Die Invasion der Al-Ahzab (der Verbündeten)
Al-ahzab (the Confederates) Invasion
Once again, Frieden und Sicherheit umfingen die Arabische Halbinsel, und dieses unruhige Gebiet begann, nach einem ganzen Jahr des Krieges eine Phase der Ruhe zu erleben. Die Juden jedoch, deren Verrat, Intrigen und Treulosigkeit sie alle Arten von Demütigung und Schande kosten ließen, wurden nicht zur Besinnung gebracht. Nachdem sie nach Khaibar verbannt worden waren, warteten sie voller Sorge auf die Ergebnisse der Scharmützel zwischen den Muslimen und den Götzendienern. Entgegen ihren Hoffnungen sprachen die Ereignisse des Krieges zugunsten der Muslime. Daher begannen sie eine neue Phase der Verschwörung und bereiteten sich darauf vor, den Muslimen einen tödlichen Schlag zu versetzen, waren jedoch zu feige, direkt gegen sie vorzugehen. So ersannen sie einen furchtbaren Plan, um ihre Ziele zu erreichen: Zwanzig Häuptlinge der Juden zusammen mit einigen Prominenten der Banu Nadir reisten nach Makkah, um ein unheiliges Bündnis mit den Quraisch auszuhandeln. Sie stachelten die Leute dort an, den Gesandten Allahs ﷺ anzugreifen, und versprachen ihnen volle Unterstützung und Rückhalt. Die Quraisch, die beim Kampf von Badr zu schwach und zu träge gewesen waren, um sich den Muslimen zu stellen, ergriffen diese Gelegenheit, um ihre befleckte Ehre und ihren geschädigten Ruf wiederherzustellen. Dieselbe Delegation machte sich auf nach Ghatfan und rief sie zum gleichen Vorhaben auf, und sie antworteten positiv. Die jüdische Delegation startete daraufhin eine neue Anstrengung, bereiste Teile Arabiens und schaffte es, die Verbündeten des Unglaubens gegen den Propheten ﷺ, seine Botschaft und die Gläubigen an Allah aufzuwiegeln. Die Banu Kinanah und andere Verbündete aus Tihama im Süden sammelten sich, und die Quraisch reihten und rekrutierten viertausend Mann unter der Führung von Abu Sufyan. Aus dem Osten kamen Stämme der Banu Sulaim, Ghatfan, Banu Murrah und andere. Sie alle zogen nach Madinah und versammelten sich in dessen Umgebung zu einer vorher vereinbarten Zeit, eine große Armee von zehntausend Kämpfern. Sie übertrafen in der Tat alle Muslime an Zahl. Es war ein Madinah, Frauen, Burschen und Alte eingeschlossen, wahrlich, wenn sie einen überraschenden Angriff gegen . Gegen Madinah gestartet hätten, hätten sie alle Muslime ausrotten können; die Führung innerhalb der Stadt war auf dem . Doch die Wachsamen und das Geheimdienstpersonal gelang es, das Gebiet der Feinde zu erkunden, und sie meldeten deren Bewegung den Verantwortlichen in Madinah. Der Gesandte Allâhs (Friede sei auf ihm ﷺ) berief einen hohen Beratungsrat ein und führte eine sorgfältige Besprechung über einen Plan zur Verteidigung Madinahs. Nach einem langen Gespräch zwischen Militärführern und Menschen mit gesundem Rat wurde auf den Vorschlag eines ehrenwerten Gefährten, Salman Al-Farisi, vereinbart, Gräben als Verteidigungslinien auszuheben. Die Muslime, mit dem Propheten ﷺ (ermutigend, helfend und sie an die Belohnung im Jenseits erinnernd) an ihrer Spitze, begannen am eifrigsten und sorgfältigsten, einen Graben rund um Madinah zu bauen. Schwerer Hunger, der an Verhungern grenzte, konnte sie nicht davon abbringen oder entmutigen, ihr verzweifelt angestrebtes Ziel zu erreichen. Salman sagte: O Gesandter Allâhs! Als wir in Persien belagert wurden, pflegten wir Gräben auszuheben, um uns zu verteidigen. Es war tatsächlich ein noch nie dagewesener kluger Plan. Der Gesandte Allâhs ﷺ gab eilig den Befehl, den Plan umzusetzen: jede Gruppe von zehn sollte graben. Sahl bin Sa‘d sagte: Wir waren in . Vierzig Ellen wurden der Abteilung des Gesandten Allâhs ﷺ zugewiesen; die Männer gruben, und wir trugen die Erde auf dem Rücken hinaus. Einige übernatürliche prophetische Zeichen erschienen während des Grabens. Jabir bin ‘Abdullah sah, dass der Prophet ﷺ hungerte, schlachtete daraufhin ein Schaf, kochte etwas Gerste und bat den Propheten ﷺ und einige Gefährten, seine Einladung anzunehmen. Der Prophet ﷺ aber versammelte alle tausend Männer, die am Graben arbeiteten, und sie begannen zu essen, bis sie alle völlig satt waren, und doch blieben die Schulter des Hammels und das Brot, das gebacken wurde, unvermindert, so wie sie waren. Eine gewisse Frau brachte eine Handvoll Datteln und kam am Propheten ﷺ vorbei, der die Datteln nahm, sie über seinen Umhang streute und seine Anhänger zum Essen einlud. Die Datteln begannen sich zu vermehren, bis sie über den Saum seines Gewandes fielen. Ein anderes erhabenes übernatürliches Beispiel besagt, dass ein hartnäckiger Fels im Graben als unbezwingbares Hindernis hervortrat. Der Prophet ﷺ nahm die Schaufel und schlug zu, und der Fels verwandelte sich sogleich in einen lockeren Sandhügel. In einer anderen Überlieferung sagte Al-Bara‘: Am Tag des Grabens (al-Khandaq) stand ein Fels da, der zu hart war, als dass unsere Schaufeln ihn hätten zerbrechen können. Wir gingen daher zum Gesandten Allahs ﷺ, um Rat zu suchen. Er nahm die Schaufel und schlug auf den Fels, indem er sprach: „Im Namen Allahs, Allah ist groß, die Schlüssel von Ash-Sham (Geographisches Syrien) sind mein, ich schwöre bei Allah, ich sehe jetzt seine Paläste.“ Beim zweiten Schlag sagte er: „Allah ist groß, Persien ist mein, ich schwöre bei Allah, ich sehe nun den weißen Palast von Madain.“ Und zum dritten Mal schlug er auf den Fels, der in sehr kleine Stücke zerbrach, und er sagte: „Allah ist groß, mir sind die Schlüssel des Jemen gegeben worden, ich schwöre bei Allah, ich sehe die Tore von San‘a von meinem Platz aus.“ Dieselbe Überlieferung wurde auch von Ishaq berichtet. Der nördliche Teil Madinas war am verwundbarsten, da alle anderen Seiten von Bergen und Palmenhainen umgeben waren. Der Prophet ﷺ erkannte als geschickter militärischer Stratege, dass die Konföderierten aus dieser Richtung anrücken würden, weshalb angeordnet wurde, den Graben auf dieser Seite anzulegen. Die Muslime gruben den Graben mehrere Tage lang; sie arbeiteten tagsüber daran und kehrten abends nach Hause zurück, bis er militärisch vollständig ausgebaut war gegenüber dem gewaltigen Heer der Götzendiener, das – mit bis zu zehntausend Kämpfern – eintraf und sich in der Umgebung Madinas an Orten namens Al-Asyal und Uhud niederließ.
