42 Die Auswirkungen der missionarischen Invasion
42 The Effects of the Missionary Invasion
Die missionarische Invasion galt als Vorhut, die dem europäischen Kolonialismus den Weg bereitete, um die islamische Welt zuerst kulturell und danach politisch zu erobern. Durch die Eroberung Istanbuls und des Balkans und dadurch, dass der Islam nach Europa gebracht wurde, wurde die islamische geistige Führerschaft von den Muslimen in die Länder des Westens getragen. Als diese Führerschaft ins Wanken geriet, wurden die muslimischen Länder zum Ziel des Westens, der daraufhin seine geistige Führerschaft in die muslimische Welt trug, wo sie auf fruchtbaren Boden für seine Kultur und seine Lebensvorstellungen traf. Diese wurden auf verschiedene Weise unter dem Namen von Wissenschaft, Humanismus und religiöser Predigt gesät. Der Westen blieb auch damit nicht stehen, sondern verleumdete die islamische Kultur und die islamischen Lebensvorstellungen, indem er seinen Angriff gegen den Islam richtete. Dies wirkte sich nachteilig auf die gebildete Schicht und die Politiker aus, ja, es traf tief alle, die die islamische Kultur trugen, und mit der Zeit betraf es die Mehrheit der Muslime. Was die gebildeten Menschen betrifft, so hatten die Kolonialmächte in ihren Missionsschulen vor der Besetzung und in allen anderen Schulen nach der Besetzung ihren eigenen Lehrplan und ihre kulturellen Programme entworfen, entsprechend ihrer besonderen Philosophie und Kultur und ihren eigenen besonderen Lebensvorstellungen. Sie machten die westliche Persönlichkeit zur Grundlage dieser Kultur und ihrer Renaissance, und Geschichte und Umwelt des Westens zu den Hauptquellen des Stoffes, mit dem wir Muslime unsere Köpfe begierig überfüllen. Auch dabei hörten sie nicht auf, sondern mischten sich bis in die Einzelheiten der Lehrpläne ein und achteten darauf, dass keine Teilinhalte aus der Reihe tanzten oder den allgemeinen Prinzipien widersprachen, die ihre Philosophie und Kultur repräsentierten. Dies galt sogar für den Unterricht in islamischer Religion und Geschichte; beide Lehrpläne waren auf westlicher Grundlage und nach westlichen Vorstellungen entworfen worden.
The missionary invasion was regarded as the spearhead which paved the way for European colonialism to conquer the Islamic world politically after first conquering it culturally. Through conquering Istanbul and the Balkans and by bringing Islam to Europe the Islamic intellectual leadership was carried by the Muslims to the countries of the West. When that leadership faltered the Muslim countries became the target of the West, which consequently carried its intellectual leadership to the Muslim world where it encountered fertile ground for its culture and its concepts about life; these were sowed in different ways under the name of science, humanism and religious preaching. The West did not stop there either, as well it libeled the Islamic culture and the Islamic concepts about life by directing its onslaught against Islam. This adversely affected the educated class and the politicians, in fact it deeply affected all those who carried the Islamic culture, and in time it came to affect the majority of the Muslims. As for the educated people, the colonial powers had designed in their missionary schools, before the occupation, and in all the other schools after the occupation, their own educational syllabus and cultural programs according to their particular philosophy and culture and their own special concepts about life. They made the Western personality the basis of this culture and of their renaissance, history and environment the main sources of the material which we Muslims eagerly overflow our minds with. Neither did they stop at that, but they went as far as interfering with the details of the syllabi making sure that no partial items stepped out of line nor contradicted the general principles which represented their philosophy and culture. This was the case even concerning the Islamic Deen and history lessons; both these syllabi had been designed on a Western basis and according to Western concepts.
