23 Die Schlacht von Khaybar
23 The Battle of Khaybar
Der Gesandte Allahs ﷺ blieb nach seiner Rückkehr von al-Hudaybiyah fünfzehn Nächte lang in Madinah. Dann befahl er den Muslimen, sich auf einen Feldzug gegen Chaibar vorzubereiten, wobei nur diejenigen teilnehmen sollten, die bei al-Hudaybiyah bei ihm gewesen waren.
The Messenger of Allah (pbuh) remained in Madinah for fifteen nights after returning from al-Hudaybiyah, he then ordered the Muslims to prepare for a raid on Khaybar provided that only those who had been with him at al- Hudaybiyah take part.
Bevor er nach al-Hudaybiyah aufbrach, erreichte die Nachricht, dass die Juden von Khaybar heimlich mit den Quraysh gegen Madinah konspirierten, um einen Überfall zu verüben und die Muslime auszurotten. In Kenntnis dessen entschied sich der Gesandte Allahs ﷺ für einen Friedensplan mit den Quraysh, um einen Waffenstillstand mit ihnen zu sichern, damit er seine Bemühungen auf die Angelegenheit mit Khaybar konzentrieren konnte. Sobald der Prophet ﷺ seinen Friedensvertrag geschlossen hatte, der die Juden von Khaybar von den Quraysh isolierte, wandte er sich den Juden von Khaybar zu und befahl den Muslimen, das Heer nur wenige Tage nach seiner Rückkehr von al-Hudaybiyah zu rüsten.
Before marching to al-Hudaybiyah, news was received that the Jews of Khaybar were secretly conspiring with the Quraysh to raid Madinah in an effort to exterminate the Muslims. Being aware of this, Allah’s Messenger (pbuh) opted for a peace plan with the Quraysh in order to secure a truce with them so that he could concentrate his efforts towards taking care of Khaybar. As soon as he (pbuh) had concluded his peace treaty, which isolated the Jews of Khaybar from the Quraysh, he turned to Jews of Khaybar and ordered the Muslims to prepare the army just days after his return from al-Hudaybiyah.
Der Gesandte Allahs ﷺ zog an der Spitze von 1.600 Muslimen, begleitet von 100 Reitern, und alle waren des Beistands Allahs gewiss. Sie erreichten Chaibar nach einem drei Tage währenden Marsch und überraschten die Bewohner von Chaibar. Die Muslime verbrachten die Nacht jedoch außerhalb ihrer Festungen. Am Morgen kamen die Bauern von Chaibar mit ihren Spaten und Körben heraus, und als sie das Heer der Muslime erblickten, wandten sie sich um und flohen schreiend: „Muhammad mit seiner Streitmacht!“ Der Gesandte Allahs ﷺ sprach: „Allahu Akbar! Chaibar ist zugrunde gerichtet. Wenn wir den Bereich eines Volkes erreichen, ist es ein schlimmer Morgen für jene, die gewarnt wurden.“
The Messenger of Allah (pbuh) marched at the head of 1,600 Muslims accompanied by 100 riders and all were assured of Allah’s support. They reached Khaybar after a march of three days and took the people of Khaybar by surprise. Although the Muslims spent the night just outside their forts. In the morning, the peasants of Khaybar came out with their spades and baskets and when they saw the army of the Muslims they turned and fled crying, “Muhammad with his force.” The Messenger of Allah (pbuh) said, “Allahu Akbar! Khaybar is destroyed. When we arrive at a people’s area it is a bad morning for those who have been warned.”.
