30 Die Struktur des islamischen Staates
30 The Structure of the Islamic State
Der Gesandte Allahs (ﷺ) herrschte über Muslime und Nicht-Muslime und regelte ihre Angelegenheiten vom ersten Tag an, als er ﷺ nach Madinah kam. Nachdem der Islamische Staat gegründet war, machte er sich daran, eine islamische Gesellschaft zu formen, in der das Wohl der Menschen angemessen gesorgt war. In seiner Eigenschaft als Staatsmann ﷺ schloss er Verträge mit den Juden, mit Banu Dhamrah und Banu Madlaj. Später schloss er ﷺ Verträge mit den Quraysch sowie mit den Leuten von Aylah, al-Jarba’ und Uzrah. Er ﷺ vereinbarte außerdem, dass niemand daran gehindert werden solle, die Pilgerfahrt zum Haus zu vollziehen, und dass niemand im heiligen Monat Furcht haben solle. Als Oberbefehlshaber der Streitkräfte plante und führte der Gesandte Allahs (ﷺ) viele Feldzüge durch. Er ﷺ entsandte Hamzah ibn ʿAbd al-Muttalib, Muhammad ibn ʿUbaydah ibn al-Harith und Saʿd ibn Abi Waqqas zu Raubzügen gegen die Quraysch. Zayd ibn Harithah, Jaʿfar ibn Abi Talib und ʿAbdullah ibn Rawahah betraute er ﷺ mit der Vollmacht, gegen die Römer zu kämpfen, ebenso wie er es bei Khalid ibn al-Walid tat, als er ﷺ ihn entsandte, den Kampf gegen Dumat al-Jandal anzuführen. Er ﷺ selbst führte das Heer in zahlreichen Gefechten an, in denen heftige Schlachten geschlagen wurden.
The Messenger of Allah (pbuh) ruled over both Muslims and non-Muslims and he (pbuh) managed their affairs from the first day he (pbuh) set foot in Madinah. Once the Islamic State was founded, he (pbuh) set about forming an Islamic society in which the welfare of the people was properly catered for. Acting in his capacity as a statesman he (pbuh) signed treaties with the Jews, with Banu Dhamrah and Banu Madlaj. He (pbuh) then later signed treaties with the Quraysh and with the people of Aylah, al-Jarba’ and Uzrah. He (pbuh) also agreed that no one would be prevented from performing the pilgrimage to the House nor should have any fear in the sacred month. As commander of the armed forces, the Messenger of Allah (pbuh) planned and executed many military campaigns. He (pbuh) sent Hamzah ibn ‘Abd al-Muttalib, Muhammad ibn ‘Ubaydah ibn al-Harith and Sa’d ibn Abi Waqqas in raids against Quraysh. He (pbuh) invested Zayd ibn Harithah, Ja’far ibn Abi Talib and ‘Abdullah ibn Rawahah with the authority to fight the Romans, as he did likewise with Khalid ibn al-Walid when he (pbuh) sent him to lead the fight against Dumat al-Jandal. He (pbuh) led the army himself in numerous actions where fierce battles were fought.