Auch heute noch wird der islamische Din an islamischen Schulen als ein spirituelles und moralisches Fach gelehrt, das dem westlichen Religionsverständnis entspricht. Er wird auf eine Weise vermittelt, die weit von der Wirklichkeit entfernt ist und sich von den tatsächlichen Gegebenheiten des Lebens weit entfernt. Das Leben des Gesandten Allahs ﷺ wird unserer Jugend auf eine Weise gelehrt, die von der Prophetie und der Botschaft losgelöst ist. Es wird so vermittelt, wie etwa das Leben Napoleons oder Bismarcks gelehrt wird. Dadurch entstehen in ihren Herzen keinerlei angemessene Gefühle oder Vorstellungen. Das Thema Gottesdienst und Moral, das im Religionsunterricht behandelt wird, wird aus der Perspektive des Eigennutzes dargestellt. So ist die Vermittlung des islamischen Din ebenso auf denselben Weg geraten wie die westlichen Vorstellungen von persönlichem Nutzen und Interesse.
Even today the Islamic Deen is taught in Islamic schools as a spiritual and moral subject conforming to the Western concept of religion. It is taught in a way which is far from reality and far removed from the real facts of life. The life of the Messenger of Allah (pbuh) is taught to our youth in a way which is cut off from the Prophecy and the Message. It is taught in the same way that the lives of Napoleon or Bismarck are taught, for instance. As a result, this does not create in their hearts any of the proper emotions or concepts. The subject of worship and morals, which is included in the religious syllabus, is presented from a self-interest point of view. Thus, the teaching of the Islamic Deen has likewise come to be set upon the same course as the Western concepts of personal benefit and interest.
Auch die Vermittlung der islamischen Geschichte ist in ähnlicher Weise durch böse Absicht und Missverständnisse entstellt worden und wurde im Namen historischer Objektivität und wissenschaftlicher Forschung in ein schlechtes Licht gerückt. Erschwerend kommt hinzu, dass manche gebildeten Muslime die Lehre der Geschichte und die Bearbeitung historischer Werke nach der Methode und dem Lehrplan der Missionare übernommen haben. Infolgedessen wurden sämtliche Bildungspläne nach westlicher Philosophie gestaltet, und durch deren Befolgung wurden die meisten Intellektuellen verwestlicht. Sie haben die Kultur aufgenommen, sie lieben gelernt und ihr Leben nach deren Vorstellungen geführt, bis die meisten von ihnen der islamischen Kultur abgeneigt wurden und sie kritisierten, wann immer und wo immer sie der westlichen Kultur widersprach.
Educating the Islamic history has also been similarly stained due to illintention and misunderstanding, and has been blackened in the name of historical fairness and scientific research. What rubs salt into the wound is the fact that some of the educated Muslims have taken up the teaching of history and the editing of historical works according to the missionary method and syllabus. Consequently, all the educational syllabi have been designed according to Western philosophy, and, through following its syllabi. This has made most of the intellectuals Westernized. They digested the culture, loved it, and led their lives according to its concepts until most of them became averse to the Islamic culture and critical of it when and where it contradicted Western culture.
Diese Muslime wurden in ihrer Kultur westernisiert, einer Kultur, die vom westlichen Blickwinkel beherrscht wurde. Sie waren dieser Kultur treu ergeben, sogar so sehr, dass sie den Fremden vergötterten und seine Kultur übernahmen. Viele von ihnen nahmen den westlichen Charakter an, sie wurden zu Hassern des Islam und der islamischen Kultur, genauso wie es der Westler war. Sie glaubten, dass der Islam und die islamische Kultur die Ursache für den Niedergang der Muslime seien, wie es ihnen von jenen eingeredet worden war. Folglich hatten die Missionsexpeditionen großen Erfolg, als es ihnen gelang, die intellektuellen Muslime auf ihre Seite zu ziehen, die dann an ihrer Seite gegen den Islam und die islamische Kultur kämpften.
