Lust führt zum Polytheismus
Lust leads to polytheism
Dies kann zu einer Form des Polytheismus werden, denn das Herz eines Menschen nimmt in manchen Fällen den Geliebten als Rivalen zu Allah ~ an; er liebt ihn, wie er Allah ~ liebt. Doch was ist mit dem, dessen Liebe zu seinem Geliebten größer ist als seine Liebe zu Allah ~? Diese Art der Liebe kann nicht vergeben werden; sie ist eine Art des Polytheismus, und Allah vergibt keinen Polytheismus; Er ~ vergibt denen, die bereuen, indem Er alle Formen des Polytheismus in ihren Herzen tilgt (d. h. bei aufrichtiger Reue). Ein Zeichen dieser polytheistischen Liebe ist, dass der leidenschaftlich Verliebte das Wohlgefallen seines Geliebten dem seines Herrn vorzieht. Wenn die Rechte seines Geliebten mit den Rechten seines Herrn in Konflikt geraten, gibt er dem Recht seines Geliebten den Vorrang! Das ist der Fall bei vielen, die eine unerlaubte Leidenschaft für Frauen hegen und eine unerlaubte Lust, ihre Bilder oder Gesichter anzuschauen. Legen sie ihre lustvolle Leidenschaft auf die eine Waagschale und ihren Glauben an den Monotheismus auf die andere, und versuchen dann, ein gerechtes Maß zu finden, das Allah ~ und Seinem Gesandten gefallen würde. Viele dieser Menschen erklären öffentlich, dass in ihrem Herzen kein Platz mehr sei außer für ihren Geliebten. Sie haben eine Vorliebe für ihren Geliebten, die stärker ist als die für ihren Schöpfer. Sie haben ihre ganze Liebe und Leidenschaft ihrem Geliebten geschenkt und haben daher nichts mehr übrig, um Allah zu verehren, wobei sie wissen, dass die Anbetung Allahs Vollkommenheit in Liebe und Unterwerfung erfordert. Die Heilung für diesen lähmenden Zustand besteht darin zu erkennen, dass die Heimsuchung durch dieses Übel, das dem eigenen Glauben an den Monotheismus widerspricht, aus der eigenen Unwissenheit und der Nachlässigkeit des eigenen Herzens im Gedenken an Allah ~ rührt. Man muss zuerst den Monotheismus Allahs und Seine Zeichen kennenlernen, dann sollte er sowohl die äußeren als auch die inneren Formen des Gottesdienstes verrichten, die sein Herz im ständigen Gedenken an Allah ~ beschäftigen. Er sollte sich in Demut und Unterwerfung an Allah ~ wenden, um Seine Hilfe zu erbitten, damit Er ihm dieses Übel abwende. Es gibt kein besseres Heilmittel, als Allah ~ in allen seinen Handlungen aufrichtig zu sein. Es ist das Heilmittel, das Allah ~ erwähnt hat, als Er sprach: (So geschah es, damit Wir das Böse und die Unzucht von ihm abwendeten. Er gehörte zu Unseren auserwählten (rechtgeleiteten) Dienern.) Allah ~ hat uns mitgeteilt, dass Er Yusuf wegen seiner aufrichtigen Anbetung seines Herrn von der bösen und unerlaubten Unzucht abgewandt hat. Man sollte auch lernen, dass das Befolgen des Islam und des Verstandes die Erlangung von Nutzen für den Einzelnen ermöglicht und alle Ursachen des Verderbens beseitigt oder verringert. Es ist bekannt, dass die Entwicklung einer Leidenschaft für verbotenes Anschauen von Frauen oder ihren Bildern weder einen religiösen noch einen weltlichen Nutzen hat. Vielmehr sind seine bösen Folgen zu zahlreich, als dass man sie zählen könnte, weshalb wir nur die folgenden Aspekte aufführen: Erstens ist das Herz vollständig seinem Geliebten zugewandt und von der Liebe zu seinem Herrn ~ oder dem Gedenken an Ihn abgelenkt. Es ist daher unausweichlich, dass das eine das andere verdrängt, wenn beide im selben Herzen Platz finden sollen. Zweitens würde das Herz damit gequält, denn wer etwas außer Allah ~ liebt, wird durch dieses bestraft. Drittens wird das Herz zum Gefangenen in den Händen seines Peinigers, der es der Erniedrigung aussetzen kann. Ein berauschtes Herz wird sich seiner Erniedrigung nicht bewusst. Viertens wird das Herz von seinem religiösen und weltlichen Nutzen abgelenkt. Fünftens strömen alle Leiden dieser Welt und des Jenseits auf das Herz zu, das von der Begierde betört ist. Denn je näher das Herz daran kommt, seine Leidenschaft zu befriedigen, desto ferner ist es von seinem Herrn, und so fällt es in die Hände des Teufels. Sechstens verdirbt der Verstand, wenn die Begierde das Herz beherrscht, durch aufkommende teuflische Einflüsterungen. Siebtens führt dieses Leiden zur Verderbnis der Sinne, oder zumindest einiger von ihnen. Tatsächlich werden, wenn das Herz verdorben ist, auch die Augen, die Ohren und die Zunge verdorben. Die Augen sehen nicht mehr die bösen Seiten oder Mängel des Geliebten. Die Ohren hören nicht auf die Forderung, eine solche illegale Gewohnheit aufzugeben, denn wer in einer Handlung verstrickt ist, sieht seinen Fehler nicht; seine glühende Liebe zur Begierde legt einen Schleier über seine Augen. Der einzige, der es erkennt, ist derjenige, der einst darin verstrickt war und es später aufgegeben hat. Aus diesem Grund waren die Gefährten, die nach einem Leben im Polytheismus den Islam annahmen, besser als jene, die im Islam geboren wurden. ʿUmar ibn al-Khattab ~ sagte: „Die Bande des Islam werden nacheinander von denen gelöst, die im Islam geboren wurden und die Dschahiliyya (die vorislamische Zeit) nie erlebt haben.“ Achtens: Leidenschaft ist glühende oder übermäßige Liebe; sie ergreift das Herz eines Menschen und beginnt, mit Macht sowohl seine tierischen als auch seine geistigen Kräfte einzusetzen, bis es zu seiner Selbstzerstörung kommt. Dies wurde im Verlauf der Leidenschaft treffend beobachtet: Ihr Anfang ist süß, ihre Mitte voller Sorge und Unruhe, und ihr Ende ist Selbstzerstörung. Zu Beginn einer solchen Leidenschaft haben die Gelehrten gesagt, dass ein Mensch ihr nach besten Kräften widerstehen sollte, sofern ihm nicht bestimmt ist, seine Geliebte auf rechtmäßige Weise (durch die Ehe) zu erreichen. Gelingt es ihm jedoch nicht, ihrer Macht zu widerstehen, sollte er zumindest schweigen und es nicht anderen Menschen offenbaren, denn sonst würde er die Unantastbarkeit der Geliebten verletzen und sich selbst weiteres Unrecht zufügen. Es gibt viele Leiden, die aus dieser begehrlichen Leidenschaft entstehen, die in manchen Fällen Menschen, die im Islam erzogen wurden, in den Polytheismus geführt hat. Tatsächlich sah einst ein Gebetsrufer (Muʾadhdhin) vom Dach aus eine schöne Frau und verliebte sich in sie. Er stieg hinab und bat darum, ihr Geliebter sein zu dürfen. Sie erwiderte, sie sei Christin, und sie würde ihn heiraten, wenn er bereit sei, ihre Religion anzunehmen. Er willigte ein, doch am selben Tag stieg er auf dem Dach ihres Hauses eine Stufe hinauf, stürzte und starb. Wenn einige Christen einen muslimischen Gefangenen von seiner Religion abbringen wollten, setzten sie ihn einer schönen Frau aus, die dann seine Aufmerksamkeit gewinnen musste, bis sie sein Herz für sich einnahm. Dann musste sie sich ihm anbieten, sollte er ihre Religion annehmen! Dies geschähe in einem Moment, in dem {Allah festigt diejenigen, die glauben, durch das feste Wort im diesseitigen Leben und im Jenseits; und Allah lässt jene irregehen, die Frevler sind, und Allah tut, was Er will.