Außerdem ernannte der Gesandte Allahs ﷺ in jeder Provinz einen Wali (Statthalter) und in jedem Gebiet einen ‘Amil (Unterstatthalter). So ernannte er ‘Utab ibn Usayd kurz nach der Eroberung Makkas zum Wali über Makkah, und als Badhan ibn Sasan den Islam annahm, wurde er zum Wali des Jemen ernannt. Mu’adh ibn Jabal al-Khazraji wurde zum Wali über al-Janad ernannt, und Khalid ibn Sa’id ibn al-’As wurde zum ‘Amil über San’a ernannt. Der Gesandte Allahs ﷺ ernannte auch Zayd ibn Lubayd ibn Tha’labah al-Ansari zum Wali von Hadramaut, Abu Musa al-Ash’ari zum Wali von Zabeed und Aden und ‘Amr ibn al-’As zum Wali von ‘Oman. In Madinah selbst wurde Abu Dujanah zum ‘Amil ernannt. Der Gesandte Allahs ﷺ wählte stets diejenigen aus, die für die jeweilige Aufgabe am besten geeignet waren, also solche, die die Herzen derer, die sie regierten, mit Iman erfüllen konnten. Er fragte sie nach den Methoden, derer sie sich bei ihrer Herrschaft bedienen würden. Es wird überliefert, dass der Gesandte Allahs ﷺ Mu’adh ibn Jabal al-Khazraji, bevor er ihn in den Jemen schickte, fragte: „Wonach würdest du urteilen?“ Er antwortete: „Nach dem Buch Allahs.“ Er ﷺ sagte: „Und wenn du dort kein Urteil findest?“ Er sagte: „Dann nach der Sunnah des Gesandten Allahs.“ Darauf sagte er ﷺ: „Und wenn du auch dort kein Urteil findest?“ Mu’adh antwortete: „Dann würde ich mich um eigenes Ijtihad bemühen.“ Daraufhin sagte der Gesandte Allahs ﷺ: „Lob sei Allah, der den Gesandten des Gesandten Allahs zu dem leitet, was Allah und Sein Gesandter lieben.“ Ferner wird berichtet, dass der Gesandte Allahs ﷺ, als er Abban ibn Sa’id zum Wali von Bahrain ernannte, sagte: „Behandle die Leute von ‘Abd Qays gut und sei großzügig zu ihnen.“
Additionally, Rasulillah (pbuh) appointed a Wali (governor) in every province and an ‘Amil (Sub-Governer) in every area. For example, he (pbuh) appointed ‘Utab ibn Usayd as Wali over Makkah shortly after its liberation and once Badhan ibn Sasan embraced Islam, he was appointed Wali of Yemen. Mu’adh ibn Jabal al-Khazraji was appointed as Wali over al-Janad and Khalid ibn Sa’id ibn al-’As was appointed ‘Amil over San’a. Allah’s Messenger (pbuh) also appointed Zayd ibn Lubayd ibn Tha’labah al-Ansari as the Wali of Hadramaut, Abu Musa al- Ash’ari as the Wali of Zabeed and Aden, and ‘Amr ibn al-’As as the Wali of ‘Oman. At home, Abu Dujanah was appointed the ‘Amil of Madinah. The Messenger of Allah (pbuh) would select those who were best suited for the job at hand. Those who could fill the hearts of those they governed with Iman. He (pbuh) would ask them about the methods they would employ when they governed. It has been narrated that Allah’s Messenger (pbuh) asked Mu’adh ibn Jabal al-Khazraji before sending him to Yemen, “What would you rule by?” In reply he said, “By the book of Allah.” He (pbuh) said, “What if you did not find the verdict in there?” He said, “I would rule by the Sunnah of Allah’s Messenger.” Then he (pbuh) said, “And what if you did not find the verdict in there?” Mu’adh answered, “I would exert my own Ijtihad.” Upon this the Messenger of Allah (pbuh) said, “Praise be to Allah for guiding the Messenger of Allah’s Messenger to what Allah and His Messenger love.” It was also reported that when Allah’s Messenger (pbuh) appointed Abban ibn Sa’id as Wali of Bahrain he said, “Be nice to the people of ‘Abd Qays and be generous to them.”.
Der Gesandte Allahs ﷺ setzte die vorbildlichsten Muslime als Statthalter ein. In den meisten Fällen übertrug er dem Wali die Aufgabe, die Abgaben einzusammeln, und trug ihm zugleich auf, den Menschen die frohe Botschaft der Ankunft des Islam zu überbringen, sie mit dem Qur'an vertraut zu machen und ihnen den Din verständlich zu machen. Der Gesandte Allahs ﷺ wies den Wali an, sanft und nachsichtig zu sein gegenüber der Wahrhaftigkeit, und standhaft im Umgang mit Auflehnung und Ungerechtigkeit. Ferner untersagte er den Menschen, sich auf Stämme und Sippen zu berufen, wenn es unter ihnen zu Aufruhr kam, damit ihre Berufung allein auf Allah (SWT) gerichtet sei, ohne jeden anderen Beigesellten.
