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3.2 Kapitel Zwei: Zakat auf Vieh
3.2 Chapter Two Zakah On Livestock
by Dr. Yusuf al Qardawi41 min readViewed 135 times
Das Tierreich umfasst viele Arten. Die Menschheit hat nur einige wenige davon genutzt. Dies ist das, was die Araber als al-An'am bezeichnen. Kamele, Kühe, Büffel, Schafe und Ziegen gehören alle zu dem, was Gott Seinen Dienern geschenkt hat. Ihr Nutzen wird an mehreren Stellen in Seinem Heiligen Buch erwähnt. In der Sure al-Nahl, die manchmal auch Sure al-An'am (Vieh) genannt wird, sagt Gott: „Und das Vieh hat Er für euch erschaffen; an ihm habt ihr Wärme und vielfachen Nutzen, und von seinem Fleisch esst ihr. Und ihr habt Stolz und Schönheit an ihm, wenn ihr es am Abend heimtreibt und wenn ihr es am Morgen zur Weide führt. Und sie tragen eure schweren Lasten in Länder, die ihr sonst nur mit großer Mühsal erreichen könntet; denn euer Herr ist wahrlich mitleidvoll, barmherzig."¹ Ferner heißt es: „Und in dem Vieh habt ihr ein lehrreiches Zeichen: Aus dem, was in ihrem Leib zwischen Kot und Blut ist, tränken Wir euch mit reiner, bekömmlicher Milch für die, die trinken."² „Und Er hat euch aus den Fellen der Tiere Zelte zum Wohnen gemacht, die ihr auf Reisen und beim Halt leicht und handlich findet, und aus ihrer Wolle, ihren weichen Fasern und ihrem Haar Hausrat und Gegenstände zur Bequemlichkeit, die euch eine Zeit lang dienen."³ In der Sure Ya-Sin heißt es: „Sehen sie denn nicht, dass Wir für sie unter dem, was Unsere Hände geschaffen haben, Vieh erschaffen haben, über das sie verfügen? Und dass Wir es ihnen untertan gemacht haben: Manches davon dient ihnen als Reittier, und manches essen sie, und sie haben darin weitere Vorteile, und sie erhalten Milch zu trinken. Werden sie denn nicht dankbar sein?"⁴ Gott hat dieses Vieh für die Menschheit erschaffen, und Er hat es den Menschen unterworfen, damit sie darauf reiten und seine Haut und sein Haar nutzen. Es ist nicht verwunderlich, dass Gott von den Menschen verlangt, dankbar zu sein.
The animal kingdom has many species. Mankind has made use of only a few of them. This is what is known by Arabs as al an'am. Camels, cows, buffalo, sheep, and goats, are all part of what God bestowed on His servants. Their benefits are mentioned in several places in His Holy Book. In sura al Nahl - sometimes called sura al An'am (livestock) - God says "and cattle He has created for you, from which ye derive warmth, and numerous benefits, and of their meat ye eat. And ye have a sense of pride and beauty in them as ye drive them home in the evening, and as ye lead them forth to pasture in the morning, And they carry your heavy loads to lands that ye could not otherwise reach except with souls distressed, for your Lord is indeed most kind, moat merciful,"1 Also "and buried in cattle will ye find an instructive sign, from what is within their body between excretions and blood, we produce for your drink, milk, pure and agreeable to those who drink it,"2 "and made for you, out of the skins of animals, tents for dwellings, which ye find so light and handy when in travel and when ye stop, and out of their wool, and their soft fibers, and their hair, furniture and articles for all convenience to serve you for a time"3. In sura Yasin, "See they not that we have created for them among the things which our hands have fashioned, cattle which are under their domination. And that we have subjected them to their use: of them some do carry them and some they eat, and they have other profits from them besides, and they get milk to drink. Will they not then be grateful?".4 God fashioned this livestock for mankind, and He subjects then to humans to ride and to make use of their skin and hair. It is not surprising that God asks people to be thankful.
Die offensichtlichste und praktischste Form der Dankbarkeit, zu der der Heilige Qur'an und die reine Überlieferung des Propheten ﷺ aufrufen, ist die Pflicht zur Zakah. Ihr Nisab und ihre Sätze sind festgelegt, Einsammler werden jedes Jahr zu den Besitzern von Vieh geschickt, und es wird vor denen gewarnt, die ihre Zahlung verweigern. Vieh, besonders Kamele, war für die Araber zur Zeit des Propheten ﷺ der nützlichste Besitz. Folglich hat die Sunnah ihren Nisab und ihre Sätze sehr klar bestimmt. In vielen Ländern heute, besonders in muslimischen Ländern, stellt das Vieh immer noch eines der wichtigsten nationalen Güter und eine der wichtigsten Einkommensquellen dar.
The most obvious and practical thankfulness urged by the Holy Qur'an and the purified tradition of the Prophet (p) is the obligation of zakah. Its nisab and rates are determined, collectors are sent every year to owners of cattle, and warning to those who refuse its payment is put forth. Livestock, especially camels, were the most useful asset for the Arabs at the time of the Prophet (p). Consequently, Sunnah determined their nisab and rates very clearly. In many countries today especially Muslim countries, livestock still represent one of the most important national assets and source of income.
Die folgenden Abschnitte versuchen, eine vollständige Darstellung der Zakāt auf Vieh zu geben.
The following sections attempt to provide full account of zakah on livestock.
ERSTER ABSCHNITT: ALLGEMEINE BEDINGUNGEN FÜR DIE ZAKAH AUF VIEH
SECTION ONE GENERAL CONDITIONS FOR ZAKAH ON LIVESTOCK
Die Zakāt wird nicht auf Vieh jeder Menge und Art erhoben. Damit Vieh zakatpflichtig ist, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, die hier aufgezählt werden:
Zakah is not imposed on livestock of all quantity and kind. There are certain conditions that should be fulfilled for the zakatability of livestock which are ennumerated here:
1. Der Mindestbetrag für die Zakatpflicht (Nisab)
1. The minimum for zakatability (Nisab)
Die erste Bedingung ist das Nisab, denn die Zakah wird nur von Reichen erhoben, und nicht jeder Besitzer von Vieh ist reich. Es muss immer eine Grenze geben, ab der Personen als reich gelten. Diese Grenze ist das Nisab. Es beträgt nach einhelliger Übereinstimmung der Muslime seit Jahrhunderten fünf Kamele. Für weniger als fünf Kamele besteht keine Pflicht zur Zakah. Das Nisab für Schafe beträgt ebenfalls einhellig vierzig Schafe. Das Nisab wird durch die Aussprüche des Propheten ﷺ, durch seine tatsächliche Praxis und durch die Anwendung seiner Nachfolger bestimmt. Das Nisab für Rinder schwankt je nach der gewählten Rechtsschule zwischen fünf, zweiunddreißig und fünfzig.
The first condition is nisab, since zakah is only on the rich, and not every owner of livestock is rich. There always should be a limit above which persons are considered rich. This limit is nisab. It is five camels by unanimous agreement of Muslims for centuries. There is no obligated zakah for anything below five camel, nisab for sheep is forty sheep, also unanimous. Nisab is determined by sayings of the Prophet (p), by his actual practice and by the application of his successors. Nisab for cows varies from five to thirty-two to fifty, depending upon the school of jurisprudence one adopts.
2. Der Ablauf eines Jahres (Jährlich)
2. The passage of a Year (Annual)
Dies wird authentisch vom Propheten (ﷺ) und seinen Nachfolgern überliefert. Sie pflegten einmal im Jahr Zakat-Einnehmer zu schicken, um das Vieh zu zählen. Im vorangegangenen Kapitel wurde gezeigt, dass die Bedingung des Ablaufs eines vollen Mondjahres bei nicht erwirtschafteten Vermögenswerten einstimmig anerkannt ist. Hier kann man ergänzen, dass die Mehrheit, die diese Bedingung bei erwirtschafteten Einkünften behauptet, sie bei den Jungtieren des Viehs, die im Laufe des Jahres durch Fortpflanzung entstehen, nicht verlangt, und dass sie als zakatpflichtiges Jahr für die Jungtiere das ihrer Mütter anerkennt.
This is reported authentically from the Prophet (p) and his successors. They used to send zakah collectors once every year to take the count on livestock. It was shown in the previous chapter that the condition of the passage of one full lunar year for non-earned assets is accepted unanimously. One can add here that the majority who assert this condition on earned income do not require it on the offspring of livestock that result from reproduction during the year, and accept the zakatable year for offspring to be that of their mothers.
3. Sie sollten auf natürliche Weise geweidet werden.
3. They should be pastured naturally
Weidevieh sind jene Tiere, die während des größeren Teils des Jahres auf natürlichem und kostenlosem Weideland gegrast werden, zum Zweck der Zucht, der Milchgewinnung und der Gewichtszunahme.5 Das Gegenteil von natürlicher Weidehaltung ist der Kauf von Futter.
Pastured livestock are those that are grazed on natural and cost-free pasture land during the major part of the year for the purpose of breeding, milking, and putting on weight.5 The opposite of natural grazing is buying feed.
Die Bedingung ist erfüllt, wenn das Vieh den größten Teil des Jahres auf natürliche Weise auf der Weide gehalten wird.
The condition is satisfied if livestock is pastured naturally most of the year.
Die Weidehaltung sollte zum Zweck des Wachstums, der Vermehrung und der Milchgewinnung erfolgen; wird sie hingegen zum Zweck des persönlichen Reitens oder Verzehrs betrieben, sind diese Tiere nicht zakatpflichtig, da eine solche Zweckbestimmung die Tiere aus der Kategorie der Wachstumsvermögen herausnimmt und sie in die Kategorie des persönlichen Gebrauchs einordnet, der nicht zakatpflichtig ist, wie im folgenden Unterabschnitt gezeigt wird.
Pasturing should be made for the purpose of growth, reproduction, and milking; thus if it is made for the purpose of personal riding or eating, these animals are not zakatable, since such allocation removes animals from being growth assets and put them in the category of personal use which is not zakatable as shall be shown in the next subsection.
Der Grund für diese Bedingung ist, dass die Zakat auf den Überschuss erhoben wird, also auf das, was den Menschen leicht zu entrichten fällt, entsprechend dem Vers: „Nehmt den Überschuss"6 und dem Vers: „Wenn sie dich fragen, was sie spenden sollen, sprich: den Überschuss"7. Gemeint ist das, was nicht viel kostet und schnell wächst. Dies kann nur erfüllt werden, wenn die Tiere kostenfrei auf der Weide grasen, denn künstlich gefütterte Tiere verursachen hohe Kosten, was es den Menschen erschwert, sie als Zakat abzugeben.
The reason for this condition is that zakah is obligated on the surplus, what is easy for persons to pay, in accordance to the verse, "take the surplus"6 and the verse "when they ask you what to spend, say the surplus"7, that is, on what does not cost much and grows rapidly. This can only be fulfilled if the animals pastured cost-free, since artificially fed animals have high cost, which makes it hard for people to give then away as zakah.
4. Zakatpflichtiges Vieh darf keine Arbeitstiere sein
4. Zakatable livestock should not be working animals
Dies ist die vierte und letzte Bedingung für die Zakatpflicht von Vieh. Sie besagt, dass die Tiere nicht für den Ackerbau, zum Tragen von Wasser oder Lasten oder zum Reiten usw. eingesetzt werden dürfen. Diese Bedingung gilt nur für Kamele und Kühe.
Abu Ubaid überliefert von 'Ali: „Auf arbeitende Kühe fällt keine Sadaqa."
Außerdem wird überliefert, dass Jabir bin 'Abd Allah sagte: „Tiere, die im Ackerbau arbeiten, sind nicht zakatpflichtig."
Abu Dawud überliefert in seinem Sunan von Zuhair: „Uns hat Abu Ishaq von 'Asim bin Damurah und al-Harith von 'Ali berichtet (Zuhair sagte: ‚Ich glaube, von dem Propheten ﷺ'), dass er sagte: ‚Bringt mir ein Viertel eines Zehntels, also auf je vierzig Dirham einen Dirham …' und er fuhr fort: ‚Und auf arbeitende Tiere ist nichts fällig.'" Dies wird auch von Ibn Abi Shaibah als Überlieferung bis zum Propheten ﷺ berichtet sowie von 'Abd al-Razzaq in seinem Musannaf über al-Thauri und Ma'mar nur als Überlieferung von 'Ali.12
This is the fourth and last condition for zakatability of livestock. It means that they should not be used for cultivation, carrying water or loads or riding, etc. This condition only applies to camels and cows. Abu Ubaid reports from 'Ali, that " There is no sadaqah on working cows."There is also a report that Jabir bin 'Abd Allah said "Animals working in cultivation are not zakatable."11 Abu Daud, in his Sunan, reports from Zuhair "We are told by Abu Ishaq from 'Asem bin Damurah and al Harith from 'Ali, (Zuhair said "I think from the Prophet") that he said, "Bring me one-fourth of a tenth, i.e. on each forty dirhams one dirham..." and he continued, "and there is nothing due on working animals." This is reported also by Ibn Abi Shaibah linked to the Prophet, and by 'Abd Al Razzaq, in his Musannaf, via al Thawri and Mamar as from 'Ali only.12
Ähnliche Überlieferungen werden auch von Ibrahim, Mujahid, al-Zuhri, Umar bin 'Abd al-Aziz und einigen anderen Nachfolgern (Tabi'un) berichtet.13 Dies ist auch die Ansicht von Abu Hanifah, al-Thawri, al-Shafi'i und den Zaiditen. Al-Layth vertritt diese Meinung, soweit es Rinder betrifft.
Similar reports exist as coming from Ibrahim, Mujahid, al Zuhri, Umar bin 'Abd al Aziz, and some other Followers.13 It is also the view of Abu Hanifah, al Thawri, al Shafi'i, and the Zaidis. It is the opinion of al Layth as far as cows are concerned.
Zwei Dinge stützen diese Überlieferungen und diese Auffassung. Das erste ist der Grundsatz, dass Vermögenswerte, die für den persönlichen Gebrauch und Dienst bestimmt sind, nicht zakatpflichtig sind, und ebenso sollten Tiere, die für den Ackerbau oder als persönliches Transportmittel bestimmt sind, nicht zakatpflichtig sein. Es ist offensichtlich, dass solche Tiere nicht zu den Vermögenswerten gehören, die zum Zweck des Wachstums investiert werden.
ABSCHNITT ZWEI: DIE ZAKAT AUF KAMELE
SECTION TWO ZAKAH ON CAMELS
Die einstimmige Übereinkunft der Muslime sowie mehrere authentische Aussprüche des Gesandten Gottes ﷺ und Berichte von seinen Gefährten zeigen, dass das Nisab bei Kamelen gilt, und die Sätze des Nisab bei ihnen sind wie folgt:
The unanimous agreement of Muslims, as well as several correct sayings of the Messenger of God (p) and reports from his Companions indicate nisab of camels and the rates of nisab on them are as follows:
Es besteht Ijma' über diesen Zeitplan,19 mit Ausnahme einer Überlieferung von 'Ali, wonach bei 25 Kamelen fünf Schafe fällig sind und bei 26 Kamelen eine weibliche Kamelin im Alter zwischen einem und zwei Jahren.20 Ibn al-Mundhir sagt: Die Einmütigkeit wird nicht gebrochen, denn das, was von 'Ali überliefert wird, ist nicht authentisch. Die Aussage von Anas über diese Mengen und Beträge ist korrekt, und über ihren Inhalt besteht einhellige Übereinstimmung.21 Für mehr als 120 Kamele lautet die Ansicht der Mehrheit: Bei jeweils weiteren 50 Kamelen beträgt der zusätzliche Betrag der Zakah eine weibliche Kamelin im Alter zwischen drei und vier Jahren, während bei jeweils weiteren 40 Kamelen der zusätzliche Betrag der Zakah eine weibliche Kamelin im Alter zwischen zwei und drei Jahren beträgt.22 Dies zeigt die folgende Tabelle:
There is ijma on this schedule,l9 except for a report from 'Ali that on 25 camels there is five sheep and on 26 camels there is one female camel between one and two years old.20 Ibn al Mundhir says. The unanimity is net broken, because what is reported from 'Ali is not authentic. The saying of Anas on these quantities and amounts is correct and there is a unanimous agreement on its content.21 For more than 120 camels the majority's view is that for each additional 50 camels the additional amount of zakah is a female camel between three and four years old while on each additional 40 camels the additional amount of zakah is a female camel between two and three years old.22 This is shown in the following table :
Aus der Tabelle geht hervor, dass bei großen Zahlen eine Zunahme um weniger als zehn Kamele die Höhe der Zakah nicht beeinflusst. Sobald die Zahl um zehn steigt, geht man nach derselben, oben genannten Regel eine Stufe höher bei der fälligen Zakah. Aus diesen beiden Tabellen ist offensichtlich, dass bei weniger als fünf besessenen Kamelen keine Zakah fällig ist. Sobald sie fünf erreichen, beträgt die fällige Abgabe ein Schaf.
Der Verfasser von al-Mabsut zitiert einen Gelehrten, der sagt: „Das bedeutet, dass der Wert des Viehs berücksichtigt wird. Kamele zwischen einem und zwei Jahren wurden früher mit vierzig Dirham bewertet und ein Schaf mit fünf Dirham, sodass fünf Kamele 200 Dirham entsprechen, also auch vierzig Schafen. Daraus folgt, dass das Mindestmaß für die Zakat-Pflicht bei Kamelen, Schafen und Silbergeld dasselbe ist.“
Ibn al-Humam in al-Fath und Ibn Nujaim in al-Bahr erwidern, es gebe eine Überlieferung, die besagt: „Wer verpflichtet ist, als Zakah ein Kamel einer bestimmten Altersklasse zu geben, aber kein Tier dieses Alters besitzt, kann als Ersatz im Durchschnitt zehn Dirham für ein Schaf zahlen, falls er auch kein Schaf besitzt.“ Dies ist ein eindeutiger Text, der der Erklärung al-Sarakhsis widerspricht.24 Die genannte Überlieferung wird von al-Bahr von Anas berichtet.
It is seen from the table that for big numbers, an increase of less than ten camels does not affect the amount of zakah. Once it is increased by ten, then you go one step higher in the amount of zakah due according to the same rule mentioned above. It is obvious from these two tables that if the number of camels owned is less than five then there is no zakah. Once they reach five , the amount due is one sheep. The author of al Mabsut quotes a scholar as saying, "this means that the value of the livestock is considered. Camels between one and two years old used to be priced at forty dirhams and a sheep at five dirhams, so five camels equal 200 dirhams also equal 40 sheep. This implies that the minimum for zakatability of camels, sheep, and silver money is the same. Ibn al Humam in al Fath and Ibn Nujaim in al Bahr reply, there is a saying that states "Whoever is obliged to give as zakah a camel of a certain age group, but does not own any in that age, can pay in substitution on the average of 10 dirhams for a sheep, if he does not have a sheep. This is an explicit text that contradicts the explanation of al Sarakhsi.24 The saying referred to is reported by al Bahr from Anas.
Die Scharia schreibt Schafe als Zakat auf Kamele vor, wenn die Anzahl der zakatpflichtigen Kamele weniger als 25 beträgt, obwohl die Zakat üblicherweise aus derselben Art des zakatpflichtigen Vermögens entrichtet wird.
Shari'ah obligates sheep as zakah on camels if the number of zakatable camels is lees than 25, though usually zakah is paid out of the same kind of the zakated assets.
Anas berichtete, dass Abu Bakr, der Wahrhaftige, diese Botschaft niederschrieb, als er ihn nach Bahrain entsandte:
Anas narrated that Abu Bakr, the Truthful wrote this message when he sent him to Bahrain:
Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Dies ist die Pflicht der Almosenspende (Sadaqah), die den Muslimen vom Gesandten Gottes ﷺ auferlegt wurde, wie es Gott ihm geboten hat.
In the name of God, most merciful, most gracious. This is the obligation of sadaqah imposed on Muslims by the Messenger of God (P), as ordained to him by God.
Wer nach diesen Regeln aufgefordert wird, sie zu zahlen, muss sie geben, und wer aufgefordert wird, mehr zu zahlen, sollte es ablehnen. Bei jeweils 24 Kamelen oder weniger ist die Zakah in Schafen zu entrichten. Für je fünf Kamele ist ein Schaf erforderlich. Sobald sie 25 erreichen und bis 35 betragen, ist eine weibliche Kamelin erforderlich, ein bis zwei Jahre alt. Von 36 bis 45 ist eine Kamelin im Alter von zwei bis drei Jahren erforderlich.
Whoever is asked to pay it according to these rules must give it, and whoever is asked to pay more should refuse. On each 24 camels or less, zakah is due in sheep. On each five camels, one sheep is required. Once they reach 25 and up to 35 one female camel, one to two years old, is required. From 36 to 45, there is one she-camel two to three years old.
Erreichen sie 46 bis 60, ist eine Kamelstute von drei bis vier Jahren fällig, eine, die gedeckt werden kann. Erreichen sie 61 bis 75, ist eine Kamelstute von vier bis fünf Jahren fällig. Erreichen sie 76
If they reach 46 to 60, there is one she-camel three to four years old due, one that can be bred. If they reach 61 to 75, one she-camel four to five years old is due. If they reach 76
Bis 90 sind zwei Stuten im Alter von zwei bis drei Jahren fällig. Erreichen sie 91 bis 120, sind zwei Stuten im Alter von drei bis vier Jahren fällig. Sind es mehr als 120, dann für jede 40 …
to 90, there is two she-camels two to three years old due. If they reach 91 to 120, there are two she-camels, three to four years old due. If they are more than 120, for each 40
Auf je 25 Kamele entfällt eine weibliche Kamelin im Alter von zwei bis drei Jahren, und auf je 50 eine weibliche Kamelin im Alter von drei bis vier Jahren. Wer bis zu vier Kamele besitzt, ist nicht zakatpflichtig, es sei denn, er gibt freiwillig. Erreichen sie jedoch fünf Kamele, so ist als Zakat ein Schaf fällig. Bei der Sadaqa auf Schafe gilt: Wenn sie natürlich, ohne Kosten weidend gehalten werden und zwischen 40 und 120 Schafe zählen, ist ein Schaf fällig. Bei mehr als 120 bis zu 200 sind zwei Schafe fällig.
Abweichungen bei den Sätzen nach 120 Kamelen
Variance on the Rates after 120 Camels
Ich habe zuvor darauf hingewiesen, dass unter den Rechtsgelehrten unterschiedliche Ansichten zur Zakah auf über 120 Kamele bestehen. Mālik, asch-Schāfiʿī, Aḥmad und die Mehrheit vertreten die Auffassung, dass für jeweils weitere 50 eine weibliche Kamel im Alter von drei bis vier Jahren fällig ist, und für jeweils weitere 40 eine weibliche Kamel im Alter von zwei bis drei Jahren, wie es in der Botschaft von Abū Bakr und ʿUmar steht, die nacheinander von Anas und Ibn ʿUmar überliefert wurde. Dasselbe findet sich auch in den Schreiben von Ibn Ḥazm und Ziyād ibn Labīd an die Leute von Ḥaḍramawt, und in den Worten des Propheten ﷺ: „Wenn sie 120 übersteigen, dann für jeweils 40 eine weibliche Kamel im Alter von zwei bis drei Jahren, und für jeweils 50 eine weibliche Kamel im Alter von drei bis vier Jahren." Einige Fassungen dieses letzten Ausspruchs werden vom jeweiligen Überlieferer zusammengefasst als „Für jeweils 50 eine weibliche Kamel …", ohne dass der Satz für jeweils weitere 40 erwähnt wird; doch die verschiedenen Fassungen ergänzen einander.
I pointed out earlier that there are varying views among jurists on zakah on above 120 camels. Malik, Shafi'i, Ahmad, and the majority consider the rate to be one female camel, three to four years old for each additional 50, and one female camel, two to three years old, for each additional 40,39 as mentioned in the message of Abu Bakr and 'Umar narrated successively by Anas and Ibn 'Umar. The same also appears in the messages of Ibn Hazm and Ziad bin Labid to the people of Hadramut,40 in the words of the Prophet (p) "If they exceed 120, then for each 40 one female camel two to three years old, and for each 50 one female camel three to four years old". Some versions of the last saying are summarized by that narrator, as "In each 50 one female camel ..." without mentioning the rate for each additional 40, but the different versions complete each other.
Die Ansicht des Abu Hanifah
Abu Hanifah's view
Al-Nakha'i, Ath-Thawri und Abu Hanifah41 sagen, dass „wir bei dem, was über 120 hinausgeht, die Sätze wieder von vorne beginnen, d. h., für zusätzliche fünf bis 24 Kamele beträgt der Satz ein Schaf für je 5 Kamele, und für zusätzliche 25 Kamele ist als Zakat eine weibliche Kamelin fällig, ein bis zwei Jahre alt, usw.“ Die folgende Tabelle zeigt die fällige Menge gemäß dieser Meinung:
Al Nakha'i, Al Thawri, and Abu Hanifah41 say that "for what is above 120, we start the rates from the beginning, i,e., for an additional five to 24 camels, the rate is one sheep for each 5 camels, and for an additional 25 camels zakah due is one female camel, one to two years old, etc."The following table shows the amount due according to this opinion:
Nach 200 wiederholt sich der Satz: für jeweils fünf weitere Kamele eine Schafe, und jedes Mal, wenn die zusätzlichen zakatpflichtigen Kamele fünfzig erreichen, ist die darauf fällige Zakah eine weibliche Kamelstute im Alter von drei bis vier Jahren.
After 200 the rate repeats itself, one sheep for each additional five camels, and each time the additional zakatable camels reach fifty, the amount of zakah due on it is one female camel three to four years old.
Die Hanafiten argumentieren, dass Abu Dawud als mursal berichtet [eine Überlieferung, in deren Kette der Name des berichtenden Gefährten nicht genannt wird], ebenso Ishaq in seinem Musnad und al-Tahawi in seinem Mushkil, von Hammad bin Salamah, der sagte: „Ich sagte zu Qais bin Sa'd, er solle mir die Botschaft von Muhammad bin Hazm besorgen, da gab er mir einen Brief, von dem er sagte, dass er ihn von Abu Bakr bin Muhammad bin Hazm übernommen habe, der sagte, dass der Prophet ﷺ ihn meinem Großvater geschrieben habe. Ich las ihn und fand darin die Sätze der Zakah auf Kamele ..." und er überlieferte die Aussage bis zu: „Wenn sie 120 überschreiten, ist auf je 30 eine einjährige weibliche Kamel fällig, drei- bis vierjährig. Für die Zunahmen beginnt man die Sätze wieder von vorn, und bei weniger als 25 Kamelen, deren Zunahme ... ist die Zakah in Schafen fällig, ein Schaf auf je fünf." Dies wird in Nasb al-Rayah von al-Zaila'i überliefert. Eine ähnliche Fassung überliefert 'Asim bin Damurah von 'Ali, die bis zum Propheten ﷺ zurückgeführt wird und bei 'Ali endet, und von Ibn Mas'ud wird berichtet, dass er Ähnliches gesagt habe. Ibn Rushd zufolge haben die Hanafiten argumentiert, dass eine solche Angelegenheit nur durch Anweisungen des Propheten ﷺ entschieden werden könne, weil es sich nicht um etwas handelt, das durch Analogie abgeleitet werden kann.44
The Hanafites argue that Abu Daud reports as mursal [saying in whose chain the name of the reporting Companion is not mentioned], Ishaq in his Musnad and al Tahawi in his Mushkel from Hmmad bin Salamah, who said, "I told Qais bin Sa'd to get me the message of Mohammad bin Hazm, so he gave me a letter which he said he took from Abu Bakr bin Mohammad bin Hazm, who said that the Prophet (p), wrote it to my grandfather. I read it and found in it the rates of zakah on camels... " and he narrated the saying until, "Once they exceed 120 make due on each 30 one female camel three to four years old. For the increments, restart the rates from the beginning, and for what is less than 25 camel increments, the amount of zakah is due in sheep, one sheep for each five." This is reported in Nasb Al Rayah by al Zaila'i.42 A similar version is narrated by 'Asem bin Damurah from Ali, linked to the Prophet as well as ending at 'Ali,43 and Ibn Mas'ud is reported to have said similar things. The Hanafites are said by Ibn Rushd to have argued that such a thing cannot be decided but by instructions from the Prophet, because it is not anything that can be deducted by analogy.44
Die Sichtweise von Al-Tabari
The view of Al Tabari
Abu Ja'far al-Tabari vertritt eine dritte, versöhnende Ansicht, nach der beide Meinungen zulässig sind und es der Zakat-Einziehungsbehörde überlassen bleibt, welche Ansicht sie anwendet.52 Meiner Meinung nach ist dies der bessere Ansatz, denn man sollte den Inhalt eines Hadith nicht als abgelöst und aufgehoben betrachten, solange auch nur die geringste Möglichkeit besteht, alle Überlieferungen vom Propheten ﷺ miteinander in Einklang zu bringen. Die von al-Tabari vorgeschlagene Versöhnung ist zweifellos annehmbar, wenn man sich vor Augen hält, dass die Festlegung der Altersstufen und der Anzahl der als Zakat fälligen Kamele dazu dient, die Berechnung, Entrichtung und Einziehung der Zakat zu erleichtern und die Verfahren zu vereinfachen, sodass die Zakat-Einziehungsbehörde einen gewissen Ermessensspielraum ausüben kann.
Abu Ja'far al Tabari expresses a third, reconciling view, stating that both opinions are acceptable, and it is up to the zakah collection agency to select which view to apply.52 In my opinion this is a better approach, since one should not consider the content of a saying superseded and annulled if there is the slightest chance of a reconciliation of all the reports from the Prophet (p). The reconciliation proposed by al Tabari is undoubtedly acceptable if we keep in mind that the determination of ages and quantity of camels due as zakah is meant to facilitate zakah calculation, payment, and collection, and to simplify the procedures so that the zakah collecting agency can exercise some discretion.
