5 Feindseligkeit gegen die Da'wah
5 Hostility Against the Da’wah
Als der Gesandte (s) von Allah entsandt wurde, verachteten die Menschen ihn und seine Botschaft. Die Quraisch ignorierten ihn zunächst in dem Glauben, sein Aufruf sei nicht mehr als das Gerede von Mönchen und Weisen, und die Menschen würden schließlich zum Glauben ihrer Väter und Vorfahren zurückkehren.
When the Messenger (pbuh) was sent by Allah, people belittled him and his Message. The Quraysh ignored him at first thinking that his call would be no more than the talk of monks and sages and that people would eventually return to the faith of their fathers and ancestors.
Deshalb kümmerten sie sich nicht um ihn. Wenn er an ihnen vorbeiging, sagten sie: „Das ist der Sohn des ʿAbd al-Muttalib, mit dem vom Himmel aus gesprochen wird.“ Doch nach einiger Zeit erkannten sie die Gefahr seiner Bewegung und beschlossen, gegen ihn zu kämpfen. Zunächst griffen sie einfach dazu, seine Behauptung, Prophet zu sein, herabzuwürdigen und zu verspotten. Danach forderten sie ihn heraus, Wunder als Beweis für seine Botschaft zu vollbringen. Sie sagten: Warum verwandelt Muhammad ﷺ nicht as-Safa und al-Marwa in Gold? Warum fällt das Buch, das ihm offenbart wurde, nicht schon fertig geschrieben vom Himmel herab? Warum erscheint Dschibril, von dem Muhammad ﷺ immerzu spricht, ihnen nicht? Warum erweckt er nicht die Toten zum Leben? Warum entfernt er nicht die Berge, die Makka umgeben? Warum gräbt er keine Quelle, die frischer ist als Zamzam, obwohl sein Volk dringend Wasser braucht? Warum sagt sein Allah nicht die künftigen Preise der Waren voraus, damit sie darauf bieten können?
This is why they did not bother with him. Whenever he passed by them they would say, “Here is the son of ‘Abd al-Muttalib who is spoken to from the heavens.” After a while however, they realized the threat of his campaign and decided to fight him. At first they simply resorted to degrading and ridiculing his claims of prophecy. They followed this by challenging him to perform miracles as a proof of his Message. They would say: Why does Muhammad not transform al-Safa and al-Marwa into gold? Why does the book revealed to him not descend from the sky already written? Why does Jibreel, whom Muhammad keeps talking about, not appear to them? Why does he not bring life to the dead? Why does he not remove the mountains which surround Makkah? Why does he not dig a source more fresher than Zamzam, knowing that his people badly need water? Why does his Allah not forecast the future prices of goods so that they can bid for them?
Die Verleumdungskampagne gegen den Gesandten Allahs ﷺ dauerte einige Zeit an. Die Quraisch überschütteten ihn mit Beleidigungen, Schmähungen und Spott, doch er ﷺ wich nie von seinem Weg ab und ließ nicht nach. Er ﷺ rief die Menschen weiterhin zum Islam ein, machte sich über ihre Götzen lustig und zeigte die Torheit und den oberflächlichen Verstand derer auf, die sie anbeteten und ihre Hoffnungen auf sie setzten.
The smear campaign against Allah’s Messenger (pbuh) went on for some time. The Quraysh lashed out insults, abuse and sarcasm, but he (pbuh) never waned nor deviated from his path and went on inviting people to Islam, ridiculing their idols and demonstrating the idiocy and shallow minds of the people who worshipped them and built their hopes on them.
