Faktoren, die zu Geduld und Ausdauer anspornen
Factors Inspiring Patience And Perservance
Es ist für vernünftige und sanftmütige Menschen natürlich, tief darüber nachzudenken, welche Beweggründe jene frühen Muslime zu dieser wundersamen Standhaftigkeit und Beharrlichkeit antrieben. Es liegt nahe, sich zu fragen, wie diese Menschen unaussprechliche Verfolgungen ertragen und den tyrannischen Foltern standhalten konnten. Im Hinblick auf diese Fragen halten wir es für weise, lediglich auf jene zugrunde liegenden Gründe einzugehen: 1. Unerschütterlicher Glaube an Allâh. Der erste und wichtigste Faktor ist zweifellos der unerschütterliche Glaube an Allâh allein, verbunden mit einem bewundernswerten Grad der Erkenntnis Seiner Eigenschaften. Ein Mensch, der diesen Glauben tief in seinem Herzen verankert hat, wird die vorhersehbaren Schwierigkeiten als Nichtigkeiten betrachten und kann unter keinen Umständen mit der Süße des Glaubens verglichen werden:
It is natural for sensible and mild-tempered people to meditate deeply on the factors that inspired those early Muslims that miraculous constancy and perseverance. It is normal to wonder how those people managed to tolerate unspeakable persecutions, and stand fast in the face of tyrannical tortures. With respect to these questions, we deem it wise just to touch on those underlying reasons: 1. Unshakable Belief in Allâh. The first and foremost factor is no doubt, unshakable Belief in Allâh Alone coupled with a wonderful degree of perception of His Attributes. A man with this Belief deeply averred in his heart will look at those foreseen difficulties as triflings and can under no circumstance compare with the sweetness of Belief:
„Was den Schaum betrifft, so verfliegt er als Abfall an den Ufern, während das, was den Menschen nützt, auf der Erde bleibt.“ [13:17]
• “Then, as for the foam, it passes away as scum upon the banks, while that which is for the good of mankind remains in the earth.” [13:17].
Weitere Teilfaktoren, die aus diesem Glauben hervorgehen, ihn stärken und zu dauerhafter Zuneigung beitragen, sind:
Other sub-factors that branch out from that Belief and assist in strengthening it and promoting long amity are:
2. Von Herzen geliebte Führung. Muhammad ﷺ, der große Anführer der muslimischen Gemeinschaft und der Menschheit insgesamt, war in seinen vollkommenen Umgangsformen und edlen Eigenschaften ein vorbildlicher Mann; niemand konnte seiner Ausstattung mit Edelmut, Ehrlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und Enthaltsamkeit das Wasser reichen, was selbst von seinen Feinden einhellig und unbestritten anerkannt wurde. Abu Jahl selbst, der große Feind des Islam, pflegte wiederholt zu sagen: „O Muhammad ﷺ, wir sind nicht in der Lage, dich der Lüge zu bezichtigen, wir verwerfen vielmehr, was du uns gebracht hast (den Islam).“ Es wird überliefert, dass drei Leute aus Quraisch jeweils für sich und heimlich einige Verse des edlen Qur'ân hörten. Später wurde dieses Geheimnis aufgedeckt, und einer von ihnen fragte Abu Jahl (einen der drei), was er von dem halte, was er von Muhammad ﷺ gehört habe. Er antwortete: Wir wetteiferten mit den Banu ‘Abd Manaf um die Ehre der Führung und der Großzügigkeit und teilten gleichberechtigte Vorrechte im Wettstreit. Dann begannen sie zu prahlen, indem sie sagten, unter ihnen sei ein Prophet erstanden, auf den die Offenbarung vom Himmel herabgekommen sei. Ich schwöre, dass wir ihm niemals glauben werden.
2. Wholeheartedly-loved leadership. Muhammad (Peace be upon him) the great leader of the Muslim community, and mankind at large, was an exemplary man in his perfect manners and noble attributes; no one could measure up to his endowments of nobility, honesty, trustworthiness and abstinence; unanimously and uncontestedly acknowledged even by his enemies. Abu Jahl himself, the great enemy of Islam, used repeatedly to say: “O Muhammad (Peace be upon him), we are in no position to belie you, we rather disbelieve what you have brought us (Islam).” It is narrated that three people of Quraish each separately and secretly listened to some verses of the Noble Qur’ân. Later, this secret was uncovered and one of them asked Abu Jahl (one of the three) what he thought of what he heard from Muhammad (Peace be upon him). He answered: We contested the honour of leadership and generosity with Banu ‘Abd Munaf and shared equal privileges competitively. They then began to boast saying that a Prophet rose among them whom Revelation came down upon from heavens. I swear we will never believe in him.
