Die Strafe für Homosexualität
The punishment for homosexuality
Da Homosexualität eine der verwerflichsten Taten ist, ist ihre vorgeschriebene Strafe eine der größten Strafen, sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits. Die Gelehrten haben sich darüber uneinig gezeigt, ob ihre Strafe größer und schwerer ist als die des Ehebruchs oder ob beide ähnlich sind. Abu Bakr As-Siddiq, Ali bin Abi Talib, Khalid bin Al-Waleed, Abdullah bin Az-Zubayr, Abdullah bin Abbas, Jabir bin Zayd, Abdullah bin 'Umar, Az-Zuhri, Rabee'ah bin Abi Abdir-Rahman, Malik, Ishaq bin Rahawayh, Imam Ahmad und Shafii vertraten alle die Auffassung, dass die Strafe für Homosexualität strenger sein sollte als die für Ehebruch, nämlich die Tötung, in jedem Fall. 'Ata' bin Abi Rabah, Al-Hasan Al-Basri, Sa'id bin Al-Musayyib, Ibrahim An-Nakha'i, Qatadah, Al-Awza'i, Shafii (in seiner zweiten Meinung), Imam Ahmad (in seiner zweiten Meinung), Abu Yusuf und Muhammad vertraten alle die Auffassung, dass die Strafe für Homosexualität der für Ehebruch ähnlich sein sollte. Al-Hakim und Abu Haneefah haben die Ansicht vertreten, dass die Strafe für Homosexualität nicht über Tadel und Züchtigung hinausgehen sollte. Sie begründeten ihre Meinung damit, dass Allah ~ oder Sein Prophet ~ für eine solch verwerfliche Tat keine festgelegte Strafe bestimmt haben und dass es sich um eine Handlung handelt, die weder von der menschlichen Natur begünstigt noch begehrt wird. Sie behaupten, dass Allah ~ aus diesem Grund eine Strafe für Ehebruch, Diebstahl und Weintrinken vorgeschrieben, für so widernatürliche Handlungen wie das Essen von Aas, das Trinken von Blut oder den Verzehr von Schweinefleisch jedoch nie eine Strafe festgelegt hat. Diejenigen, die die erste Meinung vertreten – die Meinung der Mehrheit der Gelehrten, die zugleich die allgemeine Auffassung der Gefährten darstellt –, sagen jedoch: „Es gibt keine größere verwerfliche Tat als die Homosexualität; sie kommt nach dem Polytheismus und vielleicht auch nach dem Mord“, wie wir, so Allah will, noch verdeutlichen werden. Sie sagten: „Allah ~ hat vor dem Volk Lots keine Nation auf der Welt mit dieser großen Sünde geprüft und sie dann auf eine Weise bestraft, wie sie keine andere Nation zuvor erlebt hat.“ Allah ~ verband mehrere Strafen miteinander bei ihrer Vernichtung: Er kehrte ihr Dorf um und ließ Steine auf sie herabregnen, auf geordnete Weise, wobei jeder Stein für jeden einzelnen unter ihnen bestimmt war. Dies war die schwere Strafe für die Menschen in den Städten Sodom und Gomorrha wegen ihres bösen Verbrechens; denn sogar die Engel fliehen in abgelegene Gegenden dieses Universums aus Furcht, dass die Strafe, die für jene bösen Menschen bestimmt ist, sie treffen könnte. Die Erde stöhnt und klagt bei ihrem Herrn, und die Berge geraten beinahe aus ihren festgesetzten Stellen, wenn eine homosexuelle Handlung begangen wird. Die authentische Sunnah des Propheten ﷺ, die die Gefährten ~ in die Praxis umsetzten, besagt, dass die Strafe für einen Homosexuellen der Tod ist. Es ist bestätigt, dass Khalid bin Al-Waleed ~ einen homosexuellen Mann auf dem Land fand (die Überlieferung sagt: „ein Mann, mit dem auf die Weise Geschlechtsverkehr praktiziert wird, wie man (üblicherweise) mit Frauen verkehrt“) und an Abu Bakr ~ schrieb. Dieser holte die Meinungen der übrigen Gefährten ~ ein, unter denen Ali bin Abi Talib ~ die härteste Meinung vertrat und sagte: „Keine Nation hat eine solche Tat begangen außer einer, und ihr wisst, was Allah ~ mit ihnen getan hat. Ich denke, er sollte ins Feuer geworfen werden.“ Also schrieb Abu Bakr ~ an Khalid (und erläuterte dies), und er ließ ihn verbrennen. Abdullah bin Abbas ~ sagte: „Man sollte das höchste Gebäude im Dorf suchen und den Homosexuellen mit dem Gesicht nach unten von dessen Spitze stürzen, gefolgt von Steinen.“ Abdullah bin Abbas ~ leitete diese Strafe aus dem ab, was Allah ~ den Leuten Lots gegeben hatte. Ebenfalls Abdullah bin Abbas ~ überlieferte das Hadith, in dem der Prophet ﷺ sagte: „Wenn ihr jemanden findet, der so handelt wie das Volk Lots, dann tötet den, der es tut, ebenso wie den, mit dem es getan wird.“ Der Prophet ﷺ sagte: „Allah hat den verflucht, der die Tat des Volkes Lots begeht. Allah hat den verflucht, der die Tat des Volkes Lots begeht. Allah hat den verflucht, der die Tat des Volkes Lots begeht.“ Der Prophet ﷺ hat niemals in einem einzigen Hadith den Ehebrecher dreimal verflucht, und ebenso wenig hat er diejenigen, die andere große Sünden begehen, dreimal verflucht. Dagegen sprach er den Fluch über die Homosexuellen dreimal aus, um die Schwere ihrer Sünde zu betonen! Allah ~ sagte über den Ehebruch: ( Nähert euch nicht dem Ehebruch; er ist eine große Sünde und ein böser Weg) 3 und über die Homosexualität, in den Worten Lots ~: ( Begeht ihr die schlimmste Sünde, die niemand vor euch in der Welt begangen hat?) 4 Wir stellen fest, dass Allah ~ für den Ehebruch einen unbestimmten Begriff verwendete, als eine Sünde unter anderen, während Er bei der Homosexualität den bestimmten Artikel verwendete, um die volle Bedeutung dieser Sünde aufzuzeigen. Allah ~ bestätigte die Verwerflichkeit einer solchen Tat dadurch, dass kein anderes Volk sie vor dem Volk Lots begangen hatte, indem Er sagte: ( Niemand in der Welt hat sie vor euch begangen ), und Er beschrieb sie auf eine Weise, die die Herzen und die menschliche Natur abstößt und anekelt, indem Er sagte: ( Wahrlich, ihr befriedigt eure Lust an Männern statt an Frauen ). 5
Since homosexuality is one of the most evil deeds , its prescribed punishment is one of the greatest punishments, both in this world and the Hereafter. The scholars have differed as to whether its punishment is greater and more severe than that of adultery, or that they are similar. Abu Bakr As-Siddiq, Ali bin Abi Talib , Khalid bin AI- Waleed, Abdullah bin Az-Zubayr, Abdullah bin Abbas , Jabir bin Zayd, Abdullah bin 'Umar, Az-Zuhari, Rabee'ah bin Abi Abdir-Rahman, Malik, Ishaq bin Rahawayh, Imam Ahmad and Shafii all stated that the punishment for homosexuality should be harsher than that of adultery, that is killing, in any case. 