Those Muslims became Westernized in their culture, a culture controlled by the Western viewpoint. They were faithful to that culture, to the extent that they idolized the foreigner and adopted his culture. Many of them assumed the Western character, they became hateful of Islam and Islamic culture, in the same way that the Westerner was. They believed that Islam and the Islamic culture was the cause of the decline of the Muslims, as they had been led to believe by them. Consequently, the missionary expeditions achieved great success when they managed to pull across to their side the intellectual Muslims who then fought alongside them against Islam and the Islamic culture.
Die Lage breitete sich noch weiter aus und erfasste nicht nur jene, die in Europa und an ausländischen Schulen gebildet worden waren, sondern auch diejenigen, die die islamische Kultur trugen. Sie waren bestürzt und empört über das Vorgehen der westlichen Kolonialmächte, die ihre Religion verleumdeten, und so begannen sie, auf diese Verleumdung zu antworten. Ihre Antwort wurde gegeben, ohne zunächst zu prüfen, ob dies überhaupt richtig oder falsch war. In ihrem Eifer, den Islam vor der Verleumdung durch die Fremden zu verteidigen, überprüften sie ihre Erwiderung nicht. Sie waren überzeugt, dass dem Islam zu Unrecht vorgeworfen wurde, doch trotzdem begannen sie den gefährlichen Prozess, die islamischen Texte so zu verdrehen, dass sie mit westlichen Konzepten übereinstimmten.
The situation spread even further to include not only those educated in Europe and in foreign schools, but also to those carrying the Islamic culture as well. They were stunned and incensed with the colonial Western powers’ actions in libeling their Deen, and so began their response to the libel. Their response was initiated without realizing whether such was either right or wrong in the first place. In their eagerness to defend Islam from the libel of the foreigners they did not check their reply. They were certain that Islam was being wrongly accused, but all the same they began the dangerous process of twisting the Islamic texts in order to make them comply with Western concepts.
Infolgedessen war ihre Antwort schwach, und tatsächlich war es gerade dies, was der missionarischen Invasion sehr zugutekam, eher als die Antwort selbst. Noch schlimmer ist, dass die westliche Kultur, die der islamischen Kultur widerspricht, Teil ihrer Vorstellungen wurde, die sie bereitwillig übernahmen und fälschlicherweise und zu Unrecht dem Islam zuschrieben. Die meisten von ihnen begannen mit der Behauptung, der Westen habe seine Kultur vom Islam und den Muslimen übernommen, und dann fingen sie an, die islamischen Regeln so zurechtzubiegen, dass sie zu dieser Kultur passten, obwohl der offensichtliche Widerspruch zwischen islamischer und westlicher Kultur bestand.
As a result, their reply was weak and in effect, it was this which proved very helpful to the missionary invasion, rather than the reply itself. What is even worse is that the Western culture, which is contradictory to the Islamic culture, became part of their concepts which they readily accepted and unjustly and wrongfully attributed to Islam. Most of them began by saying that the West had taken its culture from Islam and the Muslims, and then they started twisting the Islamic rules to suit that culture, despite the flagrant contradiction between the Islamic and Western cultures.
Daher nahmen sie, nachdem sie sich selbst bewiesen hatten, dass ihre ʿAqīdah und ihre Kultur mit der westlichen Kultur vereinbar seien, die westliche Kultur in ihrer Gesamtheit an. Das bedeutete, dass sie die westliche Kultur angenommen und ihre islamische Kultur aufgegeben hatten. Genau dies war es, was die Kolonialisten wollten und worauf der Westen abzielte, als er seine missionarische Arbeit und seine kolonialen Expeditionen konzentrierte.
Therefore, once they had demonstrated to themselves that their ‘Aqeedah and culture were consistent with the Western culture they came to accept the Western culture in its entirety. This meant that they had accepted the Western culture and abandoned their Islamic culture. This was precisely what the colonialist wanted and what the West was aiming for when it concentrated its missionary work and its colonial expeditions.