Dies wurde für die Quraysch zu viel, und so griffen sie zu allen erdenklichen Mitteln, um ihn ﷺ dazu zu bringen, seine Botschaft aufzugeben – doch ohne Erfolg. Drei der wichtigsten Methoden, mit denen die Quraysch gegen die Da’wah ankämpften, waren:
This became far too much for the Quraysh to bear, and thus they resorted to any means necessary to pressure him (pbuh) into renouncing his Message, to no avail. Three of the major methods which the Quraysh used to fight the Da’wah were:
1. Folter
1. Torture.
2. Interne und externe Propaganda.
2. Internal and external propaganda.
3. Boykott.
3. Boycott.
Die Folter traf den Gesandten Allahs ﷺ trotz des Schutzes seiner Familie, und ebenso seine Anhänger. Die Quraisch griffen zu allen Arten von Folter, und sie wurden Meister dieses bösartigen Handwerks. Die gesamte Familie Al-Yasirs wurde grauenhaften Foltermethoden unterworfen, um sie dazu zu bringen, ihre Religion aufzugeben, doch dies machte sie nur noch entschlossener und standhafter. Der Gesandte Allahs ﷺ ging an ihnen vorbei, während sie gefoltert wurden, und sagte zu ihnen: „Halte durch, Al-Yasir! Dein Lohn ist das Paradies. Dein Schicksal liegt bei Allah.“ Daraufhin sagte Sumayya, die Frau Yasirs: „Ich sehe es, o Gesandter Allahs.“
Torture befell the Messenger of Allah (pbuh), despite his family’s protection, and his followers. The Quraysh resorted to all types of torture and they became experts at this malignant craft. The family of Al-Yasir were all subjected to horrific types of torture in order to make them abandon their Deen, but this only made them more determined and steadfast. Allah’s Messenger (pbuh) passed by them while they were being tortured and said to them, “Hold on Al-Yasir! Your reward is Jannah. Your destiny is with Allah.” Upon this Sumayyah, wife of Yasir said, “I can see it, O Messenger of Allah.”.
Die Folter des Gesandten Allahs ﷺ und seiner Gefährten dauerte eine Zeit lang unvermindert an, bis die Quraisch erkannten, dass alles vergeblich war. Daraufhin griffen sie zu einer anderen Methode, um die Da'wah zu bekämpfen. Diese bestand in Verleumdung und Propaganda gegen den Islam und die Muslime, sowohl in Makkah selbst als auch im Ausland, etwa in Abessinien. Diese Methode wurde in all ihren Arten und Formen angewandt, von Wortgefechten, Debatten und Spott bis hin zu einer Diffamierungskampagne. Die Verleumdung richtete sich gegen die islamische 'Aqidah selbst und direkt gegen den Gesandten Allahs ﷺ. Die Quraisch logen über ihn ﷺ und beschuldigten ihn zu Unrecht. Sie planten und ersannen viele Wege, um ihn ﷺ in Verruf zu bringen.
The torture of Allah’s Messenger (pbuh) and his Sahabah went on unabated for some time until the Quraysh realized that it was all in vain, so they resorted to another method in order to fight the Da’wah, which consisted of libel and propaganda against Islam and the Muslims within Makkah as well as abroad, such as in Abyssinia. This method was used in all its types and forms, ranging from arguments, debates, mockery and a smear campaign. Libel was used against the Islamic ‘Aqeedah itself, and directly against the Messenger of Allah (pbuh). The Quraysh lied about him (pbuh) and accused him falsely. They planned and schemed many ways to discredit him.
Die Quraisch bereiteten sorgfältig vor, wie sie den Islam am besten in Verruf bringen könnten, besonders in der Zeit der Pilgerfahrt. Sie gingen so weit, sich mit al-Walid ibn al-Mughirah zu beraten, um Wege zu finden, den Gesandten Allahs ﷺ zu verleumden. Sie konzentrierten sich darauf, was sie den Arabern sagen sollten, die zur Pilgerfahrt nach Makkah kamen. Einige schlugen vor, sie sollten verkünden, er sei ein Kahin (Wahrsager). Al-Walid wies dies zurück, indem er darauf hinwies, dass Muhammad ﷺ frei war von dem sinnlosen Gemurmel und dem gereimten Gerede des Kahin. Einige behaupteten, er sei ein Dichter, doch sie kannten die Dichtkunst in all ihren Formen und Versmaßen und lehnten auch diese Behauptung ab. Andere schlugen vor, er sei besessen. Al-Walid wies auch dies zurück, denn das Verhalten Muhammads ﷺ entsprach nicht dem eines Besessenen. Wieder andere begannen, ihn der Zauberei zu beschuldigen; al-Walid wies auch diese Vorstellung zurück und sagte, Muhammad ﷺ praktiziere nicht die geheimen Künste der Zauberer, wie etwa das bekannte Ritual des Anblasens von Knoten.
