7.3 Kapitel drei: Menge und Art der Zakat al-Fitr
7.3 Chapter Three Amount And Kind Of Zakah Of Al Fitr
Ist ein Sa' verpflichtend?
Is one sa' obligated?
Im Ausspruch von Ibn 'Umar heißt es: „Der Gesandte Gottes (ﷺ) legte … ein Sa' Datteln oder ein Sa' Gerste … fest.“ Abu Sa'id al-Khudri sagte: „Wir pflegten die Zakat des Fastenbrechens im Ramadan zu entrichten, als der Gesandte Gottes (ﷺ) unter uns war, mit einem Sa' Nahrung, einem Sa' getrocknetem Joghurt. So blieben wir, bis Mu'awiya zu uns nach Medina kam und sagte: ‚Ich denke, zwei Mudd Weizen aus Syrien entsprechen einem Sa' Datteln.‘ Die Leute nahmen das an.“ Überliefert von der Gruppe, und die fünf Überlieferer fügen hinzu: „Abu Sa'id sagt: ‚Ich aber habe weiterhin so gezahlt, wie ich es früher getan habe.‘“ Somit weisen diese beiden Texte darauf hin, dass ein Sa' für jede Person verpflichtend ist.
In the saying from Ibn 'Umar, "The Messenger of God (p) imposed . . . one sa' of dates or one sa' of barley . . . ." Abu Sa'id al Khudri said, "We used to pay zakah of breaking the fast of Ramadan, when the Messenger of God (p) was among us, with one sa' of food, one sa' of dried yogurt. We remained this way until Mu'awiyah came to us in Madinah and said, 'I think two mudd of the wheat of Syria is equivalent to one sa' of date.' People accepted that." Reported by the group, and the five reporters add, "Abu Sa'id says, 'but I continued paying it the same way I used to'." Thus, the indication of these two texts is that one sa' is obligatory for each person.
Al Dahlawi sagt, dass die Zakat al-Fitr auf ein Sa' festgelegt ist, weil „dies für einen durchschnittlich großen Haushalt ausreicht; somit verschafft es den Armen Genugtuung, ohne den Zahlenden zu belasten."1 Es besteht Ijma' darüber, dass aus Nahrungsmitteln wie Datteln und Gerste ein Sa' verpflichtend ist. Wenn Weizen oder Rosinen gegeben werden, ist nach drei Rechtsschulen ein Sa' verpflichtend, nämlich nach Abu Sa'id, Abu al-Aliah, Abu al-Sha'tha, al-Hasan al-Basri, Jabir bin Zaid, Ishaq, al-Hadi, al-Qasim, al-Nasir und al-Mu'ayyad bi-Allah.2
Al Dahlawi says zakah of al fitr is determined at one sa' because "this is sufficient for an average-size household; thus it provides satisfaction for the poor without burdening the payer."1 There is ijma' that from foodstuffs like date and barley, one sa' is obligatory. If wheat or raisin is given, one sa' is obligatory according to three schools of jurists, Abu Sa'id, Abu al Aliah, Abu al Sha'tha, al Hasan al Basri, Jabir bin Zaid, Ishaq, al Hadi, al Qasim, al Nasir, and al Mu'ayyad bi Allah.2
Ihr Argument stützt sich auf den oben erwähnten Ausspruch von Abu Sa'id. An-Nawawi sagt: „Dieser Ausspruch enthält zwei wichtige Punkte: Erstens wird das Wort ‚Nahrung‘ im Hidschaz im Sinne von Weizen verwendet, besonders wenn es in Verbindung mit anderen Lebensmitteln als Zusatz gebraucht wird, und zweitens nennt er mehrere Dinge, deren Werte unterschiedlich sind, was bedeutet, dass die Menge von einem Sa' gemeint ist, unabhängig vom Wert.“³ Diejenigen, die sagen, es seien ein halbes Sa', haben keinen Beweis außer der Geschichte von Mu'awiyah und einigen anderen offensichtlich schwachen Überlieferungen.4
Their argument is derived from the above mentioned saying from Abu Sa'id. Al Nawawi says, "This saying makes two important points: One, the word 'food' is used in Hijaz to mean wheats, especially when the word is used in additive relation to other foodstuff, and second, it mentions several items whose values are different, which means that the quantity of one sa' is intended regardless of the value."3 Those who say it is one half a sa' have no evidence except the story of Mu'awiyah and a few other obviously weak sayings.4