Die geringfügigen Unterschiede in den Buchstaben des Wortes Zakah
The slight differences in the letters of zakah
Betrachtet man die verschiedenen Fassungen der Überlieferungen über die Zakāt, die vom Gesandten Gottes (p) und seinen rechtgeleiteten Nachfolgern berichtet werden, so findet man einige geringfügige Unterschiede. Ein Beispiel ist die Frage, ob der Wertunterschied zwischen Kamelen verschiedenen Alters zehn Dirham (oder zwei Schafe) oder zwanzig Dirham (oder zwei Schafe) beträgt53. Wie lässt sich der Unterschied zwischen dem Brief des ʿAlī und den Briefen von Abū Bakr und ʿUmar erklären? Es ist bekannt, dass die Überlieferung über ʿAlī, die auf den Propheten (p) zurückgeführt wird, nicht korrekt ist, aber es ist ebenso bekannt, dass die Fassung, wonach es sich um eine Aussage ʿAlīs selbst handelt, zutreffend ist. Wie konnte ʿAlī vom Brief des Propheten (p) abweichen? Wie konnte er, der in der Zeit von Abū Bakr und ʿUmar lebte, ihre Briefe und deren Anwendung nicht kennen? Glaubte er, dass er Informationen besaß, die das im anderen Brief Enthaltene außer Kraft setzten?
Looking at the different versions of messages about zakah reported from the Messenger of God (p), and his Wise Successors, one would find some minor differences. An example is whether the difference in value between different age camels is ten dirhams (or two sheep) or twenty dirhams (or two sheep)53. How can the difference between the letter of 'Ali and those of Abu Bakr and 'Umar be explained? It is known that the report of 'Ali is incorrect as linked to the Prophet (p), but it is also known that the version stating that it is a saying of 'Ali himself is correct. How could 'Ali differ with the letter of the Prophet (p)? How could he, who lived the era of Abu Bakr and 'Umar not be aware of their letters and application? Did he believe that he had information which superseded that contained in the other letter?
Meiner Ansicht nach werden all diese Fragen verneint, und mir scheint, dass jene geringfügigen Unterschiede eine andere Deutung verdienen. Ich glaube, dass einige dieser Gleichsetzungen, etwa der Wert eines Schafes in Silber, vom Propheten ﷺ in seiner Eigenschaft als Oberhaupt des Staates festgelegt wurden. Ihre Preise zu seiner Zeit waren so, dass ein Schaf etwa zehn Dirham entsprach. Es ist bekannt, dass die Preise von Zeit zu Zeit schwanken, und als der Prophet ﷺ das Verhältnis mit zwanzig Dirham für zwei Schafe angab, nannte er die damals geltenden Preise seiner Epoche. Zur Zeit des Kalifats von ʿAlī waren die Preise der Schafe andere, und seine Angabe lautete zehn Dirham für zwei Schafe. Dies stellt keine Verletzung des Ausspruchs des Propheten ﷺ dar, sondern vielmehr eine Anwendung der Regel, die der Prophet ﷺ verwendete, auf das, was der Zeit ʿAlīs entspricht. Diese Deutung ist meines Erachtens besser als jeder Versuch, einen der voneinander abweichenden Texte zu verwerfen, wie es Yahyā ibn Maʿīn tat, als er behauptete, über die Bestimmung der Sätze und Mengen der Zakāt sei nichts Richtiges überliefert.
ABSCHNITT DREI: DIE ZAKAH AUF RINDER
SECTION THREE ZAKAH ON COWS
Kühe, die die Menschheit zur Bodenbearbeitung, zur Fleisch- und Milchgewinnung nutzt, sind eine weitere Wohltat Gottes für Seine Diener. Die Nützlichkeit dieser Tierart war zeitweise so groß, dass manche Völker, wie die alten Ägypter und die heutigen Hindus, dieses Tier verehrten.
Cows, used by mankind for land cultivation, meat and milk, are another bounty of God on His servants. The usefulness of this species was so great at times that some peoples, such as the ancient Egyptians and contemporary Hindus worshiped this animal.
Büffel wird von allen muslimischen Rechtsgelehrten zu den Rindern gezählt, wie Ibn al-Mundhir festgestellt hat.
Buffalo is counted with the cows by all Muslim jurists, as stated by Ibn al Mundhir.
Die Zakat auf Rinder ist durch die Sunnah und den Idschma' vorgeschrieben. Al-Bukhari berichtet in seiner als authentisch geltenden Sammlung von Abu Dharr: „Ich kam zum Propheten ﷺ, und er sagte: ‚Ich schwöre bei Dem, in dessen Hand meine Seele liegt‘, oder: ‚Ich schwöre bei Dem, neben dem es keinen Gott gibt. Kein Mann, der Kamele, Rinder oder Schafe besitzt und ihr Recht nicht entrichtet, wird am Tag des Gerichts nicht von ihnen zertrampelt werden, in ihrer größten und schwersten Gestalt. Sie werden auf ihn treten mit ihren Hufen und ihn mit ihren Hörnern stoßen, und wenn der letzte mit ihm fertig ist, wird der erste zurückgebracht, bis das Urteil über alle Menschen gefällt ist.‘“
Imam al-Bukhari sagte: „Es wird auch von Bakir überliefert, von Abu Salih, von Abu Hurairah, vom Propheten ﷺ.“ Das „Recht“, das in dem Hadith erwähnt wird, bedeutet vor allem anderen die Zakat. Die Zakat ist das Recht auf Vermögen, so wie Abu Bakr es bestimmte, als er gegen diejenigen kämpfte, die die Zakat verweigerten; diese Bestimmung wurde von ‘Umar und allen anderen Gefährten gebilligt (überliefert von al-Bukhari und Muslim). In der Version von Muslim wird das Wort „Zakat“ anstelle des Wortes „Recht“ verwendet. Darüber hinaus haben die Muslime in allen Generationen einhellig bestätigt, dass die Zakat auf Rinder vorgeschrieben ist. Nicht ein einziger Gelehrter widerspricht dem. Es bestehen jedoch Unterschiede bei der Bestimmung des Nisab und der Zakat-Sätze für Rinder.
Zakah on cows is obligated by Sunnah and Ijma. Bukhari, in his correct collection, reports from Abu Dharr "I came to the Prophet (p)58 and he said 'I swear by He who holds my soul in His hand,' or 'I swear by the one beside whom there is no God. No man who has camels, cows or sheep and does not pay their right due but on the Day of Judgement will be trampled by them at their largest and heaviest. They will be stepping on him with their hooves and ramming him with their horns, and when the last one is done with him the first is brought back until judgement has been given to all people." Imam al Bukhari said "It is also narrated by Bakir from Abu Saleh from Abu Hurairah from the Prophet (p). The "right due" mentioned in the saying means zakah before any other thing. Zakah is the right due on wealth as defined by Abu Bakr at the time of fighting those who rejected zakah, this definition was approved by 'Umar and all other Companions, (reported by al Bukhari and Muslim). In the version reported by Muslim the word "zakah" is used in place of the word "right due", moreover, Muslims through all generations have unanimously confirmed that zakah is obligated on cows. Not a single scholar disagrees.59 There are however, differences in determining nisab and zakah rates on cows.
Nisab und Sätze der Zakat auf Rinder
Nisab and rates of zakah on cows
Es gibt keine gesicherte Überlieferung, die uns das Nisab und die Sätze der Zakah auf Rinder ebenso angibt, wie wir es bei den Kamelen gesehen haben. Das mag daran liegen, dass Rinder im Gebiet des Hidschaz (um Makkah und Madinah) selten waren; es mag auch daran liegen, dass Rinder in Größe und Wert den Kamelen nahekommen, weshalb der Prophet ﷺ ihre Sätze nicht eigens festlegte, in der Annahme ihrer offensichtlichen Ähnlichkeit. Doch die Tatsache, dass keine gesicherte Überlieferung zu diesem Thema existiert, hat dazu geführt, dass die Rechtsgelehrten in der Bestimmung des Nisab und der Sätze unterschiedlicher Auffassung sind.
There is no correct saying that provides us with the nisab and rates of zakah on cows as we have seen on camels. This may be because cows were rare in the area of Hijaz (around Makkah and Madinah); it may be also because cows are close in size and value to camels, so the Prophet did not determine their rates on the assumption of their obvious similarity. But the fact that there is no correct saying on the issue left the jurists with varying views on the determination of nisab and rates.
Die verbreitete Meinung: Das Nisab beträgt 30 Kühe
The popular opinion: Nisab is 30 cows
Die anerkannte Position der vier Rechtsschulen lautet, dass das Nisab 30
The reputed position upheld by the four schools of jurisprudence is that nisab is 30
…Rindern, und bei weniger als 30 Rindern ist keine Zakat verpflichtend. Bei 30 Rindern ist ein einjähriges Kalb fällig, und bei 40 bis 59 Rindern ist ein zweijähriges Rind fällig. Bei 60 Rindern sind zwei einjährige Kälber fällig; bei 70 ein einjähriges und ein zweijähriges; bei 80
cows, and there is no obligated zakah on less than 30 cows. For 30 cows, a one-year old cow is due, and for 40 to 59 cows there is one cow, two years old, due. For 60 cows, two one-year-old cows are due; for 70 cows, a one-year-old and a two-year-old; for 80
Kühe, zwei zweijährige; für 90 Kühe drei einjährige; für 100 Kühe ein zweijähriges und zwei einjährige; für 110 zwei zweijährige Kühe und eine einjährige Kuh, und für 120 Kühe drei zweijährige oder vier einjährige.
cows, two two-year olds; for 90 cows, three one- year-olds; for 100 cows, one two-year old and two one-year-olds; for 110, two cows two year olds and one cow one year old, and for 120 cows, three two-year olds or four one-year olds.
Diese Meinung stützt sich auf die Überlieferung, die Ahmad sowie die vier Sammlungen von at-Tirmidhi, an-Nasa'i, Abu Dawud und Ibn Madscha von Masruq überliefern, der von Mu'adh bin Dschabal berichtete, er habe gesagt: „Der Gesandte Gottes ﷺ schickte mich in den Jemen. Er wies mich an, von jeweils 30 Kühen ein einjähriges Kalb und von jeweils 40 Kühen ein zweijähriges Rind einzusammeln." Diese Überlieferung wird von at-Tirmidhi als gut (hasan) eingestuft, und Ibn Hibban sowie al-Hakim halten sie für korrekt. Ibn 'Abd al-Barr kommentiert: „Ihre Kette ist korrekt, ununterbrochen und authentisch", und Ibn Battal äußert sich ähnlich. Ibn Hadschar sagte in al-Fath: „Wir müssen jedes Urteil über die Korrektheit dieser Überlieferung prüfen, denn Masruq, der Tabi'i, ist Mu'adh nie begegnet." At-Tirmidhi hält sie dennoch für gut, weil andere Überlieferungen sie bestätigen, etwa die in al-Muwatta von Taus von Mu'adh, wobei aber auch Taus Mu'adh nicht begegnet ist.61
This opinion relies on the saying reported by Ahmad and the four books of Sunan al Tirmidhi, al Nasa'i, Abu Daud and Ibn Majah from Masruq from Mu'adh bin Jabal who said "The Messenger of God, (p) sent me to Yemen. He instructed me to collect on each 30 cows, a one year-old cow, and on each 40 cows one two-year-old"60. This saying is graded as good by al Tirmidhi and as correct by Ibn Habban and al Hakim, Ibn 'Abd al Barr comments "Its chain is correct, continuous and authentic" and similar statement is made by Ibn Battal. Ibn Hajar said in al Fath "We need to scrutinise any ruling about the correctness of this saying, because Masruq [The follower] did not meet Mu'adh." al Tirmidhi considers it good because there are other sayings that testify with it, such as the one in al Muwatta, from Taus from Mu'adh, but Taus did not meet Mu'adh either.61
Die Ansicht von al-Tabari, dass das Nisab 50 beträgt.
The view of al Tabari that nisab is 50
Ibn Jarir al Tabari vertritt die Auffassung, dass das Nisab 50 Kühe betragen müsse, und dass es zweifellos einhellig anerkannt sei, dass für je 50 Kühe eine Zakah in Höhe von einer Kuh fällig werde. Alles, was unter 50 liege, sei umstritten und werde durch keinen eindeutigen Text gestützt.69 Ibn Hazm unterstützt in al Muhalla diese Meinung aus denselben Gründen wie al Tabari. Er kommentiert: „Alles, was umstritten ist und wofür kein Text vorliegt, der es zur Pflicht macht, darf den Menschen nicht auferlegt werden, denn es bedeutet, einen Teil des Vermögens eines Muslims zu beschlagnahmen, ohne sicher zu sein, dass es aufgrund eines korrekten Textes von Gott oder Seinem Gesandten ﷺ verpflichtend ist."70 Er fuhr fort, indem er über seine eigene Überlieferungskette von ʿAmr bin Dinar zitierte: „Die Steuereinnehmer von Ibn al Zubair sowie Ibn ʿAuf pflegten von je 50 Kühen eine Kuh einzuziehen,71 von je 100 zwei Kühe, und für mehr als das betrug der Satz eine Kuh von je 50.72 Diese Steuereinnehmer führten ihre Aufgaben in Anwesenheit vieler, sehr vieler Gefährten in Madinah aus, und gegen diese Praxis wurde kein Einspruch erhoben."
Ibn Jarir al Tabari argues that nisab must be 50 cows, that if is undoubtedly unanimous that for each 50 cows there is an obligatory zakah of one cow. Anything below 50 is controversial and not supported by a clear text.69 Ibn Hazm in al Muhalla supports this opinion on the same grounds as al Tabari. He comments "Anything that is controversial and on which there is no text making it obligatory must not be imposed on people, because it means confiscating a part of a Muslim's wealth without being certain about its requirement by virtue of a correct text from God or His messenger (p).70 He went on to quote, through his own chain, from 'Amr bin Dinar, "The commissioners of Ibn al Zubair as well as Ibn 'Auf used to collect one cow from each 50 cows,71 2 cow from each 100 and for more than that, the rate was one cow out of each 50.72 These commissioners were performing their duties in the presence of many, many Companions in Madinah, and this performance was not objected to.
Doch diese Meinung lässt sich aus zwei Gründen widerlegen:
But one may disprove this opinion on two grounds:
A. Aus Sicht des Textes. Das lange Überlieferung des 'Amr bin Hazm über die Zakah lautet: „und von jeweils 30 Kühen nehme man eine einjährige Kuh, und von jeweils 40 Kühen eine Kuh“. Diese Überlieferung wird von einer Handvoll führender Gelehrter als gut eingestuft, und al-Tabari hat sie in seinem Buch al-Imam gegen die Ansicht des Taqiy al-Din bin Daqiq al-'Id angeführt.
Die Meinung von Ibn al-Musayyib und Al-Zuhri
The opinion of Ibn al Musayyeb and Al Zuhri
Zwei führende Gelehrte, Said bin al Musayyeb und Muhammad bin Shehab al Zuhri, sowie Abu Qulabah und andere vertreten die Ansicht, dass das Nisab bei Rindern dasselbe sei wie das Nisab bei Kamelen und dass der Zakat-Satz für Kamele auch für Rinder gelte, mit nur einer geringfügigen Änderung, nämlich unter Außerachtlassung des Alters der Kamele. Eine ähnliche Meinung wird als Fassung des Briefes von ʿUmar bin al Khattab über die Zakat überliefert, und zwar von Jabir bin ʿAbd Allah und anderen, die zur Zeit des Propheten ﷺ Zakat zahlten. Abu ʿUbaid überliefert von Muhammad bin ʿAbd al Rahman, dass die Anweisungen, die ʿUmar bin al Khattab zur Zakat schrieb, die Bestimmung enthielten: „Von Rindern soll man dasselbe nehmen wie von Kamelen." Abu ʿUbaid fährt fort: „Andere wurden über die Zakat auf Rinder befragt, und die Antwort lautete: Sie ist dieselbe wie bei Kamelen."
Two leading scholars, Said bin al Musayyeb and Muhammad bin Shehab al Zuhri, along with Abu Qulabah and others view nisab on cows to be the same as nisab on camels, and the zakah rate of camels to be the same for cows with only a minor change, that is, disregarding the ages of camels. A similar opinion is reported as a version of the letter of 'Umar bin Al Khattab on zakah, from Jabir bin 'Abd Allah and others who paid zakah at the time of the Prophet (p). Abu 'Ubaid reported from Mohammad bin 'Abd al Rahman that the instructions 'Umar bin al Khattab wrote on zakah included "from cows one should take the same as from camels." Abu 'Ubaid continues "Others were asked about zakah on cows and the answer was it is the same on camels".
Ibn Hazm überliefert mit seiner eigenen Überlieferungskette von az-Zuhri und Qatadah, die beide von Jabir bin 'Abd Allah berichten, dessen Ausspruch, dass „bei jeweils fünf Kühen ein Schaf fällig ist, bei zehn zwei Schafe, bei 15 drei Schafe und bei 20 vier Schafe fällig sind.“ Az-Zuhri sagt: „Die Zakah auf Kühe ist wie die Zakah auf Kamele, abgesehen von den Altersstufen. Das heißt, wenn die Anzahl der Kühe zwischen 25 und 75 liegt …“
Ibn Hazm reports with his own chain from al Zuhri and Qatadah, both from Jabir bin 'Abd Allah his saying that "in each five cows there is one sheep due, in ten two sheep, in 15, three sheep, and in 20, four sheep due." Al Zuhri says "zakah on cows is like zakah on camels except for the ages. That is, if the number of cows were between 25 and 75
Die Höhe der Zakat, die darauf fällig wird, beträgt eine Kuh; zwischen 76 und 120 sind es zwei Kühe. Über 120 hinaus fällt für jeweils weitere 40 Kühe eine zusätzliche Kuh an.
Uns wurde berichtet, dass die Aussage „bei jeweils 30 Kühen ist eine einjährige Kuh fällig, und bei jeweils 40 Kühen ist eine Kuh fällig“ lediglich eine Vereinfachung und Herabsetzung der Sätze für die Leute aus dem Jemen gewesen sei, die später außer Acht gelassen wurde.
76 Es wird ferner von 'Ikrimah bin Walid überliefert, der sagte: Später wurde ich mit der Zakat von 'Ikk beauftragt, und ich traf einige alte Leute, die zur Zeit des Gesandten Gottes (ﷺ) Zakat zahlten. Sie waren uneinig: Einige von ihnen sagten, man solle die Zakat auf Kühe wie die Zakat auf Kamele bemessen, andere sagten, von jeweils 30 Kühen sei eine einjährige Kuh zu nehmen, während wieder andere sagten, von jeweils 40 Kühen solle man eine zweijährige Kuh nehmen.
76 Ibn Hazm überliefert über seine eigene Kette von Ibn al-Musayyib, Abu Qulabah und einem anderen Gelehrten eine Ansicht, die der von al-Zuhri ähnelt. Ebenso überliefert er von 'Umar bin 'Abd al-Rahman bin Khildah al-Ansari: „Die Zakat auf Kühe ist dieselbe wie die Zakat auf Kamele, abgesehen vom Alter der Tiere.“77
Belege, die diese Ansicht stützen
Evidence supporting this view
A. Diese Ansicht wird durch einen Bericht des Abu Ubaid gestützt, mit seiner eigenen Überlieferungskette von Muhammad bin 'Abd al Rahman: „Im Brief des Propheten ﷺ über die Zakāt und im Brief von 'Umar bin al Khattab heißt es, dass man von Kühen dasselbe nehmen soll wie von Kamelen."78
A. This opinion is supported by a report of Abu Ubaid with his own chain from Muhammad bin 'Abd al Rahman, "It is in the Prophet's letter on zakah and in the letter of 'Umar bin al Khattab that from cows, one should take the same as from camels."78
Auch wird dieser Ansicht durch das gestützt, was 'Abd al-Razzaq von Ma'mar überliefert, der sagte: „Sammak bin al-Fadl gab mir einen Brief des Propheten ﷺ an Malik bin Kuflanis al-Mus'abiyn, in dem ich las: ‚Und auf Rinder ist dasselbe fällig wie auf Kamele.'"79
Also, this view is supported by what is reported by 'Abd al Razzaq from Ma'mar, who said, " Sammak bin al Fadl gave me a letter from the Prophet, to Malik bin Kuflanis Al Mus'abiyn, in which I read, 'and on cows is due the same as on camels.'"79
B. Dies wird bestätigt durch das, was al-Zuhri überliefert, nämlich dass es der letzte Bericht vom Gesandten Gottes ﷺ war, und dass die Entnahme eines einjährigen Rindes von jeweils 30 Rindern anfangs eine Gunst für die Bevölkerung des Jemen war. Dieser Bericht ist mursal, wird jedoch durch die vorhergehende Überlieferung sowie durch Aussagen einiger Gefährten gestützt.
B. This is confirmed by what is mentioned by al Zuhri that it was the latest report from the Messenger of God (p), and that taking a one-year-old cow of each 30 cows was, at the beginning, a matter of favor for the peoples of Yemen. This report is mursal, but it is supported by the previous saying and by statements from some Companions.
Ibn Hazm kommentiert: „Wenn eine mursal-Überlieferung von irgendjemandem angenommen werden dürfte, dann verdient es, von al-Zuhri angenommen zu werden, denn er war in der Sunna wohlbewandert und traf eine Reihe von Gefährten."80
Ibn Hazm comments "If a mursal saying would be accepted from anyone, it deserves to be accepted from al Zuhri because he was well versed in Suunah and met a number of the Companions".80
C. Diese Ansicht wird auch durch die allgemeine Regel gestützt, die in dem Ausspruch am Anfang von Abschnitt 3 anklingt: „Und wer Rinder besitzt und ihr Recht daran nicht entrichtet, dem wird am Tag der Auferstehung befohlen, sich vor die Rinder zu legen, damit diese ihn zertrampeln.“ Es wird argumentiert, dass dies ein allgemeiner Text ist, der Rinder jeder Anzahl umfasst, außer den Einschränkungen, die durch einen Text oder einen Ijma' eingeführt wurden. Ferner wird argumentiert, dass auch der Ausspruch, wonach auf je 30 Rinder ein einjähriges Kalb und auf je 40 Rinder ein zweijähriges Kalb fällig ist, diese Ansicht stützt, denn er befreit Rinder unter 30 nicht von der Zakat. Er ist lediglich eine Angabe des Zakat-Satzes.
Eine vierte Meinung
A fourth opinion
Ibn Rushd nennt erneut eine weitere Meinung, ohne den Namen ihres Urhebers oder deren Begründung anzugeben: Auf je zehn Kühe ist ein Schaf fällig, bis sie 30 Kühe erreichen, dann ist eine einjährige Kuh fällig.84 Ich finde, dass Ibn Abi Shaibah diese Ansicht in seinem al-Musannaf Schahr bin Haushab zuschreibt. Dieser sagt: „Die Zakah soll auf je zehn Kühe ein fälliges Schaf, auf je zwanzig Kühe zwei fällige Schafe und auf 30 Kühe eine einjährige Kuh betragen.“
Ibn Rushd gives yet another opinion without providing the name of its author nor its argument: On each ten cows there is one sheep due, until they reach 30 cows, on which there is a one-year-old cow due.84 I find that Ibn Abi Shaibah attributes this view to Shahr bin Haushab in his al Musannaf. The latter says "zakah should be one sheep due on each ten cows, two sheep on each twenty cows, and one cow, one year old, on 30
Kühe."85 Das bedeutet, dass das Nisab der Kühe zehn beträgt, im Vergleich zu fünf in der zuvor genannten Meinung. Ibn Abi Shaibah führt keinen Beleg zur Unterstützung dieser Ansicht an. Man könnte meinen, dass dieses Argument durch die Überlieferung gestützt werden kann, die das Blutgeld für die Tötung eines Menschen auf 100 Kamele oder 200 Kühe festsetzt. Diese wird 'Umar überliefert und auch auf den Propheten ﷺ zurückgeführt.86 Dies impliziert, dass ein Kamel zwei Kühen entspricht. Wenn das Nisab für Kamele fünf beträgt, muss das der Kühe zehn betragen, und wenn für je fünf Kamele als Zakat eine Schafe fällig ist, sollte für je zehn Kühe eine Schafe fällig sein.
cows."85 This means that nisab of cows is ten as compared to five in the previously mentioned opinion. No evidence of support is given by Ibn Abi Shaibah. It may come to mind that this argument can be supported by the saying that estimates the compensation for the loss of life at 100 camels or 200 cows. This is reported as said by 'Umar, as well as linked to the Prophet (p).86 This implies that one camel equals two cows. If nisab for camels is five, that of cows must be ten, and if for each five camels the amount of zakah due is one sheep, there should be one sheep due for each ten cows.
Analyse und Abwägung
Analysis and weighing
Nachdem all diese Meinungen aufgeführt wurden, scheint mir die Ansicht der Mehrheit über den Satz für je 30 und 40 Kühe die gewichtigere zu sein, und zwar auf der Grundlage der Aussagen von Mu'adh und Amr bin Hazm. Bemerkenswert ist jedoch, dass diese beiden Aussagen keine Auskunft darüber geben, was unterhalb von 30 Kühen gilt, weder negativ noch positiv, sondern lediglich den Satz der Zakah bestimmen und nicht ihr Nisab, außer im Wege des Gegensatzes. Interessanterweise fährt die Aussage von Ibn Hazm mit den Worten fort: „Und auf je 40 Dinar (Gold) ist ein Dinar fällig." Die Mehrheit der Rechtsgelehrten stimmt darin überein, dass das Nisab beim Gold 20 Dinar und nicht 40 beträgt, was darauf hindeutet, dass diese Aussage dazu diente, den Satz der Zakah zu bestimmen und nicht notwendigerweise ihr Nisab, da der Satz beim Gold zweieinhalb Prozent beziehungsweise ein Vierzigstel beträgt.
After listing all these opinions,87 it seems to ms the view of the majority about the rate on each 30 and 40 cows is the one that carries more weight, on the basis of the saying of Mu'adh and Amr bin Hazm. However, it is notable that these two sayings do not give information about what is below 30 cows, whether negative or positive, but only determine the rate of zakah rather than its nisab, except by contrast. Interestingly enough, the saying of Ibn Hazm goes on to state, "And on each 40 dinars (of gold) there is due one dinar". The majority of jurists agree that nisab on gold is 20 dinar and not 40, which indicates that this saying was given to determine the rate of zakah and not necessarily its nisab, since the rate on gold is two-and-half percent or one-fortieth.
Es ist möglich, diese Meinung mit derjenigen von Ibn al-Musayyib, al-Zuhri und ihrer Gruppe von Anhängern zu verbinden, die das Nisab bei Rindern auf fünf festsetzen, zumal es in einer Fassung des Briefes ʿUmars über die Zakah auf fünf angesetzt wird, als Überlieferung von Jabir bin ʿAbd Allah, einem Gefährten, und bisweilen dem Brief des Propheten ﷺ zugeschrieben wird. Abu ʿUbaid merkt an, dass diese Meinung unter den Leuten nicht bekannt war, doch wurde zuvor gezeigt, dass sie tatsächlich einer Reihe von Gefährten und Nachfolgern bekannt war. Außerdem kann man argumentieren, dass die Analogie zwischen Rindern und Kamelen eine starke ist, und der Einwand des Ibn Hazm kann als auf seiner persönlichen Ansicht beruhend beiseitegelassen werden, dass jede Analogie ungültig sei. Die Mehrheit der Gelehrten stimmt dem Grundsatz zu, dass die korrekte Analogie eine Quelle der Ableitung im Schariʿa-Recht ist.
It is possible to combine this opinion with that of Ibn al Musayyib, al Zuhri and their group of followers in putting nisab on cows at five, especially since it is put at five in a version of 'Umar's letter on zakah, as a report from Jabir bin 'Abd Allah, a Companion, and is sometimes attributed to the letter of the Prophet (p). Abu 'Ubaid comments that this opinion was not known by people, but it was shown earlier that it was in fact known to a number of Companions and Followers. Additionally, one can argue that the analogy of cows and camels is a strong one and the objection of Ibn Hazm can be disregarded as based on his personal view that all analogy is invalid. The majority of scholars are in accord on the principle that the correct analogy is a source of deduction in Shari'ah.
VIERTER ABSCHNITT: ZAKAT AUF SCHAFE
SECTION FOUR ZAKAH ON SHEEP
Die Zakat auf Schafe ist aufgrund der Sunna und des Konsenses (Ijma') verpflichtend. In der Sunna überliefert Anas in dem zuvor erwähnten Anweisungsschreiben des Abu Bakr: „Was die Sadaqa auf Schafe betrifft, die frei auf der Weide grasen: Von je 40 ist ein Schaf fällig, bis zu 120."
Zakah on sheep is obligating by virtue of Sunnah and Ijma'. In Sunnah, Anas narrates in the letter of instruction of Abu Bakr mentioned earlier that "As for sadaqah on sheep, naturally cost-free pastured, out of each 40 there is one sheep due, up to 120.
Wenn die Zahl steigt, sind bis 200 zwei Schafe fällig, und wenn die Zahl um eins auf 300 steigt, sind drei Schafe fällig. Wenn sie über 300 liegt, wird für jede weitere 100 ein Schaf genommen. Wenn die natürlich weidenden, kostenlos gehaltenen Schafe weniger als 40 betragen, auch nur um eins, besteht keine verpflichtende Sadaqah darauf, es sei denn, der Besitzer möchte freiwillig geben. Als Zakah soll man weder das alte, das beschädigte noch den Widder annehmen, außer wenn es die Besitzer freiwillig geben. Ähnliche Aussagen finden sich in der Überlieferung von Ibn 'Umar und in mehreren anderen.
If the number increased, then two sheep are due up to 200, and if the number increases by one up to 300, there are three sheep due. If it is above 300,90 then one sheep is taken for each additional 100. If naturally, cost-free pastured sheep are less than 40, even by only one, there is no obligatory sadaqah on it unless the owner wishes to volunteer, As zakah one should not accept the old, the damaged, or the ram except when volunteered by the owners." Similar statements appear in the saying from Ibn 'Umar and in several others.
Die Rechtsgelehrten sind sich einig, dass die Zakat auf Schafe verpflichtend ist. Ebenso besteht einhellige Meinung, dass der Begriff „Ghanam“ sowohl Schafe als auch Ziegen umfasst, und zwar so, dass beide zusammen als eine einzige Gattung gerechnet werden.91
Jurists unanimously agree that zakah is obligatory on sheep. There is also unanimous opinion that the word "ghanam" includes both sheep and goats in such a way that they are combined together as one item.91
Gemäß dieser Überlieferung lässt sich folgende Tabelle erstellen:
According to this saying the following table can be drawn:
Wir werden in Abschnitt 6 die Beschreibung des Tieres besprechen, das als Zakat entrichtet werden soll, hinsichtlich seiner Größe, seines Alters und seines Geschlechts.
We will discuss in section 6 the description of what animal should be taken as zakah as for its size, age and sex.
