34 Die Außenpolitik des Islamischen Staates
34 The Foreign Policy of the Islamic State
Die Außenpolitik ist die Beziehung des Staates zu anderen Staaten. Diese Beziehung beinhaltet die Fürsorge für die auswärtigen Angelegenheiten der Ummah. Die Außenpolitik des Islamischen Staates beruht auf einem festen Konzept, das sich nicht ändert. Dies ist die Verbreitung des Islam und die Überbringung der Botschaft an jede Nation und jede Gesellschaft. Genau dies ist die Grundlage der Außenpolitik des Islamischen Staates. Diese Grundlage ändert sich nie, unterscheidet sich nie und variiert nicht, gleichgültig, wer den Staat regiert. Diese Grundlage wurde stets aufrechterhalten und zu allen Zeiten umgesetzt, von der Zeit an, als der Gesandte Allahs ﷺ sich in Madinah niederließ, bis zum letzten Tag des Osmanischen Staates.
The foreign policy is the State’s relationship with other states. This relationship entails looking after the foreign affairs of the Ummah. The Islamic State’s foreign policy is based on a fixed concept that does not change. This is the propagation of Islam and the conveyance of the Message to every nation and every society. This is the very basis of the Islamic State’s foreign policy. The basis never changes and never differs or varies no matter who rules the State. This basis has always been maintained and it has been carried out at all times, from the time when the Messenger of Allah (pbuh) settled in Madinah to the last day of the ‘Uthmani State. .
Der Gesandte Allahs ﷺ legte die Politik des Islamischen Staates von dem Tag an, an dem er ﷺ nach Madinah kam, auf der Grundlage der Verbreitung des Islam fest. Er ﷺ schloss Verträge mit den Juden, um sich darauf konzentrieren zu können, die Botschaft im Hidschaz auszubreiten. Er ﷺ schloss den Vertrag von al-Hudaybiyah mit den Quraisch, um die Botschaft auf der Arabischen Halbinsel zu verbreiten. Schließlich entsandte er ﷺ Gesandte in die Länder außerhalb der Halbinsel mit dem Ziel, Beziehungen aufzubauen, die auf der Verbreitung des Islam beruhen, indem er sie zu dessen Annahme einlud.
The Messenger of Allah (pbuh) set up the policy of the Islamic State on the basis of spreading Islam since the very first day he (pbuh) arrived in Madinah. He (pbuh) signed treaties with the Jews in order to concentrate on extending the Message in Hijaz. He (pbuh) signed the treaty of al-Hudaybiyah with the Quraysh in order to spread the Message in the Arabian Peninsula. Finally, he (pbuh) sent envoys to the countries outside the Peninsula with the aim of establishing relations based on the spreading of Islam, by inviting them to embrace it. .
Danach kamen seine Nachfolger, die Khulafa’. Auch sie knüpften Beziehungen zu allen anderen Staaten auf der Grundlage der Verbreitung des Islam, und auch sie fuhren fort, die Botschaft des Islam in die Welt zu tragen. Alle muslimischen Herrscher, die an die Macht kamen, wetteiferten in der Verbreitung des Islam. Die Umayyaden waren tatsächlich erfolgreicher als die Abbasiden darin, andere Länder zu erobern und den Islam zu verbreiten, und die Osmanen eroberten mehr Länder und verbreiteten den Islam stärker als die Mamluken. Diese Unterschiede rührten jedoch unter anderem daher, welche Prioritäten der Staat seiner Außenpolitik einräumte. Die Verbreitung des Islam blieb stets die Grundlage, auf der die Beziehungen zu anderen Staaten aufgebaut wurden. Dies hat sich während der Herrschaft aller Khulafah niemals geändert. Die Aufgabe des Staates ist es, den Islam im Inneren umzusetzen und seine Botschaft in die Welt zu tragen. Daher bestand die Aufgabe des islamischen Staates stets darin, die Botschaft des Islam zu verbreiten. Was die Übermittlung und Verbreitung des Islam tatsächlich zur Grundlage der Außenpolitik macht, ist die Tatsache, dass die Botschaft an die gesamte Menschheit gerichtet ist. Allah (swt) sagt: „Und Wir haben dich (o Muhammad) nur als Verkünder frohler Botschaft und als Warner für die gesamte Menschheit gesandt, doch die meisten Menschen wissen es nicht.“ [Saba’, 34:28].