The Messenger of Allah (pbuh) would appoint the most exemplary Muslims as governors. In most instances, he (pbuh) would assign the task of collecting the funds to the Wali as well as ordering them to bring to the people the glad tidings of the arrival of Islam, acculturating them with the Qur’an and making them understand the Deen. He (pbuh) would instruct the Wali to be gentle and lenient in the face of truthfulness and firm in dealing with rebellion and injustice, and to prohibit people from referring to the tribes and clans if there was agitation amongst them, so that their reference was to Allah (swt) alone without any other associate.
Der Gesandte Allahs ﷺ pflegte seinen Statthaltern anzuweisen, den Fünften der Beute zu nehmen, das einzusammeln, was den Muslimen als Sadaqah vorgeschrieben war, und den Juden und Christen, die freiwillig den Islam angenommen hatten, zu sagen, dass sie nun Gläubige geworden seien, die dieselben Rechte genießen und dieselben Pflichten erfüllen müssen wie jeder andere Muslim. Dem Wali wurde aufgetragen, jeglichen Missbrauch der Christen und Juden zu verhindern. Der Gesandte Allahs ﷺ sagte zu Mu’adh, bevor er ihn in den Jemen schickte: „Du wirst zu Leuten gehen, die Schriftbesitzer sind. Deine erste Aufgabe sei es, sie einzuladen, Allah allein anzubeten. Wenn sie an Allah glauben, so teile ihnen mit, dass Er ihnen die Zakat auferlegt hat, die von ihren Wohlhabenden genommen und ihren Bedürftigen gegeben wird. Wenn sie gehorchen, so nimm sie von ihnen und achte auf ihr Vermögen; und fürchte Allah wegen des Flehens des Unterdrückten, denn zwischen ihm und Allah gibt es keinen Schleier.“
The Messenger of Allah (pbuh) would instruct his governors to take the fifth of the booty, to collect what had been prescribed on the Muslims as Sadaqah and to tell the Jews and Christians, who had embraced Islam willingly, that they had become believers enjoying the same rights and obliged to fulfill the same duties as any other Muslim. The Wali was instructed to prevent any abuse of the Christians and Jews whatsoever. The Messenger of Allah (pbuh) told Mu’adh before sending him to Yemen, “You will go to people who are People of the Book. Let your first task be to invite them to worship Allah. If they believed in Allah, inform them that He has imposed on them Zakat, taken from the wealthy among them and given to the needy. If they obeyed, do take it from them and look after their money; and fear Allah with the plea of the oppressed for there is no screen between it and Allah.”.
Der Gesandte Allahs ﷺ pflegte ‘Abdullah ibn Ruwahah zu den Juden von Chaibar zu schicken, um ihre Ernten und Früchte abzuschätzen und ihre Abgaben einzusammeln. Sie beschwerten sich beim Gesandten Allahs ﷺ über seine Einschätzung, und einmal versuchten sie, ihn zu bestechen, indem sie ihm einige ihrer Schmuckstücke anboten. Sie sagten: „Nimm dies und geh bei deiner Einschätzung milde vor.“ ‘Abdullah erwiderte: „O Juden! Ihr seid mir die verhasstesten Geschöpfe Allahs, doch das verleitet mich nicht dazu, euch ungerecht zu behandeln. Was ihr mir als Bestechung angeboten habt, ist verboten, und wir nehmen es nicht an.“ Sie entgegneten: „Durch dies bestehen die Himmel und die Erde.“
The Messenger of Allah (pbuh) used to send ‘Abdullah ibn Ruwahah to the Jews of Khaybar to assess their crops and fruits and collect their dues. They complained to the Messenger of Allah (pbuh) about his appraisal and they once tried to bribe him by offering some of their ornaments to him. They said, “Take this and go easy with your assessment.” ‘Abdullah replied, “O Jewish people! You are to me the most despised creatures of Allah, however, this does not make me treat you unjustly. What you offered me as bribery is forbidden and we do not take it.” They commented, “By this, the Heavens and the Earth were created.”.