Die Juden erwarteten, dass der Gesandte Allahs ﷺ sie angreifen würde, denn als sie vom Vertrag von Hudaybiyah hörten, betrachteten sie ihn als einen Verrat ihrer Verbündeten, der Quraisch. Angesichts der neuen gefährlichen Lage schlugen einige von ihnen vor, ein Bündnis mit den Juden von Wadi al-Qura und Taima’ zu schließen, um Madinah zu überfallen. Sie würden dann nicht mehr auf die Unterstützung arabischer Stämme angewiesen sein, zumal die Quraisch nun einen Vertrag mit dem Gesandten Allahs ﷺ unterzeichnet hatten. Andere liebäugelten sogar mit dem Gedanken, einen Pakt mit dem Gesandten Allahs ﷺ einzugehen, in der Hoffnung, dass dies den Hass der Muslime auf sie tilgen würde. Seit sie die Gefahr nahen spürten, erinnerten sie sich gegenseitig daran. Sie wussten, dass der Gesandte Allahs ﷺ von ihrer Verschwörung mit den Quraisch erfahren hatte und dass er im Begriff war, sie anzugreifen, doch wurden sie überrascht, bevor sie ihre Pläne umsetzen konnten, und mussten stattdessen die Ghatafan um Hilfe rufen. Sie versuchten, ihre Stellungen zu befestigen und dem Angriff standzuhalten, doch das muslimische Heer war schnell, und ihre Verteidigungslinien brachen zusammen.
The Jews were expecting Allah’s Messenger (pbuh) to attack them, for when they heard about the treaty of Hudaybiyah they considered it to be a let down by their allies, the Quraysh. In response to the new dangerous situation some of them suggested forming an alliance with the Jews of Wadi al-Qura and Tayma’ in order to raid Madinah. They would then be without the need to rely on the pockets of Arab tribes, especially now that the Quraysh had signed a treaty with the Messenger of Allah (pbuh). Others actually flirted with the idea of entering into a pact with the Messenger of Allah (pbuh) in the hope that this would efface the Muslims’ hatred towards them. They used to remind each other of this ever since they felt the danger nearing. They were aware that the Messenger of Allah (pbuh) had learned of their conspiracy with the Quraysh and that he (pbuh) was about to raid them, but they were caught by surprise before they could enact their plans and instead had to call on Ghatafan to help them. They attempted to fortify their positions and resist the attack, but the Muslim army was swift and their defensive lines crumbled.
Schließlich wurden sie verzweifelt und suchten Frieden beim Gesandten Allahs ﷺ, unter der Bedingung, dass er ihr Leben verschone. Der Gesandte Allahs ﷺ willigte ein und erlaubte ihnen, in ihren Häusern zu bleiben. Da ihr Land und ihre Weinberge nach dem Recht der Eroberung ihm gehörten, gestattete er ihnen, dort zu arbeiten und zu leben, sofern sie ihm jährlich die Hälfte ihrer Ernte und ihrer Früchte abgeben. Sie stimmten seinen Bedingungen zu. Der Gesandte Allahs ﷺ kehrte dann nach Madinah zurück und blieb dort, bis er zur ʿUmrah al-Qadāʾ aufbrach.
Eventually, they became desperate and sought peace with the Messenger of Allah (pbuh) provided he spared their lives. The Messenger of Allah (pbuh) agreed and he allowed them to remain in their homes. Since their land and their vineyards became his under the law of conquest, he allowed them to work and live there provided they gave him half of their crops and fruits annually. They agreed to his (pbuh) terms. Allah’s Messenger (pbuh) then returned to Madinah and stayed there until he left for the ‘Umrah of Qada’.
Durch die Aufhebung der politischen Herrschaft von Khaybar und indem er sie zwang, sich der Autorität der Muslime zu unterwerfen, neutralisierte der Gesandte Allahs ﷺ den gefährlichen nördlichen Weg nach al-Sham, so wie er es nach dem Vertrag von Hudaybiyah auch im Süden getan hatte. Diese Maßnahme ebnete den Weg dafür, dass die Botschaft des Islam sowohl auf der Arabischen Halbinsel als auch darüber hinaus verbreitet werden konnte.
By his abolition of Khaybar’s political authority and by making them submit to the authority of the Muslims, the Messenger of Allah (pbuh) neutralized the perilous northern path to al-Sham, as he had done likewise in the south after the Hudaybiyah treaty. This action paved the way for the Message of Islam to be spread within the Arabian Peninsula as well as abroad.