29. Prophet Muhammad ﷺ
29. Prophet Muhammad
Beschreibung des Muhammad
Description of Muhammad
Muhammad ﷺ wurde in Mekka (Makkah) in Arabien am Montag, dem 12. Rabi' al-Awwal (2
Muhammad (pbuh) was born in Mecca ( Makkah), Arabia, on Monday, 12 Rabi' Al-Awal (2
August 570 n. Chr.). Seine Mutter, Aminah, war die Tochter des Wahb Ibn Abdu Manaf aus der Sippe der Zahrah. Sein Vater, ʿAbdullah, war der Sohn des ʿAbdul Muttalib. Seine Abstammung lässt sich bis zum edlen Haus Ismaels zurückverfolgen, des Sohnes des Propheten Abraham, und zwar etwa über vierzig Generationen.
August A.D. 570). His mother, Aminah, was the daughter of Wahb Ibn Abdu Manaf of the Zahrah family. His father, 'Abdullah, was the son of Abdul Muttalib. His genealogy has been traced to the noble house of Ishmael, the son of Prophet Abraham in about the fortieth descend.
Der Vater Muhammads ﷺ verstarb vor seiner Geburt.
Muhammad's father died before his birth.
Bevor er sechs Jahre alt war, starb seine Mutter, und der doppelt verwaiste Muhammad ﷺ wurde der Obhut seines Großvaters Abdul Muttalib anvertraut, der ihn mit größter Zärtlichkeit umsorgte. Doch das Oberhaupt starb zwei Jahre später. Auf seinem Sterbebett vertraute er seinem Sohn Abu Talib die Obhut über das kleine Waisenkind an.
Before he was six years old his mother died, and the doubly orphaned Muhammad was put under the charge of his grandfather Abdul Muttalib who took the most tender care of him. But the old chief died two years afterwards. On his deathbed he confided to his son Abu Talib the charge of the little orphan.
Reise nach Busra – Der christliche Mönch Bahira und die Vorzüge Muhammads ﷺ
Journey to Busra - Christian Monk merits Muhammad
Als Muhammad zwölf Jahre alt war, begleitete er seinen Onkel Abu Talib auf einer Handelsreise nach Syrien, und sie zogen bis nach Busra. Die Reise dauerte einige Monate. In Busra traf der christliche Mönch Bahira auf Muhammad ﷺ. Es wird überliefert, dass er zu Abu Talib sagte:
When Muhammad was twelve years old, he accompanied his uncle Abu Talib on a mercantile journey to Syria, and they proceeded as far as Busra. The journey lasted for some months. It was at Busra that the Christian monk Bahira met Muhammad. He is related to have said to Abu Talib:
„Kehre mit diesem Jungen zurück und bewahre ihn vor dem Hass der Juden, denn eine große Zukunft erwartet deinen Neffen."
'Return with this boy and guard him against the hatred of the Jews, for a great career awaits your nephew."
Der aufrichtige und edle Charakter Muhammads ﷺ
Muhammad's honest and honorable character
Nach dieser Reise scheint die Jugend Muhammads ereignislos verlaufen zu sein, doch alle Autoritäten stimmen darin überein, ihm eine Korrektheit der Sitten und eine Reinheit der Moral zuzuschreiben, wie sie unter den Menschen von Mekka selten waren. Der aufrichtige Charakter und das würdevolle Auftreten des zurückhaltenden jungen Mannes gewannen die Anerkennung der Bürger von Mekka, und allgemein einvernehmlich erhielt er den Titel „Al-Amin“, der Vertrauenswürdige.
After this journey, the youth of Muhammad seems to have been passed uneventfully, but all authorities agree in ascribing to him such correctness of manners and purity of morals as were rare among the people of Mecca. The fair character and the honorable bearing of the unobtrusive youth won the approbation of the citizens of Mecca, and b y common consent he received the title of "Al Ameen," The Faithful.
In seinen frühen Jahren blieb Muhammad ﷺ von den Sorgen des Lebens nicht verschont. Er musste die Herden seines Onkels hüten, der, wie der Rest der Banu Haschim, den größten Teil seines Vermögens verloren hatte.
In his early years, Muhammad was not free from the cares of life. He had to watch the flocks of his uncle, who, like the rest of the Bani Hashim, had lost the greater part of his wealth.
Die einsame Lebensweise in der Jugend Muhammads ﷺ
Solitary lifestyle of Muhammad's youth
Von seiner Jugend bis zum Mannesalter führte er ein fast einsames Leben. Die Gesetzlosigkeit, die in Mekka weit verbreitet war, und die plötzlichen Ausbrüche grundloser und blutiger Streitereien unter den Stämmen, die den Markt von Okadh besuchten (die arabische Olympia), sowie die Sittenlosigkeit und Skepsis der Quraisch riefen im Herzen des empfindsamen Jünglings natürlicherweise Gefühle des Mitleids und der Trauer hervor. Solche Szenen sozialen Elends und religiösen Verfalls waren kennzeichnend für ein verderbtes Zeitalter.
From youth to manhood he led an almost solitary life. The lawlessness rife among the Meccans, the sudden outbursts of causeless and bloody quarrels among the tribes frequenting the Fair of Okadh (The Arabian Olympia), and the immorality and skepticism of the Quraish, naturally caused feelings of pity and sorrow in the heart of the sensitive youth. Such scenes of social misery and religious degradation were characteristic of a depraved age.
Muhammads Ehe mit Khadīja ﷺ
Muhammad's marriage to Khadijah
Als Muhammad fünfundzwanzig Jahre alt war, reiste er erneut nach Syrien, und zwar als Handelsbevollmächtigter einer vornehmen und reichen Witwe aus dem Stamm der Quraisch namens Khadidscha. Nachdem er sich in den Handelsgeschäften dieser Dame als zuverlässig erwiesen hatte, wurde er bald mit ihrer Hand belohnt. Diese Ehe erwies sich als glücklich und außergewöhnlich harmonisch. Khadidscha war deutlich älter als ihr Ehemann, doch trotz des Altersunterschieds zwischen ihnen herrschte auf beiden Seiten eine überaus zärtliche Hingabe. Diese Ehe schenkte ihm das liebevolle Herz einer Frau, die stets bereit war, ihn in seiner Verzweiflung zu trösten und den schwachen, flackernden Funken der Hoffnung in ihm am Leben zu erhalten, wenn kein Mensch an ihn glaubte und die Welt in seinen Augen düster erschien.ﷺ
When Muhammad was twenty five years old, he traveled once more to Syria as a factor of a noble and rich Quraishi widow named Khadijah; and, having proved himself faithful in the commercial interests of that lady, he was soon rewarded with her hand in marriage. This marriage proved fortunate and singularly happy. Khadijah was much the senior of her husband, but in spite of the disparity of age between them, the most tender devotion on both sides existed. This marriage gave him the loving heart of a woman who was ever ready to console him in his despair and to keep alive within him the feeble, flickering flame of hope when no man believed in him and the world appeared gloomy in his eyes.
Unruhige, gesetzlose Zeiten für die Makkaner
Troubled, lawless times for the Makkans
Bis er das Alter von dreißig Jahren erreichte, war Muhammad ﷺ der Außenwelt beinahe fremd. Seit dem Tod seines Großvaters war die Macht in Mekka unter zehn Senatoren aufgeteilt, die das Regierungsgremium des Arabischen Staatenbundes bildeten. Unter ihnen herrschte keine Einigkeit, die die Sicherheit der individuellen Rechte und des Eigentums gewährleistet hätte. Zwar boten die Familienbande den Bürgern ein gewisses Maß an Schutz, doch waren Fremde häufig Verfolgung und Unterdrückung ausgesetzt. In vielen Fällen wurden sie nicht nur ihrer Güter, sondern sogar ihrer Frauen und Töchter beraubt. Auf Betreiben des treuen Muhammad ﷺ wurde bei dem alten Bund, der Föderation der Fudul, d. h. der Gefälligkeiten, wiederbelebt, mit dem Ziel, die Gesetzlosigkeit zu unterdrücken und jeden schwachen Menschen – ob Mekkaner oder Fremder, Freier oder Sklave – gegen jegliches Unrecht oder jede Unterdrückung zu verteidigen, der er innerhalb des Gebiets von Mekka zum Opfer fallen mochte.
Until he reached thirty years of age, Muhammad was almost a stranger to the outside world. Since the death of his grandfather, authority in Mecca was divided among the ten senators who constituted the governing body of the Arabian Commonwealth. There was no such accord among them as to ensure the safety of individual rights and property. Though family relations afforded some degree of protection to citizens, yet strangers were frequently exposed to persecution and oppression. In many cases they were robbed, not only of their goods, but even of their wives and daughters. At the instigation of the faithful Muhammad, an old league called the Federation of Fudul, i.e., favors was revived with the object of repressing lawlessness and defending every weak individual - whether Meccan or stranger, free or slave - against any wrong or oppression to which he might be the victim within the territories of Mecca.
Als Muhammad dreißig Jahre und fünf Jahre alt war, schlichtete er einen ernsten Streit mit seinem Urteil, der drohte, ganz Arabien in eine neue Reihe der häufig wiederkehrenden Kriege zu stürzen. Beim Wiederaufbau des Heiligen Hauses der Ka'ba im Jahr 605 n. Chr. stellte sich die Frage, wer die Ehre haben sollte, den Schwarzen Stein, die heiligste Reliquie dieses Hauses, an seinen angestammten Platz zu heben. Jeder Stamm beanspruchte diese Ehre für sich. Der älteste Bürger riet den Streitenden, als Schiedsrichter den ersten Mann anzunehmen, der durch ein bestimmtes Tor eintreten würde. Der Vorschlag wurde angenommen, und der erste Mann, der durch das Tor kam, war Muhammad ﷺ, "Al-Ameen". Sein Rat befriedigte alle streitenden Parteien. Er ordnete an, den Stein auf ein Stück Tuch zu legen und jeden Stamm an der Ehre teilhaben zu lassen, indem er einen Teil des Tuches ergriff und den Stein anhob. So wurde der Stein an seinen Platz gebracht, und der Wiederaufbau des Hauses wurde ohne weitere Unterbrechung vollendet.
When Muhammad reached thirty-five years, he settled by his judgment a grave dispute, which threatened to plunge the whole of Arabia into a fresh series of her oft-recurring wars. In rebuilding the Sacred House of the Ka'ba in A.D. 605, the question arose as to who should have the honor of raising the black stone, the most holy relic of that House, into its proper place. Each tribe claimed that honor. The senior citizen advised the disputants to accept for their arbitrator the first man to enter from a certain gate. The proposal was agreed upon, and the first man who entered the gate was Muhammad "Al-Ameen." His advice satisfied all the contending parties. He ordered the stone to be placed on a piece of cloth and each tribe to share the honor of lifting it up by taking hold of a part of the cloth. The stone was thus deposited in its place, and the rebuilding of the House was completed without further interruption.
Muhammad ﷺ vereitelt die Absicht der Römer, Makka zu kontrollieren
Muhammad thwarts intention of the Romans to control Makka
Es wird berichtet, dass um diese Zeit ein gewisser Usman, Ibn Huwairith, unterstützt durch byzantinisches Gold, einen Versuch unternahm, das Gebiet des Hidschas in ein römisches Lehen zu verwandeln, der Versuch jedoch scheiterte, vor allem durch das Wirken Muhammads ﷺ.
It is related that, about this time, a certain Usman, Ibn Huwairith, supported by Byzantine gold, made an attempt to convert the territory of Hijaz into a Roman dependency, but the attempt failed, chiefly through the instrumentality of Muhammad.
Güte und Großzügigkeit gegenüber den Menschen
Kindness and generousity shown to the people
Dies sind nahezu alle öffentlichen Handlungen, die Historiker von Muhammad in den ersten fünfzehn Jahren seiner Ehe mit Khadijah überliefern, an denen er beteiligt war. Über sein Privatleben wird berichtet, dass er stets hilfsbereit gegenüber Bedürftigen und Hilflosen war. Sein Onkel Abu Talib war in Not geraten, weil er sich bemühte, die alte Stellung seiner Familie zu bewahren. Muhammad, der zu dieser Zeit durch seine Verbindung mit Khadijah ziemlich wohlhabend war, versuchte, einen Teil der Dankesschuld und Verpflichtung abzutragen, die er seinem Onkel gegenüber hatte, indem er die Erziehung und Ausbildung von dessen Sohn 'Ali übernahm. Ein Jahr später nahm er 'Aqil, einen weiteren Sohn seines Onkels, als Adoptivsohn an.
These are nearly all the public acts related by historians in which Muhammad took part in the first fifteen years of his marriage to Khadijah. As for his private life he is described to have been ever helpful to the needy and the helpless. His uncle Abu Talib had fallen into distress through his endeavors to maintain the old position of his family. Muhammad, being rather rich at this time by his alliance with Khadijah, tried to discharge part of the debt of gratitude and obligation which he owed to his uncle by undertaking the bringing up and education of his son 'Ali. A year later he adopted 'Akil, another of his uncle's sons.
Chadīdscha gebar Muhammad ﷺ drei Söhne und vier Töchter. Alle Söhne starben im Kindesalter, doch in dem geliebten ʿAlī fand er großen Trost.
Khadijah bore Muhammad three sons and four daughters. All the males died in childhood, but in loving 'Ali he found much consolation.
Um diese Zeit gab Muhammad ﷺ ein Beispiel der Güte, das eine heilsame Wirkung auf sein Volk hatte. Seine Frau Khadidscha hatte ihm einen jungen Sklaven namens Zaid Ibn Haritha geschenkt, der als Gefangener nach Mekka gebracht und an Khadidscha verkauft worden war. Als Haritha hörte, dass Muhammad ﷺ Zaid besaß, kam er nach Mekka und bot eine große Summe für dessen Freilassung an.
About this time, Muhammad set a good example of kindness, which created a salutary effect upon his people. His wife Khadijah had made him a present of young slave named Zaid Ibn Haritha, who had been brought as a captive to Mecca and sold to Khadijah. When Haritha heard that Muhammad possessed Zaid, he came to Mecca and offered a large sum for his ransom.
Daraufhin sagte Muhammad: „Lasst Zaid herkommen, und wenn er sich entscheidet, mit euch zu gehen, nehmt ihn ohne Lösegeld mit. Wenn es aber seine Wahl ist, bei mir zu bleiben, warum sollte ich ihn dann nicht behalten?“ Als Zaid vor Muhammad ﷺ gebracht wurde, erklärte er, dass er bei seinem Herrn bleiben wolle, der ihn behandelte, als wäre er sein einziger Sohn. Kaum hatte Muhammad ﷺ dies gehört, nahm er Zaid bei der Hand und führte ihn zum Schwarzen Stein der Ka'ba, wo er ihn öffentlich als seinen Sohn annahm. Der Vater willigte ein und kehrte zufrieden nach Hause zurück. Von da an wurde Zaid der Sohn Muhammads ﷺ genannt.
Die göttliche Eingebung Allahs erreicht Muhammad ﷺ
Allah's Divine Inspiration touches Muhammad
Jahrelang nach seiner Heirat hatte es sich Muhammad ﷺ zur Gewohnheit gemacht, sich in eine Höhle auf dem Berg Hira zurückzuziehen, einige Meilen von Mekka entfernt. Zu dieser Höhle ging er zum Gebet und zur Meditation, manchmal allein, manchmal mit seiner Familie. Dort verbrachte er oft ganze Nächte in tiefem Nachdenken und in innigster Zwiesprache mit dem unsichtbaren und doch allwissenden Allah, dem Herrn des Universums. Es war während eines dieser Rückzüge und in den stillen Stunden der Nacht, als keine menschliche Anteilnahme in der Nähe war, dass ein Engel zu ihm kam, um ihm mitzuteilen, dass er der Gesandte Allahs sei, der entsandt wurde, um ein gefallenes Volk zur Erkenntnis und zum Dienst an seinem Herrn zurückzuführen ﷺ.
For years after his marriage, Muhammad had been accustomed to secluding himself in a cave in Mount Hira, a few miles from Mecca. To this cave he used to go for prayer and meditation, sometimes alone and sometime with his family. There, he often spent the whole nights in deep thought and profound communion with the Unseen yet All-Knowing Allah of the Universe. It was during one of those retirements and in the still hours of the night, when no human sympathy was near, that an angel came to him to tell him that he was the Messenger of Allah sent to reclaim a fallen people to the knowledge and service of their Lord.
Namhafte Verfasser authentischer Überlieferungen des Islam stimmen in folgendem Bericht über die ersten Offenbarungen überein, die der Prophet ﷺ empfing.
Renowned compilers of authentic traditions of Islam agree on the following account of the first revelations received by the Prophet.
Muhammad zog sich in die Höhle auf dem Berg Hira zurück ﷺ und verehrte Gott drei Tage und drei Nächte lang.
Muhammad would seclude himself in the cave of Mount Hira and worship three days and nights.
Wann immer er wollte, kehrte er zu seiner Familie nach Mekka zurück und ging dann wieder fort, wobei er die Lebensnotwendigkeiten mit sich nahm. So kehrte er von Zeit zu Zeit zu Khadijah zurück, bis eines Tages die Offenbarung zu ihm herabkam und der Engel Gabriel ihm erschien und sprach:
He would, whenever he wished, return to his family at Mecca and then go back again, taking wihim the necessities of life. Thus he continued to return to Khadijah from time to time until one day the revelation came down to him and the Angel Gabriel (Jibreel) appeared to him and said:
„Lies!" Doch da Muhammad ﷺ Analphabet war und nie Unterricht im Lesen oder Schreiben erhalten hatte, sagte er zu dem Engel:
"Read!" But as Muhammad was illiterate, having never received any instruction in reading or writing, he said to the angel:
Chadīdscha berät sich mit ihrem Cousin, der in den Schriften bewandert ist; Bestätigung des Propheten ﷺ
Khadijah consults cousin knowledgeable of Scriptures; confirmation of Prophet
Nach diesem Erlebnis ging Khadidscha zu ihrem Vetter Waraqa Ibn Naufal, der alt und blind war und die Schriften der Juden und Christen kannte und, wie berichtet wird, sie ins Arabische übersetzt hatte. Als sie ihm erzählte, was sie gehört hatte, rief er aus: „Heilig! Heilig! Wahrlich, das ist der Namus (der Heilige Geist), der auch zu Moses kam. Er wird der Prophet seines Volkes sein. Sag ihm das und heiße ihn, im Herzen tapfer zu sein." Als sich die beiden Männer später auf der Straße trafen, sprach der blinde alte Gelehrte der jüdischen und christlichen Schriften von seinem Glauben und Vertrauen: „Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand Waraqas Leben liegt, Allah hat dich auserwählt, der Prophet dieses Volkes zu sein. Sie werden dich einen Lügner nennen, sie werden dich verfolgen, sie werden dich vertreiben, und sie werden gegen dich kämpfen. Ach, dass ich diese Tage erleben könnte! Ich würde für diese kämpfen." Und er küsste ihn auf die Stirn.
After this experience Khadijah went to her cousin Waraqa Ibn Naufal, who was old and blind and who knew the Scriptures of the Jews and Christians, and is stated to have translated them into Arabic. When she told him of what she had heard, he cried out: "Holy! Holy! Verily, this is the Namus (The Holy Spirit) who came to Moses. He will be the prophet of his people. Tell him this and bid him to be brave at heart." When the two men met subsequently in the street, the blind old student of the Jewish and Christian Scriptures spoke of his faith and trust: "I swear by Him in Who hand Waraqa's life is, Allah has chosen you to be the prophet of this people. They will call you a liar, they will persecute you, they will banish you, and they will fight against you. Oh, that I could live to those days. I would fight for these." And he kissed him on the forehead.
Muhammad ﷺs Visionen und sein Kampf gegen die Depression
Muhammad's Visions and struggle to fight depression
Auf die erste Offenbarung folgte eine beträchtliche Zeit, in der Muhammad ﷺ von großer seelischer Niedergeschlagenheit heimgesucht wurde. Nur Allah, der Allmächtige, weiß, was Muhammad ﷺ in dieser Zeit gedacht und empfunden haben mag. Er mag sich um seine Visionen gesorgt haben und ungewiss gewesen sein, wie die Mehrheit der Bewohner Makkas mit dieser Gnade Allahs umgehen würde, da ihre eigenen Interessen auf dem Spiel standen. Die Makkaner verließen sich damals stark auf den Handel, der sich um polytheistische und heidnische Riten drehte, um falsche Götzen und Statuen und andere Dinge, die sie verehrten. Man kann sich kaum vorstellen, welche Zukunft und Verantwortung ihn gegenüber den Menschen der Welt erwartete, ebenso wie die Herausforderungen, für die Allah der Allmächtige ihn auserwählt hatte.
The first vision was followed by a considerable period, during which Muhammad suffered much mental depression. Only Almighty Allah knows what Muhammad must have been thinking and feeling at that time. He may have been worried about his visions, uncertain as to how the majority of the Makkans would treat Allah's blessing, since their own interests were at stake. The Makkans, at that time, relied heavily on trade that revolved around polytheistic and pagan rituals of false idols and statues and other things that they worshipped. One can't contemplate his future and responsibilities to the people of the world, as well as the challenges that Allah Almighty had chosen him for.
Der Prophet ﷺ erhebt sich, um seine Sendung für Allah zu beginnen.
Prophet rises to start his mission for Allah
Der Engel sprach zu dem betrübten Herzen von Hoffnung und Vertrauen und von der strahlenden Zukunft, in der er die Menschen der Erde in den einen wahren Glauben strömen sehen würde. Sein Schicksal wurde ihm enthüllt, als er, in tiefe Meditation versunken, schwermütig und traurig, sich von einer Stimme vom Himmel gerufen fühlte, sich zu erheben und zu predigen.
