2.7 Einige Einzelheiten aus seiner Biografie
2.7 Some Particulars Of His Biography
Ibn Sa'd überlieferte, dass al-Ahnaf ibn Qays sagte: Wir saßen an der Tür von 'Umar, als eine Sklavin vorbeiging, und man sagte: „Die Konkubine des Amir al-Mu'minin!" Er sagte: „Sie ist nicht die Konkubine des Amir al-Mu'minin, und sie ist ihm nicht erlaubt. Sie gehört zum Besitz Allahs." Da sagten wir: „Was ist ihm dann vom Besitz Allahs, erhaben ist Er, erlaubt?" Er sagte: „Dem 'Umar ist vom Besitz Allahs nur erlaubt zwei Gewänder, ein Gewand für den Winter und ein Gewand für den Sommer, womit ich den Hajj und die 'Umrah verrichten kann (d. h. einen Ihram), meinen Lebensunterhalt und den Lebensunterhalt meiner Familie, als ein Mann aus Quraysch, der weder der Wohlhabendste unter ihnen noch der Ärmste ist. Danach bin ich einfach ein Mann unter den Muslimen." Khuzaymah ibn Thabit sagte: „Immer wenn 'Umar einen Statthalter ernannte, schrieb er ihm und stellte ihm die Bedingung, dass er kein birdhaun (ein großes, schweres Pferd nicht arabischer Herkunft aus Kleinasien oder Griechenland) reiten, keine Delikatessen essen, sich nicht prächtig kleiden und seine Tür vor Bedürftigen nicht verschließen solle. Tat er dies, so wäre es erlaubt, ihn zu bestrafen." 'Ikrimah ibn Khalid und andere berichteten: Hafsah, 'Abdullah und andere sprachen mit 'Umar und sagten: „Wenn du nur gesunde Speisen essen würdest, würde dich das in der Wahrheit stärken." Er fragte: „Seid ihr alle dieser Meinung?" Sie sagten: „Ja." Er sagte: „Ich habe erkannt, was euer aufrichtiger Rat ist. Doch ich habe meine beiden Gefährten auf einem Weg zurückgelassen, und wenn ich deren Weg verlasse, werde ich sie im Haus nicht erreichen." Er ('Ikrimah) sagte: Einmal traf eine Heimsuchung die Menschen, und in jenem Jahr aß er weder geklärte Butter noch Fett.
Ibn Sacd narrated that al-Ahnaf ibn Qays said: We were sitting at "Umar’s door and a slave girl passed by, and they said, ‘The concubine of the Amir al-Mu’minin! He said, ‘She is not the concubine of the Amir al-Mu’minin, and she is not permitted to him. She is of the property of Allah.’ So we said, ‘Then what is permitted to him of the property of Allah, exalted is He?’ He said, ‘There is only permitted to cUmar of the property of Allah two garments, a garment for the winter and a garment for the summer, that with which I can perform the Hajj and the cUmrah (i.e. an ihram), my sustenance and the sustenance of my family, as a man of Quraysh who is not the wealthiest of them nor the poorest, then I am, after that, a man among the Muslims.’ Khuzaymah ibn Thabit said, ‘Whenever cUmar appointed a governor, he wrote to him and made a condition on him that he should not ride a birdhaun (a large heavy non-Arabian horse from Asia Minor or Greece), nor eat delicacies, nor dress in finery, nor lock his door against the needy. If he did that, it would be permitted to punish him.’ Tkrimah ibn Khalid and others said: Hafsah, "Abdullah and others spoke to "Umar and said, ‘If only you were to eat wholesome food it would strengthen you upon the truth.’ He asked, Are you all of this view?’ They said, ‘Yes.’ He said, ‘I have learnt what your sincere advice is. However, I have left my two companions on a highway, and if I abandon their highway I will not reach them in the house.’ He (Tkrimah) said: An affliction befell the people one year, and that year he did not eat clarified butter nor fat.
Ibn Mulaykah sagte: cUtbah ibn Farqad sprach mit cUmar über sein Essen, und er sagte: „Erbarm dich! Soll ich meine guten, süßen Speisen in meinem diesseitigen Leben aufessen und mich an ihnen zu erfreuen suchen?“ Al-Hasan sagte: cUmar trat bei seinem Sohn cAsim ein, als dieser Fleisch aß, und er sagte: „Was ist das?“ Er sagte: „Wir hatten Verlangen danach.“ Er sagte: „Jedes Mal, wenn du etwas begehrst, isst du es? Für einen Menschen ist es genug an verschwenderischer Maßlosigkeit, dass er alles isst, wonach ihm der Appetit steht.“ Aslam sagte: cUmar sagte: „In mein Herz kam der Wunsch nach frischem Fisch.“ Er (Aslam) sagte: Yarfa’ bestieg sein Kamel und ritt vier Meilen dorthin und vier Meilen zurück, kaufte einen Korb voll und brachte ihn zurück. Dann ging er zu seinem Kamel, wusch es und ging zu cUmar.
