Die Formung der Menschen zu einer einzigen Ummah
37 Moulding People into One Ummah
Der Gesandte Allahs ﷺ verstarb, nachdem die gesamte Arabische Halbinsel in den Islam eingetreten war und der Polytheismus abgeschafft worden war. Die Halbinsel stand unter islamischer Herrschaft und wurde umfassend nach dem Islam regiert, gemäß seiner ʿAqīda und dem System, das aus ihr hervorging. Er ﷺ starb erst, nachdem Allah (SWT) die Religion vervollkommnet, Seine Gnade gegenüber den Muslimen vollendet und für sie den Islam als diese Religion erwählt hatte. Dazu gehörte die Einladung benachbarter Nationen und Völker zum Islam, indem Gesandte zu ihren Königen und Herrschern entsandt wurden, ebenso wie das Aussenden von Expeditionen zu den römischen Grenzgebieten bei Mu'ta und Tabuk.
The Messenger of Allah (pbuh) passed away after the entire Arabian Peninsula had entered into the fold of Islam and polytheism had been abolished. The Peninsula was under the Islamic domain, ruled comprehensively by Islam according to its ‘Aqeedah and the system that emanated from it. He (pbuh) died only after Allah (swt) had perfected the Deen, completed His favor unto the Muslims and chose for them Islam as that Deen. This included the invitation of neighboring nations and people to Islam by sending envoys to their kings and rulers as well as by dispatching expeditions to raid the Roman frontiers of Mu’tah and Tabuk.
Dann folgten die Rechtgeleiteten Kalifen (al-Khulafa' ar-Raschidun), und die Eroberungen setzten sich fort. Der Irak wurde von einer Mischung aus Arabern und Persern bewohnt, die den Glauben der Christen, der Mazdakiten und der Zoroastrier bekannten, und dies war das erste Land, das erobert wurde. Als Nächstes folgte Persien und danach al-Scham. Persien wurde von Zoroastriern, Juden und Christen bewohnt und von den Persern beherrscht, während al-Scham eine römische Kolonie war, in der die römische Kultur und das Christentum vorherrschten. Syrer, Armenier, Juden, Araber und einige Römer lebten dort. Ägypten wurde danach erobert, und auch es wurde von einer Mischung aus Völkern bewohnt, darunter Kopten, Juden und Römer. Nordafrika folgte gleichermaßen, und hier lebten die Berber unter römischer Herrschaft. Dann kamen die Umayyaden, und sie eroberten Sind, Chwarizm und Samarqand und fügten sie dabei dem Islamischen Staat hinzu. Al-Andalus wurde danach erobert und wurde eine Wilaya des Islamischen Staates.
Then came the Khulafah al-Rashidun, and the conquests continued. Iraq was inhabited by a mixture of Arabs and Persians who professed the faiths of the Christians, Mazdakyya and Zoroastrians and this was the first country to be conquered. Persia followed next and al-Sham after that. Persia was inhabited by Zoroastrians, Jews and Christians and ruled over by the Persians while al-Sham was a Roman colony where the Roman culture and Christianity were predominant. Syrians, Armenians, Jews, Arabs and a few Romans lived there. Egypt was conquered after this and it too was inhabited by a mixture of people, such as the Copts, Jews and Romans. North Africa followed suit and this was where the Berbers lived under Roman dominance. Along came the Ummayads and they conquered Sind, Khawarizm and Samarqand, joining them to the Islamic State in the process. Al-Andalus was then conquered and became a Wilayah of the Islamic State.
Die Bewohner dieser Länder unterschieden sich in Volkszugehörigkeit, Sprache, Religion, Überlieferungen, Bräuchen, Gesetzen und Kultur. Auch in Denkweise und Haltung wichen sie natürlich voneinander ab. Daher war der Prozess, diese Länder zusammenzuformen und zu einer einzigen Ummah zu vereinen, die dieselbe Religion, Sprache, Kultur und Gesetze annimmt, eine gewaltige Aufgabe. Ihr Gelingen wäre eine ungeheure und außergewöhnliche Leistung. Dies geschah allein durch den Islam und wurde nur durch den islamischen Staat erreicht. Sobald diese Menschen unter dem Banner des Islam vereint und vom islamischen Staat regiert wurden, bildeten sie eine einzige Ummah, die islamische Ummah. Dieses Gelingen war der Wirkung der islamischen Herrschaft und des islamischen ʿAqīda zu verdanken. Viele Faktoren führten dazu, dass diese verschiedenartigen Menschen erfolgreich zu einer Ummah geformt wurden, von denen die wichtigsten die folgenden vier Faktoren waren:
The inhabitants of these countries varied in the ethnicity, language, religion, traditions, customs, laws and culture. They naturally differed from each other in mentality and attitude. Therefore, the process of molding these countries together and of uniting them into one single Ummah, adopting the same Deen, language, culture and laws was a colossal task. Success would be a tremendous and extraordinary achievement. This happened solely through Islam and was only achieved by the Islamic State. Once those people were identified by the banner of Islam and ruled by the Islamic State. They became a single Ummah, which is the Islamic Ummah. This feat was due to the effect of Islamic rule and Islamic ‘Aqeedah. Many factors led to the successful molding of these disparate people into one Ummah, the most important of which were the following four factors:
1) Die Lehren des Islam.