Once again, peace and security enveloped the Arabian Peninsula and this turbulent area began to experience a period of lull after a whole year warJews, however, whose treachery, intrigues and . The disloyalty made them taste all types of humiliation and disgrace, were not admonished. After they had been exiled to Khaibar, they remained waiting anxiously for the results of the skirmishes going on between the Muslims and the idolaterstheir hopes, the events of the war were in favour of the Muslims, . Contrary to therefore they started a new stage of conspiracy and prepared themselves to deal a deadly blow against the Muslims, but were too cowardly to manoeuvre directly against them, so they laid a dreadful plan in order to achieve their objectivesof the Jews with some celebrities of Bani Nadir went to Makkah to . Twenty chiefs negotiate an unholy alliance with Quraishgoad the people there to attack the Messenger of . They began to Allupon him) promising them full support and backing. People of Quraish, who had been âh (Peace be languid and proved too weak to challenge the Muslims at Badr, seized this opportunity to redeem their stained honour and blemished reputationdelegation set out for Ghatfan, called them to do the . The same same, and they responded positively. The Jewish delegation then started a fresh effort and toured some parts of Arabia and managed to incite the confederates of disbelief against the Prophet (Peace be upon him), his Message and the believers in AllKinanah and other allies from Tihama, in the south; rallied, âh. Quraish, ranked and recruited four thousand men under the leadership of Abu Sufyan. From the east there came tribes of Banu Saleem, Ghatfan, Bani Murrah, etc. They all headed for Madinah and gathered in its vicinity at a time already agreed upongreat army of ten thousand fighters. They in fact outnumbered all the Muslims in . It was a Madinah, women, lads and elders includedtell the truth, if they had launched a surprise attack against . To Madinah, they could have exterminated all the Muslimsthe leadership inside the city was on the . However, alert and the intelligence personnel managed to reconnoitre the area of the enemies, and reported their movement to the people in charge in Madinah. The Messenger of Allâh (Peace be upon him) summoned a high advisory board and conducted a careful discussion of a plan to defend Madinah. After a lengthy talk between military leaders and people possessed of sound advice, it was agreed, on the proposal of an honourable Companion, Salman Al-Farisi, to dig trenches as defensive lines. The Muslims, with the Prophet (encouraging, helping and reminding them of the reward in the Hereafter, Peace be upon him) at their head, most actively and diligently started to build a trench around Madinah. Severe hunger, bordering on starvation, could not dissuade or discourage them from achieving their desperately sought objective. Salman said: O Messenger of Allâh! When siege was to laid to us in Persia, we used to dig trenches to defend ourselves. It was really an unprecedented wise plan. The Messenger of Allâh (Peace be upon him) hurriedly gave orders to implement the planeach group of ten to dig. Sahl bin Sa‘d said: We were in . Forty yards was allocated to the company of the Messenger of Allâh (Peace be upon him), the men used to dig and we evacuate the earth on our backs. Some preternatural Prophetic signs appeared in the process of trenching. Jabir bin ‘Abdullah, seeing the Prophet (Peace be upon him) starving, slaughtered a sheep, cooked some barley and requested the Prophet (Peace be upon him) and some Companions to accept his invitation, but the Prophet (Peace be upon him) gathered all the thousand people engaged in digging the trench and they started to eat until they were all completely full and yet the shoulder of mutton and dough that was being baked remained as they were undiminished. A certain woman brought a handful of dates and passed by the Prophet (Peace be upon him), who took the dates, threw them over his cloak and invited his followers to eat. The dates began to increase in number until they dropped over the trim of his robe. Another illustrious preternatural example went to the effect that an obstinate rock stood out as an immune obstacle in the ditch. The Prophet (Peace be upon him) took the spade and struck, and the rock immediately turned into a loose sand dune. In another version, Al-Bara‘ said: On Al-Khandaq (the trench) Day there stood out a rock too immune for our spades to break up. We therefore went to see the Messenger of Allâh (Peace be upon him) for advice. He took the spade, and struck the rock uttering “in the Name of Allâh, Allâh is Great, the keys of Ash-Shâm (Geographical Syria) are mine, I swear by Allâh, I can see its palaces at the moment;” on the second strike he said: “Allâh is Great, Persia is mine, I swear by Allâh, I can now see the white palace of Madain;” and for the third time he struck the rock, which turned into very small pieces, he said: “Allâh is Great, I have been given the keys of Yemen, I swear by Allâh, I can see the gates of San‘a while I am in my place.” The same version was narrated by Ishaq. The northern part of Madinah was the most vulnerable, all the other sides being surrounded by mountains and palm tree orchards, the Prophet (Peace be upon him) as a skillful military expert, understood that the Confederates would march in that direction, so the trench was ordered to be on that side. The Muslims went on digging the trench for several days; they used to work on it during the day, and go back home in the evening until it had assumed its full dimensions militarily before the huge army of the idolaters; which numbered, as many as ten thousand fighters, arrived and settled in the vicinity of Madinah in places called Al-Asyal and Uhud.
