9.2 Kapitel Zwei: Theoretische Grundlage für die Erhebung von Steuern und Zakāt
9.2 Chapter Two Theoretical Foundation For Levying Taxes And Zakah
Rechtliche Grundlage der Steuererhebung
Legal foundation for tax levying
Mehrere Theorien erklären die rechtliche Grundlage der Steuern. Die erste ist die Vertragstheorie. Sie wird von vielen Philosophen des achtzehnten Jahrhunderts vertreten, die argumentieren, dass die Steuer auf einem Vertragsverhältnis zwischen dem Staat und dem Einzelnen beruht, wobei Steuern im Austausch für vom Staat erbrachte Leistungen gezahlt werden, etwa Sicherheit und andere öffentliche Dienste. Sie gründet sich auf Jean-Jacques Rousseaus Theorie des Gesellschaftsvertrags. Laut Mirabeau ist die Steuer ein vom Einzelnen im Voraus gezahlter Preis für den Schutz der Gemeinschaft, ähnlich wie bei einem Kaufvertrag. Nach Adam Smith gleicht der Vertrag einem Mietvertrag, bei dem der Staat den Einzelnen Dienste bereitstellt und sie dafür Miete zahlen, während Montesquieu und Hobbes argumentieren, er sei wie ein Versicherungsvertrag, bei dem die Steuer eine Prämie ist, die der Einzelne zahlt, um den Schutz des übrigen Teils seines Vermögens zu sichern.
Several theories explain the legal foundation of taxes. The first is the contractual theory. This is adopted by many philosophers of the eighteenth century, who argue that the tax is based on a contractual relationship between the state and the individual, whereby taxes are paid in exchange for services provided by the state, such as security and other public services. This is founded on Jean Jacques Rousseau's theory of social contract. According to Mirabo, the tax is a price paid in advance by the individual for the community's protection, like in a sales contract. According to Adam Smith, the contract is like a rental one, whereby the state provides individuals with services and they pay rent for them, while Montesquieu and Hobbs argue that it is like an insurance contract, whereby the tax is a premium paid by the individual to insure protection of the rest of his wealth.
Kritiker dieser Theorie halten sie für unbegründet, da sich bei keinem Austausch zwischen Steuern und den vom Steuerzahler empfangenen Leistungen Gerechtigkeit verwirklichen lässt, denn es ist unmöglich, den genauen Nutzen zu bestimmen, den jeder Bürger aus den öffentlichen Ausgaben für Sicherheit, Strafverfolgung, Justizwesen, Bildung und Landesverteidigung zieht. Selbst wenn es möglich wäre, den von jedem Einzelnen empfangenen Nutzen zu messen, führt diese Theorie zu dem ungerechten Schluss, dass die Armen, die in der Regel mehr Leistungen des Staates benötigen, die größte Last der staatlichen Finanzierung tragen müssten. Das „Versicherungs“-Verhältnis wird zudem kritisiert, weil es die Rolle des Staates auf Sicherheit und Schutz beschränkt, und es ist eine unvollständige Versicherung, da ein Versicherer dem Versicherten gewöhnlich den erlittenen Schaden ersetzt, der Staat jedoch keine Entschädigung für Eigentumsverlust leistet.
Critics of this theory believe it is ill-founded, since there is no way of realizing justice in any exchange between taxes and benefits received by the taxpayer, since it is impossible to estimate the exact benefit each citizen receives from the public expenditure on security, law enforcement, judiciary system, education, and national defense. Even if it were possible to measure the benefits received by each individual, this theory leads to the unjust conclusion that the poor, who usually need more of the state's services, must carry the largest burden of state finance. The "insurance" relationship is further criticized because it restricts the role of the state to security and protection only, and is an incomplete insurance since an insured normally compensates the insured for losses incurred, while the state does not give compensation for loss of property.