} 1 Ein vernünftiger Mensch würde sich nicht einer solchen leidenschaftlichen Begierde aussetzen, denn sie führt einfach zu bösen Folgen. Wer seinen Verstand mit Lust beschäftigt, täuscht nur sich selbst und mag ihn sogar zerstören, denn hätte er nicht ständig das Antlitz seiner Geliebten angeschaut, hätte die Lust nicht sein Herz beherrscht. Die nützlichste Liebe ist die Liebe zu Allah ~, die absolut ist; mit der alle Herzen von Natur aus geboren werden. Darin liegt das Geheimnis des Glaubensbekenntnisses, denn Gott ist Derjenige, Den die Herzen mit Liebe, Verherrlichung, Lob und Unterwerfung verehren. Doch Anbetung wird nicht angenommen, wenn sie nicht allein auf Allah ~ gerichtet ist, denn Anbetung ist die Vollkommenheit der Liebe zusammen mit der Vollkommenheit der Unterwerfung und Demut. Der Beweis für diese Pflicht, Allah ~ zu lieben, wurde in all Seinen Offenbarungen, in der Botschaft Seiner Propheten und in der von Allah ~ in Seine Diener gelegten natürlichen Ordnung erwähnt. Die Herzen der Menschen sind von Natur aus geneigt, Denjenigen zu lieben, Der ihnen Seine Segnungen schenkt, wie Allah ~ gesagt hat: {Was an Segnungen und guten Dingen ihr habt, das kommt von Allah. Dann, wenn euch ein Schaden trifft, zu Ihm schreit ihr laut um Hilfe.} 2 Dieser Beweis zeigt sich auch, sobald Seine Diener Seine schönsten Namen und Eigenschaften erkennen, die Seine Vollkommenheit und Erhabenheit bezeichnen. Liebe hat zwei Anziehungskräfte: Schönheit und Ehre, die Allah ~ in absoluter Vollkommenheit besitzt. Er ~ ist anmutig und liebt die Anmut, denn alle Anmut gehört Ihm J.;. Allah ~ sprach (an Seinen Gesandten Muhammad ~ gerichtet): ( Sprich: Wenn ihr Allah wirklich liebt, dann folgt mir; Allah wird euch lieben und euch eure Sünden vergeben.) 1 Er ~ sagte auch: ( O ihr, die ihr glaubt! Wer von euch von seiner Religion (dem Islam) abfällt, dem wird Allah ein Volk bringen, das Er liebt und das Ihn liebt; demütig gegenüber den Gläubigen, streng gegenüber den Ungläubigen, kämpfend auf dem Weg Allahs und niemals fürchtend den Tadel der Tadler. Das ist die Gnade Allahs, die Er gewährt, wem Er will: Allah ist All-Genügend für die Bedürfnisse Seiner Geschöpfe, All-Wissend. Wahrlich, euer Wali (Helfer oder Beschützer) ist niemand anders als Allah, Sein Gesandter und die Gläubigen, jene, die das Salat verrichten, das Zakat geben und sich in Gehorsam gegenüber Allah im Gebet verneigen. Wer Allah, Seinen Gesandten und jene, die geglaubt haben, zu Beschützern nimmt, dann wird die Partei Allahs die Siegreichen sein.) 2 Die Grundlage, jemanden zum Beschützer zu nehmen, ist Liebe, so wie die Grundlage der Feindschaft Hass ist. Allah ~ ist der Wali derer, die glauben, und sie sind Seine Gottesfürchtigen. Er ~ liebt sie, und Er ist ihr Wali entsprechend dem Maß ihrer Liebe zu Ihm J.; Allah ~ hat jene getadelt, die andere neben Ihm zu Beschützern nehmen £; denn Er ~ sagte: ( Und unter den Menschen gibt es welche, die neben Allah andere als Gleichgestellte (Allahs) annehmen. Sie lieben sie, wie man Allah liebt. Jene aber, die glauben, lieben Allah noch mehr (als alles andere). ) 1 Er ~ hat uns über jene informiert, die andere als Ihm Gleichgestellte (in der Anbetung) nehmen, wenn sie zu diesen Gleichgestellten sagen, während sie sich in der Hölle versammeln: ( Bei Allah, wir befanden uns wahrlich in offenkundigem Irrtum, als wir euch (falsche Götter) dem Herrn der Welten (in der Anbetung) gleichstellten. 2) Mit diesem Monotheismus, der auf der Liebe zu Allah gründet, sandte Allah ~ alle Seine Gesandten mit Seinen Offenbarungen, die dieselbe Botschaft trugen, vom ersten Propheten (Adam ~ \) bis zum letzten Propheten (Muhammad ﷺ). Denn um dieser Sache willen erschuf Allah ~ die Himmel und die Erde, das Paradies und die Hölle: Das Paradies als dauerhafte Wohnstätte für die Menschen, die Ihn lieben, und die Hölle für jene, die Ihm Teilhaber beigesellen. Der Prophet ﷺ schwor, dass der Glaube eines Menschen nicht vollkommen ist, bis der Prophet ﷺ ihm lieber ist als sein Kind, sein Vater und alle Menschen. Was ist dann mit der Liebe zum Herrn £? Er ~ sagte auch zu 'Umar bin Al-Khattab: „Nein, bis ich dir lieber bin als dein eigenes Selbst", d. h., dein Glaube ist nicht vollkommen, bis deine Liebe dieses Maß erreicht! Wenn der Gesandte Allahs (uns) mehr zusteht als unser eigenes Selbst, in der Liebe und ihren Erfordernissen, steht dem Herrn £ dann nicht noch mehr Liebe zu als unserem eigenen Selbst? Allah ~ erschuf den Menschen, damit er Ihn anbetet, und erschuf für ihn alles, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Steht dem Herrn nicht unsere Liebe und unser Wohlgefallen zu (gezeigt durch unsere hingebungsvolle Wertschätzung, Ehrfurcht und Anbetung, Ihm allein)? Er ~ ist der Großzügigste; Er gibt Seinem Diener, noch bevor dieser Ihn um etwas bittet. Er ~ schätzt die kleine Mühe Seines Dieners und vergibt so viele Verfehlungen, indem Er sie sühnt. Alles, was in den Himmeln und auf der Erde existiert, bittet Ihn täglich, und Er ~ hört auf die Bitten eines jeden. Er ~ wird durch die zahllosen Bitten all Seiner Diener niemals verwirrt, und Er wird nicht ungehalten über jene, die am eindringlichsten flehen. Vielmehr ist Er an jenen mehr erfreut, die Ihn wiederholt um ihre Bedürfnisse bitten, und Er missfällt es sogar, wenn man Ihn nicht bittet! Warum lieben die Menschen nicht den Einzigen, der ihnen Gutes bringt (indem Er die gute Tat eines Gläubigen verzehnfacht) und ihre schlechten Taten beseitigt? Er ~ erhört Bittgebete, nimmt Unglück hinweg, vergibt Sünden und belohnt gute Taten! Die Vollkommenheit der Liebe zeigt sich in der Wonne, Freude und dem Glück des Selbst; und gewiss sind diese Zeichen vollkommener Liebe lobenswert, wenn sie zur größten ewigen Wonne führen, nämlich der des Jenseits und seiner Segnungen! Allah ~ sagte: (Nein, ihr zieht das diesseitige Leben vor, obwohl das Jenseits besser und dauerhafter ist.) 1 Die Zauberer sprachen zu Pharao, als sie gläubig geworden waren: ("So verhänge, was du verhängen willst; du kannst nur über dieses Leben in dieser Welt verfügen. Wahrlich, wir haben an unseren Herrn geglaubt, damit Er uns unsere Verfehlungen vergibt und die Zauberei, zu der du uns gezwungen hast; und Allah ist besser (hinsichtlich des Lohnes im Vergleich zu deinem Lohn) und dauerhafter.") 