• Daher sprach Allah: „… Nicht dich verleugnen sie, sondern die Zeichen Allahs verleugnen die Zâlimûn (Vielgötterer und Frevler).“ [6:33].
• So Allâh said: “… It is not you that they deny, but it is the Verses (the Qur’ân) of Allâh that the Zâlimûn (polytheists and wrong-doers) deny.” [6:33].
Eines Tages verspotteten die Ungläubigen von Quraisch ihn dreimal mit einer zynischen Bemerkung. Er schwieg, doch beim dritten Mal sagte er: „O Quraisch! Euch steht das Schlachten bevor.“ Sie waren bestürzt, und eine tiefe Furcht erfüllte ihre Herzen, so sehr, dass die Feindseligsten unter ihnen sich bemühten, ihre Beleidigung durch möglichst freundliche Worte wiedergutzumachen. Als sie ihm, während er im Gebet niederwarf, die Eingeweide eines Kamels überwarfen, rief er den Zorn Allahs auf sie herab, und sie gerieten sogleich in einen unbeschreiblichen Zustand der Sorge und waren fast überzeugt, dass sie vernichtet werden würden. Ubai bin Chalaf pflegte stets zu drohen, Muhammad ﷺ zu töten. Eines Tages entgegnete ihm der Prophet ﷺ, dass er ihn mit dem Willen Allahs töten werde. Als Ubai am Tag von Uhud an seinem Hals eine Kratzwunde erhielt, erinnerte er sich in seinem Entsetzen an die Worte des Propheten ﷺ und sagte: „Ich bin überzeugt, dass er mich töten könnte, selbst wenn er auf mich spucken würde.“ Sa'd bin Mu'adh sagte zu Umaiya bin Chalaf in Makkah: „Ich habe den Gesandten Allahs ﷺ eines Tages sagen hören, dass die Muslime dich gewiss töten werden.“ Umaiya geriet in große Panik und schwor, niemals Makkah zu verlassen. Selbst als Abu Dschahl ihn zwang, mit ihnen zum Kampf gegen den Propheten ﷺ am Tag von Badr zu ziehen, kaufte er die besten und schnellsten Kamele in Makkah, damit sie ihm zur Flucht verhelfen konnten. Selbst seine Frau warnte ihn davor, auszuziehen, und erinnerte ihn an Sa'ds Worte. Seine Antwort lautete: „Bei Allah, ich habe keineswegs die Absicht, mit Quraisch auszuziehen; ich werde mich nach kurzer Strecke von ihnen trennen.“
One day, the disbelievers of Quraish leveled to him a cynical remark three times. He remained silent but for the third one he remarked, “O Quraish! Slaughter is in store for you.” They were taken aback and ulterior fear filled their hearts to such an extent that the most hostile among them began to make up for their insult by the best friendly terms they could afford. When they slung the entrails of a camel on him while prostrating himself in prayer, he invoked Allâh’s wrath on them, and they immediately were caught in an inexpressible state of worry and were almost convinced that they would be destroyed. Ubai bin Khalaf used always to threaten he would kill Muhammad (Peace be upon him). One day the Prophet (Peace be upon him) retorted that he would kill him by Allâh’s Will. When Ubai received a scratch in his neck, on the day of Uhud, he, under the sense of horror, remembered the Prophet’s words and remarked, “I am convinced he would be able to kill me even if he spat on me. ” Sa‘d bin Mu‘adh said to Omaiyah bin Khalaf in Makkah, “I heard the Messenger of Allâh (Peace be upon him) one day say that the Muslims would surely kill you.” Omaiyah was extremely panicked and swore he would never step out of Makkah. Even when Abu Jahl obliged him to march with them to fight the Prophet (Peace be upon him) on the day of Badr, he bought the best and swift camels in Makkah in order that they hasten his escape. Even his wife warned him against going out reminding him of Sa‘d’s words, his reply was “By Allâh, I have no intention of going out with Quraish, I will disengage from them after a short distance.".