'Ata' bin Abi Rabah, Al-Hasan Al-Basri, Sa ' id bin Al- Musayyib, Ibrahim An-Nakha'i, Qatadah, AL-Awza' i, Shafii (his second opinion), Imam Ahmad (his second opinion), Abu Yusuf and Muhammad all stated that the punishment for homosexuality should be similar to that of adultery. Al-Hakim and Abu Haneefah have stated that the punishment for homosexuality should not go beyond censuring and chastisement, and have argued their opinion on the fact that Allah ~ or His Prophet ~ did not set a prescribed punishment for such evil act, and that it is an act which is neither favoured nor desired by human nature. They have claimed that it is for this reason that Allah ~ prescribed a punishment for adultery, theft, drinking wine, yet never prescribed a punishment for such abnormal acts as eating the dead, drinking blood, or eating pork. However, those who hold the first opinion - which is the opinion of the majority of the scholars and represents the overall opinion of the Companions - have said: "There is no greater evil deed than that of homosexuality; it comes after polytheism and also, perhaps, that of killing," as we shall clarify, inshallah. They said: "Allah ~ never tested any nation in the world, before the nation of Lot, with this great sin, then punished them in a manner not witnessed by any other nation before. Allah ~ combined several calamities in their destruction: He ~ over turned their village and rained down stones upon them, in a well ordered way, each one being destined for each and every individual among them. This was the severe punishment for the people in the towns of Sodom and Gomorah for their evil crime; for angels even flee to remote areas of this universe for fear that the punishment, set for those evil people, might touch them. The earth moans and complains to its Lord, and the mountains nearly move away from their set positions, when a homosexual act is committed. The authentic Sunnah of the Prophet ~' which the Companions~ put into practice, stated that a homosexual's punishment is death. It is confirmed that Khalid bin Al- Waleed ~ found a homosexual man in the countryside (the narration says: 'a man on whom a sexual act is practised in the manner (normally) practised on women'), and wrote to Abu Bakr ~ . The latter sought the opinions of the other Companions ~. of whom Ali bin Abi Talib ~ had the harshest opinion, saying: "No nation has done such an act except one, and you know what Allah ~ had done to them. I think he should be thrown into a fire." So Abu Bakr ~ wrote to Khalid (explaining this) and he had him burnt." Abdullah bin Abbas ~ said: "One should look for the highest building in the village and throw the homosexual from its summit, face down, followed by stones. " Abdullah bin Abbas ~ derived this punishment from that which Allah ~ had given to the people of Lot. It was also Abdullah bin Abbas who reported the Hadith in which the Prophet ~ said: "If you find anyone doing as Lot' s people did , kill the one who performs it as well as the one to whom it is done ." 1 The Prophet ~ said: "Allah has cursed the one who does the act of Lot's people . Allah has cursed the one who does the act of Lot's people. Allah has cursed the on e who does the act of Lot's people."2 The Prophet ~ never cursed the adulterer three times, and never cursed those who do other great sins three times, in one Hadith. However, he ~ uttered the curse on the homosexuals three times to put an emphasis on the greatness of their sin! Allah ~ said about adultery: ( Do not come near adultery; it is a great sin and an evil way) 3 and about homosexuality, in the words of Lut ~\ ( Do you commit the worst sin that none preceding you has committed in the 'Alamin (the world of mankind and jinn)? ) 4 We notice that Allah ~ used an indefinite noun to refer to adultery, as a sin among others, yet He ~ used the definite article to refer to homosexuality to show the full meaning of this sin . Allah ~ confirmed the evil of such an act in the fact that no other nation had done it before Lot's people, saying: ( none preceding you has committed in the 'Alamin ) and described it in a manner which is revolts and disgusts the hearts and human nature, saying: ( Verily, you practice your lust on men (instead of women)) . 5
So zeigt sich die Natur ihres Bedürfnisses nach reiner Befriedigung ihrer Begierde, die dem Zweck entgegensteht, zu dem Männer sich zu Frauen hingezogen fühlen – nämlich der sexuellen Befriedigung, dem Erlangen von Liebe und Barmherzigkeit unter Ehepartnern, der Fortpflanzung, die die würdigste aller Schöpfungen, die Menschheit, erhält, dem Schutz der Frauen usw. ... Die Homosexuellen haben die natürliche Weise verändert, in der Allah ~ die Männer erschaffen hat – nämlich so, dass sie Leidenschaft für Frauen und nicht für Männer empfinden. Sie handeln gegen diese Natur und ziehen es vor, sich mit Männern zu befriedigen. Deshalb hat Allah ~ ihre Wohnstätten und ihre Herzen auf sie gekehrt; Er hat ihre Stadt auf den Kopf gestellt und sie einer ewig währenden Strafe überantwortet. Allah ~ hat ihnen Übertretung vorgeworfen: (Doch ihr seid ein Volk, das maßlos übertritt) 6, und beschrieben 7
Thus , this reveals the nature of their need for pure satisfaction of their lust, which is opposed to the reason for which men incline towards women - i.e. sexual satisfaction, the attainment of love and mercy among married couples, procreation which preserves the most dignified of all creations (mankind), safeguarding women, etc ... Homosexuals have changed the natural way in which Allah ~ created men - i.e. to have passion for women and not men. They go against this nature and prefer to satisfy themselves with men, and so Allah ~ turned their dwellings and their hearts up on them; turning their town upside down, and sending them to an ever lasting punishment. Allah ~ impeached them with transgression: ( But you are a people transgressing beyond bounds ) 6 , and described 7
ihnen, in einem anderen Vers, als ein Volk, das sich dem Bösen hingibt. Als jene Homosexuellen zu Lot gelaufen kamen und ihn baten, ihnen Zugang zu seinen (zwei) gutaussehenden Gästen zu verschaffen, sagte er zu ihnen: ( O mein Volk! Hier sind meine Töchter; sie sind reiner für euch (wenn ihr sie rechtmäßig heiratet)) 8. Er bot an, sie mit seinen Töchtern zu verheiraten, aus Furcht vor der Schande, die über ihn und seine Gäste gebracht worden wäre: (So fürchtet Allah und bringt mich nicht in Schande in Bezug auf meine Gäste! Gibt es unter euch nicht einen einzigen vernünftigen Mann?) Sie erwiderten trotzig: (Gewiss, du weißt, dass wir weder Verlangen noch Bedarf an deinen Töchtern haben, und du weißt wohl, was wir wollen!) . 9