The angel spoke to the grieved heart of hope and trust and of the bright future when he would see the people of the earth crowding into the one true faith. His destiny was unfolded to him, when, wrapped in profound meditation, melancholy and sad, he felt himself called by a voice from heaven to arise and preach.
„O du, der du dich in Gewänder gehüllt hast! Steh auf und warne! Und deinen Herrn (Allah)
"O you (Muhammad) enveloped (in garments)! Arise and warn! And your Lord (Allah)
„Erhebe dich und warne!“ (Sure 74:1-3, Koran)
magnify!" (Ch 74:1-3 Quran)
Er erhob sich und widmete sich der Aufgabe, zu der er berufen worden war. Chadidscha war die Erste, die seine Sendung annahm. Sie glaubte an die Offenbarungen, wandte sich von der Götzenverehrung ihres Volkes ab und schloss sich ihm im Reinsein des Herzens und im Verrichten des Gebets zu Allah, dem Allmächtigen, an.
He arose and engaged himself in the work to which he was called. Khadijah was the first to accept his mission. She was to believe in the revelations, to abandon the idolatry of her people and to join him in purity of heart and in offering up prayers to Allah the Almighty.
Die Gefährten
The Companions
Zu Beginn seiner Sendung eröffnete Muhammad – im Folgenden der Prophet genannt – seine Seele nur denjenigen, die ihm verbunden waren, und versuchte, sie von den groben Bräuchen ihrer Vorfahren zu befreien. Nach Chadidscha war sein Vetter Ali der nächste Gefährte. Der Prophet ﷺ pflegte oft mit seiner Frau und seinem jungen Vetter in die Wüste rund um Mekka zu gehen, um gemeinsam dem Herrn aller Völker für seine vielfältigen Segnungen aus tiefstem Herzen zu danken. Einmal wurden sie von Abu Talib, dem Vater Alis, überrascht. Er sagte zum Propheten ﷺ: „O Sohn meines Bruders, welcher Religion folgst du da?“ „Es ist die Religion Allahs, seiner Engel, seiner Gesandten und unseres Stammvaters Abraham“, antwortete der Prophet ﷺ. „Allah hat mich zu seinen Dienern gesandt, um sie zur Wahrheit zu führen, und du, o mein Onkel, bist der Würdigste von allen. Es ist angemessen, dass ich dich so anspreche, und es ist angemessen, dass du die Wahrheit annimmst und hilfst, sie zu verbreiten.“ Abu Talib erwiderte: „Sohn meines Bruders, ich kann der Religion meiner Väter nicht abschwören; doch bei dem Höchsten Herrn, solange ich lebe, wird niemand es wagen, dir ein Leid zuzufügen.“ Dann wandte sich der ehrwürdige Oberhaupt Ali zu und fragte, welcher Religion er angehöre. Ali antwortete: „O Vater, ich glaube an Allah und seinen Propheten ﷺ und gehe mit ihm.“ Abu Talib erwiderte: „Nun gut, mein Sohn, er wird dich nur zu dem Guten rufen; darum steht es dir frei, mit ihm zu gehen.“ Nach Ali wurde Muhammads Adoptivsohn Zaid zum neuen Glauben bekehrt. Ihm folgte Abu Bakr, ein angesehenes Mitglied des Stammes der Quraisch und ein ehrlicher, wohlhabender Kaufmann, der bei seinen Landsleuten großes Ansehen genoss. Er war nur zwei Jahre jünger als der Prophet ﷺ. Seine Annahme des neuen Glaubens hatte große moralische Wirkung. Kurz darauf traten fünf Honoratioren vor den Propheten ﷺ und nahmen den Islam an. Auch mehrere Konvertiten aus den unteren Schichten der Araber kamen hinzu, um die neue Religion anzunehmen.
At the beginning of his mission, Muhammad - hereinafter called the Prophet - opened his soul only to those who were attached to him and tried to free them from the gross practices of their forefathers. After Khadijah, his cousin' Ali was the next companion. The Prophet used often to go into the desert around Mecca with his wife and young cousin that they might together offer their heart felt thanks to the Lord of all nations for His manifold blessings. Once they were surprised by Abu Talib, the father of 'Ali. He said to the Prophet: "O son of my brother, what is this religion you are following?" "It is the religion of Allah of His Angels, of His Messengers and of our ancestor Abraham," answered the Prophet. "Allah has sent me to His servants, to direct them towards the truth, and you, O my uncle, are the most worthy of all. It is meet that I should thus call upon you and it is meet that you should accept the truth and help in spreading it." Abu Talib replied: "Son of my brother, I cannot abjure the religion of my fathers; but by the Supreme Lord, while I am alive, none shall dare to injure you." Then turning towards 'Ali, the venerable chief asked what religion was his. Ali answered: "O father, I believe in Allah and His Prophet and go with him." Abu Talib replied: "Well my son, he will not call you to anything except what is good, therefore you are free to go with him." After 'Ali, Muhammad's adopted son Zaid became a convert to the new faith. He was followed by Abu Bakr, a leading member of the Quraish tribe and an honest, wealthy merchant who enjoyed great consideration among his compatriots. He was but two years younger than the Prophet. His adoption of the new faith was of great moral effect. Soon after, five notables presented themselves before the Prophet and accepted Islam. Several converts also came from lower classes of the Arabs to adopt the new religion.
Verbreitung des islamischen Wissens durch unseren Propheten ﷺ
Proliferation of Islamic Knowledge by our Prophet
Drei lange, mühselige Jahre lang bemühte sich der Prophet ﷺ sehr still darum, sein Volk vom Götzendienst zu befreien. Der Polytheismus war unter den Menschen tief verwurzelt. Er bot Reize, die der neue Glaube in seiner Reinheit nicht besaß. Die Quraisch hatten persönliche materielle Interessen am alten Kult, und ihr Ansehen hing von dessen Aufrechterhaltung ab. Der Prophet ﷺ musste sich mit dem götzendienerischen Gottesdienst seiner Anhänger auseinandersetzen und sich der herrschenden Oligarchie widersetzen, die über deren Geschicke bestimmte.
For three weary long years, the Prophet labored very quietly to deliver his people from the worship of idols. Polytheism was deeply rooted among the people. It offered attractions, which the new faith in its purity did not possess. The Quraish had personal material interests in the old worship, and their prestige was dependent upon its maintenance. The Prophet had to contend with the idolatrous worship of its followers and to oppose the ruling oligarchy, which governed its destinies.
Nach drei Jahren ständigen, aber stillen Ringens konnten lediglich dreißig Anhänger gewonnen werden. Nun trat eine wichtige Veränderung im Verhältnis des Propheten ﷺ zu den Bürgern von Mekka ein. Seine Landsleute hatten begonnen, an seinem Verstand zu zweifeln; sie hielten ihn für verrückt oder für besessen von einem bösen Geist. Bisher hatte er still und unauffällig gepredigt. Nun entschloss er sich, die Mekkaner öffentlich anzusprechen, und forderte sie auf, ihren Götzendienst aufzugeben. Dazu veranstaltete er auf einem benachbarten Hügel eine Versammlung und sprach dort zu ihnen über ihre Torheit vor den Augen Allahs, Steinstücke anzubeten, die sie ihre Götter nannten. Er lud sie ein, ihren alten, gottlosen Kult abzulegen und den Glauben der Liebe, der Wahrheit und der Reinheit anzunehmen. Er warnte sie vor dem Schicksal, das frühere Völker ereilt hatte, die der Predigt früherer Propheten kein Gehör geschenkt hatten. Doch die Versammlung ging auseinander, ohne auf die Warnung zu hören, die der Prophet ﷺ ihnen gegeben hatte.
After three years of constant but quiet struggle, only thirty followers were secured. An important change now occurred in the relations of the Prophet with the citizens of Mecca. His compatriots had begun to doubt his sanity, thinking him crazy or possessed by an evil spirit. Hitherto he preached quietly and unobtrusively. He now decided to appeal publicly to the Meccans, requesting them to abandon their idolatry. For this he arranged a gathering on a neighboring hill and there spoke to them of their folly in the sight of Allah in worshipping pieces of stone which they called their gods. He invited them to abandon their old impious worship and adopt the faith of love, truth and purity. He warned them of the fate that had overtaken past races who had not heeded the preaching of former prophets. But the gathering departed without listening to the warning given them by the Prophet.
Verfolgung durch den Stamm der Quraisch in Mekka
Persecution perpetrated by the Makkan Tribe of Quraish
Nun wurden der Prophet und seine Anhänger Verfolgung und Erniedrigung ausgesetzt. Die feindseligen Quraisch hinderten den Propheten ﷺ daran, im heiligen Haus der Ka'ba sein Gebet zu verrichten; sie folgten ihm, wohin er auch ging; sie bedeckten ihn und seine Gefährten mit Schmutz und Unrat, wenn sie ihre Andacht verrichteten; sie streuten Dornen an die Orte, die er zur Andacht und Meditation aufsuchte. Inmitten all dieser Prüfungen wankte der Prophet ﷺ nicht. Er war voller Zuversicht in seine Sendung, selbst als er bei mehreren Gelegenheiten in unmittelbare Lebensgefahr geriet.
Now the Prophet and his followers became subject to some persecution and indignity. The hostile Quraish prevented the Prophet from offering his prayers at the Sacred House of the Ka'ba; they pursued him wherever he went; they covered him and his disciples with dirt and filth when engaged in their devotions; they scattered thorns in the places which he frequented for devotion and meditation. Amidst all these trials the Prophet did not waver. He was full of confidence in his mission, even when on several occasions he was put in imminent danger of losing his life.
Zu dieser Zeit nahm Hamza, der jüngste Sohn Abdul Muttalibs, den Islam an. Hamza war ein Mann von ausgezeichneter Tapferkeit, ein unerschrockener Krieger, großzügig und aufrichtig, dessen Heldenmut ihm den Titel „Löwe Allahs“ einbrachte. Er wurde ein hingebungsvoller Anhänger des Islam und verlor sein Leben schließlich in dessen Sache.
At this time Hamza, the youngest son of Abdul Muttalib, adopted Islam. Hamza was a man of distinguished bravery, an intrepid warrior, generous and true, whose heroism earned for him the title of the "Lion of Allah." He became a devoted adherent of Islam and everlost his life in the cause.
Der Prophet fuhr fort, den Arabern in äußerst sanfter und vernünftiger Weise zu predigen. Er rief die Menschen, die an Ungerechtigkeit und Unrecht gewöhnt waren, dazu auf, von ihren Gräueltaten abzulassen. In glühenden Worten, die die Herzen seiner Zuhörer bewegten, warnte er sie vor der Strafe, die Allah über die alten Stämme 'Ad und Thamud verhängt hatte, welche den Lehren der Gesandten Allahs, die zu ihnen gesandt worden waren, hartnäckig ungehorsam gewesen waren. Er beschwor sie bei den wunderbaren Erscheinungen der Natur, bei der Helligkeit des Mittags, bei der Nacht, wenn sie ihren Schleier ausbreitet, und bei dem Tag, wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint, dass sie auf seine Warnung hören mögen, bevor ihnen eine ähnliche Vernichtung widerfährt. Er sprach zu ihnen vom Tag der Abrechnung, an dem ihre Taten in dieser Welt vor dem ewigen Richter gewogen werden, und an dem die Kinder, die lebendig begraben worden waren, gefragt werden, um welchen Verbrechens willen sie getötet wurden.
The Prophet continued preaching to the Arabs in a most gentle and reasonable manner. He called thepeople, so accustomed to iniquity and wrong doings, to abandon their abominations. In burning words which excited the hearts of his hearers, he warned them of the punishment which Allah had inflicted upon the ancient tribes of 'Ad and Thamud who had obstinately disobeyed the teachings of Allah's messengers to them. He adjured them by the wonderful sights of nature, by the noon day brightness, by the night when it spreads its veil, by the day when it appears in glory to listen to his warning before a similar destruction befell them. He spoke to them of the Day of Reckoning, when their deeds in this world will be weighed before the Eternal Judge, when the children who had been buried alive will be asked for what crime they were put to death.
Die Quraisch fürchteten die Ausbreitung des Islam und versuchten vergeblich, den Propheten ﷺ zu erpressen.
Quraish fear spread of Islam - Try in vain to blackmail Prophet
Eines Tages versuchten die Quraisch, den Propheten ﷺ dazu zu bewegen, von seiner Verkündigung der neuen Religion abzulassen, die Zwietracht unter ihrem Volk gesät hatte. 'Utba Ibn Rabi'a wurde entsandt, um den Propheten ﷺ aufzusuchen und mit ihm zu sprechen. 'Utba sagte: „O Sohn meines Bruders, du zeichnest dich durch deine Vorzüge aus; doch du hast Zwietracht unter unserem Volk gesät und Uneinigkeit in unsere Familien getragen; du hast unsere Götter und Göttinnen verurteilt und unsere Vorfahren der Gottlosigkeit bezichtigt. Nun sind wir gekommen, um dir einen Vorschlag zu unterbreiten, und ich bitte dich, gut zu überlegen, bevor du ihn ablehnst.“ „Ich höre dir zu, o Vater des Walid“, sagte der Prophet ﷺ. „O Sohn meines Bruders, wenn du mit dieser Angelegenheit Reichtum, Ehre und Ansehen erlangen willst, sind wir bereit, für dich ein Vermögen zusammenzutragen, das größer ist als das eines jeden von uns; wir werden dich zu unserem Oberhaupt machen, und wir werden nichts ohne dich unternehmen. Wenn du nach Herrschaft verlangst, werden wir dich zu unserem König machen; und wenn der Dämon, der von dir Besitz ergriffen hat, nicht gebannt werden kann, werden wir dir Ärzte holen und ihnen Reichtümer geben, bis sie dich heilen.“ Als 'Utba seine Rede beendet hatte, sagte der Prophet ﷺ: „Nun höre du mir zu, o Vater des Walid.“ „Ich höre.“ Da trug ihm der Prophet ﷺ die ersten dreizehn Verse der Sure Fussilat vor, die wie folgt gedeutet werden können:
One day the Quraish tried to induce the Prophet to discontinue his teachings of the new religion, which had sown discord among their people. 'Utba Ibn Rabi'a, was delegated to see the Prophet and speak to him. 'Utba said: "O son of my brother, you are distinguished by your qualities; yet you have sown discord among our people and cast dissension in our families; you denounced our gods and goddesses and you charge our ancestors with impiety. Now we are come to make a proposition to you, and I ask you to think well before you reject it." "I am listening to you, O father of Walid," said the Prophet. "O son of my brother, if by this affair you intend to acquire riches, honors, and dignity, we are willing to collect for you a fortune larger than is possessed by any one of us; we shall make you our chief and will do nothing without you. If you desire dominion, we shall make you our king; and if the demon which possesses you cannot be subdued, we will bring you doctors and give them riches until they cure you." When 'Utba had finished his discourse, the Prophet said: "Now listen to me, O father of Walid." "I listen." He replied. The Prophet, recited to him the first thirteen verses of Surah Fussilat, which maybe interpreted as follows:
„Ha Mim" (Diese Buchstaben gehören zu den Wundern des Qur'an, und niemand außer Allah allein kennt ihre Bedeutungen). Eine Offenbarung von Allah, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen. Ein Buch, dessen Verse im Einzelnen erklärt sind – ein Qur'an in arabischer Sprache für Menschen, die Wissen besitzen. Er verkündet frohe Botschaft (vom Paradies für denjenigen, der an die Einheit Allahs glaubt, den islamischen Monotheismus).
Die Quraisch verschärfen die Verfolgung – Die erste Hidschra im Jahr 615 n. Chr. nach Abessinien
Quraish increase Persecution - First Hijra of 615 C.E. to Abyssinia
Die Verfolgung durch die Quraisch wurde von Tag zu Tag heftiger, und die Leiden der Gefährten des Propheten ﷺ wurden unerträglich. Er hatte von der Rechtschaffenheit, Duldsamkeit und Gastfreundschaft des benachbarten christlichen Königs von Abessinien gehört. Er empfahl denjenigen seiner Gefährten, die ohne Schutz waren, im Reich jenes frommen Königs, An-Najaschi (Negus), Zuflucht zu suchen. Etwa fünfzehn der schutzlosen Anhänger des Islam nahmen den Rat umgehend an und segelten nach Abessinien. Dort wurden sie vom Negus sehr freundlich empfangen. Dies wird als die erste Hidschra (Auswanderung) in der Geschichte des Islam bezeichnet; sie ereignete sich im fünften Jahr der Sendung des Propheten Muhammad ﷺ, im Jahr 615 n. Chr. Diesen Auswanderern folgten bald viele ihrer leidenden Gefährten, bis die Zahl auf dreiundachtzig Männer und achtzehn Frauen anstieg.
Persecution by the Quraish grew fiercer every day and the sufferings of the Prophet's disciples became unbearable. He had heard of the righteousness, tolerance, and hospitality of the neighboring Christian king of Abyssinia. He recommended such of his companions who were without protection to seek refuge in the kingdom of that pious king, Al Najashi (Negus). Some fifteen of the unprotected adherents of Islam promptly availed themselves of the advice and sailed to Abyssinia. Here they met with a very kind reception from the Negus. This is called the first hijrah (migration) in the history of Islam and occurred in the fifth year of the Prophet Muhammad's mission, A.D. 615. These emigrants were soon followed by many of their fellow sufferers, until the number reached eighty-three men and eighteen women.
Die feindseligen Quraisch, rasend vor Wut über die Flucht ihrer Opfer, schickten Gesandte zum König von Abessinien mit der Bitte, ihnen die Flüchtlinge auszuliefern, damit sie hingerichtet würden, weil sie ihrer alten Religion abgeschworen und eine neue angenommen hätten. Der König ließ die armen Flüchtlinge rufen und fragte sie, welche Religion sie gewählt hätten, die sie ihrem alten Glauben vorzögen. Ja'far, der Sohn des Abu Talib und Bruder von 'Ali, sprach für die Verbannten. Er sagte: „O König, wir steckten tief in der Finsternis der Unwissenheit und Barbarei. Wir beteten Götzen an, wir lebten in Unzucht, wir aßen Aas und sprachen Abscheuliches. Wir missachteten jedes menschliche Gefühl und jede Pflicht gegenüber unseren Nachbarn, und wir kannten kein Gesetz außer dem des Stärkeren. Da erweckte Allah unter uns einen Mann, dessen Abstammung, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und Reinheit wir kannten. Er rief uns dazu, die Einheit Allahs zu bekennen, und lehrte uns, nichts neben Ihm anzubeten. Er verbot uns die Verehrung von Götzen und gebot uns, die Wahrheit zu sprechen, unsere Anvertrauten zu achten, barmherzig zu sein und die Rechte der Nachbarn zu wahren. Er verbot uns, Böses zu reden, Blut zu vergießen, Unzucht zu treiben, falsches Zeugnis abzulegen, das Vermögen der Waisen anzutasten und ehrbare Frauen zu verleumden. Er befahl uns, Allah allein zu dienen und Ihm nichts beizugesellen, das Gebet zu verrichten, Almosen zu geben und zu fasten. Wir haben an ihn geglaubt, seine Lehren angenommen und seinen Geboten gehorcht, Allah allein zu verehren und Ihm nichts beizugesellen. Deshalb hat unser Volk uns verfolgt und versucht, uns vom Dienst an Allah abzubringen und zur Verehrung von Götzen aus Holz und Stein und anderen Abscheulichkeiten zurückzuführen. Sie haben uns gefoltert und verletzt, bis wir bei ihnen keine Sicherheit mehr fanden und in dein Reich kamen, in dem Vertrauen, dass du uns Schutz vor ihrer Verfolgung gewähren wirst.“
Al-Najashi (Negus), König von Abessinien, beschützt die Muslime
Al-Najashi (Negus), King of Abyssinia protects Muslims
Nach dem Anhören dieser Rede befahl der gastfreundliche König den Gesandten, sicher zu ihren Leuten zurückzukehren, und ihre Flüchtlinge nicht zu behelligen. So verbrachten die Auswanderer die Zeit des Exils in Frieden und Behaglichkeit.
After hearing the above speech, the hospitable king ordered the deputies to return to their people in safety and not to interfere with their fugitives. Thus the emigrants passed the period of exile in peace and comfort.
Während die Anhänger des Propheten im Ausland Zuflucht vor der Verfolgung durch ihr Volk suchten, setzte er seine Warnungen an die Quraisch nachdrücklicher denn je fort. Wieder kamen sie zu ihm mit Angeboten von Reichtum und Ehre, die er entschieden und vollständig ablehnte. Sie aber verspotteten ihn und forderten Wunder, um seine Sendung zu beweisen. Er pflegte zu antworten: „Allah hat mich nicht gesandt, um Wunder zu wirken; Er hat mich gesandt, um euch zu predigen.“ Indem er so jede Macht zum Wirken von Wundern von sich wies, stützte der Prophet ﷺ den Wahrheitsgehalt seiner göttlichen Sendung stets auf seine weisen Lehren. Er wandte sich an das innere Bewusstsein des Menschen, an seinen gesunden Verstand und an sein eigenes besseres Urteilsvermögen.
