11 Der zweite Treueid von Al-Aqabah
11 The Second Pledge of Al-Aqabah
Der erste Treueeid von al-‘Aqabah war eine gute Sache und ein Segen. Dies war so, denn trotz der geringen Zahl derer, die den Islam angenommen hatten, reichten die Bemühungen eines Gefährten des Gesandten Allahs ﷺ, nämlich Mus’ab ibn ‘Umayr, aus, um sie dazu zu bringen, Madinah zu verändern und die bestehenden Gedanken und Gefühle innerhalb seiner Gesellschaft umzuformen. Und trotz der verhältnismäßig großen Zahl derer, die in Makkah den Islam angenommen hatten, blieb das Volk im Allgemeinen ihnen gegenüber entfremdet, denn die Gruppen reagierten nicht auf den Islam, und die Gesellschaft wurde nicht von den islamischen Gedanken und Gefühlen beeinflusst. Dagegen nahm die Mehrheit der Menschen in Madinah den Islam an, und der Islam wirkte sich auf das gemeinsame Herz der Gesellschaft Madinahs aus, und ihre Gedanken und Gefühle wurden von Grund auf verwandelt. Dies zeigt deutlich, dass, wenn Menschen, die den Islam annehmen, der Gesellschaft und dem Volk im Allgemeinen entfremdet bleiben, keine Wirkung innerhalb der Gesellschaft entsteht, auch nicht bei der Mehrheit der Menschen, ganz gleich wie stark der Glaube dieser Einzelnen ist. Es zeigt auch, dass, wenn die bestehenden Beziehungen zwischen den Menschen von Gedanken und Gefühlen beeinflusst würden, sie zur gewünschten Umgestaltung und Veränderung führen würden, gleichgültig wie klein die Zahl der Überbringer der Botschaft ist. Dies beweist ferner, dass es schwieriger wird, eine Gesellschaft umzugestalten, die am Unglauben festhält, wie es bei der Gesellschaft Makkahs der Fall war, als eine Gesellschaft, in der solche irrigen Vorstellungen nicht vorherrschen, wie es bei der Gesellschaft Madinahs der Fall war, selbst wenn solche Vorstellungen vorhanden waren.
The first pledge of al-‘Aqabah was a good thing and a blessing. This was so because despite the small number of those who had embraced Islam, the efforts of one companion of the Messenger of Allah (pbuh), i.e., Mus’ab ibn ‘Umayr were enough to lead them to change Madinah and transform the existing thoughts and emotions within its society, and despite the relatively large number of those who embraced Islam in Makkah, the people at large remained alienated from them, for the groups did not respond to Islam, and society was not affected by the Islamic thoughts and emotions. By contrast, the majority of people in Madinah embraced Islam and Islam made an impact in the collective heart of the Madinan society, and their thoughts and emotions were radically transformed. This clearly demonstrates that when individuals who embrace Islam remain alienated from society and the people at large, an impact within society is not generated, nor within the majority of people no matter how strong the belief of these individuals is. It also demonstrates that if the existing relationships between people were affected by thoughts and emotions they would lead to the desired transformation and change no matter how small the number of the conveyors of the Message are. This also proves that when the society persists in disbelief, as was the case with the Makkan society, it becomes more difficult to transform than a society where such erroneous notions are not dominant, as was the case with the Madinan society, even if such notions were present.
Daher war die Gesellschaft von Madina vom Islam stärker beeinflusst als die Gesellschaft von Mekka. Die Menschen in Madina hatten die Falschheit der Vorstellungen, die sie in sich trugen, gespürt, und sie hatten nach anderen Vorstellungen und einer anderen Lebensweise gesucht. Die Gesellschaft von Mekka hingegen war mit ihrem Zustand zufrieden und darauf bedacht, ihn zu bewahren, besonders die Anführer des Unglaubens wie Abu Lahab, Abu Jahl und Abu Sufyan. Deshalb brauchte Mus’ab ibn ‘Umayr nur kurze Zeit, um die Resonanz auf den Da’wah zu erleben. Er fuhr fort, die Menschen zum Islam zu rufen und sie mit seinen Vorstellungen und Regeln vertraut zu machen. Er spürte die schnelle Antwort und beobachtete die Bereitschaft der Menschen, den Islam anzunehmen, sowie ihren Eifer, die Regeln des Islams zu lernen und sich deren Wissen anzueignen. Dies erfüllte ihn mit Freude. Er sah, wie die Zahl der Muslime wuchs und der Islam sich ausbreitete, und das ermutigte ihn, seine Bemühungen im Da’wah zu verstärken.
. Therefore, the Madinan society was affected by Islam more than the Makkan society. People in Madinah had sensed the falsehood of the thoughts they were carrying and they had been searching for other thoughts and another way of life. By contrast, the Makkan society was satisfied with its state of affairs and anxious to maintain it, especially the heads of disbelief such as Abu Lahab, Abu Jahl and Abu Sufyan. That is why it took Mus’ab ibn ‘Umayr only a short time to witness the response to the Da’wah, he went on calling people to Islam and acculturating them with its thoughts and rules, he would feel the quick response and witness people’s willingness to accept Islam and their enthusiasm to learn and acquire the knowledge of Islam’s rules, and this would make him rejoice; he would witness the number of Muslims grow and Islam spread and this would encourage him to multiply his efforts in the Da’wah. .