The Quraysh carefully prepared how best they could discredit Islam especially in the Hajj season. They went so far as to confer with al-Walid ibn al- Mughirah in order to formulate ways to libel the Messenger of Allah (pbuh). They focused on what they should tell the Arabs coming to Makkah for Hajj. Some suggested that they should announce that he was a Kahin (fortune-teller). Al- Walid rejected this by pointing out that Muhammad (pbuh) was devoid of the unintelligent murmuring and rhymed speech of the Kahin. Some claimed that he was a poet, yet they knew poetry in all its forms and metres and so rejected this claim too. Others suggested that he was possessed. Al-Walid also rejected this for Muhammad’s behavior was not that of a possessed man. Still others started accusing him of sorcery, al-Walid rejected this idea saying that Muhammad (pbuh) did not practice the secret arts performed by sorcerers, such as the well known ritual of blowing on knots.
Nach einer langen Debatte einigten sich die Quraisch darauf, ihn zu beschuldigen, ein Zauberer zu sein, der das Sihr al-Bayan (die Zauberei der Worte) besitze. Danach verteilten sie sich unter den Pilgerscharen und warnten die Araber davor, auf Muhammad ﷺ zu hören, und stellten ihn als Zauberer der Rede dar. Sie sagten, seine Botschaft trenne einen Mann von seinem Bruder, von seinem Vater, von seiner Frau oder von seiner Familie. Diese Propaganda verfing jedoch nicht, und die Botschaft des Islam hielt weiterhin die Herzen der Menschen gefangen. Daraufhin wandten sich die Quraisch an al-Nadr ibn al-Harith und beauftragten ihn, gegen den Gesandten Allahs ﷺ zu agitieren. Immer wenn er ﷺ eine Versammlung abhielt, zu der Menschen eingeladen waren, und sie an Allah erinnerte und an Seine Ermahnung früherer Generationen, erhob sich al-Nadr ibn al-Harith und erzählte Geschichten über die Könige Persiens und deren Religion. Er rief aus: „Inwiefern ist Muhammad ein besserer Geschichtenerzähler als ich? Trägt er nicht auch Geschichten aus der Vergangenheit vor, wie ich es tue?“ Die Quraisch verbreiteten solche Geschichten und Gerüchte weithin. Sie erzählten den Leuten, dass das, was Muhammad ﷺ sage, nicht von Allah stamme, sondern ihm von einem christlichen Jungen namens Jabr beigebracht worden sei. Dieses Gerücht verbreitete sich unter den Menschen, bis Allah (SWT) mit der Offenbarung des folgenden Verses antwortete:
After a lengthy debate, the Quraysh agreed to accuse him of being a sorcerer possessing the Sihr al-Bayan (magic of words). Afterwards, they dispersed among the congregations of pilgrims warning the Arabs against listening to Muhammad (pbuh) and depicting him as a magician of speech. They said that his Message separated a man from his brother, or from his father, or from his wife, or from his family. However, this propaganda did not work, and the Message of Islam continued to grip the minds of the people. The Quraysh then approached al-Nadr ibn al-Harith and assigned to him the task of campaigning against the Messenger of Allah (pbuh). Whenever he (pbuh) held a meeting to which people were invited, reminding them of Allah and His admonishment of bygone generations, al-Nadr ibn al-Harith arose and narrated stories about the kings of Persia and their religion. He proclaimed, “In what respect is Muhammad a better story-teller than I? Does he not expound tales of the past the same as I do?” Quraysh spread such stories and gossip widely. They told people that what Muhammad (pbuh) was saying was not from Allah but was instead taught to him by a Christian youth named Jabr. This rumor spread among the people until Allah (swt) replied by revealing the following verse,
„Und Wir wissen wohl, dass sie sagen: ‚Es ist nur ein Mensch, der ihn (Muhammad ﷺ) lehrt.‘ Die Zunge dessen, auf den sie anspielen, ist fremd, während dies eine klare arabische Sprache ist.“ [An-Nahl, 16:103].