1 Allah ~ hat die Menschen und die Dschinn erschaffen, um ihnen diese ewige Wonne in der Welt des Jenseits zu gewähren; und die beste aller Segnungen und Wonnen des Jenseits ist es, das Angesicht Allahs ~ zu schauen und Seine Worte unmittelbar zu hören und Ihm ~ nahe zu sein. Der Prophet ~ sagte: "Allah ~ wird den Schleier lüften, und von allem, was ihnen gegeben wurde, wird ihnen nichts lieber sein als der Anblick ihres Herrn, des Mächtigen und Erhabenen." 2 Und in einem anderen Hadith: "Als Er ~ ihnen erschien und sie Ihn sahen, vergaßen sie alle Segnungen, deren sie sich erfreuten." Der Prophet ~ sagte in einem seiner Bittgebete: "Ich bitte Dich um die Freude, Dein großzügiges Angesicht zu schauen, aus dem Verlangen, Dir zu begegnen." 3 Die zweite Art der Wonne ist tadelnswert und steht der Wonne des Jenseits entgegen. Es ist die Wonne derer, die Götzen als Rivalen Allahs nehmen; sie lieben sie und ziehen einander in dieser Welt Nutzen daraus, wie sie am Tag des Gerichts vor ihrem Herrn zu erklären versuchen werden: ("Unser Herr! Wir haben einander genutzt, nun aber haben wir unsere Frist erreicht, die Du für uns bestimmt hast." Er wird sprechen: "Das Feuer ist eure Wohnstätte; darin werdet ihr ewig weilen, außer wie Allah es will. Wahrlich, dein Herr ist allweise und allwissend.") So bewirken Wir, dass die Frevler einander zu Gefährten werden, wegen dessen, was sie zu verdienen pflegten.) 1 Die Freude der Sünder, Frevler und Übertreter liegt nur hier auf Erden, doch ist sie nur ein allmähliches Hinführen zu ihrem Verderben. Allah ~ sprach: (Wir werden sie nach und nach mit Strafe ergreifen auf Wegen, die sie nicht wahrnehmen; denn Ich gewähre ihnen Aufschub; gewiss, Meine List ist stark.) 2 Einige Gelehrte fügten zur Auslegung des obigen Verses hinzu, dass Allah ~ jedes Mal, wenn die Übertreter eine Sünde begehen, einen Segen für sie erschafft, (bis sie inmitten ihres Genusses an dem, was ihnen gegeben wurde, plötzlich von Uns (zur Strafe) ergriffen werden und in Verderben und tiefe Reue und Kummer gestürzt werden. So wurde die Wurzel der Leute, die Unrecht taten, abgeschnitten; alles Lob und aller Dank gebührt Allah, dem Herrn der 'Alamin.) 3 Allah ~ hat über Menschen solcher Freude gesagt: (Meinen sie, dass Wir ihnen mit Reichtum und Kindern Gutes in Eile zukommen lassen? Nein, vielmehr haben sie keine Einsicht.) 4 Er ~ sagte auch über sie: ( Lass dich also nicht von ihrem Reichtum und ihren Kindern beeindrucken, (o Muhammad ﷺ); in Wahrheit ist es Allahs Plan, sie mit diesen Dingen im Leben dieser Welt zu bestrafen, und dass ihre Seelen dahinscheiden (sterben), während sie Ungläubige sind.) ' Die dritte Art der Freude ist jene, die weder als Freude des Jenseits gelingt noch Strafe nach sich zieht; sie ist diejenige, die der Prophet ﷺ im Hadith meinte: "Alles, womit sich ein Mensch vergnügt, ist eitel, außer: sein Schießen mit dem Bogen, sein Abrichten seines Pferdes und sein Spielen mit seiner Frau; denn sie gehören zum Recht." 2 Diese Liebe wird nicht getadelt; sie ist eine der lobenswerten Arten der Liebe, ebenso wie die Liebe zum Propheten ﷺ. Doch meinen wir hier jene Liebe, die das Herz des Liebenden einnimmt; denjenigen, der sein Denken und Gedenken seinem Geliebten widmet. Jeder Muslim trägt in seinem Herzen eine Liebe zu Allah und zu Seinem Gesandten, die notwendig ist, damit er in den Islam eintritt; doch das Maß dieser Liebe ist von einem zum anderen verschieden und nur Allah bekannt ~. Es ist diese Liebe, die den Druck der religiösen Pflichten mindert; sie macht aus den geizigen Handlungen großzügige; sie legt dem Feigen Mut ins Herz; sie reinigt den Verstand und zähmt das Ego; sie erhellt das Gesicht und erfreut das Herz. Ebenso ist die Liebe zum Wort Allahs ~ (dem Qur'an) ein Zeichen für die Liebe zu Allah. Wenn jemand das Maß seiner Liebe zu Allah sehen möchte, soll er darauf schauen, wie er den Qur'an in seinem Herzen liebt; seine Freude daran, ihn zu hören, im Vergleich zur Freude anderer Menschen am Hören von Musik. Es ist bekannt, dass wer einen Geliebten liebt, dessen Worte und Rede ihm lieber sind als alles andere. ʿUthmān ibn ʿAffān ~ sagte: „Wenn unsere Herzen gereinigt wären, würden sie nie genug vom Wort Allahs bekommen.“ Eines Tages sagte der Prophet ﷺ zu ʿAbdullāh ibn Masʿūd ~: „Rezitiere mir den Qur'an.“ Er antwortete: „Soll ich ihn dir rezitieren, obwohl er doch dir offenbart wurde?“ Der Prophet ﷺ sagte: „Ich höre ihn gern von anderen.“ Also rezitierte er die Sure An-Nisāʾ (Die Frauen), bis er zu dem Vers (Nr. 41) gelangte: {Wie (wird es dann sein), wenn Wir aus jeder Gemeinschaft einen Zeugen bringen und Wir dich, o Muhammad, als Zeugen gegen diese Leute bringen?} Da sagte der Prophet ﷺ zu ihm: „Halt!“ Daraufhin sah er die Augen des Propheten ﷺ von Tränen überfließen. 1 Was die Liebe zu den Ehegatten betrifft, so ist daran kein Tadel. Es ist ein Segen, den Allah ~ Seinen Dienern geschenkt hat; denn Er ~ sagte: {Und unter Seinen Zeichen ist, dass Er für euch Gattinnen aus euch selbst erschaffen hat, damit ihr Ruhe bei ihnen findet, und Er hat zwischen euch Zuneigung und Barmherzigkeit gesetzt. Darin sind wahrlich Zeichen für Leute, die nachdenken.} 1 Er ~ hat die Frauen zu einem Ruheort für das Herz des Mannes gemacht und aufrichtige Liebe und Zuneigung zwischen ihnen gestiftet, eine Liebe mit Barmherzigkeit. Allah ~ hat nach der Erwähnung dessen, was den Männern an Frauen erlaubt ist und was nicht, gesagt: ({Allah will euch klarmachen (was erlaubt und was verboten ist), euch die Wege derer zeigen, die vor euch waren, und eure Reue annehmen; denn Allah ist Allwissend, Allweise. Allah will eure Reue annehmen, aber diejenigen, die ihren Begierden folgen, wollen, dass ihr (Gläubigen) gewaltig vom rechten Weg abweicht. Allah will euch die Last erleichtern, denn der Mensch wurde schwach erschaffen (d. h. er kann nicht geduldig genug sein, auf den Geschlechtsverkehr mit Frauen zu verzichten)}). 2 Jabir bin Abdullah 4 berichtet, dass der Prophet ﷺ eine Frau sah, woraufhin er zu seiner Frau Zaynab ging, um mit ihr sein Verlangen zu stillen. Dann ging er zu seinen Gefährten und sagte ihnen: „Eine Frau kommt näher und geht in der Gestalt eines Teufels zurück. Wenn einer von euch eine Frau sieht, soll er sich seiner Ehefrau nähern, denn das wird vertreiben, was er in seinem Herzen empfindet.