them , in another Verse , as a people given to evil. When those homosexuals came running to Lot ~I, asking him to provide access to his (two) good looking guests, he told them: ( 0 my people! Here are my daughters; they are purer for you (if you marry them lawfully)) 8. He ~ ' offered to marry them to his daughters for fear of the disgrace that would have been brought upon him and his guests: (So fear Allah and do not disgrace me with regard to my guests! Is there not among you a single right- minded man?) They replied, stubbornly: (Surely, you know that we have neither any desire nor need of your daughters, and indeed you know well what we want!) . 9
So sprach er in großer Bedrängnis: („Hätte ich doch die Kraft, euch zu überwältigen, oder könnte ich mich auf einen mächtigen Beistand stützen!“) 10 • In jenem bedrängten Augenblick offenbarten ihm die Gesandten Allahs (die beiden Engel, die von Allah als Gäste gesandt worden waren) ihr wahres Wesen und den Grund ihres Besuchs. Sie teilten ihm mit, dass sein böses Volk weder sie noch ihn erreichen könne, und sprachen: („O Lot! Wahrlich, wir sind Gesandte deines Herrn!“) 1
So he &i.§1 said, in a very distressful manner: ("Would that I had the strength to overpower you, or that I could betake myself to some powerful support") 10 • In that distressful moment, the Messengers of Allah (the two angels who were sent as guests by Allah) revealed to him their true nature and the reason for their visit. They informed him that his evil people would neither be able to reach them nor him, saying ("O Lot! Verily, we are the messengers from your Lord! 1
„Sie werden nicht zu dir gelangen!“) • Sie verkündeten ihm die frohe Botschaft von der Strafe, die über sein sündiges Volk bestimmt war, und sprachen zu ihm: („So brich mit deiner Familie in einem Teil der Nacht auf, und keiner von euch soll sich umblicken; doch deine Frau (wird zurückbleiben). Gewiss, die Strafe, die sie trifft, wird auch sie treffen. Wahrlich, der Morgen ist ihre bestimmte Zeit. Ist der Morgen nicht nahe?“)1 Als ihre bestimmte Zeit kam, wurden all ihre Wohnstätten entwurzelt und in den Himmel emporgehoben, bis die Engel das Bellen ihrer Hunde und das Schreien ihrer Esel hörten. Da kam der Befehl Allahs – im Sinne von {Seine Erhabenheit} – zu Seinem Gesandten und Engel Gabriel, Friede sei mit ihm, der sie auf den Kopf stellte und dann Steine aus gebranntem Lehm auf sie regnen ließ. Diese Strafe wurde zu einem Zeichen für die Menschheit, zu einer Lehre für jene, die Allah ~' gewissenhaft fürchten, und zu einer abschreckenden Strafe für jene, die ihre Übertretung teilen. Daher sind alle Leidenschaften und Genüsse dahin, und es bleiben nur Kummer und Qual. Ihre sinnliche Befriedigung war kurzlebig, ihre Strafe aber ewig. Sie waren ihrer Lust verfallen, doch als sie wieder zu sich kamen, fanden sie sich im Land der Strafe wieder, an dem Ort, an dem ihnen die Reue nichts mehr nützte. Während sie im Höllenfeuer gequält werden, wird zu ihnen gesagt: („Kostet nun die Glut darin, und ob ihr geduldig oder ungeduldig seid, es ist euch gleich … Ihr werdet nur für das vergolten, was ihr zu tun pflegtet.“)2
They shall not reach you!") • They gave him the glad tiding of the punishment set for his evil people, telling him: ("So travel with your family in a part of the night, and let not any of you look back; but your wife (will remain behind), verily, the punishment which will afflict them, will afflict her. Indeed, morning is their appointed time. Is not the morning near?")1 When their appointed time came, all their dwellings were uprooted and raised up into the sky, until the angels heard the barking of their dogs and the braying of their donkeys, and the Command of Allah im went to His Messenger and Angel, Gabriel &i.§1, who turned them upside down and then rained down upon them stones of baked clay. This punishment was made as a sign for mankind, a lesson for those mindful of Allah ~' and an exemplary punishment for those who share their transgression. Therefore, all the passions and satisfactions have gone, leaving just sorrow and torment. Their lustful satisfaction was short-lived but their punishment eternal. They were addicted to their lust, but when they came around, they found themselves in the land of punishment, in the place where regret was of no benefit to them. While they are being tortured in the Hell-Fire, it is said to them: ("You taste therein its heat and whether you are patient of it or impatient of it, it is all the same... you are only being requited for what you used to do.")2
Die Strafe für die Ausübung eines sexuellen Akts an Tieren
The punishment for performing a sexual act on animals
Die Gelehrten vertreten drei Meinungen zu dieser Frage. Erstens: Der Täter soll gezüchtigt werden, ohne dass eine körperliche Strafe verhängt wird. Das ist die Ansicht von Malik, Abu Hanifa und von Schafi'i in einer seiner beiden Meinungen. Zweitens: Für ihn gilt die Bestimmung des Ehebrechers, also Auspeitschung, wenn er unverheiratet ist, und Steinigung zum Tode, wenn er verheiratet ist. Das war die Ansicht von Al-Hasan. Drittens: Für ihn gilt die Bestimmung des Homosexuellen. Das war die Ansicht von Imam Ahmad. Die Strafe ist demnach entweder der unwiderrufliche Tod oder die festgelegte Strafe wie für einen Ehebrecher. Diejenigen, die gesagt haben, seine Strafe sei die Todesstrafe, haben ihre Auffassung mit dem Hadith begründet, überliefert von Abu Dawud, auf die Autorität von Ibn 'Abbas, dass der Prophet ﷺ sagte: „Tötet denjenigen, der Geschlechtsverkehr mit einem Tier hat, und tötet das Tier mit ihm." Sie sagten, da es ein unerlaubter Geschlechtsakt sei, solle seine Strafe wie die des Homosexuellen sein. Diejenigen, die keine festgelegte Strafe dafür vorgesehen haben, erklärten, der oben genannte Hadith sei schwach, und wäre er authentisch, hätten sie ihn anders ausgelegt. Isma'il bin Sa'id Al-Schalandschi sagte: „Ich fragte Ahmad nach demjenigen, der Geschlechtsverkehr mit einem Tier hatte, doch er äußerte keine Meinung. Er konnte den Hadith von 'Amru bin Abi 'Amru (der von Ibn 'Abbas berichtete) nicht bestätigen." Tahawi erklärte: „Dieser Hadith ist schwach, und Ibn 'Abbas hatte bereits seine Meinung geäußert, dass es für denjenigen, der Geschlechtsverkehr mit einem Tier hatte, keine festgelegte Strafe gibt." Abu Dawud sagte, die Meinung des Ibn 'Abbas schwäche diesen Hadith. Es besteht kein Zweifel, dass die natürliche Verwerflichkeit des Geschlechtsverkehrs mit einem Tier größer ist als die der Homosexualität. Dennoch bedeutet das nicht, dass beide Handlungen hinsichtlich der menschlichen Natur als gleich angesehen werden; vielmehr ist es ein falscher Weg vergleichender Beurteilung, das eine mit dem anderen in Beziehung zu setzen.
