Der Islam wird arabischen Stämmen und Einzelpersonen vorgestellt
Islam Being Introduced To Arabian Tribes And Individuals
Im Dhul-Qa'dah des zehnten Jahres der Prophetie, also im Juli 619, kehrte der Prophet ﷺ nach Makkah zurück, um seine Tätigkeit wieder aufzunehmen. Da die Zeit der Pilgerfahrt nach Makkah näherrückte, beeilte er sich, sowohl Stämmen als auch einzelnen Menschen den Islam vorzustellen und sie aufzufordern, ihn anzunehmen, so wie es seine Gewohnheit seit dem vierten Jahr seiner Prophetie gewesen war.
In Dhul Qa‘dah, the tenth year of Prophethood, i.e. July 619, the Prophet (Peace be upon him) , returned to Makkah to resume his activities. The time for pilgrimage to Makkah was approaching so he hastened to introduce people both tribes and individuals to Islam and call upon them to embrace it, just as it was his practice since the fourth year of his Prophethood.
Az-Zuhri berichtet über die Stämme, denen der Islam nahegebracht wurde: Banu ‘Amir bin Sa‘sa‘ah, Muharib bin Khasfa, Fazarah, Ghassan, Murrah, Haneefah, Saleem, ‘Abs, Banu Nasr, Banu Al-Buka’, Kindah, Kalb, Al-Harith bin Ka‘b, Udhrah und die Leute von Hadrmout. Der Islam wurde ihnen nicht in einem einzigen Jahr nahegebracht, sondern wiederholt, vom vierten Jahr bis zur letzten Pilgerzeit vor der Hijra. Sie blieben jedoch hartnäckig, und keiner von ihnen antwortete positiv. Im Folgenden ist eine Zusammenfassung der Aspekte dargestellt, die sich auf die Aufrufe des Propheten ﷺ hinsichtlich des neuen Glaubens beziehen, den er verkündete.
On the authority of Az-Zuhri, of the tribes that Islam was introduced to, we could speak of Banu ‘Amir bin Sa‘sa‘ah, Muharib bin Khasfa, Fazarah, Ghassan, Murrah, Haneefah, Saleem, ‘Abs, Banu Nasr, Banu Al-Buka’, Kindah, Kalb, Al-Harith bin Ka‘b, Udhrah and people of Hadrmout. Islam was not introduced to them in one single year but rather repeatedly from the fourth year till the last pre-migration season of pilgrimage. They however, remained obdurate and none of them responded positively. The following is a resume of aspects relating to the Prophet’s appeals as regards the new faith he was preaching:
1. Er besuchte einen Zweig der Banu Kalb, der als Banu ‘Abdullah bekannt war. Er rief sie zur Botschaft Allahs und bat sie inständig, sie anzunehmen, um Allahs willen, Der ihrem Vater einen schönen Namen gegeben hatte, doch ohne Erfolg.
1. He visited a sept of Banu Kalb known as Banu ‘Abdullah. He called them to Allâh’s Message and entreated them to accept it for the sake of Allâh Who had chosen a beautiful name for their father, but without avail.
2. Er suchte die Banu Hanifa in ihren Wohnstätten auf, wurde dabei jedoch äußerst abstoßend behandelt.
2. He called on Bani Haneefah in their habitation, but received very repugnant treatment.
3. Er sprach die Banu ʿĀmir bin Saʿsaʿah in ihrem Lager an und rief sie auf, vom Götzendienst abzulassen und sich ihm anzuschließen. Einer von ihnen, Buhairah bin Firras, entgegnete ihm: „Sollen wir dir Treue geloben, und Allah verleiht dir dann Macht über deine Gegner, wirst du uns dann das Recht auf die Erbfolge geben und uns in der Herrschaft nachfolgen lassen?“ Der Prophet ﷺ erwiderte: „Die ganze Angelegenheit liegt in Allahs Händen. Er verleiht die Macht, wem Er will.“ Der Mann sagte: „Sollen wir etwa den Zorn und die Rache der Araber auf uns ziehen, ohne auch nur die geringste Hoffnung auf die Führung? Wir können auf dein Angebot tatsächlich gut verzichten.“
3. He addressed Bani ‘Amir bin Sa‘sa‘ah in their encampment, calling them to abandon idolatry and join him. One of them called Buhairah bin Firras, answered him back: “Should we give you allegiance and Allâh give you power over your opponents, will you give us right to inheritance and succeed you in power?” The Prophet replied: “The whole affair lies in Allâh’s Hands. He gives the power to whomever He desires.” The man commented: “Do you expect us to incur the wrath and vengeance of the Arabs without the least hope of leadership? We can in fact readily dispense with your offers.”.