Das war der klare Ausdruck von Schrecken und Furcht, die seine Feinde überall verfolgten. Seine Freunde und Gefährten hingegen hielten ihn am liebsten von allen, und er nahm die innersten Winkel ihrer Herzen ein. Sie waren stets bereit, ihn zu verteidigen und für sein Wohlergehen zu sorgen, selbst auf die Gefahr hin, ihr Leben zu verlieren. Eines Tages wurde Abu Bakr bin Abi Quhafa von ‘Utbah bin Rabi‘a, einem schrecklichen Polytheisten, schwer geschlagen. Sein ganzer Körper blutete beinahe, und er war dem Tode nahe. Als seine Leute ihn jedoch, äußerst empört über sein Unglück, nach Hause brachten, schwor er, nichts zu essen oder zu trinken, bis man ihm über das Wohlergehen seines edlen Gefährten, Muhammad ﷺ, berichtet habe. Das war der Geist von Selbstlosigkeit und Opferbereitschaft, der das Verhalten jener frühen Gefährten kennzeichnete.
That was the clear sense of horror and terror haunting his enemies wherever they were. His friends and companions, on the other hand, held him dearest to them, and he occupied the innermost cells of their hearts. They were always ready to defend him and secure his well-being even at the risk of their lives. One day, Abu Bakr bin Abi Quhafa was severely beaten by ‘Utbah bin Rabi‘a, a terrible polytheist. His whole body was almost bleeding and he was on the verge of death, yet when his people took him back home extremely indignant at his misfortune, he swore he would never eat or drink anything until they had told him about the well-being of his noble Companion, Muhammad (Peace be upon him). That was the spirit of selflessness and sacrifice that characterized the behaviour of those early Companions.
3. Das Verantwortungsbewusstsein. Die frühen Gefährten waren sich der schweren Verantwortung, die sie zu tragen hatten, voll bewusst. Sie waren auch davon überzeugt, dass sich diese Pflichten nicht abwenden ließen, obwohl sie verfolgt wurden – aus Furcht vor den weitreichenden Folgen und dem schrecklichen Schaden, den die Menschheit erleiden würde, sollten sie ihren Verpflichtungen ausweichen.
3. The sense of responsibility. The early Companions were fully aware of the daunting responsibility they were expected to shoulder. They were also convinced that those charges were inescapable even though they were being persecuted for fear of the far-reaching ramifications, and the horrible impact that humanity would suffer in case they shirked their obligations.
4. Unerschütterlicher Glaube an die Wahrheit des Jenseits. Dies war der Eckstein, der ihr Verantwortungsgefühl stärkte. Durch das Licht ihrer Religion war in ihnen eine tiefe Gewissheit verankert, dass sie eines Tages am Tag der Auferstehung auferstehen und für alle weltlichen Taten, kleine wie große, Rechenschaft ablegen müssten. Sie waren sicher, dass ihre Zukunft in der anderen Welt ganz von ihren Taten in ihrem vergänglichen Leben auf Erden abhängen würde, entweder zu einem ewigen Garten (Paradies) oder zu immwährender Strafe in der Hölle. Ihr ganzes Leben war geteilt zwischen der Hoffnung auf die Barmherzigkeit Allahs und der Furcht vor Seiner Bestrafung.
4. Unwavering Belief in the truth of the Hereafter. This was the corner-stone that strengthened their sense of responsibility. There was a deep certainty established through the light of their religion that one day they would have to rise on the Day of Resurrection and account for all worldly deeds, small or big. They were sure that their future in the other world would depend wholly on their acts in their provisional life on earth, either to everlasting Garden (Paradise) or perpetual chastisement in Hell. Their whole life was divided between hope for Allâh’s mercy and fear of His punishment.
• „… und diejenigen, die geben, was sie geben (und auch andere gute Werke tun), mit Herzen, die voller Furcht sind (ob ihre Almosen und Spenden usw. angenommen wurden oder nicht), weil sie gewiss sind, zu ihrem Herrn zurückzukehren.“ [23:60].
• “… Who give that (their charity) which they give (and also do other good deeds) with their hearts full of fear (whether their alms and charities, etc., have been accepted or not), because they are sure to return to their Lord.” [23:60].
Sie hatten bereits erkannt, dass das Leben mit all seinen Annehmlichkeiten und Schmerzen im Vergleich zum Jenseits wertlos ist. Solch tiefe Überzeugungen bewirkten in ihnen eine Gleichgültigkeit gegenüber all den Sorgen und Mühen, die ihr Leben begleiteten.
They had already known that life with all its amenities and pains was worthless when compared with the Hereafter. Such deep convictions brought about in them a sense of indifference to all troubles and hardships that attended their life.