Ibn Mulaykah said: cUtbah ibn Farqad spoke to cUmar about his food and he said, ‘Mercy on you! Should I eat up my wholesome sweet things in my worldly life and seek to enjoy myself with them?’ Al-Hasan said: cUmar entered in upon his son cAsim when he was eating meat and he said, ‘What is this?’ He said, ‘We had a craving for it.’ He said, ‘Every time you crave something, do you eat it? It is sufficient wasteful extravagance for a man that he eats everything for which he has an appetite.’ Aslam said: cUmar said, ‘There occurred to my heart a desire for fresh fish.’ He (Aslam) said: Yarfa’ mounted his camel and rode four miles there, four miles back, buying a basketful and bringing it back. Then he went to his camel, washed it, and went to cUmar.
Er sagte: „Lasst uns gehen, damit ich mir das Kamel ansehe.“ Er sagte: „Hast du vergessen, den Schweiß unter seinen Ohren abzuwaschen? Hast du ein Tier gequält, nur um der Begierde Umars zu dienen? Nein, bei Allah! Umar wird von deinem Korb nicht kosten.“ Qatadah sagte: Umar trug, während er Kalif war, ein Gewand aus Wolle, das an manchen Stellen mit Leder geflickt war. Er ging auf den Märkten umher, mit einer Peitsche über der Schulter, mit der er die Menschen zurechtwies. Er hob Lumpenstücke und Dattelkerne auf, auf die er unerwartet stieß, und warf sie in die Häuser der Leute, damit diese sie verwenden konnten.
He said, ‘Let us go and I will look at the camel.’ He said, ‘Did you forget to wash this sweat beneath its ears? Have you tormented an animal for the appetite of cUmar? No! by Allah! cUmar will not taste of your basket.’ Qatadah said: cUmar used to dress, while he was khalifah, with a garment of wool patched in parts with leather, and he would go around in the markets with a whip over his shoulder with which he would correct people. He would pass bits of rags and pieces of date-stones, which he would stumble on unexpectedly, and he would throw them into people’s houses for them to use.
Anas sagte: Ich sah zwischen den Schulterblättern von ʿUmar vier Flicken in seinem Hemd. Abu ʿUthman an-Nahdi sagte: Ich sah ʿUmar einen Lendenschurz tragen, der mit Leder geflickt war. ʿAbdullah ibn ʿAmir ibn Rabiʿah sagte: Ich vollzog die Hadsch mit ʿUmar, und er schlug kein Zelt aus Ziegenhaar oder Wolle auf. Er pflegte das Oberteil seines Ihram und seine Lederunterlage über einen Busch zu werfen und unter ihm Schutz zu suchen. ʿAbdullah ibn ʿIsa sagte: Von seinem Weinen hatte ʿUmar zwei dunkle Furchen im Gesicht. Al-Hasan sagte: ʿUmar pflegte, wenn er an einem Vers in seinem Wird (dem täglichen, für die Rezitation bestimmten Pensum) vorbeikam, ohnmächtig niederzufallen, bis er nach einigen Tagen wieder zu sich kam. Anas sagte: Ich betrat einen ummauerten Garten und hörte ʿUmar sprechen, obwohl eine Mauer zwischen uns war: „ʿUmar ibn al-Khattab, Amir al-Muminin! Gut gemacht! Gut gemacht! Bei Allah, du wirst Allah fürchten, Ibn al-Khattab, oder Allah wird dich bestrafen.“ ʿAbdullah ibn ʿAmir ibn Rabiʿah sagte: Ich sah ʿUmar einen Strohhalm vom Boden aufheben und sagen: „Ich wünschte, ich wäre dieser Strohhalm. Ich wünschte, ich wäre nichts. Ich wünschte, meine Mutter hätte mich nicht geboren.“ ʿAbdullah ibn ʿUmar ibn Hafs sagte: ʿUmar trug einen Wasserschlauch auf dem Nacken. Jemand sprach ihn darauf an, und er sagte: „Mein Selbst erfüllte mich mit Eitelkeit, und ich wollte es demütigen.“ Muhammad ibn Sirin sagte: Ein Schwiegersohn von ʿUmar kam zu ihm und bat ihn, ihm etwas aus dem Bait al-Mal zu geben. ʿUmar verweigerte es ihm und sagte: „Willst du, dass ich Allah als ein treuloser König begegne?“ Dann gab er ihm zehntausend Dirham aus seinem eigenen Besitz. An-Nakhaʿi sagte: ʿUmar pflegte Handel zu treiben, während er Kalif war. Anas sagte: Während des Jahres der Dürre knurrte ʿUmars Magen, weil er nur Olivenöl aß – Butterschmalz hatte er sich selbst verboten. Er klopfte mit dem Finger auf seinen Bauch und sagte: „Für uns gibt es nichts anderes, bis die Menschen ihre Lebensgrundlage haben.“ Sufyan ibn ʿUyaynah sagte: ʿUmar ibn al-Khattab sagte: „Der Mensch, den ich am liebsten mag, ist derjenige, der mir meine Fehler aufzeigt.