Was die Geschichte von Mu'awiyah betrifft, so halten die meisten Gelehrten sie bestenfalls für die Meinung eines Gefährten, der von anderen Gefährten widersprochen wurde, die den Propheten ﷺ besser kannten als Mu'awiyah. Die Regel lautet jedoch, dass dann, wenn die Gefährten untereinander uneins sind, zusätzliche Beweise erforderlich sind, da die Ansicht des einen nicht mehr Gewicht hat als die eines anderen. Die Mehrheit argumentiert, dass sowohl der Wortlaut des Hadith selbst als auch der Analogieschluss die Ansicht stützen, dass ein Sa' von allen genannten Nahrungsmitteln gilt, einschließlich des Weizens, und Mu'awiyah selbst sagte, es handle sich um seine persönliche Ansicht und nicht um etwas, das er vom Propheten ﷺ gehört habe. Obwohl Ijtihad stets erlaubt ist, ist er nicht zulässig, wenn ein Textbeleg vorliegt.6
As for the story of Mu'awiyah, the majority of scholars believe that it is at best the opinion of a Companion which is opposed by other Companions who knew the Prophet better than Mu'awiyah. However, the rule is that when the Companions disagree among themselves, additional evidence is needed, since the view of one of them does not have more weight than that of any other. The majority argues that the saying itself as well as the analogy are in support of one sa' of all food items mentioned, including wheat, and Mu'awiyah did say it was a personal view and not that he had heard it from the Prophet (p).5 Although ijtihd is always permissible, it is not acceptable when there is a text.6
Diejenigen, die sagen, die Menge betrage einen halben Sa' Weizen
Those who say the amount is one half a sa' of wheat
Abu Hanifah und seine Schüler vertreten die Ansicht, dass ein halbes Sa' Weizen ausreicht.7 Dies ist auch die Auffassung von Zaid bin 'Ali und Yahya.8 Ibn Hazm sagt: „Es wird richtigerweise überliefert von 'Umar bin 'Abd al-'Aziz, Taus, Mujahid, Sa'id bin al-Musayyib, 'Urwah bin al-Zubair, Abu Salamah bin 'Abd al-Rahman, Sa'id bin Jubair, al-Awza'i, al-Laith und Sufyan." Ibn Hazm erwähnt außerdem Berichte mehrerer Gefährten des Propheten ﷺ in demselben Sinne, darunter Abu Bakr, 'Umar, 'Uthman, 'Ali, 'A'ishah, Asma bint Abu Bakr, Abu Hurairah, Jabir, Ibn Mas'ud, Ibn 'Abbas, Ibn al-Zubair und Abu Sa'id. Ibn Hazm fügt hinzu, dass die Überlieferungen von all diesen korrekt seien, mit Ausnahme derer über Abu Bakr, Ibn 'Abbas und Ibn Mas'ud.9
Abu Hanifah and his disciples believe a half sa' of wheat is sufficient.7 This is also the view of Zaid bin 'Ali and Yahya.8 Ibn Hazm says, "it is correctly attributed to 'Umar bin 'Abd al 'Aziz, Taus, Mujahid, Sa'id bin al Musayyib, 'Urwah bin al Zubair, Abu Salamah bin 'Abd al Rahman, Sa'id bin Jubair, al Awza'i, al Laith, and Sufyan." Ibn Hazm also mentions reports from several Companions to the same effect, including Abu Bakr, 'Umar, 'Uthman, 'Ali, 'A'ishah, Asma bint Abu Bakr, Abu Hurairah, Jabir, Ibn Mas'ud, Ibn 'Abbas, Ibn al Zubair, Abu Sa'id. Ibn Hazm adds that reports from all of them are correct except those about Abu Bakr, Ibn 'Abbas, and Ibn Mas'ud.9
Abu Hanifah und seine Anhänger führen folgende Belege für ihre Ansicht an:
Abu Hanifah and his group provide the following to support their view:
Erstens berichtet Abu Daud von 'Abd Allah bin Tha'labah, dass der Gesandte Gottes (ﷺ) sagte: „Die Sadaqah des al-Fitr beträgt ein Sa' Weizen für je zwei Personen.“10 Al-Hakim berichtet von Ibn 'Abbas, der es dem Propheten (ﷺ) zuschreibt: „Die Sadaqah des al-Fitr beträgt zwei Mudd Weizen.“ Zwei Mudd sind ein halbes Sa'. Al-Tirmidhi hat eine ähnliche Überlieferung von 'Amr bin Shu'aib, von seinem Vater, von seinem Großvater. Abu Daud und al-Nasa'i überliefern eine mursal-Überlieferung von al-Hasan, dass „der Gesandte Gottes (ﷺ) diese Sadaqah in Höhe von einem Sa' Datteln oder Gerste oder einem halben Sa' Weizen vorschrieb“.11 Und es gibt einige weitere Überlieferungen, die zusammen dazu dienen, die allgemeine Aussage über das Sa' einzuschränken, indem sie Weizen davon ausnehmen.12
Firstly, Abu Daud reports from 'Abd Allah bin Tha'labah that the Messenger of God (p) said, "sadaqah of al fitr is one sa' of wheat for each two persons."10 Al Hakim reports from Ibn 'Abbas, attributed to the Prophet (p) "Sadaqah of al fitr is two mudd of wheat." Two mudd is half a sa'. Al Tirmidhi has a similar saying from 'Amr bin Shu'aib from his father from his grandfather. Abu Daud and al Nasa'i report a mursal saying from al Hasan that "The Messenger of God imposed this sadaqah one sa' of date or barley, or half a sa' of wheat."11 And there are a few other sayings that, together, stand to restrict the general implications of the saying on the sa' by excluding wheat.12
Analyse und Diskussion
Analysis and discussion
Aus all diesen Argumenten und Belegen scheint hervorzugehen, dass Weizen zur Zeit des Propheten ﷺ in Hidschas kein gebräuchliches Nahrungsmittel war, weshalb er darauf nicht ein Sa' festsetzte. Die von al-Bukhari von Ibn 'Umar überlieferte Aussage stützt dies, denn es heißt: „... ein Sa' Datteln oder ein Sa' Gerste. Die Leute hielten dies für gleichwertig mit zwei Mudd Weizen", und in einer anderen Fassung: „Die Leute hielten es für gleichwertig mit einem halben Sa'." Ibn al-Qayyim zitiert Abu Dawud: „Es ist bekannt, dass 'Umar die Hälfte eines Sa' Weizen dem einen Sa' dieser anderen Dinge gleichsetzte." Es wird jedoch in den beiden authentischen Sammlungen erwähnt, dass Mu'awiya derjenige war, der dies tat. Es gibt mehrere mursal-Überlieferungen, die sich gegenseitig stärken. Ibn al-Qayyim verweist dann auf die Überlieferung von Ibn Abi Saghir und fügt hinzu, dass al-Hasan al-Basri sagt: „Am Ende des Ramadan hielt Ibn 'Abbas eine Ansprache von der Kanzel [dem Podest des Redners] in Basra und sagte: ‚Entrichtet die Sadaqa eures Fastens.' Die Leute schienen es nicht verstanden zu haben. Dann fügte er hinzu: ‚Wer von euch ist aus Medina?"
From all these arguments and evidence, it seems that wheat was not a common food in Hijaz at the time of the Prophet, so he did not impose one sa' on it. The saying reported by al Bukhari from Ibn 'Umar supports this, since it reads ". . . one sa' of date or one sa' of barley. People considered this equivalent to two mudd of wheat, " and in another version "People considered it equivalent to half a sa'."19 Ibn al Qayyim quotes Abu Daud, "It is known that 'Umar made one half of a sa' of wheat equal one sa' of these other things."20 It is however, mentioned in the two correct collections that Mu'awiyah was the one who did this. There are several mursal sayings that strengthen one another. Ibn al Qayyim then refers to the saying from Ibn Abi Saghir and adds that al Hasan al Basri says, "At the end of Ramadan, Ibn 'Abbas gave a speech from above the minbar [stand of the speaker] in Basrah saying, 'Pay the sadaqah of your fasting.' People seemed not to have understood. Then he added, 'Who here is from Madinah?