While the followers of the Prophet sought safety in foreign lands against the persecution of their people, he continued his warnings to the Quraish more strenuously than ever. Again they came to him with offers of riches and honor, which he firmly and utterly refused. But they mocked at him and urged him for miracles to prove his mission. He used to answer: "Allah has not sent me to work wonders; He has sent me to preach to you." Thus disclaiming all power of wonder working, the Prophet ever rested the truth of his divine mission upon his wise teachings. He addressed himself to the inner consciousness of man, to his common sense and to his own better judgement:
Sprich (O Muhammad ﷺ): „Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir wird offenbart, dass euer Ilah (Gott) ein einziger Ilah (Gott, Allah) ist. Darum schlagt den geraden Weg zu Ihm ein (mit wahrem Glauben, dem islamischen Monotheismus) und gehorcht Ihm und bittet Ihn um Vergebung. Und wehe den Al-Mushrikeen (Vielgöttern, Heiden, Götzendienern und Leugnern der Einheit Allahs usw., denen, die andere neben Allah anbeten oder Allah Rivalen oder Teilhaber zur Seite stellen usw.)" (Sure 41:6, Qur'an)
"Say (O Muhammad): "I am only a human being like you. It is inspired in me that your Ilah (God) is One Ilah (God- Allah), therefore take the Straight Path to Him (with true Faith - Islamic Monotheism) and obedience to Him and seek forgiveness of Him. And woe to Al Mushrikeen; (polytheists, pagans, idolaters, and disbeliveers in the Oneness of Allah etc., those who worship others along with Allah or set up rivals or partners to Allah etc. (Ch 41:6 Quran)
Der Heilige Koran ist ein Wunder
The Holy Quran is a Miracle
Im Qur'an gibt es etwa siebzehn Stellen, an denen der Prophet Muhammad ﷺ aufgefordert wird, ein Zeichen zu zeigen, und er antwortete auf all diese mit demselben oder einem ähnlichen Inhalt: Allah besitzt die Macht, Wunder zu wirken, und dennoch wurde nicht geglaubt; in der Natur gibt es größere Wunder, als sie außerhalb von ihr gewirkt werden könnten; und der Qur'an selbst ist ein großes, fortwährendes Wunder. Der Qur'an, so pflegte der Prophet ﷺ den Ungläubigen zu versichern, ist ein Buch voller Segen, das für die ganze Welt eine Warnung ist; er ist eine vollständige Rechtleitung und erklärt alles, was notwendig ist; er ist eine Erinnerung an das, was in die menschliche Natur eingeprägt ist, und frei von jeder Widersprüchlichkeit, von Irrtum und Falschheit. Er ist ein Buch der wahren Rechtleitung und ein Licht für alle.
There are some seventeen places in the Quran, in which the Prophet Muhammad is challenged to work a sign, and he answered them all to the same or similar effect: Allah has the power of working miracles, and has not been believed; there were greater miracles in nature than any which could be wrought outside of it; and the Quran itself was a great, everlasting miracle. The Quran, the Prophet used to assert to the disbeliveers, is a book of blessings which is a warning for the whole world; it is a complete guidance and explains everything necessary; it is a reminder of what is imprinted on human nature and is free from every discrepancy and from error and falsehood. It is a book of true guidance and a light to all.
Was die heiligen Götzenbilder betrifft, die von den heidnischen Arabern so sehr verehrt und hochgeschätzt wurden, rezitierte der Prophet ﷺ offen:
As to the sacred idols, so much honored and esteemed by the pagan Arabs, the Prophet openly recited:
„Sie sind nur Namen, die ihr selbst benannt habt, ihr und eure Väter; Allah hat dafür keine Ermächtigung herabgesandt." (Sure 53:23, Koran)
"They are but names which you have named - you and your fathers - for which Allah has sent down no authority." (CH 53:23 Quran)
Als der Prophet die heiligen Götter der Quraisch auf diese Weise tadelnd erwähnte, verstärkten diese ihre Verfolgung. Doch der Prophet ﷺ setzte seine Verkündigung unerschrocken fort, ungeachtet der Feindseligkeit seiner Gegner und ihrer bitteren Verfolgung seiner Person. Trotz aller Widerstände und der zunehmenden Verfolgung gewann der neue Glaube an Boden. Der überregionale Markt bei Okadh nahe Mekka zog viele Beduinen aus der Wüste sowie Händler aus entfernten Städten an. Diese hörten den Lehren des Propheten ﷺ zu, seinen Ermahnungen und seinen Verurteilungen ihrer heiligen Götzenbilder und ihres Aberglaubens. Alles, was sie gehört hatten, trugen sie in ihre fernen Heimatorte zurück, und so wurde das Auftreten des Propheten ﷺ nahezu allen Teilen der Halbinsel bekannt.
Die Quraisch baten Abu Talib, den Propheten ﷺ aufzuhalten.
Makkans plea to Abu Talib to stop the Prophet
Die Mekkaner waren jedoch mehr denn je erzürnt über die zunehmende Predigt des Propheten ﷺ gegen ihre Religion. Sie baten seinen Onkel Abu Talib, ihn aufzuhalten, doch dieser konnte nichts ausrichten. Als der Prophet ﷺ bei seinen leidenschaftlichen Anprangerungen ihrer Gottlosigkeit und Frevelhaftigkeit beharrte, vertrieben sie ihn aus der Ka'ba, wo er zu sitzen und zu predigen pflegte, und begaben sich danach geschlossen zu Abu Talib. Sie drängten das ehrwürdige Oberhaupt, seinen Neffen daran zu hindern, ihre Götter weiterhin zu schmähen oder üble Worte über ihre Vorfahren zu äußern. Sie warnten Abu Talib, dass er, wenn er dies nicht täte, von der Gemeinschaft seines Volkes ausgeschlossen und dazu getrieben würde, sich auf die Seite Muhammads ﷺ zu stellen; die Angelegenheit würde dann durch Kampf entschieden, bis eine der beiden Parteien ausgerottet wäre.
The Meccans, however, were more than ever furious at the Prophet's increasing preaching against their religion. They asked his uncle Abu Talib to stop him, but he could not do anything. At , as the Prophet persisted in his ardent denunciations against their ungodliness and impiety, they turned him out from the Ka'ba where he used to sit and preach, and subsequently went in a body to Abu Talib. They urged the venerable chief to prevent his nephew from abusing their gods any longer or uttering any ill words against their ancestors. They warned Abu Talib that if he would not do that, he would be excluded from the communion of his people and driven to side with Muhammad; the matter would then be settled by fight until one of the two parties were exterminated.
Abu Talib wollte weder sich von seinem Volk trennen, noch seinen Neffen den Götzendienern preisgeben, damit sie sich an ihm rächen konnten. Er sprach sehr leise mit dem Propheten ﷺ und bat ihn, von seinem Vorhaben abzulassen. Auf diesen Vorschlag antwortete der Prophet ﷺ entschieden: „O mein Onkel, wenn sie mir die Sonne in die rechte Hand und den Mond in die linke Hand legten, damit ich von meiner Aufgabe ablasse, würde ich davon wahrlich nicht abstehen, bis Allah Seine Sache offenbar macht oder ich dabei zugrunde gehe.“ Der Prophet ﷺ, überwältigt von dem Gedanken, dass sein Onkel und Beschützer bereit war, ihn im Stich zu lassen, wandte sich zum Gehen. Da rief Abu Talib ihn laut zurück, und er kam. „Sag, was immer du willst; denn bei meinem Herrn, ich werde dich niemals im Stich lassen.“
Abu Talib neither wished to separate himself from his people, nor forsake his nephew for the idolaters to revenge themselves upon. He spoke to the Prophet very softly and begged him to abandon his affair. To this suggestion the Prophet firmly replied: "O my uncle, if they placed the sun in my right hand and the moon in my left hand to cause me to renounce my task, verily I would not desist therefrom until Allah made manifest His cause or I perished in the attempt." The Prophet, overcome by the thought that his uncle and protector was willing to desert him, turned to depart. But Abu Talib called him loudly to come back, and he came. "Say whatever you please; for by the Lord I shall not desert you ever."
Abu Talib beschützt seinen Neffen, den Propheten ﷺ
Abu Talib protects his Nephew, the Prophet
Die Quraisch unternahmen erneut vergeblich den Versuch, Abu Talib dazu zu bewegen, seinen Neffen fallen zu lassen. Der verehrungswürdige Oberhaupt erklärte seine Absicht, seinen Neffen gegen jede Bedrohung und Gewalt zu schützen. Er appellierte an das Ehrgefühl der beiden Sippen der Bani Haschim und der Bani Muttalib, die beide mit dem Propheten ﷺ verwandt waren, ihr Mitglied davor zu bewahren, dem Hass rivalisierender Parteien zum Opfer zu fallen. Alle Angehörigen der beiden Sippen folgten dem Aufruf Abu Talibs edelmütig, mit Ausnahme von Abu Lahab, einem Onkel des Propheten ﷺ, der sich auf die Seite der Verfolger stellte.
The Quraish again attempted in vain to cause Abu Talib to abandon his nephew. The venerable chief declared his intention to protect his nephew against any menace or violence. He appealed to the sense of honor of the two families of the Bani Hashim and the Bani Muttalib, both families being kinsmen of the Prophet, to protect their member from falling a victim to the hatred of rival parties. All the members of the two families nobly responded to the appeal of Abu Talib except Abu Lahab, one of the Prophet's uncles, who took part with the persecutors.
Umar Al-Khattab nimmt den Islam an
Umar Al-Khattab submits to Islam
In dieser Zeit nahm ʿUmar ibn al-Chattāb den Islam an. Durch ihn gewann der neue Glaube einen wertvollen Anhänger und einen wichtigen Faktor für die künftige Entwicklung und Verbreitung des Islam. Bis dahin hatte er ein gewalttätiger Gegner des Propheten ﷺ und ein erbitterter Feind des Islam gewesen. Seine Bekehrung soll durch die wundersame Wirkung auf sein Gemüt eines Suren des Qurʾān bewirkt worden sein, den seine Schwester in ihrem Haus las, wohin er gegangen war, um sie zu töten, weil sie den Islam angenommen hatte.
During this period, 'Umar Al-Khattab adopted Islam. In him the new faith gained a valuable adherent and an important factor in the future development and propagation of Islam. Hitherto he had been a violent opposer of the Prophet and a bitter enemy of Islam. His conversion is said to have been worked by the miraculous effect on his mind of a Surah of the Quran which his sister was reading in her house, where he had gone with the intention of killing her for adopting Islam.
So warde die Partei des Propheten durch die Bekehrung seines Onkels Hamza, eines Mannes von großer Tapferkeit und Verdienst, sowie durch Abu Bakr und 'Umar, beide Männer von großer Tatkraft und hohem Ansehen, gestärkt. Die Muslime wagten nun, ihre Gottesdienste öffentlich zu verrichten. ﷺ
Thus the party of the Prophet had been strengthened by the conversation by his uncle Hamza, a man of great valor and merit; and of Abu Bakr and 'Umar, both men of great energy and reputation. The Muslims now ventured to perform their devotions in public.
Die Quraisch spaltete sich in zwei Lager.
Quraish divided into two factions
Alarmiert über den kühnen Schritt, den der Prophet und seine Anhänger nicht zu tun vermochten, und aufgeschreckt durch die Rückkehr der Gesandten aus Abessinien und die Mitteilung von deren erfolglosem Auftrag, beschlossen die Quraisch, dem weiteren Fortschreiten des Islam durch einen entscheidenden Schlag Einhalt zu gebieten. Zu diesem Zweck schlossen sie im siebten Jahr der Sendung ein feierliches Bündnis gegen die Nachkommen von Haschim und Muttalib und verpflichteten sich, keine Ehe mit einem von ihnen einzugehen und keinerlei Verkehr mit ihnen zu pflegen. Daraufhin spaltete sich der Stamm der Quraisch in zwei Parteien, und die beiden Sippen Haschim und Muttalib versammelten sich alle um Abu Talib als ihr Oberhaupt.
Alarmed at the bold part which the Prophet and his followers were not able to assume, and roused by the return of the deputies from Abyssinia and the announcement of their unsuccessful mission, the Quraish determined to check by a decisive blow any further progress of Islam. Towards this end, in the seventh year of the mission, they made a solemn covenant against the descendants of Hashim and Muttalib, engaging themselves to contract no marriage with any of them and to have no communication with them. Upon this, the Quraish became divided into two factions, and the two families of Hashim and Muttalib all repaired to Abu Talib as their chief.
Abu Lahabs Hass auf den Islam
Abu Lahab's hatred of Islam
Abu Lahab, der Onkel des Propheten ﷺ, schlug sich jedoch aus seinem tief verwurzelten Hass gegen seinen Neffen und dessen Lehre auf die Gegenseite, deren Anführer Abu Sufyan Ibn Harb aus der Familie der Umayya war. Die verfolgte Partei, sowohl Muslime als auch Götzendiener, zog sich in eine Schlucht an den östlichen Hängen von Mekka zurück. Dort lebten sie drei Jahre lang in dieser Verteidigungsstellung. Die Vorräte, die sie mitgebracht hatten, waren bald aufgebraucht. Wahrscheinlich wären sie völlig zugrunde gegangen, hätte nicht das Mitgefühl und die gelegentliche Hilfe weniger fanatischer Landsleute bestanden.
Abu Lahab, the Prophet's uncle, however, out of his inveterate hatred of his nephew and his doctrine, went over to the opposite party, whose chief was Abu Sufyan Ibn Harb, of the family of Umayya. The persecuted party, Muslims as well as idolaters betook themselves to a defile on the eastern skirts of Mecca. They lived in this defensive position for three years. The provisions, which they had carried with them, were soon exhausted. Probably they would have entirely perished but for the sympathy and occasional help received from less bigoted compatriots.
Versöhnung der Quraisch
Reconciliation of the Quraish
Zu Beginn des zehnten Jahres der Sendung kam es durch die Vermittlung von Hischam, Ibn Umar, und Zuhair, Ibn Abi Umayya, zu einer Versöhnung zwischen den Quraisch und den beiden Familien Haschim und Abd al-Muttalib. Damit wurde das Bündnis gegen die beiden Familien aufgehoben, und sie konnten nach Mekka zurückkehren.
Towards the beginning of the tenth year of the mission, reconciliation was concluded between the Quraish and the two families of Hashim and Abdul Muttalib through the intermediation of Hisham, Ibn Umar, and Zobeir, Ibn Abu Umayya. Thus, the alliance against the two families was abolished, and they were able to return to Mecca.
Während der Zeit, in der der Prophet und seine Sippe in ihrer Verteidigungsstellung verharrten, machte der Islam außerhalb keine Fortschritte; in den heiligen Monaten jedoch, in denen Gewalt als Frevel galt, pflegte der Prophet ﷺ aus seinem vorübergehenden Gefängnis hervorzukommen, um den Pilgern den Islam zu predigen.
During the period the Prophet and his kinspeople passed in their defensive position, Islam made no progress outside; but in the sacred months, when violence was considered sacrilege, the Prophet used to come out of his temporary prison to preach Islam to the pilgrims.
Tod von Abu Talib und Khadidscha
Death of Abu Talib and Khadijah
Im darauffolgenden Jahr starben sowohl Abu Talib als auch Khadidscha. So verlor der Prophet ﷺ in Abu Talib den gütigen Beschützer seiner Jugend, der ihn bis dahin vor seinen Feinden geschützt hatte, und in Khadidscha seine ermutigendste Gefährtin. Sie war stets sein Engel der Hoffnung und des Trostes. Der Prophet ﷺ, niedergedrückt vom Verlust seines liebenswerten Beschützers und seiner geliebten Ehefrau, ohne Hoffnung, die Quraisch vom Götzendienst abzubringen, beschloss mit betrübtem Herzen, doch voller Vertrauen, seinen Dienst auf einem anderen Feld auszuüben. Er wählte Taif, eine Stadt etwa sechzig Meilen östlich von Mekka, wohin er sich in Begleitung seines treuen Dieners Zaid begab.
In the following year, both Abu Talib and Khadijah died. Thus the Prophet lost in Abu Talib the kind guardian of his youth who had hitherto protected him against his enemies, and in Khadijah his most encouraging companion. She was ever his angel of hope and consolation. The Prophet, weighed down by the loss of his amiable protector and his beloved wife, without hope of turning the Quraish from idolatry, with a saddened heart, yet full of trust, resolved to exercise his ministry in some of her field. He chose Taif, a town about sixty miles east of Mecca, where he went accompanied by a faithful servant Zaid.
Der Stamm der Thaqif, die Bewohner von Ta'if, empfing Muhammad ﷺ sehr kühl. Dennoch blieb er einen Monat dort. Obwohl die rücksichtsvolleren und edleren Männer ihm mit etwas Respekt begegneten, weigerten sich die Sklaven und das einfache Volk, seiner Lehre zuzuhören; sie waren empört über seine Aufforderung, die Götter zu verlassen, die sie mit solcher Freizügigkeit der Sitten und Leichtigkeit des Herzens verehrten. Schließlich erhoben sie sich gegen ihn, brachten ihn zur Stadtmauer und zwangen ihn, aufzubrechen und nach Mekka zurückzukehren.
The tribe of Thakif, who were the inhabitants of Taif, received Muhammad very coldly. However, he stayed there for one month. Though the more considerate and better sort of men treated him with a little respect, the slaves and common people refused to listen to his teachings; they were outrageously indignant at his invitation to abandon the gods they worshipped with such freedom of morals and lightness of heart. At length they rose against him, and bringing him to the wall of the city, obliged him to depart and return to Mecca.
Die Einwohner von Madina nahmen den Propheten ﷺ an.
People of Madina accept Prophet
Der Rückschlag entmutigte seine Anhänger sehr; dennoch setzte der Prophet ﷺ mutig fort, bei den öffentlichen Versammlungen während der Pilgerfahrt zu predigen, und gewann mehrere neue Bekehrte, unter ihnen sechs aus der Stadt Yahtrib (später Medina genannt), vom jüdischen Stamm der Khazraj. Als diese Yathribiten in ihre Heimat zurückkehrten, verbreiteten sie unter ihrem Volk die Nachricht, dass unter den Arabern ein Prophet erstanden sei, der sie zu Allah rufen und ihrem Suchen ein Ende setzen werde.
The repulse greatly discouraged his followers; however, the Prophet boldly continued to preach to the public assemblies at the pilgrimage and gained several new converts, among whom were six of the city of Yahtrib (later called Medina), of the Jewish tribe of Khazraj. When these Yathribites returned home, they spread the news among their people that a prophet had arisen among the Arabs who was to call them to Allah and put an end to their inquiries.
Miradsch (Himmelfahrt in die Himmel) auf einem Geschöpf namens Buraq
Miraj (Ascension to the Heavens) on a creature called Buraq
Im zwölften Jahr seiner Sendung unternahm der Prophet ﷺ seine nächtliche Reise von Mekka nach Jerusalem und von dort weiter in den Himmel. Diese Reise, in der Geschichte als Miraj (Himmelfahrt) bekannt, war eine tatsächliche körperliche Reise und nicht nur eine Vision. Zu dieser Zeit befahl Allah den Muslimen, die fünf täglichen Gebete zu verrichten.
In the twelfth year of his mission, the Prophet made his night journey from Mecca to Jerusalem, and thence to heaven. His journey, known in history as Miraj (Ascension) was a real bodily one and not only a vision. It was at this time that Allah ordered the Muslims to pray the five daily prayers.
Allah, der Allmächtige, hat gesagt:
Almighty Allah had said:
„Preisen sei (und erhaben ist) Er (Allah), (über all das Böse, das sie Ihm beigesellen), Der Seinen Diener Muhammad ﷺ in einer Nacht von der Heiligen Moschee (in Makka) zur fernsten Moschee (in Jerusalem) führte, deren Umgebung Wir gesegnet haben, um ihm (Muhammad ﷺ) von Unseren Ayat (Beweisen, Zeichen, Lehren, Hinweisen usw.) zu zeigen. Wahrlich, Er ist der All-Hörende, der All-Sehende.“ (Sure 17, Vers 1, Qur'an)
“Glorified (and Exalted) be He (Allah) (above all that evil they associate with Him), Who took His slave Muhammad for a journey by night from AL Masjid al Haram (at Makka) to the farthest mosque (in Jerusalem), the neighborhood whereof We have blessed, order that We might show him (Muhammad) of Our Ayat (proofs, evidences, lessons, signs, etc.). Verily, He is the All Hearer, the All Seer." (Ch 17:1 Quran)
Abbas Ibn Malik berichtete, dass Malik Ibn Sasaa sagte, der Gesandte Allahs ﷺ habe ihnen seine Nachtreise geschildert und gesagt: „Während ich im Al-Hatim oder Al-Hidschr lag, kam plötzlich jemand zu mir und öffnete meinen Körper von hier bis hier.“ Ich fragte Al-Dscharud, der neben mir war: „Was meint er?“ Er sagte: „Es bedeutet von seiner Kehle bis zu seinem Schambereich“, oder er sagte: „Vom oberen Teil der Brust.“ Der Prophet ﷺ fuhr fort: „Dann nahm er mein Herz heraus. Danach wurde mir eine goldene Schale des Glaubens gebracht, und mein Herz wurde gewaschen und mit (Glauben) gefüllt und dann an seinen ursprünglichen Platz zurückgebracht.“
Abbas Ibn Malik reported that Malik Ibn Sasaa said that Allah's Messenger described to them his Night Journey saying: "While I was lying in Al-Hatim or Al-Hijr, suddenly someone came to me and cut my body open from here to here." I asked Al-Jarud, who was by my side, "What does he mean?" He said: "It means from his throat to his public area," or said, "From the top of the chest." The Prophet further said, "He then took out my heart. Then a gold tray of Belief was brought to me and my heart was washed and was filled (with Belief) and then returned to its original place.
Miradsch – Die Begegnung Muhammads ﷺ mit Adam (Hadith)
Miraj - Muhammad's encounter with Adam (Hadith)
Gabriel begleitete mich bis wir den nächsten Himmel erreichten.
Gabriel set out with me till we reached the nearest heaven.
