1.3 Die Errichtung des Kalifats und die Herrschaft nach dem, was Allah (swt) herabgesandt hat, ist die lebenswichtige Angelegenheit für die Muslime.
1.3 Establishing the Khilafah and the rule by what Allah (swt) has revealed is the vital issue for the Muslims.
Die Muslime erleiden gegenwärtig die schwersten Prüfungen und die übelsten Heimsuchungen. Das wirksame Heilmittel für sie liegt in der Erkenntnis, ob ihre Angelegenheiten lebenswichtig sind oder nicht, und darin, jeder lebenswichtigen Angelegenheit mit Maßnahmen auf Leben und Tod zu begegnen, insbesondere dann, wenn die fragliche Angelegenheit alle lebenswichtigen Angelegenheiten zusammen umfasst. Solange diese Erkenntnis nicht in einer Weise erreicht wird, die über die Seelen und die Atmosphären dominiert, werden die Muslime in ständigem Niedergang und Verfall verharren und sich niemals unter den Nationen erheben. Daher ist es für die Muslime unerlässlich, ihre lebenswichtigen Angelegenheiten zu erkennen und dafür zu sorgen, dass diese Erkenntnis in die Herzen, die Seelen und die allgemeinen Atmosphären dringt, sodass sie zu einer Erkenntnis wird, die sie antreibt, das zu unternehmen, was die lebenswichtigen Angelegenheiten an Maßnahmen auf Leben und Tod erfordern, mit unerschütterlicher Entschlossenheit und unnachgiebigem Eifer. Darum geht es hier, und darauf beruht alles, was die Muslime unternehmen, um die Wirklichkeit zu bewältigen, der sie sich gegenwärtig gegenübersehen.
The Muslims are at present experiencing the severest of trials and the worst of ordeals. The effective remedy for them lies in the perception of whether their issues are vital or not, and in undertaking of a life and death measure towards every vital issue, especially if the issue in question encompasses all the vital issues put together. As long as this perception is not achieved in a manner that dominates over the souls and the atmospheres, the Muslims will continue to be in a constant decline and degeneration, and they will never rise amongst the nations. Therefore, it is incumbent upon the Muslims to discern their vital issues and to have their perception of these issues find its way to the hearts, the souls and the general atmospheres so that it becomes a perception that drives them towards undertaking what the vital issues necessitate in terms of life and death measures with an unshakable resolve and unrelenting zeal. This is the point at issue, and this is the basis of all that which the Muslims are attempting to undertake to deal with the reality they are currently facing.
Die Wirklichkeit der Muslime heute spürt jeder Muslim, sie bedarf keiner Erklärung und erfordert keine weitere Ausführung. Ihre Länder werden von Systemen des Kufr regiert, daher sind sie eindeutig ein Haus des Kufr (Dar ul-Kufr). Sie sind in mehr als vier Gebilde zersplittert, nämlich Staaten, Emirate, Sultanate und Scheichtümer. Sie sind zu schwach, um den Kuffar standzuhalten. Daher besteht die Aufgabe jedes Landes der islamischen Welt darin, es in ein Haus des Islam (Dar ul-Islam) zu verwandeln und sich dann mit den übrigen islamischen Ländern zu vereinen. Dieses Anliegen ist eine lebenswichtige Angelegenheit; es ist sogar alle lebenswichtigen Angelegenheiten zusammen; daher ist es unerlässlich, dafür mit Leben und Tod einzustehen.
The reality of the Muslims today is sensed by every Muslim, it does not require any explanation nor does it necessitate any elaboration. Their lands are ruled by Kufr systems, thus they are conclusively a Kufr household (Dar ul-Kufr). They are divided into more than four entities, ranging from States, Emirates, Sultanates and Sheikhdoms. They are weaker than being capable of standing up to the Kuffar. Hence the issue of every country in the Islamic world is to turn it into an Islamic household (Dar ul-Islam) and then unite with the rest of the Islamic countries. This issue is a vital issue; it is even the whole of the vital issues put together; thus it is imperative to undertake towards it the measure of life and death.