Steh auf und lehre deine Brüder, denn sie wissen es nicht. Der Gesandte Gottes ﷺ
Stand up and teach your brothers, since they do not know. The Messenger of God (p)
„…imposed this Sadaqah, ein Sa' Datteln oder Gerste oder ein halbes Sa' Weizen, auf jeden Freien oder Sklaven, Mann oder Frau, jung oder alt…' Dann, als 'Ali kam und die niedrigen Preise bemerkte, sagte er: 'Gott hat euch Wohlstand geschenkt; würdet ihr nicht ein Sa' von allem festsetzen?'" Überliefert von Abu Dawud und an-Nasa'i.22 Ibn al-Qayyim fügt hinzu: „Unser Lehrer Ibn Taimiyya neigt dieser Ansicht zu und sagt, sie stimme mit Ahmads Auffassung zu den Kaffarat überein, bei der er ein halbes Sa' Weizen einem Sa' anderer Dinge gleichsetzt."
Ist es erlaubt, mehr als ein Sa' zu zahlen?
Is it permissible to pay more than one sa' ?
Seltsamerweise drücken manche malikitischen Schriften ihre Abneigung dagegen aus, mehr als ein Sa' zu geben, da ein Sa' die Vorschrift der Scharia ist und sie verbindlich sein sollte, so wie es auch verpönt ist, bei den Gottesdiensten etwas hinzuzufügen.26 Dieses Argument ist nicht sehr überzeugend, denn obwohl die Zakat ein Gottesdienst ist, ist sie zugleich eine sozioökonomische Verpflichtung, sodass die Zahlung von mehr als geschuldet die Erreichung ihrer Ziele nicht beeinträchtigt; im Gegenteil, es ist besser. Der Koran sagt: „Wer freiwillig mehr gibt, für den ist es wahrlich besser“27, was die Ausgleichszahlung für das Brechen des Fastens an einem Tag des Ramadan betrifft (die Speise für einen Bedürftigen ist). Ahmad und Abu Dawud berichten von Ubai bin Ka'b, dass die vorgeschriebene Zakat eines bestimmten Mannes eine einjährige Kamelstute war, er jedoch dem Einsammler eine bessere Kamelstute geben wollte und sagte, die vorgeschriebene sei zu jung, um sie zum Reiten zu nutzen oder um Milch zu geben. Doch Ubai [der Einsammler] weigerte sich, sie anzunehmen, und sie gingen zum Propheten ﷺ, um ein Urteil zu erbitten. Der Prophet ﷺ sagte: „Dies ist das, wozu du verpflichtet bist; wenn du aber freiwillig mehr geben willst, wird Gott es dir vergelten, und wir nehmen es an.“ Dann ordnete er an, die größere Kamelstute anzunehmen, und bat Gott, den Reichtum des Mannes zu segnen.28
Strangely enough, some Malikite writings express dislike of giving more than one sa', since a sa' is the Shari'ah prescription and it should be binding just as it is disliked to increase in worships.26 This argument is not very convincing, since though it is a worship, zakah is also a socio-financial obligation, so paying more than is due does not sidetrack it from its objectives; in fact, it is better. The Qur'an says "Whoever volunteers more, it is indeed better for him,27 in regard to compensation payment for breaking the fast of a day of Ramadan (which is the food for a person in need.) Ahmad and Abu Daud report from Ubai bin Ka'b that the required amount of zakah due from a certain man was one one-year-old she-camel, but he wanted to give a better she-camel to the collector, saying that the required one was too young to be used for riding or to give milk, but Ubai [the collector] refused to accept it, and they went to the Prophet (p) for judgement. The Prophet said, "This is what is obligated on you, but if you want to volunteer more, God shall reward you for it, and we accept to take it." Then he ordered the bigger camel to be accepted and prayed God to bless the man's wealth.28
Der obige klare Text zeigt, dass es annehmbar und belohnenswert ist, mehr zu geben, als geschuldet ist. 'Ali sagt: „Wenn Gott dir Wohlstand schenkt, solltest du auch mehr geben."
Das Maß eines Sa'
The amount of a sa'
Es wurde im ersten Band dieses Buches gezeigt, dass ein Sa' 2176 Gramm entspricht, wenn es mit Weizen gemessen wird. Da das Sa' ein Hohlmaß ist, gilt: Wenn ein Gegenstand verwendet wird, der schwerer als Weizen ist (z. B.
It was shown in volume one of this book that one sa' equals 2176 grams if measured in wheat. Since the sa' is a volume measure, if an item heavier than wheat is used (e.g.
