6.3.2 Geschlechtsverkehr
6.3.2 Sexual Relations
Die moderne, liberale Bewegung der Aufklärung lehnt das von der Kirche übernommene Konzept der sexuellen Unterdrückung ab und setzt ihm das Konzept des entfesselten sexuellen Ausdrucks und der sexuellen Befreiung entgegen. Sie entwickelte eine neue Vorstellung von der Beziehung zwischen Mann und Frau, die sich auf Männlichkeit und Weiblichkeit beschränkt, d. h. auf die sexuellen Beziehungen zwischen ihnen. So wurden die Vorstellungen der westlichen Menschen über Ehre, Keuschheit und private intime Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern ausgehöhlt. Es entstand eine sexuelle Kultur, die Erotik und Pornografie förderte und Frauen zu Waren degradierte, während Ehebruch und Unzucht unter Männern und Frauen in den europäischen Nationen seit dem 19. Jahrhundert n. Chr. verbreitet waren, mit einigen Ausnahmen, wie dem viktorianischen England, wie man sagt. Diese sexuelle Kultur gehört zu den Erscheinungsformen der Freiheit und war daher nicht mit der Ehe oder der Absicht der Kindererzeugung zur Gründung einer Familie verbunden.
The modern, liberal movement of Enlightenment opposes the concept of sexual repression, inherited from the Church, with the concept of unleashed, sexual expression and sexual liberation. It established a new idea related to the relationship between man and woman, which is limited to masculinity and femininity i.e. confined to sexual relations between them. So the concepts of the Western people about honor, chastity and private intimate relations between the two sexes, were eroded. A sexual culture appeared that promoted eroticism and pornography, reducing women to commodities, whilst adultery and fornication became prevalent amongst men and women in European nations, from the nineteenth century CE, with some exceptions, like Victorian England, as is said. This sexual culture is amongst the manifestations of freedom and so it was not linked with marriage or the intention of child birth to form a family.
Zum Beispiel reduzierte Frankreich nach der Revolution die Strafe für Ehebruch, während der Code Napoléon festlegte, dass jegliches sexuelle Verhalten zwischen einvernehmlich handelnden Erwachsenen nicht strafbar ist. Im zwanzigsten Jahrhundert n. Chr. vollzog sich im gesamten Westen aufgrund einer Kombination von Faktoren ein Wandel. Die Einführung der Freiheit, ohne Einschränkung Sex zu haben, führte zur Verbreitung obszöner Praktiken. Es bildeten sich Gruppen entsprechend ihrer sexuellen Abweichungen, in einer Vielzahl, wie Homosexualität, Lesbentum, Sadismus und Masochismus. Es entstanden Industrien für den Sexhandel und zur Förderung von Sex durch Medien, Filme und Zeitschriften. Es erschienen Forschungen und Studien, durchgeführt von Psychologen und Psychoanalytikern wie Wilhelm Reich. Ihr Gegenstand war die Stärkung des Sexualtriebs bzw. der sexuellen Energie, von Freud Libido genannt, sowie der Aufruf zur sexuellen Freiheit. Der Psychologe Abraham Maslow verlieh dem Sex einen Status innerhalb seiner berühmten Bedürfnishierarchie, neben physiologischen, organischen Bedürfnissen wie Atmen, Trinken und Essen. Auch die feministische Bewegung unterstützte die sexuelle Befreiung, die sie als Befreiung der Frau von den Fesseln der Ehe, Mutterschaft, Familie, Männern und dem Patriarchat ansah.