Als er darum bat, das Tor zu öffnen, wurde gefragt: „Wer ist da?“ Gabriel antwortete: „Gabriel.“ Es wurde gefragt: „Wer begleitet dich?“ Gabriel antwortete: „Muhammad ﷺ.“ Es wurde gefragt: „Wurde Muhammad ﷺ gerufen?“ Gabriel bejahte dies. Dann wurde gesagt: „Er ist willkommen. Welch ausgezeichneter Besuch ist das!“ Das Tor wurde geöffnet, und als ich in den ersten Himmel eintrat, sah ich dort Adam. Gabriel sagte zu mir: „Das ist dein Vater Adam; entbiete ihm deinen Gruß.“ Also grüßte ich ihn, und er erwiderte meinen Gruß und sagte: „Willkommen, du rechtschaffener Sohn und rechtschaffener Prophet ﷺ.“
"When he asked for the gate to be opened, it was asked, 'Who is it?' Gabriel answered, 'Gabriel.' It was asked, 'Who is accompany you?' Gabriel replied, 'Muhammad.' It was asked, 'Has Muhammad been called?' Gabriel replied in the affirmative. Then it was said. 'He is welcomed. What an excellent visit his is!' The gate was opened, and when I went over the first heaven, I saw Adam there. Gabriel said to me: 'This is your father, Adam; pay him your greetings.' So I greeted him and he returned the greetings to me and said: 'You are welcomed, O pious son and pious Prophet.'
Miradsch – Die Begegnung Muhammads mit Johannes und Jesus (Hadith)
Miraj - Muhammad's encounter with John and Jesus (Hadith)
Dann stieg Gabriel mit mir auf, bis wir den zweiten Himmel erreichten. Gabriel bat darum, dass das Tor geöffnet werde. Es wurde gefragt: „Wer ist da?“ Gabriel antwortete: „Gabriel.“ Es wurde gefragt: „Wer begleitet dich?“ Gabriel erwiderte: „Muhammad ﷺ.“ Es wurde gefragt: „Wurde er gerufen?“ Gabriel antwortete bejahend. Dann wurde gesagt: „Er ist willkommen. Was für ein trefflicher Besuch ist das!“ Das Tor wurde geöffnet. „Als ich den zweiten Himmel durchschritten hatte, sah ich hier Johannes (Yahya) und Jesus, die einander Cousins waren. Gabriel sagte zu mir: ‚Das sind Johannes und Jesus; grüße sie.‘ Also grüßte ich sie, und beide erwiderten meinen Gruß und sagten: ‚Willkommen, o frommer Bruder und frommer Prophet.‘“
Then Gabriel ascended with me till we reached the second heaven. Gabriel asked for the gate to be opened. It was asked: 'Who is it?' Gabriel answered: 'Gabriel.' It was asked: 'Who is accompany you?' Gabriel replied, 'Muhammad.' It was asked: 'Has he been called?' Gabriel answered in the affirmative. Then it was said: 'He is welcomed. What an excellent visit his is!' The gate was opened. "When I went over the second heaven, here I saw John (Yahya) and Jesus (Isa), who were cousins of each other. Gabriel said to me: "These are John and Jesus; pay them your greetings.' So I greeted them and both of them returned my greetings to me and said, 'You are welcomed, O pious brother and pious Prophet.'
Miradsch – Die Begegnung Muhammads mit Josef (Hadith)
Miraj - Muhammad's encounter with Joseph (Hadith)
Dann stieg Gabriel mit mir zum dritten Himmel empor und bat darum, dass sein Tor geöffnet werde. Man fragte: „Wer ist es?“ Gabriel antwortete: „Gabriel.“ Man fragte: „Wer begleitet dich?“ Gabriel antwortete: „Muhammad ﷺ.“ Man fragte: „Ist er berufen worden?“ Gabriel antwortete bejahend. Dann wurde gesagt: „Er ist willkommen, welch ein trefflicher Besuch ist das!“ Das Tor wurde geöffnet, und als ich den dritten Himmel betrat, sah ich dort Joseph (Yusuf). Gabriel sagte zu mir: „Das ist Joseph, grüße ihn.“ Also grüßte ich ihn, und er erwiderte meinen Gruß und sagte: „Du bist willkommen, o frommer Bruder und frommer Prophet.“
Then Gabriel ascended with me to the third heaven and asked for its gate to be opened. IT was asked 'Who is it?' And Gabriel replied: 'Gabriel.' It was asked, 'Who is accompany you?' Gabriel replied, 'Muhammad.' It was asked, 'Has he been called?' Gabriel replied in the affirmative. Then it was said: 'He is welcomed, what an excellent visit his is!' The gate was opened, and when I went over the third heaven there I saw Joseph (Yusuf), Gabriel said to me: 'This is Joseph, pay him your greetings.' So I greeted him and he returned the greetings to me and said: 'You are welcomed, O pious brother and pious Prophet.'
Miradsch – Die Begegnung Muhammads ﷺ mit Henoch (Hadith)
Miraj - Muhammad's encounter with Enoch (Hadith)
Dann stieg Gabriel mit mir zum vierten Himmel hinauf und bat darum, dass sein Tor geöffnet werde. Man fragte: „Wer ist es?“ Gabriel antwortete: „Gabriel.“ Man fragte: „Wer begleitet dich?“ Gabriel antwortete:
Then Gabriel ascended with me to the fourth heaven and asked for its gate to be opened. IT was asked 'Who is it?' Gabriel replied, 'Gabriel' It was asked: 'Who is accompany you?' Gabriel replied:
„Muhammad.“ Es wurde gefragt: „Ist er gerufen worden?“ Gabriel antwortete bejahend. Dann wurde gesagt: „Er ist willkommen, welch ein trefflicher Besuch ist dies!“ Das Tor wurde geöffnet, und als ich über den vierten Himmel hinausging, sah ich dort Henoch (Idris). Gabriel sagte zu mir: „Das ist Henoch; grüße ihn.“ Also grüßte ich ihn, und er erwiderte meinen Gruß und sagte: „Willkommen, o frommer Bruder und frommer Prophet!“ ﷺ
'Muhammad.' It was asked: 'Has he been called?' Gabriel replied in the affirmative. Then it was said: 'He is welcomed, what an excellent visit his is!' "The gate was opened, and when I went over the fourth heaven, there I saw Enoch (Idris), Gabriel said to me: 'This is Enoch; pay him your greetings.' So I greeted him and he returned the greetings to me and said: 'You are welcomed O pious brother and pious Prophet.'
Mi'radsch – Die Begegnung Muhammads mit Aaron (Hadith)
Miraj - Muhammad's encounter with Aaron (Hadith)
Dann stieg Gabriel mit mir zum fünften Himmel auf und bat darum, dessen Tor zu öffnen. Man fragte: „Wer ist da?“ Gabriel antwortete: „Gabriel.“ Man fragte: „Wer begleitet dich?“ Gabriel antwortete: „Muhammad ﷺ.“ Man fragte: „Ist er gerufen worden?“ Gabriel antwortete bejahend. Dann wurde gesagt: „Er ist willkommen, welch ausgezeichneter Besuch ist das!“ Als ich über den fünften Himmel hinausging, sah ich dort Aaron (Harun). Gabriel sagte zu mir: „Das ist Aaron; grüße ihn.“ Also grüßte ich ihn, und er erwiderte meinen Gruß und sagte: „Du bist willkommen, o frommer Bruder und frommer Prophet ﷺ.“
Then Gabriel ascended with me to the fifth heaven and asked for its gate to be opened. It was asked: 'Who is it?' Gabriel replied: 'Gabriel.' It was asked: 'Who is accompany you?' Gabriel replied 'Muhammad.' It was asked: 'Has he been called?' Gabriel replied in the affirmative. Then it was said: 'He is welcomed, what an excellent visit his is!' So when I went over the fifth heaven, there I saw Aaron (Harun), Gabriel said to me: "This is Aaron; pay hyour greetings.' So I greeted him and he returned the greetings to me and said: "You are welcomed, O pious brother and pious Prophet."
Miradsch – Die Begegnung Muhammads ﷺ mit Mose
Miraj - Muhammad's encounter with Moses (Hadith)
Dann stieg Gabriel mit mir zum sechsten Himmel empor und bat darum, dass sein Tor geöffnet werde. Man fragte: „Wer ist es?“ Gabriel antwortete: „Gabriel.“ Man fragte: „Wer begleitet dich?“ Gabriel antwortete: „Muhammad ﷺ.“ Man sagte: „Ist er berufen worden?“ Gabriel antwortete bejahend. Man sprach: „Er ist willkommen. Welch ein trefflicher Besuch ist dieser!“ „Als ich über den sechsten Himmel hinausging, sah ich dort Moses (Musa). Gabriel sagte zu mir: ‚Das ist Moses; entbiete ihm deinen Gruß.‘ Also grüßte ich ihn, und er erwiderte meinen Gruß und sprach: ‚Willkommen, du frommer Bruder und frommer Prophet.‘ Als ich ihn verließ, weinte er. Jemand fragte ihn: ‚Was lässt dich weinen?‘ Moses sprach: ‚Ich weine, weil nach mir ein junger Mann als Prophet gesandt wurde, dessen Anhänger in größerer Zahl ins Paradies eingehen werden als meine Anhänger.‘“
Then Gabriel ascended with me to the sixth heaven and asked for its gate to be opened. It was asked: 'Who is it?' Gabriel replied: 'Gabriel.' It was asked: 'Who is accompanying you?' Gabriel replied: 'Muhammad.' It was said: 'Has he been called?' Gabriel replied in the affirmative. It was said: 'He is welcomed. What an excellent visit his is!' "When I went over the sixth heaven, there I saw Moses (Musa). Gabriel said to me: "This is Moses; pay him your greeting. So I greeted him and he returned the greetings to me and said: "You are welcomed, O pious brother and pious Prophet." When I left him (Moses) he wept. Someone asked him: 'What makes you weep?' Moses said: 'I weep because after me there has been sent (as Prophet) a young man whose followers will enter Paradise in greater numbers than my followers.'
Miradsch – Muhammads Begegnung mit Abraham (Hadith)
Miraj - Muhammad's encounter with Abraham (Hadith)
Dann stieg Gabriel mit mir in den siebten Himmel auf und bat darum, dass sein Tor geöffnet werde. Es wurde gefragt: „Wer ist da?“ Gabriel antwortete: „Gabriel.“ Es wurde gefragt: „Wer begleitet dich?“ Gabriel antwortete: „Muhammad ﷺ.“ Es wurde gefragt: „Ist er gerufen worden?“ Gabriel antwortete bejahend. Dann sprach es: „Er ist willkommen. Welch ausgezeichneter Besuch ist dies!“ „Als ich nun (über den siebten Himmel hinaus) ging, sah ich dort Abraham (Ibrahim). Gabriel sagte zu mir: ‚Dies ist dein Vater; entbiete ihm deinen Gruß.‘ Also grüßte ich ihn, und er erwiderte meinen Gruß und sprach: ‚Willkommen, du frommer Sohn und frommer Prophet.‘ Dann wurde ich emporgehoben zum Sidrat-ul-Muntaha (dem Lotusbaum der äußersten Grenze).“
Then Gabriel ascended with me to the seventh heaven and asked for its gate to be opened. It was asked: 'Who is it?' Gabriel replied: 'Gabriel.' It was asked: 'Who is accompanying you?' Gabriel replied: 'Muhammad.' It was asked: 'Has he been called?' Gabriel replied in the affirmative. Then it said: 'He is welcomed. What an excellent visit his is!' "So when I went (over the seventh heaven), there I saw Abraham (Ibrahim). Gabriel said to me: 'This is your father; pay your greetings to him.' So I greeted him and he returned the greetings to me and said: 'You are welcomed, O pious son and pious Prophet.' Then I was made to ascend to Sidrat-ul-Muntaha (the Lote Tree of the utmost boundary).
Siehe! Seine Früchte waren wie die Krüge von Hajr (einem Ort nahe Medina), und seine Blätter waren so groß wie die Ohren von Elefanten. Gabriel sagte: „Dies ist der Lotusbaum der Grenze, der äußersten Grenze.“ Siehe! Es flossen vier Flüsse, zwei waren verborgen und zwei waren sichtbar. Ich fragte: „Was sind diese zwei Arten von Flüssen, o Gabriel?“ Er antwortete: „Was die verborgenen Flüsse betrifft, so sind es zwei Flüsse im Paradies, und die sichtbaren Flüsse sind der Nil und der Euphrat.“
Behold! Its fruits were like the jars of Hajr (a place near Medina) and its leaves were as big as the ears of elephants. Gabriel said: "This is the Lote Tree of the utmost and boundary.' Behold! There ran four rivers, two were hidden and two were visible, I asked: 'What are these two kinds of rivers, O Gabriel?' He replied: 'As for the hidden rivers, they are two rivers in Paradise and the visible rivers are the Nile and the Euphrates.'
Moses rät Muhammad ﷺ, Allah um eine Erleichterung des Gebets zu bitten.
Moses advises Muhammad to plea to Allah to lessen prayers
Dann wurde mir das Al-Bait-ul-Ma'mur (das heilige Haus) gezeigt, und man brachte mir ein Gefäß voller Wein, ein anderes voller Milch und ein drittes voller Honig. Ich nahm die Milch. Gabriel bemerkte: „Dies ist die islamische Religion, der du und deine Anhänger folgen.“ Danach wurde mir das Gebet auferlegt: fünfzig Gebete am Tag. Als ich zurückkehrte, kam ich an Moses vorbei, der mich fragte: „Was wurde dir aufgetragen?“ Ich antwortete: „Mir wurde aufgetragen, fünfzig Gebete am Tag zu verrichten.“ Moses sagte: „Deine Anhänger können fünfzig Gebete am Tag nicht ertragen. Bei Allah, ich habe vor dir Menschen geprüft und mein Möglichstes mit den Kindern Israels versucht, doch vergeblich. Kehre zu deinem Herrn zurück und bitte um eine Verringerung, damit die Last deiner Anhänger leichter wird.“ Also kehrte ich zurück, und Allah erließ mir zehn Gebete. Dann kam ich erneut zu Moses, doch er wiederholte dasselbe wie zuvor.
"Then Al-Bait-ul-Ma'mur (the Sacred House) was shown to me and a container full of wine and another full of milk and a third full of honey were brought to me. I took the milk. Gabriel remarked: 'This is the Islamic religion which you and your followers are following.' Then the prayers were enjoined on me: they were fifty prayers a day. When I returned, I passed by Moses, who asked me; 'What have you been ordered to do?' I replied: 'I have been ordered to offer fifty prayers a day.' Moses said: 'Your followers cannot bear fifty prayers a day, and by Allah I have tested people before you, and I have tried my level best with Bani Israel in vain. Go back to your Lord and ask for reduction to lessen your followers'' burden.' So I went back, and Allah reduced ten prayers for me. Then again I came to Moses, but he repeated the same as he had said before.
Dann kehrte ich wieder zu Allah zurück, und Er verringerte es um weitere zehn Gebete. Als ich zu Moses kam, sagte er dasselbe. Ich kehrte zu Allah zurück, und Er befahl mir, zehn Gebete am Tag zu verrichten. Als ich wieder zu Moses zurückkam, wiederholte er denselben Rat, also kehrte ich zu Allah zurück und wurde angewiesen, fünf Gebete am Tag zu verrichten.
Then again I went back to Allah, and He reduced ten more prayers. When I came to Moses he said the same. I went back to Allah, and He ordered m to observe ten prayers a day. When I came back to Moses, he repeated the same advice, so I went back to Allah and was ordered to observe five prayers a day.
„Als ich zu Mose zurückkehrte, sagte er: ‚Was wurde dir aufgetragen?‘ Ich antwortete: ‚Mir wurde aufgetragen, fünf Gebete am Tag zu verrichten.‘ Er sagte: ‚Deine Anhänger werden fünf Gebete am Tag nicht ertragen können, und ich habe zweifellos Erfahrung mit den Menschen vor dir gemacht, und ich habe mein Bestes bei den Kindern Israels versucht. Kehre also zu deinem Herrn zurück und bitte um eine Verringerung, um die Last deiner Anhänger zu erleichtern.‘ Ich sagte: ‚Ich habe meinen Herrn so sehr um etwas gebeten, dass ich mich schäme. Aber ich bin nun zufrieden und ergebe mich dem Gebot Allahs.‘ Als ich mich entfernte, hörte ich eine Stimme sagen: ‚Ich habe Mein Gebot erlassen und die Last Meiner Diener erleichtert.‘“
Frauen-Treueid – Die Leute von Yathrib (Madina) unterwerfen sich dem Islam
Women's Oath - People of Yathrib (Madina) submit to Islam
In diesem Jahr kamen zwölf Männer aus Yathrib zu Mekka, von denen zehn vom jüdischen Stamm der Khazraj und die anderen beiden von den Aws waren, und legten am Al-Aqaba, einem Hügel nördlich dieser Stadt, den Treueeid auf den Propheten ﷺ ab. Dieser Eid wurde der Frauen-Eid genannt, nicht weil zu dieser Zeit Frauen anwesend waren, sondern weil ein Mann dadurch nicht verpflichtet war, zur Verteidigung des Propheten ﷺ oder seiner Religion zu den Waffen zu greifen; es war derselbe Eid, der später von den Frauen verlangt wurde. Dieser Eid lautete wie folgt: „Wir werden Allah nichts beigesellen; wir werden nicht stehlen, keine Unzucht oder Ehebruch begehen, unsere Kinder nicht töten (wie es die heidnischen Araber taten, wenn sie befürchteten, sie nicht ernähren zu können), keine Verleumdungen erdichten; wir werden dem Propheten ﷺ in allem gehorchen, was vernünftig ist, und wir werden ihm treu sein in guten wie in schlechten Zeiten.“ Nachdem sie sich feierlich verpflichtet hatten, all dies zu tun, schickte der Prophet ﷺ einen seiner Gefährten, Mus'ab Ibn Umair, mit ihnen nach Hause, um ihnen die grundlegenden Lehren und Riten der Religion beizubringen. Mus'ab kam mit der Unterstützung derer, die zuvor bekehrt worden waren, nach Yathrib und gewann mehrere neue Anhänger, besonders Usaid Ibn Khudair, einen Anführer der Stadt, und Sa'd Ibn Mu'adh, den Fürsten des Stammes der Aws. Der Islam verbreitete sich so schnell, dass es kaum ein Haus gab, in dem nicht einige Muslime lebten.
In this year, twelve men of Yathrib, of whom ten were of the Jewish tribe of Khazraj and the other two of Aws, came to Meccan and took an oath of fidelity to the Prophet at Al-Aqaba, a hill on the north of that city. This oath was called the Women's' Oath, not that any women were present at this time, but because a man was not thereby obliged to take up arms in defense of the Prophet or his religion, it being the same oath that was afterwards exacted of the women. This oath was as follows: "We will not associate anything with Allah; we will not steal nor commit adultery or fornication, nor kill our children (as the pagan Arabs used to do when they apprehended that they would not be able to maintain them), nor forge calumnies; we will obey the Prophet in everything that is reasonable, and we will be faithful to him in well and sorrow." When they had solemnly engaged to do all this, the Prophet sent one of his disciples, Mus'ab Ibn Umair, home with them to teach them the fundamental doctrines and ceremonies of the religion. Mus'ab, having arrived at Yathrib by the assistance of those who had been formerly converted, gained several new converts, particularly Usaid Ibn Khudair, a chief of man of the city, and Sa'd Ibn Mu'adh, prince of the tribe of Aws. Islam spread so fast that there was a scarce a house that did not have some Muslims in it.
Im folgenden Jahr, dem dreizehnten der Sendung (n. Chr. 622), kehrte Mus'ab aus Yathrib zurück, begleitet von dreiundsiebzig Männern und zwei Frauen aus jener Stadt, die den Islam angenommen hatten, dazu andere, die noch Ungläubige waren. Nach ihrer Ankunft sandten diese Yathribiter sogleich zum Propheten ﷺ und luden ihn in ihre Stadt ein. Der Prophet ﷺ war auf solche Hilfe nicht dringend angewiesen, denn seine Gegner waren in Mekka mittlerweile so mächtig geworden, dass er dort nicht mehr lange bleiben konnte, ohne in unmittelbare Gefahr zu geraten. Er nahm daher ihren Vorschlag an und traf sie eines Nachts nach Verabredung an Al-Aqaba, begleitet von seinem Onkel Al-Abbas, der zwar damals noch kein Bekenner war, seinem Neffen ﷺ aber Gutes wünschte.
Die Hidschra – Die Menschen von Yathrib (Medina) heißen die Muslime willkommen
The Hijra - People of Yathrib (Madina) welcome Muslims
Der Prophet wählte daraufhin zwölf Männer aus ihrer Mitte aus, die als seine Abgesandten fungieren sollten. So wurde der zweite Bund von al-Aqaba geschlossen. Die Leute von Yathrib kehrten in ihre Heimat zurück, und der Prophet blieb zurück, um die Reise in ihre Stadt vorzubereiten. Der Prophet wies seine Anhänger an, in Yathrib sofortige Sicherheit zu suchen, was sie daraufhin auch taten. Etwa hundert Familien verschwanden still aus Mekka und zogen nach Yathrib, wo sie mit Begeisterung und großer Gastfreundschaft empfangen wurden. Schließlich waren alle Gefährten nach Yathrib gegangen. Der Prophet ﷺ blieb allein in Mekka zurück und behielt nur seinen jungen Cousin 'Ali und seinen treuen Freund Abu Bakr bei sich.
The Prophet then selected twelve men out of their number to act as his delegates. Thus was concluded the second covenant of Al Aqaba. The Yathribites returned home leaving the Prophet to arrange for the journey to their city. The Prophet directed his followers to seek immediate safety at Yathrib, which they accordingly did. About one hundred families silently disappeared from Mecca and proceeded to Yathrib, where they were received with enthusiasm and much hospitality. Finally, all the disciples had gone to Yathrib. The Prophet alone remained at Mecca, keeping with him only his young cousin, 'Ali, and his devoted friend Abu Bakr.
