Die erste Phase: Der Status quo in Madinah zur Zeit der Auswanderung
The First Phase The Status Quo In Madinah At The Time Of Emigration
Die Muslime in Madinah bestanden praktisch aus zwei Gruppen: Die erste hatte sich bereits in ihrer Heimat niedergelassen und besaß Land und Vermögen und lebte völlig sorglos; doch die Keime der Zwietracht unter ihnen waren tief verwurzelt, und chronische Feindseligkeit flammte immer wieder auf; sie waren die Al-Ansar (die Helfer). Die zweite Gruppe waren die Al-Muhajirun (die Auswanderer), heimatlos, ohne Arbeit und mittellos. Ihre Zahl war nicht gering, im Gegenteil, sie nahm von Tag zu Tag zu, nachdem der Prophet ﷺ ihnen grünes Licht gegeben hatte, nach Madinah auszuwandern. Dessen Wirtschaftsstruktur, ursprünglich nicht sonderlich wohlhabend, begann Anzeichen eines Ungleichgewichts zu zeigen, verschärft durch den Wirtschaftsboykott, den die islamfeindlichen Gruppen verhängt hatten; infolgedessen gingen die Einfuhren zurück, und die Lebensbedingungen verschlechterten sich.
The Muslims in Madinah consisted virtually of two parties: The first one already settled down in their abode, land and wealth, fully at ease, but seeds of discord amongst them were deeply seated and chronic enmity continually evoked; they were Al-Ansar (the Helpers). The second party were Al-Muhajirun (the Emigrants), homeless, jobless and penniless. Their number was not small, on the contrary, it was increasing day by day after the Prophet (Peace be upon him) had given them the green light to leave for Madinah whose economic structure, originally not that prosperous one, began to show signs of imbalance aggravated by the economic boycott that the anti-Islamic groups imposed and consequently imports diminished and living conditions worsened.
2. Die rein medinensischen Polytheisten bildeten den zweiten Sektor, mit dem der Prophet ﷺ zu tun hatte. Diese Leute hatten überhaupt keine Macht über die Muslime. Einige von ihnen hegten keinerlei Groll gegen die Muslime, sondern zweifelten vielmehr an den religiösen Praktiken ihrer Vorfahren und entwickelten eine vorsichtige Neigung zum Islam; bald darauf nahmen sie den neuen Glauben an und waren Allah wahrhaftig ergeben. Andere jedoch hegten böse Absichten gegen den Propheten ﷺ und seine Anhänger, waren aber zu feige, ihnen öffentlich entgegenzutreten; stattdessen waren sie unter jenen für den Islam günstigen Umständen gezwungen, Freundlichkeit und Wohlwollen vorzutäuschen. ‘Abdullah bin Ubai, dem nach dem Krieg von Bu‘ath zwischen den beiden Stämmen beinahe die Herrschaft über die Stämme al-Khazraj und al-Aws übertragen worden wäre, stand an der Spitze dieser Gruppe von Heuchlern. Das Erscheinen des Propheten ﷺ und das kraftvolle Aufkommen des neuen islamischen Geistes vereitelten diese Ausrichtung, und der Gedanke geriet bald in Vergessenheit. Als er sah, wie Muhammad ﷺ kam, um ihm und seinen Anhängern die erhofften weltlichen Vorrechte zu nehmen, konnte er nicht erfreut sein; aus überwiegenden Gründen gab er sich den Anschein des Islam, trug aber tief in seinem Herzen einen entsetzlichen Unglauben. Auch nutzte er einige Ereignisse und schwachherzige neu Bekehrte aus, um böswillig gegen die wahren Gläubigen zu intrigieren.