“And indeed We know that they say: “It is only a human being who teaches him (Muhammad)”. The tongue of the man they refer to is foreign, while this is a clear Arabic tongue.” [An-Nahl, 16:103].
Die Verleumdung des Islam und die Verfolgung der Muslime setzten sich auf der Arabischen Halbinsel fort. Als die Quraisch hörten, dass einige Muslime, die vor einem erzwungenen Abfall vom Glauben Angst hatten, nach Abessinien ausgewandert waren, schickten sie zwei entschlossene Gesandte hinter ihnen her, um die Muslime in Verruf zu bringen, in der Hoffnung, dass der Negus sie aus seinem Reich vertreiben und zurückschicken lassen würde. Die beiden Gesandten waren ‘Amr ibn al-‘As ibn Wa’il und ‘Abdullah ibn Rabi’ah. Sie erreichten Abessinien und boten den Heerführern des Negus Geschenke an, um ihnen zu helfen, den Negus davon zu überzeugen, die muslimischen Flüchtlinge auszuliefern. Sie sagten zu ihnen: „Einige törichte Burschen aus unserem Volk haben im Land des Königs Zuflucht gesucht. Sie haben unsere Religion verlassen und nicht die eure angenommen, sondern eine erfundene Religion hervorgebracht, von der weder wir noch ihr etwas wissen. Unsere Edlen haben uns zu euch geschickt, damit ihr sie zurückgebt. Liefert sie also an uns aus, denn ihr eigenes Volk hat den schärfsten Blick und weiß am besten um ihre Fehler.“ Außerdem stellten sie die Bedingung, dass der König nicht mit den Muslimen sprechen dürfe, da sie fürchteten, was diese zu ihm sagen könnten. Die Heerführer kamen mit dem Negus zusammen und rieten ihm, die Muslime ihrem eigenen Volk auszuliefern.
The libel against Islam and the persecution of the Muslims continued in the Arabian Peninsula. When the Quraysh heard that some Muslims, being afraid of forced apostasy, had emigrated to Abyssinia they sent two determined envoys after them to discredit the Muslims in the hope that the Negus would expel them from his kingdom and have them sent back. The two envoys were ‘Amr ibn al-’As ibn Wa’il and ‘Abdullah ibn Rabi’ah. They reached Abyssinia and offered presents to the generals of the Negus to help them convince the Negus to extradite the Muslim refugees. They said to them, “Some foolish fellows from our people have taken refuge in the King’s country, they have forsaken our Deen and not accepted yours, but have brought into being an invented Deen which neither we nor you know anything about. Our nobles have sent us to you to return them. So surrender them to us, for their own people have the keenest insight and know most about their faults.” They also stipulated that the King should not speak to the Muslims, fearing what they might say to him. The generals met with the Negus and recommended that he surrender the Muslims to their own people.