Die Mekkaner schmieden einen Plan, um den Propheten ﷺ zu töten.
The Makkans plot to kill Allah's Prophet
Die Mekkaner begannen, aus Sorge vor den Folgen dieses neuen Bündnisses ernsthaft darüber nachzudenken, Muhammad ﷺ an der Flucht nach Yathrib zu hindern. Sie kamen in aller Eile zusammen. Nachdem mehrere mildere Mittel verworfen worden waren, beschlossen sie, dass er getötet werden solle. Sie kamen überein, dass aus jedem Stamm ein Mann auserwählt werden solle und dass jeder Mann mit seinem Schwert einen Schlag gegen ihn führen solle, damit die Verantwortung für die Schuld gleichmäßig auf alle Stämme falle. Die Bani Haschim, Muhammads eigener Stamm, waren deutlich unterlegen und würden daher nicht in der Lage sein, den Tod ihres Verwandten zu rächen.
The Meccans, fearing the consequence of this new alliance, began to think seriously of preventing Muhammad from escaping to Yathrib. They met in all haste. After several milder expedients had been rejected, they decided that he should be killed. They agreed that one man should be chosen out of every tribe and that each man should strike a blow at him with his sword so that responsibility of the guilt would rest equally on all tribes. The Bani Hashim, Muhammad's own tribe, were much inferior and therefore would not be able to revenge their kinsman's death.
Eine Reihe edler Jünglinge wurde für die blutige Tat auserwählt. Als die Nacht voranschritt, postierten sich die Attentäter rund um das Haus des Propheten ﷺ. Sie wachten die ganze Nacht hindurch und warteten darauf, Muhammad ﷺ zu ermorden, wenn er in der frühen Morgenstunde sein Haus verlassen würde. Einige waren vom Propheten ﷺ vor der Gefahr gewarnt worden, und er wies 'Ali an, sich an seiner Stelle hinzulegen und sich in seinen grünen Umhang zu hüllen, was dieser auch tat. Der Prophet ﷺ entkam auf wundersame Weise durch das Fenster und begab sich unbemerkt durch die Tür zum Haus des Abu Bakr. Diese beobachteten inzwischen durch eine Ritze und sahen 'Ali, den sie für Muhammad ﷺ selbst hielten, schlafend liegen; sie blieben dort und wachten bis zum Morgen.
A number of noble youths were selected for the bloody deed. As the night advanced, the assassins posted themselves round the Prophet's dwelling. They watched all night long, waiting to murder Muhammad when he should leave his house at the early dawn. By some the Prophet had warned of the danger, and he directed 'Ali to lie down in his place and wrap himself up in his green clock, which he did. The Prophet miraculously escaped through the window and he repaired to the house of Abu Bakr, unperceived by door. These, in the meantime, looking through a crevice and seeing 'Ali, whom they mistook for Muhammad himself, asleep, continued watching there until morning.
Als 'Ali sich erhob, fanden sie sich getäuscht. Der Zorn der Quraisch kannte nun keine Grenzen.
When 'Ali arose, they found themselves deceived. The fury of the Quraish was now unbounded.
Eine Überlieferung von Aischa bint Abu Bakr (Ehefrau des Propheten ﷺ)
A narration Aisha Bint Abu Bakr (Prophet's Wife)
Überliefert von ʿĀ'ischa, der Tochter Abu Bakrs und Ehefrau des Propheten ﷺ: „Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern eine andere Religion als die wahre Religion (den Islam) angenommen hätten, und es verging kein einziger Tag, an dem nicht der Gesandte Allahs ﷺ morgens und abends zu uns kam. Als die Muslime auf die Probe gestellt wurden (von den Heiden bedrängt wurden), machte sich Abu Bakr auf, um in das Land Abessinien (Äthiopien) auszuwandern. Als er Bark al-Ghimad erreichte, traf ihn Ibn ad-Daghina, der Häuptling des Stammes der Qara, und sagte: ‚O Abu Bakr! Wohin gehst du?‘ Abu Bakr antwortete: ‚Mein Volk hat mich (aus meinem Land) vertrieben, also möchte ich auf der Erde umherziehen und meinen Herrn verehren.‘ Ibn ad-Daghina sagte: ‚O Abu Bakr! Ein Mann wie du sollte seine Heimat nicht verlassen, und man sollte ihn nicht vertreiben, denn du hilfst den Bedürftigen, verschaffst ihnen ihren Lebensunterhalt, pflegst gute Beziehungen zu deinen Verwandten, unterstützt die Schwachen und Armen, bewirtest Gäste großzügig und hilfst den vom Unglück Getroffenen. Deshalb bin ich dein Schutzherr. Kehre zurück und verehre deinen Herrn in deiner Stadt.‘ So kehrte Abu Bakr zurück, und Ibn ad-Daghina begleitete ihn. Am Abend besuchte Ibn ad-Daghina die Edlen der Quraisch und sagte zu ihnen: ‚Ein Mann wie Abu Bakr sollte seine Heimat nicht verlassen, und man sollte ihn nicht vertreiben. Wollt ihr (Quraisch) einen Mann vertreiben, der den Bedürftigen hilft, ihnen ihren Lebensunterhalt verschafft, gute Beziehungen zu seinen Verwandten pflegt, den Schwachen und Armen hilft, Gäste großzügig bewirtet und den vom Unglück Getroffenen hilft?‘ Da konnten die Leute der Quraisch den Schutz des Ibn ad-Daghina nicht ablehnen, und sie sagten zu Ibn ad-Daghina: ‚Lass Abu Bakr seinen Herrn in seinem Haus verehren. Er kann dort beten und rezitieren, was er möchte, aber er soll uns damit nicht schaden und es nicht öffentlich tun, denn wir fürchten, dass er unsere Frauen und Kinder beeinflusst.‘ Ibn ad-Daghina teilte Abu Bakr all dies mit. Abu Bakr verblieb in diesem Zustand und verehrte seinen Herrn in seinem Haus. Er betete nicht öffentlich und rezitierte auch außerhalb seines Hauses keinen Koran.“
Narrated 'Aisha Bint Abu Bakr (the wife of the Prophet): "I never remembered my parents believing in any religion other than the true religion (Islam), and (I don't remember) a single day passing without our being visited by Allah's Messenger in the morning and in the evening. When the Muslims were put to test (troubled by the pagans), Abu Bakr set out migrating to the land of Abyssinia (Ethiopia), and when he reached Bark-al-Ghimad, Ibn Ad-Daghina, the chief of the tribe of Qara, met him and said, 'O Abu Bakr! Where are you going?' Abu Bakr replied: 'My people have turned me out (of my country), so I want to wander on the earth and worship my Lord.' Ibn Ad-Dhagina said: 'O Abu Bakr! A man like you should not leave his homeland, nor should he be driven out, because you help the destitute, earn their living, and you keep good relations with your kith and kin, help the weak and the poor, entertain guests generously, and help the calamity-stricken persons. Therefore, I am your protector. Go back and worship your Lord in your town.' "So Abu Bakr returned and Ibn Ad-Daghina accompanied him. In the evening Ibn Ad-Dhagina visited the nobles of Quraish and said to them. 'A man like Abu Bakr should not leave his homeland, nor should he be driven out. Do you (Quraish) drive out a man who helps the destitute, earns their living, keeps good relations with his kith and kin, helps the weak and poor, entertain guests generously and helps the calamity-stricken persons?' So the people of Quraish could not refuse Ibn Ad-Dhagina's protection, and they said to Ibn Ad-Daghina: 'Let Abu Bakr worship his Lord in his house. He can pray and recite there whatever he likes, but he should not hurt us with it, and should not do it publicly, because we are afraid that he may affect our women and children." Ibn Ad-Dhagina told Abu Bakr all of that. Abu Bakr stayed in that state, worshipping his Lord in his house. He did not pray publicly, nor did he recite Quran outside his house.
Abu Bakr baut eine Moschee
Abu Bakr builds Mosque
Da kam Abu Bakr der Gedanke, vor seinem Haus eine Moschee zu bauen; dort betete er und rezitierte den Koran. Die Frauen und Kinder der Heiden begannen in großer Zahl sich um ihn zu versammeln. Sie wunderten sich über ihn und sahen ihn an. Abu Bakr war ein Mann, der sehr viel weinte, und er konnte sich beim Rezitieren des Korans das Weinen nicht verkneifen. Diese Lage beunruhigte die Edlen der heidnischen Quraisch, weshalb sie nach Ibn Ad-Daghina schickten. Als er zu ihnen kam, sagten sie: „Wir haben deinen Schutz für Abu Bakr unter der Bedingung angenommen, dass er seinen Herrn in seinem Haus verehrt. Doch er hat die Bedingungen verletzt und vor seinem Haus eine Moschee gebaut, in der er öffentlich betet und den Koran rezitiert. Wir fürchten nicht, dass er unsere Frauen und Kinder ungünstig beeinflusst. Also halte ihn davon ab. Wenn er die Verehrung seines Herrn lieber auf sein Haus beschränken möchte, mag er das tun; besteht er jedoch darauf, dies offen zu tun, so fordere ihn auf, dich von deiner Verpflichtung zu seinem Schutz zu entbinden, denn wir mögen es nicht, unseren Bund mit dir zu brechen, wir verweigern Abu Bakr aber das Recht, seine Handlung öffentlich kundzutun.“ Ibn Ad-Dhagina ging zu Abu Bakr und sagte: „O Abu Bakr! Du weißt genau, welchen Vertrag ich in deinem Namen geschlossen habe; nun musst du entweder daran festhalten oder mich von meiner Verpflichtung entbinden, dich zu schützen, denn ich möchte nicht, dass die Araber hören, mein Volk habe einen Vertrag gebrochen, den ich im Namen eines anderen Mannes geschlossen habe.“ Abu Bakr antwortete: „Ich entbinde dich von deinem Vertrag, mich zu schützen, und bin mit dem Schutz Allahs zufrieden.“ Die Erzählung Aischas geht weiter: „Zu jener Zeit war der Prophet ﷺ in Mekka, und er sagte zu den Muslimen:
"Then a thought occurred to Abu Bakr to build a mosque in front of his house, and there he used to pray and recite the Quran. The women and children of the pagans began to gather around him in great number. They used to wonder at him and look at him. Abu Bakr was a man who used to weep too much, and he could not help weeping or reciting the Quran. That situation scared the nobles of the pagans of Quraish, so they sent for Ibn Ad-Daghina. When he came to them, they said: 'We accepted your protection of Abu Bakr on condition that he should worship his Lord in his house, but he has violated the conditions and he has built a mosque in front of his house where he prays and recites the Quran publicly. We are not afraid that he may affect our women and children unfavorably. So, prevent him from that. If he likes to confine the worship of his Lord to his house, he may do so, but if he insists on doing that openly, ask him to release you from your obligation to protect him, for we dislike to break our pact with you, but we deny Abu Bakr the right to announce his act publicly.' Ibn Ad-Dhagina went to Abu Bakr and said: 'O Abu Bakr! You know well what contract I have made on your behalf; now, you are either to abide by it, or else release me from my obligation of protecting you, because I do not want the Arabs hear that my people have dishonored a contract I have made on behalf of another man.' Abu Bakr replied: 'I release you from your pact to protect me and am pleased with the protection from Allah.' Aisha's narration's continues: "At that time the Prophet was in Mecca, and he said to the Muslims:
Der Heilige Prophet reiste nach Madina (Hidschra) ﷺ
Holy Prophet travels to Madina (Hijra)
Überliefert von 'Urwa Ibn Az-Zubair: „Der Gesandte Allahs ﷺ traf Az-Zubair in einer Karawane muslimischer Kaufleute, die aus Syrien zurückkehrten. Az-Zubair gab dem Gesandten Allahs ﷺ und Abu Bakr weiße Kleidung zum Anziehen. Als die Muslime von Medina die Nachricht vom Aufbruch des Gesandten Allahs ﷺ aus Mekka (in Richtung Medina) vernahmen, begannen sie, jeden Morgen zur Harra zu gehen,
"Narrated 'Urwa Ibn Az-Zubair: "Allah's Messenger met Az Zubair in a caravan of Muslim merchants who were returning from Sham. Az -Zubair provided Allah's Messenger and Abu Bakr with white clothes to wear. When the Muslims of Medina heard the new of the departure of Allah's Messenger from Mecca (towards Medina), they started going to the Harra every morning,.
Sie warteten auf ihn, bis die Mittagshitze sie zur Rückkehr zwang. Eines Tages kehrten sie nach langem Warten nach Hause zurück, und als sie in ihre Häuser gingen, stieg ein Jude auf das Dach einer der Festungen seines Volkes, um nach etwas zu suchen. Da sah er den Gesandten Allahs ﷺ und seine Gefährten, in weiße Kleider gekleidet, aus der Luftspiegelung der Wüste hervorkommen.
They would wait for him till the heat of the noon forced them to return. One day, after waiting for a long while, they returned home, and when they went into their houses, a Jew climbed up to the roof of one of the forts of his people to look for something, and he saw Allah's Messenger and his companions, dressed in white clothes, emerging out of the desert mirage.
Der Jude konnte nicht anders, als mit lauter Stimme auszurufen: „O ihr Araber! Hier ist euer großer Mann, auf den ihr gewartet habt!" Da eilten alle Muslime zu den Waffen und empfingen den Gesandten Allahs ﷺ auf dem Gipfel von Harra. Der Prophet ﷺ wandte sich mit ihnen nach rechts und ließ sich bei den Quartieren der Banu Amr Ibn Auf nieder; das geschah an einem Montag im Monat Rabi al-Awwal. Abu Bakr stand auf, um die Leute zu empfangen, während der Gesandte Allahs ﷺ sich setzte und schwieg. Einige der Ansar, die kamen und den Gesandten Allahs ﷺ bisher nicht gesehen hatten, begannen, Abu Bakr zu grüßen. Als jedoch die Sonne auf den Gesandten Allahs ﷺ fiel und Abu Bakr vortrat und ihn mit seinem Tuch beschattete, erkannten die Leute erst da den Gesandten Allahs ﷺ. Der Gesandte Allahs ﷺ blieb zehn Nächte bei den Banu Amr Ibn Auf und gründete die Moschee (die Moschee von Quba), die auf Frömmigkeit gegründet war.
"The Jew could not help shouting at the top of his voice: 'O you Arabs! Here is your great man whom you have been waiting for!' So all the Muslims rushed to their arms and received Allah's Messenger on the summit of Harra. The Prophet turned with them to the right and alighted at the quarters of Bani Amr Ibn Auf, and this was on Monday in the month of Rabi ul Awal. Abu Bakr stood up, receiving the people, while Allah's Messenger sat down and kept silent. Some of the Ansar who came and had not seen Allah's Messenger before began greeting Abu Bakr, but when the sunshine fell on Allah's Messenger and Abu Bakr came forward and shaded him with his sheet, only then the people came to know Allah's Messenger. Allah's Messenger stayed with Bani Amr Ibn Auf for ten nights and established the mosque (Mosque of Quba) which was founded on piety.
Hidschra – Der islamische Kalender markiert dieses Datum
Hijra - Islamic Calendar marks this date
So wurde die Hidschra vollzogen, die Flucht Muhammads ﷺ, wie sie in europäischen Annalen genannt wird und von der der islamische Kalender seine Zeitrechnung ableitet.
Thus was accomplished the hijrah, or the flight of Muhammad as called in European annals, from which the Islamic calendar dates.
Yathrib wurde in Al-Madina, Al-Munawwara umbenannt – „Die erleuchtete Stadt".
Yathrib renamed Al-Madina, Al-Munawara - "The Illuminated City"
Als der Prophet Muhammad und seine Gefährten sich in Yathrib niederließen, änderte diese Stadt ihren Namen, und fortan wurde sie Al-Medina, Al-Munawara, die Erleuchtete Stadt, oder kürzer Medina, die Stadt, genannt. Sie liegt etwa elf Tagesreisen nördlich von Mekka. Zu jener Zeit wurde sie von zwei kahtanitischen Stämmen beherrscht, den Aws und den Khazraj. Diese beiden Stämme jedoch lagen ständig untereinander im Streit. Erst um die Zeit, als der Prophet in Mekka seine Sendung verkündete, traten diese Stämme nach langen Jahren ununterbrochener Kriege in eine Phase vergleichsweisen Friedens ein. Als der Prophet sich in Medina niederließ, vergaßen die Stämme der Aws und der Khazraj ihre alten Fehden vollständig und vereinten sich im Band des Islam. Ihre alten Spaltungen wurden bald ausgelöscht, und die Bezeichnung „Ansar“, die Helfer des Propheten, wurde zur gemeinsamen Bezeichnung aller Medinenser, die dem Propheten in seiner Sache geholfen hatten. Diejenigen, die mit ihm aus Mekka auswanderten, erhielten den Titel „Muhajereen“ oder die Auswanderer. Der Prophet ﷺ stiftete, um beide Gruppen in engeren Banden zu verbinden, eine Bruderschaft zwischen ihnen, die sie miteinander verknüpfte wie Kinder derselben Eltern, wobei der Prophet ﷺ ihr Vormund war.
When the Prophet Muhammad and his companions settled at Yathrib, this city changed its name, and henceforth was called, Al-Medina, Al-Munawara, the Illuminated City, or more shortly, Medina, the City. It is situated about eleven-day's journey to the north of Mecca. At that time it was ruled by two Kahtanite tribes, Aws and Khazraj. These two tribes, however, were constantly quarreling among themselves. It was only about that time when the Prophet announced his mission at Mecca that these tribes, after long years of continuous warfare, entered on a period of comparative peace. When the Prophet settled at Medina, the tribes of Aws and Khazraj forgot entirely their old feuds and were united together in the bond of Islam. Their old divisions were soon effaced and the Ansar", the Helpers of the Prophet, became the common designation of all Medinites who had helped the Prophet in his cause. Those who emigrated with him from Mecca received the title of "Muhajereen" or the Emigrants. The Prophet, in order to unite both classes in closer bonds, established between them a brotherhood, which linked them together as children of the same parents, with the Prophet as their guardian.
Der Gesandte Allahs lässt sich in Medina nieder
Allah's Apostle Settles in Madina
Der erste Schritt, den der Prophet ﷺ nach seiner Niederlassung in Medina unternahm, bestand darin, eine Moschee zu errichten, in der Allah gemäß den Grundsätzen des Islam verehrt werden sollte. Außerdem wurden bald darauf Häuser zur Unterbringung der Auswanderer errichtet.
The first step the Prophet took, after his settlement at Medina, was to built a mosque for the worship of Allah according to principles of Islam. Also, houses for the accommodation of the emigrants were soon erected.
Muhammad ﷺs Charta – Juden und Muslime vereinen sich zur Verteidigung gegen Feinde
Muhammad's Charter - Jews and Muslims unite to defend against enemies
Medina und seine Vororte wurden zu dieser Zeit von drei deutlich voneinander getrennten Gruppen bewohnt: den Auswanderern, den Helfern und den Juden. Um sie zu einer geordneten Föderation zusammenzuschweißen, gewährte der Prophet ﷺ dem Volk eine Charta, die ihre Rechte und Pflichten klar festlegte. Diese Charta bildete das Gerüst des ersten Gemeinwesens, das der Prophet ﷺ organisierte. Sie begann folgendermaßen:
Medina and its suburb were at this time inhabited by three distinct parties, the Emigrants, the Helpers, and the Jews. In order to weld them together into an orderly federation, the Prophet granted a charter to the people, clearly defining their rights and obligations. This charter represented the framework of the first commonwealth organized by the Prophet. It started thus:
„Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Diese Charta wird von Muhammad ﷺ, dem Gesandten Allahs, allen Gläubigen gegeben, sowohl den Quraisch als auch denen aus Medina, sowie allen Einzelpersonen gleich welcher Herkunft, die sich mit ihnen zu einer gemeinsamen Sache verbunden haben; sie alle bilden eine einzige Nation.“ Im Folgenden sind einige Auszüge aus der Charta: Der Zustand von Frieden und Krieg soll für alle Muslime gemeinsam sein; keiner unter ihnen hat das Recht, mit den Feinden seiner Glaubensbrüder Frieden zu schließen oder ihnen den Krieg zu erklären. Die Juden, die sich unserem Gemeinwesen anschließen, sollen vor allen Beleidigungen und Bedrängnissen geschützt sein; sie haben das gleiche Recht wie unser Volk auf Unterstützung und gute Dienste von unserer Seite. Die Juden der verschiedenen Stämme und alle anderen, die in Medina ansässig sind, sollen zusammen mit den Muslimen eine gemeinsame Nation bilden; sie sollen ihre Religion ebenso frei ausüben können wie die Muslime. Die Verbündeten der Juden sollen dieselbe Sicherheit und Freiheit genießen. Die Schuldigen sollen verfolgt und bestraft werden. Die Juden sollen gemeinsam mit den Muslimen die Verteidigung Medinas gegen alle Feinde übernehmen.
'In the name of he Most Merciful and Compassionate Lord, this charter is given by Muhammad, the Messenger of Allah to all believers, whether of Quraish or Medina, and all individuals of whatever origin who have made common cause with them, who shall all constitute one nation." The following are some extracts from the charter: The state of peace and war shall be common to all Muslims; no one among them shall have the right of concluding peace with, or declaring war against, the enemies of his co-religionists. The Jews who attach themselves to our commonwealth shall be protected from all insults and vexations; they shall have an equal right with our people to our assistance and good offices. The Jews of the various branches and all others doiciled in Medina shall form with the Muslims one composite nation; they shall practice their religion as freely as the Muslims. The allies of the Jews shall enjoy the same security and freedom. The guilty shall be pursued and punished. The Jews shall join the Muslims in defending Medina all enemies.