2. The purely Madinese polytheists constituted the second sector with whom the Prophet (Peace be upon him) had to deal. Those people had no control at all over the Muslim. Some of them nursed no grudge against the Muslims, but were rather skeptical of their ancestors’ religious practices, and developed tentative inclination towards Islam and before long they embraced the new faith and were truly devoted to Allâh. However, some others harboured evil intentions against the Prophet (Peace be upon him) and his followers but were too cowardly to resist them publicly, they were rather, under those Islamically favourable conditions, obliged to fake amicability and friendliness. ‘Abdullah bin Ubai, who had almost been given presidency over Al-Khazraj and Al-Aws tribes in the wake of Bu‘ath War between the two tribes, came at the head of that group of hypocrites. The Prophet’s advent and the vigorous rise of the new spirit of Islam foiled that orientation and the idea soon went into oblivion. He, seeing another one, Muhammad (Peace be upon him), coming to deprive him and his agents of the prospective temporal privileges, could not be pleased, and for overriding reasons he showed pretension to Islam but with horrible disbelief deeply-rooted in his heart. He also used to exploit some events and weak-hearted new converts in scheming malevolently against the true believers.
3. Die Juden (die Hebräer), die infolge der byzantinischen und assyrischen Verfolgungsfeldzüge von Syrien nach Al-Hidschaz ausgewandert waren, bildeten die dritte Gruppe in der Bevölkerungsstruktur Madinas. In ihrer neuen Heimat nahmen sie die arabische Prägung in Kleidung, Sprache und Lebensweise an, und es kam vereinzelt zu Eheschließungen mit den einheimischen Arabern. Dennoch bewahrten sie ihren ethnischen Partikularismus und hielten sich von einer Verschmelzung mit ihrer Umgebung fern. Sie rühmten sich sogar ihrer jüdisch-israelitischen Abstammung und verachteten die Araber in ihrer Nachbarschaft, die sie als Ummiyyun bezeichneten, was so viel wie roh, einfältig und rückständig bedeutete. Sie wünschten, dass das Vermögen ihrer Nachbarn für sie erlaubt sei, sodass sie es nach Belieben an sich nehmen könnten.
3. The Jews (the Hebrews), who had migrated to Al-Hijaz from Syria following the Byzantine and Assyrian persecution campaigns, were the third category existent on the demographic scene in Madinah. In their new abode they assumed the Arabian stamp in dress, language and manner of life and there were instances of intermarriage with the local Arabs, however they retained their ethnic particularism and detached themselves from amalgamation with the immediate environment. They even used to pride in their Jewish-Israeli origin, and spurn the Arabs around designating them as illiterate meaning brutal, naïve and backward. They desired the wealth of their neighbours to be made lawful to them and they could thus appropriate it the way they liked.
• „… weil sie sagen: ‚Es liegt keine Schuld auf uns, die Ummiyyin (Araber) zu betrügen und ihr Eigentum an uns zu nehmen‘ [3:75].“
• “… because they say: “There is no blame on us to betray and take the properties of the illiterates (Arabs)” [3:75].
Religiös zeigten sie keinen Eifer; ihre augenfälligste religiöse Ware war die Wahrsagerei, die Zauberei und die geheimen Künste (das Anblasen von Knoten), mit denen sie sich Vorzüge an Wissen und geistlichem Rang zuschrieben.
Religiously, they showed no zeal; their most obvious religious commodity was fortunetelling, witchcraft and the secret arts (blowing on knots), for which they used to attach to themselves advantages of science and spiritual precedence.
Sie waren hervorragend darin, Geld zu verdienen und Handel zu treiben. Sie hatten tatsächlich den Handel mit Getreide, Datteln, Wein, Kleidung sowie Export und Import in ihrer Hand. Für die Dienste, die sie den Arabern anboten, zahlten diese hohe Preise. Wucher war unter ihnen eine verbreitete Praxis: Sie liehen den arabischen Honoratioren große Summen, die dann für käufliche Dichter und in eitle Unternehmungen verschwendet wurden, und im Gegenzug beschlagnahmten sie deren fruchtbares Land, das als Sicherheit gegeben worden war.
They excelled at the arts of earning money and trading. They in fact monopolized trading in cereals, dates, wine, clothes, export and import. For the services they offered to the Arabs, the latter paid heavily. Usury was a common practice amongst them, lending the Arab notables great sums to be squandered on mercenary poets, and in vanity avenues, and in return seizing their fertile land given as surety.