“ ﷺ 3 Aus diesem Hadith lassen sich viele Lehren ziehen: Erstens wird geraten, sich von etwas Begehrtem durch etwas von gleicher Art abzulenken; es wird befohlen, die Leidenschaft für irgendeine Frau mit dem besten Heilmittel zu behandeln, und das ist, das sexuelle Verlangen mit der eigenen Ehefrau zu stillen. Der Prophet ﷺ sagte, dass es für zwei Liebende nichts Besseres gibt als die Ehe. ﷺ Die Heirat mit einer geliebten Frau ist das beste Heilmittel gegen Leidenschaft, das Allah ﷻ der Menschheit erlaubt hat. Dieses Heilmittel wandte Prophet Dawud ﷺ an, denn er heiratete eine Frau, die er sehr liebte. Was die Geschichte von Zaynab, der Tochter von Jahsh, betrifft: Ihr Ehemann Zayd 4 hatte beschlossen, sie zu verstoßen, obwohl sie dem nicht zustimmte. Er befragte den Propheten ﷺ, der ihm riet, sie zu behalten. Doch der Prophet ﷺ erfuhr, dass sie sich unweigerlich trennen würden, und hielt den Plan geheim, dass er sie heiraten würde, sobald sie von Zayd geschieden sei, denn er ﷺ befürchtete, die Leute könnten sagen: „Der Prophet hat die Frau seines Sohnes geheiratet.“ (Da er ﷺ Zayd vor Beginn seiner Sendung als Prophet als Sohn angenommen hatte.) Allah ~ wollte eine allgemeine Gesetzgebung zum Nutzen Seiner Diener erlassen; so schickte Allah ~, als Zayd 4e Zaynab geschieden hatte und ihre 'Iddah-Frist 2 abgelaufen war, den Propheten ~, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Zayd 4e stand mit dem Rücken zur Tür. Der Prophet rief sie von hinter der Tür: "O Zaynab, der Gesandte Allahs macht dir einen Heiratsantrag." Sie sagte: "Ich kann nicht entscheiden, bevor ich Allah ~ (im Gebet) um Rat frage." Sie verrichtete ein Gebet, und Allah ~ übernahm selbst die Angelegenheit und schloss ihren Ehevertrag oberhalb Seines Thrones; mit der Offenbarung: (Als Zayd sich von ihr geschieden hatte, gaben Wir sie dir zur Ehe.) Zaynab pflegte sich vor den anderen Frauen des Propheten ~ ihrer Ehe mit dem Propheten ~ zu rühmen und sagte: "Eure Familien haben eure Ehe geschlossen, meine aber hat Allah von oberhalb der sieben Himmel geschlossen." Es besteht kein Zweifel, dass Frauen dem Propheten ~ lieb gemacht wurden, wie er sagte: "Parfüm und Frauen wurden mir lieb gemacht, doch mein Trost wurde mir im Gebet (Salah) gegeben."2 Der Prophet ~ setzte sich für einen Sklaven ein, der leidenschaftlich in seine geschiedene Frau verliebt war, die sich, nachdem sie freigelassen worden war, geweigert hatte, zu ihm zurückzukehren. Ibn 'Abbas~ sagte: "Barīras Ehemann war ein Sklave namens Mughith; es ist, als sähe ich ihn jetzt vor mir, wie er hinter Barīra herging und weinte, während ihm die Tränen über den Bart liefen. Der Prophet sagte dann zu Barīra: 'Warum kehrst du nicht zu ihm zurück?' Sie sagte: 'O Gesandter Allahs! Befiehlst du mir das?' Er ~ sagte: 'Nein, ich setze mich nur für ihn ein.' Sie sagte: 'Ich bedarf seiner nicht.' Der Prophet sagte zu 'Abbas: 'O 'Abbas! Wundert dich nicht die Liebe des Mughith zu Barīra und der Hass der Barīra auf Mughith?'"3 Der Prophet ~ verteilte seine Zeit gleichmäßig auf seine Frauen und pflegte zu sagen: "O Allah! Dies ist meine Verteilung für das, was ich besitze; so tadle mich nicht für das, was ich nicht besitze." (d. h. die Liebe). Denn Allah ~ sagt: (Ihr werdet niemals vollkommene Gerechtigkeit zwischen euren Frauen üben können, selbst wenn ihr es noch so sehr wünscht) 1, was sich auf Liebe und den Geschlechtsverkehr bezieht. Wer verliebt ist, sollte Geduld und Zurückhaltung üben und es vorziehen, seine Liebe, seine Furcht und sein Wohlgefallen für Allah zu zeigen; so gehört er zu denjenigen, von denen Allah ~ sagt: ({Wer aber die Stellung vor seinem Herrn fürchtete und sich selbst von der bösen Begierde und den Leidenschaften zurückhielt, dem wird das Paradies gewiss die Bleibe sein.})2 ({Wer aber die Stellung vor seinem Herrn fürchtet, dem gehören zwei Gärten.})3 Wir bitten Allah ~, den Herrn des erhabenen Thrones, uns unter denjenigen sein zu lassen, die ihre Liebe zu Allah über ihre eigenen Begierden stellen und damit allein Sein Wohlgefallen zu erlangen suchen.
This can become an aspect of polytheism, because a person's heart, in some cases, adopts the lover as a rival to Allah ~ ; he loves him as he loves Allah ~ ; but what about the one whose love for his lover is greater than his love of Allah ~ ? This type of love is not to be forgiven; it is a type of polytheism, and Allah does not forgive polytheism; He ~forgives those who repent, w1pmg away all aspects of polytheism in their hearts (i.e. for pure repentance). One sign of this polytheistic love is that the passionate person prefers the pleasure of his lover to that of his Lord. When the rights of his lover are in conflict with the rights of his Lord, he gives precedence to the right of his lover! This is the case of many of those who have an illegal passion for women, and an illegal passion for looking at their pictures or faces. Put their lustful passion on one side of the scales and put their Faith of Monotheism on the other, and then try to make a just measurement that would please Allah ~ and His Messenger. Many of these people declare publicly that there is no longer a place in their heart; except for their lover. They have a predilection for their lover that is stronger than for their Creator. They have devoted all their love and passion for their lover and so have none left to worship Allah, knowing that worshipping Allah requires the perfection in one ' s love and submission. The cure for this crippling condition is to know that the affliction by this ailment, which opposes one's Faith of Monotheism, comes from one' s ignorance and one ' s heart 's carelessness about remembering Allah ~- One first has to learn Allah's Monotheism and its Signs, then he should perform both the outward and inward acts of worship, which would occupy his/her heart in the constant remembrance of Allah ~ - He/she should tum to Allah ~ in humiliation and submission, to seek His Help, in order to turn that ailment away from him/her. There is no cure better than being sincere to Allah ~. in all one's actions. It is the cure mentioned by Allah~. when He said: (That happened, so We might avert from him all evil and lust. He was one of Our Chosen (Guided) Servants.) Allah ~ informed us that He turned Yusuf away 1 from the evil and illegal sexual intercourse because of his sincere