Afterwards, came his Khulafa’. They also established relations with all the other states on the basis of spreading Islam, and they too continued to carry the Message of Islam to the world. All the Muslim rulers who came to power competed in the spreading of Islam. The Ummayads were actually more successful in conquering other countries and spreading Islam than the Abbasids, and the ‘Uthmanis conquered more countries and spread Islam more than the Mamluks. This disparity was due, however, to the priorities the State would give to its foreign policy among other factors. The spreading of Islam always remained the basis upon which the relationship with other states was established. This has never changed throughout the rule of all the Khulafah. The duty of the State is to implement Islam at home and to carry its Message to the world. Therefore, the task of the Islamic State has always been to carry the Message of Islam. What actually makes the conveyance and spreading of Islam the basis of the foreign policy is the fact that the Message is addressed to the whole of mankind. Allah (swt) says, . “And we have not sent you (O Muhammad) except as a giver of glad tidings and a warner to all mankind, but most of men know not.” [Saba’, 34:28]. .
Allah (SWT) sagt außerdem: „O ihr Menschen! Es ist euch eine gute Ermahnung von eurem Herrn gekommen." [Yunus, 10:57].
Allah (swt) also says, . “O mankind! There has come to you a good advice from your Lord.” [Yunus, 10:57]. .
Er sagt: „Sprich: O ihr Menschen! Wahrlich, ich bin als Gesandter Allahs zu euch allen gesandt.“ [Al-A'raf, 7:158].
He I says, . “Say, O mankind! Verily, I am sent to you all as the Messenger of Allah.” [Al A’raf, 7:158]. .
Und Er sagt: „Dieser Qur’an wurde mir offenbart, damit ich euch damit warne und jeden, den er erreicht.“ [Al-An’am, 6:19].
And He I says, . “This Qur’an has been revealed to me that I may warn therewith you and whomsoever it may reach.” [Al-An’am, 6:19]. .
Er sagt außerdem: „O Gesandter (Muhammad ﷺ)! Verkünde, was dir von deinem Herrn offenbart wurde. Und wenn du es nicht tust, dann hast du Seine Botschaft nicht übermittelt.“ [Al-Ma’idah, 5:67].
He I also says, . “O Messenger (Muhammad (pbuh))! Proclaim (the Message) which has been sent to you from your Lord. And if you do not, then you have not conveyed His Message.” [Al-Ma’idah, 5:67]. .
Der Gesandte Allahs ﷺ überbrachte die Botschaft an die Menschheit, und als er ﷺ starb, wurde der Islam von den Muslimen weitergetragen. Die Verbreitung der islamischen Botschaft ist tatsächlich die Fortsetzung des Werkes, das der Gesandte Allahs ﷺ begonnen hatte. Die Muslime folgten seinen ﷺ Lehren und fuhren fort, die Botschaft des Islams zu verbreiten. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte in seiner Khutbah al-Wada’ (Abschiedsrede): „Der Anwesende soll es dem Abwesenden mitteilen, denn der Abwesende mag es besser bewahren als der Zuhörer.“ Er ﷺ sagte auch: „Möge Allah einen Mann mit Glanz versehen, der meine Worte hörte, sie verstand und sie so weitergab, wie er sie gehört hat.“
The Messenger of Allah (pbuh) conveyed the Message to mankind, and when he (pbuh) died Islam continued to be carried by the Muslims. The conveyance of the Islamic Message is in fact the continuation of the work that the Messenger of Allah (pbuh) had initiated. The Muslims followed his (pbuh) teachings and continued spreading the Message of Islam. The Messenger of Allah (pbuh) said in his Khutbah al-Wada’ (farewell speech), “Would the present tell the absent, for the absent may be more conscious than the listener.” He (pbuh) also said, “May Allah brighten a man who listened to my saying, understood it and conveyed it as he heard it.”. .