Die zweite Theorie ist die der Staatssouveränität. Diese Theorie erklärt die Steuern durch die Autorität des Staates als souveränes Gemeinwesen, das das Recht hat, die Last der Steuern nach dem Grundsatz der Solidarität aller Mitglieder der Gesellschaft zu verteilen, unabhängig von etwaigen Vorteilen, die sie aus den Leistungen des Staates ziehen.1
The second theory is that of state sovereignty. This theory explains taxes by the authority of the state as the sovereign body, which has the right to distribute the burden of taxes according to the principle of solidarity of all members of society, regardless of any benefits they receive from the state's services.1
Die Grundlage der Erhebung der Zakat
The foundation of zakah levying
Es gibt mehrere Theorien, die versuchen, die theoretische Grundlage der Zakah zu erklären. In diesem Kapitel werden vier Theorien behandelt: die Theorie der Verpflichtung, die Theorie der Stellvertreterschaft, die Theorie der gegenseitigen Solidarität und die Theorie der Brüderlichkeit.
There are several theories that attempt to explain the theoretical foundation for zakah. Four theories are discussed in this chapter: the theory of obligation, the theory of vice-generency, the theory of mutual solidarity, and the theory of brotherhood.
Die Theorie der Verpflichtung
The theory of obligation
Anhänger dieser Theorie erklären die Zakāh auf dieselbe Weise, wie andere Pflichten erklärt werden, nämlich dass Gott, der Erhabene und Versorger, das Recht hat, seinen Dienern eine Pflicht als Dank an Ihn aufzuerlegen und sie zu prüfen, damit der Übeltäter vom Gutes Tuenden unterschieden werden kann. Der Mensch wird nicht umsonst erschaffen, und er wird nicht sich selbst überlassen, um im Nichts verloren zu gehen. Gott spricht: „Meintet ihr etwa, Wir hätten euch zum Scherz erschaffen, und dass ihr nicht zu Uns zurückgebracht werdet?"2 „Meint der Mensch, dass er ungebunden gelassen wird?"3 Der Mensch bleibt nicht ohne Aufgabe und Botschaft. Gott sendet Gesandte und Propheten, um die Menschen zu leiten, zu warnen und sie über die Gebote Gottes und die von Ihm angeordneten Pflichten zu unterrichten, „damit Er jene, die Böses getan haben, für ihr Tun belohnt und jene, die Gutes getan haben, mit dem Besten belohnt."4
Supporters of this theory explain zakah the same way other obligations are explained, i.e. that God, who is the Greater and Provider, has the right to charge his servants with an obligation in thankfulness to Him, and to test them so the wrongdoer can be distinguished from the doer of good. Human beings are not created in vain, nor are they left to be lost in nothingness, God says, "Did ye then think that we have created you a jest, and that ye would not be brought back to us?"2 "Does man think that he will be left purposeless?"3 Human beings are not left without a role and message . God sends messengers and prophets to guide, to warn, and to inform human beings of the commandments of God and the obligations He ordains, "so that He rewards those who do evil according to their deeds, and He rewards those who do good with what is best."4
So wie Gott das Verrichten des Gebets fünfmal am Tag und in der Nacht anordnet, das Fasten eines Monats jedes Jahr und die Pilgerfahrt einmal im Leben, damit der Mensch den Schöpfer verherrlicht und Seine Riten ehrt, so verpflichtet Gott ebenso die Entrichtung der Zakat als finanzielle Gottesverehrung, wodurch Menschen aus ihrem kostbaren Besitz spenden als Ausdruck ihrer Dankbarkeit gegenüber Gott und im Streben nach Seinem Wohlgefallen. Gott sagt: {Und diejenigen, die vor der Habgier ihrer eigenen Seelen bewahrt werden, das sind diejenigen, die erfolgreich sind.}5
The same way God ordains the performance of payers five times every day and night, fasting one month every year and pilgrimage once in a lifetime, so that man can glorify the Creator and honor His rites, this same way God obligates the payment of zakah as a financial worship, whereby humans spend out of their dear assets in expression of thankfulness to God and in search of His pleasure, God says "And those saved from the covetousness of their own souls, they are the ones who achieve success."5