• „Und als die Gläubigen die ‚Al-Ahzab‘ (die Verbündeten) sahen, sagten sie: ‚Das ist es, was Allah und Sein Gesandter uns versprochen haben, und Allah und Sein Gesandter haben die Wahrheit gesagt‘, und es steigerte nur ihren Glauben und ihre Ergebenheit (gegenüber Allah).“ [33:22]
• “And when the believers saw ‘Al-Ahzab’ (the confederates), they said: ‘This is what Allâh and His Messenger [Muhammad (Peace be upon him)] had promised us, and Allâh and His Messenger [Muhammad (Peace be upon him)] had spoken the truth, and it only added to their Faith and to their submissiveness (to Allâh).” [33:22].
Dreitausend Muslime zogen unter der Führung Muhammads ﷺ aus, um den Götzendienern entgegenzutreten, wobei das Versprechen Allahs auf den Sieg fest in ihren Herzen verankert war. Sie verschanzten sich auf dem Berg Sila‘, wobei der Graben als Hindernis zwischen ihnen und den Ungläubigen lag. Als die Götzendiener die Muslime angreifen und in Madinah eindringen wollten, sahen sie zu ihrer Überraschung einen breiten Graben, eine neue List, die in Arabien zuvor unbekannt war und sich als hartnäckiges Hindernis erwies. Infolgedessen beschlossen sie, Madinah zu belagern, und begannen, den Graben zu umkreisen, wobei sie sich große Mühe gaben, eine verwundbare Stelle zu finden, durch die sie in Madinah eindringen konnten. Um ihre Feinde davon abzuhalten, sich zu nähern oder eine Lücke in ihren Verteidigungslinien zu überbrücken, schossen die Muslime Pfeile auf sie und lieferten sich Scharmützel mit ihnen. Die erfahrenen Kämpfer der Quraisch waren mit dieser Lage unzufrieden; sie warteten vergeblich darauf, was die Belagerung noch ans Licht bringen würde. Daher beschlossen sie, dass eine Gruppe von Kämpfern unter der Führung von ‘Amr bin ‘Abd-e-Wudd, ‘Ikrima bin Abi Jahl und Dirar bin Al-Khattab sich einen Weg durch den Graben bahnen sollte. Sie schafften es tatsächlich, und ihre Reiter eroberten ein sumpfiges Gebiet zwischen dem Graben und dem Berg Sila‘. ‘Amr forderte die Muslime zu einem Zweikampf heraus, und ‘Ali bin Abi Talib wurde entsandt. Nach einem kurzen, aber heftigen Gefecht tötete ‘Ali ‘Amr und zwang die anderen, in Panik und Verwirrung abzuziehen. Einige Tage später unternahmen die Vielgötterer jedoch neue verzweifelte Versuche, die alle an der Standhaftigkeit und dem heldenhaften Widerstand der Muslime scheiterten.
Three thousand Muslims, with Muhammad (Peace be upon him) at their head, came out to encounter the idolaters, with Allâh’s Promise of victory deeply established in their minds. They entrenched themselves in Sila‘ Mountain with the trench standing as a barrier between them and the disbelievers. On attempting to attack the Muslims and break into Madinah, the idolaters were surprised to see a wide trench, a new stratagem unknown in Arabia before, standing as an obstinate obstruction. Consequently they decided to lay siege to Madinah and began to manoeuvre around the trench trying hard to find a vulnerable spot through which they could infiltrate into Madinah. To deter their enemies from approaching or bridging any gap in their defences, the Muslims hurled arrows, and engaged in skirmishes with them. The veteran fighters of Quraish were averse to this situation waiting in vain in anticipation of what the siege might reveal. Therefore they decided that a group of fighters led by ‘Amr bin ‘Abd-e-Wudd, ‘Ikrima bin Abi Jahl and Dirar bin Al-Khattab, should work its way through the trench. They, in fact, managed to do that and their horsemen captured a marshy area between the trench and Sila‘ Mountain. ‘Amr challenged the Muslims to a duel, and ‘Ali bin Abi Talib was deputed. After a short but fierce engagement, ‘Ali killed ‘Amr and obliged the others to evacuate in a state of panic and confusion. However, some days later, the polytheists conducted fresh desperate attempts but all of them failed due to Muslims’ steadfastness and heroic confrontation.
Im Zusammenhang mit den Ereignissen der Schlacht am Graben versäumte der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) einige Gebete zu ihrer rechten Zeit. Dschabir (Allah sei mit ihm zufrieden) berichtete: Am Tag des Grabens kam ‘Umar bin Al-Khattab (Allah sei mit ihm zufrieden) und verfluchte die Ungläubigen von Quraisch und sagte: „O Gesandter Allahs! Ich habe das Nachmittagsgebet nicht verrichtet, und die Sonne ist untergegangen.“ Der Prophet ﷺ antwortete: „Bei Allah! Auch ich habe das Gebet noch nicht verrichtet.“ Danach ging der Prophet ﷺ nach Buthan, vollzog die Waschung und verrichtete das Nachmittagsgebet, nachdem die Sonne untergegangen war, und danach verrichtete er das Sonnenuntergangsgebet.ﷺ Er war so erzürnt über dieses Versäumnis, dass er den Zorn Allahs auf seine Feinde herabrief und Allah bat, ihre Häuser und Gräber mit Feuer zu füllen, weil sie ihn vom Verrichten des Nachmittagsgebets abgelenkt hatten. Ahmad und Schafi‘i überlieferten, dass die Ereignisse jener Schlacht ihn vom Mittags-, Nachmittags-, Abend- und Nachtgebet abgehalten hätten, er sie aber gesammelt verrichtete. Die unterschiedlichen Überlieferungen weisen darauf hin, dass sich diese Lage über einige Tage hinzog.