Doch diese lebenswichtige Frage, nämlich die Frage, die Länder in Dar ul-Islam zu verwandeln und sie mit den übrigen islamischen Ländern zu vereinen, ist ein Ziel, das die Muslime anstreben. Der Weg, der beschritten werden muss, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Errichtung des Khilafah, und damit die Wiederherstellung seiner Existenz. Daher besteht die Aufgabe, vor der die Muslime heute stehen, in der Errichtung des Khilafah als Herrschaftssystem, durch das die Umwandlung der Länder in Dar ul-Islam und infolgedessen die Einheit mit den übrigen Ländern des Islam verwirklicht wird. Es muss jedoch unmissverständlich klargestellt werden, dass die Aufgabe, vor der die Muslime heute stehen, nicht bloß die Ernennung eines Khalifen ist, sodass man sagen könnte, dies sei eine Pflicht der Genügsamkeit (Fard al-Kifayah) und somit keine lebenswichtige Frage. Vielmehr besteht die Aufgabe der islamischen Ummah heute in der Errichtung des Khilafah, das heißt in der Herstellung des Khilafah-Systems als Herrschaftssystem. Die Verantwortung für diese Aufgabe ist groß, und ihre Wirklichkeit geht über die bloße Ernennung eines Khalifen hinaus, auch wenn die Errichtung des Khilafah die Ernennung eines Khalifen notwendig macht. Ibn ‘Umar (r.a.) berichtete, dass der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Und wer stirbt, ohne eine Bay’ah auf seinem Nacken zu haben (ohne dass ein System der Bay’ah besteht), stirbt den Tod der Dschahiliyyah.“
However this vital issue, i.e. the issue of transforming the lands into Dar ul-Islam and uniting them with the rest of the Islamic lands, is an objective the Muslims aim to achieve. The method which ought to be undertaken to achieve this objective is to establish the Khilafah, thus restoring it’s existence. Hence, the issue facing the Muslims today is the establishment of the Khilafah as a ruling system through which the transformation of the lands into Dar ul-Islam is achieved, and consequently, unity with the rest of the lands of Islam. However, it should be made absolutely clear that what is facing the Muslims today is not merely the appointment of a Khaleefah so as to say that this is a duty of sufficiency (Fard al Kifayah), thus making it a non-vital issue. Rather, what is facing the Muslim Ummah today is the establishment of the Khilafah, meaning the generating of the Khilafah system as a ruling system. The responsibility of this task is huge, and the reality of it is other than merely appointing a Khaleefah, although the establishment of the Khilafah necessitates the appointing of a Khaleefah. Ibn ‘Umar (r.a.) reported that the Messenger of Allah (saw) said: “And whosoever dies without having a Bay’ah upon his neck (without a system of Bay’ah existing), he dies the death of Jahiliyyah”.
Die Errichtung des Kalifats ist eindeutig eine lebenswichtige Angelegenheit. Denn sie ist nicht nur ein Mittel, unsere Länder von Dar ul-Kufr in Dar ul-Islam zu verwandeln, sondern ihre Errichtung zielt auch darauf ab, die Systeme des Kufr zu zerstören und so das offenkundige Kufr zu beseitigen, was an sich eine lebenswichtige Angelegenheit ist. Deshalb hat der Gesandte Allahs ﷺ Zurückhaltung beim Vergießen von Blut angeordnet: „Es sei denn, ihr seht ein offenkundiges Kufr“. Ebenso, weil im Hadith erwähnt wird: „ … Sie sagten: ‚O Gesandter Allahs, sollen wir ihnen nicht mit dem Schwert widerstehen?‘ Er ﷺ sagte: ‚Nein, solange sie unter euch das Gebet verrichten.‘“ Daher wird durch die Errichtung des Staates die lebenswichtige Angelegenheit der Beseitigung des offenkundigen Kufr erreicht. Folglich ist die Errichtung des Kalifats eine lebenswichtige Angelegenheit, weil es das Mittel ist, eine lebenswichtige Angelegenheit zu erreichen, und weil der schariatische Beleg aus der Sunnah darauf hinweist, dass dem so ist. Daher ist es zwingend, dafür mit Leben und Tod einzustehen.