Charta gegen Meuterei (Feinde im Inneren) – Die Heuchler und unzufriedenen Juden
Charter faces Mutiny (Inside enemies) - The Hypocrites and unsatisfied Jews
Die Partei der Ansar, also der Helfer, umfasste einige lauwarme Konvertiten, die eine kaum verhohlene Neigung zum Götzendienst beibehielten. An ihrer Spitze stand Abdullah Ibn Ubai, ein Mann mit gewissen Ansprüchen auf Ansehen. Sie traten dem Islam scheinbar bei, waren im Geheimen jedoch unzufrieden. Sie stellten oft eine erhebliche Gefahr für das junge Gemeinwesen dar und erforderten die ständige Wachsamkeit des Propheten ﷺ. Ihnen gegenüber zeigte er stets die größte Geduld und Nachsicht, in der Hoffnung, sie am Ende für den Glauben zu gewinnen, eine Erwartung, die sich durch das Ergebnis vollauf bestätigte. Mit dem Tod Abdullah Ibn Ubais verschwand seine Partei, die als Partei der „Munafiqeen“ (der Heuchler) bekannt war.
The party of the Ansars, or Helpers, included some lukewarm converts who retained an ill-concealed predilection for idolatry. These were headed by Abdullah Ibn Ubai, a man with some claims to distinction. They ostensibly joined Islam, but in secret were disaffected. They often were a source of considerable danger to the newborn commonwealth and required unceasing watchfulness on the part of the Prophet. Towards them he always showed the greatest patience and forbearance, hoping in the end to win them over to the faith, which expectations were fully justified by the result. While the death of Abdullah Ibn Ubai, his party which were known as the party of the "Munafiqeen" (the Hypocrites) disappeared.
Die Juden, die die dritte Partei der Medinenser bildeten, stellten jedoch die ernsteste Gefahr dar. Keine Freundlichkeit oder großzügige Behandlung seitens des Propheten ﷺ schien sie zufriedenstellen zu können. Bald brachen sie die Beziehungen ab und stellten sich auf die Seite der Feinde des neuen Glaubens. Sie scheuten sich nicht, offen zu erklären, dass sie den Götzendienst mit all seinen Übeln dem Glauben des Islam vorzogen. So musste der Prophet ﷺ einerseits seine Feinde außerhalb Medinas und andererseits jene innerhalb der Stadt im Auge behalten. Die Mekkaner, die den Tod Muhammads ﷺ geschworen hatten, kannten dank der Partei der Heuchler und der Juden in Medina die tatsächlichen Kräfte der Muslime gut. Sie wussten auch, dass die Juden das Bündnis mit Muhammad ﷺ nur aus Gründen vorübergehender Zweckmäßigkeit angenommen hatten und dass sie sich von ihm lossagen und sich den Götzendienern anschließen würden, sobald diese in der Nähe von Medina erschienen. Die Sicherheit des Staates erforderte daher die Ächtung der Verräter, die dem gemeinsamen Feind heimlich Informationen zukommen ließen.
The Jews who constituted the third party of the Medinites were, however, the most serious element of danger. No kindness or generous treatment on the part of the Prophet would seem to satisfy them. They soon broke off and ranged themselves with the enemies of the new faith. They did not hesitate to declare openly that they preferred idolatry, with its attendant evils, to the faith of Islam. Thus, the Prophet had to keep an eye on his enemies outside Medina, on the one hand, and those within the city on the other. The Meccans who had sworn Muhammad's death were well acquainted, thanks to the party of the Hypocrites and of the Jews at Medina, with the real forces of the Muslims. They also knew that the Jews had accepted Muhammad's alliance only from motives of temporary expedience and that they would break away from him to join the idolaters as soon as the latter showed themselves in the vicinity of Medina. The safety of the state required the proscription of the traitors who were secretly giving information to the common enemy.
Madina unter sabotageähnlichen Angriffen auf Nahrungsmittel, Vieh usw.
Madina under Sabotage style attacks on Food, Cattle etc...
Gegen Ende des zweiten Jahres nach der Hidschra begannen die Götzendiener von Mekka eine Reihe feindseliger Handlungen gegen die Muslime von Medina. Sie schickten Männer in Trupps aus, um die Fruchtbäume der Muslime von Medina zu verwüsten und ihre Herden fortzutreiben. Nun kam der Augenblick der schwersten Prüfung für den Islam. Es wurde zur Pflicht des Propheten ﷺ, ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen, um sich sowohl gegen jede Verschwörung aus dem Innern als auch gegen einen plötzlichen Angriff von außen zu schützen.
Towards the second year of the hijrah, the idolaters of Mecca began a series of hostile acts against the Muslims of Medina. They sent men in parties to commit depredations on the fruit trees of the Muslims of Medina and to carry away their flocks. Now came the moment of severest trial to Islam. It became the duty of the Prophet to take serious measures to guard against any plot rising from within or a sudden attack from without.
Schlacht von Badr – Anrückende Truppenformationen der Makkaner auf Madina
Battle of Badr - Makkan Troop formations approaching Madina
Allahs Prophet versetzte Medina in einen Zustand militärischer Disziplin. Er musste häufig Aufklärungstrupps aussenden, um sich gegen jeden plötzlichen Angriff zu schützen. Kaum hatte der Prophet ﷺ seinen Staat organisiert, war schon ein großes, gut ausgerüstetes Heer der Mekkaner unterwegs. Eine Streitmacht von eintausend Mann zog unter Abu Dschahl, einem großen Feind des Islam, gegen Medina, um die Stadt anzugreifen. Die Muslime erhielten rechtzeitig Kenntnis von der Absicht ihrer Feinde. Eine Schar von dreihundert Anhängern, von denen zwei Drittel Bürger Medinas waren, wurde versammelt, um den Götzendienern zuvorzukommen, indem sie das Tal von Badr besetzte, das nahe dem Meer zwischen Mekka und Medina liegt. Als der Prophet ﷺ sah, wie das Heer der Ungläubigen sich dem Tal näherte, betete er, dass die kleine Schar der Muslime nicht vernichtet werden möge.
Allah's Prophet put Medina in a state of military discipline. He had to send frequent reconnoitering parties to guard against any sudden onslaught. No sooner did the Prophet organize hi state than a large well-equipped army of the Meccans was afield. A force constituting of one thousand men marched under Abu Jahl, a great enemy of Islam, towards Medina to attack the city. The Muslims received timely notice of their enemies' intention. A body of three hundred adherents, of whom two thirds were citizens of Medina, was gathered to forestall the idolaters by occupying the valley of Badr, situated near the sea between Mecca and Medina. When the Prophet saw the army of the infidels approaching the valley, he prayed that the little band of Muslims might not be destroyed.
Sieg – Die Schlacht von Badr ist gewonnen
Victory - Battle Badr is Won
Das Heer der Mekkaner rückte in das offene Gelände vor, das die Muslime von den Götzendienern trennte. Dem arabischen Brauch entsprechend begann die Schlacht mit einzelnen Zweikämpfen. Daraus entwickelte sich dann der allgemeine Kampf. Das Ergebnis der Schlacht war, dass die Mekkaner unter großen Verlusten zurückgeschlagen wurden.
The army of the Meccans advanced into the open space which separated the Muslims from the idolaters. According to Arab usage, the battle was began by simple combats. The engagement that became general. The result of the battle was that the Meccans were driven back with great loss.
Mehrere ihrer Anführer wurden getötet, darunter Abu Jahl.
Several of their chiefs were slain, including Abu Jahl.
Der Gesandte Allahs ﷺ legte Regeln für die Behandlung der Kriegsgefangenen fest.
Allah's Apostle set rules for treatment of POWs
Eine große Zahl von Götzendienern blieb in der Gefangenschaft der Muslime. Entgegen allen Sitten und Gebräuchen der Araber wurden sie mit größter Menschlichkeit behandelt.
A large number of idolaters remained prisoners in the hands of the Muslims. They were, contrary to all usage and traditions of the Arabs, treated with the greatest humanity.
Der Prophet gab strenge Anweisungen, dass ihnen in ihrem Unglück Mitgefühl entgegengebracht und mit Güte begegnet werden solle. Diese Anweisungen wurden von den Muslimen, in deren Obhut die Gefangenen gegeben worden waren, treu befolgt. Zu diesem Ereignis zitiert Sir William Muir in seinem Buch Life of Muhammad einen der Gefangenen, der sagte: „Segen sei über den Männern von Medina; sie ließen uns reiten, während sie selbst zu Fuß gingen; sie gaben uns Weizenbrot zu essen, als davon nur wenig vorhanden war, und begnügten sich selbst mit Datteln.“ Der allmächtige Allah sprach:
The Prophet gave strict orders that sympathy should be shown to them in their misfortune and that they should be treated with kindness. These instructions were faithfully obeyed by the Muslims to whose care the prisoners were confided. Dealing with this event, Sir William Muir, in his book Life of Muhammad, quotes one of the prisoners saying: "Blessing be on the men of Medina; they made us ride, while they themselves walked; they gave us wheaten bread to eat, when there was little of it, contenting themselves with dates." Almighty Allah said:
{Und Allah hat euch bereits bei Badr zum Sieg verholfen, als ihr eine schwache, kleine Schar wart. So fürchtet Allah sehr (haltet euch fern von allen Arten von Sünden und bösen Taten, die Er verboten hat, und liebt Allah sehr, verrichtet alle Arten von guten Taten, die Er vorgeschrieben hat), damit ihr dankbar seid.}
"And Allah has already made you victorious at Badr, when you were a weak little force. So fear Allah much (abstain from all kinds of sins and evil deeds which He has forbidden and love Allah much, perform all kinds of good deeds which He has ordained) that you may be grateful.
(Denkt daran), als du (Muhammad ﷺ) zu den Gläubigen sprachst: „Genügt es euch etwa nicht, dass euer Herr euch mit dreitausend herabgesandten Engeln beistehen wird? Doch, wenn ihr standhaft bleibt und gottesfürchtig seid und der Feind schnell über euch herfällt, dann wird euer Herr euch mit fünftausend Engeln beistehen, die gekennzeichnet sind." Allah hat dies nur als frohe Botschaft für euch getan und damit eure Herzen Ruhe finden. Und der Sieg kommt nur von Allah, dem Allmächtigen, dem Allweisen – damit Er einen Teil derer, die ungläubig sind, vernichte oder sie demütige, sodass sie enttäuscht umkehren müssen.
(Remember) when you (Muhammad) said to the believers, "is it not enough for you that your Lord (Allah) should help you with three thousand angels; sent down? Yes, if you hold on to patience and piety, and the enemy comes rushing at you; your Lord will help you with five thousand angels having marks of distinction. Allah made it not but as a message of good news for you and as an assurance to your hearts. And there is no victory except from Allah the All Mighty, the All Wise. That He might cut off a part of those who disbelieve, or expose them to infamy, so that they retire frustrated." (Ch 3:123-127 Quran).
Die Mekkaner rächen die Niederlage von Badr – die Schlacht von Uhud
Makkan Avenge Loss in Badr - Battle of Uhud
Die nächste Schlacht zwischen den Quraisch und den Muslimen war die Schlacht von Uhud, ein Hügel etwa vier Meilen nördlich von Medina. Die Götzendiener, um ihre Niederlage bei Badr zu rächen, trafen gewaltige Vorbereitungen für einen neuen Angriff auf die Muslime. Sie stellten ein Heer von dreitausend kräftigen Männern auf, von denen siebenhundert mit Kettenpanzern ausgerüstet waren, dazu zweihundert Pferde. Diese Streitkräfte rückten unter der Führung von Abu Sufyan vor und lagerten in einem Dorf sechs Meilen von Medina entfernt, wo sie sich daran machten, die Felder und Herden der Bewohner Medinas zu verwüsten. Der Prophet ﷺ, der seinen Feinden zahlenmäßig weit unterlegen war, beschloss zunächst, in der Stadt zu bleiben und sie dort zu erwarten; doch später setzte sich der Rat einiger seiner Gefährten durch, und er zog mit eintausend Mann gegen sie aus, von denen einhundert Kettenpanzer trugen. Aber er hatte in seinem ganzen Heer außer seinem eigenen nur ein weiteres Pferd. Mit diesen Streitkräften machte er am Berg Uhud Halt. Bald darauf verließ ihn Abdullah Ibn Ubai, der Anführer der Heuchler, mit dreihundert seiner Anhänger. So schrumpfte die kleine Streitmacht des Propheten ﷺ auf siebenhundert Mann.
The next battle between the Quraish and the Muslims was the battle of Uhud, a hill about four miles to the north of Medina. The idolaters, to revenge their loss at Badr, made tremendous preparations for a new attack upon the Muslims. They collected an army of three thousand strong men, of whom seven hundred were armed with coats of mail, and two hundred horses. These forces advanced under the conduct of Abu Sufyan and encamped at a village six miles from Medina, where they gave themselves up to spoiling the fields and flocks of the Medinites. The Prophet, being much inferior to his enemies in number, at first determined to keep himself within the town and to receive them there; but afterwards, the advice of some of his companions prevailing he marched out against them at the head of one thousand men, of whom one hundred were armed with coats of mail; but he had no more than one horse, besides his own, in his whole army. With these forces he halted at Mount Uhud. He was soon abandoned by Abdullah Ibn Ubai, the leader of the Hypocrites, with three hundred of his followers. Thus, the small force of the Prophet was reduced to seven hundred.
Am Berg Uhud verbrachten die muslimischen Truppen die Nacht, und am Morgen zogen sie nach dem Verrichten ihres Gebets in die Ebene hinab. Der Prophet ﷺ sorgte dafür, dass der Berg in seinem Rücken lag, und um seine Männer besser davor zu bewahren, eingekreist zu werden, postierte er fünfzig Bogenschützen auf der Anhöhe hinter den Truppen und gab ihnen die strikte Anweisung, ihre Posten unter keinen Umständen zu verlassen, was auch immer geschehen möge.
At Mount Uhud the Muslim troops passed the night, and in the morning, after offering their prayers, they advanced into the plain. The Prophet contrived to have the hill at his back, and, the better to secure his men from being surrounded, he placed fifty archers on the height in the rear, behind the troops, and gave them strict orders not to leave their posts whatever might happen.
Die erschöpften Quraisch verlassen Madina als Sieger.
Exhausted Quraish leave Madina victorious
Die Quraisch waren zu erschöpft, um ihren Vorteil weiterzuverfolgen, weder durch einen Angriff auf Medina noch dadurch, dass sie die Muslime von den Anhöhen des Uhud vertrieben. Sie zogen sich aus den Gebieten von Medina zurück, nachdem sie die Leichname ihrer toten Feinde barbarisch verstümmelt hatten.
The Quraish were too exhausted to follow up their advantage, either by attacking Medina or by driving the Muslims from the heights of Uhud. They retreated from the Medinite territories after barbarously mutilating the corpses of their dead enemies.
Der Allmächtige Allah sagte:
Almighty Allah said:
{So do not become weak (against your enemy), nor be sad, and you will be superior (in victory)} Hinweis: Die Übersetzung wird hier als Qur'an-Vers wiedergegeben, da der Text in dieser Form vorliegt.
"So do not become weak (against your enemy), nor be sad, and you will be superior (in victory)
wenn ihr wirklich Gläubige seid. Wenn euch eine Wunde (und Tötung) getroffen hat, so sollt ihr wissen, dass eine ähnliche Wunde (und Tötung) auch die anderen getroffen hat. Und so wechseln die Tage (gute und weniger gute), die Wir den Menschen abwechselnd zuteilen, damit Allah jene prüft, die glauben, und damit Er Märtyrer unter euch nimmt. Und Allah liebt die Zalimeen nicht (Vielgötterer und Unrechttäter).
if you are indeed (true) believers. If a wound (and killing ) has touched you, be sure a similar wound (and killing) has touched the others. And so are the days (good and not so good), We give to men by turns, that Allah may test those who believe, and that He may take martyrs from among you. And Allah likes not the Zalimeen (polytheists and wrongdoers).
Und damit Allah die Gläubigen prüft (oder läutert, von ihren Sünden) und die Ungläubigen vernichtet. Oder glaubt ihr, ihr werdet ins Paradies eingehen, bevor Allah jene von euch geprüft hat, die (in Seiner Sache) gekämpft haben, und ebenso jene, die geduldig ausharren? Ihr habt ja doch den Tod gewünscht (Asch-Schahada – das Martyrium), bevor ihr ihm begegnetet.
And that Allah may test (or purify) the believers (from sins) and destroy the disbeliveers. Do you think that you will enter Paradise before Allah tests those of you who fought (in His Cause) and (also) tests those who are patient? You did indeed wish for death (Ash-shahadah- martyrdom)
„Bevor ihr ihm begegnet seid. Nun habt ihr es mit euren eigenen Augen offen gesehen." (Koran 3:139-143)
before you met it. Now you have seen it openly with your own eyes." (Ch 3:139-143 Quran)
Weitere Meuterei, da Gründungsmitglieder für Unruhe sorgen
More Mutiny as Charter members cause dissent
Auch die Juden zögerten nicht, den Propheten ﷺ und seine Anhänger in Schwierigkeiten zu bringen. Sie versuchten, Zwietracht unter seinem Volk zu säen, und verleumdeten ihn sowie seine Anhänger. Sie verdrehten die Worte des Qur'an, um ihnen eine beleidigende Bedeutung zu geben. Außerdem veranlassten sie ihre Dichter, die an Bildung und Verstand überlegen waren, ihren Einfluss zu nutzen, um unter den Muslimen Aufruhr zu stiften. Einer ihrer angesehenen Dichter namens Ka'b vom Stamm der Banu An-Nadir scheute keine Mühe, öffentlich das Scheitern der Götzendiener nach ihrer Niederlage bei Badr zu beklagen.
The Jews also were not slow to involve in trouble the Prophet and his followers. They tried to create disaffection among his people and slandered him and his adherents. They mispronounced the words of the Qur'an so as to give them an offensive meaning. They also caused their poets, who were superior in culture and intelligence, to use their influence to sow sedition among the Muslims. One of their distinguished poets, called Ka'b, of the Bani An-Nadir, spared no efforts in publicly deploring the ill success of the idolaters after their defect at Badr.
Durch seine Spottgedichte gegen den Propheten ﷺ und seine Gefährten sowie durch seine Klagelieder auf die Mekkaner, die bei Badr gefallen waren, gelang es Ka'b, die Quraisch in jenen Rachewahn zu versetzen, der bei Uhud ausbrach. Danach kehrte er nach Medina zurück, wo er den Propheten ﷺ und die Muslime, Männer wie Frauen, weiterhin in höchst obszöner Weise angriff. Obwohl er dem Stamm der Banu An-Nadir angehörte, der sich mit den Muslimen vertraglich verbunden und sowohl für die innere als auch für die äußere Sicherheit des Staates verpflichtet hatte, richtete er seine Handlungen offen gegen das Gemeinwesen, dem er selbst angehörte.
By his satires against the Prophet and his disciples, and his elegies on the Meccans who had fallen at Badr, Ka'b succeeded in exciting the Quraish to that frenzy of vengeance which broke out at Uhud. He then returned to Medina, where he continued to attack the Prophet and the Muslims, men and women, in terms of the most obscene character. Though he belonged to the tribe of Bani An Nadir, which had entered into the compact with the Muslims and pledged itself both for the internal and external safety of the State, he openly directed his acts against the commonwealth of which he was a member.
Ein anderer Jude, Sallam mit Namen, aus demselben Stamm, verhielt sich gegenüber den Muslimen ebenso feindselig und erbittert. Er lebte mit einer Gruppe seines Stammes in Khaibar, einem Dorf fünf Tagesreisen nordwestlich von Medina. Er unternahm alle Anstrengungen, die benachbarten arabischen Stämme gegen die Muslime aufzuhetzen. Die muslimische Gemeinschaft verhängte, um die Sicherheit innerhalb der Gemeinschaft zu gewährleisten, ein Acht-Urteil über Ka'b und Sallam.
Das feindliche Heer (angeführt von Abu Sufyan) marschiert auf Madina zu.
Enemy's Army (headed by Abu Sufyan) march towards Madina
Im selben Jahr unternahmen die Feinde des Islam jeden möglichen Versuch, die Stämme gegen die Muslime aufzuwiegeln. Auch die Juden nahmen an diesen Machenschaften aktiv teil, wenn auch verborgen. Ein Heer von zehntausend gut ausgerüsteten Männern zog unter dem Befehl des Abu Sufyan gegen Medina. Sie lagerten nahe dem Berg Uhud, einige Meilen von der Stadt entfernt. Die Muslime konnten nur ein Heer von dreitausend Mann aufbieten. Da sie einerseits ihre zahlenmäßige Unterlegenheit erkannten und andererseits die Unruhe der Heuchler innerhalb der Stadt bemerkten, zogen sie es vor, in der Defensive zu bleiben. Sie gruben einen tiefen Graben rings um die ungeschützten Viertel Medinas und lagerten außerhalb der Stadt, mit dem Graben vor sich. Für ihre Sicherheit auf der anderen Seite verließen sie sich auf ihre Verbündeten, die Quraiza, die mehrere Festungen in geringer Entfernung im Süden besaßen und laut Vertrag verpflichtet waren, die Muslime gegen jegliche Angreifer zu unterstützen. Diese Juden jedoch wurden von den Götzendienern dazu verleitet, ihr Versprechen zu brechen und sich den Quraisch anzuschließen. Da diese Juden mit den Heuchlern innerhalb der Stadtmauern vertraut waren, die nur auf eine Gelegenheit warteten, ihre Rolle zu spielen, war die Lage der Muslime äußerst gefährlich.