Sie waren sehr geschickt darin, Zwietracht zu säen und Ränke zu schmieden. Sie streuten Samen des Hasses zwischen benachbarten Stämmen und stachelten jeden dazu an, Pläne gegen den anderen zu schmieden, mit der natürlichen Folge ständiger, erschöpfender und blutiger Kämpfe. Sobald sie spürten, dass das Feuer des Hasses zu erlöschen drohte, nährten sie es mit neuen Mitteln der Fortdauer, damit sie stets die Oberhand behielten und zugleich hohe Zinsen auf Kredite erzielten, die für die Kriege zwischen den Stämmen ausgegeben wurden. Drei bekannte jüdische Stämme bildeten die bevölkerungsmäßige Präsenz in Yathrib (heute Madinah): die Banu Qainuqa', Verbündete des Stammes al-Khazraj, die Banu an-Nadir und die Banu Quraiza, die mit al-Aws verbündet waren und in den Vororten von Madinah lebten.
They were very good at corrupting and scheming. They used to sow seeds of discord between adjacent tribes and entice each one to hatch plots against the other with the natural corollary of continual exhaustive bloody fighting. Whenever they felt that fire of hatred was about to subside, they would nourish it with new means of perpetuity so that they could always have the upper hand, and at the same time gain heavy interest rates on loans spent on inter-tribal warfare. Three famous tribes of Jews constituted the demographic presence in Yathrib (now Madinah): Banu Qainuqua‘, allies of Al-Khazraj tribe, Banu An-Nadir and Banu Quraizah who allied Al-Aws and inhabited the suburbs of Madinah.
Natürlich betrachteten sie die neuen Neuerungen mit Abscheu und waren ihnen gegenüber zutiefst feindselig, allein deshalb, weil der Gesandte Allahs einer anderen Rasse angehörte; dieser Punkt war für sie an sich schon zu abstoßend, als dass sie sich damit hätten abfinden können. Zweitens brachte der Islam einen Geist der Verbundenheit mit sich, beendete den Zustand der Feindschaft und des Hasses und begründete eine gesellschaftliche Ordnung, die auf der Verurteilung des Verbotenen und der Förderung des Erlaubten beruhte. Das Festhalten an diesen Lebensgrundsätzen bedeutete, den Weg für eine arabische Einheit zu ebnen, die zum Nachteil der Juden und ihrer Interessen sowohl im gesellschaftlichen als auch im wirtschaftlichen Bereich wirken könnte; die arabischen Stämme würden dann versuchen, ihren Reichtum und ihr Land zurückzugewinnen, die die Juden durch wucherische Praktiken an sich gebracht hatten. Die Juden hatten all diese Dinge natürlich von Anfang an sorgfältig bedacht, seit sie wussten, dass der islamische Ruf sich in Yathrib niederlassen würde, und es überraschte nicht, dass sie den größten Groll und Hass gegen den Islam und den Propheten ﷺ hegten, obwohl sie anfangs nicht den Mut hatten, ihre Gefühle offen zu zeigen.
Naturally they held the new changes with abhorrence and were terribly hateful to them, simply because the Messenger of Allâh was of a different race, and this point was in itself too repugnant for them to reconcile with. Second, Islam came to brabout a spirit of rapport, to terminate the state of enmity and hatred, and to establish a social regime based on denunciation of the prohibited and promotion of the allowed. Adherence to these canons of life implied paving the way for an Arab unity that could work to the prejudice of the Jews and their interests at both the social and economic levels; the Arab tribes would then try to restore their wealth and land misappropriated by the Jews through usurious practices. The Jews of course deeply considered all these things ever since they had known that the Islamic Call would try to settle in Yathrib, and it was no surprise to discover that they harboured the most enmity and hatred to Islam and the Messenger (Peace be upon him) even though they did not have the courage to uncover their feelings in the beginning.
