are defective (naaqis), deficient (a'ajiz), and needy (multtaj). This confirms beyond doubt that all these are created by a Creator, governed by His commands and that man, when he proceeds in this life, needs a system to organise the satisfaction and fulfilment of his instincts and organic needs. This system cannot emanate from man as he is deficient and lacks comprehensive knowledge. Furthermore, man's ability to set such a system is subject to differences, inconsistency, and contradiction. This will produce a system full of contradiction that will lead to man's misery. The system must, therefore, come from Allah (swt). Thus it is obligatory that man conducts his actions according to a system from Allah (swt). However, if man complied with the Islamic system based on the pursuit of the material benefit of this system and not because the system was from Allah (swt), it will be devoid of a spiritual aspect. Therefore, man must organise his actions in life by the commands and prohibitions of Allah (swt) based upon his comprehension of his relationship with Allah (swt) so that the spirit would exist when man undertake his actions. This is because spirit is man's observation of his relationship with Allah (swt). The mixing of matter with spirit is the presence of the comprehension of the relationship with Allah (swt) the moment that the action is performed, so he (man) proceeds according to the commands and prohibitions of Allah, based on comprehending this relationship with Allah (swt). An action is a matter, and the comprehension of the relationship with Allah when performing this action is spirit (ruH). Thus directing one's actions according to the commands and prohibitions of Allah (swt) based on the comprehension of this relationship - is mixing matter with ruh. Accordingly, when a non-Muslim acts according to the AHkam Shara’iah which are derived from the Qur'an and Sunnah, his actions are not directed by spirit, and the mixing of matter and spirit does not exist in his actions. This is due to the fact that he did not believe in Islam and did not comprehend the relationship with Allah (swt). He simply appreciated the system and thus organised his actions accordingly. This is in contrast to a Muslim who undertakes his actions according to Allah's (swt) commands and prohibitions based upon his comprehension of his relationship with Allah (swt) and whose goal in complying with the commands and prohibitions of Allah (swt) is attaining Allah's (swt) pleasure and not just the benefit the system provides. Therefore, it is necessary that the spiritual aspect exists in things and that the spirit (ruH) exists when undertaking actions. It must be clear for all that the spiritual aspect means that the thing is created by a Creator i.e. the relationship of the created (thing) with the Creator, while the spirit is the comprehension of this relationship, i.e .man's comprehension of his relationship with Allah (swt). This is the correct concept (of the spiritual aspect and of the spirit) and all other concepts are false. It is the profound and enlightened view to the universe, man, and life that has led to the correct results and to this correct concept.
Einige Religionen haben daran festgehalten, dass das Universum zwei Aspekte besitzt: den sinnlich wahrnehmbaren (maHsoos) und den verborgenen (mughayyab). Auch der Mensch verkörpert beides: geistigen Aufstieg und körperliches Verlangen. Das Leben umfasst sowohl den materiellen als auch den spirituellen Aspekt. Sie nehmen an, das Sinnliche widerspreche dem Verborgenen, geistiger Aufstieg lasse sich nicht mit körperlichem Verlangen vereinen, und Materie sei vom Geist getrennt. Sie behaupten, diese beiden Seiten seien aufgrund ihres grundlegenden Gegensatzes in ihrer Natur voneinander getrennt. Daher könnten sie nicht vermischt werden, und die Zunahme der einen führe zu einem Mangel an der anderen. Folglich müssten diejenigen, die im Jenseits Erfüllung suchen, dies auf der spirituellen Ebene tun. Auf dieser Auffassung gründend, sind im Christentum zwei Autoritäten entstanden, die geistliche und die weltliche: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist". Die Menschen, die die geistliche Autorität in ihre Hände gaben, der Klerus und die Priester, bemühten sich, weltliche Autorität zu erlangen, um der geistlichen Autorität im Leben den Vorrang vor ihr zu geben. Infolgedessen entstand ein heftiger Konflikt zwischen der weltlichen und der geistlichen Autorität, der darin gipfelte, dass die Kirche auf die geistliche Autorität beschränkt wurde und daran gehindert wurde, sich in weltliche Angelegenheiten einzumischen. Die Religion wurde dann vom Leben getrennt, weil sie klerikal sei.