5. Der Qur’ân. Die Verse und Suren des edlen Qur’ân wurden in jener düsteren und kritischen Phase anziehend, eindringlich und nacheinander offenbart. Sie stützten und entwickelten Argumente für die Wahrheit und Richtigkeit der Grundsätze des Islam, um deren Achse sich der gesamte Ruf Muhammads ﷺ drehte. Sie bildeten die unangreifbare Grundlage, auf der die beste und wunderbarste, von Gott verordnete Gesellschaft errichtet werden sollte. Die Verse des Qur’ân dienten außerdem dazu, die Gefühle der Gläubigen anzuregen, sie auf ihrem Weg von Geduld und Ausdauer zu stärken und ihnen die zielgerichtetsten Beispiele und aufschlussreichen Belehrungen nahezubringen. „Oder meint ihr, ihr würdet ins Paradies eingehen, ohne dass euch solche (Prüfungen) widerfahren wären, wie sie denen widerfuhren, die vor euch dahingegangen sind? Sie wurden von schwerer Armut und Krankheiten heimgesucht und so erschüttert, dass selbst der Gesandte und die Gläubigen, die mit ihm waren, sagten: ‚Wann kommt die Hilfe Allāhs?‘ Gewiss! Die Hilfe Allāhs ist nahe!“ {[2:214]}
5. The Qur’ân. The verses and chapters of the Noble Qur’ân were attractively, forcefully and successively revealed at that gloomy and critical stage, supporting and advancing arguments on the truth and soundness of the principles of Islam, round whose axis the whole Call of Muhammad (Peace be upon him) was revolving. They constituted the immune basis upon which the best and most wonderful Divinely decreed society was to be established. The Qur’ânic verses served also to excite the feelings of the believers, strengthen their selves on their course of patience and endurance and introduce them to the most purposeful examples and suggestive instructions" • “Or think you that you will enter Paradise without such (trials) as came to those who passed away before you? They were afflicted with severe poverty and ailments and were so shaken that even the Messenger and those who believed along with him said, ‘When (will come) the Help of Allâh?’ Yes! Certainly, the Help of Allâh is near!” [2:214].
„Alif-Lam-Mim. Glauben die Menschen, sie würden in Ruhe gelassen, weil sie sagen: ‚Wir glauben‘, und sie würden nicht auf die Probe gestellt? Und Wir haben diejenigen, die vor ihnen waren, gewiss auf die Probe gestellt. Und Allah wird gewiss kundtun (die Wahrheit derer), die wahrhaftig sind, und gewiss kundtun (die Falschheit derer), die Lügner sind – (obwohl Allah all das weiß, bevor Er sie auf die Probe stellt).“ [29: 1-3].
“Alif-Lam-Mim. Do people think that they will be left alone because they say: ‘We believe’, and will not be tested. And We indeed tested those who were before them. And Allâh will certainly make (it) known (the truth of) those who are true, and will certainly make (it) known (the falsehood of) those who are liars, (although Allâh knows all that before putting them to test).” [29: 1-3].
Ein bloßes Lippenbekenntnis zum Glauben genügt nicht. Er muss im wirklichen Getümmel des Lebens erprobt und geprüft werden. Die Prüfung wird unter allen Umständen angewandt, im individuellen Leben wie im Verhältnis zu unserer Umwelt, um zu sehen, ob wir beständig streben und den Herrn über das eigene Ich stellen können. Viel Schmerz, Kummer und Selbstaufopferung mögen nötig sein, nicht weil sie an sich gut wären, sondern weil sie uns läutern werden, wie Feuer im Schmelztiegel des Goldschmieds, das die Schlacke verbrennt. Diese Verse bildeten zugleich eine unwiderlegbare Antwort auf die falschen Anschuldigungen der Ungläubigen und ein deutliches Ultimatum, das nach den schrecklichen Folgen roch, die eintreten würden, falls sie in ihrem Unglauben beharrten. Andererseits führte der Edle Qur'an die Muslime zu einer neuen Welt und erleuchtete sie über deren Merkmale, die Schönheit der Herrschaft, die Vollkommenheit der Gottheit, die Wirkung von Güte und Barmherzigkeit und die Erscheinungsformen des ersehnten Wohlgefallens Allahs. Sie enthielten implizit bedeutsame Botschaften, die frohe Kunde von der gewiss nahenden göttlichen Barmherzigkeit brachten, die zu ewiger Glückseligkeit im seligen Garten (Paradies) führt. Zugleich kündigten sie das Ende der Tyrannen und Ungläubigen an, die vor die göttliche Gerechtigkeit gebracht und dann durch das Feuer geschleift würden, wo sie die Berührung der Hölle kosten würden.