Der folgende Vorfall könnte deutlich jenen abscheulichen Widerwillen belegen, den die Juden gegenüber den neuen politischen und religiösen Veränderungen hegten, die das Leben in Madinah prägten. Ibn Ishaq überlieferte auf Autorität der Mutter der Gläubigen Safiyah (möge Allah an ihr Wohlgefallen haben): Safiyah, die Tochter des Huyayy bin Akhtab, sagte: Ich war das Kind, das meinem Vater und meinem Onkel Abu Yasir am nächsten am Herzen lag. Wenn sie mich mit einem ihrer Kinder sahen, verwöhnten sie mich so zärtlich, dass niemand sonst Vergleichbares erhielt. Doch mit dem Kommen des Gesandten Allahs ﷺ und seiner Niederlassung in Quba' bei den Banu 'Amr bin 'Auf gingen mein Vater Huyayy bin Akhtab und mein Onkel Abu Yasir bin Akhtab zu ihm und kehrten erst bei Sonnenuntergang zurück. Sie kamen langsam und völlig niedergeschlagen zurück. Ich lief wie gewöhnlich lächelnd auf sie zu, um sie zu begrüßen, doch sie wandten sich mir nicht zu, so sehr hatte der Kummer sie erfasst. Ich hörte meinen Onkel Abu Yasir zu Ubayy und Huyayy sagen: „Ist er es wirklich?“ Jener antwortete: „Er ist es, ich schwöre bei Allah!“ „Hast du ihn wirklich erkannt?“, fragten sie. Er antwortete: „Ja, und mein Herz brennt vor Feindschaft gegen ihn.“
The following incident could attest clearly to that abominable antipathy that the Jews harboured towards the new political and religious changes that came to stamp the life of Madinah. Ibn Ishaq, on the authority of the Mother of believers Safiyah (May Allah be pleased her) narrated: Safiyah, daughter of Huyayi bin Akhtab said: I was the closest child to my father and my uncle Abi Yasir’s heart. Whenever they saw me with a child of theirs, they should pamper me so tenderly to the exclusion of anyone else. However, with the advent of the Messenger of Allâh (Peace be upon him) and setting in Quba’ with Bani ‘Amr bin ‘Awf, my father, Huyayi bin Akhtab and my uncle Abu Yasir bin Akhtab went to see him and did not return until sunset when they came back walking lazily and fully dejected. I, as usually, hurried to meet them smiling, but they would not turn to me for the grief that caught them. I heard my uncle Abu Yasir say to Ubai and Huyayi: “Is it really he [i.e. Muhammad (Peace be upon him)]?” The former said: “It is he, I swear by Allâh!” “Did you really recognize him?” they asked. He answered: “Yes, and my heart is burning with enmity towards him”.
Eine interessante Geschichte, die sich am ersten Tag ereignete, als der Prophet (Friede sei auf ihm) in Madinah eintraf, kann angeführt werden, um die seelische Verwirrung und die tiefe Angst zu veranschaulichen, die die Juden befielen. ‘Abdullah bin Salam, der gelehrteste Rabbiner unter den Juden, kam zum Propheten ﷺ, als dieser ankam, und stellte ihm bestimmte Fragen, um seine wahre Prophetenschaft zu prüfen. Kaum hatte er die Antworten des Propheten ﷺ gehört, nahm er den Islam an, fügte jedoch hinzu, dass seine Leute ihm falsche Argumente entgegenhalten würden, wenn sie von seiner Annahme des Islam erführen. Der Prophet ﷺ ließ einige Juden rufen und fragte sie nach ‘Abdullah bin Salam. Sie bezeugten seine gelehrte Begabung und sein tugendhaftes Ansehen. Dann wurde ihnen mitgeteilt, dass er den Islam angenommen habe, und sofort gaben sie völlig gegenteilige Zeugnisse ab und beschrieben ihn als den schlechtesten aller Schlechten. In einer anderen Überlieferung sagte ‘Abdullah bin Salam: „O Juden! Fürchtet Allah. Bei Allah, dem Einzigen, ihr wisst, dass er der Gesandte Allahs ist, der mit der Wahrheit zu den Menschen gesandt wurde.“ Sie erwiderten: „Du lügst.“ ... Das war die erste Erfahrung des Propheten ﷺ mit den Juden.