Dadurch, dass ihre Intellektuellen an westlichen Schulen und Hochschulen ausgebildet wurden, und aufgrund ihres im Vergleich zu jenen, die eine islamische Bildung genossen hatten, geringeren Verständnisses des Islam, übernahmen die Muslime weitgehend die westlichen Vorstellungen vom Leben. Ihre Länder wurden so von der materialistischen westlichen Kultur überschwemmt, was dazu führte, dass die Gesellschaft ausschließlich nach der westlichen Kultur und ihren Konzepten geführt wurde.
By having their intellectuals educated in Western schools and colleges, and through their lack of understanding of Islam relative to those who had an Islamic education, the Muslims by and large inherited the Western concepts about life. Their countries were, thus, swamped by the materialistic Western culture in the society which led the society to be solely run according to the Western culture and its concepts.
Die meisten Muslime haben nicht erkannt, dass das demokratische Herrschaftssystem und das kapitalistische Wirtschaftssystem beide Systeme des Unglaubens sind. Sie waren weder bewegt noch erschüttert, als ihre Streitigkeiten durch etwas anderes entschieden wurden als das, was Allah (SWT) offenbart hatte, obwohl sie mit Sicherheit wussten, dass Allah (SWT) sagt:
Most of the Muslims did not realize that the democratic ruling system and the economic Capitalist system were both systems of disbelief. They were neither moved nor shocked when their disputes were settled by other than what Allah (swt) had revealed despite the fact that they most certainly knew that Allah (swt) says,
„Und wer nicht nach dem urteilt, was Allah herabgesandt hat, das sind die Kafirun (d. h. die Ungläubigen).“ [Al-Ma'idah, 5:44].
“And whosoever does not judge by what Allah has revealed, such are the Kafirun (i.e. disbelievers).” [Al-Ma’idah, 5:44].
All dies geschah aufgrund der westlichen Kultur, die auf der Trennung von Religion und Staat beruhte und in ihren Gesellschaften vorherrschend war, und weil die materialistischen westlichen Vorstellungen weit verbreitet waren. Sie meinten, wenn sie nur an Allah (SWT) glaubten und die Gebete verrichteten, dann hätten sie ihre islamischen Pflichten erfüllt. Zugleich dachten sie, sie könnten ihre Lebensangelegenheiten nach ihren eigenen Wünschen und mit dem, was ihnen als das Beste erschien, regeln. Dies beunruhigte sie nicht im Geringsten, denn sie waren von dem westlichen Gedanken angesteckt, dass man „dem Kaiser geben soll, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.“ Dagegen blieben sie von den islamischen Vorstellungen unberührt, die den Kaiser und alles, was er besitzt, fest unter die Herrschaft Allahs (SWT) stellen. Die Gebote Allahs umfassen alle Dinge sowie das Gebet; sie umfassen Kauf und Verkauf, Vermietung (ja, alle Geschäftsvorgänge), das Rechtswesen und das Bildungswesen, schlicht alles. Doch die Muslime ließen sich von diesen Vorstellungen nicht mehr beeinflussen. Hätten sie nur gelesen, was Allah (SWT) sagt,
All this was because of the Western culture, based on the separation of religion from the state, which was predominant amongst their societies, and because the materialistic Western concepts were widespread. They felt that if they just believed in Allah (swt) and observed the prayers, then they would have accomplished their Islamic duties. Meanwhile, they thought that they could conduct their life’s affairs according to their own desires and with what they thought was best. This did not trouble them in the slightest because they had been infected by the Western concept which states that one should, “Render unto Caesar what is Caesar’s and unto God what is God’s.” Conversely, they were unaffected by the Islamic concepts which make Caesar and all he possesses firmly under the domain of Allah (swt). Allah’s orders encompass all things as well as the prayer; they encompass buying and selling, renting (indeed all business transactions), the Judicial and education systems; simply everything, but the Muslims were no longer affected by these concepts. If only they had read what Allah (swt) says,
„Und richte zwischen ihnen nach dem, was Allah herabgesandt hat.“ { Al-Ma’idah, 5:49 } Hinweis zur Übersetzung: Die Anrede „(you O Muhammad (pbuh))“ steht innerhalb des Koranverses in der Originalübersetzung als Erläuterung. Ich habe sie hier nicht übernommen, da sie nicht zum Qur'an-Text zwischen { und } gehört und Ihrer Vorgabe nach nur der Übersetzung dienen soll. Wenn Sie die Anrede beibehalten möchten, sagen Sie mir Bescheid, dann setze ich sie mit ﷺ ein.