In the context of the events of the Trench Battle, the Messenger of Allâh (Peace be upon him) failed to observe some prayers in their right time. Jabir (May Allah be pleased with him) narrated: On the Day of Trench ‘Umar bin Al-Khattab (May Allah be pleased with him) came, cursing the disbelievers of Quraish and said: “O Allâh’s Messenger! I have not offered the afternoon prayer and the sun has set.” The Prophet (Peace be upon him) replied: "By Allâh! I, , have not offered the prayer yet.” The Prophet (Peace be upon him) then went to Buthan, performed ablution and observed the afternoon prayer after the sun had set and then offered the sunset prayer after it.” He was so indignant for this failure that he invoked Allâh’s wrath on his enemies and besought Allâh to fill their houses and graves with fire because they distracted him from observing the afternoon prayer. It was narrated by Ahmed and Shafa‘i that the events of that battle detained him from the noon, afternoon, evening and night prayers, but he observed them combined. The different narrations point to the fact that the situation lasted for a few days.
Es ist klar, und wegen des Grabens, der zwischen den beiden Parteien lag, kam es zu keinem direkten Zusammenstoß, sondern es gab lediglich militärische Aktivitäten, die sich auf das Schleudern von Pfeilen beschränkten. Folglich forderte der Kampf das Leben einer kleinen Zahl von Kämpfern, sechs Muslime und zehn Polytheisten, von denen einer oder zwei durch das Schwert fielen. Während des Kampfes wurde Sa‘d bin Mu‘adh von einem Pfeil getroffen, der seine Schlagader durchbohrte. Als er sein nahendes Ende spürte, rief er Allâh an und sprach: „O Allâh, Du weißt, dass mir nichts näher am Herzen liegt, als auf Deinem Weg gegen jene Leute (Ungläubige) zu streben, die Deinen Gesandten für einen Lügner erklärten und ihn aus seiner Stadt vertrieben. O Allâh, ich glaube fest daran, dass Du bestimmt hast, dass wir gegen sie kämpfen sollen. Wenn es noch weitere Kämpfe mit ihnen gibt, so lass mich am Leben bleiben, um mich noch mehr gegen sie einzusetzen. Wenn es sich aber beruhigt hat, so bitte ich Dich, es erneut zu entfachen, damit ich in seinem Zusammenhang meinen letzten Atemzug tue.“ Er beendete sein Bittgebet, indem er Allâh anflehte, ihn nicht sterben zu lassen, bevor er sich an den Banu Quraiza vollständig gerächt habe. Inmitten dieser schwierigen Umstände waren Ränke und Intrigen gegen die Muslime in vollem Gange. Der Hauptverbrecher der Banu Nadir, Huyai, machte sich auf den Weg zu den Wohnstätten der Banu Quraiza, um deren Anführer Ka‘b bin Asad Al-Qurazi aufzuwiegeln. Dieser hatte mit dem Gesandten Allâhs ﷺ einen Bund geschlossen, ihm in Kriegszeiten zu Hilfe zu eilen. Ka‘b widerstand zunächst allen Verlockungen Huyais, doch Huyai war klug genug, ihn zu manipulieren. Er sprach von den Quraisch und ihren Honoratioren in Al-Asyal sowie von Ghatfan und ihren Anführern, die in Uhud verschanzt seien, alle einmütig entschlossen, Muhammad ﷺ und seine Gefolgschaft auszurotten. Außerdem versprach er, in Ka‘bs Festung zu bleiben und sich selbst jeder möglichen Gefahr auszusetzen, falls die Quraisch und Ghatfan sich zurückzögen. Der Bösewicht fuhr auf diese Weise fort, bis es ihm schließlich gelang, Ka‘b auf seine Seite zu ziehen und ihn zu überreden, seinen Bund mit den Muslimen zu brechen. Banu Quraiza begann daraufhin, Kriegshandlungen gegen die Muslime zu führen, besonders gegen die abgeschiedenen Festungen, in denen die Frauen und Kinder der Muslime untergebracht waren. Nach der Überlieferung des Ibn Ishaq befand sich Safiyah (möge Allah mit ihr zufrieden sein), die Tochter des ‘Abdul Muttalib, mit Hassan bin Thabit und einigen Frauen und Kindern in einer Festung. Safiyah berichtete: „Ein Jude wurde dabei beobachtet, wie er um unser Lager herumschlich, das jedem feindlichen Angriff schutzlos ausgeliefert war, weil keine Männer da waren, um es zu verteidigen. Ich sagte Hassan, dass ich den Verdacht hegte, dieser Mann spioniere uns aus. Er könnte uns überraschen, da der Gesandte Allahs ﷺ und die Muslime zu sehr beschäftigt seien, um uns zu Hilfe zu kommen. Warum steigst du nicht hinab und tötest ihn?“ Hassan antwortete, dass er dies nicht tun werde. Daraufhin nahm ich einen Holzstab, stieg hinab und erschlug den Juden. Ich kehrte zurück und bat Hassan, ihn zu berauben, doch auch das lehnte er ab. Dieses Ereignis hatte weitreichende Folgen und hielt die Juden davon ab, weitere Angriffe zu unternehmen, weil sie annahmen, diese Stellungen seien von muslimischen Kämpfern befestigt und geschützt. Sie fuhren jedoch fort, die Götzendiener mit Vorräten zu versorgen, als Zeichen ihrer Unterstützung gegen die Muslime. Als der Gesandte ﷺ diese schlechte Nachricht vernahm, entsandte er vier angesehene muslimische Anführer, Sa‘d bin Mu‘adh, Sa‘d bin ‘Ubada, ‘Abdullah bin Rawaha und Khawat bin Jubair, um die Sache zu untersuchen. Er warnte sie jedoch davor, Panik unter den Muslimen zu verbreiten, und riet ihnen, öffentlich zu erklären, dass die Gerüchte haltlos seien, falls sie sich als unwahr erweisen sollten. Leider stellten die vier Männer fest, dass die Nachricht zutraf und dass die Juden offen verkündeten, dass kein Bündnisvertrag mit Muhammad ﷺ mehr bestehe. Der Gesandte Allahs ﷺ wurde über diese Lage unterrichtet, und die Muslime erkannten ihre kritische Lage und die schreckliche Gefahr, die darin lag. Ihr Rücken war den Angriffen der Banu Quraiza ausgesetzt, und ein riesiges Heer, dem man vorne nicht ausweichen konnte, während ihre Frauen und Kinder ungeschützt dazwischen standen. Diesbezüglich sagt Allah:
„Und als die Augen starr wurden und die Herzen bis zu den Kehlen emporstiegen und ihr über Allah allerlei Vermutungen anstelltet. Dort wurden die Gläubigen geprüft und mit einer gewaltigen Erschütterung erschüttert.“ [33:10, 11].