Mere lip profession of Faith is not enough. It must be tried and tested in the real turmoil of life. The test will be applied in all kinds of circumstances, in individual life and in relation to the environment around us to see whether we can strive constantly and put the Lord above self. Much pain, sorrow and self-sacrifice may be necessary, not because they are good in themselves, but because they will purify us, like fire applied to a goldsmith’s crucible to burn out the dross. These verses also constituted an irrefutable answer to the false allegations of the disbelievers, and a clear ultimatum that smacked of the horrible consequethat would ensue in case they persisted in their disbelief. On the other hand, the Noble Qur’ân was leading the Muslims to a new world and enlightening them as to its features, the beauty of Lordship, the perfection of Godship, the impact of kindness and mercy and the manifestations of the yearned for Allâh’s pleasure. They implicitly connoted meaningful messages carrying glad tidings of definitely approaching Divine Mercy leading to eternal bliss in a blissful Garden (Paradise). They, at the same time, envisaged the end of the tyrants and disbelievers who would be brought to Divine Justice and then dragged through the Fire where they would taste the touch of Hell.
6. Frohe Botschaft des Erfolgs. Seit der Zeit, in der sie die Widrigkeiten des Lebens erfuhren, waren die Muslime gewiss, dass der Eintritt in die Gemeinschaft des Islam nicht Verwicklung in Drangsal oder das Graben des eigenen Grabes bedeutete. Sie wussten, dass der islamische Ruf ein einziges Ziel hatte, nämlich die Ausrottung der vorislamischen Tradition und die Zerstörung ihres sündhaften Systems, und dass er zugleich seinen Einfluss über die ganze Erde ausdehnen und die politische Lage weltweit fest in der Hand halten würde, um die Menschheit auf einen Weg zu führen, der Allahs Wohlgefallen dient und vollkommen genug ist, um die Menschen davon zu befreien, Allahs Diener anstatt Allah selbst anzubeten. Solche frohen Botschaften wurden bisweilen ausdrücklich, bisweilen andeutungsweise offenbart, in einer der jeweiligen Lage angemessenen Weise. Wenn die Muslime Zwängen ausgesetzt waren oder ihr Leben unter ständiger Beschränkung stand, wurden Verse offenbart, die gleichartige Geschichten früherer Propheten mit ihren Völkern erzählten und von den Leiden und Schmerzen, die sie erfahren hatten. Die Verse enthielten auch andeutende Hinweise auf das tragische Ende der mekkanischen Ungläubigen, die ihren endgültigen Untergang vor Augen hatten, und zugleich brachten sie den Gläubigen frohe Botschaft und verhießen den wahren Dienern der Statthalterschaft auf Erden vollkommenen Erfolg und den Sieg für den islamischen Ruf und seine Verfechter.
6. Glad tidings of success. Ever since the time they experienced the adversities of life, the Muslims had been certain that entrance into the fold of Islam did not entail involvement into hardships or digging one’s own grave. They had been aware that the Islamic Call had one goal, viz extermination of pre-Islamic tradition and destroying its iniquitous system, to go on parallel lines with extending its influence allover the earth and holding in firm control the political situation worldwide to lead humanity along a course conducive to Allâh’s Pleasure, and perfect enough to rid people of worshipping Allâh’s servant to worshipping Allâh, Himself. Glad tidings of this sort were being revealed sometimes explicitly and at other times implicitly, in a manner relevant to the situation. When the Muslims were forced to undergo constraints, or when their life was kept under continual restraint, there would be revealed verses telling identical stories of past Prophets with their people and the sufferings and pains they had experienced. The verses would also include suggestive clues to the final tragic end of the Makkan disbelievers envisaging their final perdition, yet and at the same time, bearing glad tidings to the believers and promising the true servants of vicegerency on earth to go with absolute success, and victory to attend the Islamic Call and its proponents.
Hier könnten wir einige Verse dieser Kategorie anführen, die frohe Botschaft enthalten und sich auf den endgültigen Sieg beziehen, der die Geduld und Standhaftigkeit der Muslime krönen würde: • „Und Unser Wort war bereits früher für Unsere Diener, die Gesandten, ergangen, dass sie gewiss zum Sieg geführt werden. Und dass Unsere Heerschar gewiss die Siegreichen sein wird. So wende dich [O Muhammad ﷺ] von ihnen eine Zeitlang ab, und beobachte sie, und sie werden sehen (die Strafe)! Wollen sie etwa Unsere Strafe beschleunigen? Doch wenn sie in ihren Hof herabkommt (d. h. nahe bei ihnen), dann wird der Morgen für jene, die gewarnt worden waren, übel sein.“ []