Diskussion über den Satz bei Schafen
Discussion of the rate on sheep
Es ist bemerkenswert, dass die Scharia den Satz für Schafe mit zunehmender Anzahl senkt. Aus dem vorherigen Plan ergibt sich, dass der Satz ab einer Anzahl von über 120 bei einem Prozent stabilisiert ist, im Gegensatz zu den üblichen zweieinhalb Prozent auf Geschäftsvermögen, Geld und sonstige Vermögenswerte. Was ist der Grund für diese Senkung? Einige zeitgenössische Forscher92 versuchen, diese Senkung mit dem Argument zu erklären, dass die Scharia mit dieser Senkung die Tierzucht fördern wolle, da der Satz bei 40
It is notable that Shari'ah reduced the rate on sheep as their number increases. From the previous schedule it is observed that as the number grows above 120 the rate stabilizes at one percent in contrast with the usual two-and-half percent on business assets, money and other assests. What is the rationale for this reduction? Some contemporary researchers92 attempt to explain this reduction with the argument that Shari'ah intends to encourage animal breeding by this reduction, since the rate on 40
Das Schaf wird mit zweieinhalb Prozent besteuert, und dieser Satz sinkt bei 200 Stück, sodass er auf ein Prozent zurückgeht. Man fragt sich jedoch: Wenn diese Erklärung zutrifft, warum wird dann dieselbe Regelung nicht auch bei der Zakat auf andere Arten von Vieh angewandt? Der Satz bei Kamelen und Rindern pendelt sich bei großen Stückzahlen bei etwa zweieinhalb Prozent ein, was mit dem allgemeinen Satz der Zakat übereinstimmt. Wenn die oben genannte Auslegung zutrifft, müsste sie auch für andere Tiere gelten.
sheep is two-and-half percent and it regresses at 200, going clean to one percent. But one wonders, if this explanation is correct, why the same is not applied on zakah on other kinds of livestock. The rate on both camel and cows stabilizes around two-and half percent on big numbers, which is consistent with the general rate of zakah. If the above-mentioned interpretation is correct, it should apply to other animals as well.
Meiner Ansicht nach – Gott weiß es am besten – gilt: Sobald die Anzahl der Schafe wächst, enthält der Gesamtbestand an Schafen viele Lämmer, denn die meisten Schafe werfen mehr als einmal im Jahr. Diese Jungtiere werden zur Anzahl der Schafe gezählt, werden aber nicht als Zahlung der Zakat angenommen, wie in den folgenden beiden Abschnitten gezeigt wird. Es scheint mir, dass die Gerechtigkeit aus diesem Grund eine gewisse Senkung des Satzes erfordert. Bleibt der Satz bei einem von je 40 und enthält die Herde viele Jungtiere, wird der tatsächliche Satz deutlich höher. Bei den ersten 40 beträgt der Satz zweieinhalb Prozent, weil erwartet wird, dass Jungtiere bei den ersten 40 nicht mitgezählt werden, wie in Abschnitt fünf erläutert wird.
The way I see it --God knows best-- is that once the number of sheep grows, the total assests of sheep shall contain many baby lambs because most sheep give birth more than once a year, These babies are counted in the number of sheep but not accepted as payment of zakah, as shall be shown in the following two sections. It seems to me that the justice requires certain reduction in the rate for this reason. If the rate is kept at one out of each 40 while the herd contains many babies, the actual rate becomes much higher. As for the first 40, the rate is two-and-half percent because it is expected that babies would not be counted in the first 40, as will be explained in Section five.
ABSCHNITT FÜNF: SIND JUNGE TIERE ZAKATPFLICHTIG?
SECTION FIVE ARE BABY ANIMALS ZAKATABLE ?
Ahmad, Abu Daud und an-Nasa'i berichten von Suaid bin Ghaflah, dass „der Zakat-Beauftragte des Gesandten Gottes (ﷺ) zu uns kam. Wir saßen nahe bei ihm, und ich hörte ihn sagen: ‚In meiner Anweisung steht, dass ich von säugenden Tieren nichts nehmen soll.‘“94 Dies deutet darauf hin, dass Jungtiere des Viehbestands nicht zakatpflichtig sind, und dies ist die Meinung einer Gruppe führender Gelehrter. Allerdings ist die Überlieferungskette dieses Ausspruchs umstritten. Andererseits berichtet Malik in al-Muwatta, dass ʿUmar seinem Beauftragten Sufyan bin ʿAbdullah al-Thaqafi aufgetragen habe: „Zähle die Jungtiere bei ihnen mit, sogar jene, die der Hirte auf seinen Armen trägt, doch nimm sie nicht als Zahlung an.“95 Dies wird auch von al-Schafiʿi und Abu ʿUbaid überliefert.96 Dieser Bericht von ʿUmar widerspricht dem vorherigen und zeigt, dass Jungtiere bei der Berechnung des Nisab mitgezählt werden und somit zakatpflichtig sind. Dies vertritt eine Gruppe von Rechtsgelehrten, und zwar so weit, dass, wenn alle zakatpflichtigen Tiere Jungtiere wären, eines davon als Zahlung angenommen würde.97 Andere sagen jedoch, der Eigentümer solle aufgefordert werden, von außerhalb ein älteres Tier zu kaufen, um die Zakat-Zahlung zu erfüllen.98
Ahmad, Abu Daud, and al Nasa'i report from Suaid Bin Ghaflah that "the zakah commissioner of the Messenger of god (p), came to us. We sat close to him and I heard him saying 'In my instructions it is pleased that I should not take from nursing animals'.94 This indicates that baby livestock are not zakatable, and this is the opinion of a group of leading scholars. But the chain of this saying is contested. On the other hand, Malik in al Muwatta reports that 'Umar told his commissioner, Sufian bin 'Abd Allah al Thaqafi, to "Count the babies in them, even those carried by the shephered in his hands, but do not accept them in payment."95 This is also reported by al Shafi'i and 'Abu Ubaid.96 This report of 'Umar contradicts the previous report and indicates that baby animals are counted in nisab and consequently zakatable. This is what a group of jurists adopt, to the extent that if all the zakatable animals were babies, one of them would be acceptable as payment,"97 though others say the owner should be asked to buy an older animal from outside to fulfil the payment of the zakah.98
Einige Gelehrte versuchen, den Bericht von ʿUmar mit der Aussage von Suaid in Einklang zu bringen, indem sie die Zakat auf Jungtiere nicht zur Pflicht machen, wenn sie den gesamten zakatpflichtigen Bestand ausmachen; sie sagen, dort gelte die Aussage von Suaid, während Jungtiere mitgezählt werden, wenn sie bei ihren Muttertieren sind. Manche Rechtsgelehrte vertreten jedoch die Ansicht, dass Jungtiere nur dann in die Gesamtzahl der zakatpflichtigen Herde eingerechnet werden, wenn ältere Tiere das für die Zakatpflicht erforderliche Mindestmaß (Nisab) bilden. Dies ist die Ansicht von Abu Hanifa, al-Shafiʿi, Ibn Hazm und anderen. Meiner Meinung nach ist dies der islamischen Gerechtigkeit am nächsten und scheint den anderen Ansichten überlegen zu sein. Es verletzt den Grundsatz der Gerechtigkeit, eine Person, die beispielsweise vier alte Kamele besitzt, von der Zakat zu befreien, während man sie von einer Person einzieht, die fünf junge Kamele oder vier junge Lämmer besitzt, da Letztere weniger vermögend ist als Erstere. Sobald das Nisab allein durch das Zählen der erwachsenen Tiere erfüllt ist, können Jungtiere bei der Bestimmung der Gesamtzahl, die zakatpflichtig ist, mitgezählt werden. Bei größeren Mengen ist die Tarifstruktur selbst flexibel, da sie Stufen von Mengen bildet und denselben Satz auf das untere und das obere Ende jeder Stufe anwendet. So sind fünf Kamele mit dem Satz von einem Schaf zakatpflichtig, ebenso wie neun Kamele.
ABSCHNITT SECHS: BEDINGUNGEN FÜR TIERE, DIE ALS ZAKAT GEGEBEN WERDEN
SECTION SIX CONDITIONS OF ANIMALS GIVEN AS ZAKAH
Für Tiere, die als Zakat entrichtet werden können, gelten einige Bedingungen, darunter:
A few conditions are required of the animals that can be paid as zakah, which include:
1. Frei von Mängeln und Schäden. Das Tier soll frei von Krankheit, Knochenbruch, Alter sowie angeborenen oder durch Unfall entstandenen Mängeln oder Schäden sein. Der Koran sagt: „Und strebt nicht danach, etwas Schlechtes zu geben, um davon auszugeben“100, und der Prophet ﷺ sagt: „Man soll kein altes oder mangelhaftes Tier geben, und ein Einsammler soll einen Widder nicht annehmen, es sei denn, der Zahlende wünscht es freiwillig.“ Dies ist Teil eines Überlieferungstextes von Anas. Die Annahme beschädigter Tiere als Zakat-Zahlung ist den Armen und anderen Berechtigten gegenüber nicht gerecht; sie ist eine Bevorzugung des Besitzers, und das ist unangebracht.
1. Free of defects and damage. The animal should be free of illness, bone fracture, old age, or birth and accidental defects or damages. The Qur'an says "and do not aim at getting anything which is bad, in order that out of it ye may spend "100 and the Prophet (p) states "and one should not give an old or defective animal, nor should a collector accept a ram unless the payer wishes to volunteer it". This is part of the saying from Anas. Accepting damaged animals as zakah payment is not fair to the poor and other deserving recipients; it is a bias in favor of the owner, which is improper.
Was die Definition von Mangel oder Schaden betrifft, so vertritt die Mehrheit die Ansicht, dass es dieselbe Definition ist, die bei Kaufverträgen verwendet wird, obwohl manche sagen, dass alles, was für das Opfer nicht angenommen wird, auch nicht als Zakāh angenommen wird.[10] Man sollte einen besonderen Fall erwähnen, in dem ein mangelhaftes oder beschädigtes Tier als Zakāh angenommen wird, nämlich wenn alle Tiere, für die Zakāh entrichtet wird, denselben Mangel oder Schaden aufweisen, etwa eine gemeinsame Krankheit. Dies geschieht deshalb, weil die Vorschrift der Zakāh verlangt, dass aus dem gezahlt wird, was der Zakāh-pflichtige besitzt, ohne ihn zu zwingen, außerhalb ein gutes Tier allein für die Zahlung der Zakāh zu erwerben.[1]02
As for the definition of defect or damages, the majority are of the view that it is the same definition used in sales contracts, though some say that anything not accepted for sacrifice is not accepted as zakah.l0l One should mentions unique case where a defected or damaged animal is accepted as zakah, which is if all the animals being zakated have the same defect or damage, such as a common disease. This is because the ordinance of zakah asks payment from what the zakatable person owns without forcing him or her to purchase from outside a good animal only for the payment of zakah.l02
4. Der Durchschnitt: Der Zakat-Einsammler soll weder das Beste noch das Schlechteste an Qualität nehmen, sondern den Durchschnitt der geschuldeten Tiere.
Ibn 'Abbas berichtet, dass der Prophet ﷺ zu Mu'adh sagte: „Hüte dich vor dem besten Besitz der Menschen und fürchte das Gebet des Unterdrückten, denn zwischen ihm und Gott gibt es keinen Vorhang.“
Ibn Abi Shaibah überliefert, dass der Prophet ﷺ unter den als Sadaqah eingesammelten Kamelen eine ausgezeichnete Kamelstute sah. Er wurde zornig auf den Einsammler und sagte: „Was ist das?“ Der Einsammler antwortete: „Ich habe sie gegen zwei Kamele minderer Qualität eingetauscht.“ Da sagte der Prophet ﷺ: „Dann ist es in Ordnung.“115
4. The average The zakah collector should not take the best or the worst in quality, but the average of the animals owed. Ibn 'Abbas narrates that the Prophet (p) said to Mu'adh, "Avoid the best of people's wealth, and be fearful of the prayer of the oppressed, for there is no curtain between it and God." Ibn Abi Shaibah reports that the Prophet (p) saw among the camels collected as sadaqah, an excellent she-camel. He was furious at the collector and said, "What is this?" The collector answered "I exchanged it for two lesser quality camels". The Prophet said, "Then it is all right."115
Dies liegt im Wesentlichen daran, dass die Zakah auf Gerechtigkeit gegenüber beiden Seiten beruht, den Zahlenden und den Empfängern, und dass das Nehmen des Besten oder des Schlechtesten einen von beiden begünstigt. Es ist jedoch offensichtlich, dass das Beste oder das Schlechteste nach dem Wert gewählt werden kann, je nach Wahl des Viehbesitzers. Abu Dawud überliefert über seine eigene Kette vom Propheten ﷺ: „Es gibt drei Dinge, und wer sie erfüllt, wird die Süße des Glaubens schmecken: Gott allein anzubeten und zu erkennen, dass es keine Gottheit außer Gott gibt; die Zakah von seinem Vermögen zu geben, wobei seine Seele Jahr für Jahr zufrieden ist, sie zu zahlen … und nicht das Alte, das Kranke oder das Junge zu geben, noch das fehlerhafte Tier, das wenig Milch gibt, sondern aus dem Durchschnitt deines Vermögens zu geben. Gott verlangt nicht von dir, das Beste davon zu geben, noch gebietet Er dir, das Schlechteste davon zu geben.“116 Als Zakah-Zahlung darf der Einnehmer weder das Tier nehmen, das Junge säugt, noch trächtige Tiere, noch den Widder aus einer Schafherde, noch das Tier, das für die Versorgung des Haushalts des Zakah-Zahlenden bestimmt ist.117 Malik überliefert im al-Muwatta von 'Aischa, dass 'Umar ibn al-Khattab an den Schafen vorbeiging, die als Sadaqah genommen worden waren, und eines mit großen Eutern sah. Er fragte: „Was ist das für ein Schaf?“ Man antwortete ihm: „Eines, das als Sadaqah genommen wurde.“ Er erwiderte: „Seine Besitzer haben es nicht mit Freude gegeben, also zwinge die Menschen nicht zur Umkehr, und nimm nicht das Beste vom Vermögen der Muslime.“118
ABSCHNITT SIEBEN: DIE WIRKUNG VON VERMISCHUNG UND TEILHABERSCHAFT AUF DIE ZAKAT AUF VIEH
SECTION SEVEN THE EFFECT OF MIXING AND PARTNERSHIP ON ZAKAH ON LIVESTOCK
Es ist üblich, dass Viehbesitzer ihr Vieh zusammenlegen, um Unkosten zu sparen. Sollte alles zusammengetane Vieh als eine Einheit betrachtet werden, wenn es um die Bestimmung des Nisab und des Zakat-Satzes geht, oder sollte es für jeden Besitzer einzeln betrachtet werden?
It is common for livestock owners, to put together their cattles in order to save on overhead expenses. Should all gathered livestock be treated as one unit in determining the nisab and rate of zakah? or should they be considered for each owner alone?
Um diese Frage zu behandeln, sollte man beachten, dass es zwei maßgebliche Formen der gemeinschaftlichen Viehhaltung gibt. Die eine besteht darin, dass das Eigentum getrennt bleibt und man sich an bestimmten Kosten beteiligt; die andere liegt vor, wenn das Vieh gemeinsam im Besitz der Teilhaber ist. Bei der letztgenannten Form wird der Anteil jedes Eigentümers nicht in der Anzahl bestimmt, sondern nur als Verhältnisanteil am Gesamtbestand, während bei der erstgenannten Form die Tiere jeder einzelnen Person gesondert erkennbar sind. Diese beiden Formen der gemeinsamen Investition müssen nicht dieselbe Wirkung auf die Zakatpflicht haben.
To deal with this question one should note that there are two leading forms of collective breeding. One involves keeping the ownership separate and sharing in certain expenses, and the other is when the cattle is owned commonly among the partners. In the latter form, the share of each owner is not determined in number but only as a proportion of the total, whereas in the former each person's own animals are distinguished. These two forms of investing together need not have the same effect on zakatability.
Ibn Rushd fasst in der Bidayat al-Mujtahid die Ansichten der Rechtsgelehrten wie folgt zusammen:
Ibn Rushd in Bidayat al Mujtahid, summarizes the views of jurists according to the following:
Die meisten Rechtsgelehrten sind der Ansicht, dass das Vermischen von Tieren die Zakatpflicht beeinflusst, mit Ausnahme von Abu Hanifa und seinen Schülern, die meinen, dass das Vermischen von Tieren weder auf das Nisab noch auf den anzuwendenden Satz Einfluss hat. Malik, al-Schafi'i und die meisten Rechtsgelehrten stimmen darin überein, dass die Gruppe der Viehzüchter, die ihre Tiere miteinander vermischen, so behandelt wird, als wären sie ein einziger Eigentümer. Diese Rechtsgelehrten unterscheiden sich jedoch in zwei Bereichen: in der Bestimmung des Nisab und in der Definition der tatsächlichen Vermischung.
Most jurists view mixing animals as affecting the zakatability except for Abu Hanifah and his disciples, who believe that mixing together of animals does not have any effect on nisab or on the applicable rate. Malik, al Shafi'i, and most jurists agree that the group of breeders who mix their cattles together are treated as if they were one owner. Those jurists however differ in two areas: the determination of nisab and the definition of effective mixing together.
ABSCHNITT ACHT: ZAKAT AUF PFERDE
SECTION EIGHT ZAKAH ON HORSES
Pferde, die zur persönlichen Fortbewegung und zum Kampf verwendet werden, sind von der Zakāt befreit.
Horses used for personal transportation and fighting are exempt from zakah.
Unter den Muslimen herrscht Einigkeit darüber, dass Pferde, die zum persönlichen Reiten, zum Tragen persönlicher Lasten und zum Kämpfen für die Sache Gottes gehalten werden, von der Zakat befreit sind, unabhängig davon, ob sie frei auf der Weide grasen oder auf Gestüten gefüttert werden, da sie dem persönlichen und häuslichen Gebrauch dienen und keine Wachstumswerte über den persönlichen Bedarf hinaus darstellen.126 Andererseits haben sich alle Muslime außer den Zahiriten darauf geeinigt, dass Pferde, die als Handelsware von Pferdehändlern gehalten werden, zakatpflichtig sind, unabhängig davon, ob sie frei grasen oder manuell gefüttert werden, mit der Begründung, dass Pferde, die als Handelsware bestimmt sind, Waren sind, wie andere Handelsgüter auch.127 Ebenso besteht Einigkeit darüber, dass Pferde, die von ihren Besitzern während des größten Teils des Jahres gefüttert werden und die nicht zu einem der zuvor genannten Zwecke gehalten werden, von der Zakat befreit sind, denn nach Ansicht der Mehrheit der Gelehrten ist die natürliche freie Weide eine Bedingung für die Zakatpflicht von Tieren.128
It is agreed upon among Muslims that horses owned for the purpose of personal riding, carrying personal loads, and fighting for the sake of God are exempt whether they are naturally pastured or fed in ranches, because they are for personal and household use and are not growing assets in excess of personal needs.126 On the other hand, all Muslims except Zahirites have agreed that horses used as business inventory owned by horses' merchants, are zakatable whether they are naturally pastured or manually fed on the grounds that horses designed for business inventory are commodities, like other business asset.127 It is also agreed upon that horses that are fed by owners most of the year, which are not owned for any of the previously mentioned purposes, are exempt from zakah, because natural free pasturing is a condition for zakatability of animals, according to the majority of scholars.128
Zakatpflichtigkeit von frei weidenden Pferden, die zur Zucht bestimmt sind
Zakatability of naturally pastured horses designated for breeding
Es gibt zwei Meinungen über die Zakatpflicht für frei weidende Pferde, die zur Zucht und Aufzucht bestimmt sind und keine Kosten verursachen. Abu Hanifa vertritt die Ansicht, dass sie zakatpflichtig sind, vorausgesetzt, dass nicht alle besessenen Pferde Hengste sind, da diese sich in diesem Fall nicht fortpflanzen können. Die Mehrheit der Rechtsgelehrten hält diese Pferde für zakatfrei, und dies wird von Ibn al-Mundhir überliefert, und zwar von 'Ali, Ibn 'Amr al-Sha'bi, 'Ata, al-Husain al-Abdi, 'Umar bin 'Abd al-'Aziz, al-Thawri, Abu Yusuf, Muhammad (den beiden Schülern des Abu Hanifa), Abu Thawr, Abu Khaithama und Abu Bakr bin Shaiba. Andere schreiben diese Meinung 'Umar, Malik, al-Awza'i, al-Laith und Dawud zu.130
There are two opinions on the zakatability of naturally cost-free pastured horses that are designated for breeding and growth. Abu Hanifah believe they are zakatable, provided that not all horses owned are males since in this case they cannot breed.129 The majority of jurists consider these horses exempt from zakah, and this is narrated by Ibn al Mundhir from 'Ali, Ibn 'Amr al Sha'bi, 'Ata, al Husain al Abdi, 'Uamar bin 'Abd al Aziz, al Thawri, Abu Yusuf, Muhammad (the two disciples of Abu Hanifah) Abu Thawr, Abu Khaithamah, and Abu Bakr bin Shaibah. Others attribute this opinion to 'Umar, Malik, al Awza'i, al Laith and Daud.130
Belege der Mehrheit für die Nicht-Zakatpflichtigkeit von Pferden
Evidence of the majority for the non-zakatability of horses
1. Es wird in den beiden authentischen Büchern und in anderen überliefert, von Abu Hurairah, dass der Prophet ﷺ sagte: „Den Muslimen obliegt keine Sadaqah für ihre Sklaven und Stuten.“131 Diese Befreiung umfasst alle Pferde, ob sie frei weiden oder nicht, ob weiblich oder männlich, da sie allgemein gehalten ist.
1. It is reported in the two correct books and in others from Abu Hurairah that the Prophet (p) said " There is no sadaqah obligated on Muslims on their slaves and mares."131 This exemption includes all horses, naturally pastured or not, female or male because it is general.
2. Die Überlieferung von Ahmad, Abu Dawud und at-Tirmidhi von Ali, von dem Propheten ﷺ
2. The report of Ahmad, Abu Daud, and al Tirmidhi from Ali from the Prophet (p)
„Ich habe euch die Sadaqah auf Pferde und Sklaven erlassen. Zahlt die Sadaqah auf Silbergeld: einen Dirham von je 40."132
"I waived for you sadaqah on horses and slaves. Pay sadaqah on silver money, one dirham for each 40."132
3. Die Handlungen des Propheten ﷺ umfassten nicht das Einsammeln der Zakat auf Pferde, obwohl sie auf Kamele, Rinder und Schafe erhoben wurde. Der Gesandte ist derjenige, der die Einzelheiten der im Qur'an dargelegten Pflicht erläutert, und sein Wort und seine Tat zeigen, dass Pferde nicht zakatpflichtig sind.
3. The actions of the Prophet (p) did not include collecting zakah on horses, even though it was collected on camels, cows and sheep. The Messenger is the one who gives the details of the obligation outlined in the Qur'an, and his word and deed indicate that horses are not zakatable.
4. Sie argumentieren außerdem, dass zakatpflichtiges Vieh offensichtlich ganz anders ist als Pferde und dass Pferde aufgrund der grundlegenden Unterschiede in ihrer Nutzung und im Zweck, zu dem diese verschiedenen Tierarten gehalten werden, nicht durch Analogie zakatpflichtig gemacht werden können. Pferde werden zum Kampf, zur Verbreitung dieser Religion und zur Verteidigung gegen Feinde angeschafft, weshalb die Menschen dazu angehalten werden sollten, sie für solche Zwecke zu erwerben und zu halten. Gott sagt: „Haltet gegen sie bereit, was ihr an Streitkraft und Pferden aufbieten könnt, um den Feind Gottes und euren Feind abzuschrecken.“¹³³ Kriegspferde sind Kampfausrüstung, und wie Waffen und andere Kampfmittel sind sie nicht zakatpflichtig, solange sie nicht als Handelsware verwendet werden.134
4. They also argue that livestock that are zakatable are obviously very different from horses and that horses cannot be made zakatable by analogy because of the basic differences in use and in the purpose of owning these different kinds of animals. Horses are obtained for use in fighting, in establishing this religion, and in defense against enemies, so people should be encouraged to obtain them and keep them for such purposes. God says "Against them make ready your strength to the utmost of your power, including seeds of war.133 Horses of war are fighting equipment, like weapons and like other fighting tools are not zakatable as long as they are not used as a commodity for trade.134
Abu Hanifahs Ansicht und ihre Belege
Abu Hanifah's opinion and its supporting evidence
Abu Hanifa, der glaubt, dass weidende Pferde zakatpflichtig sind, führt folgende Argumente an:
Abu Hanifah, who believes that naturally pastured horses are zakatable, provides the following arguments:
Erstens berichtet al-Bukhari in seiner authentischen Sammlung von Abu Hurairah, dass der Prophet ﷺ sagte: „Pferde sind für einen Menschen eine Quelle des Lohnes, für einen anderen eine Quelle des Lebensunterhalts und für wieder einen anderen eine Quelle der Sünde. Eine Quelle des Lohnes sind sie für den, der Pferde hält, um für die Sache Gottes zu kämpfen, sie im Kampf zu reiten oder sie einem anderen zum Reiten im Kampf zu geben. Deshalb sind sie eine Quelle des Lohnes. Eine Quelle des Lebensunterhalts sind sie für den, der Pferde zur persönlichen Beförderung hält, damit er nicht auf andere angewiesen ist, und der das Recht Gottes an den Pferden nicht vergisst, noch das Recht der Menschen, auf ihrem Rücken mitgenommen zu werden. Eine Quelle der Sünde sind sie für den, der Pferde aus Prahlerei hält und um gegen die Menschen des Islam zu kämpfen.“135 Diese Aussage zeigt, dass es ein Recht Gottes an Pferden gibt, nämlich die Zakah, und das Recht, anderen das Mitreiten auf ihrem Rücken zu gewähren.136 Andere Rechtsgelehrte vertreten die Auffassung, dass mit dem Recht an den Pferden der Einsatz der Pferde im Kampf gemeint sei.137
Firstly, al Bukhari reports in his correct collection from Abu Hurairah that the Prophet (p) said "Steeds are for a person a source of reward, for another they are a source of sustenance, and for yet another they are a source of sin. He for whom they are a source of reward is the man who owns horses for the purpose of fighting for the sake of God, to ride it in battle or to give it to someone else to ride in battle. That is why they are a source of reward. For one who keeps horses for personal transportation so he does not need others, and does not forget God's right on the horses or the right of people to be given lifts on their backs, they are source of sustenance. And for the person who keeps steeds as a matter of pride and to fight against the people of Islam, they are a source of sin."135 This saying indicates that there is a right of God on horses, zakah and giving lifts on their backs.136 Other jurists argue that what is meant by the right on horses is the use of horses in fighting.137
Zweitens wird von Jabir überliefert, dass der Prophet ﷺ sagte: „Auf jede Stute, die frei auf der Weide grast, ist ein Dinar oder zehn Dirham fällig." Es wird von ad-Daraqutni und al-Baihaqi überliefert, und beide stufen es als schwach ein. Aus diesem Grund argumentiert die Mehrheit der Rechtsgelehrten, dass es nicht gegen die korrekte Überlieferung bestehen kann, nach der die Zakat auf Pferde entfällt: „Auf Sklaven und Stuten von Muslimen ist keine Zakat fällig."
Drittens: Durch Analogie zu Kamelen. Beide sind wachsende und nützliche Tiere, und bei beiden ist die Bedingung für die Zakatpflicht erfüllt, nämlich die natürliche, kostenfreie Weidehaltung. Die behaupteten Unterschiede zwischen Pferden und anderem Vieh sind nicht mehr als die Unterschiede zwischen den übrigen Vieharten, da jedes Tier seine eigenen Besonderheiten hat. Es gibt viele Unterschiede zwischen Kamelen und Schafen, und dennoch sind beide zakatpflichtig. Abu Hanifa hält an diesem Argument fest mit der Begründung, dass der Grund für die Zakatpflicht etwas ist, das sich rational erklären lässt, und keine reine Angelegenheit des Gottesdienstes. Dieser Grund ist Wachstum oder das Potenzial zum Wachstum, und sobald Wachstum bei einem anderen Vermögensgegenstand vorliegt, muss die Zakatpflicht auch auf diesen ausgedehnt werden.
Nisab und Sätze der Zakāt auf Pferde
Nisab and rates of zakah on horses
Abu Hanifah bestimmt kein Nisab für Pferde. Der Verfasser von al-Durr al-Mukhtar schreibt: „Es ist allgemein bekannt, dass Abu Hanifah kein Nisab für Pferde festlegt; wir haben keine Überlieferung von ihm darüber."146 Ibn 'Abidin führt in seinem Kommentar an, dass al-Qahastani sagt: „Einige geben das Nisab mit drei an, andere mit fünf."147 Es scheint, dass die Festlegung auf fünf zutreffender ist, weil sie derjenigen für Kamele ähnelt. Die Zahl fünf wird bei den Nisab-Bestimmungen häufig verwendet: Das Nisab beträgt fünf Kamele, fünf Uqiyyah Silber [entsprechend 200 Dirham] und fünf Wasq Getreide.
Abu Hanifah does not determine a nisab for horses. The author of al Durr al Mukhtar writes "It is best known that Abu Hanifah does not estimate nisab for horses; we have no report from him about that."146 Ibn 'Abidin in his commentary quotes al Qahastani as saying "Some indicate nisab at three and others indicate it at five."147 It seems that the estimation of five is mare correct because of its similarity to that of camels. The number five is often used in nisab . nisab is five camels, five 'uqiyyah of silver [equals 200 dirhams] and 5 wasq of grain.