Der Negus ließ die Muslime rufen und verlangte zu hören, was sie zu ihrer Verteidigung vorzubringen hätten. Als sie kamen, fragte er sie: „Was ist das für ein Din, um dessentwillen ihr euer Volk verlassen habt, ohne in meinen Din oder irgendeinen anderen einzutreten?“ Ja'far ibn Abi Talib antwortete ihm, indem er ihre Unwissenheit vor dem Islam erklärte und sie mit ihrer neuen Stellung unter seiner Führung verglich. Er sagte: „Daraufhin griff uns unser Volk an. Als sie die Oberhand über uns gewannen, behandelten sie uns ungerecht und stellten sich zwischen uns und unseren Din, da kamen wir in euer Land, da wir euch vor allen anderen erwählt haben, und wir hoffen, dass wir bei euch nicht ungerecht behandelt werden.“ Der Negus sagte zu Ja'far: „Hast du bei dir etwas von dem, was dein Gesandter von Allah gebracht hat, um es mir vorzulesen?“ Ja'far sagte: „Ja“, und rezitierte die Sure Maryam vom Anfang bis zu der Stelle, an der Allah (swt) sagt,
The Negus summoned the Muslims and demanded to hear what they had to say for themselves. When they came he asked them, “What is this Deen for which you have forsaken your people without entering into my Deen or any other?” Ja’far ibn Abi Talib answered him by explaining their ignorance before Islam and comparing it to their new position under its guidance. He said, “Thereupon our people attacked us. So when they got the better of us, they treated us unjustly and came between us and our Deen, we came to your country, having chosen you above all others, but we hope that we shall not be treated unjustly while we are with you.” The Negus said to Ja’far, “Do you have with you anything from what your Messenger brought from Allah to read to me?” Ja’far said, “Yes,” and recited Surah Maryam from the beginning until where Allah (swt) says,
Da wies sie auf ihn. Sie sagten: „Wie sollen wir mit einem sprechen, der ein Kind in der Wiege ist?“ Er sprach: „Wahrlich! Ich bin ein Diener Allahs. Er hat mir die Schrift gegeben und mich zu einem Propheten gemacht; und Er hat mich gesegnet, wo immer ich sein mag, und mir das Gebet und die Zakat aufgetragen, solange ich lebe. Und (Er hat mich) gütig gegen meine Mutter gemacht und mich nicht hochmütig und unselig gemacht. Und Frieden (Salam) sei auf mir am Tag, an dem ich geboren wurde, am Tag, an dem ich sterbe, und am Tag, an dem ich lebend auferweckt werde!“ [Maryam, 19:29-33].
“Then she pointed to him. They said: “How can we talk to one who is a child in the cradle? He (Jesus) said: Verily! I am a slave of Allah, He has given me the Scripture and made me a prophet; And He has made me blessed wheresoever I be, and has enjoined on me prayer, and Zakat, as long as I live. Andmade dutiful to mother, and made me not arrogant, unblest. And “Salam” (peace) be upon me the day I was born, and the day I die, and the day I shall be raised alive!” [Maryam, 19:29-33].
Als die Patriarchen dies hörten, sagten sie: „Dies und das, was unser Herr ‚Isa (Jesus), der Messias, gebracht hat, stammen aus derselben Quelle.“ Der Negus sagte: „Wahrlich, dies und das, was Musa gebracht hat, stammen aus derselben Nische. Ihr zwei könnt gehen, denn bei Allah, ich werde sie niemals ausliefern, und sie sollen nicht verraten werden.“ Die beiden Gesandten verließen den Königspalast und begannen, nach einem anderen Weg zu suchen, ihre Aufgabe zu erfüllen. Am nächsten Tag ging ‘Amr ibn al-’As erneut zum Negus und sagte zu ihm: „Die Muslime sprechen schreckliche Dinge über ‚Isa, den Sohn der Maryam. Lass sie holen und frage sie danach.“ Er tat es, und Ja’far antwortete: „Wir sagen über ihn das, was unser Prophet ﷺ gebracht hat: Er ist der Diener Allahs und Sein Gesandter, und Sein Geist und Sein Wort, das Er der gesegneten jungfräulichen Maryam eingab.“ Der Negus nahm einen Stock vom Boden, zog damit eine Linie in den Sand und sagte zu Ja’far: „Zwischen eurer Religion und unserer liegt nicht mehr als diese Linie“, und er entließ die beiden Gesandten mit leeren Händen.