worship of his Lord. One should also learn that following Islam and intellect enable the achievement of benefits for the individual, and remove or reduce all causes of corruption. It is known that developing a passion for unlawful gazing at women or their pictures has neither religious nor worldly benefit. Rather, its evil consequences are too many to be counted, so we list but the following aspects: First, the heart is completely devoted to its lover, and distracted from loving its Lord ~ or remembering Him. So is inevitable that one would overcome the other when they try to gather in the same heart. Second, the heart would be tortured with it, because whoever loves something besides Allah ~ . would be punished by it. Third, the heart becomes a prisoner in the hands of its captor who could subject it to disgrace. An intoxicated heart becomes unaware of its humiliation. Fourth, the heart is distracted from its religious and worldly benefits. Fifth, all the ailments of this world and the Hereafter come rushing towards the heart, which is besotted by lust. Indeed, as the heart gets closer to satisfy its passion, it becomes distant from its Lord, and so it falls in the hands of the devil. Sixth, when lust takes control of the heart, the mind becomes corrupted with emerging devilish whisperings. Seventh, this ailment leads to the corruption of the senses, or at least some of them. In fact when the heart is corrupted, the eyes, the ears and the tongue also become corrupted. The eyes no longer see the evil aspects or shortcomings of the lover. The ears do not listen to the demands of giving up such an illegal habit, because the one who is involved in an activity does not see his defect; his ardent love for lust places a screen over his eyes. The only person, who is aware of it, is the one who was once involved in it and later gave it up. It is for this reason that the Companions who embraced Islam after a life in polytheism were better than those who were born in Islam. 'Umar bin Al-Khattab ~ said: "The bonds of Islam are violated, one after the other, by those who were born in Islam and never witnessed Jahiliyah (the pre-Islamic era)." Eighth, passion is ardent or excessive love; it takes control of a man's heart and starts to vigorously use both his animal and mental powers, until his self-destruction occurs. This has well observed in the course of passion: its beginning is sweet, its middle is full of worry and anxiety, and its end is self-destruction. In the beginning of such passion, the scholars have said that a person should resist it to his best capability, if it had not been decreed for him to reach his lover legally (through marriage). However, if he fails to resist its power, he should at least keep silent about, and not reveal it to other people, because he would be violating the sanctity of the lover, and add more injustice upon himself. There are many ailments generated by this lustful passion, which in some cases has led people, who were brought up in Islam, into polytheism. Indeed, a Caller to prayer (Mu 'addhin) once saw a beautiful woman from the roof and was infatuated by her. So he went down and asked to be her lover. She replied that she was a Christian, and that she would marry him if he accepted to embrace her religion. He accepted, however on the same day, when he climbed a step on their roof, he fell and died. When some Christians wanted to tum a Muslim prisoner away from his religion, they exposed him to a beautiful woman, and she would then have to attract his attention, until she took control of his heart. Then she would have to offer herself to him if he embraced her religion! This would be in such moment that (Allah will keep firm those who believe, with the Word that stands firm in this world and in the Hereafter; and Allah will cause to go astray those who are wrong-doers, and Allah does what He wills.) 1 A reasonabl e person would not subject himself to this kind of passionate desire, because it simply leads to evil consequences. Whoever occupies his mind with lust is merely deceiving himself and may even destroy it, as had he not been constantly gazing at the face of his beloved, lust would not have dominated his heart. The most beneficial love is that of Allah ~ which is absolute; that which all hearts are instinctively born with. This is the secret of the Testimony of Faith, because God is the One Whom hearts worship with love, glorification, praise and submission. Yet worship is not accepted if it is not directed to Allah ~' Alone, as worship is the perfection of love together with the perfection of submission and humiliation. The proof of this obligation to love Allah ~ was mentioned in all of His Revelations, the Message of His Prophets, and the natural order endowed by Allah ~ in His Servants. People's hearts are naturally attracted to love the One Who bestows His Blessings upon them, as Allah ~ has said: ( Whatever of blessings and good things you have, it is from Allah. Then, when harm touches you, unto Him you cry aloud for help.) 2 This proof is also evident once His Servants learn His Best Names and Attributes, which designate His Perfection and Supremacy. Love has two attractors: beauty and honour; which Allah ~ possesses to a degree of absolute perfection. He ~ is graceful and loves grace, as all grace belongs to Him J.;. Allah ~ said (addressing His Messenger, Muhammad ~ ): ( Say: If you really love Allah, then follow me; Allah will love and forgive you your sins.) 1 He ~ also said: ( 0 You who believe! Whoever from among you turns back from his religion (Islam), Allah will bring a people whom He will love and they will love Him; humble towards the believers, stern towards the disbelievers, fighting in the way of Allah, and never afraid of the blame of the blamers. That is the Grace of Allah which He bestows on whom He wills: Allah is All-Sufficient for His Creatures' Needs, All-Knower. Verily, your Wali (helper or protector) is none other than Allah, His Messenger, and the believers, those who perform Sa/at, and give Zakat, and bow down with obedience to Allah in prayer. Whosoever takes Allah, His Messenger, and those who have believed as Protectors, then the Party of Allah will be the victorious.)2 The basis of taking someone as a protector is love, just as the basis of enmity is hatred. Allah ~ is the Wa!T of those who believe, and they are His Pious People. He ~ loves them, and He is their WalI according to the level