Die Gruppe berichtet von Ibn 'Umar: „Der Gesandte Gottes ﷺ hat die Zakat des Fastenbrechens im Ramadan festgesetzt, in Höhe von einem Sa' Datteln oder einem Sa' Gerste, für jeden Muslim, ob Freier oder Sklave, Mann oder Frau."3 Die Mehrheit der Gelehrten, sowohl der früheren als auch der heutigen, versteht das Wort „festgesetzt" als Hinweis auf eine Pflicht; somit ist die Zakat al-Fitr im Scharia-Recht eine Pflicht, die in der allgemeinen Pflicht des Verses „und entrichtet die Zakat" enthalten ist.4
The group reports from Ibn 'Umar, "The Messenger of God imposed zakah of breaking the fast of Ramadan, at one sa' of date, or one sa' of barley, on every Muslim, free or slave, male or female."3 The majority of scholars, ancient and modern, understand the word "imposed" to indicate obligation; thus, zakah of al fitr is an obligation in Shari'ah included in the general obligation of the verse "and give zakah".4
Der Prophet ﷺ nannte es Zakāh und machte es jedem Muslim zur Pflicht. Einige andere korrekte Überlieferungen des Hadīth erwähnen „Der Gesandte ordnete an …“, was eindeutig den verpflichtenden Charakter dieser Zakāh zeigt.⁵ Abū al-ʿĀliya, ʿAṭā und Ibn Sīrīn sowie al-Buchārī vertreten die Ansicht, dass diese Zakāh verpflichtend ist.⁶ Dies ist auch die Auffassung von Mālik, al-Schāfiʿī und Aḥmad.
The Prophet (p) called it zakah and imposed it on every Muslim. Some other correct versions of the saying mention "The Messenger ordained . . . ." which clearly shows the obligatory nature of this zakah.5 Abu al 'Aliah, 'Ata, and Ibn Sirin, along with al Bukhari, state that this zakah is obligatory.6 This is also the view of Malik, al Shafi'i, and Ahmad.
Die Hanafiten, die zwischen der Pflicht (fard), die durch einen eindeutigen Text wie den Koran auferlegt wird, und der Verpflichtung (wajib), die durch nicht eindeutige Texte auferlegt wird, wie etwa Überlieferungen mit einzelner Überlieferungskette, unterscheiden, betrachten die Zakat al-Fitr nur als wajib.
Hanafites, who distinguish between the obligation [fard which is imposed by a clearcut text such as Qur'an], and the requirement [wajib, which is imposed by texts which are not clear-cut, such as single chain sayings] consider zakah of al fitr only wajib.
Nach den Hanafiten ist das Leugnen einer Fard-Pflicht Unglaube (Kufr), während das Leugnen einer Wajib-Pflicht dies nicht ist, da Wajib für sie nur eine praktische Verpflichtung ist, Fard hingegen eine glaubensmäßige Verpflichtung. Die anderen drei Rechtsschulen machen eine solche Unterscheidung nicht, daher handelt es sich bei dieser Frage schlicht um einen Unterschied in den Definitionen.7
According to Hanafites, denying a fard equals disbelief, whereas denying a wajib does not, since wajib for them is a practical obligation only, while fard is an ideological obligation. The other three schools do not make such a distinction, so the matter is simply a difference in definitions.7
Es gibt einen malikitischen Bericht von Ashhab, wonach die Zakat al-Fitr eine „betonte Sunnah" sei.8 Dies ist auch die Ansicht einiger Zahiriten und Ibn al-Labban, eines Schafiiten, mit der Begründung, dass das Wort „farada" [vorschreiben] sprachlich ursprünglich „schätzen" bedeute. Dies wird jedoch durch das widerlegt, was zu Beginn dieses Abschnitts gesagt wird. Außerdem sagt Ibn Daqiq al-'Id: „Sprachlich bedeutete ‚farada' ursprünglich ‚schätzen', aber es wird nun in der Scharia im Sinne von ‚verpflichten' verwendet, daher ist es besser, diese Bedeutung zu wählen." Ibn al-Humam sagt: „Es ist notwendig, die Bedeutung der Worte des Gesetzgebers zu übernehmen, die in der Scharia gebräuchlich ist, außer wenn es einen gegenteiligen Beleg gibt, besonders in diesem Fall angesichts der anderen Überlieferung, die al-Bukhari und Muslim berichten, in der das Wort ‚amara', d. h. angeordnet, verwendet wird." Die verpflichtende Natur der Zakat al-Fitr wird zudem dadurch gestützt, dass sie Zakat genannt wird. So schreibt al-Nawawi, nachdem er die Ansicht Ibn al-Labbans erwähnt hat: „Dies ist eine abgelehnte und irregeleitete Meinung; sie ist offensichtlich falsch." Ibn Rahawaih sagt, die Verpflichtung zur Zakat al-Fitr sei wie ein Ijma', und al-Mundhiri zitiert: „Es ist ein Ijma'." Die Aussage Ibn Rahawaihs ist jedoch offensichtlich präziser, zumal Ibrahim bin 'Aliyah und Abu Bakr al-Asamm glauben, diese Zakat sei aufgehoben worden, als die reguläre Zakat verpflichtend wurde. Sie stützen diese Ansicht auf einen Ausspruch, überliefert von Ahmad und al-Nasa'i, dass Qais bin Sa'd bin 'Ubadah, als er nach der Zakat al-Fitr gefragt wurde, sagte: „Der Gesandte Gottes ﷺ hat die Zakat al-Fitr angeordnet, bevor die Zakat verpflichtend wurde."