• “And when the eyes grew wild and the hearts reached to the throats, and you were harbouring doubts about Allâh. There, the believers were tried and shaken with a mighty shaking.” [33:10, 11].
Als die Muslime nun im Graben in der Verteidigung eingeschlossen waren, verspotteten die Heuchler sie, weil sie sich trügerischen Hoffnungen hingegeben hätten, Kisra, den Kaiser von Persien, und Cäsar, den Kaiser der Römer, zu besiegen. Sie begannen, den Samen der Mutlosigkeit zu säen, und gaben vor, sich zur Verteidigung ihrer Häuser zurückzuziehen, obwohl diese in keiner Weise einer Gefahr ausgesetzt waren. Hier spricht Allah:
Now that the Muslims were shut in within the Trench on the defensive, the hypocrites taunted them with having indulged in delusive hopes of defeating Kisra, emperor of Persia, and Caesar, emperor of the Romans. They began to sow the seeds of defeatism, and pretended to withdraw for the defence of their homes, though these were in no way exposed to danger. Here, Allâh says:
„Und als die Heuchler und jene, in deren Herzen eine Krankheit (des Zweifels) ist, sagten: ‚Allah und Sein Gesandter (ﷺ) haben uns nichts als Trugbilder versprochen!‘ Und als eine Gruppe von ihnen sagte: ‚O ihr Leute von Yathrib (Al-Madinah), für euch gibt es keinen Stand (gegen den Angriff des Feindes)! Darum kehrt zurück!‘ Und eine Schar von ihnen bat den Propheten (ﷺ) um Erlaubnis und sprach: ‚Wahrlich, unsere Häuser liegen offen (dem Feind preisgegeben).‘ Und sie lagen nicht offen. Sie wollten nur fliehen.“ [33:12, 13].
• “And when the hypocrites and those in whose hearts is a disease (of doubts) said, ‘Allâh and His Messenger (Peace be upon him) promised us nothing but delusions!’ And when a party of them said: ‘O people of Yathrib (Al-Madinah), there is no stand (possible) for you (against the enemy attack!) therefore go back!’ And a band of them asked for permission of the Prophet (Peace be upon him) saying: ‘Truly, our homes lie open (to the enemy).’ And they lay not open. They but wished to flee.” [33:12, 13].
Der Gesandte Allâhs ﷺ hüllte sich in seinen Mantel und begann, über die Treulosigkeit der Banu Quraiza nachzudenken. Der Geist der Zuversicht überwältigte ihn, und er erhob sich und sprach:
The Messenger of Allâh, (Peace be upon him) wrapped himself in his robe and began to meditate on the perfidy of Banu Quraiza. The spirit of hopefulness prevailed over him and he rose to his feet saying:
„Allâh ist groß. Horcht auf, ihr Muslime, auf die gute Botschaft Allâhs vom Sieg und Beistand.“ Dann begann er, entscheidende Pläne zu schmieden, die darauf abzielten, die Frauen und Kinder zu schützen, und schickte einige Kämpfer zurück nach Madinah, um sie vor einem möglichen Überraschungsangriff des Feindes zu bewahren. Der zweite Schritt bestand darin, Maßnahmen zu ergreifen, die zur Schwächung der Reihen der ungläubigen Verbündeten führen konnten. Dabei hatte er im Sinn, mit den Anführern von Ghatafan eine Art Aussöhnung zu schließen, indem er ihnen ein Drittel der Obsternte Madinahs überließ. Er holte den Rat seiner führenden Gefährten ein, namentlich Sa‘d bin Mu‘âdh und Sa‘d bin ‘Ubâdah, deren Antwort folgendermaßen lautete:
• “Allâh is Great. Hearken you Muslims, to Allâh’s good tidings of victory and support.” He then started to lay decisive plans aiming at protecting the women and children, and sent some fighters back to Madinah to guard them against any surprise assault by the enemy. The second step was to take action that could lead to undermining the ranks of the disbelieving confederates. There, he had in mind to conclude a sort of reconciliation with the chiefs of Ghatfan on the basis of donating them a third of Madinah’s fruit crops. He sought the advice of his chief Companions, namely, Sa‘d bin Mu‘adh and Sa‘d bin ‘Ubadah, whose reply went as follows:
„O Gesandter Allahs! Wenn es Allahs Gebot ist, dann müssen wir gehorchen. Wenn du jedoch einen neuen Weg einschlagen willst, nur um uns Sicherheit zu verschaffen, dann brauchen wir ihn nicht. Wir haben diese Leute im Polytheismus und Götzendienst erlebt, und wir können mit Sicherheit sagen, dass sie nicht die Früchte unserer Obstgärten brauchen, sondern uns vollständig vernichten wollen. Nun, da Allah uns mit dem Islam geehrt hat, glaube ich, dass der beste Weg in dieser Lage darin besteht, sie mit dem Schwert zu bekämpfen.“ Darauf korrigierte der Prophet ﷺ ihre Überzeugung und sagte: „Meine neue Politik wird entwickelt, um eure Sicherheit zu gewährleisten, nachdem sich alle Araber vereinigt haben, um euch (die Muslime) auszulöschen.“
“O Messenger of Allâh! If it is Allâh’s injunction, then we have to obey, but if it is a new course you want to follow just to provide security for us then we don’t need it. We experienced those people in polytheism and idolatry and we can safely say that they don’t need the fruit of our orchards, they rather need to exterminate us completely. Now that Allâh has honoured us with Islam, I believe the best recourse in this situation is to put them to the sword.” Thereupon the Prophet (Peace be upon him) corrected their Belief saying: “My new policy is being forged to provide your security after all the Arabs have united to annihilate you (Muslims).”.