Die Theorie der Stellvertreterschaft
The theory of vicegerency
Der Grundgedanke dieser Theorie lautet, dass alle Güter in Wahrheit Gott gehören. Die Menschen sind lediglich Stellvertreter; Gott ist der wahre Eigentümer von allem. „Ja, Gott gehört alles, was in den Himmeln und auf der Erde ist."6 „Ihm gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist und alles, was zwischen ihnen liegt und alles, was unter der Erde ist."7 Niemand hat daran irgendeinen Anteil. „Sprich: Ruft doch jene an, die ihr neben Gott wähnt. Sie besitzen nicht das Gewicht eines Stäubchens in den Himmeln oder auf der Erde. Sie haben keinerlei Anteil daran, und keiner von ihnen ist ein Helfer Gottes."8 „Gott ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist der Hüter und Lenker aller Angelegenheiten."9 „Er ist es, der alle Dinge erschaffen und sie in rechtem Maß geordnet hat."10 Jene, die ihr neben Gott anruft, können nicht einmal eine Fliege erschaffen, selbst wenn sie sich alle dazu zusammentun.11
The basic element in this theory is that all goods belong, in fact, to God. Human beings are only vicegerents; God is the true owner of everything. "Yea, to God belongs all that is in the heavens and on earth."6 "To Him belongs what is in the heavens and on earth and all between them and all beneath the soil."7 No one, whatsoever has any share in this. "Say, call upon others whom ye fancy besides God. They have no power not the weight of an atom in the heavens or on earth. No sort of share have they therein, nor is any of them a helper to God."8 "God is the Creator of all things, and He is the Guardian and Disposer of all affairs.9 "It is He who created all things and ordered them in due proportion."10 Those on whom beside God ye call cannot create even a fly if they all together for that purpose."11
Gott ist der Gebende und der Schenkende aller Dinge. Was Menschen herstellen und hervorbringen, gehört tatsächlich Gott, ebenso wie der Mensch selbst. Produktion nutzt, nach der Auffassung der Volkswirtschaftler, bereits vorhandene Materialien und verändert die Mischung der Materialien sowie ihre Anteile.12 Gott sagt: „Unser Herr ist Derjenige, Der jedem Ding seine Gestalt und Beschaffenheit gegeben und ihm ferner die Leitung gewährt hat.“13 „Gott ist es, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat und vom Himmel Regen herabsendet und damit Früchte hervorbringt, die euch zur Nahrung dienen. Er ist es, Der die Schiffe euch dienstbar gemacht hat, damit sie mit Seinem Befehl über das Meer fahren, und die Flüsse hat Er euch dienstbar gemacht. Und Er hat dienstbar gemacht ...“ Zakah und Steuern 259
Die Theorie der Solidarität
The theory of solidarity
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Dies ist den Soziologen ebenso bekannt wie den muslimischen Gelehrten. Selbst beim Erwerb von Reichtum und Einkommen durch jeden Einzelnen ist der Beitrag der Gesellschaft groß. Folglich muss privater Reichtum zugleich eine Seite haben, die Teil des Reichtums der Gesellschaft ist. Gott wendet sich an die muslimische Gemeinschaft: „Und gebt den Unverständigen nicht euer Vermögen, das Gott euch zum Unterhalt gegeben hat.“30 Dieser Vers zeigt, dass Besitz und Reichtum der Gesellschaft ebenso gehören wie den Einzelnen, so sehr, dass muslimische Rechtsgelehrte daraus ableiten, dass denjenigen, die ihr Privatvermögen missbrauchen, die Verfügungsgewalt über ihre Güter entzogen werden muss, da der Reichtum auch der ganzen Gesellschaft gehört. Bemerkenswert ist, dass der Vers „euer Vermögen“ sagt und nicht „ihr Vermögen“. Außerdem wird diese Bedeutung in einem anderen Vers noch deutlicher. Gott spricht: „O ihr, die ihr glaubt, verzehrt euer Vermögen untereinander nicht in Nichtigkeit, sondern es sei Handel unter euch, der auf gegenseitigem Einvernehmen beruht. Und tötet euch nicht selbst; gewiss, Gott ist euch gegenüber barmherzig.“31 Es muss beachtet werden, dass der Vers verbietet, das Vermögen anderer in Eitelkeit zu verzehren, obwohl er es als „euer Vermögen“ ausdrückt.