…Reis) mehr als 2176 Gramm gegeben werden, um das Volumen eines Sa' zu erreichen. An-Nawawi führt an, dass das Sa' als Hohlmaß nicht nach Gewicht bemessen werden müsse, da Nahrungsmittel unterschiedliche Gewichte haben; daher müsse eine Menge gegeben werden, die dem Hohlmaß eines Sa' entspricht, unabhängig von ihrem Gewicht.29 Ibn Hazm fügt hinzu, dass nach der Auffassung der Einwohner von Madinah ein Sa' 5,33 Ratl (dem Gewicht nach) entspreche, dies jedoch von einem Nahrungsmittel zum anderen verschieden sei.30
rice) more than 2176 grams should be given in order to make the volume of one sa'. Al Nawawi argues that the sa', being a measure of volume, need not be estimated in weight, since food items have different weights; thus, a quantity equal to the volume measure of one sa' must be given, regardless of its weight.29 Ibn Hazm adds that according to the residents of Madinah, a sa' is 5.33 ratl (in weight) but it differs from one item to another.30
Zahlung in Form von Sachwerten
Payment in kind
Die Überlieferungen über die Zakat al-Fitr erwähnen einige Nahrungsmittel, nämlich Datteln, Gerste, Rosinen und getrockneten Vollmilchjoghurt. Einige ihrer Versionen fügen Weizen und Mais hinzu. Sind dies die einzigen Arten, die gezahlt werden können? Die Malikiten und Schafiiten argumentieren, dass diese Arten nur als Beispiele genannt werden und die Pflicht in Form der in der Gegend des Zahlenden gebräuchlichsten Nahrungsmittel oder des Nahrungsmittels, das der Zahlende üblicherweise isst, erfüllt werden kann, nach Ansicht einiger. Viele Malikiten vertreten die Auffassung, dass der Monat Ramadan die Zeit ist, in der das gebräuchlichste Nahrungsmittel bestimmt wird,31 während einige Schafiiten das gebräuchlichste Nahrungsmittel am Tag des 'Id al-Fitr bestimmen,32 sofern es von den meisten Menschen gegessen wird. Sind mehrere Arten gleichermaßen gebräuchlich, ist jede dieser Arten geeignet.
The sayings on zakah of al fitr mention a few food items, namely date, barley, raisin, and dried whole-milk yogurt. Some of their versions add wheat and corn. Are these the only kinds that can be paid? Malikites and Shafi'ites argue that these kinds are mentioned only as examples, and the requirement can be paid in the form of the most common food items in the payer's area or the most common food .the payer usually eats, according to some. Many Malikites believe that the month of Ramadan is the time during which the most common food item is determined,31 while some Shafi'ites determine the most conmon food item on the day of 'Id al fitr,32 as long as it is eaten by most people. If several kinds are equally common, any of these kinds is suitable.
Gewiss ist es vorzuziehen, den Besten unter ihnen zu geben.33
Certainly, it is preferred to give the best among them.33
Die Hanbaliten dagegen vertreten die Auffassung, dass die Fitra nur in Form einer der fünf oben genannten Güter entrichtet werden kann, solange die Entrichtung einer dieser Güter möglich und erschwinglich ist.34 Von Abu Hanifa und Ahmad wird überliefert, dass sie die Entrichtung in Form von Mehl erlaubten.35
On the other hand, Hanbalites believe fitrah can only be-paid in the form of one of the five items mentioned above, as long as paying one of them is available and affordable.34 Abu Hanifah and Ahmad are quoted as permitting payment in the form of flour.35
Es scheint, dass der Prophet ﷺ diese Lebensmittel nur als Beispiele nennt, da sie zu seiner Zeit die den Arabern bekannten Nahrungsmittel waren. Folglich muss die Zahlung der Zakat al-Fitr in den Formen entrichtet werden, die in bestimmten Ländern heute gebräuchlicher sind, wenn dort etwa Reis oder Mais häufiger verwendet werden.
Zahlung in Form von Wert
Payment in value
Die drei führenden Gelehrten billigen die Zahlung im Wert nicht. Als Ahmad gefragt wurde, ob die Zahlung der Zakat al-Fitr in Geld zulässig sei, antwortete er: „Ich fürchte, es ist nicht zufriedenstellend, da es dem Brauch des Gesandten Gottes ﷺ widerspricht." Als man ihm sagte, es werde berichtet, 'Umar bin 'Abd al-'Aziz habe Geld als Zahlung dieser Zakat angenommen, sagte Ahmad: „Sollen sie etwa die Aussage des Gesandten Gottes ﷺ zugunsten der Aussage eines anderen aufgeben? Ibn 'Umar sagte: ‚Der Gesandte Gottes ﷺ hat die Zakat al-Fitr vorgeschrieben ...', und Gott sagt: ‚Gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten.'"38 Dies ist auch die Ansicht von Malik und al-Shafi'i.39 Ibn Hazm teilt dieselbe Ansicht mit der Begründung, dass Geld nur ein Ersatzzahlungsmittel sei und ein Ersatz nur durch gegenseitige Übereinkunft gültig sei.