The scholars have three opinions regarding this matter: First, the doer of such act should be disciplined, without receiving any corporal punishment, which is the opinion of Malik, Abu Haneefah, and Shafii in one of his two opinions. Second, its ruling is that of the adulterer; to be flogged if he is unmarried, and stoned to death if he is married; which was the opinion of Al-Hasan. Third, its ruling is that of the homosexual, which was the opinion of Imam Ahmad. So the punishment is either irrevocable killing or the set punishment as given to an adulterer. Those who have said that his punishment should be capital punishment have argued their case with the Hadith reported by Abu Dawud, on the authority of lbn 'Abbas ~ that the Prophet ~ said: "Kill whoever has sexual intercourse with an animal , and kill the animal with him."3 They said that since it is an illegal sexual act, its punishment should be like that of a homosexual. Those who did not consider any prescribed punishment for it have stated that the above Hadith is weak, and that if it were authentic, they would have explained this differently. Isma'il bin Sa'id Al-Shalanji said: "I asked Ahmad about the one who had sexual intercourse with an animal, but he did not have any opinion. He could not confirm the Hadith of 'Amru bin Abi 'Amru (who reported from Ibn 'Abbas)." Tahawi has stated: "This Hadith is weak, and Ibn 'Abbas had already given his opinion that there is no prescribed punishment for the one who had sexual intercourse with an animal." Abu Dawud said that lbn 'Abbas's opinion weakens this Hadith. There is no doubt that the natural reprimand of having sexual intercourse with an animal is stronger than that of homosexuality, yet it does not mean that both acts are considered the same, regarding people's nature; in fact, relating one to the other is a wrong way to conduct comparative evaluation.
Vergleich zwischen Homosexualität und Lesbianismus
Comparing homosexuality to lesbianism
Es ist falsch, eine lesbische Handlung mit einer homosexuellen gleichzusetzen, denn bei einer lesbischen Handlung findet kein eigentlicher Geschlechtsverkehr statt (kein Einführen eines Organs in das Geschlechtsteil). In einem Hadith wurde überliefert: „Wenn eine Frau mit einer anderen Frau sexuell verkehrt, dann sind beide Ehebrecherinnen.“ Für eine solche Handlung gibt es jedoch keine festgelegte Strafe, weil keine „Einführung“ stattfindet. Die Handlung wird dennoch im weitesten Sinne als Unzucht bezeichnet, etwa die Unzucht der Augen, der Hände, der Füße oder des Mundes. Wenn es bestätigt ist, sind sich die muslimischen Gelehrten einig, dass das Urteil über Homosexualität mit einem Sklaven dasselbe ist wie das Urteil über jede andere Person. Wer meint, es sei erlaubt, mit seinem Sklaven eine homosexuelle Handlung zu vollziehen, und sich dabei auf den Ausspruch Allahs beruft: ({Außer bei ihren Ehefrauen oder bei denen, die ihre rechte Hand besitzt – denn dann sind sie nicht zu tadeln.}), der hat lediglich seine böse Tat mit seinem Recht verglichen, mit seiner Sklavin Geschlechtsverkehr zu haben. Damit ist er tatsächlich ein Ungläubiger, dem das Recht zur Reue zu gewähren ist, ebenso wie dem Abtrünnigen; bereut er jedoch nicht, so ist er hinzurichten. Daher sind Urteil und anschließende Strafe für die Homosexualität eines Mannes mit seinem Sklaven dieselben, als wäre sie mit jeder anderen Person begangen worden.
It is wrong to compare a lesbian act to a homosexual one, because there is no definite sexual intercourse in a lesbian act (no insertion of an organ in the private part). It was reported in a Hadith that " if a woman has a sexual act with another woman, they are both adulterers." However, there is no prescribed punishment for such an act, because there is no "insertion", while the act is referred to as an act of fornication in its broadest sense, such as: the fornication of the eyes, hands, feet or mouth. If it is confirmed, then the Muslim scholars are in agreement that the judgment regarding homosexuality with a slave is the same as the judgment regarding any other person, and so whoever thinks it is lawful to perform a homosexual act with one's slave, using, as an argument, Allah's Saying: ( Except from their wives or (the slaves) that their right hands possess - for then, they are free from blame)1 has simply compared his evil act with his right to have sexual intercourse with his slave-girl. Thus he is indeed a disbeliever, who should be given the right to repent, just like that of the apostate, but if he does not repent, he should be executed. Therefore, the judgment and subsequent punishment regarding a man's homosexuality with his slave is the same as if it had been done to any other type of person.
Ist es möglich, diese oder eine andere unheilbare Krankheit zu behandeln?
Is it possible to treat this or any other incurable disease?
Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, ein schädliches Virus zu behandeln? Kann ein Mensch, der von Verliebtheit berauscht ist, wieder zu Bewusstsein kommen und sein Herz erneut zurückgewinnen? Die Antwort lautet ja, denn diese positive Antwort ergibt sich aus dem Hadith: „Für jede Krankheit, die Allah ~ herabgesandt hat, hat Er ~ (ebenfalls) eine Heilung bestimmt.“ 1 Es gibt zwei Wege, die Krankheit eines von Begierde verdorbenen Herzens zu behandeln: Erstens, ihre Ursache zu beseitigen, bevor sie sich als Gewohnheit festsetzt. Zweitens, das Problem zu beheben, bevor es den Verstand beherrscht. Beide Wege sind für denjenigen leicht, der die Unterstützung Allahs ~ erhält, aber schwierig für denjenigen, der nicht von Allah ~ unterstützt wird. Der Weg, diesen Zustand zu stoppen, bevor er sich im Herzen festsetzt, besteht darin, den Blick zu senken (vom Hinsehen auf das Verbotene), wie in früheren Kapiteln erwähnt, denn der Blick ist einer der Pfeile Iblis' (des Satans). Wer seinen Blick frei schweifen lässt, wird daher dauerhaft Reue erleiden. Das Senken des Blickes hat viele Vorteile: (1) Es entspricht den Geboten Allahs ~ und ist für einen Menschen in seinem Leben eine gute Gelegenheit. Tatsächlich gibt es für einen Menschen nichts Nützlicheres in dieser Welt und im Jenseits, als sich nach besten Kräften um die Befolgung der Gebote Allahs ~ zu bemühen. (2) Es verhindert, dass der giftige Pfeil (des Satans) sein Ziel erreicht, das Herz des Menschen. (3) Es hält das Herz in der harmonischen Gemeinschaft mit Allah ~. Indem man seine Sehkraft von allen Einschränkungen befreit, erhält sie die Gelegenheit, das Verbotene zu sehen, was das Herz zerstreuen und von Allah ~ entfernen würde. Das Schweifenlassen des Blickes bewirkt die Trennung des Herzens von Allah ~. (4) Es stärkt das Herz und macht es leicht, so wie das Schweifenlassen des Blickes es schwächt und belastet. (5) Er erhellt das Herz, und aus diesem Grund hat Allah ~ den Vers über das Licht unmittelbar nach dem Gebot erwähnt, den Blick zu senken; Er ~ sagte: ({Sag den Gläubigen, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham hüten.}) Dann sagte Er ~: ({Allah ist das Licht der Himmel und der Erde. Das Gleichnis Seines Lichts ist wie eine Nische, in der sich eine Lampe befindet.}) d. h., ein Beispiel für Sein Licht ist das Herz, wenn Sein gläubiger Diener Seinen Geboten und Verboten folgt. Wann immer das Herz eines Gläubigen erleuchtet ist, erscheint ihm das Glück von allen Seiten; wenn sich das Herz jedoch in der Finsternis einrichtet, umgeben ihn alle Formen des Bösen und der Schwierigkeiten von allen Seiten. (6) Er verleiht einen wahrhaftigen Scharfsinn, um zwischen Wahrheit und Falschheit zu unterscheiden. Shuja' Al-Karamani pflegte zu sagen: „Wenn ein Mensch der Sunnah folgt und auf Allah ~ achtet, indem er seinen Blick vor dem Verbotenen senkt und nur das Erlaubte betrachtet, wird ihn sein Scharfsinn nicht im Stich lassen." Wenn ein Mensch sich von etwas enthält, um den göttlichen Geboten zu gehorchen, würde Allah ~ ihm das, worauf er verzichtet hat, durch gutes Urteilsvermögen ersetzen, das durch die Entwicklung eines guten Einsichtsvermögens im Herzen erworben wird. (7) Das Herz gewinnt an Festigkeit, Stärke und Kraft. Es heißt: „Wer seinen niederen Begierden widersteht, fürchtet der Satan (sich) seinem Schatten zu nähern." Umgekehrt wirst du finden, dass derjenige, der seinen eigenen Begierden folgt, ein niedriges und schändliches Selbst hat, das Allah ~ denen gibt, die Ihm ungehorsam sind. Allah ~ sagte: ({Doch Ehre, Macht und Herrlichkeit gehören Allah, Seinem Gesandten und den Gläubigen.}) Und Er ~ sagte: ({So werdet nicht schwach und seid nicht betrübt, denn ihr werdet die Oberhand behalten, wenn ihr wirklich Gläubige seid.}) Der Glaube besteht aus Worten und Taten, innerlich und äußerlich, wie Allah ~ sagte: ({Wer Ehre, Macht und Herrlichkeit begehrt – Allah gehört alle Ehre, Macht und Herrlichkeit. Zu Ihm steigen die guten Worte empor, und die rechtschaffene Tat erhebt sie.}) d. h. Diejenigen, die nach Ehre, Macht und Ansehen verlangen, sollen sie durch ihren Gehorsam gegenüber Allah ~ suchen, mit guten Worten, denen gute Taten folgen. In dem Bittgebet des Qunut4 bitten wir Allah: „Wahrlich, wer unter Deinen Schutz gestellt wird, wird niemals erniedrigt, und wer von Dir zum Feind erklärt wird, wird niemals geehrt.“ (8) Es versperrt dem Satan den Weg, in das Herz einzudringen. Tatsächlich schlüpft der Satan in dem Augenblick, in dem man einen verbotenen Blick wirft, hinein und gelangt im Nu direkt zum Herzen. Dann beginnt der Satan, ein Bild vor dem Betrachter zu verschönern, so dass dieser ihm verfallen wird und sein Herz von Leidenschaft entflammt. Aus diesem Grund ist die Strafe für diejenigen, die verbotene Bilder betrachten wollen, dass Allah ~ ihnen in der „Zwischenwelt“ (des Grabes) zwischen Tod und Auferstehung eine Feuergrube bereiten wird, in die ihre Seelen bis zum Tag der Auferstehung geworfen werden. Dies wurde vom Propheten ﷺ in einem authentischen Hadith (von Al-Bukhari und Muslim) überliefert, im Anschluss an eine Vision, die ihm von Allah ~ gewährt wurde. (9) Es hilft dem Herzen, sich auf seinen Nutzen zu konzentrieren, denn ein ungezügelter Blick lässt das Herz zweifellos seine Pflicht vergessen und gibt dem niederen Selbst zudem die Gelegenheit, seinen eigenen Begierden zu folgen, fernab vom Gedenken an seinen Herrn. Allah ~ sagt: (Gehorche nicht dem, dessen Herz Wir unachtsam gegenüber Unserem Gedenken gemacht haben, der seinen eigenen Gelüsten folgt und dessen Angelegenheit verloren gegangen ist.) 5 (10) Es besteht eine Verbindung zwischen dem Augenlicht und dem Herzen; ist das Herz verdorben, wird auch das Augenlicht verdorben, und umgekehrt. Ist das Herz verdorben, eignet es sich nicht mehr, die Liebe und die Gemeinschaft Allahs ~ zu beherbergen. Ein zweiter Weg, dieser Krankheit Einhalt zu gebieten, bevor sie sich im Herzen festsetzt, besteht darin, das Herz mit der Liebe und dem Gedenken an Allah ~ zu erfüllen. Es liegt auf der Hand, dass das Selbst, wenn es seine Bindung an einen geliebten Gegenstand löst, nach einem Ersatz sucht, der von höherem Rang ist. Er muss jedoch zwei Eigenschaften besitzen: Erstens ein gutes Urteilsvermögen, um zwischen den liebenswerten und den verwerflichen Stufen der Liebe zu unterscheiden, damit man die höchste der liebenswerten Stufen von der niedrigsten unterscheiden kann und die niedrigste der verwerflichen ertragen kann, um sich vor deren höchster zu bewahren. Dies ist eine verstandesmäßige Pflicht, und wer anders handelt, hätte einen niedrigeren Rang als die Tiere. Zweitens sollte eine starke Entschlossenheit vorhanden sein, die es ihm ermöglicht, die gute Wahl zu treffen und die schlechte aufzugeben. Allah ~ hat allen die Imamah (Führerschaft im Islam) verwehrt, außer denen, die Geduld und Gewissheit besitzen; Er ~ sagt: {Und Wir machten aus ihnen Anführer, die nach Unserem Befehl leiteten, als sie geduldig waren und an Unsere Zeichen mit Gewissheit glaubten.}1
Das Herz kann nicht zugleich die Liebe zu Allah und die Leidenschaft für Bilder in sich vereinen.