Als die Banu ʿĀmir in ihre Wohnstätten zurückkehrten, erzählten sie die Geschichte einem alten Mann, der zurückgeblieben war, weil er zu alt war. Sie sagten ihm: „Ein junger Mann aus Quraisch von den Banu ʿAbdul Muttalib, der behauptet, ein Prophet zu sein, kam zu uns, bat um Unterstützung und lud uns ein, seine Religion anzunehmen.“ Der alte Scheich war von der Nachricht getroffen und fragte sich, ob es keinen Weg gebe, den Verlust jener Gelegenheit wiedergutzumachen, und er schwor: „Er ist wahrhaftig ein Ismaeliter (er stammt von Ismael ab). Er ist die Wahrheit (er ist ein echter Prophet). Wie kam es, dass ihr seine Worte falsch beurteiltet?“
When Banu ‘Amir returned to their habitations, they narrated the story to an elderly man who had lingered behind because he was too old. They told him, “A young man of Quraish of Bani ‘Abdul Muttalib, claiming that he is a Prophet, contacted us, asked for support and invited us to embrace his religion.” The old sheikh was struck by the news, and wondered if there was no way of making amends for the loss of that opportunity and swore, “He is really Ishmaelite (he descends from Ishmael). He is the Truth (he is a real Prophet). How did it happen that you misjudged his words?”.
Der Prophet ﷺ ließ sich keineswegs entmutigen. Er blieb bei seiner Sendung, deren Erfüllung ihm aufgetragen worden war und für die er trotz aller Widrigkeiten eintrat. Seine Bemühungen beschränkte er nicht auf die Stämme, sondern nahm auch Kontakt zu einzelnen Personen auf, von denen er bei einigen eine wohlwollende Antwort erhielt. Ferner glaubten später in derselben Saison einige von ihnen an seine Prophetie und traten in die Gemeinschaft des Islam ein. Die folgende Liste umfasst einige dieser frühen Konvertiten:
The Prophet (Peace be upon him) was not dismayed at all. He persisted in his mission for the fulfillment of which he had been commissioned to strive despite all odds. He did not confine his efforts to the tribes but also conducted contacts with individuals from some of whom he was able to receive a favourable response. Moreover, later in the same season, some of them did believe in his Prophethood and entered the fold of Islam. The following list included some of those early converts:
1. Suwaid bin Samit. Er war ein kluger, zurückhaltender Dichter aus Yathrib (Madinah). Während seines Aufenthalts in Makkah zur Pilgerfahrt (oder kleinen Pilgerfahrt) traf er auf den Propheten ﷺ, der ihn einlud, den Islam anzunehmen. Auf diese Einladung hin trug Suwaid dem Propheten ﷺ einige treffende Worte aus der Weisheit Luqmans vor. Der Prophet ﷺ billigte diese Weisheit, sagte dem Mann jedoch, dass er etwas weit Besseres habe. Er rezitierte einige Verse aus dem Qur'an, der Mann hörte nachdenklich zu, und die Worte sprachen seine ursprünglich reine Natur an, sodass er sofort den Islam als seinen Glauben annahm. Er fiel in der Schlacht von Bu'ath. Das war im elften Jahr der Prophetenschaft.
1. Swaid bin Samit . He was an intelligent discreet poet from Yathrib (Madinah). During his stay in Makkah for pilgrimage (or lesser pilgrimage), he encountered the Prophet (Peace be upon him) who invited him to embrace Islam. At this invitation, Swaid imparted to the Prophet some sound words from Luqman’s wisdom. The Prophet approved of that wisdom but told the man that he had something far better. He recited some verses from the Qur’ân, the man listened meditatively and the words appealed to his originally pure nature and accepted Islam as his faith at once. He was killed in the battle of Bu‘ath. That was in the eleventh year of the Prophethood.