Establishing the Khilafah is conclusively a vital issue. This is because, in addition to being a method to transform our lands from Dar ul-Kufr into Dar ul-Islam, it’s establishment is also aimed at destroying the Kufr systems thus removing the flagrant Kufr, which is in itself a vital issue. So the Messenger of Allah (saw) ordered restraint from the spilling of blood: “Unless you witness a flagrant Kufr”. Also because it is mentioned in the Hadith: “ … They said: ‘O Messenger of Allah, should we not resist them with the sword?’ He (saw) said: ‘No, as long as they establish prayer amongst you”. Therefore, by establishing the State the vital issue of removing the flagrant Kufr is attained. Consequently, the establishment of the Khilafah is a vital issue, because it is the method to achieve a vital issue, and because the Shari’ah evidence from the Sunnah indicates that it is so. Thus, it is imperative to undertake towards it the measure of life and death.
Seitdem ihre Angelegenheiten in den Händen der Kuffar, der Heuchler und der Abtrünnigen lagen, haben die Muslime nicht aufgehört, sich aus der Schlinge der Autorität des Kufr und der Vorherrschaft seiner Herren und Agenten zu befreien. Sie erkannten jedoch nicht, dass die Sache, für die sie kämpften, lebenswichtig war und dass es für sie kein anderes Maß gab als das Maß von Leben und Tod. Diese fehlende Einsicht bei den Massen der Muslime war es daher, die ihnen in ihrer Eigenschaft als Gemeinschaft, als Ummah, die Bereitschaft nahm, Schaden, Haft und Folter zu ertragen, dazu Armut, Verwüstung und Tod, was sich niemals von den Kämpfen um lebenswichtige Angelegenheiten trennen lässt. Deshalb waren diese Versuche von vornherein zum unvermeidlichen Scheitern bestimmt, und sie kamen nicht einen einzigen Schritt voran auf dem Weg zu dem Ziel, für das sie kämpften.
Ever since their affairs were controlled by the hands of the Kuffar, the hypocrites and the apostates, the Muslims have not ceased in attempting to break free from the noose of the Kufr authority and the hegemony of its masters and agents. However, they failed to realise that the issue for which they were struggling was vital, and that it had no other measure but the measure of life and death. Hence, it was this lack of perception among the masses of the Muslims, that stripped them in their quality as a community, or an Ummah, from their readiness to endure harm, imprisonment and torture, in addition to enduring poverty, devastation and death, something which can never be detached from the battles of struggle over the vital issues. Therefore, these attempts had been predestined to inevitable failure and they failed to move one single step forward towards achieving the issue they were struggling for.
Den Muslimen bedurfte es keiner außergewöhnlichen Gedankenarbeit, um zu erkennen, dass ihr Anliegen ein lebenswichtiges war. Es war jedem sehenden Menschen unmittelbar einsichtig, wie es auch heute einsichtig ist, dass es vernunftmäßig unmöglich ist, dass die Kuffar zulassen, dass der Islam in Form der Herrschaft auf die politische Bühne zurückkehrt. Solange die Kuffar auch nur das geringste Maß an Unterdrückung gegenüber denjenigen aufrechterhielten, die auf das Kalifat hinarbeiteten, blieb es offensichtlich, dass es sich um eine lebenswichtige Angelegenheit handelte. Der Rang der Abtrünnigen und der Heuchler war in Bezug auf Verbrechen und Unterdrückung gleichermaßen brutal. Sie warfen alles, was an Macht bei ihnen lag, in die Schlacht, um jene Gläubigen zu bekämpfen, die darauf abzielten, ihnen die Macht zu entreißen, um die Gesetze Allahs zu etablieren und die Heiligtümer Allahs durch die Errichtung der Grenzen (Hudud) Allahs zu schützen. Somit war es offensichtlich, dass dies eine lebenswichtige Angelegenheit war.
There was no need for the Muslims to exert extraordinary thought in order to perceive that their issue was a vital one. It was immediately evident to any sighted person, as it is evident today, that it is rationally impossible for the Kuffar to allow Islam to return to the political scene in the form of ruling. As long as the Kuffar persisted in one iota of oppression against those who worked towards the Khilafah it remained self-evident that this was a vital issue. The rank of the apostates and the hypocrites were equally brutal in terms of crime and oppression. They threw everything they had of their power into the battlefield to fight those believers who aimed at exacting the power from them in order to establish the rules of Allah and to protect the sanctities of Allah through establishing the limits (Hudood) of Allah. Thus, it was self-evident that this was a vital issue.