The heart cannot combine both the love for Allah and the passion for pictures.
Es ist notwendig zu verstehen, dass die Liebe zu Allah nicht mit der Liebe zu dem, was unerlaubt ist, zusammenbestehen kann; sie sind Gegensätze, die sich nicht vereinen lassen. Es ist unvermeidlich, dass das eine das andere verdrängt. Die Kraft der Liebe soll Allah allein gewidmet sein, ohne Teilhaber; jede andere Liebe soll nur um Allahs willen bestehen. Jede andere Liebe, die anderen als Allah gewidmet ist, würde zu einer Qual für ihren Träger. Allah vergibt Seinen Dienern nicht, wenn sie in dieser Liebe etwas neben Ihn stellen, wohl aber vergibt Er andere Sünden, wem Er will. Die Liebe zu Bildern übertrifft die Liebe zu dem, was für den Diener Allahs nützlich oder nutzlos ist; daher muss er zwischen diesen beiden Lieben wählen, denn beide können nicht im selben Herzen zugleich bestehen. Wer sich von der Liebe zu Allah und dem Verlangen, Ihn zu treffen, abwendet, den prüft Allah mit der Liebe zu anderen, um ihn mit dieser nichtigen Liebe zu strafen, in dieser Welt und im Jenseits. Er bestraft ihn mit der Liebe zu Götzen, oder der Liebe zum Kreuz, oder der Liebe zu Frauen bzw. Männern, oder der Liebe zu Verwandten, oder der Liebe zu dem, was schändlich und niederträchtig ist. Wahrlich, wer Allah nicht als seinen Gott annimmt, hat sein eitles Begehren zu seinem Gott gemacht. Allah hat gesagt: {Hast du den gesehen, der seine eigene Begierde zu seinem Gott gemacht hat? Und Allah ließ ihn in Kenntnis solcher Dinge irregehen, versiegelte sein Gehör und sein Herz und legte eine Decke auf sein Gesicht. Wer wird ihn dann nach Allah rechtleiten? Wollt ihr euch denn nicht erinnern?}2
It is necessary to understand that the love of Allah cannot co- exist with the love of whatever is unlawful; they are opposites which cannot be combined. It is inevitable that one would expel the other. The power of love should be devoted to Allah ~ . Alone, with no partners; any other love should only exist for the Sake of Allah ~- Any other love, which is devoted to others besides Allah ~ . would become a torment for its possessor. Allah ~ does not forgive His Servants for associating anything with Him in this love, but forgives other sins of whomsoever He wills. The love of pictures exceeds the love of what is beneficial or non-beneficial for the Servant of Allah; therefore; he/she has to choose between these two loves, because both of them cannot co-exist in the same heart. Whoever turns away from the Love of Allah ~ and from the desire to meet Him, Allah ~ tries him/her with the love for others, to punish him/her with this invalid love, in this world and in the Hereafter. He ~ punishes him/her with the love of idols, or the love of the cross, or the love of women/men, or the love of relatives, or the love of what is disgraceful and vile. Indeed, whoever does not take Allah ~ as His God, has taken his/her vain desire as his/her god; Allah ~ has said: ( Have you see him who takes his own lust as his god? And Allah knowing such, left him astray, and sealed his hearing and his heart, and put a cover on his sight. Who then will guide him after Allah? Will you not then remember?)2
Anbetung ist ein Grad der Liebe
Worship is a degree oflove
Das Kennzeichen der Anbetung ist Liebe, verbunden mit Unterwerfung und Demut gegenüber dem Geliebten. Wer etwas liebt und sein Herz ihm unterwirft, dessen Herz betet es tatsächlich an. Die Stufen dieser Liebe sind: Die Bindung der Liebe, die so genannt wird, weil der Liebende dem Geliebten so zugetan ist, dass er dadurch gleichsam gebunden ist. Die glühende Liebe, da diese Liebe sich dem Geliebten gleichsam entgegenströmt. Die Verliebtheit, da diese Liebe dem Herzen eng anhaftet. Diese Bedeutung verwendete Allah ~, um die Strafe in der Hölle für die Ungläubigen zu beschreiben: (Ihre Qual ist fortwährend, eine unablässige, dauerhafte Strafe.)3 Die Leidenschaft, die ein Übermaß an Liebe ist; eine Beschreibung, die dem Status Allahs ~ nicht angemessen ist. Die Sehnsucht, die die Reise des Herzens zu seinem Geliebten ist; diese wurde im Hinblick auf Allah ~ in einem Bittgebet des Propheten :i: erwähnt: "O Allah! Ich bitte Dich um die Sehnsucht und das Verlangen, Dich zu treffen."1 Der Prophet :i berichtete, dass Allah ~ sprach: "Es gibt das Verlangen der rechtschaffenen Diener, die sich danach sehnen, Mir zu begegnen; doch Mein Verlangen, ihnen zu begegnen, ist noch stärker." Dies ist die Bedeutung, die der Prophet ~ im Hadith erwähnte: "Wer es liebt, Allah zu begegnen, dem liebt Allah es, ihm zu begegnen."2 Die Gelehrten haben zur Auslegung des Verses (Wer auf die Begegnung mit Allah hofft, dem wird die Frist Allahs gewiss kommen) gesagt, dass Allah ~ um das starke3 Verlangen Seiner rechtschaffenen Diener wusste, Ihm zu begegnen, und dass ihre Herzen nicht vollständig geleitet wären, bis sie Ihm begegnet seien. So setzte