Menschen nehmen die Religion Allahs in großen Scharen an:
People Embrace The Religion Of Allah In Large Crowds:
Die Eroberung Makkas war — wie wir bereits dargelegt haben — eine entscheidende Schlacht, die das Heidentum vollständig vernichtete. Die Araber konnten infolge jener Schlacht Wahrheit von Irrtum unterscheiden. Verblendung bestand in ihrem Leben nicht mehr. So eilten sie, den Islam anzunehmen. ‘Amr bin Salamah sagte: „Wir waren an einem Wasser (Brunnen), an dem die Leute vorbeikamen. Wenn Kamelreiter an uns vorüberzogen, fragten wir sie: ‚Was ist mit den Leuten los? Wie ist dieser Mann (d. h. der Prophet ﷺ)?‘ Sie antworteten: ‚Er behauptet, Allah habe dies und jenes offenbart.‘ Ich prägte mir diese Worte ein, als wären sie in meiner Brust rezitiert worden. Die Araber führten ihre Hinwendung zum Islam auf die Eroberung zurück. Sie sagten: ‚Lasst ihn mit seinem Volk allein. Wäre er ein wahrhaftiger Prophet, würde er über sie siegen.‘ Als dann die Eroberung stattfand, beeilten sich die Stämme, ihren Islam zu bekennen. Mein Vater war von meinem ganzen Volk der Schnellste, den Islam anzunehmen. Als er zu seinem Volk zurückkam, sagte er: ‚Bei Allah, ich bin soeben beim Propheten ﷺ gewesen, und er sagte: Verrichtet das Gebet zu dieser und jener Zeit, und jenes Gebet zu jener Zeit. Wenn die Gebetszeit kommt, soll einer von euch den Gebetsruf ausrufen und den Kundigsten im Qur’an unter euch als euren Imam bestimmen.‘“ Diese prophetische Überlieferung zeigt die große Wirkung der Eroberung Makkas auf den Verlauf der Ereignisse. Sie zeigt zweifellos den Einfluss der Eroberung Makkas auf die Festigung des Islam sowie auf die Haltung der Araber und ihre Unterwerfung unter den Islam. Dieser Einfluss wurde nach dem Feldzug nach Tabuk vollends bestätigt und tief verankert. Ein klarer und offenkundiger Beweis für diesen Einfluss lässt sich aus der großen Zahl der Delegationen ableiten, die in den Jahren neun und zehn nach der Hidschra nacheinander in Madinah eintrafen. Die gewaltigen Menschenmengen, die herbeieilten, um die Religion Allahs anzunehmen, und das große Heer, das bei dem Feldzug zur Eroberung Makkas zehntausend Kämpfer umfasste, waren auf dreißigtausend Kämpfer angewachsen, die am Feldzug nach Tabuk teilnahmen. Dieses Wachstum des islamischen Heeres hatte sich in weniger als einem Jahr nach der Eroberung Makkas vollzogen. Hunderttausend oder hundertvierundvierzigtausend muslimische Pilger nahmen an der Hajjatul-Wada‘ (d. h. der Abschiedspilgerfahrt) teil. Es war eine so enorme Zahl von Muslimen, die wie ein Meer von Menschen um den Gesandten Allahs ﷺ wogte, dass der Horizont von ihren Stimmen widerhallte und die weiten Landstriche bebten, während sie „Labbaik“ (d. h. Herr, hier sind wir, dich verehrend) riefen, Allah verherrlichten, Ihn preisten und Ihm dankten.