Daher wäre es unmöglich, dass irgendein Bemühen der Muslime um dieser Sache willen Früchte trägt, solange sie diese nicht als eine lebenswichtige Angelegenheit betrachten, deren Erreichen vom Maß von Leben und Tod abhängt. Da die Muslime die Natur des Kampfes und die gesunde Regel Allahs (SWT) bezüglich dieses Kampfes nicht erkannten, machten sie sich daran, sich auf eine Weise zu befreien, die lebenswichtiger Angelegenheiten unwürdig ist. Daher lag ihr Maßstab hierfür unterhalb des Maßes von Leben und Tod. Tatsache ist jedoch, dass eine Angelegenheit von lebenswichtiger Natur, wie die Beseitigung der Systeme des Kufr und die Errichtung des Systems des Islam, niemals erreicht werden könnte, gleichgültig, ob sie auf dieser Grundlage erkannt wurde oder nicht, und gleichgültig, wie groß die eingesetzte Kraft oder wie gewaltig die aufgewendete Anstrengung wäre, solange sie während dieses Prozesses nicht als lebenswichtig betrachtet und verdeutlicht wird. Das heißt, das Maß von Leben und Tod muss ihr gegenüber angelegt werden.
Therefore, it would be impossible for any attempt, undertaken by the Muslims for the sake of this issue, to bear fruit unless they considered it to be a vital issue, whose achievement depended upon the measure of life and death. Due to the fact that the Muslims failed to perceive the nature of the battle and the sound rule of Allah (swt) pertaining to this battle, they set about liberating themselves in a method unworthy of the vital issues. Hence, their measure towards this was below the measure of life and death. Nevertheless, the fact is that the issue whose nature is vital, such as the removal of the Kufr systems and the establishment of the system of Islam, regardless of whether it was perceived on this basis or not, could never be achieved, no matter how great a force or how tremendous an effort used, unless it was considered, and illustrated, during this process as being vital. That is to say, the measure of life and death was undertaken towards it.
Daher sollte den Muslimen offen gesagt werden, seien es Einzelpersonen oder Gruppen, dass sie keine andere Wahl haben, als den Kampf gegen den Kufr nach dem Maßstab von Leben und Tod zu führen. Denn die Natur ihrer Angelegenheit erfordert ein solches Vorgehen, und weil die Scharia in dem Buch und der Sunna dieses Vorgehen angeordnet hat. Darüber hinaus hat uns der Gesandte Allahs ﷺ gelehrt, wie wir unsere Angelegenheiten bestimmen, und uns befohlen, bei jeder lebenswichtigen Angelegenheit den Maßstab von Leben und Tod anzuwenden. Als Allah (swt) ihn mit der Botschaft des Islam sandte und er begann, die Da'wah durch den geistigen Kampf zu verbreiten, bestimmte er ﷺ seine Angelegenheit als den Sieg des Islam und wandte dafür den Maßstab von Leben und Tod an. Überliefert ist, dass sein Onkel Abu Talib ihm mitteilte, was die Quraisch von ihm wollten, nämlich dass Muhammad ﷺ davon ablassen solle, sie anzugreifen, und Abu Talib zu ihm sagte: „Schone mich und dich selbst und lege mir keine größere Last auf, als ich tragen kann.“ Da sagte der Gesandte Allahs ﷺ zu ihm: „O Onkel, bei Allah, wenn sie mir die Sonne in die rechte Hand und den Mond in die linke legen würden unter der Bedingung, dass ich von dieser Sache ablasse, würde ich nicht davon ablassen, bis Allah ihr zum Sieg verholfen hat oder ich darüber zugrunde gehe.“ Als er ﷺ den Staat errichtete und mit dem Schwert Dschihad führte, bestimmte er ﷺ ebenfalls seine Angelegenheit als den Sieg des Islam und wandte dafür den Maßstab von Leben und Tod an. Überliefert ist, dass er ﷺ bei dem Vorfall von al-Hudaibiyya, als er sich in Usfan, zwei Wegstationen von Makka entfernt, auf dem Weg zur Umrah befand, einem Mann aus den Banu Ka'b begegnete und ihn fragte, ob er Nachrichten über die Quraisch habe. Dessen Antwort war: „Die Quraisch haben von deinem Kommen gehört und sind mit Leopardenfellen bekleidet hinausgezogen und haben sich bei Dhu Tuwa gelagert, geschworen, dass du niemals gegen ihren Willen nach Makka hineinkommen wirst.“ Dieser Mann, Khalid ibn al-Walid, befindet sich bei ihrer Reiterei, die sie vorausgeschickt haben nach Kura-Al-Ghamim“. Daraufhin sagte der Gesandte Allahs ﷺ: „Wehe den Quraisch! Der Krieg hat sie verschlungen. Welchen Schaden hätten sie erlitten, wenn sie mich und die übrigen Araber ihren eigenen Weg hätten gehen lassen? Wenn sie mich töten sollten, dann wäre das ihr Wunsch gewesen, und wenn Allah mir den Sieg über sie schenkt, werden sie in Scharen zum Islam übertreten. Tun sie das nicht, so werden sie kämpfen, solange sie die Kraft dazu haben. Was also denken die Quraisch? Bei Allah, ich werde nicht aufhören, für die Sendung zu kämpfen, mit der Allah mich betraut hat, bis Er sie siegreich macht oder diese Salifah durchschnitten wird“. Die Salifah ist die Oberfläche des Halses, und ihre Durchtrennung kommt dem Tod gleich. Dann setzte der Gesandte Allahs ﷺ seinen Marsch fort, bis er Al-Hudaybiah erreichte.
