Die bösen Folgen des leidenschaftlichen Verlangens, unerlaubte Bilder anzuschauen
The evH consequences of the passionate desire to look at illegal pictures
Wir schließen dieses Buch mit einem ausführlichen Kapitel über die gegenwärtigen und zukünftigen schlimmen Folgen des Betrachtens unerlaubter Bilder oder des Anblicks unverhüllter Gesichter von Frauen. Dies verdirbt das Herz, und wenn das Herz verdorben ist, werden auch der ganze Wille, die Worte und die Taten eines Menschen verdorben, und so würde auch sein Glaube beeinträchtigt, wenn nicht gar verdorben. Allah ~ hat diese Krankheit im Hinblick auf das Volk Lots und die Frauen erwähnt. Er ~ hat uns vom leidenschaftlichen Verlangen der Frau des Königs nach dem Propheten Yusuf ~\ berichtet. Er ~ beschrieb, wie sie versuchte, Yusuf ~\ zu verführen, und wie Yusuf ~\ sich mit Geduld, Enthaltsamkeit und Gottesfurcht zurückhielt. Und tatsächlich war es Allah ~, Der ihm half, seine Prüfung zu bestehen, denn es war gewiss eine sehr schwere Prüfung für die menschliche Geduld allein. Die Ausführung einer Tat hängt von der Motivation des Menschen und dem Fehlen jeglichen Hindernisses ab. Die Motivation im Falle Yusufs war aus verschiedenen Gründen sehr stark: Erstens hat Allah ~ in die menschliche Natur eine Neigung zu Frauen gelegt, so wie ein Durstiger zum Wasser und ein Hungriger zur Speise hingezogen wird, sodass viele Menschen hinsichtlich Hunger und Durst geduldig sein könnten, nicht aber hinsichtlich der Frauen. Dies wird jedoch nicht getadelt, wenn die Neigung erlaubt ist (etwa zur eigenen Ehefrau). Vielmehr wird sie gelobt, wie im Hadith von Anas 4, der berichtete, dass der Prophet ﷺ sagte: „Parfüm und Frauen sind mir in dieser Welt lieb gemacht worden. Ich kann hinsichtlich Hunger und Durst geduldig sein, aber nicht hinsichtlich dieser.“ Zweitens war Yusuf ~\ ein junger Mann, und die Leidenschaft der Jugend ist sehr stark. Drittens lebte Yusuf ~\ ehelos. Er hatte weder eine Ehefrau noch eine Sklavin, die sein starkes Verlangen nach Frauen hätte stillen können. Viertens befand sich Yusuf ~\ in einem anderen Land, wo ein Fremder seinen sexuellen Trieb leichter hätte befriedigen können, und zwar auf eine Weise, die ihm in seinem eigenen Land, unter seiner Familie und seinen Verwandten, nicht möglich gewesen wäre. Fünftens: Die Frau, die ihn verführte, besaß sowohl Stand als auch Schönheit, und jede dieser Eigenschaften ist ein starker Anreiz, ihr Angebot anzunehmen. Sechstens: Die Frau war willig und hatte keinen Einwand. Denn das Verlangen vieler Menschen nach Frauen wird durch den Widerspruch der Frauen gehemmt, da sie sich gedemütigt fühlen, wenn sie sie darum bitten. Andere Menschen dagegen wächst das Verlangen mit der Ablehnung der Frauen, denn sie fühlen sich von der sanften Art jener Frauen, die ihr Angebot zurückweisen, stärker angezogen! Siebtens: Es war die Frau des Königs, die ihn aufforderte, ihn verlockte und sich bemühte, ihn zu verführen, sodass sie ihm alle Mühe ersparte, sein Verlangen nach ihr zu zeigen. Achtens: Yusuf ~1 befand sich an ihrer Stelle, unter ihrer Herrschaft und Gewalt, denn man befürchtete, dass sie ihm schaden könnte, falls er ihr Angebot ablehnte. Neuntens: Es bestand keine Sorge, dass sie oder jemand aus ihrem Umfeld ihn anzeigen würde, denn sie war diejenige, die ihn begehrte, und sie hatte alle Türen hinter ihnen verschlossen. Zehntens: Er wurde öffentlich als ihr Sklave in ihrem Schloss angesehen; er pflegte ein- und auszugehen und in ihrer Gegenwart zu sein, und niemand tadelte ihn je. Ihre enge Gesellschaft verstärkte ihr Verlangen nach ihm, sodass dies einer der größten Anreize wurde. Man pflegte zu einer edlen arabischen Frau (in der vorislamischen Zeit) zu sagen: „Was hat dich zum Ehebruch verleitet?“ Sie antwortete: „Die Nähe des Bettes des Mannes und die vielen Geheimnisse zwischen uns.“ Elftens: Sie suchte die Hilfe ihrer Dienerinnen, um ihn zu verlocken, doch er suchte Allahs Hilfe gegen sie und sprach: (Wenn du nicht ihre List von mir abwendest, werde ich mich zu ihnen hingezogen fühlen und zu den Unwissenden gehören.) Zwölftens: Sie drohte ihm mit Gefängnis und Schande, und dies war eine Art Zwang, durch den der Anreiz der Leidenschaft stärker wurde, da er versuchen musste, Haft und Schande zu vermeiden. Dreizehntens: Der Ehemann der Frau (der König) zeigte nie ein Gefühl von Ehre oder Stolz, seine Frau von Yusuf ~1 zu trennen. Vielmehr war das Beste, was er sagen konnte: (O Yusuf, wende dich von diesem ab!) und zu der Frau: (Bitte um Vergebung für deine Sünde; wahrlich, du gehörtest zu den Sündigen.) Der König entbehrte gewiss der Selbstachtung. Trotz all dieser Anreize entschied sich Yusuf ~ für das Wohlgefallen Allahs ~. Allein. Seine Liebe zu Allah und seine Furcht vor Ihm bewogen ihn, das Gefängnis dem Unzucht-Begehen vorzuziehen: (Er sprach: Mein Herr! Das Gefängnis ist mir lieber als das, wozu sie mich auffordern.)2 Yusuf ~ wusste, dass es in seiner Macht lag, sich von ihrer Aufforderung fernzuhalten, und dass er, wenn sein Herr ihn nicht vor ihren Versuchungen bewahrt hätte, ihnen zugeneigt gewesen wäre, da dies seiner Natur als Mann entspricht. Yusufs Worte zeigten seine vollkommene Erkenntnis seines Herrn und seiner selbst.