Aus diesem Grund ist die Überbringung des islamischen Rufes zur Grundlage der Beziehungen des islamischen Staates zu anderen Staaten geworden, zu Lebzeiten des Gesandten Allahs ﷺ und in den Tagen seiner Nachfolger (Khulafa') nach ihm. Und dies ist die göttliche Regel, die entscheidend und endgültig ist, belegt durch das Buch (Qur'an), die Sunnah und den allgemeinen Konsens der Gefährten (Sahaba).
This is why the conveyance of the Islamic call has become the basis of the Islamic State’s relationship with other states during the lifetime of the Messenger of Allah (pbuh) and in the days of his Khulafah after him. And this is the Divine rule which is decisive and conclusive, in evidence by the Book and the Sunnah and the general consensus of the Sahabah. .
Daher besteht die Außenpolitik des Islamischen Staates darin, die islamische Botschaft der Welt zu überbringen. Diese Politik wird durch eine festgelegte Methode umgesetzt, die sich nie ändert, nämlich den Dschihad, unabhängig davon, wer an der Macht ist. Seit der Gesandte Allahs ﷺ den Staat gegründet hat bis zum Ende des Islamischen Staates hat sich diese Methode nie verändert. Der Gesandte Allahs ﷺ bereitete das Heer bald nach der Gründung des Islamischen Staates vor. Er ﷺ leitete den Dschihad ein, um die materiellen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die der islamischen Da'wa im Wege standen. Die Quraisch waren jenes materielle Hindernis, daher beschloss er ﷺ, sie zu beseitigen. Dann ging er ﷺ daran, die Existenz der Quraisch zu zerstören, eben jene Existenz, die der islamischen Da'wa im Wege stand. Er ﷺ beseitigte und zerstörte auch andere Hindernisse, bis der Islam die gesamte Arabische Halbinsel erfasste. Danach begann der Islamische Staat, an die Türen anderer Nationen zu klopfen, um den Islam unter ihnen zu verbreiten. Er stellte fest, dass die bestehenden Herrschaftssysteme ein materielles Hindernis für die Da'wa darstellten; daher mussten sie beseitigt werden, um die Menschen selbst zu erreichen und sie zum Islam einzuladen, damit sie die Gerechtigkeit des Islams erkennen und empfinden, den Wohlstand und das würdevolle Leben unter seiner Fahne beobachten und die Menschen zu einem besseren Leben einladen konnten, ohne Zwang oder Gewalt. Der Dschihad blieb als Methode der Verbreitung des Islams bestehen, und durch den Dschihad wurden viele Länder erobert. Durch den Dschihad wurden Königreiche und Staaten beseitigt, und der Islam herrschte über dieselben Völker und Nationen. Der Islam verbreitete sich und wurde von Hunderten Millionen Menschen angenommen, nachdem sie unter seine Herrschaft gekommen waren. Die Methode zur Umsetzung dieser Außenpolitik war der Dschihad. Sie hat sich nie verändert und wird sich niemals verändern.