An interesting story that took place on the first day, the Prophet (Peace be upon him) stepped in Madinah, could be quoted to illustrate the mental disturbance and deep anxiety that beset the Jews. ‘Abdullah bin Salam, the most learned rabbi among the Jews came to see the Prophet (Peace be upon him) when he arrived, and asked him certain questions to ascertain his real Prophethood. No sooner did he hear the Prophet’s answers than he embraced Islam, but added that if his people knew of his Islamization they would advance false arguments against me. The Prophet (Peace be upon him) sent for some Jews and asked them about ‘Abdullah bin Salam, they testified to his scholarly aptitude and virtuous standing. Here it was divulged to them that he had embraced Islam and on the spot, they imparted categorically opposite testimonies and described him as the most evil of all evils. In another narration ‘Abdullah bin Salam said, “O Jews! Be Allâh fearing. By Allâh, the only One, you know that he is the Messenger of Allâh sent to people with the Truth.” They replied, “You are lying.” ... That was the Prophet’s first experience with the Jews.
Das war das demopolitische Bild innerhalb Madinas. Fünfhundert Kilometer entfernt in Makkah lag noch eine weitere Quelle verderblicher Bedrohung, der Erzfeind des Islam, die Quraisch. Zehn Jahre lang waren die Muslime, während sie der Willkür der Quraisch ausgeliefert waren, allerlei Terror, Boykott, Schikanen und Hunger ausgesetzt, verbunden mit einem groß angelegten, mühseligen psychologischen Krieg und aggressiver, organisierter Propaganda. Als sie nach Madinah ausgewandert waren, wurden ihr Land, ihr Vermögen und ihr Besitz beschlagnahmt, ihre Frauen festgehalten und die Gesellschaftsschwachen unter ihnen brutal gefoltert. Die Quraisch schmiedeten außerdem Pläne und unternahmen Anschläge auf das Leben des ersten Repräsentanten des Rufes, Muhammad ﷺ. Aufgrund ihrer anerkannten weltlichen Führung und religiösen Vorherrschaft unter den heidnischen Arabern sowie ihrer Hüterschaft über das Heilige Heiligtum scheuten die Quraischiten keine Mühe, die Araber gegen Madinah aufzuwiegeln und die Madinenser gesellschaftlich und wirtschaftlich zu boykottieren. Um Muhammad Al-Ghazali zu zitieren: „Zwischen den makkanischen Tyrannen und den Muslimen in ihrer Heimat herrschte praktisch ein Kriegszustand. Es ist töricht, den Muslimen die schrecklichen Folgen anzulasten, die angesichts dieser lang andauernden Fehde zwangsläufig eintreten mussten.“
That was the demo-political picture within Madinah. Five hundred kilometres away in Makkah, there still lay another source of detrimental threat, the archenemy of Islam, Quraish. For ten years, while at the mercy of Quraish, the Muslims were subjected to all sorts of terrorism, boycott, harassment and starvation coupled by a large scale painstaking psychological war and aggressive organized propaganda. When they had emigrated to Madinah, their land, wealth and property were seized, wives detained and the socially humble in rank brutally tortured. Quraish also schemed and made attempts on the life of the first figure of the Call, Muhammad (Peace be upon him) . Due to their acknowledged temporal leadership and religious supremacy among the pagan Arabs, given the custodianship of the Sacred Sanctuary, the Quraishites spared no effort in enticing the Arabians against Madinah and boycotting the Madinese socially and economically. To quote Muhammad Al-Ghazali: “A state of war virtually existed between the Makkan tyrants and the Muslims in their abode. It is foolish to blame the Muslims for the horrible consequences that were bound to ensue in the light of that long-standing feud.”.
Die Muslime in Madinah waren damals vollkommen berechtigt, das Vermögen jener Tyrannen zu beschlagnahmen, ihnen eine abschreckende Strafe aufzuerlegen und ihnen doppelte Vergeltung zukommen zu lassen, um sie davon abzuhalten, den Muslimen und ihren heiligen Dingen irgendeine Torheit anzutun.
The Muslims in Madinah were completely eligible then to confiscate the wealth of those tyrants, mete out for them exemplary punishment and bring twofold retaliation on them in order to deter them from committing any folly against the Muslims and their sanctities.
Das war eine Zusammenfassung der großen Probleme, denen der Prophet Muhammad ﷺ gegenüberstand, und der komplizierten Fragen, die er zu lösen hatte.