Als die Zeit der Pilgerfahrt kam, kehrte er nach Makka zurück und berichtete dem Gesandten Allahs ﷺ. Er gab ihm Bericht über die Muslime in Madina und ihre wachsende Stärke, über den Islam und seine rasche Verbreitung. Er schilderte den Zustand der Gesellschaft von Madina und wie die Menschen dort nur noch vom Gesandten Allahs ﷺ sprachen und wie der Islam ins Zentrum des Interesses gerückt war. Mus'ab unterrichtete den Gesandten Allahs ﷺ über die Stärke der Muslime und ihre abschreckende Macht, durch die der Islam in Madina zur beherrschenden Kraft geworden war. Außerdem teilte er ihm mit, dass in diesem Jahr einige Muslime nach Makka kommen würden, deren Glaube gewachsen war und deren Entschlossenheit, die Botschaft zu tragen und die Religion Allahs zu verteidigen, größer war als je zuvor.
When the season of Hajj came, he returned to Makkah and reported back to the Messenger of Allah (pbuh), giving him an account about the Muslims in Madinah and their growing might, and about Islam and its rapid spread, describing the state of the Madinan society and how people there talked only about Allah’s Messenger (pbuh), and how Islam occupied center stage. Mus’ab informed the Messenger of Allah (pbuh) about the strength of the Muslims and their deterrent might, which made Islam the dominant force in Madinah, he also informed him that some Muslims, whose belief had grown stronger and whose determination to carry the Message and defend the Deen of Allah had become greater than ever, would be coming to Makkah that year. .
Der Gesandte Allahs ﷺ war über die Nachricht, die Mus’ab überbracht hatte, sehr erfreut, und er begann, lange und gründlich über diese Angelegenheit nachzudenken und die Gesellschaft von Makkah mit der von Madinah zu vergleichen. Zwölf Jahre lang hatte er ununterbrochen in Makkah zur Religion Allahs aufgerufen, alle seine Kräfte eingesetzt, seine ganze Zeit gewidmet und jede einzelne Gelegenheit genutzt, dabei alle Arten von Mühsal, Leid und Unterdrückung ertragen. Und trotz all dessen blieb die Gesellschaft in Makkah so starrsinnig wie eh und je, und der Da’wah gelang es nie, durchzubrechen, aufgrund der unbarmherzigen und gefühllosen Herzen und der rücksichtslosen Gesinnung der Menschen von Makkah, deren verhärtete Sinne sich nicht von der Vergangenheit lösen wollten. Die Gesellschaft von Makkah war hart, und ihre Offenheit für den Da’wah fehlte, aufgrund des tief verwurzelten götzendienerischen Polytheismus in den Herzen ihrer Menschen, denn Makkah war das Hauptzentrum des Schirk. In Madinah war es anders. Kaum ein Jahr war vergangen, seit eine Gruppe der Khazraj den Islam angenommen hatte und der erste Treueeid von al-‘Aqabah stattgefunden hatte; dann folgten im Jahr darauf die Bemühungen von Mus’ab ibn ‘Umayr. Das genügte, um in Madinah eine islamische Atmosphäre zu schaffen und den Weg dafür zu bereiten, dass die Menschen in erstaunlichem Tempo den Islam annahmen. Die Botschaft Allahs war in Makkah bei denjenigen stehen geblieben, die den Islam angenommen hatten, unter der Verfolgung und Unterdrückung durch die Quraisch. In Madinah hingegen hatte sich der Islam rasch ausgebreitet, ohne dass die dortigen Muslime die Verfolgung durch die Juden und die Ungläubigen erleiden mussten, und dies konnte nur dazu beitragen, dass der Islam tief in den Herzen der Menschen Wurzeln schlug und den Weg für die Muslime ebnete.
The Messenger of Allah (pbuh) was very pleased with the news brought by Mus’ab and began thinking long and hard about this matter and comparing the Makkan society with that of Madinah. He (pbuh) had spent twelve consecutive years in Makkah calling for the Deen of Allah, exhausting all his efforts, devoting all his time and seizing every single opportunity, enduring in the process all types of hardship, suffering and oppression, and despite all that, society in Makkah remained as stubborn as ever and the Da’wah never managed to break through, due to the remorseless and frigid hearts and ruthless feelings of the Makkan people whose adamant minds would not break away from the past. The Makkan society was harsh and its openness to the Da’wah was absent due to the deeply rooted idolatrous polytheism within the hearts of its people, for Makkah was the main center of Shirk. In Madinah, things were different, hardly one year had elapsed since a group of the Khazraj embraced Islam, and the first pledge of al-‘Aqabah took place, then came the efforts of Mus’ab ibn ‘Umayr the year after, and this was enough to generate an Islamic atmosphere in Madinah and to pave the way for people to embrace Islam at an astonishing rate. The Message of Allah in Makkah had stopped with those who had embraced Islam, with the persecution and oppression inflicted upon them by the Quraysh, but in Madinah, on the other hand, Islam had spread rapidly, with the Muslims there not having to suffer the persecution by the Jews and the disbelievers, and this could only help Islam to become deeply rooted in people’s hearts and to pave the way for the Muslims. .