Therefore, the foreign policy of the Islamic State is to convey the Islamic Message to the world. This policy is implemented by a defined method that never changes, which is Jihad, regardless of who is in authority. Since the Messenger of Allah (pbuh) founded the State until the end of the Islamic State, this method never changed. The Messenger of Allah (pbuh) prepared the army soon after founding the Islamic State. He (pbuh) initiated Jihad in order to remove the material obstacles that stood in the way of the Islamic Da’wah. The Quraysh was that material obstacle, so he (pbuh) decided to remove it. Then he (pbuh) went on to destroy the Quraysh’s existence, the very existence that stood in the way of the Islamic Da’wah. He (pbuh) also removed and destroyed other obstacles until Islam engulfed the whole of the Arabian Peninsula. Then the Islamic State began knocking on the doors of other nations to spread Islam among them. It found that the existing ruling systems formed a material obstacle in the face of the Da’wah, thus they had to be removed in order to reach the people themselves and invite them to Islam so that they could visualize and feel the justice of Islam, observe the prosperity and decent living under its banner, and invite the people to a better life without compulsion or coercion. Jihad continued as a method of spreading Islam, and by the means of Jihad many countries were conquered. By means of Jihad, kingdoms and states were removed and Islam ruled the same people and nations. Islam was spread and was embraced by hundreds of millions of people after they had been ruled by it. The method used in implementing that foreign policy was Jihad. It has never changed and never will. .
Dschihad ist der Ruf zum Islam, der auch den Kampf umfassen kann, oder die Beisteuerung von Geld, Meinungen oder Schriften zum Kampf. Er ist eine Pflicht, wie im Qur'an und im Hadith bestätigt. Die Muslime haben niemals einen Kampf gegen einen Feind begonnen, ohne ihm zuerst entweder den Islam oder die Dschizya anzubieten. Die göttliche Regel für den Dschihad lautet: Wenn der Feind umzingelt war, wurde er eingeladen, den Islam anzunehmen; nahm er an, wurde er Teil der islamischen Umma, und der Kampf gegen ihn war verboten. Lehnte er den Islam ab, wurde er aufgefordert, die Dschizya zu zahlen; zahlte er sie, waren sein Leben und sein Besitz sicher, und sein Land wurde Teil des islamischen Staates. Sie genossen dann die Gerechtigkeit, Billigkeit, den Schutz, die Fürsorge und das Wohlergehen, die den Muslimen zuteilwurden, und ihre grundlegenden Bedürfnisse waren gesichert. Zusätzlich mussten sie dem Staat und dem Regime die Treue schwören. Lehnten sie sowohl den Islam ab als auch die Zahlung der Dschizya, dann war der Kampf rechtmäßig.
Jihad is the call to Islam which involves fighting, or the contribution of either money, opinions, or literature towards the fighting. It is an obligation, confirmed in the Qur’an and the Hadeeth. The Muslims never started the fight against an enemy before firstly proposing Islam or secondly the Jizyah. The Divine rule concerning Jihad is that if the enemy was surrounded they would be invited to embrace Islam and if they accepted then they would become a part of the Islamic Ummah and fighting them would be forbidden. If they refused Islam, then they would be asked to pay the Jizyah and if they paid it, their lives and assets would be safe and their country would become part of the Islamic State. They would enjoy the justice, equity, protection, guardianship and welfare enjoyed by the Muslims, and all their basic needs would be secured. Additionally, they would have to pledge allegiance to the State and the regime. If they rejected Islam and refused to pay the Jizyah then the fighting would be lawful. .