Die Abgabe wird laut Ibn Abidin von Abu Hanifa so erläutert: Den Besitzern arabischer Pferde wird die Wahl gelassen, für jedes einen Dinar zu zahlen, oder ihre Pferde zu schätzen und 5
The rate is explained by Ibn Abidin from Abu Hanifah: Owners of Arabian horses are given the choice of paying one dinar on each or evaluating their horses and paying 5
Dirham für jeweils 200 Dirham an Wert – der Satz beträgt lediglich zweieinhalb. Bei nicht-arabischen Pferden wird nur der Wert berücksichtigt.148
dirhams for each 200 dirhams of value - the rate is just two-and-half. For non-arabian horses, only the value is considered.148
Analyse
Analysis
Nach der Erörterung der beiden Argumente scheint mir, dass der Gesandte (ﷺ) das Bestehen der Zakah auf Pferde nicht auf eindeutige Weise verneint hat, aber auch nicht eindeutig zu ihr verpflichtet hat. Die Aussage von Abu Hurairah: „Auf den Sklaven und die Stute eines Muslims fällt keine Sadaqah“ berührt nichts anderes als das Pferd, das zur persönlichen Beförderung und als Reittier im Krieg dient. Diese Erklärung wird durch die Auslegung von Zaid bin Thabit und 'Abbas gestützt, die ihm korrekt überliefert wurde. Schon der Wortlaut „sein Sklave und seine Stute“ in der Aussage scheint auf diese Bedeutung hinzuweisen. Ferner besteht unter den Rechtsgelehrten – mit Ausnahme der Zahiriten – ein einmütiger Konsens (Ijma'), dass die Zakah auf Pferde und Sklaven zu entrichten ist, wenn sie zum Handelsvermögen gehören. Abu Hurairah neigte dazu, am Wortlaut der Texte festzuhalten, und war unter den Gefährten für sein genaues Gedächtnis bekannt, doch hatte er nicht den Ruf, Begriffe zu analysieren und auszulegen wie Zaid und Ibn 'Abbas. Die Aussage von 'Ali: „Ich habe euch die Sadaqah auf Pferde und Sklaven erlassen“ wird von al-Daraqutni als korrekt bewertet, wenn sie bei 'Ali endet und nicht auf den Propheten (ﷺ) zurückgeführt wird. Es ist allgemein bekannt, dass al-Daraqutni der Experte auf diesem Gebiet ist. Die Worte „ich habe euch erlassen“ deuten jedoch darauf hin, dass diese Vermögenswerte grundsätzlich zakatpflichtig sind, der Prophet (ﷺ) jedoch die Zakah aus einem bestimmten Grund erlassen hat. Dieser Grund könnte der dringende Bedarf an Kriegspferden gewesen sein oder der Umstand, dass Pferde in Arabien kein bedeutendes Vermögensgut darstellten.
After discussing the two arguments, it seems to me that the Messenger (p) did not negate the existence of zakah on horses in a clear way, but neither did he obligate it clearly. The saying from Abu Hurairah, "There is no sadaqah on a Muslim's slave and mare" does not touch on anything other than the horse used for personal transportation and as a mount for war. This explanation is supported by the interpretation from Zaid bin Thabit and 'Abbas, correctly reported to him. The very words "His slave and his mare" in the saying seem to indicate this meaning. Also, that it is unanimous by Ijma' among jurists -- except Zahirites-- that zakah is obligatory on horses and slaves when they are part of business inventory. Abu Hurairah was inclined to hold to the letters of texts, and was known among the Companions for his precise memory, and did not have a reputation of analyzing and elaborating like Zaid and Ibn 'Abbas. The saying from 'Ali, "I have waived for you the sadaqah on horses and slaves" is noted by al Daraqutni as correct when it ends at 'Ali and is not linked to the Prophet. It is well known that al Daraqutni is the expert on such matters. However the words "waived for you" imply that these assets should be in principle zakatable but the Prophet (p) waived the zakah are them for certain reason.l49 This could be the desperate need for steeds of war or the fact that horses were not a substantial item of wealth in Arabia.
Exkurs: Die Unterscheidung zwischen den Anordnungen des Propheten als Gesandter Gottes und seinen Anordnungen als weltlicher Staatsoberhaupt.
Digression: The distinction between orders of the Prophet as a messenger of God orders as a temporal head of state.
Ausgehend von der vorangegangenen Diskussion erscheint es geboten, diesem wichtigen Punkt einige Abschnitte zu widmen. Man sollte stets die Umstände betrachten, die eine Aussage des Propheten ﷺ umgeben, sowie den Gegenstand der Aussage, um zu prüfen, ob sie sich auf zeitliche, politische, wirtschaftliche, militärische oder administrative Angelegenheiten bezieht oder auf die Grundsätze der islamischen Lebensweise. Manchmal existiert ein anderer Text, der die dauerhafte Geltung eines bestimmten zeitlichen Anwendungsfalls anzeigt, oder ähnliche Ereignisse wurden unterschiedlich behandelt, was darauf hindeutet, dass diese Behandlung eher zeitlich als religiös bedingt ist.
The previous discussion leads us to devote a few paragraphs to deal with this important point. One should always look at the circumstances that surround a statement made by the Prophet (p) and the subject matter of the saying to see whether it relates to temporal, political, economic, military, or administrative affairs, or to the principles of the Islamic way of life. There may exist sometimes another text that indicates the enduring principle of a special temporal application, or similar events may have been differently treated, which indicates this treatment may be temporal rather than religious.
Al-Qarafi gibt in seinem al-Ihkam ein Beispiel für den Ausspruch: „Wer einen feindlichen Kämpfer tötet, dem gehört sein persönliches Eigentum.“ Malik sagt, dies sei eine Entscheidung des Propheten ﷺ als Staatsoberhaupt und keine allgemeine Regel. Wenn die Führung des islamischen Staates zu Beginn eines Krieges eine solche Regelung erlässt, dann soll sie gelten; andernfalls bleibt der allgemeine Grundsatz bestehen, dass die Kriegsbeute gemäß dem Text des Qur'an in der achten Sure (al-Anfal) verteilt wird. Malik führt die folgenden Argumente an, um diese Ansicht zu stützen:
An example is give by al Qarafi in his al Ihkam about the saying "One who kills an enemy soldier shall have his personal property". Malik says this is a decision by the Prophet (p) as a head of state and is not a general rule. If the leaders of the Islamic state declare such a regulation at the beginning of a war, then it should apply, but otherwise, the general principle that war booty is distributed according to the text of the Qur'an in sura eight (al Anfal) remains applicable. Malik gives the following arguments to support this view:
1. Der Vers über die Verteilung der Kriegsbeute in der Sura (Al-Anfal) steht im Widerspruch zu diesem Ausspruch.
1. The verse about the distribution of war booties in sura (al Anfal) contradicts this saying.
2. Eine solche Regelung könnte die Absichten der Kämpfer stören und ablenken, sodass sie nicht mehr um Gottes willen kämpfen, sondern das Eigentum des Feindes begehren.
ABSCHNITT NEUN: ANDERE NATÜRLICH WEIDENDE HAUSTIERE
SECTION NINE OTHER NATURALLY PASTURED DOMESTIC ANIMALS
Dieser Abschnitt behandelt den allgemeinen Fall von natürlich weidenden, kostenlos gehaltenen Haustieren, die zum Zweck des Gewinns gehalten werden. Können wir den Fall der Zakat auf alle solchen Tiere verallgemeinern oder nicht? Anders gefragt: Soll sich die Zakat auf die vier zuvor genannten Arten beschränken, oder soll sie alle Haustiere einschließen? Einige der heutigen führenden Professoren der islamischen Studien, darunter Muhammad Abu Zahra, 'Abd al-Wahhab Khallaf und 'Abd al-Rahman Hasan, leiten aus der Praxis von 'Umar ab, dass man auf die Zakat den Analogieschluss anwenden kann.
This section deals with the general case of naturally cost-free pastured domestic animals maintained for profit. Can we generalize the case of zakah on all such animals or not? In other words should zakah be restricted to the four previously mentioned species or should it include all domestic animals? Some of today's leading professors of Islamic studies, including Muhammad Abu Zahra, 'Abd al 'Wahab Khallaf, and 'Abd al Rahman Hasan, deduct from the practice of 'Umar that one can apply analogy on zakah.
'Umar bin al-Khattab verpflichtete die Zakat auf Pferde im Wege der Analogie, mit der Begründung, dass Pferde zu wertvollen Vermögenswerten geworden seien. Dies wird von Abu Hanifah gestützt, dem Meister in der Anwendung der Analogie. Diejenigen, die die Zakat auf Pferde nicht verpflichtend machen, tun dies nicht aus Ablehnung der Analogie, sondern weil sie den Umstand, dass Vieh essbar ist, als wichtigen Grund für seine Zakatpflicht betrachten. Da Pferde nicht essbar sind, weigern sie sich, die Zakatpflicht auf Pferde auszudehnen. Der Verfasser von al-Mughni schreibt: „Die Analogie zwischen Pferden und Vieh ist nicht zutreffend, denn Letzteres ist wachsender Reichtum, der zum Melken und zur Fleischgewinnung dient und zum Opfer verwendet werden kann." Die Mehrheit der Gelehrten betrachtet den Umstand des Wachstums allein nicht als Grund für die Zakatpflicht.
'Umar bin al Khattab obligated zakah on horses by analogy, on the grounds that horses were becoming valuable assets. This is upheld by Abu Hanifah, the master in the application of analogy. Those who do not obligate zakah on horses do not do so in denial of analogy, but because they consider the edible character of livestock an important reason for their zakatability. Since horses are not edible, they refuse to extend zakatability to horses. The author of al Mughni writes "The analogy of horses and livestock is incorrect, because the latter are growing wealth that is used for milking and meat and can be used for sacrifice." The majority of scholars does not consider the character of growth alone the reason for zakatability.
Diese drei Professoren fügen hinzu: Wenn der weise Nachfolger ʿUmar das Wachstum als wesentliche Voraussetzung für die Zakatpflicht ansah und Abu Hanifa ihm folgte, dann können wir deren Anwendung auf andere Tiere ausweiten und erklären, dass alle Tiere, die wachsen und natürlich, ohne Kosten auf der Weide gehalten werden, zakatpflichtig sind, sofern sie das Mindestmaß für die Zakatpflicht (Nisab) erreichen, das zwanzig Dinar entspricht, mit einem Satz von 2,5 %. Der Nisab wird im Verhältnis zu Gold bemessen, weil ʿUmar den Grundsatz akzeptierte, Pferde zur Bestimmung der Zakat zu bewerten, und der Wert gegenwärtig in Gold geschätzt wird.158
ABSCHNITT ZEHN: ALLGEMEINE GRUNDSÄTZE, DIE AUS DEN VORANGEGANGENEN ABSCHNITTEN ABGELEITET SIND
SECTION TEN GENERAL PRINCIPLES DERIVED FROM THE PREVIOUS SECTIONS
Die Erörterung in den vorangegangenen Abschnitten dieses Kapitels war ausführlich, weil die Scharia selbst für die Zakat auf Vieh viele Grundsätze und Regelungen vorschreibt, die in anderen Bereichen der Zakat möglicherweise nicht so detailliert sind, und weil die eingehende Analyse dieses Themas wichtige Prinzipien aufzeigt, die für das Verständnis des Wesens der Zakat im Allgemeinen von großem Nutzen sein werden. Zu diesen Prinzipien gehören die folgenden:
The discussion in the previous sections of this chapter has been lengthy because Shari'ah itself dictates many principles and rulings about zakah on livestock that may not be as detailed in other areas of zakah, and because the lengthy analysis of this issue uncovers important principles that will be of great benefit in understanding the essence of zakah in general. Among these principles are the following:
1. Die Zakāt ist zwar eine Form der Anbetung, zugleich aber auch eine öffentliche Einrichtung, die vom islamischen Staat beaufsichtigt wird. Die Ernennung und Entsendung von Zakāt-Beauftragten ist Aufgabe des islamischen Staates.
1. Zakah, although a worship, is also a public institution supervised by the Islamic state. Appointing and sending zakah commissioners is the duty of the Islamic state.
2. Die Zakat-Bestimmungen wahren ein Gleichgewicht zwischen den Anliegen der Armen einerseits und den Interessen der Reichen andererseits, indem geringe Vermögensmengen von der Zakat befreit sind und als Zakat-Zahlung nur Vermögenswerte von durchschnittlicher Qualität angenommen werden.
2. Zakah regulations balance the concerns of the poor on one hand and the interests of the rich on the other hand, so that small quantities of wealth are exempted from zakah and average quality assets only are accepted as zakah payment.
3. Die kostspielige Unterhaltung eines Vermögensgegenstandes mindert die Zakāh auf diesen Gegenstand oder hebt sie auf. Aus diesem Grund halten die meisten führenden Rechtsgelehrten handgefütterte Tiere für zakāhfrei, mit der Begründung, dass sie ihren Besitzer ebenso viel kosten, wie sie ihm einbringen.
3. The expensive upkeep of an asset reduces zakah or waives it on that asset. For that reason, the majority of leading jurists consider manually fed animals exempt from zakah on the ground that they cost as much as they profit the owner.
4. Die Umwandlung eines Vermögensgegenstandes, der dem Wachstum dient, von seiner Nutzung zum Gewinnerzielen zur persönlichen Nutzung befreit ihn nach Ansicht der Mehrheit der Gelehrten von der Zakat, und zwar in Bezug auf Kühe und Kamele, die zum Tränken, zur Bestellung des Ackers und zum Tragen persönlicher Lasten eingesetzt werden.
1. Sure an-Nahl, 16:5-7.
1. Sura al Nahl, 16:5-7.
2. Ebd.
2. Ibid.
3. Ebd.
3. Ibid.
4. Sura Yasin: 36:71-73.
4. Sura Yasin: 36:71-73.
5. Al Durr al Mukhtar und dessen Kommentar, Rad al Muhtar, Bd. 2, S. 20–21.
5. Al Durr al Mukhtar and its commentary, Rad al Muhtar, Vol. 2, p. 20-21.
Diese Bedingung leitet sich aus dem ab, was Ahmad, an-Nasa'i und Abu Dawud von Bahz bin Hakim überliefern, von seinem Vater, von seinem Großvater, der sagte: Ich hörte den Gesandten Gottes ﷺ über Kamele, die frei weidend (ohne Kosten) gehalten werden, sagen: Für je vierzig ist eines als Zakat fällig ... usw. Diese Überlieferung wird von einer Gruppe führender Gelehrter als korrekt eingestuft. Das Adjektiv „frei weidend (ohne Kosten)“ impliziert hier, dass künstlich gefütterte Kamele nicht zakatpflichtig sind; andernfalls wäre das Hinzufügen eines solchen Adjektivs bedeutungslos, und der Prophet ﷺ spricht nicht vergeblich. Aus dieser Aussage geht klar hervor, dass Kamele, die als frei weidend (ohne Kosten) gekennzeichnet sind, anders behandelt werden als solche, auf die dies nicht zutrifft.
This condition is derived from what is reported by Ahmad, al Nasa'i, and Abu Daud from Bahz bin Hakim from his father from his grandfather, who said: I heard the Messenger of God (p) saying about naturally ( cost-free ) postured camels, for each forty, there is one as zakah ... etc. "This saying is graded correct by a group of leading scholars. The adjective "naturally, cost-free pastured" here implies that artificially fed camels are not subject to zakah; otherwise adding such an adjective becomes meaningless, and the Prophet (p) does not speak in vain. It is obvious from this saying that camels characterised, as naturally, cost-free pastured are unlike those that are not.
Al-Chattabi kommentiert: „Wenn etwas eine von zwei Eigenschaften haben kann und auf eine dieser Eigenschaften eine Bestimmung der Scharia angewendet wird, dann gilt für die andere Eigenschaft implizit die gegenteilige Bestimmung." Ebenso wird unter den Gelehrten der Methodik der Rechtswissenschaft (Usul al-Fiqh) anerkannt, dass die Nennung einer bestimmten Eigenschaft in einer Bestimmung impliziert, dass die Bestimmung nicht gilt, wenn die Eigenschaft fehlt, d. h. Kamele, die mit gekauftem Futter gefüttert werden, werden anders behandelt.
Al Khattabi comments, "When something may have either of two characteristics, and a ruling of Shari'ah is applied to one of them, then the opposite ruling applies to the other characteristic, by implication".8 It is also accepted by scholars of the methodology of jurisprudence that giving a specific characteristic in a ruling implies that when the characteristic is absent the ruling does not apply9 i.e., camels fed by purchased feed are treated differently.
Diese Aussage wird durch einen weiteren Bericht gestützt, der in der korrekten Sammlung von al-Bukhari und anderen von Anas überliefert ist: „Wenn Schafe kostenlos auf natürlicher Weide grasen und die Zahl 40 erreichen, ist ein Schaf als Zakat fällig." Wenn die Bedingung der natürlichen, kostenlosen Weide bei Schafen erforderlich ist, muss sie per Analogie auch bei Kamelen und Rindern erforderlich sein, da es keinen Unterschied zwischen ihnen geben darf. Aussagen ohne eine solche Einschränkung sind im Lichte derjenigen zu verstehen, die mit der Einschränkung der natürlichen, kostenlosen Weide überliefert wurden.
This saying is further supported by a report is the correct collection of al Bukhari and others from Anas, that "if sheep are naturally (cost-free) pastured, and reach 40 in number, there is one sheep as zakah". If the condition of natural free pasture is required on sheep it should also be, by analogy, required on camels and cows, since there should be no distinction between them. Sayings without such restriction should be taken with reference to those that came with the restriction of natural free grasing.
Dies ist die Meinung der Mehrheit der Gelehrten. Rabi'ah, Mālik und al-Layth weichen davon ab. Sie verpflichten zur Zakāt auf Vieh, das mit Futter gefüttert wird, in gleicher Weise wie auf Vieh, das auf natürlicher Weide grast, wie es durch die Aussprüche nahegelegt wird, die diese Einschränkung nicht enthalten. Ihre Erklärung der einschränkenden Aussprüche lautet, dass die Wendung „natürliche oder kostenlose Weide“ eine allgemeine Beschreibung sei, da dies zur Zeit des Propheten ﷺ ein übliches Merkmal von Vieh war.10
This is the opinion of the majority of scholars, Rabi'ah, Mlaik and al Layth differ on that. They obligate zakah on manually fed livestock the same way it is on naturally pastured, as implied by the sayings that do not have the restriction. Their explanation of the restricting sayings is that the word "natural or cost-free pasture" is a general description because this was a common adjective of livestock at the time of the Prophet (p).10
Zweitens der Bericht des Abu 'Ubaid von al-Zuhri, dass Kühe und Kamele, die zum Tragen von Reitern dienen, nicht zakatpflichtig sind, und ebenso wenig Kühe, die für den Ackerbau eingesetzt werden.
All dies gleicht Werkzeugen für die Landwirtschaft. Sa'id bin Abd al-Aziz al-Tanukhi sagt: „Kühe, die im Ackerbau eingesetzt werden, sind nicht zakatpflichtig, denn das hervorgebrachte Getreide wird verzakatet, und an seiner Hervorbringung ist die Arbeit der Kühe beteiligt.“16 Würden Tiere, die im Prozess der Landwirtschaft eingesetzt werden, verzakatet, so würde die Zakat auf die Landwirtschaft doppelt erhoben: einmal auf die Produktionsmittel und erneut auf den Ertrag, wie Abu 'Ubaid zu Recht feststellt. Malik weicht in diesem Urteil von der Mehrheit ab; nach ihm ist die Zakat auf Kühe und Kamele verpflichtend, gleichgültig, ob sie arbeiten oder nicht, ob sie auf natürlicher Weide grasen oder nicht. Als dem al-Thawri die Ansicht Maliks mitgeteilt wurde, erwiderte er: „Ich hätte nicht gedacht, dass jemand so etwas sagen würde.“17 Der Fairness halber sei hinzugefügt, dass einige malikitische Rechtsgelehrte der Ansicht der Mehrheit zuneigen.
Two things support these narrations and this point of view. The first is the principle that assets designated for personal use and service are not zakatable, and by the same token livestock designated for cultivation, or personal transportation should not be zakatable. It is apparent that such animals are not part of the assets invested for growth.14 Secondly, the report of Abu 'Ubaid from al Zuhri, that cows and camels used for carrying riders are not zakatable, and neither are cows used for cultivation.15 All these are like tools for agriculture, Sa'id bin Abd al Aziz al Tanukhi says "Cows used in cultivation are not zakatable, because the grain produced is being zakated, and it involves the work of cows.16 If animals used in the process of farming were to be zakated, zakah would then be double on agriculture, taken once on the means of production and again on the produce, as rightly stated by Abu 'Ubaid. Malik disagrees with the majority on this ruling, and according to him zakah is obligated on cows and camels, working or not, naturally pastured or not. When the view of Malik was mentioned to al Thawri he replied "I did not think that anyone would say that".17 In fairness, one should add that some Malikite jurists lean toward the view of the majority.
Ibn Naji zitiert Ibn 'Abd al-Salam mit den Worten: „In dieser Frage ist die Ansicht der Mehrheit diejenige, bei der man sich wohler fühlt." Abu 'Umar ibn 'Abd al-Barr zeigt, dass die Ansicht der Malikiten zu Arbeitstieren im Widerspruch zu ihrer Position über Schmuck steht, der zum persönlichen Gebrauch bestimmt ist; Letzterer ist ihnen zufolge nicht zakatpflichtig.18
Ibn Naji quotes lbn 'Abd al Salam as saying "In this regard, the view of the majority is the one that one feels more comfortable with." Abu 'Umar bin 'Abd al Barr shows that Maliketes' view on working animals is in conflict with their position on jewelry designated for personal use; the latter is not zakatable, according to them.18
Der Grund ist offensichtlich, dass der fällige Betrag weniger als ein Kamel ausmacht, zugleich aber betrachtet die Scharia fünf Kamele als ausreichend, um zu bestimmen, wer reich ist.25
The reason is obviously that the amount due is less than one camel, but at the same time Shari'ah considers five camels to sufficiently define who is rich.25
Die Zahlen und Mengen in den beiden obigen Tabellen stammen von den Handlungen des Gesandten Gottes (ﷺ). An-Nawawi sagt in al-Majmu', dass die Mengen und Beträge der Zakāt auf Vieh auf die beiden Überlieferungen zurückgehen, die von Anas und Ibn ʿUmar berichtet werden.26
Numbers and amounts in the above two tables come from the actions of the Messenger of God (p). Al Nawawi in al Majmu' says that the quantities and amounts of zakah on livestock come from the two saying narrated by Anas and Ibn 'Umar.26
there is one she-camel two to three years old, and for each 50 there is one she-camel three to four years old. A person who owns [up to] four camels is not zakatable unless he volunteers, but if they reach five camels, one sheep is due on them as zakah. In the sadaqah on sheep, if they are naturally, cost-free pastured, and number between 40 and 120 sheep, there is one sheep due. For more than 120 and up to 200, there are two sheep.
Bei mehr als 200 bis 300 Schafen sind es drei Schafe. Bei mehr als 300 beträgt die Menge der Zakāt ein Schaf für je 100 oder einen Teil davon. Besitzt eine Person weniger als 40
For more than 200 up to 300 there are three sheep. For more than 300, the amount of zakah is one sheep for each 100 or a fraction therein. If a person owns less than 40
natürlich kostenlos weidende Schafe; es gibt keine Sadaqah darauf, außer wenn die Person freiwillig spenden möchte. Auf Münzgeld ist ein Viertel eines Zehntels fällig. Besitzt eine Person nur 190 Dirham27, ist nichts darauf zu entrichten, außer aus freier Initiative des Besitzers.
naturally cost-free pastured sheep, there is no sadaqah unless the person wishes to volunteer. On mint currency there is one-fourth of one-tenth due . If a person own only 190 dirhams27 there is nothing on them except by the voluntary initiative of the owner".
Der Brief erklärt weiter: „Wer als Zakat eine weibliche Kamelin von ein bis zwei Jahren schuldet und keine in diesem Alter besitzt, sondern eine im nächsthöheren Alter, dem ist dies gestattet, und der Zakat-Einsammler erstattet ihm die Differenz von zwanzig Dirham oder zwei Schafen. Wer eine weibliche Kamelin von ein bis zwei Jahren schuldet, aber nicht besitzt, wird an ihrer Stelle ein männliches Kamel von zwei bis drei Jahren angenommen. Wer als Zakat eine weibliche Kamelin von vier bis fünf Jahren schuldet und keine in dieser Altersgruppe hat, aber eine weibliche Kamelin, die ein Jahr jünger ist, darf die jüngere zusammen mit zwei Schafen, falls vorhanden, oder zwanzig Dirham zahlen. Wer als Zakat eine weibliche Kamelin von drei bis vier Jahren schuldet und keine in dieser Altersgruppe hat, kann eine weibliche Kamelin im nächsthöheren Alter zahlen, und der Einsammler erstattet ihm dann zwanzig Dirham oder zwei Schafe. Ebenso wird von jemandem, der eine weibliche Kamelin von drei bis vier Jahren als Sadaqah zahlen muss und nur eine weibliche Kamelin im Alter von zwei bis drei Jahren besitzt, diese zusammen mit zwei Schafen oder zwanzig Dirham angenommen. Für jemanden, dessen Sadaqah eine weibliche Kamelin von zwei bis drei Jahren sein soll und der eine besitzt, die ein Jahr älter ist, ist dies ein zulässiger Ersatz, und der Zakat-Einsammler erstattet ihm zwanzig Dirham oder zwei Schafe. Hat jemand als Sadaqah eine weibliche Kamelin von zwei bis drei Jahren zu zahlen und besitzt sie nicht, wohl aber eine, die ein Jahr jünger ist, so wird diese als Zakat angenommen, zusammen mit zwanzig Dirham oder zwei Schafen. Ein altes, beschädigtes oder fehlerhaftes Tier wird nicht als Zakat angenommen, und der Einsammler soll keinen Widder nehmen, es sei denn, der Zakat-Zahlende bietet ihn freiwillig als zusätzliche Sadaqah an. Was getrennt ist, darf nicht zusammengefügt werden, und was zusammen eine zakatpflichtige Einheit bildet, darf nicht getrennt werden, um Zakat zu vermeiden. Bei Vieh, das Teilhabern gehört, sollen die Teilhaber die Abrechnung untereinander im Verhältnis ihrer Anteile regeln. An-Nawawi sagt: „Dieser Brief wird von al-Bukhari in seiner authentischen Sammlung überliefert, verstreut über das Kapitel über die Zakat.“ „Ich habe es wieder zusammengesetzt."31 Es wird auch von Ahmad, Abu Dawud, an-Nasa'i und ad-Daraqutni überliefert.
The letter further states, "The person whose zakah is a female camel, one to two years old, and who has none of that age , but one in the next higher age bracket, it is acceptable, and the zakah collector returns to him the difference, twenty dirhams or two sheep. If he owes a she-camel one to two years old but does not have it, a male camel between two and three years old is accepted in its place. A person who owes as zakah one she-camel four to five years old and has none in that age group, but has a she-camel one year younger, may pay the younger along with two sheep if available, or twenty dirhams. A person who owes as zakah one female camel three to four years old and does not have any in that age bracket can pay one female camel in the next higher age bracket and the collector then returns to him 20 dirhams or two sheep. Nor a person who is required to pay sadaqah in the amount of one female camel three to four years old and has only a female camel in the age group of two to three years old, it can be accepted from him, along with two sheep or 20 dirhams. For a person whose sadaqah should be one female camel two-three years old who has one a year older, it is an acceptable substitute the zakah collector returns to him 20 dirhams or two sheep. If a person sadaqah is one female camel two to three years old and he does not have it, but has one a year younger, it is acceptable as zakah along with 20 dirhams or two sheep.28 An old, damaged or defected animal is not accepted as zakah, nor should the collector take a ram unless it is volunteered as extra sadaqah by the zakah payer. What is divided should not be added together, and what is together a zakatable unit must not be divided in order to avoid zakah.29 For cattle owned by partners,30 partners would settle the account among themselves in proportion to their shares. Al Nawawi says "this letter is reported by al Bukhari in his correct collection, scattered throughout the chapter on zakah. I put it back together."31 It is also reported by Ahmad, 'Abu Daud, al Nasai and al Daraqutni.
Der Letztere fügt hinzu: „Die Überlieferungskette ist korrekt und alle Überlieferer sind vertrauenswürdig", wie in al-Muntaqa.32 Asch-Schaukani sagt: „Es wird auch von asch-Schaukani, al-Baihaqi und al-Hakim überliefert. Ibn Hazm sagt, diese Überlieferung sei im höchsten Maße korrekt. Sie wird auch von Ibn Habban und anderen als korrekt eingestuft.33
The latter adds "The chain is correct and the narrators are all trustworthy," as in al Muntaqa.32 Al Shaukani says "It is also reported by al Shaukani, al Baihaqi, and al Hakim, Ibn Hazm says this message is maximum in correctness. It is also graded correct by Ibn Habban and others.33
Der Ausspruch von Ibn ʿUmar, überliefert von Sufyān bin Husain, von az-Zuhrī, von Sālim, von seinem Vater ʿAbdullāh bin ʿUmar: Der Gesandte Gottes ﷺ schrieb das Schreiben über die Sadaqah, schickte es aber nicht an seine Beauftragten, bis er starb. Er band es an sein Schwert, und als er starb, handelte Abū Bakr danach, bis er starb, und dann ʿUmar, bis er starb. Das Schreiben enthält: „Für fünf Kamele ist ein Schaf fällig, für zehn zwei Schafe..“ usw., mit denselben Sätzen, die im Ausspruch von Anas aufgeführt sind. An-Nawawī sagte, er werde von Abū Dāwūd und at-Tirmidhī überliefert, und at-Tirmidhī bezeichnet ihn als einen guten Ausspruch. Asch-Schaukānī fügt hinzu: „Dieser Ausspruch wird auch von ad-Dāraqutnī, al-Ḥākim und al-Baihaqī überliefert.“35
The saying from Ibn 'Umar, is narrated by Sufian bin Husain from al Zuhri from Salim from his father, 'Abdullah bin 'Umar: The Messenger of God (p) wrote the message on sadaqah but did not send it to his commissioners until he died. He tied it to his sword, and when he died, Abu Bakr applied it until he died, and then 'Umar, until he died. The letter contains "For five camels there is one sheep due, for ten, two sheep.."etc, continuing with the same rates listed in the saying from Anas. Al Nawawi said it is reported by Abu Daud and al Tirmidhi, who marks it a good saying.34 Al Shaukani adds "This saying is reported also by al Daraqutni, al Hakim and al Baihaq".35
Ibn Hazm sagt in seinem Kommentar zu dem Ausspruch von Anas: „Diese Überlieferung ist im höchsten Maße authentisch. Der Wahrhaftige Abu Bakr hat sie in Gegenwart aller Gefährten angewandt, und es ist nicht bekannt, dass auch nur einer von ihnen widersprochen hätte, obwohl Ijma' gewöhnlich bei weitaus geringerer Einmütigkeit behauptet wird als hier."36 Die große Mehrheit der Gelehrten dieser Gemeinschaft hat diese Überlieferungen mit Zustimmung aufgenommen und wendet sie praktisch an, obwohl einige führende Hadith-Gelehrte, wie Yahya bin Ma'in, zögern, sie für authentisch zu halten, in Übereinstimmung mit seinem besonderen Ansatz bei der Prüfung der Überlieferer und der Verbindungen zwischen ihnen.