Daher wurde dem Gesandten Allahs ﷺ klar, dass Madinah zur Quelle des Lichts werden würde, von der aus der ʿAqīdah und das System des Islam erstrahlen würden. Er ﷺ dachte deshalb daran, nach Madinah auszuwandern und seinen Gefährten zu ermöglichen, sich dort ihren Brüdern anzuschließen, um Zuflucht und Sicherheit zu finden und sich von der Verfolgung und Folter zu befreien, die die Quraisch ihnen zugefügt hatten. Dadurch sollten sie sich auf die Da'wah konzentrieren können und zu ihrer praktischen Phase übergehen, nämlich der Umsetzung des Islam und der Verbreitung seiner Botschaft mit der Macht und Autorität des islamischen Staates. Dies war der einzige Grund für die Auswanderung.
Therefore, it became clear to the Messenger of Allah (pbuh) that Madinah would become the source of light from which Islam’s ‘Aqeedah and system would shine. He (pbuh), therefore, thought about emigrating to Madinah and to let his Sahabah join their brothers there, to find a sanctuary and safety and rid themselves from the persecution and torture which the Quraysh had been inflicting upon them. This would allow them to concentrate on the Da’wah and move towards its practical phase, which is the implementation of Islam and the carrying of its Message with the might and authority of the Islamic State. This was the only reason for the emigration. .
Es ist erwähnenswert, dass der Gesandte Allahs ﷺ niemals daran gedacht hat, Makkah allein wegen der Hindernisse zu verlassen, mit denen der Da'wah konfrontiert war, ohne standhaft und beharrlich zu bleiben und ohne zu versuchen, diese Hindernisse zu überwinden. Er ﷺ harrte zehn Jahre lang in Makkah aus und richtete seine Gedanken stets auf den Da'wah. Er und seine Gefährten ertrugen alle Arten von Schrecken und Verfolgung auf dem Weg des Da'wah. Die Misshandlungen und der Widerstand seitens der Quraysh schwächten seinen Entschluss und seine Entschlossenheit nie; im Gegenteil, sein Glaube an die Botschaft, die er von seinem Herrn gebracht hatte, hob ihn zu neuen Höhen, und die Gewissheit der Hilfe Allahs machte ihn noch standhafter und entschlossener. Dennoch erkannte der Gesandte Allahs ﷺ nach diesen Bemühungen, wie hart und starrsinnig die Gesellschaft Makkahs war, wie oberflächlich die Menschen dachten und wie skrupellos und irregeleitet sie waren. Das bedeutete, dass die Aussichten auf Erfolg gering waren und dass das Verfolgen des Da'wah dort eine verschwendete Mühe sein könnte. Daher wurde es notwendig, sich von einer solchen Gesellschaft zu entfernen und eine andere zu suchen. Deshalb dachte er ﷺ daran, Makkah zu verlassen, und das war der einzige Grund, über einen Umzug nach Madinah nachzudenken, nicht die Mühsal und nicht die Verfolgung.
It is worth mentioning that the Messenger of Allah (pbuh) had never thought about emigrating from Makkah simply because of the obstacles the Da’wah was facing, without remaining steadfast and persevering, and without attempting to overcome those obstacles. He (pbuh) persevered for ten years in Makkah, always focusing his thoughts on the Da’wah. He and his followers endured all types of horror and persecution in the way of the Da’wah. The illtreatment and the resistance by the Quraysh never weakened his resolve and determination, on the contrary, his belief in the Message which he brought from his Lord took him to new heights, and the certainty of Allah’s help made him even more steadfast and resolute. Nevertheless, he (pbuh) realized after those attempts how hard and stubborn the Makkan society was, how shallow minded people were and how ruthless and misguided they were. This meant that the chances of success were slim, and that pursuing the Da’wah there could be a wasted effort, thus it became necessary to move away from such a society and look for another one. He therefore thought about emigrating from Makkah, and that was the only reason for thinking about moving to Madinah, not the hardship nor the persecution. .