2. Iyas bin Mu'adh. Er war noch ein junger Mann vom Stamm der Aus. Er kam als Mitglied einer Delegation, die ein Bündnis mit den Quraisch suchte gegen einen anderen rivalisierenden Stamm, der in Madinah lebte, die Chazradsch. Der Prophet ﷺ traf sie und riet ihnen, einen besseren Weg einzuschlagen als den, den sie im Sinn hatten. Er stellte sich und den Islam vor, unterrichtete sie über seine Sendung und trug einige Verse des Edlen Qur'an vor. Iyas' Herz nahm die göttliche Botschaft sogleich auf und stimmte dem Propheten ﷺ zu. Abul-Haisar Anas bin Rafi', ein Mitglied der Delegation, missbilligte das Verhalten des jungen Mannes und brachte ihn zum Schweigen, indem er ihm Staub ins Gesicht warf. Die Leute verließen dann Madinah, nachdem es ihnen nicht gelungen war, ein Bündnis mit den Quraisch zu schließen. Kurz nach ihrer Ankunft in Madinah verschied der junge Mann, indem er den Namen Allahs pries und Seine Herrlichkeit verkündete.
2. Eyas bin Mu‘adh. He was still a youth from Aws tribe. He came as a member of delegation seeking alliance with Quraish against another rival tribe dwelling in Madinah, Al-Khazraj. The Prophet (Peace be upon him) met them and advised them to follow a better course than that they had in mind. He introduced himself and Islam to them, apprised them of his mission and narrated some verses from the Noble Qur’ân. Eyas’s heart immediately absorbed the Divine Message and agreed with the Prophet (Peace be upon him) . Abul Haisar Anas bin Rafi‘, a member of the delegation disapproved of the boy’s behaviour and silenced him by hurling some dust into his face. The people then left Madinah after having failed in establishing alliance with Quraish. Shortly after arrival in Madinah, the boy breathed his last acclaiming Allâh’s Name and celebrating His Glory.
3. Abu Dhar Al-Ghifari. Er lebte in den Vororten von Yathrib. Die Nachricht von der Annahme des Islam durch Swaid bin Samit und Eyas bin Mu‘adh erreichte ihn und bildete an sich einen Wendepunkt in seinem Leben. Er schickte seinen Bruder nach Makkah, um genauere Informationen über die Absichten des Propheten ﷺ zu erhalten. Der Mann kehrte zurück und berichtete Abu Dhar, dass der besagte Mann das Gute gebiete und das Böse verbiete. Abu Dhar war damit nicht zufrieden und beschloss, selbst hinauszugehen und die wirkliche Lage zu erkunden. Nach einigen Versuchen, die Person des Propheten ﷺ zu identifizieren, gelang es ihm, ihn zu treffen, jedoch nicht ohne Schwierigkeiten, angesichts der feindseligen Atmosphäre, in der sich die Anhänger des neuen Glaubens um ihre Verbreitung bemühten. Kaum war Abu Dhar dem wahren Wesen des Islam ausgesetzt, nahm er ihn an. Trotz der eindringlichen Bitte des Propheten ﷺ, seinen neuen Schritt nicht bekannt zu machen, ging Abu Dhar direkt zum Heiligtum, wo er öffentlich bezeugte, dass es keinen Gott außer Allah gibt und dass Muhammad ﷺ der Prophet ist. Die Heiden ringsum eilten herbei und begannen, auf ihn einzuschlagen. Er wäre beinahe gestorben, als Al-‘Abbas dazwischentrat und davor warnte, jemanden zu töten, dessen Stamm die strategisch wichtigen Handelskarawanenwege nach Makkah vollständig beherrschte. Der Vorfall wiederholte sich am folgenden Morgen, als derselbe Mann an den Ort kam und ihn rettete.
