„Wahrlich, die Renaissance oder die Wiederbelebung der Wissenschaften und der europäischen Künste, die einen großen Teil ihrer Grundlagen islamischen und arabischen Quellen verdankte, pflegte dem materiellen Kontakt zwischen Ost und West zugeschrieben zu werden. Europa hat tatsächlich sehr viel von der islamischen Welt profitiert, doch hat es diese Wohltat nie anerkannt oder gewürdigt, und es hat auch keine Dankbarkeit gezeigt, indem es seinen Hass gegen den Islam gemildert hätte. Im Gegenteil, dieser Hass wuchs über die Jahre stärker und tiefer und erreichte zuweilen unkontrollierbare Ausmaße. Dieser Hass erfasste das Volksempfinden und wurde jedes Mal ausgelöst, wenn das Wort Muslim erwähnt wurde. Der Hass wurde Teil ihres Volkserbes, bis er im Herzen und im Geist jedes europäischen Mannes und jeder europäischen Frau Wurzeln schlug, und noch erstaunlicher war, dass er auch nach allen Stufen des kulturellen Wandels, die stattfanden, lebendig blieb. Dann kam die Zeit der religiösen Reform, als Europa in Konfessionen zerfiel und jede Konfession den anderen gegenüberstand, bis an die Zähne bewaffnet und kampfbereit; doch die Feindseligkeit gegenüber dem Islam blieb innerhalb jeder Konfession dieselbe. Bald darauf kam eine Zeit, in der der religiöse Eifer nachließ, der Hass auf den Islam aber so stark blieb wie eh und je. Ein klares Beispiel dafür lieferte der französische Philosoph und Dichter Voltaire: Obwohl er im 18. Jahrhundert ein erbitterter Feind des Christentums und der Kirche war, äußerte er zugleich seine Gefühle von Hass und Überheblichkeit gegenüber dem Islam und dem Gesandten des Islam ﷺ. Nach einigen Jahrzehnten kam eine Zeit, in der die westlichen Intellektuellen begannen, fremde Kulturen zu erforschen, und sie mit einer gewissen Sympathie und Aufgeschlossenheit betrachteten; doch wenn es um den Islam ging, drang die traditionelle Geringschätzung auf außergewöhnlich parteiische Weise in ihre wissenschaftlichen Forschungen ein. Und die weite Kluft, die die Geschichte zwischen Europa und der islamischen Welt aufgerissen hatte, blieb ungeschlossen. So wurde die Verachtung für den Islam zu einem festen Bestandteil der europäischen Mentalität.”
“Verily the renaissance, or the revival of science and European arts which owed a great deal to Islamic and Arabic sources, used to be attributed to the material contact between East and West. Europe has indeed benefited a great deal from the Islamic world, but she never acknowledged or recognized this favor, nor did she show any gratitude by easing her hatred to Islam, in fact this hatred grew stronger and deeper over the years and at times reached uncontrollable proportions. This hatred engulfed the popular feeling and was triggered each time the word Muslim was mentioned. The hatred became a part of their popular heritage until it took root in the heart and mind of every European man and woman, and more astonishing though was that it remained alive even after all the stages of cultural change that took place. Then came the era of religious reform, when Europe became divided into sects, and each sect stood in the face of other sects, armed to the teeth, ready for battle; however, animosity towards Islam remained the same within every sect. Soon after, a time came when religious fervor diminished but the hatred of Islam remained as strong as ever, a clear example of this was delivered by the French philosopher and poet Voltaire, although he was an arch enemy of Christianity and the Church in the 18th century, he also was at the same time expressing his feelings of hatred and arrogance towards Islam and the Messenger of Islam; after a few decades, there came a time when the Western intellectuals began exploring foreign cultures and looked upon them with some kind of sympathy and openmindedness, however when it came to Islam, the traditional disdain began infiltrating their scientific researches in an extraordinary factional way; and the wide gap which history dug up between Europe and the Islamic world remained unbridged, then the contempt for Islam became an integral part of the European mentality.”.