1) The teachings of Islam.
2) Das Zusammenleben der Muslime mit den Befreiten in ihrem täglichen Leben und bei der Arbeit.
2) The cohabitation of the Muslims with the liberated people in their daily life and work.
3) Die rasche Annahme des Islam durch die Bevölkerung der eroberten Länder.
3) The quick embracing of Islam by the people of the conquered countries.
4) Der radikale Wandel im Leben derer, die den Islam annahmen, und ihre Verwandlung aus einer trostlosen Lage in eine bessere.
4) The radical change in the life of those who embraced Islam and their transformation from a dismal situation to a better one.
Die Lehren des Islam verpflichten die Muslime, den Islam zu verkünden und seine Rechtleitung überall und zu jeder Zeit, wo immer es möglich ist, zu verbreiten. Dies macht den Dschihad und die Eroberung anderer Länder notwendig, damit die Menschen ihn verstehen und über die Wahrhaftigkeit seiner Regeln nachdenken können. Es gibt den Menschen außerdem die Wahl, den Islam anzunehmen oder, falls sie es wünschen, bei ihrem Glauben zu bleiben, vorausgesetzt, sie unterwerfen sich seinen Regeln in Bezug auf Transaktionen und das Strafrecht. Dieser letzte Punkt ist wichtig, denn er würde Harmonie in den Handlungen und im Umgang der Menschen schaffen, sobald das System und die Regeln, die ihre Probleme regeln, vereinheitlicht sind. Außerdem würde er dazu beitragen, dass sich die Nichtmuslime wie Muslime fühlen, indem sie Teil der Gesellschaft sind, dasselbe System teilen, den Seelenfrieden und den Schutz des Staates genießen.
The teachings of Islam oblige Muslims to call for Islam and spread its guidance wherever and whenever possible. This necessitates Jihad and the conquest of other countries in order to enable people to understand it and contemplate the truthfulness of its rules. It also gives the people the choice between embracing Islam or retaining their faith if they so wished, provided that they submit to its rules related to matters of transactions and penal code. This last point is important because it would develop harmony in the people’s actions and dealings once the system and rules that deal with their problems became unified, and it would also serve to make the non-Muslims feel like Muslims by being part of the society, sharing the same system, enjoying the peace of mind and the guardianship of the State.
Die Lehren des Islam verlangen, dass die Regierten nicht aus einer rassischen, stammesbezogenen oder sektiererischen Perspektive, sondern aus einer menschlichen Perspektive betrachtet werden. Daher müssen die islamischen Gesetze in sozialen und strafrechtlichen Angelegenheiten gleichermaßen auf jeden Bürger angewendet werden, ohne Unterschied zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen.
The teachings of Islam necessitate that the ruled people should be looked upon from a human point of view and not a racial, tribal or sectarian one. Therefore, the Islamic laws related to social and penal matters must be equally implemented upon every citizen, with no difference between the Muslims or non-Muslims.
Allah (SWT) sagt in Sure al-Ma'idah,
Allah (swt) says in Surah al-Ma’idah,
„Und die Feindseligkeit und der Hass gegen andere sollen euch nicht davon abhalten, gerecht zu sein. Seid gerecht, denn das ist der Gottesfurcht näher. Und fürchtet Allah. Wahrlich, Allah ist über das, was ihr tut, wohl unterrichtet.“ [Al-Ma’idah, 5:8].
“And let not the emity and hatred of others make you avoid justice. Be just: That is nearer to piety, and fear Allah. Verily, Allah is Well-Acquainted with what you do.” [Al-Ma’idah, 5:8].