Ibn Hazm says in his commentary on the saying from Anas "This saying is maximum in correctness. The Truthful Abu Bakr applied it in the presence of all the Companions, and none of them is known to have disagreed at all, although ijma' is usually claimed in much lees unanimitty than this."36 The great majority of scholars of this nation have received these messages with acceptance, and practically apply them, although some of the leading scholars of hadith, such as Yahya bin Ma'in hesitate in considering them correct, in consistency with his special approach in scrutinising narrators and the links among them.
Es scheint, dass der Orientalist Schacht den Standpunkt Ibn Ma'ins missbraucht, um an allen Überlieferungen über die Zakat und an der Institution selbst Zweifel zu wecken. Er behauptet, die Meinungen der Rechtsgelehrten zu diesem Thema hätten ihren Stempel auf die Überlieferung selbst gedrückt, und fügt hinzu: „Wir stellen in diesem Zusammenhang fest, dass das detaillierte System der Zakat, das allgemein Abu Bakr zugeschrieben wird, bisweilen dem Propheten ﷺ, 'Umar bin al-Khattab oder 'Ali bin Abi Talib zugeschrieben wird."37 Schacht ist bekannt für seine Feindseligkeit gegenüber den Überlieferungen des Propheten ﷺ.
It seems that the Orientalist Schacht abuses the stand of Ibn Ma'in in order to shed doubt on all the sayings on zakah and the whole institution itself. He claims that the jurists' opinions on the issue have their stamp on the saying itself, and adds "we note, in this respect, that the detailed system of zakah commonly attributed to Abu Bakr is sometimes attributed to the Prophet (p), to 'Umar bin al Khattab, or 'Ali bin Abi Taleb".37 Schacht is known for his hostility toward the traditions of the Prophet (p).
Oft erfindet er Gründe, um Zweifel an ihnen zu säen und den Leser über sie zu verwirren. In seinen Büchern sammelt er all die Fehldeutungen und irreführenden Aussagen sowie die erfundenen und falschen Entstellungen gegen die Sunna. Ich danke Gott, dass mein lieber und verehrter Kollege, Dr. Muhammad Mustafa al-Azami, diese Falschaussagen in seiner umfangreichen englischsprachigen Studie zu den Hadithen dem Autor ins Gesicht zurückgeschleudert hat; diese Arbeit wurde der Universität Cambridge als seine Promotionsschrift eingereicht.38 Sie zeigte, dass der Orientalist, um fair und vernünftig zu sein, hätte erkennen müssen, dass es äußerst unwahrscheinlich ist, dass der Prophet ﷺ eine so wichtige Angelegenheit wie die Zakah auf Kamele, Schafe usw. ohne Festlegung ihrer Mindestmengen und Sätze belassen hätte, da darin der Großteil des Reichtums der Araber zu seiner Zeit bestand. Die Zakah-Einsammler und -Beauftragten wurden von ihm in die Oasen und Wüstengebiete entsandt, um jedes Jahr die Zakah von den verstreuten Stammesangehörigen einzusammeln und zu verteilen. Es gibt viele Berichte über die Entsendung dieser Einsammler und darüber, wie sie angewiesen wurden, mit den zakatpflichtigen Personen umzugehen, was sie nehmen und was sie nicht nehmen sollten, wie die Viehbesitzer reagieren sollten und wie sie mit den Einsammlern umgehen sollten. Kein fairer und vernünftiger Forscher kann behaupten, all diese Aussagen seien im Namen des Gesandten ﷺ erfunden.
Very often he fabricates reasons to shed doubt on them and to disorient the reader about them. In his books he collects all the misinterpretations and misleading statements and the fabricated and false misrepresentations against the Sunnah. I thank God that my dear and respected colleague, Dr. Muhammad Mustafa al Azami threw these falsehoods back in the face of their author in his extensive study on hadith in English, which was submitted to Cambridge University as his Ph.D. dissertation.38 It showed that to be fair and reasonable, the Orientalist should have realised that it is extremely unlikely that the Prophet (p) would leave such an important issue like zakah on camels, sheep, etc., without determining its minimums and its rates, since this was where the majority of the wealth of the Arabs at his time lay. The zakah collectors and commissioners were sent by him to oasis and deserted areas to collect and distribute zakah every year from the scattered tribesman. There are many reports about sending those collectors and the way they were told to treat zakatable individuals, what to take, what not to take, what the response of cattle owners should be and how they should treat the collectors. No fair and reasonable researcher can claim that all these sayings are fabricated on behalf of the Messenger (p).
Es ist keine Überraschung, dass der Prophet ﷺ Anweisungen zur Bestimmung der Nisab-Grenzen und der Zakat-Sätze für Vieh und andere wachsende Vermögensgüter erließ, die zu seiner Zeit und in seinem Umfeld am verbreitetsten waren. Dies bezeugt sowohl das Anweisungsschreiben Abu Bakrs als auch das von 'Umar, und beide sind auf den Propheten ﷺ zurückgeführt. Im zuvor zitierten Schreiben Abu Bakrs heißt es: „Dies ist die Pflicht der Sadaqah, die der Gesandte Gottes ﷺ den Muslimen auferlegt hat...“. Das von 'Umar verfasste und von seinem Sohn 'Abd Allah überlieferte Schreiben lautet: „Wahrlich, der Gesandte Gottes ﷺ hat das Anweisungsschreiben zur Sadaqah verfasst...“. Was das Anweisungsschreiben von 'Ali bin Abi Talib betrifft, so besteht unter den Gelehrten keine Einigkeit darüber, ob es auf den Propheten ﷺ zurückgeht oder nicht.
It is no surprise that the Prophet (p) sent instructions determining nisabs and rates of zakah on cattle and other growing items of wealth that were most dominant at his time and within his environment. This is testified by the message of instruction of Abu Bakr as well as in that of 'Umar, and both of them are linked to the Prophet (p). It was shown in the previously quoted message of Abu Bakr that "This is the obligation of sadaqah that the Prophet of God (p) imposed on Muslims..,". The letter written by 'Umar, and narrated by his son, Abd Allah reads "Verily the Messenger of God (p) wrote the letter of instructions on sadaqah..." As for the letter of inetruction of 'Ali bin Abi Talib, there is no agreement among scholars about whether or not it was linked up to the Prophet (p).
Dieser Brief ist allerdings nicht so bekannt wie die Briefe von Abu Bakr oder 'Umar, und seine Überlieferungskette ist auch nicht so stark wie deren. Dabei ist zu beachten, dass dies nicht die einzigen Schreiben mit Anweisungen waren, die Einzelheiten zur Zakah auf Vieh enthalten. Es gibt mehrere andere Botschaften, etwa die von 'Amr bin Hazm, die an die Leute von Najran gerichtet war und Einzelheiten zur verpflichtenden Zakah sowie zu Blutgeldern für versehentliche Tötungen und für den Verlust von Körperteilen enthielt. Außerdem gibt es die Botschaft des Mu'adh, die die Sadaqah auf Rinder darlegt, und mehrere weitere Briefe.
This anyhow is not as famous as the letters of Abu Bakr or 'Umar, nor does it have the same strength of chain they do. It should be noted that these were not the only letters of instructions that provide details of zakah on livestock, There are several other messages, such as that of 'Amr bin Hazm which was addressed to the people of Najran, about the details of obligated zakah, and ransoms compensating accidental deaths or the loss of parts of the body. We have also the message of Mu'adh that delineates sadaqah on cows, and several other letters.
Es ist erwähnenswert, dass sich all diese Anweisungen in bestimmten grundlegenden Punkten nicht unterscheiden, wie etwa:
It is worth observing that all these instructions do not differ on certain major points, such as:
1. Auf weniger als fünf Kamele ist keine Zakāt verpflichtend.
1. There is no zakah obligated on anything less than five camels.
2. Auf eine beliebige Anzahl Schafe unter 40 fällt keine Zakat.
2. There is no zakah on any number of sheep lees than 40.
3. Auf weniger als 200 Dirham Silber wird keine Zakat entrichtet.
3. There is no zakah on less than 200 dirham of silver.
4. Die Menge der Zakah, die bei weniger als 25 Kamelen fällig wird, wird in Schafen berechnet.
4. The amount of zakah that is obligated on less than 25 camels is calculated in sheep.
5. Die Zakāt auf bis zu 25 Kamele beträgt je fünf Kamele ein Schaf.
5. Zakah on up to 25 camels is one sheep for each five camels.
6. Sie stimmen über die Altersstufen und die Anzahl der Kamele überein, die als Zakāh auf den Besitz von 25 bis 120 Kamelen fällig sind.
6. They agree on the ages and number of camels due as zakah on the wealth of 25 to 120 camels.
7. Sie stimmen auch darin überein, dass der Satz der Zakāt auf Schafe von 40 bis 300 Stück (beträgt) und dass der Satz danach eins für jeweils 100 ist.
7. They also agree on the rate of zakah on sheep from 40 to 300, and that the rate afterward is one for each 100.
8. Der Satz für Silber und Silbergeld beträgt ein Viertel von einem Zehntel.
8. The rate on silver and silver money is one-fourth of one-tenth.
9. Sowohl beschädigte Tiere als auch Tiere von bester Qualität werden nicht als Zakah genommen.
9. Both damaged animals and the top quality animals are not taken as zakah.
Erforderlich sind Tiere von durchschnittlicher Qualität.
What is required is animals of about average quality.
Diese Anweisungen stimmen jedoch in bestimmten kleinen und nebensächlichen Einzelheiten nicht überein, etwa beim Satz für Kamele nach 120. Die Anweisungen Abu Bakrs setzen den Satz bei je 40 Kamelen auf eine weibliche Kamelin im Alter von zwei bis drei Jahren und bei je 50 auf eine weibliche Kamelin im Alter von drei bis vier Jahren, während die Anweisungen in den Briefen 'Alis und 'Amr bin Hazms wieder mit demselben Satz beginnen wie zwischen fünf und 125. Außerdem erwähnen diese Anweisungen einige andere Vermögensgegenstände nicht, etwa Goldgeld und Rinder. Es scheint mir, dass dies selbst einen zusätzlichen Beweis dafür liefert, dass diese Texte zu Recht dem Propheten ﷺ zugeschrieben werden und dass sie nicht, wie Schacht behauptet, von den Meinungen der Rechtsgelehrten beeinflusst wurden, denn viele detaillierte Auffassungen der Rechtsgelehrten finden sich in diesen Anweisungen nicht.
Those instructions do not agree, however, on certain minute and secondary details such as the rate on camels after 120. The instructions of Abu Bakr put the rate at one female camel two to three years old for each 40, and one female camel three to four years old for each 50, while the instructions in the letters of 'Ali and Amr bin Hazm start again with the same rate as that between five and 125. Also, these instructions do not mention some other items of wealth, such as gold money and cows. It seems to me that this itself provides us with some additional proof that these texts are rightly attributed to the Prophet (p), and that they were not influenced by the jurists' opinions as Schacht claims, because many detailed thoughts of jurists do not appear in these instructions.
Der Prophet ﷺ verfasste praktische Anweisungen an verschiedene Menschen entsprechend ihren Bedürfnissen und Umständen. Er erwähnte kein Goldgeld, weil die Araber zu seiner Zeit es nicht häufig benutzten, und er erwähnte keine Kühe, weil sie in Madinah nicht verbreitet waren. Nur in seiner Anweisung an Mu'adh, der nach Jemen entsandt wurde, erwähnte der Prophet ﷺ Kühe, weil sie in Jemen verbreitet waren.
The Prophet (p) was writing practical instructions to different people according to their needs and circumstances, he did not mention gold money because Arabs of his time did not frequently use it and did not mention cows because they were not common in Madinah. Only in his instructions to Mu'adh, who was being sent to Yemen, did the Prophet mention cows, because they were common in Yemen.
Die Mehrheit der Gelehrten lehnt die Argumente der Hanafiten ab und sieht Schwächen in ihren Schlussfolgerungen. Al-Baihaqi zeigt, dass alles, was in dieser Frage von Ibn Mas'ud überliefert wird, nicht korrekt ist.45 Auch die Fassung der Aussage von 'Ali, die auf den Propheten ﷺ zurückgeführt wird, ist nicht korrekt, und auch bei der Fassung, die 'Ali zugeschrieben wird, gibt es unterschiedliche Meinungen. In einer Überlieferung wird sie in Übereinstimmung mit den Briefen von Abu Bakr und 'Umar berichtet, in einer anderen Überlieferung dagegen auf abweichende Weise. Die übliche Regel in einem solchen Fall lautet, dass man der Fassung mehr Gewicht beimisst, die mit anderen korrekten Aussagen übereinstimmt, über die keine Uneinigkeit besteht. Dies hat al-Hazimi festgestellt.46 Darüber hinaus enthält dieselbe Fassung der Aussage (von 'Asem) einen Satz, den alle Gelehrten wegen seiner Schwäche außer Acht lassen. Gemeint ist die Aussage, dass für je 25 Kamele die Zakah fünf Schafe betrage statt einer ein- bis zweijährigen Kamelstute. Andererseits ist es möglich, jene abweichenden Fassungen so auszulegen, dass sie mit den übrigen korrekten Aussagen in Einklang stehen.
The majority of scholars disapprove of the arguments of the Hanafites and see weakness in their findings. Al Baihaqi shows that whatever is reported from Ibn Mas'ud in this matter is not correct.45 The version of the saying of 'Ali which is linked to the Prophet (p) is also incorrect, and there are also differing opinions on the version that is attributed to 'Ali. In one version it is reported in a consistent manner with the letters of Abu Bakr and 'Umar, while in another version it is reported differently. The usual applicable rule in such a case is that we give more weight to the version that is consistent with other correct sayings which are not disputed. This was noted by al Hazimi.46 Moreover, the same version of the saying (from 'Asem) contains a sentence all scholars agree to disregard because of its weakness. That is the statement that for each 25 camels the zakah due is five sheep instead of a one to two years old she-camel. On the other hand, it is possible to interpret those differing versions in a way that make then consistent with the other correct sayings.
Was die Aussage von Ibn Hazm betrifft, so deuten einige Gelehrte das Wiederbeginnen der Sätze als Hinweis auf die Berechnung der Sätze bei zusätzlichen 40 oder 50 Kamelen, wie es in den beiden Aussprüchen von Abu Bakr und 'Umar erwähnt wird.47 Die Mehrheit der Gelehrten ist jedoch der Ansicht, dass diese Überlieferung aus folgenden Gründen schwach ist:
As for the saying of Ibn Hazm, some scholars interpret the starting over of the rates as a reference to the calculation of the rates on additional 40 or 50 camels as mentioned in the two sayings of Abu Bakr and 'Umar.47 However, the majority of scholars are of the opinion that this version is weak because of the following reasons:
A. Es widerspricht dem, was in einer genauen Überlieferung von Anas korrekt überliefert wurde.
A. It contradicts what came correctly in an exact saying from Anas.
B. Er steht im Widerspruch zu anderen Überlieferungen derselben Aussage, und diese anderen Überlieferungen stimmen mit den beiden Briefen von Abu Bakr und 'Umar überein. Diese anderen Überlieferungen werden von al-Baihaqi und anderen gestützt.48
B. It is in opposition to other versions of the same saying, and those other versions are consistent with the two letters of Abu Bakr and 'Umar. Those other versions are sustained by al Baihaqi and others.48
C. Diese abweichende Version steht nicht im Einklang mit der allgemeinen Regel bei der Einziehung der Zakah, wonach die Zakah in derselben Art des zakatpflichtigen Vermögensgegenstands zu entrichten ist, außer im Falle einer Notwendigkeit. Der Fall der Kamele unter 25 ist ein offensichtlicher Notfall, doch ist es nicht notwendig, Schafe zu nehmen, wenn die Anzahl der zakatpflichtigen Kamele über 120 liegt. Eine weitere Inkonsistenz in dieser Version besteht darin, dass die Erhöhung um fünf Kamele von 145 auf 150 eine Erhöhung der Zakah von einer ein- bis zweijährigen weiblichen Kamelin auf eine drei- bis vierjährige weibliche Kamelin erfordert, wodurch der Satz auf dieser Stufe höher ist als das Verhältnis auf den anderen Stufen.49
C. This differing version is not consistent with the general rule in zakah collection, that zakah is due in the same kind of the zakatable asset except out of necessity. The case of camels below 25 is an obvious necessity, but it is not necessary to take sheep when the number of zakatable camels is above 120. Another inconsistency in this version is that the increase of five camels from 145 to 150 requires an increase in zakah from a one to two years old female camel to a three to four year old female camel, which makes the rate at this level more than the ratio at other levels.49
Andere Gelehrte betrachten den Bericht von Ibn Hazm als durch die Überlieferungen von Abu Bakr und 'Umar abgelöst. Ibn Taimiyya stützt diese letztere Ansicht auf der Grundlage, dass Ibn Hazm diese Weisungen erhielt, als er als Statthalter von Najran eingesetzt wurde, einige Zeit vor dem Tod des Propheten ﷺ, während das Schreiben von Abu Bakr dem Wahrhaftigen vom Propheten ﷺ kurz vor seinem Tod verfasst wurde, und da er nicht die Gelegenheit hatte, es an seine Statthalter zu senden, wurde es von Abu Bakr gesandt, nachdem dieser ihm nachgefolgt war.50 So scheint Ibn Taimiyya dazu zu neigen, sich denjenigen anzuschließen, die die Weisungen von Ibn Hazm durch die späteren Weisungen von Abu Bakr und 'Umar als aufgehoben betrachten, da bekannt ist, dass erstere zeitlich den letzteren vorausgingen.
Other scholars consider the report of lbn Hazm superseded by those of Abu Bakr and 'Umar. Ibn Taimiyah supports this last view an the basis that Ibn Hazm was given these instructions when he was appointed governor of Najran, some time before the death of the Prophet (p), while the message of Abu Bakr the truthful was written by the Prophet (p), just before he died, and since he did not have a chance to send it to his governors it was sent by Abu Bakr after he succeeded him.50 Thus it seems that Ibn Taimiyah tends to go along with these who consider the instructions of Ibn Hazm cancelled by the later instructions of Abu Bakr and 'Umar, since it is known that the former preceded chronologically the latter.
Die Ansicht der Mehrheit, zu der Ahmad, al-Shafi'i und al-Awza'i gehören, ist weit stärker und durch Belege besser gestützt als die der Hanafiten. Manche aufrichtigen Hanafiten messen der Mehrheitsansicht sogar mehr Gewicht bei, etwa der verstorbene 'Abd al-'Alyy al-Laknawi, bekannt als der „Ozean des Wissens“, aus Indien. In seinen Rasa'il al-Arkan al-Arba'ah, S. 170-171, sagt er: „Was stärker erscheint, ist die Ansicht von al-Shafi'i und Ahmad.“51
The view of majority, including; Ahmad, al Shafi'i and al Awza'i, is much stronger and better supported by proofs than that of the Hanafites. Some fair Hanafites even give more weight to the majority view, such as the late 'Abd al 'Alyy al Laknawi, known as the "Ocean of knowledge", from India. In his Rasa'il al Arkan al Arba'ah, pp, 170-171, he says: "What seems to be stronger is the view of al Shafi'i and Ahmad.51
Ibn Ḥazm ging mit großer Schärfe gegen eine solche Behauptung vor und fragte, wie eine Person wie Ibn Maʿīn so etwas aussprechen könne, ohne auch nur den geringsten Beleg dafür zu haben.
Ein Orientalist wie Schacht missbraucht diese Behauptung aufs Äußerste in seinem Versuch, alle richtigen Überlieferungen zur Zakāt zurückzuweisen.
In my opinion all these questions are answered negatively and it seems to me that another interpretation of those minor differences is due. I believe that some of these equalities, like the value of sheep in silver, are given by the Prophet (p), in his capacity as the head of the state. Their prices at his time were such that a sheep equaled approximately ten dirhams. It is known that prices vary from time to time, and when the Prophet (p), gave the ratio as twenty dirhams for two sheep he was quoting his period's current prices. At the time of 'Ali's caliphate, prices of sheep were different, and his quotation of those prices were ten dirharms for two sheep. This is not a violation of the Prophet's saying, but rather an application of the rule used by the Prophet (p), to what suits the time of 'Ali. This interpretation is, in my opinion, better than any attempt to disregard any of the differing texts, like what Yahya bin Ma'in did in claiming that nothing correct is reported on the determination of rates and quantities of zakah.55 Ibn Hazm came down very hard on such a claim and asked how a person like Ibn Ma'in could state such a thing without even the slightest supporting evidence.56 An Orientalist like Schacht abuses to the utmost that claim in his attempt to reject all the correct sayings on zakah.
Abu Daud hat eine ähnliche Überlieferung von ʿAlī.62 Ibn al-Qattān kommentiert die Überlieferung des Masrūq von Muʿādh: „Sie ist wahrscheinlich; man sollte sie gemäß der Ansicht der Mehrheit als zusammenhängend betrachten.“63 Ibn Ḥazm hielt diese Überlieferung zunächst für schwach, mit der Begründung, dass Masrūq Muʿādh nicht persönlich getroffen habe. Später korrigierte er sich und sagte: „Ich habe festgestellt, dass Masrūq lediglich die Praxis des Muʿādh im Jemen hinsichtlich der Zakāt auf Rinder erwähnt hat. Es besteht kein Zweifel, dass er in der Zeit des Muʿādh lebte, dessen Statthalterschaft miterlebte und dessen bekannte Praktiken kannte. Daher wird seine Überlieferung von Muʿādh angenommen, denn er überliefert von vielen Menschen, die dieselbe Praxis bezeugten, eine Praxis, die die Anweisungen des Gesandten Gottes ﷺ widerspiegelte. Deshalb müssen wir diese Überlieferung annehmen.“64
Abu Daud has a similar saying from 'Ali.62 Ibn al Qattan comments on the narration of Masruq from Mu'adh, "It is probable; it should be considered connected in accordance with the majority's view.63 Ibn Hazm first considered this saying weak on the ground that Masruq did not meet Mu'adh, but he later corrected himself and said. "I found that Masruq merely mentioned the practice of Mu'adh in Yemen regarding zakah on cows; there is no doubt that he lived in Mu'adh's era, witnessed his governorship, and recognized his well-known practices. Consequently his quotation of Mu'adh is accepted, because he is quoting many people that witnessed the same practice, a practice that reflected the instructions of the Messenger of God (p), so we must accept that report"64.
Der Hafiz Ibn Hajar zitiert in seinem al-Talkhis Ibn 'Abd al-Barr aus dessen al-Istidhkar: „Unter den Gelehrten besteht Uneinigkeit darüber, ob die Überlieferung über die Zakat auf Rinder das ist, was in der Aussage von Mu'adh enthalten ist. Das ist das übereinstimmend anerkannte Nisab"65. Die Aussage von Mu'adh wird durch den Brief des Propheten ﷺ an 'Amr bin Hazm gestützt, in dem es heißt: „Und für je 30 Rinder ist ein einjähriges Kalb fällig, und für je 40 Rinder ist eine Kuh fällig."
Al Hafiz Ibn Hajar in his al Talkhis quotes Ibn 'Abd Al Barr from the latter's al Istidhkar, "There is dispute among scholars that the tradition about zakah on cows is what exists in the saying from Mu'adh. That is the agreed upon nisab"65. The saying of Mu'adh is supported by the letter of the Prophet (p) to 'Amr bin Hazm, which says "and on each 30 cows, one cow one-year-old is due, and on each 40 cows, one cow is due".
Mehrere Hadithgelehrte halten diesen letzten für gut.66
Several scholars of hadith consider this last one good.66
Es sollte jedoch beachtet werden, dass keiner dieser beiden Überlieferungen ausdrücklich die Mindestzahl für die Zakatpflicht bei 30 festlegt, und dass der Wortlaut dieser beiden Überlieferungen die Möglichkeit nicht ausschließt, bei weniger als 30 Rindern Zakat zu erheben. Daher wird jede Behauptung eines Ijma, wie die von Ibn 'Abd al-Barr, zurückgewiesen, denn es ist bekannt, dass Ibn al-Musayyib, al-Zuhri, Abu Qulabah, al-Tabari und andere anderer Meinung sind, wie später noch gezeigt wird. Ibn Hajar zitiert al-Hafiz 'Abd al-Haqq mit den Worten: „Es gibt keine Überlieferung über das Nisab der Rinder, über deren Richtigkeit Einigkeit besteht.“67
It should be noted, however, that both of these sayings do not explicitly set the minimum for zakatability at 30, and that the wording of these two sayings does not prevent the possibility of imposing zakah on less than 30 cows. Thus any claim of Ijma as that of Ibn 'Abd al Barr is rejected, because it is known that Ibn al Musayyeb, al Zuhri, Abu Qulabah, al Tabari and others disagree, as will be shown later. Ibn Hajar quotes al Hafiz 'Abd al Haqq as saying "There is no saying, about nisab of cows on whose correctness there is agreement."67
Die Aussage von Mu'adh deutet ebenfalls darauf hin, dass es keine zusätzliche Zakah auf (Vieh) zwischen 40
The saying of Mu'adh also indicates that there is no additional zakah on between 40
und 59 Kühe, und dies wird auch durch den Bericht gestützt, dass Mu'adh zusätzliche Zakah auf Kühe gebracht wurde und es ablehnte, diese bei dieser Anzahl zu nehmen, wie es in al-Muwatta' und anderen Werken erwähnt wird. Dies ist die Meinung der drei Rechtsschulen, Abu Yusuf, Mohammad und der Mehrheit der Gelehrten. Abu Hanifah widerspricht und vertritt die Ansicht, dass für jede Kuh über 40 hinaus Zakah in Höhe von zweieinhalb Prozent des Preises einer zweijährigen Kuh fällig ist. Al-Hasan überliefert einen weiteren Bericht von Abu Hanifah, wonach zusätzliche Zakah erst dann fällig wird, wenn die Anzahl 50 erreicht, woraufhin eine und ein Viertel Kuh als fällige Zakah gilt. Es gibt noch einen dritten Bericht von Abu Hanifah, der mit der Ansicht der Mehrheit übereinstimmt.68
and 59 cows, and this is also supported by the report that Mu'adh was brought additional zakah on cows and refused to take it on this number, as mentioned in al Muwatta' and other works. This is the opinion of the three schools of jurisprudence, Abu Yusuf, Mohammad, and the majority of scholars. Abu Hanifah disagrees and expresses the view that what is above 40 cows is zakatable at the rate of two-and-half percent of the price of a cow, two years old, for each additional cow above 40. Al Hasan has another report from Abu Hanifah that additional amounts of zakah are due only when the number reaches 50, whereby one-and- one-quarter cow becomes the due zakah. There is still a third report from Abu Hanifah that goes along with the majority's view.68
A. From the point of view of the text. The long saying of 'Amr bin Hazm on zakah says "and from each 30 cows, take one cow one-year-old, and from each 40 cows, one cow". This saying is graded good by a handful of leading scholars and it was used by al Tabari against the view of Taqiy al Din bin Daqiq al 'Id in his book Al Imam.73
Außerdem die Aussage des Mu'adh, wonach die Zakah von 30 [Stück Vieh] eingesammelt werden soll
Additionally, the saying of Mu'adh according to which zakah should be collected on 30
und 40 Kühe gilt als richtig, übereinstimmend von einer Gruppe der führenden Gelehrten bestätigt. Aufgrund dieser Überlieferung korrigierte sich Ibn Hazm selbst und kehrte zur Ansicht der Mehrheit zurück.74
and 40 cows is graded correct by a group of the leading scholars. It is by virtue of this saying that Ibn Hazm corrected himself and reverted to the view of the majority.74
B. Aus der Sicht der Begründung (ratio legis): Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Scharia, die am gerechtesten und weisesten ist, die Zakat auf nur 5 Kamele oder 40 Schafe festlegt, den Mindestbetrag der Zakatpflicht bei Rindern jedoch auf 50 ansetzt. Rinder sind vielleicht nicht so groß wie Kamele, aber sie sind gewiss größer, nützlicher und wertvoller als Schafe.
B. From the point of view of the rationale. It is very unlikely that Shari'ah, which is most just and wise, would obligate zakah on only 5 camels or 40 sheep and leave the minimum for zakatability on cows to be 50. Cows may not be as huge as camels, but they certainly are bigger, more useful, and more valuable than sheep.
the amount of zakah due on it is one cow, between 76 and 120 two cows. Above 120, for an additional 40 cows there is one additional cow. We were told that the statement 'in each 30 cow there is one cow due one year old, and in each 40 cows there is due one cow ' was only a simplification and reduction in the rates for the people of Yemen which was disregarded later."76 It is also reported from 'Ikrimah bin Walid his saying: later I was commissioned on the zakah of 'Ikk and I met some old people who paid zakah at the time of the Messenger of God (p). They disagreed: some of them said make zakah on cows like zakah on camels, and some said from each 30 cows you take one cow, one year old, while yet some others said from each 40 cows you should take one two-year-old cow."76 Ibn Hazm reports through his own chain from Ibn al Musayyib, Abu Qulabah, and another scholar a view similar to that of al Zuhri. He also report from 'Umar bin 'Abd al Rahman bin Khildah al Ansari, "Zakah on cows is the same as zakah on camels except for the ages.77
C. This view is also supported by the general rule implied in the saying mentioned at the beginning of Section 3 "And for anyone who owns cows and who does not pay their right due, he would be laid down for the cows to trample on the Day of Resurerction" It is argued that this is a general text that includes cows of any number except for restrictions brought in by a text or any Ijma'. It is further argued that the saying stating that there is one cow, one year old, due, on each 30, and a two-year-old due on each 40 also supports this opinion because it does not waive zakah from cows below 30. It is only a statement of the rate of zakah.