Human beings are social creatures. This is known to sociologists as much as it is known to Muslim scholars. Even in the procuring of wealth and income by every individual, there is a great contribution of society. Consequently, private wealth must have a facet that is part of the society's wealth at the same time, God addresses the Muslim community, "To those weak of understanding make not over your property which God hath made a means of support for you."30 This verse indicates that property and wealth belong to society as much as to individuals, to the extent that Muslim jurists deduct that abusers of their private wealth must be prevented from practicing control over their assets, since wealth belongs to the whole society as well. Notably, the verse says, "your property" and not "their" property. Moreover, in another verse, this meaning is more explicit. God says "O ye who believe, eat not your property among yourselves in vanities, but let there be amongst you profit and trade and mutual goodwill. Nor kill or despoil yourselves, for verily God hath been to you most merciful."31 It must be noted that the verse forbids eating each others' property in vanity, although it expresses it as "your property".
Die muslimische Gesellschaft und Gemeinschaft beruht auf gegenseitiger Solidarität und gegenseitiger Unterstützung. Dies gilt für den Besitz ebenso wie für Personen. Das Verzehren des Eigentums eines anderen in Nichtigkeit ist wie das Verzehren des Reichtums der Gesellschaft, und das Verletzen des Rechts eines Menschen ist wie das Verletzen der gesamten Gesellschaft, nach demselben Grundsatz: „Wer einen Menschen tötet – es sei denn als Strafe für Mord oder für das Verbreiten von Unheil auf Erden –, so ist es, als hätte er die ganze Menschheit getötet; und wer einen Menschen am Leben erhält, so ist es, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten.“32 Zu dem Vers „Verzehrt nicht untereinander euer Vermögen in Nichtigkeit“ sagt der verstorbene Raschid Rida: „Dieser Ausdruck begründet einen wesentlichen Grundsatz des islamischen Systems: den Grundsatz, dass die gesamte Gesellschaft am Eigentum der Einzelnen teilhat – im richtigen Sinne. Die Sozialisten streben heute nach einem gerechten Prinzip der Verteilung, doch sie können es nicht verwirklichen, und sie werden es nie verwirklichen, solange sie ihre Suche außerhalb des Islam fortsetzen. Der Islam betrachtet das Privateigentum jedes einzelnen muslimischen Menschen als ein Eigentum, das der gesamten Gesellschaft gehört, jedoch ohne jede Verletzung der Rechte am Privateigentum. Jeder Einzelne ist verpflichtet, zu den öffentlichen Interessen beizutragen, ob die Person reich ist oder nicht. Über allen diesen festgelegten Rechten am Privatvermögen zugunsten der gesamten Gesellschaft hinaus ruft der Islam die Wohlhabenden dazu auf, durch rechtschaffene und wohltätige Taten ständig zum Wohl ihrer muslimischen Geschwister beizutragen, denn das Wohl der Gemeinschaft ist ein Ganzes.“33
Die Theorie der Brüderlichkeit unter Muslimen
The theory of brotherhood among Muslims
Die Brüderlichkeit, die vierte Begründung für die Pflicht der Zakāt, ist tiefer im Herzen verwurzelt als die Solidarität und hat größeren Einfluss, da Solidarität ein gegenseitiger Austausch ist, Brüderlichkeit dagegen selbstloses Geben und Opfern voraussetzt. Brüderlichkeit ist ein geistiges Gefühl, das unmittelbar aus der gemeinsamen Menschlichkeit von Männern und Frauen hervorgeht. Sie verlangt, dem Bruder jede Hilfe zu leisten, die im eigenen Vermögen steht, und für den Bruder das zu lieben, was man für sich selbst liebt.