Allâh, der Erhabene, der Majestätische, Ihm gebührt Lob, schuf etwas, das zur Zwietracht unter den Feinden des Islam führte und später zu ihrer vollständigen Niederlage. Ein Mann aus dem Stamm Ghatfan namens Na‘im bin Mas‘ud bat um Einlass zur Audienz beim Propheten ﷺ. Er erklärte, dass er heimlich den Islam angenommen habe, und bat den Propheten ﷺ, ihm zu befehlen, irgendetwas zu tun, das den Muslimen nützen könnte. Der Prophet ﷺ forderte ihn auf, alles zu tun, was den Muslimen in der gegenwärtigen Bedrängnis helfen könne, und jede List anzuwenden, die von Nutzen sei. Der Mann pendelte hin und her zwischen den Juden, den Quraisch und Ghatfan und gelang es, jede Partei dazu zu bringen, die andere im Stich zu lassen. Er ging zu den Anführern der Banu Quraiza und flüsterte ihnen ins Ohr, den Quraisch nicht zu trauen und nicht mit ihnen zu kämpfen, es sei denn, diese verpfändeten Geiseln. Um seinem Rat Nachdruck zu verleihen, behauptete er, die Quraisch würden sie im Stich lassen, sobald sie erkennten, dass ein Sieg über Muhammad ﷺ in weiter Ferne liege, und die Muslime würden sich dann furchtbar an ihnen rächen. Na‘im begab sich sodann ins Lager der Quraisch und wendete eine ähnliche List an, die im Endergebnis gleich, inhaltlich aber anders war. Er behauptete, er habe bemerkt, dass die Juden es bereuten, ihren Bund mit Muhammad ﷺ und seinen Anhängern gebrochen zu haben. Er sagte ihnen, die Juden stünden in regelmäßigem Briefwechsel mit den Muslimen des Inhalts, dass Geiseln aus den Quraisch in das Lager der Muslime geschickt werden sollten, woraufhin den Juden die volle vereinbarte Treuepflicht geleistet werde. Na‘im forderte die Quraisch dann auf, keine Geiseln an die Juden zu schicken. Auf einem dritten Auftrag verfuhr er ebenso mit den Leuten von Ghatfan.
DIE ANGRIFFE AUF DIE BANU QURAIZA:
INVADING BANU QURAIZA:
Erzengel Gabriel (Friede sei mit ihm) besuchte am selben Tag, an dem der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) nach der vorangegangenen Schlacht nach Madinah zurückkehrte, während dieser im Haus der Umm Salama badete, und bat ihn, sein Schwert zu ziehen und zur Wohnstätte der aufrührerischen Banu Quraiza zu ziehen und gegen sie zu kämpfen. Gabriel erklärte, dass er mit einer Schar von Engeln vorausgehen werde, um ihre Festungen zu erschüttern und Furcht in ihre Herzen zu werfen.
Archangel Gabriel (Peace be upon him) on the very day the Messenger of Allâh (Peace be upon him) came back to Madinah after the previous battle, and while he was washing in Umm Salama’s house, visited him asking that he should unsheathe his sword and head for the habitation of the seditious Banu Quraiza and fight them. Gabriel noted that he with a procession of angels would go ahead to shake their forts and cast fear in their hearts.
Der Gesandte Allāhs ﷺ ließ sofort den Gebetsrufer kommen und befahl ihm, eine erneute Kriegserklärung gegen die Banū Quraiza bekanntzugeben. Er setzte Ibn Umm Maktūm als Statthalter über Madīnah ein und übergab die Kriegsfahne an ʿAlī bin Abī Ṭālib ﷺ, der zum bestimmten Ziel aufbrach und nahe genug herankam, um die Juden über den Gesandten Allāhs ﷺ schmähen zu hören. Dieser selbst brach an der Spitze von dreitausend Fußsoldaten und dreißig Reitern der Anṣār (Helfer) und Muhājirīn (Auswanderer) auf. Auf dem Weg zum Feind wurde die Nachmittagsprüfung fällig. Manche Muslime weigerten sich, sie zu verrichten, bevor sie den Feind besiegt hätten, andere verrichteten sie wie gewohnt zur rechten Zeit. Der Prophet ﷺ tadelte keine der beiden Gruppen. Als sie die Wohnstätten der Banū Quraiza erreichten, belagerten sie deren Festungen eng. Als der Anführer der Juden, Kaʿb bin Asad, ihre schreckliche Lage sah, bot er ihnen drei Möglichkeiten an: Sie sollten den Islam annehmen, dann seien ihr Leben, ihr Besitz, ihre Frauen und ihre Kinder in voller Sicherheit, und er erinnerte sie daran, dass ein solches Verhalten nicht im Widerspruch zu dem stehe, was sie in ihren Büchern über die Wahrhaftigkeit des Prophetentums Muhammads ﷺ gelesen hätten. Oder sie sollten ihre Kinder und Frauen töten und dann den Propheten ﷺ und seine Gefährten zum Schwertkampf herausfordern, um entweder die Muslime auszurotten oder selbst ausgerottet zu werden. Als dritte Möglichkeit schlug er vor, Muhammad ﷺ und sein Volk am Samstag zu überraschen, einem Tag, von dem beide Seiten übereinkamen, dass an ihm nicht gekämpft wird.