“And so judge (you O Muhammad (pbuh)) between them by what Allah has revealed.” [Al-Ma’idah, 5:49].
Und Sein Wort,
And His saying,
„Wenn ihr einander eine Schuld auf eine bestimmte Frist hin gewährt, so schreibt sie nieder.“ [Al-Baqarah, 2:282].
“When you contract a debt for a fixed period write it down.” [Al-Baqarah, 2:282].
Und Sein Wort,
And His saying,
„Und wer sich dem Gesandten widersetzt und sich gegen ihn stellt, nachdem ihm die Rechtleitung deutlich geworden ist, und einem anderen Weg folgt als dem der Gläubigen, dem überlassen Wir, was er sich erwählt hat, und lassen ihn in der Hölle brennen – welch schlimmer Bestimmungsort.“ [An-Nisā’, 4:115]
“And whoever contradicts and opposes the Messenger (Muhammad (pbuh)) after the right path has been shown clearly to him, and follows other than the believers way. We shall keep him in the path he has chosen, and burn him in hell - what an evil destination.” [An-Nisa, 4:115].
Und mit dem Ausspruch Allahs,
And by Allah’s saying,
„Und es ist den Gläubigen nicht gestattet, alle gemeinsam zum Kampf (Dschihad) auszuziehen. Von jeder Schar unter ihnen sollte nur eine Gruppe ausziehen, damit jene (die zurückbleiben) im islamischen Glauben unterwiesen werden und ihr Volk warnen, wenn sie zu ihm zurückkehren, damit sie sich in Acht nehmen (vor dem Bösen).“ [At-Tauba, 9:122].
“And it is not (proper) for the Believers to go out to fight (Jihad) all together. Of every troop of them, a party should only should go forth, that they (who are left behind) may get instructions in (Islamic) religion, and that they may warn their people when they return to them, so that they may beware (of evil).” [At-Tauba, 9:122].
Gewiss wurden sie nie von den Konzepten berührt, die in den Versen des Qur'ān enthalten sind, selbst wenn sie sie lasen. Vielmehr lasen sie diese Verse als bloße Qur'ān-Verse und blieben dabei stehen. Ein Muslim dagegen liest den Qur'ān in dem Bewusstsein, dass er lebendig ist, und dass er die darin enthaltenen Konzepte in seinem Leben anwenden soll, indem er sich bemüht, sie darin umzusetzen. Sie lasen diese Verse jedoch unter Umständen, in denen westliche Konzepte vorherrschten, und so ließen sie sich auf die Spiritualität der Verse ein. Sobald es aber um die Konzepte und die Bedeutungen dieser Verse ging, errichteten sie eine geistige Blockade. All das geschah, weil die westliche Kultur und die westlichen Konzepte sie wirksam beherrschten und Macht über sie ausübten. Dies betraf die Mehrheit der Menschen sowie jene, die eine islamische oder ausländische Bildung genossen hatten.
Certainly, they were never affected by the concepts carried in the verses contained in the Qur’an even if they read them. Instead, they read these verses as Qur’anic verses stopping at that. Whereas, a Muslim really reads the Qur’an knowing that it is alive and that he should use the concepts in his life by attempting to implement them in it. However, they read these verses in circumstances whereby Western concepts were predominant and accordingly they indulged in the spirituality of the verses. When it came to the concepts and the meanings of these verses they erected a mental block. All this was because the Western culture and concepts effectively controlled them, holding sway over them. This is as far as the majority of the people were concerned and those who held an Islamic or foreign education.