Some religions have maintained that the universe has two aspects, the sensorial (maHsoos) and the unseen (mughayyab). Man also embodies both spiritual ascension and physical yearning. Life includes both the materialistic and spiritual aspects. They assume that the sensorial contradicts the unseen, and the spiritual ascension can't be together with the physical yearning, and matter is separate from the spirit. They contend that these two sides are separated from one another due to their fundamental contradiction in nature. Thus, they cannot be mixed and the increase in one leads to a deficit in the other. Consequently, those who desire in the Hereafter have to in the spiritual dimension. Based on this understanding, two authorities have arisen in Christianity, the spiritual and the temporal: "Render unto Caesar what is Caesar's and unto God what is God's". The people yielding spiritual authority into their hands, the clergy and priests, endeavoured to acquire temporal authority so as to give the spiritual authority in life preference over it. As a result, a severe conflict arose between the temporal and the spiritual authorities culminating with the church being confined to the spiritual authority and was prevented from interfering in temporal matters. Religion, was then separated from life because it is clerical.
Diese Trennung von Din und Leben ist die Doktrin der kapitalistischen Ideologie. Sie ist die Grundlage der westlichen Zivilisation (Hadarah) und der intellektuellen Führung, die die westlichen Kolonialisten propagieren und anschließend der Welt vermitteln. Sie ist die Hauptsäule ihrer Kultur. Auf Grundlage dieser Doktrin erschüttern sie den Glauben der Muslime an den Islam. Sie messen den Islam anhand von Analogien am Christentum und behandeln beide als Religionen gleicher Art. Daher ist jeder, der diese Vorstellung, die Trennung des Din vom Leben, vertritt, ein direkter oder indirekter Agent der westlichen intellektuellen Führung. Er arbeitet absichtlich oder unwissentlich als Werkzeug des westlichen Kolonialismus. Er ist entweder unwissend bezüglich der islamischen Ideologie oder ihr Feind.
This separation between deen and life is the doctrine of the Capitalist ideology. It is the basis of Western haDarah and the intellectual leadership which the Western colonialists call for and subsequently conveyto the world. It is the main pillar of its culture. Based on this doctrine they shake the Muslims belief in Islam. They measure Islam, by analogy, with christianity, as being both religions. Thus, anyone who carries this notion, the separation of deen from life is an indirect or direct agent directed by the Western intellectual leadership. He works intentionally or ignorantly as an agent of Western colonialism. He is either ignorant of the Islamic ideology or its enemy.
Der Islam betrachtet die Dinge, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen, als Materie, und dass sie von einem Schöpfer erschaffen wurden, bestimmt in ihnen die geistige Seite. Der Geist (ruH) ist des Menschen Erfassen seiner Beziehung zu Allah (swt). Somit gibt es keinen geistigen Aspekt, der vom materiellen Aspekt getrennt wäre. Ebenso gibt es im Menschen keinen geistigen Aufstieg und keine körperlichen Begierden getrennt davon. Vielmehr hat er organische Bedürfnisse und Triebe, die befriedigt werden müssen. Einer der Triebe im Menschen ist der Trieb zur Religiosität (ghareezat at-tadayun), das heißt das Bedürfnis nach dem Schöpfer, dem Ordner, das aus der natürlichen, dem Menschen innewohnenden Unfähigkeit entsteht. Die Befriedigung der Triebe kann nicht als materieller oder geistiger Aspekt bezeichnet werden. Vielmehr sollte sie allein als