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Der Herrscher kümmert sich um die Angelegenheiten der Menschen und regiert über sie. Der Richter schlichtet die Streitigkeiten der Menschen ohne jegliche Voreingenommenheit. Er betrachtet sie aus menschlicher Sicht mit dem Ziel, ihre Probleme zu lösen und ihre Streitigkeiten beizulegen. Das islamische Herrschaftssystem schafft wahre Einheit und Gleichheit zwischen den verschiedenen Regionen des Staates.
All people are equal in the eyes of the law. The ruler looks after the people’s affairs and rules over them. The judge settles people’s disputes without any prejudice. He looks upon them from a human point of view with the aim of solving their problems and settling their disputes. The ruling system in Islam introduces true unity and equality between the different regions of the State.
Der Islam gebietet den Herrschern, die Grundbedürfnisse aller Wilayat des Staates durch Zuwendungen aus der Staatskasse sicherzustellen, unabhängig davon, wie hoch die Einnahmen aus jedem Wilayah sind, und unabhängig davon, ob diese Abgaben die Ausgaben decken oder nicht. Der Islam gebietet eine einheitliche Finanzpolitik, indem er die Abgaben für die Staatskasse von allen Wilayat erhebt, und hilft so, die eroberten Länder zu Wilayat zu formen und sie zu einem Staat zu vereinen. Dies ist es, was das islamische Herrschaftssystem zwangsläufig erreichen würde und auch erreicht hat.
Islam commands the rulers to guarantee the basic needs of all the Wilayat of the State with grants provided by the treasury, regardless of the amount of revenues being collected from each Wilayah, and regardless of whether these levies cover the expenditure or not. Islam commands a single financial policy by collecting levies for the treasury from all the Wilayat, thus helping to mold the conquered countries into Wilayat and making them into one State. This is what the Islamic ruling system would and did inevitably achieve.
Die Vermischung der Muslime mit der einheimischen Bevölkerung war einer der wichtigsten Faktoren, die dazu führten, dass diese Völker zum Islam übertraten und sich mit den übrigen Muslimen integrierten. Nach der Eroberung eines Landes ließen sich die Muslime dort nieder und begannen, den Menschen den Islam und die islamische Kultur zu lehren. Sie lebten in benachbarten Häusern, teilten alle Angelegenheiten des Lebens miteinander und wurden Untertanen eines Staates, der nach denselben Gesetzen regiert wurde. Es gab niemals zwei getrennte, voneinander abgesonderte Gemeinschaften, aufgeteilt in Eroberer und Eroberte, Sieger und Besiegte. Sie alle waren Bürger des Staates, die einander in ihren täglichen Angelegenheiten halfen. Die unterworfene Bevölkerung betrachtete die Herrscher als eine andere Art von Menschen, wie sie ihnen zuvor nie begegnet waren. Sie erlebten die Gleichheit, mit der sie behandelt wurden, indem sich die Herrscher auf dieselbe Stufe stellten, ihnen dienten und ihre Angelegenheiten regelten. Sie erfuhren eine vortreffliche Behandlung durch Herrscher von hohen Eigenschaften, und dies brachte sie dazu, den Herrschern und dem Islam zugetan zu sein. Die Herrscher und andere Muslime heirateten Frauen aus den Reihen der Leute der Schrift (Juden und Christen), aßen ihr geschlachtetes Fleisch und ihre Speisen. Dies diente ihnen als Anreiz, in den Islam einzutreten, denn sie sahen die Wirkung des Islam durch die Herrscher und erblickten das Licht des Islam durch das System, das an ihnen umgesetzt wurde. Infolgedessen wurden diese Menschen integriert und bildeten eine einzige Ummah.
The mixing of the Muslim with the indigenous people was one of the major factors that led to those people entering Islam and integrating with other Muslims. After conquering a country, the Muslims would take up residence there and begin teaching the people Islam and Islamic culture. They lived in neighboring houses, they shared in all of life’s affairs and became subjects of one country, being ruled by the same laws. There never existed two different segregated communities divided into conquerors and conquered, winners and the defeated. They were all citizens of the State who helped each other in their daily affairs. The conquered people looked upon the rulers as being a different type of people whom they had never encountered before. They witnessed the equality with which they treated them by placing themselves on the same level and serving them and managing their affairs. They experienced fine treatment by rulers of high qualities and this made them adherent towards the rulers and towards Islam. The rulers and other Muslims would marry women from the People of the Book (Jews and Christians), eat their slaughtered meat and their food. This served as an incentive for them to enter Islam because they witnessed the effect of Islam through the rulers and saw the light of Islam through the system being implemented upon them. As a result, these people became integrated and constituted a single Ummah.