3. Abu Dhar Al-Ghifari. He used to live in the suburbs of Yathrib. News of the Islamization of Swaid bin Samit and Eyas bin Mu‘adh reached him and constituted a turning point in his life per se. He sent his brother to Makkah for more details about the Prophet’s intentions. The man came back and reported to Abu Dhar that the ‘said man’ enjoined good and forbade evil. Abu Dhar was not satisfied and decided that he himself should go out and probe the real situation. After some attempts to identify the person of the Prophet(Peace be upon him) , he managed to meet him though not without some difficulties due to the antagonistic atmosphere within which the proponents of the new faith were trying to work their way. No sooner than Abu Dhar was exposed to the real nature of Islam, he embraced it. Despite the Prophet’s earnest plea not to divulge his new move, Abu Dhar went directly to the Holy Sanctuary where he publicly declared that he had testified to the Oneness of Allâh and Prophethood of Muhammad. The heathens all around hurried and began beating him. He almost died when Al-‘Abbas intervened warning against killing someone whose tribe was in full command of the strategic commercial caravan routes leading to Makkah. Thevent recurred in the following morning with the same man to come to the scene and rescue him.
4. Tufail bin ‘Amr Ad-Dausi. Er war ein aufrichtiger Dichter und das Oberhaupt des Stammes Ad-Daus, der in einem Gebiet nahe dem Jemen im Süden Arabiens lebte. Er kam im elften Jahr der Prophetschaft nach Makkah. Bei seiner Ankunft wurde ihm ein großer Empfang bereitet. Die Makkaner begannen bald, ihm allerlei Abneigung gegen den Propheten ﷺ einzuflüstern. Sie behaupteten sogar, dieser habe die schrecklichste gesellschaftliche Spaltung verursacht, alle Formen des sozialen Lebens zerrissen, und selbst die Familienbande seien seinen Plänen und Machenschaften der Zwietracht unterworfen. Sie warnten ihn sogar davor, mit ihm zu sprechen oder ihm auch nur zuzuhören. Der Mann ließ sich von diesen Bitten überwältigen und folgte ihren Forderungen. Er stopfte sich sogar ein Stück Baumwolle in die Ohren, um kein einziges Wort von ihm zu hören. Als dieser Stammesangehörige jedoch die Moschee betrat, sah er Muhammad ﷺ beim Gebet, und aus Neugier näherte er sich ihm, denn es war der Wille Allahs, dass er die Stimme und die ansprechenden Worte des Propheten ﷺ hörte. Die Versuchung, mehr zu hören, war unwiderstehlich, sodass er dem Propheten ﷺ in dessen Haus folgte, ihm von seiner Ankunft und der ganzen Geschichte der Leute von Quraisch berichtete. Der Gesandte Allahs ﷺ rezitierte einige Verse des edlen Qur'an, und der Mann vermochte etwas außergewöhnlich Schönes zu kosten und die darin verborgene Wahrheit zu erkennen. Er nahm den Islam an und bezeugte, dass es keinen Gott außer Allah gibt und dass Muhammad ﷺ Sein Gesandter ist. Dann sagte er, er sei ein einflussreicher Mann unter seinem Volk und werde es zum Islam aufrufen, doch er wünsche, dass der Prophet ﷺ ihm ein unterstützendes Zeichen verleihe, das ihm seine künftige Aufgabe erleichtern würde. Tatsächlich wurde ihm in seine Peitsche ein göttlich geschenktes Licht gegeben. Er rief seinen Vater und seine Frau zum Islam, und sie folgten seinem Ruf. Sein Volk zögerte ein wenig, doch er ermahnte es inständig und hatte vollen Erfolg. Er und siebzig oder achtzig seiner Anhänger wanderten nach der Schlacht am Graben nach Madinah aus. Er war ein vollkommener Kämpfer auf dem Weg Allahs und fiel als Märtyrer bei den Ereignissen von Al-Yamama.