Tatsächlich hatte der Gesandte Allahs (ﷺ) seinen Gefährten befohlen, nach Abessinien auszuwandern, um der Verfolgung zu entgehen, denn es ist den Gläubigen erlaubt, Orte der Drangsal zu verlassen, wenn sie wegen ihrer Religion verfolgt werden. Zwar steigert das Ertragen der Folter den Iman eines Menschen, und die Unterdrückung vermehrt seine Treue, und Widerstand schärft seine Entschlossenheit. Der Iman treibt die Gläubigen dazu, alle Härten gering zu achten und Vermögen, Ehre, Seelenfrieden und sogar ihr Leben zu opfern. Und obwohl der Glaube an Allah (SWT) den Gläubigen bereit macht, sein Leben bereitwillig auf Seinem Weg hinzugeben, würden ununterbrochene Aggression und die Fortdauer des Opferns den Gläubigen erschöpfen. Denn seine Bemühungen würden sich darauf richten, gegen den ihm zugefügten Schaden standzuhalten und Widerstand zu leisten, anstatt seine Anstrengungen für die Da'wah einzusetzen und seinen Horizont zu erweitern, indem ihm erlaubt ist, tief über die Wahrhaftigkeit seines Glaubens nachzudenken. Aus diesem Grund hatten die Muslime keine andere Wahl, als von den Orten fortzuziehen, an denen die Drangsal herrschte. So geschah es, als sie nach Abessinien auswanderten.
Indeed the Messenger of Allah (pbuh) had ordered his Sahabah to emigrate to Abyssinia to escape persecution as it is allowed for the believers to move away from places of affliction if they were persecuted because of their Deen, although enduring the torture enhances one’s Iman, and the oppression increases one’s faithfulness and resistance sharpens one’s determination. Iman pushes believers to belittle all hardships and sacrifice wealth, honor, peace of mind and even their lives. And although belief in Allah (swt) makes the believer ready to give his life willingly in His way, unabated aggression and the continuity of sacrifice would cause the believer to become exhausted. This is so, because his efforts would be diverted towards persevering against and resisting the harm inflicted upon him, rather than towards mobilizing his efforts in the Da’wah and broadening his horizons by being allowed to think deeply about the truthfulness of his belief. It was for this reason that the Muslims had no other alternative but to emigrate away from the places where affliction reigned. This was the case when they emigrated to Abyssinia. .
Ihre spätere Auswanderung nach Madinah wurde jedoch durch andere Gründe veranlasst. Sie wollten mit ihrer Botschaft dorthin ziehen und sie zum Leben erwecken, indem sie sie in einer Gesellschaft, ihrer neuen Gesellschaft, umsetzten, und sie dann in der ganzen Welt verbreiten. Nur in diesem Zusammenhang erwog der Gesandte Allahs ﷺ, seinen Sahabah zu befehlen, nach Madinah auszuwandern. Doch bevor er sich entschied, sich ihnen dort anzuschließen, musste er zunächst die von dort kommenden Pilger treffen und mit den Muslimen unter ihnen beraten, um ihre Bereitschaft zum Schutz der Da'wah einzuschätzen und zu sehen, wie weit sie bereit waren, sich auf dem Weg des Islam zu opfern. Er ﷺ musste sich vergewissern, dass sie bereit waren, ihm den Treueid zum Krieg zu geben, einen Eid zum Kampf, der den Grundstein des Islamischen Staates bilden würde.
However, their later emigration to Madinah was prompted by different reasons. They wanted to move with their Message and bring it to life by implementing it in a society, their new society, and then spread it worldwide. It is only in this context that the Messenger of Allah (pbuh) contemplated ordering his Sahabah to emigrate to Madinah. But before deciding to join them there, he had to first meet the pilgrims coming from that location and confer with the Muslims among them, in order to assess their readiness to protect the Da’wah and to see how far they were prepared to sacrifice themselves in the way of Islam. He (pbuh) had to make sure that they were prepared to give him the pledge of war, a pledge of fighting that would form the cornerstone of the Islamic State. .
So wartete der Gesandte Allahs ﷺ auf die Pilger. Dies war das zwölfte Jahr der Verkündigung, im Jahr 622 n. Chr. Die Pilger waren zahlreich, darunter waren 75 Muslime (73 Männer und 2 Frauen). Eine der Frauen war Nusaybah bint Ka’ab Umm ‘Amarah aus den Banu Mazin ibn al-Najjar, und die andere war Asma’ bint ‘Amr ibn ‘Adi aus den Banu Salamah, auch bekannt als Umm Mani’.
Thus the Messenger of Allah (pbuh) waited for the pilgrims. This was the twelfth year of the Message, in 622 CE. The pilgrims were many, among whom were 75 Muslims (73 men and 2 women). One of the women was Nusaybah bint Ka’ab Umm ‘Amarah from Banu Mazin ibn al-Najjar and the other was Asma’ bint ‘Amr ibn ‘Adi from Banu Salamah, known also as Umm Mani’. .
Der Gesandte Allahs ﷺ traf sich heimlich mit den muslimischen Pilgern und sprach mit ihnen über ein zweites Treuegelöbnis, das sich nicht nur darauf beschränken würde, die Da'wa zu tragen und gegen Angriffe standhaft zu bleiben. Es sollte ein Gelöbnis sein, das weit darüber hinausging, ein Gelöbnis mit weitreichenden Folgen. Es sollte ein Gelöbnis sein, das die Bildung einer Streitmacht erforderte, die in der Lage wäre, die Muslime zu verteidigen, und den Kern bilden würde, der als Eckstein dienen sollte, auf dem die Grundlagen eines Staates mit der Macht errichtet werden, ihn zu schützen – eine Macht, die alle materiellen Hindernisse beseitigen würde, die der Botschaft und ihrer Umsetzung im Wege standen.