When the patriarchs heard this they said, “This and what our Lord ‘Isa (Jesus) the Messiah brought are from the same source.” The Negus said, “Of a truth, this and what Musa brought, come from the same niche. You two may go, for by Allah, I will never give them up and they shall not be betrayed.” The two envoys left the Royal Palace and began to think of another way to fulfill their task. The next day ‘Amr ibn al-’As went back to the Negus and said to him, “The Muslims say dreadful things about ‘Isa, son of Maryam, send for them and ask them about it.” He did so and Ja’far replied, “We say about him that which our Prophet brought, saying, he is the slave of Allah and His Messenger, and His spirit, and His word, which He cast into Maryam the blessed virgin.” The Negus took a stick from the ground, drew a line in the soil with it and said to Ja’far, “There is nothing more than this line between your Deen and ours”, and he discharged the two envoys empty-handed.
Letztlich scheiterten alle Mittel und Wege der Propaganda, die gegen den islamischen Da'wah vorgebracht wurden. Die schiere Kraft der Wahrheit, die in dem zum Ausdruck kam, wozu der Gesandte Allahs ﷺ aufrief, besiegte alle Gerüchte, Lügen und Propaganda, und das Licht des Islam zerstreute alle Versuche, ihn in Verruf zu bringen. Daher griffen die Quraisch zu einer dritten Methode, nämlich dem Boykott. Sie kamen überein, den Gesandten Allahs ﷺ und seine Familie vollständig zu isolieren, und sie verfassten ein Schriftstück, in dem sie beschlossen, keinerlei Geschäfte mit den Banu Haschim und den Banu 'Abd al-Muttalib zu machen, weder ihre Frauen zu heiraten noch ihnen ihre eigenen Frauen zur Ehe zu geben, weder etwas von ihnen zu kaufen noch ihnen etwas zu verkaufen. Als sie sich auf diese Bedingungen geeinigt hatten, schrieben sie diese in eine Urkunde und hängten sie im Innern der Ka'ba auf, um sich an ihren Bund zu erinnern. Sie erwarteten, dass diese Politik der Sanktionen die gewünschte Wirkung haben und wirksamer sein werde als Propaganda oder Folter.
Ultimately, all the ways and means of propaganda pronounced against the Islamic Da’wah failed. The sheer force of truth reflected in what the Messenger of Allah (pbuh) was calling for, defeated all rumors, lies and propaganda, and the light of Islam dissipated all attempts at discrediting it. Therefore, Quraysh resorted to a third method, which was the boycott. They agreed to completely isolate the Messenger of Allah (pbuh) and his family and they drew up a document in which they decided not to deal with Banu Hashim and Banu ‘Abd al-Muttalib, neither to marry their women nor give their own women to them in marriage, neither buy anything from them nor sell anything to them. When they had agreed on these conditions they wrote them in a deed and hung it inside the Ka’bah to remind them of their covenant. They anticipated that this policy of sanctions would bring the desired effect and that it would be more efficient than either propaganda or torture.
Der Boykott dauerte zwei bis drei Jahre. Die Quraisch hofften die ganze Zeit, dass die Banu Haschim und die Banu ʿAbd al-Muttalib den Propheten Muhammad ﷺ im Stich lassen würden, dass die Muslime ihrem Glauben abschwören würden und dass Muhammad ﷺ schließlich ganz allein und ihrer Gnade ausgeliefert zurückbleiben würde. Sie hofften, die Sanktionen würden entweder dazu führen, dass Muhammad ﷺ von seinem Aufruf zum Islam ablässt, oder dass die Gefahr, die sein Aufruf für die Quraisch darstellte, und ihre Religion verschwinden würden. Doch diese Methode stärkte nur den Entschluss des Gesandten Allahs ﷺ und machte seine Gefährten noch eifriger darin, die Da'wa zu verbreiten. Der Boykott konnte die Verbreitung der Botschaft des Islam innerhalb und außerhalb von Makkah nicht aufhalten. Die Nachricht vom Boykott erreichte die Araber außerhalb Makkahs, und der Aufruf verbreitete sich unter vielen Stämmen. Der Islam war auf der gesamten Arabischen Halbinsel Gegenstand von Gesprächen.