D. Es wird ferner im Wege der Analogie geltend gemacht, dass Kühe den Kamelen ähnlich seien. Beim Opfer am ʿĪd beispielsweise genügt eine Kuh für sieben Personen, ebenso wie ein Kamel. Auch bei den Dankesgaben an Gott nach der Pilgerfahrt ist das Verhältnis von Kamelen und Kühen dasselbe, weshalb die Zakāt auf Kühe ebenso sein sollte wie die auf Kamele.81
D. It is further argued, by analogy, that cows are similar to camels. In 'Id sacrifice, for example, a cow is sufficient for seven individuals, just as a camel. Also in the gifts of thanks to God after pilgrimage , the rate of camels and cows is the same, so zakah on cows should be like that on camels.81
Doch Ibn Hazm widerlegt diese Argumente mit der Begründung, dass die dem Propheten (s) zugeschriebenen Aussprüche nicht lückenlos auf ihn zurückgeführt sind und man nur einen Ausspruch als Beleg anführen kann, dessen Überlieferungskette vollständig bis zum Propheten ﷺ reicht. Er merkt an, dass das Argument, die Aussage über die Zakat auf Rinder sei allgemein für jede beliebige Anzahl an Rindern gültig, nur für die Hanafiten und Malikiten bindend sei, die die Zakat auf Handelsgüter allein aufgrund der Allgemeingültigkeit der Texte verpflichtend machen, nicht aber für jene, die für die Festlegung jeder Vorschrift der Scharia einen ausdrücklichen Text verlangen. Was das Argument betrifft, die Zakat auf Rinder solle durch Analogie der Zakat auf Kamele gleichen, so sage ich: Wenn die Analogie als Mittel zur Ableitung von Vorschriften der Scharia anerkannt wird, dann ist diese Anwendung davon korrekt, da mir kein übereinstimmend anerkannter Unterschied zwischen Kamelen und Rindern bekannt ist. Daher muss diese Schlussfolgerung für diejenigen bindend sein, die die Analogie anerkennen – die Hanafiten, Malikiten und Schafiiten –, nicht aber für mich.82
However, Ibn Hazm disproves these arguments on the basis that the sayings attributed to the Prophet (p) are not completely linked to him and one can only give as evidence a saying whose chain is completely linked to the Prophet. He notes that the argument that the saying about zakah on cows is general for any number of cows is binding only an the Hanafites and Malikites who obligate zakah on business assests by generality of texts alone, but not those who require specific text for obligating any ruling in Shari'ah. As for the argument that zakah on cows should be similar to that on camels by analogy, I say that if analogy is accepted as a tool in deducting rulings in Shari'ah, then this application of it is a correct one, since I am aware of no agreed-upon difference between camels and cows. Thus, this conclusion must be binding to those who accept analogy--the Hanafites, Malikites and Shafi'ites, but I do not.82
Andererseits argumentieren die Gelehrten der bekannten Rechtsschulen, dass das Nisab nicht durch Analogie abgeleitet werden darf; das Nisab darf nur aus einem Text stammen, und es ist offensichtlich, dass es keinen Text zum Nisab der Rinder gibt. Ibn Qudamah fügt hinzu, dass eine solche Analogie falsch sei, da bei der Opferung und der Pilgerfahrt 35 Schafe fünf Kamelen entsprechen, 35 Schafe aber im Zakat kein Nisab sind.83
On the other hand, scholars of the known schools of jurisprudence argue that nisab should not be deducted by analogy; nisab should only come from a text, and it is evident that there is no text on nisab of cows. Ibn Qudamah adds that such an analogy is incorrect, since in sacrifice and pilgrimage, 35 sheep equal five camels, but 35 sheep are not nisab in zakah.83
Gott weiß es am besten, doch scheint mir, dass der Gesandte Gottes (p) bestimmte Fragen der Zakat absichtlich unbestimmt und ungeregelt gelassen hat, um ihre Anwendung an wechselnde Umstände anpassbar zu machen. Es obliegt dem islamischen Staat und seiner Zakat-Institution, diese Einzelheiten von Zeit zu Zeit festzulegen. Kühe können teurer und nützlicher werden als Kamele. In diesem Fall könnte das Nisab auf fünf festgesetzt werden, und die Regel von einem Schaf für je fünf Kühe könnte angewandt werden; und wenn sie 30 oder 40 erreichen, könnte der Ausspruch von Mu'adh angewandt werden. Diese Ansicht mag praktikabler und klarer werden, wenn die Kuhzucht zu einem großen und gewinnbringenden Geschäft wird. In manchen Ländern oder Zeiten mögen Kühe einen geringeren Wert haben als Kamele, sodass fünf von ihnen kein so beträchtlicher Reichtum wären, dass sie als zakatpflichtiges Minimum gelten könnten; in diesem Fall könnte das Nisab auf 30 festgesetzt werden. Diese Flexibilität hat ihre Wurzel in der Bemerkung von al-Zuhri, dass das Nisab von 30 Kühen nur festgelegt wurde, um es den Menschen im Jemen zu erleichtern. Angesichts dessen, was al-Zuhri sagte, bedeutet die zeitliche Abfolge zwischen den Schreiben, die das Nisab auf 30 und auf fünf festlegen, nicht zwingend, dass das spätere das frühere aufhebt. Sie kann vielmehr als unterschiedliche Anwendungen in zwei verschiedenen Umständen durch den Propheten (p) verstanden werden, und zwar in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt und nicht nur als Gesandter. Folglich mag er für unterschiedliche Umstände sogar eine weitere Ansicht vertreten haben.89
God knows best, but it seems to me that the Messenger of God (p), intentionally left certain issues in zakah undefined and undetermined in order to make its application flexible with changing circumstances. It is left to the Islamic state and its zakah institution to draw up those details from time to time. Cows may become more expensive and useful than camels. In this case nisab may be set at five, and the rate of one sheep for each five cows could be applied, and when they number 30's and 40's, the saying from Mu'adh could be applied. This opinion may become more practical and clear when cow raising becomes big and profitable business. In some countries or times, cows may carry lesser value than camels, to the extent that five of them would not be such substantial wealth as to stand as a minimum zakatable, in which case nisab could be put at 30. This flexibility has its root in the comment of al Zuhri that 30 cows as nisab was made only to make things easier for the people of Yemen. Given what al Zuhri said, the sequence in time between letters setting the nisab at 30 and at five does not necessarily imply that the latter annuls the former, but can be interpreted as different applications in two different circumstances by the Prophet (p), in his capacity as head of state and not just as a Messenger. Consequently, for different circumstances he may have even another opinion.89
Dies zeigt, dass der Satz der Zakah tatsächlich etwa konstant ist, weder progressiv noch regressiv; darauf wird im letzten Teil dieses Buches ausführlich eingegangen. Im Kommentar zu al-Risalah schreibt der verstorbene malikitische Gelehrte Scheich Zarruq über den sinkenden Zakah-Satz auf Schafe zwischen 40 und 200: „Sobald die Zahl der Schafe wächst, steigen ihre Kosten, und auch der Wunsch nach Akkumulation nimmt zu; deshalb beträgt der Satz auf Barvermögen nur ein Viertel von zehn Prozent, während er bei anderen Vermögenswerten auf zehn Prozent steigt."93
Ich kann diese Begründung nicht nachvollziehen, denn wenn der Reichtum wächst, sinken seine Kosten. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb Viehbesitzer gern im großen Stil gemeinsam weiden, um die Kosten für Unterkunft und Hirtenschaft zu verteilen. Dies ist heute als Wirtschaft der Großserie bekannt. Wenn die Erklärung Zarruqs richtig wäre, müsste sie für alles Vieh gelten, doch wir sehen, dass der Satz bei großen Mengen an Kamelen und Kühen nicht gesenkt wird.
This shows that the rate of zakah is in fact about constant, not progressive or regressive, which will be discussed at length in the last part of this book. In the commentary on al Risalah, the late Malikkite Sheikh Zarruq writes on the declining rate of zakah on sheep between 40 and 200" once the numbers of sheep grows their cost increases, and the desire for accumulation increases too, therefore, the rate on cash assets is as low as one fourth of ten percent, while it goes up to ten percent on other assets."93 I could not appreciate this argument because when wealth increases its costs decline. This is perhaps why owners of cattle like to pasture together on a large scale, to diffuse the cost of shelter and shepherding. This is known now as the economy of large scale. If the explanation given by Zarruq is correct it should have applied to all cattles but we see the rate not reduced for large quantities of camel and cows.
Some scholars attempt to reconcile the report of 'Umar with the saying of Suaid by not obligating zakah on baby animals if they comprise the entire zakatable, saying that is where the saying of Suaid applies, while counting baby animals if they are with their mothers. However, some jurists consider that baby animals are counted in the total number of the zakatable herd only if older animals make up the nisab required for zakatability. This is the view of Abu Hanifah, al Shafi'i, Ibn Hazm and others.99 It is, in my opinion, the closest to Islamic justice and it seems to outweigh other views. It violates the principle of justice to exempt from zakah a person who owns, for example, four old camels and collect it from a person who owns five baby camels or four baby lambs, since the latter is less rich than the former. Once nisab is fulfilled by counting adult animals alone, then baby animals can be counted in determining the total number subject to zakah. For larger quantities, the rate structure itself is flexible because it takes stratas of quantities and applies the same rate on the lower and the higher ends of each layer. Thus five camels are zakatable at the rate of one sheep, the same as nine camels.
Es scheint mir, dass dies vom Propheten (ﷺ) bewusst so festgelegt wurde, um Spielraum für den Bestand an Jungtieren zu schaffen. Dies wird bei Schafen, insbesondere bei Ziegen, die mehr als einmal im Jahr gebären, offenbar deutlicher. Vielleicht ist dies der Grund, weshalb der Satz bei größeren Stückzahlen niedriger ist und nach Erreichen von 200 Schafen ein Prozent beträgt.
It seems to me that this was purposefully set up by the Prophet (p) in order to give leeway for the presence of baby animals. It seems that this becomes more apparent in sheep, especially goats, which give birth more than once a year. This is perhaps why the rate of sheep is lower at larger quantities, and becomes one percent after the sheep reach 200 in number.
Zakat auf Vieh 101
Zakah on Livestock 101
2. Festlegung des Geschlechts des Tieres
Das als Zakat gegebene Tier muss ein weibliches Tier seiner Art sein. Dies gilt nur für Kamele, mit Ausnahme der Fälle, die in dem Ausspruch von Anas erwähnt werden, wonach anstelle des fälligen weiblichen Tieres ein männliches Tier einer höheren Altersgruppe angenommen wird.
2. Specification of the animal's sex, The animal given as zakah must be a female of the species. This applies only to camels, except in the cases mentioned in the saying from Anas, whereby a male of a higher age group is accepted instead of the due female.
Hanafiten erlauben die Entrichtung männlicher Tiere auf der Grundlage der Schätzung ihres Wertes,103
Hanafites accept the payment of male animals on the basis of estimating their value,103
denn nach ihrer Auffassung kann der Wert der fälligen Sache an deren Stelle bezahlt werden, wie im fünften Teil, so Gott will, erörtert werden wird.
because according to them, the value of the due item can be paid instead of it as shall be discussed, God willing, in Part Five.
Was die Rinder betrifft, so verlangt der Text ein männliches oder weibliches Tier im Alter von einem Jahr für je 30 Rinder, was unbestritten ist. Umstritten ist jedoch, ob auch ein zweijähriges männliches Rind für je 40 Rinder angenommen werden darf. Die Mehrheit billigt dies nicht, während die Hanafiten es annehmen, mit der Begründung, dass männliche und weibliche Rinder im Wert einander gleichen. Die Hanafiten werden außerdem durch eine Überlieferung gestützt, die at-Tabarani von Ibn ʿAbbas berichtet: „Für je 30 Rinder ist ein einjähriges Rind fällig, und für je 40 ein älteres, männlich oder weiblich.“104
As for cows, the text requires male or female, one year old, out of each 30, which is not disputed. However, there is a variation on whether to accept a two-year-old male cow, out of each 40. The majority do not approve of that, while the Hanafites accept it on the grounds that male and female cows are similar in value. Hanafites are also supported by a saying reported by al Tabarani from Ibn 'Abbas "For each 30 cows there is due one cow one year old, and for each 40 one older, male or female".104
Bezüglich der Schafe unterscheiden die Hanafiten nicht zwischen männlichen und weiblichen Tieren, da der Preis und der Nutzen ähnlich sind und weil der Text von einem fälligen Schaf spricht, ohne zwischen männlich und weiblich zu unterscheiden.105 Die Malikiten stimmen den Hanafiten bei der Zakat auf Schafe zu, während die Hanbaliten es nicht billigen, das männliche Schaf als Zakat zu nehmen, solange es weibliche Tiere in der Herde gibt. Dies wird in Analogie zu den Kamelen abgeleitet.107
With regard to sheep, Hanafites do not distinguish between male and female because of the similarity in price and use and also because the text mentions a sheep due, without distinguishing between male and female.105 Malikites go along with the Hanafites on zakah on sheep, while the Hanbalites do not approve of taking the male sheep as zakah as long as there are females in the herd. This is taken in analogy to camels.107
Ferner überlassen Malik und al-Schafi'i es den Zakat-Einsammlern, das männliche oder das weibliche Tier auszuwählen, je nachdem, was für die Zakat-Empfänger besser ist.108 Al-Nawawi schreibt: „Wenn das männliche Schaf als Zakat gegeben wird, ist es in Ordnung, nach der Mehrheit der Schafiiten. Es ist auch die Meinung al-Schafi'is selbst. Einige Schafiiten billigen diese Ansicht nicht wegen des zuvor erwähnten Berichts von 'Umar, der besagt: ‚und nimm das weibliche Schaf, das älter als ein Jahr ist'.“109 Nachdem ich die abweichende Meinung dargelegt habe, wähle ich die Ansicht der Hanafiten hinsichtlich der Rinder und Schafe, weil ich meine, dass sie mehr Gewicht hat und überzeugendere Belege besitzt als die übrigen.
Furthermore, Malik and al Shafi'i leave it to zakah collectors to select the male or the female animal, depending on which is better for zakah recipients.108 Al Nawawi writes, ''If the male sheep is given as zakah, it is alright, according to the majority of Shafi'ites "It is also Shafi'i's opinion himself. Some Shafi'ites do not approve of this view because of 'Umar's report mentioned earlier, which states "and take the female sheep more than one year old".109 After presenting the different opinion, I select the Hanafite's view with regard to cows and sheep because I think it carries more weight and has more convincing evidence than the others.
3. Altersvorschrift. Die Überlieferungen nennen für die Zakāt auf Kamele und Rinder bestimmte Altersstufen, die eingehalten werden müssen, mit der Begründung, dass das Entrichten von weniger oder mehr sowohl für die Zahlenden als auch für die Empfänger der Zakāt ungerecht wäre. Darüber besteht Einigkeit. Bei Schafen dagegen gibt es unterschiedliche Meinungen. Nach Mālik muss das als Zakāt angenommene Schaf oder die Ziege mindestens ein Jahr alt sein, gemäß dem Ausspruch: „Unser Anrecht ist mindestens ein einjähriges Schaf oder eine einjährige Ziege.“ Asch-Schāfiʿī und Aḥmad vertreten die Ansicht, dass das als Zakāt Gezahlte bei Ziegen mindestens ein Jahr und bei Schafen mindestens sechs Monate alt sein soll. Dies wird auch von Abū Dāwūd und Muḥammad überliefert, während Abū Ḥanīfa Mālik zustimmt, wobei er jedoch die Gabe eines sechs Monate alten Schafes aufgrund des Wertes erlaubt.112 Ich wähle die Ansicht von Aḥmad, asch-Schāfiʿī, Abū Yūsuf und Muḥammad, weil sie starke Belege hat.
3. Age requirement. Sayings give specific ages for zakah on camels and cows which must be complied with, on the ground that taking less or more is unfair with either payers or recipients of zakah. This is agreed upon. As for sheep, there is a variation of opinion. According to Malik, sheep accepted in zakah should be at least one-year-old sheep or goat, in compliance with the saying "our right is at the least one-year-old sheep or goat". Shafi'i and Ahmad believe that what is paid as zakah should be at least one year old for goats and six months old for sheep. This is also reported by Abu Daud and Muhammad, while Abu Hanifah agrees with Malik, although he allows giving of six-month-old sheep on the basis of value.112 I select the view of Ahmad, al Shafi'i, Abu Yousuf and Muhammad, because it has strong proofs.
Wenn das für die Zahlung erforderliche Alter nicht vorhanden ist, andere Altersstufen aber verfügbar sind, wie soll die Zakat dann entrichtet werden? Ibn Rushd fasst die verschiedenen Meinungen zusammen: Nach Malik ist der Zakat-Zahlende verpflichtet, das erforderliche Tier zu kaufen. Andere sagen, der Zahlende solle ein Tier eines niedrigeren Alters entrichten, zuzüglich eines Ausgleichs von 20 Dirham oder 2 Schafen für jedes Jahr Altersunterschied bei Kamelen, wie es im Brief Abu Bakrs über die Zakat erwähnt wird, und darüber solle es keine Meinungsverschiedenheiten geben. Dies ist auch die Ansicht von al-Shafi'i und Abu Thawr. Einige Rechtsgelehrte sagen, dass die Zahlung im verfügbaren Alter erfolgen muss und ein Ausgleich für die Differenz zu leisten ist. Nach Abu Hanifa ist der Wert des erforderlichen Tieres geschuldet. Mir scheint jedoch, dass die Ansicht Abu Hanifas ebenfalls mit dem Überlieferungswort übereinstimmt, denn der Prophet ﷺ hat den Altersunterschied in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt und nicht als religiöse Vorschrift geschätzt, und eine solche Schätzung variiert mit der Zeit. 'Ali schätzte Schafe zu anderen Preisen als die Schätzung des Propheten ﷺ.114
If the age necessary for payment is not available and other ages are available, how should zakah be paid? Ibn Rushd summarizes the several opinions, "according to Malik the zakah payer is required to buy the necessary animal. Others say the payer should pay a lower-age animal plus compensation at the rate of 20 dirhams or 2 sheep for each one year difference in the age of camels, as mentioned in the letter of Abu Bakr on zakah, and there should be no differences about it. This is also the view of al Shaifi'i and Abu Thawr. Some jurists say that payment must be made of the available age and a compensation for the difference should be paid.113 According to Abu Hanifah, the value of the necessary animal is due. It seems to me, however, that Abu Hanifah's view is also consistent with the saying, because the Prophet (p) estimated the difference in age in his capacity as head of state rather than as religious ordinance, and such estimation varies with time. 'Ali estimated sheep at different prices than the estimation of the Prophet (p).114
This is essentially because zakah is based on fairness to the two parties, payers and recipients, and taking the best or the worst means favoring one of them. However, it is obvious that the worst or the best can be taken on the basis of value at the option of the livestock owner. Abu Daud reports, through his own chain, from the Prophet (p) "There are three things, which whoever fulfills them will taste the sweetness of faith: to worship God alone, realizing that there is no deity but God, to give zakah on your wealth with your soul pleased at paying it year after year... and to give not the old, or the ill or the baby, or the defective animal that give little milk, but to give from the average of your wealth. God does not ask you to give the best of it, nor does He ordain you to give the worst of it."116 As zakah payment, the collector must not take the animal that nurses babies, nor pregnant animals, nor the ram out of sheep, nor the animal that is meant to provide meat for the household of the zakah payer.117 Malik reports in al Muwatta from 'Aishah that 'Umar bin al Khattab passed by the sheep taken as sadaqah, and saw one with big udders and asked, "What is this sheep? "He was answered, "One taken as sadaqah." He replied, "Its owners did not give it pleasantly, so do not force people to turn back, and do not take the best of the wealth of Muslims."118
Als Anwendung dieser Bedingung werden Jungtiere nicht als Zakah angenommen. Als 'Umar bin al-Khattab Sufyan bin 'Abd Allah al-Thaqafi mit der Einziehung der Zakah beauftragte, begann er, die jungen Schafe zu zählen, und wurde gefragt: „Zählst du diese Jungtiere mit, obwohl du sie nicht als Zahlung annimmst?" Als er zu 'Umar zurückkehrte und ihm dies berichtete, sagte 'Umar: „Ja, zähle die jungen Schafe, auch solche, die so jung sind, dass der Hirte sie tragen muss, aber nimm sie nicht als Zahlung an. Nimm auch nicht das, was für das Fleisch des Haushalts bestimmt ist, nicht die säugenden Muttertiere, nicht die trächtigen Tiere und auch nicht den Widder. Nimm nur Schafe oder Ziegen, die ein Jahr alt sind."
Ahmad, Abu Dawud und al-Nasa'i überliefern von einem Mann namens Si'r, von den beiden Männern, die vom Gesandten Gottes ﷺ mit der Einziehung der Zakah beauftragt wurden, dass sie sagten: „Der Gesandte Gottes ﷺ hat uns untersagt, ein trächtiges Tier zu nehmen." Und von Su'aid bin Ghafalah: „Ein Zakah-Einnehmer, den der Gesandte Gottes ﷺ entsandte, kam zu uns, und ich hörte ihn sagen: ‚In den schriftlichen Anweisungen, die mir gegeben wurden, stand, dass ich Jungtiere nicht zählen solle‘ ... Und als ein Mann ihm eine trächtige Kamelstute geben wollte, lehnte er ab, sie anzunehmen."120
As an application of this condition, baby animals are not accepted as zakah. When 'Umar bin al Khattab commissioned Sufian bin 'Abd Allah al Thaqafi on zakah, he started counting the baby sheep and was asked "Are you counting these babies while you don't accept them in payment? "When he came back to 'Umar and told him that, 'Umar said, " Yes, count baby sheep, even those which are so young that they must be carried by the shepherd, but do not accept them in payment, nor should you take that which is meant for meat of the household, nursing mother sheep, pregnant sheep, nor the ram. Take only sheep or goat which are one year old." Ahmad, Abu Daud, and al Nasa'i report from a person named Si'r from the two men commissioned by the Messenger of God (p) to collect zakah. They said "The Messenger of God (p) prevented us from taking a pregnant animal". And from Suaid bin Ghafalah "A zakah collector sent by the Messenger of God (p) came to us end I heard him saying 'In the pledged instructions given to me it was written I should not count baby animals'.. and when a man wanted to give him a pregnant she-camel, he refused to accept it".120
Es sei darauf hingewiesen, dass der Grund für diese unterschiedlichen Meinungen die verschiedene Auslegung des Ausspruchs des Propheten ﷺ ist. Im Schreiben über die Sadaqah sagte der Prophet ﷺ
It should be noted that the reason for these different opinions is the different interpretation of the saying of the Prophet (p). In the letter on sadaqah the Prophet (p)
Er sagte: „Was getrennt ist, darf nicht zusammengerechnet werden, und was zusammen ist, darf nicht getrennt gerechnet werden, um der Sadaqah zu entgehen; und was zwei Personen gemeinsam gehört, muss seine Abrechnung im Verhältnis ihres Besitzes unter sich regeln." Diejenigen, die sagen, dass das Vermischen die Zakah nicht beeinflusst, deuten dies so, dass der Zakah-Einnehmer die Herden eines einzelnen Besitzers nicht so aufteilen darf, dass dadurch die Zakah erhöht würde.
said, "What is separate should not be counted together, and what is together may not be counted separately in order to avoid sadaqah, and as far what belongs to two persons, they must settle their account in proportion to their ownership". Those who say that mixing together does not affect the zakah interpret this to mean that the zakah collector should not divide herds owned by one person in such a way that would increase zakah.
Zum Beispiel sollen 120 Schafe, die einer einzelnen Person gehören, nicht in drei Gruppen zu je 40 aufgeteilt werden, damit drei Schafe statt eines als Zakat anfallen. Man sagt auch, dass das, was einer Person gehört, nicht zu dem hinzugerechnet werden soll, was einer anderen gehört, um das Nisab zu erreichen, etwa indem man die Herden zweier Leute mit je 20 Schafen zusammenlegt, damit sie als Nisab zakatpflichtig werden. Al-Schafi'i und seine Anhänger deuten diese Aussage so, dass Vieh, das zusammengelegt wird, so behandelt wird, als gehöre es einer einzigen Person, sowohl bei der Anwendung des Nisab als auch bei der Bestimmung des Zakat-Satzes. Malik und seine Schüler dagegen deuten sie so, dass dann, wenn jeder Eigentümer für sich allein das Mindestmaß des Nisab besitzt, der anzuwendende Satz der des Gesamtbestands ist und nicht derjenige, der auf den Besitz jedes einzelnen Eigentümers entfällt.122
For instance, 120 sheep owned by one person should not be divided into three groups of 40 to make zakah three sheep instead of one. They also say that what is owned by one person should not be added to what is owned by another in order to make nisab, such as grouping the herds of two peoples, each with 20 sheep, to make them zakatable as nisab. Al Shafi'i and his disciples interpret this saying to mean that cattle put together are treated as if they were owned by one person, both in the application of nisab and in the determination of the zakah rate. On the other hand, Malik and his students interpret it to mean that if each owner alone has the minimum of nisab then the applicable rate is that of the total and not that which applies on what belongs to each owner alone.122
Zur Frage der unterschiedlichen Auffassungen über die Definition des Zusammenmischens: Asch-Schafi'i vertritt die Meinung, dass das Zusammenmischen von Tieren Weiden, Melken, Unterbringen und Tränken umfasst, und zwar in dem Maße, dass das Zusammenlegen der Tiere einer Teilhabe gleicht. Demnach wird das Nisab auf die Gesamtzahl angewandt und nicht auf jeden einzelnen Eigentümer für sich allein. Malik sieht das wirksame Zusammenmischen dort gegeben, wo Tränken, Weiden, Unterbringen und Hüten gemeinsam erfolgen.123
As for the variation on the definition of mixing together, al Safi'i is of the opinion that mixing animals together means in pasturing, milking, sheltering and watering, to the extent that putting animals together is like partnership. Accordingly, nisab is applied on the total and not on each owner alone. Malik sees effective mix together as where watering, pasturing, sheltering and shepherding are common.123
Ibn Hazm kritisiert in al-Muhalla scharf die Ansicht, dass die Vermischung von Vieh die Zakat beeinflusst, mit der Begründung, dass dies letztlich gegen die grundlegenden Texte zur Zakat verstoße. Beispielsweise ist eine Person, die weniger als das Nisab besitzt, von der Zahlung der Zakat befreit; wie könnte eine solche Person dann zakatpflichtig werden, wenn sie ihr Vieh mit dem anderer vermischt? Dies widerspreche, so Ibn Hazm, dem Grundsatz der individuellen Verantwortung und des Privateigentums, indem das Eigentum einer Person die Pflichten und Verbindlichkeiten anderer Personen beeinflusse. Dies sei eine Verletzung des Qur'an und der Sunna.124 Abschließend ist zu bemerken, dass die Ansicht der Schafiiten die weiteste Auffassung von der Wirkung der Vermischung des Vermögens mehrerer Eigentümer auf die Zakat vertritt. Sie gehen so weit, dass die Vermischung nicht nur das Vieh, sondern auch Feldfrüchte, Obst sowie vermischtes Silber- und Goldgeld in ihrer Zakatpflicht beeinflusst.125 Diese Ansicht kann als Grundlage für den Umgang mit zeitgenössischen Gesellschaften dienen, so wie die Zakat-Stelle es am besten für richtig hält, denn sie sorgt für Einfachheit im Verfahren und Sparsamkeit bei den Erhebungskosten.
Ibn Hazm in al Muhalla strongly criticizes the opinion that mixing animal, together affects zakah, on the grounds that this ends up in fact violating the essential texts of zakah. For example, a person who owns less than nisab is exempt from paying zakah, so how could such a person be zakated if he puts his cattle with others? This, according to Ibn Hazm, contradicts the principle of individual responsibility and private ownership, making one person's property affect other persons duties and obligations. This is a violation of the Qur'an and Sunnah.124 It should be noted at last that the view of the Shafites has widest concept of the effect on zakah of mixing the wealth of several owners. They go as far as affecting zakah not only on livestock but also on crops, fruits, silver, and gold money that are mixed.l25 This view may serve as a basis for the treatment of contemporary corporations as the zakah agency may find best, because it provides for simplicity in procedures and thrift in collection expenses.
Secondly, it is reported from Jabir from the Prophet (p), "On each naturally pastured mare there is due one diner or ten dirhams." It is reported by al Daraqutni and al Baihaqi, and they grade it weak. For this reason, the majority of jurists argue that it can not stand against the correct saying of zakah waiving off horses." There is no zakah on the slaves and mares of Muslims." Thirdly, by analogy to camels, both are growing and useful animals, and in both the condition for zakatability, natural cost-free pasturing, is fulfilled. The claimed differences between horses and other livestock are no more than those among the other kinds of livestock, since each animal has its unique characteristics. There are many differences between camels and sheep yet both are zakatable. Abu Hanifah holds to this argument on the basis that the reason for the obligation of zakah is a matter that can be rationalized and not a matter of worship only. This reason is growth or growth potential and once growth exists in another asset zakatability must be extended to it.
Viertens berichten at-Tahawi und ad-Daraqutni mit einer korrekten Überlieferungskette von as-Sa'ib bin Yazid: „Ich war Zeuge, wie mein Vater seine Pferde schätzte und die Zakat davon an 'Umar bin al-Khattab entrichtete.“ 138 'Abd ar-Razzaq und al-Baihaqi berichten von Ya'la bin Umayya, dass 'Abd ar-Rahman, der Bruder des Ya'la, von einem Mann im Jemen eine Stute für den Preis von 100
Fourthly, al Tahawi and al Daraqutni report, with a correct chain, from al Sa'ib bin Yazid "I witnessed my father evaluating his horses and paying its sadaqah to 'Umar bin al Khattab,138 'Abd al Razzaq and al Bai'aqi report from Ya'la bin Umayah that 'Abd al Rahman, brother of Ya'la, bought a mare from a man in Yemen for the price of 100
Kamele.
Der Verkäufer hatte Mitleid und ging zu ʿUmar, um sich zu beschweren: „Ya'la und sein Bruder haben mich gezwungen, meine Stute zu verkaufen."
ʿUmar bat Ya'la, zu kommen und mit ihm zusammenzutreffen, und dieser erzählte ʿUmar die wahre Geschichte. ʿUmar fragte sich: „Würde ein Reittier in deiner Gegend einen so hohen Preis erzielen? Ich hätte nie gedacht, dass eine Stute einen solchen Wert erreicht. Wäre es gerecht, von jeweils vierzig Schafen eines zu nehmen und von Pferden nichts zu nehmen? Erhebt von jedem Pferd einen Dinar."
camels. The seller felt sorry and went to 'Umar complaining "Ya'la and his brother forced me to sell my mare. 'Umar asked Ya'la to come and meet with him, and he gave 'Umar the true story. 'Umar wondered "Would a steed reach that high a pries in your area? I never realized that a mare would reach that value. Would it be just to take one sheep out of each 40 and not take anything from horses? Collect one dinar per horse".