Der Gesandte Allahs ﷺ prüfte die Statthalter und Verwalter und überwachte ihre Arbeit. Er hörte sich Berichte über sie an. Er setzte al-’Ala’ ibn al-Hadrami, den ‘Amil von Bahrain, ab, weil eine Delegation von ‘Abd Qays sich über ihn beschwert hatte. Er ﷺ überprüfte die Einnahmen der Verwalter und bewertete ihre Erträge und Ausgaben. Einmal beauftragte er einen Mann mit der Einziehung der Zakat, und als dieser zurückkehrte, sagte er: „Das gehört dir, und das wurde mir als Geschenk gegeben.“ Als der Gesandte Allahs ﷺ dies hörte, sagte er: „Was ist mit dem Mann? Wir setzen ihn für das ein, was Allah uns anvertraut hat, und er sagt: Das gehört dir, und das ist ein Geschenk, das mir gegeben wurde? Wird er nicht in dem Haus seiner Eltern bleiben und abwarten, ob er Geschenke bekommt? Wenn wir jemanden mit einer Aufgabe betrauen und ihn dafür bezahlen, dann ist alles, was er darüber hinaus nimmt, unrechtmäßig erworben.“
The Messenger of Allah (pbuh) would check on the governors and administrators and monitor their work. He (pbuh) would listen to reports about them. He removed al-’Ala’ ibn al-Hadrami, the ‘Amil of Bahrain, because a delegation of ‘Abd Qays complained about him. He (pbuh) would check the administrators’ collections and assess their revenues and expenditures. In one instance he (pbuh) appointed one man to collect the Zakat and when the man returned he said, “This is for you and this has been given to me as a present.” Upon hearing this, Allah’s Messenger (pbuh) said, “What is it with the man? We appoint him to work on what Allah has entrusted in us, and he says this is for you and this is a present given to me? Won’t he stay in his parents home and see if he gets any presents? If we appoint someone to do a job and pay him for it, anything he takes besides that would be ill gained.”.
Der Gesandte Allahs ﷺ setzte Richter ein, um die Streitigkeiten der Menschen beizulegen. Er ernannte ʿAlī zum Richter über Jemen und ʿAbdullāh ibn Nawfal zum Richter über Madīnah. Außerdem ernannte er Muʿādh ibn Jabal und Abū Mūsā al-Ashʿarī ebenfalls zu Richtern in Jemen. Er ﷺ fragte sie: „Wonach würdet ihr urteilen?“ Sie antworteten: „Wenn wir das Urteil weder im Buch noch in der Sunnah finden, werden wir Qiyās anwenden und daraus ein Urteil ableiten.“ Er ﷺ billigte diese Vorgehensweise. Der Gesandte Allahs ﷺ begnügte sich nicht allein damit, Richter einzusetzen. Er ﷺ richtete auch Gerichtshöfe für Beschwerden (Maẓālim) ein, die sich sowohl mit Beschwerden über Richter als auch über Walāʾ befassten. Er ﷺ ernannte Rashīd ibn ʿAbdullāh zum Amīr über die Rechtsprechung und die Beschwerdegerichte, mit der Befugnis, die vor solche Gerichte gebrachten Fälle zu überwachen.