For instance, France reduced punishment for adultery after the revolution, whilst the Napoleonic Code stipulated that any sexual behavior undertaken by consenting adults, is not punishable. In the twentieth century CE, a transformation took place in the entire West, due to a combination of factors. The launch of freedom to have sex without restriction, led to the spread of obscene practices. Groups were formed according to their sexual deviations, within a proliferation, such as homosexuality, lesbianism, sadism and masochism. Industries were established for the sex trade and to promote sex through media, films and magazines. Researches and studies appeared, conducted by psychologists and psychoanalysts, such as Wilhelm Reich. Their subject was regarding strengthening sexual drive or sexual energy, termed libido by Freud, and to call for sexual freedom. Psychologist Abraham Maslow granted sex a status within his famous hierarchy of needs, alongside physiological, organic needs such as breathing, drinking and eating. The feminist movement also supported sexual liberation, which it saw as liberating woman from the shackles of marriage, motherhood, family, men and patriarchy.
All diese Faktoren häuften sich über Jahrzehnte in der westlichen Gesellschaft an und gipfelten in der sogenannten sexuellen Revolution, die sich von den sechziger bis in die achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts n. Chr. erstreckte. Die Revolution endete mit der allmählichen Anerkennung der Rechte von Homosexuellen, wie etwa der Freiheit, Homosexualität auszuleben und zu heiraten, neben anderem. Heute, zu Beginn des dritten Jahrzehnts des einundzwanzigsten Jahrhunderts n. Chr., sind allerlei abweichende und widernatürliche Praktiken erlaubt, bis hin zu dem Punkt, dass sie sogar den Verfall der Städte Sodom und Pompeji übertreffen, wie er in der Geschichte überliefert ist.
All these factors accumulated over decades in the Western society, culminating in what is known as the sexual revolution, extending from the sixties, until the eighties of the twentieth century CE. The revolution ended with the gradual recognition of the rights of homosexuals, such as the freedom to practice homosexuality and marry, amongst others. Here we are at the beginning of the third decade of the twenty-first century CE, where all manner of deviant and abnormal practices are permitted, to the point that they even exceed the decline of the cities of Sodom and Pompeii, in what was recorded in history.
Tatsächlich beruht eine solche westliche Sichtweise auf sexuellen Beziehungen innerhalb der Menschheit auf der uneingeschränkten Freisetzung des Triebes, in einem Zustand und einer Art der Befriedigung, die ungültig ist und sowohl dem Verstand als auch der menschlichen Natur (Fitra) widerspricht. Ihre Ungültigkeit zeigt sich zum einen in der verstandesmäßigen Betrachtung der Grundlage, auf der sie errichtet wurde, und zum anderen in ihren praktischen Folgen, nämlich in ihrem schädlichen Einfluss auf die Gesellschaft und den Menschen.
In fact, such a Western view about sexual relationships within humanity are based on releasing the instinct without restrictions, in a status and manner of satiation that is invalid, contradicting both the intellect and the human nature (fitra). Its invalidity appears in itself in terms of the intellectual view of the basis upon which it was established, as well as its practical results in terms of its detrimental impact on society and humans.
Das westliche Denken hat die Existenz von Faktoren anerkannt, die den Menschen dazu antreiben, den Instinkt zu befriedigen. Der Westen hat alle diese Faktoren unter dem Namen Instinkte untersucht und sie in mehrere Kategorien eingeteilt. Dabei ist zu beachten, dass die Westler in den meisten ihrer Forschungen zwei Dinge nicht unterschieden haben. Das erste ist der Unterschied zwischen organischen Bedürfnissen und Instinkten. Das zweite ist der Unterschied zwischen Instinkten und ihren Erscheinungsformen.
Western thinking has acknowledged the existence of factors that push man to satiate the instinct. The West has examined all the factors, under the name of instincts and classified them within multiple divisions. In all this, it is worth noting that the Westerners did not distinguish between two matters, in most of their research. The first is the difference between the organic needs and instincts. The second is the difference between instincts and their manifestations.