Er legte daraufhin auf Pferde eine Zakat in Höhe von einem Dinar je Tier fest.139 Ibn Hazm berichtet mit seiner eigenen Überlieferungskette von Ibn Schihab al-Zuhri, dass al-Sa'ib bin Yazid ihm erzählt habe, er habe 'Umar bin al-Khattab die Zakat auf Pferde gebracht. Ibn Schihab fügt hinzu: „'Umar pflegte die Zakat auf Pferde einzuziehen."140 Anas bin Malik überliefert, dass „'Umar von jeder Stute zehn Dirham und von jedem Hengst fünf Dirham einzog.141 Zaid bin Thabit vertrat ähnliche Ansichten wie 'Umar. Während der Herrschaft von Marwan bin al-Hakam stritten die Rechtsgelehrten darüber, ob auf natürlicherweise kostenlos weidende Pferde Zakat zu entrichten sei. Als Marwan den Gefährten Abu Hurairah um Rat fragte, trug dieser die Aussage vor: „Auf den Sklaven eines Menschen und auf seine Stute ist keine Sadaqa zu entrichten." Marwan wandte sich an Zaid bin Thabit und fragte: „Was sagst du dazu, o Abu Sa'id?" Abu Hurairah sagte: „Ich wundere mich über Marwan. Ich überliefere ihm die Aussage des Gesandten Gottes ﷺ, und er fragt: ‚Was sagst du, o Abu Sa'id?'" Zaid antwortete: „Der Gesandte Gottes ﷺ hat die Wahrheit gesprochen, doch er meinte das Pferd eines Kämpfers auf dem Weg Gottes."
He then imposed zakah on horses at the rate of one dinar each.139 Ibn Hazm reports, with his own chain, from Ibn Shihab al Zuhri that al Sa'ib bin Yazid told him that he used to bring 'Umar bin al Khattab zakah on horses. Ibn Shiab adds, "'Umar used to collect zakah on horses."140 Anas bin Malik narrates that "'Umar used to collect ten dirhams on each mare and five on each male horse.141 Zaid bin Thibit had similar views to that of 'Umar. During the reign of Marwan bin al Hakam, jurists disputed the zakatability of naturally cost-free pastured horses, and when Marwan consulted the Companion, Abu Hurairah, he narrated the saying "There is no sadaqah on one's slave and one's mare." Marwan turned to Zaid bin Thabit and asked "What do you say, O Abu Said?" Abu Hurairah said, "I wonder at Marwan. I tell him the saying of the Messenger of God (p) and he asks 'What do you say O Abu Sa'id?" Zaid answered "The Messenger of God (p) verily said the truth, but he meant the horse of a fighter for the sake of God.
Für einen Kaufmann, der Pferde zur Zucht hält, sind sie zakatpflichtig." Marwan fragte: "Wie viel?" Er antwortete: "Ein Dinar oder zehn Dirham für jedes Pferd."142 Ibn Zanjawaih berichtet in Kitab al-Amwal mit seiner Überlieferungskette von Taus: "Ich fragte Ibn 'Abbas: 'Sind Pferde zakatpflichtig?' Und er antwortete: 'Auf das Pferd des Kämpfers auf dem Weg Gottes gibt es keine Sadaqah.'"143 Dies deutet darauf hin, dass andere Pferde zakatpflichtig sind. Ibrahim al-Nakha'i, ein Tabi'i, vertrat dieselbe Ansicht wie 'Umar und Zaid. Er sagte: "Frei weidende Pferde, die zur Zucht gehalten werden, sind zakatpflichtig, und zwar mit einem Dinar oder zehn Dirham für jedes Pferd, oder man schätzt sie und zahlt zehn Dirham für je 200 Dirham ihres Wertes." Muhammad überliefert in al-'Athar, und Abu Yusuf berichtet eine ähnliche Aussage,144 ebenso von Hammad bin Abu Sulaiman, dass er sagte: "Und Pferde sind zakatpflichtig."145
For a merchant who keeps horses for breeding, they are zakatable." Marwan asked "How much?" He replied "One dinar or ten dirhams on each horse".142 Ibn Zanjawaih in Kitab al Amwal reports with his chain from Taus "I asked Ibn 'Abbas, 'are horses zakatable?' and he answered "There is no sadaqah on the horse of the fighter for the sake of God,"143 which implies that other horses are zakatable. Ibrahim al Nakha'i, a Follower, had the same view as 'Umar and Zaid. He said "Naturally pastured horses raised for breeding are zakatable at one dinar or ten dirhams on each horse, or else evaluate them and pay ten dirhams for each 200 dirhams of their value." Mentioned by Muhammad in al 'Athar, Abu Yusuf reports a similar statement,l44 also from Hamad bin Abu Sulaiman that he said and horses are zakatable."145
Fiqh az-Zakāh (Bd. I), Dr. Yusuf al-Qaradawi 108
Figq al Zakah (Vol. I), Dr. Yusuf al Qardawi 108
Wie auch immer, das Fehlen eines Textes, der die Zakat auf Pferde ausdrücklich vorschreibt, bedeutet nicht zwangsläufig, dass sie nicht zakatpflichtig sind. Vom Propheten ﷺ wird nicht berichtet, dass er etwas über die Verpflichtung zur Zakat auf Gold gesagt hätte. Offensichtlich bestanden die meisten Münzen zu seiner Zeit aus Silber, und die Regelung für Gold wird durch Analogie abgeleitet, wegen der augenscheinlichen Ähnlichkeit in der Verwendung der beiden Metalle. Die Geschichte von 'Umar mit Yala bin Umayah hat meines Erachtens ein außerordentlich wichtiges Gewicht. Das Vorgehen 'Umars zeigt, dass Analogie und Ijtihad eine bedeutende Stellung im Bereich der Zakat einnehmen. Dass der Prophet ﷺ von bestimmten Arten von Vermögen Zakat genommen hat, bedeutet nicht, dass Muslime nach ihm sie nicht von anderen, ähnlichen Arten nehmen dürfen. Tatsächlich muss jedes erhebliche, wachsende Vermögen zakatpflichtig sein.
Anyhow, the lack of a text clearly obligating the zakah on horses does not necessarily mean that they are not zakatable. The Prophet (p) is not reported to have said anything about obligating zakah on gold. It is apparent that most coins used at his time were silver and the ruling on gold is derived by analogy because of the apparent similarity in use of the two metals. The story of 'Umar with Yala bin Umayah has, in my opinion, extremely important weight. The action taken by 'Umar indicates that analogy and ijtihad have an important position in zakah. The fact that the Prophet (p) took zakah from certain kinds of assets does not mean that Muslims after him may not take it from other kinds that are similar. In fact every substantial growing asset must be zakatable.
Die Sätze, wo kein Text vorliegt, unterliegen dem Ijtihad.
The rates, wherever there is no text, are subject to ijtihad.
Die Mehrheit der Rechtsgelehrten betrachtet das Vorgehen 'Umars als seine eigene Ijtihad, die nicht bindend ist. Sie führen außerdem an, dass 'Umar die Zakat auf Pferde einführte, nachdem eine Gruppe, die die Menschen Syriens vertrat, ihn darum gebeten hatte. Sie sagten zu ihm: „Wir haben gewisse Reichtümer erworben, darunter Pferde und Sklaven, und wir wünschen, dass sie gereinigt und geheiligt werden." 'Umar antwortete: „Wie könnte ich etwas tun, was weder meine beiden Vorgänger vor mir getan haben!" Er beriet sich mit den Gefährten Muhammads ﷺ. 'Ali schlug vor: „Es ist eine gute Idee, solange sie nicht nach dir zu einer regelmäßigen Abgabe wird, die von Herrschern durchgesetzt wird."150
Mir scheint, dass dieser Vorfall dem oben erwähnten Bericht über die Leute aus dem Jemen vorausging. Die Geschichte mit dem Jemen erklärt die Überlegung 'Umars, die durch die hohen Preise veranlasst wurde, welche Pferde im Jemen erreicht hatten. Seine Worte lauteten: „Sollen wir von je vierzig Schafen eines nehmen und von Pferden nichts nehmen?" Das Vernünftigere scheint zu sein, dass sich die Geschichte mit den Jemeniten nach jener mit den Syrern ereignete, denn bei den Syrern zögerte er und beriet sich mit dem Gefährten, während er bei den Jemeniten entschlossen war, weil er sich nach der Beratung bereits entschieden hatte.
The majority of jurists consider the action of 'Umar as his own ijtihad, which is not binding. They also argue that 'Umar obligated zakah on horses after it was requested from him by a group representing the people of Syria who said to him, "We have acquired certain wealth, including horses and slaves, and we would like it to be purified and sancitified." "Umar replied "How could I do a thing which was not done by my two predecessors before me!" He consulted the Companions of Muhammad (p). 'Ali suggested, "It is a good idea as long as it does not become a regular due enforced by rulers after you."150 It seems to me that this incident preceds the above-mentioned story about the people from Yemen. The story of Yemen explains the reasoning of 'Umar, which was spurred by the high prices horses had assumed in Yemen. His words were, "Should we take one sheep out of each forty and take nothing on horses?" What seems reasonable is that the story with the Yemenites took place after that with the Syrians, since with the latter he was hesitant and consulted the Companion, while with the Yemenites he was determined because he had already made up his mind after consultation.
Andererseits scheint der von ʿUmar festgesetzte Satz (ein Dinar pro Pferd) für uns nicht verbindlich zu sein, da sich die Kaufkraft des Dinars ebenso verändert hat wie die Preise für Pferde, und zwar sowohl im Laufe der Zeit als auch von Ort zu Ort. Ich ziehe es in unserer Zeit vor, zur Meinung von an-Nakhaʿī und Abū Ḥanīfa zurückzukehren, die vorschlagen, die Pferde zu bewerten und den Satz von 2,5 % anzuwenden. Offensichtlich ist dies der vorgeschriebene Satz für Geld und Geschäftsvermögen, und er kommt auch dem Satz für Vieh nahe. Es erscheint sehr wahrscheinlich, dass der Prophet ﷺ bewusst bestimmte unbestimmte Bereiche in der Zakāt offen gelassen hat, um den Muslimen nach ihm mehr Flexibilität zu verschaffen und der zuständigen Zakāt-Behörde die Freiheit der Entscheidung zu überlassen.
On the other hand, the rate imposed by 'Umar (one dinar per horse) does not seem to be binding on us because of changes in the purchasing power of the dinar as well as in the prices of horses in both time and place. I prefer at our time to revert to the opinion of al Nakha'i and Abu Hanifah, who suggest the evaluation of horses and the application of the rate 2.5%. Obviously, this is the required rate on money and business assets, it also approximates the rate on livestock. It seems most likely that the Prophet (p) intentionally left certain undetermined areas in zakah in order to make things more flexible for Muslims after him, and in order to leave the freedom of decision to the proper zakah authority.
2. Such a regulation may interfere with, and divert the intentions of the fighters from being for the sake of God to being the desire for the enemy's property.
3. Der Grund, weshalb der Prophet ﷺ dieses Wort sprach, war, die Kämpfer in einer bestimmten Schlacht zu ermutigen.51
3. The reason why this saying was given by the Prophet (p) was to encourage the fighters in a particular battle.l51
Der verstorbene Shaikh al-Dahlawi erwähnt in Hujjat Allah al-Baligha152, dass das, was vom Propheten ﷺ überliefert wird, in zwei Kategorien fällt. Die erste ist das, was er als Gesandter sagte, um die Botschaft Gottes zu erklären, gemäß dem Vers: „Was der Gesandte euch gibt, das nehmt, und was er euch verwehrt, davon enthaltet euch."153 Zu dieser Kategorie gehören alle Aussagen über das Verborgene. Die zweite Kategorie umfasst das, was er in seiner Eigenschaft als Mensch und als Staatsoberhaupt sagte, wie er selbst erklärte: „Ich bin nur ein Mensch. Wenn ich etwas als eure Religion anordne, so sollt ihr es annehmen; gebe ich euch aber etwas als meine persönliche Meinung, so bin ich lediglich ein Mensch."154 Zu dieser Kategorie gehören seine Aussagen über die Medizin, denn sie beruhen auf Erfahrungen und den Gewohnheiten seiner Zeit und sind keine Form des Gehorsams gegenüber Gott oder der Anbetung. Ebenfalls zu dieser Kategorie gehört, was er zufällig und unabsichtlich tat und nicht aus Absicht und fester Entschlossenheit. Dahlawi fährt fort, dass zu dieser Kategorie auch jene Aussagen gehören, die zeitgebundene Angelegenheiten widerspiegeln, die nicht alle Generationen dieser Gemeinschaft betreffen, wie etwa die Anweisungen, die er bei der Vorbereitung von Heeren und der Wahl von Feldzeichen gab. Viele Aussagen, die Regelungen dieser Art enthalten, gelten als zu dieser Kategorie gehörig, etwa seine Worte: „Wer einen feindlichen Kämpfer tötet, dem gehört dessen persönliches Eigentum."155 und „Wer ein totes Land wieder belebt, dem gehört es."156 Nach der Lehre der Malikiten steht dem Kämpfer, der einen Feind tötet, tatsächlich dessen Besitz zu, es sei denn, die Anführer der Muslime untersagen dies vor oder während der Schlacht; nach der Lehre der Hanafiten erfordert die Wiederbelebung von totem Land die vorherige Erlaubnis der islamischen Regierung.
The late Shaikh al Dahlawi in Hujjah Allah al Balighah152 mentions that what is reported from the Prophet (p) is of two categories. The first is what he said as a Messenger to explain the message of God, according to the verse "So take what the Apostle assigns to you and deny yourself that which he withholds from you"153 This category includes all sayings about the unseen. The second category includes what he said in his capacity as a human being and a head of state, as he himself stated: "I am only a man. If I ordain something as your religion, you should take it: If I give you something as my personal opinion, then I am merely a man."154 Part of this category are his sayings on medicine, because they are based on experiments and customs of his time, and are not a form of obedience to God or worship. Also in this category is what he did by chance and accident and not by intention and determination. Dahlawi continues that also in this category are those sayings that reflect temporal concerns which do not relate to all generations of this nation, such as the commands he gave in preparing armies and selecting emblems. Many sayings that contain regulations of this kind are considered in this category, such as his sayings" One who kills an enemy soldier shall have his personal property,"155 and, "One who revives a dead land shall own it."156 According to Malikites, the soldier that kills an enemy does deserve his property unless Muslims leaders prohibit that before or during the battle, and according to Hanafites, the rejuvenation of dead land requires prior permission from the Islamic government.
Es scheint mir, dass der Verzicht des Propheten (p) auf die Zakat für Pferde – sofern er korrekt überliefert ist – ebenfalls zu dieser Kategorie gehört, weil er mit einem zeitlichen Nutzen zusammenhängt, nämlich mit der Ermutigung, Pferde zum Kampf für die Sache Gottes zu halten. Schon der Wortlaut dieses Verzichts deutet darauf hin, dass er nur zeitlich gelten kann, denn er impliziert, dass die Zakat eigentlich hätte erhoben werden müssen, aber „für euch" erlassen wurde. Daraus folgt, dass dem islamischen Staat die Wahl bleibt, die Zakat auf Pferde zu erheben oder nicht, je nach dem öffentlichen Interesse. Stellen Pferde einen erheblichen Vermögenswert dar, können sie verzakatet werden, um die Zakat auf alle Vermögenden anzuwenden; sind sie kein bedeutender Vermögensgegenstand, können sie befreit werden. Diese Deutung bringt das Handeln 'Umars mit dem Ausspruch des Propheten (p) in Einklang, und Gott weiß es am besten in allen Fällen.
It seems to me that the waiver the Prophet (p) gave of zakah on horses--if correctly reported--is also part of this category, because it is related to temporal benefit, i.e. the encouragement of owning steeds for fighting for the sake of God. The very words of that waiver also indicate that it may only be temporal, because they imply that zakah should have been there but was waived "for you". This means that the Islamic state has the choice of imposing zakah on horses or not according to the public interests. If horses represent substantial wealth, they may be zakated in order to apply zakah on all those who are wealthy, while if they are not an important item of wealth they may be exempted. This interpretation reconciles the action of 'Umar with the saying of the Prophet (p), and God knows best in all cases.
These three professors add: If the Wise Successor 'Umar considered growth the essential requirement for zakatability, and was followed Abu Hanifah, then we can extend their application to other animals and declare that all animals that are growing and naturally, cost-free pastured are zakatable, if they reach the minimum for zakatability (nisab), which equals twenty dinars, at the rate of 2.5%. Nisab is estimated in relation to gold, because 'Umar accepted the principle of evaluating horses to determine zakah, and value is currently estimated in gold.158
Dies wird dadurch gestützt, dass der Gesandte (p) auf die Frage nach der Zakāt auf Esel nicht in einer eindeutigen Aussage die Pflicht zur Zakāt verneinte, sondern sagte: „Gott hat mir in dieser Sache nichts anderes herabgesandt außer diesem umfassenden und genauen Vers: ‚Wer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Gutem getan hat, wird es sehen, und wer auch nur das Gewicht eines Stäubchens an Bösem getan hat, wird es sehen.‘“159 Der Satz von 2,5 % wird durch die Überlieferung von Bahz bin Hakim gestützt, von seinem Vater, von seinem Großvater, dass der Prophet ﷺ sagte: „Von allen frei weidenden Kamelen ist auf je vierzig ein Kamel fällig, das zwei bis drei Jahre alt ist.“ Dies ist ein allgemeiner Satz für Kamele, die 130 übersteigen, und für Rinder, die 40 übersteigen.
This is supported by the fact that the Messenger (p) when asked about zakah on donkeys did not negate the obligation of zakah in a clear statement but said "God did not send upon me anything on this matter except this comprehensive and precise verse 'Then shall anyone who has done an atom's weight of good see it, and anyone who has done an atom's weight of evil see it'.159 The ratio of 2.5% is supported by the saying from Bahz bin Hakim from his father from his grandfather that the Prophet (p) said "Out of all naturally pastured camels, on each forty there is due one camel, two-three years old". This is a general rate for camels exceeding 130 and for cows exceeding 40.
Die Anwendung dieses Satzes auf alle anderen Tiere, die zum Zweck der Zucht und des Gewinns erworben werden, ist zweifellos eine zutreffende Ijtihad, gestützt auf den Analogieschluss zwischen vergleichbaren wachsenden Vermögenswerten. Folglich würden Maultiere, Rentiere und andere Tiere unter dieses Konzept fallen.
Applying this rate on all other animals acquired for breeding for profit is undoubtedly a correct ijtihad, based on analogy between similar growing assets. Consequently, mules, reindeers, and other animals would be included in this concept.
Ich widerspreche diesen Professoren in der Einschätzung des Nisab bei diesen Tieren mit 20.
I disagree with these professors on the estimation of nisab on these animals at 20
Golddinare, auf der Grundlage, dass die Gleichsetzung des Nisab bei Tieren mit dem Nisab bei Geld meiner Meinung nach nicht zulässig ist. Ich habe weiter oben aus al-Mabsut zitiert, dass fünf Kamele 40 entsprechen.
gold dinars, on the basis that the equalization of nisab on animals and nisab on money is not, in my opinion, valid. I have quoted earlier from al Mabsut that five camels equal 40
Schafe entsprechen 200 Dirham, und es wird vermerkt, dass Ibn al-Humam und Ibn Nudschaim dieser Gleichsetzung widersprechen, weil es richtige Überlieferungen gibt, die besagen, dass zwei Schafe 20 Dirham entsprechen. Daraus folgt, dass 40 Schafe = 400 Dirham, das heißt, das Nisab bei Vieh ist doppelt so hoch wie das Nisab bei Geld. Wenn wir also das Nisab bei Geld als Bezugsgröße nehmen, sollte das Nisab bei Tieren doppelt so hoch angesetzt werden wie jenes bei Geld, da Besitzer von Geld mehr Wahlfreiheit haben als Besitzer von Tieren.
sheep equal 200 dirham, and noted that Ibn al Humam and Ibn Najaim object to this equation because there are correct saying indicating that two sheep equal 20 dirham, which means that 40 sheep = 400 dirhams, i.e. the nisab on livestock is twice as much as the nisab on money. Thus, if we take nisab on money as a reference, nisab on animals should be estimated at twice as much as that on money, since money owners have more freedom of choice than animal owners.
Ich bevorzuge es, das Nisab bei Tieren als wachsende Vermögenswerte auf zwei Gründen zu bestimmen: Erstens sollte diese Zahl nicht unter fünf liegen, denn die Scharia verpflichtet nicht zur Zakat auf irgendeine Menge unter fünf Kamelen, fünf Wasq Getreide oder fünf Uqiyya Silbermünzen. Dies deutet darauf hin, dass fünf die niedrigste Menge sein sollte, die für die Zakatpflicht in Betracht gezogen wird. Zweitens sollte der Wert des Nisab dem Wert von fünf Kamelen oder 40
I prefer to determine nisab on animals as growing assets on two grounds: Firstly, that this number should not be less than five, because Shari'ah does not obligate zakah on any amount less than five camels, five wasq of grain, or five uqiyyah of silver currency. This indicates that five should be the lowest quantity considered for zakatability. Secondly, that the value of nisab should equal that of five camels or 40
Schafe in einer Gegend, in der die Preise nahe am Durchschnitt liegen. Die Bewertung anhand des Wertes von Kamelen oder Schafen ist besser als die Bewertung anhand von Geld, weil (a) die Kaufkraft des Geldes gewöhnlich schwankt und (b) es weitaus richtiger ist, eine Analogie zwischen zwei Tieren zu ziehen als zwischen Tieren und Geld; ebenso ist es besser, das Nisab bei neuen Tieren im Verhältnis zu alten Tieren zu bemessen als im Verhältnis zu Geld.
sheep in an area where prices are close to average. Estimating value on the basis of the value of camels or sheep is better than estimating on the basis of money, because (a) the purchasing power of money is usually volatile, and (b) it is much more correct to draw an analogy between two animals than between animals and money; likewise it is better to estimate nisab on new animals with reference to old animals than with reference to money.
4. A transformation of a growing asset from its use for profit to personal use exempts it from zakah, according to the majority of scholars with regard to cows and camels used for watering, cultivation, and carrying personal loads.
5. Die Scharia behandelt das gemeinsame Vermögen von Gesellschaften als eine Einheit, was eine Grundlage für den Umgang mit heutigen Kapitalgesellschaften bilden kann.
5. Shari'ah treats the common property of partnerships as one unit, which may constitute a foundation for handling contemporary corporations.
6. Die Scharia lehnt jegliche Schlupflöcher beim Zakat ab und erlaubt weder das Zusammenlegen noch das Aufteilen von Vermögenswerten mit dem Ziel, die Zakat zu verringern.
6. Shari'ah refuses to accept any loopholes in zakah and does not allow the combination or separation of assets for the purpose of decreasing zakah.
7. Analogie kann im Zakat angewendet werden, da ihren Bestimmungen eine vernunftgemäße Begründung zugrunde liegt. Wenn diese Gründe bei einem anderen Vermögensgegenstand vorliegen, kann die Zakat ausgedehnt werden. Deshalb hat ʿUmar die Zakat auf Reittiere auferlegt. Ich befürworte, die Zakat auf alle natürlich und kostenlos weidenden Tiere zu erheben, auch wenn sie zur Zeit des Propheten ﷺ oder der Nachfolger möglicherweise nicht bekannt waren.
7. Analogy can be used in zakah because its rulings have rational reasoning behind them. If these reasons exist in another asset, zakah can be extended. That is why 'Umar obligated zakah on steeds. I advocate obligating zakah on all naturally, cost-free pastured animals, even though they may not have been known at the time of the Prophet or the Successors.
8. Manche Entscheidungen des Propheten ﷺ lassen sich als Regelungen einordnen, die vom Oberhaupt des islamischen Staates ausgingen, und nicht als religiöse Grundsätze, die aus seiner Stellung als Prophet hervorgingen. Diese beiden Arten von Entscheidungen müssen klar bekannt sein und voneinander unterschieden werden. Dies erklärt zum Beispiel die leichten Unterschiede zwischen den Anweisungsschreiben, die der Prophet ﷺ und seine Nachfolger verfassten.
8. Some rulings given by the Prophet (p) can be categorized as regulations coming from the head of the Islamic state and not religious principles coming from within his capacity as a Prophet. These two types of rulings must be clearly known and distinguished. This, for example, explains the slight differences among the letters of instructions given by the Prophet (p) and his Successors.
9. Das Nisab für Vieh beträgt das Doppelte des Nisab für Geld. Nach der korrekten Aussage werden zwei Schafe auf 20 Dirham geschätzt, sodass 40 Schafe 400 Dirham entsprechen. Es ist einmütig bekannt, dass das Nisab für Geld 200 Dirham beträgt.
9. Nisab for animals is twice as much as nisab for money. In correct saying , two sheep are estimated at 20 dirhams, so 40 sheep equal 400 dirhams. It is unamiously known that nisab for money is 200 dirhams.
10. Die Zakah – auch auf Vieh – ist eine proportionale Abgabe. Sie ist nicht regressiv, wie manche zeitgenössischen Autoren fälschlicherweise meinen. Die Senkung des Satzes bei größeren Schafherden erfolgt aus einem bestimmten Grund, der zuvor erläutert wurde.
10. Zakah -- even on livestock -- is a proportional due. It is not regressive as wrongly understood by some contemporary writers. The reduction of the rate for larger quantities of sheep is done for a specific reason explained earlier.
11. Der Satz des Zakāt auf Vieh beträgt annähernd ein Viertel von einem Zehntel (2,5 %), wie es bei Kamelen und Rindern offensichtlich ist, und unter Berücksichtigung der zuvor gegebenen Erklärung im Falle der Schafe. Der Satz des Zakāt auf Vieh ist dem auf Geld und Geschäftsvermögen ähnlich.
11. The rate of zakah on animals is approximately one-fourth of one-tenth (2.5%) as is obvious in the case of camels and cows and taking into consideration the explanation given earlier in the case of sheep. The rate of zakah on animals is similar to that on money and business asset.
Diese Grundsätze verdienen es, im Gedächtnis behalten zu werden, denn sie werden, so Gott will, das Verständnis der folgenden Kapitel erleichtern.
These principles are worthy of being remembered, for they will help, God willing, the understanding of the following chapters.
19. Dieser Idschma' wird von Ibn al-Mundhir und an-Nawawi in al-Madschmu', Bd. 4, S. 400, sowie von Abu 'Ubaid in al-Amwal, S. 363, Ibn Qudama in al-Mughni, as-Sarakhsi in al-Mabsut und von al-'Aini angeführt. Siehe al-Mirqat, Bd. 3, S. 49.
19. This ijma' is quoted by Ibn al Mundhir and al Nawawi in al Majmu', Vol. 4, p. 400, and also by Abu 'Ubaid in al Amwal, p. 363, Ibn Qudamah in al Mughni, al Sarakhsi in al Mabsut, and by al 'Aini. See al Mirqat, Vol. 3, p. 49.
20. Al-Majmu', Bd. 5, S. 400. An-Nawawi kommentiert: „Es wird durch eine Überlieferung von ʿĀṣim bin Ḍamura von ʿAlī gestützt, die bis zum Propheten ﷺ zurückgeführt wird, doch ist ihre Schwäche allgemein anerkannt."
21. Ebd.
20. Al Majmu', Vol. 5, p. 400. Al Nawawi comments, "It is supported by a saying from 'Asim bin Damurah from 'Ali, linked up to the Prophet (p), but its weakness is agreed upon." 21. Ibid.
22. Die Hanafiten, an-Nakh'i und ath-Thawri bilden Ausnahmen, wie später noch gezeigt wird.
22. Hanafites, al Nakh'i and al Thawri are exceptions, as will be shown later.
23. Al-Sarakhsi, in al-Mabsut, Bd. 2, S. 150.
23.. Al Sarakhsi, in al Mabsut, Vol. 2, p. 150.
24. Al Bahr al Ra'iq, Bd. 2, S. 230, und Fath al Qadir, Bd. 1, S. 495.
24. Al Bahr al Ra'iq, Vol. 2, p. 230, and Fath al Qadir, Vol. 1, p. 495.
28. An-Nawawi sagt in al-Majmu', Bd. 5, S. 409, unter Berufung auf al-Khattabi: „Es scheint, dass der Prophet ﷺ zwei Schafe oder 20 Dirham als Ausgleich für die Differenz von einem Lebensjahr bei Kamelen festlegte, wegen der Schwierigkeit, zum Gericht oder zu Schätzern zu gehen, um den genauen Wert von Kamelen unterschiedlichen Alters an den abgelegenen Orten zu bestimmen, an denen die Zakat auf Kamele eingesammelt wurde. Der Prophet ﷺ wollte diese Wertfestlegung nicht dem Zakat-Einsammler überlassen. Al-Khattabi ist der Ansicht, dass diese Schätzung von zwei Schafen oder 20 Dirham verbindlich ist, wie eine religiöse Vorschrift. Dies ist die Meinung von asch-Schafi'i, Ahmad und der Schule der Hadith-Gelehrten."
28. Al Nawawi says in al Majmu', Vol. 5, p. 409, quoting al Khattabi, "It seems that the Prophet (p) made two sheep or 20 dirhams equal the difference in one year of age for camels, because of the difficulty of going to court or to appraisers to determine the exact worth of different age camels in the remote places where zakah was collected on camels. The Prophet (p) did not want to leave this value for the zakah collector to decide. Al Khattabi thinks that this estimation of two sheep or 20 dirhams is binding, like a religious rule. This is the opinion of al Shafi'i, Ahmad, and the school of hadith.
Der Verfasser von al-Fath berichtet, dass von al-Thawri überliefert wird, der Unterschied betrage zehn Dirham; eine Überlieferung davon werde auch von Ishaq berichtet. Al-Shawkani zitiert Zaid bin 'Ali mit den Worten: „Der Unterschied eines Lebensjahres entspricht einem Schaf oder zehn Dirham." Nach Malik ist der Besitzer von Kamelen verpflichtet, ein Kamel des erforderlichen Alters zu kaufen, um die Zakah zu erfüllen, während nach Abu Hanifah auf die Wertschätzung zurückgegriffen werden soll. Siehe al-Fath, Bd. 4, S. 62, al-Halabi-Ausgabe, und Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 109, al-Halabi-Ausgabe.
The author of al Fath writes that it is reported from al Thawri that the difference is ten dirhams; a version is also reported from Ishaq. Al Shawkari quotes Zaid bin 'Ali as saying, "The difference of one year of age equal one sheep or ten dirhams." According to Malik, the owner of camels is required to buy a camel of the necessary age to fulfill zakah, while according to Abu Hanifah, they should resort to evaluation. See al Fath, Vol. 4, p. 62, al Halabi Print, and Nail al Awtar, Vol. 4, p. 109, al Halabi Print.