That was a resume of the major problems that the Prophet Muhammad (Peace be upon him) had to face, and the complicated issues he was supposed to resolve.
In voller Anerkennung dürfen wir sicher sagen, dass er die Pflichten des Gesandtseins aufrichtig auf sich nahm und die Verantwortung sowohl der weltlichen als auch der religiösen Führung in Madinah geschickt erfüllte. Er gab jedem das ihm zustehende Teil, sei es Barmherzigkeit oder Strafe, wobei die Barmherzigkeit im Gesamtprozess der Festigung des Islam bei seinen gläubigen Anhängern in der Regel die Strafe milderte.
In full acknowledgment, we could safely say that he quite honestly shouldered the responsibilities of Messengership, and cleverly discharged the liabilities of both temporal and religious leadership in Madinah. He accorded to everyone his due portion whether of mercy or punishment, with the former usually seasoning the latter in the overall process of establishing Islam on firm grounds among its faithful adherents.
Die Auswanderung nach Madinah konnte niemals allein dem Versuch zugeschrieben werden, Spott und Unterdrückung zu entkommen; sie war zugleich eine Form der Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Pfeiler einer neuen Gesellschaft an einem sicheren Ort zu errichten. Daher war es jedem fähigen Muslim geboten, zum Aufbau dieser neuen Heimat beizutragen, sie zu schützen und ihre Stütze aufrechtzuerhalten. Als Anführer und geistlicher Führer war zweifellos der Edle Gesandte ﷺ, in dessen Händen allein alle Angelegenheiten entschieden werden sollten. In Madinah hatte es der Prophet ﷺ mit drei deutlich verschiedenen Gruppen von Menschen zu tun, die jeweils eigene, unterschiedliche Probleme mit sich brachten:
Emigration to Madinah could never be attributable to attempts to escape from jeers and oppression only, but it also constituted a sort of cooperation with the aim of erecting the pillars of a new society in a secure place. Hence it was incumbent upon every capable Muslim to contribute to building this new homeland, immunizing it and holding up its prop. As a leader and spiritual guide, there was no doubt the Noble Messenger (Peace be upon him), in whose hands exclusively all affairs would be resolved. In Madinah, the Prophet (Peace be upon him) had to deal with three distinctively different categories of people with different respective problems:
1. Seine Gefährten, die edle und gottesfürchtige Elite (Möge Allah mit ihnen zufrieden sein).
1. His Companions, the noble and Allâh fearing elite (May Allah be pleased with them).
2. Polytheisten, die noch vom Islam getrennt waren, und rein medinensische Stämme.
2. Polytheists still detached from the Islam and were purely Madinese tribes.
3. Die Juden.
3. The Jews.
1. Was seine Gefährten betrifft, so unterschieden sich die Lebensbedingungen in Madinah völlig von denen, die sie in Makkah erlebt hatten. Dort in Makkah hatten sie für ein gemeinsames Ziel gestrebt, doch körperlich waren sie zerstreut, überwältigt und im Stich gelassen. Sie waren hilflos, was die Verfolgung ihres neuen Weges betraf. Ihre Mittel, sowohl gesellschaftlich als auch materiell, reichten nicht aus, um eine neue muslimische Gemeinschaft zu gründen. Parallel dazu beschränkten sich die mekkanischen Suren des Edlen Qur'ān darauf, die islamischen Grundsätze darzulegen, Gesetze für die Gläubigen als Einzelpersonen zu erlassen sowie zum Guten und zur Frömmigkeit aufzurufen und vor Übel und Lastern zu warnen.
1. As for his Companions, the conditions of life in Madinah were totally different from those they experienced in Makkah. There, in Makkah, they used to strive for one corporate target, but physically, they were scattered, overpowered and forsaken. They were helpless in terms of pursuing their new course of orientation. Their means, socially and materially, fell short of establishing a new Muslim community. In parallel lines, the Makkan Chapters of the Noble Qur’ân were confined to delineating the Islamic precepts, enacting legislations pertaining to the believers individually and enjoining good and piety and forbidding evils and vices.