Was die Politiker betrifft, so war die Prüfung weit größer und die Katastrophe durch sie weit schlimmer. Seit die Kolonialmächte diese Politiker zusammengebracht hatten und sie mit Versprechen großer Belohnungen dazu verlockten, sich gegen den ʿUthmanischen Staat zu stellen, verhielten sie sich entsprechend dem, was die Westler für sie entworfen hatten. In den Tagen des ʿUthmanischen Staates stellten sie sich auf die Seite des Westlers und halfen ihm gegen ihren eigenen Staat. Dies ist im Islam ausdrücklich verboten, doch gelang es ihnen irgendwie trotzdem, und sie waren stolz darauf. Sie prahlten mit ihrer Errungenschaft bei jeder Gelegenheit und jedem Jahrestag, den sie sich zum Feiern auserkoren hatten. Anstatt damals gegen die herrschende Partei zu kämpfen, um die Lage zu verbessern und den Staat aufzurütteln, gingen sie mit dessen Feind, den Ungläubigen, gegen den Staat. Die bittere Ironie war, dass die Ungläubigen schließlich die Herrschaft über ihr Land übernahmen. Dann suchten sie, anstatt die Hilfe des Volkes gegen die Ungläubigen zu erbitten, die Hilfe Letzterer gegen ihr eigenes Volk. Sie wurden von den Ungläubigen so stark beeinflusst, dass sie ihre islamische Persönlichkeit verloren. Ihre Vorstellungen wurden durch gewisse politische und philosophische Meinungen vergiftet, und dies wiederum vergiftete ihren Blick auf das Leben und schließlich auf den Dschihad selbst (der eigentliche Zweck des Staates). Dies breitete sich aus, vergiftete die gesamte islamische Atmosphäre und verwirrte die Begriffe in jedem Lebensbereich.
As for the politicians the tribulation was far greater and the catastrophe far worse due to them. Ever since the colonial powers had gathered these politicians, tempting them to stand against the ‘Uthmani State by promises of big rewards, they conducted themselves according to what the Westerners had designed for them. In the days of the ‘Uthmani State, they sided with the Westerner and helped him against their State. This being expressly forbidden in Islam, yet still they somehow managed to do it and they felt proud of it. They boasted about their achievement during every occasion and anniversary which they chose for themselves to celebrate. At that time, instead of struggling against the ruling faction in order to redress the situation and shake up the State, they went along with its enemy, the disbelievers, against the State. The bitter irony was that the disbelievers eventually ended up taking over their country. Then, instead of seeking the people’s help against the disbelievers, they sought the help of the latter against their own people. They were affected by the disbelievers to the point whereby they lost their Islamic personality. Their concepts became poisoned by certain political and philosophical opinions and this in turn poisoned their viewpoint about life and ultimately about Jihad itself (this being the ultimate purpose of the State). This spread to poison the whole of the Islamic atmosphere and confuse the concepts in every aspect of life.
Durch Verhandlungen und Kompromisse wurde der Dschihad ersetzt. Die Politiker glaubten an den Grundsatz "Khuth wa taalib" (Nimm jetzt, was du kannst, und fordere den Rest später) und machten ihn sich zu eigen. Dieser gilt als für den Kolonialisten vorteilhafter als eine große Armee im Land. Die Hilfe des ungläubigen Kolonialisten zu suchen, wurde üblich und zur Standardregel. Sie verließen sich auf ihn, ohne zu erkennen, dass jede Unterstützung, die sie beim Ungläubigen suchten, als schwere Sünde und politischer Selbstmord galt. Außerdem griffen sie auf die Enge des Regionalismus zurück und machten ihn zu ihrer eigenen politischen Atmosphäre. Dabei erkannten sie nicht, dass gerade dieser Regionalismus politische Arbeit fruchtlos macht, denn Regionalismus – gleichgültig wie groß die Region ist – kann nicht alle politischen und nichtpolitischen Aufgaben erfüllen, die ein wahrhaft gelebtes Leben erfordert. Dabei blieb es jedoch nicht: Sie richteten ihre Aufmerksamkeit auf ihre persönlichen Interessen und machten fremde Länder zu ihrem allgemeinen Mittelpunkt. Damit verloren sie den natürlichen Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit, nämlich ihre Ideologie. Mit diesem Verlust verloren sie auch die Chance, ihr Ziel zu erreichen, so sehr sie sich auch bemühten und so aufrichtig sie auch waren.