of their love for Him J.;. Allah ~ has censured those who take others as protectors besides Him £; for He ~ said: ( And of mankind are some who take others besides Allah as rivals (to Allah). They love them as they love Allah. But those who believe, love Allah more (than anything else). ) 1 He ~ informed us about those who take others as rivals to Him (in worship) , when they say to these rivals as they gather in Hell: ( By Allah, we were truly in manifest error, when we held you (false gods) as equals (in worship) with the Lord of the 'Alamin. ) 2 With this Monotheism, based on the love of Allah, Allah ~ sent all His Messengers with His Revelations, bearing the same Message from the First Prophet (Adam ~ \) to the Last Prophet (Muhammad :i); as it was for its sake that Allah ~ created the heavens and the earth, Paradise and Hell; making Paradise (as a permanent abode) for the people who love Him, and Hell (as one) for those who associate rivals to Him. The Prophet :i swore that a person's faith is not complete until the Prophet :i becomes dearer to him than his child, his father and all people; so what about the love of the Lord £ ? He ~ also said to 'Umar bin Al -Khattab: "No, until I am dearer to you than your own self' i.e . your faith is not complete until your Jove reaches this standard! If the Messenger of Allah is more deserving (to us) than our own selves , in love and its requirements , then is th e Lord £ not more entitled to love than our own selves? Allah ~ created man to worship Him, and created for him everything in the heavens and the earth; is the Lord not entitled to our love and pleasure (shown by our dedicated appreciation, awe and worship of Him, Alone)? He ~ is the Most-Generous; He gives to His Servant even before His Servant asks Him for anything. He ~ appreciates the little effort from His Servant, and forgives so many misdeeds, expiating them . Everything that exists in the heavens and the earth asks of Him daily, and He ~ listens to the requests of everyone. He ~ is never confused by all the numerous requests from all His Servants, and He never gets annoyed by those who make most insistant supplications. Instead, He ~ is more pleased with those who repeatedly ask Him of their needs , and He even dislikes not being asked! Why do people not love the only One Who brings them good deeds (by multiplying a believer's good deed by ten) and removing their bad deeds. He ~ answers invocations, removes misfortunes, forgives sins and rewards good deeds! The perfection of love is manifested in the delight, joy and happiness of the self; and certainly these signs of perfect love are praiseworthy, if they lead to the greatest eternal delight, namely that of the Hereafter and its blessings! Allah ~ said: (Nay, you prefer the life of this world, although the Hereafter is better and more lasting.) 1 The sorcerers said to Pharaoh, when they believed: ( "So decree whatever you desire to decree, for you can only decree regarding this life of the world. Verily, we have believed in Our Lord, that He may forgive us our faults, and the magic to which you did compel us; and Allah is better (as regards reward, in comparison to your reward) and more lasting.")1 Allah ~ created mankind and jinn so as to grant them this eternal delight in the world of the Hereafter; and the best ever blessing and delight of the Hereafter is that of looking at the Face of Allah ~ and listening directly to His Words, and being close to Him ~. The Prophet ~ said: "Allah ~ would lift the veil , and of all the things given to them nothing would be dearer to them than the sight of their Lord, the Mighty and the Glorious."2 And in another Hadith: "When He ~ appeared to them and they saw Him, they forgot about all the blessings which they were enjoying." The Prophet ~ said in one of his supplications: "I ask You for the pleasure to look at Your Generous Face, with the desire to meet You. " 3 The second type of delight is a reprehensible one, which is opposite to the delight of the Hereafter. It is the delight of those who take idols as rivals to Allah; they love them and benefit from one another in this world, as they will try to explain to their Lord, on the Day of Judgment: ("Our Lord! We benefited from one another, but now we have reached our appointed term which you did appoint for us" He will say: "The Fire is your dwelling place; you will dwell therein forever, except as Allah may will. Certainly, your Lord is All-Wise, All-Knowing." Thus, We do make the wrong-doers supporters of one another, because of that which they used to earn.) 1 The delight of sinners, wrong-doers and transgressors is only here, on earth, yet it is but a gradual lead to their destruction; Allah ~ said: ( We shall gradually seize them with punishment in ways they perceive not; for I respite them; certainly my plan is strong.) 2 Some scholars added to the interpretation of the above Verse that whenever the transgressors commit a sin, Allah ~ creates a blessing for them, ( until in the midst of their enjoyment in that which they were given, all of a sudden, We took them (in punishment), and they were plunged into destruction with deep regrets and sorrows. So, the root of the people who did wrong was cut off; all Praise and Thanks are Allah's, the Lord of the 'Alamin.)3 Allah ~ has said about people of such delight: (Do they think that in wealth and children We extend to them, We are hastening to them with good things? No indeed, but they have no awareness.) 4 He ~ also said about them: ( So do not let their wealth and children impress you (0 Muhammad :j;); in reality Allah's Plan is to punish them with these things in the life of this world, and that their souls shall depart (die) while they are disbelievers.) ' The third type of delight is one which does not succeed as a delight of the Hereafter nor generate any punishment; it is the one which was meant by the Prophet ~' in the Hadith: "Everything with which a man amuses himself is vain, except for: his shooting with his bow, his training of his horse, and his playing with his wife; for they pertain to what is right. " 2 This love is not censured; it is one of the types of love that is praiseworthy, as well as love for the Prophet :j;. However, what we mean here is that love which occupies the heart of the one who loves; the one who devotes his/her thought and remembrance to his/her beloved one. Every Muslim has in his heart a love for Allah and His Messenger which is necessary for him/her to enter Islam; yet the degree of this love varies from one to another, and is known only to Allah ~ - It is this love which reduces the pressure of the religious obligations; it makes the niggardly acts become generous ones; it puts bravery in the heart of the coward; it purifies the mind and tames the self; it lightens up the face and delights the heart. Likewise, loving the Word of Allah~ (the Qur'an) is a sign of having love of Allah. If one wants to see the degree of one's love for Allah, look at the way you love the Qur' an in your heart; your delight in listening to it, as compared to other people's delight in listening to music. It is known that whoever loves a beloved, his/her words and speech become dearer to him/her than anything else. 