The boycott continued for two to three years, all the while the Quraysh were hoping that Banu Hashim and Banu ‘Abd al-Muttalib would abandon Muhammad (pbuh), that the Muslims would renounce their faith, and that eventually Muhammad (pbuh) would be left all alone at their mercy. They hoped the sanctions would either lead to Muhammad (pbuh) abandoning his call for Islam, or to the threat that his call posed to the Quraysh and their Deen disappearing. However, this technique only strengthened the Messenger of Allah’s resolve and made his Sahabah more diligent in pursuing the Da’wah. The boycott failed to put a halt to the spread of the Message of Islam inside and outside Makkah. News of the boycott reached the Arabs outside Makkah and the call spread among many tribes. Islam was a subject of discussion all over the Arabian Peninsula.
Doch der Boykott und der Hunger gingen unnachgiebig weiter, und das Dokument, das die Quraysch aufgesetzt hatten, blieb in Kraft. Die Familie des Gesandten und die Sahabah litten unter Hunger und Entbehrung und lebten von kargen Vorräten, die sie von Sympathisanten erhielten. Ihre einzige Erleichterung kam während der heiligen Monate, wenn der Gesandte Allahs ﷺ zur Ka'bah ging und die Menschen zur Religion Allahs einlud, ihnen von Seinen Belohnungen erzählte und sie vor Seiner Strafe warnte; danach musste er wieder in das Bergtal zurückkehren. Dadurch erwarben Allahs Gesandter ﷺ, seine Familie und seine Sahabah das Mitgefühl der Araber, von denen manche den Ruf annahmen und den Islam annahmen, während andere ihnen heimlich Speisen und Getränke schickten. Hisham ibn 'Amr war dafür bekannt, dass er nachts mit Kamelen, beladen mit Nahrung, kam; wenn er die Mündung des Tals erreichte, ließ er das Tier frei, gab ihm einen Klaps auf die Seite und schickte es ins Tal zu den Muslimen. Diese nahmen die Nahrung, schlachteten das Kamel und aßen es.
However, the boycott and starvation went on relentlessly and the document which the Quraysh drew up remained enforced. The Messenger’s family and the Sahabah suffered hunger and deprivation and subsisted on meager provisions which they obtained from sympathizers. Their only respite was during the sacred months, when the Messenger of Allah (pbuh) used to go to the Ka’bah and invite people to the Deen of Allah, telling them of His rewards and warning them about His punishment, then afterwards he had to return to the mountain valley. This earned Allah’s Messenger (pbuh), his Family and his Sahabah the sympathy of the Arabs, some of whom responded to the call and embraced Islam, while others sent food and drink to them secretly. Hisham ibn ‘Amr was known to have brought camels laden with food at night and on reaching the mouth of the valley he would release the animal, give it a slap on its side, and send it into the valley to where the Muslims were. They would take the food, slaughter the camel and eat it.
Die Muslime sollten den Boykott etwa drei Jahre lang ertragen, während dieser Zeit das Leben äußerst hart wurde, bis Allah (SWT) Seine Hilfe sandte und schließlich die Belagerung brach. Fünf junge Männer aus Quraysch, Zuhayr ibn Abi Umayyah, Hisham ibn ‘Amr, al-Mut’im ibn ‘Adi, Abu al-Bakhtari ibn Hisham und Zama’ah ibn al-Aswad, kamen zusammen. Sie sprachen über das Dokument und seine Sanktionen, und sie brachten, wie viele aus Quraysch zu jener Zeit, ihren Unmut darüber zum Ausdruck. Schließlich einigten sie sich darauf, die ganze Angelegenheit des ungerechten Boykotts zu lösen, indem sie dessen Aufhebung erwirkten.