The Messenger of Allah (pbuh) met the Muslim pilgrims secretly and talked to them about a second pledge, which would not be concerned with simply carrying the Da’wah and persevering against aggression. It would be a pledge which would go well beyond that, a pledge with far reaching consequences. It was to be a pledge that would entail forming a force capable of defending the Muslims and forming the nucleus that would serve as the cornerstone upon which to build the foundations of a state with the power to protect it, a power that would remove all material obstacles which stood in the way of the Message and its implementation. .
Der Gesandte Allahs ﷺ sprach mit ihnen über das Treuegelöbnis und spürte ihre Bereitschaft, und sie ihrerseits willigten ein, ihn während der Tage des Tashreeq bei al-‘Aqabah zu treffen. Er ﷺ sagte zu ihnen: „Weckt niemanden auf und wartet nicht auf jemanden, der abwesend ist.“ Als ein Drittel der Nacht vergangen war, gingen sie heimlich zu ihrer Verabredung mit dem Gesandten Allahs ﷺ bei al-‘Aqabah; auch die beiden Frauen waren bei ihnen. Sie warteten auf den Gesandten Allahs ﷺ, bis er mit seinem Onkel al-‘Abbas kam, der zu jener Zeit noch ungläubig war, der jedoch seinem Neffen eine feste Zusicherung geben wollte. Er ergriff als Erster das Wort und sagte: „O Leute von Khazraj! Ihr wisst, welche Stellung Muhammad ﷺ unter uns einnimmt. Wir haben ihn vor unseren eigenen Leuten geschützt, die so wie wir über ihn denken. Er lebt unter seinem Volk in Ehre und Sicherheit, doch er hat sich entschieden, sich euch zuzuwenden und sich euch anzuschließen. Wenn ihr glaubt, dass ihr dem, was ihr ihm versprochen habt, treu bleiben und ihn vor seinen Gegnern schützen könnt, dann übernehmt die Last, die ihr auf euch genommen habt. Wenn ihr aber glaubt, dass ihr ihn verraten und im Stich lassen werdet, nachdem er mit euch ausgezogen ist, dann lasst ihn jetzt zurück.“ Sie antworteten: „Wir haben gehört, was du sagst. Nun sprich du, o Gesandter Allahs, und wähle für dich und deinen Herrn, was du wünschst.“ Der Gesandte Allahs ﷺ sprach, nachdem er den Qur’an rezitiert hatte, und pries den Islam und sagte: „Ich fordere eure Treue unter der Bedingung, dass ihr mich schützt, so wie ihr eure Frauen und Kinder schützt.“ Al-Bara’ ergriff seine Hand, um das Treuegelöbnis abzulegen, und sagte: „Wir geben unsere Treue, o Gesandter Allahs. Bei Allah, wir sind Männer des Krieges, im Besitz von Waffen, die von Vater zu Sohn weitergegeben wurden.“
The Messenger of Allah (pbuh) talked to them about the pledge and felt their readiness, and they in turn agreed to meet him at al-‘Aqabah during the days of Tashreeq. He (pbuh) said to them, “Do not wake anyone, nor wait for anyone who is absent.” When a third of the night had passed they went secretly to their appointment with the Messenger of Allah (pbuh) at al-‘Aqabah, the two women were also with them. They waited for Allah’s Messenger (pbuh) until he came with his uncle al-‘Abbas, who was at that time a disbeliever, albeit he wanted to give his nephew a firm guarantee. He was the first to speak and said, “O people of Khazraj! You know what position Muhammad holds among us. We have protected him from our own people who think as we do about him. He lives in honor and safety among his people, but he decided to turn to you and join you; so if you think you can be faithful to what you have promised him and protect him from his opponents, then assume the burden you have undertaken. But if you think that you will betray and abandon him after he has gone out with you, then leave him now.” They replied, “We have heard what you say. Now you speak, O Messenger of Allah, and choose for yourself and your Lord what you wish.” The Messenger of Allah (pbuh) spoke after reciting the Qur’an and commended Islam and said, “I invite your allegiance on the basis that you protect me as you would your women and children.” Al-Bara’ took his hand to give the pledge and said, “We give our allegiance O Messenger of Allah, by Allah we are men of war possessing arms which have been passed on from father to son”. .