There is a Malikite report from Ashhab that zakah of al fitr is an "emphasized sunnah."8 This is also the opinion of some Zahirites and Ibn al Labban, who is a Shafi'ite, on the grounds that the word "farada" [imposed] originally means "to estimate" in linguistics, but this is disproved by what is stated at the beginning of this section. Moreover, Ibn Daqiq al 'Id says, "Linguistically, 'farada' originally meant 'to estimate', but it is now used in Shari'ah to mean 'to obligate,' so it is better to choose this meaning." Ibn al Humam says, "It is a must to take the meaning of the words of the Legislator that is used in Shari'ah, except when there is evidence to the contrary, especially in this case, in light of the other version, reported by al Bukhari and Muslim, in which the word 'amara' i.e. ordained, is used." The obligatory nature of zakah of al fitr is further supported by the fact that it is called zakah. This is so to the extent that after mentioning the view of Ibn al Labban, al Nawawi writers, "This is a rejected and deviant opinion; it is clearly erroneous." Ibn Rahawaih says the obligation of zakah of al fitr is like ijma', and al Mundhiri quotes, "it is ijma'." But the statement of Ibn Rahawaih is apparently more precise, especially since Ibrahim bin 'Aliyah and Abu Bakr al Asamm believe this zakah was annulled when regular zakah was obligated. They support this view with a saying reported by Ahmad and al Nasa'i that when Qais bin sa'd bin 'Ubadah was asked about zakah of al fitr, he said, "The Messenger of God (p) ordained zakah of al fitr before zakah was ordained.
Als die Verordnung über die Zakāt herabgesandt wurde, hat er uns weder angeordnet noch uns verboten, die Zakāt al-Fitr weiterhin zu entrichten, doch wir tun es [weiterhin].“ Die Überlieferungskette dieses Ausspruchs ist umstritten, da ein unbekannter Überlieferer darin vorkommt, nach al-Hafiz.9 Selbst wenn wir annehmen, dass er korrekt ist, deutet der Ausspruch nicht auf eine Aufhebung der Zakāt al-Fitr hin, denn die Offenbarung einer Pflicht bedeutet nicht die Abrogation einer früheren.10 Die ursprüngliche Anordnung, die im Ausspruch selbst erwähnt wird, gilt weiterhin; eine Aufhebung erfordert einen Text.
When the zakah ordinance descended, he neither ordered us nor prevented us from continuing to pay zakah of al fitr, but we [still] do it." The chain of this saying is disputed, since it has an unknown narrator, according to al Hafiz.9 Even if we assume it is correct, the saying does not indicate any annulment of fast-breaking zakah, since revealing an obligation does not imply abolishing a previous one.10 The original order mentioned in the saying itself is still valid; an annulment requires a text.
Demnach steht unter den Muslimen fest, dass die Zakat al-Fitr verpflichtend ist, da die abweichende Gegenansicht hierzu sowohl vor als auch nach ihr dem Ijma' widerspricht,11
Accordingly, it is established among Muslims that zakah of al fitr is obligatory, since the deviant view to the contrary of this is opposed by ijma' before and after it,11
Und Schachts Behauptung ist Unsinn.12
and Schacht's claim is nonsense.12