Hence, the Muslims should be frankly told, be it individuals or groups, that they have no other choice, but to carry out the struggle against Kufr on the basis of the life and death measure. This is because the nature of their issue necessitates such a measure and because the Shari’ah has in the Book and the Sunnah decreed this measure. Besides, the Messenger of Allah (saw) has taught us how to determine our issues and ordered us to undertake the measure of life and death towards every vital issue. When Allah (swt) sent him with the Message of Islam, and when he started conveying the Da’awah through the intellectual struggle, he (saw) determined his issue as being the triumph of Islam and he undertook towards it the measure of life and death. It is reported that when he (saw) was told by his uncle Abu Talib what the Quraysh had wanted from him, i.e. to make Muhammad (saw) refrain from attacking them, and when Abu Talib said to him: “Spare me and yourself, and do not put on me a burden greater than I can bear.” The Messenger of Allah (saw) said to him: “O uncle, by Allah, if they were to put the sun in my right hand and the moon in my left on condition that I relinquish this matter, I would not relinquish it until Allah has made it dominant or I perish therein.” When he (saw) established the State and performed Jihad by the sword, he also determined his issue as being the triumph of Islam and he undertook towards this issue the measure of life and death. It has been reported that, at the incident of al-Hudaybiah, when he (saw) was in Usfan, two junctions away from Makkah, on his way to perform Umrah, he met a man from Bani Ka’ab and asked him whether he had any news about the Quraysh. His answer was: “There are Quraysh who have heard of your coming and have come out wearing leopards’ skins and have encamped at Dhu Tuwa vowing that you shall never enter Makkah in defiance of them. This man Khalid ibn al-Walid is with their cavalry which they have sent in advance to Kura-Al-Ghamim”. Upon this the Messenger of Allah (saw) said: “Woe unto Quraysh! War has devoured them. What harm would they have suffered if they had left me and the rest of the Arabs to go our own ways? If they should kill me, that is what they desired, and if Allah should give me victory over them they would enter Islam in flocks. If they do not do that they will fight while they have the strength; so what are Quraysh thinking of? By Allah, I shall not cease to fight for the mission with which Allah has entrusted me until He makes it triumphant or this Salifah gets severed”. The Salifah is the surface of the neck, and its severance is tantamount to death. Then the Messenger of Allah (saw) continued his march until he reached Al-Hudaybiah.