The Messenger of Allah (pbuh) appointed judges to settle the people’s disputes. He (pbuh) appointed ‘Ali as judge over Yemen and ‘Abdullah ibn Nawfal as judge over Madinah. He (pbuh) also appointed Mu’adh ibn Jabal and Abu Musa al- Ash’ari as judges in Yemen as well. He (pbuh) enquired from them, “What would you judge by?” They replied, “If we do not find the judgment in the Book nor in the Sunnah we shall use Qiyas and extract a judgment.” He (pbuh) approved of that method. The Messenger of Allah (pbuh) did not content himself solely with appointing judges. He (pbuh) also established tribunals (Madhalim) to deal with complaints concerning judges and Wulaa’ alike. He (pbuh) appointed Rashid ibn ‘Abdullah as an Amir of the judiciary and the tribunals of complaints, with powers to supervise the cases brought before such tribunals.
Der Gesandte Allahs ﷺ leitete alle Angelegenheiten der Menschen. Er ernannte Schreiber, die als Leiter der Abteilungen des Staates fungierten. ‘Ali ibn Abi Talib war der Schreiber der Verträge, al-Harith ibn ‘Auf war für das Siegel des Gesandten ﷺ zuständig, Mu’ayqeeb ibn Abi Fatimah war Sekretär für die Beute, Hudhayfah ibn al-Yaman war damit beauftragt, die Ernten und Früchte in ganz dem Hidschas zu schätzen, Zubayr ibn al-’Awwam war Sekretär für die Sadaqah, al-Mughira ibn Shu’bah wurde die Aufgabe übertragen, alle Darlehensverträge und Transaktionen niederzuschreiben, und Sharkhabeel ibn Hasanah wurde als Schreiber der Botschaften angestellt, die an verschiedene Könige gesandt wurden. Für jede Abteilung ernannte er ﷺ einen Sekretär oder Direktor, unabhängig von der Anzahl der Abteilungen. In diesen Angelegenheiten zog der Gesandte ﷺ seine Gefährten ausgiebig zu Rate, insbesondere jene, die ein hohes Maß an Verständnis und tiefgründigem Denken zeigten und eine große Hingabe zum Islam besaßen. Es gab sieben solcher Gefährten von den Ansar und sieben von den Muhajirun. Einige von ihnen waren Hamzah, Abu Bakr, Ja’far, ‘Umar, ‘Ali, Ibn Mas’ud, Salman, ‘Ammar, Hudhayfah, Abu Dharr, al-Miqdad und Bilal. Er ﷺ zog auch andere zu Rate, doch die oben genannten Gefährten waren diejenigen, die er ﷺ am häufigsten konsultierte. Insgesamt bildeten sie die Majlis al-Ummah (Versammlung der Umma).
The Messenger of Allah (pbuh) managed all aspects of the people’s affairs. He appointed registrars, who functioned as the heads of departments of State. ‘Ali ibn Abi Talib was the writer of treaties, al-Harith ibn ‘Auf was in charge of the Messenger’s seal, Mu’ayqeeb ibn Abi Fatimah was secretary of the booties, Hudhayfah ibn al-Yaman was in charge of appraising the crops and fruits throughout Hijaz, Zubayr ibn al-’Awwam was secretary of Sadaqah, al-Mughira ibn Shu’bah was given the task of writing all the loan agreements and transactions, and Sharkhabeel ibn Hasanah was employed as the writer of messages which were sent to various kings. He (pbuh) would appoint for every department a secretary or director regardless of the number of departments. In these matters, he (pbuh) consulted his Companions extensively, especially those who showed a large degree of understanding and deep thinking and who possessed great devotion to Islam. There were seven such companions from the Ansar and seven from the Muhajireen. Some of these were Hamzah, Abu Bakr, Ja’far, ‘Umar, ‘Ali, ibn Mas’ud, Salman, ‘Ammar, Hudhayfah, Abu Dharr, al-Muqdad and Bilal. He (pbuh) also consulted others as well, but the above mentioned companions were those whom he (pbuh) consulted most. In all they comprised the Majlis al-Ummah (Assembly of the Ummah).