'Uthman bin Affan ~ said: "If our hearts were purified, they would never have enough of the Word of Allah." One day, the Prophet ~ told Abdullah bin Mas'ud ~ : "Recite the Qur'an to me." He replied: "Shall I recite it to you, eventhough it was revealed to you?" The Prophet ~ said: "I like to hear it from others." So he ~ recited Surat An-Nisa' (The Women), till he reached the Verse (N° 41): ( How (will it be) then when We bring from each nation a witness, and We bring you (0 Muhammad) as a witness against these people.) Then the Prophet~ told him: "Stop!" Whereupon he saw the eyes of the Prophet ~ overflowing with tears." 1 As for the love of one's spouse(s), there is no blame in this. It is a blessing that Allah~ has bestowed upon His Servants; for He ~ said: (Among His Signs is that He created for you wives from among yourselves, that you may find repose in them, and He has put between you affection and mercy, in that are indeed signs for a people who reflect.) 1 He ~ has made women as a resting place for a man's heart, and established sincere love and affection between them, which is love with mercy. Allah ~ has said, after mentioning what is lawful for men of women and what is not: ( Allah wishes to make clear (what is lawful and what is unlawful) to you, and to show you the ways of those before you, and accept your repentance; for Allah is All-Knower, All-Wise. Allah wishes to accept your repentance, but those who follow their lusts, wish that you (believers) should deviate tremendously away (from the right Path). Allah wishes to lighten the burden for you, for man was created weak (i.e. cannot be patient to leave sexual intercourse with women))2 Jabir bin Abdullah 4, reported that the Prophet :Ji saw a woman, and so he approached his wife, Zaynab, to fulfil his desire with her. He then went to his Companions and told them : 'A woman advances and returns in the shape of a devil , so when one of you sees a woman, he should approach his wife, for that would repel whatever he felt in his heart. " '3 There are many lessons to be learned from this Hadith: first, it is advised to distract oneself from something coveted with something of the same nature it is commanded to heal the passion for any woman with the best cure, and that is to fulfil one's sexual desire with the wife. The Prophet ~ said that there is nothing better for two lovers than marriage 1• Marrying a beloved woman is the best cure for passion, which Allah ~ made legal for mankind. This cure was used by Prophet Dawud %!\\; for he married a woman whom he loved very much. As for the story of Zaynab, daughter of Jahsh: her husband Zayd 4, had decided to divorce her, although she did not agree. He 4, consulted the Prophet ~ who told him to keep her. However the Prophet~ learnt that they inevitably were going to divorce, and kept secret the plan that he was going to marry her once she had become separated from Zayd, because he ~ was worried that people might say: "The Prophet ti married the wife of his son." (As he ~ had adopted Zayd as a son before the start of his Mission as a Prophet). Allah ~ wanted to legislate a general legislation for the benefits of His Servants; so when Zayd 4e, divorced Zaynab and her 'Jddah 2 period expired, Allah ~ sent the Prophet ~ to propose to her. Zayd 4e, stood with his back to the door. The Prophet called her from behind the door: "O Zaynab, the Messenger of Allah is proposing to you." She said: "I cannot decide until I ask Allah ~ (in prayer). " She performed a prayer, and Allah ~ took charge Himself and concluded their marriage contract above Hi s Throne; with the Revelation: (So when Zayd had divorced her, We gave her to you in marriage.) Zaynab used to boast of her 1 marriage to the Prophet ~ before the other wives of the Prophet, saying: "Your families conducted your marriage, but mine was conducted by Allah from above the seven heavens." There is no doubt that women were made dear to the Prophet ~. as he said: "Perfume and women have been made dear to me, but my comfort has been provided by Salah (prayer)."2 The Prophet ~ interceded for a slave who was passionately in love with ex-wife, who had refused to return to him, once she was manumitted. lbn 'Abbas~ said: "Barira's husband was a slave called Mughith; it is as if I am seeing him now , going behind Barira and weeping with his tears flowing down his beard. The Prophet then said to Barira: 'Why don't you return to him?' She said: 'O Messenger of Allah! Do you order me to do so?' He ~ said: 'No, I am only interceding for him.' She said: 'I am not in need of him.' The Prophet said to 'Abbas: 'O 'Abbas! Are you not astonished by the love of Mughith for Barira, and the hatred of Barira for Mughith?'"3 The Prophet ~ used to equally divide his time with his wives, and used to say: "O Allah! this is my division, for what I own, so do not blame me for what I do not own." (i.e. love). For Allah ~ said: (You will never do perfect justice between your wives, even if it is your ardent desire) 1, which is regarding love and sexual intercourse. A person who is in love should show patience and restraint, and should prefer to show love, fear and pleasure for Allah ~ ; thus he/she would come under the category of those about whom Allah ~ said: ( But As for him who feared standing before his Lord, and restrained himself from impure evil desires and lusts, verily Paradise will be his abode .)2 ( But for him who fears the standing before his Lord, there will be two gardens .)3 We ask Allah ~ ' the Lord of the Supreme Throne, to make us among those who prefer their love for Allah to that of their own desires, and seek therewith to attain His Pleasure, Alone.