4. Tufail bin ‘Amr Ad-Dausi. He was an honest poet and chief of Ad-Daus tribe inhabiting an area close to Yemen in South Arabia. He arrived in Makkah in the eleventh year of Prophethood. Great reception ceremonies were accorded to him on his advent. The Makkans soon started to inculcate in his ears all sorts of antipathy against the Prophet (Peace be upon him) . They even alleged that he had caused the most horrible societal schism, dividing all sorts of social life even the family ties were subject to his schemes and plans of dissension. They even warned him against speaking or even listening to him. The man overpowered by these pleas, complied by their requests. He even stuffed his ears with a piece of cotton in order not to hear any word of his. However, when this tribesman entered the mosque, he saw Muhammad (Peace be upon him) observing his prayer and out of curiosity, he approached him for it was a Divine Will to hear the Prophet’s sound and appealing words. The temptation to hear more was irresistible so he followed the Prophet (Peace be upon him) into his house, briefed him on his advent and all the story of the people of Quraish. The Messenger of Allâh (Peace be upon him) recited some verses of the Noble Qur’ân and the man managed to taste something exceptionally beautiful and discern the truth latent within. He embraced Islam and testified that there was no god but Allâh and that Muhammad was His Messenger. He then said that he was an influential man among his people and that he would call them to profess Islam, yet he wanted the Prophet (Peace be upon him) to equip him with a supportive sign that would ease his future task. It was in fact a Divinely bestowed light in his whip. He called his father and wife to embrace Islam and they did respond. His people lagged a little but he exhorted them fervently and was fully successful. He and seventy or eighty of his followers emigrated to Madinah after the Trench Battle. He was a perfect fighter in the cause of Allâh and was martyred in Al-Yamama events.
5. Dhumad Al-Azdi. Er stammte aus Azd Shanu'a im Jemen und war ein Spezialist für Beschwörungen. Er kam nach Makkah, um die Toren dort sagen zu hören, Muhammad ﷺ sei von Sinnen. Er beschloss, seine Kunst an dem Propheten ﷺ zu erproben, der ihn bei seinem Anblick mit den Worten begrüßte: „Lob sei Allah, wir preisen Ihn, bitten Ihn um Hilfe und suchen bei Ihm Zuflucht. Wen Allah leitet, den kann niemand irreführen, und wen Allah irreführt, den kann niemand leiten. Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und dass Muhammad ﷺ Sein Diener und Gesandter ist.“ Dhumad hörte diese Worte und bat den Propheten ﷺ, sie noch einmal zu wiederholen, und sein Wunsch wurde dreimal erfüllt. Dann sagte er: „Ich habe die Wahrsager, Zauberer und Dichter gehört, doch nie habe ich die Süße deiner Worte erfahren.“ Danach legte er das Gelübde eines aufrichtigen Konvertiten ab.
5. Dhumad Al-Azdi. He came from Azd Shanu’a in Yemen, specialist in incantation. He arrived in Makkah to hear the fools there say that Muhammad (Peace be upon him) was out of his mind. He decided to practise his craft on the Prophet (Peace be upon him) , who on seeing him said: “Praise is to Allâh, we entertain His praise and seek His help. Whomsoever Allâh guides, none will lead astray, and whomsoever Allâh leads astray, none will guide. I testify there is no god but Allâh and Muhammad is His servant and Messenger.” Dhumad heard the words and requested the Prophet (Peace be upon him) to echo them again, and he was granted his wish thrice. Here he said: “I have heard the soothsayers, sorcerers and poets, but never have I experienced the sweetness of your words.” He then gave a pledge of a sincere convert.
HOFFNUNG – INSPIRIERENDE BRISEN AUS MEDINA:
HOPE INSPIRING BREEZES FROM THE MADINESE:
Es war während der Pilgerzeit im elften Jahr der Prophetie, dass der Islamische Ruf die rechtschaffenen Samenkörner fand, aus denen er zu hohen Bäumen heranwachsen sollte, deren Blätter den neuen Glauben nähren und die neuen, schutzlosen Konvertiten vor den Schlägen der Ungerechtigkeit und der Willkür der Quraisch beschirmen würden. Es war die weise Gewohnheit des Propheten ﷺ, die Abgesandten der arabischen Stämme bei Nacht zu treffen, damit die feindseligen Mekkaner ihn nicht daran hindern konnten, seine Ziele zu erreichen. In Begleitung seiner beiden wahrhaftigen Gefährten ‘Ali und Abu Bakr führte er ein interessantes Gespräch über die Hinwendung zum Islam mit den Banu Dhuhal, doch diese setzten ihre Bekehrung aus. Mit demselben Ziel vor Augen kamen der Prophet ﷺ und seine Gefährten an ‘Aqabat Mina vorbei, wo sie Leute reden hörten. Sie folgten ihnen, bis sie auf sechs Männer aus Yathrib stießen, die allesamt aus dem Stamm der Khazraj stammten: As‘ad bin Zurarah, ‘Awf bin Harith, Rafi‘ bin Malik, Qutbah bin ‘Amir, ‘Uqbah bin ‘Amir und Jabir bin ‘Abdullah. Die letzten beiden gehörten zu den Aws, die ersten vier zu den Khazraj.