Der Westen betrachtete den Geschlechtsverkehr als natürliche Notwendigkeit, die zwingend befriedigt werden muss. Mit anderen Worten: Der Westen sieht den Geschlechtsakt als organisches Bedürfnis an. Der Westen vertritt die Auffassung, dass die Verhinderung der sexuellen Befriedigung durch Unterdrückung oder Verdrängung zu zerstörerischen Folgen sowohl für Einzelne als auch für Gemeinschaften führen würde. Dementsprechend entfesselte er die Befriedigung innerhalb dessen, was als sexuelle Entfaltung bezeichnet wird, und schürte zugleich die Erregung. Die Tatsache ist jedoch, dass Sexualität kein organisches Bedürfnis, sondern ein Trieb ist. Organische Bedürfnisse wie Atmen, Essen, Trinken und Ausscheiden unterscheiden sich von Trieben hinsichtlich der Notwendigkeit ihrer Befriedigung. Wird die Befriedigung organischer Bedürfnisse verhindert, führt dies unweigerlich zur Zerstörung. Wer nicht atmet, isst oder trinkt, wird sterben. Bei den Trieben hingegen muss die Befriedigung nicht zwingend erfolgen. Die Verhinderung der Befriedigung von Trieben führt nicht zur Zerstörung und verursacht keinen Tod, wenngleich sie zu Angst, Unruhe, Elend und Unbehagen führen kann. Niemand ist jemals daran gestorben, keinen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben, und der Beweis dafür ist die Wirklichkeit der Menschheit im Allgemeinen.
The West considered sex as a natural necessity that must mandatorily be satiated. In other words, the West views the sexual act as an organic need. The West views that preventing sexual satiation, by suppression or repression, would lead to destructive consequences for both individuals and communities. Accordingly, they unleashed satiation within what is called sexual expression, whilst agitating arousal. However, the fact is that sex is not an organic need, but an instinct. Organic needs such as breathing, eating, drinking and defecating are distinct from instincts, with respect to the necessity of satiation. Prevention of the satiation of organic needs will lead to destruction, inevitably. So, the failure to breathe, eat or drink will lead to death. However, as for the instincts, they do not necessarily have to be satiated. Prevention of the satiation of instincts does not lead to destruction and will not cause death, although it will lead to anxiety, agitation, misery and discomfort. No-one has ever died through not having sex and the evidence for that is the reality of humankind in general.
Organische Bedürfnisse unterscheiden sich von Instinkten auch hinsichtlich ihrer Anregung durch einen Reiz. Organische Bedürfnisse werden durch innere Erfordernisse angeregt, während der Instinkt durch einen äußeren Reiz erregt wird. Organische Bedürfnisse verlangen nach Befriedigung innerer Erfordernisse, da der Körper überleben muss. Im Gegensatz dazu verlangen Instinkte ihrem Ursprung nach von Natur aus keine Befriedigung von innen, außer dem, was von außen beeinflusst wird. Die Instinkte werden also nicht durch innere Erfordernisse angeregt. Stattdessen werden Instinkte durch äußeren Reiz erregt, sei es in Form einer greifbaren, anreizenden Wirklichkeit oder eines anreizenden Gedankens, der eine greifbare Wirklichkeit abbildet, und allem, was unter den Begriff des Reizes fällt. Wenn ein solcher äußerer Reiz nicht vorhanden ist, tritt keine Erregung des Instinkts ein. Des Weiteren ist der Bedarf an Befriedigung sowohl in Qualität als auch in Quantität mit der Erregung verknüpft. Je geringer der äußere Reiz, desto geringer ist das Verlangen.
Organic needs are also distinguished from instincts, with respect to arousal by stimulus. Organic needs are stimulated by internal requirements, whilst the instinct is aroused by an external stimulus. Organic needs require satiation for internal requirements, as the body must survive. In contrast, instincts do not require satiation from within in origin, naturally, other than what is influenced from externally. So, the instincts are not aroused from internal requirements. Instead, instincts are aroused by external stimulus, in terms of a stimulating tangible reality or a stimulating thought depicting a tangible reality, including all that falls within the meaning of stimulus. If such an external stimulus was not to be found, then there is no arousal of the instinct. Furthermore, the demand for satiation in both quality and quantity is linked to the arousal. The less the external stimulus, the less will be the desire.