The invasion and the conquest of Makkah was — as we have already stated — a decisive battle that destroyed paganism utterly. The Arabs as a result of that battle were able to differentiate the truth from the error. Delusion no longer existed in their life. So they raced to embrace Islam. ‘Amr bin Salamah said: “We were at a water (spring) where the passage of people was. So when camel riders passed by us we used to ask them: ‘What is the matter with people? What is this man (i.e. the Prophet) like?’ They would say, ‘He claims that Allâh has revealed so and so.’ I used to memorize those words as if they had been recited within my chest. The Arabs used to ascribe their Islamization to the conquest. They would say: ‘Leave him alone to face his people. If he were a truthful Prophet he would overcome them.’ So when the conquest took place, peoples hastened to declare their Islam. My father was the quickest of all my people to embrace Islam. Arriving at his people he said: ‘By Allâh I have just verily been to the Prophet (Peace be upon him) . And he said: ‘Perform so a prayer at such a time, and so and so prayers at such and such time. When the prayer time is due let one of you call for the prayer and appoint the most learned of the Qur’ân among you to be an Imam (leader) of yours.” This Prophetic tradition manifests the great effect of the conquest of Makkah on the phase of events. It certainly shows the influence of the conquest of Makkah upon the consolidation of Islam as well as on the Arabs’ stand and their surrender to Islam. That influence was absolutely confirmed and deeply rooted after the invasion of Tabuk. A clear and an obvious evidence of that influence could be deduced from the great number of delegations arriving in Madinah successively in the ninth and tenth years of Al-Hijra. The immense crowds of people who raced to embrace the religion of Allâh and the great army which included ten thousand fighters in the invasion of the conquest of Makkah had grown big enough to include thirty thousand fighters sharing in Tabuk invasion. It was only in less than a year after the conquest of Makkah that this growth in Islamic army had taken place. A hundred thousand or a hundred and forty four thousand Muslim pilgrims shared in Hajjatul -Wada‘ (i.e. Farewell Pilgrimage); it was such an enormous number of Muslims surging — as an ocean of men — round the Messenger of Allâh (Peace be upon him) , that the horizon echoed their voices and the expanses of land shook whereby while saying Labbaik (i.e. Lord, here we are worshipping), glorifying and magnifying Allâh, and thanking Him.
DIE DELEGATIONEN:
THE DELEGATIONS:
Die Zahl der Delegationen, die in Ahl al-Maghazi aufgeführt sind, beläuft sich auf über siebzig. Eine so große Zahl im Einzelnen zu untersuchen, ist nicht ohne Weiteres möglich; zudem bringt es wenig Nutzen, sie alle ausführlich darzulegen. Deshalb werde ich nur darlegen, was historisch besonders bemerkenswert oder von großer Bedeutung ist. Dabei sollte der Leser stets im Blick behalten, dass die meisten Stämme nach der Eroberung nach Madinah kamen, es aber auch Delegationen vor der Eroberung gab.
The number of delegations listed in Ahl Al-Maghazi were over seventy. Investigating such a large number is not an accessible thing; besides stating them in detail is not of a great benefit. Therefore, I am going to reveal an expose about what is historically wonderful or highly significant. Anyway a reader should always keep in mind that whilst the majority of tribes arrived in Madinah after the conquest, there were also pre-conquest delegations.
1. Die Delegation von ʿAbdul Qais: Dieser Stamm kam zweimal. Die erste Ankunft war im fünften Jahr der Hidschra oder kurz davor. Munqidh bin Haiyan, ein Angehöriger dieses Stammes, pflegte in Madinah Handel zu treiben. Sobald er vom Islam hörte, als er zum Handel dorthin gekommen war – das war nach der Auswanderung –, nahm er den Islam an und überbrachte von dem Propheten ﷺ ein Versprechen an sein Volk, das schließlich ebenfalls Muslime wurde. Dreizehn oder vierzehn von ihnen kamen in einem der heiligen Monate zum Propheten ﷺ. Damals fragten sie den Propheten ﷺ um Rat hinsichtlich des Glaubens und der Getränke. Ihr Anführer war Al-Aschadsch Al-Usri, zu dem der Gesandte Allahs ﷺ sagte: „Du besitzt zwei Eigenschaften, die Allah liebt: Besonnenheit und Milde.“
1. The delegation of ‘Abdul Qais: This tribe had two arrivals. The first was in the fifth year of Al-Hijra or before that date. Munqidh bin Haiyan, a member of that tribe, used to trade in Madinah. So, as soon as he heard of Islam when he had arrived in it for trading — that was after the migration — he embraced Islam and carried a pledge from the Prophet (Peace be upon him) to his people who eventually became Muslims too. Thirteen or fourteen of them came to the Prophet (Peace be upon him) in one of the Hurum Months. It was then that they asked the Prophet’s advice about the Faith and drinks. Their chief was Al-Ashaj Al-Usri, to whom the Messenger of Allâh (Peace be upon him) said: “You have two qualities that Allâh likes: They are deliberatenessandclemency.”.