Während al-Bara’ sprach, unterbrach ihn Abu al-Haytham ibn al-Tayhan und sagte: „O Gesandter Allahs, wir haben Bindungen zu anderen Männern (gemeint sind die Juden), und wenn wir diese durchtrennen, und Allah dir dann zum Sieg verholfen hat, kehrst du dann vielleicht zu deinem Volk zurück und verlässt uns?“ Der Gesandte Allahs ﷺ lächelte und sagte: „Nein, euer Blut ist mein Blut, und was euch heilig ist, ist mir heilig; ich bin von euch und ihr seid von mir. Ich werde gegen jene kämpfen, die gegen euch kämpfen, und Frieden halten mit jenen, die mit euch Frieden halten.“ Al-‘Abbas ibn ‘Ubadah unterbrach und sagte: „O Leute von Khazraj! Ist euch bewusst, wozu ihr euch verpflichtet, wenn ihr diesem Mann eure Unterstützung zusagt? Es bedeutet, gegen alle und jeden zu kämpfen. Wenn ihr denkt, dass ihr ihn aufgebt, sobald ihr euren Besitz verliert und eure Edlen getötet werden, dann tut es jetzt, denn bei Allah, es würde euch Schande bringen in dieser Welt und im Jenseits, wenn ihr es später tätet. Wenn ihr aber denkt, dass ihr eurer Zusage treu bleiben werdet, selbst wenn ihr euren Besitz verliert und eure Edlen getötet werden, dann nehmt ihn an, denn bei Allah, es wird euch nützen in dieser Welt und im Jenseits.“ Sie erklärten, dass sie den Gesandten Allahs ﷺ unter diesen Bedingungen annehmen würden, und fragten dann: „Was haben wir davon, O Gesandter Allahs, als Lohn für unsere Treue?“ Der Gesandte Allahs ﷺ antwortete zuversichtlich: „Das Paradies.“
While al-Bara’ was speaking Abu al-Haytham ibn al-Tayhan interrupted him and said, “O Messenger of Allah, we have ties with other men (meaning the Jews) and if we sever them perhaps when we have done that and Allah will have given you victory, you will return to your people and leave us?” The Messenger of Allah (pbuh) smiled and said, “No, your blood is my blood, and what is sacred to you is sacred to me; I am of you and you are of me; I will fight against those who fight against you, and be at peace with those at peace with you.” Al-‘Abbas ibn ‘Ubadah interrupted and said, “O people of Khazraj! Do you realize to what you are committing yourselves in pledging your support for this man? It means fighting all and sundry. If you think that if you lose your property, and your nobles are killed you will give him up, then do so now, for by Allah it would bring you shame in this world and the next if you did so later. But if you think that you will be loyal to your undertaking even if you lose your possessions and your nobles are killed, then take him, for by Allah it will profit you in this world and the Hereafter.” They said that they would accept the Messenger of Allah (pbuh) on these conditions and then inquired, “What is in it for us, O Messenger of Allah, in return for our loyalty?” Allah’s Messenger (pbuh) replied confidently, “Jannah.”. .
Sie streckten ihre Hände aus, und er ﷺ streckte seine Hand aus, und sie gaben ihr Versprechen, indem sie sagten: „Wir verpflichten uns, zu gehorchen in Wohlergehen und Widrigkeit, in Leichtigkeit und Schwierigkeit, und stets die Wahrheit zu sagen, und dass wir im Dienste Allahs den Tadel keines Tadelnden fürchten werden.“ Nachdem sie das Treuegelöbnis abgelegt hatten, sagte der Gesandte Allahs ﷺ: „Bringt mir zwölf Anführer, die für die Angelegenheiten ihres Volkes verantwortlich sind.“ Sie stellten neun von al-Khazraj und drei von al-Aws. Da sprach der Gesandte Allahs ﷺ zu diesen Nuqaba (Anführern): „Ihr seid die Bürgen eures Volkes, so wie die Jünger ʿIsas, des Sohnes der Maryam, ihm gegenüber verantwortlich waren, und ich bin für mein Volk verantwortlich.“ Sie kehrten zu ihren Lagerstätten zurück, dann zu ihrer Karawane, und kehrten nach Madinah zurück.
They stretched their hands forth, and he (pbuh) stretched his hand and they pledged their word by saying, “We pledge ourselves to obey in well and woe, in ease and hardship, and, speak the truth at all times, and that in Allah’s service we would fear the censure of none.” After they gave the pledge Allah’s Messenger (pbuh) said, “Bring me twelve leaders who have charge of their people’s affairs.” They produced nine from al-Khazraj and three from al-Aws. So the Messenger of Allah (pbuh) said to these Nuqaba (leaders), “You are the guardians of your people just as the disciples of ‘Isa, son of Maryam, were responsible to him while I am responsible for my people.” They went back to their beds and then back to their caravan and returned to Madinah.