Außerdem unterscheidet der Westen im Allgemeinen nicht zwischen dem Instinkt und seinen Erscheinungsformen. Dies wird aus den Büchern und Studien westlicher Psychologen deutlich, die die Vorstellung vertraten, dass der Geschlechtsakt selbst ein Instinkt sei und nicht eine Erscheinungsform des Fortpflanzungsinstinkts.
Furthermore, the West in general does not distinguish between the instinct and its manifestations. It is apparent from the books and studies of the Western psychologists, who carried the perception that the sexual act itself is an instinct and not as a manifestation of the instinct of procreation.
Der Unterschied zwischen den beiden Sichtweisen ist von entscheidender Bedeutung, und zwar wegen der Folgen, die sich aus der jeweiligen Sichtweise für das Beabsichtigte ergeben. Wer den Geschlechtsakt als Trieb betrachtet, macht den Sex selbst zum Zweck, während derjenige, der Sex als Ausdruck des Fortpflanzungstriebs versteht, sich auf einen vom Geschlechtsakt verschiedenen Zweck konzentriert und dessen Status und Art entsprechend bestimmt. Auf dieser Unterscheidung beruht, wie sehr das menschliche Verhalten gegenüber dem Sex das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft beeinflusst und prägt. Es gibt unter den Westlern solche, die den sexuellen Aspekt in Trieb und dessen Ausdruck unterscheiden. Sie sagen, Sex diene dem Zweck der Fortpflanzung, zugleich behaupten sie einen Widerspruch zwischen dem Ziel der Natur, wie sie es nennen, und dem Ziel des Menschen. Das Ziel der Natur bestimmen sie als Kindesgeburt, das Ziel des Menschen dagegen als das größtmögliche Lustempfinden beim Orgasmus, wie es in dem Buch „Origins of the Sexual Impulse“ von Colin Wilson erwähnt wird. Diese westliche Sichtweise ist ungültig, weil sie die Aufmerksamkeit des Menschen vom eigentlichen Trieb als Ganzem auf nur eine seiner Erscheinungsformen lenkt. So wird der Zweig beachtet statt der Wurzel. Das Ziel des Menschen wird dadurch, die sexuelle Lust so weit wie möglich zu erreichen, ohne Rücksicht auf die Fortdauer der Menschheit. Dies führt den Menschen zu Zersetzung und Perversion auf der Suche nach allen Formen der Verderbtheit, wie Nekrophilie, Zoophilie, Hypoxyphilie und anderen, die ihm seine Menschlichkeit rauben.
The difference between the two perspectives is critically important because of the consequences related to what is intended, according to the respective perspectives. Whoever views the sexual act as an instinct will make sex itself a purpose, whilst whoever views sex as a manifestation of the instinct of procreation, will focus on a purpose, other than the sexual act, defining its status and manner accordingly. Based on this differentiation, human behavior towards sex is determined in terms of how much influence and impact it has on the life of individuals and society. There are those amongst the Westerners who do differentiate the sexual aspect into instinct and its manifestation. They say that sex serves the purpose of procreation, whilst they assert a contradiction between the objective of nature, as they call it, and the objective of the human. They defined the objective of nature as childbirth, whilst the objective of humans is to attain the greatest level of pleasure from orgasm, as mentioned in the book, Origins of the Sexual Impulse by Colin Wilson. This Western view is invalid because it diverts the attention of man away from the actual instinct as a whole, to just one of its manifestations. Thus, the branch is focused upon rather than the root. So the objective of humans becomes to achieve sexual pleasure as much as possible, with no consideration regarding the continuity of the human species. This leads man to subversion and perversion in search of all forms of depravity, such as necrophilia, zoophilia, hypoxyphilia and others, that deprive man of his humanity.