We conclude this book with a detailed chapter about the present and the future evil consequences of looking at unlawful pictures, or looking at women' s unveiled faces. It corrupts the heart, and if the heart is corrupted, all one's willpower, words and actions would become corrupted, and so one ' s faith would also be affected, if not corrupted. Allah ~ mentioned this disease, with regards to the people of Lut and women. He ~ has informed us of the passionate desire of the King ' s wife for Prophet Yusuf ~ \. He ~ described the way she sought to tempt Yusuf ~\, and the manner Yusuf ~\ withheld himself with patience, abstinence and fear of Allah, and indeed it was Allah ~ Who helped him overcome his test, because it was surely a very difficult trial for human patience, alone. The execution of an act depends on one's motivation and the absence of any obstacle. The motive in Yusuf's case was very powerful for different reasons: First, Allah ~ instilled in man's nature an inclination towards women, just as a thirsty person is drawn to water, and a hungry person to food, to the extent that many people could be patient regarding hunger and thirst yet not women, however this is not rebuked if the inclination is lawful (to one's wife, for example). Rather, it is praised, as in the Hadith of Anas 4, who reported that the Prophet ~ said: "Perfume and women have been made dear to me in this world. I can be patient about hunger and thirst, but cannot be patient about them." 1 Second, the fact that Yusuf ~ \ was a young man, and the passion of the youth is very strong. Third, Yusuf ~ \ was celibate. He had no wife or slave-girl to relieve his powerful desire for women. Fourth, Yusuf ~\ was in another country, where a stranger could more easily have satisfied his sexual desire in a manner, which he could not have been able do in his own country, among his family and relatives. Fifth, the woman who seduced him had both status and beauty, and each of these qualities is a strong incentive to accept her offer. Sixth, the woman was willing and had no objection. As many people's desire for women is impeded by women's objections, as they feel humiliated in asking them. However, other people's desires increase with women's refusal, as they feel more attracted by those women's soft manner, m rejecting their offer! Seventh, it was the king's wife who asked him, tempted him and made the effort to seduce him, so she spared him all efforts to show his desire for her. Eighth, Yusuf ~1 was in her place, under her sovereignty and rule; for it was feared that if he refused her offer, she might harm him. Ninth, there was no worry that she, or anyone from her side, might denounce him, because she was the one who desired him, as she locked all the doors behind them. Tenth, he was publicly seen as her slave in her castle; he used to enter, go out and be present with her, and no one ever rebuked him. Their close company strengthened her desire for him, so this became one of the biggest incentives . It used to be said to a noble Arab woman (in the pre-Islamic era): "What incited you to commit adultery?" She replied: "The closeness of the man's bed and the many secrets between us." Eleventh, she sought the help of her maids to tempt him, but he sought the Allah's Help against them, saying: ( Unless you turn away their plot from me, I will feel inclined towards them and be one of the ignorant ones.)1 Twelfth, she threatened him with imprisonment and disgrace, and this was a type of coercion, with which the incentive of passion got stronger as he had to try to avoid being detained and disgraced. Thirteenth, the woman's husband (the King) never showed any sense of honour or pride in separating his wife from Yusuf ~1. Rather, the best he could say was: ( 0 Yusuf, turn away from this!), and to the woman: ( Ask forgiveness for your sin, verily you were of the sinful.) The king certainly lacked self-respect. Despite that there were all these incentives, Yusuf ~I chose to please Allah ~. Alone. His love and fear of Allah made him choose prison rather than commit fornication: (He said: O my Lord! Prison is dearer to me than that to which they invite me.)2 Yusuf ~ 1 knew that it was in his ability to keep himself away from her invitation, and that if his Lord did not save him from their temptations, he would have felt inclined towards them, as this is in his nature as a man. Yusuf's words showed his perfect knowledge of his Lord and of himself.
Überliefert von An-Nasa'i im Buch „Die Behandlung der Frauen bezüglich der Ehe", Kapitel I, und Ahmad in seinem Musnad (3 / 128, 199, 285). I Surat Yusuf, Vers 33 2 Surat Yusuf, Vers 33.
I Recorded by An-Nassai in the book, "Conduct towards Women concerning Marriage", chapter I, Ahmad in his Musnad (3 / 128, 199, 285). I Surat Yusuf, Verse 33 2 Surat Yusuf, Verse 33 .