Sure 12, Vers 24
I Surat Yusuf, Verse 24.
I Sure Ibrahim, Vers 27. 2 Sure An-Nahl, Vers 53. 1 Sure Al-'Imran, Vers 31. 2 Sure Al-Ma'idah, Verse 54-56. I Sure Al-Baqarah, Vers 165. 2 Sure Ash-Shu'ara', Verse 97-98. I Sure Al-A'la', Verse 16-17. 1 Sure Ta-Ha, Vers 72-73. 2 Überliefert von Muslim im "Buch des Glaubens", Hadith 297, At-Tirmidhi im "Buch des Paradieses", Kapitel 16, Ibn Maajah im Buch "Die Einleitung", Kapitel 13. 3 Überliefert von An-Nassai im Buch "As-Sahw", Kapitel 62, Ahmad in seinem Musnad (5 / 191). I Sure Al-An'am, Verse 128-129. 2 Sure Al-A'raf, Verse 182-183. 3 Sure Al-An'am, Verse 44-45. 4 Sure Al-Mu'minun, Verse 55-56. I Sure At-Tawbah, Vers 55. 2 Überliefert von At-Tirmidhi im Buch "Die Vorzüge des Dschihad", Kapitel 11, Ibn Maajah im "Buch des Dschihad", Kapitel 19, Ahmad in seinem Musnad (4/144, 148). I Überliefert von Al-Bukhari im Buch "Tafsir Surah An-Nisa'", Kapitel 6, im Buch "Die Vorzüge des Qur'an", Kapitel 32, 35; Muslim im Buch "Die Reisenden", Hadith 247, 248; Abu Dawud im "Buch des Wissens", Kapitel 13. I Sure Ar-Rum, Vers 21. 2 Sure An-Nisa', Vers 26-28. 3 Überliefert von Muslim im "Buch der Ehe", Hadith 9, Abu Dawud im "Buch der Ehe", Kapitel 43, At-Tirmidhi im Buch "Ar-Rada'", Kapitel 9, Ahmad in seinem Musnad (3 / 230). I Überliefert von Ibn Maajah im "Buch der Ehe", Kapitel 1. 2 Gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit, während der eine Frau nach Verwitwung oder Scheidung nicht wieder heiraten darf (um festzustellen, ob sie von ihrem geschiedenen oder verstorbenen Ehemann schwanger ist oder nicht). I Sure Al-Ahzab, Vers 37. 2 Überliefert von An-Nassai im Buch "'Ishrat An-Nisa'", Kapitel 1, Ahmad in seinem Musnad (3/128, 199, 285). 3 Überliefert von Al-Bukhari. 1 Sure An-Nisa', Vers 129. 2 Sure An-Nazi'at, Verse 40-41. 3 Sure Ar-Rahman, Vers 46.
I Surat Ibrahim, Verse 27. 2 Surat an-Nahl , Verse 53 . 1 Surat Al-'Imran , Verse 31. 2 Surat AI-Ma ' idah, Verses 54-56. I Surat Al-B aqarah , Verse 165 . 2 Surat Ash-Shu ' ara ' , Verses 97-98. I Surat Al-A 'la', Verses 16-17. 1 Surat Ta-Ha, Verse 72-73. 2 Recorded by Muslim in the "Book of Faith" , Hadith 297 , At-Tirmidhi in the "Book of Paradise", chapter 16, Ibn Maajah in the book, "The Introduction", chapter I 3. 3 Recorded by An-Nassai in the book, "As-Sahw", chapter 62, Ahmad in his Musnad (5 / 191 ). I Surat Al-An'am, Verses 128-129 2 Surat Al-A'raf, Verses 182-183 . 3 Surat Al-An'am, Verses 44-45. 4 Surat Al-Mu ' minun, Verses 55-56. I Surat At-Tawbah, Verse 55. 2 Recorded by At-Tirmidhi in the book, "The Merits of Jihad", chapter I I, lbn Maajah in the "Book of Jihad'', chapter 19 , Ahmad in his Musnad ( 4/ I 44 , 148). I Recorded by Al-Bukhari in the book, "Tafsir Surah An-Nisa "', chapter 6, in the book, ''The Merits of the Qur'an", chapter 32, 35 ; Muslim in the book, "The Travellers", Hadith 247 , 248 ; Abu Dawud in the "Book of Knowledge", chapter 13. I Surat Ar-Rum, Verse 21. 2 Surat An-Nisa ', Verse 26-28. 3 Recorded by Muslim in the "Book of Marriage", Hadith 9, Abu Dawud in the "Book of Marriage", chapter 43, At-Tirmidhi in th e book, "Ar- Rada '", chapter 9, Ahmad in his Mu snad (3 / 230) . I Recorded by Ibn Maajah in the " Book of Marriage", chapter I . 2 Legally prescribed period of waiting during which a woman may not remarry, after being widowed or divorced (to see whether she is pregn ant or not from her divorced or dead husband). I Surat Al-Ahzab, Verse 37 . 2 Recorded by An-Nassai in the book," 'Jshrat An-Nisa '", chapter I, Ahmad in his Musnad (3/ 128, 199, 285). 3 Recorded by Al-Bukhari. 1 Surat An-Nisa' , Verse 129 . 2 Surat An-Naz i'at, Verses 40-41 . 3 Surat Ar-Rahman, Verse 46 .