Der Übertritt der einheimischen Bevölkerung zum Islam war weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf ein bestimmtes Land beschränkt. Die Menschen jedes Landes nahmen den Islam in Massen an. Die Menschen traten weiterhin zum Islam über, bis die meisten von ihnen Muslime waren; somit war der Islam nicht bloß auf die muslimischen Eroberer beschränkt. Indem die Menschen der eroberten Länder den Islam annahmen, wurden sie mit den Eroberern vereint und bildeten eine einzige Umma.
The entering of the indigenous people into Islam was not limited to a time period or a country. The people of each country embraced Islam en masse. People continued to enter into Islam until most of them were Muslims, and thus Islam was not merely confined to Muslim conquerors. By entering into Islam, the people of the conquered countries integrated with the conquerors and became one single Ummah.
Die umfassende Veränderung, die der Islam bei denen bewirkte, die ihn annahmen, führte zu einer Anhebung des geistigen Niveaus dieser neuen Muslime. Dadurch entwickelte sich in ihnen die islamische ʿAqīda, die zu einer ideologischen Grundlage wurde, auf der alle Vorstellungen gründeten und an der sie gemessen wurden. Infolgedessen führte der Islam sie von einem gefühlsbasierten Glauben (Iman) zu einem vernunftgegründeten Glauben. Er wandelte sie von der Verehrung von Götzenbildern, Ikonen, anderen Menschen und Feuer sowie vom Glauben an die Dreifaltigkeit und anderen ähnlichen Formen der Anbetung, was zu einem steilen Abfall des geistigen Niveaus geführt hatte, hin zur Anbetung Allahs (SWT), was zur Herausbildung eines aufgeklärten Geistes führte und weiterhin führen wird. Der Islam ließ sie an das Jenseits glauben und führte sie dazu, es so zu begreifen, wie der Qur'an und die Sunna es darstellen, samt Lohn und Strafe darin. So erachteten sie es als wirklich, und dies führte sie dazu, einen wahren Sinn dieses Lebens zu erlangen, das somit der Weg zu einem anderen, glücklicheren und ewigen Leben ist. Sie nahmen das Leben mit offenen Armen an und vernachlässigten es nicht. Sie nutzten seine Mittel und genossen die Freuden und den Reichtum, die Allah (SWT) – Der die rechten Maßstäbe und Vorstellungen vom Leben bereitstellte – ihnen gewährte.
The comprehensive change that Islam caused in those who embraced it led to the raising of the intellectual level of those new Muslims. This developed in them the Islamic ‘Aqeedah which became an ideological basis upon which all concepts were founded and measured. As a result, Islam took them from an emotional based belief (faith) to a rationally founded belief. It transformed them from the worship of idols, icons, other human beings, and fire, and the belief in the trinity and other similar types of worship, which led to a steep decline in the intellectual level, to the worship of Allah (swt), which led and will continue to lead to the establishment of an enlightened mind. Islam made them believe in the Hereafter and led them to comprehend it in the way that the Qur’an and the Sunnah have presented it and the reward and punishment in it. So they conceived of it as being real and this led them to acquire a true meaning of this life thus being the path to another happier and eternal life. They held life with open arms and they did not neglect it. They took its means and enjoyed the pleasures and wealth that Allah (swt) - the One who provided the right criteria and perceptions of life.
Vor dem Aufkommen des Islam beruhte ihr Lebensmaßstab allein auf persönlichem Interesse als dem einzigen Maßstab, nach dem sie jede Handlung ausführten. Nach der Annahme des Islam änderte sich der Maßstab ihres Handelns, und er richtete sich nun nach dem, was halal und was haram ist. Dieser Maßstab wurde zur treibenden Kraft ihres Handelns, und seine Richtlinien entsprachen dem, was Allah (swt) geboten und verboten hatte. Das Ziel ihres Handelns wurde es, das Wohlgefallen Allahs zu erlangen. Der Wert einer Handlung wurde zum Zweck, der hinter ihrer Ausführung stand. Sie war geistlich, wenn es sich um das Gebet oder den Dschihad handelte; materiell, wenn es sich um Kauf und Verkauf handelte; moralisch, wenn es ein anvertrautes Gut oder eine Tat des Mitgefühls war; humanitär, wenn jemandem in einer Notlage geholfen wurde, und so weiter. Die Menschen begannen, zwischen dem Beweggrund einer Handlung und ihrem Wert zu unterscheiden. Infolgedessen wurde ihre Vorstellung vom Leben eine andere als zuvor. Sie wurde zur wahren Vorstellung vom Leben, gemessen an einem Maßstab, den der Islam festgelegt hat, nämlich den Geboten Allahs (swt).