In diesen beiden Fällen – dem Fall, die Da'wa durch geistigen Kampf zu tragen, und dem Fall, sie durch Jihad zu tragen – hat der Gesandte Allahs ﷺ seine Angelegenheit als den Sieg des Islam bestimmt, und er ﷺ machte sie zu einer existenziellen Frage, sodass er ﷺ in beiden Fällen das erforderliche und unausweichliche Maß auf sich nahm, nämlich das Maß von Leben und Tod. Deshalb sagte der Gesandte Allahs ﷺ im ersten Fall:
In these two cases: the case of carrying the Da’awah through intellectual struggle, and the case of carrying it through Jihad, the Messenger of Allah (saw) determined his issue as being the triumph of Islam, and he (saw) made it a vital issue, thus undertaking towards it the required and inevitable measure in both cases, that is the measure of life and death. Therefore, the Messenger of Allah (saw) said in the first instance:
„O Onkel, bei Allah, wenn sie mir die Sonne in meine rechte Hand und den Mond in meine linke legen würden unter der Bedingung, dass ich von dieser Sache ablasse, würde ich nicht davon ablassen, bis Allah sie zum Sieg führt oder ich darüber zugrunde gehe“, und er ﷺ sagte beim zweiten Mal: „Bei Allah, ich werde nicht aufhören, für die Sendung zu kämpfen, mit der Allah mich betraut hat, bis Er sie siegreich macht oder dieser Stamm ausgerottet wird.“ Hätte der Gesandte Allahs ﷺ diese Angelegenheit nicht zu einer lebenswichtigen gemacht und hätte er nicht das Maß von Leben und Tod für sie auf sich genommen, so wäre der Islam weder durch die Verbreitung der Da’wah im intellektuellen Ringen noch durch die Verbreitung der Da’wah im Dschihad mit dem Schwert siegreich geworden. Dies gleicht der heutigen Lage der Muslime, nämlich der Herrschaft der kufr-Systeme über sie und der Vorherrschaft der Kuffar und der Heuchler über sie, wenn sie ihre Sache nicht als lebenswichtige Angelegenheit behandeln und wenn sie nicht das Maß von Leben und Tod für sie auf sich nehmen, dann wird ihr Bemühen nichts hervorbringen, und sie werden nicht einen einzigen Schritt vorwärts gehen können.
“O uncle, by Allah, if they were to put the sun in my right hand and the moon in my left on condition that I relinquish this matter, I would not relinquish it until Allah has made it dominant or I perish therein”, and he (saw) said in the second instance: “By Allah, I shall not cease to fight for the mission with which Allah has entrusted me until He makes it triumphant or this Salifah gets severed.” Had the Messenger of Allah (saw) not made this issue a vital one and had he not undertaken the measure of life and death towards it, Islam would not have triumphed, neither by conveying the Da’awah through intellectual struggle, nor by conveying it through Jihad with the sword. This is similar to the Muslims’ reality today, that is the dominance of the Kufr systems over them and the hegemony of the Kuffar and the hypocrites over them, if they do not treat their issue as vital issue, and if they do not undertake the measure of life and death towards it, their endeavour would not yield anything and they would not be able to move one single step forward.
Deshalb rufen wir jeden einzelnen Muslim auf, angesichts dieses Kufr, der die islamischen Länder beherrscht, daran zu arbeiten, das Khilafah zu errichten, als Methode, sein eigenes Land in Dar ul-Islam zu verwandeln und es mit den übrigen islamischen Ländern zu vereinen, und den Da'awah in die Welt zu tragen, um den Islam triumphieren zu lassen. Diese Arbeit muss mit wahrhaftigem Glauben, Erleuchtung und Bewusstsein den Ausspruch des Gesandten Allahs ﷺ widerspiegeln: „...bei Allah, selbst wenn sie mir die Sonne in meine rechte Hand und den Mond in meine linke legten unter der Bedingung, dass ich von dieser Sache abstehe, würde ich sie nicht aufgeben, bis Allah sie siegreich macht oder ich darüber zugrunde gehe", sowie seinen ﷺ Ausspruch: „Bei Allah, ich werde nicht aufhören, für die Sendung zu kämpfen, mit der Allah mich betraut hat, bis Er sie siegreich macht oder diese Salifah abgeschnitten wird."
Therefore, we call upon every single Muslim, amidst this Kufr dominating the Islamic lands, to work towards establishing the Khilafah as a method to transform his own country into Dar ul-Islam and to unite it with the rest of the Islamic lands carrying the Da’awah to the world in order to make Islam triumphant. This work must reflect with truthful belief, enlightenment and awareness the saying of the Messenger of Allah (saw) : “...by Allah, if they were to put the sun in my right hand and the moon in my left on condition that I relinquish this matter, I would not relinquish it until Allah has made it dominant or I perish therein”, and his (saw) saying: “By Allah, I shall not cease to fight for the mission with which Allah has entrusted me until He makes it triumphant or this Salifah gets severed.”