In the same year, the enemies of Islam made every possible attempt to stir up the tribes against the Muslims. The Jews also took an active, if hidden, part in those intrigues. An army of ten thousand well-equipped men, marched towards Medina under the command of Abu Sufyan. They encamped near Mount Uhud, a few miles from the city. The Muslims could gather only an army of three thousand men. Seeing their inferiority in numbers on the one hand, and the turbulence of the Hypocrites within the town on the other, they preferred to remain on the defensive. They dug a deep moat round the unprotected quarters of Medina and encamped outside the city with a trench in front of them. They relied for safety of the other side upon their allies, the Quaraiza, who possessed several fortresses at a short distance towards the south and were bound by the compact to assist the Muslim s against any raiders. These Jews, however, were induced by the idolaters to violate their pledge and to join the Quraish. As these Jews were acquainted with the Hypocrites within the walls of the city were waiting for an opportunity to play their part, the situation of the Muslims was most dangerous.
Die Belagerung hatte bereits zwanzig Tage gedauert. Der Feind unternahm große Anstrengungen, den Graben zu überqueren, doch jeder Versuch wurde von der kleinen muslimischen Streitmacht heftig zurückgeschlagen. Unter dem belagernden Heer herrschte nun Zwietracht. Ihre Pferde gingen rasch zugrunde, und die Vorräte wurden von Tag zu Tag knapper. Während der Nacht brachte ein Sturm aus Wind und Regen ihre Zelte zum Einsturz und ließ ihre Lichter erlöschen. Abu Sufyan und die Mehrheit seines Heeres flohen, und die übrigen suchten Zuflucht bei den Quraiza. Die Muslime waren zwar mit dem Scheitern ihrer Feinde zufrieden, konnten aber nicht umhin zu denken, dass der Sieg unbefriedigend war, solange die Quraiza, die ihren beschworenen Bund gebrochen hatten, so nah blieben. Die Juden könnten Medina jederzeit von ihrer Seite überraschen.
Der Prophet ﷺ beschützt die Christen von Madina
The Prophet protects the Christians of Madina
Es war ungefähr zu dieser Zeit, dass der Prophet ﷺ den Mönchen des Klosters der heiligen Katharina nahe dem Berg Sinai sein großzügiges Schutzschreiben gewährte, durch das sie den Christen edle und großherzige Vorrechte und Befreiungen sicherten. Er übernahm es selbst und verpflichtete seine Anhänger, die Christen zu beschützen, ihre Kirchen und die Wohnstätten ihrer Priester zu verteidigen und sie vor allen Übergriffen zu bewahren. Sie sollten nicht ungerecht besteuert werden; kein Bischof sollte aus seiner Diözese vertrieben werden; kein Christ sollte gezwungen werden, seine Religion abzulegen; kein Mönch sollte aus seinem Kloster verjagt werden; kein Pilger sollte an seiner Pilgerfahrt gehindert werden; und christliche Kirchen sollten nicht niedergerissen werden, um Moscheen oder Häuser für Muslime zu errichten. Christliche Frauen, die mit Muslimen verheiratet waren, sollten ihre eigene Religion ausüben dürfen und keinerlei Zwang oder Belästigung ausgesetzt sein. Wenn die Christen Unterstützung für die Instandsetzung ihrer Kirchen oder Klöster oder für eine andere, ihre Religion betreffende Angelegenheit benötigten, sollten die Muslime ihnen helfen. Dies sollte nicht als Unterstützung ihrer Religion gelten, sondern lediglich als Hilfeleistung unter besonderen Umständen. Sollten die Muslime in Feindseligkeiten mit auswärtigen Christen verwickelt sein, so sollte kein christlicher Einwohner unter den Muslimen wegen seines Glaubens verachtet werden.
It was about this time that the Prophet granted to the monks of the Monastry of St. Catherine, near Mount Sinai, his liberal charter by which they secured for the Christians noble and generous privileges and immunities. He undertook himself and enjoined his followers, to protect the Christians, to defend their churches and the residences of their priests and to guard them from all injuries. They were not to be unfairly taxed; no bishop was to be driven out of his diocese; nor Christian was to be forced to reject his religion; no monk was to be expelled from his Monastry; no pilgrim was to be stopped from his pilgrimage; nor were the Christian churches to be pulled down for the sake of building mosques or houses for the Muslims. Christian women married to Muslims were to enjoy their own religion and not to be subjected to compulsion or annoyance of any kind. If the Christians should stand in need of assistance for the repair of their churches or monasteries, or any other matter pertaining to their religion, the Muslims were to assist them. This was not to be considered as supporting their religion, but as simply rendering them assistance in special circumstances. Should the Muslims be engaged in hostilities with outside Christians, no Christian resident among the Muslims should be treated with contempt on account of his creed.
Der Prophet ﷺ erklärte, dass jeder Muslim, der gegen irgendeine Klausel der Übereinkunft verstößt, als jemand gelten solle, der die Gebote Allahs übertritt, Seinen Bund bricht und Seinen Glauben vernachlässigt.
Der Vertrag von Hudaibiyya
The Treaty of Hudaibiya
Sechs Jahre waren bereits vergangen, seit der Prophet ﷺ und seine Gefährten aus Mekka von ihrer Geburtsstadt geflohen waren. Ihre Herzen sehnten sich nach ihrer Heimat und nach ihrem heiligen Haus, der Ka'ba. Als die Zeit der Pilgerfahrt näherrückte, kündigte der Prophet ﷺ seine Absicht an, das heilige Zentrum zu besuchen, und zahlreiche seiner Gefährten folgten dem Aufruf. Bald waren die Vorbereitungen für die Reise nach Mekka getroffen. Der Prophet ﷺ brach zur Pilgerfahrt auf, begleitet von siebenhundert oder achthundert Muslimen, Auswanderern und Ansar, die alle völlig unbewaffnet waren. Die Quraisch, die noch immer voller Feindseligkeit gegenüber den Muslimen waren, versammelten ein großes Heer, um sie daran zu hindern, Mekka zu betreten, und misshandelten den Gesandten, den der Prophet ﷺ geschickt hatte, um die Erlaubnis zu erbitten, die heiligen Stätten zu besuchen. Nach großen Schwierigkeiten wurde ein Vertrag geschlossen, in dem vereinbart wurde, dass alle Feindseligkeiten für zehn Jahre ruhen sollten; dass jeder, der von den Quraisch ohne die Erlaubnis seines Schutzherrn oder Oberhaupts zum Propheten ﷺ kommt, an die Götzendiener zurückgegeben werden solle; dass Muslime, die zu den Mekkanern überlaufen, nicht ausgeliefert werden sollten; dass jeder Stamm, der ein Bündnis eingehen möchte, sei es mit den Quraisch oder mit den Muslimen, dies ohne Streitigkeiten tun dürfe; dass die Muslime bei dieser Gelegenheit nach Medina zurückkehren und ihr weiteres Vorrücken einstellen sollten; und dass ihnen im folgenden Jahr erlaubt sein solle, Mekka zu besuchen und dort drei Tage lang mit den Waffen zu bleiben, die sie auf Reisen zu tragen pflegten, nämlich ihren Schwertern in den Scheiden.
Six years had already elapsed since the Prophet and his Meccan followers had fled from their birthplace. Their hearts began to yearn for their homes and for their Sacred House the Ka'ba. As the season of the pilgrimage approached, the Prophet announced his intention to visit the holy center, and numerous voices of his disciples responded to the call. Preparations were soon made for the journey to Mecca. The Prophet, accompanied by seven or eight hundred Muslims, Emigrants and Ansars, all totally unarmed, set out on the pilgrimage. The Quraish, who were still full of animosity towards the Muslims, gathered a large army to prevent them from entering Mecca and maltreated the envoy whom the Prophet had sent to ask permission to visit the holy places. After much difficulty, a treaty was concluded by which it was agreed that all hostilities should cease for ten years; that anyone coming from the Quraish to the Prophet without the permission of the guardian or chief should be given back to the idolaters; that any Muslim persons going over to the Meccans should not be surrendered; that any tribe desirous of entering into alliance, either with the Quraish or with the Muslims, should be at liberty to do so without disputes; that the Muslims should go back to Medina on the present occasion and stop advancing further; that they should be permitted in the following year to visit Mecca and to remain there for three days with the arms they used on journeys, namely, their scimitars in sheaths.
Prophet Muhammad ﷺ entsendet Gesandte
Prophet Muhammad dispatches envoys
Um diese Zeit wurde dem Propheten ﷺ offenbart, dass seine Sendung universal sein solle. Er entsandte mehrere Gesandte, um die benachbarten Herrscher zum Islam einzuladen. Die Gesandtschaft an den König von Persien, Chosroes Parvis, wurde mit Verachtung und Schmach empfangen. Er war hochmütig erstaunt über die Kühnheit des Flüchtlings aus Mekka, der ihn auf gleicher Augenhöhe anredete. Er geriet so in Wut, dass er den Brief des Propheten ﷺ mit der Einladung zum Islam in Stücke riss und den Gesandten mit großer Geringschätzung aus seiner Gegenwart entließ. Als der Prophet ﷺ von dieser Behandlung erfuhr, bemerkte er gelassen: „So wird das Reich des Chosroes in Stücke gerissen werden.“
About this time it was revealed to the Prophet that his mission should be universal. He dispatched several envoys to invite the neighboring sovereigns to Islam. The embassy to the king of Persia, Chosroes Parvis, was received with disdain and contumely. He was haughtily amazed at the boldness of the Mecca fugitive in addressing him on terms of equality. He was so enraged that he tore up into pieces the Prophet's letter of invitation to Islam and dismissed the envoy from his presence with great contempt. When the Prophet received information on this treatment, he calmly observed: "Thus will the Empire of Chosroes be torn to pieces."
Heraklius unterwirft sich dem Allmächtigen Gott und nimmt den Islam an
Heraclius submits to Almighty God and embraces Islam
Die Gesandtschaft an Heraklius, den Kaiser der Römer, wurde weitaus höflicher und ehrerbietiger empfangen. Er begegnete dem Gesandten mit großem Respekt und sandte dem Propheten ﷺ eine huldvolle Antwort auf seine Botschaft.
The embassy to Heraclitus, the Emperor of the Romans, was received much more politely and reverentially. He treated the ambassador with great respect and sent the Prophet a gracious reply to his message.
Ein weiterer Gesandter wurde zu einem arabischen Fürsten des Stammes der Ghassaniden geschickt, einem christlichen Vasallen des Herakleios. Dieser Fürst empfing den Gesandten nicht mit irgendeiner Achtung, sondern ermordete ihn grausam. Diese Tat erregte große Bestürzung unter den Muslimen, die sie als eine Verletzung internationaler Verpflichtungen betrachteten.
Another envoy was sent to an Arab price of the Ghassanite tribe, a Christian feudatory of Heraclius. This prince, instead of receiving the envoy with any respect, cruelly murdered him. This act caused great consternation among the Muslims, who considered it as an outrage of international obligations.
Überliefert von Abdullah Ibn Abbas: Abu Sufyan Ibn Harb berichtete mir, dass Heraklius einen Boten zu ihm geschickt hatte, während er eine Karawane der Quraisch begleitete. Sie waren Kaufleute, die zu jener Zeit in Scham (Syrien, Palästina, Libanon und Jordanien) Handel trieben, als der Gesandte Allahs ﷺ einen Waffenstillstand mit Abu Sufyan und den ungläubigen Quraisch geschlossen hatte. So gingen Abu Sufyan und seine Gefährten zu Heraklius nach Ilya (Jerusalem).
Narrated Abdullah Ibn Abbas: Abu Sufyan Ibn Harb informed me that Heraclius had sent a messenger to him while he had been accompanying a caravan from Quraish. They were merchants doing business in Sham (Syria, Palestine, Lebanon, and Jordan) at the time when Allah's Messenger had a truce with Abu Sufyan and Quraish infidels. So Abu Sufyan and his companions went to Heraclius at Ilya (Jerusalem).
Heraklius ließ sie an den Hof rufen, und er hatte alle hochrangigen römischen Würdenträger um sich versammelt. Er rief nach seinem Dolmetscher, der die Frage des Heraklius übersetzte und zu ihnen sagte: „Wer unter euch ist dem Mann, der behauptet, ein Prophet zu sein, eng verwandt?“ Abu Sufyan antwortete: „Ich bin ihm unter der Gruppe am nächsten verwandt.“ Heraklius sagte: „Bringt ihn (Abu Sufyan) näher zu mir und lasst seine Gefährten hinter ihm stehen.“ Abu Sufyan fügte hinzu: „Heraklius ließ seinem Dolmetscher sagen, er solle meinen Gefährten mitteilen, dass er mir einige Fragen zu diesem Mann (dem Propheten ﷺ) stellen wolle, und wenn ich eine Lüge spräche, sollten sie (meine Gefährten) ...“
Heraclitus called them in the court and he had all the senior Roman dignitaries around him. He called for his translator who, translating Heraclius's question, said to them: "Who among you is closely related to that man who claims to be a Prophet?" Abu Sufyan replied: "I am the nearest relative to him (amongst the group)." Heraclius said: "Bring him (Abu Sufyan) close to me and make his companions stand behind him." Abu Sufyan added: "Heraclius told his translator to tell my companions that he wanted to put some questions to me regarding that man (The Prophet) and if I told a lie they (my companions)
Angriff der Juden von Chaibar vereitelt
Attack from the Jews of Khaibar thwarted
Im selben Jahr zeigten die Juden von Chaibar, einem stark befestigten Gebiet in vier Tagereisen Entfernung von Medina, unversöhnlichen Hass gegenüber den Muslimen. Verbündet mit dem Stamm Ghatfan sowie mit anderen verwandten Stämmen, unternahmen die Juden von Chaibar ernsthafte Versuche, eine Koalition gegen die Muslime zu bilden. Der Prophet ﷺ und seine Anhänger wurden über diese Bewegung in Kenntnis gesetzt, und es wurden umgehend Maßnahmen ergriffen, um jeden neuen Angriff auf Medina zu unterbinden.
In the same year the Jews of Khaibar, a strongly fortified territory at a distance of four days' journey from Medina, showed implacable hatred towards the Muslims. United by alliance with the tribe of Ghatfan, as well as with other cognate tribes, the Jews of Khaibar made serious attempts to for ma coalition against the Muslims. The Prophet and his adherents were apprised of this movement and immediate measures were taken in order to repress any new attack upon Medina.
Bald darauf wurde eine Expedition von vierzehnhundert Mann zum Marsch gegen Chaibar vorbereitet. Die Verbündeten der Juden verließen sie und überließen ihnen allein den Krieg mit den Muslimen. Die Juden widerstanden den Angriffen der Muslime standhaft, doch schließlich mussten alle ihre Festungen nacheinander ihren Feinden übergeben werden. Sie baten um Vergebung, die ihnen unter bestimmten Bedingungen gewährt wurde. Ihre Ländereien und ihr unbewegliches Eigentum wurden ihnen zugesichert, zusammen mit der freien Ausübung ihrer Religion. Nachdem die Muslime Chaibar unterworfen hatten, kehrten sie wohlbehalten nach Medina zurück.
An expedition of fourteen hundred men was soon prepared to march against Khaibar. The allies of the Jews left them to face the war with the Muslims all alone. The Jews firmly resisted the attacks of the Muslims, but eventually all their fortress had to be surrendered, one after the other to their enemies. They prayed for forgiveness, which was accorded to them on certain conditions. Their lands and immovable property were secured to them, together with the free practice of their religion. After subduing Khaibar, the Muslims returned to Medina in safety.
Der Gesandte Allahs ﷺ und die Muslime vollzogen den Hadsch.
Allah's Messenger and the Muslims perfom Hajj
Vor Ende des Jahres, dem siebten Jahr der Hidschra, nutzten der Prophet ﷺ und seine Anhänger den Waffenstillstand mit den Quraisch, um die heilige Ka'ba zu besuchen. Der Prophet ﷺ begab sich, begleitet von zweihundert Muslimen, nach Mekka, um die Riten der Pilgerfahrt zu vollziehen. Bei dieser Gelegenheit verließen die Quraisch die Stadt während der drei Tage, an denen die Zeremonien andauerten.
Before the end of the year, it being the seventh year of the hijrah, the Prophet and his adherents availed themselves of their armistice with the Quraish to visit the holy Ka'ba. The Prophet, accompanied by two hundred Muslims, went to Mecca to perform the rites of pilgrimage. On this occasion the Quraish evacuated the city during the three days which the ceremonies lasted.
Sir William Muir kommentiert den Vorfall in seinem Buch „Life of Mohammed“, Band III, wie folgt:
Sir William Muir, in his book, Life of Mohammed Vol. III comments on the incident as follows:
Es war gewiss ein seltsamer Anblick, der sich zu dieser Zeit im Tal von Mekka bot, ein in der Weltgeschichte einzigartiger Anblick. Die alte Stadt wird drei Tage lang von all ihren Bewohnern, Vornehmen wie Geringen, verlassen, jedes Haus steht leer. Während sie sich zurückziehen, nähern sich die verbannten Bekehrten, die seit vielen Jahren von ihrem Geburtsort vertrieben sind, in einer großen Schar, begleitet von ihren Verbündeten. Sie besuchen die leeren Häuser ihrer Kindheit wieder und erfüllen innerhalb des kurz bemessenen Zeitraums die Riten der Pilgerfahrt. Die auswärtigen Bewohner steigen auf die umliegenden Höhen und suchen Schutz unter Zelten oder anderen Unterständen zwischen den Hügeln und Schluchten. Sie drängen sich auf dem überhängenden Gipfel des Abu Qubeis und beobachten von dort aus die Bewegungen der Besucher unten, wie sie unter Führung des Propheten ﷺ die Umrundung der Ka'ba und den raschen Umzug zwischen Safa und Marwa vollziehen, und sie mustern jede Gestalt besorgt, ob sie vielleicht unter den Gläubigen einen lange verlorenen Freund oder Verwandten erkennen.
It was surely a strange sight, which at this time presented itself at the vale of Mecca, a sight unique in the history of the world. The ancient city is for three days evacuated by all its inhabitants, high and low, every house deserted, and as they retire, the exiled converts, many years banished from their birth-place, approach in a great body accompanied by their allies, revisit the empty homes of their childhood, and within the short allotted space, fulfil the rites of pilgrimage. The outside inhabitants, climbing the heights around take refuge under tents or other shelter among the hills and glens; and clustering on the overhanging peak of Abu Qubeis, thence watch the movements of the visitors beneath, as with the Prophet at their head, they make the circuit of the Ka'ba and rapid procession between Essafa and Marwah, and anxiously scan every figure, if perchance they may recognize among the worshippers some long lost friend or relative.
Vergeltung für die Ermordung des muslimischen Gesandten
Retribution for the Murder of the Muslim Envoy
Als der Prophet und seine Gefährten nach Medina zurückkehrten, bereiteten sie einen Feldzug vor, um Vergeltung zu üben an dem ghassanidischen Fürsten, der den muslimischen Gesandten getötet hatte. Eine Streitmacht von dreitausend Mann wurde unter der Führung von Zaid, dem Adoptivsohn des Propheten ﷺ, entsandt, um von dem schuldigen Stamm Wiedergutmachung zu fordern.
When the Prophet and his followers returned to Medina, they arranged in expedition to exact retribution from the Ghassanite prince who had killed the Muslim envoy. A force of three thousand men, under the Prophet's adopted son Zaid, was sent to take reparation from the offending tribe.
Khalid ibn al-Walid war einer der Feldherren, die für die Expedition ausgewählt wurden. Als sie die Gegend von Muta erreichten, einem Dorf südöstlich des Toten Meeres, trafen sie auf eine überwältigende Streitmacht aus Arabern und Römern, die sich versammelt hatte, um ihnen entgegenzutreten. Die Muslime jedoch beschlossen entschlossen, weiter vorzurücken. Ihr Mut half ihnen nichts, und sie erlitten große Verluste.
Khalid Ibn Al-Walid was one of the generals chosen for the expedition. When they reached the neighborhood of Muta, a village to the southeast of the Dead Sea, they met with an overwhelming force of Arabs and Romans who were assembled to oppose them. The Muslims, however, resolved resolutely to push forward. Their courage was of no avail and they suffered great losses.
In dieser Schlacht fielen Zaid und Ja'far, ein Cousin des Propheten ﷺ, sowie mehrere andere angesehene Männer.
In this battle Zaid and Ja'far, a cousin of the Prophet, and several other notables were killed.
Khalid Ibn Al-Walid gelang es durch eine Reihe von Manövern, das Heer abzuziehen und es ohne weitere Verluste nach Medina zu führen. Einen Monat später jedoch zog Amr Ibn Al-'As ungehindert durch die Gebiete der feindlich gesinnten Stämme, nahm deren Unterwerfung entgegen und stellte das Ansehen des Islam an der syrischen Grenze wieder her.
Khalid Ibn Al-Walid, by a series of maneuvers, succeeded in drawing off the army and conducting it without further loses to Medina. A month later, however, Amr Ibn Al-' As marched unopposed through the lands of the hostile tribes, received their submission, and restored the prestige of Islam on the Syrian frontier.
Die Quraisch verletzten die Bedingungen von Hudaybiyya, und das Heer des Propheten ﷺ marschierte gegen die Götzendiener.
Quraish violate terms of Hudaibiya, Prophets army march against Idolators
Gegen Ende des siebten Jahres nach der Hidschra verletzten die Quraisch und ihre Verbündeten, die Banu Bakr, die Bedingungen des Friedens, der in Hudaibiyya geschlossen worden war, indem sie die Banu Khuzaah angriffen, die mit den Muslimen verbündet waren. Die Banu Khuzaah baten den Propheten ﷺ um Hilfe und Schutz.