Brotherhood, the fourth explanation for the obligation of zakah, is rooted deeper in the heart then solidarity and is more influential since solidarity is a mutual exchange while brotherhood implies selfless giving and sacrifice. Brotherhood is a spiritual feeling directly derived from the common humanity of men and women. It requires extending any help within one's power to one's brother, and loving for one's brother what one loves for oneself.
Es gibt zwei Grade der Brüderlichkeit: eine, die auf der gemeinsamen menschlichen Verbundenheit beruht, und eine, die auf dem gemeinsamen Glauben beruht. Alle Menschen – unabhängig von Hautfarbe, Volkszugehörigkeit, Sprache, sozialem Status und Religion – stammen von einer Quelle, einem einzigen Ursprung als Kinder Adams und Evas. Gott nennt die Menschen im Qur'an „O Kinder Adams"34 oder „O Menschheit"35. Menschliche Beziehungen wie Barmherzigkeit und Brüderlichkeit bestehen unter den Menschen. Dies wird im Qur'an an mehr als einer Stelle betont: „O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, der euch aus einem einzigen Wesen erschaffen hat, und aus diesem dessen Gattin erschuf und aus diesen beiden zahllose Männer und Frauen verbreitete; fürchtet Gott, bei dem ihr einander eure Rechte einfordert, und fürchtet die Schöße, die euch getragen haben, denn Gott wacht über euch."36 Das Wort „Schöße" ist eine Erinnerung daran, dass alle Menschheit aus einer einzigen Seele hervorgegangen ist und in dieser menschlichen Brüderlichkeit allesamt miteinander verwandt sind. Der Prophet ﷺ
There are two degrees of brotherhood, one based on the common human bond and the other on the common faith. All human beings -- regardless of color, ethnicity, language, social status, and religion -- spring from one source, one single origin as children of Adam and Eve. God in the Qur'an calls humans "O children of Adam"34 or "O humanity."35 Human relations like mercy and brotherhood exist among people. This is emphasized in the Qur'an in more than one place: "O mankind, reverence your guardian Lord who created you from a single person, created of like nature his mate, and from them twain scattered like seeds countless men and women; reverence God, through whom ye demand your mutual rights, and reverence the wombs that bore you, for God ever watches over you."36 The word "wombs" is a reminder that all mankind came from one single soul and are all related in this human brotherhood. The Prophet (p)
Fußnoten.
Footnotes.
1. Hierbei stütze ich mich auf Mizaniyyat al Dawlah [Der Staatshaushalt] von Dr. Muhammad Hilmy Murad, Nahdat-Misr-Ausgabe, 1955, Kapitel über die rechtliche Grundlage der Steuern, S.
1. In this I depend on Mizaniyyat al Dawlah [The State Budget] by Dr. Muhammad Hilmy Murad, Nahdat Misr print, 1955, chapter on the legal foundation of taxes, pp.
73-75.
73-75.
2. Sura al-Mu'minun, 23:115.
2. Sura al Mu'minun, 23:115.
3. Sure al-Qiyamah, 75:36.
3. Sura al Qiyamah, 75:36.
4. Sura al-Najm, 53:31.
4. Sura al Najm, 53:31.
5. Sure al-Haschr, 59:9.
5. Sura al Hashr, 59:9.
6. Sure An-Najm, 53:31.
6. Sura al Najm, 53:31.
7. Sure Taha, 20:6.
7. Sura Taha, 20:6.
8. Sura Saba', 34:22.
8. Sura Saba', 34:22.
9. Sure Az-Zumar, 39:62.
9. Sura al Zumar, 39:62.
10. Sura al-Furqan, 25:2.
10. Sura al Furqan, 25:2.
11. Sure al-Hadsch, 22:73.