Erfüllung betrachtet werden. Wenn der Mensch diese organischen Bedürfnisse und Triebe gemäß dem von Allah (swt) offenbarten System und gemäß seiner Beziehung zu Allah (swt) befriedigt, wird diese Befriedigung vom Geist gelenkt. Beruht die Befriedigung nicht auf einem System oder auf einem System, das nicht von Allah (swt) offenbart wurde, dann ist sie rein materiell und führt zum Elend des Menschen. Wird der Fortpflanzungstrieb (ghareezat an-nau') ohne ein System oder mit einem System, das nicht von Allah stammt, befriedigt, führt dies zum Elend. Wird er dagegen durch das System der Ehe befriedigt, das von Allah (swt) gemäß den aHkam des Islam offenbart wurde, so ist es eine Ehe, die zur Ruhe und Geborgenheit führt. Wird der Trieb zur Religiosität ohne ein System oder mit einem System, das nicht von Allah (swt) stammt, befriedigt, etwa durch die Anbetung anderer Menschen oder von Götzen, so ist dies Vielgötterei (shirk) und Unglaube (kufr). Wird er mit den aHkam des Islam befriedigt, so ist es 'ibadah (Gottesdienst). Es ist daher notwendig, in allen Dingen den geistigen Aspekt zu beachten und alle Handlungen auf der Grundlage des Erfassens der eigenen Beziehung zu Allah (swt) durch die Befolgung der Gebote und Verbote Allahs (swt) zu vollziehen. Mit anderen Worten: Die Handlungen werden vom Geist (ruH) geleitet. Deshalb gibt es an der Handlung keine zwei Teile. Tatsache ist, dass es nur eine Sache gibt, nämlich die Handlung. Die Beschreibung einer Handlung als rein materiell oder als vom Geist (ruH) geleitet ergibt sich nicht aus der Handlung als solcher, sondern daraus, ob sie nach den Regeln (aHkam) des Islam ausgeführt wird oder nicht. Wenn etwa ein Muslim auf dem Schlachtfeld seinen Feind tötet, gilt seine Handlung als Jihad, für den er belohnt wird, da sie von den aHkam des Islam geleitet ist. Tötet dieselbe Person einen unschuldigen Menschen, ob Muslim oder nicht, gilt seine Handlung als Mord, für den er bestraft wird, weil sie gegen die Gebote und Verbote Allahs (SWT) verstößt. Beide Handlungen sind dieselben, nämlich Töten, und beide gehen vom Menschen aus. Das Töten wäre jedoch Gottesdienst, wenn es vom Geist geleitet wird, und Mord, wenn nicht. Ein Muslim ist somit verpflichtet, seine Handlungen nach dem Geist (ruH) auszurichten. Die Vermischung von Materie und Geist ist nicht nur möglich, sondern vielmehr verpflichtend. Es ist nicht erlaubt, Materie vom Geist zu trennen. Mit anderen Worten: Es ist nicht erlaubt, irgendeine Handlung davon zu trennen, nach den Geboten und Verboten Allahs (SWT) ausgeführt zu werden, auf der Grundlage des Verständnisses der Beziehung zu Allah. Dementsprechend sollte alles beseitigt werden, was die Trennung des geistigen Aspekts vom materiellen Aspekt impliziert. So gibt es im Islam keinen Klerus, keine geistliche Autorität im priesterlichen Sinne und keine weltliche Autorität, die vom Din getrennt ist. Vielmehr ist der Islam ein Din, dessen integraler Bestandteil der Staat ist. Der Staat ist eine Gruppe der AHkam shar’aiah, ebenso wie das Gebet. Er ist die Methode, die Regeln des Islam umzusetzen und den islamischen Da'wah zu tragen. Daher sollte alles abgeschafft werden, was den Din auf den geistigen Sinn beschränkt und ihn von Politik und Herrschaft trennt. So müssen alle Institutionen, die ausschließlich die geistlichen Belange überwachen, abgeschafft werden. Daher muss das Amt für Moscheen aufgelöst werden, und die Moscheen sollten dem Bildungsministerium unterstellt werden. Die Scharia-Gerichte und die staatlichen Zivilgerichte müssen ebenfalls aufgelöst werden, sodass das Gerichtswesen einheitlich und auf dem Islam gegründet wird. Schließlich ist die Autorität des Islam eine einzige.