“ Aslam sagte: Ich sah cUmar ibn al-Khattab das Ohr des Pferdes packen, mit der anderen Hand sein eigenes Ohr fassen und sich auf den Rücken des Pferdes schwingen. Ibn cUmar sagte: Ich habe nie gesehen, dass cUmar zornig wurde, und dass in seiner Gegenwart Allah erwähnt wurde oder er in Furcht versetzt wurde oder eine Person in seiner Gegenwart einen Vers aus dem Qur'an rezitierte, ohne dass er von dem, was er vorhatte, abließ. Bilal sagte zu Aslam: „Wie findest du cUmar?“ Er sagte: „Den besten der Menschen, nur dass es eine gewaltige Sache ist, wenn er zornig wird.“ Bilal sagte: „Wäre ich bei ihm, wenn er zornig wird, würde ich ihm den Qur'an rezitieren, bis sein Zorn vergeht.“ Al-Ahwas ibn Hakim überliefert von seinem Vater: cUmar wurde Fleisch gebracht, das mit geklärter Butter zubereitet war, und er weigerte sich, die beiden zu essen. Er sagte: „Beide sind Würzmittel.“ Alle vorstehenden Überlieferungen stammen von Ibn Sacd.
Anas said: I saw between cUmar’s shoulder-blades, four patches in his shirt. Abu cUthman an-Nahdi said: I saw cUmar wearing a waistwrapper patched with leather. cAbdullah ibn cAmir ibn Rabicah said: I performed the Hajj with cUmar and he did not pitch a tent of goat’s hair nor of wool. He used to throw the upper part of his ihram and his leather mat over a bush and seek shelter underneath it. cAbdullah ibn cIsa said: There were two dark furrows in cUmar’s face from his weeping. Al-Hasan said: cUmar used to pass by an ayah in his wird (daily portion set aside to recite) and he would fall down (in a faint) until he revived after some days. Anas said: I entered a walled garden and heard cUmar saying, while there was a wall between us, <cUmar ibn al-Khattab, Amir al-Muminin. Well done! Well done! By Allah, you will fear Allah, Ibn al-Khattab or Allah will punish you.’ cAbdullah ibn cAmir ibn Rabicah said: I saw ' Umar take up a straw from the ground and say, ‘I wish I was this straw. I wish I was nothing. I wish that my mother had not given birth to me.’ cAbdullah ibn cUmar ibn Hafs said: cUmar carried a skin full of water upon his neck. Someone spoke to him about that and he said, ‘My self was filling me with conceit and I wished to humble it.’ Muhammad ibn Sirin said: An in-faw of cUmar’s came to see him and asked him to give him something from the bait al-mal and cUmar refused him and said, ‘Do you want me to meet Allah as a treacherous King?’ Then he gave him from his own property ten thousand dirhams. An-Nakhaci said: cUmar used to trade while he was khalifah. Anas said: cUmar’s stomach rumbled from eating olive oil the year of the drought - he had forbidden himself clarified butter — and he tapped on his stomach with his finger and said, ‘There is nothing else for us, until the people have the means of living.’ Sufyan ibn cUyaynah said: cUmar ibn al- Khattab said, ‘The person I like most is the one who points out to me my defects.’ Aslam said: I saw cUmar ibn al-Khattab taking hold of the ear of the horse, taking hold of his own ear with the other hand, and leaping up on the back of the horse. Ibn cUmar said: I never saw cUmar become angry, and then Allah was mentioned in his presence or he was made to fear, or a person would recite an ayah from the Qur’an in his presence, but that he stopped short of what he meant to do. Bilal said to Aslam, ‘How do you find "Umar?’ He said, ‘The best of people, except that when he becomes angry it is a mighty matter.’ Bilal said, ‘If I was with him when he became angry, I would recite Qur’an to him until his anger went.’ AI-Ahwas ibn Hakim said, narrating from his father: cUmar was brought meat dressed with clarified butter and he refused to eat the two of them. He said, ‘Both of them are seasonings.’ All of the foregoing traditions are from Ibn Sacd.
Ibn Sa'd überlieferte, dass al-Hasan sagte: Umar sagte: „Es ist eine leichte Sache, durch die ich ein Volk in Ordnung bringe: dass ich ihnen einen Amir an Stelle eines Amirs austausche!"
Ibn Sacd narrated that al-Hasan said: cUmar said, ‘It is an easy thing by which I put right a people, that I exchange them an amir in place of an amir!'