The Muslims were to endure the boycott for about three years, during which life became extremely harsh, until Allah (swt) sent His relief and finally broke the siege. Five young men from Quraysh, Zuhayr ibn Abi Umayyah, Hisham ibn ‘Amr, al-Mut’im ibn ‘Adi, Abu al-Bakhtari ibn Hisham and Zama’ah ibn al-Aswad gathered together. They talked about the document and its sanctions and they, like many of the Quraysh at that time, expressed their resentment towards it. At length they agreed to resolve the whole issue of the unjust boycott by securing its annulment.
Am nächsten Tag gingen sie zur Ka'bah, und Zuhayr umkreiste sie siebenmal. Dann wandte er sich an die anwesende Menge und sagte: „O Leute von Makkah, sollen wir essen und uns kleiden, während die Banu Hashim zugrunde gehen, unfähig zu kaufen oder zu verkaufen? Bei Allah (swt), ich werde nicht ruhen, bis dieses verfluchte Boykott-Dokument zerrissen ist.“ Abu Jahl, der in der Nähe stand, rief: „Du lügst, bei Allah, es wird nicht zerrissen werden.“ In diesem Moment riefen die anderen vier Zama'ah, Abu al-Bakhtari, al-Mut'im und Hisham, die sich in der Menge verteilt hatten, zur Unterstützung Zuhayrs zurück. Abu Jahl erkannte, dass es sich um eine im Voraus abgesprochene Sache handelte, daher befürchtete er das Schlimmste und wich zurück. Als al-Mut'im hinging, um das Dokument zu zerreißen, stellte er fest, dass weiße Ameisen es bereits aufgefressen hatten, bis auf die Worte „In deinem Namen, o Allah“.
The next day, they went to the Ka’bah and Zuhayr went around it seven times. Addressing the crowd who were present, he said, “O people of Makkah, are we to eat and clothe ourselves while Banu Hashim perish, unable to buy or sell? By Allah (swt) will not rest until this damn boycotting document is torn up.” Abu Jahl, who was nearby, exclaimed, “You lie, by Allah it shall not be torn up.” At this point the other four Zama’ah, Abu al-Bakhtari, al-Mut’im and Hisham, who had dispersed among the crowd, shouted back in support of Zuhayr. Abu Jahl realized that it was a matter which had been arranged beforehand, so he feared the worst and backed off. When al-Mut’im went to tear up the document he discovered that white ants had already eaten it except for the words ‘In your name, O Allah’.
Der Gesandte Allahs (ﷺ) und seine Gefährten kehrten daraufhin nach Makkah zurück, und die Boykottmaßnahme wurde schließlich aufgehoben. Danach setzte der Gesandte Allahs ﷺ seinen Ruf fort, und die Zahl der Muslime wuchs stetig, was das Scheitern aller Methoden zeigte, die die Quraisch anwandten, um die Botschaft des Islam zu unterdrücken. Die Ungläubigen setzten ihre Versuche fort, die Muslime von ihrer Religion abzubringen und den Gesandten Allahs ﷺ dazu zu bewegen, von seiner Da'wah abzulassen, die sich jedoch mit Allahs Hilfe trotz aller Hindernisse und Entbehrungen weit verbreitete.
The Messenger of Allah (pbuh) and his Sahabah then proceeded to return to Makkah and the embargo was finally lifted. Thereafter, Allah’s Messenger (pbuh) continued to pursue his call and the number of Muslims continued to grow steadily, marking the failure of all the methods the Quraysh employed in their attempt to suppress the Message of Islam. The Kuffar continued in their attempts to come between the Muslims and their Deen and to make Allah’s Messenger (pbuh) renounce his Da’wah which, with Allah’s help, became widespread despite all obstacles and hardships.