The Messenger of Allâh (Peace be upon him) , immediately summoned the prayer caller and ordered him to announce fresh hostilities against Banu Quraiza, institued Ibn Umm Maktum as a ruler of Madinah, and entrusted the banner of war to ‘Ali bin Abi Talib who marched towards the appointed target and came close enough to hear the Jews abusing the Messenger of Allâh (Peace be upon him) , who on his part set out at the head of three thousand infantry men and thirty horsemen of Ansar (Helpers) and Muhajireen (Emigrants). On their way to encounter the enemy, the afternoon prayer was due. Some Muslims refused to observe it until they had defeated the enemy, while others offered it in its proper time, as usual. The Prophet (Peace be upon him) objected to neither. When they reached the habitations of Banu Quraiza, they laid tight siege to their forts. Seeing this terrible situation they were in, the chief of the Jews Ka‘b bin Asad offered them three alternatives: to embrace Islam, and consequently their life, wealth, women and children would be in full security, and reminded them that such behaviour would not be incongruous with what they had read in their books about the veracity of Muhammad’s Prophethood; to kill their children and women and then challenge the Prophet (Peace be upon him) and his followers to the sword to either exterminate the Muslims or be exterminated, or as a third possibility to take Muhammad (Peace be upon him) and his people by surprise on Saturday — a day mutually understood to witness no fighting.
MILITÄRISCHE AKTIVITÄTEN, FORTSETZUNG:
MILITARY ACTIVITIES CONTINUED:
Salam bin Abi Al-Huqaiq (Abu Rafi‘) war ein schrecklicher jüdischer Verbrecher, der einerseits die Truppen der Verbündeten mobilisierte und ihnen viel Reichtum und Vorräte zur Verfügung stellte, und andererseits den Propheten ﷺ verleumdete. Als die Muslime ihre Angelegenheit mit den Banu Quraiza geregelt hatten, bat der Stamm Al-Khazraj, ein Rivale von Al-Aws, den Propheten ﷺ um die Erlaubnis, diesen Verbrecher zu töten, um sich eine Tugend zu verdienen, die der von Al-Aws gleichkäme, die einen anderen jüdischen Verbrecher, Ka‘b bin Al-Ashraf, getötet hatten. Der Prophet ﷺ gab ihnen seine Erlaubnis unter der Bedingung, dass keine Frauen oder Kinder getötet werden.
Salam bin Abi Al-Huqaiq (Abu Rafi‘) was a terrible Jew criminal, who had mustered the troops of the Confederates and provided them with a lot of wealth and supplies, on the one hand, and used to malign the Prophet (Peace be upon him), on the other. When the Muslims had settled their affair with Banu Quraiza; Al-Khazraj tribe, a rival of Al-Aws, asked for the Prophet’s permission to kill that criminal in order to merit a virtue equal to that of Al-Aws who had killed another criminal of the Jews, Ka‘b bin Al-Ashraf. The Prophet (Peace be upon him) gave them his permission provided that no women or children be killed.
Eine Gruppe von fünf Männern, angeführt von ʿAbdullah bin ʿAtiq, brach nach Chaibar auf, wo sich die Festung von Abu Rafiʿ befand. Als sie sich dem Ort näherten, riet ʿAbdullah seinen Männern, ein wenig zurückzubleiben, während er vorausging und sich in seinen Umhang hüllte, als wolle er seine Notdurft verrichten. Als die Leute der Festung hineingingen, rief der Torwächter ihn herein, da er ihn für einen der Ihren hielt. ʿAbdullah ging hinein und verbarg sich im Innern. Dann begann er, die Türen zu öffnen, die zu Sallams Kammer führten. Dort war es völlig dunkel, doch es gelang ihm, ihn mit dem Schwert zu töten, und dann entkam er unversehrt. Auf dem Rückweg brach sein Bein, weshalb er es in einen Verband wickelte und sich an einem verborgenen Ort versteckte, bis der Morgen anbrach. Da stieg jemand auf die Mauer und verkündete offiziell den Tod von Sallam bin Abi al-Huqaiq. Als er diese erfreuliche Nachricht hörte, machte er sich auf und ging zum Propheten ﷺ, der die ganze Geschichte anhörte und dann ʿAbdullah bat, sein Bein auszustrecken. Der Prophet ﷺ strich darüber, und der Bruch heilte auf der Stelle.
A group of five people with ‘Abdullah bin ‘Ateeq at their head, headed for Khaibar where ‘Abu Rafi‘’s fort was situated. When they approached the place, ‘Abdullah advised his men to stay a little behind, while he went ahead disguised himself in his cloak as if he had been relieving himself. When the people of the fort went in, the gate-keeper called him to enter thinking he was one of them. ‘Abdullah went in and lurked inside. He then began to unbolt the doors leading to Salam’s room. There it was absolutely dark but he managed to put him to the sword, and then leave in safety. On his way back, his leg broke so he wrapped it up in a band, and hid in a secret place until morning when someone stood on the wall and announced the death of Salam bin Abi Al-Huqaiq officially. On hearing the glad news he left and went to see the Prophet (Peace be upon him), who listened to the whole story, and then asked ‘Abdullah to stretch his leg, which he wiped and the fracture healed on the spot.
BANI-LIHYAN-INVASION:
BANI LIHYAN INVASION:
Die Banu Lihyan hatten zehn Gefährten des Propheten hinterlistig überfallen und sie hinrichten lassen. Da ihre Wohnstätten tief im Herzen des Hidschâz an der Grenze zu Makkah lagen und zwischen den Muslimen auf der einen Seite und den Quraisch und den Arabern auf der anderen eine tief verwurzelte Blutrache bestand, hielt es der Prophet ﷺ für unklug, tief vorzudringen und dem größten Feind, den Quraisch, zu nahe zu kommen. Als jedoch die Macht der verbündeten Konföderierten zusammenbrach und diese nachließen und sich mit dem gegenwärtigen ungünstigen Kräfteverhältnis abfanden, ergriff der Gesandte Allâhs ﷺ diese seltene Gelegenheit und beschloss, dass es an der Zeit sei, an den Banu Lihyan Rache zu nehmen. Im Rabi' al-Awwal oder Dschumada al-Ula des sechsten Jahres nach der Hidschra brach er an der Spitze von zweihundert muslimischen Kämpfern auf, täuschte einen Marsch nach Syrien vor, wechselte dann aber bald die Richtung nach Batn Gharran, dem Schauplatz der Tragödie seiner Gefährten, und erflehte für sie Allâhs Barmherzigkeit. Die Nachricht von seinem Vorrücken erreichte die Banu Lihyan, die sogleich auf die nahen Berggipfel flohen und sich so außerhalb seiner Reichweite hielten. Auf dem Rückweg entsandte der Prophet ﷺ eine Gruppe von zehn Reitern zu einem Ort namens Kura' al-Ghamim in der Nähe der Wohnstätten der Quraisch, um indirekt seine wachsende militärische Macht zu bekräftigen. All diese Scharmützel dauerten vierzehn Tage, danach kehrte er nach Hause zurück.