Er ~ für sie einen bestimmten Zeitpunkt fest, an dem sie Ihm begegnen würden, um ihre Seelen zu beruhigen. Das beste und genussvollste Leben ist das derjenigen, die sich danach sehnen, ihrem Herrn zu begegnen. Ihr Leben ist wahrhaftig ein gutes Leben, denn es gibt kein gesegneteres oder friedvolleres Leben als dieses. Es ist das gute Leben, das Allah ~ erwähnt: (Wer rechtschaffen handelt – sei es Mann oder Frau – und dabei gläubig ist, dem werden Wir gewiss ein gutes Leben geben.)4 Dies bezieht sich nicht auf das Leben, das Gläubige und Ungläubige, Rechtschaffene und Frevler miteinander teilen, wie etwa gutes Essen, Kleidung, Hochzeiten – und vielleicht übertreffen die Feinde Allahs diese Segnungen sogar mehr als die Gläubigen. Das gute Leben, von dem Allah ~ spricht, ist jenes, das das Herz des Gläubigen allein darauf ausrichtet, Ihm allein in all seinen Handlungen zu gefallen. Der Prophet ﷺ berichtete, dass Allah ~ sprach: „Wer einem Meiner Freunde feindlich gesinnt ist, dem erkläre Ich den Krieg. Mein Diener nähert sich Mir nicht mit etwas, das Mir lieber wäre als die religiösen Pflichten, die Ich ihm auferlegt habe. Und Mein Diener nähert sich Mir weiterhin durch freiwillige Verrichtungen (Nawafil), bis Ich ihn liebe. Wenn Ich ihn liebe, bin Ich sein Gehör, mit dem er hört, sein Gesicht, mit dem er sieht, seine Hand, mit der er zupackt, und sein Fuß, mit dem er geht. Würde er Mich um etwas bitten, gäbe Ich es ihm gewiss, und würde er Mich um Zuflucht bitten, gewährte Ich sie ihm gewiss. Bei nichts zögere Ich so sehr wie beim Nehmen der Seele Meines gläubigen Dieners: Er verabscheut den Tod, und Ich verabscheue es, ihm Leid zuzufügen, doch es ist notwendig für ihn.“ 5 In diesem Hadith hat Allah ~ die Gründe für Seine Liebe zu zwei Dingen festgelegt: das Verrichten Seiner vorgeschriebenen religiösen Pflichten und das Streben, Ihm durch freiwillige religiöse Handlungen näherzukommen. Wenn ein Mensch aus Liebe zu Allah ~ freiwillige religiöse Handlungen (wie zusätzliche Gebete und Fasten) fortsetzt, wird er zu einem der geliebten Diener Allahs, und wenn er diesen Zustand erreicht, wird sein Herz niemals darauf gerichtet sein, jemanden mehr zu lieben als Allah ~. Allah ~ nannte in diesem Hadith Gehör, Augenlicht, Hände und Füße, weil sie die Mittel der Wahrnehmung und des Handelns sind. Gehör und Augenlicht liefern dem Herzen den Willen (zu einer Handlung) oder die Abneigung (dagegen), Liebe und Hass; und danach setzt der Mensch seine Hände und Füße ein. Wenn das Gehör und das Augenlicht eines Menschen im Bewusstsein Allahs wahrgenommen werden, wird seine Wahrnehmung gut bewahrt, und ebenso bleiben seine Liebe und sein Hass wohlgeordnet. Es ist diese Gemeinschaft Allahs mit Seinem rechtschaffenen Diener, die etwas Besonderes ist, und dies wird in folgenden Versen betont: (Sei nicht traurig (oder furchtsam), gewiss, Allah ist mit uns) 1 (Allah ist mit den Muhsinun (Gutes Tuenden))2 (Wahrlich, Allah ist mit denen, die Ihn fürchten, und denen, die Muhsinun (Gutes Tuende) sind.)3 (Sei geduldig. Gewiss, Allah ist mit denen, die geduldig sind.)4 (Nein, wahrlich, mit mir ist mein Herr. Er wird mich leiten.)5 (Fürchtet euch nicht, wahrlich, ich bin mit euch beiden, höre und sehe.)6 – als Er zu Musa (Mose) und Harun sprach. Es ist diese Gemeinschaft mit Allah, die jede schwierige Lage eines Gläubigen erleichtert und all seine Furcht in Sicherheit und Gelassenheit verwandelt. Durch die Gemeinschaft Allahs überwindet ein Gläubiger alle seine Sorgen und Ängste, sodass das, was fern und unerreichbar ist, nah und erreichbar wird. Ohne die Gemeinschaft Allahs würde das Herz eines Menschen wie ein Fisch außerhalb des Wassers werden, sich wenden und winden, bis es wieder ins Wasser gelangt, wo es sein Leben zurückgewinnt. Allah erwähnte den Geehrtesten unter all Seinen Geschöpfen und den Liebsten bei Ihm, Seinen Gesandten Muhammad ﷺ, in der höchsten Stufe der Anbetung – d. h. im Aufruf der Menschen zur Anbetung Allahs. Allein, und er erklärte sein Prophetentum, als Allah ~ sprach: (Als der Diener Allahs (Muhammad ﷺ) aufstand und Ihn (seinen Herrn, Allah) im Gebet anrief, bildeten sie (die Dschinn) um ihn herum eine dichte Menge, als drängten sie sich aneinander, [um der Rezitation des Propheten ﷺ zu lauschen]) 7 (Wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir Unserem Diener (Muhammad ﷺ) herabgesandt haben, so bringt eine Sure dergleichen hervor) 8 (Preisen sei Er (Allah), der Seinen Diener (Muhammad ﷺ) bei Nacht von der Al-Masjid Al-Haram zur Al-Masjid Al-Aqsa entführte) 9 Allah ~ erschuf Seine Schöpfung, damit sie Ihn allein anbete, ohne Ihm einen Teilhaber beizugesellen, denn dies ist die vollkommenste Art der Liebe und Unterwerfung vor Ihm £. Dies ist der wahre Islam, die Religion Ibrahims ~, wie Allah ~ sagt: (Wer wendet sich von der Religion Ibrahims ab, außer wer sich selbst zum Narren hält? Wahrlich, Wir haben ihn in dieser Welt auserwählt, und im Jenseits gehört er gewiss zu den Rechtschaffenen. Als sein Herr zu ihm sprach: „Ergib dich!