Prior to the advent of Islam, their criterion of life was based on personal interest as the only controls to perform any action. After the acceptance of Islam, the criterion of their actions changed and came to be based on what is Halal and what is Haram. This criterion became the driving force behind their actions, and its guidelines were according to what Allah (swt) had commanded and prohibited. The aim of their actions became attaining Allah’s pleasure. The value of the action became the objective behind the performance of the action. It would be spiritual if it were prayer or Jihad; material if it were buying or selling; moral if it was a trust or an act of compassion; humanitarian if one was being assisted in a crisis, etc. People began differentiating between the motive behind the action and the value of the action. As a result, their conception of life became different from their previous one. It became the true conception about the life measured by a criterion that Islam had set, this being the commands of Allah (swt).
Der Islam hat den Menschen einen wahren Begriff von Glück gegeben. Glück bestand in ihrer ursprünglichen Vorstellung in der Befriedigung ihrer Triebe und körperlichen Bedürfnisse. Es wurde dahingehend verwandelt, das Wohlgefallen Allahs (swt) zu erlangen. Dies beinhaltet wahres Glück, denn wahres Glück bedeutet völligen und dauerhaften Seelenfrieden, und dieser lässt sich niemals allein durch die Befriedigung menschlicher Begierden und den Erwerb materieller Freuden erreichen. Er kann nur dadurch erlangt werden, dass man das Wohlgefallen des Herrn der Welten gewinnt.
Islam gave the people a true meaning of happiness. Happiness had been, in their original view, the satisfaction of their instincts and organic needs. It came to be transformed into gaining the pleasure of Allah (swt). This entails true happiness because true happiness means total and permanent peace of mind and this can never be achieved merely through satisfying the human desires and acquiring material pleasures. It can only be achieved by obtaining the pleasure of the Lord of the Universe.
So wirkte sich der Islam auf die Sichtweise der Menschen aus, die ihn annahmen. Ihre Sicht auf das Leben und auf die Handlungen, die sie in diesem Leben vollzogen, veränderte sich. Auch ihre Rangordnung der Prioritäten änderte sich: Manches stieg im Wert, anderes sank herab. Das Leben stand für den Menschen zunächst an der Spitze seiner Prioritätenliste, die Ideologie kam an zweiter Stelle. Dann kam der Islam und kehrte diese Lage um, sodass die Ideologie an die Spitze der Prioritäten des Menschen im Leben rückte. Infolgedessen begannen die Muslime, ihr Leben dem Dienst am Islam zu widmen, denn sie erkannten richtigerweise, dass der Islam kostbarer ist als das Leben, und es war nur eine natürliche Folge, dass der Muslim auf dem Weg des Islam Mühsal und Opfer auf sich nimmt. Die Angelegenheiten des Lebens wurden in ihre angemessene Rangfolge der Prioritäten gebracht. Das Leben wurde ehrenvoll und würdevoll, und der Muslim erlangte einen dauerhaften inneren Frieden, sobald er sich als letztes Ziel setzte, das Wohlgefallen Allahs (SWT) zu erlangen.
This is how Islam affected the viewpoint of the people who embraced it. Their viewpoint about life and the actions which they performed in this life changed. Their order of priorities also changed, some went up in value and others came down. Life to the human being was at the top of his list of priorities to begin with and the ideology came second. Then Islam came and reversed the situation so that the ideology came to the top of the human being’s priorities in life. As a result of this, the Muslims began to devote their lives to the service of Islam because they correctly considered that Islam was more precious than life and it was only a natural corollary for the Muslim to endure hardship and sacrifice in the way of Islam. Life’s matters came to be placed in their appropriate order of priority. Life became honorable and dignified and the Muslim acquired a permanent peace of mind once he set his ultimate objective to that being the pleasure of Allah (swt).