About the end of the seventh year of the hijrah, the Quraish and their allies, the Bani Bakr, violated the terms of the peace concluded at Hudaibiya by attacking the Bani Khuzaah, who were in alliance with the Muslims. The Bani Khuzzah appealed to the Prophet for help and protection.
Der Prophet ﷺ beschloss, der Herrschaft von Ungerechtigkeit und Unterdrückung, die in Mekka so lange angedauert hatte, ein Ende zu setzen. Er versammelte sofort zehntausend Männer, um gegen die Götzendiener zu marschieren, und brach im Januar 630 auf.
The Prophet determined to make a stop to the reign of injustice and oppression, which had lasted so long at Mecca. He immediately gathered ten thousand men to march against the idolaters and set out on January, 630.
Nach acht Tagen machte die Armee der Muslime halt und ließ sich in Marr az-Zahran nieder, eine Tagesreise von Mekka entfernt. In der Nacht ihrer Ankunft erschien Abu Sufyan, der von den Quraisch beauftragt war, den Propheten ﷺ zum Aufgeben seines Vorhabens zu bewegen, und bat um eine Unterredung. Am Morgen wurde sie ihm gewährt. „Ist für dich, o Abu Sufyan, nicht die Zeit gekommen", sprach der Prophet ﷺ, „zu bekennen, dass es keine Gottheit außer Allah gibt und dass ich Sein Gesandter bin?" Abu Sufyan zögerte eine Weile, sprach dann die vorgeschriebene Glaubensformel aus und nahm den Islam an. Danach wurde er zurückgeschickt, um die Stadt auf die Ankunft des Propheten ﷺ vorzubereiten.
After eight days the Muslims army halted, and alighted at Marr Az-Zahran, a day's journey from Mecca. On the night of their arrival, Abu Sufyan, who was delegated by the Quraish to ask the Prophet to abandon his project, presented himself and besought an interview. In the morning it was granted. "Has the time not come, O Abu Sufyan," said the Prophet, "for you to acknowledge that there is no deity save Allah and that I am His Messenger?" Abu Sufyan, after hesitating for awhile, pronounced the prescribed formula of belief and adopted Islam. He was then sent back to prepare the city for the Prophet's approach.
Mit Ausnahme eines geringfügigen Widerstands durch bestimmte Sippen unter der Führung von Ikrima und Safwan, bei dem viele Muslime getötet wurden, zog der Prophet ﷺ nahezu ohne Gegenwehr in Mekka ein. Die Stadt, die ihn so grausam behandelt, ihn und seine treue Schar in die Fremde getrieben hatte, die Stadt, die sein Leben und das Leben seiner ergebenen Anhänger bedroht hatte, lag nun in seiner Gewalt. Seine einstigen Verfolger lagen nun völlig zu seinen Füßen. Der Prophet ﷺ zog auf seinem Lieblingskamel Al Kaswa in Mekka ein, wobei Usama Ibn Zaid hinter ihm saß. Auf seinem Weg rezitierte er die Sure Al Fath (Der Sieg), deren erste Verse folgendermaßen gedeutet werden können:
Der Prophet Muhammad ﷺ befahl die Zerstörung der Götzenbilder.
Prophet Muhammad (saw) orders the destruction of the idols
Die muslimische Armee zog schlicht und friedlich in die Stadt ein. Kein Haus wurde geplündert, kein Mann und keine Frau wurde beleidigt. Der Prophet ﷺ gewährte der gesamten Bevölkerung von Mekka eine allgemeine Amnestie. Lediglich vier Verbrecher, die die Gerechtigkeit verurteilt hatte, wurden geächtet. Er ordnete jedoch die Zerstörung aller Götzenbilder und heidnischen Kultbilder an, woraufhin die dreihundertfünfzig Götzen, die sich im Heiligen Haus der Ka'ba befanden, niedergeworfen wurden. Der Prophet ﷺ selbst zerstörte eine hölzerne Taube, die vom Dach hing und als eine der Gottheiten der Quraisch galt. Während des Sturzes der Bilder und Götzen hörte man ihn laut rufen: "Allah ist groß. Die Wahrheit ist gekommen, und die Falschheit ist verschwunden; wahrlich, die Falschheit ist vergänglich." Die alten Götzendiener betrachteten nachdenklich die Zerstörung ihrer Götter, die völlig machtlos waren. Nachdem der Prophet ﷺ diese heidnischen Götzen und jeden heidnischen Ritus abgeschafft hatte, hielt er vor den versammelten Menschen eine Predigt. Er verweilte bei der natürlichen Brüderlichkeit der Menschen mit den Worten des Qur'an:
The Muslim army entered the city unpretentiously and peacefully. No house was robbed, no man or woman was insulted. The Prophet granted a general amnesty to the entire population of Mecca. Only four criminals, whom justice condemned, were proscribed. He did however, order the destruction of all idols and pagan images of worship, upon which three hundred and fifty idols which were in the Sacred House of Ka'ba were thrown down. The Prophet himself destroyed a wooden pigeon hung from the roof and regarded as one of the deities of the Quraish. During the downfall of the images and idols he was heard to cry aloud: "Allah is great. Truth has come and falsehood has vanished; verily falsehood is fleeting." The old idolaters observed thoughtfully the destruction of their gods, which were utterly powerless. After the Prophet had abolished these pagan idols and every pagan rite, he delivered a sermon to the assembled people. He dwelt upon the natural brotherhood of man in the words of the Qur'an:
"O Menschheit! Wir haben euch aus einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Wahrlich, der Angesehenste unter euch vor Allah ist derjenige (Gläubige), der at-Taqwa besitzt (einer der Muttaqun, der Gottesfürchtigen und Rechtschaffenen, die Allah sehr fürchten, sich von allen Arten von Sünden und bösen Taten enthalten, die Er verboten hat), und Allah sehr liebt (alle Arten guter Taten vollbringt, die Er vorgeschrieben hat). Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig. (Sure 49:13, Koran)"
"O Mankind! We have created you for a male and a female, and made you into nations and tribes, that you may know one another. Verily, the most honorable of you in the Sight of Allah is that (believer) who has At-Taqwa (one of the Muttaqun, pious, and righteous persons who fear Allah much, abstain from all kinds of sins and evil deeds which He has forbidden), and love Allah much (perform all kinds of good deeds which He has ordained.) Verily Allah is All-Knowing, All-Aware. (Ch 49:13 Quran)
Die letzte Predigt des Propheten Muhammad ﷺ auf dem Berg Arafat
Prophet Muhammad's last Sermon, mount Arafat
Bei der Rückkehr des heiligen Pilgermonats entschloss sich der Prophet ﷺ, geahnt von seinem nahenden Ende, zu einer Abschiedswallfahrt nach Mekka. Im Februar 632 verließ er Medina in Begleitung einer sehr großen Menge von Muslimen. Es wird berichtet, dass zwischen neunzigtausend und hunderteinundvierzigtausend Menschen den Propheten ﷺ begleiteten. Bevor er alle Riten der Pilgerfahrt vollendete, richtete er sich vom Gipfel des Berges Arafat aus mit folgenden Worten an die versammelte Menge ﷺ:
On the return of the sacred month of pilgrimage, the Prophet, under the presentiment of his approaching end, determined to make a farewell pilgrimage to Mecca. In February 632, he left Medina with a very considerable concourse of Muslims. It is stated that from ninety thousand to one hundred and forty thousand people accompanied the Prophet. Before completing all rites of the pilgrimage, he addressed the assembled multitude from the top of Mount Arafat in the following words:
„O Menschen! Hört auf meine Worte, denn ich weiß nicht, ob mir nach diesem Jahr noch ein weiteres vergönnt sein wird, um mich unter euch zu befinden. Euer Leben und euer Besitz sind einander heilig und unantastbar, bis ihr vor euren Herrn tretet, so wie dieser Tag und dieser Monat für alle heilig sind. Und denkt daran: Ihr werdet vor euren Herrn treten müssen, Der von euch Rechenschaft für all eure Taten fordern wird. O Menschen, ihr habt Rechte über eure Frauen, und eure Frauen haben ein Recht über euch.
"O people! Listen to my words, for I know not whether another year will be vouchsafed to me after this year to find myself among you. Your lives and property are sacred and inviolable among one another until you appear before the Lord, as this day and this month are sacred for all; and remember, you will have to appear before your Lord Who will demand from you an account for all your actions. O people, you have rights over your wives, and your wives have a right over you.
Wahrlich, ihr habt sie unter dem Schutz Allahs genommen, und durch die Worte Allahs wurde ihr Geschlecht euch erlaubt. Und eure Sklaven – seht zu, dass ihr sie mit solcher Speise speist, wie ihr selbst esst, und sie mit solcher Kleidung kleidet, wie ihr selbst tragt. Und wenn sie einen Fehler begehen, den ihr nicht zu vergeben geneigt seid, dann trennt euch von ihnen; denn sie sind Diener des Herrn und sollen nicht hart behandelt werden. O Menschen, hört auf meine Worte und versteht sie. Wisst, dass alle Muslime Brüder sind. Ihr seid eine einzige Bruderschaft; doch darf kein Mensch etwas von seinem Bruder nehmen, es sei denn aus freiem Willen. Hütet euch vor Ungerechtigkeit. Wer anwesend ist, soll dies dem sagen, der abwesend ist.
Verily you have taken them on the security of Allah and have made their people lawful unto you by the words of Allah. And your slaves, see that you feed them with such food as you eat yourselves, and clothe them with the stuff you wear, and if they commit a fault which you are not inclined to forgive, then part with them; for they are the servants of the Lord and are not to be harshly treated. O people, listen to my words and understand them. Know that all Muslims are brothers. You are one brotherhood; but no man shall take ought from his brother, unless by his free consent. Keep yourselves from injustice. Let him who is present tell this to him who is absent.
Der Prophet kehrt nach Madina zurück ﷺ
Prophet returns to Madina
Nachdem er alle Riten der Pilgerfahrt sorgfältig vollzogen hatte, damit sein Vorbild von allen Muslimen in allen folgenden Zeitaltern befolgt werden könne, kehrte der Prophet ﷺ mit seinen Gefährten nach Medina zurück.
Having rigorously performed all the ceremonies of the pilgrimage, that his example might be followed by all Muslims for all succeeding ages, the Prophet returned with his followers to Medina.
Das elfte Jahr der Hidschra, das letzte Lebensjahr Muhammads ﷺ, verbrachte er in Medina.
The eleventh year of the hijrah, being the last year of Muhammad's life, was spent at Medina.
Dort regelte er die Organisation der Stammes- und Provinzgemeinschaften, die den Islam angenommen hatten und zu Bestandteilen des Föderationsverbundes der Muslime geworden waren. In die Binnenprovinzen mussten weitere Beamte entsandt werden, um deren Bewohner die Vorschriften der Religion zu lehren, Recht zu sprechen und die Zakat einzusammeln. Muʿadh Ibn Jabal wurde nach Jemen geschickt. Bei seinem Aufbruch in diese entfernte Provinz trug ihm der Prophet ﷺ auf, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, falls er keine ausdrückliche Weisung im Qur'an finden könne. ʿAlī wurde nach Yamama im Südosten der Halbinsel entsandt. Zu ihm sagte der Prophet ﷺ: „Entscheide niemals zwischen zwei Parteien, die vor dich treten, um Recht zu suchen, bevor du nicht beide angehört hast."
There he settled the organization of the provincial and tribal communities which had adopted Islam and become the component parts of the Muslims federation. More officers had to be deputed to the interior provinces for the purpose of teaching their inhabitants the precepts of the religion, administering justice, and collecting Zakat. Muadh Ibn Jabal was sent to Yemen. On his departure to that distant province the Prophet enjoined him to use his own discretion in the event of his being unable to find express authority in the Quran. Ali was deputed to Yamama in the southeast of the peninsula. To him the Prophet said: "Never decide between any two parties who come to you for justice unless you first hear both of them."
Morde und falsche Ansprüche auf das Prophetentum entstehen
Murders and false claims of Prophethood arise
Unter Usama Ibn Zaid, dessen Vater bei Muta gefallen war, wurde ein Heer gegen die Byzantiner vorbereitet, um die seit langem aufgeschobene Vergeltung für die Ermordung des Gesandten nach Syrien einzufordern. Die Nachricht von der Krankheit und dem schwindenden Gesundheitszustand des Propheten ﷺ führte jedoch dazu, dass dieser Feldzug angehalten wurde. Diese Nachricht verbreitete sich bald und löste in einigen Gegenden Unruhen aus. Drei Prätendenten waren aufgetreten, die sich selbst als Propheten ausgaben und mit allerlei Betrügereien versuchten, ihre Stämme für sich zu gewinnen. Der gefährlichste dieser Prätendenten war als Al Aswad bekannt. Er war ein Häuptling aus dem Jemen und ein Zauberer. Bald gelang es ihm, seine Stammesgenossen auf seine Seite zu ziehen, und mit deren Hilfe unterwarf er viele der benachbarten Städte. Er tötete Shahr, den der Prophet ﷺ anstelle seines Vaters Bazan zum Statthalter von Sana ernannt hatte, der gerade verstorben war. Bazan war unter Chosroes von Persien Vizekönig des Jemen gewesen; nachdem er den Islam angenommen hatte, durfte er vom Propheten ﷺ als Statthalter des Jemen bleiben. Es gelang ihm, die gesamte persische Kolonie in dieser Provinz zum Islam zu bekehren. Al-Aswad, der Zauberer, hatte nun Shahr getötet, wurde aber kurz darauf von den Persern des Jemen niedergemetzelt.
A force was being prepared under Usama Ibn Zaid, whose father was killed at Muta, against the Byzantines, to exact the long-delayed reparation for the murder of the envoy to Syria. However, the news of the Prophet's sickness and failing health caused that expedition to be stopped. This news was soon noised abroad and produced disorder in some districts. Three pretenders had arisen who gave themselves out as prophets and tried by all kinds of imposture to win over their tribes. The most dangerous of these pretenders was known as Al Aswad. He was a chief of Yemen and a conjurer. He soon succeeded in gaining over his tribesmen and, with the help, reduced to subjection many of the neighboring towns. He killed Shahr, whom the Prophet had appointed as Governor of Sana in the place of his father Bazan, who had just died. Bazan had been the viceroy of Yemen under Chosroes of Persia; after he had adopted Islam he was allowed by the Prophet to remain as Governor of Yemen. He was able to convert to Islam all the Persian colony in that province. Al-Aswad, the conjurer, had now killed Shahr, but soon after he was massacred by the Persians of Yemen.
Die beiden anderen Pseudo-Propheten, Tulayha und Haroun mit Namen, wurden erst nach dem Tod des Propheten ﷺ unterdrückt, während der Herrschaft Abu Bakrs. Haroun, besser bekannt als Mussaylamah, richtete an den Propheten ﷺ einen Brief, der wie folgt lautete: „Von Mussaylamah, dem Propheten Allahs, an Muhammad, den Propheten Allahs ﷺ. Friede sei mit dir. Ich bin dein Partner. Die Ausübung der Herrschaft soll zwischen uns geteilt werden. Die Hälfte der Erde soll mir gehören, und die Hälfte soll deinen Quraisch gehören."
Die letzten Tage des Propheten Muhammad ﷺ
Prophet Muhammad's last days
Der Gesundheitszustand des Propheten verschlechterte sich. Seine letzten Tage zeichneten sich durch die Ruhe und Gelassenheit seines Geistes aus. Obwohl er schwach und gebrechlich war, konnte er bis drei Tage vor seinem Tod das öffentliche Gebet leiten. Er bat darum, während seiner Krankheit im Haus von 'Aisha nahe der Moschee bleiben zu dürfen, einer Regelung, der seine anderen Ehefrauen zustimmten. Solange seine Kraft reichte, nahm er an den öffentlichen Gebeten teil. Als er das letzte Mal in der Moschee erschien, wandte er sich nach dem üblichen Gebet mit folgenden Worten an die Gemeinde: „O Muslime, wenn ich einem von euch Unrecht getan habe, hier bin ich, um dafür Rechenschaft abzulegen; wenn ich irgendjemandem etwas schulde, gehört alles, was ich möglicherweise besitze, euch.“ Ein Mann aus der Menge erhob sich und forderte drei Dirham zurück, die er auf die Bitte des Propheten hin einem Armen gegeben hatte. Sie wurden ihm sofort mit den Worten zurückgezahlt: „Besser, in dieser Welt zu erröten als in der nächsten.“ Der Prophet betete daraufhin und erflehte Allahs Barmherzigkeit für jene, die in der Verfolgung durch ihre Feinde gefallen waren. Er empfahl allen seinen Anhängern die Einhaltung der religiösen Pflichten und die Führung eines Lebens in Frieden und Wohlwollen. Dann sprach er mit Bewegung und mit einer Stimme, die noch so kraftvoll war, dass sie über die äußeren Türen der Moschee hinausreichte: „Bei dem Herrn, in dessen Hand die Seele Muhammads liegt, was mich selbst betrifft: Kein Mensch kann mich in irgendeiner Angelegenheit zur Rechenschaft ziehen; ich habe nichts für erlaubt erklärt außer dem, was Allah erlaubt hat; und ich habe nichts verboten außer dem, was Allah in Seinem Buch verboten hat.“ Dann wandte er sich an die Frauen, die nahe bei ihm saßen, und rief: „O Fatima, meine Tochter, und Safiya, meine Tante, tut beide, was euch die Annahme beim Herrn verschafft, denn wahrlich, ich habe keine Macht, euch in irgendeiner Weise zu retten.“ Dann erhob er sich und kehrte in das Haus von 'Aisha zurück.
The health of the Prophet grew worse. His last days were remarkable for the calmness and serenity of his mind. He was able, though weak and feeble, to lead the public prayers until within three days of his death. He requested that he might be permitted to stay at 'Aisha's house close to the mosque during his illness, an arrangement to which his other wives assented. As long as his strength lasted, he took part in the public prayers. The last time he appeared in the mosque he addressed the congregation, after the usual prayers were over, in the following words: "O Muslims, if I have wronged anyone of you, here I am to answer for it; if I owe anything to anyone, all I may happen to possess belongs to you." A man in the crowd rose and claimed three Dhirhams which he had given to a poor man at the request of the Prophet. They were immediately paid back with these words: "Better to blush in this world than in the next." The Prophet then prayed and implored Allah's mercy for those who had fallen in the persecution of their enemies. He recommended to all his followers the observance of religious duties and the leading of a life of peace and goodwill. Then he spoke with emotion and with a voice still so powerful as to reach beyond the outer doors of the mosque: "By the Lord in Whose hand lies the soul of Muhammad as to myself, no man can lay hold on me in any matter; I have not made lawful anything excepting what Allah has made lawful; nor have I prohibited anything but that which Allah in His Book has prohibited." Then turning to the women who sat close by, he exclaimed: "O Fatimah, my, daughter, and Safia, my aunt, work you both that which procure you acceptance with the Lord, for verily I have no power to save you in any wise." He then rose and re-entered the house of Aisha.
Der Tod des Propheten Muhammad ﷺ
The death of Prophet Muhammad, peace be upon him
Danach erschien der Prophet ﷺ nie wieder beim öffentlichen Gebet. Wenige Stunden nachdem er aus der Moschee zurückgekehrt war, starb der Prophet ﷺ, während er seinen Kopf auf den Schoß von Aisha gelegt hatte. Sobald der Tod des Propheten ﷺ bekanntgegeben wurde, versammelte sich eine Menschenmenge an der Tür des Hauses von Aisha und rief:
After this, the Prophet never appeared at public prayers. A few hours after he returned from the mosque, the Prophet died while laying his head on the bosom of Aisha. As soon as the Prophet's death was announced, a crowd of people gathered at the door of the house of Aisha, exclaiming:
„Wie kann unser Gesandter tot sein?" Umar sagte: „Nein, er ist nicht tot; er wird uns zurückgegeben werden, und diejenigen, die sagen, er sei tot, sind Verräter an der Sache des Islam. Wenn sie das sagen, sollen sie in Stücke gehauen werden." Doch in diesem Augenblick trat Abu Bakr ins Haus, und nachdem er den Leib des Propheten ﷺ mit einer Bekundung tiefer Zuneigung berührt hatte, trat er an die Tür und wandte sich mit folgender Rede an die Menge: „O Muslime, wenn irgendeiner von euch Muhammad ﷺ angebetet hat, so lasst mich euch sagen: Muhammad ﷺ ist tot. Wenn ihr aber wirklich Allah anbetet, so wisst, dass Allah lebt und niemals sterben wird. Habt ihr etwa den Vers im Qur'an vergessen:
"How can our messenger be dead?" Umar said: "No, he is not dead; he will be restored to us, and those are traitors to the cause of Islam who say he is dead. If they say so let them be cut in pieces." But Abu Bakr entered the house at this moment, and after he had touched the body of the Prophet with a demonstration of profound affection, he appear at the door and addressed the crowd with the following speech: "O Muslims, if anyone of you has been worshipping Muhammad, then let me tell you that Muhammad is dead. But if you really do worship Allah then know that Allah is living and will never die. Do you forget the verse in the Quran:
„Muhammad ist nichts weiter als ein Gesandter ﷺ, und vor ihm sind bereits (viele) Gesandte dahingegangen. Wenn er stirbt oder getötet wird, werdet ihr dann auf euren Fersen kehrtmachen (wie die Ungläubigen)?"
"Muhammad is not more than a Messenger, and indeed (many) Messengers have passed away before him. If he dies or is killed, will you then turn your back on your heels (as disbeliveers)?
Und wer sich auf seinen Fersen zurückwendet, dem wird er Allah keineswegs schaden; und Allah wird denen vergelten, die dankbar sind." (Sure 3:144, Koran).
And he who turns back on his heels, not the least harm will he do to Allah, and Allah will give reward to those who are grateful." (Ch 3:144 Quran).