Compromising through negotiations replaced Jihad. The politicians believed and adopted the principle of, Khuth wa taalib (Take what you can now and then ask for the rest later) - which is considered better for the colonialist than a huge army in the land - and seeking the help of the disbelieving colonialist became common practice and a standard rule. They relied on him without realizing that any assistance they sought from the disbeliever was considered a grave sin and political suicide. They also resorted to working through the narrowness of regionalism, and made it their own political atmosphere. Not realizing that this very regionalism makes political work fruitless because regionalism - no matter how large the region is - cannot fulfill all the political and non-political duties that a true life needs. They did not stop at that either, but they made their personal interests the focus of their attention and made the foreign countries their general center of attention. Therefore, they lost the natural center of attention, which was their ideology. By losing it, they lost the chance of succeeding in their quest, no matter how hard they worked at it and however faithful they were.
Daher wurden alle politischen Bewegungen wirkungslos, und jedes Erwachen innerhalb der Umma wandelte sich in eine widersprüchliche, verwirrte Bewegung, wie die eines geschlachteten Tieres, die schließlich in Regungslosigkeit, Verzweiflung und Resignation endet. Dies geschah deshalb, weil die Führer der politischen Bewegungen ihren natürlichen Brennpunkt der Aufmerksamkeit verloren. So war es naturgemäß, dass die Umma diesen Brennpunkt der Aufmerksamkeit ebenfalls verlor. Dementsprechend wurden die Konzepte der Politiker sowohl mit dem Irrigen als auch mit fremden Ideologien vergiftet. Infolgedessen entstanden in den muslimischen Ländern Bewegungen im Namen des Nationalismus, Sozialismus, Regionalismus, Kommunismus, der spirituellen Religion, der Moral, der Bildung und der Verkündigung. Diese Bewegungen verschlimmerten die Lage und vermehrten die Komplexe, unter denen die Gesellschaft leidet.
Therefore, all the political movements became futile, and every awakening in the Ummah turned into a contradictory, confused movement like that of the slaughtered animal, which finally ends with a motionless, despair and surrender. This is so, because the leaders of the political movements lost their natural focal attention. Thus, it became natural that the Ummah loses this focal attention. Accordingly, the concepts of the politicians were poisoned with the erroneous, as well as with the foreign ideologies. As a result, movements were established in the Muslim lands in the name of nationalism, socialism, regionalism, communism, spiritual Deen, morals, education and preaching. These movements worsened the situation and added to the complexes of which the society suffers.
Das Ergebnis all dieser Bewegungen war das Scheitern und das Sich-im-Kreise-Drehen um sich selbst, denn sie folgten westlichen Konzepten, waren von der missionarischen Invasion beeinflusst und lenkten die Umma in Angelegenheiten, die keine Frucht und kein Gutes hervorbrachten. Sie ermöglichten außerdem dem Imperialismus, sich festzusetzen und dort zu verbleiben. So war der Erfolg der missionarischen Invasion beispiellos.
The result of all these movements was the failure and to revolve around themselves, because they went according to Western concepts, affected by the Missionary invasion; and they directed the Ummah in matters which brought no fruit or good. They also enabled imperialism to get strong hold and remain there. Thus, the success of the Missionary invasion was unmatched.