Daher wäre es nicht erlaubt, gegen den Feind zu kämpfen, bis der Ruf zum Islam den Menschen überbracht worden ist. Die Gelehrten haben betont, dass es uns unerlaubt ist, gegen diejenigen zu kämpfen, die den islamischen Ruf nicht erhalten haben. Somit sollten die öffentliche Meinung über den Islam und die Vermittlung eines wahrheitsgetreuen Bildes des Islam sowie Bemühungen, dass die islamischen Gesetze die Menschen erreichen, damit sie erkennen, dass der Islam ihnen eine wahre Rettung bietet, jeder Kampfhandlung vorausgehen. Der Islamische Staat sollte politische Arbeit leisten, etwa indem er ein klares Bild des Islam zeichnet und dessen Konzepte erklärt, sowie Kampagnen führen und für den Islam werben. Zu solchen Schritten sollte auch das Zurschaustellen von Stärke gehören, also die Macht des Islamischen Staates einschließlich des Mutes und der Entschlossenheit der Muslime. Der Gesandte Allahs ﷺ pflegte solche Maßnahmen zu ergreifen. Er ﷺ schickte Gesandte in das Herz der nichtgläubigen Länder. Bei einer Gelegenheit schickte er ﷺ vierzig Männer zu den Leuten von Najd, um die Botschaft des Islam zu überbringen. Auch zeigte er ﷺ die Macht des Heeres in Medina, bevor er nach Tabuk aufbrach. Deshalb sagte der Gesandte Allahs ﷺ: „Mir wurde der Sieg durch den Schrecken verliehen, den der Feind empfindet, auf einer Entfernung von einem Monatsmarsch.“
Therefore, fighting the enemy would not become lawful until the call to Islam had been delivered to the people. The scholars have stressed that it is unlawful for us to fight those who have not received the Islamic call. Thus, public opinion about Islam, and the conveyance of a true image of Islam, together with attempts to allow the Islamic laws to reach the people in order to enable them to realize that Islam offers them a true salvation should precede any fighting. The Islamic State should undertake political work such as giving a clear picture of Islam and explaining its concepts, campaigning and advertising Islam. Such moves should include muscle flexing and displaying the might of the Islamic State, including the courage and resolve of the Muslims. The Messenger of Allah (pbuh) would perform such maneuvers. He (pbuh) would send envoys to the heart of the disbelieving countries. On one occasion he (pbuh) sent forty men to the people of Najd to convey the Message of Islam. He (pbuh) also displayed the might of the army in Madinah before he went to Tabuk. This was why the Messenger of Allah (pbuh) said, “I was given the victory through the fear in the enemy, of a month’s marching distance.”.
Die muslimische Armee war schon immer gefürchtet und geachtet. Jahrhundertelang vertrat Europa die Auffassung, dass die muslimische Armee niemals besiegt werden könne. Dennoch sind politische Manöver unerlässlich, insbesondere solche, die dazu beitragen, die islamischen Konzepte zu verbreiten und die Macht des Staates zu demonstrieren, bevor man zum bewaffneten Kampf greift. Obwohl der Dschihad die feste Methode ist, die sich bei der Verbreitung des Islam nie ändert, sind die politischen Manöver und andere gezielte Schritte alle Teil der Vorbereitung und vor dem eigentlichen Kampf unerlässlich. Es handelt sich um eine wichtige Angelegenheit, die darauf ausgerichtet ist, die Beziehungen des Staates zu anderen Staaten, Völkern und Nationen zu bestimmen, sei es auf wirtschaftlicher Grundlage, auf der Grundlage guter nachbarschaftlicher Beziehungen oder auf einer anderen Grundlage, die zur Verbreitung des Islam beitragen kann.
. The Muslim army has always been feared and respected. For centuries, Europe always held that the Muslim army could never be defeated. However, political maneuvers are essential, especially those which help to spread the Islamic concepts and demonstrate the power of the State before resorting to armed struggle. Although Jihad is the fixed method that never changes in the spreading of Islam, the political maneuvers and other deliberate moves are all part of preparation, and is essential prior to actual combat. It is an important matter designed at determining the relationship of the State with other states, people and nations, whether these were economic or based on good neighborly relations or any other basis that may help to spread Islam. .
Daher ist die politische Idee, auf der die Beziehung des Staates zu anderen Staaten beruht, die Verbreitung des Islam unter ihnen und die Überbringung der Botschaft an sie. Die Methode, der gefolgt werden sollte, ist der Dschihad. Allerdings gibt es mehrere Wege und Pläne, die der Staat einleitet oder übernimmt. Er könnte beispielsweise mit einigen Feinden einen guten nachbarschaftlichen Vertrag schließen und gegen andere kämpfen. Der Gesandte Allahs ﷺ billigte solche Maßnahmen, seit er ﷺ nach Madinah gekommen war. Der Staat könnte allen seinen Feinden gleichzeitig den Krieg erklären. Abu Bakr tat dies, als er die Heere gleichzeitig nach Irak und al-Sham schickte. Der Staat könnte zeitweilige Waffenstillstände vereinbaren, die es ihm ermöglichen, die öffentliche Meinung für ein gewünschtes Ergebnis zu beeinflussen.