29. Al Hafiz zitiert Malik im al-Muwatta mit den Worten: „Die Bedeutung dieses Ausspruchs ist: Wenn drei Personen jeweils vierzig Schafe besitzen, wird von jedem von ihnen die Zakat in Höhe eines Schafes entrichtet; wenn sie jedoch ihre Herden zusammenlegen, ist bei den 120 nur ein Schaf fällig. Ebenso gilt: Wenn zwei Personen zusammen 202 Schafe besitzen, wird die Zakat in Höhe von drei Schafen entrichtet; wenn sie jedoch die Herde in zwei Hälften teilen, entrichtet jeder von ihnen die Zakat in Höhe eines Schafes.“ Nach dieser Auslegung richtet sich dieser Ausspruch an den Zakat-Zahlenden. Al-Shafi'i hingegen betrachtet diesen Ausspruch als an beide gerichtet, an die Zahlenden und an die Einsammler; jedem von ihnen wird befohlen, Vermögen nicht zusammenzulegen oder zu trennen, um die Höhe der Sadaqah zu beeinflussen. Der Zahlende hätte ein Interesse daran, sie zu verringern, während die Einsammler sie erhöhen möchten. Es erscheint logischer, dass sich der Wortlaut des Ausspruchs an den Zahlenden richtet, doch Gott weiß es am besten.
29. Al Hafiz quotes Malik in al Muwata as saying, "The meaning of this saying is that if you have three people, each owning forty sheep, they are zakated in the amount of one sheep each, but if they add their herds together, there will be only one sheep due on the 120. Also, when two individuals together own 202 sheep, they are zakated the amount of three sheep, but if they divide the herd into two halves, each one of them is zakated in the amount of one sheep." According to this interpretation, this saying is addressed to the zakah payer. Al Shafi'i, on the other hand, considers this saying addressed to both payers and collectors; each of them is ordered not to combine or separate assets in order to influence the amount of sadaqah. The payer would be interested in reducing it, while the collectors would like to increase it. It seems more logical that the words of the saying are addressed to the payer, but God knows best.
36. Ibn Hazm vertritt, dass alle Überlieferer dieses Ausspruchs vertrauenswürdig sind, und kritisiert die Ansicht des Yahya bin Ma'in, der ihn für schwach hält, mit den Worten: „Die Aussagen des Yahya bin Ma'in oder anderer können angenommen werden, wenn sie von Überlieferern berichten, die nicht allgemein für ihre Vertrauenswürdigkeit bekannt sind. Doch seine Behauptung, ein Ausspruch, dessen Überlieferer vertrauenswürdig sind, sei schwach, ohne Beweis, wird mangels Belegs zurückgewiesen. Gott sagt: ‚Sprich: Bringt euren Beweis, wenn ihr wahrhaftig seid.‘" Siehe al-Muhalla, Bd. 5, S. 20–21.
Die Bestätigung durch Ibn Hazm wird unter zwei Bedingungen angenommen. Erstens, dass alle Überlieferer für ihre Ehrlichkeit und Genauigkeit wohlbekannt sind, und zweitens, dass der Ausspruch keinen starken Grund hat, abgelehnt zu werden.
In dem oben genannten Ausspruch finden wir 'Abd Allah bin al-Muthanna, dessen Person von den Kritikern umstritten ist. Yahya bin Ma'in beschreibt ihn einmal als rechtschaffen und einmal als „nichts". Abu Zar'a al-Hatim und al-'Ujali halten ihn für ein starkes Glied der Überlieferungskette, während al-Nasa'i sagt, er sei nicht sehr zuverlässig. Al-'Aqili kommentiert: „Das meiste von dem, was er überliefert, hat keine unterstützende Kette (andere Überlieferungswege, die seine Überlieferung stützen)." Al-Hafiz Ibn Hajar sagt: „Ihm folgt in diesem Ausspruch Hammad bin Salamah, der von Thumamah überliefert, dass dieser ihm einen Brief gab, mit der Behauptung, Abu Bakr habe ihn für Anas geschrieben, und er trage das Siegel des Gesandten (p). Dies ist der Bericht von Ahmad in seinem Musnad: ‚Mir berichtete Abu Kamil, dem Mammad berichtete, der sagte: Ich habe diesen Brief von Thumamah bin 'Abu Allah bin Anas, von Anas, dass Abu Bakr ...' und er überliefert den Ausspruch." Ishaq schreibt in seinem Musnad: „Al-Nadr bin Shumail berichtete mir, dass Hammad bin Salamah ihm sagte: ‚Ich habe diesen Brief von Thumamah genommen, der ihn von Anas vom Propheten (p) überlieferte‘, und er wiederholte den ganzen Ausspruch." Al-Hafiz sagt: „Es ist offensichtlich, dass Hammad es von Thumamah gehört und den Brief gelesen hat. Somit sind sowohl die Behauptung, es sei nur schriftlich überliefert worden, als auch die Behauptung, 'Abd Allah bin al-Muthanna sei nicht durch andere Ketten gestützt, widerlegt." Siehe Fath al Bari, Kapitel über die Zakah, Abschnitt über die Zakah auf Schafe, Bd. 4, S. 59. Diese Aussage wird auch dadurch gestützt, dass sie einen berühmten Brief zitiert, der von den Nachkommen Anas bin Malik überliefert wurde und mit dem Siegel des Gesandten Gottes ﷺ versiegelt war, wie al Bukhari es in seiner Sammlung über eine Überlieferungskette der Nachkommen des Anas berichtet.
36. Ibn Hazm upholds that all narrators of this saying are trustworthy, and criticizes the view of Yahya bin Ma'in as weak, commenting, "The words of Yahya bin Ma'in or other may be accepted when they tell about narrators who are not commonly reputed for their trustworthiness. But his claim that a saying whose narrators are trustworthy is weak, unbacked by proof, is rejected for lack of evidence. God says, "Say, bring your proof if you are truthful." See al Muhalla, Vol. 5, p. 20-21. The affirmation of Ibn Hazm is accepted under two conditions. One, that all narrators are well-reputed for their honesty and precision, and two, that the saying must not have a strong reason for being rejected. In the above-mentioned saying, we have 'Abd Allah bin al Muthanna, who is disputed by critics. He is described once by Yahya bin Ma'in as righteous, and once as "nothing." Abu Zar al Hatim, and al 'Ujali consider him a strong link, while al Nasa'i says he is not very reliable. Al 'Aqili comments, "most of what he narrates has no witnessing chain (other chains supporting his narration)." Al Hafiz Ibn Hajar says, "He is followed in this saying by Hamad bin Salamah, who narrates from Thumamah that the latter gave the former a letter, claiming that Abu Bakr wrote it for Anas and it has the seal of the Messenger (p) on it. This is the report by Ahmad in his Musnad: "I am informed by Abu Kamil who is informed by Mammad, who said, "I took this letter from Thumamah bin 'Abu Allah bin Anas, from Anas, that Abu Bakr . . .'" and he narrates the saying. Ishaq writes in his Musnad, "Al Nadr bin Shumail told me that Hammad bin Salamah told him "I took this letter from Thumamah, narrating it from Anas from the Prophet (p), and repeated the whole saying." Al Hafiz says, "It is obvious Hammad heard it from Thumamah and read the letter, so the claim that it was only transmitted in writting and the claim that 'Abd Allah bin al Muthanna was not supported by other chains are both refuted." See Fath al Bari, chapter on zakah, section on zakah on sheep, Vol. 4, p. 59. This saying is also supported by the fact that it quotes a famous letter preserved by the descendents of Anas bin Malik, sealed with the seal of the Messenger of God (p) reported by al Bukahari in his collection through a chain of the descendants of Anas.
37. Encyclopedia of Islam, Bd. 10, S. 258, arabische Übersetzung.
37. Encyclopedia of Islam, Vol. 10, p. 258, Arabic Translation.
39. Es besteht ein geringfügiger Unterschied bei der Anzahl zwischen 121 und 129. Nach Malik hat der Einnehmer die Wahl, entweder zwei Kamele zu nehmen, die drei Jahre alt sind, oder drei Kamele, die zwei Jahre alt sind; nach Shafi'i muss es dagegen ausschließlich drei Kamele im Alter von zwei Jahren sein. Eine dritte Ansicht, die Ibn al-Majashaw, ein Schüler Maliks, vertritt, lautet, dass der Einnehmer nur zwei Kamele nehmen darf, die drei bis vier Jahre alt sind. Sobald die Kamele die Anzahl von 130 erreichen, stimmen alle in dem übrigen Teil der Tabelle überein. Siehe Bidayat al-Mujtahid, Bd. 1, S. 221, Bulghat al-Salik mit Kommentar, Bd. 1, S. 208, und al-Mirqat zu al-Mishkat, Bd. 3, S. 49–50. 40
39. There is a slight difference on the quantity between 121 and 129. According to Malik, the collector has a choice of taking two camels that are three years old, or three camels that are two years old, while according to Shafi'i it must be three of the two year old camels only, A third view given by Ibn al Majashaw, a disciple of Malik, is that the collector must only take two camels that are three to four years old. Once the camels reach 130 in number, all agree on the rest of the table. See Bidayat al Mujtahid, Vol. 1, p. 221, and Bulghat al Salik with commentary, Vol. 1, p. 208, and al Mirqat on al Mishkat, vol, 3, p, 49-50. 40
40. Az-Zaila'i gibt in Nasb ar-Raya eine ausführliche Darstellung dieser Briefe, Bd. 2, S. 535-345.
40. Al Zaila'i, in Nasb al Rayah, gives ull account of these letters, Vol. 2, pp. 535-345.
Die ersten drei werden von ad-Daraqutni überliefert, S. 208-210, sowie von al-Hakim in al-Mustadrak, Bd. 1, S. 390-397, und von al-Baihaqi in seinem Sunan, Bd. 4, S. 85-92. Siehe al-Mirqat, Kommentar zu al-Mishkat, Bd. 3, S. 50.
The first three are reported by al Daraqutni, pp. 208-210, and al Hakim in al Mustadrak, vol, 1, pp. 390-397, and al Baihaqi in his Sunan, Vol. 4, pp. 85-92. See al Mirqat, commentary on al Mishkat, Vol. 3, p. 50.
41. Es wird auch von al-Mahdi in al-Bahr überliefert, von 'Ali, Ibn Mas'ud, Hammad, al-Hadi, Abu Talib, al-Mu'ayyad billah und Abu al-'Abbas. Siehe Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 109, und al-Majmu', Bd. 5, S. 400, al-Hidayah mit Kommentar, Bd. 1, S. 495, und Nachwort, sowie al-Durr al-Mukhtar mit seinem Kommentar Radd al-Muhtar, Bd. 2, S.
41. It is narrated also by al Mahdi in Al Bahr, from 'Ali, Ibn Mas'ud, Hammad, al Hadi, Abu Talib, al Mu'ayad bin Allah, and Abu al 'Abbas. See Nail al Awtar, Vol. 4, p. 109, and al Majmu', Vol. 5, p. 400, al Hidayah, with commentary, Vol. 1, p. 495, and afterword, and al Durr al Mukhtar with its commentary, Radd al Muhtar, Vol. 2, pp.
22-23.
22-23.
42. Al-Mirqat, Bd. 3, S. 51, as-Sunan al-Kubra, Bd. 4, S. 94, und dessen Kommentar von Ibn at-Turkumani sowie al-Muhalla, Bd. 6, S. 33–34, mit Kommentar von Ahmad Shakir auf S. 34 und 36.
42. Al Mirqat, Vol. 3, p. 51, al Sunan al Kubra, Vol. 4, p. 94, and its commentary by Ibn al Turkumani, and al Muhalla, Vol. 6, pp. 33-34, with commentary by Ahmad Shakir on pp. 34 and 36.
43. Siehe al-Sunan al-Kubra, Bd. 4, S. 92–94, und al-Muhalla, Bd. 6, S. 38–39, sowie al-Mirqat, Bd. 3, S. 52.
43. See al Sunan al Kubra, Vol. 4, pp. 92-94, and al Muhalla, Vol. 6, pp. 38-39, and al Mirqat, Vol. 3, p. 52.
54. Zu diesen geringfügigen Abweichungen gehören unter anderem die Meinungsverschiedenheiten über Anzahlen von mehr als 120 Kamelen, nämlich ob man den Satz wieder von vorn beginnt, als handle es sich um fünf Kamele, oder ob man der Tabelle auf Seite 178 folgt.
54. Among these slight variations, one may include the differences about quantities above 120 camels, that is, whether we start the rate again as if it were from five camels, or we follow the table on page 178.
58. Dies ist die Form, in der es bei al-Bukhari und in der Ausgabe mit dem Kommentar von al-Qastallani überliefert ist, während in der gedruckten Ausgabe mit dem Kommentar von Ibn Hajar folgendermaßen steht: Er sagte: „Ich kam zu ihm“, d. h. al-Ma'rur sprach über Abu Dharr, was impliziert, dass die Überlieferung bei Abu Dharr endet und nicht mit dem Propheten ﷺ verbunden ist. Dennoch wird durch Muslim und al-Bukhari selbst bestätigt, dass die Überlieferung mit dem Propheten ﷺ verbunden ist. Siehe al-Fath, Bd. 4, S. 66–67.
58. This is the way it is recorded in al Bukhari and in the copy with commentary by al Qastallani, whereas in the copy printed with the commentary of Ibn Hajar, it reads as follows: He said, "I came to him," i.e. al Ma'rur talked about Abu Dharr, which implies the saying ends at Abu Dharr and is not linked up to the Prophet (p). However, it is confirmed by Muslim and al Bukhari himself that the saying is linked up to the Prophet (p). See al Fath, Vol. 4, pp. 66-67.
59. Al-Mughni, Bd. 2, S. 591, und al-Amwal, S. 379.
59. Al Mughni, Vol. 2, p. 591, and al Amwal, p. 379.
60. Al Mughni, mit Kommentar, Bd. 2, S. 463.
60. Al Mughni, with commentary, Vol. 2, p. 463.
61. Al-Schafi'i sagt: „Tawus kannte das Handeln des Mu'adh sehr gut, obwohl er ihn nicht getroffen hat, denn er traf viele Menschen, die Mu'adh gekannt hatten." Dies ist – soweit mir bekannt ist – mit niemandem umstritten. Al-Baihaqi sagt: „Tawus traf Mu'adh nicht, aber als Jemensit war er mit den Einzelheiten der Biografie des Mu'adh sehr vertraut, die im Jemen allgemein bekannt ist." Siehe al-Mirqat, Bd. 3, S. 71.
61. Al Shafi'i says, "Taus was well aware of Mu'adh action, even though he did not meet with him, because he met many people who knew Mu'adh." This is not--to the best of my knowledge--disputed with anyone. Al Baihaqi says, "Taus did not meet Mu'adh, but as a Yemeni he was very familiar with details about the biography of Mu'adh, which is commonly known in Yemen." See al Mirqat, Vol. 3, p. 71.
62. Al Fath, Bd. 4, S. 65-66, Nail al Awtar, Bd. 4, S. 122, 'Uthmaniyah-Druck. Nasb al Rayah, Bd. 2, S. 346, und Nachwort. Dieser Ausspruch hat unterstützende Überlieferungen, die über die von 'Ali hinausgehen. Unter ihnen sind Berichte von Ibn Mas'ud, Ibn 'Abbas und Anas, außerdem der lange Ausspruch von 'Amr bin Hazm. Siehe Sunan al Baihaqi, Bd. 4, S. 98-99, und Mirqat, Bd. 3, S. 71.
62. Al Fath, Vol. 4, pp. 65-66, Nail al Awtar, Vol. 4, p. 122, 'Uthmaniyah Print. Nasb al Rayah, Vol. 2, p. 346, and afterword. This saying has supporting follow-up other than that from 'Ali. Among them are reports from Ibn Mas'ud, Ibn 'Abbas, and Anas, and also the long saying from 'Amr bin Hazm. See Sunan al Baihaqi, vol, 4, pp. 98-99, and Mirqat, Vol. 3, p. 71.
63. Denn nach Ansicht der Mehrheit der Kritiker ist es nicht erforderlich, dass ein Bericht vorliegt, wonach ein Überlieferer den Mann getroffen hat, von dem er überliefert. Die Angabe, dass sie Zeitgenossen waren, und die Möglichkeit, dass sie zusammengetroffen sind, genügen. Siehe Nail al-Awtar, a.a.O., und al-Mirqat, a.a.O. Al-Bukhari hingegen verlangt zusammen mit seinem Lehrer Ibn al-Madini die Kenntnis, dass die Überlieferer sich mindestens einmal getroffen haben.
63. Because according to the majority of critics it is not necessary that a report must exist to the effect that a narrator met the person from whom he narrates. Information of them being contemporaries and the possibility of having met together is sufficient. See Nail al Awtar, Ibid, and al Mirqat, Ibid. On the other hand, al Bukhari, along with his teacher, Ibn al Madini, require the knowledge that narrators have met at least once.
Das ist der Grund, weshalb al-Bukhari in seiner Sahih-Sammlung nichts über das Nisab bei Rindern überliefert. Dies wird von Zain bin al-Munir zitiert. Siehe al-Fath, Bd. 4, S.
This is the reason why al Bukhari does not report in his correct collection anything about nisab of cows. This is quoted from Zain bin al Munir. See al Fatah, Vol. 4, p.
71. Er ist Talha bin 'Abd Allah bin 'Auf, der Neffe von 'Abd ar-Rahman bin 'Auf, und gehört zu den führenden Nachfolgern (Tabi'un) in Medina, laut Ibn Hazm, al-Muhalla, ebd.
71. He is Talhah bin 'Abd Allah bin 'Awf, nephew of 'Abd al Rahman bin 'Awf, and is one of the leading Followers in Madinah, according to Ibn Hazm, al Muhalla, Ibid.
86. Überliefert von Abu Dawud in seinem Sunan, Kapitel über das Lösegeld, Abschnitt über die Höhe des Lösegeldes. Von ʿAmr ibn Schuʿaib, von seinem Vater, von seinem Großvater, der sagte: „Das Lösegeld betrug zur Zeit des Gesandten Gottes ﷺ 800 Dinar oder 8000 Dirham … Dies blieb in Geltung, bis ʿUmar das Kalifat übernahm, und er verkündete: ‚Die Kamele sind teuer geworden‘, daraufhin ordnete ʿUmar an, das Lösegeld auf 1000 Dinar Gold oder 12000 Dirham Silber festzusetzen, oder 200 Kühe oder 2000 Schafe oder 200 Gewänder …“
Abu Dawud überliefert von ʿAta ibn Abi Rabah: „Der Gesandte Gottes ﷺ fällte sein Urteil über das Lösegeld. Für diejenigen, die Kamele besitzen, sind es 100 Kamele, für diejenigen, die Kühe besitzen, sind es 200 Kühe, …“ usw. Dies ist mursal [der Name des Gefährten erscheint nicht in der Überlieferungskette]. In einer anderen Version überliefert ʿAta von Dschabir ibn ʿAbdullah: „Der Gesandte Gottes ﷺ legte auf …“ usw.
86. Reported by Abu Daud in his Sunan, chapter on ransoms, section on the amount of ransom. From 'Amr bin Shu'aib, from his father his grandfather, who said, "The ransom used to be at the time of the Messenger of God (p) 800 dinars or 8000 dirhams . . . this remained in effect until 'Umar took over as Khalifah, and he announced, Camels have become expensive, then 'Umar ordered ransoms to be 1000 dinars of gold or 12000 dirhams of silver, or 200 cows or 2000 sheep or 200 garments . . . " Abu Daud reports from 'Ata bin Aba Rabah, "The Messenger of God (p) gave his judgement on ransome. For those who own camels it is 100 camels, for those who own cows, it is 200 cows, . . " etc. This is mursal [the name of the Companion does not appear in the chain]. In another version, 'Ata narrates from Jabir bin 'Abd Allah, "The Messenger of God imposed . . .etc.
87. Schacht erwähnt in der Encyclopedia of Islam, Bd. 10, S. 359, arabische Übersetzung, dass das Nisab 20 Kühe betrage. Mir ist keine Stelle bekannt, aus der er diese Zahl entnommen haben könnte.
87. Schacht mentions in the Encyclopedia of Islam, vol, 10, p. 359, Arabic translation, that nisab is 20 cows. I am aware of no place where he might have got this figure from.
88. Al-Amwal, S. 379.
88. Al Amwal, p. 379.
89. Wir werden auf dieses Thema am Ende des achten Abschnitts dieses Kapitels zurückkommen.
89. We shall return to this issue at the end of section eight of this chapter.
90. Der Verfasser von Sharh al Sunnah schreibt: „Dies bedeutet eine Zunahme um weitere 100, bis die Zahl der Schafe 400 erreicht. Dann sind vier Schafe fällig." Dies ist die Ansicht der Mehrheit der Rechtsgelehrten. Al Hasan bin Saleh weist darauf hin, dass, wenn die Anzahl 301 erreicht, dann vier Schafe fällig sind. Dies ist auch die Ansicht von al Nakha'i. Siehe al Mirqat, Bd. 4, S.
90. The author of Sharh al Sunnah writes, "This means increase of another 100 until the number of sheep reaches 400. Then four sheep are required." This is the opinion of the majority of jurists. Al Hasan bin Saleh indicates that if the quantity becomes 301, then four sheep are required. This is also the view of al Nakha'i. See al Mirqat, Vol. 4, pp.
144-145, Multan Print.
144-145, Multan Print.
91. Siehe das Kapitel über die Zakāt auf Schafe in al-Majmūʿ, Bd. 5, S. 417 und folgende, danach al-Mughnī, Bd. 2, S. 472 und folgende, Bidāyat al-Mujtahid, Bd. 1, S. 224, sowie Sunan al-Baihaqī, Bd. 4, S. 99 und folgende.
91. See the chapter on zakah of sheep in al Majmu , Vol. 5, p. 417, and afterward, al Mughni, Vol. 2, p. 472, and afterward, Bidayat al Mujtahid, Vol. 1, p.. 224, and Sunan al Baihaqi, Vol. 4, p. 99, and afterward.
92. Er ist Shawqi Isma'il, in einem Artikel mit dem Titel „The Accounting System of Zakah“ in al Iqtisad wa al Siyasah fi Daw' al Islam, einer Zeitschrift, die von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Kairo vor mehr als 15 Jahren herausgegeben wurde.
92. He is Shawqi Isma'il, in an article titled, "The Accounting System of Zakah" in al Iqtisad wa al Siyasah fi Daw' al Islam, a review published by the Faculty of Commerce at the University of Cairo more than 15 years ago.
94. Erwähnt in al-Muntaqa. Asch-Schawkani kommentiert: „Überliefert von ad-Daraqutni und al-Baihaqi. Hilal bin Khabbab ist eines der Glieder der Überlieferungskette, und er wird von mehr als einem Gelehrten als vertrauenswürdig eingestuft, während sich einige kritisch über ihn äußern. Siehe Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 133.
94. Mentioned in al Muntaqa. Al Shawkani comments, "Reported by al Daraqutni and al Baihaqi, Hilal bin Khabbab is one of the links of the chain, and he is graded trustworthy by more than one scholars, while some speak critically of him. See Nail al Awtar, Vol. 4, p. 133.
97. Asch-Schawkani kommentiert: „Dies geschieht auf der Grundlage, dass die Einschränkung der Bedeutung eines Textes durch die Meinung eines Gefährten legitimiert wird, doch diese Grundlage ist falsch.“ Ebd.
97. Al Shawkani comments, "This is done on the basis that restricting the meaning of a text is validated by the opinion of a Companion, but this is an incorrect basis." Ibid.
104. Der Verfasser von Majma' al-Zawa'id, Band 3, S. 75, schreibt: „Laith bin Abu Salim befindet sich in der Überlieferungskette; er ist vertrauenswürdig, aber mudallis [er kann absichtlich einen Namen in der Überlieferungskette auslassen].“
104. The author of Majma' al Zawa'id, Vol. 3, p. 75. writes "Laith bin Abu' Salim is in the chain, and he is trustworthy but mudallis [he may intentionally delete some name in the chain].
109. Al-Majmu', Bd. 5, S. 397. Die Aussage von ʿUmar wird von Malik mit einer korrekten Überlieferungskette überliefert, wie sie al-Nawawi zitiert. Wir werden sie später in diesem Abschnitt ausführlich besprechen.
109. Al Majmu', Vol. 5, p, 397. The statement of 'Umar is reported by Malik with a correct chain as quoted by al Nawawi. We will discuss it in detail latter in this section.
110. Al-Mughni, Bd. 2, S. 479.
110. Al Mughni, Vol. 2, p. 479.
111. Al Durr al Mukhtar mit seinem Kommentar Radd al Muhtar, Bd. 2, S. 25.
111. Al Durr al Mukhtar with its commentary Radd al Muhtar, Vol. 2, p. 25.
131. Der Verfasser von al-Muntaqa wird von asch-Schawkani zitiert: „Dies wird von der gesamten Gruppe überliefert.“ Siehe Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 156.
131. The author of al Muntaqa is quoted by al Shawkani, "This is reported by all the group." See Nail al Awtar, Vol. 4, p. 156.
132. Ebd., S. 137. Al-Tirmidhi erwähnte, dass al-Bukhari diesen Ausspruch als richtig (sahih) einstuft, al-Hafiz stuft ihn als gut (hasan) ein, und al-Daraqutni sagt: „Die korrekte Überlieferung endet bei ‚Ali.“
133. Sure al-Anfal, 8:60.
132. Ibid, p. 137. Al Tirmidhi mentioned that al Bukhari grades this saying correct, al Hafiz grades it good, and al Daraqutni says "The correct version ends at 'Ali." 133. Sura al Anfal, 8:60.
134. Al Rawd al Nadir, Kommentar zu Majmu' al Fiqh al Kabir zur vergleichenden zaiditischen Rechtswissenschaft, Bd. 2, S. 408-409.
134. Al Rawd al Nadir, commentary on Majmu' al Fiqh al Kabir on comparative Zaidi jurisprudence, Vol. 2, pp. 408-409.
135. Dies sind die Worte von al-Bukhari im Kapitel über das Teilen von Wasser, Abschnitt über das Trinken aus Flüssen durch Menschen und Vieh. Al-Bukhari, mit Kommentar von al-Sindi, Bd. 2, S. 33. Der Ausspruch wird auch von Ahmad und Muslim überliefert. Siehe Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 117.
135. These are the words of al Bukhari in the chapter on sharing water, section on drinking from rivers by people and Livestock. Al Bukhari, with commentary by al Sindi, Vol. 2, p. 33. The saying is also reported by Ahmad and Muslim. See aNail al Awtar Vol. 4, p. 117.
149. Al-Tibi erklärt: „‚Ich habe verzichtet' bedeutet, ich habe darauf verzichtet oder es übersehen, Zakat davon zu nehmen, mit Bezug auf die Tatsache, dass es ursprünglich zakatpflichtig gewesen wäre." Al-Qari kommentiert: „Es bedeutet implizit, dass die Angelegenheit dem Propheten ﷺ überlassen wurde." Siehe al-Mirqat, Bd. 4, S. 149.
149. Al Tibi explains, "I waived' means, I removed or over-looked from taking zakah, refering to the fact that it should originally have been zakatable." Al Qari comments, "It implicitly means that the matter was left to the Prophet (p)." See al Mirqat, Vol. 4, p. 149.
150. Überliefert von Ahmad und at-Tabarani in al-Mu'jam al-Kabir. Der Verfasser von Majma' al-Zawa'id, Bd. 3, S. 69, sagt: „Die Männer in seiner Überlieferungskette sind vertrauenswürdig." Siehe auch Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 156.
150. Reported by Ahmad and al Tabarani in al Mu'jam al Kabir. The author of Majma' al Zawa'id, Vol. 3, p. 69, says, "Men of its chain are trustworthy." See also Nail al Awtar, Vol. 4, p. 156.
151. Al-Ihkam von al-Qarafi, S. 106-108.
151. Al Ihkam by al Qarafi, pp. 106-108.
152. Hujjat Allah al-Balighah, Bd. 1, S. 271-272. Siehe auch Scheich Mahmud Schaltut, al-Islam ʿAqidah wa Shariʿah, Teil Drei, Abschnitt mit dem Titel „Sunna, eine Gesetzgebung und keine Gesetzgebung“. 153. Sure al-Haschr, 59:7.
152. Hujjat Allah al Balighah, Vol. 1, pp. 271-272. See also Shaikh Mahmud Shaltut, al Islam 'Aqidah wa Shari'ah, Part Three, section entitled "Sunnah, a Legislation and Not a Legislation." 153. Sura al Hashr, 59:7.
155. Überliefert von Bukhari, Muslim und anderen von Abu Qatadah al-Ansari: Der Prophet ﷺ
155. Reported by Bukhari, Muslim and other from Abu Qatadah al Ansari: The Prophet (p)
Der Text lautet nur "said this in the battle of Hunain." – das Wort "said" fehlt jedoch ein Subjekt. Hier meine Übersetzung des gesamten Satzes:
sagte dies in der Schlacht von Hunain.
said this in the battle of Hunain.
156. Überliefert von Abu Daud und at-Tirmidhi, der es als gut (hasan) einstuft.
156. Reported by Abu Daud and al Tirmidhi, who grades is good.
157. Für Einzelheiten siehe al-Qarafi, al-Ihkam fi Tamyiz al-Fatawa min al-Ahkam, Frage Nr. 25 und ihre Antworten, S. 86–108. Am Ende seiner Erörterung bemerkt er: „Es gibt noch mehrere andere Fälle dieser Art im Schari'a-Recht. Man sollte nach ihnen suchen, denn wenn man sie findet, sind sie eine reiche Quelle des Wissens und der Tiefe für jene, die sich bemühen.“
158. Seminar zu Sozialwissenschaften, Dritter Abschnitt, S. 246–247.
157. For details, see al Qarafi, al Ihkam fi Tamyizal Fatawa min al Ahkam, question number 25 and its replies, pp. 86-108. At the end of his discussion, he comments, "There are several other cases similar to these in Shari'ah. One should search of them, for once found, they are abundant source of knowledge and depth for those who exert their efforts." 158. Seminar on social studies, Third Section, pp. 246-247.
159. Überliefert von Ahmad und Muslim. Siehe Nail al-Awtar, Bd. 4, S. 117.
159. Reported by Ahmad and Muslim. See Nail al Awtar, Vol. 4, p. 117.