“, sprach er: „Ich habe mich dem Herrn der Welten ergeben.“ Und diese Hingabe an Allah gebot Ibrahim seinen Söhnen und ebenso Ya'qub (Jakob): „O meine Söhne! Allah hat euch die wahre Religion erwählt; so sterbt nicht, außer als Muslime.“ Oder waret ihr Zeugen, als der Tod Ya'qub nahte? Als er zu seinen Söhnen sprach: „Was werdet ihr nach mir verehren?“ Sie sprachen: „Wir werden deinen Gott verehren, den Gott deiner Väter, Ibrahim, Isma'il (Ismael) und Ishaq (Isaak), einen einzigen Gott; und Ihm sind wir ergeben.“) 1 Aus diesem Grund ist die schlimmste aller Sünden der Polytheismus, dessen Grundlage darin besteht, nicht die ganze Liebe dem Allah ~ zu schenken. Allah ~ hat gesagt: (Und unter den Menschen gibt es welche, die neben Allah andere zu Göttern nehmen, sie lieben sie, wie man Allah lieben sollte. Doch die Gläubigen lieben Allah am stärksten.) Wahre Anbetung kann nicht erreicht werden, indem man Allah Teilhaber zur Seite stellt, und zwar in dieser Liebe. Dies steht im Gegensatz zur Liebe um Allahs willen, die ein grundlegender Aspekt der Anbetung Allahs ist. Tatsächlich ist es notwendig, den Propheten ﷺ zu lieben, oder vielmehr ihn mehr zu lieben als uns selbst, unsere Väter und unsere Söhne, um den Glauben zu vervollkommnen, denn die Liebe zum Propheten ﷺ ist ein Teil der Liebe zu Allah (SWT). Der Prophet ﷺ sagte: „Wer die folgenden drei Eigenschaften besitzt, wird die Süße des Glaubens verspüren: (1) Derjenige, für den Allah und Sein Gesandter lieber sind als alles andere; (2) wer einen Menschen liebt und ihn nur um Allahs willen liebt; (3) wer es verabscheut, zum Unglauben zurückzukehren, so wie er es verabscheuen würde, ins Feuer geworfen zu werden.“³ Der Prophet ﷺ sagte: „Wenn jemand um Allahs willen liebt, um Allahs willen hasst, um Allahs willen gibt und um Allahs willen zurückhält, so wird er einen vollkommenen Glauben haben.“⁴ Diese Art der Liebe ist eine der Voraussetzungen für die Liebe zu Allah; je stärker sie ist, desto mächtiger ist ihr Fundament.
1 Überliefert von At-Tirmidhi im "Buch der Hudud", Kapitel 24; Ibn Maajah im "Buch der Hudud", Kapitel 12. 2 Überliefert von Ahmad in seinem Musnad (II, 309, 317). 3 Surat Al-Isra', Vers 32. 4 Surat Al-A'raf, Vers 80. 5 Surat Al-A'raf, Vers 81. 6 Surat Al-A'raf, Vers 81. 7 Surat Al-Anbiya', Vers 74. 8 Surat Hud, Vers 78. 9 Surat Hud, Vers 79. 10 Surat Hud, Vers 80. 11 Surat Hud, Vers 81. 11 Surat Hud, Vers 81. 12 Surat At-Tur, Vers 16.
I Recorded by At-Tinnidhi in th e "Book of Hudud" , chapter 24 ; Ibn Maajah in the "Book of Hudud" , chapter 12 . 2 Recorded by Ahmad in his Mu snad (I I 309, 31 7) . 3 Surat Al-lsra ', Verse 32. 4 Surat Al-A ' ra f, Verse 80. 5 SuratAI-A ' raf, Verse 81. 6 Surat AI-A'raf, Verse 81. 7 Surat Al-Anbiya', Verse 74. 8 Surat Hud, Verse 78. 9 Surat Hud, Verse 79. 10 Surat Hud, Verse 80 . I Surat Hud, Verse 81. I Surat Hud, Verse 81. 2 Surat At-Tur, Verse 16
3 Überliefert von At-Tirmidhi im „Buch der Hudud“, Kapitel 23–24, Abu Dawud im „Buch der Hudud“, Kapitel 108, Ibn Maja im „Buch der Hudud“, Kapitel 13, Ahmad in seinem Musnad (1/217, 269). 1 Surat Al-Hajj, Vers 1 Überliefert von At-Tirmidhi im „Buch der Medizin“, Kapitel 4, Ahmad in seinem Musnad (1/377, 413, 443, 453) (3/335) (4/278). 2 Surat An-Nur, Vers 30. 3 Surat An-Nur, Vers 35. 1 Surat Al-Munafiqun, Vers 8. 2 Surat Al-'Imran, Vers 139. 3 Surat Fatir, Vers 10. 4 Ein langes Bittgebet, das im Salat gesprochen wird. 1 Surat As-Sajdah, Vers 24. 1 Al-Witr, und der Prophet ﷺ verrichtete auch das Qunut in den vorgeschriebenen Gebeten, wann immer die Gefährten schwere Zeiten durchlebten. 2 Surat Al-Jathiyah, Vers 23. 5 Surat Al-Kahf, Vers 28. 3 Surat Al-Furqan, Vers 65. 1 Überliefert von Ahmad, auf die Autorität von Ammar bin Yasir überliefert. 2 Überliefert von Muslim im „Buch des Dhikr“, Hadith 14–18, At-Tirmidhi im „Buch der Totenbestattung“, Kapitel 67, An-Nasa'i im „Buch der Totenbestattung“, Kapitel 10, Ahmad in seinem Musnad (2/313). 3 Surat Al-'Ankabut, Vers 5. 4 Surat An-Nahl, Vers 97. 5 Überliefert von Al-Bukhari im Buch „Ar-Riqaq“, Kapitel 38, Ahmad in seinem Musnad (6/212). 1 Surat At-Tawbah, Vers 40. 2 Surat Al-'Ankabut, Vers 69. 3 Surat An-Nahl, Vers 128. 4 Surat Al-Anfal, Vers 46. 5 Surat Ash-Shu'ara', Vers 62. 6 Surat Ta-Ha, Vers 46. 7 Surat Al-Jinn, Vers 19. 8 Surat Al-Baqarah, Vers 23. 9 Surat Al-Isra', Vers 1. 1 Surat Al-Baqarah, Verse 130–133. 2 Surat Al-Baqarah, Vers 165. 3 Überliefert von Al-Bukhari im „Buch des Iman“, Kapitel 9, Muslim im „Buch des Iman“, Hadith 66, An-Nasa'i im „Buch des Iman“, Kapitel 2–4, Ahmad in seinem Musnad (3/103, 114, 173). 4 Überliefert von Abu Dawud im „Buch der Sunnah“, Kapitel 15, At-Tirmidhi im Buch „Die Auferstehung“, Kapitel 60, Ahmad in seinem Musnad (3/438, 440).