Was die Folgen und Auswirkungen dieser Sichtweise auf sexuelle Beziehungen für die Menschheit im Allgemeinen und für die westliche Gesellschaft im Besonderen betrifft, so ist offensichtlich, dass sie im Westen zu vielen Übeln geführt hat. Dazu gehören:
As for the consequence and impact of this view about sexual relationships upon humanity in general and the Western society in particular, it is evident that it has led to many evils in the West. These include:
Die Veränderung der Realität der Frau von ihrem ursprünglichen Status als Mutter, Hausfrau und Ehre, die geschützt werden muss, hin zu einem bloßen sexuell begehrenswerten Konsumgut. Der Westen achtet nicht auf ihre Menschlichkeit, sondern nur auf ihre sexuelle Weiblichkeit.
- Changing the reality of woman from her original status of being a mother, housewife and honor that must be protected, into merely a sexually desirable commodity. The West does not pay attention to her humanity, but only to her sexual femininity.
Die Vorherrschaft einer künstlichen, visuellen Form der Frau, verkörpert durch einen glamourösen, sexualisierten Körper, die zu körperlichen und seelischen Krankheiten unter Frauen führt, etwa zur Magersucht (Anorexia nervosa).
- The dominance of an artificial, visual form for woman, represented by a glamorous, sexualized body, that leads to physical and mental diseases amongst women, such as anorexia nervosa.
Die Aufgabe des Konzepts der Familie und ihre Notwendigkeit für die Gesellschaft.
- The abandoning of the concept of the family and its necessity for society.
Die Zerrüttung und der Zerfall familiärer Beziehungen, das Scheitern von Ehen und häufige Scheidungen, trotz sinkender Zahlen von Eheschließungen.
- The corruption and disintegration of family relations, failure of marriages and frequent divorce, despite falling numbers of marriages.
- Das Abwälzen der Verantwortung der Väter gegenüber ihren Kindern, die dann staatliche Einrichtungen aufnehmen und erziehen. Dies steht im Einklang mit dem Konzept der professionellen Betreuung, das von manchen dem natürlichen, familiären Fürsorgen als überlegen angesehen wird.
- The abandoning of the responsibility of fathers towards their children, whom state institutions then foster and educate. This is aligned to the concept of professional caregiving, which is held as superior to natural, familial caregiving by some.
Unzucht und Prostitution wurden so weit verbreitet, dass sie zur Norm wurden, ebenso die Zunahme von Abtreibungen und die Geburt von Kindern aus Unzucht und Ehebruch, die der Westen früher als unehelich bezeichnete.
- Fornication and prostitution became so rampant that they became norms, as did the increase in abortion and the birth of children from fornication and adultery, whom the West formerly called illegitimate children.
Die Verbreitung von ehelicher Untreue und der Mangel an Vertrauen zwischen den Ehepartnern.
- The spread of marital infidelity and the lack of trust between spouses.
Die Ausbreitung der Homosexualität, die gefährliche Krankheiten und psychische Probleme mit sich brachte.
- The spread of homosexuality, which brought with it dangerous diseases and psychological problems.
– Die Verbreitung von Vergewaltigung und die häufige sexuelle Misshandlung von Kindern.
- The prevalence of rape and frequent sexual abuse of children.
Die Verlangsamung des demografischen Wachstums und die Alterung der westlichen Gesellschaft. Dies ist eine Folge der Vernachlässigung der Grundlage des Instinkts, nämlich des Überlebens der Art, der Fortpflanzung. Dies ist das Problem, das die Existenz des Westens als Ganzes bedroht. In seinem Buch „The Death of the West“ warnte der konservative US-Politiker Patrick Joseph (Pat) Buchanan: „Der Tod des Westens ist keine Vorhersage darüber, was geschehen wird, sondern eine Beschreibung dessen, was jetzt geschieht. Die Nationen der Ersten Welt sterben. Sie stehen vor einer tödlichen Krise, nicht weil etwas in der Dritten Welt geschieht, sondern weil zu Hause und in den Häusern der Ersten Welt nicht geschieht, was geschehen müsste. Die Geburtenraten im Westen sinken seit Jahrzehnten.“
- The slowing of demographic growth and the aging of Western society. This is a result of neglecting the basis of the instinct, which is the survival of the species, procreation. This is the issue that threatens the existence of the West as a whole. In his book, The Death of the West, conservative US politician, Patrick Joseph (Pat) Buchanan warned, “the Death of the West is not a prediction of what is going to happen, it is a depiction of what is happening now. First World nations are dying. They face a mortal crisis, not because of something happening in the Third World, but because of what is not happening at home and in the homes of the First World. Western fertility rates have been falling for decades.”.