Danach befahl der Gesandte Allahs ﷺ den Muslimen in Makkah, in kleinen Gruppen nach Madinah auszuwandern. So begannen sie, einzeln oder manchmal in kleinen Gruppen auszuwandern. Die Quraisch hatten inzwischen vom Treuegelöbnis erfahren und versuchten, die Muslime an der Auswanderung zu hindern. Sie stellten sich zwischen Ehemann und Ehefrau, um die Auswanderung zu stoppen, doch die Muslime verließen Makkah weiterhin in Richtung Madinah, während der Gesandte Allahs ﷺ zurückblieb, ohne irgendjemandem zu verraten, ob er ebenfalls auswandern würde oder nicht. Es gab jedoch Anzeichen dafür, dass auch er ﷺ auswandern würde. Abu Bakr bat den Gesandten Allahs ﷺ unablässig um die Erlaubnis zur Auswanderung, bis dieser antwortete: „Eile nicht, vielleicht gibt Allah dir einen Gefährten.“ Abu Bakr wusste daraufhin, dass der Gesandte Allahs ﷺ auswandern wollte. Die Quraisch sorgten sich sehr über die Folgen der Auswanderung des Gesandten Allahs ﷺ, zumal die Muslime in Madinah inzwischen zahlreich waren und die Oberhand hatten. Offensichtlich würde ihre Stellung dort durch die Auswanderung der Muslime aus Makkah gestärkt. Die Quraisch erkannten, dass eine noch ernstere mögliche Bedrohung für sie der Gesandte Allahs ﷺ selbst war. Würde er ﷺ sich ihnen dort anschließen, und mit der Macht, die sie besaßen, könnte dies ihr Ende bedeuten. Sie dachten deshalb lange und gründlich darüber nach, wie sie den Gesandten Allahs ﷺ daran hindern könnten, nach Madinah auszuwandern. Die Quraisch begannen zu fürchten, dass die Muslime, sobald sie zu einer ernstzunehmenden Macht geworden wären, gegen sie vorgehen und den Gesandten Allahs ﷺ verteidigen würden, falls er sich entschließen sollte, in Makkah zu bleiben. Angesichts dieses Dilemmas beschlossen sie schließlich, ihn ﷺ zu töten, um zu verhindern, dass er sich den Muslimen in Madinah anschließt, und um alle künftigen Zusammenstöße mit den Menschen von Madinah, dem Islam und Muhammad ﷺ zu vermeiden.
. Afterwards, the Messenger of Allah (pbuh) ordered the Muslims in Makkah to emigrate to Madinah in small parties, and so they began to migrate either individually or sometimes in small groups. The Quraysh by then had heard of the pledge and they attempted to prevent the Muslims from emigrating. They came between husband and wife in order to stop the migration, but the Muslims continued to leave Makkah for Madinah, while Allah’s Messenger (pbuh) stayed behind without indicating to anyone whether he would leave or not. There were signs, however, that he (pbuh) too would leave. Abu Bakr kept asking Allah’s Messenger (pbuh) for permission to emigrate until he answered, “Don’t be in a hurry, it may be that Allah will give you a companion.” Abu Bakr knew then that Allah’s Messenger (pbuh) wanted to emigrate. The Quraysh were very concerned about the implications of the emigration of Allah’s Messenger (pbuh), especially now that the Muslims in Madinah were many and enjoyed the upper hand. Evidently, their position there would be strengthened by the emigration of the Muslims from Makkah. The Quraysh realized that another even more serious potential threat to them was Allah’s Messenger (pbuh). Should he (pbuh) join them there, and with the power that they possessed, it could mean the end of them. They, therefore, thought long and hard about the issue of preventing Allah’s Messenger (pbuh) from migrating to Madinah. The Quraysh began to fear that once the Muslims had become a force to be reckoned with they would come after them and defend Allah’s Messenger (pbuh), should he decide to stay in Makkah. With such a dilemma confronting them. They finally decided to resort to killing him (pbuh), so as to prevent him from joining the Muslims in Madinah and in order to avoid all future clashes with the people of Madinah, Islam and Muhammad (pbuh). .
In den Büchern der Sīra wird überliefert, in der Erzählung von ʿĀʾischa und Abū Umāma ibn Sahl, dass die dreiundsiebzig Männer, die bei al-ʿAqaba anwesend waren, als sie den Gesandten Allahs ﷺ verließen, nachdem sie ihm Schutz gewährt und ihre Unterstützung zugesagt hatten, die Prüfungen und Bedrängnisse der Muslime in Makka zunahmen, weil sie auswandern wollten. Die Quraisch setzten ihnen zu und schadeten ihnen, und sie klagten dem Gesandten Allahs ﷺ, der antwortete: „Mir wurde das Land gezeigt, in das ihr auswandern werdet.“.
It has been reported in the books of Seerah that in the narration of ‘Aisha and Abu Umamah ibn Sahm, that when the seventy-three men present at al- ‘Aqabah left the Messenger of Allah (pbuh), having given him the protection and pledging their support, the trials and tribulations of the Muslims in Makkah increased for wanting to leave. The Quraysh harassed them and harmed them, and they complained to Allah’s Messenger (pbuh) who replied, “I have been shown the homeland to which you will emigrate.”. .