It was during the pilgrimage season, in the eleventh year of Prophethood, that the Islamic Call found the righteous seeds through which it would grow up to constitute tall trees whose leaves would foster the new faith and shelter the new vulnerable converts from the blows of injustices and high-handness of Quraish. It was the Prophet’s wise practice to meet the delegates of the Arabian tribes by night so that the hostile Makkans would not debar him from achieving his objectives. In the company of his two truthful Companions ‘Ali and Abu Bakr, he had an interesting talk regarding Islamization with Bani Dhuhal, but the latter suspended their conversion. In pursuit of the same objective, the Prophet and his Companions passed by ‘Aqabat Mina where they heard people talking. They went at their heels until they encountered six men from Yathrib, all of whom from Khazraj tribe: As‘ad bin Zurarah, ‘Awf bin Harith, Rafi‘ bin Malik, Qutbah bin ‘Amir, ‘Uqbah bin ‘Amir and Jabir bin ‘Abdullah. The last two being from Aws and the former four from Khazraj.
Die Leute von Madinah hörten die Juden immer sagen, ein Prophet werde bald erscheinen, denn die Zeit für eine neue Ordnung sei gekommen. Ihm würden sie folgen und dann ihre Feinde niederschlagen, so wie die Kinder von ‘Ad und Iram niedergeschlagen worden waren. „Zu welchem Stamm gehört ihr?“, fragte der Prophet ﷺ. „Zum Stamm der Khazraj“, antworteten sie. „Seid ihr die Verbündeten der Juden?“, erkundigte sich der Prophet ﷺ. Sie sagten: „Ja.“ „Dann setzt euch doch einen Augenblick, und ich will mit euch sprechen.“ Das Angebot wurde bereitwillig angenommen, denn der Ruf Muhammads ﷺ hatte sich bis nach Madinah verbreitet, und die Fremden waren neugierig, mehr von dem Mann zu sehen, der in der ganzen Gegend für Aufsehen gesorgt hatte. Der Prophet ﷺ legte ihnen eine Darlegung des Islam vor, erklärte dessen Folgen und die Verantwortung, die auf denjenigen lastete, die ihn annahmen. Als der Prophet ﷺ seine Rede beendet hatte, tauschten sie untereinander Gedanken folgenden Inhalts aus: „Wisst gewiss, dies ist der Prophet, mit dem uns die Juden immer drohen. Darum lasst uns eilen und die Ersten sein, die sich ihm anschließen.“
HOCHZEIT DES PROPHETEN ﷺ MIT ʿĀ'ischa (möge Allah mit ihr zufrieden sein):
MARRIAGE OF THE PROPHET (Peace be upon him) to ‘Aishah (May Allah be pleased her):
Im Schawwal desselben Jahres schloss der Prophet ﷺ den Ehevertrag mit ʿĀʾischa (möge Allah an ihr Wohlgefallen haben), „der Wahrheitsbestätigerin“, als sie sechs Jahre alt war, und er vollzog die Ehe mit ihr im Schawwal des Jahres 1 n. H. in Madinah, als sie neun Jahre alt war.
In Shawwal of the same year, the Prophet (Peace be upon him) concluded a marriage contract with ‘Aishah (May Allah be pleased with her) ‘the truth verifier’, when she was six of age and consummated his marriage with her in Shawwal, the year 1 A.H. in Madinah when she was nine.