Tatsächlich kann der natürliche Geschlechtstrieb des Menschen unterdrückt, entfesselt oder geordnet werden. Unterdrückung widerspricht der Natur des menschlichen Instinkts, der befriedigt werden muss. Doch auch die Entfesselung innerhalb dessen, was man sexuellen Ausdruck nennt, bei der sämtliche Schranken fallen und allein die Befriedigung im Mittelpunkt steht, widerspricht der Wirklichkeit seiner Natur, eine Äußerung des Fortpflanzungstriebes zu sein. Es ist falsch, die Wurzel zu vernachlässigen und sich auf den Zweig zu konzentrieren. Folgerichtig kam es im Westen unvermeidlich zu einem Wandel der gesellschaftlichen Sichtweise: weg von der Fortdauer der Menschheit, hin zur Beziehung zwischen Mann und Frau als Männchen und Weibchen, mit anderen Worten, allein zu geschlechtlichen Beziehungen. Diese gesellschaftliche Sichtweise muss sich wandeln, weg von der alleinigen Ausrichtung auf Lust und Genuss, hin zu einer Sicht, die diesen Genuss und diese Lust als natürliche, unausweichliche Folge der Befriedigung begreift. Nur so richtet sich die Gesellschaft auf den Zweck aus, um dessentwillen dieser Instinkt besteht, nämlich das Fortbestehen der Art.
In fact, the natural sexual desire of humans can be either suppressed, unleashed or organized. Suppression contradicts the nature of the human instinct that needs to be satiated. However, unleashing, within what is called sexual expression, abandoning all constraints and focusing on satiation alone, also contradicts the reality of its nature of being a manifestation of the instinct of procreation. It is wrong to neglect the root and focus on the branch. Accordingly, it was an inevitable consequence that the community view changed in the West from the continuity of humanity, to the relationship between men and women as males and females, in other words, sexual relations alone. This community view must be changed from focusing on pleasure and enjoyment alone, to a view that makes this pleasure and enjoyment a natural, inevitable consequence of satiation. This alone makes the community focused on the purpose for which this instinct exists, which is the survival of the species.
Sowohl die Befriedigung als auch der Zweck des Triebes können mit dieser gemeinschaftlichen Sichtweise erreicht werden. Für eine Gemeinschaft, die dieses Konzept annimmt, wird zwangsläufig Ruhe und Frieden verwirklicht. Dies ist die richtige Sichtweise, die den Verstand überzeugt und mit der menschlichen Natur (fitra) übereinstimmt. Obwohl der Westen die Verderbtheit seiner Sichtweise durch die katastrophalen Folgen kennt, die sie für die Gesellschaft mit sich gebracht hat, weigert sich der Westen aus eigener Arroganz und Sturheit, die Wahrhaftigkeit der islamischen Sichtweise anzuerkennen, weil der Islam den beiden Konzepten widerspricht, die als Säulen seiner Zivilisation gelten, nämlich Freiheit und Individualismus.
Both the satiation and the purpose of the instinct can be achieved with this community view. Tranquility will inevitably be realized for a community that adopts this concept. This is the correct view that convinces to the mind and agrees with the human nature (fitra). Despite the West knowing the corruption of its view through the catastrophic consequences it unleashed on society, the West refuses to acknowledge the truthfulness of the Islamic view, out of its own arrogance and stubbornness, because Islam contradicts the two concepts represented as the pillars of its civilization, i.e. freedom and individualism.