Therefore, the political idea on which the State’s relationship with other states is based on is the spreading of Islam among them and the carrying of the Message to them. The method that should be followed is Jihad. However, there are several ways and plans which the State initiates or adopts. It would for instance sign a good neighborly treaty with some enemies and fight others. The Messenger of Allah (pbuh) approved such measures ever since he (pbuh) arrived in Madinah. The State could declare war against all its enemies simultaneously. Abu Bakr did so when he sent the armies to Iraq and al-Sham at the same time. The State could agree to temporary truces, enabling it to create public opinion for a desired outcome. .
So tat der Gesandte Allahs ﷺ, als er den Vertrag von al-Hudaybiyah unterzeichnete. Der Staat konnte auch auf lokale Scharmützel zurückgreifen, um den Feind in Schrecken zu versetzen. Dies war der Fall, als der Gesandte Allahs ﷺ vor der Schlacht von Badr mehrere Expeditionen aussandte, und als die Umayyaden an der Macht waren, wandten sie dieselben Taktiken gegen die Römer an, einschließlich Sommer- und Winterfeldzügen.
That is what the Messenger of Allah (pbuh) did when he (pbuh) signed the treaty of al-Hudaybiyah. The State could also resort to local skirmishes as a means of terrorizing the enemy. This was the case when the Messenger of Allah (pbuh) sent several expeditions out prior to the Battle of Badr, and when the Ummayads were in power they used the same tactics against the Romans, including summer and winter campaigns. .
Der Staat könnte auch Wirtschaftsabkommen mit einigen Ländern abschließen, während er gleichzeitig mit anderen keine Handelsbeziehungen unterhält, wobei das Interesse der Da'wah zum Islam berücksichtigt wird. Er könnte diplomatische Beziehungen zu einigen Ländern unterhalten und zu anderen nicht. Dies würde einem sorgfältig ausgearbeiteten Plan folgen, um die Da'wah in eine günstige Richtung zu lenken. Der Staat könnte auf Propaganda und Werbung zurückgreifen, um die Da'wah zu verbreiten, oder er könnte die Methode anwenden, feindliche Pläne aufzudecken, sowie die Taktiken des Kalten Krieges einsetzen.
The State could also sign economic treaties with some countries, while at the same time not have trade relations with others, taking into account the interest of the Da’wah for Islam. It could have diplomatic relations with some countries and not with others. This would be according to a carefully designed plan to take the Da’wah in a favorable direction. The State could resort to propaganda and advertising in order to spread the Da’wah, or it could use the method of divulging the enemies schemes and cold war tactics.
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Die Planung des Staates würde der Art der zu unternehmenden Arbeit entsprechen und auf den Nutzen des islamischen Da'wa ausgerichtet sein. Diese Pläne haben stets zur Verbreitung des Islam beigetragen und die Aufgabe des Dschihad erleichtert; daher sind sie für die Umsetzung der Außenpolitik notwendig. Die öffentliche Meinung über den Islam und den Islamischen Staat war stets notwendig, um den Islam mit seiner festgelegten Methode zu verbreiten, nämlich dem Dschihad auf dem Weg Allahs.
The State’s planning would be in accordance with the nature of the work to be undertaken and geared towards the benefit of the Islamic Da’wah. These plans have always helped the spreading of Islam and eased the task of Jihad, therefore they are necessary in implementing the foreign policy. Public opinion about Islam and the Islamic State has always been necessary to spread Islam by its fixed method, which is Jihad in the way of Allah.