The three leading scholars do not approve of payment in value. When Ahmad was asked about payment of zakah of al fitr in money, he answered, "I am afraid it is not satisfactory, since it is in opposition to the tradition of the Messenger of God." When he was told that it is said 'Umar bin 'Abd al 'Aziz used to accept money as payment of this zakah, Ahmad said, "Would they abandon the saying of the Messenger of God for the saying of someone else? Ibn 'Umar said 'The Messenger of God (p) imposed zakah of al fitr . . . .' and God says 'Obey God and obey the Messenger.'"38 This is also the view of Malik and al Shafi'i.39 Ibn Hazm shares the same view, on the grounds that money is only a substitute payment, and a substitute is not valid except by mutual agreement.
Da die Zakāt eine Pflicht gegenüber Gott ist, kann man keinen Ersatz dafür aushandeln.40
Since zakah is due to God, one cannot negotiate a substitute.40
Andererseits sind al-Thauri, Abu Hanifa und seine Schüler der Ansicht, dass es erlaubt ist, die Zakat al-Fitr in Form von Geldwert zu entrichten. Dies wird auch von 'Umar bin 'Abd al-'Aziz und al-Basri überliefert.41 Ibn Abi Schaiba überliefert von 'Awn: „Ich hörte, wie das Schreiben von 'Umar bin 'Abd al-'Aziz an 'Adi in Basra (wo er Statthalter war) verlesen wurde. Darin hieß es, dass von allen Lohnempfängern je eine halbe Dirham pro Person zu erheben sei.“42 Al-Hasan wird mit den Worten überliefert: „Es ist erlaubt, die Zakat al-Fitr in Dirham zu entrichten.“43 Abu Ishaq sagt: „Ich war bei ihrer (der Altvorderen) Entrichtung der Zakat des Ramadan in Dirham dabei“,44
Fußnoten
Footnotes.
1. Hujjat Allah al Baighah, Bd. 2, S. 509.
1. Hujjat Allah al Baighah, Vol. 2, p. 509.
2. Nail al Awtar, Bd. 4, S. 183, und al Mughni, Bd. 3, S. 57.
2. Nail al Awtar, Vol. 4, p. 183, and al Mughni, Vol. 3, p. 57.
3. Sharh al-Nawawi zu Sahih Muslim, Bd. 7, S. 60.
3. Sharh al Nawawi on Sahih Muslim, Vol. 7, p. 60.
4. Ebd.
4. Ibid.
5. Ebd., S. 61–62.
5. Ibid, pp. 61-62.
6. Fath al-Bari, Bd. 3, S. 374.
6. Fath al Bari, Vol. 3, p. 374.
7. Seine beiden Schüler behandeln Weizen wie Datteln. Der Verfasser von al-Durr al-Mukhtar sagt, dies sei die in dieser Rechtsschule vertretene Ansicht. Siehe al-Durr al-Mukhtar, Bd. 2, S. 83. Was Rosinen betrifft, so gibt es widersprüchliche Überlieferungen von Abu Hanifa.
7. His two disciples treat wheat like date. The author of al Durr al Mukhtar says this is the view upheld in this school. See al Durr al Mukhtar, Vol. 2, p. 83. As for raisin, there are conflicting reports from Abu Hanifah.
8. Nayl al-Awtar, a. a. O.
8. Nail al Awtar, op. cit.
9. Al Muhalla, Bd. 6, S. 128-131, und Nasb al Rayah, Bd. 2, S. 446-447.
9. Al Muhalla, Vol. 6, pp. 128-131, and Nasb al Rayah, Vol. 2, pp. 446-447.
10. Siehe die Überlieferungen dieses Ausspruchs bei Abu Daud, Kapitel über die Zakat, ad-Daraqutni, S. 223–224, al-Muhalla, Bd. 6, S. 121, as-Sunan al-Kubra, Bd. 4, S. 167–168, und Nasb ar-Rayah, Bd. 2, S. 406–410.