Der Gesandte Allahs ﷺ erhob Steuern auf Land und auf bestimmte Besitztümer, Früchte und Vieh, sowohl von Muslimen als auch von Nichtmuslimen. Dazu gehörten die Zakat, der ʿUschr (1/10 bestimmter Feldfrüchte), die Fai (Kriegsbeute), die Charādsch (Landsteuer) und die Dschizya (entrichtet von den nichtmuslimischen Vertragsbürgern des Staates). Die Anfal und die Beute gehörten zur Staatskasse. Die Zakat wurde unter den acht Kategorien von Berechtigten verteilt, wie sie im Qur'an genannt sind, und an niemand sonst. Der Zakat-Fonds wurde nie abgezweigt, um Staatsausgaben zu bestreiten, denn diese wurden durch die Fai, die Charādsch, die Dschizya und die Kriegsbeute gedeckt. Diese reichten aus, um die Ausgaben des Staates zu decken und die Kriegsanstrengungen zu finanzieren. Dem Staat fehlte es nie an Geld.
The Messenger of Allah (pbuh) levied taxes upon Muslims and non-Muslims on land and on some properties, fruit and livestock. These consisted of the Zakat, the ‘Ushr (1/10 of specific crops), the Fay’i (war booty), the Kharaj (land tax) and the Jizyah (paid by the non Muslim covenanted citizens of the State). The Anfal and the booties belonged to the State treasury. The Zakat was distributed among the eight categories of people entitled to it, as mentioned in the Qur’an, and nobody else. The Zakat fund was never siphoned off to pay for government expenditures, as those were covered by the Fay’i, Kharaj, Jizyah and spoils of war. These were sufficient to cover the State’s expenditure and finance the war effort. The State was never short of money.
So begründete der Gesandte Allahs (Friede sei mit ihm) das System und die Struktur des Islamischen Staates. Er richtete alles selbst ein und vollendete es zu seinen Lebzeiten. Er ﷺ war das Staatsoberhaupt, er ﷺ hatte Gehilfen, Statthalter, Richter, ein Heer, Sekretäre und einen Schura-Rat. Diese Art der Struktur muss bei der Errichtung des Islamischen Staates befolgt und übernommen werden. Die Informationen über alle diese Einzelheiten der Struktur des Islamischen Staates wurden von Generation zu Generation durch Tawatur (kollektive und gesicherte Überlieferung) weitergegeben. Der Gesandte Allahs ﷺ bekleidete das Amt des Staatsoberhaupts vom allerersten Tag an, als er in Madinah ankam, bis zu seinem Tod. Abu Bakr und ʿUmar waren seine beiden Gehilfen. Die Sahaba einigten sich nach seinem Tod auf die Pflicht, einen Kalifen einzusetzen, der ihm nur als Staatsoberhaupt folgt, nicht in der Botschaft und nicht als Prophet, denn er ﷺ war wahrlich das Siegel der Propheten.
This is how the Messenger of Allah (pbuh) founded the system and structure of the Islamic State. He set up everything himself and completed it during his (pbuh) lifetime. He (pbuh) was the head of State, he (pbuh) had assistants, governors, judges, an army, secretaries and a council of Shura. This type of structure must be followed and adopted when implementing the Islamic State. Information concerning all these details of the structure of the Islamic State has been transmitted from generation to generation via Tawatur (collective and assured testimony). The Messenger of Allah (pbuh) held the post of head of State from the very first day he (pbuh) arrived in Madinah, until his (pbuh) death. Abu Bakr and ‘Umar were his two assistants. The Sahabah agreed after his death on the obligation of appointing a Khaleefah to follow him as the head of State only, and not in the Message, nor as a Prophet, for he (pbuh) was verily the seal of Prophets.
Deshalb hat er ﷺ zu seinen Lebzeiten ein vollständiges System der Regierung errichtet. Er ﷺ hinterließ die Art der Herrschaft und die Regierungsstruktur, die jedem bekannt und offensichtlich waren.
Therefore, he (pbuh) established a complete system of government during his lifetime. He (pbuh) left behind him the type of rule and the governmental structure known by and evident to everyone.