Sünden ziehen weitere Sünden nach sich.
Sins produce other sins
Sünden führen zur Entstehung weiterer Sünden, bis es einem schwerfällt, von ihnen abzulassen. Ein Gelehrter der Vergangenheit hat gesagt: „Zu den Strafen für eine Sünde gehört, dass man eine weitere Sünde begeht. Und zu den Belohnungen für eine gute Tat gehört, dass man eine weitere gute Tat vollbringt. Wenn ein Mensch eine gute Tat verrichtet, sagt eine andere gute Tat neben ihr: ‚Tu auch mich.‘ Tut er sie, sagt eine dritte ebenso, und so fort; daher nehmen seine guten Taten und deren Belohnung zu. Dasselbe geschieht – allerdings auf negative Weise –, wenn ein Mensch eine Sünde begeht.“ Folglich verfestigen sich gute und schlechte Taten im Leben eines Menschen als Gewohnheiten und Eigenschaften. Wenn ein rechtschaffener Mensch eine gottgefällige Handlung versäumt, fühlt er sich angespannt. Er fühlt sich wie ein Fisch auf dem Trockenen und wird nur dann wieder ruhig, wenn er seine Pflichten erfüllt hat. Ein Sünder hingegen fühlt sich angespannt, wenn er eine Sünde unterlässt, und wird nur dann entspannt, wenn er diese Sünde begangen hat. Tatsächlich begehen viele Sünder ihre Sünden, ohne sie zu genießen, nur um die Entzugserscheinungen beim Ausbleiben zu vermeiden. Ein solcher bekannter Sünder hat gesagt: „Ein Glas (Wein) trank ich aus Vergnügen, und dann folgte ein weiteres, um mich von dem ersten zu heilen.“
Sins lead to the production of other sins, until one finds it hard to give them up. A scholar of the past has said: "Among the punishments for a sin is committing a subsequent sin . And among the recompenses for a good deed is doing a subsequent good deed. When a person does a good deed, another good deed besides it says: 'Do me as well.' If he does it, a third one says likewise, and so on; therefore, his good deeds, and recompense for them, increase. The same thing occurs, (but in a negative way), when a person commits a sin." Consequently, good and bad deeds become established as habits and attributes in one's life. If a righteous person misses an obedient act, he/she would feel strained. He/she would feel like a fish out of water, and would remain calm only once he/she fulfilled his/her obligations. On the other hand, if a sinner misses a sin, he/she would feel strained, and would be only relax once he/she had committed that sin. In fact, many sinners commit their sins without savouring them, just to prevent the withdrawal symptoms of missing them. One such prominent sinner has said: "One glass (of wine) I drank for pleasure, followed by another to heal myself from it (the first drink)."
Sünden schwächen die Entschlossenheit des Herzens.
Sins weaken the determination of the heart
Sünden schwächen die Entschlossenheit des Herzens und stärken den Willen, weitere Sünden zu begehen. Dadurch wird der Vorsatz zur Reue nach und nach geschwächt, bis er vollständig aus dem Herzen verschwindet. Ist die Hälfte des Herzens einmal abgestorben, kann man nicht mehr zu Allah umkehren. Dann bringt jemand zwar heftig Reue zum Ausdruck, während sein Herz noch immer an diesen Sünden hängt und er darauf beharrt, sie auf jede mögliche Weise zu begehen. Dies ist daher eine der schwersten Krankheiten des Herzens und zugleich die zerstörerischste von allen.
Sins weaken the determination of the heart, and strengthen the willpower to commit more sins. The resolve for repentance is then weakened gradually, until it is totally removed from the heart. Once half of one's heart is dead, one could no longer repent to Allah ~- So, he/she would express repentance intensely, while his heart is still attached to these sins, insisting on committing them in any possible manner. So this is one of the most serious ailments of the heart, and the most destructive of all.