Der Islam ist ein ’Aqeedah und ein System. Die ’Aqeedah ist der Glaube an Allah (SWT), an Seine Engel, an Seine Bücher, an Seine Gesandten ﷺ, an den Tag des Gerichts sowie an al-Qadaa wal-Qadar, dass das Gute und das Schlechte von Allah (SWT) kommen. Der Islam gründet die ’Aqeedah, die der Verstand begreifen kann, auf den Verstand. Dazu gehören die Existenz Allahs (SWT), das Prophetentum Muhammads ﷺ und der Qur'an. Die Aspekte der ’Aqeedah, die jenseits der Sinne liegen (Ghayb), etwa der Tag des Gerichts, die Engel, das Paradies und die Hölle, beruhen alle auf eindeutigen textlichen Belegen (Daleel Naqli) und werden durch sie bewiesen, nämlich den erhabenen Qur'an und die Hadithe Mutawatir, die ihrerseits auf rationalen Beweisen aufbauen. Der Islam hat den Intellekt zur Grundlage der (rechtlichen) Verantwortlichkeit gemacht.
Islam is an ’aqeedah and system. The 'adeedah is the belief in Allah (swt), His Angels, His Books, His Messenger (saw)s, the Day of Judgement, and al-QaDaâa wal Qadar, the good and the bad are from Allah (swt). Islam builds the ‘aqeedah, which the mind can comprehend, on the mind. This includes the existence of Allah (swt), the Prophethood of Muhammad (saw) and the Qur'an. The aspects of the ‘aqeedah which are beyond the senses (ghayb) such as the Day of Judgement, Angels, Paradise, and Hell, are all based upon and proved by conclusive textual evidences (daleel naqli) namely, the Qur'an ul- Kareem and the hadith mutawatir which are themselves built upon rational proofs. Islam has made the intellect the foundation for (legal) responsibility.
Die Systeme sind Aḥkām Sharʿīyah, welche die Angelegenheiten des Menschen ordnen. Das islamische System behandelt alle Angelegenheiten des Menschen in allgemeiner Form und nach allgemeinen Bedeutungen, wodurch es möglich wird, aus diesen allgemeinen Bedeutungen bei der Umsetzung detaillierte Regeln abzuleiten. Somit enthalten der Qurʾān und die Sunnah allgemeine Grundlinien, d. h. allgemeine Bedeutungen, um die Probleme des Menschen in seiner Eigenschaft als Mensch zu behandeln, und überlassen es den Mujtahidīn, aus diesen allgemeinen Bedeutungen partikuläre Urteile für Probleme abzuleiten, die zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten auftreten.
The systems are aHkam Sharai'ah which organise man's affairs. The Islamic system handled all of man's affairs in general form and by general meanings, enabling one to derive detailed rules from these general meanings when carrying out the implementation. Thus Qur'an and Sunnah include general outlines i.e. general meanings to deal with man's problems in his capacity as a human being leaving the mujtahideen to deduce from these general meanings partial judgements for problems that occur throughout the different times and places.
Der Islam verfolgt in der Lösung von Problemen einen einheitlichen Ansatz. Er fordert den Mudschtahid auf, die Angelegenheit gründlich zu studieren, bis er sie vollständig versteht, dann die einschlägigen schar'i-Texte zu studieren und schließlich die Lösung für die Angelegenheit aus den Texten abzuleiten. Der Mudschtahid leitet somit den Hukm schar'i für diese Frage aus den schar'i-Belegen ab; und der Islam bedarf keiner anderen Methode. Jede Angelegenheit, mit der der Mensch konfrontiert ist, sollte dennoch nur als menschliches Problem untersucht werden. Sie sollte nicht teilweise als wirtschaftliche, soziale, politische oder andere Frage betrachtet werden. Vielmehr sollte sie als eine (menschliche) Frage untersucht werden, die einen Hukm schar'i erfordert, um den Hukm Allahs (SWT) dazu zu erkennen.
Islam has one consistent approach in solving problems. It invites the mujtahid to thoroughly study the issue till he understands it and then to study the relevant shar’ai texts and finally deduce the solution for the issue from the texts. The mujtahid thus deduces the Hukm shar’ai for this question from the shar’ai evidences; and Islam has no use of any other method. Any issue facing man should be however studied as only a human problem. It should not be studied partially as an economic, social, political or any other type of question. It should be rather studied as a (human) question requiring hukm shar’ai in order to know the Hukm of Allah (swt) related to it.