2. Ihre zweite Ankunft fand im Jahr der Delegationen statt. Sie waren vierzig Männer. Al-Jarud bin Al-‘Alâ’ Al-‘Abdi, der Christ war, aber ein guter Muslim wurde, gehörte zu dieser Gruppe.
2. Their second arrival was in the Year of Delegations. They were forty men. Al-Jarud bin Al-‘Alâ’ Al- ‘Abdi, who was Christian but turned to be a good Muslim, was one of that group.
DER ERFOLG UND DIE WIRKUNG DES RUFES:
THE SUCCESS AND IMPACT OF THE CALL:
Bevor wir einen Schritt weitergehen und über die letzten Tage im Leben des Gesandten Allahs nachsinnen, sollten wir einen kurzen Blick auf das große Werk werfen, das ihm eigen war. Eben diese Eigenart machte ihn all den anderen Propheten und Gesandten überlegen und ließ ihn so herausragend sein, dass Allah ihn über die Früheren und die Späteren stellte. Er war es, der angesprochen wurde mit:
Before we move one more step and meditate on the last days of the Messenger of Allâh’s life, we ought to cast a quick glance at the great work that was a peculiarity of his. That very peculiarity that made him excel all other Prophets and Messengers and made him so superb that Allâh made him atop the formers and the latters. It was him that was addressed by:
• „O du, der du dich in Gewänder gehüllt hast [d. h. der Prophet Muhammad ﷺ]! Steh (zum Gebet) die Nacht hindurch, außer einem kleinen Teil.“ [73:1,2].
• “O you wrapped in garments [i.e Prophet Muhammad (Peace be upon him)]! Stand (to pray) all night, except a little.” [73:1,2].
Und er sagte:
And said:
• „O du [Muhammad ﷺ], der du dich in Gewänder gehüllt hast! Steh auf und warne!“ [74:1,2]. Da stand er auf und machte so weiter, über zwanzig Jahre lang. In diesen Jahren nahm er es auf sich, die schwere Last der großen Erwartungen für die ganze Menschheit und Menschlichkeit auf seinen Schultern zu tragen, für den Glauben und den Dschihad auf verschiedenen Gebieten.
• “O you [Muhammad (Peace be upon him)] enveloped (in garments). Arise and warn!” [74:1,2]. So he arose and kept on like that for over twenty years. During those years he undertook to carry the burdens of the great expectations on his shoulders for the sake of the whole mankind and humanity, the Faith and Jihad in various fields.
Der Gesandte Allahs ﷺ nahm die Last des Kampfes und des Dschihad im Gewissen der Menschheit auf sich, das damals in den Trugbildern der Dschahiliyya und ihren Bildern versank, die mit den irdischen Gewichten und Anziehungskräften beladen waren. Er nahm es auf seine Schultern, das Gewissen des Menschen zu befreien, das mit Begierden und Leidenschaften gefesselt war. Sobald er das Gewissen seiner Gefährten von den Lasten und Haufen der Dschahiliyya und des irdischen Lebens befreit hatte, begann er einen weiteren Kampf auf einem anderen Feld, besser gesagt aufeinanderfolgende Kämpfe gegen den Feind des Rufes Allahs und gegen jene, die gegen ihn verschworen waren. Es war ein Kampf gegen jene, die sich gegen die Gläubigen verschworen hatten, und gegen jene, die so sorgsam darauf achteten, jene reine Pflanze in ihrem Einpflanzen zu pflegen, bevor sie heranwuchs, ihre Wurzeln in den Boden streckte, ihre Zweige in die Luft ausbreitete und so auch auf anderen Gebieten aufging. Kaum hatte er die Kämpfe auf der Arabischen Halbinsel beendet, begannen die Byzantiner, Vorbereitungen zu treffen, um diese neue Nation an den nördlichen Grenzen zu vernichten. ﷺ