Bani Lihyan had acted treacherously towards ten of the Prophet’s Companions and had them hanged. Their habitation being situated deep in the heart of Hijaz on the borders of Makkah, and due to deep-seated blood-revenge between the Muslims on the one hand, and Quraish and the Arabians on the other, the Prophet (Peace be upon him) deemed it unwise to penetrate deep and come close to the greatest enemy, Quraish. However, when the power of the allied Confederates collapsed and they began to slacken and resign to the current unfavourable balance of power, the Messenger of Allâh (Peace be upon him) seized this rare opportunity and decided that it was time to take revenge on Bani Lihyan. He set out in Rabi‘ Al-Awwal or Jumada Al-Ula in the year six Hijri at the head of two hundred Muslim fighters and made a feint of heading for Syria, then soon changed route towards Batn Gharran, the scene of his Companions’ tragedy, and invoked Allâh’s mercy on them. News of his march reached Bani Lihyan, who immediately fled to the mountain tops nearby and thus remained out of his reach. On his way back, the Prophet (Peace be upon him) despatched a group of ten horsemen to a place called Kura‘ Al-Ghamim, in the vicinity of the habitation of Quraish in order to indirectly confirm his growing military power. All these skirmishes took fourteen days, after which he left back for home.
EXPEDITIONEN UND DELEGATIONEN (FORTSETZUNG):
EXPEDITIONS AND DELAGATIONS CONTINUED:
1. Im Jahr sechs nach der Hidschra wurde ein Trupp unter der Führung von ‘Ukasha bin Al-Mihsan in ein Gebiet namens Al-Ghamir entsandt, das von den Bani Asad bewohnt war. Der Feind floh sofort und ließ zweihundert Kamele zurück, die nach Madinah gebracht wurden.
1. A platoon led by ‘Ukasha bin Al-Mihsan was despatched to a place called Al-Ghamir inhabited by Bani Asad in the year six Hijri. The enemy immediately fled leaving behind them two hundred camels which were taken to Madinah.
1. Ein Trupp unter der Führung von Muhammad bin Maslamah brach in Richtung der Siedlung der Bani Tha‘labah in Dhil Qassa auf. Doch hundert Männer der Feinde legten einen Hinterhalt und töteten alle von ihnen außer Muhammad bin Maslamah, dem die Flucht gelang, der jedoch schwer verwundet wurde.
1. A platoon led by Muhammad bin Maslamah set out towards the habitation of Bani Tha‘labah in Dhil Qassa. But a hundred men of the enemies ambushed and killed all of them except Muhammad bin Maslamah who managed to escape but badly wounded.
2. Zur Vergeltung gegen die Banu Tha'labah wurde Abu 'Ubaidah bin Al-Jarrah an der Spitze von vierzig Männern nach Dhil Qassa entsandt. Sie marschierten in jener Nacht und überraschten den Feind am Morgen. Wieder flohen sie in die Berge, mit Ausnahme eines Verwundeten, der später den Islam annahm. Bei diesem Unternehmen fiel ihnen eine große Beute zu.
2. In retaliation against Bani Tha‘labah, Abu ‘Ubaidah bin Al-Jarrah, at the head of forty men, was despatched to Dhil Qassa. They walked that night and took the enemy by surprise in the morning. Again, they fled to the mountains except one who was injured, and later embraced Islam. A lot of booty fell to their lot in that particular incident.
3. Ein Trupp unter der Führung von Zaid bin Haritha wurde im selben Jahr nach Al-Jumum, dem Wohnort der Banu Saleem, entsandt. Eine Frau aus den Banu Muzaina zeigte ihnen den Weg zum Lager des Feindes. Dort nahmen die Muslime einige Gefangene und erbeuteten viel Beute. Später gewährte der Gesandte Allahs ﷺ der Frau die Freiheit und vermählte sie mit einem seiner Gefährten.
3. A platoon, under the leadership of Zaid bin Haritha, was sent to Al-Jumum, the habitation of Bani Saleem, in the same year. A woman from Bani Muzaina showed them the way to the enemy’s camp. There the Muslims took some captives and gained a lot of booty. Later on, the Messenger of Allâh (Peace be upon him) granted the woman her freedom and married her to one of his followers.
4. Zaid bin Haritha brach im Jumada al-Ula des 6. Jahres nach der Hidschra mit hundertsiebzig Reitern auf zu einem Ort namens Al-'Ais, fing eine Karawane der Quraisch unter der Führung von Abul-'As, einem Verwandten des Propheten ﷺ, ab und erbeutete ihre Kamele. Abul-'As entkam und suchte Zuflucht im Haus von Zainab, seiner Frau und der Tochter des Propheten ﷺ. Er bat sie, den Propheten ﷺ um die Rückgabe seines Vermögens zu ersuchen. Der Prophet ﷺ empfahl den Leuten, dies zu tun, jedoch ohne Zwang. Sie gaben dem Mann sogleich sein gesamtes Vermögen zurück. Er kehrte nach Makkah zurück, übergab die anvertrauten Gegenstände denen, denen sie zustanden, nahm den Islam an und wanderte nach Madinah aus, wo der Prophet ﷺ ihn nach dreieinhalb Jahren seit dem ersten Ehevertrag wieder mit seiner Frau Zainab vereinte. Der Vers über das Verbot der Ehe zwischen muslimischen Frauen und Ungläubigen war zu dieser Zeit noch nicht offenbart worden.