Nach einigen Tagen kam er ﷺ sehr erfreut heraus und sagte: „Mir wurde mitgeteilt, dass ihr nach Yathrib (Madinah) auswandern könnt; wer dorthin gehen will, kann es tun.“ Daraufhin begannen sie mit den Vorbereitungen, die Stadt zu verlassen. Dann zogen sie heimlich in kleinen Gruppen fort, während der Gesandte Allahs ﷺ in Makkah blieb, um auf die Erlaubnis Allahs zur Auswanderung zu warten. Abu Bakr bat den Gesandten Allahs ﷺ immer wieder um Erlaubnis zur Auswanderung, doch er ﷺ sagte zu ihm: „Eile nicht, vielleicht gibt Allah dir einen Gefährten.“ Abu Bakr hoffte, dass sein Gefährte der Gesandte Allahs ﷺ selbst sein werde.
After a few days, he (pbuh) emerged very pleased and said, “I have been told that you can emigrate to Yathrib (Madinah), whoever wants to go there can do so.” So they began their preparations to vacate the city. Then they left secretly in small groups while the Messenger of Allah (pbuh) stayed in Makkah to wait for Allah’s permission to emigrate. Abu Bakr kept asking Allah’s Messenger (pbuh) for permission to emigrate, he (pbuh) would say to him, “Don’t be in a hurry, it may be that Allah will give you a companion.” Abu Bakr hoped that his companion would be Allah’s Messenger (pbuh) himself. .
Als die Quraisch vom Auszug der Sahaba erfuhren und erkannten, dass der Gesandte Allahs ﷺ fest entschlossen war, gegen sie zu kämpfen, versammelten sie sich in ihrem Ratshaus und kamen nach kurzer Beratung überein, ihn zu töten. Dschibril kam zum Gesandten Allahs ﷺ und befahl ihm, nicht in dem Bett zu schlafen, in dem er gewöhnlich schlief. Er ﷺ schlief in dieser Nacht nicht in seinem Bett, und dann erlaubte ihm Allah (SWT) auszuwandern.
When the Quraysh learned of the Sahabah’s emigration, and realized that Allah’s Messenger (pbuh) had the determination to fight them, they assembled in their council chamber and after a little debate agreed to kill him. Jibreel came to the Messenger of Allah (pbuh) and ordered him not to sleep on the bed on which he usually slept. He (pbuh) did not sleep in his bed that night and it was then that Allah (swt) permitted him to emigrate. .
Die Präsenz der islamischen Streitkräfte in Madinah, die Bereitschaft der Menschen, den Gesandten Allahs (ﷺ) aufzunehmen, und die Errichtung des islamischen Staates waren die einzigen Gründe, die ihn (ﷺ) zur Auswanderung bewogen. Es wäre völlig verfehlt, wenn jemand daraus schließen oder auch nur den geringsten Gedanken hegen wollte, Muhammad (ﷺ) sei aus Makkah ausgewandert aus Furcht, die Quraisch könnten ihn töten. Er (ﷺ) hat der Unterdrückung und dem Schaden, der ihm widerfuhr, nie auch nur die geringste Beachtung geschenkt, und er war mehr als bereit, sein Leben auf dem Weg des Islam zu opfern. Dies ist eine Tatsache. Seine (ﷺ) Auswanderung nach Madinah war schlicht das selbstlose Streben nach der islamischen Da'wah und die notwendige Errichtung des islamischen Staates, um dieses Ziel voranzubringen. Es ist klar, dass die Quraisch den Entschluss gefasst hatten, ihn zu töten, aus Furcht vor seiner Auswanderung nach Madinah, wo er (ﷺ) deren Schutz und Macht genießen würde. Doch die Quraisch scheiterten trotz ihrer Bemühungen an ihrem Vorhaben, ihn zu beseitigen. Die Auswanderung erwies sich, wie die Quraisch befürchtet hatten, als Wendepunkt in der Geschichte der Da'wah. Sie ging von der Phase der Einladung der Menschen zum Islam über in die Phase der Errichtung einer islamischen Gesellschaft, eines Staates, der nach der Autorität des Islam regiert, der dafür durch Beweise, Belege und Überzeugung wirbt und durch die Macht, die ihn vor bösen und unterdrückerischen Kräften schützt.
The presence of the forces of Islam in Madinah, the readiness of the people to receive the Messenger of Allah (pbuh), and the establishment of the Islamic State were the only reasons which prompted him (pbuh) to emigrate. It would be completely erroneous for anyone to conclude or even to entertain the slightest thought that Muhammad (pbuh) emigrated from Makkah out of fear that the Quraysh would kill him. He (pbuh) never gave the slightest consideration to the repression and harm that befell him and was more than happy to sacrifice his life in the way of Islam. This is a fact. His (pbuh) emigration to Madinah was simply the selfless pursuit of the Islamic Da’wah and the necessary establishment of the Islamic State to further that objective. It is clear that the Quraysh had come to the decision to kill him for fear of his emigration to Madinah where he (pbuh) would enjoy its protection and power, but the Quraysh, despite their efforts, failed in their bid to dispose of him. The emigration, as the Quraysh feared, proved to be the turning point in the history of the Da’wah. It moved from the phase of inviting people to Islam, to the phase of establishing an Islamic society, a state ruling by Islam’s authority, inviting for it by means of evidence, proof and persuasion and by the force that would protect it from evil and oppressive forces.