Das Ideal des höchsten Guten änderte sich dadurch bei den neuen Muslimen. In der Vergangenheit hatten die Menschen verschiedene und sich ständig wandelnde Ideale. Nun erlangten sie das eine und einzige letzte Ziel. Dies führte dazu, dass sich die Dinge veränderten, die ihnen wichtig waren, und dass sich die Definition der Tugend wandelte. Die Grundlage der Tugenden umfasste früher Dinge wie persönlichen Mut, individuelle Anständigkeit und Ehrbarkeit, Rückhalt durch die eigene Gruppierung, Prahlerei mit Reichtum und edler Abstammung, Freigebigkeit bis hin zur Verschwendung, Treue zu Stamm oder Sippe, Unbarmherzigkeit bei der Rache und andere ähnliche Handlungen. Der Islam veränderte all dies. Er machte all diese Eigenschaften belanglos, die der Mensch je nach den Geboten Allahs annehmen oder ablegen konnte, nicht nach dem Nutzen, den sie erbrachten, nicht nach dem Stolz oder Prestige, das sie mit sich brachten, und auch nicht, weil sie Traditionen, Gebräuche oder ein Erbe waren, das man bewahren musste. Der Islam gebot allein die Unterwerfung unter die Befehle Allahs. Deshalb verlangte der Islam, dass die individuellen, stammesbezogenen, volkstümlichen und nationalen Interessen allein den Geboten des Islam untergeordnet werden.
The new Muslims’ concept of the highest ideal changed therein. In the past the people had different and ever changing ideals. Now they acquired the one and only ultimate objective. This resulted in the changing of things that mattered to them and in changing the definition of virtue. The basis of virtues formerly included things like personal courage, individual decency and respectability, sectarian backing, boasting about wealth and noble descent, generosity to the point of extravagance, faithfulness to the tribe or clan, mercilessness in revenge and other similar acts. Islam changed all that. It made all of these qualities trivial, which the human could take or leave according to Allah’s decrees, not according to the benefits they generated, nor to the pride or prestige which they entailed, nor because they were traditions or customs or a heritage one had to preserve. Islam mandated the submission to Allah’s orders only. Therefore, Islam enjoined the submitting of the individual, tribal, popular, and national interests to the commands of Islam only.
So hat der Islam die Denkweise und Haltung der Menschen verändert, die ihn annahmen. Er wandelte ihre Persönlichkeiten und ihre Bewertung des Menschen, des Lebens und des Universums. Er veränderte vollständig ihre Maßstäbe in allen Angelegenheiten des Lebens. Die Menschen begannen zu erkennen, dass das Leben eine besondere Bedeutung hatte, nämlich Vollkommenheit und Erhabenheit. Sie erlangten ein höchstes Ideal, nämlich das Wohlgefallen Allahs (SWT) zu erlangen, und das war das Glück, dem sie eifrig nachstrebten. Daher wurden sie zu ganz anderen Geschöpfen, als sie es zuvor gewesen waren.
This is how Islam transformed the mentalities and attitudes of the people who embraced it. It changed their personalities and their evaluation of man, life and the universe. It completely altered their criteria concerning all of life’s matters. People began realizing that life held a special meaning which was perfection and nobleness. They acquired a supreme ideal which was securing the pleasure of Allah (swt), and that was the happiness which they vigorously pursued. Therefore, they became different creatures from those which they had once been.
Diese vier großen Faktoren halfen dabei, alle Menschen, die den Islam angenommen hatten, von ihren bisherigen Lebensumständen zu lösen. Ihre Vorstellungen und ihre Sichtweise vom Leben vereinten sich zu einem einzigen Konzept und einer einzigen Vision. Aus diesem Konzept erwuchs die Art und Weise, wie sie ihre Angelegenheiten regelten. Auch ihre Interessen wurden vereint, sodass sie ein einziges Interesse hatten, nämlich das Interesse des Islam. Ihre Lebensziele wurden zu einem einzigen Ziel, nämlich der Verbreitung des Wortes Allahs. Insgesamt war die Eingliederung dieser Menschen in den Islam unausweichlich, und sie wurden schließlich zu einer einzigen Umma, der islamischen Umma.
These four major factors helped to detach all the people who embraced Islam from their former circumstances. Their concepts and visions of life became unified into one concept and one vision. The management of their affairs sprang from that concept. Their interests also became unified and they became one interest, i.e. the interest of Islam. Their goals in life became a single goal, which was the spreading of Allah’s word. In total, the integration of these people into Islam was inevitable and they eventually became a single Ummah, the Islamic Ummah.